Presseschau vom 14.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: +++ Ärzte protestieren +++ WESTUKRAINE: 500 ÄRZTE UND KLINIK-MITARBEITER PROTESTIEREN GEGEN LOHNKÜRZUNGEN DES KIEWER REGIMES – UND FORDERN IHRE LÖHNE !!! +++
In der westukrainischen Stadt Lwow protestieren über 500 Ärzte, Arzthelfer und Klinik- Mitarbeiter gegen die Lohnpolitik des Kiewer Regimes. Sie fordern das Regime auf – ihnen ihre Lohnschulden endlich zu begleichen, denn seit Monaten bekommen sie alle gerade mal 2/3 ihres vertraglichen Lohnes ausbezahlt. Den Fahrern und Arzthelfern im Rettungsdienst wurde der Lohn sogar offiziell ab dem 18.08 um 30% gekürzt. Auch der Lohn der Ärzte wurde auf nunmehr 2.700 Hrywnja (ca. 90€) pro Monat herabgesetzt.
Über 500 medizinische Mitarbeiter einer großen Geburtsklinik in Lwow wurden gar beurlaubt – und bekommen ebenfalls nur 2/3 ihres Lohnes.
Darüber hinaus fordern die Protestierenden auch neue und besser ausgestattete Rettungsfahrzeuge – denn der aktuelle Fuhrpark ist überaltert und es fehlen Dutzende Rettungswagen für eine einigermaßen normale Versorgung der Region. Doch das Kiewer Regime und seine regionale Leitung in Lwow wiegeln alles ab.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde das Gebiet von Kalinowo mit Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Im Tscherwonogwardejskij-Bezirk von Makejewka wurden in Folge von Beschüssen durch ukrainische Truppen eine Frau, geb. 1969, und ein Mann, geb. 1958, verletzt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach vorläufigen Informationen wurde mit Artillerie des Kalibers 122mm geschossen.
„Insgesamt wurden fünf Häuser im Tscherwornogwardejskij-Bezirk von Makejewka auf der Lenin-, der Tschernigowskaja-, der Serafimowitsch-, der Topolewstraße beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde auch die Verletzung von zwei zivilen Einwohnern bestätigt.
„Von 20:00 bis 1:50 Uhr hat die ukrainische Seite die Außenbezirke von Jasinowataja, Makejewka, Gorlowka, das Dorf Spartak im Norden von Donezk, Alexandrowka und Trudowskije im Westen der Hautstadt, Dokutschajewsk und das Dorf Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 79 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und 237 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgefeuert“.
Während des nächtlichen Beschusses des Tscherwonogwardejskij-Bezirks von Makejewka durch die ukrainischen Truppen wurde eine Gasleitung beschädigt. Außerdem wurden Beschädigungen an Stromleitungen festgestellt. Derzeit haben 90 Verbraucher kein Gas und 100 keinen Strom, teilte die Stadtverwaltung mit.
„Nach genaueren Informationen wurden durch den nächtlichen Beschuss vier Menschen verletzt. Zwei sind im Krankenhaus, einer ist in einem ernsten Zustand“, teilte die Stadtverwaltung von Makejewka mit.
Ein verletzter Mann, geb. 1958, erlitt Splitterverletzungen an den Gliedmaßen. Der Verletzte verlor viel Blut. Er ist bereits operiert, sein Zustand ist zufriedenstellend. Gleichzeitig wurde ein Frau, geb. 1969, mit schweren Prellungen an der Schulter und am Brustkorb ins Krankenhaus eingeliefert.
Außerdem beträgt nach genaueren Angaben des Bürgermeisteramts die Zahl der beschädigten Gebäude 15, darunter ist die Schule Nr. 44.
Die russischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung haben bereits mit den Ermittlungen bezüglich des nächtlichen Beschusses von Makejewka von Seiten der ukrainischen Armee begonnen.
Eine Patrouille des Gemeinsamen Zentrums ist auf der Serafimowitsch-Straße, wo durch das Feuer der ukrainischen Streitkräfte ein Wohnhaus beschädigt wurde, die Verglasung fehlt völlig, das Dach ist beschädigt. Auf der gleichen Straße wurde eine Stromleitung beschädigt. Nach aktuellen Informationen des Verteidigungsministeriums des DVR wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm geschossen.
Es wird erwartet, dass sich die Vertreter der OSZE-Mission der Inspektion anschließen. Die Informationen über den Beschuss wurden ihnen operativ übergeben.
Einige Zeit später wird gemeldet, dass OSZE-Beobchter vor Ort eingetroffen sind und Einschlagkrater und Beschädigungen untersuchen und sich mit Einwohnern unterhalten.
Über Beschüsse durch die ukrainischen Truppen in der letzten Nacht berichtete auch die Leiterin der Ortsverwaltung von Sajzewo bei Gorlowka Irina Dikun.
„In der Nacht wurde heftig geschossen. In Folge der Beschüsse wurden mindestens 10 Häuser auf der Bagrizkij-, Karbyschew-, Poletajewa- und Magnitogorskaja-Straße beschädigt. Dabei gab es auch einen direkten Treffer auf ein Haus auf der Magnitogorskaja-Straße“, sagte sie. „Außerdem wurden Stromleitungen beschädigt. Derzeit ist die Ortschaft vollständig vom Strom abgeschnitten“.
Dikun ergänste, dass derzeit noch weitere Informationen über die Beschädigungen zusammengetragen werden.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Generalstaatsanwaltschaft leitet Strafverfahren gegen Innenminister ein.
Der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Juri Luzenko, hat am Mittwoch die Einleitung eines Strafverfahrens gegen den ukrainischen Innenminister Arsen Awakow angekündigt.
Luzenko, der früher selbst das Amt des Innenministers bekleidete, erklärte gegenüber Journalisten, er wolle Awakow nach einem Brief des Chefs des Antikorruptions-Zentrums der Ukraine, Vitali Schabunin, zur Verantwortung ziehen.
„Ich erhalte täglich Briefe von Dutzenden Menschen, darunter auch von Schabunin, aufgrund seines Briefes habe ich nun ein Strafverfahren eingeleitet. Sie werden nicht glauben, gegen wen – gegen den Innenminister Awakow, denn alle sind gleich“, so Luzenko gegenüber dem Sender „24 Kanal“.
Der Generalstaatsanwalt ging dabei aber nicht genauer darauf ein, nach welchem Artikel des Strafgesetzbuches das Strafverfahren eingeleitet wurde.
In Bezug auf Awakow, der das Amt des ukrainischen Innenministers seit der Maidan-Revolution vom Februar 2014 innehat, spricht man schon seit längerem von einer „baldigen Absetzung“.
Auch früher hatten die Abgeordneten der Obersten Rada Gesetzesentwürfe zur Entlassung Awakows registriert. So brachte der Chef der „Partei der einfachen Leute“, Sergej Kaplin, eine entsprechende Initiative ins Parlament ein, mit der Begründung, die Behörden unter Führung des Innenministeriums hätten ihre „Untauglichkeit bei der Gewährleistung der Sicherheit der ukrainischen Bürger und beim Kampf gegen die Kriminalität“ offenbart.

