Presseschau vom 05.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

De.sputniknews.com: Ein Dialog mit bewaffneten Gruppierungen in Syrien ist aus Sicht von Präsident Baschar al-Assad möglich. „Ein solcher Dialog wird aufgenommen, wenn er das Blutvergießen in Syrien zu stoppen hilft“, erklärte Assad in einem Interview des iranischen Magazins „Teheran – Außenpolitische Studien“.
„Dieser Dialog wird im Grunde bereits geführt. Jeder, der beschlossen hat, seine Waffen zu strecken, wird amnestiert. Wir beschlossen diese Amnestie im Interesse des Volkes, um der Einstellung des Blutvergießens willen“, wurde der Präsident von der Nachrichtenagentur SANA zitiert. Der Sieg Syriens gegen die USA werde der Welt zeigen, dass die US-Führung bei weitem kein Weltrichter sei und besiegt werden könne. Assad zufolge wird das Geschehen in Syrien auf die gesamte politische Karte der Welt reflektieren.
„Syrien ist der Hauptplatz des Kampfes gegen den Terror. Wenn Damaskus diesen Krieg verliert, wird die westliche Hegemonie in der Region durch nichts mehr aufzuhalten sein… Seit Ende des Zweiten Weltkrieges haben die USA nur Krisen produziert und Länder zerstört. Obama hatte seinerzeit gesagt, er werde keine Kriege anzetteln. Was hat er denn während seiner Amtszeit in Wirklichkeit getan? Er hat alle Kriege begonnen“, kritisierte Assad.

 

De.sputniknews.com: Russland und Syrien isolieren: USA wollen Sanktionen mit Partnern abstimmen
Das Weiße Haus schließt die Verhängung von Sanktionen gegen Syrien und Russland nicht aus, setzt jedoch eine Abstimmung mit den Partnern voraus, wie der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, am Dienstag auf einem Briefing mitteilte.
„Wir gaben in Bezug auf die Situation in Syrien zu verstehen, dass der Präsident mehrere Möglichkeiten hat, um das Regime (die syrische Regierung – Anm. d. Red.), und eventuell auch die Russen für ihre Unterstützung des Regimes zu isolieren. Sanktionen gehören zu diesen Instrumenten. In den letzten Jahren der Umsetzung von Sanktionen haben wir erfahren, dass deren Effekt am stärksten ist, wenn wir die Anwendung dieser Methode mit unseren Partnern und Verbündeten in der ganzen Welt abstimmen. Wir werden diese Konsultationen fortsetzen“, so Earnest.
Am Montag hatte der Sprecher des US-State Departments, John Kirby, mitgeteilt, die USA würden die bilateralen Kontakte zu Russland in Syrien abbrechen.
Nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland verhängten die USA und die EU-Mitgliedsstaaten im Jahr 2014 Sanktionen gegen Russland, darunter im Bereich Wirtschaft und Finanzen, und erklärten, dass eine Aufhebung von der Umsetzung der Minsker Vereinbarungen abhänge. Als Antwort verbot Russland die Einfuhr von Lebensmitteln aus diesen Ländern.

 

De.sputniknews.com: Kremlsprecher: Moskau lehnt Idee von Kürzung des Vetorechts im Weltsicherheitsrat ab
Russland lehnt die Idee ab, das Vetorecht der ständigen Mitglieder des Weltsicherheitsrates bei der Lösung von Syrien-Fragen zu kürzen. Das erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau.
Zuvor hatte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Raad al Hussein, den Sicherheitsrat aufgerufen, das Vetorecht der ständigen Ratsmitglieder bei der Lösung des Problems von Aleppo „unverzüglich einzuschränken“.
Es sei daran erinnert, dass Russland den russisch-amerikanischen Vertrag über die Entsorgung von waffenfähigem Plutonium am Vortag zeitweise ausgesetzt hat. Danach brach Washington seinen Dialog mit Russland über die Waffenruhe in Syrien ab.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowo wurde fünfmal aus Richtung Popasnaja mit Mörsern des Kalibers 120mm und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor mit Panzertechnik und Schusswaffen beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dnr-news.com: Bessmertny: Alles läuft auf den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der RF hinaus
Die gegenwärtige politische Situation zeugt davon, dass alles auf den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen der Ukraine und Russlands zusteuert, diese Meinung vertrat der ehemalige Vertreter der Ukraine in der politischen Untergruppe der Dreiseitigen Kontaktgruppe Roman Bessmertny in ei er Sendung des Fernsehsenders „112 Ukraina“.
„All dies führt zum Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Meiner Meinung nach ist das ein Problem der Zeit. Ob es nötig ist oder nicht, darauf kann ich nicht antworten, weil ich es nicht zu entscheiden habe. Aber in der logischen Weiterführung läuft es auf Abbruch hinaus“, sagte er.

 

Rusvesna.su: Die Minsker Vereinbarungen halfen der Ukraine Schlagkraft zu gewinnen – Poltorak
Der Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltrak sagte, dass in der Militärdoktrin des Landes erstmals ein Feind direkt benannt wurde – die Russische Förderation. Dies erklärte er in einem Video eines der ukrainischen Fernsehsender.
Er berichtete, dass der neue Strategische Verteidigungsbericht ein Plan für die ukrainischen Streitkräfte darstellt, wobei die vorangegangenen zwei nicht erfüllt worden waren.
„Es gibt in ihm 5 strategische Jahresziele: die Reorganisation des Verteidigungsministeriums und des Generalstabs, die Verstärkung der Luftverteidigung und der Marine im Jahr 2016. Für 2017 ist die Verstärkung der Kräfte für Spezialoperationen geplant“, sagte der Minister.
„Außerdem haben es die Minsker Vereinbarungen der Ukraine möglich gemacht, ihre Schlagkraft auszubauen.“
Außerdem erklärte er, dass schon im Jahr 2020 die Ukraine zur zivilen Kontrolle in Ministerium für Verteidigung übergehen wird.

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht haben die ukrainischen Truppen Makejewka beschossen. Dabei wurde das Gebäude der Schule Nr. 77 beschädigt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Die Einzelheiten des Beschusses werden ermittelt.
„Derzeit ist bekannt, dass es Beschädigungen an den Schulen Nr. 77, 32 und 18 gibt, es wurden unerhebliche Beschädigungen am Kindergarten Nr. 154 festgestellt. Außerdem sind 30 Transformatorunterstationen außer Betrieb und auch das Bergwerk „Schtscheglowskaja-Glubokaja“ vom Strom abgeschnitten“, teilte die Stadtverwaltung von Makejewka mit.
Im Bürgermeisteramt wurde hinzugefügt, dass derzeit die Evakuierung von 163 Bergleuten läuft, die unter Tage geblieben sind. „Sie werden an die Oberfläche gebracht“, fasste die Verwaltung zusammen. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Toten und Verletzten.
„Von 19:00 bis 2:30 Uhr hat die ukrainische Seite die Umgebung von Jasinowataja, die Siedlungen Trudowskije und Alexandrowka im Westen der Hauptstadt, die Dörfer Shabitschewo und Spartak im Norden von Donezk sowie Sajzewo bei Gorlowka beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Gebiete haben die ukrainischen Streitkräfte 133 Artillerie-, Panzer- sowie Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgefeuert“.
Außerdem wurde mit Panzertechnik von den ukrainischen Truppen der Kontroll- und Passierpunkt Majorsk beschossen. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.
„In der Folge des nächtlichen Beschusses der ukrainischen Streitkräfte wurde in Sajzewo ein Wohnhaus auf der Straße der Roten Partisanen 20 vollständig zerstört“, sagte er.
Am 5. Oktober um 6:50 Uhr wurde von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Infrastruktur und das Gebiet der Bergwerke „Butowskaja“ und „Schtscheglowskaja-Glubokaja“ in Makejewka beschossen. Dies berichtet ein Korrespondent der offiziellen Seite der DVR
In Folge des Beschusses wurden 3 Hochspannungsleitungen aus Betrieb gesetzt, 267 Bergleute blieben im Bergwerk „Schtscheglowskaja-Glubokaja“ unter Tage, 3 im Butowskaja-Bergwerk. Verletzt wurde niemand.
Derzeit werden alle Bergleute zum Lüftungsschacht gebracht, mit Hilfe eines Diesel-Generators konnte das automatische Steuerungssystem angeschlossen werden, es wurde begonnen die Menschen an die Oberfläche zu bringen.

