Presseschau vom 30.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Abends / nachts:

 

 

De.sputniknews.com: Holocaust-Vorwurf: Ukrainische Nationalisten fordern Entschuldigung von Israel
Ein Skandal ist zwischen Kiew und Tel Aviv ausgebrochen, nachdem der israelische Präsident Reuven Rivlin am Mittwoch in seiner Rede in der Obersten Rada (ukrainisches Parlament) Nationalisten aus der ukrainischen Partei OUN der Beteiligung am Holocaust beschuldigt hatte, schreibt die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ am Donnerstag.
Rivlins Kiew-Reise war dem 75. Jahrestag des Massenmordes an Juden in Babij Jar während des Zweiten Weltkriegs gewidmet. Er führte an, dass etwa 1,5 Millionen Juden auf dem Territorium der heutigen Ukraine getötet worden seien. Dabei seien viele Ukrainer Mithelfer der Nazis gewesen, und zwar vor allem OUN-Kämpfer.
Da aber die aktuellen Behörden in Kiew großenteils aus Anhängern von OUN-Ideen bestehen, fühlten sie sich beleidigt und forderten vom israelischen Staatschef eine offizielle Entschuldigung.
So fand die Vizevorsitzende der Obersten Rada, Irina Geraschtschenko, Rivlins Äußerungen unangebracht. „Während seines Auftritts im ukrainischen Parlament gestattete sich der israelische Präsident unkorrekte und undiplomatische Einschätzungen gewisser Kapitel der tragischen ukrainischen Geschichte, darunter der OUN. Aus meiner Sicht war das keine weise Position unseres hohen Gastes“, schrieb Geraschtschenko auf ihrer Facebook-Seite.
Auch der Führer der Radikalen-Partei, Oleg Ljaschko, verlangte von Rivlin eine Entschuldigung für seine Äußerung, unter den Ukrainern hätte es viele Nazi-Mithelfer gegeben.
Der Vizeleiter des Staatlichen Komitees für Fernsehen und Rundfunk der Ukraine, Bogdan Tscherwak, nannte Rivlins Aussage „Spucken in die Seele der Ukrainer“.
Erinnernswert ist, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko im Mai 2015 den Mitgliedern der OUN-UPA den Status „Kämpfer um die Unabhängigkeit der Ukraine“ verliehen hatte, während die OUN-Veteranen das Recht auf zusätzliche soziale Vergünstigungen bekamen.
„Rivlins Rede in der Rada war ein Schlag ins Gesicht der Bandera-Anhänger“, sagte der israelische Publizist Avigdor Eskin. „Ihre Reaktion spricht für sich. Aber an Rivlins Worten gab es nichts Überraschendes. Bereits vor acht Jahren hatten 36 Abgeordnete der Knesset (israelisches Parlament) einen Brief an den damaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko geschickt und verlangt, die offizielle Politik zur Verehrung des Nazismus zu stoppen. Es gab auch eine Erklärung des israelischen Außenministeriums zu diesem Thema. Und vor drei Jahren wandten sich 62 Abgeordnete der Knesset an das EU-Parlament und äußerten ihre Besorgnis über den Aufschwung von neonazistischen, antisemitischen und antirussischen Tendenzen in der Ukraine. Israel weigerte sich, sich den Russland-Sanktionen anzuschließen und Russland in der UNO zu verurteilen. Israel weigert sich, der Ukraine jegliche Arten moderner Waffen zu verkaufen, und schließt zugleich einen Vertrag über die Lieferung von Drohnen an Russland für 200 Millionen Dollar ab. Was die Forderung nach Entschuldigung angeht, so hätten wir sechs Millionen Gründe, dasselbe zu tun“, so der Journalist.

 

Lug-info.com: Ein Soldat der Volksmiliz der LVR hat das Leben eines wehrpflichtigen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gerettet, der vom Kommandeur für Antikriegsaussagen schwer geschlagen wurde.
Der Feldwebel aus der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Artjom Krena erzählte, dass er es nach der Misshandlung bis zum Passierpunkt bei der Brücke über den Sewerskij Donez im Bezirk Staniza Luganskaja schaffen konnte. Unmittelbar am Checkpoint der LVR fanden ihn in bereits bewusstlosem Zustand Soldaten der Volksmiliz und brachten ihn nach Lugansk.
„Ich war schockiert, dass ich ins Krankenhaus gebracht wurde. Man hat mich genäht, verbunden, eine Operation durchgeführt. Mehr noch hat mich gewundert, dass mich alle gesiezt haben. Uns wurde erzählt, dass hier gefoltert und getötet wird“, sagte Krena.
Er erklärte, dass er seit Beginn des Dienstes gespannte Beziehungen zu den Kommandeuren hatte, weil er sich nicht fürchtete, seine Meinung zu sagen und seine Sicht über die Ereignisse im Donbass zu verteidigen.
„Ich bin kein Soldat, um zu kämpfen. Und gegen wen und was? Es kam einfach eine Einberufung, es war nicht möglich ihr zu entkommen. Sich zu entziehen bedeutet Strafverfolgung, und um sich freizukaufen war kein Geld da. So musste ich dienen“, erzählte der im Rahmen der sechsten Mobilisierungswelle Einberufene.
Nach seinen Worten sind in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte praktisch keine patriotisch eingestellten Soldaten mehr. Die wehrpflichtigen Soldaten sind „praktisch Geiseln von Poroschenko“ und gezwungen, in Erwartung eines Demobilisierungsbefehls ein Jahr oder mehr zu dienen.
Die Vertragssoldaten sind auch in einer schwierigen Situation, weil sie oft nach der Entlassung wieder eine Einberufung erhalten. Viele von ihnen sind gezwungen, das Land zu verlassen oder den Pass zu wechseln, um nicht wieder in die Reihen der ukrainischen Streitkräfte zurückzukehren.
„Die Ausbildung durchliefen wir im Oblast Lwow. Uns bildeten einfache Kommandeure aus, die Vertragssoldaten ausländische Instrukteure. Es war verboten sich ihnen zu nähern, wir wurden als Verbrauchsmaterial betrachtet. Alle Soldaten träumen davon, den Dienst zu verlassen und bald nach Haus zurückzukehren. Niemand sieht einen Sinn in diesem Krieg“, meinte der von der Volksmiliz gerettete Soldat der ukrainischen Streitkräfte.

 

De.sputniknews.com: Moskau: Möglicher Stopp der Kooperation der USA mit Moskau wird Terroristen beflügeln
Der mögliche Verzicht Washingtons auf das Zusammenwirken mit Moskau bei der Beilegung der Syrien-Krise würde den Terroristen nur in die Hand spielen. „Das würde wohl das beste Geschenk für die Terroristen in Syrien sein“, schrieb die Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharowa, am Donnerstag bei Facebook.
„Wenn die aus Washington kommenden Drohungen, die Kooperation mit Russland einzustellen, real umgesetzt werden, dann gäbe es keinen Zweifel mehr daran, dass Washington die Extremisten unter seine Fittiche genommen hat“, betonte Sacharowa.
Josh Earnest hatte zuvor erklärt, dass das diplomatische Zusammenwirken der USA und Russlands gescheitert ist. „Zu Beginn der diplomatischen Kontakte zu Russland (in Syrien) bestand unsere Priorität darin, die Gewalt in dem arabischen Land abzubauen. Offenkundig hat das nicht geklappt.“
Earnest zufolge wird die Lage in Syrien immer schlimmer, was tiefe Besorgnis hervorrufe. Mit Unterstützung der Russen wende das Assad-Regime eine heimtückische Strategie an, sagte der Sprecher.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet des Dorfes Kalinowo-Borschtschewatoje wurde aus Richtung Nowoselowka mit Mörsern des des Kalibers 120mm, Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Troizkoje wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm das Gebiet von Weselogorowka beschossen.
Das Dorf Kalinowo wurde aus Richtung Nowoswanowka mit 120mm-Mörsern und Panzertechnik beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: „Von 18:00 bis 22:00 hat die ukrainische Seite das Gewerbegebiet bei Jasinowataja und Alexandrowka beschossen. Das Feuer erfolgte mit Panzergeschützen sowie Mörsern des Kalibers 82 und 120mm“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden von den Positionen der ukrainischen Armee insgesamt 20 Geschosse abgeschossen.
Während der Beschüsse verwendeten die ukrainischen Soldaten auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen.

