Presseschau vom 08.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

 

Vormittags:

 

 

De.sputniknews.com: Gegen Paralympics-Sperre: Weißrussland mit russischer Fahne bei Eröffnungsfeier

Bei der Eröffnung der Paralympischen Sommerspiele in Rio der Janeiro hat die Delegation Weißrusslands beim Einmarsch ins Stadion Maracana eine russische Flagge getragen.
Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat die eingezogen und eine Ermittlung in dem Fall aufgenommen. Zuvor hatte das IPC den weißrussischen Athleten, die die Flagge Russland bei der Eröffnungszeremonie tragen wollten, mit „bestimmten Strafmaßnahmen“ gedroht.
Als erster veröffentlichte der Journalist Rob Maul eine Aufnahme mit der russischen Fahne im Maracana auf Twitter.
Der Chef des weißrussischen Paralympischen Komitees, Oleg Schepel, hatte im August den Olympia-Ausschluss der russischen Behindertensportler scharf verurteilt. Dies sei der falscheste Schritt in der ganzen Geschichte der paralympischen Bewegung. „Dass die Behinderten in den Mittelpunkt der Politik rücken – das ist überhaupt Blasphemie“, meinte Schepel und fügte hinzu, dass die weißrussische Delegation außer der eigenen Flagge bei der Eröffnung der Spiele auch die russische zu tragen beabsichtigt. Nach der Warnung des IPC hatte er allerdings eingelenkt und gesagt, dass er eine russische Fahne mit auf die Tribüne nehmen wird.
Die Entscheidung, die Sportler aus Russland nicht zu den Paralympics zuzulassen, war aufgrund des sogenannten McLaren-Berichts über das angebliche „staatliche Doping-Programm in Russland“ getroffen worden, obwohl die Autoren ihre Theorie mit keinerlei konkreten Beweisen belegten.
Die Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro finden vom 7. bis 18. September statt.

Dan-news.info: „Gestern Abend und in der Nacht hat die ukrainische Seite mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm die Umgebung des Flughafens und das Volvo-Zentrum in Donezk, die Umgebung von Jasinowataja und das Dorf Sachanka beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. Insgesamt wurden 30 Mörsergeschosse abgeschossen.
Nach seinen Angaben wurde von den Positionen des Gegners in den Gebieten der besetzten Orte Awdejewka, Peski und des frontnahen Dorfes Schirokino geschossen.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor mit Granatwerfern beschossen.
Das Gebiet von Kalinowka wurde mit Granatwerfern aus Richtung Luganskoje beschossen.
Aus Richtung Sisoje wurde Chrjaschtschewka mit Schusswaffen beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Hochwasserkatastrophe: Russland schickt Hilfskonvoi nach Mazedonien
Die russische Katastrophenschutzbehörde schickt einen Hilfskonvoi nach Mazedonien, das im August nach verheerendem Unwetter von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht wurde, wie heute der Pressedienst der Behörde mitteilt.
„Auf dem Territorium des Rettungszentrums des Katastrophenschutzministeriums in Noginsk (bei Moskau – Anm. d. Red.) ist eine Fahrzeugkolonne des Ministeriums mit Hilfsgütern für die Bevölkerung Mazedoniens zusammengestellt worden. Es handelt sich um fünf Fahrzeuge, die mobile Kraftwerke, Motorpumpen und Lebensmittel – Fisch- und Fleischkonserven – geladen haben“, sagte ein Sprecher der Behörde gegenüber der Presse.
Der Hilfskonvoi soll in der nächsten Zeit im Auftrag der russischen Regierung nach Skopje aufbrechen. Russland erfüllt damit eine Bitte der mazedonischen Behörden.

 

