Presseschau vom 11.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

De.sputniknews.com: Merkel lädt ein: Normandie-Quartett kommt nach Berlin
Das nächste Treffen des sogenannten „Normandie-Quartetts“ zur Regelung der Konflikte in der Ostukraine findet am 19. Oktober in Berlin statt, wie der russische Botschafter in Frankreich, Alexander Orlow, dem TV-Sender Europe 1 mitteilte.
„Frau Merkel hat die drei Staatschefs des Normandie-Formats zu einem Abendessen eingeladen, das am Abend dem 19. Oktober in Berlin stattfindet“, sagte Orlow.
Im Kreml wurde diese Information bislang nicht kommentiert. Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow werde noch an der Vorbereitung des Treffens gearbeitet. „Sobald wir bereit sind, werden wir Datum und Ort bekannt geben“, hieß es.
Zur Normandie-Vier gehören Russland, die Ukraine, Frankreich und Deutschland. Am selben Tag ist für den russischen Präsidenten Wladimir Putin ein Besuch bei Hollande in Paris angedacht…

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische  Beschüsse und die Folgen
„Heute Nacht wurden bei Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte in Leninskoje und Sergejewka (Teil von Sachanka) zwei Frauen verletzt. Um 2:00 ging die Mitteilung ein, dass eine der Verletzten im Krankenhaus gestorben ist“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Die zweite Verletzte wurde nach Information des Leiters des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij am Brustkorb verletzt, sie wurde operiert und befindet sich in einem stabilen Zustand.
„Von 18:30 bis 00:45 hat die ukrainische Seite Alexandrowka und Trudowskije im Westen von Donezk, das Territorium des Gewerbegebiets bei Jasinowataja, die Dörfer Sachanka, Kominternowo, Sosnowskoje und Nowaja Tawrija im Nowoaswskij-Bezirk im Süden der DVR beschossen. Auf diese Ortschaften wurden insgesamt 212 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen sowie Geschosse mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm und Panzergeschützen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 462 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.
„In der Nacht wurde sehr heftig geschossen, in der Folge wurden in Sachanka fünf Häuser beschädigt, eines davon brannte ab“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Auch die Behörden des Petrowskij-Bezirks von Donezk und von Gorlowka berichteten über nächtliche Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte, aber von ihnen sind keine Informationen über Opfer und Zerstörungen eingegangen.
In den letzten drei Tagen sind durch die Aggressionen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Sachanka insgesamt drei Menschen getötet worden, weitere fünf wurden verletzt. Dies teilte stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.
„In den letzten drei Tagen sind in Sachanka und seiner Umgebung fünf Zivilisten verletzt worden, einer starb. Außerdem wurden zwei Soldaten getötet und einer wurde gefangen genommen“, sagte Basurin.
„Im Gebiet von Leninskoje wurden um 10 Uhr Morgens etwa 50 Geschosse des Kalibers 122mm und 152mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Etwa 30 Artilleriegeschosse trafen ein Gebiet, wo sich Windgeneratoren befinden“.
Außerdem wurde nach Angaben des operativen Kommandos der DVR Kominternowo von den ukrainischen Streitkräften beschossen, das sich an der Kontaktlinie nordwestlich von Leninskoje befindet.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dies teilte heute die Volksmiliz der LVR mit.
Das Gebiet von Kalinowo wurde dreimal aus Richtung Nowoswanowka und ein Mal aus Richtung Nowoalexandrowka beschossen. Geschossen wurde mit 82mm-, 120mm-Mörsern und Schusswaffen. Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: „Pyrrhussieg“ – Moskau bedauert Ausstieg der USA aus Syrien-Dialog
Von Washingtons Verzicht auf die Zusammenarbeit mit Moskau profitieren allein die Terroristen, wie Russlands stellvertretender Verteidigungsminister Anatoli Antonow beim siebenten Xiangshan-Sicherheitsforum in Peking sagte.
Er bedauerte, dass die mit solcher Mühe auf russisch-amerikanischer Außenministerebene am 9. September erzielten Vereinbarungen von Washington gebrochen wurden.
„Die Amerikaner haben es abgelehnt (vielleicht waren sie auch einfach nicht in der Lage), die Opposition, die mit der Anti-IS-Koalition zusammengearbeitet hat, von den Terroristen der Al-Nusra-Front abzugrenzen und die Castello-Straße — die wichtigste humanitäre Arterie von Aleppo – zu deblockieren“, so Antonow.
Die Anhänger gewaltsamer Handlungen in Washington hätten mit dem Abbruch des Dialogs mit Russland zur Syrien-Regelung einen „Pyrrhussieg“ errungen.
„Ein solcher Schritt weckt Bedauern und Enttäuschung. Man möchte nicht glauben, dass Washington endgültig auf Diplomatie verzichtet und Kurs auf eine militärische Regelung des Konflikts in Syrien genommen hat. Durch derartige destruktive Handlungen Washingtons gewinnen allein die Terroristen. Deshalb ist es wichtig, Emotionen auszuklammern und noch einmal alles Für und Wider des gemeinsamen Kampfes gegen den Terrorismus abzuwägen. Nun ist Washington am Zuge“, hieß es weiter.
„Wir haben das maximal Mögliche zur Anbahnung des Zusammenwirkens mit den USA im Kampf gegen den Terrorismus in Syrien unternommen. Wir haben mehrere perspektivreiche und wichtige Richtungen einer Zusammenarbeit vorgeschlagen, darunter zur Gewährleistung der Sicherheit der  Militärangehörigen Russlands und der Länder der von den USA geführten Anti-IS-Koalition. Doch wir haben kein volles Verständnis gefunden. Unser Zusammenwirken wurde von den Amerikanern ständig von Vorbedingungen abhängig gemacht“, sagte Antonow.
Am 3. Oktober hatten die USA die Einstellung der Zusammenarbeit mit Russland zur Waffenruhe in Syrien erklärt und lediglich militärische Kanäle zur Verhinderung von Konflikten im syrischen Luftraum zwischen der Luftwaffe beider Länder offen gelassen. Dabei hatte Washington Moskau vorgeworfen, gegen bilaterale Vereinbarungen verstoßen zu haben.
Russlands Präsident Wladimir Putin hatte daraufhin „wegen nicht freundschaftlicher Handlungen“ das im Jahr 2000 mit den USA geschlossene Abkommen über die Entsorgung von überschüssigem waffenfähigem Plutonium auf Eis gelegt. Die Verwertung dieses Waffenplutoniums sollte in beiden Ländern  im Jahr 2018 beginnen.

