Presseschau vom 11.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Gratulation des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij zum Tag des Panzersoldaten
Sehr geehrte Mitbürger! Liebe Landsleute!
Die ersten Panzer der LVR waren Kampfgeräte der ukrainischen Streitkräfte, die beschädigt waren und von den Milizen repariert oder unter Lebensgefahr erbeutet wurden. Bisherige Traktoristen und Bergleute nahmen in kürzester Zeit die Trophäen unter dem Feuer des Gegners ein und stellten sie in den Dienst der Heimat.
Heute sind die Panzerabteilungen der Volksmiliz fähig, zuverlässig und das mobile Schild der Republik. Sie zeigen ständig Kampffähigkeit und Organisation. Unsere Panzer sind in der Lage, beliebige Land- und Wasserhindernisse zu überwinden. Und wenn es nötig ist, erobern sie auch den Luftraum.
Zahlreiche und kampffähige Panzereinheiten sind eine effektive Beunruhigung für die, die den Brand des Krieges entfachen und fremdes Land nicht im Guten zurückgeben wollen.
Deshalb gratuliere ich allen unseren Panzersoldaten zum Feiertag und rufe die Mitbürger auf, dies ebenfalls zu tun.
Am 11. September denken wir an die Heldentaten der Panzersoldaten des Großen Vaterländischen Krieges, die dem Angriff der besten Armee Europas standhielten, sie zerschlugen und den Krieg siegreich in Berlin beendeten.
Wir danken den Veteranen der sowjetischen Armee, die dem aggressiven NATO-Block nicht den kleinsten Vorwand gaben, auch nur davon zu träumen, uns zu überfallen.
Wir wünschen der heutigen Generation, immer würdige Nachfolger der heldenhaften Sache von Alexandr Burda und Sinowij Kolobanow zu sein!
Das Oberhaupt der LVR, I. W. Plotnizkij

 

De.sputniknews.com: Griechenland hält den Bau der Südeuropäischen Pipeline über sein Territorium für die Lieferung russischen Gases nach Europa für profitabel und will sich an diesem Projekt beteiligen, wie der Minister für Umwelt und Energie, Panos Skourletis, sagte. Athens Teilnahme hänge aber von der Entscheidung der EU-Kommission ab.
„Griechenland ist am Bau einer Gaspipeline interessiert. Wir sind bereit, uns daran zu beteiligen, aber alles hängt von Europa ab. Das ist eine Frage Europas. Diese Frage interessiert auch Italien und Österreich“, so Skourletis.
Die griechische Regierung sei der Meinung, die Südeuropäische Pipeline werde Investitionen anlocken und tausende Arbeitsplätze schaffen, erläuterte der Minister.
Russland und Griechenland haben beim Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum im Juni 2015 eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit beim Bau der Fortsetzung der Pipeline Turkish Stream auf griechischem Territorium unterzeichnet. Das Projekt bekam den Namen Südeuropäische Pipeline (SEP).
Für die Realisierung soll eine gemeinsame Projektfirma gegründet werden, die die Inhaberin des SEP-Projektes sein und die Pipeline samt Druckstationen warten wird. Das Projekt, das auf ca. zwei Milliarden Euro geschätzt wird, soll in diesem Jahr beginnen und Ende 2019 abgeschlossen sein.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde Kalinowo mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: „Von 19:10 bis 23:20 Uhr beschoss die ukrainische Seite die Umgebung von Jasinowataja, die Siedlung Trudowskije im Westen der Hauptstadt und das südliche Dorf Sachanka. Geschossen wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle haben die ukrainischen Streitkräfte neben Mörsern auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Das Feuer erfolgte von den Positionen des Gegners in den Gebieten der besetzten Awdejewka, Marjinka und des frontnahen Dorfes Schirokino aus.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: MMA-Star Monson erhält Staatsbürgerschaft der Lugansker Volksrepublik.
Der US-amerikanische Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Jeff Monson hat am Samstag einen Pass der Lugansker Volksrepublik erhalten. Dazu hat sich der Sportler laut eigenen Angaben selbst entschieden.
„Ich schließe nicht aus, dass gegen mich Sanktionen verhängt werden, aber das wird meine Überzeugungen nicht verändern. Ich unterstütze die Haltung der amerikanischen Regierung in Bezug auf den Donbass nicht. Die Menschen hier leiden unter dem Krieg und kämpfen um ihre Freiheit. Ich halte es für meine Pflicht, ihnen zu helfen“, sagte Monson.
Im Dezember 2015 hatte der MMA-Kämpfer einen russischen Pass erhalten. Monson ist ein bekennender Russland-Sympathisant. Er stieg mehrmals unter der russischen Nationalhymne in den Ring. Im vergangenen Jahr spendete der US-Kampfsportler nach seinem Sieg bei einem Turnier sein Honorar für die Kinder der von Russischstämmigen bewohnten ostukrainischen Kriegsregion Donbass. Vor einigen Monaten hatte er sich bereit erklärt, Russland mit der Waffe in der Hand zu verteidigen, sollte das Land in einen Krieg verwickelt werden.
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https://youtu.be/Rozd6ePIDkI

