Presseschau vom 14.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

wpered.su: http://wpered.su/2016/10/14/alla-aleksandrovskaya-osvobozhdena-iz-pod-strazhi/
Die Kommunisten der Ukraine und gemeinsam mit ihnen die Kommunisten der DVR haben mit großer Befriedigung und Freude die Nachricht von der Freilassung der ersten Sekretärin des Charkower Oblastkomitees der KPU Alla Alexandrowskaja am 13. Oktober aus der Untersuchungshaft aufgenommen. Mehr als 3,5 Monate hat Alla Alexandrowna auf Grund konstruierter Beschuldigungen im Gefängnis verbracht. In den Kampf zur Verteidigung der Genossin waren qualifizierte Rechtsanwälte, die Führung und die Mitglieder der KPU einbezogen. Die Befreiung A. Alexandrowakajas wurde auch von ausländischen linken Parteien und der Öffentlichkeit unterstützt.
Aber die Befreiung aus der Untersuchungshaft ist nur eine teilweise Erleichterung der Lage von Alla Alexandrowna. Sie bleibt ständig unter Hausarrest und trägt ein elektronisches Armband. Die KPU, die Rechtsanwälte und alle gerecht denkenden Menschen müssen noch große Anstrengungen einbringen, um einen vollständigen Freispruch von Alla Alexandrowskaja zu erreichen. In der heutigen Ukraine ist es sehr schwierig und gefährlich, die Interessen der Werktätigen zu verteidigen und für ihre Ansichten zu kämpfen, weil im Land wilder Antikommunismus herrscht, selbst die kleinste Möglichkeit fehlt, offen seine Meinung zu sagen, wenn sie sich von den Positionen des Häufleins Parasiten unterscheidet, das die Macht im Jahr 2014 an sich gerissen hat und den Interessen von USA und NATO dient.
Aber die Kommunisten der Ukraine und der Bruderparteien in anderen postsowjetischen Ländern glauben daran und legen Anstrengungen darein, dass die Zeit näher kommt, in der den Werktätigen die Tödlichkeit des historischen Weges bewusst und klar wird, der ihnen von den eigenen und den weltweiten Kapitalisten nach dem Zerfall der UdSSR aufgezwungen wurde. Alla Alexandrowna Alexandrowskaja  ist eine von denen, die all ihre Kräfte für das Erreichen der Ziele des werktätigen Volkes einsetzt.

 

De.sputniknews.com: Assad: Russland verschob Kräftegleichgewicht in Syrien – zu Ungunsten der Terroristen
yriens Präsident Baschar al-Assad hat Russlands Beteiligung an der Konfliktregelung in seinem Land kommentiert: Im Interview mit der russischen Zeitung Komsomolskaja Prawda sagte er unter anderem, dass Syrien von Beginn an um Hilfe gebeten hatte.
„Die Eskalation des Konfliktes hat erst im vergangenen Jahr ihren Höhepunkt erreicht. Zuvor siegte die syrische Armee. Aber unsere Feinde, als sie merkten, dass wir vorankommen, haben den Fluss von terroristischen Söldnern aus dem Ausland erhöht“, sagte Assad.
Syrien sei ein kleines Land mit einer kleinen Bevölkerung. Aus diesem Grund „brauchten wir die Hilfe unserer Freunde“, fügte er hinzu.
„Die Russen haben uns auch früher geholfen, natürlich nicht mithilfe von Lufttruppen, aber sie haben uns alles geliefert. Sie haben uns die notwendige Logistik gewährleistet“, erläuterte der syrische Staatschef.
Vor der Ankunft Russlands sei nur die „sogenannte amerikanische Allianz hier tätig gewesen“. Diese Arbeit sei aber „illusorisch“ gewesen. „Nichts wurde getan“, betonte Assad.
„Der IS und die al-Nusra-Front kamen weiter voran und hatten eine große Anzahl an Kämpfern. Sie haben immer mehr Öl für den Export über die Türkei erhalten. Aber nach der russischen Einmischung hat sich das von den Terroristen kontrollierte Territorium verringert. Die Fakten sprechen für sich: Die Russen haben das Gleichgewicht der Bodenkräfte zu Ungunsten der Terroristen verändert“, sagte der syrische Präsident abschließend.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde Kalinowo mit 120mm-Mörsern beschossen. Es wurden 50 Mörsergeschosse abgeschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: „Von 19:00 bis 01:00 hat die ukrainische Seite die Dörfer Sachanka, Leninskoje, Besymennoje im Nowoasowskij-Bezirk, die Stadtteile Trudowskije und Alexandrowka im Westen von Donezk beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Abschnitte wurden 225 Artilleriegeschosse der Kaliber 152 und 122mm und Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.

 

Dan-news.info: „Gestern Abend um 21:15 hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Besymennoje begonnen, wo sich ein Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination befindet. Die Offiziere des Zentrums waren gezwungen, notfallmäßig in einen Schutzraum zu gehen. Verletzte gibt es keine“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Das Ministerium unterstrich, dass auf dem Territorium des Beobachtungspunktes sich nicht nur russische Offiziere, sondern auch zwei Offiziere der ukrainischen Streitkräfte befanden.
Nach Angaben des Gesprächspartners wurde nach vorläufigen Informationen mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen.

 

