Presseschau vom 10.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Abends / nachts:

 

 

De.sputniknews.com: Kiew protestiert gegen Krim-Besuch von Russlands Verteidigungsminister Schoigu
Das ukrainische Außenministerium hat Protest gegen einen Besuch von Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim eingelegt. Das wurde am Freitag in Kiew offiziell mitgeteilt.
Schoigu war am gleichen Tag auf der Krim eingetroffen, um eine groß angelegte Kommando- und Stabsübung der russischen Streitkräfte – Kawkas-2016 – vor Ort zu beobachten.
„Wegen des mit der ukrainischen Seite nicht abgestimmten wiederholten Aufenthalts von Verteidigungsminister Schoigu am 9. September auf dem zeitweise okkupierten Territorium der Autonomen Republik Krim wurde eine Protestnote an das Außenamt in Moskau gerichtet“, hieß es in Kiew. Schoigus Aufenthalt auf der Krim führe vor Augen, dass Russland die Souveränität der Ukraine missachte.
Die Krim war nach dem März-Referendum von 2014 in den Staatsverband Russlands aufgenommen worden. Damals sprachen sich 96,77 Prozent der Krim-Bewohner für einen Beitritt zu Russland aus.
Die Ukraine lehnt die Resultate des Referendums ab und betrachtet die Krim weiterhin als ihr Territorium. Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt, dass das Problem der Krim ein für allemal gelöst ist

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Bericht eines Freiwilligen (von Bataillon „Angel“)
„Diese Großmutter bedankte sich bei mir so sehr, dass mir die Tränen in die Augen traten – wir hatten ihr Kohlen, Essen und Kleidung gebracht. Sie sagte, dass wir ihre Lieblingslebensmittel und Früchte gebracht hatten…. Sie schaute mich an und in ihrem ausgemergelten Gesicht und in den Augen der alten Frau sah ich das Lächeln und das glückliche Mädchen, das so frei und kraftvoll inmitten ihrer Freunde über die Felder läuft…“

 

News-front.info: Region Moskau: Russische Paralympiker im Wettkampf bei alternativen Paralympischen „Protest-Spielen“
Die Russischen Paralympischen Spiele, die für die russischen Athleten organisiert wurden, nachdem sie für die offiziellen Paralympics 2016 in Rio gesperrt wurden, werden in der Stadt Nowogorsk, in der Region Moskau ausgetragen. Insgesamt 263 Athleten in 18 verschiedenen Sportarten, darunter Triathlon, Leichtathletik, Fechten und Volleyball, beteiligen sich an den „Protest-Spielen“. Nach dem Wettbewerb wurden die Athleten mit Urkunden durch den russischen Sportminister Witali Mutko und dem ersten Vizepräsidenten des russischen Paralympischen Komitees Pawel Roschkow ausgezeichnet.

 

Vormittags:

 

 

Dnr-news.com: Kiew erklärte, dass es unmöglich sei, Wahlen zur Staatsduma der RF in der Ukraine durchzuführen
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko hat den Außenminister Pawel Klimkin angewiesen, die Regierung der RF darüber zu informieren, dass eine Durchführung von Wahlen zur Staatsduma auf ukrainischen Territorium nicht möglich sei.
„Der Präsident wies den Außenminister an, Moskau über die Unmöglichkeit der Durchführung der russischen Wahlen auf dem Territorium der Ukraine zu informieren“, schrieb der Pressesekretär des Präsidenten Swjatoslaw Zegolko am Samstagmorgen auf seiner Facebook-Seite.

 

Ukrinform.ua:  Das Außenministerium der Ukraine soll Moskau informieren, dass die Durchführung der Wahl zum russischen Parlament auf dem ukrainischen Territorium unmöglich ist.
Das ordnete Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, an, teilte sein Sprecher, Swjatoslaw Zegolko auf Twitter mit.
Die russische Parlamentswahl findet am 18. September statt. Russland will auch die Wahl auf der besetzten Krim durchführen. Die Ukraine rief die Bevölkerung der Krim auf, an der Wahl nicht teilzunehmen.

 

De.sputniknews.com: Russland und USA einigen sich auf Abgrenzung der Opposition von Terroristen in Syrien
Die Aufgabe der Abgrenzung der Terroristen von Opposition in Syrien ist in einem Abkommen zwischen Russland und den USA als wichtigste Priorität vereinbart worden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einer Pressekonferenz nach seinen Verhandlungen mit dem US-Außenminister John Kerri in Genf.
Lawrow zufolge sollen Russland und die USA nach dem Inkrafttreten einer siebenjährigen Feuerpause ein gemeinsames Exekutivzentrum zur Abgrenzung der Terroristen in Syrien bilden. Das Zentrum, in dem Militärs und Vertreter der Sicherheitskräfte eingesetzt werden sollen, „wird sich mit praktischen Fragen – der Abgrenzung der Terroristen von der gemäßigten Opposition und mit der Trennung der gemäßigten Opposition von Terroristen beschäftigen. Angriffe auf die Terroristen sollen von den russischen Luft- und Weltraumtruppen und den US-Streitkräften abgestimmt werden“, so Lawrow.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit .
Aus Richtung Nowoswanowka wurde Kalinowo mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: „Um 22:20 wurde Spartak mit Artillerie des Kalibers 122mm beschossen, es gab Treffer im Wohnbereich“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle haben die ukrainischen Truppen neben Artillerie auch großkalibrige Mörser verwendet. Beschossen wurde auch das Dorf Oktjabrj im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Artikel des Kriegsberichterstatters Dennis Grigoriuk
„Die Aufklärung der DVR. An der gesamten Frontlinie ist die Situation mehr  als angespannt. Die ukrainische Armee versucht, die Verteidigungslinien der Armee der Donezker Volksrepublik in Richtung Jasinowataja zu durchbrechen. Seit Monaten halten die Schützer des Donbass die Verteidigung aufrecht und erlauben es dem Feind nicht, die Trasse Donezk – Jasinowataja – Gorlowka einzunehmen. Ich konnte an den taktischen Übungen der Aufklärungsabteilung des 11. separaten Gardeschützenregimentes teilnehmen. Aufgrund der angespannten Situation an der Front befindet sich ein Großteil der Soldaten in den Schützengräben, aber die, die von den Kämpfen ins Hinterland kommen, arbeiten weiter an der Entwicklung ihrer Fähigkeiten, um bereit zu sein für den Kampf mit dem Feind.
Wir haben schreckliche Kämpfe vor uns, da die Ukraine nicht an einer friedlichen Lösung des Konfliktes interessiert ist. Dies beweist sie täglich mit ihren Versuchen, das gesamte Territorium der Donezker Volksrepublik einzunehmen.
Die Aufklärer der DVR befinden sich in voller Kampfbereitschaft und schlagen die Angriffe des Feindes erfolgreich zurück.“

