Presseschau vom 10.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Von 18:00 bis Mitternacht hat die ukrainische Seite Trudowskije und Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk von Donezk sowie das Territorium des Flughafens  von Donezk und des Gewerbegebiets bei Jasinowataja beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Auf diese Abschnitte wurden 127 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm sowie acht Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle wurden neben Artillerie und Mörsern im Verlauf der Beschüsse der Republik vom Gegner auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„In der Nacht wurden wir beschossen, Informationen über Verletzte und Zerstörungen sind noch nicht eingegangen“, sagte der Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij-
Verletzte und Zerstörungen wurde auch in der Donezker Siedlung Alexandrowka nicht festgestellt, auf das die ukrainischen Streitkräfte gestern geschossen haben. „Die Beschüsse hielten an und fanden etwa von sieben Uhr abends bis Mitternacht statt. Die Folgen werden noch ermittelt“, sagte der Kommandant von Alexandrowka Wladimir Tscherkas.
„Heute Morgen haben die ukrainischen Streitkräfte einen Beschuss von Sachanka durchgeführt. Eine zivile Einwohnerin, geb. 1963, wurde verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Das Kommando fügte hinzu, dass mit 82mm-Mörsern geschossen wurde.
Später wird gemeldet, dass die Einwohnerin operiert wurde, ihre Verletzung ist mittelschwer.
„In der Folge des Beschusses von Sajzewo wurden vier private Häuser auf der Geroitscheskaja-Straße 100, 141 und der Rybalko-Straße 168 und 239 beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.

De.sputniknews.com: Die Außenminister der 28 EU-Mitgliedsstaaten erwägen, wegen des Konfliktes in Syrien bei einer Sitzung am 17. Oktober neue Sanktionen gegen Russland zu erörtern, wie eine Quelle aus diplomatischen Kreisen gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti sagte.
„Die Frage steht zwar nicht auf der Tagesordnung, ihre Besprechung wird allerdings erwartet“, hieß es.
Am Freitag hatte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert bei einem Briefing gesagt, die Behörden des Landes würden „alle Varianten“ von Handlungen erwägen, die zur Herstellung einer Waffenruhe in Syrien führen könnten. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), hatte der „Süddeutschen Zeitung“ gegenüber am Freitag bestätigt, dass wegen Syrien gegen Russland neue Sanktionen verhängt werden könnten.

Dan-news.info: Die Rettungstechniker der DVR haben mit der Entminung des Territoriums in der Nähe des Dorfes Petrowskoje im Süden von Donezk begonnen, wo am 7. Oktober eine Trennung von Kräften und Mitteln stattfand. Dies teilte das Verteidigungsministeriums mit.
„Unsere Rettungskräfte haben, wie geplant, am 9. Oktober mit der Entminung des Territoriums in der Nähe von Petrowskoje begonnen. Die Prozedur dauert auch heute an“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Ukrinform: Der ukrainische Konsul werde den Zugang zum in Russland widerrechtlich inhaftierten Journalisten von Ukrinform, Roman Suschtschenko, am 14. Oktober um 02:00 Uhr bekommen. Dann werde man mehr Informationen über die Umstände der Festnahme wissen, erklärte im TV-Kanal „112“ der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wir wissen sehr gut, wie Russland die Fälle fabriziert. Darüber hinaus versucht Russland jetzt, Einsätze in alle Richtungen zu erhöhen. Unser Konsul wird Roman leider erst am Freitag, um 02:00 Uhr besuchen. Wir bekamen die Erlaubnis für den 14. Und dann werden wir mehr über Roman wissen“, sagte Klimkin.
Seiner Meinung nach handelt Russland entsprechend bestimmter Taktik: zuerst wird der Anwalt Mark Feigin zugelassen, dann Journalisten, um ein Bild zu zeigen, und nur dann, am Ende, wird der Konsul zugelassen.
„Wir wissen von Dutzenden von Fällen, wo  Fälle fabriziert wurden, als den Ukrainern Drogen unterschoben wurden. Daher sollte jeder dreimal überlegen, nach Russland fahren oder nicht“, sagte Klimkin.

De.sputniknews.com: Ukrainische „Wunder-Waffe“: Kiew testet ersten unbemannten Panzerwagen
In der Ukraine ist eine unbemannte Version des Panzerwagens „KrAZ-Spartan“ getestet worden. Das Fahrzeug ist laut der ukrainischen Firma „AvtoKrAz“ dafür gedacht, Brennstoff, Lebensmittel, Munition und Medikamente zum Kampffeld zu bringen sowie Verletzte zu evakuieren.
Das unbemannte Fahrzeug sei auf der Basis des Panzerwagens „Spartan“ der kanadischen Firma „Streit Group“ entstanden. Es wird den Entwicklern zufolge mithilfe eines Pads  und eines „Smart-Handschuhs“ gesteuert. Die Verbindung mit dem Panzerwagen erfolge per digitale Funkkanäle. Der Panzerwagen sei mit einer Wärmebildkamera sowie einer 360-Grad- Kamera ausgestattet. Darüber hinaus soll das Fahrzeug den Typ des Geländes selbst wählen und sich die Route merken.
Aus Sicht mancher Experten sind bestimmte Eigenschaften des Kampfwagens jedoch übertrieben. So neige man in der Ukraine dazu, große Ansagen über die neuesten „Wunder-Waffen“ zu machen, die sich in Wirklichkeit nur als umgebaute sowjetische Technik erweisen, so der Chef des ukrainischen Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Verteidigung.
„Wir haben kein Potenzial. Unser gesamtes Potenzial besteht in Folgendem: Man kauft dem Verteidigungsministerium einen Panzer des Typs T-72 oder T-64  zu einem Schrottpreis ab, repariert ihn in einem Panzerwerk und verkauft ihn für 400.000 Dollar“, so der Politiker weiter. „Lasst uns die Dinge beim Namen nennen: Das ist nicht das Potenzial des (ukrainschen – Anm. d. Red.) Rüstungskomplexes, das ist das Potenzial der sowjetischen Armee, das uns verblieben ist.“