Wpered.su:  http://wpered.su/2016/09/08/pozdravlenie-borisa-litvinova-s-dnem-osvobozhdeniya-donbassa/
Gratulation des ersten Sekretärs der KP der DVR Boris Litwinow zum Tag der Befreiung des Donbass
Liebe Teilnehmer am großen Vaterländischen Krieg, Verteidiger und Befreier des Donbass Liebe Soldaten der Donezker Volksrepublik, Einwohner von Donezk!
Ich gratuliere Ihnen zum 73. Jahrestag der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern!
Die sowjetischen Truppen haben im September 1943 nach heldenhaften anderthalbmonatigen Kämpfen um den Donbass die Hauptstadt des Bergbaugebiets, die Stadt Stalino, befreit. Der 8. September war immer ein heller und freudiger Tag für die Einwohner von Donezk und wird dies immer bleiben, die diese Erinnerung an den Sieg von Generation zu Generation weitergeben – an Kinder, Enkel, Urenkel.
Die enorme Heldentat der Großväter – die Befreiung unseres Donezker Landes von der faschistischen Pest – wurde in Donezk immer breit gefeiert. Und wir haben das Vermächtnis der Vorfahren bewahrt – nicht zuzulassen, dass der Nazismus wieder in unser Land kommt.
Aber der Faschismus hat wieder sein Haupt erhoben – jetzt müssen wir sogar unser Recht verteidigen, unsere Helden zu ehren. Und die Soldaten der Donezker Volksrepublik tun dies würdig, wie es unsere Großväter und Urgroßväter uns übertragen haben, und sie vernichten die nationalfaschistischen Okkupanten auf unserem Land.
An diesem Tag will ich mich an die junge Generation der Einwohner von Donezk wenden – an die Nachkommen der Sieger im Großen Vaterländischen Krieg, die Zeugen des heldenhaften Kampfes der Völker der DVR für ihre Freiheit: Denkt daran, dass neben Helden zu leben nicht nur ein seltenes Glück ist, sondern auch eine große Verantwortung. Ihr Mut, ihre Standhaftigkeit, Entschlossenheit und Treue zu den Idealen ihrer Heimat müssen ein deutliches Beispiel für euch sein. Tragt stolz die Bezeichnung „ Einwohner des Donbass, Bürger der Donezker Volksrepublik“!
Liebe Veteranen! Nehmt die Dankbarkeit für das einmalige Beispiel für Brüderlichkeit und Kameradschaft, Geschlossenheit und Glauben entgegen, das uns die Möglichkeit gegeben hat, lange Jahre im freien sowjetischen Land zu leben! Euch eine starke Gesundheit und rekordmäßig lange Lebensjahre, warme Begegnungen mit den Genossen von der Front, Wärme und Aufmerksamkeit von Nahestehenden!
Sehr geehrte Donezker! Dass der Tag der Befreiung von Donezk und damit auch die Befreiung des Donbass – der 8. September wie zuvor ein Feiertag des ganzen Volkes, ein Symbol des Sieges der Freiheit und der Gerechtigkeit, ein Symbol des Mutes der Kämpfer sei, dank deren Anstrengungen wir heute mit Stolz sagen: Donezk – Donezker Volksrepublik – Donbass – freies Land, Bollwerk und Hoffnung der gesamten russischen Welt.
Ich wünsche Ihnen Gesundheit, Gutes, Glück, Erfolge in allem, familiäres Wohlergehen und Schaffenskraft zum Wohl unserer Heimat – der Donezker Volksrepublik. Eine tiefe Verbeugung vor den Siegern! Herzlichen Glückwunsch zum Feiertag!
Der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow

 

De.sputniknews.com: Hacker: Russlands angebliche Spur bei Cyber-Angriffen „reiner Quatsch“
Der Hacker mit dem Nicknamen Guccifer 2.0, der als Verantwortlicher für die Cyber-Attacke auf die Server der US-Demokraten gilt, hat die Behauptungen zurückgewiesen, dass Russland etwas damit zu tun hat, wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ am Donnerstag schreibt.
Der Hacker soll eine Reihe von Meldungen über soziale Medien an die Zeitung geschickt und die Vorwürfe gegenüber Russland, in den Cyber-Angriff verwickelt gewesen zu sein,  als „Quatsch“ bezeichnet haben.
„Einige Experten haben festgestellt, dass sich meine IP-Adresse auf dem Server befindet, der irgendwie mit Russland verbunden ist“, wird der Hacker von WSJ zitiert.
„Wenn ich einen BMW fahre, bedeutet dies dann auch, dass ich ein Deutscher bin?“
Am Mittwoch hatte US-Geheimdienstchef James Clapper vermutet, dass die russischen Behörden hinter den Cyber-Attacken auf die Server der US-Demokraten stecken sollten. In einem Bloomberg-Interview wies Russlands Präsident Wladimir Putin jedoch ebenso die Anschuldigungen zurück.
Am 16. August hatte der Hacker Guccifer 2.0 nach einer erneuten Cyber-Attacke auf die Server der US-Demokraten weitere Dokumente ins Netz gestellt. Die neu veröffentlichten Papiere enthalten bedeutende Angaben zur Wahlkampagne in mehreren Städten des US-Bundesstaates Florida.
Zuvor hatte WikiLeaks bereits mehr als 19.000 interne E-Mails der US-Demokraten publik gemacht. Daraus ging hervor, dass die demokratischen Parteifunktionäre bei den Vorwahlen, allen Regeln zum Trotz, die Kandidatin Hillary Clinton zu Ungunsten ihres Konkurrenten Bernie Sanders ihre Unterstützung zusicherten.
WikiLeaks ist eine internationale nichtkommerzielle Organisation, die geheime Informationen aus anonymen Quellen oder Unternehmen zugänglich macht. Die Webseite war 2006 von Julian Assange gegründet worden.
Die Präsidentenwahlen wie auch die Wahl zum Kongress in den USA sind für den 8. November anberaumt.