 

De.sputniknews.com: Russland und Iran legen Grundstein für Atomkraftwerk Buschehr-2
Russland und der Iran haben am Samstag den Grundstein für das Atomkraftwerk Buschehr-2 am Persischen Golf gelegt. Das berichtete ein RIA-Novosti-Korrespondent vor Ort.
„Der Bau des ersten Reaktors hat vor Augen geführt, dass Russland seine gegenüber ausländischen Kunden übernommenen Verpflichtungen ungeachtet des politischen Klimas in der Welt immer erfüllt“, sagte der Chef des staatlichen russischen Atomkonzerns Rosatom, Sergej Kirijenko, bei der feierlichen Zeremonie. Der zweite Abschnitt des Kraftwerks sei ein praktischer Beitrag von Rosatom zur Festigung der Positionen Russlands auf dem globalen Markt für Atomtechnologien in einer derart aussichtsreichen Region wie dem Nahen Osten, sagte er.
Beide Länder hatten im November 2014 einen Vertrag über den Ausbau von Buschehr unterzeichnet. Die Energieblöcke 2 und 3 werden laut Plänen mit russischen Druckwasserreaktoren vom Typ WWER-1000 bestückt, die auch den nach dem Unglück im japanischen AKW Fukushima Eins erhöhten Sicherheitsanforderungen gerecht sind.
Zuvor hatte der iranische Vizepräsident und Atomchef Ali Akbar Salehi mitgeteilt, dass der Iran dank dem Betrieb eines jeden Atomreaktors jährlich bis zu elf Millionen Barrel (je 159 Liter) Öl einsparen wird.
Die Kosten für Buschehr-2 werden von Experten auf rund 10 Milliarden US-Dollar veranschlagt. Das Projekt hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Der 2. Reaktorblock wird laut Plänen im Oktober 2024 und der 3. im April 2026 hochgefahren. Die Übernahme erfolgt entsprechend im August 2025 beziehungsweise im Februar 2027.

 

Dnr-online.ru: Trotz der großen Zahl an Zerstörungen, die im Verlauf der Kämpfe erfolgten, wird Debalzewo wieder aufgebaut und entwickelt sich aktiv. Dies erläuterte in seinem Bericht über die Realisierung des örtlichen Programms zum Wiederaufbau, zur Entwicklung der Wirtschaft und des sozialen Bereichs im ersten Halbjahr 2016 der Bürgermeister von Debalzewo Alexandr Rejngold.
„Nach der Befreiung begann der aktive Aufbau  der Stadt, die Menschen begannen zurückzukehren. Wenn am Ende der Kämpfe bei uns 5000 Menschen lebten, so sind es jetzt 18.500 Menschen. Durch die Kräfte des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaften wird der Wohnraum wiederaufgebaut. Von 201 beschädigten Häusern sind bereits 83 wiederaufgebaut. Derzeit gibt es 147 Einzelhandelsbetriebe. In der Stadt gibt es 11 Industriebetriebe, von denen 5 bereits ökonomisch aktiv sind, bei 6 laufen die Wiederaufbauarbeiten, die Vorbereitung der Werkshallen für die Inbetriebnahme. Verträge wurden geschlossen und in einem Monat oder zwei beginnen diese Unternehmen auch mit der Arbeit. Bei uns wurden Kindergärten wiederaufgebaut, jetzt läuft ihre Ausstattung, die Schulen wurden wiederaufgebaut. Die Stadt lebt auf. Unser wichtigstes Unternehmen ist die Donezker Eisenbahn. Während eines halben Jahres hat die Ukraine den Eisenbahnern keine Arbeitsentgelte gesagt, die Menschen befanden sich am Rand des Überlebens. Aus der Reserve des Oberhaupts der DVR wurde humanitäre Hilfe zugeteilt. Wir haben die Familien der Eisenbahner, so weit es möglich war, unterstützt, Brigaden von Eisenbahnern waren am Wiederaufbau der Stadt beteiligt. Bisher wurden etwa 20% der Rückstände beglichen, das Niveau der Zahlungen für kommunale Dienste ist auf 70% gestiegen. Das Leben baut sich wieder auf“, sagte Alexandr Rejngold.