 

De.sputniknews.com: Kämpfer im syrischen Aleppo nehmen nicht nur Wohnhäuser, sondern auch Moscheen unter Beschuss, wie die Einwohner des Stadtviertels Beni Zeid mitteilten.
Den Augenzeugen zufolge beschießen die Terroristen absichtlich die ganzen Wohnviertel und versuchen dabei möglichst viele Gebäude zu zerstören.
„Schauen Sie sich mein Haus an. Terroristen zerstörten die Häuser meiner Nachbarn und töteten viele Menschen. Sie sind keine Muslime“, sagte Scheich Muhammad Abud.
Das Viertel Beni Zeid, das für die Erhaltung des östlichen Teils von Aleppo für die Kämpfer äußerst wichtig ist, wurde vor einigen Monaten zurückgewonnen. Dennoch zählt es weiterhin zu einem der gefährlichsten Aleppo-Vierteln. Die örtlichen Behörden enttrümmern das Gebiet und versuchen die zerstörten Häuser und Gebäude wieder aufzubauen. Die Terroristen wollen den Friedensprozess jedoch mit allen Mitteln verhindern.
Nichtsdestotrotz will Maram Al-Hindi nach eigenen Worten mit ihren sechs Kindern, das Jüngste im Alter von nur zwei Jahren, zurückkehren. „Als die Kämpfer in unser Viertel eingedrungen waren, machten wir uns aus Angst, getötet zu werden, auf die Flucht. Wir wohnten über mehrere Jahre hinweg in einem Flüchtlingslager. Nachdem das Viertel befreit wurde, wollen wir zurückzukehren“, so Al-Hindi.
Noch eine Beni Zeid-Einwohnerin teilte mit, dass gleich zwei Granaten ihr Haus getroffen hätten. Ihr Mann und ihr Neffe seien dabei ums Leben gekommen. Doch auch sie wolle zurückkehren. „Meine Familie wurde getötet. Die Kämpfer bombardieren uns immer noch. Mir ist das alles inzwischen egal, ich habe nichts zu verlieren. Das ist mein Haus und ich werde hier wohnen“, so die Frau.
Die Situation in Aleppo bleibt angespannt. Die Kämpfer beschießen die Wohnviertel, täglich treffen Duzende selbstgebaute Bomben und Minen die Wohnhäuser. Allein in den letzten 24 Stunden wurde Aleppo etwa 50 Mal beschossen. Mehrere örtliche Einwohner wurden verletzt.
Zuvor hatte das Kommando der syrischen Regierungsarmee den Beginn der militärischen Operation zur Befreiung des östlichen Aleppo bekannt gegeben. Das Kommando rief alle Einwohner auf, sich den Gebieten nicht anzunähern, wo sich viele Kämpfer aufhalten und deren Stellungen eingerichtet seien. Syrische Militärs erklärten zudem, dass sie kein einziges ziviles Ziel in Aleppo bombardiert hätten. Assads Armee werde ausschließlich Terroristen und ihre Stellungen angreifen.
In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen Rebellen, aber auch islamistische Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören.

 

Dan-news.info: Das Donezker Bürgermeisteramt bereitet ein Projekt zur Inbetriebnahme einer Trolleybuslinie in einen der am meisten von den Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte betroffenen Bezirke von Donezk vor, den Petrowskij-Bezirk, vor. Dies teilte heute der Leiter der Stadtverwaltung Igor Martynow mit.
Er erklärte, dass solche Maßnahmen es erlauben werden, die Ausgaben der Bürger für Transport erheblich zu verringern.
Wir merken an, dass die Behörden von Donezk zum Nutzen der Einwohner der Stadt regelmäßig Routen des öffentlichen Nahverkehrs in der Hauptstadt wiederaufbauen und in Betrieb nehmen. So haben im Sommer die Behörden der Stadt die Trolleybuslinie Nr. 21 am Rand der Hauptstadt nach dreijährigem Stopp wieder in Betrieb genommen. Im September wurde die Buslinie Nr. 3 in den Kiewskij-Bezirk wieder in Betrieb genommen, die vor zwei Jahren wegen der ständigen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eingestellt worden war.

 

De.sputniknews.com: Missachtung des Völkerrechts: Moskau zu 9/11-Gesetz der USA
Washington hat mit dem 9/11-Gesetz wieder einmal die Vernachlässigung des internationalen Rechts demonstriert, teilte das russische Außenministerium am Freitag in einem Kommentar mit.
Am Donnerstag hatte der US-Kongress das Veto von Präsident Barack Obama gegen ein Gesetz überstimmt, das Entschädigungsklagen gegen Saudi-Arabien wegen der Terroranschläge vom 11. September 2001 ermöglichen soll.
„In Washington hat man wieder einmal die absolute Vernachlässigung in Bezug auf das internationale Recht gezeigt, indem man die Möglichkeit von Anklagen in amerikanischen Gerichten gegen Staaten, denen die Unterstützung des Terrorismus vorgeworfen wird, legitimierte.
Dabei würden die USA ihre Zuständigkeit auf andere Länder verbreiten, so das Außenamt.
„Die USA, wo viele Politiker zu sehr an ihre eigene ‚Ausschließlichkeit‘ glauben, verbreiten weiterhin hartnäckig ihre Zuständigkeit auf die ganze Welt und ziehen dabei nicht den Begriff der Staatssouveränität und des einfachen gesunden Menschenverstandes in Betracht“, geht aus dem Kommentar hervor.
Das Außenministerium betonte, dass alle Länder nun riskierten, die Willkür der USA zu erleben.
„Dass die USA ihre Justiz aktiv in allen außenpolitischen Interessen nutzen, ist uns seit Langem bekannt und sogar gewohnt, wenn man die umfassende Erfahrung mit eindeutig inspirierten und voreingenommenen Gerichtsbeschlüssen gegen Russland und russische Bürger in Betracht zieht. Nun riskiert auch die restliche Welt, eine ähnliche Willkür zu erleben – politisch motivierte Vorwürfe gegen ‚unangenehme‘ Staaten.“
Dabei betonte die Behörde, dass „jeder Amerikaner jedes Land verklagen können wird, ihm alle Todessünden vorwerfen. Und ein amerikanisches Gericht der Vorinstanz wird die Handlungen der ausländischen Regierungen auf anderen Kontinenten bewerten und Entscheidungen über Strafmaßnahmen treffen, beispielsweise über die Festsetzung ausländischen Besitzes oder Aktiva in den USA.“

 

Dnr-online.ru: Wie der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaften mitteilt, haben 2588 Familien der DVR materielle Hilfe in Form von Baumaterial im Rahmen des Wiederaufbauprogramms erhalten.
Zum Wiederaufbau des privaten Sektors, der durch die Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte zerstört wurde, wurden 70 Pakete Baumaterial ausgegeben.
Wir erinnern daran, dass Besitzer, die in das Programm zum Wiederaufbau von Häusern des privaten Sektors aufgenommen wurden, als Unterstützung von den Stadt- und Bezirksverwaltungen Baumaterialien für die Reparatur erhalten, welche sie normalerweise mit eigenen Kräften durchführen.
In Donezk haben solche Unterstützung ganz oder teilweise schon 1006 Adressaten erhalten, in Debalzewo 485, in Jenakiewo 229, in Gorlowka 172, im Bezirk Jasinowataja 92, in Makejewka 96, im Amwrosiewskij-Bezirk 94.
Vollständig wiederaufgebaut wurden im Rahmen des Programms bisher 151 Häuser. Das Bauministerium der DVR untersuchte alle Aspekte, die Einfluss auf die Geschwindigkeit des Wiederaufbaus des privaten Sektors haben, um diesen Prozess zu optimieren.