 

Dnr-online.ru: Am 8. September versammelten sich in Donezk am Denkmal „Deinen Befreiern, Donbass!“ Tausende von Einwohnern der Donezker Volksrepublik zu einer Kundgebung anlässlich der Feiern des Tags der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern. Die Veranstaltung besuchten Minister, Abgeordnete des Volkssowjets der DVR, Leiter von Städten und Bezirken, Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs.
„Dies ist ein große Feiertag für uns, weil es im Donbass keine Familie gibt, die nicht ihren Helden hat: Vater, Großvater, Urgroßvater. Sie alle haben große Heldentaten geleistet, unser Land verteidigt und hier den Frieden gesichert. Aber welchen hohen Preis haben wir für diesen Sieg gezahlt! Denn dem Tag der Befreiung des Donbass gingen 700 Tage der faschistischen Besatzung voran, gefüllt mit Tränen, Leid und Opfern. In diesen Tagen wurden im Donbass mehr als 175.000 friedliche Bürger getötet und fast 150.000 Soldaten. Als die Faschisten vor der sowjetischen Armee zurückwichen, vernichten sie Bergwerke und Fabriken, Kolchosen und Sowchosen, Städte und Dörfer, brannten Pflanzungen ab, vertrieben das Vieh und verschleppten friedliche Bürger in faschistische Sklaverei. Die Faschisten taten dies alles, um den Donbass in eine Zone verbrannter Erde zu verwandeln, doch dank unserer Helden widerstand der Donbass“, sagte bei der Kundgebung die stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Olga Makejewa.
Nach einem Festkonzert legten die Teilnehmer der Kundgebung Blumen am ewigen Feuer nieder.

 

de.sputniknews.com: Kanada: Protest gegen Wada und Russland-Sperre bei Paralympics
Im Internet ist ein Video aufgetaucht, auf dem zu sehen ist, wie in Kanada Dutzende Menschen an einer Kundgebung zur Unterstützung der zu den Paralympics nicht zugelassenen russischen Sportler teilnehmen.
Die Demonstranten versammelten sich in Montreal in der Nähe des Wada-Hauptquartiers, um ihre Unzufriedenheit mit der Arbeit der Anti-Doping-Agentur zu äußern. Damit wollten die Teilnehmer der Kundgebung auch die russischen Sportler unterstützen, die zu den Paralympischen Spielen nicht zugelassen wurden.
Im Internet gibt es auch bereits zahlreiche Fotos, auf denen die Demonstranten mit russischen, kanadischen und olympischen Flaggen zu sehen sind. Die meisten Teilnehmer sind Vertreter der russischen Community…

 

