Presseschau vom 25.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Nachtrag:

 

Gefunden auf der Homepage des Auswärtigen Amtes der BRD: http://www.auswaertiges-amt.de/sid_408446341CA3F52C9992BF3C4FE6A55E/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2016/160923_Weisshelme.html
Pressemitteilung
Auswärtiges Amt fördert syrische Weißhelme mit 7 Millionen Euro
Erscheinungsdatum  23.09.2016

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts erklärte heute (23.09.) zur Auszeichnung der syrischen Weißhelme mit dem Alternativen Nobelpreis:
„Tagtäglich leisten die Weißhelme mit beeindruckendem Engagement überlebenswichtige Hilfe für die Menschen in den Oppositionsgebieten in Syrien. Sie bergen Tote und Verletzte, versorgen sie medizinisch, bekämpfen Brände und leiten ein Warn- und Meldesystem für Luftangriffe. Dabei riskieren sie ihr Leben, nicht selten wird den zivilen und unbewaffneten Helferinnen und Helfern schier Übermenschliches abverlangt.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier ist am Rande des UN-Generalversammlung kurz vor Bekanntgabe der Ehrung mit dem „Alternativen Nobelpreis“ mit Vertretern der Weißhelme zu einem Gespräch über die Lage in Syrien zusammengetroffen. Er hat den Weißhelmen dabei seinen großen Respekt für ihre mutige und gefährliche Arbeit ausgesprochen. Das Auswärtige Amt unterstützt die Weißhelme und hat die dafür zur Verfügung gestellten Mittel jüngst um zwei auf insgesamt sieben Millionen Euro in diesem Jahr aufgestockt.
Die heute etwa 3000 Freiwilligen der Weißhelme tragen – im Rahmen des Möglichen – maßgeblich dazu bei, das Leid der Menschen ein wenig zu lindern und das Leben der Zivilbevölkerung in Syrien ein wenig erträglicher zu machen. Sie genießen hohes Ansehen in der Bevölkerung, Zehntausende verdanken ihnen ihr Leben. Die Weißhelme stehen für den ungebrochenen Wunsch der Menschen in Syrien nach einer Zukunft in Frieden und Sicherheit.“
Hintergrund:
Die Weißhelme teilen sich den seit 1980 vergebenen Preis mit der ägyptischen Frauenrechtlerin Mosn Hassan und der Organisation „Nazra for Feminist Studies“ sowie der russischen Menschenrechtlerin, Swetlana Gannuschkina, und der türkischen Zeitung „Cumhuriyet“.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Um 22:40 Uhr wurde das Feuer mit Artillerie des Kalibers 122mm auf das Territorium des ehemaligen Flughafens eröffnet. Um 23:10 Uhr wurde der Beschuss wiederholt. Insgesamt wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte 35 Artilleriegranaten abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle haben die ukrainischen Truppen neben Mörsern der Kaliber 82 und 120mm auch Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Vom Gegner beschossen wurden auch Alexandrowka und Trudowskije am westlichen Rand der Hauptstadt, der Rand von Jasinowataja und seine Umgebung.
„Die Nacht verlief nicht sonderlich erfreulich, es wurden Mörserbeschüsse auf die Ränder der Ortschaft festgestellt. Es wurde mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm geschossen“, teilte die Leiterin der Ortsverwaltung von Sajzewo Irina Dikun mit.
Sie fügte hinzu, dass Informationen über Verletzte und Zerstörungen nicht eingegangen sind.