 

De.sputniknews.com: Lawrow zu Politik gegenüber Nordkorea: Es gibt andere Möglichkeiten außer Knüppel
„Bei der Erörterung gefährlicher Abenteuer der nordkoreanischen Führung müssen wir von Schritten absehen, die zur weiteren Eskalation der Spannungen führen und die Region an den Rand einer bewaffneten Konfrontation bringen könnten“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in Bezug auf den jüngsten Atomtest Pjönjangs.
Bei einer Pressekonferenz nach Verhandlungen mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen John Kerry betonte Lawrow, dass in der Situation mit dem iranischen Atomprogramm und bei der chemischen Demilitarisierung Syriens „sehr kreative Handlungsweisen… angewendet wurden“.
„Ich bin überzeugt, dass es hier (in der Situation um Nordkorea) außer Knüppel, außer Knute Möglichkeiten für eine kreative gedankliche Erfassung der Situation und für die Erarbeitung von Herangehensweisen gibt, die es ermöglichen könnten, die Spannungen auf der Korea-Halbinsel und in Nordostasien insgesamt abzubauen“, so Lawrow.
„Wir arbeiten daran und sind der Auffassung, dass es verfrüht wäre, die sechsseitigen Verhandlungen fallenzulassen. Es muss nach Wegen zu ihrer Wiederaufnahme gesucht werden“, so der russische Außenminister.

 

Dnr-news.com: Das Militärgericht der DVR verurteilte einen Soldaten zu 18 Jahren wegen Spionage im Auftrage Kiews
Das Militärgericht der DVR verurteilte den Soldaten Alexandr Abramow zu 18 Jahren Freiheitsentzug für Spionageaktivitäten zugunsten Kiews. So berichtet der Pressedienst des Staatssicherheitsministeriums der Republik.
„Am 7. September 2016 hat der Militärgerichtshof nach den Rechten der Kammer des Obersten Gerichtshofs der DVR Alexandr Abramow für schuldig der Begehung einer Straftat nach Art. 321 des Strafgesetzbuches der DVR(Spionage) befunden und verhängte eine Strafe in Höhe von 18 Jahren Haft und Überstellung in eine Strafkolonie mit verschärftem Regime“, erklärte man im Staatssicherheitsministerium.
Der Pressedienst unterstrich, dass das Urteil bereits rechtskräftig wurde und nicht keine Berufung möglich sei. 

 

De.sputniknews.com: Transnistrien erläutert Plan von Beitritt zu Russland
Die Aufgabe der nicht anerkannten Moldauischen Dnestr-Republik (Transnistrien), sich dem Staatsverband Russlands anzuschließen, ist bei einem demokratischen Volksreferendum gestellt worden. Das sagte Transnistriens Vizeaußenminister Dmitri Palamartschuk am Samstag dem Radiosender Goworit Moskwa.
„Im Frühjahr hatten wir auch soziologische Umfragen durchgeführt. Die Bevölkerung plädierte eindeutig (für den Beitritt zu Russland), wie beim Referendum von 2006. Der Kurs entspricht voll und ganz dem Willen des Volkes und wird von allen politischen Kräften der Republik akzeptiert“, sagte der Minister.
Der Erlass von Republikchef Jewgeni Schewtschuk über Vorbereitungen auf den Beitritt zu Russland beinhalte konkrete Aufgaben, darunter das Anpassen der transnistrischen Gesetzgebung an die russische. „Ich hoffe, dass der Erlass die Arbeit in diese Richtung aktivieren wird“, sagte Palamartschuk.
Republikchef Schewtschuk hatte am Freitag (9. September) ein Dekret über die Vorbereitung auf einen Beitritt Transnistriens zu Russland erlassen. Das Dokument ebnet den Weg zur Realisierung der Resultate eines republikweiten Referendums vom 17. September 2006, bei dem die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung für die Unabhängigkeit (von Moldau) und die Vereinigung mit Russland ausgesprochen hatte.
Die russische Führung enthielt sich bislang jeglichen Kommentars zum Erlass.
Kurz vor dem Zerfall der Sowjetunion, am 2. September 1990, hatten fünf Kreise Moldaus am linken Ufer des Dnestr die Dnestr-Republik (Transnistrien) mit der Hauptstadt Tiraspol im Staatsverband der Sowjetunion ausgerufen. Die hauptsächlich russische Bevölkerung der Region befürchtete, dass radikal gesinnte Kräfte in Chisinau einen Anschluss der Republik an Rumänien fordern werden.
1992 entsandte Chisinau Truppen in die Region. Der bewaffnete Konflikt dauerte einige Monate, in dessen Zuge Chisinau die Kontrolle über Transnistrien gänzlich verlor. Offiziellen Angaben zufolge kamen dabei 809 Menschen ums Leben, darunter 271 Zivilisten. Die Region wurde im Grunde genommen zu einem Staat mit allen dazu gehörenden Attributen, einschließlich einer eigenen Währung. Bislang wurde er aber von niemandem anerkannt.
Moldau bietet Transnistrien umfassende Autonomierechte, während Tiraspol weiterhin auf der Unabhängigkeit von Chisinau besteht. Der Frieden in der Region wird durch eine gemischte Friedensmacht erhalten, zu der 402 russische, 492 transnistrische und 355 moldauische Militärs sowie zehn Militärbeobachter von der Ukraine gehören.