 

Ukrinform: Die Ukraine hat eine Milliarde US-Dollar von der Ausgabe von Euroobligationen unter Garantien der Vereinigten Staaten erhalten, teilt auf Facebook der Finanzminister der Ukraine, Oleksandr Danyliuk, mit.
„$ 1 Milliarde von der Ausgabe von Euroobligationen unter Garantien der USA sind auf Konten der Ukraine überwiesen worden“, schreibt er.
Am 22. September hatte das Ministerkabinett der Ukraine beschlossen, die Obligationen der Auslandstaatsanleihe für $ 1 Milliarde unter Garantien der Regierung der Vereinigten Staaten für die Laufzeit von 5 Jahren und dem maximalen Zinssatz von 2,5 % auszugeben.
Der Erhalt von Garantien von den USA wurde nach einer positiven Entscheidung des Schlüsselgläubigers – IWF – über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Ukraine und der Gewährung ihr der dritten Kredittranche nach dem vierjährigen EFF-Programm in Höhe von $ 1 Milliarde möglich.

 

Ukrinform: Die Ukraine hat eine 1 Milliarde Dollar durch die Ausgabe von Eurobonds unter Garantien der Vereinigten Staaten erhalten, die dem Budget gutgeschrieben und für die soziale Unterstützung für die schwächsten Schichten der Bevölkerung verwendet werden, sagte auf einer Pressekonferenz der Finanzminister der Ukraine, Oleksandr Danyljuk, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Dieses Geld kommt ins Budget. Als wir verhandelten, um diese Garantien zu bekommen, war es im Vertrag vorgeschrieben, worauf diese Mittel gerichtet werden können, nämlich, um den Menschen zu helfen, auch mit der Tariferhöhung“, sagte Danyljuk.

 

Dan-news.info/dnr-online.ru:: Pressekonferenz des Ministers für Städtebau und Kommunalwirtschaft der DVR Sergej Naumez (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Eine Test-Inbetriebnahme des zentralen Heizungssystems in den Städten und Bezirken der DVR ist für den 3. Oktober geplant.
Traditionsgemäß beginn die Heizperiode am 15. Oktober. Aber im Fall einer Verschlechterung des Wetters kann die Inbetriebnahme auch vorgezogen werden. Im Jahr 2015 wurde die Heizung in den Städten und Bezirken des Landes drei Tage vorher eingeschaltet.
„Am 1. Oktober muss das Heizungssystem zu 100% bereit sein. Ab dem 3. Oktober werden in der Republik Test-Inbetriebnahmen der Heizungssysteme durchgeführt. Das staatliche Unternehmen „Donbassgas“ garantiert die Inbetriebnahme der Wärmeversorgung innerhalb von 43 Stunden gemäß einem Zeitplan. Bis zum 15. Oktober müssen die Arbeiten zur Wärmedämmung an 200 Objekten in Uglegorsk, Surgres, Dokutschajewsk, Jasinowataja abgeschlossen sein Es handelt sich um Objekte mit großen Zerstörungen durch die Kämpfe“, berichtete Naumez.
„Insgesamt sind beim Wohnraum von 14.964 Häusern 14.525 oder 97 Prozent für die Herbst- und Winterperiode fertig“, sagte Naumez.
Bei 8567 Häusern wurden die Heizungssysteme gereinigt, in 7761 Häusern die Leitungen innerhalb des Hauses repariert. Außerdem haben die kommunalen Dienste Abdeckungen wieder in Ordnung gebracht und Kaltwasserleitungen ausgetauscht.
„Von  1489 Objekten der sozialkulturellen Bereichs sind 1438 oder 96,6 Prozent bereit“, sagte der Minister.
Bei Schulen und Kindergärten sind es 96,9 bzw. 96,7 Prozent. Von 270 Kultureinrichtungen sind 255 Objekte bereit, im Gesundheitsbereich 214 von 218.
Der stellvertretende Minister für Wohnungsbau und Kommunalwirtschaft Witalij Kishajew fügte hinzu, dass in den kommunalen Diensten rund um die Uhr Notdienste arbeiten und ab dem 1. Oktober werden auch die Notdienste in den Städten und Bezirken der Republik so arbeiten. „Dies ist notwendig um operativ Fragen lösen zu können, die mit der Beseitigung von Störungen verbunden sind. Wir haben die Verbindung zu allen Diensten organisiert“, teilte er mit.
„Für die Reinigung und das Streuen von Straßen in kommunalem Eigentum sind 211 Spezialmaschinen vorhanden und bis jetzt 131 betriebsbereit, die Rückstände sind mit dem Fehlen von Reifen und Akkumulatoren verbunden“, sagte Naumez.
Außerdem haben die Stadt- und Bezirksverwaltungen des Landes Absprachen mit Organisationen, um zusätzlich 15 weitere Maschinen heranzuziehen. Außerdem sind bis jetzt 4.400 Tonnen Streumaterial von 29.600 notwendigen Tonnen vorhanden.
„Von den Städten und Bezirken werden weiter Arbeiten zur Vorbereitung der Straßen, der Spezialtechnik und Beschaffung von Streumaterial unternommen“, fasste Naumez zusammen.
„Die Arbeiten an der dritten Wiederaufbauetappe haben schon begonnen. Derzeit werden Arbeiten an der Schule Nr. 51 in Donezk und der Schule Nr. 44 in Makejewka durchgeführt. Diese wurde vor kurzem durch Beschüsse beschädigt und in dritte Etappe aufgenommen“, sagte Naumez.
Der Minister fügte hinzu, dass die genaue Zahl der Objekte, die in die dritte Wiederaufbauetappe aufgenommen werden, derzeit nicht bekannt ist. Die vollständige Liste wird in der nächsten Woche bestätigt.