 

Ukrinform: Im Jahr 2017 plane das Verteidigungsministerium der Ukraine, rund 11,5 Milliarden Hrywnja (UAH) für die Entwicklung von Waffen und Militärtechnik auszugeben, erklärte auf einer Pressekonferenz in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Oberstleutnant Dmytro Guzuljak, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Ca. 11,5 Milliarden aus dem neuen Verteidigungsbudget plant man, auf die Entwicklung von Waffen und Militärtechnik und etwa 3 Milliarden auf die Vorbereitung der Streitkräfte zu verteilen“, sagte er.
Der Ministeriumssprecher erinnerte auch daran, dass für das Verteidigungsministerium im Staatshaushalt-2017 64 Milliarden UAH vorgesehen sind, oder fast 2,5% des BIP.
„Die erwähnten Ausgaben sind fast 12 Milliarden oder 23% höher als im Jahr 2016. Darüber hinaus sind im Staatshaushalt für das nächste Jahr für das Verteidigungsministerium Staatsgarantien in Höhe von 4 Milliarden UAH vorgesehen“, sagte Guzuljak.

 

Dnr-online.ru: Vom Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez wurde die Aufgabe gestellt, studentische Baueinheiten zu schaffen. Sie werden beim Bau von neuen Häusern für Einwohner des Petrowskij-Bezirks beteiligt sein. Dies erklärte der Rektor der Donbasser Nationalakademie für Bauwesen und Architektur Jewgenij Gorochow.
„Wie Sie sich erinnern, wurde vor kurzen eine Makejewker Schule von einem Geschoss getroffen. Wir haben uns an die Studenten gewandt, das Bauministerium hat Material zugeteilt, wir haben das Dach repariert, verputzt, gestrichen. Innerhalb von vier Tagen war die Schule fertig. So etwas ist praktische Hilfe von studentischen Baueinheiten“, sagte der Rektor der Akademie.
Die ersten studentischen Einheiten der Akademie für Bauwesen und Architektur wurden im Herbst 2014 und Winter 2015 gebildet und haben aktiv am Wiederaufbau der Infrastruktur, die in Folge von Beschüssen durch die ukrainischen Streitkräfte zerstört wurde, teilgenommen. Außerdem haben sie sie sich mit der Verladung der humanitären Hilfe aus der RF beschäftigt.
„Am 1. November ist geplant, in Moskau einen Vertrag mit dem Moskauer Bauingenieur-Institut über die Schaffung einer gemeinsamen Baueinheit zu unterzeichnen, zu der Studenten aus der Donezker Nationalakademie für Bauwesen und Architektur gehören werden. Diese studentische Baueinheit wird für den Bau einer Brücke über die Kertschenskij-Meerenge eingesetzt. Wir werden Russland, die Krim und den Donbass vereinigen!“, unterstrich Jewgenij Gorochow.

 

De.sputniknews.com: Botschaft-Beschuss in Syrien: USA blockieren Russland im UN-Sicherheitsrat
Die US-Delegation hat im UN-Sicherheitsrat die Erklärung Russlands zum jüngsten Granatenbeschuss auf die russische Botschaft in Damaskus blockiert. Die Amerikaner seien dabei von Großbritannien und der Ukraine unterstützt worden, wie die russische UN-Botschaft am Mittwoch mitteilte.
Moskau hatte am Dienstag den UN-Sicherheitsrat aufgerufen, den Angriff der Terroristen auf die diplomatische Mission bei Damaskus zu verurteilen. Doch die Erklärung der russischen Seite sei auf starken Widerstand seitens der USA gestoßen.
„Sie (die Erklärung – Anm. d. Red.) wurde faktisch von der US-Delegation blockiert, indem diese versuchte, in einen in solchen Fällen üblichen Text fremde Elemente einzufügen“, sagten Vertreter der UN-Botschaft gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Briten und die Ukrainer hätten dann ungeschickt versucht,  den Amerikanern nach dem Mund zu reden, hieß es. „Das zeugt von ihrer himmelschreienden Missachtung des Wiener Übereinkommens zu den diplomatischen Beziehungen“, fuhren die Sprecher fort.
Die russischen Diplomaten betonten derweil, dass Moskau in ähnlich gelagerten Fällen immer Erklärungen anderer Mitglieder unterstützt habe, die mit Überfällen auf diplomatische Missionen zu tun gehabt hatten.
„Man muss feststellen, dass die moralischen Grundwerte manch unserer Kollegen im Sicherheitsrat ernsthaft ins Wanken geraten sind“, kritisierten die Diplomaten.
Am Montag war die russische Botschaft mit drei Granaten von syrischen Kämpfern beschossen worden, eine davon explodierte unmittelbar auf dem Gelände vor dem Wohnkomplex der Diplomaten. Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden die Granaten aus Dschobar, einem Vorort von Damaskus,  abgefeuert, der unter Kontrolle der Terrororganisationen al-Nusra-Front und Failak ar-Rahman steht.
Moskau verurteilte den Überfall und beschuldigte die USA und deren Verbündete, „mit Extremisten zu liebäugeln und so den blutigen Konflikt in Syrien zu schüren“.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Russland hat nie jemandem etwas aufgezwungen und wird das auch künftig nicht tun, wie Staatschef Wladimir Putin auf der ersten Sitzung der neu gewählten Staatsduma sagte. Die Stärke des Landes liege nicht nur in seiner Verteidigungsfähigkeit, sondern auch in der Einheit des Volkes.
„Wir gehen immer davon aus, dass jedes Volk und jedes Land das gleiche Recht hat – stark zu sein. Wir haben niemandem je etwas aufgezwungen und werden das auch nicht tun“, so Putin. „Russlands Stärke liegt in uns selbst, in unserem Volk, unseren Bürgern, unseren Traditionen und Kultur, unserer Wirtschaft, in unserem großen Territorium und reichen Ressourcen, auch in der Verteidigungsfähigkeit. Doch das wichtigste dabei ist die Einheit unseres Volkes.“
Putin rief die neue Staatsduma außerdem dazu auf, weiter am Aufbau eines starken Russlands zu arbeiten, dabei jedoch auf jegliche Großmachtambitionen zu verzichten: „Wir müssen immer daran denken, dass Russlands Stärke die wichtigste, vielleicht gar die Schlüsselbedingung für die Aufrechterhaltung unserer Staatlichkeit, Unabhängigkeit und der eigentlichen Existenz Russlands als ein einheitliches, gemeinsames Elternhaus für alle Völker, die hier leben, darstellt.“

 

