Presseschau vom 20.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

wpered.su: http://wpered.su/2016/09/20/kprf-pomogaet-obespechit-gorlovku-i-enakievo-socialnym-xlebom/
Seit Juni dieses Jahres wird in Gorlowka soziales Brot aus Mehl gebacken, das über die humanitäre Hilfe der KPRF in die DVR geliefert wurde. Dies berichtet der erste Sekretär des Gorlowker Stadtkomitees der KP der DVR Eduard Matjucha.
„Auf ständiger Grundlage wird in den Räumen des Gorlowker Stadtkomitees der KP der DVR Brot zu sozialen Preisen verkauft. Der Preis eines Laibs Brot beträgt 8 Rubel. Zum Vergleich, der Marktpreis im Einzelhandel beträgt 14-17 Rubel. Bei uns kaufen regelmäßig 40-50 Menschen Brot. Meistens sind es Parteimitglieder. Es wenden sich aber auch andere Bürger an uns, die wir nicht zurückweisen“, teilte Eduard Matjucha mit.
Im Zeitraum von Juni bis August 2016 wurden aus Mehl, das mit dem humanitären Konvoi der KPRF geliefert wurde, 14.155 Brotlaibe, 2702 Weißbrote, 10.064 Brötchen zu sozialen Preisen an Vorschul- und Schuleinrichtungen übergeben. Ein Teil des sozialen Brots wurde auch im Einzelhandelsnetz verkauft. Leiterin der Gorlowker Bäckerei ist die Kommunistin Galina Kutscherowa.

 

Dan-news.info: Die Nacht verlief in den frontnahen Städten und Bezirken der DVR ohne Beschüsse. Dies teilten heute Vertreter der örtlichen Verwaltungen mit.
„Alles war ruhig, es gab keinerlei Beschüsse“, sagte der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko. Eine ruhige Lage stellen auch die Vertreter der Verwaltungen der Bezirke Petrowskij, Kirowskij und Kujbyschewskij der Hauptstadt fest.
Eine Einhaltung des „Regimes der Ruhe“ stellten auch die Behörden von Makejewka, Gorloka und Sajzewo fest. „Bei uns ist alles ruhig und wir sind sehr froh darüber“, unterstrich die Leiterin der Verwaltung von Sajzewo Irina Dikun.

 

Dan-news.info: Die territorialen Arbeitsämter der DVR haben in den ersten acht Monaten dieses Jahres mehr als 30.000 Menschen vermittelt. Dies teilte heute der Pressedienst des Republikanischen Arbeitsamts mit.
„In den ersten acht Monaten des Jahres 2016 wurden unter Mitwirkung der Arbeitsämter der DVR insgesamt 30.800 Menschen vermittelt, darunter 12.500 auf feste Stellen und 18.300 auf befristete Stellen“, heißt es dort.
In dem genannten Zeitraum haben sich fast 42.000 Arbeitssuchende an die Spezialisten der Arbeitsämter gewandt. „Von Januar bis August 2016 standen 41.600 Personen auf den Listen der Arbeitssuchenden. Darunter 18.600 Jugendliche“, unterstrich die Behörde.

 

De.sputniknews.com: Syrische Regierungskräfte schlagen Großoffensive der IS-Terroristen nieder.
Syrische Regierungstruppen haben in der Nacht zum Dienstag die groß angelegte Offensive der Terrorgruppierung Dschabhat an-Nusra in den Vororten der Stadt Aleppo niedergeschlagen, wie das russische Versöhnungszentrum für Syrien mitteilte.
„Die syrische Armee hat bei einer Gegenoffensive mit Hilfe der russischen Luftwaffe die Vorauseinheiten der an-Nusra-Terroristen zerschlagen und dabei vier Panzer, drei Kampffahrzeuge, neun Wagen mit großkalibrigen Maschinengewehren und bis zu 100 Terroristen vernichtet“, hieß es.
Am gestrigen Montag haben die Terroristen der an-Nusra-Front und die sich ihnen angeschlossenen Kräfte der so genannten gemäßigten Opposition die syrische Armee angegriffen. Laut den Meldungen war es den Terroristen gelungen, etwa 500 Meter tief in die Verteidigungsstellungen der syrischen Armee einzudringen.