 

De.sputniknews.com: In der Ost-Ukraine tobt seit fast zweieinhalb Jahren Krieg. Artur Leier, Mitarbeiter des MdHB Martin Dolzer (Linke), will sich selbst ein Bild von den Donbass-Milizen machen, die in ihrer Heimatregion der ukrainischen Regierungsarmee die Stirn bieten. Deshalb reist er selbst an die Front. Hier ist sein Kriegsbericht aus erster Hand.
In Jassinowataja nahe Donezk befindet sich ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Eine Straße führt über Slawjansk nach Charkow. Die andere nach Lugansk. Diese Gegend wird massiv beschossen — entgegen aller Vereinbarungen.
Eindrücke
Die Kämpfer bringen uns direkt zu einem Beobachtungsposten. Wir laufen geduckt über kurze Abschnitte offenen Geländes und erhalten deutliche Anweisungen: „Den Kopf hinter den Sandsäcken halten — Scharfschützen!“ Man zeigt uns durch ein Periskop die gegenüberliegende Stellung des Gegners. Über ihr weht gut sichtbar die Flagge der ukrainischen Fallschirmjäger — eine Elitetruppe.
Die Kämpfer der DNR hingegen sehen äußerlich noch aus wie die Aufständischen von 2014. Improvisierte Ausrüstung in verschiedensten Formen und Farben — man nimmt, was sich findet. Die Stellungen sind Handarbeit mit viel Einfallsreichtum. Aktuell wird geplant, diese winterfest zu machen. Auch das Verhalten entspricht keiner stocksteifen Armee mit übertriebenen Formalismen und wirkt mehr nach Volksmilizen — einfache Leute, die sich entschieden haben, ihre Heimat zu verteidigen.
Unbesiegbar
Die Kampfkraft der Volksmilizen ist dennoch, oder gerade deshalb, sehr hoch. In über zwei Jahren Krieg sind Kämpfer und Formationen entstanden, die auch mit der zahlenmäßigen Übermacht der Kiewer Streitkräfte nicht besiegt werden können. Es ist wenig überraschend, dass die Verteidiger des Donbass zu den effektivsten und vielseitigsten Einheiten weltweit zählen. Neben dem Partisanenkampf in Kleingruppen sind sie nun auch Experten für operative Einkreisungen ganzer Brigaden und punktgenauen Artillerieeinsatz.
Auch die Motivation und Entschlossenheit ist so hoch wie am ersten Tag. Vielleicht sogar höher. Denn viele sind schon lange gegangen. Geblieben sind alle, die bis zum Ende die Stellungen halten werden. Auch wenn es seit über einem Jahr gilt, einen psychologisch anstrengenden „politischen Krieg“ zu führen. Das bedeutet klaren Befehl, nicht auf Feindprovokationen zu reagieren und mit maximaler Disziplin den Waffenstillstand einzuhalten.
Verletzungen des Waffenstillstands
Auch hier erzählten uns die Frontkämpfer, dass es sich im Grunde um einen einseitigen Waffenstillstand ihrer Volksrepubliken handelt. Sie erleben regelmäßig und hautnah den Beschuss durch Mörser. Ein Kämpfer zeigte auf den kleinen Erdhügel hinter mir und sagte, dass dort vor einigen Wochen eine Mörsergranate eingeschlagen ist: „Ein Volltreffer, zum Glück hat sich niemand dort aufgehalten“. Geschossen werde meist ab spätem Nachmittag, wenn die OSZE-Beobachter in ihren Hotels sitzen.
Gerade Scharfschützen seien besonders aktiv. Teilweise kriechen sie auf bis zu 50 Meter heran und feuern, kaum hörbar, aus ihren schallgedämpften Waffen. Letzten Monat gab es an diesem Abschnitt zwei Verwundete durch Scharfschützen.
Eisernes Schießverbot
Die Einheiten sind unzufrieden darüber, dass strikter Befehl herrscht, kein Feuer zu erwidern. Die politischen Hintergründe dieser Entscheidung sind weit weg von den Frontkämpfern. Für sie ist alles recht klar: Dort ist der Gegner. Er schießt auf dich. Kameraden werden verwundet oder getötet. Die Feindstellungen sind bekannt und man will sofort den Gefallen erwidern. Doch der Befehl ist klar. Was bei Beschuss bleibt, ist der Rückzug in Schutzräume: „Meist beobachtet einer dann mögliche Feindbewegungen“.

 

Dnr-online.ru: Für die Einwohner von Gorlowka, die in der Folge der Kämpfe gelitten haben, haben Vertreter von Ministerien und Behörden sowie der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ humanitäre Hilfe geliefert. „Die Häuser der Menschen sind zerstört, sie haben keine Kleidung, keine Lebensmittel, kein Material für die Schüler. Die Mitarbeiter des Wirtschaftsministeriums haben beschlossen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Es ist zu wünschen, dass sich unserem Beispiel auch andere Ministerien und Behörden, Geschäftsleute und nicht gleichgültige Menschen anschließen. Nur alle gemeinsam werden wir den Bewohnern der zerstörten Häuser, Straßen und Städte helfen können. Es ist auch zu wünschen, dass sich unsere Republik mit Güte füllt“, sagte die Ministerin für ökonomische Entwicklung der DVR, das Mitglied von „Donezkaja Respublika“ Wiktorija Romanjuk.
„Die Mitarbeiter des Kulturministeriums der DVR haben humanitäre Hilfe gesammelt. Dies sind sowohl Lebensmittel als auch Kleidung, die die Gorlowker brauchen, die durch die Kämpfe betroffen sind“, sagte die stellvertretende Abteilungsleiterin für Rechnungswesen und Budgetplanung des Kulturministeriums der DVR Wiktorija Lewitan.
Die Abteilungsleiterin des Sozialversicherungsfonds für Arbeitsunfälle berichtete über die Hilfe des Fonds: „Wir haben beschlossen, an der Aktion „Alle gemeinsam“ teilzunehmen und den Einwohnern von Gorlowka zu helfen, die bei den Beschüssen gelitten haben. Wir haben für die Kinder Schulsachen, Kleidung, Schuhe gebracht. Alles was den Menschen nützt, die in einer schwierigen Situation sind“.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Putin und Merkel vereinbaren Fahrplan für Ukraine-Gespräche
Die Gespräche über die Konfliktregelung in der Ukraine im so genannten „Normandie-Format“ (Russland, Ukraine, Deutschland, Frankreich) sind wiederaufgenommen worden, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Freitag.
Wie der Pressedienst des russischen Präsidenten gestern nach einem Telefonat Wladimir Putins mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel mitteilte, ist ein Zeitplan für weitere Kontakte auf verschiedenen Ebenen vereinbart worden. Putin und Merkel sollen „die Zweckmäßigkeit der Synchronisierung der Bemühungen im Sicherheitsbereich und zu den politischen Aspekten der Regelung“ unterstrichen haben. Darüber hinaus begrüßten sie die jüngste Vereinbarung im Rahmen der Minsker Kontaktgruppe zur Auseinanderführung der Seiten auf drei Abschnitten der Trennungslinie in der Ostukraine. Der Kreml-Chef äußerte zudem die Hoffnung, dass die Ukraine „endlich reale Schritte zur Erfüllung ihrer politischen Verpflichtungen machen wird“.
Anfang August hatte Putin im Kontext der Vorbeugung einer „ukrainischen Sabotage“ auf der Krim an der Effizienz des „Normandie-Formats“ gezweifelt. Dennoch erklärte sein französischer Amtskollege Francois Hollande am 5. September, die Spitzenpolitiker des „Normandie-Quartetts“ würden sich „in wenigen Wochen“ wieder treffen, „um den Minsker Prozess fortzusetzen“.
Putins Sprecher Dmitri Peskow unterstrich jedoch, Moskau habe sich bezüglich der Teilnahme an einem solchen Gipfel noch nicht entschieden: „Es muss noch eine große Arbeit geleistet werden, ehe wir uns endgültig entscheiden.“
Putin selbst sagte einen Tag später am Rande des G20-Gipfels in Hangzhou, die Arbeit im „Normandie-Format“ wäre möglich, nur wenn dabei konkrete Ergebnisse erreichbar wären.
Ob der neue „Normandie“-Gipfel stattfindet oder nicht, hängt nach Einschätzung des Kreml-nahen Politologen Alexej Tschesnakow davon ab, ob Kiew eine positive Dynamik bei der politischen Regelung zeige. „Zudem müssen sich die Seiten (…) um die Förderung des Vertrauensniveaus sehr bemühen.“ Sonst könnte das Treffen wieder verschoben oder sogar abgesagt werden. Eine wichtige Rolle könnten die Außenministerberatungen vor dem Gipfel spielen, ergänzte Tschesnakow.
Dieser Auffassung stimmte der ukrainische Politologe Wladimir Fessenko zu. „Meines Erachtens wird eine Art Fahrplan entwickelt – ein parallel verlaufender Kompromissplan. Darin wird jeder Punkt der Minsker Vereinbarungen konkretisiert“, vermutete er. Möglich wären aber auch kleinere Vereinbarungen, beispielsweise zur Erweiterung des Abkommens zur Entflechtung der Konfliktseiten in der Ostukraine, schloss der Experte nicht aus.