Dan-news.info: Aktivisten des Projektes „Volkskontrolle“ haben heute Kontrollen in der Donzeker Schule Nr. 19 durchgeführt. Grund des Besuchs war die Mitteilung über die unzureichende Qualität des Essens für die Schüler, die von Eltern von Schülern der unteren Klassen eingingen.
Bei dem Besuch der Kontrolleure wurde deutlich, dass es in der Bildungseinrichtung tatsächlich einige Zeit Probleme mit dem Essen gab. Anstatt der gewohnten Mahlzeiten erhielten die Kinder Lebensmittel aus der humanitären Hilfe.
„Im Zusammenhang damit, dass es Probleme mit den Zahlungen aus dem Haushalt gab, haben wir sie aus der humanitären Hilfe ernährt, damit die Kinder nicht ganz ohne Mahlzeiten sind. Davor haben die Schüler vollwertige Mahlzeiten erhalten, es gab sowohl Fleisch als auch Obst und Säfte“, berichtete die Direktorin der Schule Natalja Jurtschenko.
Die allgemeinbildende Schule Nr., 119 befindet sich im Budjonnowskij-Bezirk von Donezk. Derzeit werden dort 827 Kinder unterrichtet, davon etwa 500 in den unteren Klassen bzw. Schüler mit Anspruch auf Ermäßigungen, die kostenlose Mahlzeiten erhalten. Nach den Worten Jurtschenkos sind die Beschwerden über nicht vollwertige Mahlzeiten bei der Schulleitung nicht eingegangen. Die Direktorin leugnet das Problem nicht und versichert, dass aber morgen der Speiseplan wie früher sein wird.
„Wir haben Beschwerden erhalten. Wir haben auf diese operativ reagiert und sind gekommen, um die Ursache zu klären. Während der Kontrolle wurde uns der Speiseplan vorgelegt und wir haben gesehen, dass mit dem Essen alles in Ordnung ist, nur während der letzten Woche gab es Probleme mit den Lebensmitteln“, sagte der stellvertretende Leiter der „Volkskontrolle“ Wasilij Perzew.
An der Kontrolle nahm der Assistent eines Abgeordneten des Volkssowjets, Michail Len, teil. Er sagte, dass sich die Parlamentarier um die Rückstände bei der Finanzierung der schulischen Einrichtungen kümmern werden, damit in Zukunft solche Missstände nicht entstehen.

 

De.sputniknews.com: Ukraine will US-Sonderpartner werden – ohne Nato.
Kiew strebt nach dem Status eines Hauptbündnispartners der USA außerhalb der Nato, wie der Verteidigungsminister Stepan Poltorak am Dienstagabend gegenüber dem TV-Sender „24 TV“ sagte.
„Es gibt den Auftrag vom Präsidenten, dass wir auf einen ‚besonderen Partner‘ hinarbeiten sollen“, sagte Poltorak dem Nachrichtensender.
Poltorak zufolge verhandelt die ukrainische Seite momentan mit den USA in dieser Richtung: „Buchstäblich Ende des Monats kommt mein Berater auf hoher Ebene, der unsere Positionen hinsichtlich unserer Zusammenarbeit mit den USA annähern wird.“ Der Minister sieht nach eigenen Worten gute Chancen dafür, dass die Ukraine der 17. Hauptbündnispartner ohne Nato-Mitgliedschaft weltweit werden könnten.
Einen solchen Status eines Hauptbündnispartners der USA außerhalb der Nato besitzen gegenwärtig nur 16 Länder weltweit. Dieser wurde 1989 gesetzlich festgelegt. Staaten mit diesem Status erhalten die Möglichkeit, mit den USA an gemeinsamen Verteidigungsinitiativen, an militärischen Forschungsarbeiten, an Lieferungen bestimmter Waffenarten sowie an Weltraumprojekten teilzunehmen.
Die neue Militärdoktrin der Ukraine sieht die Wiederaufnahme des Kurses auf den Beitritt auch zum Militärblock vor: Die Ukraine soll bis 2020 die volle Vereinbarkeit ihrer Streitkräfte mit den Streitkräften der Nato-Mitgliedsländer gewährleisten.
Der ehemalige Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hatte zuvor erklärt, dass noch viel Zeit nötig sei, bis die Ukraine den für einen Beitritt zur Allianz erforderlichen Kriterien entsprechen würde. Experten schließen eine Mitgliedschaft Kiews für die nächsten 20 Jahre aus.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich heftig verschärft.
Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den letzten 24 Stunden 247-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter 166-mal unter Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen.
Auf die Ortschaften der Republik schießen die Abteilungen, die sich beim Genozid an der Bevölkerung des Donbass einen Namen gemacht haben. Dabei beginnt der Gegner, um die Reichweite der Schüsse zu erhöhen, immer öfter auch Artillerie großen Kalibers zu verwenden, um von ihm gewählte Ziele in den Ortschaften der DVR zu vernichten.
Der Kommandeur der 55. Strafartilleriebrigade Brusow hat zweimal 152mm-Artillerie gegen Wohngebiete in Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk eingesetzt.
Der Kommandeur des 46 Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ Wlasenko hat beim Beschuss von Staromichajlowka und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk 16 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen.
Der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Dropatyj hat in einem weiteren Anfall von Alkoholsucht von seinen Soldaten die Ortschaften Jasinowataja und Spartak beschießen lassen. Die Gesamtzahl seiner „Heldentaten“ beim Genozid des Volks ausgedrückt als Äquivalent von angewendeten Geschossen pro 24 Stunden beträgt 81 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm:
Der Kommandeur der 128. Gebirgssturmbrigade Schaptala hat „zur Verbesserung seines Images“ gegenüber den Verwandten der erschossenen zivilen Einwohner Shabitschewo und Spartak mit 12 Mörsergranaten des Kalibers 82mm beschossen.
Der Kommandeur des 43. Bataillons Mazejko hat unter Führung des Brigadekommandeurs der 53. mechanisierten Brigade Grusewitsch dreimal mit Panzergeschützen auf Sajzewo geschossen und fünf Mörsergranaten des Kalibers 120mm abgeschossen.
Ebenfalls haben die ukrainischen Truppen mit Granatwerfern und Schusswaffen Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Kominternowo und Sachanka beschossen.
