Presseschau vom 16.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends/nachts:

 

gefunden auf der Facebook-Seite von St. Retinskiy (Donezk): Heute, am 15. Oktober 2016, besuchte der Volkskünstler der UdSSR und der DVR, der Träger der Auszeichnungen „Held der Arbeit Russlands“ und „Held der DVR“ Josef Kobson die Donezker Musikschule für begabte Kinder, einen Kindergarten, die Abschlussveranstaltung des Festivals „Sterne des Weltballetts“ und gab ein Konzert für die Donezker.

 

Dan-news.info/rusvesna.su (Bild): Die Erklärung des ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko über den Unwillen Kiews die politischen Punkte der Minsker Vereinbarungen zu erfüllen, kann als faktische Absage an eine friedlichen Regelung bewertet werden. Dies erklärte heute Nacht das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko auf einer außerordentlichen Besprechung in der Hauptstadt der Republik gegenüber Vertretern der Führung der Repubik.
„Heute führen wir gemeinsam eine Übung durch, die mit zwei Dingen zusammenhängt. Erstens ist das die heftige Verschärfung an der Kontaktlinie, und zweitens der Auftritt von Pjotr Alexejewitsch Poroschenko, in der er die Minsker Vereinbarungen vollständig zurückgewiesen hat und faktisch eine neue Runde von Kämpfen entfacht hat“, sagte das Republikoberhaupt zu den Teilnehmern der Mobilisierungsversammlung der Leiter von Ministerien, Behörden, Verwaltungen der Städte und Bezirke.
Nach den Worten Sachartschenkos wird über die Ergebnisse der außerordentlichen Überprüfung der Bereitschaft der leitenden Ebene der Republik später informiert werden. „Wir berücksichtigen alle Ungenauigkeiten und Fehler, doch ich will mich bedanken, zu 98-99 Prozent haben die Übungen in der Norm gelegen“, sagte das Oberhaupt der DVR.
Gestern, am 15. Oktober, ist der ukrainische Präsident ein weiteres Mal mit einer willkürlichen Behandlung des Maßnahmekomplexes zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen aufgetreten. Während eines Auftritts vor Soldaten in Tschugujew im Oblast Charkow erklärte Poroschenko, dass „die Ukraine sich in dem politischen Teil nicht vorwärtsbewegen wird“ bis zur Erfüllung „des Paketes zur Sicherheit“, einschließlich der Übergabe der Kontrolle über die Grenzen zwischen der RF und den Volksrepubliken an Kiew. Außerdem ist in den letzten Tagen ein Ausbruch von Spannungen im südlichen Teil der Front im Donbass zu beobachten, wo ukrainische Truppen intensiv die Ortschaften der DVR beschießen.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde fünfmal mit 120mm-Mörsern aus Richtung Popasnaja, Nowoswanowka und Nowoalexandrowka beschossen.
Aus Richtung Popasnaja haben die Kiewer Truppen das Gebiet von Stachanow mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen.
Auf das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor wurde aus Richtung Staniza Luganskaja mit Panzertechnik geschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
Die ukrainischen Truppen haben in der letzten Nacht den frontnahen Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen, Verletzte wurden nicht festgestellt. Dies teilte heute der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
„Von etwa 23:00 bis 1:00 Uhr wurde der Bezirk beschossen. Geschossen wurde mit großkalibrigen Geschützen, Zerstörungen und Verletzte gibt es nicht“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
„Heute Nacht nach 22:00 Uhr begann ein Beschuss von Staromichajlowka. Dabei wurden drei Häuser auf der Shukowskij-Straße beschädigt, eine Scheune brannte vollständig ab, es wurden Fenster, Dächer und Stromleitungen beschädigt. Verletzte gibt es nicht“, teilte er Dispatcherdienst des Kirowskij-Bezirks von Donezk mit.
Außerdem wurde mit Mörsern von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte Sajzewo im Norden von Gorlowka beschossen.