Dan-news.info: Das staatliche Unternehmen „Donbassteploenergo“ hat mit Unterstützung des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ zum Beginn der Heizsaison ein Heizwerk im Makejewker Stadtteil Krinitschnaja von Kohle auf Gas umgerüstet. Dies teilte heute der Pressedienst des Konzerns mit.
Dazu musste eine unterirdische Gasleitung von 180m Länge gelegt werden.
Die Modernisierung des Heizwerks wird es erlauben Kohle einzusparen, indem sie durch Erdgas ersetzt wird. Außerdem werden die modernen Heizkessel und Wärmeisolation es erlauben, die Ausgaben für Erdgas um 12% zu senken.
„Um die Verbraucher an das neue Heizwerk unter Nutzung der neuen Isolierung anzuschließen, wurden 1200m Heizrohre gelegt. Durch die Verwendung der modernen Isolierung werden 10.000 Kubikmeter Gas in einer Heizsaison eingespart“, fügte das Unternehmen hinzu.
Durch das neue Heizwerk werden 14 Mehrparteienhäuser mit insgesamt 298 Wohnungen versorgt. Für das Projekt wurden 1,8 Mio Rubel ausgegeben, anderthalb Mio. davon investierte „Donbassteploenergo“.

Nachmittags:

Ukrinform:  Ein Spion des Militär-Nachrichtendienst bei dem Generalstab der russischen Streitkräfte GRU ist in der Stadt Riwne vom Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine SBU festgenommen worden.
Der Staatsangehörige der Ukraine, der ständig in Russland lebt, sollte einen ranghohen Offizier der ukrainischen Landstreitkräfte anwerben, teilte die Pressestelle von SBU mit. „Für einige Dokumente mit Geheimhaltungsstufen „Geheim“ und „Streng geheim“ über Waffen, Mobilisierungspläne und Kooperation der Armee mit Partnern im Ausland sollte der Spion dem Offizier die russische Staatsbürgerschaft und Geld anbieten. Die Summe hing von der Wichtigkeit und Aktualität von Dokumenten ab“, so die Meldung.
Der ukrainische Militärangehörige informierte über den Vorschlag zur Anwerbung den SBU. Am 7. Oktober reiste der Spion in die Ukraine ein. Am nächsten Tag wurde er vom SBU mit einem USB-Stick mit präparierten Dokumenten in flagranti erwischt.

De.sputniknews.com: Nach Luftlandung von ukrainischem Kampfwagen bleibt nur Schrott
Bei einer Luftlandeübung der ukrainischen Streitkräfte ist ein Kampffahrzeug des Typs BMD-2 nach einer Systempanne abgestürzt. Ein entsprechendes Video wurde auf dem YouTube-Kanal „Ukrainian Military Channel“ veröffentlicht.
Beim Absetzen von Kampftechnik aus einem Transportflugzeug Il-76 soll das Kampffahrzeug wegen vorzeitiger Auslösung des Fallschirm-Systems abgestürzt und am Boden zerschellt sein. Es wird allerdings nicht präzisiert, wo genau die Militärübungen stattfinden.
Laut manchen Quellen hält die Ukraine derzeit ein großangelegtes Manöver im Gebiet Cherson ab.
Das ist bereits der zweite Unfall bei einem ukrainischen Manöver im Oktober, von dem Medien berichten. Zuvor war ein schwimmfähiger Schützenpanzer BMP-2 bei einem Wasserfahrt-Training in der Ukraine versunken.