Während der Beschüsse der ukrainischen Verbrecher starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR.
Ein weiterer Soldat der Volksmiliz der DVR starb in der Folge dessen, dass ein Fahrzeug auf eine Mine geriet, die von einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe auf der Strecke der Tankwagen gelegt wurde, ein weiterer wurde verletzt. Die Explosion erfolgte mit großer Heftigkeit, da der Brennstoff in Brand geriet, durch die Explosionswelle wurden die Fenster in sechs nahegelegenen Schulen (Nr. 8, 18, 32, 44, 58, 109), dem Lyzeums Nr. 8, einer medizinischen Schule, von drei Kindergärten (Nr. 121, 154, 191) und von Wohnhäusern beschädigt. In Folge des Herumfliegens von brennenden Teilen der Sprengeinrichtung wurde eine Elektrounterstation beschädigt, die nicht weit von der Straße liegt, wo die Mine gelegt wurde. Im Zusammenhang damit wurden das Bergwerk Schtscheglowskaja-Glubokwaja im Krasnogwardejskij-Bezirk von Makejewka vom Strom abgeschnitten und 126 Bergleute unter Tage blockiert.
Dies zeugt von einer Aktivierung der Spezialoperationskräfte der Ukraine, die gegen die Zivilbevölkerung der DVR gerichtet ist, im Zusammenhang damit, dass die Mine auf einer Durchgangsstraße gelegt wurde, die unter anderem von Einwohnern von Makejewka genutzt wird.
Unsere Aufklärung entdeckt weiter Fälle der Stationierung verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone an der Kontaktlinie. So im Gebiet folgender Ortschaften:
– Nowoselowka Wtoraja, 8 km von der Kontaktlinie, es wurde die Einrichtung einer Feuerstellung einer 122mm-Haubitze D-30 festgestellt;
– Opytnoje, 2,5 km von der Kontaktlinie, es wurde eine Feuerstellung mit zwei 120mm-Mörsern entdeckt;
– Kurachowo, 18 km von der Kontaktlinie, es wurde die Verlagerung einer Division mit 18 Mehrfachraketenwerfern „Grad“ festgestellt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und Stationierungsorte von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Dank der Aktivität von Vertretern der OSZE-Mission im Gebiet von Nowognatowka und Nikolajewka in den Verantwortungsbereichen des 2. und 3. mechanisierten Bataillons der 30 mechanisierten Brigade ist es dem ukrainischen Kommando nicht gelungen, seinen Plan zur Sprengung von Lagern mit Waffen der ukrainischen Streitkräfte in Ortschaften zu realisieren. Ziel dieses hinterlistigen Plans war es, den zivilen Einwohnern in Nowognatowka und Nikolajewka zu schaden, um anschließend die Führung der DVR der Diversion gegen die ukrainische Armee und friedliche Einwohner zu beschuldigen.
Der Wahnsinn der ukrainischen Regierung kennt keine Grenze! Unter Bedingungen des Vertrauensverlusts der Bevölkerung in die Kiewer Marionetten, sind die Verbrecher, die sich in der Ukraine an der Regierung befinden, bereit die eigene Bevölkerung zu terrorisieren, um die Führung unabhängiger Republiken zu diskreditieren sowie die Popularität der Idee einer Dezentralisierung in den Regionen des Landes zu senken.
Das militärische Kommando der „ATO“ unternimmt keinerlei Maßnahmen zur Erhöhung der Motivation seiner Soldaten. Der moralisch-psychische Zustand der ukrainischen Soldaten, die sich an der Kontaktlinie befinden, ist äußerst niedrig. Die Leute beginnen einfach auseinanderzulaufen und nehmen dabei ihre persönliche Waffe mit.
Es wurde festgestellt, dass zwei Soldaten des 37. Bataillons der 56. Panzergrenadierbrigade, die im Gebiet von Nowoselowka stationiert ist, eigenmächtig ihren Truppenteil verlassen und Maschinengewehren und Munition mitgenommen haben. Vom Kommando des Bataillons werden interne Ermittlungen durchgeführt, die Suche nach den Soldaten wurde organisiert. Dabei wird die Information über den Vorfall sorgfältig vor der übergeordneten Führung verheimlicht.
Gleichzeitig unternimmt das Kommando der „ATO“ zur Senkung der Spannungen in den Abteilungen Maßnahmen für einen möglichst schnellen Abzug der Truppen aus der Kampfzone und zur Entlassung der Soldaten der 6. Mobilisierungswelle. Unter anderem begann nach unseren Informationen der Abzug von Abteilungen der 58. Panzergrenadierbrigade aus dem Gebiet von Awdejewka auf den Truppenübungsplatz „Schirokij Lan“ mit einer darauf folgenden Entlassung der Soldaten.
Die Truppenteile der Volksmiliz der DVR führen die taktischen Übungen fort. Heute trainieren unsere Abteilungen die Überwindung von Wasserhindernissen mit der Einnahme eines Brückenkopfs für die weitere Entwicklung eines Angriffs und der Heranziehung von Reserven in den Kampf.
Nach unseren Informationen ist zur Analyse der Übungen der Volksmiliz der DVR mit Angriffsthematik vom 3. bis zum 6. Oktober im Verantwortungsbereich des operativ-taktischen Kommandos „Mariupol“ der Militärattachee bei der US-Botschaft in der Ukraine Oberst Paul Schmidt eingetroffen, der eine Bewertung der Fähigkeiten des ukrainischen Kommandos bei der Abwehr eines Angriffs unserer Truppen unter Bedingungen einer beginnenden Demobilisierung der ukrainischen Soldaten abgeben soll, nachdem Poroschenko den Befehl zur Entlassung der Einberufenen der 6. Mobilisierungswelle unterzeichnet hat.
Gemäß der Rahmenvereinbarung der dreiseitigen Kontaktgruppe vom 21.9.16 läuft heute die Frist zur Durchführung der Maßnahmen zur Trennung von Kräften und Mittel der Seiten an der Kontaktlinie im Gebiet von Petrowskoje aus.
Die Volksmiliz der DVR hat alle vorbereitenden Maßnahmen erfüllt und war bereit, rechtzeitig den Abzug ihrer Abteilungen an diesem Abschnitt vorzunehmen. Aber die ukrainische Seite hat die genannten Vereinbarungen vollständig ignoriert, obwohl die OSZE-Mission ihre Erfüllung gefordert hat. Dadurch hat die ukrainische Seite die Realisierung der Bedingungen der Rahmenvereinbarungen vollständig zum Scheitern gebracht und hat nicht die Absicht den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen.