 

Ukrinform: Das Ukrainisch-Deutsche Wirtschaftsforum hat heute in Kiew begonnen.  Das Wirtschaftsforum findet anlässlich der Eröffnung der Deutsch-Ukrainischen Industrie- und Handelskammer statt, teilte das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine mit.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen laut dem Ministerium fünf Themen: Industrie, Infrastruktur und Logistik, Innovationen und digitale Welt, erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Agroindustrie und Lebensmittel. Podiumsdiskussionen mit Vertretern der ukrainischen und deutschen Regierungen und Unternehmern stehen auf dem Programm. 
Ein Regierungsabkommen zwischen der Ukraine und Deutschland  über die Gründung der deutsch-ukrainischen Kammer wurde im Oktober 2015 unterzeichnet.

 

Rusvesna.su: Eilmeldung: An der Grenze zur Krim wurde ein ukrainischer Extremist festgenommen
Die russischen Grenzschützer haben an der Grenze zur Krim, am Grenzübergang „Dschanskaja“ einen Bürger der Ukraine festgenommen, der extremistische Literatur mit sich führte. Dies berichtet die Grenzschutzabteilung des FSB der Russischen Förderation.
„In den Sachen des 34jährigen Mannes wurde ein Buch gefunden – eine Sammlung von Anleitungen extremistischen Inhalts“, heißt es in der Erklärung.
Außerdem fand man eine Ausgabe von 2011, die auf der Liste der in der RF verbotenen Literatur steht. Der Festgenommene fuhr als Passagier in einem Personenwagen. Über eine Festnahme des Fahrers des Autos ist nichts bekannt.
„Im Moment führen die Strafverfolgungsbehörden aufgrund der Faktenlage Untersuchungen durch“, fügte man in der Behörde hinzu….

 

Dan-news.info: „Derzeit haben die ukrainischen Truppen den Beschuss von Leninskoje wieder aufgenommen. Es wird mit 120mm-Mörsern geschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.

 

De.sputniknews.com: Tartus: Russland errichtet ersten Marinestützpunkt im Ausland
Russland wird im syrischen Tartus einen vollwertigen Marinestützpunkt einrichten, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Dienstag. Es ist der erste dieser Art außerhalb des Landes.
„Entsprechende Dokumente sind vorbereitet worden und durchlaufen die zwischenbehördliche Abstimmung“, teilte der Vize-Verteidigungsminister Nikolai Pankow gestern im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) mit.
Ein Sprecher der syrischen Regierungstruppen erläuterte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti, der Stützpunkt werde im Sinne der entsprechenden Vereinbarungen der Regierungen beider Länder entstehen. Eine Quelle aus dem Umfeld des russischen Verteidigungsministeriums verriet zudem, das Abkommen sei bereits unterzeichnet worden.
Seit 1977 gibt es in Tartus eine Logistikstelle der sowjetischen bzw. russischen Seestreitkräfte. Nach der Schließung einer ähnlichen Einrichtung im vietnamesischen Cam Ranh im Jahr 2001 ist es das einzige russische Marineobjekt außerhalb des Landes.
In der vorigen Woche hatte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, bestätigt, dass nach Tartus eine Abteilung von Flugabwehrsystemen S-300V4 verlegt worden war.
Wie ein Insider der Militärbehörde erläuterte, ist ein Stützpunkt im Unterschied zur Logistikstelle, die lediglich für einen kurzfristigen Aufenthalt von Schiffen geeignet ist, für die vollwertige Versorgung von Schiffen mit Brennstoff, Munition, Lebensmitteln sowie für die technische Wartung bestimmt. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass Moskau in Tartus riesige Lagerräume einrichten und Tausende Militärs stationieren würde: Es handele sich um ziemlich geringe Ressourcen, die für die Versorgung von mehreren kleineren Schiffen ausreichend sein werden, die dort ständig bleiben werden. Die Ausgaben für den Stützpunkt in Tartus dürften vergleichbar mit denen für den Fliegerstützpunkt Hmeimim sein: einige Dutzende Milliarden Rubel pro Jahr. Zugleich dementierte der Insider die jüngsten Gerüchte, dass Russland Stützpunkte in Vietnam, Ägypten und Kuba bauen wolle.
Konstantin Makijenko vom russischen Zentrum für Strategien- und Technologienanalysen sagte, es sei vorerst kaum voraussagbar, wie lange der Stützpunkt in Tartus betrieben würde. Offensichtlich sei allerdings, dass seine Aufgabe sei, die Eroberung der syrischen Küste durch die Oppositionskämpfer zu verhindern.
Der Stützpunkt in Tartus sei ein offenbarer Trumpf, auf den Moskau unbedingt zurückgreifen müsse, zeigte sich Professor Andrej Korotajew von der Moscow Higher School of Economics überzeugt. „Präsident Baschar al-Assad setzt auf die gewaltsame Lösung der Situation, und die Opposition wird Bestätigungen dafür finden, was sie als russisch-iranische Okkupation bezeichnet.“
Andere regionale Akteure lassen sich Moskaus Pläne nicht gefallen, aber eine heftige Gegenwirkung sei unwahrscheinlich, vermutete Nikolai Suchow vom Zentrum für arabische Studien am Institut für Orientalistik. „Washington wird darauf negativ und laut reagieren, die anderen aber leise, denn kurzfristig wird dagegen niemand kämpfen. Aber Kontroversen gibt es zwischen allen Akteuren, darunter auch zwischen Damaskus und Moskau: Assad will so viel Territorium wie nur möglich erobern, und Russland bestehe auf der politischen Regelung.“