Lug-info.com:  Zusammenfassung mehrerer Meldungen
Mehr als 17.000 Einwohner der Republik haben an einer Kundgebung gegen de Stationierung einer ausländischen bewaffneten Mission in der LVR teilgenommen, die heute im Zentrum von Lugansk stattfand. Dies teilte das Innenministerium der Republik mit.
An der Kundgebung nahmen Vertreter verschiedener Altersgruppen und Berufe teil sowie Künstlerkollektive der LVR. Die Einwohner protestierten gegen die Aufrufe Kiews an die Weltöffentlichkeit, eine bewaffnete Mission in den Donbass zu schicken, angeblich um die Sicherheit in den Republik zu garantieren.
„Wir haben den ganzen Schrecken eines brudermörderischen Krieges erfahren, der Wirtschaftsblockade und der politischen Isolation von Seiten der Kiewer Regierung, deshalb haben wir die Minsker Vereinbarungen unterstützt, die vom UN-Sicherheitsrat unterstützt wurden“, sagte einer der Teilnehmer der Kundgebung, der Abgeordnete des Volkssowjets und Vorsitzende des gesellschaftlichen Rats beim Oberhaupt der LVR Nikolaj Saposhzew. „Aber Kiew erfüllt seit zwei Jahren seinen Teil der Zusagen nicht, mehr noch, es ignoriert sie“.
„Als Antwort auf die positiven Ergebnisse unserer vorläufigen Abstimmung rufen sie dazu auf, eine ausländische Militärmission zu stationieren. Das wird dazu führen, dass es Provokationen geben wird, derer man unsere Leute von der Volksmiliz beschuldigen wird und ausländische Medien werden behaupten, dass der Donbass nicht sicher ist“, erklärte der Aktivist.
„Wir sind gegen die Stationierung einer ausländischen bewaffneten Mission in unserem Land und dies haben heute alle Teilnehmer der vieltausendköpfigen Kundgebung bestätigt.“, unterstrich er.
„Die OSZE-Mission im Donbass war und ist unbewaffnet. Genau deshalb wurde sie im Lugansker Gebiet auch zugelassen. Allein der Gedanke an einer mögliche bewaffnete Mission führt zu ernster und massenhafter Unzufriedenheit unter der Bevölkerung, die bereits den Krieg durchlebt hat“, erklärte der Koordinator der Kinder und Jugendorganisation „Junge Garde“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ Jurij Djatschenko.
„Wir wollen nicht, dass sich bewaffnete Vertreter westlicher Länder auf den friedlichen Straßen unserer Dörfer und Städte aufhalten“, fügte er hinzu.
„Die Vertreter der Jugend des Lugansker Landes werden unter keinen Bedingungen eine bewaffnete Mission in unserem Land zulassen. Sobald die Mission Waffen erhält, sind wir bereit, ohne Anwendung von Gewalt ihre Bewegung in unserer Republik zu blockieren. Es gibt viele, die bei dieser Aktion mitmachen werden und darauf bin ich stolz!, sagte der Vertreter der Jugendassoziation Maxim Welitschko. „Wenn es nötig sein wird, sich auf die Straße vor die Fahrzeuge zu legen, werden wir uns hinlegen. Wenn es nötig ist, die Ausfahrt aus dem Stabsquartier zu blockieren, werden wir das tun. Heute ist unsere Hauptaufgabe, den Frieden auf dem Territorium der LVR zu erreichen. Einen militärischen Angriff unter dem Deckmantel einer Polizeimission wird es nicht geben!“.
„Kiew sagt: Bewaffnet die Mission im Donbass, um die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zu sichern. Diese Erklärung ist absolut absurd – der Maßnahmekomplex hat nie eine bewaffnete Mission im Donbass vorgesehen“, sagte die Teilnehmerin der Kundgebung, die Luganskerin Lina Wokalowa.
„Nach der „ATO“ wird jedes Auftauchen bewaffneter ausländischer Bürger auf dem Territorium der LVR als militärische Aggression aufgefasst werden“, erklärte sie.
„Dies ist kategorisch unannehmbar. Wenn man die Zahl der Kriegsverbrechen betrachtet, die in der Ukraine begangen wurden, wird klar, dass in erster Linie Kiew eine bewaffnete Mission braucht“, unterstrich die Luganskerin.
Auf der Kundgebung sprach auch der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego.
„Eine bewaffnete Mission wird vor allem für die Menschen schrecklich sein, die es riskieren, mit der Waffe in der Hand hier auf unserem Territorium zu sein“, sagte Dejnego. „In erster Linie wird dies als Akt der Aggression aufgefasst werden“.
Er fügte hinzu, dass „wenn eine bewaffnete Mission an der Abgrenzungslinie stationiert wird, so wird dies eine Aggression von zwei Seiten sein, weil die Einwohner dieser Territorien sich auch im Visier der ukrainischen Soldaten befinden werden“.
„Keinerlei bewaffnete Mission ist in der Lage den Konflikt zu lösen, der heute entstanden ist“, unterstrich Dejnego.
„Hier sind gerade friedliche Schritte zur Lösung der Situation im Donbass nötig, dazu, hier die Rechtsordnung aufrechtzuerhalten, zur Verteidigung unserer Menschen sind wir mit den Kräften unserer Volksmiliz in der Lage und wir brauchen in dieser Frage keinerlei bewaffnete Missionen“, sagte Dejnego.
Gegenüber einem Korrespondenten von LIZ erklärte Dejnego sein Bedauern, dass die Vertreter der OSZE-Mission die Kundgebung ignoriert haben.
„Ich kann schwer sagen, wie die OSZE-Mission reagieren wird. Ich habe sie eingeladen, bei der Kundgebung anwesend zu sein, aber die fürchten unsere Menschen selbst in dem Fall, wenn sie gegen eine bewaffnete Aggression protestieren, wenn sie einen stabilen Frieden fordern und dagegen protestieren, dass unter anderem die OSZE-Mission bewaffnet wird“, sagte Dejnego.
„Leider sehe ich hier Vertreter aller Gebiet und Ortschaften der Republik, aber nicht diejenigen, die all das beobachten sollen“, stellte er fest. „Die, deren Aufgabe es ist, hier anwesend zu sein, und ihre Führung – 57 Teilnehmerstaaten der OSZE – darüber zu informieren, dass hier die Menschen keinerlei militärische Unterstützung benötigen“.
„Warum sie diese Einheit darin, dass diese bewaffnete Mission nicht notwendig ist, erschreckt, verstehe ich nicht“, sagte der Vertreter der LVR.
„Die OSZE-Mission versteht sehr gut, dass sie hier keine Waffen brauchen und dass, wenn die diese Frage steht, ihre Mission abberufen müssen“, sagte er.
„Die Jugend von Lugansk will durch diese Kundgebung sagen, dass wir dagegen sind, dass uns eine fremde Meinung aufgezwungen wird, noch dazu von fremden Menschen mit Waffen. Wir sind in der Lage, selbst unsere Sicherheit zu garantieren, wir sind in der Lage selbst einen Rechtsstaat mit gerechten Gesetzen zu schaffen, dafür brauchen wir keinen fremden Befehle“, sagte der Aktivist der Jugendassoziation des Lugansker Landes Jegor Pronin…..
„Dies ist ein klares Beispiel. Der Kampf der Republiken für ihre Unabhängigkeit ist ein Zeichen der Kraft des Volkes, die es in jedem Staat geben muss, in erster Linie in der Ukraine. Das Aufdrängen, was dort läuft, ist mindestens falsch. Der Donbass hat sich nicht gefürchtet sein Wort zu sagen, das wünschen wir auch unserem Nachbarstaat“, fügte der Vertreter der Jugendassoziation hinzu.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Nach uns vorliegenden Informationen aus Geheimdienstquellen hat der Gegner auf dem Hintergrund der Durchführung der Übungen „Grenze-2016“ , die im östlichen Teil der Ukraine und auf dem Territorium der sogenannten „ATO“ durchgeführt werden, einen Teil der Abteilungen der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Rubeshnoje konzentriert. Möglicherweise soll sie die Abteilungen der 28. Brigade ablösen“, berichtete Marotschko.
„Wir nehmen an, dass eine solche Entscheidung vom ukrainischen Kommando auf dem Hintergrund des vollständigen moralisch-psychischen Verfalls der Abteilungen der 28. Brigade getroffen wurde. Insbesondere eine niedrige Kampfbereitschaft, ein Anwachsen ordnungswidrigen Verhaltens unter den Soldaten auf dem Hintergrund massenhaften Alkoholmissbrauchs und in der Folge eine Zunahme der Fälle von Desertion“, fügte Marotschko hinzu.
Die Ablösung wird etwa Ende Oktober zum Ende der Übungen stattfinden.
„Nach unseren Informationen hat die 28. mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte schon eine Kolonne mit zehn Einheiten Panzertechnik aus Makarowo im Staniza-Luganskaja-Bezirk abgezogen, die jetzt im Gebiet von Belowodsk stationiert ist“, sagte er.