dnr-news.com: In Kiew gab es eine Bombendrohung gegen den Hauptsitz des Unternehmens von Poroschenko
Ein Unbekannter erklärte, dass in allen Geschäften der Firma Roshen in Kiew Bomben platziert seien und kündigte eine Explosion im Hauptbüro des Unternehmens an. Dies berichtete die Hauptabteilung für staatlichen Katastrophenschutz in Kiew Swetlana Wodolaga im Fernsehsender „112“.
„Die Information über die Bomvbendrohnung ging bei uns per E-Mail ein, es wurde verkündet, dass in allen Geschäften von Roshen sowie im Hauptbüro Explosionen erfolgen werden. Deshalb werden jetzt die genannten Orte überprüft, Rettungskräfte sind im Einsatz, bisher hat die Nationalpolizei nicht gemeldet, dass man sich in diesen Objekten wieder gefahrlos aufhalten könne“, sagte die Sprecherin.
Sie ergänzte, dass sie hoffe, dies sei ein falscher Alarm gewesen.
„Meist ist es so, dass derjenige, der so etwas wirklich tun will, darüber nicht redet“, betonte sie.
Wodolaga konkretisierte, dass die Bombendrohung konkret 5 Geschäfte und wahrscheinlich alle Verkaufspunkte des Unternehmens betrifft.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Streit um ESC-Austragungsort: Russland könnte für Ukraine einspringen
Falls die Kiewer Behörden bis Oktober keinen Beschluss treffen, in welcher Stadt der Eurovision Song Contest 2017 stattfindet, könnte Russland den Sangeswettstreit austragen, schreibt die „Iswestija“ am Donnerstag.
Die Ukraine hat immer weniger Zeit, sich auf die Austragung des Eurovision Song Contests 2017 vorzubereiten. Bislang ist unklar, in welcher ukrainischen Stadt der Wettbewerb stattfinden und wie der Bau der Infrastruktur finanziert wird. Falls die Kiewer Behörden ihren Beschluss nicht in der nächsten Woche bekanntgeben, kann die Europäische Rundfunkunion (EBU) das Recht auf die Austragung des Wettbewerbs an ein anderes Land weitergeben, berichtet der Pressedienst der EBU.
„Die Ukraine hat den Wettbewerb 2016 gewonnen. Das heißt, dass sie auch das Recht gewonnen hat, den Wettbewerb auszutragen. Der Status des Siegers kann nicht rückgängig gemacht werden. Was aber die Fristen betrifft, hätte der Beschluss viel früher getroffen werden müssen. Wir verfolgen aufmerksam, wie drei Städte um das Recht kämpfen, den Wettbewerb auszutragen, wissen aber nicht, wann der Beschluss offiziell bekanntgegeben wird. Die Deadline ist Anfang Oktober“, hieß es im Pressedienst.
Auf Platz zwei beim Eurovision Contest 2016 landete Australien, das zum zweiten Mal an dem Wettbewerb teilnahm. Laut einer Vereinbarung mit der EBU wird Australien nominell Mitveranstalter, doch der Wettbewerb selbst soll in Europa stattfinden. Laut EBU-Regeln könnte Russland, das 2016 auf Platz drei landete, zweiter Mitveranstalter werden.
Die ukrainischen Behörden konnten sich bislang nicht auf den Austragungsort einigen, weshalb noch keine Vorbereitungen begonnen wurden. Die Bekanntgabe des Austragungsortes wurde von Kiew bereits mehrmals verschoben. Die für 25. August angesetzte Pressekonferenz, bei der die gastgebende Stadt genannt werden sollte, wurde abgesagt.
Laut dem Generaldirektor der Nationalen Fernsehanstalt der Ukraine, Surab Alassanija, sind die Gründe für die Verschiebung unklar. Die Fristen seien zwar nicht kritisch, die größte Besorgnis sei aber damit verbunden, ob die ganze Infrastruktur bis Mai gebaut wird. Man könne vermuten, dass dahinter die Politik stecke, niemand verstehe, warum die Entscheidung verschoben werde, so Alsassanija.
Alassanija zufolge sind zwei Bewerber übriggeblieben – Kiew und Odessa. Zuletzt stieg Dnepr (ehemals Dnepropetrowsk) aus dem Rennen, weil in der Stadt nicht ausreichend zertifizierte Hotels vorhanden seien und der Sportkomplex Meteor zu große Investitionen erfordere. Ein weiteres Problem sei, dass diese Stadt keine Freizeitaktivitäten zwischen den Halbfinalen bieten könne, weil es eine Industriestadt sei.
Dabei gebe es auch mit Kiew und Odessa Probleme. Das Stadion „Tschernomorez“ in Odessa hat kein Dach, laut Anforderungen der EBU muss es aber ein überdachter Komplex sein. Am Flughafen seien ein Terminal und die Start- und Landebahn noch nicht fertig. Doch die größten Sorgen hängen mit der Gewährleistung der Sicherheit zusammen. Der Wettbewerb finde im Mai statt, und es könne zu Provokationen wegen des Jahrestages der Tragödie vom 2. Mai 2014 im Gewerkschaftshaus geben, bei der 48 Menschen ums Leben kamen und mehr als 200 verletzt wurden, so Alassanija.
Als wahrscheinlichster Austragungsort gilt Kiew, doch auch hier gibt es Probleme. Der Sportkomplex Olympiski eignet sich nicht, weil er nicht überdacht und die Errichtung eines Dachs teuer ist. Der Song Contest könnte in der Internationalen Messehalle stattfinden, die allerdings ebenfalls große Finanzspritzen erfordert.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Nationalisten aus dem ukrainischen Freiwilligenkorpus „Rechter Sektor“ provozieren einen Bruch des Regimes der Feuereinstellung, teilte Marotschko mit.
Er sagte, dass die Lage im Verantwortungsbereich der Volksmiliz kontrollierbar bleibt, aber eine Tendenz zur Verschärfung hat, in den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte dreimal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
„Dies zeugt vor allem von der Unfähigkeit des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte, die Erfüllung der gestellten Aufgaben bezüglich der Durchführung des Regimes der Feuereinstellung zu garantieren“, unterstrich Marotschko.
Er sagte, dass für die Eröffnung des Feuers der Kommandeur der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Subowskij und der Kommandeur der 54. Brigade Oberst Gorbatjuk persönlich die Verantwortung tragen.
„Aber die Hauptrolle beim Bruch der Vereinbarungen über eine Feuereinstellung spielten die nationalistischen Abteilungen des „Rechten Sektors“, die offen ihre Flaggen zeigen und beide Seiten zur Aggression und Entfachung eines Schusswechsel provozieren“, unterstrich der Vertreter der Volksmiliz.
Die Kiewer Truppen halten allein nach offiziellen Angaben 82 friedliche Einwohner des Donbass gefangen, aber die reale Zahl beträgt hunderte.
Marotschko sagte, dass „die ukrainischen Straftruppen nicht aufhören, die örtlichen Einwohner zu terrorisieren, die in den grenznahen Bezirken entlang der Kontaktlinie leben“.
„Unter dem Vorwand der Festnahme aufgrund einer Beschuldigung der Unterstützung der Republiken erpressen die ukrainischen Nazis Geld und wenden Gewalt gegen friedliche Bürger an“, erklärte der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
„Seit Anfang des Jahres wurden nach offiziellen Angaben von den ukrainischen Soldaten 82 Menschen festgenommen und werden ungesetzlich festgehalten“, teilte er mit.
„Tatsächlich beträgt die Zahl der durch die Kriegsverbrecher festgehaltenen friedlichen Einwohner Hunderte“, erläuterte der Major. „Dabei blockiert die politische Führung in jeglicher Weise die Arbeit der internationalen Menschenrechtsorganisationen, wenn diese versuchen, die Gesetzlichkeit der Untersuchungshaft von Bürgern bei Fehlen jeglicher Beweise zu untersuchen“.
„Die ukrainische Führung ist nicht in der Lage, die Sicherheit nicht nur der friedlichen Bürger, sondern auch der Vertreter internationaler Friedensorganisationen gegenüber den Nazis, die sich auf dem Territorium der Ukraine vermehrt haben, zu garantieren“, sagte Marotschko.
„So wurde in Iwano-Frankowsk auf einem Parkplatz ein Fahrzeug der OSZE-Mission in Brand gesetzt“, teilte der Major mit.
„Nach den Worten eines Vertreters der örtlichen Streifenpolizei ist dies nicht der erste Fall von gesetzeswidrigen Aktivitäten in Bezug auf Mitarbeiter der OSZE in der westlichen Ukraine“, unterstrich Marotschko.

