Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 18.09.2016

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/09/17/v-donecke-startovali-leninskie-chteniya-2016/
Am 17. September begannen auf Initiative der KP der DVR die „Leninschen Lesungen 2016“. Die Veranstaltung ist dem Jahrestag der Oktoberrevolution gewidmet.
Die erste Veranstaltung ist dem Buch Wladimir Lenins „Was tun? – die größten Fragen unserer Bewegung“ gewidmet. Im Verlauf des Treffens diskutierten die Kommunisten Fragen der Schaffung einer Zeitung als kollektiver Organisator, die Vereinigung von Gruppen linker Richtung auf Grundlage der KP der DVR, die Aktivierung der Agitations- und Propagandaarbeit.
„Die Kommunisten der DVR haben eine riesige Arbeit vor sich, um die Anhänger einer linken Ideologie um eine einheitliche Kommunistische Partei,  die vom SKP-KPSS (Zusammenschluss der KPen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, Anm. d. Übers.), sowie vielen ausländischen kommunistischen und Arbeiterparteien anerkannt ist, zu vereinen. Und dazu muss die KP der DVR die Erfahrungen der Bolschewiki studieren und als Waffe verwenden, unter anderem auch in der Organisation des Parteiaufbaus“, sagte der Sekretär des ZK der KP der DVR Stanislaw Retinskij.
Im Ergebnis der Veranstaltung wurde die Entscheidung getroffen, ein journalistisches Aktiv der Partei zu bilden, die Korrespondenz aus den regionalen Parteiorganisationen in die Redaktion der Seite „Wperjod“ zu organisieren und die monatliche Herausgabe von Flugblätter zu sichern, die über die Aktivität der Partei informieren.

 

Wpered.su:
http://wpered.su/2016/09/18/chleny-kompartii-britanii-obratilis-s-privetstviem-k-kpdnr/
Kommunistische Partei Britanniens
„Unsere Fahne bleibt rot“
Parteiorganisation Dumfries und Südwest-Schottland
Wir hoffen, dass dieses kleine Zeichen der Unterstützung euch hilft euren Kampf fortzusetzen. Wir sind euch gegenüber in der Pflicht. Euer Kampf ist unser Kampf.
Wir senden euch genossenschaftliche Grüße vom Bezirkskomitee „Dumfries und Südwest-Schottland der Kommunistischen Partei Britanniens.
http://wpered.su/2016/09/18/ck-kpdnr-otvetil-na-privetstvie-tovarishhej-iz-kp-britanii-eng/
Sehr geehrte Genossen!
Wir danken Euch herzlich für die Grüße und die Worte der Unterstützung. Wir wären froh eine Zusammenarbeit mit Eurer Partei zu organisieren, wobei wir einen Akzent auf den Austausch von Informationen über unsere Ziele und Veranstaltungen legen würden. Wenn wir unsere Initiativen einander bekannt machen stärken wir die internationale Solidarität der Werktätigen und die weltweite kommunistische Bewegung. Es lebe der Sozialismus!
Mit genossenschaftlichem Gruß
Das ZK der KP der DVFR

 

 

