Presseschau vom 21.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info: Die Nacht verlief in den frontnahen Städten der DVR ohne Beschüsse von Seiten der ukrainischen Armee. Dies teilten heute die Leiter der örtlichen Verwaltung mit.
„Bei uns ist alles in Ordnung, in der Nacht war es ruhig“, sagte der Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij. Die gleiche Lage herrschte in den anderen Bezirken der Hauptstadt – Kiewskij, Kujbyschewskj und Kirowskij.
Die Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung wurde auch in Gorlowka und Makejewka bestätigt. „Die Nacht verlief ruhig, Beschüsse wurden von uns nicht festgestellt“, berichtete der Bürgermeister von  Gorlowka Iwan Prichodko.

 

De.sputniknews.com: Lawrow: Deswegen konnte syrische Luftwaffe UN-Konvoi nicht beschießen
Die syrischen Luftstreitkräfte konnten laut dem russischen Außenminister Sergei Lawrow den UN-Hilfskonvoi bei Aleppo nicht angreifen, da sie zu Nachtflügen nicht fähig sind.
„Unsere Militärs haben in einer Erklärung bereits angegeben, dass unsere Luftstreitkräfte dort nicht im Einsatz waren“, sagte Lawrow gegenüber dem TV-Sender „Rossija-1“. „Die syrischen Flugzeuge konnten dort auch nicht arbeiten, da der Angriff in der Nacht erfolgt war, wenn die syrischen Luftstreitkräfte nicht fliegen können. Die Attacke passierte zu der Zeit, als die humanitären Hilfsgüter im Osten der Provinz Aleppo ausgeladen wurden.“
Das Presseamt der Organisation der Vereinten Nationen hatte am Dienstag mitgeteilt, dass ein UN-Hilfskonvoi nordwestlich von Aleppo angegriffen worden sei. Westliche Medien schrieben den Angriff, bei dem es viele Tote und Verletzte gab, „syrischen oder russischen Flugzeugen“ zu. Als Quelle für diese Behauptung nannten sie die sogenannte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, die in London ansässig ist und in Opposition zur syrischen Regierung steht.
Auch Washington ist davon überzeugt, dass der Angriff entweder von den russischen oder den syrischen Streitkräften ausgeführt worden war, und macht Moskau „auf jeden Fall“ für die Attacke verantwortlich.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben weder die russischen noch die syrischen Luftstreitkräfte Angriffe gegen den UN-Hilfskonvoi in Aleppo geflogen.

 

Ukrinform:  Die Ukraine wird von den USA Kreditgarantien in Höhe von einer Milliarde Dollar erhalten.
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, und der US-Vizepräsident, Joe Biden, haben das bei ihrem Treffen in New York vereinbart. Das teilte Poroschenko auf Twitter mit.

 

Dan-news.info: Die kommunalen Dienste von Donezk haben mit der Reparatur des Denkmals des Revolutionärs und Gründers der Spezialdienste des sowjetischen Staats Felix Dsershinskij begonnen. Dies teilte heute der Pressedienst des Bürgermeisteramts der Hauptstadt mit.
„Unsere Mitarbeiter haben mit dem Wiederaufbau des Dsershinskij-Denkmals begonnen. Derzeit wird die Demontage des Sockels durchgeführt. Das Denkmal selbst wird für die Zeit der Reparaturarbeiten in das Lager eines Unternehmens gebracht“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Informationen der kommunalen Dienste begann der Sockel des Denkmals zu zerfallen und das Denkmal selbst geriet in Gefahr. Deshalb wurde die Entscheidung getroffen, einen neuen Sockel zu bauen und das Denkmal neu zu streichen. Das Gebiet um das Denkmal wird auch in Ordnung gebracht werden. Bis zum Winter sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Das Denkmal für Dsershinskij wurde in Donezk am 25. Juli 1937 errichtet. Seine Höhe beträgt 1,2 Meter.

 

 

De.sputniknews.com: Fakten zu Angriff auf UN-Konvoi „noch nicht ermittelt“ – australische Außenministerin
Es ist laut der australischen Außenministerin Julie Bishop noch zu früh, die Schuldigen an dem Angriff auf den UN-Hilfskonvoi in Syrien zu nennen, da die Fakten zu dem Vorfall noch zu bestimmen sind. Dies sagte Bishop gegenüber Sputniknews am Rande der UN-Vollversammlung in New York. „Das war ein schockierender Vorfall. Es ist entsetzlich, und die Fakten müssen noch ermittelt werden“, sagte die Ministerin…

 

Dan-news.info: „Gegen 9:30 haben ukrainische Truppen die Ortschaft Sajzewo beschossen, es wurden etwa drei Mörsergeschosse es Kalibers 122mm abgeschossen“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass in unmittelbarer Nähe des Beschussortes ein Ausgabepunkt für humanitäre Hilfe liegt, wo sich zu diesem Zeitpunkt etwa 300 Einwohner befanden.

