Presseschau vom 06.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Kreml: USA stoppten Atomkooperation faktisch – Moskau „formalisierte“ nur
Bereits nach den Krim-Ereignissen 2014 hat Washington die Zusammenarbeit mit Russland im Atombereich faktisch eingestellt, wie der Sprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow am Donnerstag sagte. Die jüngste Aussetzung des Kooperationsabkommens sei nur noch eine Formalität gewesen.
Das Außenministerium habe dies bereits erläutert, so Peskow. „Nach den Ereignissen auf der Krim haben die USA die Umsetzung des diesbezüglichen Vertrages faktisch eingestellt. Deshalb wurde diese Situation, die unsere amerikanischen Kollegen schufen, gestern von unserer Seite einfach nur formalisiert“, so Peskow.
„Wir bedauern, dies tun zu müssen. Aber dieses Dokument ist auf Entscheidung der USA unwirksam geworden, also gibt es hier keine neuen Elemente“, so Peskow.
Moskau hat zuvor das Abkommen zwischen Russland und den USA über die Zusammenarbeit bei Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in der Atom- und Energiesphäre auf Eis gelegt und setzt nun das Abkommen zwischen dem russischen Konzern Rosatom und dem US-Energieministerium über die Umstellung von Forschungsreaktoren auf abgereichertes Uran aus. Grund dafür ist, dass Washington die Tätigkeit in diesem Bereich nach den Ereignissen in der Ukraine eingestellt und die Sanktionen gegen Russland weiter verlängert hatte.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Viermal wurde das Gebiet von Kalinowo aus Richtung Nowoswanowka und Nowoalexndrowka mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Luganskoje wurde mit Schusswaffen das Gebiet von Losowoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Um 18:30 hat die ukrainische Seite das Territorium des Gewerbegebiets bei Jasinowataja mit Mehrfachraketenwerfern beschossen, gleichzeitig wurde mit Panzergeschützen geschossen. Um 22:50 wurde der gleiche Abschnitt mit Artillerie des Kalibers 122mm beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle haben die ukrainischen Streitkräfte neben schweren Waffen auch Mörser des Kalibers 82 und 120mm verwendet. Insgesamt wurden von den Positionen der ukrainischen Abteilungen 16 Panzergeschosse, 14 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern  und Artillerie sowie 70 Mörsergeschosse abgeschossen.
Von der ukrainischen Seite wurden auch Sajzewo im Norden von Gorlowka, Trudowskije im Westen der Hauptstadt und Weseloje nördlich von Donezk beschossen.
„In der Folge eines direkten Treffers in der Lukjanenko-Straße 3 wurde ein privates Haus zerstört“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit. Er fügte hinzu, dass Informationen über Verletzte nicht eingegangen sind.

 

De.sputniknews.com: Angriff auf Botschaft in Syrien: Moskau sieht Zusammenhang mit US-Drohung
Drei Tage nach dem Rebellen-Angriff auf die russische Botschaft in Syrien will Moskau einen Zusammenhang zwischen der Attacke und den Drohungen aus Washington entdeckt haben.
Die russische Botschaft in Damaskus war am 3. Oktober mit Granaten beschossen worden. Verletzt wurde niemand, am Gebäude entstanden jedoch Schäden. Die Granaten wurden aus Dschubar, einem Vorort von Damaskus abgefeuert, der unter Kontrolle der  Terrororganisationen al-Nusra-Front (jetzt Dschabhat Fatah asch-Scham) und Failak ar-Rahman steht.
„Wir sehen eine Verbindung zwischen diesem Anschlag und den verschleierten Drohungen gegen uns, die es kurz davor aus Washington gegeben hatte“, sagte Maria Sacharowa, Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, am Donnerstag.
Zwei Tage vor dem Angriff auf die Botschaft hatte der US-Außenamtssprecher John Kirby gedroht, dass, wenn der Bürgerkrieg in Syrien andauere, die Terroristen „russische Interessen und vielleicht sogar russische Städte angreifen“ würden und Russland „seine Soldaten in Leichensäcken nach Hause schicken sowie Ressourcen, vielleicht auch weitere Flugzeuge verlieren“ würde.
Russland wertete diese Äußerungen als direkten Appell an die Terroristen. Kritiker werfen den USA vor, die Nusra-Front zu unterstützen. Ein Nusra-Sprecher hat in einem Medieninterview zugegeben, dass die Terrorgruppe direkt aus den USA Waffen erhalte. Zudem ließ die US-Delegation im UN-Sicherheitsrat eine von Russland unterbreitete Erklärung, mit der der Angriff auf die Botschaft verurteilen sollte, scheitern.