De.sputniknews.com: Kiew ließ Gasnetz verkommen: Turkish Stream rettet Europa vor Winterkälte – Experte
Die neue Türkei-Pipeline ist für Russland eine Chance, das sogenannte dritte Energiepaket der EU zu umgehen, welches das South-Stream-Projekt auf Druck der USA unmöglich gemacht hatte. Europa rettet es womöglich vor harten Wintern, wie Rustam Tankajew vom russischen Verband der Öl- und Gasproduzenten im Sputnik-Interview erläutert.
„Über diesen Verlust (des South Stream – Anm. d. Red.) jammern heute die Bulgaren“, so der Experte. So viele Arbeitsplätze, Transitgelder und Gelegenheiten für den Ausbau eigener Infrastruktur hätten sie dabei verloren. Der neue Turkish Stream werde darum vor allem in Südosteuropa sehnlich erwartet.
Gut, dass Türkei nicht in der EU ist
Die Türkei wiederum sei kein EU-Land und werde es schwerlich je werden, so Tankajew, „aber auf ihrem Boden befindet sich eine Erdgasbörse, ein Hub für Gashandel. Deswegen ist das Gas, welches dort verkauft wird, kein russisches mehr, sondern italienisches, griechisches, ungarisches usw. So wird keiner mehr Gazprom eine Monopolstellung vorwerfen und Gaslieferungen nach Europa verhindern können“.
Und auch die Türkei selbst befreie die neue Pipeline von der Abhängigkeit vom Gastransit über die Ukraine, behauptet Tankajew. Das ukrainische Gastransportnetz würde dann schlichtweg überflüssig.
EU will Schulden eintreiben
Die Einwände der EU gegen Pipeline-Projekte, die ukrainisches Territorium als Transitland umgehen sollen, sind Tankajew zufolge auch nicht auf die Bekämpfung einer marktbeherrschenden Stellung zurückzuführen. Vielmehr sei die „Hauptsache, dass die EU-Mitgliedsstaaten der Ukraine Unsummen geliehen haben. Diese Schuld muss beglichen und die Zinsen müssen entrichtet werden. Geld hat die Ukraine nicht, auch keine Einnahmen außer dem Gastransit über ihr Territorium.“
Nach der Inbetriebnahme der Pipeline Turkish Stream könne die Ukraine bis zu 700 Millionen Dollar Gewinn jährlich einbüßen, außerdem die für den Gastransit. Diese Summen seien zwar nicht groß, Tankajew beziffert sie in einer Höhe von etwa zwei Milliarden Dollar jährlich. Aber dieses Geld würde es dem komplizierten Finanzgefüge, das inzwischen in der Ukraine entstanden ist, irgendwie das Überleben sichern und eine Insolvenz vermeiden, „die allerdings faktisch schon eingetreten ist“.
Vernachlässigte Leitungen bergen Gefahren
Aber: „Die EU-Behörden berücksichtigen den technischen Zustand des ukrainischen Pipelinenetzes nicht“, erläutert der Experte. Die europäischen Erdgasgesellschaften seien sich dessen derweil „vollkommen bewusst und bereit, sich an allen Projekten zur Umgehung des ukrainischen Territoriums zu  beteiligen“. Kiew habe das Netzt seit langem vernachlässigt, so der Experte: „Um es funktionsfähig zu erhalten, müsste die Ukraine jährlich 200 Millionen Dollar investieren. Sie gibt aber nur 20 Millionen aus, also nur 10 Prozent vom Sollwert. Das ukrainische Gastransportnetz wird gegenwärtig nur zu 25% seiner ursprünglichen Kapazität zu Sowjetzeiten ausgelastet. Diese Zahl wird nach und nach sinken, seine Lebensdauer wird schon 2020 ablaufen.“ Tankajew formuliert es noch drastischer: Der Gastransit über ukrainisches Territorium werde bald gestoppt werden müssen – nicht, weil der Vertrag mit nicht verlängert würde, sondern weil das Gastransportnetz dann völlig „im Eimer“ sei. „Europa steht dann vor dem fürchterlichen Gespenst eines kalten Winters 2020/21. Der Gaspreis schnellt hoch, soziale Unruhen setzen ein. Und dafür wird bestimmt Russland verantwortlich gemacht“, vermutet Tankajew.
Signalwirkung des Turkish Stream
Der Fall „Turkisch Stream“ illustriert klar die Diskrepanz zwischen der Geschäftswelt und den stark an den USA orientierten politischen Eliten Europas. Letztere, wagt Tankajew eine Prognose, würden in nächster Zeit alles versuchen, um auch den Turkish Stream zu kippen. Das allerdings sei schon rein technisch nicht machbar.
Natürlich bedeute, so Tankajew abschließend, der Turkish Stream keine völlige Umorientierung Russlands nach Osten. Dennoch gehe von diesem Projekt das eindeutige Signal aus, dass Russland gefragt ist und Partner hat.
Übrigens: „Die Wetterdienste sagen sehr kalte Winter voraus“, schließt der Experte.

 

Nachmittags:

 

Ukrinform:  Der Parlamentsabgeordnete Andrij Biletzkyi ist zum Chef der neu gegründeten Partei „Nationales Korps“ gewählt worden.
Der Parteitag fand am Freitag in Kiew statt. Für Biletzkyi stimmten 292 Delegierte, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Wir werden die Partei der realen Taten, sagte Biletzkyi beim Parteitag.

 

De.sputniknews.com: Der EuGH in Luxemburg hat die ukrainische Regierung dazu verpflichtet, dem Ex-Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, und dessen Söhnen den juristischen Kostenaufwand für Gerichtsverhandlungen zu erstatten, wie die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ unter Berufung auf eine Pressemitteilung der Anwaltskanzlei „Joseph Hage Aaronson“ berichtet.
Diese Entscheidung hatte das Gericht eigentlich schon im März 2015 getroffen, aber die Regierung in Kiew hatte Berufung dagegen eingelegt. Der Rechtsstreit dauerte über ein Jahr, bevor das Gericht sich erneut auf die Seite Janukowitschs stellte. Die Entschädigung kann sich einigen Angaben zufolge auf bis zu 240.000 US-Dollar (rund 217.000 Euro) belaufen.
Im September hatte der Europäische Gerichtshof in Luxemburg die Sanktionen gegen Viktor Janukowitsch und seinen älteren Sohn Alexander, die für den Zeitraum von März 2014 bis März 2015 galten, für rechtswidrig erklärt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Das ukrainische Kommando verstärkt weiter seine Gruppierungen in der Zone der sogenannten „ATO“ durch nationalistische Bataillone. So wurden an den Checkpoints im Gebiet der Ortschaften Popasnaja und Artjomowsk Abteilungen des „Rechten Sektors“ sowie die Bataillone „Sakarpatsakaja Setsch“ und „UPA“ bemerkt. In Nowoswanowka, auf dem praktisch täglich die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowo beschossen werden, sind in Häusern örtlicher Einwohner ukrainische Soldaten untergebracht“, teilte Marotschko mit.
„Ebenfalls wurde uns bekannt, dass im Gebiet von Trjochisbjonka, Slwajanoserbskij-Bezirk, eine nicht identifizierte militärische Abteilung stationiert ist, die sich von den ukrainischen Streitkräften und den nationalistischen Bataillonen durch qualitativ hochwertigere Ausrüstung unterscheidet. Ein Teil der Soldaten dieser Abteilungen ist dunkelhäutig und spricht untereinander englisch“, sagte der Major.
„Außerdem ist in Lopaskino im Slawjanoserbskij-Bezirk des Lugansker Oblast eine Abteilung der ukrainischen Streitkräften aus der 93. Brigade mit 60 Mann eingetroffen, danach wurde an der Ausfahrt aus Lopaskino in Richtung Lobatschewo ein Checkpoint der ukrainischen Streitkräfte eingerichtet, an dem sich neben Personal ständig ein Panzertransporter befindet und vorbereitete Unterstände für Panzertechnik“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Uns wurde ein Konflikt bekannt, der am 11. Oktober zwischen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und Zivilisten erfolgte, die versuchten, die Kontaktlinie im Gebiet von Slawjanoserbsk zu überqueren. Weil es in der LVR nur einen offiziellen Passierpunkt im Gebiet von Staniza Luganskaja gibt, verwenden die Einwohner grenznaher Bezirke manchmal nicht sanktionierte Übergänge“, berichtete der Major.
„Also, am Übergang über den Sewerskij Donezk, an dem die Kontaktlinie verläuft, haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ohne Vorwartung und Erklärung der Gründe das Feuer mit Schusswaffen auf Zivilisten eröffnet, die versuchten, die Kontaktlinie vom Territorium der LVR auf das Territorium, das von der Ukraine kontrolliert wird, zu überqueren“, sagte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der LVR.
In der Folge des Beschusses wurden vier zivile Fahrzeuge beschädigt. Das Feuer wurde auch auf Boote mit Menschen eröffnet, die den Fluss überquerten. Nur durch glücklichen Zufall wurde niemand verletzt“, unterstrich Marotschko.