 

De.sputniknews.com: Der Anteil der russischen Bürger, die Angst vor einer immer größeren Isolation ihres Landes von dem Westen haben, hat sich verringert, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Lewada-Zentrum zeigt. 2015 betrug diese Zahl 36 Prozent. Nun liegt der Wert bei 29 Prozent.
Jeder vierte Umfrageteilnehmer sagte, er habe „überhaupt keine Sorgen“ über eine Isolation Russlands. 37 Prozent hätten „keine großen Sorgen“ darüber.
Weitere drei Prozent der Befragten sind der Meinung, „es gibt keine Isolation und alles kehrt zur Vorkrisen-Lage zurück“. Fast die Hälfte (48 Prozent) glaubt, dass nach den Meinungsverschiedenheiten zwischen Moskau und dem Westen in Bezug auf die Krim und die Situation in der Ukraine „sich alles langsam beruhigen wird und unsere Beziehungen genauso werden, wie sie vor diesem Vorfall waren“.
Dabei sagten 27 Prozent der Forschungsteilnehmer, Russland und die westlichen Staaten würden „neue Spannungen in ihren Beziehungen und eine neue Spirale des Kalten Krieges erwarten“. 25 Prozent seien unentschlossen
Ob die Verhältnisse mit Washington verbessert werden müssen, antworteten 62 Prozent mit „ja“, 24 Prozent – mit „nein“. 14 Prozent konnten die Frage nicht beantworten.
Die Umfrage fand vom 9. bis zum 12. September statt. 1.600 Menschen aus 137 Siedlungen in 48 russischen Städten haben daran teilgenommen.

 

Ukrinform:  In der ukrainischen Hauptstadt Kiew findet auf Initiative der Kiewer Stadtverwaltung ein Marsch anlässlich des Internationalen Tages des Friedens statt.
Am Friedenmarsch nehmen Vertreter der Stadtverwaltung,  Studenten, Veteranen der Antiterror-Operation und Aktivisten teil. Nach dem Marsch soll eine Kundgebung stattfinden.

 

De.sputniknews.com: Nach IWF-Tranche: Kiew bekommt eine Milliarde Kreditsicherheit von Washington
Die USA haben der Ukraine eine Kreditsicherheit in Höhe von einer Milliarde US-Dollar zugesichert, wie der Pressedienst des ukrainischen Staatschefs Pjotr Poroschenko mitteilt.
Poroschenko hat sich demnach am Rande der 71. UN-Vollversammlung in New York mit dem US-Vizepräsidenten Joe Biden getroffen.
„Vizepräsident Biden hat über die Bereitschaft informiert, der Ukraine die Kreditgarantie in Höhe von einer Milliarde US-Dollar bereitzustellen, da die Urkaine alle notwendigen Bedingungen erfüllt hat“, heißt es in der Pressemitteilung auf der Webseite des ukrainischen Präsidenten.
In der vergangenen Woche hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) trotz Widerstands aus Russland einen Kredit über eine Milliarde Dollar (etwa 890 Millionen Euro) für Kiew freigegeben
Moskau hatte sich gegen die neue Auszahlung ausgesprochen, weil Kiew seine Schulden beim Nachbarland noch nicht beglichen hatte. Die Ukraine schuldet Russland 3,075 Milliarden Dollar.
In zwei vorigen Tranchen hatte die Ukraine bereits rund 5,4 Milliarden Dollar vom IWF aus einem 2015 eröffneten Programm bekommen, das insgesamt 17,5 Milliarden umfasst.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Das Kampagnenteam des republikanischen US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump hat die Einladung des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zu einem gemeinsamen Treffen bei der UN-Generalversammlung in New York ignoriert, schreibt am Mittwoch das US-Magazin „Foreign Policy“ unter Verweis auf einen Sprecher der Poroschenko-Administration.
Demnach habe sich die Administration des ukrainischen Staatsoberhauptes schon vor der UN-Vollversammlung mit einer Einladung zu einem Treffen an beide US-Präsidentschaftskandidaten, Hillary Clinton und Donald Trump, gerichtet.
Clinton habe zugesagt und sich am Montag bereits mit Poroschenko getroffen. Von Trump sei allerdings keine Antwort gekommen. Trumps Kampagne wolle den Zwischenfall auch nicht kommentieren, schreibt das Blatt.
Der offizielle Zeitplan des Selfmade-Milliardärs zeige zudem, dass der Republikaner derzeit im US-Bundesstaat South Carolina sei und die restliche Woche in Ohio und Philadelphia verbringe. New York stehe nicht auf dem Plan, wo die UN-Vollversammlung am 26. September endet, am Tag der ersten Präsidentschaftsdebatte.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
Die Kiewer Truppen nutzen weiterhin das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration des militärischen Potentials ihrer Abteilungen in der Zone der sogenannten „ATO“.
„So wurde uns bekannt, dass am 20. September um 15 Uhr aus Lisitschansk in Richtung Gorskoje eine Kolonne Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte mit zehn Pickups, auf denen großkalibrige Maschinengewehr installiert waren, sowie fünf Sattelschleppern mit 152mm-Artilleriegeschätzen „Akazija“ und zwei T-64-Panzern in Begleitung eines Patrouillenfahrzeug fuhr“, berichtete Marotschko.
„Es wurde auch festgestellt, dass an den Frontpositionen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Arbeiten zur Befestigung der Verteidigungslinie erfolgen“, erläuterte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
Außerdem sagte Marotschko, dass die Volksmilz „weiterhin Informationen erhält, die den Verkauf von teurer Ausrüstung durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bestätigen“.
„Nach unseren Informationen haben Soldaten der 93. Brigade eine Funkstation auseinander genommen, die im UKW-Bereich arbeitet, um sich daran zu bereichern. Zur Verheimlichung des Vergehens haben die Soldaten der Brigade an der Position Attrappen aufgestellt“, erklärte er.
„Nach unserer Information wurde am 19. September in Staniza Luganskaja die Fahrt von drei Fahrzeugen „Ural“ mit 80 polnischen Söldnern festgestellt. Sie wurden in Walujskoje im Stanzia-Luganskaja-Bezirk stationiert“, sagte Marotschko.