 

Ukrinform: Der US-Präsident, Barack Obama, und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Donnerstag in einem Telefonat über die Lage in der Ukraine und Syrien gesprochen.
Nach Angaben des Weißen Hauses riefen sie die Konfliktparteien in der Ukraine auf, die Waffenruhe einzuhalten, mit dem Truppenrückzug von der Konfliktlinie so schnell wie möglich zu beginnen und internationalen Beobachtern Zugang im gesamten Konfliktgebiet zu gewähren, berichtet das Radio Freedom. Obama unterstütze auch die Bemühungen der „Normandie-Gruppe“ mit Deutschland und Frankreich an der Spitze zur Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk.
Obama und Merkel verurteilten im Telefonat Angriffe der syrischen und der russischen Armee auf Aleppo als „barbarisch“.

 

Dan-news.info: Soldaten der DVR werden am Samstag, dem 1. Oktober, Feldküchen für die Einwohner an der Front gelegenen Ortschaften Dokutschajewsk, Sajzewo im Norden von Gorlowka und Oktjabrskij am Rand von Donezk  einrichten. Dies teilte heute das operative Kommando der Republik mit.
„An diesem Samstag, dem 1. Oktober, werden ab 12 Uhr in Dokutschajewsk, Sajzewo und Oktjabrskij von den Abteilungen der DVR Feldküchen für die Versorgung der örtlichen Einwohner mit Mahlzeiten eingerichtet“, teilte das Kommando mit.

 

Ukrinform: Der Außenminister von Neuseeland, Murray McCully, drückte seine Dankbarkeit für die gründliche Arbeit der unabhängigen Untersuchung über den Absturz des Fluges MH17 der Malaysia Airlines im Juli 2014 aus und erklärte, dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Heranziehung der Täter zur Rechenschaft, teilt der Pressedienst des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten von Neuseeland mit.
„Der Abschuss des Flugzeuges hat 298 Menschen das Leben gekostet, unter den Verunglückten waren auch Neuseeländer. Wir bemühen uns nach wie vor, die Verantwortlichen zur Rechenschaft für diesen tragischen Vorfall zu ziehen“, erklärte McCully.
McCully zufolge basiert dieser Bericht auf einer mühsamen, unvoreingenommenen und sorgfältigen Untersuchung und wirft einige sehr ernste Fragen auf.
„Die Bekanntgabe der Ergebnisse der gemeinsamen Untersuchung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Heranziehung der Täter zur Rechenschaft. Neuseeland ruft nach wie vor alle Länder auf, in vollem Maße mit dieser Untersuchung zusammenzuarbeiten, in Übereinstimmung mit den Forderungen der Resolution 2166 des UN-Sicherheitsrats“, entnimmt man der Erklärung.

 

De.sputniknews.com: MH17: Niederlande bestellen Russlands Botschafter ein – Freude im Kreml
Das niederländische Außenministerium hat am Freitag den russischen Botschafter einbestellt. Der Grund ist die heftige Kritik aus Moskau an dem Ermittlungsbericht zur MH17-Katastrophe in der Ukraine. Der Kreml hat die Einbestellung des Botschafters als positiv bezeichnet.
„Das ist eine gute, positive Nachricht. Dialog ist immer gut“, sagte Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Der russische Botschafter werde die niederländische Regierung über die Position Russlands im Detail informieren.
Die malaysische Passagiermaschine Boeing Flug MH17 war im Juli 2014 über dem ostukrainischen Kriegsgebiet Donbass abgeschossen worden. Die ukrainische Regierungsarmee und die lokalen Volksmilizen, die sich im Donbass bis jetzt heftige Gefechte liefern, geben sich gegenseitig die Schuld an der Katastrophe mit 298 Toten.
Am Mittwoch  veröffentlichte das internationale Ermittlungsteam JIT (Niederlande, Australien, Ukraine, Belgien, Malaysia) einen neuen Bericht, laut dem die Rakete, mit der das Flugzeug abgeschossen wurde, aus einem von den Volksmilizen kontrollierten Gebiet abgefeuert wurde.
Unabhängige Experten kritisieren jedoch, dass die Ermittler die technischen Daten der Rakete ignoriert und zum Teil falsche Ausgangsdaten genommen hätten, um ihren Bericht an eine „bereits vorgefasste Meinung anzupassen“.
Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa bezeichnete die Schlussfolgerungen der Ermittler als unprofessionell und politisiert. Der niederländische Außenminister wies die Kritik als „unannehmbar“ ab.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Im Zusammenhang mit dem Unwillen, in der „ATO“-Zone Dienst zu tun, und mit dem Mangel an Personal bringt das ukrainische Kommando Frauenabteilungen an die Kontaktlinie. So wurde am ukrainischen Checkpoint im Gebiet von Popasnaja die Stationierung der Abteilung „Krim“ festgestellt, die vor allem aus Frauen besteht“, berichtete Marotschko.
Er teilte auch mit, dass die ukrainischen Truppen weiterhin Kräfte und Mittel an der Kontaktlinie konzentrieren.
„Uns wurde bekannt, dass in der Eisenbahnstation in Rubeshnoje zehn Mehrfachraketenwerfer „Grad“ entladen wurden, die gestern an der Station ankamen. Nach unserer Information werden diese Waffen in der Folge an die Kontaktlinie gebracht“, sagte er.

 

Ukrinform:  Der Vize-Chef der OSZE-Beobachtermission in der Ukraine, Alexander Hug, glaubt noch an die Umsetzung des in Minsk erzielten Abkommens zur Entflechtung der Truppen in der Ostukraine.
„Es gibt den politischen Willen, es gibt Ressourcen, wir sind bereit und können unsere Arbeit erledigen. Ich rufe die Seiten auf, alle technischen Probleme, die diesen Prozess verhindern können, aus dem Weg zu räumen, ich rufe sie zur Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kontrolle und Koordination und zur Einhaltung der vereinbarten Termine auf“, sagte Hug vor der Presse.
Laut Hug habe die Beobachtermission, trotz der Verstöße gegen das Rahmenabkommen einige Anzeichen dafür beobachtet, dass  die „Seiten sind sich der Notwendigkeit bewusst, zu handeln“. Vertreter der „Volksrepublik Luhansk“ hätten Betonsperren im Raum Solote und Perwomajsk weggeräumt und die ukrainische Armee habe sich mit Minenräumung befasst. Es gebe die Bereitschaft auf dem höchsten Niveau zur Umsetzung des Abkommens, diese müsse aber in die Tat umgesetzt werden.
Die Rahmenvereinbarung über den Abzug der Truppen von drei Gebieten an der Konfliktlinie wurde am 21. September in Minsk unterzeichnet.