 

Dnr-news.com: Die Kiewer Regierung verpflichtet Pädagogen, in ukrainischer Sprache zu kommunizieren
Das Bildungsministerium der Ukraine hat eine entsprechende Anweisung an alle Bildungseinrichtungen des Landes geschickt. In der Behörde hat man beschlossen, dass diese Maßnahme die Popularität der ukrainischen Sprache steigern werde.
Dieser Anweisung des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums zufolge haben alle Pädagogen und andere Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen während ihrer Arbeitszeit in ukrainischer Sprache zu sprechen.
Und in den Schulen, in denen neben der ukrainischen Sprache auch die Sprache einer nationalen Minderheit unterrichtet wird, soll Ukrainisch ebenfalls die Bildungs- und Erziehungsprozess dominieren, wird im Brief des Bildungsministeriums näher ausgeführt, der auf der offiziellen Webseite der Behörde veröffentlicht wurde.
Im Dokument heißt es auch, dass in den Bildungseinrichtungen Kinder und Jugendliche zu Veranstaltungen herangezogen werden sollen, die die ukrainische Sprache populärer machen.

 

Nachmittags:

Rusvesna.su: Der Videotelefonie-Dienst Skype hat in seinem Katalog Skype Translator (eine Funktion zum Übersetzen von Nachrichten und Sprache in Echtzeit) Russisch als Sprache für die synchrone Übersetzung der Unterhaltungen mit Gesprächspartnern ergänzt…

 

Dnr-online.ru: Heute wurde im Kiewskij-Bezirk von Donezk die 49. Filiale des „Ersten Republikanischen Supermarkts“ eröffnet. An der Eröffnung nahmen Vertreter des Ministeriums für ökonomische Entwicklung der DVR teil.
„Für die Republik hat die Eröffnung neuer Handelsobjekte eine sehr große Bedeutung, besonders in den frontnahen Bezirken. In diesem Geschäft arbeiten jetzt 38 Menschen. Es muss gesagt werden, dass die Ausweitung des Handelsnetzes Konkurrenz erzeugt und in der Folge die Preise in der Republik senkt“, sagte die Leiterin der Abteilung zur Regulierung des Lebensmittelhandels und der öffentlichen Ernährung Natalja Kosina.
Zuvor hatte das Ministerium berichtet, dass im Jahr 2016 in der ganzen Republik die Eröffnung von zehn Filialen der Kette „Erster Republikanischer Supermarkt“ unter anderem in Donezk, Ilowajsk, Schachtjorsk geplant ist.

 

Ukrinform:  Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel prognostiziert Ende 2016 eine Inflation von 13 Prozent.
Das erklärte Vize-Ministerin Julia Kowaliw bei dem ukrainisch-deutschen Wirtschaftsforum in Kiew. 2017 werde eine Inflationsrate von 8 Prozent erwartet.

 

Dan-news.info: Vertreter der OSZE-Mission haben sich der Inspektion der Folgen der Beschüsse von Sachanka durch die ukrainischen Truppen angeschlossen, berichtet ein Korrespondent von DAN vom Ort der Ereignisse.
Zuvor waren heute in Sachanka Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR, des Zivilschutzministeriums der Republik und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung eingetroffen.
Vor Ort ist auch ein Vertreter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks, der der Inspektionsgruppe mitteilte, dass in der Folge der Beschüsse in einer Reihe von Dörfern im Süden der Republik die Stromversorgung ausgefallen ist.
Die kommunalen Dienste haben mit der Reparatur der Stromversorgung von Sachanka bereits begonnen. Das Ausmaß der Beschädigungen und die notwendige Zeit bis zum Abschluss der Arbeiten stehen noch nicht fest.