 

 

Nachmittags:

 

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation an der Kontaktlinie bleibt kontrollierbar.
„Entgegen dem ausgerufenen Waffenstillstand haben die ukrainischen Truppen vom 4. bis 10. September neunmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 85 Geschosse der Kalibers 82 und 120mm auf das Territorium der Republik geschossen“, teilte Marotschko mit.
Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Beschossen wurden die Gebiete von Losowoje und Kalinowo, der Passierpunkt bei Staniza Luganskaja und das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf Ortschaften und Positionen der Volksmiliz der LVR gaben folgende Kriegsverbrecher und wahre Diener der Kiewer Oligarchen ihren Abteilungen: der Kommandeur der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Subwoskij, der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Gorbatjuk sowie der Kommandeur des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Iwanow“, sagte Marotschko.
„Die ukrainischen Straftruppen wenden weiter die Taktik von Diversions- und Sabotageaktivitäten auf dem Territorium der Republik an. So wird das Eindringen von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners in das Gebiet der „grauen Zone“ festgestellt, die dort provokative Beschüsse auch auf die eigenen Positionen durchführen“, teilte Marotschko mit.
„Dabei wenden die Nationalisten selbstgebaute Mörser des Kalibers 82mm an. Ein solcher Mörser wurde in einem Versteck bei der Untersuchung des Gebiet von Sholtoje gefunden, wo gestern die Aktivität einer Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners festgestellt wurde“, sagte der Major.
Marotschko unterstrich, dass das Kommando der sogenannten „ATO“ weiterhin zivile Objekte als „lebendes Schild“ benutzt.
„So wurde von unserer Aufklärung entdeckt, dass in Walujskoje, acht km von der Kontaktlinie, die Streitkräfte der Ukraine in einem Gebäude neben einer Schule Feuerpositionen von zwei Batterien Mehrfachraketenwerfer „Grad“ mit insgesamt 12 Stück aus dem Bestand einer Division der 28. Brigade eingerichtet haben“, teilte er mit.
Die nationalistischen Bataillone ignorieren das Regime der Feuereinstellung und hören nicht mit den Versuchen auf, die Situation an der Kontaktlinie zu destabilisieren.
„Die Nationalistischen aus dem Bataillon des „Rechten Sektors“ handeln selbständig ohne Berücksichtigung der Anweisungen des Kommandos der „ATO“ und haben am 5. September das Gebiet des KPP „Staniza Luganskaja“ mit Mörsern des Kalibers 82mm, Panzertechnik und Schusswaffen beschossen“, erinnerte Marotschko.
„Die Beschuss sowie die Fragmente von Geschossen des Kalibers 82mm, die vier Meter von der Straße, auf der täglich friedliche Bürger gehen, gefunden wurden, wurde von Vertretern der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination registriert“, fügte er hinzu.
„Nach unseren Informationen starben in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche fünf Soldaten, einer wurde verletzt“, erläuterte Marotschko.
„In der 59. Brigade wurde ein Soldat durch die Explosion einer eigenen Mine verletzt, zwei starben. In der 28. Brigade starben zwei Soldaten aufgrund der Detonation eines Mörsergeschosse des Kalibers 120mm im Lauf eines Mörsers M120-15 „Molot““, teilte Marotschko mit.
„In der 54. Brigade starb ein weiterer Soldat bei der Demonstration seiner Fähigkeiten an der Waffe in alkoholisiertem Zustand aufgrund unvorsichtigen Umgangs mit dieser“, fügte er hinzu.
„Am 7. September wurden im Verantwortungsbereich der 28. mechanisierten Brigade Tests neuer Komplexe von Kampfdrohnen durchgeführt, die die ukrainischen Straftruppen nach der Umgestaltung der Koordinationskanäle erhalten haben“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.
„So plant die ukrainische militärische Führung in der nächsten Zeit die Anwendung von Kampfdrohnen zur Durchführung von Diversion auf dem Territorium der LVR“, fügte Marotschko hinzu.
„Vertreter der OSZE-Mission haben die Stationierung von verbotenen Waffen entlang der Kontaktlinie festgestellt: eine 203-mm-Haubitze 2S7 „Pion“ im Gebiet von Stschastje; zwei 100mm-Geschütze MT-12 „Rapira“ und ein 120mm-Mörser im Gebiet von Lobatschewo; zwei Einheiten Panzertechnik im Gebiet von Nishneje; eine Einheit Panzertechnik im Gebiet von Krymskoje; drei Einheiten Panzertechnik im Gebiet von Nowotoschkowskoje; ein 120mm-Boden-Luft-Raketensystem 9K35 „Strela-10“ und drei Panzertransporter im Gebiet von Solotoje“, teilte Marotschko mit.
„Die OSZE-Mission hat in ihren Berichten auch das Fehlen von folgenden Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten festgestellt::
6 220mm-Mehrfachraketenwerfer „Uragan“; mehr als 30 T-62- und T-72-Panzer; 10 152mm-Haubitzen 2A65 „Msta-B“; 8 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija; 8 152mm-Geschütze „Giazint“; 24 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwosdika; 5 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“; 6 120mm-Mörser 2B11 „Sani““, fügte der Major hinzu.

 

Ukrinform.ua:  In der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden drei Soldaten getötet worden. Noch ein Soldat wurde verletzt.
Das teilte am Samstag der Sprecher des Präsidialamtes für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, mit. Die Soldaten seien bei der Explosion eines Sprengsatzes bei der Einrichtung einer Feuerstellung nahe Marjinka gestorben.