 

De.sputniknews.com: Sanktionen und Entspannung: Gabriel zu Besuch in Moskau
Am heutigen Mittwoch reist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation nach Moskau, wie der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft mitteilt. Das wird schon der dritte Moskau-Besuch des Ministers in rund zweieinhalb Jahren sein.
Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche mit dem russischen Industrieminister Denis Manturow und dem Minister für wirtschaftliche Entwicklung Alexej Uljukajew. Auch ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ist für Mittwochabend geplant. Erörtert werden sollen die deutsch-russischen sowie russisch-europäischen Wirtschaftsbeziehungen.
„Wir begrüßen es sehr, dass der Bundeswirtschaftsminister mit der Reise so kurz nach den Wahlen die Gesprächsfäden in die russische Politik und Wirtschaft wieder aufnimmt“, sagte das Vorstandsmitglied des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Siegfried Russwurm. „Wir erwarten, dass der Besuch zu einer weiteren politischen Entspannung beiträgt und die Position der deutschen Wirtschaft in Russland stärkt.“
Sigmar Gabriel hatte sich zuvor mehrmals für eine schrittweise Lockerung der Russland-Sanktionen ausgesprochen.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich infolge der Entwicklung in der Ukraine erschwert. Im Juli 2014 gingen die EU und die USA von selektiven Sanktionen gegen einzelne Personen und Unternehmen zu Maßnahmen über, die gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft gerichtet sind. Im Gegenzug schränkte Russland den Import von Agrarprodukten aus den Ländern, die Sanktionen verhängt hatten, ein.

 

Ukrinform:  Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, ist am Rande der UNO-Generalversammlung in New York zu einem Gespräch mit dem türkischen Staatschef, Recep Tayyip Erdogan, zusammengekommen. 
Beide Staatschefs bestätigten laut der Pressestelle des ukrainischen Präsidenten die Bereitschaft, die strategische Partnerschaft zwischen der Ukraine und Türkei zu erweitern. Poroschenko habe türkische Unternehmen eingeladen, an der Privatisierung in der Ukraine teilzunehmen. Auch Handelsbeziehungen und Energiefragen seien Themen des Gesprächs gewesen.
Erdogan betonte im Gespräch, eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland würde keinen Einfluss auf die Position der Türkei bezüglich der Nicht-Anerkennung der Krim-Annexion und der Verletzungen der Menschenrechte von Krimtataren haben.

 

De.sputniknews.com: Der UN-Sicherheitsrat soll reformiert und erweitert werden, weil das Schicksal der Welt nicht von fünf Staaten abhängen darf. Dies erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan vor dem Plenum der 71. UN-Generalversammlung.
Bei seiner Rede forderte der türkische Staatschef eine Erweiterung von der Zahl der ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, wobei er darauf verwies, dass der Weltsicherheitsrat unter Bedingungen des Zweiten Weltkrieges gegründet worden sei und in diesem Zusammenhang so effektiv heutzutage nicht mehr funktionieren könne.
Erdogan betonte dabei, die Welt sei größer als die fünf UN-Vetomächte, in deren Händen die ganze Welt liege. Somit könne der Sicherheitsrat keine Gerechtigkeit gewährleisten. Fünf Staaten könnten nicht allein Entscheidungen treffen, es wäre viel besser, wenn beispielweise 20 Länder die Interessen von anderen Staaten im UN-Sicherheitsrat repräsentieren würden.
Diese sollten dabei ständige UN-Mitglieder sein.
Der Sicherheitsrat ist ein Organ der Vereinten Nationen. Er setzt sich aus fünf ständigen (USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien) und zehn nicht-ständigen Mitgliedern zusammen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt relativ ruhig.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppe 46 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Beschossen wurden Sajzewo, Jasinowataja, Alexandrowka, Staromichajlowka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk. Dabei haben die ukrainischen Truppen auf Sajzewo und Jasinowataja drei Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem hat der Gegner das Territorium der Republik mit Granatwerfern verschiedener Art beschossen.
Es ist wichtig zu bemerken, dass heute um 10 Uhr morgens in Sajzewo während einer Ansammlung örtlicher Einwohner zum Empfang humanitärer Hilfe des internationalen Roten Kreuzes die ukrainische Seite die Ortschaft viermal mit Granatwerfern beschossen hat. Wahrscheinlich hat der Gegner Informationen von seinen Quellen über die Ansammlung der Einwohner im Zentrum des Dorfes erhalten und auf dieser Grundlage das Feuer in ihre Richtung eröffnet.
Diese Tatsache demonstriert das Fehlen moralischer Prinzipien bei den ukrainischen Soldaten, die bereit sind, friedliche Einwohner selbst während der Übergabe von humanitärer Hilfe durch internationale Organisationen zu beschießen.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin die Vorbereitung der ukrainischen Truppen zu Provokationen fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Granitnoje, Wolodarskij-Bezirk, auf dem Gebiet einer Farm wurden drei Panzer festgestellt;
– Belaja Kamenka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft einer mechanisierten Zugs festgestellt: Panzertechnik, Fahrzeuge und Munition und 15 Mann.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierungsorte verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Von unserer Aufklärung wurde die Arbeit einer Gruppe Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Bereich der Fußgängerbrücke in Granitnoje, Woldarskij-Bezirk festgestellt. Die Gruppe besteht aus fünf Personen, die eine totale Überprüfung der örtlichen Einwohner, die in beiden Richtungen über die Brücke gehen, durchführen, um Sympathisanten der DVR zu entdecken.
Im Zusammenhang mit nicht zwischen Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte abgestimmten Aktivitäten wurde von Soldaten des 8. Bataillons der 10. Gebirgssturmbrigade Feuerkorrektoren aus  der 55. Artilleriebrigade festgenommen, die Artilleriesekundäraufklärung im Verantwortungsbereich der 10. Brigade ohne vorherige Vereinbarungen durchführten. Die Aktivitäten der Soldaten der 55. Artilleriebrigade im Verantwortungsbereich des 8. Bataillons ohne Information des Kommandos der 10. Gebirgssturmbrigade zeugen von Misstrauen zwischen der ukrainischen Abteilungen sowie von einer qualitativ minderwertigen Erfüllung der Aufgaben durch die Soldaten der 10. Brigade, auf die sich die Nachbarn nicht verlassen können.