 

De.sputniknews.com: Kiewer Berufungsgericht stellt fest: Keine Aggression Russlands gegen Ukraine
Das Berufungsgericht in Kiew hat eine „bewaffnete Aggression der Russischen Föderation“ auf der Krim und im Osten der Ukraine nicht als Tatsache anerkannt und damit der Klage des Juristen und Menschenrechtlers Stanislaw Batrin nicht entsprochen. Der Gerichtsbeschluss wurde am Donnerstag auf der Webseite „Offenes Gericht“ veröffentlicht.
„Das Gericht hat den Antrag von Stanislaw Batrin auf die Feststellung der Tatsache einer bewaffneten Aggression Russlands gegen die Ukraine abgeschlagen, indem acht Gesuche des Klägers abgelehnt wurden“, so die Mitteilung.
Das Berufungsgericht hat damit den Beschluss des Gerichts erster Instanz unverändert gelassen.
Batrin, der Chef der Organisation „Open Court“, hatte im August 2014 in einer Klage beim hauptstädtischen Schewtschenko-Bezirksgericht gefordert, eine „bewaffnete Aggression Russlands gegen die Ukraine“ als Tatsache einzustufen. Die Klage wurde abgelehnt. Batrin bezeichnete das Urteil als politisch motiviert und kündigte Berufung an. Nach seinen Angaben hatte der ukrainische Präsident über seine Vertreter darauf gedrängt, dass der Klage nicht stattgegeben werde….
Seit Beginn der ukrainischen Militäroperation gegen die abtrünnigen Regionen haben Kiewer Politiker mehrmals über einen russischen „Einmarsch“ in die Ukraine berichtet. Beweise dafür wurden nie vorgelegt.

 

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko führte in Donezk aus Anlass des Tags der Befreiung des Donbass einen festlichen Empfang für Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs durch. Um den Veteranen zu gratulieren, kamen auch der Vertreter des Parlaments der Republik Südossetien Anatolij Bibilow und der Abgeordnete der Staatsduma der RF, das Mitglied der Kommunistischen Partei Russlands Kasbek Tajsajew.
„Mit Erschütterung und großer Dankbarkeit will ich Ihnen für das danken, was Sie getan haben. Danke dafür, dass Sie uns die Liebe zur Heimat, verwegenen Mut und den Wunsch zu siegen und unser Land zu befreien, weitergegeben haben. Unsere Generation hat all Ihre besten Eigenschaften in sich aufgenommen. In den letzten zwei Jahren haben wir gezeigt, dass wir Pflichtbewusstsein, Verantwortung und Liebe zur Heimat haben. Darin besteht Ihr großes Verdienst. Jeder von Ihnen war für uns ein Beispiel. Ich erinnere mich sehr gut an Ihre Berichte über die Kämpfe, an denen Sie beteiligt waren. Sie haben Ihre Pflicht erfüllt und gesiegt. Ich wünschen Ihnen, dass wir uns treffen, jedes Jahr in dieser Zusammensetzung“, gratulierte Alexandr Sachartschenko den Veteranen.
Der Vorsitzende des Parlaments der Republik Südossetien Anatolij Bibilow sagte, dass das Beispiel, das die Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs unserer Generation gezeigt haben, uns die Möglichkeit gibt, heute zu leben und zu kämpfen.
„Sie sind unser Stolz, unser Vorbild. Wir, die junge Generation, werden Sie niemals enttäuschen und entehren“, sagte Anatolij Bibilow zu den Veteranen.
Der Abgeordnete der Staatsduma der RF gratulierte allen Veteranen im Nahmen der Führung der RF zum Tag der Befreiung des Donbass.
„Wir waren immer mit Ihnen durch eine gemeinsame Geschichte, einen gemeinsamen Glauben und Kultur vereint. Wenn Moskau das Herz ist, so ist der Donbass die Seele. Deshalb kann niemand uns entzweien. Dank an Sie dafür, dass es Sie gibt. Von der Führung des Landes und den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges in Russland gratuliere ich Ihnen zum Feiertag. Glück und Gesundheit für Sie, Frieden für Ihr Land“, sagte Kasbek Tajsajew.