 

Dnr-online.ru: In der DVR hat die Vorbereitung der Programme für Wiederaufbau und sozialökonomische Entwicklung der Städte und Bezirke im Jahr 2017 begonnen. Dies teilte in Donezk die Ministerin für ökonomische Entwicklung Wiktorija Romanjuk vor der Sitzung der Arbeitsgruppe zur Erörterung der Realisierung der Programme für den Wiederaufbau und die Entwicklung der Ökonomie und des sozialen Bereichs der Städte und Bezirke der DVR mit.
„Bereits heute arbeiten wir die Struktur eines Programms zur Entwicklung der Städte und Bezirke der Republik für 2017 aus. Alle vorgesehenen Maßnahmen müssen in einen großen Block eingefügt werden und wir müssen Finanzquellen und Wege zur Lösung der Probleme für die Entwicklung unserer Republik finden. Dazu müssen wir stets mit gemeinsamen Kräften handeln“, sagte sie.

 

Dan-news.info: Das Gebäude einer Schule im Tscherwonogwardejskij-Bezirk von Makejewka wurde durch einen direkten Treffer eines Artilleriegeschosses des Kalibers 152mm beschädigt. Dies teilten heute  Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR mit, die sich jetzt zur Inspektion vor Ort befinden.
„Bei der Untersuchung der Beschädigungen wurde festgestellt, dass das Dach des Hauptgebäudes der allgemeinbildenden Schule Nr. 44 in Makejewka von einem Artilleriegeschoss des Kalibers 152mm direkt getroffen wurde“, erklärte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Einschätzung des Korrespondenten von DAN ist das Dach durch Treffer des Artilleriegeschosses der ukrainischen Streitkräfte praktisch zerstört. Auch tragende Wände des Gebäudes, Decken und Teile der Verglasung wurden beschädigt.
„Heute findet kein Unterricht statt. Ab morgen werden die Schüler in zwei Schichten in dem Teil der Schule unterrichtet, wo das Dach nicht beschädigt ist“, sagte der Leiter der Bezirksverwaltung Georgij Mutyk.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: EU-Kommissionschef Juncker treibt europäisches Militärbündnis voran.
Bei seiner Rede „zur Lage der Nation“ vor dem Europaparlament hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erneut für die Vereinigung der Verteidigungsmöglichkeiten der EU-Mitgliedsstaaten geworben.
„Der Vertrag von Lissabon ermöglicht den Mitgliedsstaaten, ihre Verteidigungsmöglichkeiten in Form einer permanenten strukturellen Kooperation zu vereinigen. Ich glaube, es ist an der Zeit, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen“, betonte Juncker bei seinem Auftritt in Straßburg.
Er hoffe, der EU-Gipfel in der slowakischen Hauptstadt Bratislava am 16. September werde ein erster Schritt in diese Richtung sein.
Der EU-Kommissionchef sprach sich für die Schaffung eines gemeinsamen Hauptquartiers zur Koordinierung von Militäreinsätzen aus. Die EU könne es sich nicht länger leisten, von der Militärmacht Anderer abhängig zu sein.
„Wir haben einzelne Hauptquartiere für parallele Missionen, selbst wenn diese in demselben Land oder in derselben Stadt stattfinden. Es ist an der Zeit, dass wir ein einheitliches Hauptquartier für diese Operationen haben“, so Juncker weiter.
Die fehlende Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern im Verteidigungsbereich koste Europa zwischen 20 und 100 Millionen Euro jährlich. In seiner Rede trieb der Kommissionschef auch die Idee eines „Europäischen Verteidigungsfonds“ voran. „Damit die europäische Verteidigung stark ist, muss die europäische Rüstungsindustrie Neuerungen vornehmen. Deshalb schlagen wir bis Ende des Jahres einen Europäischen Verteidigungsfonds vor, um Forschung und Innovation anzukurbeln.“
In Europa spricht man schon seit einiger Zeit von der Schaffung einer EU-Armee. Dafür setzt sich beispielsweise der tschechische Premier Bohuslav Sobotka ein.

 

Dan-news.info: Die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa hat das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko, der das letzte Wort bei der Festlegung des Schicksals der minderjährigen Diversanten haben wird, gebeten Menschlichkeit und Barmherzigkeit zu zeigen. Eine Erklärung zu dieser Sache gab Morosowa nach dem heutigen Treffen mit den festgenommenen Jugendlichen ab.
„Ich will mich an Alexandr Wladimirowitsch wenden und ihn bitten, wenn er eine Entscheidung trifft, sich von den Regeln der Menschlichkeit und der Barmherzigkeit leiten zu lassen, denn dies sind trotz allem Kinder. Es ist sehr traurig, dass die ukrainische Seite solche harten Methoden der Kriegsführung verwendet, sie haben die Grenze zur Unmenschlichkeit überschritten, als sie begannen Kinder anzuwerben“, sagte die Bevollmächtigte.
Sie erinnerte daran, dass das Thema des Einsatzes von minderjährigen Diversanten durch Kiew auf dem nächsten Treffen der humanitären Untergruppe in Minsk am 21. September aufgeworfen werden wird. Nach den Worten Morosowas wurden die festgenommenen Jugendlichen eingeschüchtert – die Spezialdienste Kiews bedrohten ihre Verwandten, die sich auf dem Territorium der Ukraine befinden. Außerdem haben die Beschuldigten ihre Schuld eingestanden und haben Reue gezeigt.
Morosowa fügte hinzu, dass die Vertreter der UNO, die bei dem Treffen anwesend waren, alle verfügbaren Informationen festgehalten haben und mit der Einhaltung der Rechte der Jugendlichen zufrieden sind, dass sie ferner Identität der Festgenommenen festgestellt und Kontaktinformationen über Verwandte aufgenommen haben.
Zuvor hatten sich heute die Bevollmächtigte der DVR und Vertreter der UNO in Donezk mit den festgenommenen minderjährigen Diversanten getroffen. Das Treffen fand hinter verschlossenen Türen statt.