 

De.sputniknews.com: Putin sagt Paris-Reise zu Hollande ab
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die für den 19. Oktober geplante Reise nach Paris abgesagt. Grund seien die zuvor für den Besuch „gestrichenen Veranstaltungen“, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag mitteilte.
„Es waren mehrere Veranstaltungen geplant gewesen, die mit der Eröffnung eines russischen kulturell-geistlichen Zentrums und der Durchführung einer Ausstellung verbunden sind. Leider wurden diese Veranstaltungen aus dem Besuchsprogramm gestrichen, deswegen hat der Präsident beschlossen, den Frankreich-Besuch vorerst abzusagen“, so Peskow. Dabei betonte er, dass es sich bei diesem Besuch nicht um die Normandie-Verhandlungen ging. Es sollte ein bilaterales Treffen sein.
Medienberichte über eine Isolation Russlands kritisierte Peskow als absurd. „Vorige Woche berichteten einige französische Zeitungen, dass der (russische – Anm. d. Rd.) Präsident auf diesen Besuch besteht, um aus der Isolation zu kommen. Das ist purer Unsinn. Der anstrengende Arbeitsplan des Präsidenten zeugt gerade vom Gegenteil“, so Peskow.
„Putin hat von Anfang an in Gesprächen mit Präsident Hollande betont, dass er nur dann zu Besuch kommt, wenn es Präsident Hollande gut passen wird. Falls dieser Zeitpunkt nicht genehm ist, dann wird in gegenseitigem Einvernehmen ein anderer ausgewählt“, so der Kreml-Sprecher.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte zuvor unter Berufung auf dem Élysée-Palast nahestehende Quellen gemeldet,  dass es sich Paris und Moskau am Dienstagmorgen kontaktiert hätten. Dabei sei dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeschlagen worden, „einen Arbeitsbesuch zum Thema Syrien abzustatten, dabei jedoch sämtliche andere Veranstaltungen mit Teilnahme des französischen Präsidenten Francois Hollande auszuschließen“. Russland soll darauf geantwortet haben, dass es den geplanten Besuch am 19. Oktober verschieben wolle.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte bei einem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Marc Ayrault am 6. Oktober in Moskau mitgeteilt, Putin werde am 19. Oktober Frankreich einen Besuch abstatten, um mit Hollande die Situation in Syrien und der Ukraine zu besprechen.
Der französische Staatschef Francois Hollande hatte in einem Interview mit dem TV-Sender TMC den Nutzen eines Treffens mit Putin infrage gestellt.

 

Ukrinform: Die Wahlen im Donbass haben Vorrang vor der Wiedererlangung der Kontrolle der Ukraine über die Grenze.
„Die Ukraine soll nach den Wahlen die Grenzkontrolle übernehmen“, sagte er in Straßburg bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. Das sei auch im Minsker Abkommen vorgesehen.
Hollande betonte dabei, dass es sich nicht um Wahlen um jeden Preis handelt. Es gehe in erster Linie um Waffenruhe, Waffenabzug, Abrüstung und dann die Wahlen, so Hollande.
Nach Ansicht des französischen Staatschefs sei das Minsker Abkommen der einzige Ausweg aus dem Konflikt. Sonst könne sich die Situation im Donbass in einen eingefrorenen Konflikt verwandeln.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Der Gegner verstärkt weitere seine Gruppierungen in der Zone der sogenannten „ATO““, sagte Marotschko.
„So wurde am 9. Oktober aus Sewerodonezk in Richtung Nowoajdar eine Kolonne mit Militärtechnik des Gegners mit insgesamt 70 Stück beobachtet. Darunter sind: 40 Fahrzeuge, 10 Tankwagen, 8 Feldküchen, fünf Busse mit Personal, drei Kommandostabsfahrzeuge, zwei Artilleriegeschütze auf Schleppern, 5 Geländefahrzeuge mit darauf montierten Maschinenwehren; 10 Einheiten Panzertechnik“, berichtete der Vertreter der Volksmiliz.
„Wenn man diese Information analysiert, kann man annehmen, dass der Abzug der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf den früheren Stationierungsort im Gebiet von Stschastje erfolgt“, fügte er hinzu..
Marotschko teilte mit, dass außerdem die ukrainischen Streitkräfte weiterhin die Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik an der Kontaktlinie verletzt, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind.
„So befindet sich nach Informationen von örtlichen Einwohnern in Stschastje auf dem Gebiet des Kraftwerks Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte: drei Mehrfachraketenwerfer „Grad“; 7 Einheiten Panzertechnik; sieben Panzertransporter“, erläuterte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
„Trotz der offensichtlichen Fakten der Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite ziehen es die Beobachter der OSZE-Mission vor, sie nicht zu bemerken,  und betreiben so eine Politik der doppelten Standards“, unterstrich Marotschko.
Die Soldaten der Volksmiliz der LVR haben heute taktische Übungen begonnen, sagte Marotschko.
Er erinnerte daran, dass die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunden viermal das Regime der Feuereinstellung verletzt haben.
„Wir bemerken, dass die ukrainische Seite in jeder Weise versucht, den vorgesehenen Weg einer friedlichen Regelung des Konflikts zu sabotieren. Wir legen die gesamte Verantwortung für die Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen auf die ukrainische Seite, die zielgerichtet danach strebt, eine Stabilisierung der Lage im Donbass nicht zuzulassen“, unterstrich Marotschko.
Aufgrund dieser Lage „ist das Kommando der Volksmiliz der LVR gezwungen, die Pläne für die militärische Ausbildung seiner Abteilungen zu überarbeiten und einen grundlegenden Schwerpunkt auf Angriffs- und Gegenangriffsaktionen zu legen“.
„So begannen heute gemäß dem Plan der Ausbildung der Einheiten und Teile der Volksmiliz der LVR taktische Übungen, in deren Verlauf Fragen der Kampfaufstellung, Schießübungen der Panzergrenadier- und Panzerabteilungen stattfinden werden“, erläuterte der Vertreter der Volksmiliz.
„Ein weiteres Mal will ich versichern, dass die Volksmiliz der LVR die Minsker Vereinbarungen genau einhält, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite bereit ist, entschieden zu handeln“, fügte er hinzu.