 

De.sputniknews.com: Rada-Abgeordneter: Poroschenko wollte Putin betrügen
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Erfüllung der Minsker Abkommen nur vorgetäuscht, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu betrügen, sagte Oleg Ljaschko, Fraktionsvorsitzender der Radikalen Partei in der Werchowna Rada (Parlament), in einem Interview für die Ausgabe „Glawkom“.
So kommentierte Ljaschko die am Grundgesetz vorgenommenen Änderungen zum Sonderstatus der Region Donbass. Die 2015 vom Staatschef vorgelegten Novellen waren auf Widerstand etlicher politsicher Kräfte gestoßen. Sie hatten Unruhen vor dem Parlamentsgebäude ausgelöst, bei denen Angehörige der Nationalgarde getötet wurden.
„Waren diese Änderungen nötig?“, fragte Ljaschko rhetorisch. Ihm zufolge hat der Präsident ihm am ersten Arbeitstag des Parlaments gesagt: „Wir müssen Putin betrügen.“
Der Vertreter der Ukraine in der trilateralen Kontaktgruppe in Minsk, Jewgeni Martschuk, hatte sich am 19. August darüber beschwert, dass der russische Präsident ein Treffen mit Poroschenko abgesagt hatte.
Laut dem kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew, der drei Tage zuvor über sein Telefongespräch mit Poroschenko berichtete, soll Letzterer gesagt haben, er sei zu Kompromissen bereit und der Sonderstatus des Donbass könne nicht wegen fehlender Parlamentsmehrheit angenommen werden.
Der ukrainische Präsident hatte am 11. August das Außenministerium beauftragt, ein Gespräch mit dem russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu initiieren.
„Der Maßnahmenkomplex zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen“ wurde im Februar 2015 von den Staats- und Regierungschefs von Russland, Frankreich, Deutschland und der Ukraine unterzeichnet. Das Dokument sieht die Feuereinstellung zwischen den sich bekämpfenden Seiten im Donbass, den Abzug schwerer Waffen von der Frontlinie, die Durchführung einer Verfassungsreform und die Verleihung eines Sonderstatus an einzelne Teile der Gebiete Donezk und Lugansk vor.

 

Ukrinform.ua:  Der stellvertretende Leiter der staatlichen Verwaltung der Oblast Kiew, Ihor Ljubko, ist wegen Korruption festgenommen worden. Das teilte Innenminister Arsen Awakow auf Facebook mit.
Ljubko soll 200.000 Hrywnja Schmiergeld von der Leiterin des Departements für Landwirtschaft in der Gebietsverwaltung angenommen haben.
Laut Awakow hätten zuvor Ljubko und der Leiter der Gebietsverwaltung Melnytschuk erfahren, dass die Departementschefin angeblich 15 Millionen Hrywnja Subventionen an Landbetriebe gezahlt hatte. Nach Meinung der beiden hätte sie dafür Provision („Otkat“ – Anm. der Red.) kassiert. Sie hätten von ihr ein Teil der Gelder unter Entlassungsdrohung gefordert. Die Departementschefin habe einen anderen Job gefunden und Ljubko habe für den Wechsel 200.000 Hrywnja gefordert.

 

Dan-news.info: Die Einwohner der DVR haben heute den Helden der DVR, den Kommandeur der Artilleriebrigade „Kalmius“, Generalmajor Alexandr Hemogaj auf seinem letzten Weg begleitet, der im 60. Lebensjahr an einer Krankheit verstarb. Die Trauerfeier fand im Saal des Donezker staatlichen akademischen Solowjanenko-Theaters für Oper und Ballett statt.
Um sich von Nemogaj zu verabschieden, kamen hunderte Menschen, darunter das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin, der Verteidigungsminister Wladimir Kononow, Leiter und Vertreter von Ministerien und Behörden, Kameraden und Freunde des Verstorbenen. Die Versammelten legen Blumen und Trauerkränze am Sarg nieder, das Republikoberhaupt drückte den Verwandten Nemogajs seine Anteilnahme aus.
Der Verkehr im Zentrum von Donezk wurde gestoppt. Nach der Abschiedsfeier fuhr das Fahrzeug mit den sterblichen Überresten des Verstorbenen auf der Hauptstraße der Hauptstadt, der Artjom-Straße, unter dem Klang eines Trauermarsches, den ein Orchester spielte.
Generalmajor Alexandr Nemogaj – der Kommandeur der Einheit für Feuerunterstützung „Koltschuga“, besser bekannt als „Kalmius“ – starb am Abend des 8. September. Als Einwohner von Makejewka war Nemogaj im Jahr 2014 von den ersten Tagen der Kämpfe im Donbass in den Reihen der Volksmiliz. Er nahm an den Kämpfen zur Befreiung von Schachtjorsk und Debalzewo teil. Für seine Verdienste im Kampf wurde er mehrfach ausgezeichnet. Durch einen Erlass des Oberhaupts der DVR vom 25. Februar 2016 wurde Nemogaj zum Helden der DVR ernannt.

 

De.sputniknews.com: Träger der russischen Fahne bei Paralympics nimmt Stellung zu seiner Aktion
Der weißrussische Sportfunktionär, Andrej Fomotschkin, der aus Protest gegen Russlands Ausschluss von den Paralympics zur Eröffnung mit einer russischen Fahne ins Stadion von Rio einmarschierte, bereut seine Aktion eigenen Worten zufolge nicht.
„Ich bedauere meine Tat gar nicht“, zitiert das weißrussische Sportministerium Fomotschkin, dem das Internationale Paralympische Komitee (IPC) später die Akkreditierung entzog.
„Der Chef des Internationalen Paralympischen Komitees, Philip Craven, betonte in seiner Rede bei der Eröffnungszeremonie, dass wir alle ein Teil dieser Welt seien. Ich begreife aber nicht, warum die Russen kein Teil der gestarteten Paralympischen Spiele sein sollen.“
Fomotschkin sieht seine Aktion gar nicht als eine Heldentat. „Die Helden sind in dieser Situation unsere Sportler, die trotz allem beschlossen haben, ihre Freunde zu unterstützen“, sagte er. „Im Großen und Ganzen sind natürlich alle Paralympiker Helden, die täglich ihre Erkrankungen überwinden und beweisen, dass das Unmögliche möglich ist“.
„Persönliche Überzeugungen sind am wichtigsten. Ich verlasse Rio, mein Herz bleibt aber mit unseren Paralympikern“, sagte Fomotschkin.
Bei der Eröffnung der Paralympischen Sommerspiele in Rio der Janeiro hat die Delegation Weißrusslands beim Einmarsch ins Stadion Maracana eine russische Flagge getragen. Zuvor hatte das IPC den weißrussischen Athleten, die bei der Eröffnungszeremonie die Flagge Russlands zeigen wollten, mit „bestimmten Strafmaßnahmen“ gedroht. Später entzog das Internationale Paralympische Komitee dem Sportfunktionär Andrej Fomotschkin, der die russische Fahne gehalten hatte, die Akkreditierung…