 

Dan-news.info: Pressekonferenz der Vorsitzenden des Rentenfonds der DVR Galina Sagajdakowa (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Am 4. Oktober wurde in der Folge eines Angriffs ukrainischer Hacker die Datenbank des Rentenfonds der DVR gehackt und blockiert. Im Zusammenhang mit dem Angriff auf die offizielle Seite der Rentenfonds waren wir in der Republik gezwungen, die Rentezahlungen zu stoppen“, sagte sie.
Sagajdakowa erklärte, dass zur Wiederherstellung der Datenbank Spezialisten des Kommunikationsministeriums herangezogen wurden, die auch das Sicherheitsniveau der Informationen über unsere Bürger erhöhen sollen.
„Der Rentenfonds der DVR tut alles ihm Mögliche, damit die Informationen über Rentenbezieher vertraulich bleiben und auch alles, um das Sicherheitsniveau der Informationen über unsere Bürger zu erhöhen“, fasste sie zusammen.
„Es ist anzunehmen, dass das Ziel der Hacker ausschließlich die Destabilisierung der sozialen Situation in der DVR war“, sagte Sagajdakowa. „Es ist kein Geheimnis, dass die ukrainische Regierung mit allen Mitteln versucht, die ökonomische Blockade der DVR zu verschärfen“.
Sie nahm an, dass die Datenbank für die ukrainischen Behörden notwendig ist, um den Bürgern der Republik, die einen Rentenantrag auf dem Territorium der Ukraine stellen konnten, nichts auszuzahlen.
„Wir bewerten diese Aktivitäten als Diversion, die erstens darauf gerichtet ist, dass die Einwohner der DVR ihre Renten nicht rechtzeitig erhalten, zweitens, damit denen keine Renten gezahlt werden, die gleichzeitig Renten auf dem Territorium der DVR und in der Ukraine erhalten“, erläuterte Sagajdakowa.

 

De.sputniknews.com: Moskau: Terroristen nutzten Russland-USA-Abkommen zum Kräftesammeln bei Aleppo
Die Terroristen der Gruppierung Dschabhat al-Nusra haben die zwischen den USA und Russland erzielten Vereinbarungen zu Syrien zur eigenen Umgruppierung bei Aleppo ausgenutzt, wie Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, am Mittwochabend gegenüber dem TV-Sender „Rossiya 1“ sagte.
„Bei den Vereinbarungen, die Washington zunächst nicht publik machen wollte und dann aber auf barbarischer Weise – über die Medien – doch herausgekommen sind, geht es hauptsächlich um den humanitären Zugang nach Aleppo, darunter auch die Castello-Straße“, so Sacharowa.
Das Abkommen regele grundlegende Maßnahmen zum Abzug der Konfliktparteien von der Castello-Straße, „damit niemand diese humanitären Korridore zur Umgruppierung und Waffenzufuhr nutzen kann“.
Die USA seien entgegen den russisch-amerikanischen Vereinbarungen gegen einen Rückzug der Regierungstruppen und der Kämpfer von der Castello-Straße eingetreten, obwohl es ein solcher Schritt erlaubt hätte, humanitäre Hilfsgüter in den östlichen Teil von Aleppo zu bringen. Während Damaskus vor drei Wochen auf Moskaus Vorschlag hin damit begann, seine Regierungstruppen abzuziehen, habe Washington auf die von ihm kontrollierten Trupps der Opposition keinen Einfluss ausüben können oder dies gar nicht gewollt, hieß es.
„Warum wurde nichts getan? Das ist sehr einfach, weil die Al-Nusra-Front die Vereinbarungen ausgenutzt hat, um sich umzugruppieren und ihre Vorräte, darunter an Waffen, aufzustocken. Während die Leute an blockierte Zivilisten, Kinder, Schulen denken mussten, haben sie die Al-Nusra-Front einfach mit allen möglichen Ressourcen für einen weiteren Kampf versorgt“, so Sacharowa.
Am 3. Oktober hatte der Sprecher des US-State Departments, John Kirby, mitgeteilt, die USA würden die bilateralen Kontakte zu Russland in Syrien abbrechen.

 

Ukrinform: Die Journalisten, Blogger und Kollegen des in Moskau inhaftierten Mitarbeiters der Nachrichtenagentur Ukrinform Roman Suschtschenko haben am Donnerstag vor der russischen Botschaft in Kiew protestiert.
Etwa 30 Menschen forderten Freilassung von Suschtschenko, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Sie hielten Plakate mit Anschriften „Ich bin auch ein Korrespondent. Freiheit für Roman Suschtschenko“. Auf dem Zaum der Botschaft hängt ein Plakat: „Kremlin! Stop kidnapping!!!“


(Interessant ist, dass die ukrainischen Protestierenden vor der Russischen Botschaft hauptsächlich mit englischsprachigen Plakaten auftreten…)

 