 

De.sputniknews.com: Kreml zeigt sich von Aktion weißrussischer Paralympioniken begeistert
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die Aktion des weißrussischen Sportfunktionärs Andrej Fomotschkin, der beim Einzug des weißrussischen Teams bei den Paralympics die russische Fahne hielt, als bewundernswert gewürdigt.
„Zweifelsohne ist das eine Großtat. Was die weißrussischen Paralympioniken gemacht haben, ist bewundernswert. Natürlich wissen wir ein derartiges Zeichen der Solidarität mit unseren Paralympioniken, denen absolut unverdient und ungerecht die Möglichkeit, bei den Paralympischen Spielen aufzutreten, entzogen wurde, sehr zu schätzen“, sagte Peskow.
Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, das Mitglied des weißrussischen paralympischen Teams, das die russische Fahne trug, als Helden bezeichnet.
Auch der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hatte die Initiative der weißrussischen Sportler trotz des Verbots begrüßt. „Ich will betonen, dass dies die Position des Staates, auch die Position des Präsidenten des Landes und des Präsidenten des Paralympischen Komitees ist“, zitiert der Radiosender „Goworit Moskwa“ seine Sprecherin.
Der Präsident des russischen Paralympischen Komitees, Wladimir Lukin, hatte Fomotschkin gefeiert. „Ich kann unserem weißrussischen Kollegen nur danken“, sagte er nach der Aktion. Der Sprecher des weißrussischen Außenministeriums in Minsk sprach von einer „Großtat“. Fomotschkin habe „als echter Kamerad und Kerl“ gehandelt…

 

De.sputniknews.com: Moskau an Wada: Kommt und kontrolliert unsere Sportler hier
Das Paralympische Komitee Russlands (RPC) hat die Welt Anti-Doping Agentur Wada nach Moskau eingeladen, damit sie die Doping-Kontrolle bei den alternativen Paralympischen Spielen durchführt. Dies teilte der Vize-Präsident des RPC, Pawel Roschkow, mit.
„Wir haben uns an Rusada und Wada gewandt, damit sie hier auch eine Doping-Kontrolle durchführen. Für die Feststellung von Weltrekorden ist hier ein hochqualifiziertes Schiedsrichterkollektiv zuständig. Wir sind in dieser Hinsicht beruhigt, alles wird sich nach den Spielen in Rio klären“, zitiert die Sportnachrichtenagentur Roschkow.
Am 8. und 9. September findet im Moskauer Gebiet der alternative Wettbewerb der russischen Paralympioniken statt, die das IPC von der Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro ausgeschlossen hatte….

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR verschärft sich im Zusammenhang mit der Verstärkung der Beschüsse von Ortschaften durch die Straftruppen weiter.
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen in den letzten 24 Stunden 128 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Der Gegner schoss 55 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 82mm auf das Territorium von Ortschaften der DVR ab und eröffnete auch das Feuer mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen.
Beschossen wurden die Ortschaften Shabitschewo, Jasinowataja, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Sachanka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge des Beschusses und eines Versuchs des 46. Bataillons für Spezialaufgaben „Donbass-Ukraina“ der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte, unsere Positionen in den Außenbezirken von Donezk einzunehmen, starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR, dessen Kinder nun Waisen sind.
Die Härte der ukrainischen Kriegsverbrecher hat keine Grenze. Dies ist nicht der erste Fall von Beschüssen von den Positionen des Strafbataillons „Donbass“ in dieser Woche, in deren Folge unsere Soldaten verletzt werden oder sterben und ihre Familien ohne Ernährer zurücklassen. In Zusammenhang damit behalten wir uns das Recht vor, hart auf solche Aktivitäten der ukrainischen Truppen zu reagieren.
Für den Tod und die Verletzung unserer Soldaten werden die ukrainischen Strafsoldaten eine verdiente Strafe erhalten!
Leider beendet das Kiewer Marionettenregime nicht die Pläne zur Entfachung von Kämpfen im Osten des Landes, wovon die heftigen Erklärungen des Präsidenten der Ukraine Poroschenko zeugen, die am 6. September vor den Abgeordneten der Obersten Rada abgegeben wurden. Unvernünftige politische Entscheidungen der Kiewer Regierung und provokative Handlungen der ukrainischen Streitkräfte haben in den letzten Jahren nur zu Niederlagen der ukrainischen Armee geführt. Und im Fall einer Verschärfung der Situation sind wir bereit wieder zu zeigen, dass die ukrainische Armee nicht so stark ist, dass sie die Interessen ihres Oligarchenpräsidenten verteidigen kann. Im Zusammenhang damit rufen wir die Weltöffentlichkeit auf, rechtzeitig die kriegerische Hitze des ukrainischen Präsidenten zu kühlen und das Genozid an der Bevölkerung des Donbass in der Folge von verbrecherischen Aktivitäten der Kiewer Straftruppen  zu stoppen.
Unsere Aufklärung hat weiterhin Fakten der Vorbereitung der ukrainischen Truppen zur Aktivierung der Kämpfe im Donbass festgestellt. So ist nach Angaben unserer Quellen eine Verstärkung der 36. Marineinfanteriebrigade mit verbotenen Waffen festzustellen. Unter anderem wurde im Gebiet von Tschernenko, 8 km von der Kontaktlinie, die Stationierung von acht 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“, vier 203mm-Geschützen „Pion“ festgestellt, die zur Anwendung im Kampf bereit sind.
Alle Informationen über die Aufdeckung von Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Zum Abschluss möchte ich erwähnen, dass das Territorium der chemisch-metallurgischen Fabrik in Donskoje, Wolnowacha-Bezirk, für die Ankunft verbotener Waffen und eines Bataillons der ukrainischen Streitkräfte im Zeitraum von 15.-20. September vorbereitet wird, außerdem werden dort Einrichtungen zu einer Reparaturbasis umgebaut. In der Folge wurde eine völlige Einstellung der Arbeit der Fabrik festgestellt sowie der Abtransport von technischer Ausrüstung.
Wir wenden uns an die OSZE-Vertreter mit der Bitte, die Ankunft von durch Minsk verbotene Waffen der ukrainischen Streitkräfte in Donskoje nach dem 15. September festzuhalten und eine Einschätzung zu dieser groben Verletzung der Vereinbarungen durch die ukrainischen Truppen abzugeben.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: TV-Rat besteht auf extremen Befugnissen
Der ukrainische Nationalrat für Radio und Fernsehen hat am Donnerstag weitergehende Befugnisse als bisher gefordert. Es beansprucht das Recht, die Arbeit von TV-Sendern einstellen zu dürfen.
„Dem Nationalrat soll ein Werkzeug für die Einstellung der Übertragung zur Verfügung stehen, wenn eine reale Gefahr für die Gesellschaft, den Staat und seine Bürger besteht. In diesem Fall wird die Einschränkung der Meinungsfreiheit in voller Übereinstimmung mit internationalen Regeln gerechtfertigt sein“, heißt es auf der Webseite des Rates.
Früher am Donnerstag hatte das ukrainische Parlament einen Gesetzentwurf gebilligt, der dem Nationalrat für Radio und Fernsehen das Recht gibt, Strafmaßahmen gegen die TV- und Radiosender zu verhängen, die zur Kriegsentfesselung oder einem Staatsstreich aufrufen.
Am 4. September haben 20 maskierte Täter das Büro von TV-Sender Inter im Kiew mit Molotow-Cocktails beworfen. Sie sollen auch Autoreifen angezündet haben. Sieben Menschen wurden verletzt. Die Leitung des TV-Senders bezeichnet den Vorfall als Druck.
Kritiker werfen Inter eine prorussische Haltung vor. Der Sender steht auch wegen zahlreicher Programme auf Russisch unter Kritik. Präsident Poroschenko hatte zuvor beklagt, dass der Anteil der ukrainischsprachigen Sendungen im ukrainischen Fernsehen äußerst klein sei, und forderte die Sender-Eigentümer, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Auch der ukrainische Innenminister Arsen Awakow hat den Entzug der Sendelizenz gefordert. Regierungskritische Medien in der Ukraine beklagen indes die Beeinträchtigung ihrer Arbeit durch Nationalisten und Behörden.