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse tagsüber und deren Folgen
„Um 11:50 hat die ukrainische Seite das Feuer auf Mineralnoje in der Nähe von Jasinowataja eröffnet. Bis jetzt wurden von den Positionen des Gegners 90 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm und sieben des Kalibers 120mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle haben die ukrainischen Truppen neben Mörsern auch Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. „Mit Antipanzerhandgranaten wurden 40 Schüsse abgegeben. Nach vorliegender Information wurden die Angaben über den Beschuss bereits an die OSZE-Mission übergeben“, unterstrich der Gesprächspartner.
„In der Folge der Beschüsse von Krutaja Balka im Jasinowataja-Bezirk wurden sieben Häuser auf der Schirokaja-, der Molodjoshnaja-, der Pobeda- und der Oktjabrskaja-Straße beschädigt“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Das Ministerium bemerkte, dass die heutigen Beschüsse ein weiterer Versuch der ukrainischen Streitkräfte sind, „den Waffenstillstand zu untergraben und eine neue Phase des blutigen Kriegs zu beginnen“.
„Im Fall der Fortsetzung der Beschüsse von Seiten der Soldaten Kiews behalten sich die Kräfte der Republik das Recht vor, einen erwidernden Schlag auf die Positionen der ukrainischen Artillerie vorzunehmen“, fasste das Ministerium zusammen.
„Die russischen Offiziere im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination befassen sich mit einer Untersuchung der Mörserbeschüsse von Ortschaften, die heute tagsüber von der ukrainischen Seite beschossen wurden“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass eine Patrouille des Gemeinsamen Zentrums Beschädigungen und Krater untersucht, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Nach einer genauen Analyse werden die Ergebnisse an die OSZE-Mission übergeben.
„Die OSZE-Vertreter sind auch über die Beschüsse informiert, alle derzeit vorliegenden Daten wurden ihnen im vollen Umfang übergeben“, fasste der Gesprächspartner zusammen.

 

