Presseschau vom 08.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde das Gebiet von Kalinowo dreimal mit Mörsern des Kalibers 120mm und Schusswaffen beschossen.
Mit Mörsern des Kalibers 82 mm wurde aus Richtung Luganskoje zweimal Logwinowo beschossen.
Verluste gibt es keine.

De.sputniknews.com: Russland nennt Grund für Stationierung von S-300 in Syrien
Russland hat nach den durchgesickerten Informationen über die Absichten der USA, syrische Flugplätze mit Marschflugkörpern zu bombardieren, beschlossen, Flugabwehrraketensysteme S-300 in Syrien zu stationieren, wie das russische Außenministerium mitteilte.
„Die S-400 befinden sich dort bereits seit langem und das war für alle in Ordnung“, sagte die Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa dem TV-Sender „Doschd“.
„Die S-300 wurden in Syrien stationiert, nachdem Informationen aus dem US-Establishment nahe stehenden Quellen verbreitet wurden“, sagte Sacharowa.
In Syrien befinde sich die russische Technik, und da keiner verstehe, oft auch die Amerikaner selbst, wohin diese Rakete fliegen werde, habe Russland seine S-300-Raketensysteme nach Syrien gebracht. Dabei erinnerte die Diplomatin an den jüngsten „Fehler“ der USA in Deir ez-Zor.
Zuvor hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, mitgeteilt, dass die S-300 die Sicherheit der russischen Soldaten in Hmeimim und Tartus sichern sollen. Die Fla-Raketensysteme werden seinen Worten zufolge alle unbekannten Ziele abschießen. Die Hoffnungen, dass die Tarnkappenflugzeuge den S-300-Raketen ausweichen könnten, nannte Konaschenkow „die Illusionen von Amateuren“.
Das Pentagon reagierte darauf mit der Warnung, dass die USA „Maßnahmen“ als Antwort auf die Stationierung von S-300-Raketensystemen in Syrien ergreifen werden.

Rusvesna.su: Die polnische Armee ist in voller Gefechtsbereitschaft wegen der russischen „Iskander“ bei Kaliningrad
Polen ist besorgt über die Handlungen Russlands auf militärischer Ebene, insbesondere über die Informationen zur Verlegung der Komplexe „Iskander-M“ in den Kaliningrader Oblast, und hält seine Streitkräfte in Gefechtsbereitschaft.
„Wir sind aufmerksam allen  Erklärungen gegenüber, besonders bei denen, die etwas über die mögliche Anwesenheit der „Iskander“-Raketen sagen, besonders im Gebiet Kaliningrads“, zitiert TASS den Verteidigungsminister Polens Anton Mazerewitsch.
Seinen Worten nach befinden sich die polnische Armee und die Aufklärung in ständiger Bereitschaft, um Beobachtungen durchzuführen und die Sicherheit Polens sowie der verbündeten Länder zu garantieren…

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht wurden wir stark beschossen. Es wurde ein direkter Treffer auf ein Haus in der Lettschikow-Str. 40 registriert“, teilte der Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit. „Vermutlich auf der Pawlunowskij-Straße wurde eine Gasleitung beschädigt, etwa 10 Straßen haben keinen Strom“.
Shukowskij sagte, dass die kommunalen Dienste schon mit der Reparatur der Infrastruktur im Bezirk begonnen haben. Derzeit sind keine Informationen über Opfer eingegangen.
„Von 19:00 bis 0:00 Uhr hat die ukrainische Seite Trudowskije, Alexandrowka, Staromichajlowka im Westen von Donezk und das Territorium des Gewerbegebiets in der Nähe von Jasinowataja beschossen. Geschossen wurden mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm und Mörsern der Kaliber 82 und 120mm“, informierte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR. „Insgesamt wurden 173 Geschosse abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in den Gebieten der besetzten Marjinka, Krasnogorowka und Awdejewka.

