Presseschau vom 09.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einen Artillerieschlag gegen Stachanow durchgeführt und fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Aus Richtung Nowoswanowka wurden mit 152mm-Artileriegeschützen 2S3 sechs Granaten auf Stachanow abgeschossen. Drei Wohnhäuser in der Mariupol-Straße wurden teilweise zerstört“, teilte die Volksmiliz mit.
Ebenfalls aus Richtung Nowoswanowka wurden Kalinowo und Kalinowo-Borschtschewatoje mit Mörsern des Kalibers 120mm und Granatwerfern beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde aus Richtung Nowoalexandrowka mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
Verluste gibt es keine.

Dan-news.info: Zwei Häuser wurden durch den Beschuss von Alexandrowka am westlichen Rand der Hauptstadt der DVR von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teilte heute der Kommandant der Ortschaft Wladimir Tscherkas mit.
„In Folge des Beschusses der Ortschaft durch die ukrainischen Streitkräfte wurden am Abend zwei Häuser auf der Lenin-Straße beschädigt. Durch Splitter wurden die Fensterscheiben, die Fassaden und die Zäune beschädigt“, sagte er.
Der Kommandant von Alexandrowka erläuterte, dass der Beschuss der Ortschaft weitergeht, Informationen über Beschädigungen und Verletzte sind aber bisher nicht eingegangen.
Die Stadtverwaltung von Gorlowka teilte mit, dass die ukrainischen Truppen in der letzten Nacht die Ortschaft Sajzewo im Norden Stadt beschossen haben. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer und Zerstörungen.
Außerdem sind genauere Informationen über die Folgen der gestrigen Beschüsse von den Positionen der Truppen Kiews auf Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR eingegangen. Wie der Leiter der Bezirksverwaltung Anatolij Janowskij mitteilte, wurden durch das Feuer der ukrainischen Streitkräfte dort 15 Häuser beschädigt.

De.sputniknews.com: „Merkwürdige Inszenierung“: UN-Sicherheitsrat nimmt gar keine Aleppo-Resolution an.
Der UN-Sicherheitsrat hat am Samstag die Resolution Russlands zur Lage in Aleppo nicht verabschiedet. Als Antwort auf Russlands Veto gegen den französisch-spanischen Vorschlag einer Flugverbotszone über der Stadt haben Opponenten Moskaus und Damaskus‘ das Dokument abgelehnt.
Der russische Entwurf sah die Unterstützung einer Initiative zum Rückzug der Kämpfer aus den östlichen Gebieten Aleppos vor. Schließlich ignorierte der UN-Sicherheitsrat auch den Vorschlag des Sondergesandten Staffan de Mistura, der am 6. Oktober seine Bereitschaft geäußert hatte, über einen Rückzug der Al-Nusra-Kämpfer aus Ost-Aleppo nach Idlib zu beraten.
Auf diese Weise, so De Mistura, sollte den bewaffneten Auseinandersetzungen in diesem Stadtteil ein Ende gesetzt sowie Bedingungen für die Lieferung humanitärer Hilfe gewährleistet werden.
Der von Russland vorgeschlagene Entwurf rief unter anderem alle Seiten dazu auf, die russisch-amerikanischen Syrien-Vereinbarungen vom 9. September zu erfüllen. Für diese Resolution stimmten Russland, China, Ägypten und Venezuela. Angola und Uruguay enthielten sich. Neun Sicherheitsratsmitglieder, darunter die Ukraine und Großbritannien sowie USA und Frankreich, die Vetorecht besitzen, haben gegen das Projekt gestimmt.
Zuvor hatte Russland ein Dokument, vorbereitet von Frankreich und Spanien, blockiert. Auch Venezuela positionierte sich gegen den Entwurf. Dafür stimmten elf Länder, während zwei Sicherheitsratsmitglieder, China und Angola, sich enthielten. Jener Vorschlag sah die Einführung einer Flugverbotszone für Militärflieger über Aleppo vor und rief zur Einhaltung der Waffenruhe in Syrien auf.
Russlands ständiger UN-Vertreter Vitali Tschurkin sagte noch am Freitag, er sehe keine Möglichkeit für die Verabschiedung solch einer Resolution. Russland ist eines von fünf ständigen Sicherheitsratsmitgliedern mit Vetorecht. In den vergangenen Jahren nutzte Moskau dieses Recht fünf Mal in Bezug auf Resolutionsprojekte zu Syrien.
Tschurkin hatte bei der Sitzung am Samstag den Vorsitz inne. Er sagte noch vor der Abstimmung, er sehe für beide Entwürfe keine Chance für deren Verabschiedung. Die Sitzung bezeichnete der Diplomat als „eine der merkwürdigsten Inszenierungen in der Geschichte des UN-Sicherheitsrates“.