 

Dnr-news.com: Tschubarow erklärte die Aufstellung einer bewaffneten Einheit
Die Organisatoren der Krimblockade haben vor, eine eigene bewaffnete Formation zu schaffen. Darüber berichtete im Fernsehsender „Growadskoe TV) der Führer der Extremistenorganisation „Medschlis des Krimtatarischen Volkes“ Refat Tschubarow.
„Nach einem Jahr der ihrer Existenz kann ich sagen, dass die zivile Blockade der Krim Format angenommen hat, jetzt gibt es hier die Organisation „Asker“, übersetzt „Kämpfer“. Wir gehen davon aus, dass dies eine bewaffnete Einheit wird, in der Auswanderer, besonders die von der Krim kamen, Dienst tun können. Wir haben auch noch ein paar andere Ideen, damit die Leute die Krim nicht vergessen“, sagte Tschubarow.
Er erklärte weiterhin, dass an den Veranstaltungen, die dem Beginn der Krimblockade gewidmet seien, einige Hundert Menschen teilgenommen hatten, die aus der gesamten Ukraine gekommen waren.
(Die „Medschlis des Krimtatarischen Volkes“ wurde in Russland als extremistisch eingestuft und verboten – Anm. d. Übers.)

 

Dan-news.info: Mehr als 300 Verbraucher in Gorlowka haben kein Gas als Folge davon, dass sich die automatischen Abschaltsysteme an einem Gasregulierungspunkt eingeschaltet haben. Dies teilte der Pressedienst des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ mit.
„Im Zusammenhang mit der heftigen Verschlechterung der Wetterbedingungen begannen die Einwohner der Häuser des privaten Sektors aktiv Gasheizungen für die Heizung ihrer Wohnungen zu verwenden, der Gasverbrauch stieg deutlich an. Dadurch schaltete sich an einem der Gasregulierungspunkte in Gorlowka am 24. September um 18 Uhr die Automatik ein, die Gaszufuhr für 63 Verbraucher in Mehrparteienhäusern und 247 Verbraucher des privaten Bereichs wurde abgeschaltet“, heißt es beim Pressedienst.
Es wurde hinzugefügt, dass 30 Spezialisten des Unternehmens damit begonnen haben, die Ursachen der Abschaltung zu beseitigen. Zurzeit gehen sie die Häuser ab und schließen die Verbrauchsstellen wieder an. Bis Ende des Tages ist geplant die Gasversorgung vollständig wiederhergestellt zu haben.

 

De.sputniknews.com: Tel Aviv unternimmt eine direkte militärische Einmischung im südlichen Syrien zur Unterstützung der Terrorgruppierungen, wie der syrische Außenminister Walid al-Muallim erklärte.
Israel unternehme eine direkte militärische Einmischung zur Unterstützung der Terrorgruppierungen im Süden Syriens und leiste ihnen dabei ganz unterschiedliche Hilfe, so der syrische Außenminister. Zudem merkte er an, Syrien fordere von der internationalen Gemeinschaft, derartige Handlungen zu unterbinden.
In der Nacht zum 14. September hatte die israelische Luftwaffe Stellungen der syrischen Armee angegriffen, nachdem ein Geschoss in dem von den Israelis kontrollierten Gebiet der Golanhöhen eingeschlagen war. Nach Angaben der Israelis befinden sich an dem etwa 80 Kilometer langen Grenzabschnitt rund 50 verschiedene Gruppierungen, darunter Dschebhat an-Nusra und der „Islamische Staat“ (IS, auch Daesh). Diese Terrornetzwerke fallen nicht unter die seit dem 16. September gültige Feuerpause in Syrien, die bei russisch-amerikanischen Gesprächen ausgehandelt worden war.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor wurde aus Richtung Staniza Luganskaja mit Schusswaffen beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Von uns wurden Fälle von Drohnenflügen auf Strecken festgestellt, die die OSZE mit ihren Drohnen benutzt, wodurch die Sicherheit der Drohnenflüge der Mission bedroht wird“, sagte Marotschko.
„Eine solche Drohne der ukrainischen Streitkräfte wurde von Soldaten der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Debalzewo zu Boden gebracht“, berichtete der Vertreter der Verteidigungsbehörde.
„Nach der Untersuchung wurde festgestellt, dass diese Drohne mit selbstgebauten Sprengköpfen versehen war, die zur Durchführung von Provokationen auf dem Territorium der LVR vorgesehen waren“, unterstrich Marotschko.
„Nach ihrer Entschärfung durch Ingenieure der Volksmiliz der LVR und nach Untersuchung der Flugbahn und Beladung wurde festgestellt, dass die Drohne in Richtung Lugansk zur Durchführung eines Terrorakts gezielt war“, teilte er mit.
„Nach unseren Informationen sollte das Ziel der ukrainischen Drohne ein ziviles Objekt oder eine Massenansammlung von Bürgern auf dem Territorium von Lugansk sein“, fügte der Major hinzu.
„Nach Schlussfolgerungen von Experten besteht das Geschoss selbst aus einem Kilogramm modernem Plastiksprengstoff, einem selbstgebauten Druckzünder unter Verwendung eines Zünders IDP-R, „Krona“-Batterien und einem Schlagelement, das die Drohnenhülle selbst ist. Die Kapazität der Sprengeinrichtung entspricht etwa 3 kg TNT-Äquivalent“, erläuterte Marotschko.
„Nur dank der klugen Handlungen der Soldaten der Volksmiliz wurden dieser Terrorakt und Opfer unter der Zivilbevölkerung von Lugansk verhindert“, erklärte der Vertreter der Verteidigungsbehörde.