 

De.sputniknews.com: Die heutigen Spannungen zwischen Russland und den USA sind aus Sicht des russischen UN-Botschafters Vitali Tschurkin die schlimmsten seit dem Nahost-Krieg 1973.
„Die allgemeine Lage ist zurzeit, glaube ich, ziemlich schlimm, vielleicht die schlimmste seit 1973“, so der Diplomat gegenüber der Agentur AP.
Es sei eine ganze „Kette von Ereignissen“ gewesen, welche die Beziehungen zwischen Moskau und Washington auf den heutigen Tiefpunkt gebracht hätten. „Es ist eine Art grundsätzliches Fehlen von Achtung und gründlicher Diskussionen von politischen Fragen“, so Tschurkin.
Der Diplomat wies diesbezüglich auf die Entscheidung der USA und der Nato hin, ihre Sicherheit „auf Kosten Russlands“ aufzubauen, indem sie osteuropäische Länder in die Allianz aufgenommen hätten. Eine der größten Provokationen sei der Nato-Gipfel 2008 gewesen, bei dem beschlossen wurde, Georgien und die Ukraine in die Nato aufzunehmen. Doch der Wendepunkt war dem Botschafter zufolge der Staatsstreich in der Ukraine und der darauf folgende Konflikt im Donbass.
Zugleich verwies Tschurkin aber auf positive Aspekte im russisch-amerikanischen Verhältnis, wie Resolutionen im UN-Sicherheitsrat, auch zum Thema Syrien, die sowohl von Moskau als auch von Washington unterstützt wurden, oder das Atom-Abkommen mit dem Iran. Die Seiten arbeiten „trotz ernsthafter Differenzen“ weiter zusammen, und manchmal auch „ziemlich erfolgreich“, so der Botschafter.
Das Verhältnis zwischen Russland und den USA hat sich im letzten Monat weiter verschlechtert, nachdem die Waffenruhe in Syrien gescheitert war. Zudem warf Washington Russland vor, sich in den US-Wahlkampf einzumischen.
Trotz der lädierten Beziehungen traf sich am Samstag der russische Außenminister Sergej Lawrow mit seinem US-Amtskollegen John Kerry in der Schweizer Stadt Lausanne, um die mögliche Wiederherstellung der Feuerpause in Syrien zu erörtern.

 

Dan-news.info: Eine behördenübergreifende Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung einer Konzeption zur Entwicklung der Arbeitsmedizin wurde in der DVR eingerichtet. Dies teilte die Direktorin des „Wissenschaftlichen Forschungsinstituts für medizinisch-ökologische Probleme des Donbass und der Kohleindustrie des Gesundheitsministeriums der DVR“  Jelena Mirnaja mit.
„Bei der Ausarbeitung einer Konzeption für Arbeitsmedizin ist das Institut für die Schaffung einer wissenschaftlich-methodologischen Grundlage verantwortlich“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur. „Mit diesem Ziel erforschen und bewerten wir den Einfluss schädlicher Produktionsfaktoren auf die Gesundheit der Arbeiter von etwa 30 Unternehmen der DVR. Es wurden mehr als 4000 Arbeitsplätze in Fabriken und Bergwerken der Republik untersucht“.
Mirnaja erläuterte, dass die Ergebnisse dieser Untersuchungen die Grundlage für neue Modelle der medizinisch-prophylaktischen Dienste für die arbeitende Bevölkerung der DVR sein werden. Dies ist umso wichtiger, weil in der Republik die Arbeit der medizinisch-sanitären Abteilungen noch nicht in allen Unternehmen wieder aufgenommen wurde und die Menschen die prophylaktischen medizinischen Untersuchungen häufig in den städtischen medizinischen Einrichtungen durchlaufen müssen.
In der nächsten Etappe der Ausarbeitung einer Konzeption für die Arbeitsmedizin planen die Wissenschaftler des Instituts, gemeinsam mit dem Republikanischen klinischen Krankenhaus für Berufskrankheiten Maßnahmen zur Prophylaxe von Berufskrankheiten auszuarbeiten. Schließlich soll der gesamte Komplex wissenschaftlicher und organisatorischer Maßnahmen die Grundlage für das zukünftige staatliche Programm zur Entwicklung der Arbeitsmedizin der DVR bilden.
Das Wissenschaftliche Forschungsinstitut für medizinisch-ökologische Probleme des Donbass und der Kohleindustrie des Gesundheitsministeriums der DVR führt seine Geschichte bis ins Jahr 1925 zurück. Derzeit schließt das Institut vier spezialisierte Labors und klinische Abteilungen ein. Das Institut befasst sich mit der Erforschung von medizinisch-sanitären Problemen des Einflusses der Produktionsumgebung auf die Gesundheit des Menschen und mit der wissenschaftlichen Grundlage medizinisch-prophylaktischer Maßnahmen, der Ausarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen der Arbeitshygiene und der Berufspathologie, der Vervollkommnung der medizinisch-sanitären Dienstleistungen für die Arbeiter.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Kein Durchbruch bei Syrien-Gesprächen in Lausanne.
Die Syrien-Gespräche zwischen Russland, den USA und anderen Ländern der Region sind am Samstag im Schweizer Lausanne zu Ende gegangen. Sie blieben jedoch erfolglos.
Die Verhandlungen sollen etwa viereinhalb Stunden gedauert haben. Allerdings endeten sie ohne Durchbruch: Es wurde kein multilaterales Dokument unterschrieben. Zudem gab es keine gemeinsame Erklärung im Anschluss an die Gespräche.
Der US-Außenminister John Kerry sagte Reuters zufolge, es habe Konsens in einigen Punkten gegeben, die zu einer neuen Waffenruhe in Syrien führen könnten. Sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow betonte seinerseits, die Minister hätten „einige interessante Ideen“ besprochen, ohne jedoch weiter darauf einzugehen.
An den Gesprächen nahmen auch Vertreter des Iran, Irak, Saudi-Arabiens, der Türkei, Katars, Jordaniens und Ägyptens sowie der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, teil.

