Presseschau vom 28.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

Dan-news.info: Die gerichtlichen Auseinandersetzungen zur Sache der Odessaer „Antimaidaner“ könnten in der zweiten Hälfte 2017 abgeschlossen sein, wenn die ukrainischen Behörden aufhören Extremisten zu unterstützen. Diese Auffassung vertrat heute in einem Gespräch mit DAN der Rechtsanwalt der Anhänger einer Föderalisierung der Ukraine, der Menschenrechtler Kirill Schewtschuk.
„Der Gerichtsprozess zur Sache der „Antimaidaner“ kann nach meiner Auffassung in der zweiten Jahreshälfte 2017 beendet sein. Ich meine, dass dies in dem Fall geschehen wird, wenn sich die politische Lage im Land ändert oder die jetzige Regierung loyaler gegenüber den Beschuldigten wird und aufhört die Aktivisten der ukrainischen extremistischen Organisationen zu unterstützen“, sagte der Anwalt.
Wir merken an, dass das Gerichtsverfahren zu den tragischen Ereignissen in Odessa sich seit Januar 2015 hinzieht. Die Gerichtssitzungen finden im Mittel sieben Mal im Monat statt. Auf der Anklagebank befinden sich 20 Menschen, darunter auch Bürger der RF.
Es ist daran zu erinnern, dass am 2. Mai 2014 in Odessa Aktivisten des „Rechten Sektors“ und der sogenannten „Selbstverteidigung des Maidan“ eine Zeltstadt auf dem Kulikowo-Feld anzündenten, wo Odessaer Unterschriften für ein Referendum über die Föderalisierung der Ukraine und den Status der russischen Sprache sammelten. Die Anhänger einer Föderalisierung und der Bewegung „Antimaidan“ suchten im Gewerkschaftshaus Schutz, aber die Radikalen umzingelten das Gebäude und zündeten es an. Bei der Tragödie starben nach unterschiedlichen Angaben 40 bis 200 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt. Bis heute sind die Schuldigen nicht bestraft worden und die Opfer sitzen auf der Anklagebank.

 

Gefunden bei deutsch.RT.com: Todenhöfer zurück aus Syrien: „Bezahlung der Rebellen spielt entscheidende Rolle“
Dieser Krieg muss sofort beendet werden, appelliert Jürgen Todenhöfer gegenüber RT. Gestern ist der deutsche Journalist aus Syrien zurückgekommen. Die ausländische Unterstützung hält diesen Krieg am Laufen. Beide Seiten begehen dabei Kriegsverbrechen, jedoch die meisten Opfer haben die Regierungskräfte. Jürgen Todenhöfer über die aktuelle Lage in Syrien.

https://youtu.be/sh5x3Kg2Dn4

 

Dnr-online.ru: Zum 26. September liegt der Stand der Vorbereitung des Wohnraums für den Winter in der DVR bei 97%. Von 14.964 Häusern sind 14.525 für die Winterzeit fertig. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR mit.
Es wurden in 8567 Häusern die Heizungssysteme gereinigt, was 96,5% des Plans entspricht.
In 7761 Häusern wurden die inneren Systeme in Ordnung gebracht (98,7 des Plans) und Arbeiten zur Reparatur der Kaltwasserversorgung in 2764 Häusern durchgeführt, was 94,3% des Plans sind.
Von 3085 Dächern wurden 2943 repariert (95,4%).
Von 1489 Objekten des sozialkulturellen Bereichs wurden 1438 auf den Winter vorbereitet, das sind 96,6%.
Schulen und Vorschuleinrichtungen sind zu jeweils 96,9% bzw. 96,7 % fertig.
Von 270 Kultureinrichtungen sind 255 für den Winter fertig (94,4%).
Von 218 Objekten des Gesundheitswesens sind 214 fertig (97,2%).

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: „Von 18:30 bis 22:45 Uhr hat die ukrainische Seite mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm die Umgebung des Gewerbegebiets bei Jasinowataja, das Dorf Krutaja Balka im Jasinowataja-Bezirk, die Siedlungen Trudowskije und Alexandrowka im Westen von Donezk sowie das Dorf Sachanka im Süden der DVR beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden während der Beschüsse von den Positionen des Gegners 25 Mörsergranaten abgefeuert. Neben Mörsern verwendeten die ukrainischen Truppen auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen.

 

Ukrinform: Der Vorsitzende der Werchowna Rada der Ukraine, Andrij Parubij, hat die Verordnung über die Einberufung der außerordentlichen Sitzung des Parlaments am 29. September um 10:00 Uhr morgens unterzeichnet, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Die Tagesordnung der außerordentlichen Sitzung des Parlaments sieht die Behandlung der Entlassung von mehreren Dutzend Richtern vor, die den Eid gebrochen haben.

 

De.sputniknews.com: Katalonien will die Krim als Teil Russlands anerkennen und sich von der Sanktionspolitik verabschieden, berichten russische Medien unter Berufung auf den Pressesprecher der Koalition „Katalanische Solidarität für die Unabhängigkeit“.
Dies werde geschehen, sollte Katalonien im Ergebnis des fürs Jahr 2017 geplanten Referendums seine Souveränität erhalten.
Dem Pressesprecher zufolge eskalieren wirtschaftliche Beschränkungen die Situation nur weiter, was auch die globale Erfahrung zeigt. Im Endeffekt leide das einfache Volk. Meinungsverschiedenheiten sollten nur durch Verhandlungen gelöst werden, so der Vertreter der katalanischen Koalition. Auf keinen Fall dürfte Sanktionsdruck ausgeübt werden.
Zuvor hatte die Nationalversammlung (Parlamentsunterhaus) Frankreichs für eine Resolution über die Abschaffung der wirtschaftlichen Restriktionen gegen Russland gestimmt. Auch Zypern und die regionalen Räte der italienischen Provinzen Toskana, Venetien und Ligurien hatten ähnliche Resolutionen befürwortet.