 

De.sputniknews.com: Der Kreml hat die jüngste Äußerung von US-Staatschef Barack Obama über Russland und Präsident Wladimir Putin als wenig vertrauensfördernd verurteilt.
Obama hatte in seiner Rede zur Unterstützung des Wahlkampfes Hillary Clintons in Philadelphia US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump zur Last gelegt, jener schmeichle sich beim russischen Präsidenten ein. Damit antwortete der US-Staatschef auf Trumps Äußerung, Putin sei Obama an Führungskraft weit überlegen. Obama reagierte betroffen: Statt sich bei Putin „einzuschmeicheln“, sollten die Republikaner „gegen Russland und gegen den Autoritarismus“ sein. „Diese Rhetorik ist vom Wahlkampf geprägt“, kommentierte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Mittwoch. „Aber solche Formulierungen tragen ja kaum dazu bei, dass die zaghaften und sehr fragilen Versuche, gegenseitiges Vertrauen herzustellen, Erfolg haben.“

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte ist nicht in der Lage, das Absinken des moralisch-psychischen Niveaus der Soldaten in der Zone der sogenannten „ATO“ zu kontrollieren“, sagte Marotschko.
„So eröffnete im Gebiet von Nishneteploje aufgrund eines Konflikts wegen der Weigerung verbrecherische Befehle auszuführen, der Soldat der ukrainischen Streitkräfte Golowan, geb. 1975, das Feuer auf seine Kameraden“, erläuterte Marotschko.
„Bei dem Vorfall wurden zwei Soldaten getötet – der stellvertretende technische Leiter einer Kompanie Hauptmann, Jurikj Sergejewitsch Smetanin, geb. 24.09.79 und der einfache Soldat Alexandr Grigorjewitsch Androsowitsch, geb. 05.12.75. Weitere fünf Soldaten wurden verletzt: dies sind Anatolij Michajlowitsch Borowez, Oleg Anatoljewitsch Dajnow, Georgij Wjatscheslawowitsch Sarshewskij, Witalij Alexandrowitsch Bandurko und Sergej Fedorowitsch Wasiltschuk.
„Golowan selbst verließ die Abteilung und floh, vermutlich hat er seine Kalaschnikow mit drei vollen Magazinen und drei Granaten WOG-25 für einen Granatwerfer von Typ TP-25 mitgenommen“, fügte der Major hinzu.
Marotschko unterstrich, dass im Staniza-Luganskaja-Bezirk alle Kräfte des Sicherheitsdienstes der Ukraine, des Innenministeriums und der ukrainischen Streitkräfte den Plan „Abfangen“ ausgerufen haben. Im Zusammenhang mit dem Vorfall ist eine Kommission aus dem Stab der sogenannten „ATO“ unter Leitung von Oberst Kruglowyj eingetroffen.
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzten weiterhin die Minsker Vereinbarungen. So wurde von unserer Aufklärung die Verlegung einer Kolonne mit vier Mehrfachraketenwerfern „Grad“, zwei Fahrzeugen mit Personal und sechs Lastwagen „Ural“ mit Munition im Gebiet von Alexejewka entdeckt“, sagte Marotschko.
Er teilte auch mit, dass die ukrainischen Streitkräfte „nach wie vor Drohnen vom Typ „Shadow“ vom Flughafen Sewerodonezk aus verwenden, die zuvor zum Bestand der US-Streitkräfte gehörten“.
„Wir unsererseits halten die erreichten Vereinbarungen ein, aber sind bereit, wenn notwendig jede Aggression gegen unsere Republik abzuwehren. In unseren Einheiten finden täglich Übungen zur militärischen Ausbildung statt. Und alle Abteilungen der Volksmiliz der LVR haben sehr gute Ergebnisse gezeigt“, sagte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
„Im Zusammenhang mit der Gefahr der Durchführung von Terroraktivitäten durch die Spezialoperationskräfte rufen wir alle Bürger der Republik auf wachsam zu sein, alle verdächtigen Objekte und Personen an die Militärkommandanturen, Mitarbeiter der Polizei oder die Organe des Staatssicherheitsministeriums zu melden“, fügte Marotschko hinzu.

 