Wpered.su
http://wpered.su/2016/09/17/gazeta-kak-kollektivnyj-organizator/
„Die Zeitung ist nicht nur ein kollektiver Propagandist und ein kollektiver Agitator, sondern auch ein kollektiver Organisator“, W. Lenin „Womit beginnen?“
Ein erster Schritt auf dem Weg der Formierung der kommunistischen Partei ist die Schaffung einer gesamtrepublikanischen politischen Zeitung. Es wird keine Übertreibung sein zu sagen, dass die wirkliche Geschichte der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands nicht im Jahr 1898 begann, als der 1. Parteitag stattfand, sondern mit der Zeitung „Iskra“, die von Wladimir Lenin im Jahr 1900 gegründet wurde.
In dem Lehrbuch „Geschichte der Allrussischen Kommunistischen Partei (B). Kurzer Lehrgang“ wird direkt gesagt, dass trotz des stattgefundenen 1. Parteitags der SDAPR „die marxistische sozialdemokratische Partei Russlands tatsächlich noch nicht geschaffen war“. Dafür gibt es mehrere Gründe: erstens, es war nicht gelungen einzelne marxistische Kreise und Organisationen unter einer einheitlichen Führung zu vereinen, zweitens, es gab kein Programm und kein Statut der Partei und das bedeutet auch keine einheitliche Linie in der Arbeit der örtlichen Organisationen. Die formale Gründung der Partei hatte den Streit und das Durcheinander in der russischen Sozialdemokratie nicht beseitigt und konnte dies auch nicht tun.
Mit ähnlichen Problemen kämpfte auch die Kommunistische Partei der Donezker Volksrepublik, deren Gründungsparteitag am 8. Oktober 2014 stattfand. Die KPDVR wurde hauptsächlich auf der Basis von örtlichen Organisationen gegründet, die zuvor zur KPU gehörten.
Obwohl zum Zeitpunkt der Bildung der KPDVR die Republik schon ein halbes Jahr existierte, nannten sich einige Kommunisten aus Trägheit Mitglieder der KPU und ignorierten dabei die neuen politischen Realitäten. Fast gleichzeitig mit der KPDVR entstand die sogenannte Union Linker Kräfte des Donbass, die versucht, auf ihrer Grundlage informelle linke Gruppen zu vereinen. Außerdem existieren in der DVR auch kleinere Organisationen, wie die Arbeiterpartei des Donbass.
Die Kommunisten der DVR haben eine riesige Arbeit vor sich, um die Anhänger einer linken Ideologie um eine einheitliche Kommunistische Partei zu vereinen, die vom SKP-KPSS (Zusammenschluss der KPen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion, Anm. d. Übers.) und von vielen ausländischen kommunistischen und Arbeiterparteien anerkannt ist. Und dazu muss die KPDVR die Erfahrungen der Bolschewiki studieren und als Waffe verwenden, unter anderem auch in der Organisation des Parteiaufbaus. So war zum Zeitpunkt des 1. Parteitags der SDAPR in der russischen Sozialdemokratie der „Ökonomismus“ weit verbreitet. Seine Anhänger meinten, dass die Arbeiter den Kampf nur für ihre ökonomischen Interessen führen müssen, mit dem politischen Kampf soll sich die Bourgeoisie befassen, die vom Proletariat unterstützt wird. In der Folge erwiesen sich die „Ökonomisten“ als Hauptgegner der Schaffung einer einheitlichen Arbeiterpartei. Nach ihrer Auffassung sollte die sozialdemokratische Organisation die spontanen Bewegungen der Arbeiterklasse nicht leiten, sondern ihnen folgen, d. h. ihnen hinterherlaufen.
Obwohl seitdem mehr als 100 Jahre vergangen sind, gibt es wie zuvor Anhänger des „Ökonomismus“ unter den Kommunisten. Noch in der Vorkriegszeit musste ich mit einem Menschen zusammenarbeiten, der meinte, dass die Partei aus der Arbeitsklasse „reifen“ muss. Ein anderer Genosse erklärte, dass die Priorität die Verteilung von Agitationsflugblättern an Fabriktoren haben muss und nicht etwa die politische Bildung des Aktivs der Partei. Man kann auch solche Genossen treffen, die vorschlagen, die kommunistische Partei durch irgendeine „Arbeiterorganisation“ zu ersetzen, obwohl sie dabei keine logische Antwort auf die Frage geben können, als was sich das moderne Proletariat darstellt.
Zu seiner Zeit ist Lenin kategorisch gegen den „Ökonomismus“ aufgetreten, dessen Bekämpfung objektiv mit der Überwindung des Dilettantismus in der Arbeiterbewegung zusammenfiel. Gerade deswegen waren in der „Iskra“, die für einige Jahre die zersplitterten marxistischen Kreise in der Partei vereinen konnte, die hauptsächlichen Veröffentlichungen gegen den Streit und das Durcheinander gerichtet, die „ein charakteristischer Zug einer ganzen Periode in der Geschichte der russischen Sozialdemokratie“ waren. Der im Jahr 1901 auf den Seiten von „Iskra“ veröffentlichte Artikel Lenins „Womit beginnen?“ rief eine Menge Kritik von Seiten der „ökonomistischen“ Publikationsorgane „Arbeitersache“ und „Arbeitergedanke“ hervor. Die Erwiderung war das Buch Lenins „Was tun? Brennende Fragen unserer Bewegung“, in dem deutlich die Linie zwischen einer Politik des Tradeunionismus und der Sozialdemokratie gezogen wird, der Unterschied zwischen Dilettantismus und einer politischen Partei allgemeinverständlich erklärt wird. Es ist erstaunlich, aber in nur zwei, drei Jahren gelang es Lenin, nicht nur den „Ökonomismus“ zu beseitigen, sondern auch die bolschewistische Partei als Avantgarde der Arbeiterklasse aufzubauen.