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko:
„Nach Angaben unserer Aufklärung hat das 1. Bataillon der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zivile Objekte im Gebiet von Luganskoje besetzt“, teilte Marotschko mit.
„Ich will auch erwähnen, dass im Zusammenhang mit aktivem Auftreten der Bevölkerung, die gegen die Stationierung von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in Ortschaften protestiert, vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte der Befehl gegeben wurde, Teile von diesen abzuziehen“, fügte er hinzu.
Wir rufen die Einwohner aller Ortschaften, in denen ukrainische Okkupationstruppen stationiert sind, in denen sich Abteilungen ihrer Artillerie, Lager mit Munition, Waffen, Treibstoff befinden, auf, sofort deren Abzug zu fordern „, sagte der Vertreter der Volksmiliz.

 

De.sputniknews.com: Moskau: Merkel will Russlands Entscheidung zu Nachfolge für UN-Chef beeinflussen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Moskau am Rande des G20-Gipfels dazu aufgerufen, sich anstatt der russlandfreundlichen Ex-Unesco-Chefin Irina Bokova für eine andere Kandidatur für den Chefsessel im UN-Sicherheitsrat zu engagieren, wie Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa mitteilte.
Im UN-Sicherheitsrat wird seit mehreren Wochen nach einem Nachfolger für Ban Ki Moon gesucht. Zuvor hatten bulgarische Medien berichtet, dass es der deutschen Kanzlerin Angela Merkel angeblich gelungen sei, den russischen Präsident Wladimir Putin von der Aufstellung einer anderen Kandidatur seitens Bulgariens für den Posten des UN-Generalsekretärs zu überzeugen. So sollte nun anstatt der früheren Unesco-Chefin Irina Bokova, die als russlandfreundlich gilt, die EU-Kommissionsvizepräsidentin Kristalina Georgieva bei der Wahl zum UN-Generalsekretär kandidieren.
„Vor nicht allzu langer Zeit hatte die deutsche Kanzlerin am Rande des G20-Gipfel in Hangzhou versucht, mit der russischen Führung in ein Gespräch über die mögliche Unterstützung Moskaus für einen anderen Kandidaten aus Bulgarien statt dem offiziell aufgestellten zu kommen“, sagte Sacharowa.
Frau Merkel sei klar und eindeutig nahegelegt worden, dass eine Bewerbung um den Posten des UN-Generalsekretärs „ausschließlich und allein die souveräne Entscheidung Bulgariens“ sei. „Jegliche Versuche, direkt oder indirekt Einfluss auf solche Entscheidungen zu nehmen, sind nicht akzeptabel“, so Sacharowa.
Mit ihren Artikeln würden bulgarische Medien versuchen, Russland in „Hinterzimmer-Intrigen“ zu involvieren, fügte sie hinzu.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich heftig verschärft.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 229-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf das Territorium von Ortschaften der Republik haben die ukrainischen Straftruppe 164 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen, außerdem wurde das Feuer mit Granatwerfern, Panzertechnik und Schusswaffen eröffnet.
Beschossen wurden die Ortschaften Shelesnaja Balka, Wesjoloje, Jasinowataja, Schenkt, Oktjabrj, Kominternowo sowie das Gebiet des Flughafens und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Gestern wurde von unseren Abteilungen das Eindringen von zwei Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners im Gebiet von Krutaja Balka verhindert. Ziel des Eindringens der Gruppen war die Eröffnung des Feuers auf Wohngebiete von auf dem Gebiet der DVR eingenommenen Positionen aus.
Es ist wichtig zu bemerken, das 30 Minuten vor Beginn des Eindringens der Diversions- und Erkundungsgruppen durch Einheiten der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte ungeordnetes Feuer auf das Gebiet von Jasinowataja eröffnet wurde, um die Aufmerksamkeit unserer Kräfte vom Eindringen der Diversanten abzulenken. Wir merken an, dass im Gebiet von Jasinowataja im Verlauf von zwei Stunden 90 Mörsergranaten des Kalibers 82mm abgefeuert wurden und außerdem mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen würde. Der Beschuss wurde vom Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade, dem Kriegsverbrecher Sabolotnyj, geleitet. Derzeit werden dazu und zum Eindringen der ukrainischen Diversions – und Erkundungsgruppen Untersuchungen gemeinsam mit Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination durchgeführt.