 

Dan-news.info: Vom 5. bis zum 24. September wurde in der DVR vom soziologischen Zentrum „Besonderer Status“ eine soziologische Untersuchung durchgeführt, an der 1200 Befragte teilnahmen. Die Methode der Umfrage war das persönliche Interview. Das Fehlerintervall der sozialwissenschaftlichen Untersuchung betrug 2,3%.
So halten nach den Ergebnissen der Untersuchung der öffentlichen Meinung 49% der Befragten die niedrigen Einkommen der Bevölkerung für ein Problem, dessen Lösung unaufschiebbar ist, 35%  die Wiederherstellung des Friedens und die Beendigung der Kämpfe. 28% halten die Arbeitslosigkeit für ein solches Problem. Jeder Befragte konnte mehrere Varianten bei den Antworten wählen.
Auf die Frage bezüglich des Verhältnisses zur ukrainischen Regierung erklärte die überwiegende Mehrheit der Befragten (67%), dass sie ihr gegenüber Misstrauen haben und 23% Hass. Unter den anderen Varianten waren auch Unterstützung und Wertschätzung, was von nicht mehr als 1% ausgewählt wurde.
Auf die Frage, wem sie vertrauen, antwortete die Mehrheit der Befragten (67%), dass sie dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko vollständig vertrauen. Die übrigen Stimmen teilten sich unter anderen Vertretern der Staatsorgane auf.
Im Fall der Durchführung von Wahlen am nächsten Wochenende würden 57% der Befragten für das jetzige Oberhaupt der DVR stimmen, 16% konnten die Frage nicht beantworten, 10% würden an Wahlen nicht teilnehmen, die übrigen stimmten für einen anderen Kandidaten. Es ist zu ergänzen, dass ebenfalls 57% der Befragten die Bereitschaft äußerten, sich an Wahlen zu beteiligen.
Bei der Frage nach dem Vertrauen in gesellschaftliche Bewegungen führt die gesellschaftliche Bewegung „Donezkaja Respublika“, ihr vertrauen 47% der Befragten, dann folgt „Swobodnyj Donbass“ mit 8% der Befragten. Die übrigen vorgeschlagenen Organisationen wählten weniger als 1,5%.
Eine der Aufgaben der Untersuchung war es, den Grad der Informiertheit der Bevölkerung der Republik über die gesellschaftliche Abstimmung zu ermitteln. Mehr als die Hälfte (56%) der Befragten sind in vollem Umfang über die Durchführung der Primaries in der DVR informiert. 21% haben keine Informationen über die Vorwahlen, 23% konnten keine Antwort geben. 51% unterstützen diese Initiative.
Die Bereitschaft an den Primaries teilzunehmen brauchten 46% zum Ausdruck, 19% würden eher nicht teilnehmen und 35% konnten keine Antwort geben. Das heißt, jeder zweite Einwohner beabsichtigt an den Primaries teilzunehmen.

 

Ukrinform: Der israelische Präsident Reuven Rivlin hat seinen Besuch in die Ukraine wegen des Todes von Ex-Präsident Shimon Peres abgebrochen, berichtet der TV-Sender Arutz Sheva.
Schon heute fliegt Rivlin zurück nach Israel.
Ex-Präsident Shimon Peres verstarb im Alter von 93 Jahren. Der Zustand von Peres hat sich in dieser Woche nach einem in diesem Monat erlittenen Schlaganfall stark verschlechtert.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Putin kondoliert Israelis zum Tod von Shimon Peres.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat sein Beileid zu dem Tod des israelischen Ex-Präsidenten Shimon Peres dessen Familie, den Angehörigen und dem ganzen israelischen Volk geäußert. Dabei habe er Peres‘ Errungenschaften bei der Regelung der Lage im Nahen Osten besonders hervorgehoben.
Peres habe Putin zufolge mit seiner langjährigen Tätigkeit als Präsident und Ministerpräsident Israels sowie an anderen Posten ein offenherziges Ansehen bei seinen Einheimischen, aber auch im Ausland gewonnen.
„Ich hatte Glück, mich mehrmals mit diesem großartigen Menschen zu unterhalten. Jedes Mal bewunderte ich seinen Mut und Patriotismus, seine Weisheit und Weitsichtigkeit, sein Können, den Kern von den schwierigsten Fragen zu begreifen“, zitiert die Kreml-Pressestelle Putins Beileidsschreiben.
„Unser Land wird ihn als einen nachhaltigen Anhänger der Entwicklung von freundschaftlichen russisch-israelischen Beziehungen im Gedächtnis behalten, der Vieles für die Stärkung einer gegenseitig vorteilhaften bilateralen Kooperation getan hat“, hieß es.
Peres ist mit 93 Jahren in der Nacht zum Mittwoch an den Folgen eines Schlaganfalls vor zwei Wochen verstorben.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Heute, in der Nacht vom 27. auf den 28. September, wurde ein weiterer Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte vorgenommen, auf die Positionen der Volksmiliz am Checkpoint direkt bei Staniza Luganskaja“, teilte Marotschko mit. „Der Beschuss erfolgte mit Panzertechnik, Granatwerfern und großkalibrigen Maschinengewehren“.
„Ich erinnere daran, dass sich dieser Abschnitt unter verstärkter Kontrolle der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination befindet“, sagte der Major.
„Hier soll die Trennung der Seiten durchgeführt werden. Die Volksmiliz hält die erreichten Vereinbarungen ein, das Feuer wird nicht erwidert, aber die ukrainischen Streitkräfte unterstützen die erreichten Vereinbarungen nicht“, stellte Marotschko fest.
„Damit die Trennung der Seiten erfolgt, sind sieben Tage „Regime der vollständigen Ruhe“ notwendig. Wie wir feststellen können, wird das „Regime der Ruhe“ von Seiten der Ukraine nicht eingehalten“, bemerkte er.
„Trotz der in Minsk erreichten Vereinbarungen zum Abzug schwerer Waffen und zur Feuereinstellung, konzentriert die Führung der Ukraine weiterhin militärisches Potential, um die Frage im Südosten des Landes auf militärischem Weg zu lösen“, sagte er.
„Im Gebiet von Sisoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie, wurden fünf Panzer bemerkt. Außerdem sind sieben Panzer in Olchowoje eingetroffen“, erläuterte Marotschko.
„In Rubeshnoje im Gebiet der Eisenbahnstation wurde die Stationierung von vier Mehrfachraketenwerfern „Grad“ auf den Bahnsteigen festgestellt, die nach unseren Informationen in der nächsten Zeit an die Kontaktlinie im Bereich von Popasnaja gebracht werden“, teilte der Major mit.
„Außerdem ist gestern, am 27.9., aus Lisitschansk eine Kolonne Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte mit acht Einheiten Panzertechnik und sechs Panzertransportern in Richtung Toschkowka aufgebrochen“, fügte er hinzu.
„Nordwestlich von Artjom, Staniza-Luganskaja-Bezirk, in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie, wurde eine Funkaufklärungsstation bemerkt, deren Antennenkomplexe auf einem Fahrzeug vom Typ „Hammer“ installiert waren“, berichtete Marotschko.
Er erklärte auch, dass aus offiziellen Quellen bekannt wurde, dass „bis zum Ende der besonderen Periode“ der Präsident der Ukraine Pjotr Poroschenko „untersagt hat, das Gesetz zur Regelung der Auflösung eines Vertrags mit Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone anzuwenden“.
„Mit einer solchen Entscheidung wird die Lage in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten „ATO“, die ohnehin beklagenswert ist, noch schwieriger und wird zu einem noch größeren Abfall des moralisch-psychischen Zustands der Soldaten führen“, erklärte Marotschko.
Der Major teilte mit, dass in den Abteilungen der Volksmiliz der LVR im Rahmen der Minsker Vereinbarungen die vorbereitenden Maßnahmen zur Organisation der Trennung von Kräften und Mitteln in zwei Zonen der Republik laufen – in der Nähe von Staniza Luganskaja und in Solotoje.
„Ich möchte meinerseits anmerken, dass die Volksmiliz der LVR genauestens die Minsker Vereinbarungen einhält, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite bereit ist entschieden zu handeln“, unterstrich der Vertreter der Verteidigungsbehörde der LVR und rief die Einwohner der Republik ein weiteres Mal zur Wachsamkeit im Zusammenhang mit der Gefahr von Terrorakten durch ukrainische Spezialdienste auf.