 

Dan-news.info: Die Behörden von Gorlowka haben vor, bis Ende Juni 2017 ein Denkmal für die getöteten friedlichen Einwohner der Stadt Gorlowka zu errichten. Dies teilte heute auf seiner Seite in den sozialen Netzwerken der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
„Liebe Gorlowker, im Zusammenhang mit der Ausarbeitung des Projekts eines Denkmals für die getöteten friedlichen Einwohner von Gorlowka, das am 27. Juni 2017  eingeweiht werden wird, bitten wir Sie, uns Informationen über Opfer der Beschüsse zur Verfügung zu stellen: Namen und Vornamen, bei Kinder zusätzlich Geburts- und Todestag“, heißt es in der Mitteilung von Prichodko. (Es folgen nun genauere Kontaktdaten, Anm. d. Übers.).
Der Bürgermeister erläuterte, dass diese Informationen deswegen notwendig sind, weil nicht alle Angaben in den offiziellen Quellen sind. Er fügte hinzu, dass der genaue Ort für das Denkmal nach Abschluss der Informationssammlung bekannt gegeben wird.

 

Dan-news.info: Die Landwirte der DVR haben ein Drittel der Mais- und Sonnenblumenernte eingebracht, teilte der Leiter der Abteilung für landwirtschaftliche Entwicklung des Landwirtschaftsministeriums der DVR Wasilij Dshulaj mit….
Nach seinen Worten beträgt der Ertrag einer der wichtigsten Kulturen in der Landwirtschaft der Republik, der  Sonnenblumen, 14 Zentner Samen pro Hektar, bei Mais, der für die Geflügelzucht notwendig ist, 22,3 Zentner pro Hektar.
Nach Einschätzung von Spezialisten, befriedigt die Ernte die Bedürfnisse der Volkswirtschaft vollständig.

 

De.sputniknews.com: Findige Sibirier wollten Fake-Militärgeheimnisse an die USA verkaufen.
Zwei Einwohner einer kleinen russischen Stadt in Sibirien haben versucht, dem US-Auslandsgeheimdienst CIA Militärgeheimnisse zu verkaufen, die sie selbst ausgedacht haben. Das teilte der örtliche Inlandsgeheimdienst FSB mit.
Im Vorjahr hat ein Programmierer aus der sibirischen Stadt Borzja auf der CIA-Webseite einen Antrag verfasst, in dem er sich bereit erklärt, den USA gegen Belohnung geheime Informationen über das russische Militär zur Verfügung zu stellen. Die CIA hat sich daran interessiert gezeigt und begann dem Russen Fragen zu stellen, darunter über das Regime in den russischen Militäranlagen.
Der Programmierer und sein Freund beantworteten die Fragen mit ausgedachten Angaben, weil sie keinen Zugang zu den echten Geheimnissen hatten. Dabei sprachen die zwei Männer beispielsweise von den Zügen, die Russland in die Ukraine schicke und der Stationierung von Raketen, die Richtung der USA zielten.
Die Kontakte der beiden erfinderischen Russen zur CIA haben die russischen Geheimdienste unterbunden. Da die Sibirier von der CIA kein Geld bekommen und auch keine echten Geheimnisse preisgegeben haben, kamen sie mit einer Verwarnung davon, hieß es.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt stabil, „in den letzten 24 Stunden wurden keine Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt“, teilte Marotschko mit.
„Unter Nutzung des Waffenstillstands haben die ukrainischen Truppen die Aufklärung entlang der Kontaktlinie aktiviert und vergrößern die Konzentration ihrer Truppen“, unterstrich er.
„In Richtung Debalzewo wurde in den letzten 24 Stunden Aufklärung mit Hilfe von Drohnen in den Gebieten von Mironowskij und Debalzewo festgestellt“, erläuterte der Major.
Er berichtete auch, dass „auf den Positionen de 3. Bataillons der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte die Stationierung von Technik bemerkt wurde“.
Unter anderem wurden 4 km südlich von Sokolniki in einem Kompaniestützpunkt fünf Einheiten Panzertechnik bemerkt sowie vier Lastwagen „Ural“ mit Munition.
An einem Stützpunkt eines Zugs im Gebiet von Trjochisbjonka wurden vier Einheiten Panzertechnik festgestellt.
Am westlichen Rand von Nishneteploje wurden an einem Kompaniestützpunkt des 2. Bataillons der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte drei Einheiten Panzertechnik beobachtet. Auf den Positionen eines Zugstützpunkts im Gebiet von Sholtoje wurden vier Einheiten Panzertechnik bemerkt.
„Am südlichen Rand von Petrowka wurden ausgerüstete Positionen des Gegners entdeckt, auf denen Personal und Technik fehlen, aber sie sind vollständig zur Nutzung geeignet und werden in Kampfbereitschaft gehalten“, teilte Marotschko mit.
„Wir erhalten weiterhin Informationen über ausländische Söldner in der Zone der sogenannten „ATO“. So wurde im Gebiet der Eisenbahnbrücke in Staniza Luganskaja eine Flagge der türkischen terroristischen Organisation der Wahabiten entdeckt, wahrscheinlich aus dem Bestand der türkischen Söldner von den „Grauen Wölfen“, die in Staniza Luganskaja stationiert sind“, berichtete Marotschko.