 

Ukrinform: Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Ukraine Pawlo Klimkin weilt am 16. und 17. Oktober  zu einem Arbeitsbesuch in Luxemburg und Brüssel.
Dies berichtet der Pressedienst des Außenministeriums.
„Auf dem Programm steht die Teilnahme an einer Sitzung im Format „Ukraine + Freunde der Ukraine in der EU“ auf der Ebene der Minister für auswärtige Angelegenheiten“, – heißt es in einer Erklärung.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich Klimkin mit dem Ersten Vizepräsidenten der Europäischen Kommission … Frans Timmermans, dem EU-Kommissar Johannes Hahn, dem Vorsitzenden der Europäischen Volkspartei Joseph Dole, dem Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Parlaments von Luxemburg Marc Angel sowie den Außenministern der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten treffen werde.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
Das ukrainische Kommando verstärkt die Postionen entlang der Kontaktlinie, darunter auch im Gebiet von Staniza Luganskaja, wo gemäß der Rahmenvereinbarung eine Trennung von Kräften und Mitteln erfolgen sollte.
„Es wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich des 1. Bataillons der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Staniza Luganskaja trotz der erreichten Vereinbarung über einen Abzug der Abteilungen auf Anweisung der Führung der ukrainischen Streitkräfte ein Maßnahmekomplex zur Verstärkung der Positionen stattfindet“, erläuterte Marotschko.
„Auch erfolgt mit Fahrzeugen der Antransport von Stahlbetonplatten zur Ausrüstung technischer Absperrungen“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
Er teilte auch mit, dass das ukrainische Kommando die Konzentration seines Potentials fortsetzt und eine Rotation der Abteilungen in der Zone der sogenannten „ATO“ durchführt.
„So wurde nach unseren Informationen nördlich von Artjom im Staniza-Luganskaja-Bezirk die Bewegung einer Kolonne Waffen und Militärtechnik des Gegners aus einem Gebiet von Treibhäusern in Richtung Petrowka beobachtet. In ihr befanden sich drei Artilleriegeschütze auf Schleppern und 12 Fahrzeuge“, berichtete Marotschko.
„Aus Petrowka in umgekehrter Richtung in das Gebiet von Artjom wurde mehrfach die Bewegung von zwei Fahrzeugen festgestellt – wahrscheinlich um das Eigentum der Abteilungen zu transportieren“, fügte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik hinzu.
„Außerdem wurde östlich von Petrowka in einem Waldstück eine Ansammlung von Waffen und Militärtechnik des Gegners mit insgesamt zehn Einheiten, acht leicht gepanzerte Mehrzwecktransporter und zwei Einheiten Panzertechnik entdeckt. Diese gesamte Technik soll in den Bereich der Eisenbahnstation gebracht werden“, sagte er.
Marotschko teilte auch mit, dass nach Angaben der Volksmiliz „vom Kommando der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Verlegung von Technik und Personal der Abteilungen des zweiten Bataillons aus dem Gebiet von Artjom in das Gebiet von Petrowka erfolgt“.
„Sie machen die Positionen für die Abteilungen der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte frei“, erklärte der Vertreter der Volksmiliz.
„Auch wurde im Gebiet von Petrowka die Bewegung einer Kolonne Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte mit fünf Lastwagen (Ural), drei 120mm-Mörsern und einem Bus mit Personal entdeckt“, fügte er hinzu.
„Wir unternehmen alle notwendigen Maßnahmen, um die Durchführung von Diversionen durch ukrainische Banditen auf dem Territorium der LVR nicht zuzulassen. Ich rufe die Bürger der Republik auf wachsam zu sein und nicht auf die Provokationen ukrainischer Verbrecher hereinzufallen“, unterstrich Marotschko.