 

Ukrinform:  Die Finanzierung von Regierungsprojekten durch die Weltbank war im Mittelpunkt des Treffens von Regierungschef Wolodymyr Hrojsman mit der Direktorin der Weltbank für Ukraine, Weißrussland und Moldawien Satu Kahkonen.
„Ich bin überzeugt, dass die Förderung von Projekten in den Bereichen Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Kommunalwirtschaft, Medizin, Kultur sowie im sozialen Sektor Prioritäten in unserer Zusammenarbeit sein müssen“, sagte laut dem Regierungsportal der Regierungschef. Hrojsman und Kahkonen hätten vereinbart, dass die Bank an der Erarbeitung der Strategie für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur teilnehmen werde. Die Bank könne für die Umsetzung dieses Projekts Kredite in Höhe von einer Milliarde Dollar gewähren. Die Beteiligung der Bankexperten an der Vorbereitung von Konzepten der Bodenreform und der Medizinreform war auch ein Thema des Gesprächs.
Kahkonen stellte dem Premier einen Analysebericht der Bank über ein Programm von Energietarifen und Subventionen sowie Vorschläge zur Umsetzung dieses Programms vor.

 

De.sputniknews.com: Streben nach Unabhängigkeit: Wird Putin bosnischen Serben helfen können?
Der Präsident der zu Bosnien-Herzegowina gehörenden Republika Srpska, Milorad Dodik, wird am Donnerstag zu Besuch in Russland erwartet, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch.
In Moskau wird sich der Gast mit Präsident Wladimir Putin treffen. Pikant daran ist, dass am kommenden Sonntag in der Republika Srpska ein Volksentscheid über den Tag der Republik angesetzt ist, der im Westen verurteilt und sogar von Serbien nicht unterstützt wurde.
Das bevorstehende Treffen wurde jüngst vom Vertreter der Republika Srpska in Moskau, Duško Perović, angekündigt. Dodik behauptet allerdings, die entsprechende Vereinbarung sei im Voraus getroffen worden und habe mit dem Referendum am Wochenende nichts zu tun.
Bei dem Referendum werden die bosnischen Serben entscheiden, ob der 9. Januar als Tag der Republik gefeiert werden soll. Dass der Volksentscheid Ende September abgehalten werden soll, hatten die Behörden der Republika Srpska im Sommer beschlossen. Zuvor hatte das Verfassungsgericht Bosniens die Ausrufung des 9. Januars zum Tag der Republika Srpska als verfassungswidrig erklärt.
In Bosnien fürchtet man, dass dieser Volksentscheid eine Art Generalprobe für ein Referendum über den Austritt der Republika Srpska aus Bosnien-Herzegowina sein könnte.
Der Rat für die Umsetzung der Friedensvereinbarungen, in dem Vertreter führender Weltmächte auf Botschafter-Ebene präsent sind, rief die Behörden der Republika Srpska auf, den Volksentscheid abzusagen, und warnte, dass er „eine Verletzung des Abkommens von Dayton, darunter Austrittsversuche, nicht dulden würde“. Allein der russische Botschafter Pjotr Iwanzow stimmte gegen diese Erklärung, weil darin nach seinen Worten „nur Drohungen gegen die Republika Srpska enthalten sind“. Die Behörden dieser Republik behaupten, dadurch könnten die Versuche der bosnischen Führung zur Beschränkung der im Dayton-Abkommen von 1995 verankerten Vollmachten der Republik ein Ende finden.
In dieser Situation war es für die bosnischen Serben sehr wichtig, die Unterstützung des „älteren Bruders“ in Belgrad zu bekommen. Doch Anfang September erklärte der serbische Premier Aleksandar Vučić, dass sein Land gegen das Referendum auftrete, auch wenn es sich in die Angelegenheiten der bosnischen „Brüder“ nicht einmischen werde. Kurz darauf wurde Dodiks Reise nach Moskau bekannt gegeben.
Aber selbst, wenn Putin die Idee des Volksentscheids begrüßen sollte, würde das Dodiks Probleme nicht automatisch lösen. „Ohne die klare Unterstützung seitens Belgrads kann Dodik in seiner Republik nicht zuversichtlich sein“, erläuterte der Chefredakteur der serbischen Nachrichtenagentur Beta News, Ivan Cvejić. „Es genügt nicht für das politische Überleben Dodiks, sich nur auf Russland und die nationalistische Opposition in Serbien zu stützen.“ Zudem würde Moskau in eine schwierige Situation geraten, denn es werde zur Unterstützung der bosnischen Serben aufgerufen, wobei aber selbst Belgrad sie nicht unterstütze.
Allerdings könnte Dodik gerade nach dem Moskau-Besuch diese schwierige Situation regeln, ohne das Gesicht zu verlieren. „Einerseits spürt Dodik den Druck seitens Serbiens, das gegen das Referendum ist. Andererseits wird er auch von der Weltgemeinschaft unter Druck gesetzt, die die Absage des Referendums fordert“, sagte der Experte der einflussreichen bosnischen Zeitung „Dnevni avaz“, Goran Dakić. „Der Ausweg könnte irgendwo in der Mitte liegen. Ob Putin helfen kann, ihn zu finden, wird am 22. September deutlich werden.“
Mit anderen Worten: Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Kreml-Chef Dodik empfehlen könnte, das Referendum zu verschieben und mit den Behörden in Sarajevo über  einen Ausweg aus dieser Situation im Interesse der Stabilität in Bosnien-Herzegowina zu verhandeln. Davon könnten alle Seiten profitieren.