De.sputniknews.com: Antonow-Flugzeugbauer gesteht: Produktionsstopp wegen gekappter Kontakte zu Russland
Der Flugzeugbaukonzern „Antonow“ wird 2016 wegen der abgebrochenen Kooperationsbeziehungen zu Russland kein einziges neues Flugzeug bauen können. Das erklärte Andrej Chaustow, ein führender Vertreter des Konzerns, am Freitag im Gespräch mit dem ukrainischen Rundfunksender „Vesti“.
„Selbst wenn wir es sehr wollten, Flugzeuge herzustellen, und wir haben mehrere nicht fertiggestellte Maschinen in den Werkhallen stehen, müssen wir alle russischen Bauteile durch Zulieferungen anderer Produzenten ersetzen. Es müssen nicht unbedingt westliche sein, es können auch ukrainische sein“, sagte Chaustow.
Im Jahr 2015 hat der Konzern ihm zufolge zwei Flugzeuge gebaut – eine An-148 und eine An-158, und zwar unter Verwendung der noch vorhandenen russischen Bauteile. „Das war faktisch jene Reserve, die wir besaßen, mit diesen Flugzeugen ist sie aufgebraucht“, erläuterte er.
Die fehlende Kooperation „hat ‚Antonow‘ das Leben nicht erleichtert“, gab Chaustow zu. Wie er zugleich betonte, ist das ein „fataler Zug“, und die ukrainischen Flugzeugbauer suchen jetzt alternative Zulieferer.
Am 7. September war die Meldung aufgetaucht, dass der „Antonow“-Konzern beabsichtige, den in Russland eingesetzten Flugzeugen aus seiner Produktion Flüge ins Ausland zu verbieten. Später teilten Vertreter des Unternehmens mit, dass die Erklärung, auf die sich die Medien bezogen hätten, aus dem Kontext herausgerissen worden sei und es vielmehr um die Absicht gehe, ein Verbot für internationale Flüge der russischen Antonow-Flugzeuge zu erwirken.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat eine Tendenz zur Verschärfung.
Insgesamt wurde in den letzten 24 Stunden von den ukrainischen Truppen 136 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Auf das Territorium von Ortschaften der DVR hat der Gegner 37 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 82mm abgeschossen, einen Schuss mit einem Artilleriegeschütz des Kalibers 122mm durchgeführt und auch das Feuer mit Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen eröffnet.
Beschossen wurden Jasinowataja, Wesjoloje, Spartak, Wasiljewka, Alexandrowka, Sachanka, Oktjabrj sowie der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin die Vorbereitung der ukrainischen Truppen zur Aktivierung der Kämpfe im Donbass fest:
So in folgenden Gebieten:
– Pleschtschewka, 15 km von der Kontaktlinie, es wurde die Konzentration von zwei Panzerzügen, einer Batterie 122mm-Haubitzen und Personal der 53. mechanisierten Brigade festgestellt;
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von Feuerpositionen von 100mm-Antipanzergeschützen und 82mm-Mörsern festgestellt.
Alle aufgedeckten Daten über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Auch wurde die Vorbereitung mehrerer Diversionsgruppen in der 30. mechanisierten Brigade bestätigt, die auf das Territorium der DVR unter dem Anschein von Journalisten zur Durchführung von Terrorakten, die auf die Destabilisierung der innenpolitischen Lage gezielt sind, eingeschleust werden sollen.
Vom operativen Kommando und Spezialdiensten der DVR werden zusätzliche Maßnahmen zur Aufdeckung und Liquidierung der ukrainischen Diversanten ergriffen.
Die politische Führung der Ukraine führt weiter verdeckte Maßnahmen zur Durchführung einer 7. Mobilisierungswelle unter dem Anschein von Trainingslagern durch. Unter andrem wurde in Drushkowka die Durchführung von Razzien durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine zur Aufdeckung von „Drückebergern“ durchgeführt. Es wurden bereits einige Menschen festgenommen. Wahrscheinlich ist dies die Motivation, in  der ukrainischen Armee zu dienen, von der Poroschenko in seiner Rede am 6. September in der Obersten Rada sprach.
Es muss bemerkt werden, dass die ukrainische Bevölkerung auf betrügerischem Weg zu Übungen einberufen wird, die auf den Truppenübungsplätzen in den Oblasten Charkow, Tschernigow, Nikolajwka und Lwow stattfinden, um sie in der Folge zum Tod in die „ATO“-Zone zu schicken.
Außerdem wurden von der Aufklärung der Volksmiliz der DVR Fakten nicht kampfbedingter Verluste unter ukrainischen Reservisten entdeckt. So wurden am 9. September in der Folge unvorsichtigen Umgangs mit der Waffe mehr als 10 Reservisten bei Übungen zur taktischen Ausbildung verletzt. Der Vorfall ereignete sich auf dem Truppenübungsplatz von Rowenki im Verlauf einer Vorführung der Anwendung eines RPG-18-Systems durch einen nicht professionellen Instruktor aus der 14. mechanisierten Brigade. Um die Schuld des Instrukteurs zu verheimlichen, zog das Kommando der ukrainischen Streitkräfte kontrollierte Massenmedien heran, die gewillt sind, die Umstände des Geschehens zu verzerren.
Die ukrainischen Massenmedien betrügen weiter die Bevölkerung bezüglich der Situation in der „ATO“-Zone. Unter anderem wurde von einem Fernsehsender, der vom Präsidenten der Ukraine persönlich kontrolliert wird, eine gestellte Reportage über Beschüsse gesendet, die angeblich aus Richtung unserer Positionen erfolgen, aber tatsächlich wurde das Feuer, nach den Geräuschen im Film zu urteilen, von dafür vorgesehenen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte aus den nächsten Büschen heraus eröffnet. Was auch am Fehlen einer adäquaten Reaktion der ukrainischen Soldaten zu bemerken ist, die das Filmteam begleitet haben, die absolut keinerlei Anstrengungen unternommen haben, um die Journalisten zur verteidigen oder zu evakuieren.
Solche Fälschungen nutzen die ukrainischen Truppen zur Verschärfung der Lage an der Kontaktlinie unter Bedingungen einer vollständigen Einhaltung des Regimes der Ruhe durch unsere Abteilungen.
Nach Angaben unserer Aufklärung läuft in den militärischen Strukturen der Ukraine die Vorbereitung zu einem Staatsstreich in Kiew. Eine grundlegende Rolle werden in den Unruhen ukrainische Nationalisten spielen, durch die ein Versuch durchgeführt werden wird, einen neuen Führer an die Macht zu bringen, der mehr von den USA kontrolliert wird. Es wurde bereits festgestellt, dass eine Reihe von Abteilungen aus der „ATO“-Zone abgezogen wurden, die von Kräften in der Regierung kontrolliert werden, die in Opposition zu Poroschenko stehen.
In diesem Zusammenhang rufen wir die ukrainischen Soldaten auf, sich sowohl gegen die Regierung, die das Vertrauen verloren hat, als auch gegen die radikalen Nationalisten, durch die im Land antiukrainische Projekte der transatlantischen Herren realisiert werden, zusammenzuschließen. Die Formierung einer neuen Kraft ist erforderlich, die aus wirklichen Patrioten der Ukraine besteht, die den Widerstand gegen alle Marionetten des Westens organisieren und den vollständigen Zerfall des Staates, der als weitere Reformen maskiert wird, verhindern kann.
Heute nehmen wir Abschied von dem Helden der DVR Generalmajor Alexandr Sergejewitsch Nemogaj, Kommandeur der Einheit für Feuerunterstützung „Kalmius“, der aufgrund einer lang andauernden Erkrankung starb.
Er war ein würdiger Mensch und Kommandeur, der einen unschätzbaren Beitrag zur Verteidigung des Landes gegen die Aggression der ukrainischen Nationalisten geleistet hat. Ich drücke persönlich und im Namen des Kommandos der Streitkräfte der DVR den Verwandten und Freunden mein Beileid aus. Er wird ewig in unseren Herzen bleiben!