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben eine Drohne über dem Territorium von Donezk zur Sammlung von Aufklärungsinformationen fliegen lassen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gestern Abend wurde der Flug einer ukrainischen Drohne über Donezk beobachtet“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

De.sputniknews.com: Der serbische Vizepremier und Außenminister Ivica Dačić hat ein eventuelles Verhängen von Sanktionen gegen Russland strikt abgelehnt.
„Das Verhängen von Sanktionen gegen Russland widerspricht den nationalen Interessen Serbiens. Punkt. Da gibt es nichts mehr zu besprechen“, sagte Dačić in einer Pressekonferenz im serbischen Außenministerium am Samstag.
Dies sei die amtliche Position Belgrads und Premier Aleksandar Vučić habe „bereits hundertmal darüber gesprochen“, so Dačić.
„Man sagt, wir würden Sanktionen gegen Russland verhängen. Wissen sie, wir mögen vielleicht naiv wirken, wir sind aber nicht so dumm… Serbien würde direkt gegen sich selbst handeln, wenn es sich ebenfalls den Sanktionen gegen Russland anschließen würde, das uns in der Frage von Kosovo und Metochien unterstützt“, betonte er.
Eine solche Position gefährde die EU-Integration Serbiens nicht, sagte Dačić. Alle EU-Staaten hätten bei ihren EU-Beitrittsverhandlungen irgendwelche „Ausnahmen von den Regeln“ gehabt. Für die einen sei es der Fischfang gewesen, für die anderen ihre Landwirtschaft. Im Fall Serbiens gehe es um eine solch „kleine Angelegenheit“ wie Kosovo und Metochien, ironisierte er.
1999 hatte die bewaffnete Konfrontation der albanischen Separatisten von der paramilitärischen „Befreiungsarmee des Kosovo“ einerseits und der jugoslawischen Armee und Polizei andererseits die Nato-Bombenangriffe auf Jugoslawien zur Folge gehabt, das damals aus Serbien und Montenegro bestanden hatte.
Im März 2004 kam es zu Ausschreitungen der Albaner des Kosovo gegen die serbische Bevölkerung, die zur massenhaften Aussiedlung der Serben aus Kosovo und zur Vernichtung zahlreicher historisch und kulturell wertvoller Gebäude führten. Am 17. Februar 2009 hatten die albanischen Behörden des Kosovo einseitig die Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Die selbsterklärte Republik Kosovo wird von Serbien, Russland, China, Spanien, dem Iran und einer Reihe anderer Staaten nicht anerkannt.