 

De.sputniknews.com: Umfrage: Mehrheit der Ukrainer für Wiederaufnahme von Geschäftskontakten mit Moskau
Rund 78 Prozent der Ukrainer treten für die Wiederaufnahme der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland ein, weil die Ukraine Geld und Arbeitsplätze verliert. Das hat eine Umfrage des ukrainischen TV-Senders NewsOne ergeben.
Laut dem Politologen Andrej Welerinski hat der Beschluss Kiews, sich vom russischen Markt abzuwenden, vor allem die ukrainische Wirtschaft selbst getroffen: Die Ukraine musste den Verlust von Tausenden Arbeitsplätzen einbüßen.
Die Schließung der Absatzmärkte sei für das Bruttoinlandsprodukt (BIP), das zurzeit einen Rückgang erlebe, nicht besonders rationell. Die Bevölkerung schätze ja den Rückgang ihrer Einnahmen und den Verlust der Arbeitsplätze negativ ein, so der Politologe.
Obwohl der ukrainische Präsident Petro Poroschenko in seiner Jahresbotschaft an das Parlament eine Umorientierung der einheimischen Absatzmärkte auf Europa angekündigt hatte, teilen die meisten Ukrainer laut der Umfrage diese Position nicht.
An der Befragung nahmen mehr als 9.000 Fernsehzuschauer teil.
Zuvor hatte die Agentur Research & Branding Group eine Meinungsumfrage in allen ukrainischen Regionen durchgeführt, der zufolge die Mehrheit der Ukrainer (60 Prozent) eine friedliche Lösung der Krise im Osten der Ukraine und die Einhaltung der Minsker Vereinbarungen unterstützt.
Die Befragten traten auch gegen die im April 2014 von der ukrainischen Regierung eingeleitete militärische Operation gegen die selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk auf.
Die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew sind angesichts der Ukraine-Krise seit der Wiedervereinigung der Krim und von Sewastopol mit Russland 2014 schwer belastet, was sich auch auf die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen beider Länder ausgewirkt hat.

