Presseschau vom 12.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

Dnr-online.ru: Der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Oberst Eduard Basurin gab heute eine Erklärung bezüglich der Beschüsse von Sachanka und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk durch die ukrainischen Streitkräfte ab sowie zur Gefangennahme eines Soldaten der Volksmiliz der DVR.
„Wir haben schon mehrfach gesagt, dass während des Eindringens einer Diversionsgruppe zwei Soldaten getötet wurden, ihre Leichen wurden vermint. Einen dritten haben sie gefasst. Ich nehme an, dass der Gefangene psychotrope Mittel erhielt, irgendwelche Injektionen oder Tabletten, weil man, wenn man sich das Video ansieht, sieht, dass er sich nicht normal verhält. Ich will noch einmal erklären, dass wir von der ukrainischen Seite verlangen die Minsker Vereinbarungen, die sie verletzten, vollständig einzuhalten. Dies betrifft nicht nur den Mord an Soldaten, sondern auch den Beschuss von Wohngebieten und der Ortschaften Sachanka und Leninskoje. Wir fordern, den Gefangenen ohne irgendwelche Bedingungen zurückzugeben“, sagte Eduard Basurin.

 

Vormittags:

 

wpered.su:
http://wpered.su/2016/10/12/dvizhenie-solidarnosti-s-donbassom-nabiraet-oboroty/
Am 11. Oktober traf sich in Donezk der 1. Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow mit Vertretern des Koordinationszentrums für eine antifaschistische Ukraine von Sizilien Clara Statello, dem Mitglied des antifaschistischen Komitees Italiens Ljudmila Wystrelkowaja und lateinamerikanischen Aktivisten der internationalen antifaschistischen Bewegung.
Es fand ein Gespräch statt, bei dem die Teilnehmer des Treffens Informationen über die Praxis des antifaschistischen Kampfes in den europäischen Ländern und den Verlauf des Kampfes der DVR gegen die Aggression des ukrainischen Nationalfaschisten austauschten. Die Gäste aus Italien unterstrichen, dass trotz der antirussischen Propaganda und der Pro-NATO-Politik ein großer Teil der Einwohner des Landes ihre Solidarität mit dem Volk der DVR zum Ausdruck bringt, seinen Kampf gegen den ukrainischen Nationalfaschismus unterstützt und den Wunsch, eine souveräne, sozial orientierte Republik aufzubauen. Die lateinamerikanischen Aktivisten berichteten, dass sie vor kurzem eine Reise durch sieben europäische Länder abgeschlossen haben. Auf öffentlichen Veranstaltungen zur Unterstützung der DVR und der LVR haben Europäer ihre Meinung dazu geäußert, dass sich der Donbass jetzt an der Spitze des Kampfes gegen das weltweite kapitalistische System befindet. Und die Werktätigen vieler Länder Europas und Lateinamerikas bringen ihre Solidarität mit dem Volk des Donbass zum Ausdruck und sind bereit die jungen Republiken zu unterstützen.
Im Verlauf des Gesprächs, das in einer Atmosphäre des vollständigen gegenseitigen Verständnisses stattfand, wurden Vereinbarungen über einen regelmäßigen Austausch von Informationen und andere Maßnahmen zur Stärkung der Zusammenarbeit getroffen. Die Teilnehmer des Treffens erklärten, dass eine möglichst breite objektive Information über die Ereignisse im Donbass die wichtigste Aufgabe der fortschrittlichen Menschen der gesamten Welt ist. Es ist notwendig, die internationale Solidarität der Werktätigen mit dem Kampf des Volks des Donbass gegen die imperialistische Aggression zu stärken. Auf den kommunistischen Parteien liegt eine besondere Verantwortung für den Erfolg dieser Sache. An dem Gespräch nahmen auch der zweite Sekretär des ZK der KP der DVR Anatolij Chmelewoj und der Leiter der internationalen Abteilung des ZK der KP der DVR Michail Kuchtin teil.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde das Gebiet von Kalinowo mit 120mm-Mörsern beschossen.
Ebenfalls wurde das Gebiet von Kalinowo aus Richtung Nowoalexandrowka mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Botschafter klärt juristisch auf: Moskau kann Snowden nicht ausliefern.
Moskau hat laut dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, weder moralisch noch rechtlich gesehen die Möglichkeit, den Whistleblower Edward Snowden an die USA auszuliefern.
„Wir haben weder ein moralisches noch ein juristisches Recht darauf, ihn in die Hände der US-Justiz zu übergeben“, sagte der Diplomat und erinnerte daran, dass es zwischen den USA und Russland kein Abkommen über die Auslieferung von Bürgern, die in Verdacht stehen, eine Straftat begangen zu haben, gibt.
Der ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienste CIA und NSA Edward Snowden hatte im Juni 2013 den Zeitungen „Washington Post“ und „Guardian“ eine Reihe von Geheimdokumenten über Ausspähaktivitäten der USA und Großbritanniens übergeben. Er hat unter anderem ans Licht gebracht, dass US-Geheimdienste das private Handy von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgehört hatten. Danach flüchtete er zuerst nach Hongkong, dann nach Moskau. Russland gewährte dem Whistleblower einjähriges Asyl. Im August 2014 wurde die Aufenthaltsgenehmigung für Snowden um drei Jahre verlängert.