De.sputniknews.com: Moskau: USA manipulierten UN-Dokument zu Beschuss russischer Botschaft in Syrien
Die US-Delegation im UN-Sicherheitsrat hat in einem Dokumententwurf über den Granaten-Angriff auf die russische Botschaft in Damaskus alles herausgestrichen, was auf die Gruppierung Dschabhat al-Nusra hinweisen könnte, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber dem TV-Sender „Rossiya 1“ sagte.
„Es hat erneut Angriffe auf die russische Botschaft gegeben. Es ist üblich, und das ist nicht einfach eine schöne Tradition, sondern die Norm in der Tätigkeit des Sicherheitsrates: Wenn jemandes Botschaft einem Terrorangriff ausgesetzt ist, verabschiedet der Sicherheitsrat eine gemeinsame Erklärung, dass dies unzulässig sei und man alle Maßnahmen ergreifen müsse“, so die Sprecherin.
In Moskau sehe man sich „bereits wiederholt damit konfrontiert, dass alles, was die russische Botschaft auf dem Territorium Syriens angeht, von unseren westlichen Kollegen blockiert wird, die meinen, dass das keine Terrorangriffe wären“.
„Gestern (am Dienstag – Anm. d. Red.) hatten wir nach dem Schlag auf die russische Botschaft einen weiteren Entwurf eingebracht. Dieser wurde dann nicht nur blockiert, sondern bei der Arbeit am Wortlaut dieser Erklärung haben unsere westlichen Kollegen, insbesondere die amerikanische Delegation, sagen wir es direkt, aus dem Text alles herausgenommen, was mit der Al-Nusra-Front verbunden ist. Dabei hatten sie uns und auch in der Internationalen Gruppe zur Unterstützung Syriens sowie in der Öffentlichkeit gesagt, dass sie die Al-Nusra nicht etwa als politische Organisation betrachten, sondern unter anderem als eine Organisation, die sich zum Terrorkampf bekennt“, betonte Sacharowa.
Die russische Botschaft in Damaskus war am Montag mit Granaten beschossen worden. Es habe keine Verletzten gegeben, doch das Gebäude sei beschädigt worden, hieß es. Nach russischen Angaben wurden die Granaten aus dem Vorort Dschobar abgefeuert, der unter Kontrolle der Terrororganisationen Al-Nusra-Front (jetzt Dschabhat Fatah asch-Scham) und Failak ar-Rahman steht.
Das Außenministerium in Moskau verurteilte den Angriff und rief die Weltgemeinschaft dazu auf, koordiniert gegen die Terroristen vorzugehen. Zugleich beschuldigte die Behörde die USA und deren Verbündete, „mit Extremisten zu liebäugeln und so den blutigen Konflikt in Syrien zu schüren“.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Genuss von gepanschtem Alkohol endet für mehr als 50 Menschen tödlich
In der Ukraine sind innerhalb von zwei Wochen mehr als 50 Menschen gestorben, weil sie gepanschten Alkohol zu sich genommen haben. Dies berichten lokale Medien. Allein im ostukrainischen Gebiet Charkiw seien 38 Menschen ums Leben gekommen. Auch in den Regionen Donezk, Lugansk und Mykolajiw soll es Tote gegeben haben. Das Innenministerium habe bereits ermittelt, welche Läden das tödliche Produkt verkauft haben.
Die Polizei habe schon einen 27-jährigen Verdächtigen aus Charkiw sowie drei mutmaßliche Helfer festgenommen. Auch drei Ladenbesitzer sollen verhaftet worden sein, weil sie das Produkt verkauft haben.
Die ukrainische Regierung hatte die Alkoholsteuer seit 2014 mehrfach angehoben. Viele Ukrainer würden deshalb auf selbst gebrannten Alkohol oder zweifelhafte Billigangebote im Internet zurückgreifen. Jährlich sterben einem Medienbericht zufolge daran 10.000 Menschen.

 

Lug-info.com: Taktische Übungen der Volksmiliz haben auf einem der Truppenübungsplätze der LVR stattgefunden. Dies teilte der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik Major Andrej Marotschko mit.
„Im Verlauf der Übungen haben die Abteilungen die Überwindung eines Wasserhindernisses mit anschließender Einnahme eines neuen Brückenkopfes für die weitere Entwicklung des Angriffs und die Heranführung von Reserven in den Kampf erarbeitet“, sagte er.
Marotschko unterstrich, die Abteilungen der Volksmiliz ständig die Kampfbereitschaft aufrechterhalten, um zu jedem beliebigen Zeitpunkt einen Angriff des Gegners abzuwehren „und nicht nur abwehren, sondern auch zum Gegenangriff unter Einnahme günstiger Linien überzugehen“.
„Außerdem wurden bei den Übungen Aktivitäten zur Abwehr eines Übungsangriffs eines wahrscheinlichen Gegners erarbeitet, der in die Verteidigung eingedrungen ist, und der Übergang zum Gegenangriff bearbeitet“, berichtete der Major.
Er berichtete, dass in nächster Zeit nächtliche Panzerschießübungen stattfinden werden und die nächste Etappe der Übungen wird das Halten der von den Abteilungen der Volksmiliz der LVR eingenommen Positionen und die Abwehr eines Gegenangriffs des Gegners sein.
„An den Übungen nehmen zwei Brigaden teil, die ihre einzelnen bataillonstaktischen Gruppen bereitgestellt haben. Außerdem nimmt ein separates Panzerbataillon teil“, unterstrich Marotschko.
„Die Übungen verliefen mit der Bewertung „gut“. Soldaten und Kommandeure haben die gestellten Aufgaben erfüllt“, sagte er.