 

De.sputniknews.com: USA erwägen Schläge gegen Assad-Armee in Syrien – Washington Post.
Die Behörden der USA haben ein militärisches Eingreifen in den Syrien-Konflikt erörtert, wie The Washington Post schreibt.
Nach Angaben der WP hat in der vergangenen Woche im Weißen Haus eine Zusammenkunft von Vertretern des Außenministeriums, der CIA und des Stabschef-Komitees der US-Streitkräfte stattgefunden, bei der potentielle Luftangriffe gegen Positionen des syrischen Regimes diskutiert wurden.
Die Erörterung dieser Frage soll voraussichtlich schon am kommenden Wochenende in einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates unter Vorsitz des Präsidenten Barack Obama fortgesetzt werden.
Ein Diskussionsteilnehmer sagte, im Gespräch seien Schläge gegen die Start-und Landepisten der syrischen Luftwaffe mit Marschflugkörpern und anderen Waffen mit großem Aktionsradius. Zudem soll der Vorschlag aufgetaucht sein, diese Operation im Geheimen zu realisieren, um einen Einspruch des Weißen Hauses gegen Schläge gegen das syrische Regime ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats zu umgehen.
Außerdem sollen Vertreter der CIA und des Stabschef-Komitees die Möglichkeit „kinetischer“ Aktivitäten gegen die Führung Syriens unterstützt haben. In diesen Strukturen meine man zugleich, dass ein Fall Aleppos die „Anti-Terror-Ziele Amerikas in Syrien“ untergraben könnte. Dabei sei wenig wahrscheinlich, dass Obama derartige Luftangriffe bewilligen werde, schreibt The Washington Post.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainische Seite hat in Staniza Luganskaja eine bezahlte Aktion gegen die Schaffung einer demilitarisierten Zone organisiert, um die Bevölkerung mit „Separatisten“ einzuschüchtern und entgegen den Minsker Vereinbarungen ihre Kräfte und Mittel nicht von der Kontaktlinie abzuziehen.
Marotschko erinnerte daran, dass gemäß der Rahmenvereinbarung der Kontaktgruppe vom 21. September 2016 „heute, am 5. Oktober, die Frist für die Erfüllung der Maßnahmen zur Trennung von Kräften und Mitteln der Seiten an der Kontaktlinie an zwei Abschnitten – in den Gebieten von Staniza Luganskaja und Solotoje – abläuft“.
„Die Volksmiliz der LVR hat ihrerseits alle vorbereitenden Maßnahmen durchgeführt und war bereit, rechtzeitig den Abzug ihrer Abteilungen in diesen Abschnitten umzusetzen. Aber die ukrainische Seite hat sich geweigert, Kräfte und Mittel im Gebiet von Staniza Luganskaja abzuziehen, und so die Realisierung der Bedingungen der Rahmenvereinbarung zum Scheitern gebracht“, unterstrich Marotschko.
Er fügte hinzu, dass damit die ukrainische Seite gezeigt hat, dass sie nicht die Absicht hat. den Konflikt im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen und im Gegenteil alle Möglichkeiten für seine militärische Lösung nutzt.
„Vor diesem Hintergrund wurde am Tag der geplanten Trennung von Kräften und Mittel an der Kontaktlinie, am 3. Oktober, eine Protestaktionen gegen die Schaffung einer demilitarisierten Zone in Staniza Luganskaja organisiert und durchgeführt“, teilte der Major mit.
„Die Teilnehmer der Aktion riefen dazu auf, keine „Separatisten“ nach Staniza Luganskaja zu lassen, weil es angeblich eine große Wahrscheinlichkeit gibt, dass ein Teil der Häuser und eine Reihe ziviler Objekte in Staniza Luganskaja nach dem Abzug der ukrainischen Streitkräfte unter die Kontrolle der LVR geraten“, sagte Marotschko.
„Nach bestätigten Infoformationen wurde bekannt, dass die Aktion vorher geplant und mit dem Ziel durchgeführt wurde, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen. Und die Teilnehmer der Aktion erhielten für ihre Teilnahme eine materielle Entlohnung“, unterstrich der Vertreter der Volksmiliz.
„Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich verschärft“, teilte Marotschko mit und erinnerte daran, dass die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen haben.
„Nach unserer Information wurde im Gebiet von Solotarewka, Popasnaja-Bezirk, eine Ansammlung von Technik der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, nämlich: die Stationierung von drei Mehrfachraketenwerfern „Uragan“, neun Panzern, zwei Einheiten Panzertechnik und zehn Fahrzeugen. Diese gesamte Technik wird sorgfältig bewacht und befindet sich auf einem ausgerüsteten Parkplatz für Militärtechnik“, erläuterte Marotschko.
„Am Rand von Troizkoje, das in der Nähe der Kontaktlinie liegt, wurden auf den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in einem Unterstand zwei getarnte Panzer und eine Einheit Panzertechnik entdeckt“, fuhr er fort.
„Am nördlichen Rand von Luganskoje wurden Feuerstellungen einer Mörserbatterie, vermutlich aus der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Die geringe Entfernung von der Kontaktlinie und die Nähe von privaten Häusern zu den Positionen der ukrainischen Streitkräfte geben dem Gegner die Möglichkeit, sich hinter zivilen Einwohnern zu verstecken und ungestraft die Positionen der Volksmilz zu beschießen“, fügte der Major hinzu.
„Heute sind Schießübungen geplant, sowohl am Tag als auch in der Nacht. Ich möchte die Einwohner der Hauptstadt beruhigen: während der nächsten 24 Stunden werden Explosionen und Schüsse zu hören sein. Beunruhigen Sie sich nicht – alles ist unter Kontrolle, es laufen geplante Übungen“, informierte Marotschko.
„Die Volksmiliz hält die Minsker Vereinbarungen genau ein, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite ist sie immer bereit, entschieden zu handeln und beliebige Aufgaben zu erfüllen“, unterstrich er.

 

De.sputniknews.com: Boris Johnson mutiert zum Chefhetzer gegen Russland.
Die Eskalation des Syrien-Konfliktes hat zur Umverteilung der Rollen in den Beziehungen zwischen Russland und dem Westen geführt. Die Rolle des größten Opponenten Moskaus wurde vom britischen Außenminister Boris Johnson übernommen, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch.
Die jüngste Verkündigung des britischen Außenministers, der die Handlungen Russlands in Syrien als „Kriegsverbrechen“ bezeichnete, spitzte die Beziehungen zwischen Moskau und London zu – nur einen Monat nach dem ersten Treffen des Präsidenten Wladimir Putin mit der neuen britischen Regierungschefin Theresa May.
„Das weiterhin gegen die Einwohner von Aleppo wütende Regime von Baschar al-Assad und die Beteiligung der Russen daran, was eindeutig zu den Kriegsverbrechen zu zählen ist, macht die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen unmöglich und verschlimmert nur die Migrationskrise“, sagte Johnson bei einer Sitzung der Konservativen Partei.
Die Wiederaufnahme der großangelegten Kampfhandlungen in Aleppo, die am 19. September nach der Torpedierung des neuen Waffenstillstandes begannen, verwandelten Johnson in wenigen Tagen in den größten westlichen Kritiker Russlands, der nach seiner harten Rhetorik nicht nur seine europäischen Kollegen, sondern auch den US-Präsidenten Barack Obama überholte. Er sagte in einem Interview mit der Zeitung „The Sun“, dass Russland angesichts der Handlungen in Syrien zum Außenseiter werden könne. „Wir versuchen, die Beweise zu sammeln, weil das, was geschieht, meines Erachtens zu den Kriegsverbrechen gezählt werden kann“, so Johnson.
Ihm zufolge erwägen Großbritannien und die USA mehrere Varianten zur Druckausübung auf Russland, damit es seine Position zu Syrien ändert. „Die einzige starke Waffe, über die wir verfügen, ist die Scham“, so Johnson.
Noch im Juli, kurz vor dem Amtsantritt Johnsons, äußerte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, die Vermutung, dass der ehemalige Bürgermeister Londons auf dem neuen Posten zurückhaltender bei seinen Äußerungen sein werde. Der Anlass für solche Hoffnungen waren die früheren Äußerungen Johnsons. Im Dezember rief er in der Zeitung „The Telegraph“ zur Kooperation mit Präsident Assad und Russland auf, was als Bestätigung seiner Sympathien für Russland wahrgenommen wurde.
Nach dem Wechsel der britischen Regierung versuchte Moskau, die Chance auf den Neustart mit London zu nutzen. Am Tag der Ernennung Mays zur Ministerpräsidentin schickte Wladimir Putin ihr ein Gratulationstelegramm, wobei er die Absichten für einen konstruktiven Dialog bestätigte. Anfang September traf er sich mit May am Rande des G20-Gipfels in China.
Allerdings dauerten die Hoffnungen auf den Neustart nicht lange an. In ihrem ersten Auftritt als Regierungschefin warf May Russland die Untergrabung des internationalen Sicherheitssystems vor. Dann zeigte sich Johnson in einer neuen unerwarteten Rolle.
Nach dem Rücktritt Camerons wurde in Moskau mit Optimismus über die Zukunft der russisch-britischen Beziehungen gesprochen, sagte der Direktor des Russischen Rats für internationale Angelegenheiten, Andrej Kortunow. Es entstanden Hoffnungen, dass falls das neue Kabinett für Brexit sei, der unverzügliche Wechsel des außenpolitischen Kurses Londons auch zur Normalisierung der Beziehungen zu Moskau führen sollte. Doch nach einem Monat kam es zur Ernüchterung und Befreiung von Illusionen. Im Unterschied zur vorherigen Regierung mangelt es dem jetzigen Kabinett an Qualifikation und Erfahrung, was dem russisch-britischen Dialog zusätzliche Probleme bereitet. Während Reizfaktoren früher dank hochqualitativer britischer Diplomatie vom Tisch geräumt worden seien, sei diese Qualität heute gesunken, was die jüngsten Äußerungen Johnsons bestätigen würden, so der Experte. Die fehlende Professionalität des neuen britischen Außenamtschefs habe sich ebenfalls bei der Scheidung von der EU gezeigt. Wenn Johnson sage, er sehe keinen Zusammenhang zwischen der freien Bewegung von Menschen und dem freien Markt, löst dies in der EU skeptisches Lächeln aus.