De.sputniknews.com: Russland bringt alternativen Resolutionsentwurf zu Syrien im Weltsicherheitsrat ein
Im Streit um die Lösung des Syrien-Konflikts wird Russland am Samstag im UN-Sicherheitsrat einen alternativen Resolutionsentwurf einbringen. Wie die russische UN-Vertretung in New York mitteilte, wird das russische Dokument nach der Abstimmung über eine von Frankreich vorgelegte Resolution erörtert.
Den Angaben zufolge findet die Abstimmung über das Pariser Dokument um 14.30 Uhr Ortszeit (20.30 Uhr MEZ) statt. Wie der russische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Witali Tschurkin, am Vortag erklärte, hat diese Resolution keine Chance. Der Vorstoß Frankreichs verfolge nur das Ziel, das Veto Russlands zu provozieren, meinte der Diplomat.
Die französische Resolution enthält unter anderem die Forderung, Luftangriffe auf Aleppo einzustellen und eine Flugverbotszone in Syrien einzurichten. Russland kritisiert immer wieder Vorschläge nach längeren Feuerpausen, weil sie den Terroristen gute Möglichkeiten bieten, sich umzugruppieren und womöglich auch einen Nachschub von Waffen, Munition und Nahrung zu erhalten.
Die russische Resolution gründet sich auf den Vorschlag des UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, wonach alle Terroristen Aleppo umgehend verlassen sowie die russisch-amerikanischen Vereinbarungen vom 9. September erfüllt werden sollten. Einer der wichtigsten Punkte dieser Vereinbarungen ist die Verpflichtung der USA, die sogenannte moderate Opposition von den Terroristen abzugrenzen, was Washington bislang nicht getan hat.
Am Donnerstag hatte De Mistura die Bereitschaft bekundet, Kämpfer des Terrornetzwerks der Fatah-al-Scham-Front (früher Dschebhat an-Nusra) beim Rückzug von Aleppo nach Idlib persönlich zu begleiten, falls sie den Vorschlag akzeptieren, die Stadt zu verlassen. „Wenn die Kampfhandlungen im Osten Aleppos mit gleicher Intensität fortgesetzt werden wie jetzt, dürfte dieser Stadtteil zum Jahresende komplett zerstört sein“, warnte der UN-Diplomat.