De.sputniknews.com: Geschützt von 20 Soldaten: So diente Poroschenkos Sohn im Donbass – Medien
Der Sohn des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, Alexej, hat seinen Militärdienst im Donbass nur zwei Monate lang geleistet – dafür unter speziellem Schutz von 20 Soldaten der Spezialeinheiten, wie das ukrainische Portal Vesti berichtet.
Poroschenkos Sohn soll Waffen geführt haben, seine Batterie soll in unmittelbarer Nähe der Kommandostelle stationiert gewesen sein. Alexej Poroschenko, der aus Sicherheitsgründen unter falschem Namen in den Donbass geschickt worden sei, soll getrennt von anderen Soldaten unter Schutz von 20 Soldaten der Spezialeinheit gewohnt haben.
„Der Sohn des Präsidenten hielt sich zwei Monate lang in der Zone der Anti-Terror-Operation (die Zone des Militäreinsatzes in der Ost-Ukraine – Anm. d. Red.) auf. Ich kann mich erinnern, dass er laut seinem Wehrpass (…) einen anderen Nachnamen hatte. Im 40. Bataillon war er ein Führer der Waffe und leistete seinen Militärdienst in einer Batterie, die sich lediglich 200 Meter von der Kommandostelle in Kramatorsk befand“, so eine Quelle des Portals. „Er wohnte getrennt von anderen Soldaten in einer Kommandostelle, wo sich auch der damalige Verteidigungsminister Walerij Heletej aufhielt. Die beiden wurden von 20 Spezialeinheitssoldaten geschützt“, hieß es weiter.
Er soll derweil nie direkt an Kampfhandlungen teilgenommen haben. „Er wurde eingezogen, dann kandidierte er im September für den Posten eines Abgeordneten. Als er zum Abgeordneten gewählt wurde, verließ er die Armee. Das war’s”, zitiert das Portal Vesti seine Quelle.
Ein Student hatte Poroschenko bei einem speziellen Präsidenten-Treffen an einer ukrainischen Universität gefragt, wann dieser denn plane, seine eigenen Kinder in den Donbass zu schicken. Daraufhin sagte der Staatschef, sie seien bereits dort gewesen…