 

Ukrinform: Der staatliche Militärkonzern „Ukroboronprom“ hat auf der Ausstellung „Waffen und Sicherheit“ eine der besten Entwicklungen des Staatsunternehmens „Speztechnoexport“ präsentiert – den unbemannten Schützenpanzer „Phantom“.
Darüber berichtet der Pressedienst von Ukroboronprom.
Laut dem Bericht kann Phantom Munition und Güter durch Gebiete transportieren, die unter Gefahr des feindlichen Beschusses oder in der Minenzone sind, sicher und schnell Verwundete vom Schlachtfeld evakuieren. Auch kann man auf diesem ferngesteuerten Minischützenpanzer verschiedene Arten von Waffen installieren, sogar einen Panzerabwehrlenkraketenkomplex.

 

De.sputniknews.com: …Die Absage der Paris-Reise des russischen Präsidenten Wladimir Putin wird anderen Gesprächsmöglichkeiten nicht im Wege stehen, wie der französische Staatschef François Hollande bei seinem PACE-Auftritt sagte.
„Putin sollte in den nächsten Tagen nach Paris kommen. Dort waren verschiedene Zeremonien wie die Eröffnung eines Kulturzentrums geplant. Und ich betrachtete die Möglichkeit dieser Reise unter der Bedingung, dass wir die Möglichkeit haben werden, die syrischen Probleme, und nur diese, zu erörtern. Das habe ich ihm auch mitgeteilt“, sagte Hollande. „Ich wollte ihn bei diesen Feierlichkeiten nicht begleiten, bin aber weiterhin bereit, den Dialog zu Syrien fortzusetzen. Er bevorzugte es dann, diese Reise zu verlegen. Aber das wird uns nicht dabei stören, auf andere Möglichkeiten für solche Diskussionen zurückzugreifen“, schloss der französische Staatschef…

 

Dnr-online.ru: Die Spezialisten der Kommunalwirtschaft von Jasinowataja haben die Vorbereitung zum Beginn der Heizsaison praktisch abgeschlossen. Das Heizungsnetz wurde bereits durchgespült. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Oleg Morgun mit.
„Vor einer Woche wurde durch einen Beschuss ein neues Mehrparteienhaus beschädigt. Die Fensterscheiben in 9 Wohnungen wurden beschädigt, ebenfalls wurden acht Wohnhäuser im privaten Sektor beschädigt. Jetzt legen wir alle Anstrengungen darein, das Zerstörte wiederaufzubauen. Vor Beginn der Heizsaison wird das System mit Wasser aufgefüllt. Am 15. Oktober werden wir alles nach Plan in Betrieb nehmen“, sagte er.

 

Dan-news.info: „Um 13:45 hat die ukrainische Seite das Territorium des Gewerbegebiets bei Jasinowataja mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Insgesamt wurden etwa 10 Mörsergeschosse abgeschossen“.

 

De.sputniknews.com: Wegen Visa-Einführung: Kiew befürchtet Flucht seiner Bürger nach Russland
Die Einführung der Visapflicht mit Russland kann dazu führen, dass die Ukrainer aus ihrem Land flüchten werden, wie der Vize-Außenminister der Ukraine, Alexej Makejew, am Dienstag gegenüber dem TV-Sender ICTV sagte.
Der Diplomat rief auf, diese Maßnahme von einem praktischen Standpunkt aus zu behandeln und klar zu begreifen, welches Ziel diese verfolgt. Es gebe nämlich in der Diplomatie einen solchen Begriff wie „Gegenseitigkeit“.
Laut dem Politiker kann auch Russland die Visapflicht für ukrainische Bürger einführen. In diesem Fall würden Millionen Ukrainer gezwungen sein, in ihre Heimat für die Erteilung von Arbeitsvisa zurückzukehren und dann wieder nach Russland zu kommen, um eine Arbeitserlaubnis zu beantragen. Diese Variante sei aber bei weitem nicht die Einzige.
„Russland kann auch Millionen Ukrainern sagen: Sie müssen nicht in die Ukraine zurückkehren. Sie können ja die russische Staatsbürgerschaft erhalten“, so Makejew.
Dann würde die Ukraine viele ihre Bürger verlieren. In letzter Zeit besprechen ukrainische Beamte aktiv die Einführung der Visapflicht mit Russland. Der Kreml sagte in diesem Fall Gegenmaßnahmen zu.
Zuvor hatte sich auch der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin bereit erklärt, eine mögliche Einführung zur Erörterung zu bringen. Russlands Premier Dmitri Medwedew hatte dagegen einen Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Kiew nicht ausgeschlossen.
Das russische Außenministerium hatte darauf aufmerksam gemacht, dass in erster Linie ukrainische Bürger von der Aufhebung der Visa-Freiheit leiden werden.