Es ist wichtig festzustellen, dass heute am Ort, wo die Untersuchung der Folgen des Eindringens der ukrainischen Diversions – und Erkundungsgruppen und der Folgen von deren Feuer auf Krutaja Balka durch Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums stattfand, aus Richtung Awdejewka das Feuer eröffnet auf die Beobachter wurde. Wir werten diesen Beschuss von den ukrainischen Positionen aus als einen Versuch des ukrainischen Kommandos, das Eindringen der Diversions – und Erkundungsgruppen und den Beschuss von Ortschaften durch diese zu verbergen. Das ist der letzte Tropfen unserer Geduld! Die nächsten Beschüsse der Straftruppen und Versuche des Eindringens ukrainischer Diversions – und Erkundungsgruppen werden konsequent unterbunden werden! Wir behalten uns das Recht auf einen erwidernden Schlag vor.
Unsere Aufklärung deckt weiterhin Vorbereitungen der ukrainischen Truppen zu einer aktiven Phase des Konflikts im Donbass auf. So in folgenden Gebieten:
– Awdejewka, 5km von der Kontaktlinie, es wurden ständige Feuerpositionen von 4 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt, mit denen am 9. September das Feuer auf die Umgebung von Donezk eröffnet wurde;
– Belaja Kamenka, 1km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von Feuerpositionen von zwei 82mm-Mörsern festgestellt;
– Drushkowka, 40 km von der Kontaktlinie, an der Eisenbahnstation wurde die Ankunft eines Militärzugs mit fünf Artilleriegeschützen mit der Aufschrift „USA“ und einem Stern festgestellt. Der Typ wird noch geprüft. Ebenfalls ein Wagen mit Personal. Nach der Entladung wurde die Technik nach Kurachlowka, 36km von der Kontaktlinie, verlegt.
Alle entdeckten Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Außerdem bereitet der Gegner nach Informationen von Geheimdienstquellen eine ernsthafte Provokation vor, um deren Ergebnisse als Vorwand zur Entfachung von Kämpfen zu nutzen. Es wurde festgestellt, dass der Gegner plant, einen eigenen Hubschrauber in der Nähe der Kontaktlinie abzuschießen und die gesamte Schuld dafür der Luftabwehr der Volksmiliz der DVR zuzuschieben. Im Zusammenhang damit wenden wir uns an das Flugpersonal der ukrainischen Streitkräfte und rufen dazu auf, zweifelhafte Befehle des ukrainischen Militärkommandos nicht auszuführen, die Sie zwingen, sich auf einen nicht mehr sicheren Abstand der Kontaktlinie zu nähern, um zu verhindern, dass die hinterlistigen Pläne des ukrainischen militärischen Kommandos realisiert werden, die Sie töten und eine neue Phase eines blutigen Kriegs beginnen würden.
In Fortsetzung des gestrigen Themas über die Vorbereitung von Diversions- und Terrorgruppen durch die Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte und deren Einschleusen unter der Tarnung als Journalisten. Wir merken an, dass alle Informationen über vom Verteidigungsministerium der Ukraine akkreditieren Journalisten bei uns vorliegen, sie werden auch dank der Quellen im Pressedienst der „ATO“ und im Verteidigungsministerium der Ukraine nicht seltener als einmal in der Woche aktualisiert. Im Zusammenhang damit wird es für unsere Spezialdienste leicht sein, die Personen zu ermitteln, die sich niemals mit journalistischer Tätigkeit befasst haben und ukrainische Diversanten sind.
Heute begehen die Panzersoldaten der DVR ihren Berufsfeiertag. Ich will ihnen persönlich und vom militärischen Kommando gratulieren und Erfolge im Militärdienst, die Erringung weiterer Siege in wichtigen Abschnitten sowie eine starke Gesundheit und Glück in der Familie wünschen!