Dan-news.info: Soldaten der DVR haben heute Feldküchen für die Einwohner der frontnahen Ortschaften Gorlowka, Donezk und Nowoasowsk aufgestellt. Dies teilte das operative Kommando der Republik mit.
„Heute Mittag werden in Sajzewo bei Gorlowka, Oktjabrskij im Norden von Donezk und in Nowoasowsk Feldküchen aufgestellt, um die bedürftigsten Einwohner mit warmen Mahlzeiten zu versorgen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Maduro will Putin den Hugo-Chavez-Friedenspreis überreichen
Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat erklärt, einen eigenen Friedenspreis, benannt nach dem ehemaligen Staatschef Hugo Chavez, stiften zu wollen, wie die Agentur Reuters meldet. Der erste Preisträger solle der russische Staatschef Wladimir Putin sein.
„Ich habe beschlossen, einen Preis zu stiften, der für Frieden und die Souveränität der Völker überreicht werden wird. Putin als Kämpfer für den Frieden verdient diese Auszeichnung“, erklärte Maduro am Freitag.
Der Preisträger werde eine verkleinerte Kopie des Chavez-Denkmals bekommen, das der russische Bildhauer Sergej Kasanzew geschaffen hat.
Seinen Beschluss kündigte Präsident Maduro an, nachdem bekannt geworden war, dass dem Präsidenten Kolumbiens, Juan Manuel Santos, der Friedensnobelpreis zuerkannt worden sei. Und zwar für dessen Bemühungen um die Beendigung des seit mehr als einem halben Jahrhundert andauernden Bürgerkrieges im Lande.
Am 5. Oktober hatte der venezolanische Präsident erklärt, dass er sich in der nächsten Zeit mit dem russischen Staatschef treffen wolle. „Sehr bald werde ich mich mit Präsident Wladimir Putin treffen, um die Vereinbarungen zu allen Richtungen — Militär, Finanzen, Wirtschaft, Landwirtschaft und Handel – zu konkretisieren“, sagte Maduro.
Am 18. Mai hatte er bei einer internationalen Videokonferenz Putin Erfolge beim Aufbau einer multipolaren Welt gewünscht. „Ich meine, dass er ein Spitzenpolitiker der neuen historischen Epoche ist“, erklärte damals Maduro.
m Mai 2015 hatte er in einer Botschaft an Putin all jenen seine tiefe Dankbarkeit bekundet, die die Menschheit vor dem Faschismus gerettet haben. Er verwies damals auf die übereinstimmenden Ansichten im Kampf gegen Intoleranz, die Aussonderung und die sich auf Gewalt stützenden Herrschaftsansprüche.
Nicolas Maduro ist seit April 2013 als Präsident Venezuelas im Amt. Er ist der Nachfolger des im März 2013 an Krebs verstorbenen Präsidenten Hugo Chaves. Die sterbliche Hülle des Führers der Bolivarischen Revolution ruht in einem Marmorsarg im Gebäude des Revolutionsmuseums in Caracas.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der DVR hat die Situation eine Tendenz zur Verschärfung.
Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden 231-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter 206-mal mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen. Fast alle Beschüsse haben die Straftruppen mit schwerer Artillerie und Mörsern verschiedenen Kalibers durchgeführt, die Genehmigung für deren Verwendung gibt ausschließlich die oberste militärische und politische Führung der Ukraine.
Auf die Ortschaften der Republik führten die folgenden üblen Kommandeure das Feuer, die eine würdige Vertretung der Usurpatoren der militärisch-politischen Führung sind: Wlasenko, Kobiskij, Subanitsch, Mazejko und der Henker, der Kommandeur der 55. Strafartilleriebrigade Brusow.
Der stellvertretende Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Major D. O. Kobiskij nutzt das eigenmächtige Verlassen des Brigadekommandeurs Dropatyj und führt seine blutigen Angelegenheiten fort, um Jasinowataja, auf das 34 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen wurden, vom Angesicht der Erde zu tilgen.
Der Kommandeur des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ Wlasenko verwendete beim Beschuss von Staromichajlowka und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk 48 Mörsergeschosse der Kaliber 120 und 82mm.
Der frisch gebackene Kriegsverbrecher, der Kommandeur der 10. Gebirgssturmbrigade Subanitsch hat die Stafette übernommen und „im Namen der Befreiung des ukrainischen Volks“, besser gesagt dessen Vernichtung, 110 Mörser der Kaliber 120 und 82mm auf Alexandrowka abgeschossen.
In seinem Verantwortungsbereich hat der Kommandeur der 55. Strafartilleriebrigade Brusow neunmal mit 152mm-Artillerie auf Wohngebiete von Alexandrowka geschossen.
Der Kommandeur des 43. Bataillons Mazejko, der als heranwachsende Generation nicht viel Munition erhält, hat auf Sajzewo nur fünf Mörsergranaten des Kalibers 82mm abgeschossen.
Ebenfalls wurden von der ukrainischen Seite unter Anwendung von Granatwerfern und Schusswaffen die Ortschaften Sajzewo, Gorlowka, Oserjanowka, Signalnoje, Nowolaspa, Sachanka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen.
Beim Beschuss unserer Positionen durch die ukrainischen Soldaten starb ein Soldat der  Armee der DVR und einer wurde verletzt.
Wir merken an, dass die ukrainische Seite in jeglicher Weise versucht, den sich abzeichnenden Weg einer friedlichen Regelung des Konflikts, unter anderem die Trennung von Kräften und Mittel in den Gebieten, die von den Rahmenvereinbarungen vorgesehen sind, zum Scheitern zu bringen. Während sie einen Schritt zum Frieden tun, verstärkt die ukrainische Regierung die Beschüsse unserer Territorien und anderer Bezirke, wo friedliche Einwohner und unsere Soldaten sterben und verletzt werden. Wir weisen die gesamte Verantwortung für die Zuspitzung des Konflikts der ukrainischen Seite zu, die zielgerichtet danach strebt, die Realisierung von Initiativen zur Stabilisierung der Situation im Donbass nicht zuzulassen.
Die Kiewer Regierung fürchtet die Rache der Nationalisten, die mit einer friedlichen Lösung des Konflikts nicht zufrieden sind. Auf diese Weise begeben sich die Marionetten in der Ukraine in eine Sackgasse. Aber die ukrainischen Nationalisten und Strafsoldaten sind nicht die schrecklichste Kraft, die zu fürchten ist. Um vieles schrecklicher ist der Volkszorn, den wir vertreten!
In diesem Zusammenhang ist das Kommando der Streitkräfte der DVR gezwungen, die Pläne zur militärischen Ausbildung seiner Abteilungen zu revidieren und die grundlegende Zielrichtung auf Angriffsmaßnahmen zu legen.
Und im Fall der Sabotage der Friedensinitiativen durch die Regierung der Ukraine und auch ihrer Duldsamkeit gegenüber unkontrollierten nationalistischen Kämpfern, werden wir bereit sein alles zu tun, um das ukrainische Land von der braunen Pest und den Marionetten zu befreien, die das Land an die Herren jenseits des Ozeans verkauft haben.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Objekte der ukrainischen Streitkräfte fest, die im Fall, dass die Strafsoldaten zum Angriff übergehen, vernichtet werden. So in den Gebieten der folgenden Ortschaften:
– Kamenka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung einer Feuerpositionen von zwei 120mm-Mörsern und eines 100mm-Antipanzergeschützes MT-12 „Rapira“ festgestellt;
– Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, im Gebiet des Stadions wurde eine Feuerposition von 120mm-Mörsern eingerichtet und im Gebiet  einer Milchfarm sind acht Lastwagen mit Artilleriemunition angekommen.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierungsorte von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Außerdem haben wir Informationen erhalten, dass die Entlassung der Soldaten der sechsten Mobilisierungswelle vermutlich bis zum 20. Oktober verschoben wird, im Zusammenhang damit, dass es dem Kommando unmöglich ist den Sold an die Abteilungen im vollen Umfang auszuzahlen. Aus diesem Grund haben die Soldaten des 23. Panzergrenadierbataillons der 56. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Nowoselowka begonnen, massenhaft Alkohol zu trinken, die Befehle der Kommandeure zu sabotieren und sich zu weigern die Verpflichtungen des Militärdienstes auszuführen. Zur Verhütung eines Aufstands gegen die Kommandeure ist bei der Brigade eine Kommission aus dem Stab der operativ-taktischen Gruppe „Mariupol“ eingetroffen und außerdem werden von Spezialisten des Sicherheitsdienstes der Ukraine Säuberungen unter den Soldaten durchgeführt, die zu Unruhen aufgerufen haben.