 

De.sputniknews.com: Neue Russland-Sanktionen? EU verfolgt derzeit andere Pläne
Die EU bemüht sich zurzeit um eine politische Regelung des Syrien-Konfliktes und nicht um Sanktionen gegen Russland, wie EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Donnerstag sagte.
Ihr zufolge glaubt Europa immer noch an eine politische Problemlösung in Syrien. Gerade darauf würden Experten derzeit ihre Arbeit abzielen. Die EU vertrete die Meinung, dass die Syrien-Krise auf politischem Wege, nicht durch Bestrafungen beigelegt werden müsste.
Momentan arbeitet die Union laut der EU-Chefdiplomatin an zwei wichtigen Richtungen. Es gehe um den humanitären Zugang zu Aleppo und die Wiederaufnahme der Verhandlungen der Konfliktparteien über die Herstellung einer Waffenruhe, so Mogherini.
Zuvor hatte die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Verwies auf eigene Quellen behauptet, Deutschland befasse sich derzeit mit der Frage einer eventuellen Verhängung von Sanktionen gegen Russland wegen Syrien.
Berlin bestätigt diese Informationen jedoch nicht. Der Sprecher des Bundesaußenministeriums, Martin Schäfer, dementierte die Gerüchte über mögliche Diskussionen in Berlin zum Sanktionsthema: „Ich kenne derzeit niemanden – weder in Berlin noch anderswo –, der einen solchen Vorschlag gemacht hätte“, so Schäfer in der Bundespressekonferenz.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Nach uns vorliegenden Informationen aus Geheimdienstquellen ist der moralisch-psychische Zustand der ukrainischen Soldaten, die sich an der Kontaktlinie befinden, als äußerst niedrig einzuschätzen. Hauptursachen dieser Lage der Dinge sind die Verzögerung der Fristen für die Entlassung der Soldaten der sechsten Mobilisierungswelle, die ihre Dienstzeit abgeleistet haben, und die nicht rechtzeitige Auszahlung des Solds an die Teilnehmer der sogenannten „ATO““, berichtete Marotschko.
Marotschko sagte, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte „nach allem zu urteilen nicht die Absicht hat, Maßnahmen zur Lösung der problematischen Fragen zu ergreifen“.
„Soldaten verlassen eigenmächtig die Truppenteile, oft mit Waffe“, unterstrich der Vertreter der Volksmiliz.
„So wurde festgestellt, dass drei Soldaten der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Walujskoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk eigenmächtig ihren Truppenteil verlassen haben und dabei Maschinengewehre und Munition mitgenommen haben. Das Kommando der Brigade führt interne Ermittlungen durch und hat eine Suche organisiert. Dabei werden die Vorfälle sorgfältig vor der übergeordneten Führung verheimlicht“, sagte er.
„Nach unseren Informationen sind zwei Soldaten der 28. Brigade wegen nicht abgestimmter Aktivitäten der technischen Abteilungen und wegen des Fehlen von Karten der Minenfelder im Bereich von Stschastje auf eine Antipersonenmine geraten und wurden schwer verletzt“, berichtete Marotschko.
„Während der Durchführung von Arbeiten zur Entminung eines Geländes im Gebiet von Petrowka durch Soldaten einer technischen Abteilung des 2. Bataillons der 28. mechanisierten Brigade wurden drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verletzt, weil sie auf eine Mine gerieten“, fügte er hinzu.
„Es ist bekannt, dass vom Brigadekommando versucht wird, diese Vorfälle vor der übergeordneten Führung zu verheimlichen“, teilte Marotschko mit.

 

De.sputniknews.com: Kremlsprecher zu möglichen Sanktionen gegen Russland wegen Syrien: „Völlig haltlos“
Der Kreml sieht keinen Grund für neue Sanktionen gegen Russland aufgrund der Syrien-Krise und betrachtet solche Pläne als völlig haltlos, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Donnerstag. Russland sei das einzige Land, das auf dem Territorium Syriens legal gegen den Terrorismus kämpfe.
„Man darf nicht vergessen, dass die Russische Föderation das einzige Land ist, dessen Streitkräfte sich legal – vom Standpunkt des Völkerrechts – in der Arabischen Republik Syrien aufhalten. Wir wissen auch, dass es Länder gibt, deren Streitkräfte sich aus völkerrechtlicher Sicht illegal auf syrischem Territorium befinden“, so Peskow.
Der Kreml wisse zudem nichts von der Möglichkeit neuer Sanktionen gegen Russland wegen Syrien, so der Sprecher. Ihm zufolge geht Moskau davon aus, dass es keine offizielle Erklärung zu einer möglichen Verhängung solcher Sanktionen durch den Westen im Zusammenhang mit der Situation in Syrien und keine direkte oder indirekte Erwähnung dieses Themas  gegeben habe.
Wie der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, am Dienstag erklärt hatte, schließe die USA Sanktionen gegen Syrien und Russland – aber nur nach Abstimmung mit seinen Partnern – nicht aus.  Der Sprecher des deutschen Bundesaußenministeriums, Martin Schäfer, sagte am Mittwoch: „Ich kenne derzeit niemanden – weder in Berlin noch anderswo –, der einen solchen Vorschlag gemacht hätte.“