 

Ukrinform: Am Mittwoch erörtern die Abgeordneten in der Sitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) in Straßburg die politischen Folgen der Situation in der Ukraine unter der russischen Aggression.
Die Debatten sind für den Nachmittag geplant, berichtet der Ukrinform-Korrespondent.
Im Ergebnis der Diskussion wird PACE über zwei Resolutionsprojekte abstimmen: „Politische Folgen des Konflikts in der Ukraine“ und „Rechtsmittel gegen Verletzungen der Menschenrechte in den ukrainischen Gebieten, die außer der Kontrolle der ukrainischen Behörden sind“.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht wurden wir wieder beschossen, es wurden zwei Häuser beschädigt, auf der Lettschikow-Straße 50 und ein weiteres auf der Dshalilja-Straße“, berichtete der Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowkskij und teilte mit, dass aus dem benachten Alexandrowka geschossen wurde.
In Sajzewo am nördlichen Rand von Gorlowka wurde während eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Haus beschädigt. „Auf der Obrutschew-Straße 4 wurde ein direkter Treffer eines Geschosses festgestellt. Es wurden Dächer und Verglasung beschädigt“, sagte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko.
„In den letzten 24 Stunden wurden 333 Beschüsse festgestellt, darunter 323 unter Verwendung verbotener Waffen“, informierte ein Vertreter des operativen Kommandos der DVR
Die Verwaltung des Petrowskij-Bezirks der Hauptstadt teilte mit, dass die Zahl der durch den nächtlichen Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte beschädigten Häuser auf acht angewachsen ist. „Es wurde bekannt dass Häuser auf der Uroshajnaja-Straße 17,19,23, der Amudarynskaja-Straße 42, der Finalnaja-Straße 15 und der Pawlowskij-Straße 19a beschädigt wurden“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
Das operative Kommando der DVR teilte mit, dass in den letzten 24 Stunden ein Soldat DVR durch den Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf die Positionen der DVR verletzt wurde.
„In Trudowoskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde eine Stromleitung beschädigt, auf Grund dessen sind 29 Transformatorunterstationen außer Betrieb“, teilte das operative Kommando weiter mit.
Der stellvertretende Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk berichtete, dass in Alexandrowka ein ziviler Einwohner beim Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte getötet wurde.
„Heute Nacht starb während des Beschusses ein Zivilist in Alexandrowka. Seine Leiche wurde auf der Gorkij-Straße 10 gefunden“, teilte er mit.
Er fügte hinzu, dass Einzelheiten noch ermittelt werden.
„Seit dem Morgen wird Kominternowo hauptsächlich mit Schusswaffen beschossen. Vom Gegner wurde ein Versuch unternommen, ein Gebiet unweit des Dorfes einzunehmen“, teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.

 

De.sputniknews.com: Flugverbotszonen in Syrien sind „völlig abgehoben“ – russischer Botschafter.
Die Idee, flugfreie Zonen in Syrien zu schaffen, hat Russlands Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, als von der Lage am Boden losgelöst bezeichnet.
„Das ist eine hypothetische Frage, und ich will sie nicht erörtern. Weil es viele Ideen gibt, die absolut von der Situation am Boden losgelöst sind“, so Kisljak.
Die USA hatten zuvor die Kontakte zu Russland zur Regelung der Situation in Syrien abgebrochen. An den Bestimmungen des Memorandums über die Vermeidung von Konflikten im Himmel über Syrien halten beide Seiten auf Ebene ihrer Militärbehörden allerdings fest. Russland hatte am vergangenen Samstag im UN-Sicherheitsrat die von Frankreich eingebrachte Resolution zur Einführung einer Waffenruhe im syrischen Aleppo und zur Schaffung einer flugfreien Zone blockiert. Das Dokument erhielt elf Unterstützer-Stimmen, Russland und Venezuela stimmten dagegen, China als ständiges Ratsmitglied und Angola enthielten sich der Stimme.

 

Dan-news.info: Die nicht endenden Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte behindern den Wiederaufbau der Stromversorgung in fünf Dörfern im Süden der DVR, teilte heute der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
„Derzeit ist die Stromversorgung in Sergejewka, Leninskoje, Dsershinskoje, Saitschenko und Kominternowo unterbrochen. Die kommunalen Dienste können nicht mit der Reparatur beginnen, weil, sobald die Energietechniker vor Ort sind, die ukrainischen Soldaten den Beschuss wieder aufnehmen“, sagte Janowskij.

 

Nachmittags:

 

Ukrinform: Der Vorsitzende der Ständigen Delegation der Ukraine in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats (PACE), der Abgeordnete Wolodymyr Arjew, teilt per Facebook mit, dass die Vertreter der Ukraine in der PACE-Sitzung Flugblätter mit der Analyse der Fakten der Präsenz von russischen Waffen in unserem Staat verteilen.
„Wir wirken weiter dem russischen Einfluss in der PACE entgegen. Wir verteilen eine fundierte Analyse von Fakten der Präsenz von russischen Waffen in der Ukraine. Nur durch beständige und nachhaltige Information kann man die aggressive und gut finanzierte russische Lobby-Intervention im Europarat schlagen. Wir schlagen die Lüäge mit Fakten“, schreibt Arjew.

 

De.sputniknews.com: Minsker Abkommen: Ukrainischer Innenminister duldet keine „Befehle aus Paris“.
Paris darf Kiew nach Ansicht des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow nicht diktieren, wie es die Minsker Vereinbarung erfüllen soll. Dies schrieb Awakow in einem Facebook-Post als Reaktion auf die jüngste Rede des französischen Präsidenten Francois Hollande vor der PACE.
„Er (Hollande – Anm. der Red.) will Wahlen sofort nach Waffenruhe und Truppenentflechtung!“, empörte sich der ukrainische Minister.
„Der französische Präsident hat zu viel auf sich genommen! Zuerst die skandalösen Aussagen des Außenministers Frankreichs, Ayrault, bei seinem Besuch in der Ukraine, nun Präsident Hollande“, hieß es weiter in dem Beitrag. Das europäische Staatsoberhaupt dürfe Kiew nichts befehlen.
Awakow ist eigenen Worten zufolge weder Diplomat noch Außenminister, sondern ein Politiker, der die zweitgrößte Fraktion im Parlament repräsentiert. Er hoffe, dass die meisten Minister und Abgeordneten seinen Stadtpunkt unterstützen werden.
„Ich hoffe, dass Sie, Herr Präsident, über zweideutige Signale der ‚diplomatischen Tänze’ verstehen werden, dass die Ukraine ihre Freiheit und Unabhängigkeit nicht kaufen, sondern dafür kämpfen wird! Sie rechnet mit Unterstützung der Freunde, nicht mit Verrat der Mitläufer“, erklärte der ukrainische Innenminister.
Am Montag hatte Francois Hollande in seiner Rede vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates erklärt, dass die Regierung in Kiew Verantwortung für die Implementierung der politischen Reformen übernehmen solle, die in den Minsker Vereinbarungen niedergeschrieben sind…

 