De.sputniknews.com: USA und Deutschland bereiten neue Sanktionen gegen Russland vor – Puschkow
Mit seiner antirussischen Rhetorik bereitet Washington die Verlängerung beziehungsweise die Verschärfung der Russland-Sanktionen vor, meint das Mitglied des Oberhauses des russischen Parlaments Alexej Puschkow. Offenbar wird das in der Koordination mit Berlin gemacht.
„Kerrys Vorwürfe gegenüber Russland sind nicht nur Rhetorik und nicht nur Einschüchterungen. Das ist die Vorbereitung einer neuen Runde der Sanktionen — diesmal wegen Syrien“, schrieb Puschkow in einer Mitteilung auf seinem Twitter-Account.
Am Vortag hatte der US-Außenminister John Kerry Moskau und Damaskus der Verübung von „Kriegsverbrechen“  beschuldigt und zu einer entsprechenden Ermittlung aufgerufen. Er warf den syrischen Regierungstruppen vor,  ein Krankenhaus angegriffen zu haben, wobei 20 Menschen getötet und weitere 100 verletzt worden sein sollen.
„Dies ist ein wichtiger Bestandteil einer neuen Kampagne — mindestens zur Verlängerung, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit  zur Verschärfung der Sanktionspolitik gegenüber Russland“, kommentierte Puschkow Kerrys Aussagen.
Außerdem zielten diese auf die Verstärkung der antirussischen Kampagne und des Druckes ab, der auf Russland ausgeübt wird. „Die Sanktionen, die gegen Russland wegen der Ereignisse in der Ukraine verhängt worden waren, sind schon zur Genüge strapaziert worden und in vieler Hinsicht ausgeschöpft.  Die Ukraine weckt seit langem (im Westen — Anm. d. Red.) kein Interesse mehr, und die Sanktionen haben  sich als politisch nicht effektiv erwiesen und  sind in wirtschaftlicher Hinsicht gescheitert“, sagte der ehemalige Chef des Auswärtigen Ausschusses des Unterhauses im russischen Parlament.
Sollte die antirussische Sanktionspolitik wegen der Ereignisse in Syrien keinen neuen Anstoß bekommen, so könnte im Januar 2017 die Aufhebung der Sanktionen zur Sprache kommen, ist Puschkow sich sicher.
„Für die USA und manche europäischen Länder erwies sich die Syrien-Krise jedoch als ein geeigneter  Boden für die Vorbereitung neuer Sanktionen“, sagte Puschkow. Man habe das Gefühl, dass diese Vorgehensweise von Washington und Berlin koordiniert werde.
Moskau hatte mehrmals auf den „nichtkonstruktiven Charakter“ der US-Rhetorik aufmerksam gemacht. So  sagte etwa der russische Vize-Außenminister Gennadi Gatilow, die humanitäre Tragödie in Syrien werde zur Durchsetzung von politischen Zielen ausgenutzt, was Russland für unannehmbar halte. Die Vorwürfe, die russische Luftwaffe und die syrische Regierungsarmee würden angeblich medizinische Einrichtungen angreifen, bezeichnete er als unbegründet. Die Kämpfer würden oft in Wohnvierteln ihre Feldlazarette einrichten, und solche „medizinische Einrichtungen“ seien nicht registriert und nicht entsprechend markiert, sie befänden sich in Gebäuden, die mit dem Gesundheitswesen Syriens nichts zu tun hätten, erläuterte Gatilow.