 

Ukrinform: Bei Kämpfen in der Ostukraine ist in den letzten 24 Stunden ein ukrainischer Soldat ums Leben gekommen.
Ein weiterer Soldat wurde verletzt und ein Soldat erlitt Prellungen, gab am Donnerstag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Olexandr Motusjanyk, bekannt.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz  des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der DVR hat sich die Lage nicht geändert.
Trotz des in Minsk stattfindenden weiteren Treffens der dreiseitigen Kontaktgruppe zur Regelung der Situation im Donbass haben die ukrainischen Soldaten weiterhin die Gebiete von Ortschaften der Republik beschossen.
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen in den letzten 24 Stunden 130 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter 117 Mal unter Anwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen.
Die Beschüsse von Ortschaften der Republik setzten die der ganzen Welt bekannten schändlichen „Helden der Ukraine“ Wlasenko, Schaptala und Dropatyj fort.
Der Alkoholikerkommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Dropatyj setzt seine blutigen Taten mit dem Ziel, Jasinowataja vom Gesicht der Erde zu tilgen, fort. Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden von den Abteilungen dieses üblen Kommandeurs 16 Panzergeschosse abgeschossen, achtmal wurden 122mm-Artilleriegeschütze verwendet und es wurden 62 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
Der Kommandeur der 128. Gebirgsjägerbrigade Schaptala hat auch beschlossen, den Level seiner eigenen Bekanntheit zu festigen und hat 23 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm auf Weseloje, Spartak und das Gebiet des Flughafens von Donezk abgeschossen.
Auch der Kommandeur des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ Wlasenko hat nicht dabei nachgelassen Punkte zu sammeln, nutzt seine scheinbare Überlegenheit über seine Kameraden und hat beim Beschuss von Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk acht Mörsergeschosse des Kalibers 120mm verwendet. Bei einem direkten Treffer eines Mörsergeschosses auf das Dach des Hauses Nr. 3 auf der Lukjanenko-Straße sind 40 Quadratmeter Dach abgebrannt.
Ebenfalls wurde von Seiten der Ukraine unter Anwendung von Granatwerfern und Schusswaffen Sajzewo, Gorlowka, Pantelejmonowka und Spartak beschossen.
Während des Artilleriebeschusses der ukrainischen Soldaten starb ein Soldat der Armee der DVR.
Unsere Aufklärung deckt weiter Fälle von Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone an der Kontaktlinie auf. So in den Gebieten der Ortschaften:
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von Feuerpositionen von zwei Mörsern des Kalibers 120mm festgestellt;
– Artjomowsk, 20 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft einer Kolonne Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte auf Schleppern bemerkt: sechs Panzer und vier 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
– Andrejewka, 17 km von der Kontaktlinie, an der Eisenbahnstation Karan wurde die Ankunft von zwei Tanks mit Dieseltreibstoff und Benzin sowie eines Waggons mit Artilleriemunition festgestellt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und über die Stationierungsorte verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Von unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass im Gebiet der Ortschaften Nowognatowka, Starognatowka und Granitnoje im Verantwortungsbereich der 30. mechanisierten Brigade die Installation von Sprengeinrichtungen an Orten durchgeführt wird, die von den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte weniger bewacht werden. Minenfelder werden durch technische Abteilungen der 30. Brigade auch an der Grenze Bogdanowka – Petrowskoje eingerichtet, an dem Ort, wo die Trennung der Seiten entsprechend den Rahmenvereinbarungen stattfinden sollte.
Auf diese Weise unterstreicht die ukrainische Seite ihren Unwillen, die Truppen im Gebiet von Petrowskoje abzuziehen und alle ausgedachten Gründe waren darauf gerichtet, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination abzulenken.
Von unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass von den Kommandeuren der ukrainischen Streitkräfte zielgerichtet die Soldzahlungen für zu entlassende Soldaten der 6. Mobilisierungswelle zurückgehalten werden, um sie noch für eine Monate in der Truppe zu halten.
Gemäß den Plänen des militärischen Kommandos sollen 30.000 Soldaten entsprechend dem folgenden Zeitplan entlassen werden:
– bis 30. September – 5% der Gesamtzahl der für die Entlassung vorgesehenen (die besten Soldaten);
– vom 1. bis 10. Oktober – 40%;
– vom 11. bis 20. Oktober- 35%;
– vom 21. bis 30. Oktober 20%.
Aber die Rückhaltung des Solds ist die beste Methode, die ukrainischen Soldaten zu zwingen in der Armee zu bleiben, bis sie ihre Zahlungen erhalten. Diese Methode, Soldaten in der „ATO“-Zone festzuhalten, wurde auf Grundlage von Vorschlägen des Militärattaches der US-Botschaft in der Ukraine Oberst Paul Schmidt ausgearbeitet, der nach einem Besuch des Stabs der operativ-taktischen Gruppe „Mariupol“ zu dem Schluss kam, dass die ukrainischen Streitkräfte nicht in der Lage sein werden, die Verteidigung im Fall einer Aktivierung der Kämpfe zu halten.
Außerdem wurde bekannt, dass wegen des Fehlens der Möglichkeit für das Kommando der ukrainischen Streitkräfte rechtzeitig allen Abteilungen den Sold zu zahlen, die Zahlungen nur an die Soldaten erfolgen, die nicht in der nächsten Zeit entlassen werden und die an der Front in nicht vollständig ausgestatteten Brigaden bleiben. Unter anderem wegen des hohen Fehlstands in der 128. Gebirgsjägerbrigade sollen die Soldaten den Sold vorrangig erhalten. Die Abteilungen der 58. Panzergrenadierbrigade erhalten das Geld als letzte, da sie aus der ATO-Zone auf den 235. allgemeinmilitärischen Übungsplatz in Schirokij Lan abgezogen werden.
Nach Angaben einer Quelle im Stab der 30. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde festgestellt, dass von Soldaten des 1. Bataillons dieser Brigade am 5. Oktober ein Beschuss des Positionen der Streitkräfte der DVR durchgeführt wurde, der das Ziel hatte, unsere Abteilungen zur Erwiderung des Feuers zu provozieren, was eine vorbereitete Gruppe von Journalisten des Fernsehsenders ICTV und eine in Betrieb genommene OSZE-Drohne feststellen sollte. Es ist wichtig zu bemerken, dass es zwischen dem Kommando der 30. mechanisierten Brigade und einzelnen Beobachtern der OSZE-Mission eine Absprache gab, nach der die OSZE-Vertreter die Augen vor den Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte schließen sollten. Im Zusammenhang damit, dass unsere Abteilungen nicht auf die Provokation reagierten, haben die Straftruppen einen gestellten Beschuss ihrer Positionen organisiert.
Entsprechend bitte ich die Führung der OSZE-Mission, eine Ermittlung bezüglich der Absprache ihrer Untergebenen mit der Führung der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die das Ziel hatte, gefälschte Beweise für Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der Abteilungen der Streitkräfte der DVR zu sammeln und die provokativen Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte zu verheimlichen, durchzuführen.