De.sputniknews.com: Nato bereitet nukleare Überraschung für Russland vor.
US-Kampfjets des Typs F-35 mit nuklearen Geschossen können bereits 2020 an den russischen Grenzen stationiert werden, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.
Die Nato geht zur Einschüchterung Russlands über. Dies gab der Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg, bei der Sicherheitskonferenz in Berlin zu verstehen. Anscheinend waren dies keine leeren Worte: Neben dem Ausbau der Militärinfrastruktur nahe der russischen Grenzen will die Nato mit aktiver Teilnahme der USA nämlich neue amerikanische Atomwaffen in Europa stationieren.
Anscheinend war es kein Zufall, dass kurz vor dem Auftritt Stoltenbergs ein Bericht der amerikanischen Nationalen Verwaltung für Nukleare Sicherheit (NNSA) veröffentlicht wurde, laut dem die US-Luftstreitkräfte auf dem Gelände Tonopah (US-Bundesstaat Nevada) weitere Tests von zwei Modifikationen der gelenkten Atombombe B61 absolvierten.
Die Munition ohne nukleare Sprengköpfe wurde von zwei strategischen Bombern B2A Spirit abgeworfen. Experten zufolge werden diese Waffen auf europäischen Nato-Stützpunkten bereits 2020 stationiert, wodurch das Kampfpotential der Allianz deutlich gestärkt würde. Diese Handlungen werden von den USA und der Nato als Gegengewicht zu den „aggressiven Plänen Russlands“ bezeichnet. Dies sagte bereits mehrmals der US-Verteidigungsminister Ashton Carter.
Die Bomben des Typs B61 stehen seit 1968 im Dienst der USA. 2015 wurde eine gelenkte Modifikation der Bombe B-61-12 getestet, die auf den Stützpunkten der Nato stationiert werden soll. Um welche Serie der in Nevada getesteten Munition es geht, wird nicht mitgeteilt. Allerdings ist es nicht schwer, die Ziele der Tests zu erkennen. Die NNSA berichtete bereits offiziell, dass die USA mit der Modernisierung der B61 begannen. Die modernisierten B61-12 werden im Unterschied zu ihren Vorgängern auf die Ziele nicht mit Fallschirmen, sondern mit dem Einsatz der Ruder am Heck mit Inertial-Lenksystem abgeworfen, wodurch die Präzision erhöht wird.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Von den aggressiven Absichten Kiew zeugt der Fakt, dass alle medizinischen Eirichtungen des von den ukrainischen Straftruppen besetzten Rubeshnoje die Anweisung der Oblastverwaltungsabteilung für Gesundheitswesen erhalten haben, möglichst viele Kranke in allen Abteilungen zu entlassen, um möglichst viele Betten frei zu machen“, sagte er.
„Vermutlich bereiten sich die medizinischen Einrichtungen auf eine große Zahl Verletzter vor“, fügte Marotschko hinzu.
„Nach Informationen unserer Aufklärung sind an der Eisenbahnstation in Luganskoje, das sich im Verantwortungsbereich der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte befindet, fünf Waggons mit Munition für Mehrfachraketenwerfer „Grad“ eingetroffen“, teilte Marotschko mit.
„Im Gebiet von Nowoswanowka wurde eine Kolonne von Militärtechnik des Gegners mit zwei Panzern und fünf Lastwagen vom Typ „Ural“ mit Munition beobachtet. Die Kolonne fuhr in Richtung Troizkoje“, sagte der Major.
„Im Gebiet von Nowoswanowka wurden technisch ausgerüstete Positionen von Abteilungen aus dem 10. Bataillon der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, an den Positionen befinden sich: 10 Mann, ein Granatwerfer, ein großkalibriges Maschinengewehr. Mit diesen Waffen beschießen die Soldaten der ukrainischen Seite regelmäßig die Positionen der Volksmiliz der LVR“, sagte er.
„Drei Kilometer südöstlich von Nowoswanowka, im Waldgebiet des Roten Sees, wurden Feuerpositionen von zwei Mörserzügen aus einer Mörserbatterie des 10. Bataillons der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Die Positionen befinden sich in 3 km Entfernung von der Kontaktlinie, was es erlaubt provokative Beschüsse des Territoriums der Republik durchzuführen“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.
„In den Gebieten von Staniza Luganskaja  – Verantwortungsbereich der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, Luganskoje – Verantwortungsbereich der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, führt der Gegner weiter provokative Handlungen entlang der Kontaktlinie durch systematischen Beschuss der Volksmiliz der LVR durch, es laufen auch Arbeiten zur Vervollkommnung der Positionen in technischer Hinsicht“, fügte Marotschko hinzu.
Die Volksmiliz der LVR führt weiter taktische Übungen durch.
„Heute werden gemäß dem Plan der taktischen Übungen von den Einheiten Fragen der Kampfaufstellung und der Überwindung von Wasserhindernissen bearbeitet. Außerdem führen Panzergrenadier-, Panzer- und Artillerieabteilungen Übungen zum Schießen im Verlauf von Angriffen tagsüber durch“, berichtete Marotschko.
Er teilte mit, dass alle Abteilungen ein hohes Niveau und gute Ergebnisse zeigten.
„Für heute sind auch Schießübungen der Abteilungen während der Nacht geplant“, fügte er hinzu.

 

De.sputniknews.com: Putin: Russland weiß, wer UN-Konvoi in Syrien angegriffen hat.
Der Angriff auf den UN-Hilfskonvoi Mitte September nahe Aleppo geht auf das Konto einer der in Syrien operierenden Terrormilizen, wie Russlands Präsident Wladimir Putin am Mittwoch sagte.
Auf einem Investmentforum in Moskau bezeichnete Putin die Anschuldigungen des Westens gegen Russland als haltlos. „Wir wissen, wer tatsächlich hinter dem Angriff steht: eine der Terrororganisationen. Auch die Amerikaner wissen das, sie ziehen es aber vor, Russland ‚pauschal aller Todsünden zu beschuldigen‘“, so der russische Staatschef.
Ein Hilfskonvoi der Organisation der Vereinten Nationen war in der Nacht zum 20. September nordwestlich von Aleppo angegriffen worden. Laster hatten Hilfsgüter für 78.000 Menschen transportiert. Westliche Medien schrieben den Angriff, bei dem es viele Tote und Verletzte gab, „syrischen oder russischen Flugzeugen“ zu. Als Quelle für diese Behauptung nannten sie die so genannte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, die in London ansässig ist und in Opposition zur syrischen Regierung steht.
Russland und Syrien bestritten das. Die syrische Armee besitzt nach russischen Angaben überhaupt keine Kampfjets, die zu Nachtangriffen fähig sind. Schließlich sagte auch die australische Außenministerin Julie Bishop, es wäre noch zu früh, die Schuldigen zu nennen.