 

De.sputniknews.com: Angesichts der Torpedierung des Waffenstillstandes in Syrien hat Moskau einen großen Verband von Su-25-Erdkampfflugzeugen zur Entsendung zum syrischen Stützpunkt Hmeimim vorbereitet, schreibt die „Iswestija“ am Freitag.
Russland erhöhte die Zahl der Flugzeuge auf dem Stützpunkt Hmeimim durch die Verlegung von Frontbombern der Typen Su-24 und Su-34. Zur Verlegung sind ebenfalls Erdkampfflugzeuge Su-25 Gratsch bereit, allerdings wurde bislang kein Befehl zu ihrer Entsendung erteilt. Der Ausbau der russischen Flugzeuggruppe erfolgt vor dem Hintergrund der US-Drohungen zum Einsatz des so genannten Planes B zu Syrien, der die Intensivierung der Luftangriffe, zusätzliche Verlegung von Sicherheitseinheiten und Erhöhung der Waffenlieferungen an die „gemäßigte Opposition“ vorsieht. Der Plan B wurde von US-Sicherheitsstrukturen für den Fall des Scheiterns der Anstrengungen des Außenministeriums vorbereitet, eine Einigung mit Russland zu erreichen.
Laut einer Quelle aus russischen militärpolitischen Kreisen wurden bislang nach Syrien nur zusätzliche Bomber Su-24 und Su-34 verlegt, die Su-25 stehen in Russland auf Abruf bereit. Bei Bedarf wird die Gruppe der russischen Fliegerkräfte für zwei bis drei Tage verstärkt. Die Su-25-Erdkampfflugzeuge, die für die Entsendung auf den Stützpunkt Hmeimim bestimmt sind, sind zum Abflug bereit, es wird auf den Befehl des Kommandos gewartet.
Dem Militärexperten Anton Lawrow zufolge wird die Entsendung der Su-25-Flugzeuge eine bedeutende Erhöhung der Zahl der Kampfflüge der russischen Fliegerkräfte ermöglichen. Die Besonderheiten des Su-25-Einsatzes in Syrien bestehen darin, dass sie nicht als Erdkampfflugzeuge, sondern als Bomber genutzt wurden. Während Su-34-Jets täglich zwei Flüge absolvieren können, schaffen die leichteren Su-25 bis zu zehn Flüge pro Tag.
Politologen zufolge zeigt Moskau mit dem Ausbau des Verbandes in Syrien die Bereitschaft zu entschlossenen Maßnahmen, sollte der Verhandlungsprozess zum Stillstand kommen. „Leider sind die Anstrengungen bei den Verhandlungen in eine Sackgasse geraten und die Regierungstruppen bislang nicht imstande, selbstständig eine Wende im Krieg zu erreichen, weshalb wir zur Größenordnung der Intervention wie bis März zurückkehren müssen“, sagte der Vorsitzende des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik, Fjodor Lukjanow. Dem Experten zufolge sind die Angriffe der russischen Fliegerkräfte eine große Hilfe für die syrische Armee, die jedoch vom langen Krieg erschöpft ist, weshalb der Ausgang der Schlacht um Aleppo schwer vorherzusagen ist.
Bislang konnte keiner einen klaren Sieg erringen, was bedeutet, dass die Verhandlungen früher oder später wiederaufgenommen werden, vielleicht nach dem Wechsel der US-Administration.  Derweil versuche jede der sich gegenseitig bekämpfenden Seiten, einen Sieg bei Aleppo zu erringen, um das Kräfteverhältnis für sich zu verbessern und einen Vorteil bei künftigen Verhandlungen zu bekommen, so Lukjanow.

 

Dan-news.info: Mitteilungen des operativen Kommandos der DVR
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. Die ukrainischen Truppen verletzten weiterhin die übernommenen Verpflichtungen zur Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 142 Mal das Territorium der Republik unter Verwendung von Panzergeschützen, Mörsern, Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen verwendet. Davon wurden 67 Mal verbotene Waffen angewendet: 15 Schüsse mit Panzergeschützen, 52 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm.
Beschossen wurden Gorlowka und die zu ihm gehörenden Siedlungen Sajzewo, Oserjanowka und Michajlowka, die Stadt Jasinowataja, das Dorf Sachankaim Süden der DVR, das Gebiet des Flughafens der Hauptstadt und die Vorstände von Donezk, die Siedlung Alexandrowka und das Dorf Shabitschewo.

 

De.sputniknews.com: Das US-State Department hat eine Anleitung herausgegeben, die amerikanischen und ausländischen Unternehmen die Arbeit mit Russland untersagt, sagte der russische Vize-Außenminister Alexei Meschkow am Freitag bei einem Investitionsforum in Sotschi…

 

Lug-info.com: Die Einwohner von Staniza Luganskaja haben die Hoffnung nicht aufgegeben, sich von der Besatzung der Kiewer Truppen zu befreien, die sich mit Misshandlung und Plünderung der friedlichen Bevölkerung befassen. Dieser berichtete ein Soldat der Volksmiliz der LVR, der Dienst am Checkpoint am Passierpunkt an der Brücke über den Sewerskij Donez tut.
„Für Versuche, sich mit Vertretern der Behörden der DVR zu unerhalten, und für die Übergabe von Informationen über die wahre Lage in der Ortschaft drohen die ukrainischen Nazisten den Menschen mit Strafverfolgung und sogar mit dem Tod. Übrigens gibt es viele Berichte darüber, dass Menschen spurlos verschwinden. Aber die Stanizer schreiben uns weiter und bitten um Hilfe, weil sie auf sonst nichts hoffen können“, berichtete der Soldat der LVR.
„Darauf warten alle. Aber werden die vielleicht von allein gehen? Aber auch wir werden nicht gehen, wir bleiben zu Hause und überleben sie und warten auf euch“, heißt es in einem Schreiben, das eine Einwohnerin von Staniza einem Soldaten der LVR am Checkpoint übergeben hat.
„Ich habe mein ganzes Leben dort gelebt, niemals war es so schwer. Wie soll ich erklären, wie wir jetzt dort leben, wie die Worte finden, damit ihr fühlt, wie sehr wir auf euch warten, wie wir warten müssen und Angst haben und mit diesen Menschen leben. Sie sind Banditen, sie misshandeln uns, sie kommen wie zum Vergnügen, wie im Urlaub, trinken die ganze Zeit, laufen herum und stehlen“, bemerkt sie.
Nach den Worten der Autorin des Briefes scheuen sich die ukrainischen Kämpfer nicht, in den Häusern der örtlichen Einwohner alles zu nehmen, was ihnen gefällt, und dann schicken es mit dem Paketdienst nach Hause.
„Und wir wissen nicht, wie wir den Winter überleben sollen, womit heizen, ihr wisst selbst, dass die Heizkosten bei uns jetzt „europäisch“ sind“, heißt es in dem Brief.
„Also ihr Lieben, wir warten auf Euch, lasst uns nicht im Stich. Wenn nachts geschossen wird, denkt man, kann es sein, dass unsere schon kommen und unsere Qualen endlich ein Ende haben, wir werden hier für Ordnung sorgen, wir werden arbeiten und ruhig aufbauen“, schreibt die Autorin des Briefes.