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR verschärft sich weiter.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 314 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter 217 Mal unter Anwendung von Waffen, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind.
Das Territorium der Republik beschießen weiter die Abteilungen all der Kommandeure, die nicht in der Lage sind,  bei sich für Ordnung zu sorgen.
– der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Kobiskij und der Kommandeur der 128. Gebirgsjägerbrigade Schaptala besuchten einander, begingen den freien Tag festlich und ihre Untergebenen aus den Frontabteilungen beschossen währenddessen Jasinowataja und das Gebiet des Flughafens von Donezk und schossen acht 122mm-Artilleriegeschosse, 81 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 82mm und 17 Panzergeschosse ab;
– der Kommandeur des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ Wlasenko überholte im Wettkampf um die Führung seine Freunde und Trinkkumpane in der Zahl der Beschüsse und schoss 97 Mal mit Mörsern des Kalibers 82mm auf Alexandrowka und Trudowkije im Petrowskij-Bezirk von Donezk;
– die Verteidiger der „Reichen“, die Abteilungen der 36. Marineinfanteriebrigade unter Kommando von Deljatizkij schossen beim Beschuss von Sachanka 14 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm auf Wohnhäuser ab. In der Folge des Mörserbeschusses wurde Galina Pawlowna Nowokowa, geb. 1963, verletzt. Sie wurde verletzt, während sie sich im eigenen Haus befand, das auch von dem Beschuss beschädigt wurde.
Ich will daran erinnern, dass in diesem Bezirk bereits vor zwei Tagen zwei Frauen verletzt wurden.
Ebenfalls wurden von den ukrainischen Soldaten mit Granatwerfern und Schusswaffen Gorlowka, Sajzewo, Pantelejmonowka, Shelesnaja Balka, Alexandrowka, Belaja Kamenka, Nowoaja Marjewka, Sachanka und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen.
Unsere Aufklärung entdeckt weiterhin Fälle von Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone an der Kontaktlinie. So im Gebiet folgender Ortschaften:
– Makedonowka, 12 km von der Kontaktlinie, im Gebiet der Eisenbahnstation „Aslanowa“ wurden Feuerpositionen von acht 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt:
– Sopino, 7 km von der Kontaktlinie, auf dem Gebiet der Schule Nr. 141 wurde eine Konzentration von zwei Panzern, vier 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ und die Stationierung von 150 Mann festgestellt;
– Gnutowo, 8 km von der Kontaktlinie, auf dem Gebiet von Rinderställen wurde die Ankunft einer Panzerkompanie (12 Panzer), zwei mechanisierten Züge auf Panzertransportern, drei Geschützen 3SU-23-4 „Schilka“ und einer Kompanie mit 70 Mann festgestellt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Nach unserer Information wurden im 3. Bataillon der 30. Brigade im Gebiet von Trudowskoje (Wolnowacha-Bezirk) vom Personal der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte alle Treibstofflager ausgeplündert. Derzeit haben die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte, die bei Wolnowacha stationiert sind, einen Mangel an Treibstoffen und sind nicht in der Lage, alle ihre Aufgaben zu erfüllen. Im Zusammenhang damit sind die ukrainischen Soldaten gezwungen, Treibstoff bei der Zivilbevölkerung zu stehlen oder mit ihrem eigenen Geld zu kaufen. Aufgrund einer solchen Situation ist im Verantwortungsbereich der 30. Brigade eine Kommission des Hinterlanddienstes des Stabs der operativ-taktischen Gruppen „Mariupol“ zur Überprüfung der Treibstoffvorräte gekommen. Nach vorläufigen Informationen wurde die Unterschlagung von Treibstoff im Umfang von mehr als 50 Tonnen entdeckt.
Es ist wichtig zu bemerken, dass ukrainische Provokateure in der letzten Zeit die sozialen Netzwerke zur Destabilisierung der Lage in den Ortschaften der Republik nutzen. Dabei sind Seiten und Gruppen beteiligt, in denen mit glaubwürdigen Mitteilungen bis jetzt versucht wurde, das Vertrauen der Einwohner der Republik zu erlangen.
Ich bitte darum vorsichtig zu sein! Und sich kritisch gegenüber billigen Fälschungen zu verhalten.  Nicht die zu schonen, die die Falschmeldungen der Straftruppen unterstützen und es sich erlauben, euch zu betrügen!
Ich rufe dazu auf, Quellen in den sozialen Netzen nicht mehr zu glauben – Gruppen und Accounts, welchen Vertrauens sie sich auch bis jetzt erfreut haben, die die gestrige Falschmeldung über einen Durchbruch einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe im Petrowskij-Bezirk (Trudowskije) verbreitet und unterstützt haben. Man kann sagen, dass alle diese Ressourcen von Anfang an vom Feind zum Betrug der Einwohner der Republik geschaffen wurden oder sich später in den Dienst für die Straftruppen verkauft haben.
Zweitens, das vorhandene Informationsfeld zum Austausch operativer Informationen erlaubt es uns, die Lage in allen Gebieten der Republik zu erfassen und auch auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium. Entsprechend rufe ich auf, nur den offiziellen Quellen zu glauben und nur solcher Information, die aus dem Mund offizieller Vertreter der DVR kommt.
Und drittens rufe ich auf, in Zukunft alle Mitteilungen, die das Ziel haben, Unruhen in der Republik zu provozieren, als Mitteilungen ukrainischer Kräfte für psychologische Operationen und ihrer NATO-Instrukteure zu bewerten. Und die Administratoren von Gruppen in den sozialen Netzen rufe ich auf nachzudenken, bevor sie zweifelhafte und unbestätigte Information verbreiten, ob es sich lohnt, das Vertrauen zu sich zu untergraben und die in zwei Jahren des Kampfes verdiente Autorität zu ruinieren.