 

De.sputniknews.com: Vergeltungsdrohungen des Weißen Hauses – Kreml reagiert.
Die Vorwürfe über Russlands Verwicklung in Hackerangriffe auf US-Einrichtungen sind unbegründet, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mitteilte. Gleichzeitig bestätige sich einmal mehr die Notwendigkeit eines aktiven Kampfes gegen Cyberangriffe.
„Russland hat sich immer zum Kampf gegen Cyberterrorismus, gegen Hackerattacken bekannt, es bekennt sich auch jetzt zu diesem Prinzip und wird sich auch weiter dazu bekennen. Russland befürwortet die internationale Zusammenarbeit, unter anderem auch mit den USA, in diesem Bereich“, versicherte Peskow. Die vom Sprecher des Weißen Hauses, Joshua Earnest, am Dienstag geäußerten Versprechungen des US-Präsidenten Barack Obama, die Cyberangriffe der angeblich russischen Hacker auf politische Einrichtungen der USA und natürliche Personen „verhältnismäßig“ zu beantworten, bewertete Peskow als negativ.
„Was irgendwelche unbegründete Vorwürfe angeht, dass Moskau an diesen Straftaten mitschuldig sei, so halten wir diese für absurd“, sagte Peskow.
Zuvor hatten das US-Ministerium für Innere Sicherheit und der Direktor der nationalen Nachrichtendienste der USA eine Erklärung veröffentlicht, in der sie Russland vorwarfen, den Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA durch Cyberattacken beeinflussen zu wollen. Die US-Geheimdienste hatten Russland mehrmals beschuldigt, die US-Wahlen beeinflussen zu wollen. Dabei deuteten sie darauf hin, dass Russland angeblich den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump unterstütze.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sagte dazu, dass die US-Geheimdienste keine Beweise für ihre Beschuldigungen vorgelegt haben.

 

Dnr-online.ru:/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der DVR bleibt die Lage angespannt. Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden 333-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter 322-mal unter Anwendung von verbotener Artillerie und Mörser.
Die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte beschießen weiter das Territorium der Republik von ihren Positionen aus, ohne Rücksicht auf die Arbeit der Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination in diesen Gebieten.
Der noch nicht zum General aufgestiegene Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij führt den Genozid an der Bevölkerung des Donbass fort, die Abteilungen unter seinem Kommando haben auf Oktjabrj, Leninskoje, Kominternowo und Sachanka 30 152mm- und 13 122mm-Artilleriegranaten sowie 104 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert.
Der Unterstützer des Terrorismus, der stellvertretende Kommandeur der 58. Panzergrenadiebrigade Kobiskij, hat sein Personal auf Spartak, Jasinowataja und das Gebiet des Flughafens von Donezk 86 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abschießen lassen.
Der glühende Nationalist und Mörder, der Kommandeur des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ Wlasenko, hat Alexandrowka und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschießen lassen und dabei 89-mal Mörser der Kaliber 120 und 82mm verwendet.
Von den ukrainischen Soldaten wurden unter Anwendung von Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen auch Shelesnaja Balka, das Gebiet des Flughafens von Donezk und das Passierpunkt Majorsk beschossen.
In Folge der Beschüsse der ukrainischen Verbrecher wurden acht Häuser im Petrowskij-Bezirk von Donezk und die Garage eines zivilen Einwohners in Jasinowataja beschädigt. Im Stadtteil Trudowskije von Donezk wurden Stromleitungen beschädigt, dadurch wurden 29 Transformatorunterstationen außer Betrieb gesetzt.
In Alexandrowka starb durch Mörserbeschuss der Einwohner Stanislaw Wladimirowitsch Slydennyj, geb. 1970.
Beim Beschuss unserer Positionen durch ukrainische Soldaten wurde ein Soldat der Armee der DVR verletzt.
Unsere Aufklärung entdeckt weiter Fälle der Stationierung von Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone, die im Fall ihrer Anwendung vernichtet werden. So in den Bezirken der Ortschaften:
– Nowoselowka Wtoraja, 6 km von der der Kontaktlinie, im Gebiet einer Schweinefarm wurde eine Konzentration von 14 Einheiten Panzertechnik der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, darunter auch Panzer und Artilleriegeschütze;
– Nowoselowka, 10 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von zwei Panzern, drei Einheiten Panzertechnik und drei Lastwagen mit Munition auf dem Gelände des Clubs registriert.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden den Vertretern der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Nach unseren Informationen wurde im Gebiet von Kominternowo im Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade die Ankunft von 70 Kämpfern der terroristischen Organisation „Asow“ und 150 polnischen Söldnern (in der letzten Woche) festgestellt. Jede neu angekommene Ergänzung will sich selbst bestätigen, unter anderem indem sie in Konflikte mit den Abteilungen der Marineinfanterie der ukrainischen Streitkräfte eintritt. So wurde von unserer Aufklärung die Anwendung von Schusswaffen durch Kämpfer von „Asow“ im Laufe einer Auseinandersetzung mit Soldaten der 36. Marineinfanteriebrigade registriert. Nach dem gemeinsamen Trinken von Alkohol mit polnischen Söldnern begannen Terroristen von „Asow“, um ihre Überlegenheit gegenüber den Soldaten der 36. Brigade zu zeigen, diese Marineinfanteriesoldaten zu erniedrigen. Das Ergebnis dieses Konflikts war der Mord an einem Soldaten der Brigade. Aufgrund dieses Vorfalls führt die Mariupoler Kommandantur eine formale Untersuchung durch. Das Verbrechen wird vor der übergeordneten Führung unter Druck der Kommandeure verheimlicht, die nicht daran interessiert sind die Ausschreitungen der Nationalisten öffentlich zu machen.
Derzeit findet bei Kominternowo ein Gefecht statt. Es erfolgt der vierte Versuch, unser Territorium einzunehmen. Der Kampf dauert noch an. Was Verluste betrifft, so wird noch untersucht, was alles vorgefallen ist. Die OSZE ist dort anwesend.
Die Geduld des Volks ist nicht unbegrenzt. Weil wir überall erklären, dass unsere Regierung eine Volksregierung ist und wir uns dem Willen des Volks unterordnen, und weil die Armee  zur Verteidigung der friedlichen Einwohner der Republik existiert, werden wir im dem Fall, dass die Beschüsse von Wohngebieten nicht eingestellt werden, die zur Zerstörung von Wohnraum, Tod und Verletzung der Zivilbevölkerung, der Zerstörung von Infrastruktur – Strom, Heizung und Gas – vor dem Hintergrund der einsetzenden Kälte – führen, gezwungen sein adäquat auf die Aggression zu antworten, damit alle Einwohner der frontnahen Zonen ihren Schutz spüren können.
Gleichzeitig rufen wir die gesamte Weltöffentlichkeit und die Führungen des Normannischen Formats auf, auf die Führung der Ukraine einzuwirken, die ein Genozid am eigenen Volk durchführt. Wenn die Kiewer Marionettenregierung sich weigert zurückzugehen und weiter Beschüsse durchführt, so wird die gesamte Schuld für das Scheitern des Verhandlungsprozesses auf den Feldern von Minsk und Paris vollständig bei der Ukraine liegen.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurde durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) kein ukrainischer Soldat getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages wurde durch Kämpfe kein ukrainischer Soldat getötet, vier Soldaten wurden jedoch verletzt“, sagte Lysenko.