 

De.sputniknews.com: Russland und die USA können laut Maria Sacharowa „fantastische Dinge“ bewerkstelligen, wenn sie gemeinsam handeln. In einem Medieninterview hat die russische Außenamtssprecherin berichtet, dass beide Staaten auch gute Erfahrungen der Zusammenarbeit haben.
„Wenn wir – sowohl die amerikanische als auch die russische Seite – zusammenarbeiten wollen, gelingen uns fantastische Dinge“, sagte Sacharowa dem Radiosender Goworit Moskwa. Dabei verwies sie auf die chemische Abrüstung Syriens.
Sacharowa betonte, dass Russland in Syrien nur ein Ziel habe: gegen den Terrorismus zu kämpfen. Auch wenn Washington Russland in der letzten Zeit Vorwürfe mache, besitzen beide Staaten „fantastisch gute Erfahrungen der Zusammenarbeit“.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz  des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der Woche vom 24. bis 30. September waren die grundlegenden Anstrengungen bei der militärischen Ausbildung der Streitkräfte der DVR auf die Durchführung von bataillonstaktischen Übungen, Ausarbeitung praktischer Aktivitäten der Koordinationsorgane und der militärischen Abteilungen bei der Abwehr von Angriffshandlungen gerichtet.
In der letzten Woche hat die Armee der DVR vorbereitende Maßnahmen für die Trennung von Kräften und Mitteln in Petrowskoje durchgeführt. Nach der Rahmenvereinbarung der Kontaktgruppe vom 21.9.16 ist im Gebiet von Petrowskoje der Abzug von Kräften und Mitteln der Seiten von der Kontaktlinie vorgesehen. Diese Maßnahme ist für morgen, den 1. Oktober, geplant.  Der Abzug wird an diesem Abschnitt gleichzeitig mit der ukrainischen Seite erfolgen. Zu diesem Zwecke hat am 28.9. ein Funktraining zwischen den ukrainischen Abteilungen und den Abteilungen der der Armee DVR stattgefunden. Die Abteilungen sind bereit, morgen auf den in der Rahmenvereinbarung vorgesehenen Abstand zu gehen, ohne einen einzigen bewaffneten Soldaten in dem genannten Gebiet zu lassen. Trotz unserer Fähigkeit, aktive Kämpfe zu führen, unterstützt die Führung der DVR die friedliche Lösung des Konflikts im Donbass, was sich an der genauen Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung durch unsere Seite zeigt.
Gleichzeitig provozieren die ukrainischen Truppen weiter die Abteilungen der DVR an der Kontaktlinie und beschießen Ortschaften der Republik, unter anderem unter Verwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 863 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt . Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 378 Mal schwere Waffen, wie Artillerie, Panzergeschütze und Mörser, beim Beschuss des Territoriums der Republik verwendet. Der Gegner hat 19 Ortschaften beschossen.
Die Mehrzahl der Verletzungen des Regimes der „Ruhe“ von Seiten des Gegners wurde von den Positionen folgender Kräfte der ukrainischen Streitkräfte festgestellt: 58. Panzergrenadierbrigade – Brigadekommandeur M. W. Dropatyj, 54. mechanisierte Brigade – Brigadekommandeur W. D. Gorbatjuk, 46. Spezialbataillon „Donbass-Ukraina“ der 10. Gebirgssturmbrigade – Bataillonskommandeur W. W. Wlasenko.
Die ständige Erhöhung der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zeugt nur von einem, dass diese Kommandeure wegen des Fehlens von verdienter Autorität bei den ihnen unterstellten Soldaten nicht in der Lage sind, die eigenen Abteilungen zu leiten.
Nichtsdestoweniger geben uns solche provokativen Handlungen der ukrainischen Truppe das Recht, bei der Verteidigung unserer Territorien entschiedener zu handeln.
Unsere Aufklärung hat in der letzten Woche neue Objekte des Gegners entdeckt, die vernichtet werden, falls die ukrainischen Streitkräfte zum Angriff übergehen.
– In Richtung Gorlowka – eine Kompanie der ukrainischen Streitkräfte;
– in Richtung Donezk – zwei Batterien 152mm-Haubitzen „Giazint-B“, zwei Batterien 120mm-Mörser und ein Panzerkompanie;
– in Richtung Mariupol – eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, zwei Batterien 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, eine Batterie 122mm-Haubitzen D-30, eine Panzerkompanie und 100 polnische Söldner.
Die Konzentration verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie wird auch aufgrund ihres Fehlens in den Abzugsorten festgestellt.
So haben die OSZE-Vertreter in ihren Berichten im Verlauf der letzten Woche das Fehlen folgender Waffen festgehalten:
– 16 152mm-Haubitzen „Akazija“;
– 29 122m-Artilleriegeschütze „Gwosdika“,
– 52 152mm-Haubitzen Msta-B,
– 12 152mm-Haubitzen „Giazint-B“,
– 6 152mm-Haubitzen D-20,
– 6 122m-Haubitzen D-30,
– 57 100mm-Antipnazergeschütze MT-12 „Rapira“,
– 78 T-62- und T-72-Panzer,
– ein 135mm-Abwehrgeschütz „Konkurs“,
– ein Abwehrgeschütz „Strela-10“,;
– 3 Abwehrgeschütze „OSA“.
Außerdem hat der Gegner weiterhin Munition für verbotene Waffen im Gebiet der Ortschaften Nowognatowka, Nikolajewka, Rybinskoje, Marjinka, Krasnogorowka, Konstantinowka, Sarja, Nowoselowka Wtoraja und Mariupol angesammelt.
In der letzten Woche wurde von unserer Aufklärung die Anlieferung von mehr als 300 Tonnen Sprengstoff durch den Gegner festgestellt, darunter Brand- und Phosphormunition für die Artillerielager in Nikolajewka, Rybinskoje und Marjinka. Gemäß überprüften Informationen sind dies Phosphorgeschosse, die den friedlichen Einwohnern in Falle einer massenhaften Detonation nicht wiedergutzumachenden Schaden zufügen können.
Nach Informationen von Geheimdienstquellen plant das Militärkommando der Ukraine in der nächsten Zeit, Explosionen von Lagern in Städten oder Ortschaften auf dem von den ukrainischen Truppen besetzten Territorium durchzuführen, um in der Folge die Führung der Republik für die Opfer unter der friedlichen Bevölkerung verantwortlich zu machen. Dies wird unter anderem durch gestellte Videomaterialien über angebliche Absichten irgendwelcher Partisanen, die für Noworossija eintreten, Lager mit Raketenartilleriewaffen der ukrainischen Streitkräfte im Donezker Oblast zu sprengen,  bestätigt, die von ukrainischen Spezialdiensten in den sozialen Netzen verbreitet werden.
Wir warnen die friedlichen Einwohner, die in den Ortschaften auf den Territorien leben, auf denen die ukrainischen Streitkräfte Lager mit Waffen angelegt haben, Ihr Leben kann in Gefahr sein. Nur eine schnelle Evakuierung oder entschiedene Maßnahmen zur Abzug der Lager aus den Ortschaften kann Ihnen das Leben retten.
Wir haben schon mehrfach Ihre Aufmerksamkeit auf das niedrige moralisch-psychische Niveau der  Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone gelenkt, auf dem Hintergrund von Alkoholmissbrauch, Plünderungen und Kämpfen unter den Soldaten. Wir haben zuverlässige Informationen erhalten, dass Offiziere der ukrainischen Streitkräfte ein lockeres Leben führen und Alkohol trinken. So ist der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Dropatyj seit einigen Tagen in einer Alkoholeuophorie. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass ein gestern eingetroffener Offizier aus dem Stab der „ATO“ im Rang eines Oberst von Dropatyj, der betrunken war, unter Anwendung Gewalt aus dem Gebiet der Brigade vertrieben wurde. Das Ergebnis eines solch betrunkenen Kommandos sind die nicht endenden Beschüsse von Ortschaften der DVR durch die Abteilung der 58. Panzergrenadierbrigade.
Die internationale Ermittlungskommission zur Untersuchung des Absturzes der Boeing MH-17 hat einen weiteren Bericht veröffentlicht, der elementarer Kritik nicht standhält.
Unter anderem werden als Argumente anonyme Mitteilungen aus sozialen Netzen verwendet. Solche Fälschungen können Spezialisten des 74. Zentrums für psychologische Operationen der ukrainischen Streitkräfte zu Dutzenden veröffentlichen. Entsprechend unvernünftig ist es, solche Beweise zu berücksichtigen oder es ist nötig sich ihnen gegenüber äußerst kritisch zu verhalten.
Nichtsdestotrotz haben solche Materialien das Ziel, die internationale Ermittlung zu täuschen, um die Aufmerksamkeit von den wirklichen Ursachen und Schuldigen am Tod der Passagiere der malaysischen Boeing abzulenken.
Es bleiben auch Fragen ungelöst: Wie viele BUK-Systeme befanden sich bei den ukrainischen Streitkräfte, wo waren sie stationiert und was war der Verbrauch an Munition seit Beginn des Konflikts bis zum Moment des Absturzes des Flugzeugs? Warum haben die USA bis jetzt die Aufnahmen der Militärsatelliten nicht veröffentlicht, die aktiv die betreffenden Territorien auskundschafteten?
Besondere Beunruhigung rufen die Aktivitäten der niederländischen Vertreter im Jahr 2015 hervor, die mit dem Versuch eines ungesetzlichen Abtransports von Trümmern des Flugzeugs verbunden sind. Sowie die Versuche einer Reihe ausländischer Vertreter aus internationalen Missionen im Jahr 2016, Zeugen auf dem Territorium der DVR zu kaufen, damit sie falsche Aussagen machen.
Dennoch ist die Schuld der ukrainischen Seite am Tod der Passagiere der malaysischen Boeing offensichtlich und wird mit der Zeit bewiesen werden.