 

Lug-info.com: Gemüse, Buchweizengrütze und Zucker sind in der Republik im September im Vergleich zum August billiger geworden. Davon zeugen die Daten des vergleichenden Preismonitorings des Statistikkomitees der LVR.
So liegt der Preis von Weißkohl Ende September bei 12,8 Rubel, was 12,8% weniger ist als Ende August. Möhren und rote Rüben sind im September um 7,5% bzw. 7,4 % billiger, der Preis für Gemüsezwiebeln sank um 14,6%. Buchweizengrütze wurde um fast 11% billiger, Zucker um 7,2%.
Auch wurden im September Quark, Rindfleisch, Reis, Salz, Roggen- und Weizenbrot, Mehl, Milch, Sonnenblumenöl und Kartoffeln wesentlich billiger.
Gleichzeitig haben sich die Preise für Sahne, Brot aus Mehl qualitativ höherer Sorten, Schweinefleisch und saure Sahne unwesentlich erhöht.
Ende September ist der Preis für Eier im Vergleich zu Ende August erheblich gestiegen – um 22,7% und er beträgt nun im Durchschnitt in der Republik 48 Rubel.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass die Verbraucherpreise in der Republik im Vergleich zum Juli um 0,5% gesunken sind.

 

Lug-info.com: Der Vertreter der LVR, das Mitglied des Präsidiums der Gewerkschaftsförderation Andrej Kotschetow, nimmt an der Arbeit des 17. Kongresses des Weltgewerkschaftsbundes teil, der heute im südafrikanischen Durban eröffnet wurde. Dies teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
An der Eröffnung des Kongresses nahmen Vertreter von 244 Gewerkschaften aus 111 Ländern teil.
„Bei der Eröffnung des Kongresses sagte dessen Ehrengast, der Präsident der Republik Südafrika Jacob Zuma, dass sich auf dem Forum Vertreter alle progressiven gesellschaftlichen Bewegungen der heutigen Welt versammelt haben. Denn jetzt sind die Gewerkschaften der Stützpfeiler, der Millionen Arbeiten in der ganzen Welt hilft, ihre Rechte zu verteidigen“, berichtete Kotschetow.
„Der Präsident der Republik Südafrika unterstrich auch, dass wir derzeit eine weitere Krise der globalen Ökonomie beobachten, in die uns alle die Spiele der Imperialisten geführt haben. Wir alle sehen, wie die Kapitalisten Staaten in Länder mit starker und mit schwacher Wirtschaft einteilen. Und dies zwingt viele Menschen, ihre Häuser und Familien zu verlassen und Arbeit in anderen Ländern zu finden. Dazu kommen noch die Kriege, die die Menschen auch zwingen zu migrieren. Dies alles macht die einen noch ärmer und die anderen noch reicher. Dies ist eine globale Herausforderung für uns alle“, fügte er hinzu.
Der Vertreter der Gewerkschaftsföderation der LVR berichtete, dass sich der Generalsekretär des Weltgewerkschaftsbundes Giorgos Mavrikos an die Teilnehmer es Kongresses gewandt hat.
„Er berichtete darüber, dass sich der Kampf der Arbeiterklasse in verschiedenen Ländern der Welt entfaltet, und er zählte auch alle Gewerkschaftsführer auf, die verfolgt werden oder in ihren Ländern in Gefängnissen sitzen. Mavrikos unterstrich, dass der Weltgewerkschaftsbund 92  Millionen Menschen aus 244 Organisationen in 111 Ländern vereint, und diese Organisation vergisst für keinen Augenblick die, die aufgrund ihres Kampfes leiden und wird niemals aufhören sie zu unterstützen“, teilte Kotschetow mit.
Der 17. Kongress des Weltgewerkschaftsbundes dauert bis zum 8. Oktober. Die Vertreter der Gewerkschaftsorganisationen der Welt planen die Ergebnisse der Aktivität des Weltgewerkschaftsbundes zu bewerten, eine neue Führung zu wählen und einen gemeinsamen Aktionsplan für die nächste Zukunft auszuarbeiten.

 

De.sputniknews.com: Moskau: Initiative zum Atomwaffen-Verbot ist „äußerst zweifelhaft“
Russland hält die Idee eines unverzüglichen Verbots von Atomwaffen für kontraproduktiv, wie der russische Abrüstungsbeauftragte Michail Uljanow am Mittwoch im Rahmen der 71. Tagung der UN-Vollversammlung in New York sagte.
„Wir respektieren die Ansichten derjenigen, die für das Verbot für Atomwaffen eintreten, und teilen das edle Ziel zum Aufbau einer nuklearfreien Welt. Die Frage besteht darin, wie die Wege zur Erreichung dieses Zieles gestaltet werden müssen, ohne dabei die strategische Stabilität zu untergraben, das System der Zügelung und der Gegengewichte in den internationalen Beziehungen zu stören, die Welt in Chaos und eine gefährliche Unvorhersagbarkeit zu versetzen, die Unverletzlichkeit des Vertrages zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen zu gefährden und die Uneinigkeit zu einer solch sensiblen Frage, wenn auch unabsichtlich, zu vertiefen“, sagte Uljanow.
Allerdings lasse sich das Projekt nicht so leicht umsetzen.
„Vom praktischen Standpunkt aus ist die Initiative zum Verbot von Atomwaffen äußerst zweifelhaft. Sie könnte nur dann einen Sinn haben, wenn alle Nuklearmächte bereit wären, sich der Idee anzuschließen. Es gibt aber keine solche Bereitschaft. Auf jeden Fall wird sich Russland nicht an Maßnahmen beteiligen, die nicht der Realität und den früheren Vereinbarungen entsprechen. Es gibt den Grund anzunehmen, dass auch andere Atommächte so handeln werden“.
„Eine mechanische Erzwingung der Länder, die Atomwaffen besitzen, auf diese zu verzichten, ohne Rücksicht auf strategische Realien und legitime Interessen im Sicherheitsbereich, trägt kaum zur Erreichung dieses Zieles bei und führt dagegen zur Entfremdung und Polarisierung und zu einem direkten Antagonismus zwischen Anhängern verschiedener Standpunkte“, so Uljanow.
Nicht das Verbot von Atomwaffen, das zurzeit zu einer rein propagandistischen Aktion würde, sondern eine ernsthafte gemeinsame Arbeit zur Schaffung von Bedingungen, die real die Atomabrüstung fördern würden, sei momentan vorrangig.

 

Dnr-online.ru: Heute, am 5.Oktober fanden auf einem der Truppenübungsplätze der DVR oprativ-taktische Übungen zur Ausarbeitung von Elementen von Angriffsaktionen statt. Im Verlauf der Übungen trainierten die Abteilungen die Überwindung von Wasserhindernissen mit darauf folgender Einnahme eines neuen Brückenkopfs für die weitere Entwicklung des Angriffs und die Heranführung von Reserven in den Kampf. Dies teilte ein Korrespondent der offiziellen Seite der DVR mit.
„Die erste Etappe der Übungen ist beendet – die Überwindung eines Wasserhindernisses. Dies ist eines der schwierigsten Elemente. Alle Soldaten und Kommandeure sind sehr verantwortungsvoll daran gegangen. Die Technik war vorbereitet. Die Überwindung des Wasserhindernisses erfolgte an einem nicht vorbereiteten Abschnitt eines Flusses, alles war maximal an eine reale Kampfsituation angenähert. Wir unterstützen ständig die militärische Ausbildung der Truppen, um jederzeit einen Angriff des Gegners abwehren zu können. Und nicht nur abzuwehren, sondern auch zum Gegenangriff überzugehen und günstige Linien einzunehmen. Außerdem wurden von uns Aktivitäten zu Abwehr einer Übungsattacke eines wahrscheinlichen Gegners trainiert, der in unsere Verteidigung eindrang, und der Übergang zum Gegenangriff. Weiter werden nächtliche Schießübungen mit Panzergeschützen stattfinden und in der nächsten Etappe der Übungen werden das Halten der Positionen, die von unseren Abteilungen eingenommen wurden, sowie die Abwehr eines Gegenangriffs des Gegners geübt“, berichtete der Verteidigungsminister der DVR, Generalleutnant Wladimir Kononow.
„An den Übungen nehmen drei Brigaden teil, die ihre einzelnen bataillons-taktischen Einheiten bereitgestellt haben. Außerdem nehmen ein einzelnes Panzerbataillon und die 3. Gorlowker Panzergrenadiergardebrigade teil, die nach dem Übungsplan den Gegenangriff unterbinden und zum Angriff unter Haltung der eingenommenen Linien übergehen soll. Ich meine, dass die Übungen mit der Bewertung „gut“ verlaufen sind. Soldaten und Kommandeure haben die gestellten Aufgaben erfüllt“, fügte der Verteidigungsminister der DVR hinzu.