 

De.sputniknews.com: Israels Präsident gibt Ukrainern Mitschuld am Holocaust.
Während seines Auftritts in der Kiewer Rada hat der israelische Präsident Reuven Rivlin daran erinnert, dass Ukrainer und insbesondere die ukrainische Nationalisten-Organisationen OUN an Massenmorden beteiligt waren und mit Hitlerdeutschland kollaborierten.
„Auf dem Territorium der heutigen Ukraine wurden während des Zweiten Weltkrieges um die 1.5 Millionen Juden in Babij Jar und an vielen anderen Orten ermordet. Sie wurden in Wäldern, neben Schluchten erschossen, in Massengräber gestoßen“, sagte Rivlin, der zum 75. Gedenktag des Massakers von Babij Jar in die ukrainische Hauptstadt gekommen ist.
Laut Rivlin ist eine große Zahl der an dem Massaker beteiligten Verbrecher Ukrainer gewesen. „Unter ihnen haben sich besonders die Kämpfer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) hervorgetan, die sich an Juden vergingen, sie umbrachten und in vielen Fällen an die Deutschen auslieferten“, so der israelische Präsident.
Natürlich habe es auch „Gerechte unter den Völkern“ gegeben. Dies seien jedoch nur wenige Funken im Dunkeln gewesen. „Antisemiten dürfen nicht rehabilitiert und verherrlicht werden. Gleichgültiges Schweigen oder Gemurmel können unter keinen Umständen durch politische Interessen gerechtfertigt werden, besonders wenn es um antisemitische Strukturen geht“, betonte Rivlin.
Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Israel seien zwar in die Zukunft gerichtet, allerdings könnten Staatsoberhäupter derjenigen Länder, die antisemitische, rassistische und neonazistischen Ansichten vertreten, niemals als willkommene und vollwertige Mitglieder der „Weltvölker-Gemeinschaft“ betrachtet werden.
Am 9. April 2015 hatte das ukrainische Parlament (Rada) in einem Gesetz die ehemaligen Mitglieder der OUN und der von ihr gegründeten UPA (Ukrainische Aufständische Armee) als Unabhängigkeitskämpfer eingestuft und ihnen gesetzlich weite Sozialprivilegien gewährt. Öffentliche Kritik an der OUN, die als Befreiungsbewegung gesehen wird, steht in der Ukraine unter Strafe. Einige Experten sprachen damals von der Heroisierung von Nazi-Kollaborateuren.
Neben dem gegen die polnische Zivilbevölkerung begangenen Massaker von Wolhynien hatte die OUN auch aktiv am Massenmord gegen die jüdische Bevölkerung Kiews im Babij Jar teilgenommen. Am 29. und 30. September 1941 hatten SS-Truppen, die Wehrmacht und nach Angaben vieler Historiker auch die „Bukowiner Kurin“, eine OUN-Militäreinheit, in nur 36 Stunden mehr als 33.000 Menschen ermordet. In den vergangenen Jahren wurde die Gedenkstätte in Babij Jar dutzende Male von Vandalen geschändet.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben das „Regime der vollständigen Ruhe“ ausgenutzt und im Gebiet der Brücke über den Sewerskij Donez bei Staniza Luganskaja einen Unterstand mit Maschinengewehrstellung, 50 Meter von den Positionen der Soldaten der Volksmiliz, errichtet. Dies teilte der Leiter des Checkpoints der Volksmiliz in diesem Gebiet Nikolaj Kusmin mit.
„50 Meter von uns wurde in einem Wald ein Unterstand mit einer Maschinengewehrstellung aufgebaut. Der Unterstand wurde im Verlauf von drei Tagen ausgerüstet“, berichtete der Leiter des Checkpoints.
„Unter Nutzung des „Regimes der Ruhe“ und der vollständigen Feuereinstellung von Seiten der Volksmiliz ist das Personal der ukrainischen Streitkräfte auf unmittelbare Nähe unserer Positionen gekommen“, fügte er hinzu.
Kusmin teilte mit, dass die Kiewer Soldaten weiterhin Waffen und Technik in Staniza Luganskaja zusammenziehen, obwohl „gemäß den letzten Vereinbarungen in Minsk ein umgekehrter Prozess erfolgen müsste“.
„Derzeit ist am Eisenbahnübergang in dem Häuschen des Schrankenwärters ein Abwehrgeschütz 3U-23 aufgestellt und dorthin wurden sechs Kisten Munition gebracht“, berichtete er.