 

Dnr-news.com: Alexandr Sachartschenko versprach, die minderjährigen Diversanten zu begnadigen
Die Jugendlichen ,die unter denm Verdacht der Durchführung von Sabotageakten in der Donezker Volksrepublik vehaftet worden waren, könnten begnadigt werden, wenn sich die Entscheidung des Gerichtes als sehr hart erweist und Unzufriedenheit in der Gesellschaft hervorruft, sagte das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Wenn die Entscheidung des Gerichts die Gesellschaft nicht zufriedenstellt, ihr zu hart und ungerecht erscheint, bin ich bereit in diesem besonderen Fall mein Recht auf Begnadigung der Jugendlichen zu gebrauchen, deren Ausmaß der Schuld unter Betrachtung der Umstände Nachsicht verdient“, sagte Sachartschenko.
Er erklärte weiter, dass sich die DVR an die UNO wenden werde wegen der Anwerbung von Minderjährigen durch Kiew.
„Wir bereiten Beschwerden an zahlreiche internationale Organisationen vor – UNICEF, OSZE und die Vereinten Nationen – wegen der Tatsache der Anstiftung von Minderjährigen zunächst zu Straftaten, dann zur Begehung von terroristischen Aktionen durch den Bürger der Ukraine Igor Ryzko und die Geheimdienste der Ukraine. Dies ist eine Verletzung der „Konvention über die Rechte des Kindes“und die Grundprinzipien der „Deklaration der Kinderrechte“ durch die Ukraine.
Ich meine, dass dieses zynische Verbrechen an minderjährigen Jugendlichen auf internationaler Ebene verfolgt werden sollte, alle Schuldigen seitens der Ukraine müssen zur Verantwortung gezogen werden“, sagte er.
Sachartschenko schätzte die Arbeit der Geheimdienste der DVR als zufriedenstellend ein und drückte seine Hoffnung aus, dass die an der Anwerbung von Minderjährigen Beteiligten und die Vertreter der nationalistischen Bataillone, die gesetzwidrige Handlungen begangen haben, bestraft werden.
„Ich habe weiterhin die Hoffnung, dass von Seiten der ukrainischen Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatbestandes der Anstiftung von Minderjährigen zu Straftaten und terroristischen Handlungen eingeleitet wird. Ich hoffe, dass die kriminellen Personen Igor Ryzko und diverse Mitarbeiter der Straftruppen und Spezialdienste der Ukraine, die unsere Kinder zur Begehung von Verbrechen benutzen, zur Verantwortung gezogen werden und ihr Handeln vom offiziellen Kiew offiziell verurteilt wird.
Was die Frage der Sicherheit unserer Bürger der Donezker Volksrepublik betrifft, kann ich sagen, dass unsere Spezialdienste zufriedenstellend arbeiten“, merkte er an.

 

De.sputniknews.com: Entflechtung der Truppen im Donbass: „Von der Waffenruhe zum Frieden“
Die für die Sicherheit zuständige Untergruppe der Minsker Ukraine-Kontaktgruppe hat am Mittwoch das Rahmenabkommen über die Entflechtung der Truppen im Donbass unterzeichnet, wie der OSZE-Beauftragte in der Kontaktgruppe, Martin Sajdik, gegenüber Journalisten erklärte.
„Heute möchte ich eine erfreuliche Nachricht vermitteln. Nach drei Monate langen Bemühungen konnten wir heute das Rahmenabkommen über die Entflechtung der Truppen und Waffen aushandeln“, sagte Sajdik.
Das Abkommen betreffe vorläufig nur drei Ortschaften in der Donbass-Region – Staniza Luganskaja, Solotoje und Petrowskoje. Es sei von den Vertretern der Ukraine, Russlands sowie den selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk unterschrieben worden.
„Die Truppenentflechtung wird die Spannung in diesen Gebieten abbauen. Eine erfolgreiche Umsetzung des Abkommens wird es erlauben, eine Entflechtung der Truppen auch in anderen Gebieten ins Gespräch zu bringen. Für den Donbass ist das ein Schritt von der Waffenruhe in Richtung Frieden“, kommentierte die Pressesprecherin des Vertreters von Donezk bei den Minsker Verhandlungen Denis Puschilin, Viktoria Talakina auf Facebook.
Die Minsker Kontaktgruppe tagt seit September 2014. In dieser Zeit wurden bereits drei Dokumente zur Entschärfung des Konflikts angenommen. Aber jede von den Seiten beschlossene Waffenruhe wurde immer wieder gebrochen.

 
Ukrinform:  Die trilaterale Kontaktgruppe zur Lösung des Konflikts in der Ostukraine hat am Mittwoch in Minsk ein Rahmenabkommen über einen Abzug von Truppen und Waffen von der Konfliktlinie abgeschlossen.
Das teilte die Sprecherin des ukrainischen Vertreters in der Kontaktgruppe, Leonid Kutschma, Darka Olifer, auf ihrer Facebook-Seite mit. Das Abkommen sehe eine Deeskalation der Lage an der Konfliktlinie vor und schaffe Voraussetzungen dafür, dass Schusswaffen nicht eingesetzt werden dürfen, Die vorherigen Vereinbarungen der Kontaktgruppe über den Abzug schwerer Waffen sollten laut dem Dokument auch vollständig umgesetzt werden.
Der Sprecherin zufolge sei der Abzug nur an drei Abschnitten der Konfliktlinie geplant.
Das Abkommen unterzeichneten Leonid Kutschma für die Ukraine, Martin Sajdik für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und Boris Gryslow für Russland.