 

De.sputniknews.com: „Interesse größer als Angst“: Italienische Delegation zu Besuch auf der Krim
Eine Delegation von italienischen Politikern und Unternehmern ist zu einem Besuch auf der Krim eingetroffen, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Freitag. Sie werden auf der Halbinsel bis 16. Oktober weilen und sich unter anderem mit dem Oberhaupt der Republik Krim, Sergej Aksjonow, treffen.
Unter anderem sind das Vertreter der regionalen Parlamente Venetiens, der Lombardei, Liguriens, der Toskana und Emilia-Romagnas, des nationalen Parlaments und des Exekutivrates der Stadt Padua.
„Trotz aller Schwierigkeiten sind wir auf die Krim gekommen. Wir wurden hervorragend empfangen, und jetzt bereiten wir uns auf die bevorstehende Arbeit vor“, sagte das Mitglied des Paduanischen Exekutivrates, Marina Buffoni. „Auf der Krim werden wir zwei intensive und inhaltsreiche Tage verbringen. Wir sind sicher, dass unsere Abgeordneten und Unternehmer alles Geplante erledigen werden, sodass Italien und Russland einander noch näher rücken werden.“
Krim-Oberhaupt Aksjonow sagte gegenüber „Iswestija“, die Einwohner der Halbinsel seien „unseren italienischen Freunden für ihre faire und prinzipielle Position, für ihre Unterstützung der Idee zur Abschaffung der antirussischen Sanktionen dankbar.“
„Das sind Menschen, die die nationalen Interessen ihres Landes und ihrer Regionen kennen und konsequent verteidigen; die den Europäern die Wahrheit über die Krim, über die Stimmungen der Krim-Einwohner, über die Entwicklungsperspektiven der Halbinsel erzählen“, so Aksjonow. Der Besuch der Italiener ist nach seinen Worten „nicht nur aus politischer Sicht wichtig“, sondern auch aus rein praktischer Sicht. „Für uns ist es wichtig, eine Zusammenarbeit mit  italienischen Unternehmern  zu entwickeln, die große Erfahrungen auf Gebieten wie Wasserreinigung, Produktion von Agrartechnik, Lebens- und Futtermitteln haben.“
Ein besonderer Kooperationsaspekt könne die Weinherstellung sein, fuhr das regionale Oberhaupt fort. „Ich bin sicher, dass unsere italienischen Kollegen, die den weltweit bekannten Weinhersteller ‚Massandra‘ besuchen werden, Interesse an einer Kooperation mit den Weinproduzenten der Krim zeigen“, sagte er.
Darüber hinaus könnten die Seiten über die Anknüpfung von Partnerschaften zwischen den Städten Jalta und Verona sowie Simferopol und Padua verhandeln.
Ein weiteres Gesprächsthema sei die Entwicklung der gegenseitigen Handelsbeziehungen unter Umgehung der westlichen Russland-Sanktionen, teilte der Ko-Vorsitzende der Organisation „Werktätiges Russland“, Andrej Nasarow, mit. „Trotz des Drucks seitens der Ukraine und ihrer westlichen Partner ist die italienische Delegation von Abgeordneten und Großunternehmern vollständig zu uns gekommen. Das Interesse der Italiener an der Anknüpfung und Entwicklung der Beziehungen mit Russland, darunter mit der Krim, war größer als die Angst vor möglichen Risiken und Gefahren. Im Rahmen ihres Besuchs werden wir eine ganze Reihe von Fragen besprechen, darunter die Investitions- und Partnerabkommen, die auf dem Dritten Internationalen Wirtschaftsforum in Jalta unterzeichnet werden könnten.“

 

Dan-news.info: „Heute haben unsere Energietechniker wieder mit der Reparatur der Stromversorgung begonnen, aber von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde das Feuer eröffnet und die Arbeit mussten gestoppt werden“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirk Anatolij Janowskij mit.
Nach Angaben Janowskijs sind die Dörfer Leninskoje, Dsershinskoje und Nowaja Tawrija sowie ein Teil von Sachanka – Sergejewka – in der Folge von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte seit dem 9. Oktober ohne Strom. Seit drei Tagen gibt es auch keinen Strom in Saitschenko und Kominternowo.

 

De.sputniknews.com: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat bei seinem Besuch in Rom bekanntgegeben, dass mehrere Tausend italienische Soldaten im Jahr 2018 an die Grenze zu Russland verlegt werden sollen, wie die in Turin erscheinende Zeitung „La Stampa“ schreibt.
Ein 4.000 Mann starkes Militärkontingent soll sich demnach „den in den Baltischen Ländern stationierten Nato-Bataillonen anschließen“. „Das Ziel der Mission wird darin bestehen, einen eventuellen Konflikt zu verhindern“, so Stoltenberg.
Derzeit „gibt es keinen kalten Krieg, aber auch von der früheren Partnerschaft ist nichts mehr übrig geblieben“. Stoltenberg schlug „Verteidigung und Dialog“ als eine neue Formel der Beziehungen mit Russland vor…

 

Dan-newsoinfo: „Ukrainische Abteilungen haben in Verletzung ihrer Verpflichtungen zur Feuereinstellung heute ab 13:50 begonnen, unsere Positionen anzugreifen. Nach einer Vorbereitung durch Artillerie unter Anwendung von 152mm-Geschützen sind die Abteilungen des Gegners mit den Kräften einer Kompanie bei Unterstützung durch Mörserfeuer im Gebiet von Leninskoje zum Angriff übergegangen. Derzeit läuft der Kampf noch“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
In diesem Zusammenhang rief das Kommando der DVR die Beobachtermission der OSZE auf, unverzüglich Maßnahmen zur Einstellung des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in südlicher Richtung an der Kontaktlinie zu unternehmen.

 

De.sputniknews.com: Normandie-Vier: Berlin zum Stand der Vorbereitung auf neues Treffen
Das politische Berlin arbeitet laut dem Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, weiter intensiv an der Vorbereitung eines neuen Treffens der Normandie-Gruppe zur Regelung der Ukraine-Krise.
Sowohl die Kanzlei der Bundesregierung als auch das Außenministerium arbeiteten täglich daran, sowohl im Normandie-Format, als auch in anderen, so Schäfer am Freitag gegenüber Journalisten. Allerdings könne er noch immer kein genaues Datum für ein mögliches nächstes Treffen der Außenminister der Normandie-Vier nennen.
Dem Normandie-Format zur Regelung der Ukraine-Krise gehören Frankreich, Deutschland, Russland und die Ukraine an.
Zuvor hatte der russische Botschafter in Frankreich, Alexander Orlow, gegenüber dem TV-Sender Europe 1 mitgeteilt, dass das nächste Treffen des sogenannten „Normandie-Quartetts“ zur Regelung der Konflikte in der Ostukraine am 19. Oktober in Berlin stattfinden werde. Im Kreml wurde diese Information bislang nicht kommentiert. Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow werde noch an der Vorbereitung des Treffens gearbeitet. Auch der Sprecher der Bundeskanzlerin, Steffen Seibert, hatte den Termin nicht bestätigt.

 

Dan-news.info: Die ukrainische Armee hat während des heutigen Angriffs im Gebiet von Leninskoje (südlich von Donezk) Verluste erlitten, erklärte gegenüber Journalisten der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin.
„Die wahrscheinlichen Verluste des Gegners: 1 Einheit Panzertechnik, 5 ukrainische Soldaten getötet“, sagte er.