 

De.sputniknews.com: Russland zeigt sich bereit, an dem von Frankreich vorgelegten Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrates zu Syrien zu arbeiten, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag sagte.
„Unsere Verhandlungen (mit Frankreichs Außenminister – Anm. d. Red.) waren produktiv. Wir haben unter anderem von der Initiative gesprochen, die Frankreich im Weltsicherheitsrat eingebracht hatte. Wir sind bereit, daran zu arbeiten – ausgehend von den prinzipiellen Positionen, die in den russisch-amerikanischen Vereinbarungen verankert sind, und natürlich angesichts derjenigen Beschlüsse, die der UN-Sicherheitsrat und die internationale Syrien-Unterstützungsgruppe bereits gefasst haben. Diese dürfen nicht vergessen werden“, sagte Lawrow am Rande der Verhandlungen mit seinem französischen Amtskollegen, Jean-Marc Ayrault, in Moskau.

 

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat in der Republik einen minimalen Ankaufpreis für Getreide festgelegt, um die Preise auf dem Markt für landwirtschaftliche Produkte zu stabilisieren. Ein entsprechender Erlass wurde heute auf der offiziellen Seite des Landes veröffentlicht.
Diese Preise liegen für Weizen der 1. bis 2. Klasse bei 8285 Rubel pro Tonne, für Weizen der 3. Klasse bei 7895 Rubel, der 4. und 5. Klasse 7000 bzw. 6500 pro Tonne. Der Preis für Roggen bis zur 3. Klasse beträgt 7323 Rubel pro Tonne.