Lug-info.com: Trennung der Kräfte in Staniza Luganskaja, Versuch Nr. 4 (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
10:35 Uhr: Um 10:15 Uhr am 9. Oktober hat der Vertreter der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination General Kremenezkij mitgeteilt, dass es keine Anweisungen zur Erfüllung der Maßnahmen zur Trennung von Kräften und Mitteln am Abschnitt Nr. 1 „Staniza Luganskaja“ gibt. Er teilte uns das über das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination mit“, teilte der bevollmächtigte der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego mit.
„Derzeit befinden sich die Abteilungen der LVR in voller Bereitschaft zur Durchführung des Abzugs auf die zuvor vorbereiteten Positionen, die durch die Rahmenvereinbarung und Zusätze zu dieser bestimmt sind, aber die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte warten weiterhin auf einen Befehl“, sagte er.
11:23 Uhr „11 Uhr, eine Signalrakete von der ukrainischen Seite gibt es bisher nicht, von unserer Seite haben wir unsere Rakete abgeschossen. Eine weiße Rakete heißt Bereitschaft zum Beginn der Trennung von Kräften und Mitteln. Eine Antwort der ukrainischen Seite ist nicht erfolgt“, sagte er.
Vertreter der OSZE bestätigten gegenüber Journalisten, dass der Abschuss der Signalrakete von den Positionen der Volksmiliz registriert wurde, was von der Bereitschaft der LVR zeugt, mit dem Abzug von Kräften und Mitteln zu beginnen.
11:33 Uhr: „Ein weiterer Versuch, mit der Trennung von Kräften und Mitteln am Abschnitt Nr. 1 bei Staniza Luganskaja zu beginnen, hat sich als erfolglos erwiesen“, sagte Dejnego.
11:49 Uhr: „Wie Sie sehen, hat die Ukraine ein weiteres Mal die Bedingungen der Rahmenvereinbarung der Kontaktgruppe nicht erfüllt, wo in der Vereinbarung angegeben war, dass alle Kräfte und Mittel bis zum 5. Oktober 2016 auf die zuvor vorbereiteten Positionen abgezogen werden müssen“, teilte der Leiter der Koordination der Volksmiliz Oberst Oleg Anaschtschenko mit.
„Von Seiten der Volksmiliz haben wir ein weiteres Mal unsere Bereitschaft zur Erfüllung aller Bedingungen der Minsker Vereinbarungen gezeigt. Technik und Personal waren bereit zum Abzug, aber die Ukraine hat auch heute nicht die Vereinbarungen erfüllt, die in Minsk erreicht wurden. Wir unsererseits haben die gesamte Prozedur erfüllt“, fügte Anaschtschenko hinzu.
„Um 10:50 Uhr am 9. Oktober haben wir das Signal unserer Bereitschaft durch eine weiße Rakete gegeben“, unterstrich er.
13:16 Uhr: „Heute hat Kiew ein weiteres Mal den geplanten Abzug von Kräften und Mitteln am Abschnitt Nr. 1 im Gebiet von Staniza Luganskaja sabotiert. Der Vertreter der Ukraine im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung General Kremenezkij hat mitgeteilt, dass es keine Anweisung der übergeordneten Führung zur Durchführung der Trennung von Kräften und Mitteln in diesem Abschnitt gibt. So hat die ukrainische Seite in dem festgelegten Zeitraum nicht ihre Bereitschaft zum zuvor vereinbarten Abzug von Kräften und Mitteln bestätigt“, heißt es in einer Mitteilung der Verteidigungsbehörde der Republik.
„Die Abteilungen der Volksmiliz der LVR waren vollständig bereit, heute rechtzeitig ihre Positionen bei Staniza Luganskaja zu verlassen und von der Kontaktlinie auf den in der Rahmenvereinbarung festgelegten Abstand abzuziehen. Aber zur Vermeidung nicht rückholbarer negativer Folgen für die Sicherheit der Republik waren wir gezwungen symmetrisch zu handeln und unsere Abteilungen an den Ausgangslinien zu lassen bis zur Bestätigung und tatsächlichen Durchführung ihrer Verpflichtung zum Abzug von Kräften und Mitteln durch die ukrainische Seite“, teilte die Behörde mit.