Lug-info.com: Pressekonferenz  des Leiters der Koordination der Volksmiliz Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Volksmiliz ist bereit zur Trennung der Kräfte und Mittel im Gebiet von Staniza Luganskaja  am 9. Oktober im Rahmen der letzten Minsker Vereinbarungen, sagte Anaschtschenko.
Er erinnerte daran, dass die ukrainische Seite die Trennung von Kräften und Mittel im Gebiet von Staniza Luganskaja zum Scheitern gebracht hat, der Prozess sollte schon am 5. Oktober abgeschlossen werden.
„Ich will mit aller Verantwortung erklären, dass von unserer Seite alle vorbereitenden Maßnahmen durchgeführt wurden und die Volksmiliz der LVR bereit war, rechtzeitig den Abzug ihrer Abteilungen von Kontaktlinie durchzuführen“, sagte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Repubulik.
„Am 5. Oktober hat in Minsk die dreiseitige Kontaktgruppe einen weiteren Versuch, die Kräfte und Mittel im Gebiet von Staniza Luganskaja abzuziehen, für den 9. Oktober vereinbart“, teilte Anaschtschenko mit.
„Wir sind bereit die Bedingungen der Rahmenvereinbarungen zur erfüllen und hoffen, dass dieses Mal die ukrainische Seite endlich die übernommenen Verpflichtungen zum Abzug ihrer Einheiten erfüllt“, erklärte der Vertreter der Volksmiliz.
„Die Situation an der Kontaktlinie bleibt angespannt. Im Zeitraum vom 2. bis 8. Oktober haben die ukrainischen Truppen 24 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit 120- und 82mm-Mörsern, Panzertechnik, Abwehrgeschützen, einem Antipanzerraketenkomplex, automatischen Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. Dabei wurden auf das Territorium der Republik 217 Geschosse abgefeuert“, sagte er.
„In Folge des Beschusses von Sokolniki am 2. Oktober haben die Abteilungen der Volksmiliz der LVR Verluste erlitten: ein Soldat starb, drei wurden unterschiedlich schwer verletzt“, fügte der Oberst hinzu.
Der Vertreter der Volksmiliz teilte mit, dass auch Kalinowo, Kalinowo-Borschtschewatoje, Logwinowo, Losowoje und das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor beschossen wurden.
Anaschtschenko fügte hinzu, dass die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf Ortschaften und Positionen der Volksmiliz der LVR die folgenden Kriegsverbrecher ihren Abteilungen erteilten: der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Klotschkow, der Kommandeur der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Subowskij, der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Oberst Gorbatjuk, der Kommandeur des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade Oberst Iwanow.
Außerdem sagte er, dass zur Verschärfung der Situation die ukrainische Seite die Taktik solcher provokativer Aktivitäten gewählt hat wie Beschüsse von Territorien im Hinterland ihrer Truppen durch speziell ausgebildete Diversions- und Erkundungsgruppen oder durch die Abteilungen, die sich an der Frontlinie befinden.
„So wurde am 7. Oktober in Staniza Luganskaja eine Diversions- und Erkundungsgruppe der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, die einen Beschuss der eigenen Positionen mit Schusswaffen und einem Mörser durchführten. Im Weiteren wurde im Aktivitätsgebiet der Diversions- und Erkundungsgruppe durch die Milizen ein „Versteck“ mit den genannten Waffen entdeckt. Danach begann ein Beschuss in das Hinterland der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte. Nach dieser Provokation wurden die Positionen der Milizen mit Mörsern beschossen, im Stab der „ATO“ wurde diese Information als „erzwungene Erwiderung des Feuers“ dargestellt. Es gibt auch andere Fälle analoger Provokationen“, berichtete Anaschtschenko.
Ebenfalls führen die ukrainischen Truppen in Verletzung der Minsker Vereinbarungen aktiv Aufklärung der Positionen der Volksmiliz mit Drohnen durch.
„So wurde am 3. Oktober in Weselaja Gora von Beobachtern der OSZE-Mission eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, deren Aufenthalt an diesem Ort eine Verletzung des Minsker Memorandums ist. Die Drohne flog in geringer Höhe aus Richtung des von der Kiewer Regierung kontrollierten Stschastje, danach flog sie in Richtung Trjochisbjonka. Auch wurden Drohnen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Kalinowo und Losowoje beobachtet“, sagte der Leiter der Koordination der Volksmiliz.
„Während des Besuchs von Abzugs- und Lagerorten von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte haben Vertreter der OSZE-Mission das Fehlen von zuvor abgezogenen Waffen festgestellt: ein Mehrfachraketenwerfer „Grad“; 12 Haubitzen D-30; sechs Mörser 2B11 „Sani““, erklärte Anaschtschenko.
„Außerdem haben die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an einem dem Lagerorte für abgezogene Waffen den Beobachtern nicht erlaubt, die Seriennummern der Waffen und der Militärtechnik aufzuzeichnen, die offensichtlich die ukrainischen Strafsoldaten vor haben für Beschüsse des Territoriums der LVR zu verwenden“, fügte der Oberst hinzu.
„Im Verlauf einer Kontrolle über die Einhaltung des Abzugs schwerer Waffen, der von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen ist, haben Vertreter der OSZE am 2. Oktober in vom den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Staniza Luganskaja in unmittelbarer Nähe von der Kontaktlinie eine Einheit Militärtechnik festgestellt, die mit einem Antipanzerraketenkomplex „Konkurs“ versehen war“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
Um die Konzentration von Kräften und Mitteln zu verbergen, verweigern die ukrainischen Truppen den internationalen Beobachtern den Zugang zu Militärobjekten der ukrainischen Streitkräfte.
„So haben am 2. Oktober ohne Angabe von Gründen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte den OSZE-Beobachtern im Gebiet der Brücke in Stschastje den Zugang verweigert. Darüber haben die OSZE-Vertreter das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination informiert“, berichtete er.
„Am 3. Oktober haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ohne Angabe von Gründen Beobachter der OSZE nicht an die Eisenbahnbrücke in Staniza Luganskaja gelassen, wo sich nach unserer Information in einem Unterstand ein getarnter Panzer befindet“, fuhr er fort.
Nach Informationen des Aufklärung der Volksmiliz werden die in den Lagerorten fehlenden Waffen und Technik auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie konzentriert und getarnt.
„Im Verantwortungsbereich der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Solotarewka im Popasnaja-Bezirk wurde eine Ansammlung von Technik der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, genauer wurde die Stationierung von drei Mehrfachraketenwerfern „Uragan“, neun Panzern, zwei Einheiten Panzertechik und zehn Fahrzeugen entdeckt“,sagte der Vertreter der Verteidigungsbehörde.
Gleichzeitig wachsen in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte die nicht kampfbedingten Verluste an.
„In dieser Woche wurden zehn ukrainische Soldaten verletzt“, sagte Anatschenko. Dies wird auf zunehmenden Alkoholmissbrauch, die Verzögerung der Demobilisierung und das Fehlen versprochener Ermäßigungen für die Soldaten zurückgeführt.
Als ein Beispiel für nicht kampfbedingte Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte nannte Anaschtschenko einen Fall in Stschastje, wo zwei Soldaten der 28. mechanisierten Brigade in betrunkenem Zustand auf eine Mine gerieten.
In Staniza Luganskaja luden Soldaten der 28. Brigade im betrunkenen Zustand Kästen mit Granaten aus. In der Folge unvorsichtigen Umgangs explodierte eine Granate und vier Soldaten wurden unterschiedlich schwer verletzt.
Im Gebiet von Petrowka wurden drei Soldaten der 28. mechanisierten Brigade verletzt, als sie auf eine Mine gerieten.
Am 2. Oktober wurde ein Soldat des 10. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte während einer Auseinandersetzung in betrunkenem Zustand am Bein verletzt.
Der Vertreter der Volksmiliz sagte, dass die „Kiewer Junta, die die Macht durch einen bewaffneten Staatsstreich an sich gerissen hat niemals die märchenhaften Gewinne, die auf dem Blut einfacher Ukrainer beruhen und die ihnen der Krieg bringt, verzichten werden“ und rief die ukrainischen Bürger auf, sich nicht an dem brudermörderischen Krieg zu beteiligen.
„Ich nutze die Gelegenheit und wende mich an die ukrainischen Soldaten mit dem Aufruf, sich nicht am dem brudermörderischen Krieg zu beteiligen, den die in Korruption versunkene Regierung der Ukraine führt“, sagte Anaschtschenko.