 

De.sputniknews.com: Timoschenko: Westukraine will gestürzten Präsident Janukowitsch zurück.
Die Einwohner der westukrainischen Region Lwow sind enttäuscht über die politische Elite, die im Zuge der Maidan-Revolution an die Macht gekommen ist, und fordern die Rückkehr der Regierung von Viktor Janukowitsch, wie die Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko laut dem ukrainischen TV-Sender „112“ bei einer Parlamentssitzung sagte.
„So viel Tränen, Verdammungswünsche und Aussichtslosigkeit habe ich noch nie gesehen“, erläutert die Chefin der Vaterlandspartei ihr Treffen mit den Ukrainern. Den Menschen zufolge habe Janukowitsch, der beim Februar-Putsch 2014 abgesetzt wurde, ausschließlich „Wenn die demokratischen Kräfte, die heute an der Macht sind, nicht imstande sind, das Land zu regieren, dann sollen sie weggehen, und der ‚verbrecherischen Macht‘ den Weg frei machen, die das Leben der Menschen besser gemacht hatte“, forderte Timoschenko.
Laut den früheren Umfragen des ukrainischen Radiosenders „Westi“ und der gleichnamigen Zeitung hält die ukrainische Bevölkerung Viktor Janukowitsch für den besten Präsidenten, seitdem die Ukraine vor 25 Jahren unabhängig geworden ist.
Im Februar 2014 hat die ukrainische Opposition Staatschef Janukowitsch gestürzt und die Macht übernommen. Dem Umsturz waren gewaltsame Ausschreitungen auf dem Kiewer Hauptplatz Maidan vorausgegangen, bei denen mehr als 100 Demonstranten und Ordnungskräfte getötet wurden. Viele wurden von unbekannten Schützen erschossen. Die neue Führung machte die Vorgängerregierung für die Tode verantwortlich.
Aus Angst um sein Leben war Janukowitsch gezwungen, die Ukraine zu verlassen. Die Oberste Rada novellierte die Verfassung und setzte neue Präsidentschaftswahlen an, die Petro Poroschenko gewann.

 

Ukrinform: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden drei ukrainische Soldaten verletzt worden.
Das teilte am Dienstag der Sprecher Verteidigungsministerium der Ukraine für die Antiterror-Operation, Andrij Lysenko, mit. Zwei Soldaten seien bei der Explosion einer Landmine, ein Soldat sei durch einen Schuss nahe Awdejewka verletzt worden.