Nachmittags:

Dan-news.info: „In Folge von Aktivitäten einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe in den Gebieten der Dörfer Leninskoje und Sachanka wurden zwei Soldaten der Armee der DVR getötet, ein weiterer wurde gefangen genommen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass das Eindringen der Erkundungsgruppe von zur Ablenkung dienenden Artillerie- und Mörserbeschüssen auf die genannten Ortschaften von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet des frontnahen Schirokino begleitet waren.
„Gestern haben sich die OSZE-Beobachter geweigert, den Beschuss der Dörfer im Süden der Republik festzuhalten und das Regime der Feuereinstellung in diesem Gebiet  zu unterstützen“, stellte das Kommando fest.

De.sputniknews.com: USA & Co. sorgen für Verwirrung um Syrien-Lage – syrischer UN-Botschafter.
Die USA, Frankreich und Großbritannien führen die Gesellschaft in die Irre, indem sie nur vorgeben, Maßnahmen zur Regelung der Syrien-Krise zu ergreifen, wie der syrische UN-Botschafter Baschar al-Dschafari bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Samstag erklärte.
Laut al-Dschafari berufen die USA, Frankreich und Großbritannien seit sechs Jahren immer wieder Sondersitzungen des UN-Sicherheitsrates ein, treten als „Sponsoren für Aussageprojekte und Pressemitteilungen“ auf. Dabei jedoch würden sie die gesellschaftliche Meinung darüber irreleiten, dass sie die Syrien-Krise regelten.
Die genannten Länder organisierten laut al-Dschafari diplomatische und mediale Kampagnen, „indem sie eine falsche Idee fördern, laut der es eine Konfrontation zwischen der sogenannten gemäßigten Opposition und den Regierungstruppen gibt“. Außerdem würde die Tatsache ignoriert, dass aufgrund ebendieser Politik Hunderte Zivilisten in Gefahr seien.
Al-Dschafari forderte bei der UN-Sitzung, mit der wahren Strategie der US-Koalition ins Reine zu kommen. Dabei erinnerte er an den jüngsten „Fehler“ der USA und deren Luftangriffe der internationalen Koalition auf IS-Stellungen in Deir ez-Zor.

Am 17. September hatten Fliegerkräfte der US-geführten Koalition Stellungen der syrischen Regierungsarmee im Raum der Stadt Deir ez-Zor angegriffen. Dabei kamen 62 syrische Soldaten ums Leben, es gab rund 100 Verletzte.
„Wir haben einen Fehler begangen und bedauern ihn“, sagte der amerikanische Außenminister John Kerry zum Luftangriff gegen die syrischen Regierungstruppen.

Dan-news.info: „Mindestens 18 private Wohnhäuser  wurden in den letzten 24 Stunden in Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in den frontnahen Ortschaften der DVR beschädigt worden, unter anderem in den südlichen Dörfern der Republik“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Der Gesprächspartner der Agentur fügte hinzu, dass die Untersuchungen in den Ortschaften, die von den nächtlichen Beschüssen betroffen waren, weitergehen. „Es ist nicht ausgeschlossen, dass es mehr Beschädigungen gibt. Die Informationen werden geprüft“, unterstrich er.