 

Dnr-news.com: Russland schickt am Donnerstag einen weiteren Hilfskonvoi für den Donbass los
Das russische Katastrophenschutzministerium hat die Zusammenstellung der Fahrzeugkolonne mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Donbass vollendet, hieß es im Pressedienst der Behörde.
„Er (der Konvoi – Anm. d. Ü.) wird aus dem Donezker Rettungszentrum des russischen Katastrophenschutzes und des Oblast Rostow am 22 September abfahren“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er merkte an, dass in den Donbass insgesamt mehr als 60 Fahrzeuge mit mehr als 600t humanitärer Hilfe fahren werden.
„Der Großteil der Fracht sind Lebensmittel, Waren des täglichen Bedarfs, Medikamente, Baustoffe und Schulbedarf. Diese humanitäre Ladung kommt von gesellschaftlichen Organisationen und gewerkschaftlichen Vereinigungen aus verschiedenen Regionen Russlands“, erklärte der Vertreter des Pressedienstes des Ministeriums.

 

De.sputniknews.com: Russland schickt seinen einzigen Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ ins Mittelmeer. Das Kriegsschiff soll den Marineverband der russischen Marine in der Region verstärken, wie Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Mittwoch sagte.
„Derzeit besteht der russische Verband im östlichen Teil des Mittelmeeres aus mindestens sechs Kampfschiffen und drei bis vier Versorgungsschiffen“, sagte Schoigu. Zur Verstärkung dieses Verbandes werde eine Flugzeugträgerkampfgruppe um die „Admiral Kusnezow“ ins Mittelmeer entsandt, sagte der Minister.
Gegenwärtig besitzt die russische Kriegsmarine mit der „Admiral Kusnezow“ nur einen Flugzeugträger. 2015 wurde in Moskau das Projekt eines neuen Modells vorgestellt. Das neue Schiff soll bis zu 90 Flugzeuge tragen können — mehr als die weltweit größten amerikanischen Träger der Nimitz-Klasse.
Die russische Marine ist seit 2013 – nach gut zwei Jahrzehnten Pause – wieder ständig im Mittelmeer präsent. Dort befindet sich nun ein Schiffsverband aus Kriegsschiffen und U-Booten. Die Sowjetunion hatte früher ständig ein 30 bis 50 Schiffe zählendes Geschwader im Mittelmeer unterhalten, das im syrischen Hafen Tartus seinen Stützpunkt hatte, aber auch Häfen in Ägypten, Algerien und Libyen nutzte. Das Geschwader, das währen des Kalten Kriegs der 6. Flotte der US Navy gegenüberstand, wurde am 31. Dezember 1992, ein Jahr nach dem Zerfall der Sowjetunion, aufgelöst.
Die „Admiral Kusnezow“, in der russischen Klassifizierung als schwerer Flugdeckkreuzer bezeichnet, war zu Sowjetzeiten gebaut worden. Im vergangenen Jahr wurde das Schiff im Reparaturdock der nordrussischen Werft Rosljakowo modernisiert. Zuerst hieß es, dass die Modernisierung Jahre dauern werde. Doch im Februar verlautete aus Marinekreisen, die „Admiral Kusnezow“ sei wieder einsatzbereit und könne durch die Modernisierung nun auch schwerere Kampfjets mitführen.

 

Dnr-news.com: Ukrainischer Abgeordneter: Die Oberste Rada hat nicht alle Folgen der Nichtanerkennung der Staatsduma einkalkuliert
Die Oberste Rada hat ein geringes Niveau von Professionalismus gezeigt, als sie für die Nichtanerkennung der Staatsduma-Wahlen stimmte, und nicht alle Folgen dieses Beschlusses mitberechnet. Diese Meinung vertrat am Mittwoch der Parlamentsabgeordnete der Ukraine Jewgenij Murajew.
„Mit der gestrigen heldenhaften Abstimmung bezüglich der Nichtanerkennung der Wahlen zur Staatsduma hat das ukrainische Parlament wieder einmal seine Inkompetenz bewiesen“, schrieb er auf Facebook.
„Die Rechtsfolgen dieses riskanten Spiels könnten katastrophal werden, wenn die anderer Seite ebenfall entscheidet, den Kurs der Zerstörung der diplomatischen Beziehungen einzuhalten“, meint der Abgeordnete.
Seinen Worten nach haben die Abgeordneten mit ihrem Beschluss die ukrainischen Vertreter aus jeglichen Prozessen ausgeschlossen, an denen eine Delegation der Staatsduma der RF beteiligt sein würde.
Aber solche Situationen wird es unvermeidlich geben, so sehr auch die Vertreter ausländischer Staaten und verschiedener Gemeinschaften ihre Nichtanerkennung der Wahlergebnisse auf der Krim betonen, so haben sie doch nicht wie wir die Legitimität der gegenwärtigen Staatsduma als Ganzes infrage gestellt“, ist er überzeugt.