 

De.sputniknews.com: Wieder US-Spionagejets an russischen Grenzen.
Zwei strategische Aufklärungsjets vom Typ RC-135S der US-Luftwaffe haben sich am Mittwoch den russischen Grenzen im Raum der Barentssee im Norden und in der Kamtschatka-Region im Osten genähert, wie westliche Luftfahrt-Webseiten berichten.
Nach vorliegenden Angaben waren die Maschinen von Luftwaffenstützpunkten in Großbritannien und im US-Bundesstaat Alaska gestartet.
In der letzten Zeit nähern sich immer wieder amerikanische Aufklärungsflugzeuge im Luftraum über dem Schwarzen Meer der russischen Grenze, insbesondere nahe der Krim-Küste, aber ebenso den russischen Stützpunkten in Syrien sowie dem Einsatzgebiet des russischen Schiffsverbandes im östlichen Mittelmeer. Fast täglich werden zwei bis drei solche Flüge registriert.
So wurde am Dienstag nahe der russischen Exklave Kaliningrad ein Awacs-Radarflugzeug geortet. Im selben Raum soll ein schwedisches Aufklärungsflugzeug Gulfstream IV gesichtet worden sein.

 

Lug-info.com: Die Heizsaison hat heute in der Hauptstadt der Republik mit der Inbetriebnahme von 66 Heizwerken begonnen, die in erster Linie Einrichtungen des sozialen Bereichs versorgen. Dies teilte heute die Stadtverwaltung von Lugansk mit Bezug auf den Direktor des kommunalen Unternehmens „Teplokommunenergro“ Igor Myzykow mit.
„Um 14 Uhr heute läuft bereits die Heizungsversorgung von 33 medizinischen Einrichtungen, 22 Schulen und 17 Kindergärten. Wir schließen gerade die übrigen Objekte der städtischen Infrastruktur an die Heizungsversorgung an“, sagte er.
Der Direktor des kommunalen Unternehmens „Zentroshilkom“ Sergej Schatochin fügte hinzu, dass derzeit 385 Mehrparteienhäuser mit Wärme versorgt werden.
Schatochin erläuterte, dass die Inbetriebnahme der Zentralheizung normalerweise ein bis zwei Wochen dauert.
Wir erinnern daran, dass der Bürgermeister von Lugansk Manolis Pilawow mitgeteilt hatte, dass die Heizsaison in der Hauptstadt der Republik aufgrund der niedrigen Temperatur am 12. Oktober beginnt.

 

De.sputniknews.com: Russland und die USA werden am Samstag neue Syrien-Gespräche führen. Laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow werden daran auch regionale Mächte wie Saudi-Arabien und die Türkei teilnehmen. Nach Angaben aus Moskau findet das Treffen in Lausanne statt.
„Wir wollen ein Treffen von Staaten durchführen, die unmittelbar Einfluss auf die Ereignisse auf (syrischem — Anm. d. Red.) Boden haben“, sagte Lawrow dem TV-Sender CNN. „Das Treffen ist für den Samstag geplant“. Unter den möglichen Teilnehmern sei auch Katar. Das Treffen sei in engem Kreis geplant, um substantiell zu sprechen, sagte Lawrow. „Ich hoffe, dass dieses Treffen einen ernsthaften Dialog in die Wege leiten wird – auf der Grundlage der russisch-amerikanischen Vereinbarung, die auf breite Zustimmung gestoßen war, jedoch nicht umgesetzt wurde.
Die USA hatten am 3. Oktober die gemeinsamen Bemühungen mit Russland um Frieden in Syrien abgebrochen. Nach Angaben der Zeitung „The Washington Post“ erwägen die USA neue Angriffe auf die syrische Regierungsarmee.
US-Außenamtssprecher John Kirby sprach auch Drohungen gegen Russland aus, das die syrische Armee im Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ unterstützt. Daraufhin verlegte Russland eine Batterie der Flugabwehr-Raketensysteme S-300 nach Syrien, um seine Marinebasis in Tartus zu schützen. Auf dem russischen Luftstützpunkt Hmeimim in Latakia ist bereits seit einem Jahr ein Langstrecken-Fla-Raketensystem S-400 in Stellung.
In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen vom Westen unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.