De.sputniknews.com: London, welches Moskau für die Nutzung seines Vetorechtes im UN-Sicherheitsrat kritisierte, soll aufhören, „Gesindel in der ganzen Welt zu unterstützen“, und soll „koloniale Gewohnheiten walten lassen“, wie der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin am Sonntag sagte.
„Ein Vertreter des Vereinigten Königreichs hat pathetisch geschrien: ‚Hören Sie (mit den Luftangriffen — Anm. d. R.) sofort auf. Aber eigentlich: Hören Sie (London-Anm. d. R.) auf, Gesindel in der ganzen Welt zu unterstützen — Extremisten, Terroristen und alle anderen, die die Lage in diesem oder jenem Land aufschaukeln. Hören Sie auf, sich in die Angelegenheiten souveräner Staaten einzumischen. Lassen Sie diese kolonialen Gewohnheiten, lassen die Welt in Ruhe“, so Tschurkin. Dann werde die Situation in sehr vielen Regionen der Welt gesunden.
Am Samstag hatte der UN-Sicherheitsrat die Resolution Russlands zur Lage in Aleppo nicht verabschiedet. Als Antwort auf Russlands Veto gegen den französisch-spanischen Vorschlag einer Flugverbotszone über der Stadt hatten Opponenten Moskaus und Damaskus‘ das Dokument abgelehnt. Der russische Entwurf sah die Unterstützung einer Initiative zum Rückzug der Kämpfer aus den östlichen Gebieten Aleppos vor.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz  des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der DVR verschärft sich die Situation weiter.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 252-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, davon 136-mal mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen.
An der Vernichtung der Zivilbevölkerung des Donbass auf Befehl der ungesetzlichen Marionettenführung des Landes waren folgende Kriegsverbrecher der Ukraine beteiligt:
der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Dropatyj, dessen ihm unterstellte Abteiliungen auf Jasinowataja und Krutaja Balka 37 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abschossen,
der Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij, dessen Strafsoldaten Leninskoje und Sachanka beschossen und auf Wohnhäuser 99 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abfeuerten.
In der Folge der Beschüsse der ukrainischen „Befreier“ erlitten zwei Frauen zahlreiche Splitterverletzungen: Jewgenija Nikolajewna Burykina, geb. 1949 und Ljuba Jewgenjewna Klimenko, geb. 1960. Außerdem wurden 16 Wohnhäuser zerstört und eine Gasleitung beschädigt.
Mit Granatwerfern und Schusswaffen wurden von Seiten der Ukraine die Ortschaften Sajzewo, Alexandrowka, Wasiljewka, Gagrina, Jasinowataja, Leninskoje und Sachanka beschossen. All dies zeugt von der aufrichtigen Absicht der derzeitigen Marionetten der Ukraine, die die Interessen der USA verfolgen, die friedliche Bevölkerung des Donbass von denjenigen zu säubern, die den Oligarchen und der ungesetzlichen Regierung nicht gefallen.
Insgesamt wurden in Folge der gestrigen Strafaktionen durch die ukrainischen Truppen im Donbass 18 Wohnhäuser beschädigt.
Ein erschreckender Vorfall waren in den letzten 24 Stunden das Erscheinen einer Diversions- und Terrorgruppe der ukrainischen Streitkräfte auf dem Territorium der DVR unter Deckung von Mörserfeuer auf Wohnhäuser und friedliche Menschen im Gebiet von Leninskoje und der Mord an zwei Soldaten der Armee der Republik und die Gefangennahme eines Soldaten der Streitkräfte der DVR. Dabei wurden die Leichen der getöteten Soldaten vermint, um auch noch die zu ermorden, die an der Evakuierung der Opfer teilnehmen.
Es ist wichtig bemerken, dass dieser Vorfall aufgrund der Tatenlosigkeit der OSZE-Mission geschehen konnte. Die Vertreter der OSZE-Mission haben gestern nicht die Fälle von Beschüssen auf Leninskoje und Sachanka von Seiten der Ukraine festgehalten und haben sich geweigert daran mitzuwirken, das Feuer der ukrainischen Straftruppen zu stoppen, das den ganzen Tag anhielt. Durch ablenkende Beschüsse stellten die Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte das Eindringen einer Diversions- und Erkundungsgruppe auf dem Territorium der Republik zum Zweck des Mordes an unseren Soldaten und deren Gefangennahme sicher. Im Zusammenhang damit rufen wir die Führung der OSZE-Mission auf, das Vorgefallene aufzuklären und alle Maßnahmen zu ergreifen, damit unser Soldat lebendig und gesund auf das Territorium der Republik zurückkehrt.
Alle genannten Fakten, die mit Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte verbunden sind, unterstreichen den absoluten Unwillen der ukrainischen Regierung die Waffenstillstandsvereinbarungen einzuhalten, die mit unserer Initiative vom 15. September begonnen wurden. Auch zeugen diese Fakten vom Unwillen der Ukraine, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten, und sie unterstreichen die bedauerliche Einstellung Kiews zu den Forderungen der Länder Europas, einen Dialog mit den Einwohnern des Donbass, die die ukrainischen Streitkräfte vernichten, zu beginnen.
Vom wirklichen Verhältnis Kiews zu seinen Versprechungen zeugt die Antwort des Außenministers der Ukraine Klimkin während eines Interviews mit dem deutschen Sender „Deutsche Welle“. Der Dialog zwischen dem Journalisten und dem ukrainischen Beamten zeigte, dass Europa über die Handlungen Kiews enttäuscht ist und den Versprechungen der verbrecherischen Regierung in der Ukraine nicht vertraut.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Objekte der ukrainischen Streitkräfte fest, die im Fall eines Übergangs der Straftruppen zum Angriff vernichtet werden. So wurden im Gebiet von Majrosk, 1,5 km von der Kontaktlinie, im Gebiet einer Brücke Feuerpositionen von sechs Mörsern des Kalibers 120mm entdeckt. Außerdem hat unsere Aufklärung den Stationierungsort von Scharfschützen festgestellt, die aus den USA in der „ATO“-Zone eingetroffen sind. Derzeit sammeln wir Fakten ihrer verbrecherischen Aktivität gegen die Einwohner des Donbass.
Alle genannten Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierungsorte von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.