 

Lug-info.com: Die Spezialdienste der Ukraine aktivieren ihre geheimdienstlichen Maßnahmen an der Kontaktlinie. Dies teilte heute die Volksmiliz der LVR mit.
„Im Verantwortungsbereich des 1. Bataillons der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Luganskoje sind drei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine eingetroffen, die planen, geheimdienstliche Maßnahmen durchzuführen und Aufklärungsinformationen über die Aktivitäten der Abteilungen der Volksmiliz der LVR zu sammeln“, teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Dabei ist die Qualität der Bedingungen des Dienstes der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
„Im Zusammenhang mit der nicht zufriedenstellen Versorgung mit Lebensmitteln in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte sind massenhafte Erkrankungen an Dysenterie (Ruhr – A.d.Ü.) zu beobachten, ebenfalls vermehren sich die Beschwerden von Soldaten über die Qualität der Lebensmittel, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Solche Fälle wurden in den Abteilungen der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die im Gebiet von Pokrowskoje stationiert ist“, teilte die Volksmiliz mit.
Die Kiewer Truppen rüsten weiterhin technische Befestigungen auf dem Territorium des sogenannten „Lugansker Oblast“ aus, darunter in Orten, die sich in erheblicher Entfernung von der Kontaktlinie befinden. Unter anderem wurden ein Stützpunkt und ein Checkpoint mit Verteidigungseinrichtungen in Solotarwika im Popasnjanskij-Bezirk und in Jewsug im Belowodskij-Bezirk entdeckt.
„Die ukrainische Seite hat nicht vor, die Bedingungen zum Abzug von Kräften und Mitteln in Donbass zu erfüllen, sie verletzt weiterhin das Regime der Feuereinstellung und baut ihre Positionen in technischer Hinsicht aus. Die Volksmiliz der LVR ihrerseits hält die Minsker Vereinbarungen strikt ein“, erklärte die Verteidigungsbehörde der Republik.

 

Rusvesna.su: Kinder der DVR erholen sich im legendären Ferienlager „Artek“
30 Kinder mit besonderen Begabungen aus der Donezker Volksrepublik wurden heute zum Lernen und Erholen in das Internationale Kinderzentrum „Artek“ geschickt.
„In bequemen Reisebussen sind die glücklichen Gesichter von 30 begabten Kindern zu sehen, die in verschiedenen Wettbewerben und Olympiaden der Städte und Bezirke der Donezker Volksrepublik gewonnen hatten. In „Artek“ erwarten sie der Unterricht in der Schule, Erholung am herrlich blauen Meer und ein großes Kulturprogramm“ sagte gegenüber DAN die verantwortliche Spezialistin der Abteilung für ergänzende Bildung des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR Alina Bortnik.
Der Durchgang dauert bis zum 16. Oktober.
Wie erwartet wird das nicht die letzte Fahrt von Kindern in das berühmte Kinderzentrum in diesem Jahr sein. Talentierte Kinder aus der ganzen Republik werden auch im Oktober, im November und im Dezember dorthin reisen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR beginnt sich zu verschärfen. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 130-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Nach der Unterzeichnung des Minsker Dokuments über die Trennung der Seiten hat der Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Dropatyj beschlossen, das in ihn gesetzte hohe Vertrauen zu rechtfertigen und hat als erster Artillerie gegen die Zivilbevölkerung der Republik eingesetzt. Von diesem Verbrecher wurden auf das Gebiet des Flughafens von Donezk 35 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm abgeschossen.
Besonders zynisch sieht dies nach dem Bericht des Leiters des Generalstabs der Ukraine Mushenko vom 24. September an den stellvertretenden Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hug über eine vollständige Einhaltung des Regimes der „Ruhe“ durch die ukrainische Seite aus.
Außerdem wurden auf das Territorium der Republik 38 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen. Darüber hinaus wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Beschossen wurden Sajzewo, Oserjanowka, Jasinowataja, Mineralnoje, Alexandrowka, das Gebiet des Flughafens und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Wir fordern die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der ukrainischen Seite auf, die zu weit gehenden Brigadekommandeure der ukrainischen Streitkräfte unter Kontrolle zu halten und den brüchigen Frieden, der im Donbass eingerichtet wurde, zu bewahren.
Wir schlagen der ukrainischen Seite vor, die letzte Erklärung des deutschen Außenministers Frank Walter Steinmeier noch einmal aufmerksam zu lesen, insbesondere den Fahrplan für die Regelung des Konflikts im Donbass, der von allen Teilnehmern des Normannischen Formats gutgeheißen wurde.
Unsere Aufklärung entdeckt weiter Fälle der Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie.
So wurde in Nowoselowka Wtoraja, 6 km von der Kontaktlinie, die Stationierung einer Batterie 122mm-Haubitzen D-30 festgestellt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierungsorte verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.