 

De.sputniknews.com: Hollande will ein Treffen zwischen Putin und Poroschenko arrangieren
Dem französischen Präsidenten Francois Hollande zufolge ist ein Treffen mit seinen russischen und ukrainischen Amtskollegen, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, durchaus möglich, wie er am Rande der 71. UN-Vollversammlung in New York mitteilte. Dies berichtet die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ am Mittwoch.
Putin hatte nach der Festnahme von ukrainischen Saboteuren auf der Krim im August ein neues Gipfeltreffen im sogenannten „Normandie-Format“ für sinnlos erklärt und weigerte sich, sich künftig mit Poroschenko zu treffen.
Hollande warnte jedoch in der UN-Vollversammlung, dass die Nichterfüllung der Minsker Friedensvereinbarungen zu einem Krieg führen könnte.
„Wir haben mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel die Initiative übernommen, in den nächsten Wochen ein Treffen mit den Präsidenten Russlands und der Ukraine zu organisieren, um die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen in die Wege zu leiten“, betonte er.
Der Vizeleiter des russischen Instituts für GUS-Länder, Wladimir Scharichin, sieht die Situation wie folgt: „Wladimir Putin hat nach der Festnahme von ukrainischen Diversanten auf der Krim überreagiert. Nach der Vermittlungsmission Nasarbajews (des Präsidenten Kasachstans – Anm. d. Red.) sagte er aber schon: Im Prinzip könnte er sich mit Poroschenko treffen, falls es dabei etwas zu besprechen gäbe, und falls die Ukraine bereit wäre, die Minsker Vereinbarungen umzusetzen.
Wenn wir die Minsker Vereinbarungen näher betrachten, dann sehen wir darin gewisse Änderungen. Dort ist verankert, dass eine Novellierung der ukrainischen Verfassung und die Verabschiedung des Amnestiegesetzes bis zum 1. Januar 2016 erfolgen sollten.
Die Wahlen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk wurden ebenfalls mehrmals verschoben.
Als die Außenminister Deutschlands und Frankreichs in der Ukraine weilten, plädierten sie für ein modifiziertes „Minsk-2“-Modell. Als die europäischen Politiker jedoch abgereist waren, sagte Poroschenko, der sich mit ihnen einverstanden gezeigt hatte, abermals ‚nein‘.
In dieser Situation hat Putin mit dem ukrainischen Staatschef wirklich nichts zu besprechen. Falls es aber reale Fortschritte geben wird, dann werden sie sich wohl doch treffen müssen, auch wenn das ihnen unangenehm sein sollte.“

 

Lug-info.com: Die Generalstaatsanwaltschaft der LVR hat ein Strafverfahren bezüglich eines Versuchs der Machtergreifung in der Republik eingeleitet. Dies teilte heute auf einer Pressekonferenz der Leiter der Abteilung zur Aufsicht über die Einhaltung von Gesetzes im militärischen Bereich der Generalstaatsanwaltschaft der LVR Sergej Rachno mit.
„Heute, am 21. September 2016, wurde von der Ermittlungsabteilung der Abteilung zur Aufsicht über die Einhaltung von Gesetzen im militärischen Bereich der Staatsanwaltschaft der LVR ein Strafverfahren bezüglich des Versuchs von Handlungen, die auf die gewaltsame Ergreifung der Macht und die gewaltsame Absetzung der Regierung in Verletzung des vorläufigen Grundgesetzes (Verfassung) der LVR gerichtet sind, eingeleitet wurde, das heißt nach den Vergehen, die in § 30, Teil 3 und § 338 Strafrechtsbuch der LVR vorgesehen sind“, sagte er.
„Das Strafmaß sieht nach diesen Paragraphen Freiheitsentzug von 12 bis 20 Jahren vor“, sagte der Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft.
„Derzeit ist einer der Beteiligten an der Vorbereitung eines Staatsstreichs festgenommen worden, es werden Ermittlungen durchgeführt“, sagte Rachno.
„Konkrete Details und Fakten der derzeit in der Ermittlung befindlichen Straftat, die nicht dem Ermittlungsgeheimnis unterliegen, werden der Öffentlichkeit später bekannt gegeben“, sagte er zu.

 

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Nach Doping-Skandal: Wada droht Auflösung wegen anti-russischer Hetze
Der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) drohen für ihre Aufrufe zu einer generellen Sperre des russischen Teams an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nun Konsequenzen. Die Agentur könnte sogar komplett ersetzt werden, wie die britische Zeitung „The Guardian“ behauptet.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wolle die Wada als Strafe für die Aufrufe, alle russischen Athleten von der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 auszuschließen, durch eine andere Struktur ersetzen, schreibt die Zeitung.
Wie „The Guardian“ berichtet, hat am Dienstag in einem analytischen Zentrum der Wada eine Diskussion über die Pläne des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) stattgefunden. Dabei soll die Bildung einer Struktur für Berufsethik erörtert worden sein, die sich mit der Bekämpfung von Korruption und vorher vereinbarten Spielergebnissen sowie mit der Anwendung verbotener Präparate befassen und einen Teil der Vollmachten der Agentur übernehmen soll.
Diese Idee habe der Vorsitzende des Argentinischen Olympischen Komitees und Mitstreiter des IOC-Präsidenten Thomas Bach, Gerardo Werthein, geäußert, dem zufolge die Wada „die Sportbewegung in eine schwierige Lage gebracht hatte“. Der Argentinier hat der Zeitung zufolge die Agentur wegen ihrer offenkundigen Versuche kritisiert, die Verantwortung für die ernsthaften Probleme des gesamten Systems auf andere abzuwälzen.
„Ungeachtet aller möglichen Ermittlungen haben wir bislang keine adäquate Antwort auf die Frage, warum die Wada nicht früher auf die Situation in Russland reagiert hat, wo sie doch mindestens seit 2010 vom Doping-Problem wusste“, sagte Werthein.
Wada-Ermittler hatten das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein, und verlangt, Russlands gesamte Delegation für die Teilnahme an den Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zu sperren. Das IOC hatte sich danach für die Olympia-Teilnahme der russischen Athleten ausgesprochen und die Entscheidung den einzelnen Sportföderationen überlassen. Russland wandte sich auch an den Internationalen Sportgerichtshof (CAS). Letztendlich konnte ein Teil des russischen Teams an der Olympiade in Rio teilnehmen.
Aufgrund des McLaren-Berichts der Wada hatte dann aber das Internationale Paralympische Komitee die Behinderten-Sportlern Russlands komplett von den Paralympics 2016 in Rio ausgeschlossen, wobei CAS dieses Urteil bestätigt hatte.
Die Wada hatte zudem im November 2015 die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA suspendiert und dem Doping-Kontrolllabor in Moskau die Lizenz entzogen.