De.sputniknews.com: Ukraine: Russische Sprache wird im Eisenbahnverkehr tabu.
Noch bis Ende 2016 sollen an ukrainischen Bahnhöfen sämtliche Informationstafeln und Aushänge in russischer Sprache verschwinden, wie der ukrainische Verkehrsminister Wladimir Omeljan auf seiner Facebook-Seite schreibt.
Demnach sollen bis Ende Dezember alle Fahrkarten, Stationsnamen und Anzeigetafeln nur noch auf Ukrainisch und Englisch beschriftet sein. Außerdem werde die sogenannte „Entkommunisierung“ der Stationsnamen fortgesetzt.
Omeljan betonte, dass gleichzeitig auch europäische Service-Standards Einzug halten sollen, denen dann auch die Hygienenormen entsprechen würden.
Laut ukrainischen Spezialisten beläuft sich der Abnutzungsgrad der ukrainischen Schienenfahrzeuge auf über 90 Prozent. Noch immer sind die in den 1950-ern und 60-ern hergestellten Elektrolokomotiven im Einsatz.
Im Mai 2015 war in der Ukraine ein Gesetz in Kraft getreten, das das kommunistische und das NS-Regime verurteilt und die Propaganda sowjetischer Symbole verbietet. Laut diesem Entkommunisierungs-Gesetz sollen die Städte und Straßen der Ukraine, die die Namen sowjetischer Staatsfunktionäre tragen, umbenannt werden.

Lug-info.com:‘ Die Volksmiliz der LVR hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte abgefangen, die Aufklärung über dem Territorium der Republik betrieben hat.
„Gestern gegen 23:00 Uhr wurde im Gebiet von Sokolniki im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte abgefangen und zu Boden gebracht, die aus Richtung Krymskoje kam, das von der Kiewer Regierung kontrolliert wird“, berichtete der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik Major Andrej Marotschko.
„Nach der Untersuchung wurde festgestellt, dass diese Drohne vom Type RQ-11B Raven in den USA produziert wurde. RQ-11B Raven ist für die Luftaufklärung in geringen Höhen vorgesehen und ist ausschließlich mit Digitalkameras für Tag- oder Nachtsicht ausgestattet. Nach unserer Information wurde eine Partie dieser Drohnen vor kurzem aus den USA in die Ukraine geliefert und dann in die Zone der sogenannten „ATO““, fügte er hinzu.
„Die ukrainische Regierung erhält weiterhin aus den USA militärische Hilfe und treibt ihr eigenes Land in millionenfache Schulden. Weil, wie allen bekannt ist, Amerika niemals, niemanden, einfach so etwas gibt. Diese Tatsache bestätigt ein weiteres Mal, dass die Kiewer Regierung, statt die sozialen und ökonomischen Probleme ihres Landes, in dem 60% der Bevölkerung am Rand des Existenzminimums leben, zu lösen, sich mit der Ausrüstung seiner Armee mit Waffen und Militärtechnik befasst, um den Konflikt im Donbass auf militärischem Weg zu lösen“, sagte Marotschko.