 

De.sputniknews.com: Das Weiße Haus ist gegen die vom Kongress vorgeschlagenen Sanktionen gegen Russland und den Iran, schreibt die „Washington Post“ am Donnerstag unter Berufung auf ihre Quellen im Kongress…

 

Lug-info.com: Der Vertreter der Ukraine, der heute auf dem 17. Kongress des Weltgewerkschaftsbundes, der in Durban in Südafrika stattfindet, auftrat, rief die Gewerkschaftsorganisationen des WGB auf, in ihren Ländern Kundgebungen gegen die Politik Kiews durchzuführen. Dies teilte das Mitglied des Präsidiums der Gewerkschaftsföderation der LVR Andrej Kotschetow mit, der am Kongress teilnimmt.
„Heute hat der Vertreter der Ukraine, der beim Kongress sprach, alle Gewerkschaftsorganisationen des WGB aufgerufen, Kundgebungen vor den Botschaften der Ukraine in verschiedenen Ländern als Zeichen des Protestes gegen das Genozid am eigenen Volk durch das Kiewer Regime durchzuführen“, berichtete er.
Kotschetow fügte hinzu, dass der Auftritt des Vertreters der Ukraine, dessen Name aus verständlichen Gründen nicht genannt wird, von den Teilnehmern des Kongresses mit Ovationen begrüßt wurde.
Der zweite Tag der Arbeit des Forums war den Berichten von Vertretern regionaler Gewerkschaften gewidmet.
„Für Beiträge haben sich mehr als 30 Redner gemeldet, darunter Vertreter Bahreins, Indiens, Valencias, Chiles, Kubas, Indonesiens, Brasiliens, Nordkoreas, Russlands, Sri-Lankas, des Sudans und vieler anderer Länder. Alle Redner riefen zum fortgesetzten Kampf gegen die Monopole, zur Festigung der Reihen des WGB, zur Konzentration der Anstrengungen auf den gemeinsamen Kampf gegen den Imperialismus auf“, berichtete der Vertreter der LVR.
Kotschetow unterstrich, dass einer der emotionalsten der Redebeitrag des Vertreters der Ukraine war.
„Von der Tribüne des Kongresses zeigte er Dokumentarfotos von den Verbrechen des ukrainischen Regimes am 2. Mai 2014 in Odessa sowie von den tragischen Ereignissen der Jahre 2014-2015 in Lugansk. Dann rief er alle Gewerkschaften im WGB auf, in ihren Ländern Protestaktionen gegen den Genozid am eigenen Volk durch das Kiewer Regime durchzuführen“, erklärte er.

 

Dan-news.info: „Die Energietechniker der Republik haben die Energieversorgung von 30 Transformatorunterstationen in Makejewka und von zwei Bergwerken wieder in Betrieb genommen“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit. „Am Abend des 5. Oktober war nach einem ganzen Tag Reparaturarbeiten wieder Strom in hunderten städtischer Objekte, darunter sind auch Wohngebiete und die Bergwerke „Schtscheglowskaja-Glubokaja“ der Aktiengesellschaft „Schachtouprawlenij Donbass“ und „Butowskaja“ des staatlichen Unternehmens „Makejewugol“.

 

De.sputniknews.com: S-300 und S-400: Russland verspricht US-Piloten in Syrien „Überraschungen“
Nach den Drohungen aus den USA hat Russland „Maßnahmen“ getroffen, um seine Truppen in Syrien vor Angriffen der US-Koalition zu schützen. Das russische Militär warnt auch ausdrücklich vor neuen Attacken auf die Armee von Präsident Assad: Die russischen S-300- und S-400-Raketen würden US-Tarnkappenflieger unangenehm „überraschen“.
Die US-geführte Koalition hatte am 17. September im Raum Deir ez-Zor die syrischen Regierungstruppen angeblich aus Versehen bombardiert und mehr als 60 Soldaten getötet. In dieser Woche berichtete die Zeitung The Washington Post, dass die USA neue Angriffe auf die syrische Regierungsarmee  erwägen würden. US-Außenamtssprecher John Kirby sprach auch Drohungen gegen Russland aus.
Daraufhin verlegte Russland am Dienstag eine Batterie der Flugabwehr-Raketensysteme S-300 nach Syrien, um seine Marinebasis in Tartus zu schützen. Auf dem russischen Luftstützpunkt  Hmeimim in Latakia ist bereits seit einem Jahr ein Langstrecken-Fla-Raketensystem S-400 in Stellung.
„Ich möchte die amerikanischen Strategen daran erinnern, dass die russischen Militärbasen in Hmeimim und Tartus durch die Fla-Raketensysteme S-400 und S-300 geschützt sind. Deren Wirkungsradius wird für nicht ‚identifizierte Flugobjekte‘ eine Überraschung sein“, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, am Donnerstag.
Er warnte, die russischen Soldaten würden im Notfall kaum Zeit haben, um die Zugehörigkeit und genaue Flugbahn von Flugzeugen und Raketen zu klären. „Die Illusionen der Laien hinsichtlich der unsichtbaren Flugzeuge würden an der enttäuschenden Realität zerplatzen.“
Konaschenkow betonte, dass auch Luft- und Raketenangriffe auf jene Gebiete, die von der syrischen Regierung kontrolliert werden, die russischen Offiziere gefährden würden, die in diversen Ortschaften den Transport von Hilfsgütern koordinieren und zwischen Armee und Milizen vermitteln.
„Ich verweise die Hitzköpfe darauf, dass wir nach dem Angriff der Koalition auf die syrischen Truppen in Deir ez-Zor alle notwendigen Maßnahmen getroffen haben, um solche Fehler gegen die russischen Soldaten und Militärobjekte in Syrien unmöglich zu machen“, sagte Konaschenkow.
Der General schloss nicht aus, dass den Medienlecks über die Planung neuer Angriffe auf die syrische Armee tatsächliche Angriffe folgen würden. „Ich empfehle den Kollegen in Washington, alle Konsequenzen durchzukalkulieren.“