De.sputniknews.com: Nach Brexit: EU treibt Pläne für eigene Armee voran.
In Brüssel wird derzeit heftig über die Bildung einer europäischen Armee debattiert, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Mittwoch.
Diese Armee soll die innere und äußere Sicherheit Europas gewährleisten. Laut „Iswestija“-Quellen in der EU-Kommission werden Vorschläge Frankreichs und Deutschlands zu einer neuen Verteidigungsstrategie samt Bildung einer gemeinsamen Armee bereits durchgearbeitet. Schon 2018 könnte der europäische Militärblock entstehen.
Die Einrichtung eines gemeinsamen Kommandostabes ist nach “Istwestija”-Angaben dabei ein wichtiger Schritt. Die Vielfalt der Einschätzungen, Ansichten und strategischen Interessen der EU-Länder muss dabei in eine gemeinsame Militärstrategie zusammengeführt werden.
Die Finanzierung von Einsätzen und Missionen ist auch eine wichtige Frage.
In dem von deutschen und französischen Militärexperten konzipierten Papier steht, dass die Schengenzone im Rahmen der Europäischen Verteidigungsunion dringend geschützt werden müsste. Es wird vorgeschlagen, ein Kommandozentrum einzurichten, das medizinische Hilfe, Logistik und gemeinsame Militäraktivitäten koordinieren soll. Dafür soll das Eurokorps, das sich gegenwärtig an humanitären und Friedensmissionen sowie an internationalen Militäreinsätzen beteiligt, ausgebaut werden.
Oberst Dalmau vom Eurokorps teilte mit, dass der Hauptsitz der Organisation in Straßburg die Richtung seiner Arbeit ändern könne, falls das Vereinigte Komitee diese Entscheidung treffe.
Ihm zufolge diskutieren die Europäer schon die Gründung einer gemeinsamen Armee. Nach dem Brexit stehe das Thema erneut auf der Tagesordnung. Der entsprechende Beschluss kann aber nicht im Alleingang gefällt werden. Das Eurokorps ist eine militärische Struktur, das einem aus fünf Ländern bestehenden Komitee untergeordnet ist: Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und Spanien. Hinzu kommen Italien, Griechenland, Polen, Rumänien und die Türkei, die jedoch keine Entscheidungsbefugnisse haben. Das Eurokorps beteiligt sich an Missionen der EU und der Nato. Zurzeit werden Soldaten des Korps in der Zentralafrikanischen Republik, im Kosovo und in Afghanistan eingesetzt.
Großbritannien stemmte sich bislang gegen die Bildung einer EU-Armee, weil es darin eine Konkurrenz zur Nato befürchtet. Nach dem britischen Volksentscheid, die EU zu verlassen, bietet sich den Europäern nun die Möglichkeit, die Gründung einer eigenen Armee schneller voranzutreiben.
Dem Experten für europäische Politik Yann-Sven Rittelmeyer zufolge kämpft Europa momentan sowohl mit dem Brexit als auch mit Gefahren durch Auseinandersetzungen innerhalb der EU. London stelle sich quer beim Thema gemeinsame Politik. Schrittweise müssten europäische Institutionen geschaffen werden, welche die Missionen besser koordinieren und gemeinsame militärische Elemente möglichst effizienter einsetzen würden. Laut Rittelmeyer sollen Frankreichs und Deutschlands Vorschläge zur engeren Zusammenarbeit und zur Bildung eines gemeinsamen Kommandostabs der EU-Mitgliedsstaaten führen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich heftig verschärft. Gestern Morgen hat die ukrainische Seite einen Durchbruchversuch mit einer Diversions- und Erkundungsgruppe im Gebiet von Sajzewo unternommen, was eine Erwiderung von unserer Seite provoziert hat.
Danach, gestern Abend, ist das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko mit dem Ziel, die Spannung an der Kontaktlinie zu senken und der Führung der Ukraine eine weitere Chance zu geben, den Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen, mit einer Initiative an die ukrainische Seite herangetreten, ab 0:00 Uhr in der Nacht vom 14.auf den 15. September das Feuer einzustellen. Im Zusammenhang damit hat er an unsere Einheiten und Truppenteile der Volksmiliz entsprechende Befehle ausgegeben, die sie verpflichtet sind, ab heute um Mitternacht widerspruchslos zu befolgen.