Ein Unterpfand des Parteiaufbaus sieht Lenin in folgendem: „Darum muss der Hauptinhalt der Tätigkeit unserer Parteiorganisation, der Brennpunkt dieser Tätigkeit, die Arbeit sein, die sowohl in der Periode des stärksten Ausbruchs als auch in der Periode der vollständigen Stille möglich und notwendig ist, und zwar: die politische Agitationsarbeit, die in ganz Russland einheitlich zusammengefasst sein muss, die alle Seiten des Lebens beleuchtet und in die breitesten Massen getragen wird. Diese Arbeit aber ist im heutigen Russland ohne eine gesamtrussische, sehr oft erscheinende Zeitung undenkbar. Die Organisation bildet sich von selbst um diese Zeitung…“ (W. Lenin, Was tun?).
Der Gerechtigkeit halber bemerken wir, dass die eigene Seite der KPDVR (kpdrnr.ru) fast gleichzeitig mit der Gründung der Partei eingerichtet wurde. Aber das Problem liegt darin, dass sie in keiner Weise auf die Formierung der Partei eingewirkt hat, sondern nur ein blasser Ausdruck ihrer Aktivität war. Wegen der Unzuverlässigkeit der Moderatoren ist sie schnell im Nichts verschwunden. Ein solches Schicksal traf auch kpdnr.su. Derzeit ist die funktionierende Webseite der Donezker Kommunisten wpered.su, die bei all ihren Unzulänglichkeiten regelmäßig aktualisiert wird, was sie vorteilhaft nicht nur von den Vorgängern, sondern auch von anderen linken Seiten des Donbass unterscheidet. Überhaupt ersetzt eine Internetressource nicht die Front der Agitations- und Propagandaaktivität der Partei, aber erweitert sie wesentlich. Dabei verfügt diese Aktivität im Vergleich zu Druckerzeugnissen über eine große Freiheit, was durch die relative Unabhängigkeit des Internets zu erklären ist, und sie erfordert deutlich weniger Ausgaben.
Ein grundlegendes Problem der Seite „Wperjod“ besteht darin, dass es ein Defizit an Informationen von einigen örtlichen Organisationen gibt. Dies zeugt von einer recht schwachen Verbindung zwischen dem Zentrum und der Peripherie. Dabei hat Lenin direkt darauf hingewiesen, dass es nötig ist „den Schwerpunkt auf eine gesamtrussische Zeitung hin zu verschieben“. Eine solche Zeitung muss in gewisser Weise ein wesentliches Zentrum darstellen, wohin Materialien aus dem ganzen Land gelangen. Dies erlaubt es, örtliche Kreise zu einer einheitlichen Organisation zu vereinen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Arbeit zu leisten. Wenn die Mitglieder der KPDVR der eigenen Seite die notwendige Aufmerksamkeit zukommen ließen, so würden sich viele Fragen, die mit dem Parteiaufbau verbunden sind, schneller und effektiver lösen lassen.
Wie schon klar wurde, ist das grundlegende Ziel einer Zeitung, die Kommunisten und ihre Sympathisanten um sich zusammenzuschließen. Diese Funktion muss sie als kollektiver Organisator erfüllen. Was den kollektiven Agitator betrifft, so muss die Zeitung folgenden Charakter haben: „Schließlich brauchen wir unbedingt eine politische Zeitung. Ohne ein politisches Organ ist im heutigen Europa eine Bewegung, die die Bezeichnung politisch verdient, undenkbar. Ohne ein solches Organ ist unsere Aufgabe – alle Elemente der politischen Unzufriedenheit und des Protestes zu konzentrieren und mit ihnen die revolutionäre Bewegung des Proletariats zu befruchten – absolut undurchführbar.“ (W. Lenin, Womit beginnen?)
In dem angeführten Zitat beschreibt Lenin ausgezeichnet die Aufgaben, die vor der „Iskra“ standen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts befand sich die Arbeiterbewegung in Russland im Aufschwung, aber sie trug spontanen Charakter. Den Bolschewiki blieb nur sie zu „befruchten“, bei den Arbeitern „Leidenschaft für politische Enthüllungen“ zu wecken und der Spontaneität organisierten Charakter zu geben. Die Zeitung musste den Arbeitern helfen zu beginnen, einen bewussten Klassenkampf zu führen. Lenin sagte, dass die Arbeiterklasse mit ihren eigenen Kräften nur in der Lage ist ein tradeunionistisches Bewusstsein zu entwickeln. Was das unmittelbare Klassenbewusstsein betrifft, so kann es nur von außen hereingebracht werden und sein Träger ist die politische Partei. Georg Lukács nannte die Partei den Kopf, der gewissermaßen auf dem Körper der Arbeiterklasse wächst. In seinem Werk hat der ungarische Marxist dem Klassenbewusstsein besondere Aufmerksamkeit gewidmet, weil er die Einheit und gegenseitige Beeinflussung von Subjekt und Objekt für einen zentralen Punkt der Dialektik hielt. Das Verständnis der Natur des Bewusstseins führt das Proletariat unmittelbar in die revolutionäre Praxis.
Heute, wo im gesamten postsowjetischen Raum die Arbeiter selbst den ökonomischen Kampf sehr schwach führen, hat sich die Aktualität der politischen Propaganda und Agitation kein bisschen vermindert. Zum Beispiel ist auf dem Territorium der ehemaligen Ukraine die politische Aktivität im proletarischen Umfeld vor der ökonomischen entstanden. Vor zweieinhalb Jahren begann im Süden des Landes der „russische Frühling“. Obwohl letztendlich dieser gesellschaftlich-politische Prozess bürgerlichen Charakter trägt, haben die Kommunisten der DVR und ihre Sympathisanten daran sehr aktiv teilgenommen.