 

Rusvesna.su/dan-news.info (Bild): Kobson: Valentina Tereschkowa hat angekündigt den Donbass zu besuchen:
Die erste Kosmonautin der Welt, Valentina Tereschkowa, hat versprochen, in den Donbass zu kommen. Dies erklärte Josif Kobson gestern Abend während eines Konzertes in Donezk.
„Fünf Minuten vor dem Konzert rief mich die erste Kosmonautin, meine gute Freundin Valentina Tereschkowa, an. Sie bat mich Grüße an den Donbass zu übermitteln und versprach, so bald wie möglich hierher zu kommen.“, sagte der russische Sänger.
Ein Datum für den Besuch Tereschkowas steht noch nicht fest.
… Unter den Zuschauern des Konzerts war auch das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der Kobson für seine Unterstützung für das Volk des Donbass dankte.
Valentina Tereschkowa, Held der Sowjetunion, war die erste Raumfahrerin der Welt. Sie ist bis heute auch die einzige Frau, die allein einen Raumflug unternommen hat, und die erste Frau, der in Russland der Rang eines Generalmajors verliehen wurde. Derzeit ist Tereschkowa Abgeordnete der Staatsduma der Russischen Föderation.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin und der chinesische Staatschef Xi Jinping haben sich gegen fremde Einmischung in die Angelegenheiten Zentralasiens ausgesprochen und darauf geeinigt, gemeinsam Maßnahmen zu ergreifen, um Terroristen in der Region einen Riegel vorzuschieben.
Bei einem bilateralen Treffen am Rande des BRICS-Gipfels in Goa sprachen Putin und Xi über die Lage in Syrien und den Kampf gegen den Terrorismus, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Sonntag mitteilte.
Russland und China würden zusammenarbeiten, um zu verhindern, dass der internationale Terrorismus nach Zentralasien eindringe, teilte Peskow nach dem Treffen mit. Beide Staatschefs betonten zudem die „Unzulässigkeit einer Einmischung auswärtiger Akteure in die Angelegenheiten Zentralasiens“.

 