Dennoch hat die ukrainische Seite in dieser Nacht die Möglichkeit genutzt, um mit verbotenen Waffen ihr gesamtes Arsenal an Munition bis zum Beginn des Regimes der „völligen Ruhe“ abzuschießen.
Insgesamt wurde in den letzten 24 Stunden von den ukrainischen Truppen 585-mal das Regime der  Feuereinstellung verletzt.
Auf das Territorium von Ortschaften der Republik wurden 85 Artilleriegranaten sowie 162 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 275 des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde das Feuer mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen eröffnet.
Beschossen wurden die Ortschaften Oserjanowka, Sajzewo, Krasnyj Partisan, Makejewka, Jasinowataja, Spartak, Minieralnoje, Trudowskije, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Nikolajewka, Sachanka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk. Durch das Feuer der Straftruppen wurden sechs Zivilisten verletzt, zwei von ihnen Kinder.
Zerstörungen erfolgten durch Artilleriebeschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte etwa an 30 Häusern, darunter soziale Objekte: in Makejewka unter anderem das Gebäude der allgemeinbildenden Schule Nr. 44 sowie eine Gasleitung, in Gorlowka, in Sajzewo, in Sachanka, im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Außerdem starben gegen 11 Uhr am 13. September 2016 im Verlauf eines Gefechts mit einer feindlichen Diversions- und Erkundungsgruppe bei Sajzewo, die versuchte auf das Territorium der DVR zur Durchführung von Terrorakten vorzudringen, drei unserer Soldaten heldenhaft. Es ist wichtig zu bemerken, dass praktisch die gesamte Gruppe ukrainischer Diversanten liquidiert wurde, die Leichen von 10 Personen lagen noch nach zwei Stunden auf dem Kampffeld, danach hat die ukrainische Seite sie geborgen.
Der Einsatz einer Diversions- und Erkundungsgruppe, die unter anderem aus minderjährigen Einwohnern der Republik bestand, die in Folge der Vernichtung ihrer Häuser durch die ukrainischen Truppen ohne Dach und Eltern geblieben sind, zeugt davon, dass die Ukraine im Donbass terroristische Methoden des Krieges wählt.
Wir rufen die Weltöffentlichkeit auf, die Aufmerksamkeit auf diese Fakten zu lenken.
Unsere Aufklärung entdeckt weiter Vorbereitungen von Provokationen und die Aktivierung von Kämpfen. So in folgenden Gebieten:
– Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vorläufigen Feuerpositionen von zwei Mannschaften mit 120mm- und 82mm-Mörsern entdeckt;
– Nowgorodskoje, 6 km von der Kontaktlinie, auf dem Territorium einer Maschinenbaufabrik sind drei Panzer  und zwei Fahrzeuge mit Munition eingetroffen;
– Nikolajewka, 13 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Panzern und fünf Fahrzeugen mit Munition festgestellt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und über Stationierungsorte verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Gestern, am 13. September, wurde von Soldaten der Einheit „Komsomolskoje“ der Volksmiliz sozialen Objekten der Republik humanitäre Hilfe geleistet.
Unter anderem gehören hierzu eine Schule und drei Kindergärten in Komsomolskoje, Schulen und ein Kindergarten in Rasdolnoje sowie eine Schule und einem Kindergarten in Solnzewo. Es wurden auch Lebensmittel und Kleidung an Familien gefallener Soldaten übergeben, die in Telmanowo leben.
Wir werden weiterhin Aktionen zur Unterstützung der Bevölkerung und der Familienmitglieder unserer Kampfgenossen durchführen.