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/09/11/po-iniciative-doneckix-kommunistov-sostoyalsya-kruglyj-stol-po-sluchayu-vtoroj-godovshhiny-podpisaniya-minskix-soglashenij/
Am 11. September fand in Donezk eine Runder Tisch aus Anlass des zweiten Jahrestags der Unterzeichnung der Minsker Vereinbarungen statt. Er wurde von der KP der DVR organisiert.
Die Veranstaltung eröffnete der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow. Unter anderem nannte er in seinem Redebeitrag die grundlegenden Ursachen des Konflikts im Donbass.
„Die erste Ursache ist der Zerfall der Sowjetunion. Damit hat alles begonnen. Die zweite Ursache ist das tragische Datum, 11. September 2001, als sich die Weltpolitik änderte. Danach begannen die bekannten Ereignisse im Nahen Osten, in Nordafrika. Der amerikanische Präsident und seine Umgebung erklärten, dass sie die Weltpolitik bestimmen werden und dabei nicht vor haben, irgendjemanden zu berücksichtigen. Der Konflikt im Donbass ist eine Fortsetzung dieser Politik“ sagte er.
„Der Minsker Prozess darf kein Versuch der Reintegration des Donbass in die Ukraine sein, sondern der Prozess einer zivilisierten „Trennung“, meint der Leiter des Lehrstuhls für Soziologie und Politologie der Donezker Technischen Nationaluniversität Nikolaj Ragosin. „In diesem Sinne unterstütze ich voll und ganz die Erklärung des Republikoberhaupts Alexandr Sachartschenko, dass er keinerlei Papiere über die Rückkehr des Donbass in die Ukraine unterzeichnen wird. Diese Erklärung entspricht nicht nur den Interessen unseres Staates, sondern entspricht auch den Interessen an einer Garantie der Stabilität auf dem europäischen Kontinent“.
Der Dekan der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Donezker Nationaluniversität Kirill Tscherkaschin äußerte Zweifel daran, dass Kiew die Minsker Vereinbarungen einhalten wird. Ursache dafür ist nach seiner Auffassung die in der Ukraine herrschende neofaschistische Ideologie
„Die Ideologie, die in der Ukraine herrscht, ist eine neofaschistische Ideologie. Eine rechtsradikale Ideologie, d.h. eine solche, wie es sie in Nazideutschland und in Italien unter Mussolini gab. Sie hat zwei grundlegende Prinzipien. Erstens – die Idee einer nationalen und kulturellen Ausschließlichkeit, d. h . die ukrainischen Neofaschisten halten sich für besser als andere, sie sind Europäer und integrieren sich in die westliche Welt. Zweitens – die Auffassung der entgegenstehenden Seite wird nicht berücksichtigt. Wer mit den Neofaschisten nicht einverstanden ist, der wird entweder ignoriert oder vernichtet“, unterstrich er.
Der türkische Journalist und Politologe Okaj Deprem zog eine Parallele zwischen dem Donbass und Kurdistan. Nach seinen Worten existiert viel Gemeinsames zwischen den Kurden und den Einwohnern der DVR, die für einen eigenen Staat kämpfen.
Nach Abschluss der Veranstaltung drückten die Teilnehmer des Runden Tisches ihre Unterstützung für das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko in der Frage des Aufbaus einer unabhängigen Republik aus und sind der Auffassung, dass man sich bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk ausschließlich von der Deklaration über die Souveränität der DVR und den Akt über die staatlichen Selbständigkeit leiten lassen darf.

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 11.09.2016

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