 

Dan-news.info: Die Reparaturbrigaden des staatlichen Konzerns Donbassgas haben heute die Gasleitungen im Petrowskij-Bezirk von Donezk repariert, die zuvor während des Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt worden waren.
„In Folge eines Artilleriebeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 11. Oktober abends wurden Gasleitungen in fünf Straßen in Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt. Die Schäden wurden lokalisiert und die beschädigten Abschnitte ohne Abschaltung der Verbraucher repariert“, teilt Donbassgas mit.
Auch die Stromversorgung im Petrowskij-Bezirk, die durch die Beschüsse in der letzten Nacht teilweise unterbrochen wurde, ist wieder in Betrieb.
„Die Professionalität, das operative Herangehen und die in der Kriegszeit erworbene Erfahrung haben es den Energietechnikern erlaubt, in kürzester Zeit die Reparaturarbeiten durchzuführen. Um 14 Uhr waren alle Verbraucher des Petrowskij-Bezirks wieder an die Stromversorgung angeschlossen“, teilte der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums der DVR mit.

 

De.sputniknews.com: Putin: Russland darf kein Wirtschaftsanhängsel von westlichen Staaten werden.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat zugegeben, dass die Sanktionen des Westens die Wirtschaft und vor allem den Zugang zu Technologien im Land beeinträchtigen. Dabei betonte er, dass Russland kein Wirtschaftsanhängsel von jemandem werden darf.
„Wir wiederholen oft wie ein Mantra, dass diese berüchtigten Sanktionen keinen besonderen Einfluss auf uns haben. Doch sie haben einen. Vor allem sehe ich eine Gefahr in der Einschränkung bei der Übergabe von Technologien“, sagte Putin beim Investmentforum „Russia Calling“ in Moskau.
Das wiederum beschädige nicht nur die russische, sondern auch die globale Wirtschaft, weil die russische Wirtschaft zweifelsohne ein wichtiger Sektor der globalen Ökonomie sei.
Im Endeffekt würden sich daher diejenigen, durch die der Schaden entstanden ist, selbst schaden. „Ich glaube aber, wir werden das schon hinkriegen“, sagte der russische Staatschef.
Dabei betonte er, Russland dürfe der Erpressung durch die Sanktionen nicht nachgeben und nicht zu einem Wirtschafsanhängsel werden. „Das kann Russland nicht zulassen, weil es das nicht überleben würde“, so Putin.

 

Dan-news.info: Das Staatssicherheitsministerium der DVR hat Informationen über den ehemaligen Kämpfer der terroristischen Gruppierung „Ajdar“ und jetzigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine Igor Rizko veröffentlicht, der die Minderjährigen, die einer Reihe von Diversionen in der DVR verdächtig sind, angeworben hat.
„Igor Rizko (Codename Almas) hat im Jahr 2015 minderjährige Einwohner von Jasinowatja in kriminelle Aktivitäten hereingezogen, die aus eigennützigen Zwecken, von kriminellem Vorsatz geleitet, zivile Fahrzeuge sprengten, um Unternehmer der Stadt einzuschüchtern“, heißt es im Text der Mittelung.
„Igor Rizko stammt aus Luzk, Geburtsjahr 1978, Bürger der Ukraine. Im Jahr 2014 tat er Dienst als Leiter des Stabs und erster Stellvertreter des Kommandeurs der Gruppierung „Ajdar“, die auf dem Territorium der Republik als terroristisch anerkannt ist“, teilte das Ministerium mit.
Einzelheiten der Verbrecherbiographie des Ajdar-Mitglieds sind auf der offiziellen Seite des Staatssicherheitsministeriums der DVR veröffentlicht.

 

Ukrinform: Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) habe die Debatten und die Behandlung von Resolutionen über die politischen Konsequenzen der russischen Aggression in der Ukraine und über die Verletzung der Menschenrechte durch Russland in den besetzten Gebieten begonnen, berichtet der Ukrinform-Korrespondent.
„Russische Soldaten sind auf ukrainischen Boden vorgedrungen. Russland hat das Völkerrecht und die Menschenrechte verletzt“, erklärte Kristyna Zelienkova, tschechische Abgeordnete und Autorin des Berichts über die Ukraine.
Wie sie feststellte, sei die Durchführung von Kommunalwahlen im Donbass heute nicht nur widerrechtlich, sondern verletze auch die Minsker Abkommen, weil die volle Sicherheit nicht sichergestellt ist und die russischen Truppen und Waffen aus der Ukraine nicht abgezogen sind.
Wie das PACE-Mitglied, der Parlamentsabgeordnete der Ukraine, Oleksij Hontscharenko, mitteilte, hat das politische Komitee der Versammlung alle Änderungsanträge der ukrainischen Delegation unterstützt, die Russlands Vorgehen gegen die Ukraine als „bewaffnete Aggression“ klar definieren.

 

De.sputniknews.com: Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch beim Investitionsforum „Russland ruft!“ die Aussetzung seines Paris-Besuchs mit der Position der französischen Seite erklärt, laut der jetzt nicht die rechte Zeit dafür sei.
„Eigentlich haben wir den Besuch nicht einmal abgesagt. Die französische Seite hat uns einfach zu verstehen gegeben, dass jetzt nicht die rechte Zeit dafür ist, unser Kulturzentrum einzuweihen und humanitäre Themen zu besprechen, und dass diese Veranstaltungen verschoben werden müssten“, so Putin.
Der Präsident betonte zugleich, er schätze die Beziehungen mit Frankreich und dem Präsidenten Francois Hollande selbst. Putin sagte auch, dass sich in den Beziehungen Russlands mit den französischen Investoren nichts geändert hat.
Putin verwies außerdem darauf, dass Paris trotz seines Versprechens die von Russland vorgebrachten Vorschläge zum Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrates zu Syrien nicht berücksichtigt und sie nicht mit Russland besprochen hatte. Dann aber habe die französische Seite Moskau vorgeworfen, ein Veto gegen das Dokument eingelegt zu haben.
Moskau sei bereit, mit allen Partnern, darunter auch mit Frankreich, in Sachen Syrien zusammenzuarbeiten, verstehe jedoch nicht, wieso man dabei die außen- und innenpolitischen Interessen der USA fördern könne, sagte Putin.
Das für den 19. Oktober angesetzte Treffen der Präsidenten Russlands und Frankreichs in Paris, bei dem die Bedingungen für die Rückkehr zum Waffenstillstand in Syrien erörtert werden sollten, ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Dieser Entscheidung waren harte Äußerungen der französischen Seite vorausgegangen, die das Vorgehen der russischen Luftwaffe in Syrien als „Kriegsverbrechen“ gewertet hatte.