 

Ukrinform: Bei Kämpfen in der Ostukraine ist in den vergangenen 24 Stunden ein Soldat der ukrainischen Armee getötet worden. Ein weiterer Soldat wurde verletzt, teilte am Mittwoch der Sprecher des Verteidigungsministeriums für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, mit.
Der Soldat sei beim Beschuss der Ortschaft Saizewo gestorben. Die Terroristen hätten Saizewo mit 152-mm-Haubitzen „Giazint“ beschossen.

 

De.sputniknews.com: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat das Außenministerium beauftragt, eine Klage gegen Russland vorzubereiten, wie Svyatoslav Tsegolko, Poroschenkos Sprecher, am Mittwoch per Twitter mitteilte. Moskau soll das UN-Seerechtsübereinkommen verletzt haben.
Auf dem Facebook-Account von Poroschenko tauchten ausführlichere Informationen diesbezüglich auf.
„Die Klage hängt mit dem Ausrauben von Energieressourcen zusammen, wenn Russland Öl, Gas am ukrainischen Festlandssockel fördert und somit entwendet“, schrieb der ukrainische Präsident.
Der Staatschef warf Russland unter anderem die Verschmutzung des ukrainischen Staatsgebiets, eine negative Auswirkung auf die Umwelt des Schwarzen Meeres, darunter durch den Bau der Brücke über die Straße von Kertsch, vor. A
m Dienstag erklärte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin, dass Kiew im Laufe einer Woche Moskau verklagen und von Russland nicht nur die Anerkennung der Rechte der Ukraine (auf die Krim), sondern auch eine Entschädigung fordern werde. Zuvor hatte die Ukraine bereits viermal an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) appelliert und von Russland Entschädigungen wegen der Ereignisse auf der Krim und im Donbass gefordert.
Seinerseits sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, Russland werde in diesem Fall alle nur möglichen Instrumente des Völkerrechts zum Schutz seiner Interessen einsetzen.
Poroschenko hatte das Einreichen einer Klage beim Seerechtsgerichtshof der Uno noch am 24. August angekündigt. Zuvor hatte Klimkin Russland eine Klage angedroht: Er warf Moskau vor, sich unrechtmäßig Gewässer rund um die Halbinsel Krim angeeignet zu haben. Wiederum zuvor hatte das russische Außenministerium angedeutet, dass Moskau mit Kiew kein Abkommen in Bezug auf das Seerecht erreichen konnte.