 

Ukrinform: Internationale Experten haben die Audioaufnahmen von Gesprächen der pro-russischen Separatisten vorgelegt, die beweisen, dass die „Buk“, mit der der Flug MH17 abgeschossen wurde, aus Russland gebracht und der Raketenstart aus dem von den Separatisten kontrollierten Gelände durchgeführt worden war.
Das wurde heute auf der Pressekonferenz in den Niederlanden mitgeteilt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Auf der Grundlage von Aufnahmen ist die Untersuchungsgruppe zum Schluss gekommen, dass die Maschine mit einer Rakete der Serie 9M38 aus dem Flugabwehrraketensystem Buk abgeschossen wurde, und dieser Komplex wurde aus Russland geliefert und dann zurück nach Russland gebracht“, sagte einer der Experten.
Die Originalaufnahmen wurden auf der Pressekonferenz öffentlich gemacht.

 

De.sputniknews.com: Kreml: Aufklärung des MH17-Absturzes von vielen Spekulationen begleitet.
Die Ermittlung zu den Umständen des Absturzes der malaysischen Boeing im Raum Donezk im Jahr 2014 ist von Spekulationen, Verheimlichung und Nichtbereitstellung von Radardaten durch mehrere Staaten begleitet, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow,Journalisten sagte.
„Diese ganze Geschichte ist leider umrahmt von einer riesigen Menge an Spekulationen sowie unqualifizierten und unprofessionellen Informationen. Sie ist begleitet vom Verheimlichen und Zurückhalten ganzer Mengen an Informationen und Radardaten“, so Peskow.
Wie er erklärte, hatte die russische Seite alle Informationen, über die sie zum Zeitpunkt jener Tragödie verfügte, zur Verfügung gestellt.
„Aber leider mussten wir immer feststellen, dass nicht alle Länder eine solche Menge an Informationen bereitgestellt haben. Manche Länder haben zum Beispiel ihre Radardaten bis heute nicht zur Verfügung gestellt“, ergänzte er.
„Es existieren völlig unterschiedliche Experten-Standpunkte, aber auch unumstößliche Tatsachen. Zweifellos ist es wichtig, Schlüsse zu ziehen unter Berücksichtigung der jüngsten Informationen, die unsere Militärs veröffentlicht haben: der Daten der Flugüberwachung, die alle Flugapparate und Objekte fixiert haben, die auf dem zu jenem Zeitpunkt von den Volksmilizen kontrollierten Gebiet gestartet waren oder sich im Luftraum darüber befinden konnten“, sagte Peskow ferner.
Das seien eindeutige Daten, und eine Rakete sei nicht fixiert worden.
„Sollte es aber doch eine Rakete gegeben haben, so konnte sie nur aus einem anderen Territorium abgefeuert worden sein. Ich behaupte hier nicht, aus welchem – das ist Sache der Spezialisten. Und es ist keine Hypothese, sondern es sind eindeutige Daten, die auf den Daten der Flugüberwachung beruhen“, sagte Peskow und fügte hinzu: „Das ist etwas, was nicht anzufechten ist.“
Auf einer Pressekonferenz am Montag hatte das russische Verteidigungsministerium die objektiven Daten der Flugüberwachung vorgestellt – die Daten einer Radaranlage, die in Ust-Donezk, einer südrussischen Gemeinde nahe der ukrainischen Grenze, stationiert gewesen war. Ihnen zufolge waren östlich der malaysischen Boeing kurz vor deren Absturz keinerlei Flugbewegungen außer zwei weiteren Passagiermaschinen festgestellt worden. Wie der General der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Andrej Koban, sagte, hat die Ukraine aufschlussreiche Informationen über den Absturz der malaysischen Boeing, hält diese jedoch zurück.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit 298 Menschen an Bord war am 17. Juli 2014 auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur etwa um 15.20 Uhr MESZ im Luftraum über der Ukraine von den Radaren verschwunden. Nach Angaben russischer Fluglotsen befand sich die Boeing in diesem Augenblick etwa zehn Flugminuten von der russischen Grenze entfernt. Den Absturz überlebte niemand.
Schon vor Beginn der Ermittlungen hatten viele Kiewer und westliche Politiker die ostukrainischen Volksmilizen für den mutmaßlichen Abschuss verantwortlich gemacht und Russland eine Verwicklung vorgeworfen.

 

Dan-news.info: Der Bau von vier neuen Heizwerken und der zu ihnen führenden Gasleitungen ist in Gorlowka praktisch abgeschlossen, sie werden zur Heizperiode in Betrieb genommen. Dies teilte heute der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Igor Gorbatow mit.
„Für einen stabilen Verlauf der Heizsaison in Gorlowka im „88. Stadtteil“ laufen großflächige Arbeiten zur Umrüstung von vier Heizpunkten in Heizwerke, derzeit sind drei davon fertig. In der vorgesehenen Frist werden die Heizwerke in Betrieb genommen“, sagte der stellvertretende Bürgermeister.
Gorbatow fügte hinzu, dass der staatliche Konzern „Donbassgas“ die Rekonstruktion der Gasversorgung in den nördlichen Außenbezirken von Gorlowka weiterführt – in Gomowskij beträgt die Länge fünf Kilometer. Spezialisten des Betriebes haben schon 4,7 km verlegt. Bis zum Beginn der Heizperiode werden diese Arbeiten auch abgeschlossen sein.
Wir merken an, dass die Einwohner von Golmowskij seit Beginn des Jahres 2014 keine Möglichkeit zur Gasnutzung hatten, weil die Gasleitungen durch die Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte vollständig zerstört waren. In diesem Zusammenhang beschloss die Leitung von „Donbassgas“, eine Gasleitung unter Umgehung der Frontzone zu bauen. Ende 2015 wurde dieser Bau abgeschlossen. Für diese Arbeiten wurden 6,5 Mio. Rubel ausgegeben.