 

Ukrinform: Die militärische Bedrohung seitens Russlands wird offensichtlich auf eine lange historische Perspektive bleiben. Um zu überleben, muss die Ukraine mindestens 5 Prozent des BIP für Verteidigung ausgeben.
Das erklärte Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, am Freitag bei der Vereidigung der Schüler vom Iwan-Bohun-Militärlyzeum auf dem Sophienplatz in Kiew.
„Wir müssen mindestens 5 Prozent des BIP für unsere Streitkräfte und die Sicherheit ausgeben, obwohl es schwer für den Haushalt, die Wirtschaft und für den sozialen Bereich der Ukraine ist“, sagte der Staatschef. Im Vergleich mit Militärausgaben von anderen Ländern seien aber die finanziellen Möglichkeiten der Ukraine begrenzt.

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/10/14/v-donecke-pochtili-pamyat-pavla-skakuna/
Am 14. Oktober wurde in Donezk das Andenken des staatlichen und gesellschaftlichen Aktivisten der DVR Pawel Skakun geehrt. Die Veranstaltung fand aus Anlass des ersten Todestags dieses herausragenden Menschen statt.
An dem Treffen waren Freunde und Kollegen von Pawel Skakun anwesend. Um das Andenken des Genossen zu ehren, kam auch der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow.
„Pawel Petrowitsch war mein Assistent. Er fürchtete keine Schwierigkeiten und kam ausgezeichnet mit allen gestellten Aufgaben zurecht. Später verließ Pawel Petrowitsch die Verwaltungsarbeit und befasste sich mit der Entwicklung des Sports in der Republik. Dort, wo Ergebnisse erreicht werden mussten, warf sich Pawel Petrowitsch Skakun in die Arbeit“, erinnert sich Boris Litwinow an seinen Freund und Mitkämpfer.
Nach seinen Worten leistete Pawel Skakun auch einen sehr großen Beitrag bei der Gründung der Republik und der Entwicklung der Staatsideologie.
Wir erinnern daran, dass Pawel Skakun am 14. Oktober 2015 im Alter von 61 Jahren starb. Er war einer der Gründer der KP der DVR, Mitglied des Zentralkomitees und leitete das Budennowskij Bezirkskomitee der KP der DVR von Donezk. Unter seinen Auszeichnungen ist die Medaille „Ein Jahr Gründung der Donezker Volksrepublik“, die für besondere Verdienste beim Staatsaufbau überreicht wird.

 

De.sputniknews.com: Solidarität mit Krim: Italienische Politiker posieren mit „grünen Männchen“
Mit einem Fotoshooting vor dem Denkmal für die so genannten „höflichen grünen Männchen“ in Simferopol hat eine italienische Parlamentarierdelegation ihren Besuch auf der Krim begonnen.
Die 18-köpfige Delegation von Vertretern der regionalen Parlamente Venetiens, der Lombardei, Liguriens, der Toskana und Emilia-Romagnas, des nationalen Parlaments und des Exekutivrates der Stadt Padua ist eigentlich auf die Schwarzmeer-Halbinsel gekommen, um die gegenseitige Wirtschaftskooperation voranzutreiben
In einem Gespräch mit Journalisten sprachen die Italiener der Krim-Bevölkerung, die sich vor zweieinhalb Jahren für eine Wiedervereinigung mit Russland entschieden hatte, ihre Solidarität aus.
„Wir unterstützen das Krim-Referendum und das Recht der Krimer auf die Selbstbestimmung“, so Stefano Valdegamberi vom Parlament Venetiens. „Uns wundert sehr, dass einige europäische Institutionen unsere Meinung nicht teilen, dass die Macht dem Volk gehört, und nicht irgendwelchen abstrakten Instituten.“
„Grüne Männchen“ ist eine euphemistische Bezeichnung für die russischen Soldaten, die nach dem Umsturz in der Ukraine Anfang 2014 die ukrainischen Truppenteile auf der Krim blockierten und wichtige Anlagen und demonstrierende Bevölkerungsteile vor ihnen schützten. Weil dabei praktisch kein Schuss fiel, werden die „grünen Männchen“ in Russland überwiegend als „höfliche Menschen“ bezeichnet. Nach der unblutigen Beendignug der Krim-Krise wurde in Simferopol ein Denkmal für diese „höflichen Menschen“ — inzwischen schon ein kulturelles Symbol — aufgestellt…

 