 

Ukrinform: Der Kiewer Stadtrat hat den Moskauer Platz in der Hauptstadt umbenannt. Der Platz trägt den Namen „Demiiwska“.
Auch zwei weitere Straßen wurden in Kiew umbenannt: Die Patrice-Lumumba-Straße heißt jetzt die Johannes-Paul-II.-Straße. Aus dem Wosjednannja-Prospekt wurde der Sobornsosti-Prospekt.

 

Dan-news.info: Die einzige Fabrik zur Herstellung von Elektroschweißprofilrohren „Metallist“ hat heute in Makejewka den Betrieb aufgenommen.
An der Zeremonie nahmen der Minister für Einnahmen und Abgaben Alexandr Timofejew und der Minister für Industrie und Handel Alexej Granowskij sowie der Bürgermeister Walerij Ljachowez und der Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Sonnbassteploenergo“ Ruslan Kaplenko teil
Das Unternehmen befindet sich im Tscherwonogwardejsij-Bezirk. Zwei Jahre lang war es wegen der Kämpfe und der Zerstörung der ökonomischen Verbindungen zur Ukraine nicht in Betrieb. Heute plant die Leitung der Fabrik nicht nur den inneren Markt der Republik zu versorgen, sondern auch in den Export zu gehen.
„Es gibt bereits langfristige Partner aus der RF, die bereit sind unsere Produkte zu kaufen. Der Umfang der Produktion ist nicht groß, aber wir hoffen sie auf 3000 Tonnen pro Monat zu erhöhen“, sagte der Generaldirektor von Metallist Jewgenij Weretjuk.
Die Existenz einer solchen Fabrik in der Republik wird es erlauben, nicht nur beim Kauf der Ware zu sparen, sondern auch erheblich die Lieferzeit zu reduzieren, meint der Leiter von „Donbassteploenergo“. Nach seinen Worten wird dies eine wirkliche Unterstützung für das stabile Funktionieren der Infrastruktursysteme sein.
„Die Eröffnung der Fabrik hilft uns eine stabile und unterbrechnungsfreie Heizungsversorgung der Stadt und der Einwohner der DVR abzusichern, weil die Rohe direkt bei uns produziert werden und wir sie nicht aus Russland beziehen müssen, wie dies zuvor war“, erklärte Kaplenko.
Eigentlich hat „Metallist“ seine zweite Geburt erlebt. Es wurde 1996 gegründet und bis zum Krieg betrug der Anteil des Unternehmens auf dem ukrainischen Markt im Bereich von Profilrohren kleinen und mittleren Durchmessers 10 Prozent. In der DVR ist die Makejewker Fabrik der einzige Produzent von solchen Produkten.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: US-Koalition attackiert regierungstreue Milizen im Irak – Volkswehrsprecher.
Dem Leiter des Pressezentrums der Volkswehr im Irak, Thu el-Fiqar al-Baldawi, zufolge haben die Fliegerkräfte der US-Koalition am Mittwoch einen Schlag gegen die regierungstreuen Volksmilizen geführt, die gegen eine Daesh-Gruppe kämpften. 18 Volkswehrmitglieder seien dabei getötet und Dutzende verletzt worden.
Wie der Sprecher in einem Interview für Sputnik Arabic sagte, war die Daesh-Gruppe beim Transport von Waffen aus Mossul in den Süden von Nineveh von der Volkswehr attackiert und eingekesselt worden. Nach dem mehr als dreistündigen Kampf wurden die Milizen von Kampfjets der US-geführten Koalition angegriffen. Die Daesh-Kämpfer blieben dabei ausgespart. Der Angriff sei am helllichten Tag im offenen Gelände erfolgt, so der Sprecher. Ihm zufolge konnten die Terroristen aus der Umzingelung entkommen.
Das sei nicht das erste Mal, dass die US-Koalition die Volkswehr angegriffen habe, so Thu el-Fiqar al-Baldawi. Ähnliches sei bereits in Tekrit, Samarra, Baidschi, Falludscha und anderen Städten vorgefallen, sagte der Sprecher.
Er äußerte seine Empörung über das Vorgehen der Koalition, die ihre Einsätze mit den US-Streitkräften in der Militärbasis El-Kiara im Süden von Nineveh koordiniere und über die Volkswehreinheiten Bescheid wisse.

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