 

De.sputniknews.com: Für Assad-Unterstützung: Kreml reagiert auf US-Vorstoß zu Sanktionen gegen Russland.
Dass Washington im Zusammenhang mit der Syrien-Krise Sanktionen gegen Russland anspricht, kann nur auf Verblüffung stoßen, da es die USA waren, die das Abkommen mit Russland gebrochen haben, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten sagte.
„Die Besessenheit mit der Sanktionspolitik hat niemandem etwas Gutes gebracht“, meinte Peskow. „Die Erwähnung der Sanktionen im Zusammenhang mit der syrischen Problematik ruft ein völliges Unverständnis hervor, besonders bei denen, die sich mit dem realen Stand der Dinge auskennen – der Lage rund um die Einhaltung der Verpflichtungen, die in der russisch-amerikanischen Vereinbarung verankert sind“
Zuvor hatte der Pressesprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, erklärt, dass die USA zusätzliche Wirtschaftssanktionen gegen Russland für seine Unterstützung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nicht ausschließen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich verschärft. Das ukrainische Kommando verletzt weiter die übernommenen Verpflichtungen zur Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung ohne die Anwesenheit von Alexander Hug in Donezk zu beachten.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Tuppen 204-mal das Territorium der Republik mit Panzergeschützen, Mörsern, Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Folgende Ortschaften wurden von den ukrainischen Truppen mit durch die Minkser Vereinbarungen verbotenen Waffen beschossen:
Jasinowataja, Spartak und Krutaja Balka. Auf Befehl des Kommandeurs der 58. Panzergrenadierbrigade Dropatyj wurden 32 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgefeuert und zwei Schüsse mit Panzergeschossen und Verwendung von 125mm-Geschossen abgegeben.
Sein Komplize, der Kommandeur des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ Wlasenko, führte den Beschuss auf Signalnoje, Alexandrowka sowie den Petrowskij-Bezirk von Donezk und gab zwölf Schüsse auf diese Orte mit 120- und 82mm-Mörsern ab.
Der Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij hat sich den Aktionen seiner Mittäter angeschlossen und führte einen Beschuss auf Sachanka durch und schoss dabei sechs Mörsergranaten des Kalibers 120mm ab.
Außerdem beschoss der Gegner Sajzewo, Krasnyj Partisan, Schirokaja Balka und Dokutschajewsk mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fälle der Stationierung verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone an der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Marjinka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung eines Panzers beobachtet;
– Nowomichajlowka, 5,5 km von der Kontaktlinie, in einem Waldstück wurden Feuerpositionen von zwei 120mm-Mörsern festgestellt;
– Mariupol, 16 km von der Kontaktlinie, es sind einige Gruppen polnischer Söldner in einer Gesamtzahl von 100 Mann eingetroffen.
Das ukrainische Kommando verheimlicht weiterhin seine Verluste.
So hat der Leiter des Generalstabs der Ukraine Mushenko, der sich in seinem Amt halten will, am 27. September eine Erklärung abgegeben, in der er eine erheblich zu niedrige Zahl toter und verletzter ukrainischer Soldaten angab. Gemäß seinen Zählungen betrugen die Verluste der ukrainischen Armee seit dem 1. Januar 2016 945 Soldaten, darunter 168 Tote, während nach den offiziellen Berichten des Pressedienstes des Stabs der „ATO“ in diesem Zeitraum die Verluste der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte 1025 betrugen, darunter 171 Tote.
Gemäß unseren Aufklärungsdaten sind die Verluste der ukrainischen Soldaten tatsächlich um ein Mehrfaches höher. Die Todesursachen ukrainischer Soldaten und Offiziere sind unvernünftige Befehle des militärischen Kommandos unsere Positionen anzugreifen, hoffnungslose Durchbruchversuche durch die Kontaktlinie zu unternehmen und das Eindringen von Diversions- und Erkundungsgruppen auf unser Territorium zur Durchführung von Terrorakten. Niederlagen und Misserfolge werden vom ukrainischen Kommando immer vor der Öffentlichkeit verheimlicht, insbesondere die, die die ukrainische Armee in Folge ihrer verbrecherischen, gedankenlosen und sinnlosen Entscheidungen erlitt.

 

De.sputniknews.com: Donezk: Schlüsse der MH17-Kommission falsch – Beweise fehlen immer noch.
Die Schlussfolgerungen der von den Niederlanden angeführten Ermittlungsgruppe, die die Katastrophe des MH17-Passagierflugzeugs untersucht, sind laut dem Vize-Stabschef der Donezker Volksmiliz, Eduard Bassurin, falsch.
Zuvor hatten Vertreter der Ermittlungsgruppe bei einer Pressekonferenz behauptet, dass das Buk-Raketensystem, welches das MH17-Passagierflugzeug 2014 abschoss, aus Russland gebracht worden sein soll.
„Nachdem die Boeing abgeschossen worden war, gab die amerikanische Seite die Erklärung ab, dass das Flugzeug von dem unter der Kontrolle der Volkswehr stehenden Gebiet abgeschossen worden sei. Dabei beriefen sie sich auf Videoaufnahmen, die angeblich von zwei Satelliten gemacht worden seien. Zwei Jahre sind vorbei, doch hat keiner bislang diese Aufnahmen gesehen“, so Bassurin.
Auch die Ukraine habe auf die Bitte, die Daten ihrer Flugüberwachung im Luftraum über dem Absturzgebiet der Boeing der Malaysia Airlines bereitzustellen, immer noch nichts veröffentlicht. Doch habe man sofort die Volksmiliz und Russland beschuldigt.
„Ich bin der Ansicht, dass der Ermittlungsprozess absichtlich auf ein totes Gleis geschoben wird. Die Kommission zieht bereits zum zweiten Mal falsche Schlussfolgerungen“, so Bassurin.