Dnr-online.ru/dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR/youtube-Seite des Informationsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Im Zusammenhang mit der Verschärfung der Lage ist der Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Generalmajor Denis Sinenkow in Richtung Mariupol gefahren, um die Leitung der Abteilungen unmittelbar zu übernehmen.
Insbesondere haben die ukrainischen Abteilungen in Verletzung ihrer Verpflichtung zur Feuereinstellung  um 13:50 Uhr begonnen, unsere Positionen anzugreifen. Nach dem Einsatz von Artillerie unter Anwendung von 152mm-Geschützen sind die Abteilungen des Gegners mit den Kräften einer Kompanie mit Unterstützung von Mörserfeuer zum Angriff im Gebiet von Leninskoje übergegangen. Derzeit läuft der Kampf.
Die ukrainische Seite versucht mit allen Kräften, das Territorium der sogenannten „grauen Zone“ einzunehmen, destabilisiert die Lage in den Gebieten von Wodjanoje und Schirokino. Ich erinnere daran, dass Wodjanoje ursprünglich zur „grauen Zone“ gehörte und von den ukrainischen Abteilungen schon im Jahr 2015 besetzt wurde. Sie zieht zu diesem Zweck die Abteilungen der Nationalgarde wie „Asow“ und Spezialoperationskräfte unter Leitung amerikanischer Instrukteure heran. Dies bestätigen von unserer Aufklärung entdeckte Uniformen und individuelle Lebensmittelrationen vom NATO-Typ. Diese Informationen werden ständig an das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination und die OSZE gegeben. Dabei weigern sich die Vertreter der OSZE kategorisch, zur Stabilisierung der Lage diese Gebiete zu betreten.
Nicht kontrollierte Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte haben heute unter Nutzung der Tatenlosigkeit der OSZE von diesen Positionen 95 152mm-Artilleriegeschosse auf unsere Positionen abgeschossen, was man nur mit den Handlungen von Hitler-Deutschland zur Vernichtung der Einwohner des Donbass vergleichen kann.
Ich möchte hinzufügen, dass wir ständig unsere Vorschläge zur Feuereinstellung in diesem Gebiet an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums und der OSZE richten, dass sich nach jedem Vorschlag diese Eskalation nur verstärkt. Nach dem ersten Aufruf wendete die ukrainische Seite Panzergeschütze an, nach dem zweiten verwendete sie Artillerie. Der Generalmajor Kremenezkij von der ukrainischen Seite hat die Vorschläge gehört, er hat sie vollständig ignoriert, die OSZE-Mission fährt, wie Sie wissen, gemäß ihrem Mandat nicht dorthin, wenn es nicht sicher ist, sie legen auch Anstrengungen darein, dass die Eskalation, die im Süden erfolgt ist, vollständig beendet wird. Bisher ist das aber nicht geschehen.
In der Zeit vom 8. bis zum 14. Oktober wurden die grundlegenden Anstrengungen zur militärischen Ausbildung in den Abteilungen der Streitkräfte der DVR auf die Durchführung eines Kommandostabstrainings der Leitung der Streitkräfte der DVR gelegt, das in Zusammenarbeit mit Ministerien und Behörden der Republik und Leitung des Verteidigungsministers der DVR Generalleutnants W. Kononow stattfand. Bei dem Training wurde das Zusammenwirken zwischen den Streitkräften und operativen Gruppen des Staatssicherheitsministeriums, des Innenministeriums, des Zivilschutzministeriums, des Transportministeriums, des Zolldienstes, der Donezker Offizierlehranstalt und anderer Strukturen erarbeitet. Außerdem wurde die Aufmerksamkeit auf gemeinsame Aktivitäten im Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen, die Aufdeckung von Geheimdiensten des Gegners, den Schutz und die Verteidigung von für die Republik kritisch wichtigen Objekten gelegt.
In dieser Woche ist eine Verschärfung der Situation an der Kontaktlinie zu bemerken. Der Gegner provoziert zielgerichtet unsere Abteilungen zu erwidernden Aktivitäten. Insgesamt haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche 2060 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.. Darunter 1598 Mal unter Verwendung von Artillerie, Panzern und Mörsern beim Beschuss des Territoriums der Republik. Die Beschüsse durch den Gegner erfolgten auf 28 Ortschaften.
Die Hauptschuld für die Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung liegt bei folgenden ukrainischen Kommandeuren und Verbrechern: dem Kommandeur der 46. Spezialbataillons der 10. Gebirgssturmbrigade Wlasenko, dem stellvertretenden Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Kobizkij, dem Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade Subanitsch, dem Kommandeur der 43. mechanisierten Bataillons der 53. Panzergrenadierbrigade Mazejko, dem Kommandeur der 55. Artilleriebrigade Brusow, dem Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij.
Die Besessenheit der ukrainischen Truppen, Kämpfe zu entfachen, gibt uns das Recht, zur Verteidigung unserer Territorien entschiedener zu handeln.
In der Folge von verbrecherischen Handlungen ihrer Untergebenen starb ein ziviler Einwohner und vier wurden verletzt. Es wurden 31 Häuser in sieben Ortschaften beschädigt oder zerstört.
Am meisten betroffen sind: Kominternowo, Sachanka, Leninskoje, Trudowskie, Alexandrowka und Besymennoje.
Die Aktivierung von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte im Süden der Republik und der Charakter ihrer Aktivitäten unter Verwendung von Artillerie und anderen von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen zeugt von einer vorsätzlichen Verschärfung der Lage in der Konfliktzone durch die ukrainische Regierung.
So hat am 8. Oktober der Gegner unter Nutzung der Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung von unserer Seite mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm Wohngebiete von Sachanka und Leninskoje beschossen. Danach ist eine Diversions- und Erkundungsgruppe in unser Territorium eingedrungen. Im Verlauf des Gefechts mit der Diversionsgruppe starben zwei unserer Soldaten und einer wurde gefangen genommen. Nach psychischer und physischer Misshandlung des gefangengenommen Soldaten durch Sadisten des Sicherheitsdienstes der Ukraine wurde ein Video mit einer Erklärung von ihm veröffentlicht, die er vom Papier ablas. Um die Spuren der Schläge zu verheimlichen, haben die Ukronazisten sein Gesicht unkenntlich gemacht. Dies und das nicht adäquate Verhalten des Gefangenen, der auf dem Stuhl schwankt und sich nicht so wieder jemand verhält, der einfach nur gefangen genommen wurde, führt uns zu der Einschätzung, dass er gefoltert worden war
Unter Fortsetzung der unbarmherzigen Beschüsse der Ortschaften Sachanka und Leninskoje hat der Gegner am 11. Oktober von den Positionen der 36. terroristischen Marineinfanteriebrigade einen Beschuss von Windkraftstationen im Gebiet von Besymennoje unter Anwendung großkalibriger Artillerie vorgenommen. Ziel dieser Schläge war die Zerstörung der Stromversorgung in den Ortschaften des Nowoasowskij-Bezirks der DVR. Diese Aktionen werden in Überstimmung mit den Normen des internationalen Rechts als Akt des Terrorismus bewertet.
In der Folge der Tatenlosigkeit der OSZE-Beobachter, die sich in den letzten Tagen praktisch geweigert haben, Verletzungen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festzuhalten und an der Stabilisierung der Lage in den südlichen Ortschaften teilzunehmen, hat der Gegner einen Versuch unternommen, unser Territorium im Gebiet von Leninskoje einzunehmen. Dazu hat der Gegner tagsüber mit zwei Gruppen zu je 30 Personen versucht, unsere Positionen aus zwei Richtung unter Deckung von Mörserfeuer anzugreifen. Im Zusammenhang damit waren wir gezwungen, das Feuer zu erwidern. In der Folge des heftigen Widerstand gelang es unseren Soldaten, die Attacken des Gegners abzuschlagen, dieser erlitt folgende Verluste: mehr als 15 Toten und 25 Verletzte. Auf unserer Seite starben zwei Verteidiger des Donbass, fünf wurden verletzt.
Insgesamt haben unsere Abteilungen in dieser Woche Verluste von fünf Toten und neun Verletzten gehabt. Was absolut nicht davon zeugt, dass die ukrainische Regierung beabsichtigt, den Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen.
Im Zusammenhang mit diesen Fakten rufen wir die Führung der OSZE-Mission auf, Ermittlungen durchzuführen und eine objektive Bewertung der verbrecherischen Aktivitäten des ukrainischen militärischen Kommandos, dass den friedlichen Prozess der Regelung des Konflikts zum Scheitern bringt, abzugeben. Und auch darauf hinzuwirken, dass unser Soldat, der von einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe gefangen genommen und in der Gefangenschaft gefoltert wurde, möglichst schnell zurückkehrt. Andernfalls sind wir gezwungen, symmetrisch zu handeln.
In dieser Woche wurden durch die Kräfte unserer Aufklärung neue Beweise für Verstöße der ukrainischen Streitkräfte bei der Stationierung verbotener Waffen in der Nähe der Kontaktlinie gefunden. So wurde festgestellt:
– in Richtung Gorlowka – ein Panzerzug zwei Batterien Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Batterie 152mm-Haubitzen „Giazint-B“ und eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
– in Richtung Donezk – ein Panzerzug, eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, zwei Batterien 120mm-Mörser und sieben Drohnen „Walkirja“
– in Richtung Mariupol – zwei Panzerkompanien, vier Batterien 122mm Artilleriegeschütze „Gwodika“, eine Batterie 122mm-Haubitzen D-30, eine Batterie 10mm-Geschütze MT-12 „Rapira“ und vier Abwehrraketenkomplexe „Buk-M1“.
Die Konzentration von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie geht unter anderem auf das Fehlen von Mitteln in den Lagerorten zurück. So haben die Vertreter der OSZE-Mission in ihren Berichten im Verlauf der letzten Woche das Fehlen folgende ukrainischer Waffen bemerkt:
– 14 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“;
– 18 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
– 27 152mm-Haubitzen „Msta-B“;
– 22 152mm-Haubitzen D-20;
– 29 122m-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
– 31 120mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
– 65 10mm-Antipanzergeschütze MT-12;
– 6 85mm-Haubitzen D-48;
– 47 Panzer T-62 und T-72;
Die Nichterfüllung der Anforderungen von Minsk-2 durch die ukrainische Seite ist zur Regel für die Kiewer Regierung geworden, im Zusammenhang damit hat die Weltgemeinschaft mit der Revidierung ihres Verhältnisse zu den Aktionen der Ukraine im Donbass begonnen.
Gleichzeitig führen die ukrainischen Truppen die Übergriffe auf den Territorien, die von der Kiewer Marionettenregierung kontrolliert werden, fort.
Es wurden Fälle von Verbrecher der ukrainischen Streitkräfte gegen friedliche Einwohner in Nowomarjewka (Dobropolskij-Bezirk)  festgestellt. Vor kurzem haben ukrainische Verbrecher unter Alkohol- und Drogeneinfluss ein Paar angefahren, das vor seinem Haus stand. In der Folge starben der Mann und die Frau unter den Panzerketten.
Außerdem sind in Marjinka nach Angaben unserer Aufklärung und nach den Worten örtlichen Einwohner Fälle von zielgerichteten Beschüsse von Wohnhäusern am Rand der Ortschaft durch ukrainische Soldaten festgestellt worden. Der Beschuss erfolgt mit Mörsern und Granatwerfern. Die Einwohner bestätigen, dass sie Schüsse ukrainischer Mörser- und Granatgeschosse feststellen, die ihre Häuser treffen.
All diese Fakten zeugen davon, dass die Straftruppen in den Donbass gekommen sind, um ihn von nicht genehmen Einwohnern zu säubern.
In den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte ist ein Absinken des moralisch-psychischen Zustands und ein Anwachsen der Kriminalität zu bemerken, was durch die Auswegslosigkeit ihres Stationierung in der „ATO“-Zone und das Fehlen eines Verständnisses über reale Ziele des Krieges gegen die eigene Bevölkerung bedingt ist.
So wurden in dieser Woche folgende Fakten festgestellt:
– am 10. Oktober im Verantwortungsbereich der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Krasnogorowka ein Mord an einem ukrainsichen Soldaten auf Befehl des Leiters des Stabs der 12. Panzergrenadierbrigade Telegaj;
– in dieser Woche Sabotage von Befehlen des Kommandeurs und Vorbereitung eines Aufstands von Soldaten des 23. Panzergrenadierbataillons der 56. Panzergrenadierbrigade, das im Gebiet von Nowoselowka stationiert ist, gegen das Kommando des Bataillons wegen harten Verhaltens und systematisches Zurückhalten eines erheblichen Teils des Solds;
– am 11. Oktober ein Mord an einem Soldaten der 36. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Kominternowo durch betrunkene Strafsoldaten der terroristischen Organisation „Asow“.
All diese Fälle zeugen von der Unfähigkeit des militärischen Kommandos, Ordnung in die Abteilungen zu bringen, sowie von der Verzweiflung der ukrainischen Soldaten, die bereit sind, gegen ihre Kommandeure vorzugehen, um diesen sinnlosen Krieg zu stoppen.
Im Verlauf dieser Woche hat die ukrainische Führung weiterhin die Minsker Vereinbarungen verletzt,  mit ihren Handlungen den Unwillen zu einer friedlichen Lösung des Konflikts gezeigt und  naiv angenommen, dass der Donbass unterworfen werden kann.
Dies wird niemals geschehen!
Wir bestätigen, dass ein Hubschrauber von uns abgeschossen wurde, dies geschah bei Krasnogorowka, dies ist eine Zone, die für alle Fluggeräte verboten ist außer für die OSZE-Mission, wir haben ein weiteres Mal gesagt, dass wir unser Wort halten, und wenn dies das Leben unserer Soldaten gefährdet, ergreifen wir alle Maßnahmen, damit dies nicht geschieht.
Weiter wird ein Exemplar eines Geschosses gezeigt, das von der ukrainischen Seite verwendet wird, es kam aus Richtung Gorlowka, die Markierung sind hier nach NATO-Standards, dies zeugt davon, dass die Lieferung tödlicher Waffen in die Ukraine schon lange begonnen hat, dies ist die Bestätigung dafür, das dies geschieht.