„Das Erwachen von breiten Massen zu sozialer Aktivität ist das wichtigste Ergebnis der Ereignisse im Donbass“, heißt es in den programmatischen Thesen der KPDVR. „In der Perspektive kann unsere Region ein revolutionäres Zentrum der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten und ganz Europas werden. Erstens  gibt es dafür die notwendige soziale Basis – ein Industrieproletariat. Zweitens haben die Arbeiter des Donbass militärische Erfahrung im Kampf mit den ukrainischen Straftruppen. Ein bewaffnetes Proletariat unter Führung einer revolutionären Partei der Kommunisten ist eine notwendige Voraussetzung einer sozialistischen Revolution. Die Einheit von Partei und Klasse ist nicht möglich ohne Klassenbewusstsein im proletarischen Bereich. Dazu haben die Kommunisten die Agitations- und Propagandatätigkeit durch die Schaffung einer „Parteijournalistik“ aktiviert, d.h. von eigenen Druck- und elektronischen Erzeugnissen, Diskussionsforen, Fernseh- und Radiokanälen“.
Die Wortverbindung „Parteijournalistik“ ist eine Umformulierung eines Ausdrucks Lenins, den er im Artikel „Parteiorganisation und Parteiliteratur“ verwendet hat. Als Gegengewicht zu „Händlerdruckerzeugnissen“ rief er das Proletariat auf, das Prinzip der „Parteiliteratur“ zu fördern. Aber was stört die KPDVR dabei damit zu beginnen, beispielsweise eine Wochen- (oder besser Tages-)zeitung herauszubringen? Auf diesem Weg gibt es einige Hindernisse: erstens, das Fehlen der nötigen Zahl von Autoren; zweitens, der Mangel an finanziellen Ressourcen; drittens das Problem der Verbreitungskanäle. Meiner Meinung nach ist die erste Frage am schwierigsten zu lösen. Was die übrigen Probleme betrifft, so kann selbst mit minimalen Ressourcen eine Zeitung mit kleiner Auflage auf Papier mittlerer Qualität herausgegeben werden und die Verbreitung einer Druckausgabe hängt in vielem von der Aktivität der örtlichen Organisationen ab.
Ich denke, jeder stimmt damit überein, dass zur Herausgabe einer gesamtrepublikanischen Zeitung eine ganze Armee von kommunistischen Korrespondenten notwendig ist. Dafür ist es notwendig das theoretische Niveau des Parteiaktivs zu erhöhen. Wenn Genossen, die an der Arbeit an der Zeitung teilnehmen werden, fühlen, dass sie ihr Kind ist und von ihnen abhängt, wie die Parteizeitung sein wird, so heißt das, dass wir in die richtige Richtung gehen. Beispielsweise waren in der Zeitung „Donezker Proletarier“, dem Organ des Oblastkomitees des Donezker und des Kriworoshskij-Basseins und des Charkower Komitees der SPAPR(B) von 700 Artikeln, die in 114 Ausgaben veröffentlicht wurden, etwa 500 (mehr als 70%) Korrespondenz von vor Ort (W. Kornilow, „Donezko-Kriworoshkaja-Republik: ein zerschossener Traum“). Auf der Seite „Wperjod“ ist dieser Anteil um ein Vielfaches geringer! Ja, und auch ihre Besucherzahlen könnten wesentliche höher sein, wenn alle Mitglieder der Partei sie wenigstens einmal am Tag aufrufen würden.
Im Gegenzug sind unsere Artikel ein hervorragender Gradmesser dessen, wie weit wir selbst in der Lage sind eine marxistische Analyse dieser oder jener Ereignisse durchzuführen. Wenn Mitglieder der KPDVR dazu nicht in der Lage sind, so kann den Arbeitern in keiner Weise vorgeworfen werden, dass sie keine Klassenpositionen einnehmen. Wenn die Kommunisten nicht in der Lage sind auf die Formierung des Klassenbewusstseins bei den Arbeitern einzuwirken, dann bringt das ganze Vorhaben nichts. Zu Beginn müssen wir selbst den Marxismus studieren, bevor wir ihn den Arbeitern nahebringen können. Unsere eigenen Artikel sind ein Gradmesser für die Tiefe des theoretischen Bewusstseins. Und die Fähigkeit dieses Wissen mit den täglichen Ereignissen zu verknüpfen, ist keine Sache einer einfachen Umschreibung gelernter Phrasen, sondern ein Anzeichen der erfolgreichen Anwendung der dialektischen Methode. In den Artikeln müssen Themen nicht nur örtlichen Charakters, sondern auch weltweiten Maßstabs aufgeworfen werden. Wenn sie in ausreichender Zahl zusammenkommen (für einige Ausgaben), entsteht die Notwendigkeit der Herausgabe einer Zeitung. Dabei erfüllt diese die Rolle eines „kollektiven Organisators“ unter der Bedingung, dass an ihr fast alle Mitglieder der KPDVR mitarbeiten.
Derzeit ist es überhaupt nicht unbedingt notwendig eine Zeitung in Druckform herauszubringen. Die Webseite kann ein hervorragender Agitator, Propagandist und Organisator werden. Eine elektronische Zeitung erlaubt es, mit minimalen Ausgaben die organisatorischen Prinzipien zu erarbeiten, die dann auf die Papierversion übertragen werden können. Wenn im Prozess der Arbeit an der Seite eine Disziplin, Gemeinsamkeit der Auffassung, ihre ständige Aktualisierung erarbeitet sind, dann sind die Voraussetzungen für die Ausgabe einer Druckversion gegeben.
Stanislaw Retinskij, Sekretär des ZK der KPDVR