 

De.sputniknews.com: Staatsduma zu MH17-Ermittlung: „Pure Diversion“ und Politisierung
Der Bericht über die Ergebnisse des Ermittlungsverfahrens der internationalen Ermittlungsgruppe zu dem MH-17-Abschuss stellt eine „reine Diversion“ dar, wie der Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses in der Staatsduma, Leonid Kalaschnikow, mitteilte.
„Diese Version ist nicht neu, sie existiert bereits lange, etwa 1,5 Jahre schon. Ich bin überzeugt, dass das eine reine Diversion ist. Das wurde als Antwort auf die Veröffentlichung der geheimen Vereinbarung über Syrien gemacht, die die Amerikaner nicht offenlegen wollten. Genau deswegen haben sie heute dieses alberne Zeug veröffentlicht“, sagte Kalaschnikow.
Dem Politiker zufolge braucht man für die Veröffentlichung von Aufnahmen der Raumaufklärung, auf denen zu sehen sei, wie eine Buk-Rakete angeblich das Gebiet durchquert und dann zurückkehrt, keine zwei Jahre.
„Das ist also eine Fälschung, die sie bereits lange Zeit geheim hielten, und aus einem unbekannten Grund jedoch nicht veröffentlichten. Und nun haben sie das gemacht. Aus meiner Sicht haben sie das höchstwahrscheinlich als Antwort auf unsere Erklärung über einen Teil der Vereinbarung über Syrien veröffentlicht“, schloss der Abgeordnete.
Der Chef des GUS-Ausschusses der russischen Staatsduma, Leonid Sluzki, bezeichnete die Ergebnisse des Ermittlungsverfahrens seinerseits als äußerst politisiert. „Ich glaube keine von diesen Schlussfolgerungen. Natürlich schossen russische Buks die malaysische Boeing nicht ab. Diese Schlüsse dienen einem einzigen Ziel – der weiteren Marginalisierung von Russlands Image im politischen und Informationsraum der Welt“, sagte Sluzki.
Die Erklärung der Arbeitsgruppe sei zweifelsohne äußerst provokativ, doch habe sie „mit der realen Ermittlung der Tragödie, die viele Menschen das Leben kostete, nichts zu tun“. Das würden inzwischen viele Politiker und Menschen in verschiedenen Ländern verstehen.
„Deswegen werden sich die Schlussfolgerungen der Arbeitsgruppe für das Ansehen der Gruppe selbst als Bumerang erweisen“, schloss der Abgeordnete.

 

Dan-news.info: Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung haben heute ein Funktraining in Petrowskoje im Süden von Donezk durchgeführt, wo der erste Abzug von Kräften und Mitteln stattfinden wird. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
„Heute haben Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination ein Funktraining durchgeführt, mit dessen Hilfe die Verbindung zwischen den Seiten zum Zeitpunkt der Trennung der Kräfte und Mittel durchgeführt wird“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Bei völligem Fehlen eines Mobilfunknetzes ist eine Funkverbindung das einzige Mittel der Verständigung zwischen den Koordinatoren des Abzugs“.
Außerdem wurde von der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum eine vollständige Inspektion des Trennungsabschnitts durchgeführt. Hinzuzufügen ist auch, dass heute der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug Petrowskoje besuchte.

 

Dan-news.info: „Um 14:50 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer von den Positionen im besetzten Awdejewka mit Mörsern des Kalibers 82mm auf das Gewerbegebiet bei Jasinowataja eröffnet“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.

 

De.sputniknews.com: USA droht Dialog mit Russland in Syrien zu beenden.
Sollte Moskau keine Schritte zu einer friedlichen Beilegung des syrischen Konflikts unternehmen, werden die USA den Syrien-Dialog mit Russland abbrechen, wie der US-Außenminister John Kerry in einem Telefongespräch mit seinem Amtskollegen Sergej Lawrow mitteilte.
Laut dem Sprecher des US-Außenministeriums John Kirby, hat Kerry seinem russischen Kollegen nahegebracht, dass die Vereinigten Staaten „den bilateralen Dialog“ mit Russland abbrechen werden, wenn nicht „sofort Schritte zu einer Beendigung der Aleppo-Offensive und zu der Einstellung der Kampfhandlungen unternommen werden“.
Auch wären die USA in einem solchen Fall nicht mehr dazu bereit, mit Russland ein gemeinsames Zentrum für die Aussöhnung der rivalisierenden Parteien zu gründen.
Bei dem Gespräch habe Kerry Russland für den Einsatz von Brandbomben, Attacken auf Krankenhäuser, die Offensive der syrischen Regierungstruppen und die humanitäre Lage in der Stadt verantwortlich gemacht
Am 9. September hatten die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und John Kerry, nach 14-stündigen Verhandlungen ein Paket aus fünf Dokumenten zwecks Einstellung der Kampfhandlungen und der Wiederaufnahme des politischen Prozesses in Syrien vereinbart. Unter anderem sollten dabei die Terroristen von den so genannten „gemäßigten“ Oppositionellen abgegrenzt werden. Zudem wurde die Versorgung Aleppos und anderer Städte mit humanitären Hilfsgütern vereinbart.
Nachdem die Waffenruhe geplatzt ist, wurden diese Pläne jedoch nicht realisiert. Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow geäußert, dass der Westen seinen Syrien-Verpflichtungen nicht nachkomme.
„Der Oberste Befehlshaber der USA, Barack Obama, hat, wie mir immer beteuert wurde, die Kooperation mit Russland unterstützt. Er hat das selbst beim Treffen mit Präsident Putin in China bestätigt. Allem Anschein nach wollen die Militärs dem Obersten Befehlshaber nicht gehorchen“, sagte Lawrow.
Als Moskau nach dem Angriff auf den UN-Hilfskonvoi in Syrien eine umfangreiche Ermittlung forderte, habe dies eine seltsame Reaktion in den USA ausgelöst. US-Außenminister John Kerry habe erklärt, Russland sei in jedem Fall schuld. „Er wurde anscheinend an die Wand gedrückt, weil er von der Militärmaschine der USA heftig kritisiert wird“, sagte Lawrow.
Am Sonntagabend war der UN-Sicherheitsrat auf Antrag der USA, Großbritanniens und Frankreichs zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen. Behandelt wurde die Lage im syrischen Aleppo, wo es wieder zu umfassenden Kampfhandlungen zwischen der Regierungsarmee und den bewaffneten Rebellen gekommen war. Die USA und ihre Verbündeten schrieben Russland die Hauptschuld für das Scheitern des Waffenstillstandes in Syrien zu. 30 syrische Oppositionsgruppen nannten Russland einen „Geldgeber des Regimes“ des Präsidenten Baschar al-Assad und haben eine weitere russische Vermittlung bei der Friedensregelung zurückgewiesen.