 

Dnr-online.ru: Heute, am 21. September, nahm das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko an einem Forum „Die ehrliche Wahl eines freien Volkes“ teil, auf dem die Kandidaten für den Bürgermeister von Donezk, die Leiter der Bezirke, Ortschaften und Dörfer, die zum Bezirk Donezk gehören, vorgestellt wurden.
Das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko wandte sich mit einer Begrüßung an die Anwesenden:
„Donezk ist eine sehr schöne Stadt, ich liebe sie sehr. Bald werden wir eine allgemeine Abstimmung durchführen. Für uns sind die Primaries ein wichtiger Schritt zum Aufbau eines unabhängigen Staates. Im Weiteren erwarten uns die Wahlen zur den örtlichen Räten. Und damit wir siegen, brauchen wir starke Kämpfer, die nur die Wahrheit sagen werden.
Wir leben auf unserem Boden. Wir sind zu keinem gekommen und haben niemanden ermordet, kein einziges Geschoss hat das Gebiet der Kiewer, Lwower oder anderer Oblaste getroffen. Kein einziges Kind aus den Oblasten ist durch die Detonation unserer Geschosse getötet worden.
Wir sind verpflichtet zu siegen. Deshalb wende ich mich an unsere Kandidaten – ich und die gesamte Republik glauben an Euch! Denkt daran: es muss dem Volk gedient werden, für die Republik muss vielleicht das Leben gegeben werden und die Ehre darf niemand verlieren. Das muss unsere Devise sein. Für uns gibt es nichts Wichtigeres als den Menschen zu dienen. Für unser Land sind schon Tausende von Menschen gestorben und wir haben nicht das Recht, in diesem Kampf zu verlieren. Uns steht bevor, große Aufgaben zu lösen. Aber wir sind zusammen, wir sind ein einiges Volk und gemeinsam werden wir siegen. Einen anderen Weg haben wir nicht“.
Während des Forums trat jeder Kandidat auf und berichtete über das Leben in seinem Bezirk und über die Pläne für die Zukunft. Alle Kandidaten vereinte der Wunsch, den Einwohnern der Republik zu helfen und einen glücklichen Volksstaat aufzubauen.
Ebenfalls traten vor den Versammelten Vertreter des Aktivs der gesellschaftlichen Bewegungen „Donezkaja Respublika“ und „Swobodnyj Donbass“ auf, die über die Wichtigkeit und Bedeutung der Primaries für die DVR sprachen.
„Für uns ist nicht wichtig, welche gesellschaftliche Bewegung jetzt das Forum durchführt. Für mich ist die Hauptsache, dass sowohl „Donezkaja Respublika“ als auch „Swobodnyj Donbass“ gemeinsam in diese Primaries gegangen sind. Gemeinsam müssen wir siegen, weil wir einig in dem Wunsch sind, dass unser Land frei, unabhängig und blühend ist. Dass unsere Kinder in einem glücklichen Staat leben und die alten Leute stolz sind, dass sie in der Donezker Volksrepublik leben.
Die Primaries sind der nächste Kampf, den wir gewinnen müssen. Wir haben gelernt im Krieg zu siegen, wir müssen lernen im Frieden zu siegen“, sagte Alexandr Sachartschenko.

 

De.sputniknews.com: Drohne der US-Koalition nahe des UN-Konvois zum Zeitpunkt des Angriffs geortet
Zum Zeitpunkt des Angriffs auf den UN-Konvoi in Syrien hat das russische Militär nach eigenen Angaben ein unbemanntes Flugzeug der US-geführten Koalition in der Nähe lokalisiert.
Ein unbemanntes Flugzeug sei am Abend des 19. September in 3.600 Meter Höhe mit 200 km/h in der Nähe des UN-Hilfskonvois geflogen, teilte der russische Militärsprecher Igor Konaschenkow am Mittwoch mit.
Das Flugzeug sei von russischen Erkennungsradaren als eine Angriffsdrohne des Typs Predator identifiziert worden. Sie sei vom türkischen Nato-Stützpunkt Incirlik gestartet und im Raum der Ortschaft Urum-al-Kubra aufgetaucht, als dort der Hilfskonvoi der Uno unterwegs gewesen sei. Wenige Minuten nach dem Auftauchen der Drohne fing der Konvoi Feuer. Die Drohne sei danach noch rund 30 Minuten über der Gegend gekreist, so Konaschenkow.
Das Presseamt der Organisation der Vereinten Nationen hatte mitgeteilt, dass ein UN-Hilfskonvoi in der Nacht zum Dienstag nordwestlich von Aleppo angegriffen worden sei. Westliche Medien schrieben den Angriff, bei dem es viele Tote und Verletzte gab, „syrischen oder russischen Flugzeugen“ zu. Als Quelle für diese Behauptung nannten sie die so genannte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, die in London ansässig ist und in Opposition zur syrischen Regierung steht.
Russland und Syrien bestritten das. Die syrische Armee besitzt nach russischen Angaben überhaupt keine Kampfjets, die zu Nachtangriffen fähig sind. Schließlich sagte auch die australische Außenministerin Julie Bishop, es wäre noch zu früh, die Schuldigen zu nennen.

 

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s