 

Dan-news.info:  Mehr als 1000 Menschen nehmen heute in Donezk an einem Training für den Fall teil, dass eine ausländische bewaffnete Mission in die DVR eindringt“, berichtet ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens.
Zurzeit arbeiten die Teilnehmer der Aktion an der Befreiung eines Verwaltungsgebäudes, das hypothetisch von ausländischen Soldaten besetzt ist. Die Aktivisten durchbrechen die Absperrung aus Metallgittern, die die hypothetische bewaffnete Mission aufgestellt hat. Geplant ist die Übung von Fertigkeit der unbewaffneten Umzingelung, der Blockade der Fahrzeuge der Soldaten und die Leistung von Erster Hilfe.
„Die Maßnahme findet auf vier Plätzen statt. Es wird auch das Drehen von Videos für die spätere Veröffentlichung in sozialen Netzen geübt. Damit die ganze Welt sieht, dass wir ohne Waffen Widerstand leisten und man uns mit Hilfe von Maschinengewehren besetzen will“, sagte der Vorsitzende einer Freiwilligenorganisation, der verdiente Meister des Boxsports Roman Troschin.
Am Training nehmen Jugendliche aus ganz Donezk teil. Die Menschen halten Plakate mit den Aufschriften: „Keine bewaffnete Mission“, „Eine bewaffnete Mission ist eine Militärintervention“, „No armed mission“. An den Übungen sind drei Einheiten Militärtechnik beteiligt, einschließlich Panzertransportern, die als hypothetische Technik der ausländischen Mission verwendet wird.

 

De.sputniknews.com: Dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, zufolge hat Moskau die Existenz des Raketenabwehrsystems der USA als Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands eingestuft.
„Russland konstatiert die Tatsache, dass seine nationale Sicherheit bedroht ist“, sagte Peskow am Dienstag.
Der Sprecher dementierte außerdem die Information, dass der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan bei ihrem Treffen in Istanbul Pläne zum Aufbau einer vereinten russisch-türkischen Raketenabwehr besprochen hätten.
Ebenfalls am Dienstag hatte der 1. Stellvertreter des Chefs der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabes Russlands, Viktor Posnichir, erklärt, die US-Raketenabwehrsysteme würden ein deutlich größeres Potential besitzen als bisher angenommen.

 

De.sputniknews.com: Das US-Raketenschild in Europa gefährdet Russlands Sicherheit, zumal Washington Moskau keinerlei Garantien geben will, dass das Schild nicht gegen Russland gerichtet werde, wie ein hochrangiger Offizier aus dem Zentralen Militärrat Chinas, Cai Jun, beim Xiangshan-Sicherheitsforum in Peking sagte.
„Die USA haben mit der schrittweisen Umsetzung ihres Ausbauplans für das Raketenschild in Europa keine rechtsverbindlichen Garantien gegeben, dass er nicht gegen Russland gerichtet ist. In der Tat stellt die US-Raketenabwehr eine direkte Bedrohung für die Sicherheit Russlands dar“, sagte Cai…

 

Dan-news.info: Die DVR ist in der Lage mit eigenen Kräften die Sicherheit der Bevölkerung und der öffentlichen Ordnung zu garantieren. Diese Auffassung vertrat heute der Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ Nikita Kiosew, der an dem Training zur Abwehr einer bewaffneten ausländischen Mission teilnimmt.
„Ich sehe eine Große Zahl von Jugendlichen, die gekommen ist, um ihre Position deutlich zu machen und zu zeigen, dass es für bewaffnete Missionen im Donbass keinen Platz gibt. Wir sind selbst in der Lage unsere Sicherheit zu garantieren, die vor kurzen durchgeführten Primaries sind dafür ein deutliches Beispiel“, sagte der Vorsitzende der Jugendorganisation.
Er schätzte das heutige Training, das heute von Freiwilligen in Donezk organisiert wurde, hoch ein. „Mit solchen Aktionen zeigt das Volk des Donbass der ganzen Welt sein Recht auf eine unabhängige Existenz“, erklärte Kiosew.