Rusvesna.su: Kiew fordert von der UNO die Minenräumung im Donbass
Die „unabhängigen“ Machthaber wandten sich an die UNO mit dem Aufruf, „die ordnungsgemäße Umsetzung des Protokolls zu explosiven Kampfmittelrückständen zu überwachen“, aufgrund der erheblichen Zunahme der Zahl von Minen und anderen explosiven Vorrichtungen im Donbass.
Der Antrag Kiews wurde in der Rede der ukrainischen Delegation in der allgemeinen Debatte des Ausschusses zu Fragen der Abrüstung und der internationalen Sicherheit der UN-Vollversammlung gestellt, die am 7. Oktober stattfand.
In der Rede Kiews wird ausgeführt, das „im Resultat der bewaffneten russischen Aggression und der Angriffsaktionen illegaler bewaffneter Gruppierungen, die sich in bestimmten Gebieten von Donezk und Lugansk befinden, die Ukraine mit einer drastisch erhöhten Zunahme der Zahl von explosiven Kampfmittelrückständen des Krieges konfrontiert ist, die Opfer unter der Zivilbevölkerung fordert, darunter auch Kinder“.
„Diese explosiven Kampfmittelrückstände und Anti-Personen-Minen, die unterschiedslos wirken, installieren die illegalen bewaffneten Gruppen in Wohngebieten und an Kommunikationspunkten zwischen Ortschaften… In der Tat sind sie eine größere Bedrohung für die Zivilbevölkerung als für die Soldaten“, erklärte die ukrainische Delegation.
Kiew besteht darauf, dass es für die internationale Weltgemeinschaft „existenziell notwendig“ ist, alle Anstrengungen auf die ordnungsgemäße Umsetzung des Protokolls zur explosivenb Kampfmittelbeseitigung im Donbass aufzuwenden.
Wir erinnern jedoch daran, dass die Regierungen der DVR und der LVR ihre Territorien erfolgreich entmint haben, die Explosionen auf den vorübergehend durch Kiew  besetzten Gebieten damit verbunden sind, dass die ukrainische Armee im Verlaufe des Konfliktes gedankenlos Wegränder und Felder vermint und sich nicht die Mühe hat, geeignete Karten der verminten Gebiete anzulegen.
Außerdem hatten zuvor Vertreter der NATO der Ukraine eine Tranche technischer Hilfsmittel zur humanitären Minenräumung übergeben.