 

De.sputniknews.com: Von ukrainischem Panzer zerquetscht: OSZE entdeckt Frauenleiche bei Donezk
Die Mitglieder der OSZE-Mission in der Ukraine haben in der Leichenhalle der von Kiew kontrollierten Stadt Krasnogorowka unweit von Donezk die sterblichen Überreste einer Frau entdeckt. Sie war von einem Raupenkampffahrzeug überrollt worden, geht aus einem Bericht der Mission hervor.
Einer Angehörigen des Opfers zufolge hatte sich die Tragödie am Abend des 7. Oktober abgespielt, als die beiden Frauen den Lärm von Panzern und anderen Kampffahrzeugen hörten und versuchten zu fliehen. Wie die Donezker Nachrichtenagentur (der „Donezker Volksrepublik“) am Mittwoch meldete, beschießt die ukrainische Armee Dörfer im Raum von Nowoasowsk, wo Einheiten der Donezker Volkswehr einquartiert sind.
Wie die OSZE-Mission unter Berufung auf den Polizeichef des Gebietes Donezk, Wjatscheslaw Abroskin, berichtet, hatten etwa 100 Einwohner der Stadt Torezk (ehemals Dserschinsk) im Juli versucht, Bewegungen der ukrainischen Truppen zu behindern. Anderen Berichten zufolge wollten die Einwohner aus Furcht vor weiteren Feuerangriffen eine Verlegung der ukrainischen Armeeeinheiten stören. Ebenfalls im Juli wurde Torezk von ukrainischer Artillerie beschossen

 

Dan-news.info: Die Soldaten der DVR haben den Angriff der ukrainischen Abteilungen am südlichen Abschnitt der Front zurückgeschlagen, der Gegner schießt weiter mit Mörsern auf republikanische Positionen. Dies teilte das operative Kommando der DVR mit.
„Der Angriff des Gegners wurde gestoppt, aber die ukrainischen Truppen beschießen weiter die Positionen der DVR mit Mörsern des Kalibers 82 und 120mm“, heißt es beim Kommando.
Es wurde auch mitgeteilt, dass die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Abschnitt der Front eine Umgruppierung und Evakuierung von Verletzten begonnen haben.

 

De.sputniknews.com: Das Verteidigungsministerium Russlands hat Medienberichte über den Tod russischer Soldaten in Syrien dementiert. Das sei eine vorsätzliche Desinformation. „Die russische Militärangehörigen sind wohlauf und erfüllen weiter ihre Kampfaufgaben“, erklärte das Ministerium am Freitag.
Zuvor waren unter anderem in sozialen Netzen Informationen über den Tod von sechs russischen Offizieren sowie von einigen iranischen und syrischen Militärs im Gouvernement Hama in Syrien verbreitet worden. „Diese Angaben haben weder Hand noch Fuß“, erklärte ein Ministeriumssprecher in Moskau.