 

De.sputniknews.com: Lawrow zu US-Erklärung über eventuelle Anschläge in Russland: „Unannehmbare Drohung“
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die jüngsten Erklärungen der USA über mögliche Terroranschläge in Russland im Zusammenhang mit dessen Operation in Syrien als eine „unannehmbare Drohung“ zurückgewiesen.
„Möglicherweise ist das ein Signal an jene, die das tun wollen“, sagte Lawrow am Freitag in einem Interview des TV-Senders BBC World.
Zuvor hatte US-Regierungssprecher John Kirby erklärt, dass Terroristen Anschläge in russischen Städten verüben werden, sollte der Bürgerkrieg in Syrien andauern. In diesem Fall werde Russland seine Militärs in Leichensäcken heimschicken sowie Ressourcen und möglicherweise auch Flugzeuge verlieren, sagte Kirby.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparat des Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
„Im Zeitraum vom 23. bis zum 29. September wurden drei Menschen aufgrund der militärischen Aggression von Seiten der ukrainischen Truppen verletzt, darunter eine zivile Einwohnerin und zwei Soldaten der Republik. Außerdem starben am 26. September auf dem Territorium der DVR bei Gorlowka zwei Soldaten der Republik.“
Gemäß den letzten Daten der Bevollmächtigten wurden seit Anfang 2016 in der Folge von Artilleriebeschüssen von Seiten der Ukraine 286 Menschen unterschiedliche schwer verletzt, darunter 15 Kinder. Insgesamt starben seit Beginn des militärischen Konflikts in der DVR 4204 Menschen.
„In der letzten Woche gingen beim Apparat der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte fünf Meldungen über die Festnahme von Bürgern der Republik durch ukrainischen militärische Strukturen ein. So wurde festgestellt, dass vier Menschen sich schon seit 2015 in ukrainischen Gefangenschaft befinden, ein Mann wurde am 8. September 2016 an der nördlichen Abgrenzungslinie festgenommen.“
Außerdem ist beim Apparat der Bevollmächtigten eine Vermisstenmeldung eingegangen. Ein Mann, Geburtsjahr 1983, steht schon seit März 2016 nicht mehr mit seinen Verwandten in Verbindung.
Nach den letzten Angaben des Apparats Morosowas werden derzeit in den Gefängnissen der ukrainischen Seite 907 Menschen festgehalten. 486 Menschen gelten als vermisst. Möglicherweise befinden auch sie sich in ukrainischer Gefangenschaft.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Lawrow: USA planen womöglich Einsatz der Terroristen gegen Assad
Moskau schließt nicht aus, dass die USA Terroristen in Syrien im Rahmen des „Plans B“ zum Kampf gegen Präsident Baschar al-Assad einsetzen wollen. Die USA hätten es bislang nicht geschafft, die moderate Opposition von den Terroristen abzugrenzen, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Freitag in einem Interview des TV-Senders BBC World.
„Unser Eindruck wird immer stärker, dass die USA von Anfang an darauf hinarbeiten, die Gruppierung Dschebhat an-Nusra von den Schlägen zu schonen und sie bei der Realisierung des Plans ‚B‘ einzusetzen, sollte es aus ihrer Sicht an der Zeit sein, das Regime (in Syrien) zu wechseln“, betonte Lawrow.
Für Freitag seien weitere Verhandlungen mit US-Außenminister John Kerry geplant, bei denen unter anderem wieder über die von Washington versprochene Abgrenzung der moderaten Opposition von den Terroristen gesprochen werden solle.
„Wir telefonieren buchstäblich jeden Tag… Zuvor hatte Kerry versprochen, dass die USA mit der Abgrenzung beginnen, nachdem Assad seine Luftangriffe eingestellt hat“, sagte Lawrow.

 

Lug-info.com: Die Verletzung der Bedingungen der Vereinbarung über eine Trennung der Mittel und Kräfte im Donbass kann ein Anlass zur Ergreifung drastischer Maßnahmen sein. Dies erklärte heute der bevollmächtigte Vertreter der Republik bei den Verhandlungen in Minsk Wladislaw Dejnego auf eine Frage eines Korrespondenten von LIZ bezüglich der möglichen Folgen einer Verletzung der Rahmenvereinbarungen über die Trennung von Kräften und Mitteln….
„In Minsk wurde jetzt eine Vereinbarung über die Trennung von Kräften und Mitteln erreicht. Die Rahmenvereinbarung sieht vor, dass jetzt Kräfte und Mittel an den ersten drei Abschnitten abgezogen werden, an diesen werden absolut keine bewaffneten Personen weder von der einen noch von der anderen Seite bleiben. Dies ist eine der grundlegenden Bedingungen der Rahmenvereinbarung. Wenn nach Abschluss der Trennung der Kräfte einer der Seiten dieses Territorium einnimmt, was viele nicht ohne Grund fürchten, wird diese eine direkte Verletzung der Minsker Vereinbarungen sein. Dies wird ein deutliches Anzeichen für den Unwillen zu einer friedlichen Lösung des Konflikts im Donbass sein“, unterstrich Dejnego.
Nach seinen Worten „kann dies faktisch Grund für die Ergreifung harter Maßnahmen gegenüber jener Seite sein, die diese Vereinbarung verletzt hat“.
Auf Bitte von LIZ prognostizierte Dejnego die Entwicklung der Situation nach der Trennung der Kräfte und Mittel, er ist der Auffassung, dass es wenig wahrscheinlich ist, dass die Ukraine sich für eine Verletzung der Vereinbarung zum Abzug entscheidet.
„Alle kennen sehr gut die Bereitschaft unserer Truppen zur Abwehr einer Aggression, wir haben dies mehrfach in der Praxis bewiesen. Was die Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses betrifft, ist dies in meiner Sicht äußerst unwahrscheinlich. Die Ukraine kann es sich in der heutigen politischen Situation nicht erlauben, klare Absichten einer militärischen Aggression in Bezug auf die Einwohner des Donbass zu zeigen“, meinte der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen.

 

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 30.09.2016

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