 

De.sputniknews.com: Moskau hebt Importverbot für Früchte aus Türkei teilweise auf
Russland hat das Einfuhrverbot für Apfelsinen, Mandarinen, Aprikosen, Pfirsiche (einschließlich Nektarinen) und Pflaumen aus der Türkei aufgehoben. Die entsprechende Verordnung vom 9. Oktober wurde auf der Webseite der Regierung veröffentlicht.
„Aus der Liste (der für die Einfuhr verbotenen Früchte – Anm. d. Red.) wurden ausgeschlossen: frische und getrocknete Apfelsinen, frische oder getrocknete Mandarinen (einschließlich Tangerinen und  Satsuma), Klementinen, Hybride der Mandarinensorten Willow leaf und Temple sowie ähnliche Hybride von Zitrusfrüchten, frische Aprikosen, frische Pfirsiche, einschließlich Nektarinen, frische Pflaumen und Schlehdorn“, heißt es in dem Dokument.
Die Tatsache, dass erneut damit begonnen werde, mehrere Arten landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus der Türkei zu importieren, hatte Präsident Wladimir Putin nach den Gesprächen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan in Istanbul am Montag mitgeteilt. „Die russische Landwirtschaft produziert solche Produkte nicht, und die Lieferung der türkischen Produkte an den russischen Markt kann – und wir hoffen das – zur einer Preisreduzierung für diese Produkte führen“, sagte Putin am Montag.
Ein Einfuhrverbot für einen großen Teil des Gemüses und Obstes aus der Türkei war ab 1. Januar 2016 verhängt worden. Unter dieses Embargo fielen die populärsten Kategorien (mehr als 60 Prozent des Exports dieser Produkte nach Russland) – Tomaten, Zwiebeln, Blumenkohl, Brokkoli, Gurken, Cornichons, Apfelsinen, Mandarinen, Weintrauben, Äpfel, Birnen, Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, Erdbeeren und Walderdbeeren.
Russland hatte nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeuges am 24. November 2015 durch die türkische Luftwaffe über Syrien Einschränkungen in den Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zur Türkei beschlossen, die auch den Import landwirtschaftlicher Produkte aus der Türkei betrafen.
Erdogan hatte im Juni einen Entschuldigungsbrief an die russische Führung gerichtet und damit den ersten Schritt zur Wiederaufnahme der Beziehungen mit Moskau getan. Anfang Juli fand ein Telefongespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Erdogan statt. Danach informierte der russische Staatschef die Regierung über die Entscheidung, den Prozess der Normalisierung der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Ankara einzuleiten.

 

Dnr-online.ru: Im Jahr 2017 ist in der DVR der Übergang von Kohle- auf Gasheizwerke geplant. Dies erklärte heute in Jasinowataja der Generaldirektor des staatlichen Konzerns „Donbassteploenergo“ Ruslan Kaplenko. Dies wird die Umweltverschmutzung verringern, was für uns im ganzen sehr wichtig ist.
„Im Programm für 2017 ist der Übergang einer Reihe von Kohleheizwerken auf Gas geplant, wir werden zwei neue Heizwerke bauen. Die Häuser der Siedlung „Stromasch“ werden mit moderner Heiztechnik geheizt werden.
In Debalzewo gibt es insgesamt 10 Heizwerke, davon werden 6 mit Kohle betrieben, sie müssen auch auf Gas umgestellt werden. In diesem Fall werden wir auch in unserem Unternehmen erhebliche Einsparungen haben“, teilte Ruslan Kaplenko mit.

 

De.sputniknews.com: Das türkische Verteidigungsministerium hat Medienberichte als falsch zurückgewiesen, laut denen die Türkei ihr Raketenabwehrsystem gemeinsam mit Russland aufbauen will. Die Türkei baue ihren Raketenschild selbständig auf, sagte Ismail Demir, für die Rüstungsindustrie zuständiger Sekretär im Verteidigungsamt, am Dienstag.
Der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan auf dem Welt-Energiekongress © Sputnik/ Alexei Druzhinin Im Streit mit dem Westen: „Erdogan versucht, wie Putin zu spielen“ Russlands Präsident Wladimir Putin hatte nach Gesprächen mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan am Montag angekündigt, Russland wolle mit dem Nato-Land Türkei im militärtechnischen Bereich kooperieren. Türkische Medien zitierten einen nicht namentlich genannten Diplomaten mit den Worten, Russland habe der Türkei den Bau eines Raketenabwehrsystems angeboten…

 

Dan-news.info: Mitarbeiter des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ haben heute im frontnahen Jasinowataja eine neue Gasleitung in Betrieb genommen, wodurch drei Straßen mit Gas versorgt werden. Dies teilte der Pressedienst des Staatskonzerns mit.
„Unser Konzern hat eine neue Gasleitung in einem frontnahen Bereich von Jasinowataja in Betrieb genommen. Dadurch entsteht die technische Möglichkeit 25 private Häuser an die Gasversorgung anzuschließen“, teil Donbassgas mit.
Die Länge der Gasleitung beträgt 731,5 Meter. Gas können damit die Bewohner der Kommunalnaja-, der Gogol- und der Iwan Franko-Straßen erhalten, die am westlichen Rand der Stadt etwa zwei km von den Positionen des Gegners entfernt liegen.