De.sputniknews.com: Wladimir Putin sieht an der Drohung von US-Vizepräsident Joe Biden, Hackerangriffe auf Russland zu beginnen, nichts Neues. Dabei räumt der russische Staatschef jedoch ein, dass die USA erstmals auf so hoher Ebene Drohungen aussprechen. Das passe nicht zu den internationalen Normen.
Putin wurde am Sonntag am Rande des BRICS-Gipfels in Goa (Indien) von Journalisten auf die jüngsten Äußerungen des US-Vizepräsidenten Joe Biden angesprochen.
„Von unseren amerikanischen Freunden kann man alles erwarten“, kommentierte der Kremlchef. Doch gebe es an Bidens Drohung kaum etwas Neues. „Wir wissen ja ohnehin, dass die US-Behörden alle ausspähen und abhören.“
„Erstmals geben die USA auf so hoher Ebene zu, dass sie so etwas betreiben, und sie drohen im gewissen Sinne, was natürlich nicht den Normen der internationalen Kommunikation entspricht“, so Putin.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich in den letzten 24 Stunden nicht verändert und bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 478-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter 325-mal unter Anwendung von schwerer Artillerie und Mörsern.
Nach einer Erholung vom Militärdienst hat der Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch mit neuen Kräften das Genozid am Volk des Donbass fortgesetzt und auf die Territorien der Ortschaften Michajlowka und Wasiljewka 18 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen.
Nach all seinen erfolglosen Angriffen hat der Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij die Stärkung seiner Autorität vor dem Kommando durch die Vernichtung von Wohnhäusern friedlicher Einwohner fortgesetzt, indem er auf Sachanka 32 Mörsergranaten des Kalibers 82mm abgeschossen hat.
Die Unterstützer des Terrorismus, der stellvertretende Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Kobizkij und der Kommandeur der 128. Gebirgsjägerbrigade Schaptala befassten sich weiter mit den ihnen gewohnten Dingen – der Säuberung des Territoriums des Donbass von seinen Einwohnern. Dabei schoss der erste auf Jasinowataja 49 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm ab und der zweite schoss auf friedliche Einwohner von Spartak und das Gebiet des Flughafens elfmal mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm.
Der nationalistisch eingestellte Kommandeur des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ Wlasenko übertraf seine Komplizen in der Zahl der Beschüsse auf Wohngebiete der Republik. Er schoss auf Alexandrowka, Trudowskije und das Gebiet des Abakumow-Bergwerks 207 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm ab. Gleichzeitig schoss der Kommandeur der 55. Artilleriebrigade Brusow, der sich in seinem Verantwortungsbereich befand, auf Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk 8 Artilleriegranaten des Kalibers 152mm ab.
Außerdem wurden folgende Ortschaften unter Anwendung von Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen von den ukrainischen Soldaten beschossen: Wasiljewka, Sajzewo, Gorlowka, Shabitschewo, Alexandrowka, Sachanka, der Petrowskij-Bezirk und das Gebiet des Flughafens von Donezk.
In Folge des Mörserbeschusses unserer Positionen durch die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte starb ein Soldat der Armee der DVR.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fälle der Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone entlang der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Kamenka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs 100mm-Antipanzergeschützen MT-12 „Rapira“ festgestellt;
– Perwomajskoje, 10 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sieben 152mm-Haubitzen „Msta-B“ beobachtet;
– Bogdanowka, 4 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerpositionen von zwei 120mm-Mörsern festgestellt;
– Artjomowsk, 20 km von der Kontaktlinie, es traf ein Eisenbahnzug mit Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte ein, darunter sieben 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, elf 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ und 32 Lastwagen mit Treibstoff und Munition.
– Wolnowacha, 17,5 km von der Kontaktlinie, es traf eine Kolonne Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte darunter Panzer, Artilleriegeschütze und Feldartillerie, ein.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Trotz der Erklärungen der obersten militärischen Führung der Ukraine über die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen, setzen die ukrainischen Streitkräfte die Vorbereitung zu einer weiteren Runde aktiver Kämpfe fort, wozu in der „ATO“-Zone Militärtechnik und Personal zusammengezogen werden.
So wurde in dieser Woche im Schutz der Nacht vom Jarowskij-Truppenübungsplatz im Oblast Lwow die 24. mechanisierte Brigade nach Artjomowsk verlegt, um dort Maßnahmen zur Vervollständigung und Umrüstung durchzuführen.
Wir sind froh, auf dem Land des Donbass den Kommandeur der 24. Brigade Oberst Schewtschenko zu treffen, der wie alle seine Vorgänger von hier enttäuscht wegfahren könnte, nachdem er einen großen Teil seines Personals und seiner Technik während der Durchführung von verbrecherischen Befehlen seines obersten Hauptbefehlshabers verloren  haben wird. Wir bemühen uns so vorzugehen, dass die Strafsoldaten für jedes Verbrechen gegen friedliche Einwohner ihre verdiente Strafe erhalten.
Ebenfalls wurden von uns Fakten der Verlegung von Militärtechnik des 1. Bataillons der 79. Luftlandebrigade im Gebiet von Krasnoarmejsk (Pokrowska), die sie vor einiger Zeit von Poroschenko erhalten haben, bemerkt.
Aber die verdeckte Verlegung der Technik verlief nicht ohne Zwischenfälle. Unter anderem fand in Krasnoarmejsk ein schrecklicher Verkehrsunfall mit dem Tod von friedlichen Einwohnern statt. In Folge eines frontalen Zusammenstoßes eines Panzertransporters mit einem Reisebus starb der Fahrer des Busses und zwei Passagiere wurden schwer verletzt. Ein Mann hat ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, eine Frau eine Verletzung am linken Handgelenk und am linken Knie. In Bezug auf den Fahrer des Panzerfahrzeugs, den Unterleutnant Bondar, der das Fahrzeug in betrunkenem Zustand unter Verletzung aller Sicherheitsmaßnahmen fuhr, wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Ebensolche Soldaten befassen sich mit der „Befreiung“ des Landes des Donbass von seinen friedlichen Einwohnern.