 

De.sputniknews.com: Poroschenko verbietet russischen Bürgern Duma-Wahl „auf ukrainischem Staatsgebiet“
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Innenminister Pawel Klimkin beauftragt, Russland über die Unmöglichkeit der Staatsduma-Wahlen „auf ukrainischem Staatsgebiet“ zu informieren, wie Poroschenkos Pressesprecher Swjatoslaw Zegoloko in seinem Microblog auf Twitter schrieb.
Die Abgeordneten des ukrainischen Parlaments hatten zuvor ihre ausländischen Kollegen aufgerufen, die Ergebnisse der Wahlen auf der Krim nicht anzuerkennen und über ihre „Illegitimität“ offiziell mitzuteilen.
Im Zusammenhang mit derartigen Erklärungen aus der Ukraine wollen die Zentrale Wahlkommission und das Außenministerium Russlands über die Organisation des Urnenganges für russische Bürger in der Ukraine erörtern.
Wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Donnerstag sagte, wird Russland die Position der Ukraine zur Abstimmung auf der Krim nicht in Betracht ziehen, weil die Halbinsel ein Teil Russlands ist.
Die für den 18. September angesetzte Abstimmung wird nicht mehr nach einem proportionalen, sondern nach einem gemischten Wahlsystem abgehalten. Die 450 Parlamentssitze sollen jeweils zur Hälfte über Parteilisten und Direktmandate besetzt werden. Auf der Krim sind drei Direktwahlkreise und in Sewastopol ein Direktwahlkreis gebildet worden.
Laut der Zentralen Wahlkommission Russlands können die russischen Bürger, die sich in der Ukraine aufhalten, in benachbarte Staaten einreisen, um dort an der Parlamentswahl teilzunehmen.
„Die Bürger Russlands haben das Recht, an einem beliebigen Ort im Ausland zur Urne zu gehen“, sagte das Mitglied der Zentralen Wahlkommission Wassili Lichatschow. Ihm zufolge muss dafür beim jeweiligen Wahlabschnitt ein entsprechender Antrag gegen Vorlage von Reisepass eingereicht werden.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Griechenland will gemeinsam mit Russland Bodenschätze fördern
Griechenland hat Russland vorgeschlagen, ein Gemeinschaftsunternehmen zur Förderung von Bodenschätzen zu gründen. Das gab der russische Vizepremier Arkadi Dworkowitsch am Rande des Treffens mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras bekannt.
Die Gazprom-Gruppe führe bereits sachliche Verhandlungen dazu. „Ich kann nicht über die Geschäftsideen erzählen. Das sind eigentlich griechische Projekte, sie bieten sie aber auf höchster Ebene an“, sagte Dworkowitsch.
Tsipras und Dworkowitsch trafen sich im Rahmen der Internationalen Messe in Thessaloniki.

 

Dan-news.info: Die Einwohner von Debalzewo haben heute den 138. Jahrestag ihrer Stadt mit einem Fest begangen. Dies teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
„Ein Geschenk für alle Debalzewer am Tag der Stadt waren Sportwettbewerbe, Gokart-Fahrten, Tänze und Lieder von Teilnehmern von Amateurkollektiven der Stadt und Gästen aus der Hauptstadt – des Volksensembles „Donbass“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Begrüßungsworte sprach der Bürgermeister von Debalzewo Alexandr Rejngold. Er unterstrich, dass aus allen Kriegen, die Debalzewo in seiner Geschichte durchleben musste, die Heldenstadt nicht zerschlagen, sondern noch nur stärker und einiger hervorging.
„Ein feierlicher Augenblick des Festes war die Überreichung von Auszeichnungen der Verwaltung an die besten Menschen unserer Stadt, die durch gute Arbeit, gute Taten und ihrer Liebe zu ihrer kleinen Heimat ihren Beitrag zur Wiedergeburt und Entwicklung von Debalzewo geleistet haben“, heißt es beim Pressedienst der Stadtverwaltung.
Die Veranstaltungen zum Tag der Stadt endeten mit einem festlichen Feuerwerk.

 

De.sputniknews.com: Russland zu Eurovision Song Contest 2017: „Schwarze Listen“ unzulässig
Die ukrainischen Veranstalter des Eurovision Song Contest 2017 müssen überzeugt werden, dass es für die Künstler bei derartigen Wettbewerben keine „schwarzen Listen“ geben darf.
Das sagte der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für internationale kulturelle Zusammenarbeit, Michail Schwydkoi, am Samstag im Gespräch mit der Agentur RIA Novosti. „Ich denke, dass ‚schwarze Listen‘ in Bezug auf Künstler überhaupt eine große Dummheit sind. Im vorliegenden Fall scheint mir noch ausreichend Zeit zu sein, um die ukrainischen Veranstalter trotzdem zu überzeugen, bei solchen Wettbewerben nicht mit irgendwelchen Listen zu arbeiten, da sonst die Veranstaltung selbst und ihre Qualität zweifelhaft sind, weil mit Hilfe dieser Listen egal wer zu Fall gebracht werden kann. Und natürlich darf es bei dem Eurovision Song Contest ebenso wie bei Olympischen Spielen keine ächtenden Listen geben, das ist abscheulich“, sagte Schwydkoi.
Den Eurovision Song Contest zu politisieren, wäre ihm zufolge „das Letzte“. „So viele Leute wollen sich damit befassen, aber ich meine, das ist eine große Dummheit“, fuhr Schwydkoi fort.
„Wissen Sie, der Eurovision Song Contest ist ein recht eigenartiger Wettbewerb, er existiert quasi parallel zum großen Show-Business… Der Eurovision Song Contest und die Politik sind unvereinbar.“
Das Organisationskomitee des Wettbewerbs hatte am Freitag bekannt gegeben, dass der Eurovision Song Contest 2017 in Kiew veranstaltet wird.
Wie der Kulturminister der Ukraine, Jewgeni Nischtschuk, zuvor auf einer Pressekonferenz erklärte, werden die ukrainischen Behörden keine russischen Künstler zur Teilnahme an diesem Wettbewerb zulassen, sollten sie auf der „schwarzen Liste“ des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU stehen

 

Advertisements
Standard

Ein Gedanke zu “Presseschau vom 10.09.2016

  1. Pingback: Presseschau vom 10.09.2016 — Alternative Presseschau | Steven25's Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s