 

Lug-info.com: Eine starke Sprengeinrichtung ging in unmittelbarer Nähe der Brücke über den Sewerskij Donez an der Kontaktlinie in Staniza Luganskaja los. Dies teilte der Soldat der Volksmiliiz Stanislaw Salnik mit, der am Passierpunkt auf der Seite der LVR Dienst tut.
„Gegen 11:30 Ihr war eine Explosion zu hören, vermutlich eine Sprengeinrichtung. Etwa 50 Meter von der Brücke, während sich bei uns gerade die OSZE-Mission auf der Brücke aufhielt“, teilte er mit.
„Ich hörte eine Explosion, ein großer Splitter flog in die Menge. Die Detonation war recht heftig, die Leute erschreckten sich, sie war weit zu hören“, erläuterte der Soldat:
Der Vertreter des Volksmiliz teilte mit, dass nur durch einen glücklichen Zufall die Splitter nicht die die Brücke überquerenden Zivilisten und OSZE-Vertreter verletzten.
„Die OSZE hat sich erschreckt, sie haben so etwas natürlich nicht erwartet“, sagte Salnik. „Wir haben den Detonationsort abgesperrt, haben die Menschen an die Seite gebracht, haben nachgesehen und uns überzeugt, dass es keine Gefahr mehr gibt – dann haben wir den Passierpunkt wieder geöffnet“.

 

Ukrinform: Der Entwurf des Staatshaushalts der Ukraine für 2017 sieht für die nationale Sicherheit und Verteidigung Ausgaben in Höhe von 129 Milliarden Hrywnja vor.
Das teilte Premierminister Wolodymyr Grojsman in der Regierungssitzung am Mittwoch mit. Dies ist eine Steigerung von etwa 15 Milliarden Hrywnja gegenüber dem Vorjahr und macht fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus.

 

De.sputniknews.com: Hacker-Attacke enthüllt doppelte Maßstäbe der WADA – russische Olympiasiegerin.
Das Vorgehen der Hacker Fancy Bear, die in die Datenbank der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA eingedrungen sind, hat mit Ethik nichts mehr zu tun, und diese skandalösen Informationen zeugen auch von den doppelten Maßstäben gegenüber russischen Athleten, wie die russische Olympiasiegerin Swetlana Schurowa im Interview mit Sputnik meinte.
„Jeder Sportler kann sich eine Bescheinigung von seinem Arzt besorgen. Er muss der WADA gegenüber begründen, dass gerade dieses Präparat für ihn lebenswichtig ist. Zum Beispiel, wenn es eine Operation oder eine allergische Reaktion gegeben hat. Oder wie im Fall der Turnerin Simone Biles, der in aller Munde ist. Sie besitzt seit der Kindheit eine bestimmte Diagnose, und sie nimmt Präparate ein. Die WADA entscheidet, ob Sportler gewisse Präparate einnehmen dürfen oder nicht. Und da beginnen die doppelten Maßstäbe: den einen Sportlern wird ein Präparat genehmigt, anderen dagegen nicht. Die WADA entscheidet, ob man gerade jenes, vom Arzt verschriebene Präparat einnehmen darf oder es durch ein ähnliches ersetzen muss“, sagte Swetlana Schurowa.
Den russischen Sportlern hatte man ihr zufolge weniger schädliche Präparate verboten, besonders bei Verletzungen, weil sie verbotene Komponenten enthielten. Und so habe man die WADA im Voraus um eine Genehmigung bitten müssen, und das sei ein Unding, meinte die Olympiasiegerin.
Wie sie sagte, ist die WADA gerade gegenüber den russischen Ärzten misstrauisch. Haben die amerikanischen Ärzte irgendein Präparat verschrieben, so sei daran nicht zu rütteln. „Zum Beispiel gibt es ein Präparat, das nach Verletzungen hilft, schneller wieder in Form zu kommen. Es wird russischen Sportlern verboten, aber den Sportlern anderer Länder genehmigt“ erzählt sie. „Aber dabei werden doch auch die einen Sportler anderen gegenüber begünstigt“, meinte sie entrüstet und schloss mit den Worten: „Offenbar wird die WADA viele Dinge überdenken müssen.“

 

Rusvesna.su: Die Hauptmilitärstaatsanwaltschaft der Ukraine hat beantragt, ein Gerichtsverfahren gegen den legendären Kommandeur des Sonderbataillons „Somalia“ Michail Tolstoi (Rufzeichen „Givi“) in Abwesenheit zu beginnen, teilte deren Pressestelle mit.
„Die Hauptmilitärstaatsanwaltschaft die Voruntersuchung im Strafverfahren gegen den Bürger der Ukraine Michail Tolstoi (mit dem Spitznamen „Givi“) wegen des Verdachts Verbrechen begangen zu haben am 13. September 2016 abgeschlossen. Die Anklage gegen die genannte Person wurde beim Gericht zur Durchführung eines Sonderverfahrens (wegen Abwesenheit) eingereicht“, heißt es in der Erklärung.
Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass Tolstoi der angeblichen Bildung einer terroristischen Organisation, die Führung einer solchen Gruppe sowie der Teilnahme und Mitschuld „an der Durchführung eines Angriffskrieges“ sowie der Entführung und „Misshandlung“ von Gefangenen beschuldigt werde.