 

De.sputniknews.com: Verteidigungsamt dementiert Teilnahme Russlands und Syriens an Angriff auf UN-Konvoi.
Weder die russischen noch die syrischen Luftstreitkräfte haben Schläge auf den UN-Hilfskonvoi im Südwesten der syrischen Provinz Aleppo geflogen, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sagte.
„Darüber hinaus hat das russische Zentrum für Versöhnung in Syrien angesichts der Tatsache, dass der Konvoi durch die von Terroristen kontrollierten Territorien fuhr, ihn mit Drohnen begleitet“, sagte Konaschenkow.
Gegen 12:40 Uhr Ortszeit seien die Hilfsgüter erfolgreich zugestellt worden, wonach das Zentrum die Begleitung des Konvois eingestellt habe, erläuterte er weiter.
„Die russische Seite hat die weiteren Bewegungen des Konvois nicht verfolgt. Alle Informationen zu dem Standort der Wagenkolonne waren nur den Kämpfern bekannt, die diese Gebiete unter ihrer Kontrolle halten“, unterstrich der Sprecher des russischen Verteidigungsamtes.
Das Ministerium habe die Aufnahmen vor Ort analysiert und keine Beweise dessen gefunden, dass jegliche Munitionseinheiten die Wagenkolonne getroffen hätten.
„Es fehlen die charakteristischen Trichter, die Lkw weisen weder Beschädigungen am Gehäuse noch Trennbrüche von einer Sprengwelle auf. Die Videoaufnahmen zeugen unmissverständlich von einem Brand, der seltsamerweise gleichzeitig mit der Offensive der Terroristen auf Aleppo begonnen hat“, schlussfolgerte Konaschenkow.
Das Presseamt der Organisation der Vereinten Nationen hatte am Dienstag mitgeteilt, dass ein UN-Hilfskonvoi nordwestlich von Aleppo angegriffen worden sei. Westliche Medien schrieben den Angriff, bei dem es viele Tote und Verletzte gab, „syrischen oder russischen Flugzeugen“ zu. Als Quelle für diese Behauptung nannten sie die sogenannte „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“, die in London ansässig ist und in Opposition zur syrischen Regierung steht.

 

Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR aus Anlass der Einweihung des Denkmalkomplexes „Kein Vergessen, kein Vergeben!“
Es ist schwer an einem solchen Ort zu sprechen. Denen, die gemeinsam mit ihrer Heimatstadt den blutigen Sommer 2014 durchlebt haben, ist alles ohne Worte klar.
Im Grunde ist hier ein gemeinsames Grab der Toten aus zwei Kriegen: unserem kürzlichen und dem Großen Vaterländischen. Unsere Großväter, die Sieger, waren überzeugt, dass sie den Nazismus für immer zerschlagen haben. Aber wir haben ihre Lehren zum Teil vergessen, die Immunität gegen die nazistische Propaganda wurde geschwächt… Und wenn die Lehren der Geschichte vergessen werden, kehrt der Krieg zurück.
Deshalb sind wir, wegen denen, die vor zwei Jahren ihr Heimatland verteidigten wie ihre Großväter und Urgroßväter im Jahr 1941, verpflichtet, ihrer ewig zu gedenken! Damit sich das Jahr 2014 niemals wiederholt, sind wir verpflichtet ewig unserer Opfer zu gedenken!
Wer starb und nicht vergessen ist, der ist nicht vergeblich gestorben.
Frieden ihrer Asche! Frieden dem Lugansker Land! Frieden der gesamten Welt!
Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik, I. W. Plotnizkij

 