 

Abends:

 

Dnr-online.ru: Heute fand im Saal der Donezker Tugan-Baranowskij-Nationaluniversität für Wirtschaft und Handel ein Treffen von Studierenden mit ehemaligen minderjährigen Häftlingen von Konzentrationslagern statt.
An der Veranstaltung nahmen die Informationsministerin der DVR Jelena Nikitina und der Stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin teil.
Im Saal waren etwa 500 Studierende, die den Erinnerungen der ehemaligen Häftlinge über die in der Zeit des Großen Vaterländischen Kriegs erlebten Leiden zuhörten, danach wurde der Dokumentarfilm „Lebend die Hölle durchgemacht“ gezeigt.
„Wir drehen viele Filme, aber ein Bild von Menschen, die in der Jugend die Schrecken der Konzentrationslager durchlebt haben, drehen wir das erste Mal. Heute wird ein Film über minderjährige Häftlinge in Konzentrationslagern im faschistischen Deutschland gezeigt. Dank dieser Erinnerungen sehen wir, welchen Preis das Leben in der Hölle gehabt hat. Die Tränen sind bei den alten Leuten, die sich an die schrecklichen Erfahrungen, die sie gemacht haben, erinnern, nicht getrocknet und die Verletzungen nicht verheilt“, sagte die Informationsministerin der DVR Jelena Nikitina.
„Während der Filmvorführung war im Saal völlige Stille. Nach dem Film gab es Applaus. Dies zeugt von einem starken Eindruck. Die Studenten waren von dem durchdrungen, was sie gesehen und gehört haben. Für sie war es etwas Unerwartetes, einem ehemaligen Häftling zuzuhören, die gleichzeitig eine aktive Dozentin dieser Universität ist, die 92 Jahre alt ist. Es ist wichtig, dass die Studenten gesehen haben, wie es Kindern schwer war, nicht physisch, sondern psychisch, als sie erfuhren, dass Geschosse auf ihre Heimathäuser fallen. Dies ist unsere Geschichte, wir müssen sie von allen Seiten kennen und an dieser Geschichte wird die Wahrheit gelernt“, sagte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin.
„Heute ist bei uns ein Treffen mit Menschen, die in ihrem Leben eine ungeheuerliche Tragödie durchlebt haben. In der Zeit, wo die Ukraine einen aktiven Kampf gegen Denkmäler führt, bemühen wir uns, dass das Andenken an alles, was im 20. Jahrhundert geschah, gewahrt wird. Wenn wir unsere Denkmäler zerstören, dann kann diese Leere die Ideologie des Faschismus füllen. Und damit dies nicht geschieht, muss die Jugend sich daran erinnern, was mit unserem Volk in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs war“, sagte die Rektorin der Hochschule Swetlana Droshshina.

 

De.sputniknews.com: Die Außenminister Russlands und des Iran, Sergej Lawrow und Mohammed Dschawad Sarif, haben am Mittwoch internationale Schritte zur Beilegung der Syrien-Krise erörtert. Das teilte das russische Außenamt nach dem Telefonat der beiden Minister mit.
Bei dem Gespräch sei auf die Notwendigkeit hingewiesen worden, Voraussetzungen für die Lösung der Krise in Syrien zu schaffen. „Beide Seiten bekräftigten ihre Treue zur friedlichen politischen Regelung in der Syrischen Arabischen Republik auf der Grundlage einer Eintracht aller ethnischen, konfessionellen und politischen Gruppen im Land“, hieß es.

 

Dnr-online.ru: Die ukrainischen Streitkräfte haben ausländische Söldner bei einem Durchbruchversuch durch die Verteidigung der DVR eingesetzt. Dies teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.
„Heute im Verlauf des Tages hat das Kommando der sogenannten antiterroristischen Operation einen Durchbruchsversuch durch unsere Verteidigung im Gebiet zwischen Kominternowo und Leninskoje unternommen. Im Zusammenhang mit dem äußerst niedrigen Ausbildungsstand der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte wurden dazu Söldner aus Polen und Georgien herangezogen. Unter Deckung von Mörserfeuer versuchten Gruppen von je 30 Söldnern zweimal aus verschiedenen Richtungen unsere Positionen zu umgehen und einzunehmen. Im Ergebnis überzeugender Handlungen der Abteilungen der Volksmiliz der DVR war der Gegner gezwungen seine hoffnungslosen Pläne aufzugeben, wobei er Verluste erlitt: mehr als 15 Söldner wurden getötet und 25 verletzt“, stellte Eduard Basurin fest.
Er erklärte auch, dass bei der Verteidigung der Positionen der DVR zwei Soldaten starben, fünf wurden verletzt.
„Mit ihren Aktivitäten hat die ukrainische militärisch-politische Führung ein weiteres Mal ihren Unwillen zur Lösung des Konflikts auf dem Wege von Verhandlungen gezeigt und auch die Verlogenheit ihrer Erklärungen über ein Streben nach Frieden im Donbass bestätigt. Wir verlangen von der Führung der OSZE-Mission, eine Bewertung der Handlungen des ukrainischen Kommandos  in dieser Sache genauso wie zu den Verbrechen einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe, die am 8. Oktober zum Tod von zwei und zur Gefangennahme eines Soldaten der Volksmiliz der DVR geführt haben“, unterstrich der stellvertretende Kommandeur.
Eduard Basurin sagte zum Abschluss, dass die Anstrengungen der ukrainischen Führung zur Eskalation der Spannung in diesem Bezirk, im Süden der Republik, allein in den letzten Tagen zur Tod von einem und zur Verletzung von vier Zivilisten geführt haben.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwochnachmittag mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatschef François Hollande über Ukraine und Syrien telefoniert.
Nach Angaben aus dem Kreml betonten die Gesprächspartner die Notwendigkeit, das Vorgehen gegen den Terrorismus zu koordinieren. Putin äußerte die Hoffnung, dass das für den Samstag in Lausanne geplante Außenministertreffen von Russland, den USA und regionalen Staaten die Regelung in Syrien voranbringen werde.
Beim Thema Ukraine stand die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen, insbesondere die Stärkung des Waffenstillstands, die Entflechtung der Truppen und die notwendigen nächsten Schritte bis zu möglichen Kommunalwahlen im Donbass im Mittelpunkt des Gesprächs, wie der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert mitteilte.
„Es sind noch weitere Arbeiten der Berater erforderlich, um die Voraussetzungen für ein mögliches Treffen der Staats- und Regierungschefs im sogenannten Normandieformat (Deutschland, Frankreich, Russland, Ukraine) zu schaffen“, hieß es. Eine Entscheidung über die Durchführung eines solchen Treffens sei nicht getroffen worden. Die Gesprächsteilnehmer seien sich einig gewesen, dass dazu Fortschritte sowohl in Sicherheitsfragen als auch in den politischen Fragen nötig seien.
Putins Sprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass es nach dem Gespräch keine Klarheit über ein neues Normandie-Treffen gäbe. „Experten werden ihre Arbeit fortsetzen.“