 

Dnr-online.ru: Die Vertreter Kiews gründen sich in ihren Erklärungen über die Haftbedingungen von ukrainischen Soldaten auf dem Territorium der Republik auf unüberprüfte und unbestätigte Informationen. Dies erklärte heute, am 28. September, die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa.
„In der Erklärung wird von „Gruben“ gesprochen, in denen angeblich die ukrainischen Soldaten festgehalten werden. Ich will die ukrainische Seite an den vor kurzem erfolgten Besuch von Vertretern einer solch respektierten internationalen Organisation wie der UNO erinnern, die nicht nur die Haftbedingungen der ukrainischen Gefangenen gesehen hat, sondern sich auch mit ihnen unterhalten und Briefe von Verwandten der Gefangenen übergeben hat.
Aber ich muss die Frage an die ukrainischen Opponenten bezüglich der Haftbedingungen unserer Gefangenen stellen, denn selbst die besondere Kommission der UNO zur Verhütung von Folter wurde nicht in die geheimen Gefängnisse des Sicherheitsdienstes der Ukraine gelassen. Ich merke an, dass die ukrainische Regierung unter internationalem Druck gezwungen war, aus einem dieser Gefängnisse 13 Menschen freizulassen, aber ich habe die Information über fünf weitere ungesetzlich Festgehaltene. Ich empfehle dem Sicherheitsdienst der Ukraine Menschlichkeit zu zeigen und sie einseitig freizulassen“, rief die Bevollmächtigte der Republik auf.
Außerdem verurteile Darja Morosowa die Versuche Kiews, die Listen der Gefangenen zu manipulieren, die ungesetzlich in den Kerkern der ukrainischen militärischen Behörden festgehalten werden: „Ich bin über diese Sache entsetzt. So bestätigen die bevollmächtigten Vertreter Kiews nicht die Tatsache der Gefangenschaft von etwa 300 unserer Leute. Von uns wurden bereits Informationen über mehr als 40 von ihnen bestätigt. Sie alle befinden sich tatsächlich auf dem Territorium der Ukraine in den Kerkern des Sicherheitsdienstes der Ukraine und in den Untersuchungsgefängnissen, aber aus irgendeinem Grund bestätigt die ukrainische Seite dies nicht offiziell. Die sogenannten Experten von Seiten der Ukraine haben mehrfach laut Erklärungen über ihre Bereitschaft abgegeben, einen Austausch nach der Formel „alle gegen alle“ vorzunehmen, aber eine offizielle schriftliche Bestätigung ist nicht eingegangen“.
Ebenfalls lenkte die Bevollmächtigte der Republik die Aufmerksamkeit darauf, dass die Beschuldigungen gegenüber den Vertretern des Donbass, die Menschenrechte in Bezug auf die ukrainischen Kriegsgefangenen zu verletzen, die auf dem Territorium der DVR festgehalten werden, unbegründet sind. „Ich erkläre ein weiteres Mal offiziell, dass auf unserem Territorium 42  ukrainische Soldaten festgehalten werden. Auf dem Territorium der LVR weitere fünf. Und wird sind bereit die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen und einen Gefangenenaustausch nach der Formel durchzuführen, über die am 21. September in unserer Untergruppe Erklärungen abgegeben wurden. Auch möchte ich der Führung des Sicherheitsdienstes des Ukraine empfehlen, ein weiteres Mal nüchtern auf die Informationen über 3082 Personen zu sehen, die angeblich durch die Ukraine aus unserer Gefangenschaft befreit wurden. Es gab insgesamt 25 Austausche, unsere Seite hat der ukrainischen Seite 629 Menschen übergeben und es wurden 614 unserer Leute aus der Gefangenschaft befreit. Heißt das, dass die ukrainische Seite mit dieser Zahl offiziell die Existenz von „Kesseln“ bestätigt, die sie zuvor verschwiegen hat? Außerdem ruft die Erklärung über Folter in Donezk Unverständnis hervor, dafür gibt es absolut keinerlei Grundlagen“, unterstrich Darja Morosowa.

 

Dan-news.info: Die Entminung des Dorfes Petrowskoje, wo die erste Trennung der Kräfte der Konfliktseiten seit Beginn des Konflikts geplant ist, wird am 4. Oktober beginnen, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Die Entminung in Petrowskoje wird nach der Erklärung über eine vollständig Trennung von Kräften und Mittel in Petrowskoje beginnen – am 4. Oktober“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

De.sputniknews.com: Russische Militärs haben Hilfsgüter an Einwohner von Aleppo verteilt. In einem am Mittwoch veröffentlichten Video sind Soldaten zu sehen, die Pakete mit Lebensmitteln an Rentner und Frauen verteilen und mit Kindern spielen.
Die Pakete enthielten laut der Agentur Ruptly Konserven mit Fisch und Fleisch sowie Mehl und Zucker. Die humanitäre Lage in Aleppo ist weiterhin bedenklich, manche Stadtteile werden aktiv beschossen. Am Sonntag hatte eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrates in New York stattgefunden, in der die gegenwärtige Situation in Syrien und unter anderem auch die wieder aufgeflammte Gewalt in Aleppo als Themen standen. Die Kampfhandlungen haben landesweit wieder zugenommen, nachdem die von Russland und den USA ausgehandelte einwöchige Waffenruhe zu Ende gegangen war.

https://youtu.be/7oDSJsUrbRA

 