De.sputniknews.com: Etwa acht internationale Beobachter aus Europa werden den Vorwahlen in der selbsterklärten Volksrepublik Donezk beiwohnen, wie eine Quelle aus der Donezker Regierung gegenüber RIA Novosti sagte. Am Mittwoch soll ein Vertreter Deutschlands in der Region eintreffen.
Die Vorwahlen in den selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk sind auf den 2. Oktober angesetzt. Sie sollen als Vorbereitung auf die Regionalwahlen dienen, bei denen Bürgermeister und Verwaltungsbeamte der Bezirke in den beiden Volksrepubliken gewählt werden.
„Etwa acht Personen aus Europa werden die Vorwahlen in der Republik am 2. Oktober verfolgen. Wir erwarten Beobachter aus Frankreich, Italien, Tschechien, Finnland und anderen Staaten. Morgen soll der Direktor des Deutschen Zentrums für Eurasische Studien, Manuel Ochsenreiter, in Donezk eintreffen“, so eine Quelle der Agentur.
Die Wahlen in den beiden selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk waren ursprünglich für Herbst 2015 geplant gewesen. Nach dem Pariser Treffen im Normandie-Format im Oktober 2015 hatten die Behörden beider Republiken zugestimmt, die Wahlen auf den Zeitraum Februar bis April 2016 zu verschieben. Bis dahin sollten die ukrainischen Behörden alle in den Minsker Vereinbarungen verankerten Verpflichtungen erfüllen: dem Donbass einen Sonderstatus gewähren, keine Verfolgung und Bestrafung der Teilnehmer an den Ereignissen auf dem Territorium beider Republiken zulassen sowie Veränderungen in die Verfassung der Ukraine einbringen, und zwar in einem mit beiden Republiken abgestimmten Wortlaut.
Wegen Kiews Nichteinhaltung seiner Verpflichtungen mussten die Wahlen auch in Jahr 2016 mehrmals verschoben werden. Der aktuelle Termin ist der 6. November dieses Jahres.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt verhältnismäßig ruhig.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 53-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf Jasinowataja haben die Straftruppen zehn Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde das Territorium der Republik mit Panzertechnik, Granatwerfern verschiedener Art und Schusswaffen beschossen.
Beschossen wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Ortschaften Sajzewo, Shelesnaja Balka, Gorlowka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin die Vorbereitung der ukrainischen Truppen zu Provokationen fest. So wurden im Gebiet von Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, Positionen von zwei 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ entdeckt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und über Stationierungsorte verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Im Verantwortungsbereich der 58. Panzergrenadierbrigade ist eine Gruppe Diversanten der 73. Marinezentrums der Spezialoperationskräfte eingetroffen. Nach unseren Informationen wird die Gruppe in der nächsten Zeit auf das Territorium der Republik geschleust, um terroristische Aktionen durchzuführen, die auf die Destabilisierung der Lage im Vorfeld der bevorstehenden vorläufigen allgemeinen Abstimmung abzielen.
Von uns werden Anstrengungen zur Aufdeckung und Liquidierung aller Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners unternommen. Gleichzeitig rufen wir die Einwohner der Republik auf, bei Entdeckung verdächtiger Personen sofort über die Notfallnummern die Militärkommandanturen, die Dienste des Innenministeriums oder des Staatssicherheitsministeriums zu informieren.
In den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte werden Fälle von Unterschlagung und Verkauf verschiedener Arten von Eigentum festgestellt. So wurden im 13. und 16. Bataillon der 58. Panzergrenadierbrigade Fälle festgestellt, wo Lebensmittelrationen verkauft wurden, um Benzin für Generatoren zu kaufen.
Und im 3. Bataillon der 30. mechanisierten Brigade werden Baumaterialien verkauft, die zugeteilt wurden, um die Frontpositionen für den Winter vorzubereiten. Mit dem Diebstahl befassen sich Soldaten der 6. Mobilisierungswelle, die hoffen, dass sie in der nächsten Zeit aus den ukrainischen Streitkräften entlassen werden und nicht auf unvorbereiteten Positionen überwintern müssen.
Nach unserer Information haben die Behörden der Ukraine heute wegen Schulden das Unternehmen „Donezkteplokommunergro“ von der Stromversorgung abgeschaltet, weswegen tausende von Einwohnern in Dsershinsk (Torezk), Konstantinowka und Drushkowka (von der Ukraine besetzte Ortschaften der DVR, Anm. d. Übers.) kein Wasser und keinen Strom haben. Ursachen der nicht rechtzeitigen Zahlung der Schulden sind: das systematische Abziehen von Finanzmitteln aus dem Unternehmen durch die Behörden zum Nutzen der „antiterroristischen Operation“ im Umfang von 82,3 Mio. Griwna in zwei Jahren sowie das ständige Anwachsen der Preise für kommunale Dienstleistungen entsprechend den Empfehlungen des Weltwährungsfonds.
Wir rufen die Einwohner der Ukraine auf, ihren Protest gegen die ukrainische Regierung deutlich zu machen, die das Land in verstärktem Tempo in eine Schuldengrube treibt und es in untragbaren Ausgaben zur Durchführung der „ATO“ untergehen lässt.