 

Abends:

De.sputniknews.com: Fünf Kinder sind beim Beschuss einer Grundschule durch Terroristen in der syrischen Stadt Deraa im Südwesten des Landes ums Leben gekommen, wie russische Medien berichten.
Wie die lokale Polizei mitteilte, hat sich die Tragödie im Stadtviertel As-Sihari ereignet. Bei Detonationen von Geschossen seien fünf Schüler – zwei Mädchen und drei Jungen – getötet und mindestens 15 Schüler verletzt worden…

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der DVR verschärft sich die Lage weiter.
Die ukrainischen Truppen haben die Zahl der Beschüsse vergrößert und in den letzten 23 Stunden 492 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter 334 Mal unter Verwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen.
Nachdem sie ihre Munitionsvorräte aufgefüllt haben, beschießen die Kriegsverbrecher derselben Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte weiter das Territorium der Republik von ihren Positionen aus.
Unter anderem gibt der Mörder und Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij weiter verbrecherische Befehle zur Vernichtung der friedlichen Einwohner und ihrer Häuser in Sachanka, Leninskoje, Kominternowo und Sosnowskoje, auf die 89 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen wurden, weiter wurden sechs Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm auf Nowaja Tawrija abgeschossen. Von uns wurde festgestellt, dass der Beschuss durch die ukrainischen Straftruppen unter Anwendung neuer Artillerieaufklärungskomplexe und Infrarotsichtgeräte zur Korrektur des Feuers erfolgt, die von den USA vor einiger Zeit an die Brigade geliefert worden waren. In der Folge des Mörserfeuers der ukrainischen Streitkräfte wurde Jelena Leonidowna Saslonowa, geb. 1972, verletzt, Ljubow Jakowlewna Soprykina, geb. 1945, starb an den erlittenen Verletzungen im Krankenhaus. Ihr Mann, Leonid Alexejewitsch Sopykin, geb. 1938, erlitt vor Schreck über die Verbrecher der Straftruppen einen Herzinfarkt. Der Mann lebt.
Außerdem wurden fünf Häuser beschädigt und ein Haus vollständig zerstört.
Insgesamt ist in den letzten drei Tagen im Gebiet von Sachanka und den in der Nähe liegenden Orten von den Strafsoldaten der ukrainischen Streitkräfte ein ziviler Einwohner getötet worden, vier wurden verletzt und ein älterer Mensch kam mit einem Herzinfarkt aufgrund der Beschüsse ins Krankenhaus, außerdem wurden zwei Soldaten getötet, einer wurde verletzt und einer von einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe auf unserem Territorium gefangen genommen. All diese Ergebnisse in einem kurzen Zeitraum kann man die Sachanker Tragödie nennen!
Außerdem begann heute von den Positionen der 36. terroristischen Marineinfanteriebrigade um 10 Uhr morgens ein Beschuss der Windkraftstationen im Gebiet von Besymennoje unter Anwendung von großkalibriger Artillerie. Die Strafsoldaten schoss 30 152mm-Geschosse und elf 122mm-Geschosse ab. Diese Handlungen des Brigadekommandeurs Deljatizkij kann man nur als Terrorismus qualifizieren, im Zusammenhang damit, dass die Elektrostationen einen Teil des Nowoasowskij-Bezirks und Mariupol mit Strom versorgen.
Zur gleichen Zeit gab der stellvertretende Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Kobiskij seinen Abteilungen Befehle zum Beschuss von Jasinowataja und des Gebiets des Flughafens von Donezk, auf die der Gegner 142 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abschoss und zwei Schüsse mit Panzergeschützen durchführt.
Der Kommandeur der Verbrecher des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ Wlasenko gab Befehle zum Beschuss der Ortschaften Alexandrowka, Staromichajlowka und von Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk, auf das 86 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen wurden und neuen Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm.
Von den „ukrainischen Verteidigern des Reichen“ wurden auch die Ortschaften Gorlowka, Sajzewo, Shelesnaja Balka, Jasinowataja, Alexandrowka, Staromichajlowka, Sachanka mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Beim Beschuss unserer Positionen durch die ukrainischen Soldaten wurde ein Soldat der Armee der DVR verletzt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fälle von Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone an der Kontaktlinie fest. So im Gebiet folgender Ortschaften:
– Sewernoje, 7 km von der Kontaktlinie, auf dem Gebiet einer Milchfarm wurde eine Konzentration von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte geschaffen, darunter zwei Panzer, drei 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ und fünf Lastwagen mit Munition;
– Primorskoje, 7 km von der Kontaktlinie, ebenfalls auf dem Gebiet einer Milchfarm wurde die Stationierung einer Mörserfeuerposition für zwei 120mm-Mörser festgestellt;
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Anlieferung von sieben Drohnen „Walkirija“ festgestellt, die von den Helfern der Kriegsverbrecher der ukrainischen Streitkräften, den sogenannten Freiwilligen der Ukraine, produziert und geliefert wurden;
– Wolnowacha, 20 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft einer Kolonne Militärtechnik für die 30. mechanisierte Brigade festgestellt, darunter vier Panzer und mehr als 10 Lastwagen mit Mörsern und Artilleriemunition.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierung verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden den Vertretern der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
In den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte geht die Verschlechterung der militärischen Disziplin weiter und es wird ein Anwachsen der Konflikte zwischen den einfachen Soldaten und den Kommandeuren bemerkt. So wurde festgestellt, dass im 12. Panzergrenadierbataillon, das sich im Verantwortungsbereich der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte befindet, im Gebiet von Krasnogorowka auf Befehl des Leiters des Stabs des Bataillons Telegaj ein Soldat von Kameraden ermordet wurde, der aus der Kontrolle der Kommandeure geriet und ihnen Vergeltung androhte. Dies ist nicht der erste Fall, wo Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte wegen ihrer Unfähigkeit, Ordnung in ihren Abteilungen zu schaffen, zu Methoden der Säuberung missliebiger Soldaten greifen.

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