Dnr-online.ru: Bis zum 10. Oktober dieses Jahres verunglückten in den Unternehmen, die vom Staatlichen Komitee für Bergbau- und technische Aufsicht der DVR kontrolliert werden, in diesem Jahr 19 Menschen bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeiten tödlich, was 66 weniger sind als die Zahl im gleichen Zeitraum den letzten Jahres, teilte der Pressedienst der Aufsichtsbehörde mit.
Eine Verminderung der Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle wird in den Unternehmen der Kohle-, Bergbau-, Metall- und chemischen Industrie, im Auto- und Eisenbahntransport sowie in der Lebensmittelindustrie und im Bauwesen beobachtet.
Im gleichen Zeitraum wurde ein Anwachsen der Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in der Energetik festgestellt, wo seit Anfang des Jahres bei der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeiten zwei Menschen starben (im gleichen Zeitraum des Jahres 2015 war es ein Mensch) und in den Unternehmen des Maschinenbaukomplexes, wo seit Beginn des Jahres 3 tödliche Arbeitsunfälle erfolgten (im Jahr 2015 sind in diesem Bereich keine tödlichen Arbeitsunfälle festgestellt worden).

Ukrinform: Der Anwalt des in Moskau rechtswidrig inhaftierten Korrespondenten der Nachrichtenagentur Ukrinform, Roman Suschtschenko, Mark Feigin, ist der Ansicht, dass die russische Seite den Journalisten, aller Wahrscheinlichkeit nach, austauschen wird.
Das sagte er auf dem TV-Kanal „112“.
„Ich habe folgende Meinung, diese Geschichte wird mit einem Austausch enden. Ich gebe mich hinsichtlich der russischen Gerichte keinen Illusionen hin. Dies basiert nicht nur auf meiner Erfahrung, sondern auch auf den Fällen der Ukrainer, die wir kennen, denen Spionage vorgeworfen wurde – Soloschenko, Wyhowskyj und andere. Das sagt uns aus, dass das mit nichts anderem enden kann“, sagte er.
Nach den Worten von Feigin besteht die Frage darin, wann dies geschehen kann. Der Anwalt glaubt, dass die Freilassung von Suschtschenko vor dem Inkrafttreten des Gerichtsurteils unwahrscheinlich ist. „Im Leben ist alles möglich, aber es ist sehr unwahrscheinlich“.

De.sputniknews.com: Initiativen gegen UN-Vetorecht: „Russland als Haupthürde für tödliches Mammutprojekt“
Hinter den Vorschlägen, das Vetorecht im UN-Sicherheitsrat einzuschränken, wittert der russische Politik-Experte Georgi Filimonow einen Versuch der USA, Russlands diplomatische Hilfe für Syrien zu vereiteln.
In einem Gastbeitrag für die Tageszeitung „Iswestija“ schreibt Filimonow: „Die Uno stand immer im Kreuzfeuer der Kritik. Seit dem englisch-amerikanischen Irak-Einmarsch im Jahr 2003 wird ihr Ineffizienz vorgeworfen. Was kann aber eine Organisation (selbst wenn sie international ist) gegen seinen wichtigsten Sponsor und Nutznießer tun?“
„71 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges werden die Stimmen derjenigen immer lauter, die die Grundlagen des Jalta-Potsdam-Systems ändern wollen. Ihre Appelle hängen direkt mit den Kämpfen im syrischen Aleppo zusammen, wo derzeit über das Schicksal des Nahen Ostens, der USA, der EU, Chinas und sogar Russlands entschieden wird“, so Filimonow.
In diesem Zusammenhang betrachtet er die Vorschläge, das Vetorecht im UN-Sicherheitsrat einzuschränken. Nach Ansicht von Filimonow wollen die USA Russland daran hindern, durch sein UN-Vetorecht Syrien diplomatisch in Schutz zu nehmen.
Die angestrebte Aufhebung des Vetorechts solle den Amerikanern ermöglichen, den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mit Hilfe von „lenkbaren Terroristen unter dem Markenzeichen einer moderaten Opposition“ auszuschalten und Syrien in ein „ewiges Blutbad nach libyschem Muster“ zu verwandeln, so der Kommentar.
„Wozu? Es geht darum, syrisches Öl zu kontrollieren n– genauso wie die Lieferwege von iranischem Öl und Gas sowie die von chinesischen Waren auf den europäischen Markt. Europa soll weiter – dabei absolut bewusst – mit Flüchtlingswellen und Terroranschlägen erschüttert werden“, so Politik-Experte weiter.
„Schließlich geht es um die Aufstellung einer IS-geführten oder einer ‚gemäßigt oppositionellen‘ (wie bekannt, können die USA dazwischen nicht unterscheiden) Kräftegruppierung für einen Feldzug gegen die zentralasiatischen Republiken und für einen Schlag gegen Russland, das die Haupthürde für dieses tödliche Mammutprojekt ausmacht“, postuliert der Experte.
„Um ihre maßgeblichen wirtschaftlichen und geopolitischen Aufgaben zu lösen, lassen ‚die Falken‘ die Situation planmäßig weiter eskalieren“, schlussfolgert der russische Experte in seinem Kommentar.
Er beschäftigt sich auch mit der Frage, ob die Zahl der UN-Vetomächte erhöht werden könnte: „Die USA beeilen sich nicht damit, G20-Mitlgider
in den UN-Sicherheitsrat zu inkorporieren, denn sie werden dann größere Kompromisse mit asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern eingehen müssen.“
Russland unterstütze generell eine Ausweitung der Liste der UN-Vetomächte, wolle aber umsichtig vorgehen, so Filimonow. Er zitiert den russischen UN-Botschafter Witali Tschurkin mit den Worten: „Wenn es im Sicherheitsrat neue ständige Mitglieder geben wird, würde ich dort unsere BRICS-Partner gern sehen. Indien, Südafrika, Brasilien wären ausgezeichnete ständige Mitlieder.“