 

Abends:

 

Dnrsovet.su: Erklärung des bevollmächtigten Vertreters der DVR bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk Denis Puschilin über eine Verschärfung der militärischen Situation
„Wir sind gezwungen festzustellen, dass eine heftige Verschärfung der militärischen Situation im Süden der Republik stattgefunden hat. Heute hat trotz der unterzeichneten Minsker Vereinbarungen, der Entscheidung über einen Abzug von Technik und eine Trennung der Kräfte die ukrainische Seite provokative Aktivitäten in Bezug auf die DVR wieder aufgenommen.
Nach einem Artilleriebeschuss unter Anwendung von Waffen des Kalibers 152mm sind die ukrainischen Abteilungen zu Angriffsaktivitäten im Bereich von Leninskoje übergegangen. Die ukrainische Seite wendet im Verlauf der Gefechte Panzer, Artillerie und Mörser an. Mehr noch, nach jedem Vorschlag zur Feuereinstellung verstärken die ukrainischen Streitkräfte nur ihr Feuer und verwenden die Pause zur Umgruppierung. Die Verschärfung konnte auch nach Versuchen des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission, ein Regime der Feuereinstellung einzuführen, nicht vermieden werden.
Solche erschreckenden Handlungen der ukrainischen Seite sind eine klare Demonstration der Missachtung der unterschriebenen Vereinbarungen und der übernommenen Verpflichtungen durch die Ukraine.

 

Rusvesna.su: In Iwano-Frankowsk zündeten am 14 Oktober Unbekannte in unmittelbarer Nähe des OSZE-Büros eine Granate
Darüber berichtet der Pressedienst der städtischen Abteilung der Nationalpolizei.
Es wurde ein Strafverfahren aufgrund der Artikel„vorsätzlich geplantem Rowdytum sowie Inkaufnahme von Körperverletzung und Sachbeschädigung“ und wegen „illegalen Einsatzes von Waffen, Munition oder Sprengstoff“ eingeleitet.
Die Explosion ereignete sich in der Unabhängigkeitsstraße 31. Im September wurden hier schon Fahrzeuge der OSZE-Mission angezündet.
In Folge der Explosion wurde die Fassade des Restaurants „Familija“ beschädigt und die Fensterscheiben zerbrochen. Es gab keine Verletzten.

 

Dnr-news.com: Mitglieder von ukrainischen nationalistischen Gruppen führen einen Fackelumzug durch Kiew durch. Am 14. Oktober begeht die Ukraine zwei Feiertage: Mariä Schutz und Fürbitte sowie den Tag des Vaterlandsverteidigers. Die Nationalisten feiern heute den Jahrestag der Gründung der UPA (Ukrainische Aufstandsarmee – Anm. d. Übers.), die in den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges gegen die sowjetische Armee kämpfte.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa
„Im Zeitraum von 7. bis 13. Oktober wurden in der Folge der bewaffneten Aggression von Seiten der ukrainischen Truppen 10 Menschen verletzt, darunter fünf Zivilisten und fünf Soldaten der Republik. Vom 8. bis 14. Oktober starben in der Folge der Aggression von Seiten der Ukraine auf dem Territorium der DVR fünf Soldaten und eine friedliche Einwohnerin.

 

Ukrinform: Am 14. Oktober wird in der Ukraine der Tag des Verteidigers des Vaterlandes gefeiert.
Der Tag des Vaterlandsverteidigers ist ein gesetzlicher Feiertag und wurde 2014 per Dekret des Präsidenten der Ukraine eingeführt, um „Mut und Heldentum der Verteidiger der Unabhängigkeit und der territorialen Integrität des Landes zu ehren“. Er ist arbeitsfrei.
Außerdem begehen die griechisch-orthodoxen Christen am 14. Oktober das Fest Mariä Schutz und Fürbitte. Der 14. Oktober wird auch als Tag des ukrainischen Kosakentums und als Gründungstag der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) gefeiert.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben im Verlauf des Tages 192 Artillerie- und Panzergeschosse sowie Mörsergeschosse auf die südlichen Dörfer der DVR abgeschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 11:50 bis jetzt gerade wurden Schläge mit Artilleriegeschossen des Kalibers 152mm, Panzergeschossen und Mörsergeschossen der Kaliber 82 und 120mm festgestellt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Insgesamt wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte 192 Mörsergeschosse und Artilleriegeschosse abgeschossen“.
Zuvor war heute vom Versuch der ukrainischen Truppen, die Verteidigungslinie der DVR im Gebiet von Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk zu durchbrechen, berichtet worden. Nach neuesten Informationen des Kommandos haben die ukrainischen Streitkräfte bereits etwa 10 Soldaten verloren, es wurde eine Einheit Panzertechnik zerstört und ein Ural-Lastwagen mit Munition vernichtet.
Nach Angaben einer Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR geht der Beschuss der südlichen Dörfer der Republik weiter.

 

De.sputniknews.com: Lawrow legt in Lausanne konkrete Schritte zur Erfüllung der Syrien-Resolution vor
Russland wird bei einem Treffen in Lausanne konkrete Schritte zur Umsetzung der UN-Resolution zu Syrien vorschlagen. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag gegenüber Journalisten.
„Die Situation ist nicht einfach. Morgen wird unsere Position in Lausanne sehr ehrlich und transparent sein. Wir werden Schritte vorlegen, die für die Erfüllung der Resolutionen des UN-Sicherheitsrates nötig sind, damit die russisch-amerikanischen Vereinbarungen erfüllt werden können. Wir werden sehen, wie die Amerikaner und unsere regionalen (Partner – Anm. d. R.) darauf reagieren werden“, so Lawrow.
Zuvor hatte das russische Außenministerium mitgeteilt, dass der Leiter der Behörde Sergej Lawrow und der US-amerikanische Außenamtschef John Kerry am 15. Oktober in Lausanne zu Gesprächen zusammenkommen. Ihre Amtskollegen aus Saudi-Arabien, Katar und der Türkei werden ebenfalls den Verhandlungen beiwohnen.
Am Samstag hatte der UN-Sicherheitsrat die Resolution Russlands zur Lage in Aleppo nicht verabschiedet. Als Antwort auf Russlands Veto gegen den französisch-spanischen Vorschlag einer Flugverbotszone über der Stadt hatten Opponenten Moskaus und Damaskus dieses Dokument abgelehnt.
Zuvor hatte Russland ein von Frankreich und Spanien eingebrachtes Papier blockiert. Auch Venezuela positionierte sich gegen den Entwurf. Dafür stimmten elf Länder, während zwei Sicherheitsratsmitglieder, China und Angola, sich enthielten.
Jener Vorschlag sah die Einführung einer Flugverbotszone für Militärmaschinen über Aleppo vor und rief zur Einhaltung der Waffenruhe in Syrien auf. Russlands ständiger UN-Vertreter Vitali Tschurkin sagte noch am Freitag, er sehe keine Möglichkeit für die Verabschiedung solch einer Resolution.
Russland ist eines von fünf ständigen Sicherheitsratsmitgliedern mit Vetorecht. In den vergangenen Jahren nutzte Moskau dieses Recht fünf Mal in Bezug auf Resolutionsprojekte zu Syrien.