 

Dan-news.info: „Gegen 15:00 Uhr haben ukrainische Truppen Dokutschajewsk beschossen. Beschädigungen wurden auf der Zentralnaja-Straße 47a – das ist der Rentenfonds, an einem Wohnhaus auf der Zentralnaja-Straße 48 und am Gebäude der Schule Nr. 3 auf der Lenin-Straße 65 festgestellt“, teilte der Bürgermeister Alexandr Katschanow mit.
Nach seinen Angaben wurden vom Gegner beim Beschuss lenkbare Antipanzerraketen und Schusswaffen verwendet.

 

De.sputniknews.com: Die russische Luftwaffe hat in Syrien nach Angaben des Generalstabs in Moskau ein großes Aufgebot des Daesh (auch Islamischer Staat, IS) zerbombt und damit eine Offensive der Terrormiliz auf die Oasen-Stadt Palmyra gestoppt.
Der Angriff auf den IS habe am Dienstag stattgefunden, teilte der russische General Viktor Posnichir am Mittwoch in Moskau mit. Ihm zufolge griffen russische Bomber Gebiete nördlich von Palmyra an. „Dort hatten sich IS-Terroristen für eine Offensive auf diese Stadt konzentriert.“ Durch die Bombenschläge seien etwa 250 Terroristen getötet sowie rund 15 mit Maschinengewehren und Flugabwehrraketen ausgerüstete Fahrzeuge zerstört worden.
Die russische Luftwaffe fliegt auf Bitte der Regierung in Damaskus seit September 2015 Angriffe gegen den IS in Syrien. Mit russischer Hilfe konnte die syrische Regierungsarmee die Terroristen zurückdrängen und wichtige Städte wie das antike Palmyra befreien.

 

Ukrinform: Das Ermittlungsverfahren gegen den Innenminister Arsen Awakow wird eingestellt. Das teilte die Sprecherin des  Generalstaatsanwalts, Larysa Sargan, dem TV-Sender „112 Ukraine“ mit.
Laut Sargan seien die in der Anzeige des Leiters des „Zentrums für Korruptionsbekämpfung“ Vitali Schabunin mitgeteilten Vorwürfe nicht bestätigt worden.
Zuvor hatte der Generalstaatsanwalt der Ukraine Luzenko erklärt, dass die Generalstaatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Innenminister eingeleitet habe.
Laut Schabunin habe Awakow einen Interessenkonflikt im Fall des Parlamentariers Kotwizkyi nicht bekannt gegeben. Das Innenministerium ermittelt gegen Kotwizkyi wegen illegalen Geldtransfers ins Ausland.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Der Anteil Russlands an den Gesamtausfuhren der Ukraine ist im ersten Halbjahr 2016 auf 9,2 Prozent geschrumpft, verglichen mit 12,6 Prozent vor Jahresfrist. Das teilte das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel der Ex-Sowjetrepublik am Mittwoch in Kiew mit.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärt, dass die Ukraine nach dem Ausstieg aus dem russischen Markt rund 15 Milliarden US-Dollar verloren hatte. Das sei zu einer schweren Prüfung für die Landeswirtschaft geworden, sagte er.
„Unter Berücksichtigung der Geografie des ukrainischen Exports blieb die Europäische Union mit einem Anteil von 39,2 Prozent der wichtigste Handelspartner der Ukraine“, hieß es in der Mitteilung.
Nach Angaben des staatlichen Statistikamtes in Kiew brachen die ukrainischen Ausfuhren nach Russland im Berichtszeitraum um 38,3 Prozent ein. Die Exporte nach Europa verringerten sich ebenfalls, wenngleich der Anteil der EU an den gesamten Ausfuhren der Ukraine auf rund 40 Prozent gewachsen ist.
Die ukrainische Handelsvertreterin Natalia Mykolskaja hatte zuvor auf „unzufriedenstellende Resultate“ der ukrainischen Ausfuhren in die Europäische Union hingewiesen. „Das zu erwartende Exportwachstum bleibt weiterhin aus“, bemängelte sie.

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