 

Dan-news.info: Eine endgültige Feuereinstellung im Donbass ist nur mit einer effektiven Fortsetzung der Friedensverhandlungen in Minsk möglich, teilte heute das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko mit.
„Ein Waffenstillstand unterscheidet sich dadurch vom Frieden, dass er eine zeitweilige Erscheinung ist. Er kann wieder scheitern oder er kann in einen dauerhaften Frieden hineinwachsen“, sagte Sachartschenko. „Damit es Frieden gibt, sind effektive und konstruktive Verhandlungen notwendig“.
Das Oberhaupt der DVR bewertete dabei die Bereitschaft der ukrainischen Regierung, ergebnisorientierte Friedensverhandlungen zu führen, kritisch.

 

De.sputniknews.com: Wegen Ehe mit Krim-Bewohnerin: Litauen beruft Militärattaché aus Russland ab.
Litauens Verteidigungsministerium beruft seinen Militärattaché aus Russland ab, wie das Ministerium auf seiner Homepage mitteilt. Grund dafür ist die Ehe des Beamten mit einer Krim-Russin.
Der Militärbeamte habe das Ministerium „wegen Veränderungen familiärer Umstände“ um Rücktritt gebeten. Nach seiner Abberufung werde er in die Reserve des Verteidigungsministeriums versetzt, heißt es in der Behördenmitteilung.
Der litauische Beamte habe kurz vor seiner Berufung zum Militärattaché im August eine von der Halbinsel Krim stammende russische Staatsangehörige geheiratet, berichtet die Nachrichtenagentur „Delfi“. Bei der Anfertigung von Unterlagen habe der Militärattaché den ukrainischen Pass seiner Ehefrau vorgelegt. Später sei festgestellt worden, dass sie russische Staatsangehörige sei.
Nach dem Bekanntwerden dieser erschwerenden Umstände habe sich der litauische Beamte um eine Akkreditierung beim russischen Verteidigungsministerium beworben. Die litauische Behörde hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Attaché eingeleitet.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Das ukrainische Parlament hat die Wahlen zur Staatsduma (russisches Unterhaus) wegen der Abstimmung auf der Krim und in Sewastopol als illegitim eingestuft. Dementsprechend wurde die neugewählte siebente Staatsduma als ungesetzlich qualifiziert, wie aus einen Beschluss des ukrainischen Parlaments hervorgeht.
„Die Werchowna Rada erkennt die Legitimität der Duma-Wahlen, ihre Ergebnisse und juristischen Folgen nicht an…“, heißt es in dem Dokument.
Das ukrainische Parlament hat den Sicherheitsrat und die Vollversammlung der Uno aufgerufen, die Wahlen zur Staatsduma und deren „Zusammensetzung, Vollmachten, Akte und Beschlüsse“ nicht anzuerkennen.
Wie ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini mitteilte, hat die Europäische Union die russischen Parlamentswahlen auf der Krim nicht akzeptiert.
Das ukrainische Parlament hatte bereits am 8. September an die Parlamente verschiedener Staaten appelliert, sich der Wahlbeobachtung auf der Krim zu enthalten. Daraufhin erklärte der Kreml, diese Entscheidung werde von Moskau nicht in Betracht gezogen. „Die Krim gehört zum russischen Staatsgebiet, in diesem Fall können wir diese Entscheidung nicht anerkennen bzw. nicht in Betracht ziehen“, erläuterte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.