Abends:

De.sputniknews.com: Regelung der Ukraine-Krise: Normandie-Treffen soll in Berlin stattfinden
Das nächste Treffen der „Normandie-Vier“ (Frankreich, Deutschland, Russland und die Ukraine) kann in Berlin stattfinden, wie es aus dem französischen Außenministerium verlautete.
„Der Gipfel im ‚Normandie-Format‘ soll in Berlin stattfinden. Seine Durchführung wird vom Progress bei der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen abhängen“, sagte ein Sprecher des französischen Außenministeriums.
Dem Sprecher zufolge wird das genaue Datum erst später bekannt gegeben. Zuvor hatten der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, und der französische Staatschef Francois Hollande mitgeteilt, dass derzeit das Normandie-Treffen vorbereitet werde….

Lug-info.com: Die Volksmiliz der LVR ist vollständig zur Trennung der Kräfte im Gebiet von Staniza Luganskaja bereit, hat aber den Abzug nicht begonnen, weil er synchron mit Kiew beginnen muss, das bis jetzt seine Bereitschaft, seine Abteilungen abzuziehen, nicht bestätigt hat. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko mit.
„Die Volksmiliz der LVR hat nicht mit dem Abzug von Kräften und Mitteln vom Abschnitt im Bezirk von Staniza Luganskaja begonnen. Bis heute um 18:30 haben wir von der ukrainischen Seite keine Bestätigung ihrer Bereitschaft erhalten, ihrerseits mit analogen Aktivitäten zu beginnen. Und gemäß der Rahmenvereinbarung über die Trennung von Kräften und Mitteln müssen alle Handlungen gleichzeitig beginnen“, sagte er.
Er nannte auch die in den Medien erschienene Information über einen Beginn des Abzugs der Abteilungen der Volksmiliz aus dem Gebiet von Staniza Luganskaja eine Provokation.
„Diese Information, die aktiv von einigen ukrainischen Aktivisten verbreitet wurde, entspricht nicht der Wirklichkeit und wurde als Provokation verbreitet“, sagte Marotschko.
„Wir sind bereit, mit dem Abzug unserer Kräfte und Mittel vom Abschnitt im Gebiet von Staniza Luganskaja zu beginnen, alles hängt wie zuvor nur von der nicht vorhandenen Bereitschaft der ukrainischen Seite ab“, unterstrich er.

Ukrinform: Die Terroristen in der Ostukraine versuchen, die Umsetzung einer  Rahmenvereinbarung zur Entflechtung der Truppen zu verlangsamen.
Das teilte die Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine mit. Die Maßnahmen zum Truppenabzug wurden nicht durchgeführt. „Die Einheiten des 11. Bataillons der 2. Schützenbrigade des 2. Armeekorps (Luhansk) der Streitkräfte der Russischen Föderation behalten ihre Stellungen nahe einer Brücke durch den Fluss Siwerskyi Donez weiter“, so die Aufklärung.
Laut der Aufklärung verletzen die Terroristen die Waffenruhe weiter. Sie hätten an einigen Abschnitten der Frontlinie Schusswaffen, Schützenpanzer, 82-mm-Mörser (Awdiiwka, Marjinka) und 122-mm-Geschütze (Schyrokyne) eingesetzt.
Die Nachrichtenagentur Ukrinform berichtete zuvor, dass die ukrainische Armee den Abzug ihrer Einheiten im Raum Stanyzja Luhanska wegen systematischen Waffenstillstandsverletzungen und Nichterfüllung des Entflechtungsabkommens durch die Terroristen verschob.

De.sputniknews.com: Russland ist laut dem Außenminister des Landes, Sergej Lawrow, zur Zusammenarbeit zu Syrien mit den USA in allen Formaten bereit. Nun müsse Washington entscheiden.
„Wir haben eine offene Position für die Zusammenarbeit in allen Formaten: in den alten und in den neuen. Nun sind die Amerikaner am Zug“, sagte Lawrow Journalisten in Istanbul…