Dan-news.info: Beschuss von Sachanka durch die ukrainischen Streitkräfte – Zusammenfassung mehrerer Meldungen
„Beim Beschuss von Sachanka ist eine Frau, Geburtsjahr 1949, verletzt worden. Es wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm und Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm geschossen. Der Beschuss hält an“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Später teilte das Kommando mit, dass ein weiterer Mensch verletzt wurde.
„Gerade wurde bekannt, dass in Sachanka in Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eine weitere zivile Einwohnerin, geboren 1960, verletzt wurde“.
Sie erlitt Splitterverletzungen am Brustkorb.
„Derzeit ist es ruhig, aber es wurden Beschädigungen an zehn Häusern festgestellt, es wurden 20 Mörsergranaten abgeschossen“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks, in dem Sachanka liegt, Anatolij Janowskij mit.

De.sputniknews.com: Seit dem Beginn der Waffenruhe in Syrien am 27. Februar sind bei den Angriffen der so genannten gemäßigten Opposition knapp 3500 syrische Soldaten ums Leben gekommen, wie der russische Vize-Verteidigungsminister, Anatolij Antonow, mitteilte.
Vom 27. Februar bis zum 1. September gab es mehr als 2.000 Verstöße gegen die Feuerpause durch die gemäßigte Opposition.
„Dabei wurden 3.532 Soldaten der syrischen Armee und 12.800 Zivilisten getötet“, hieß es. Knapp 9.000 Soldaten und mehr als 25.500 Zivilisten wurden verletzt. In demselben Zeitraum wurden Antonow zufolge etwa 35.000 IS-Terroristen vernichtet, darunter mehr als 2.700 aus Russland und den Ex-Sowjetrepubliken, hieß es.
Vom 27. Februar bis zum 19. September galt in Syrien eine Waffenruhe zwischen den Regierungstruppen und den bewaffneten Rebellen. Sie schloss Angriffe auf die vom UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestuften Gruppierungen aus, darunter die Terrormiliz IS und die Al-Nusra-Front, die jetzt Dschabhat Fath al-Sham heißt.