 

Dan-news.info: Die Behörden der DVR planen, bis zum Ende des Jahres 32 Wohnhäuser im am meisten zerstörten Dorf im Bezirk von Debalzewo – Nikischino – wieder aufzubauen. Dies teilte heute die Leiterin der örtlichen Verwaltung Natalja Beljajewa mit.
„Bis zum Ende dieses Jahres planen wir 32 Häuser wieder aufzubauen. Diese Häuser haben während der Kämpfe nicht stark gelitten und können wieder aufgebaut werden. Derzeit werden die notwendigen Baumaterialien geliefert“, sagte sie.
Das Dorf Nikischino befindet sich 12 km südöstlich von Debalzewo. Die Ortschaft hat im Verlauf der Kämpfe 2014-2015 stark gelitten. Nach den Worten Beljajewas wurden dort 353 Häuser unterschiedlich stark beschädigt. Ein Siebtel ist vollständig zerstört und kann nicht wieder aufgebaut werden.
Heute erinnert das Dorf an ein verlassenes Gebiet. Auf den Straßen gibt es praktisch keine belebten Orte. Ein großer Teil der Bevölkerung lebt in halbzerstörten Gebäuden. Es scheint, dass der Krieg das Dorf für keinen Tag verlassen hat. Überall sind Ruinen und Bauschutt. Der Wiederaufbauprozess verläuft langsam, hauptsächlich durch die Einwohner selbst.
„Unser Haus wurde stark beschädigt. Ganz blieb nur die Küche von 2 mal 4 Meter, in ihr leben wir jetzt“, erzählt der Einwohner Nikolaj Krajnij „Im Winter war es sehr kalt, selbst der Ofen wurde nicht gerettet. Deswegen mussten wir aus Steinen der zerstörten Wände einen kleinen Verschlag bauen, damit es nicht so zieht“.
In der Dorfverwaltung wurde mitgeteilt, dass sich während der Zeit des Konflikts die Bevölkerung fast auf ein Drittel reduziert hat. Bis zum Krieg lebten hier 732 Menschen, jetzt 274. Im September 2014 verlief die Frontlinie durch das Dorf. Die ukrainischen Truppen haben hier ihren Stützpunkt gehabt, Positionen in den Häusern befestigt, in den Höfen stand Panzertechnik. Die heftigen Kämpfe um Nikischino dauerten einige Monate, es starben sechs friedliche Einwohner. Das Dorf wurde durch die Milizen der DVR erst im Januar 2015 mit Beginn der Debalzewo-Operation befreit.
Vertreter der humanitären Mission „Zentrum zur Entwicklung des Donbass“ haben heute den Einwohnern von Nikischino Lebensmittelpakete gebracht, die im Gebäude der Dorfverwaltung ausgeteilt wurden.
Unter den Empfängern sind vor allem Menschen im Rentenalter. Insgesamt wurden 200 Lebensmittelpakete zu je 14 kg übergeben. Sie beinhalten Grieß, Nudeln, Sonnenblumenöl, Bohnen, Fischkonserven, Zucker und Salz.
„Bei der Ausgabe der Hilfe hatten die Menschen Vorrang, deren Häuser am meisten unter den Kämpfen gelitten haben. Dies ist der Anfang unserer Arbeit mit dem „Zentrum zur Entwicklung des Donbass“, ich denke, dass wir auch weiter mit ihnen arbeiten werden“, sagte die Leiterin der Ortsverwaltung Natalja Beljajewa.
Die Hilfe konnte an einem Tag ausgegeben werden. Die Aktivisten der humanitären Organisation halfen den Einwohnern die Lebensmittel zu verpacken und auf Karren zu verladen.
„Mein Haus ist fast vollständig zerstört, das der Tochter abgebrannt. Jetzt lebe ich in dem einen unversehrten Zimmer. Es ist sehr schwer zu leben. Gut, dass sich hier Menschen befinden, die uns helfen. Vielen Dank an sie“, sagte die Rentnerin Jewdokija Kirijenko.



 