 

Dan-news.info: Die Ärzte der DVR haben mit Impfung der Bevölkerung gegen Grippe begonnen, bis zum Beginn des Winters ist geplant, etwa 100.000 Bürger gegen Grippe zu impfen. Dies teilte heute das republikanische Zentrum für sanitäre und epidemologische Aufsicht mit.
„100.000 Dosen Impfstoff wurden bereits an die medizinischen Einrichtungen übergeben, die Impfungen haben begonnen und werden bis Ende November durchgeführt. Der Impfstoff ist über die humanitäre Hilfe aus der RF in die Republik gekommen“.
Eine kostenlose Impfung gegen Grippe erhalten Kindergartenkinder, Schüler, ältere Menschen, Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen und Herzerkrankungen, Schwangere, Soldaten, Mitarbeiter des Innenministeriums, des Zivilschutzministeriums und weitere.
„Die Impfung erfolgt, nachdem ein Arzt bei den zu Impfenden alle medizinischen und epidemologischen Risiken geprüft hat. Alle, die eine Impfung wünschen, müssen sich an eine medizinische Einrichtung am Wohnort wenden“, unterstrich die Behörde.
Es wurde hinzugefügt, dass mit dem Ziel einer rechtzeitigen Erkennung des Beginns einer Ausbreitung von Erkrankungen und der Organisation von Gegenmaßnahmen gegen eine Grippe- und SARS-Epidemie ab der 40. Kalenderwoche ein wöchentliches Monitoring des Krankenstandes der Bevölkerung bei Atemwegserkrankungen in allen Verwaltungsbezirken der DVR durchgeführt wird. Derzeit ist der Krankenstand niedrig und entspricht dem normalen Level für die Jahreszeit.

 

Ukrinform: In der Nähe der Botschaft der Russischen Förderation in der Ukraine fanden heute zwei Aktionen statt- mit der Forderung, die Putinsche Aggression in der Ukraine einzustellen und die auf der okkupierten Krim festgenommenen Krimtataren freizulassen.
Wie unser Ukrinform-Korrespondent berichtet, nahmen insgesamt etwa etwa 100 Menschen teil.
Die Teilnehmer der Aktion „Stoppt Putin“, die heute gleichzeitig in 60 Ländern der Welt stattfand, trugen Plakate mit der Aufschrift „Putin ist der Terrorist Nr. 1“, „Russland raus aus der Ukraine“ und andere. Sie äußerten drei Forderungen: der Abzug der russischen Truppen vom Territorium der Ukraine, die Verstärkung der OSZE-Mission und deren Patrouillen rund um die Uhr in der Zone der Kampfhandlungen, sowie die Gefangenenbefreiung.
„Diese Aktion ist die Untermauerung dessen, was in der PACE angenommen wurde. In der ganzen Welt gibt es viele Ukrainer und wir sollten unseren Staat schützen“, sagte die Teilnehmerin der Aktion Wera Sawtschenko.
Am Ende der Aktion wurde ein Plakat mit dem Bild von Putin verbrannt.
Die Teilnehmer der zweiten Aktion, die gegen die Festnahme der Krimtartaren und gegen illegale Hausdurchsuchungen auf der okkupierten Krim protestierten, hielten Schilder mit den Namen von Gefangenen des FSB in der Hand. Sie erzählten die Geschichte der am 12. Oktober verhafteten Menschen und unterstrichen die politischen Motive dieser Verfolgung….

 

Dan-news.info: „Die Städte und Bezirke der DVR sind zu 100% für die Heizsaison bereit. Ab dem 15. Oktober beginnt die offizielle Inbetriebnahme der Heizungssysteme gemäß dem Erlass des Oberhaupts der DVR“, heißt es beim Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft.
In einer Reihe von Ortschaften wurde die Heizung durch Entscheidung der örtlichen Behörden bei einer Reihe von Objekten bereits in Betrieb genommen. In Makejewka etwa sind heute 46 Heizwerke (2%) bereits in Betrieb. Die Heizung läuft in 51 Einrichtungen, darunter 16 Bildungseinrichtungen, 21 Vorschuleinrichtungen und 11 Krankenhäuser.
„Alle Heizwerke, die den sozialen Bereich versorgen, sind schon in Betrieb. Derzeit sind sechs Kindergärten, genau so viele Schulen sowie zwei Krankenhäuser angeschlossen“, teilte der Bürgermeister von Debalzewo Alexandr Rejngold mit.

 

De.sputniknews.com: Duma ruft PACE auf: Respekt für Krim-Abgeordnete
Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) muss alle Mitglieder der Staatsduma (Unterhaus) gleich respektieren, darunter diejenigen, die die russische Schwarzmeer-Halbinsel Krim vertreten. Das sagte der stellvertretende Sekretär des Generalrates von „Geeintes Russland“, Sergej Schelesnjak, am Freitag gegenüber Journalisten.
„PACE-Chef Pedro Agramunt, der will, dass Russlands Vertreter an der PACE teilnehmen, und der begreift, dass diese Organisation ohne Russland nicht vollwertig ist, sollte nicht vergessen, dass wir unsere Teilnahme an der PACE nur dann behandeln werden, wenn die Rechte unserer Delegation vollständig wiederhergestellt und unsere Krim-Abgeordneten entsprechend respektiert werden“, so Schelesnjak.
Ihm zufolge zeugen die widersprüchlichen Erklärungen europäischer Politiker von Unsicherheit und fehlender Einheit in Europa hinsichtlich der Beziehungen zu Russland.
„Herr Steinmeier (Deutschlands Außenminister – Anm. d. R.), dem zufolge die von der Krim gewählten Duma-Abgeordneten keine PACE-Mitglieder sein dürfen, sollte die Wahl unseres Volkes und die Gesetzgebung Russlands achten, dessen untrennbarer Teil die Krim ist“, so Schelesnjak.
Am vergangenen Mittwoch hatte die PACE eine Resolution über die Nichtanerkennung der Wahlen zur Staatsduma auf der Krim und in Sewastopol verabschiedet.
Am Donnerstag hatte Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier in einer Rede bei der PACE in Straßburg Moskau faktisch empfohlen, keine Krim-Abgeordneten in die russische Delegation bei der PACE aufzunehmen.
„Das bedeutet in meinen Augen auch, dass wir Abgeordnete, die auf dem Gebiet der völkerrechtswidrig annektierten Krim in die Duma gewählt wurden, nicht als Vertreter Russlands in diesem Hause akzeptieren werden“, wird Steinmeier vom „Handelsblatt“ zitiert.
Dies müsse klargestellt werden. „Dafür werden wir auch in der Europäischen Union eine unzweideutige gemeinsame Regelung finden“, gibt das Blatt die Worte des deutschen Außenamtschefs wieder.
Im April 2014 hatte die PACE wegen der Situation in der Ukraine und der Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit Russland Sanktionen gegen die russische Delegation verhängt. Den russischen Parlamentariern wurde das Stimmrecht entzogen. Aus Protest brachen diese damals ihre Arbeit ab und verweigerten die Teilnahme an der Sommer- und der Herbsttagung.
2015 wurden die Sanktionen verlängert. Die russische Delegation hatte daraufhin ihre Teilnahme an den PACE-Tagungen erneut abgesagt und faktisch alle Kontakte zu dem Gremium abgebrochen. Russland hat mehrmals erklärt, eine Rückkehr in die PACE sei nur nach Aufhebung der diskriminierenden Sanktionen gegen die russische Delegation und nach Schaffung von für den Dialog erforderlichen Bedingungen möglich. Dabei betonte Moskau, dass es die Beziehungen zum Europarat nicht abbrechen wolle.

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