Lug-info.com: Die Volksmiliz der LVR plant, im Rahmen der Rahmenvereinbarung zur Trennung der Kräfte im Donbass mit dem Abzug der Kräfte und Mittel am 1. Oktober zu beginnen. Dies teilte heute der offizielle Vertreter der Volksmiliz Andrej Marotschko mit.
„Am 1. Oktober plant die Volksmiliz mit dem Abzug der Kräfte und Mittel entsprechend der Rahmenvereinbarungen über die Trennung der Kräfte und Mittel zu beginnen“, sagte er.
Nach den Worten Marotschkos wird der Abzug synchron mit der ukrainischen Seite erfolgen.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Russlands Außenamt: Ermittlungen zu MH17-Absturz parteiisch und politisch motiviert.
Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat die Enttäuschung Russlands zum Ausdruck gebracht, dass die Situation um die Ermittlung zum Absturz von Flug MH-17 sich nicht geändert hat und die Untersuchung politisch motiviert ist.
„Russland ist enttäuscht darüber, dass die Situation um die Ermittlungen zur Boeing-Katastrophe unverändert geblieben ist. Die Einschätzung der niederländischen Staatsanwaltschaft beweist nur, dass die Untersuchung parteiisch und politisch motiviert ist“, kommentierte Sacharowa den Bericht des Ermittlerteams.
Der Außenamtssprecherin zufolge war der Ukraine, die als Vollmitglied in die Gemeinsame Ermittlungsgruppe aufgenommen worden war, die Möglichkeit geboten worden, Beweise zu fälschen und die Sache zu eigenen Gunsten darzustellen.
„All das, worauf die so genannte Beweisgrundlage der niederländischen Staatsanwaltschaft beruht, war von den Sicherheitsbehörden der Ukraine geliefert worden, die hier zweifellos eine beteiligte Partei ist“, sagte Sacharowa.
Laut der Sprecherin haben die internationalen Ermittler Moskau aus dem Untersuchungsprozess ausgeschaltet. Die Ermittler würden bis zum heutigen Tag die von der russischen Seite vorgestellten unwiderlegbaren Beweise ignorieren, so Sacharowa. „Russland hatte von Anfang an vorgeschlagen, zusammenzuarbeiten und nur von Fakten auszugehen. Stattdessen haben die internationalen Ermittler Moskau von der vollständigen Teilnahme an den Ermittlungen abgehalten…“. Dabei „ist Russland faktisch das einzige Land, das wahrheitsgemäße Informationen liefert und immer neue Angaben freigibt“.

 

De.sputniknews.com: Almaz-Antey: JIT-Ermittler ignorierten technische Momente des Absturzes von MH17
Experten der internationalen Gruppe JIT (Joint Investigation Team), die den Absturz der malaysischen Boeing MH17 über der Ostukraine 2014 untersuchen, haben in ihrem Bericht technische Momente ignoriert. Das sagte Michail Malyschewski, Berater des Chefkonstrukteurs des russischen Rüstungskonzerns Almaz-Antey, am Mittwoch in Moskau.
Die vom Konzern angestellten drei Experimente hätten die Version erstarkt, wonach die Buk-Rakete im Juli 2014 im Raum der Siedlung Saroschtschenskoje abgefeuert worden sei, die damals von der ukrainischen Armee kontrolliert wurde. Saroschtschenskoje liegt etwa 23 Kilometer von der Siedlung Perwomajski, wo sich nach JIT-Angaben das Buk-Raketensystem befand.
Statt auf technische Details einzugehen, hätten die JIT-Ermittler anhand eines Modells rekonstruiert, dass die Rakete, die die malaysische Boeing zerstört habe, aus der Gegenrichtung gekommen sein muss. Dabei wies Malyschewski darauf hin, dass sich die niederländischen Spezialisten bei der Bestimmung der Zerstörungszone und der Flugbahn der Rakete geirrt hatten.
„Die an einem 3D-Modell gezeigten Beschädigungen stimmen mit den realen nicht überein“, sagte der Experte.
Die Niederländer hätten auch die von Russland im Juni 2015 zur Verfügung gestellten Geheimdaten zur Rakete nicht mit berücksichtigt. Das betreffe auch die Dichte der Einschlagslöcher. „Der ganze technische Bericht stützt sich auf nicht glaubwürdige Daten. Die von unserem Konzern durchgeführten Experimente führten vor Augen, dass Almaz-Antey die richtige Spur verfolgt“, sagte Malyschewski.
Viktor Meschtscherjakow vom Elektromechanischen Werk Lianosowo wies darauf hin, dass das Radar die angeblich von Sneschnoje abgefeuerte Rakete nicht geortet hatte. „Das heißt, dass sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,99 Prozent nicht von diesem Ort gestartet war. Die Rakete wurde von einem anderen Ort abgefeuert“, sagte er.
Aus dem JIT-Bericht geht hervor, dass die Rakete von einem Feld bei Sneschnoje, einem Vorort von Perwomajsk, gestartet war, der damals von der Volkmiliz der selbsternannten Republik Donezk kontrolliert wurde. Die Ermittler behaupten, dass sie auch die Version des Raketenstarts von Saroschtschenskoje geprüft, dabei aber keine Belege dafür entdeckt hätten. Dabei wird im Bericht behauptet, dass Saroschtschenskoje damals von der Volksmiliz kontrolliert wurde.
Am 2. Juni 2015 teilte dagegen Konstantin Knyrik vom Informationszentrum der Donezker Republik mit, dass Saroschtschenskoje am 18. Juli 2014 von der ukrainischen Armee kontrolliert wurde. Darauf wies auch Eduard Bassurin vom Donezker Verteidigungsministerium hin.
Den Ermittlern zufolge wurde die Buk-Anlage nach dem Raketenstart via Sneschnoje, Debalzewo und Lugansk nach Russland zurückgebracht. Bei der Pressekonferenz führten JIT-Experten Audioaufzeichnungen vor, die belegen sollen, dass die Buk-Anlage am 18. Juli vom Territorium der Ukraine abgeschleppt worden sein soll.

 

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