Dan-news.info: Die kommunalen Dienste haben die durch die nächtlichen Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte unterbrochene Stromversorgung im Petrowskij-Bezirk von Donezk repariert, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Petrowskij mit.

De.sputniknews.com: Russland bestätigt Berichte über Verlegung von Iskander-Raketen nach Kaliningrad
Moskau hat Medienberichte über die Verlegung von Iskander-Kurzstreckenraketen ins Gebiet Kaliningrad zwischen den NATO-Staaten Polen und Litauen bestätigt. Wie Igor Konaschenkow vom Verteidigungsministerium am Samstag mitteilte, waren die Anlagen zu Trainingszwecken mehr als einmal in das Gebiet um das frühere Königsberg gebracht worden.
Zuvor hatte die Agentur Reuters unter Berufung auf eigene nicht genannte Quellen in der US-Aufklärung gemeldet, dass Russland Raketenkomplexe Iskander-M im Gebiet Kaliningrad stationiert.
„Sie (die Russen) hatten bereits 2014 ähnliche Komplexe zu Militärübungen nach Kaliningrad gebracht. Diesmal könnte Russland, das mit Handlungen der NATO unzufrieden ist, seine Stärke demonstrieren“, sagte ein Sprecher.
Iskander-Raketen haben eine Reichweite von über 400 Kilometern. Westlichen Medienberichten zufolge verlegt die Baltische Flotte Russlands – unter dem Deckmantel von Militärübungen – Iskander-Raketen von Ust-Luga (bei St. Petersburg) nach Kaliningrad.
Konaschenkow sagte dazu, die Iskander-Raketen seien mobile Waffen, ihre Mobilität müsse hin und wieder getestet werden.
„Dabei bleibt das Gebiet Kaliningrad keine Ausnahme… Übrigens machte Russland keinen Hehl daraus, dass die Raketen im Rahmen einer Militärübung an Bord des Frachters ‚Ambal‘ nach Kaliningrad verschifft werden. Mehr noch. Eine Anlage wurde noch vor dem Umschlag an Bord der ‚Ambal‘ unter die Kameras eines gerade vorbeifliegenden US-Spionagesatelliten absichtlich aufgestellt. Damit wollten wir präzisere technische Parameter dieses Raumapparates gewinnen“, sagte der General.

De.sputniknews.com: Die IS-Terroristen haben einen russischen Mi-8-Hubschrauber mit einer tragbaren Luftabwehrrakete beschossen, als er mit humanitären Hilfsgütern an Bord auf dem Weg in die syrische Provinz Hama war, wie das russische Versöhnungszentrum für Syrien am Samstag mitteilte.
Die Piloten hätten jedoch den Raketenstart rechtzeitig bemerkt und mit einem Manöver der Rakete geschickt ausweichen können, hieß es. Keiner an Bord sei verletzt worden.

Abends:

Dnr-news.com: Sawtschenko: „Das Fehlen einer Visaregelung mit der RF ist für die Ukrainer sehr gefährlich“
Dies erklärte die Abgeordnete Nadeshda Sawtschenko in einer ukrainischen Fernsehsendung.
„ Der Krieg dauert jetzt das dritte Jahr – und wir haben keine Visaregelung. Natürlich ist das sehr gefährlich für unsere Menschen. In letzter Zeit wenden sich viele an mich mit einer Mitteilung über die riussische Firma „Peschij Kurer“. Diese wirbt Leute in der Ukraine an, besonders junge Männer zwischen 20-30 Jahren, im Einberufungsalter, und lädt sie nach Russland ein für eine gute Arbeit, sie kommen dorthin, dort verabreichen sie ihnen Drogen oder nutzen sie als Drogenkuriere, danach sperren sie sie ein. Man sagt, es seien schon 2000 Menschen betroffen. Ihre Mütter schreiben, sie füllen Anträge aus, aber man kann sie nicht herausholen, nicht zu den politischen Gefangenen zählen, weil sie einfach unter die Kriminellen fallen. Das muss der Bürgerbeauftragte für Auslieferungen bearbeiten“, sagte Sawtschenko.
Sie ergänzte: „ Unsere Menschen verlassen die Ukraine, weil bei uns keine guten Voraussetzungen für Arbeit existieren – in verschiedenen Bereichen. Bei Russland würde ich tatsächlich für ein e Visaregelung stimmen, das die Menschen jetzt schützt. Doch man muss die Wirtschaft für die Menschen ankurbeln“.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 08.10.2016

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