 

Dan-news.info: Vertreter der militärischen Einrichtungen der DVR haben heute mit einer zweitägigen Kommandostabsübung zur Abwehr von möglichen Angriffen des Gegners und zur Ausarbeitung von Handlungen zum Kampf mit Diversions- und Erkundungsgruppen begonnen. Dies teilte das operative Kommando der Republik mit.
„Heute begann eine weitere Kommandostabsübung von Soldaten der DVR in Zusammenarbeit mit Ministerien und Behörden der Republik und Führung des Verteidigungsministers Wladimir Kononow. Es wurden Fragen der Zusammenarbeit bei der Planung, bei der Vorbereitung und bei der Durchführung von Verteidigungs- und Gegenangriffsaktivitäten im Fall einer ukrainischen Aggression bearbeitet. Außerdem wurde die Aufmerksamkeit auf gemeinsame Aktivitäten im Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen, Geheimdienste des Gegner sowie, bei der Bewachung und Verteidigung von kritischen Objekten der Republik gerichtet“.
Nach Angaben der Kommandos nehmen an den Übungen operative Gruppen des Staatssicherheitsministeriums, des Innenministeriums, des Zivilschutzministeriums, des Transportministeriums, des Zolldienstes, der Donezker Höheren Offizierslehranstalt und anderer militärischer Strukturen teil. Das Training soll morgen abgeschlossen werden.

 

De.sputniknews.com: Putin macht USA für Lage in Syrien verantwortlich.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die USA und ihre Verbündeten für die gegenwärtige Situation in Syrien und in der Region als Ganzes verantwortlich gemacht. „Anschuldigungen an die Adresse Russlands sind politische Rhetorik, die die reale Sachlage nicht mit berücksichtigt“, erklärte Putin in einem Interview des französischen TV-Senders TF1.
Diese Rhetorik sei sinnlos. In seiner Politik verfolge Russland ausschließlich das Ziel, eine Wiederholung des libyschen und des irakischen Szenarios in Syrien nicht zuzulassen, sagte der Präsident auf die Bitte, harte Erklärungen des US-Außenministers sowie des Präsidenten und des Außenamtschefs Frankreichs im Zusammenhang mit den Bombardements von Aleppo zu kommentieren.
„Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass unsere westlichen Partner, allen voran die USA und ihre Verbündeten, für die Lage in Syrien verantwortlich sind.“ Dabei erinnerte Putin daran, wie alle den „arabischen Frühling“ mit beiden Händen unterstützt hatten. „Wo bleibt denn dieser Optimismus jetzt? Womit hat das alles geendet?“, fragte der Präsident.
Libyen oder der Irak seien vor ihrer Zerstörung durch die Kräfte westlicher Partner bei weitem keine musterhaften Demokratien gewesen. Aber ganz eindeutig habe es dort keine Anzeichen des Terrorismus gegeben. Weder Frankreich noch Belgien noch Russland noch die USA seien von diesen Territorien aus bedroht gewesen. „Aber jetzt ist das eine Brutstätte des Terrorismus. Unser Ziel besteht darin, das auf dem Territorium Syriens zu verhindern“, betonte der russische Staatschef.

 

De.sputniknews.com: Lawrow: Russland mischt sich nicht in Amerikas Angelegenheiten ein.
Russland mischt sich laut Außenminister Sergej Lawrow nicht in die inneren Angelegenheiten der Vereinigten Staaten ein, obwohl die USA dies umgekehrt sehr wohl tun.
Wer glaube, dass Russland sich in die inneren Angelegenheiten Amerikas einmische, der mache sich lächerlich, sagte der russische Minister in einem CNN-Interview.
Lawrow erinnerte an den „Ukraine Freedom Support Act”, der vom US-Kongress nach dem Umsturz in Kiew verabschiedet wurde und das US-Außenministerium anwies, bestimmte Nichtregierungsorganisationen in Russland zu unterstützen, um Russland „demokratischer“ zu machen.
„Das war eine direkte Anweisung an das US-Außenministerium, auf Russlands innere Angelegenheiten Einfluss zu nehmen. Wir haben so etwas nie getan und werden es auch nie tun.“

 

Novorosinform.org: Korrespondenten berichten über eine Verschärfung der Situation im Süden der Donezker Volksrepublik. Dort haben im Verlauf des tages die ukrainischen Truppen ihre Versuche nicht aufgegeben, von der Armee der DVR kontrollierte Gebiete zu besetzen.
„Das Gebiet von Nowoasowsk befindet sich wieder unter schwerem Beschuss. Es handelt sich nicht nur um einen Durchbruchversuch, dies ist ein geplanter Angriff auf unser Gebiet mit dem Ziel, die Armee der DVR zurückzudrängen (das Territorium zu besetzen). An der gesamten Frontlinie in diesem Bereich kommen schwere Artillerie und Mörser zum Einsatz“, heißt es in dem Bericht.

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