 

Abends:

 

Dan-news.info: „Gegen 16:00 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss des Gewerbegebiets von Jasinowataja mit Mörsern des Kalibers 120mm begonnen. Um 16:45 Uhr haben die ukrainischen Truppen mit Panzergeschützen das Feuer eröffnet“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach ihren  Angaben wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte 54 Panzergeschosse und 12 Mörsergranaten abgefeuert. Der Gegner verwendete auch Granatwerfer und Schusswaffen.

 

Dan-news.info: Die erste Trennung der Kräfte und Mittel in der Zeit des Konflikts im Donbass wird in der DVR zwischen dem 1. und dem 3. Oktober beginnen, in Abhängigkeit von der Lage an der Abgrenzungslinie. Dies teilte heute das Verteidigungsministerium der DVR mit.
„Der Beginn der Trennung der Kräfte in Petrowskoje ist etwa vom ersten bis zum dritten Oktober geplant. Ein genauer Zeitpunkt liegt bisher nicht fest, alles wird von der Lage an der Front abhängen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Eine Rahmenvereinbarung über die Trennung der Kräfte im Donbass wurde vom Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko am 23. September unterzeichnet. Zuvor hatten das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij, die Vertreter der Ukraine, der OSZE und der RF unterschrieben.
Das Dokument regelt den Abzug der Abteilungen der Konfliktseiten in drei Pilotabschnitten: Petrowskoje (DVR) sowie Staniza Luganskaja und Solotoje (LVR).
Der gesamt Prozess soll nicht mehr als 30 Tage dauern. Für jeden der Abschnitte ist eine Abzugszone festgelegt: mindestens 2 km breit und 2 km tief. Dabei wird die Trennung der Seiten spiegelbildlich und in Anwesenheit von OSZE-Beobachtern durchgeführt. Nach dem Abschluss des Abzugs der Kräfte im Donbass ist in den Abschnitten der Aufenthalt von Soldaten, außer den Beobachtern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung, untersagt.
Heute ist der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexandr Hug in Donezk eingetroffen. Nach vorläufigen Informationen gehören zu seinen Plänen ein Besuch des Dorfs Petrowskoje und die Erörterung der Einzelheiten der Trennung der Kräfte im Donbass.

 

Dnr-online.ru: Von 310 Verbrauchern in der Siedlung Oktjabrskij  von Gorlowka, die zuvor von der Gasversorgung abgeschnitten wurden, erhalten 260 wieder Gas. 50 Verbraucher, die zum Zeitpunkt der Arbeiten zum Wiederanschluss nicht in ihren Wohnungen waren, werden wieder angeschlossen, sobald sie sich an den Notdienst von „Donbassgas“ wenden.
Am 24. September um 18:00 Uhr gab es in einem Gasregulierungspunkt in Oktjabrskij eine automatische Abschaltung.
Die Gastechniker führen dies auf einen schnellen Anstieg des Verbrauchs durch die Verbraucher im privaten Sektor aufgrund der Verschlechterung der Wetterbedingungen zurück.

 

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