De.sputniknews.com: Experten: Angriff auf UN-Hilfskonvoi in Aleppo war inszeniert.
Der Überfall auf den humanitären UN-Konvoi in Aleppo ist eine gründlich vorbereitete Inszenierung gewesen. Das geht aus einem Bericht unabhängiger Experten der Internationalen Gruppe zur Unterstützung Syriens hervor.
Die Experten haben eine Vergleichsanalyse von Fotos und Videos des Überfalls vorgenommen, die in Massenmedien zugänglich waren. Außerdem berücksichtigten sie das Video, das eine russische Drohne aufgenommen hatte, die den Konvoi begleitet hatte. Auf dem Video war „ein Fahrzeug mit einem Anhänger deutlich zu sehen, auf dem ein großkalibriger Minenwerfer zu sehen war“. Das Auto „bewegte sich unter Deckung des humanitären Konvois“.
„Urum al-Kubra liegt auf dem von der al-Nusra-Front kontrollierten Territorium. Mehr noch: Dieses Territorium ist als Gebiet mit einer hohen Konzentration von Kämpfern markiert. Wenn man Berichte vom 19. September analysiert, sieht man, dass die al-Nusra-Kämpfer im selben Ort und zur selben Zeit eine Großoffensive in Richtung Aleppo begannen, die von Artilleriewaffen, Panzern und Mehrfachraketensystemen unterstützt wurde“, heißt es in der Analyse.
Für die Version, der Angriff sei inszeniert worden, spricht den Experten zufolge der Umstand, dass das Fahrerhaus eines der Laster unberührt blieb, so dass es darauf keine Explosionsspuren gab, wobei die ganze Ladung verbrannte. Zudem gab es auf dem Asphalt keine Schäden von Bombenexplosionen.
Ferner verwiesen die Experten darauf, dass die Lage der Lastwagen auf der Straße anders gewesen sei als das für Luftangriffe typisch sei: Sie hätten durch die Explosionswelle umgekippt worden sein müssen. Außerdem hätte es bei einem Luftschlag auf den Hauswänden Spuren von Bombensplittern geben müssen. Tatsächlich aber seien nicht einmal die Reifen der Lastwagen geplatzt. Auch Kartons in den Wagenkästen seien liegen geblieben. Auf einigen von ihnen waren nur Spuren von kleinen Steinen zu sehen, die üblicherweise nach Explosionen von kleinen splitterfreien Sprengsätzen bleiben.
Merkwürdig fanden die Experten auch den Trichter nach dem vermeintlichen Bombenangriff: „Der zentrale Teil des Trichters zieht Objekte in sich hinein anstatt sie auszustoßen. Ist das etwa ein Schwarzes Loch?“
„Anhand dieser vorläufigen Analyse können wir feststellen, dass es sich um eine gut vorbereitete Angriffsinszenierung handelt“, wurde in dem Bericht unterstrichen.
Eine diplomatische Quelle aus dem Umfeld der Internationalen Gruppe zur Unterstützung Syriens verriet, dass der Bericht in einer Sitzung von Zielgruppen präsentiert und US-Vertretern zur Verfügung gestellt worden sei, „die sich diese Schlussfolgerungen nicht gefallen ließen“.
Der UN-Konvoi mit Hilfsgütern für die Einwohner der Provinzen Aleppo und Homs war einem Angriff ausgesetzt worden, bei dem 18 von insgesamt 31 Lastwagen vernichtet wurden. Der Zwischenfall ereignete sich bei Urum al-Kubra, nordwestlich der Stadt Aleppo. Die UNO informierte über zahlreiche Todesopfer.
Die USA warfen Russland vor, mit dem Angriff verbunden zu sein. Das russische Verteidigungsministerium erklärte im Gegenzug, russische und syrische Luftstreitkräfte hätten keine Schläge gegen den humanitären Konvoi versetzt, und teilte zugleich mit, dass es unter den UN-Lastwagen einen Pick-up der Terroristen gegeben habe und dass sich in der Gegend, durch die sich die Kolonne bewegte, eine US-amerikanische Angriffsdrohne Predator befunden habe. Die UNO konnte nicht beweisen, dass ihr Konvoi aus der Luft angegriffen worden war.
Im Weißen Haus erklärte man, für die Attacke sei Russland verantwortlich, selbst wenn das die syrischen Regierungstruppen getan haben.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Russland setzt Abkommen mit USA über Kooperation in Atombranche aus.
Russland hat ein mit den USA unterzeichnetes Abkommen über die Kooperation in der Atom- und Energiebranche ausgesetzt. Eine dahin gehende Anordnung wurde am Mittwoch von Ministerpräsident Dmitri Medwedew unterzeichnet.
Die Entscheidung wird auf die von den USA verhängten Einschränkungen bei der Zusammenarbeit mit Russland in der Atomenergie zurückgeführt.
„Die regelmäßige Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch die USA, darunter auch die zeitweilige Einstellung der bilateralen Kooperation im Bereich der Atomenergie, macht Gegenschritte erforderlich“, teilte das Kabinett mit. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass die Kooperation bei der Verbesserung der Beziehungen wieder aufgenommen werden könnte.
In dem am 16. September 2013 in Wien unterzeichneten Abkommen werden Richtungen der wissenschaftlich-technischen Kooperation beider Länder bei der friedlichen Nutzung von Atomkraft festgelegt. Das Dokument enthält Bestimmungen zur nuklearen Sicherheit, zum Projektieren von Atomkraftwerken und innovativem Kernbrennstoff, zur Nutzung nuklearer Technologien in Medizin und Wirtschaft sowie zum Umgang mit radioaktiven Abfällen.
Zuvor hatte Russland bereits einen Vertrag mit den USA über die Entsorgung von überschüssigem waffenfähigem Plutonium ausgesetzt.

 

De.sputniknews.com: Wie die Nato Russland in der Arktis beherrschen will.
Wie kann Russland aus der Arktis verdrängt werden? Diese Frage beschäftigt die Nato. Unlängst hat Washington eingeräumt, derzeit einen Plan zur Eindämmung Moskaus in der arktischen Region auszuarbeiten, berichtet der TV-Sender „RT“. Was genau haben die USA in den nördlichen Breiten vor?
Russlands Militärpotential ziehe mit der Schlagkraft des Westens nahezu gleich, erklärte der norwegische Oberbefehlshaber, Admiral Haakon Bruun Hanssen, wie „RT“ unter Berufung auf das „Wall Street Journal“ berichtet.
Am meisten sei der Westen über die Modernisierung der technischen Ausstattung der russischen Nordkräfte besorgt, so der Admiral. Es gehe um neue Waffensysteme, Plattformen, Sensoren, die weitaus flexibler und effektiver seien als alles, „was es im Kalten Krieg gab“.
„Die Russen haben uns gezeigt, dass ihre Schiffe mit Hightech ausgerüstet sind“, kommentierte Bruun Hanssen die russische Nordmeer-Flotte in der Barentssee. Norwegen müsse die Überwachung neuer russischer Schiffe, U-Boote und Flugzeuge intensivieren, rät der Admiral. Nato-Beamte pflichten dem Norweger bei: Dem „aggressiven“ Russland müsse man auf die Finger schauen.
Eindämmen und Herrschen
Um die „russische Aggression“ einzudämmen, habe die nordatlantische Allianz mit Marineübungen begonnen, erklärte die Nato. Diesen Sommer haben laut der Allianz acht Nato-Mitgliedsländer eine Übung im Nordmeer abgehalten, an der auch U-Boote beteiligt waren. Diplomatische Maßnahmen seien für die Nato nicht grundlegend, berichtet „RT“ unter Berufung auf das „WSJ“. „Wir sind auf der Suche nach dem richtigen Gleichgewicht zwischen militärischer Präsenz und dem Erhalt eines niedrigen Spannungsgrads“, sagte ein Nato-Sprecher.
Grenzenlose USA
Nach dem Aufflammen der Ukraine-Krise sind die Beziehungen Russlands und der Nato auf dem tiefsten Stand seit dem Ende des Kalten Krieges. Der Nato-Russland-Rat hat seine Arbeit zeitweise gänzlich eingestellt. Zwar treffen sich die Vertreter Russlands und der nordatlantischen Allianz seit April dieses Jahres wieder, doch die Häufigkeit und Effektivität der Zusammenkünfte bleiben weit unter dem Vor-Krisen-Niveau.
Die USA haben indes im vergangenen Februar öffentlich eingeräumt, die Möglichkeiten einer Eindämmung Russlands in den nördlichen Breiten zu prüfen. Das erklärte damals der Oberbefehlshaber der Nato-Kräfte in Europa, Philip Breedlove. „Wir prüfen die Möglichkeiten, Russland in der Arktis einzudämmen“, so der Nato-General. „Russlands Ambitionen berühren nicht die Vereinigten Staaten, aber sie berühren drei unserer Verbündeten“, sagte er, ohne genau zu erklären, wie Russland aufgehalten werden soll. Diesen Part übernahm sein Kollege, General Paul Selva, Vize-Präsident der US-Stabchefs.
Die Spitze des Eisbergs
„Was die Materialausstattung angeht, haben wir keinerlei Möglichkeiten, unsere Überwasser-Präsenz in der Arktis zu gewährleisten. Dieses Problem muss gelöst werden“, sagte der US-General der Zeitschrift „Business Insider“.
Nach Ansicht von Selva müssen neue Eisbrecher her. Veränderungen in der Arktis überwachen, verstehen und steuern zähle „vom strategischen Standpunkt her zu den nationalen Interessen der Vereinigten Staaten – wie auch zu den Interessen aller Arktisanrainer, einschließlich Russlands“, sagte Paul Selva.
Die Eisbrecher würden das Problem nicht gänzlich lösen, aber ein Teil der Lösung seien sie in jedem Fall, betonte der General. Gegenwärtig hätten die Vereinigten Staaten zwei Eisbrecher, während Russland über 20 solcher Schiffe verfüge, schreibt „Business Insider“.
„Es ist nicht nur so, dass wir nicht auf einem Level mit Russland sind. Wir sind überhaupt nicht mit von der Partie“, erklärte der General der US-Küstenwache, Paul Zukunft, in einem Interview mit derselben Zeitschrift.

 

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