 

Dan-news.info: Der erste Apothekenpunkt wurde in der frontnahen Siedlung des Gagarin-Bergwerks in Gorlowka eröffnet, teilte heute der Pressedienst des Bürgermeisteramts mit.
„Heute, am 20. September, fand in der frontnahen Siedlung des Gagarin-Bergwerks von Gorlowka ein für die Einwohner angenehmes und bedeutsames Ereignis statt: die Eröffnung eines Apothekenpunkts, der für die Menschen so notwendig war“, teilte die Verwaltung mit.
Initiatoren der Einrichtung des Punktes waren der Bürgermeister Iwan Prichodko und seine Stellvertreterin Wiktorija Shukowa sowie der Leiter der Abteilung für Gesundheitswesen der Stadtverwaltung Denis Taranow.

 

De.sputniknews.com: Die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und John Kerry, haben bei einem Treffen hinter geschlossenen Türen in New York die Situation um die Waffenruhe in Syrien erörtert, wie die Agentur RosBusinessConsulting (RBC) berichtet.
Laut einem Vertreter der US-Delegation sollte das Treffen der Frage der Einhaltung des Waffenstillstandes in Syrien sowie dem Beschuss eines humanitären Hilfskonvois in Aleppo gewidmet sein. Dem Vertreter zufolge führten Lawrow und Kerry im Laufe der letzten Wochen nach dem Inkrafttreten der Vereinbarung zu Syrien aktive Gespräche.
„Diese Kontakte werden auch in den folgenden Tagen fortgesetzt“, so die Quelle.
Die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa teilte ihrerseits RBC mit, dass Russland eine Erklärung seitens der USA in Bezug auf die Luftschläge der US-geführten Koalition vom Wochenende, bei denen zahlreiche syrische Soldaten ums Leben gekommen seien, erwarte. „Wir würden gerne von der amerikanischen Seite die endgültige Version von dem, was passiert ist, zu hören bekommen. Erst danach wird man über die Perspektiven der Revision der Zusammenarbeit sprechen können. Es geht jetzt nicht darum, was (der amtliche Sprecher des US-Außenministeriums John – Anm. d. Red.) Kirby sagt, sondern darum, was in Wirklichkeit passiert ist, warum diese Luftschläge versetzt worden sind, was die Gründe waren“, sagte Sacharowa.
Zuvor hatte Kirby mitgeteilt, dass Washington von den Berichten über den Beschuss eines humanitären Hilfskonvois nahe Aleppo „empört“ sei. Dem Sprecher zufolge werden die USA die Perspektiven der Zusammenarbeit mit Russland überdenken. Kirby hatte die syrischen Regierungstruppen und russische Militärs des Beschusses von Lastwagen mit Hilfsgütern der Uno und der syrischen Rothalbmondbewegung beschuldigt.
Am 19. September waren dem Sprecher der Uno, Stephane Dujarric, zufolge mindestens 18 Lastwagen mit Hilfsgütern der Uno und der syrischen Rothalbmondbewegung in Syrien beschossen worden. Insgesamt soll es 31 Fahrzeuge gegeben haben, die die 78.000 Einwohner in Orum al-Kubra mit humanitärer Hilfe versorgen sollten. Bei dem Vorfall kamen laut Dujarric etwa 20 Menschen ums Leben.
Am 17. September hatte die internationale Koalition unter der Führung der USA vier Luftschläge gegen die syrische Armee geflogen. Dabei wurden mindestens 62 syrische Soldaten getötet und etwa 100 weitere verletzt. Bei den Angriffen wurden zwei F-16-Jäger und zwei Jagdflugzeuge des Typs A-10 der US-Luftwaffe eingesetzt.

 

 

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