 

wpered.su:
http://wpered.su/2016/09/18/po-linii-kprf-na-otdyx-v-podmoskove-otpravilis-23-pobeditelya-smotra-konkursa-shkolnyx-muzeev-dnr/
Am 18. September sind 23 Sieger des Wettbewerbs von Schulmuseen in die Erholungseinrichtung „Sengiri“ gefahren. Die Maßnahme wurde von der KPRF organisiert.
„Dies ist bei weitem nicht das erste Mal, dass die KPRF unsere Kinder aufnimmt. Die Kinder werden sich 30 km von Moskau aufhalten, nicht weit von der Wolokolamskij-Chaussee, wo bekannte Schlachten stattfanden. Dies wird ihren patriotischen Geist anfeuern, sie werden sich als Nachkommen des Großen Sieges fühlen“, sagte der erste Sekretär der KP der DVR Boris Litwinow.
Die KP der DVR führt gemeinsam mit dem Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR eine große Arbeit zur historisch-heimatkundlichen und patriotischen Erziehung der jungen Generation der DVR durch. Im März/April 2016 wurde unter Schülern und Studenten von technischen Bildungseinrichtungen ein Wettbewerb zur Museumsarbeit durchgeführt. Unter Berücksichtigung des engen Verbindung von Schulmuseen und Parteiorganisationen hat sich die KP der DVR an die KPRF und ihren Vorsitzenden Gennadij Sjuganow mit der Bitte gewandt, eine Reise von 23 Siegern des Wettbewerbs und zwei sie begleitenden Lehrern und Leitern von Schulmuseen zu organisieren.
Auf dem Territorium der DVR arbeiten 146 Museen in Schulen, polytechnischen und technischen Bildungseinrichtungen und Hochschulen, davon sind 93 historisch-heimatkundlich und militärisch-patriotisch ausgerichtet. Besondere Bedeutung hat in den Museen die Popularisierung des Erbes des Generationen, der selbstlosen Arbeit während der Industrialisierung des Donezker Gebiets, das Heldentum in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs, der Wiederaufbaus und Erblühen des Donbass in der folgenden Zeit sowie der Kampf des Volks der DVR gegen den ukrainischen Faschismus und der Aufbau eines souveränen Staats.

 

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