Dan-news.info: Die Behörden der DVR haben im Rahmen der zweite Etappe des Wiederaufbauprogramms mit dem Wiederaufbau des Gebäudes des Schachtjorsker Pädagogischen Instituts begonnen, das durch Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurde. Dies teilte heute der Bürgermeister der Stadt Alexej Schwydkij mit….
Er erinnerte daran, dass das Gebäude der Bildungseinrichtung bei den Beschüssen durch die ukrainische Armee im Sommer 2014 ernsthaft beschädigt wurde. Das Dach wurde zerstört, einige Decken, das Fensterglas herausgeschlagen.
„Jetzt laufen Arbeiten, um Metallplastik-Fenster einzubauen, auch haben die Arbeiten zum Bau eines neuen Dachs begonnen. Das Gebäude des Colleges wird vollständig wiederaufgebaut. Es wird besser aussehen als vor dem Krieg“, sagte der Bürgermeister.
Das Pädagogische College (bis Juni 2016 Pädagogische Lehranstalt) in der Stadt Schachtjorsk im Osten der DVR bildet Kader für Einrichtungen der Vorschul- und Schulbildung aus. Hier studieren etwa 120 Studierende, darunter zukünftige Lehrer für untere Klassen, Musik- und Sportlehrer. Die materielle Basis der Bildungseinrichtung wurde im Verlauf der von Kiew entfachten Kämpfe im Donbass erheblich beschädigt, der Schaden überstieg 7 Mio. Griwna (nach dem Kurs der Zentralen Republikanischen Bank 17,1 Mio. Rubel).

De.sputniknews.com: Russland und die Türkei haben am Montag in Istanbul ein Regierungsabkommen über die Realisierung des Gasprojekts Turkish Stream unterschrieben. „Das Dokument sieht die Verlegung von zwei Strängen auf dem Grund des Schwarzen Meeres vor“, teilte der Vorstandschef des russischen Gaskonzerns Gazprom, Alexej Miller, nach der Unterzeichnung mit…

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat heute an der Inbetriebnahme des 3. östlichen Stollens im Skotschinskij-Bergwerk des staatlichen Unternehmens „Donezker Kohleenergiekompanie“ teilgenommen.
An der Veranstaltung nahmen auch der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrates der DVR Alexandr Timofejew und der Kohle- und Energieminister Eduard Golenko teil.
Die Länge des 3. östlichen Stollens beträgt 238 Meter, die Abbauschicht ist 1,15 Meter breit, die Vorräte werden auf 493.000 Tonnen Kohle geschätzt
Für das Republikoberhaupt wurde eine Exkursion durch das Bergwerk durchgeführt, danach besuchte Alexandr Sachartschenko gemeinsam mit der staatlichen Kommission zur Bergbauaufsicht das Abbaugebiet
„Die Eröffnung des Stollens ist ausgezeichnet. Das Abbaugebiet ist mit Ausrüstung versehen, die grundlegend in den Fabriken der DVR repariert wurde. Der neue Stollen entspricht allen Anforderungen. Von der heutigen Inbetriebnahme habe ich nur positive Eindrücke“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Der Direktor des Skontschinskij-Bergwerks Alexandr Kowal sagte, dass der neue Stollen 550 Tonnen pro Tag bringen kann.
„Wir haben gezeigt, dass der Stollen den Sicherheitsregeln entspricht, davon hat sich heute die Kommission überzeugt. Der Stollen wurde in Betrieb genommen“, sagte Alexandr Kowal.
Der 3. östliche Schacht ist das dritte in Betrieb befindliche Abbaugebiet des Skotschinskij-Bergwerks. Die Bergleute des Unternehmens bearbeiten jetzt den 2. westlichen Stollen mit einem Ertrag von 450 Tonnen pro Tag (sein Betrieb ist bis Juli 2019 geplant) und den 3. westlichen Stollen mit einem Ertrag von 550 Tonnen pro Trag (bis Juli 2022 in Betrieb).
De.sputniknews.com: Syrien: Russische Schiffmannschaften bergen Leichen von ermordeten Frauen und Kindern
Die Mannschaften der russischen Seekriegsflotte bergen im syrischen Küstengewässer Leichen von Zivilisten, die von Terroristen hingerichtet wurden, wie ein Augenzeuge, Crewmitglied eines Schiffes, der Agentur RIA Novosti mitteilte.
„Die Schiffmannschaften sehen regelmäßig im syrischen Küstengewässer Leichen von durch Terroristen auf bestialische Weise ermordeten Zivilisten. Das sind zum größten Teil Frauen und Kinder. Sie werden an Bord gehoben und nach Tartus gebracht, wo sie gemäß den muslimischen Traditionen begraben werden“, so die Quelle der Agentur.
Dem Crewmitglied zufolge baten die syrischen Behörden russische Militärs mehrmals, in See zu stechen, um die Leichen der Opfer von Terroristen zu bergen.
„Zum letzten Mal barg das Schiff mehr als zehn Leichen. Das war etwa 200 Meilen nördlich von Tartus. An den Leichen gab es keine Schussspuren, alle Opfer wurden mit Stichwaffen getötet“, so der Augenzeuge weiter.
Der größte Teil Nordsyriens steht unter Kontrolle der so genannten gemäßigten Opposition, sowie der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) und der terroristischen Organisation Al-Nusra Front.
Russland hatte den USA mehrmals vorgeworfen, neben den Kräften der gemäßigten Opposition auch die Terrorgruppierung Al-Nusra Front zu unterstützen. So hatte die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa mitgeteilt, die USA würden irrtümlich glauben, dass Al-Nusra Front gebändigt werden könne. Man dürfe sich nicht mit denjenigen einlassen, die Terrorismus predigen.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 10.10.2016

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