 

De.sputniknews.com: Aus Ukraine kommend: US-Drohne späht Krim aus.
Die US-Aufklärungsdrohne RQ-4 „Global Hawk“ hat sich der Halbinsel Krim genähert, wie russische Medien am Sonntag unter Berufung auf Webseiten berichten, die die Position von Flugzeugen in Echtzeit anzeigen. Die Drohne sei aus ukrainischer Richtung gekommen.
Am 15. Oktober sei ein unbemanntes US-Flugzeug vom Militärflugplatz Sigonella auf Sizilien gestartet. Zuerst soll sich die Drohe der russischen Halbinsel von der westlichen Seite des Schwarzen Meeres in einer Höhe von 15.500 Metern genähert haben. Danach betrat die Drohe Medienangaben zufolge den ukrainischen Luftraum und habe ihren Flug in östliche Richtung fortgesetzt.
„Global Hawk“ ist 14,5 Meter lang und hat eine Spannweite von fast 40 Metern. Die Drohne kann in einer Höhe von bis zu 18 Kilometern fliegen und mehr als 24 Stunden in der Luft bleiben. Die Eigenschaften der RQ-4 „Global Hawk“ ermöglichen es ihr außerdem, aus bis zu 20.000 Metern Flughöhe jedes Objekt zu erkennen, weshalb die Drohne die Situation im Donbass verfolgen konnte.

 

De.sputniknews.com: Putin bietet ukrainischer Rüstungsindustrie Beistand an.
Russland ist laut Präsident Wladimir Putin bereit, seine Bedürfnisse an die ukrainische Industrie anzupassen, um die notleidenden Hersteller im Nachbarland zu unterstützen.
Als Kiew in den beiden vergangenen Jahren die langjährigen Wirtschaftskontakte mit Russland kappte, verlor die ukrainische Industrie, vor allem die Rüstungs-Zulieferer, ihren Hauptabsatzmarkt. Selbst der Flugzeugbaukonzern Antonow, weltweit bekannt durch seien gigantischen Frachter An-124 und An-225, musste die Produktion einstellen.
Die ukrainische Industrie verkomme, das Land erlebe eine Deindustrialisierung, konstatierte Putin am Sonntag am Rande des BRICS-Gipfels in Indien.
„Wir sind jederzeit – sobald unsere ukrainischen Partner es wollen – bereit, unsere Bedürfnisse an den Kapazitäten der ukrainischen Industrie auszurichten.“
Es handle sich unter anderem um „Zusammenarbeit bei der Umrüstung“ der ukrainischen Rüstungsindustrie und ziviler Sparten. „Wir sind dazu bereit, aber nur, wenn die entsprechenden Bedingungen geschaffen sind“, sagte Putin.
Russland war seit dem Untergang der Sowjetunion 1991 einer der wichtigsten Käufer ukrainischer Rüstungserzeugnisse. Nach dem Umsturz im Februar 2014 hat die neue ukrainische Regierung jede militärtechnische Zusammenarbeit mit Russland verboten und sich der EU zugewandt.
Der damalige ukrainische Premierminister Jazenjuk sagte, Russland sei bald kein relevanter Handelspartner mehr. Im Juni 2014 unterzeichnete Kiew den wirtschaftlichen Teil des Assoziierungsabkommens mit der EU, der den Wegfall der Zölle im Handel vorsieht. Um zu verhindern, dass europäische Waren durch die Ukraine unkontrolliert und unverzollt auf den russischen Markt gelangen, beendete Moskau 2016 die seit Jahren geltende Zollfreiheit mit der Ukraine.
Darüber hinaus verhängte Moskau ein Lebensmittelembargo gegen die Ukraine, wie es bereits für die EU gilt, nachdem sich Kiew den EU-Sanktionen angeschlossen hatte.
Doch bereits im vergangenen Jahr waren die ukrainischen Exporte nach Russland nach Kiewer Angaben um die Hälfte geschrumpft. In den ersten sechs Monaten 2016 gab es einen weiteren Rückgang um 34 Prozent. Im September gestand der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ein, dass sein finanziell angeschlagenes Land durch den Bruch mit Russland bereits 15 Milliarden US-Dollar verloren habe.

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