De.sputniknews.com: Lawrow zu „aggressiven Schritten“ der USA: Russlands Sicherheit wird bedroht.
Die USA machen aggressive Schritte, die die nationalen Interessen Russlands berühren und die Sicherheit des Landes bedrohen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow im Interview mit dem russischen Sender „Erster Kanal“.
„Wir haben eine grundlegende Veränderung der Bedingungen in der aggressiven Russophobie fixiert, die zurzeit der US-Politik gegenüber Russland zugrunde liegt. Es geht nicht nur einfach um rhetorische Russophobie, sondern um aggressive Schritte, die wirklich unsere nationalen Interessen berühren und unsere Sicherheit bedrohen“, so Lawrow.
Dabei sprach der Außenminister in diesem Zusammenhang über die Annäherung der Nato und ihrer Militärinfrastruktur „an unsere Grenzen, die Entfaltung von amerikanischer schwerer Ausrüstung, der Luftstreitkräfte der Nordatlantischen Allianz sowie der Raketenabwehr dort, und zwar im europäischen und asiatischen Segment im Perimeter unserer Grenzen und der Grenzen unserer Verbündeten.“
Auch die Sanktionen gegen Moskau seien „Zeugnisse der unfreundlichen, ich würde sagen, feindlichen Handlungen“, so Lawrow.

Dan-news.info: Durch stürmische Winde wurden im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk das Dach der Schule Nr. 71 und eine Gasleitung beschädigt, teilte die Stadtverwaltung und der staatliche Konzern „Donbassgas“ mit.
Auch andere Gebäude, darunter Wohnhäuser, wurden durch das Unwetter beschädigt. Durch den Sturm wurden auch Bäume entwurzelt, Stromleitungen und Gasversorgungsobjekte beschädigt.
22 Verbraucher haben derzeit kein Gas, der Schaden wurde bereits lokalisiert. Die Reparaturarbeiten werden morgen abgeschlsosen sein.
„Die Arbeiten an der Reinigung der Straßen und der Reparatur der Zerstörungen begannen praktisch sofort und dauern bis jetzt an. In der nächsten Zeit werden die Folgen des Unwetters beseitigt sein“, teilte die Stadtverwaltung weiter mit.
Bereits in der letzten Nacht waren 200 Verbraucher in einem Stadtteil am nördlichen Rand von Donezk aufgrund eines Unwetters ohne Strom.

De.sputniknews.com: US-Spionagejet in Krim-Nähe geortet
Ein amerikanisches U-Boot-Jagdflugzeug hat einen Aufklärungsflug nahe der Grenze zur Halbinsel Krim unternommen, wie westliche Online-Dienste, die die Position von Militärflugzeugen verfolgen, berichten.
Am frühen Sonntag soll demnach ein Flieger vom Typ Р-8А „Poseidon“ mit der Bordnummer 168852 vom Luftstützpunkt Sigonella auf Sizilien gestartet und über Griechenland und Bulgarien geflogen sein.
In letzter Zeit nähern sich immer wieder amerikanische Aufklärungsflugzeuge im Luftraum über dem Schwarzen Meer der russischen Grenze, insbesondere nahe der Krim-Küste, aber ebenso den russischen Stützpunkten in Syrien sowie dem Einsatzgebiet des russischen Schiffsverbandes im östlichen Mittelmeer. Fast täglich werden zwei bis drei solche Flüge fixiert.
Die Flugmaschine vom Typ Р-8 Poseidon ist ein neues Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug, das seit 2013 statt des alten Aufklärungsflugzeuges vom Typ P-3 Orion im Dienst der US-Armee steht.

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