 

De.sputniknews.com: IPC entzieht Weißrussen mit russischer Fahne Akkreditierung
Das Internationale Paralympische Komitee hat die Akkreditierung des weißrussischen Sportfunktionärs Andrej Fomotschkin entzogen, der beim Einzug des weißrussischen Teams bei den Paralympics die russische Fahne gehalten hatte. Dies berichtet der IPC-Direktor für Medien und Kommunikationen, Craig Spence, in seinem Twitter-Account.
„Das IPC hat dem Angehörigen der weißrussischen Delegation, der die russische Fahne hielt, die Akkreditierung entzogen“, heißt es in der Mitteilung.
Ein IPC-Sprecher sagte gegenüber Sputnik, dass die Person, die bei der Eröffnung der Paralympischen Spiele die russische Fahne getragen hatte, schnell identifiziert worden sei. Dabei habe der Betroffene an dem Einmarsch nicht teilnehmen sollen. Er gelte als Gast des weißrussischen Generalsekretärs. Zudem habe das IPC vor, mit dem Weißrussischen Paralympischen Komitee zu sprechen, um es daran zu erinnern, dass politische Proteste bei den Paralympics verboten sind.
Laut IPC-Angaben ist der Fall jetzt abgeschlossen….

 

Dnr-online.ru: Heute führte der Bürgermeister von Debalzewo Alexandr Rejngold eine erweiterte Versammlung des Apparats durch, an der nicht nur die Abteilungs- und Dienststellenleiter der Verwaltung, von kommunalen Unternehmen, militärischen Behörden und medizinischen Einrichtungen der Stadt teilnahmen, sondern auch die Vorsitzenden der Stadtteilkomitees und Einwohner Debalzewos.
Der Pressedienst der Verwaltung von Debalzewo teilt mit, dass im Rahmen der Versammlung Alexandr Rejngold Rechenschaft über die durch die Führung der Stadt erledigte Arbeit ablegte. In seinem Bericht fanden für die Stadt dringende Probleme Ausdruck, die der Bürgermeister und sein Team folgerichtig und professionell im Verlauf dieses Jahres gelöst hatten. Der Bürgermeister berichtete auch über den Verlauf und die Probleme bei der Durchführung von Wiederaufbau- und Reparaturarbeiten, über die Vorbereitung auf die bevorstehende Heizperiode, darüber, was für einen rechtzeitigen Beginn des Schuljahrs in den Schulen Debalzewos getan wurden, über den Wiederaufbau der Kindergärten.
Alexandr Rejngold berichtete auch über die nächsten Pläne und Aufgaben, die er und sein Team vor sich haben und antwortete auf bei den Bürgern aufkommende Fragen.
Die grundlegenden Prioritäten der Stadtverwaltung bleiben unverändert: Wiederaufbau des Wohnraums, Aufbau einer funktionalen und unterbrechungsfreien Arbeit der kommunalen Systeme, die Verschönerung der Stadt und natürlich eine organisierte komplexe Arbeit des Mechanismus zur Verfügungstellung aller sozialen Dienste.
Es ist kennzeichnend, dass eine solche Form der Durchführung von Versammlungen den Einwohnern die einzigartige Möglichkeit gibt, den Vertretern der Bildungsabteilung, des Generalauftragnehmers, der die Arbeiten zum Wiederaufbau des durch die Kämpfe zerstörten Wohnraums durchführt und den Leitern der kommunalen Unternehmen die sie bewegende Fragen zu stellen.

 

De.sputniknews.com: Lugansk öffnet Vertretung in Österreich – Abgeordnete
Eine Vertretung der selbsternannten Republik Lugansk soll demnächst in Österreich eröffnet werden, wie der Abgeordnete des Volksrates (Parlament), Nikolaj Saporoschzew bekannt gab.
„Wir eröffnen eine Vertretung in Österreich und beauftragen Alfred Almeder (Initiator des österreichischen Personenkomitees ‘Frieden für die Ukraine‘), die Leitung zu übernehmen. Solange unsere Republik noch nicht anerkannt ist, können solche Vertretungen nicht per Erlass oder Verordnung des Republikchefs eröffnet werden. Deswegen gewähren wir ihm (Almeder – Anm. d. Red.) das Recht im Namen des Gewerkschaftsbundes, des Gesellschaftsrates beim Chef der Republik Lugansk und des Komitees für internationale Angelegenheiten des Nationalrats“, teilte Saporoschzew in einer Pressekonferenz in Lugansk mit.
Dem Abgeordneten zufolge wird die Vertretung helfen, die Lieferung von humanitären Hilfsgütern aus Österreich nach Lugansk zu organisieren sowie über Ereignisse in der Republik zu informieren.
Am 1. September war in Tschechien ein Vertretungszentrum der selbsternannten Republik Donezk eröffnet worden. Dabei teilte der tschechische Außenminister mit, dass diese Vertretung nicht als Auslandsvertretung betrachtet werde. Die ukrainischen Behörden hatten im April 2014 eine Militäraktion gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk, die nach dem Staatsstreich im Februar 2014 ihre Unabhängigkeit verkündeten, gestartet. Laut UN-Angaben sind bei dem Konflikt 9.500 Menschen uns Leben gekommen.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Waffen für strikte Disziplin im Kinderlager
Im Internet ist ein Video aufgetaucht, auf dem zu sehen ist, wie ein Erzieher in einem patriotischen Ferienlager in der Ukraine den Gymnastikunterricht mit einer sogenannten Softairwaffe in der Hand durchführt. Laut Polizeimitteilung wurde ein Junge mit Gummikugeln beschossen.
Zu dem Vorfall, der sich im Sommer in einem Ferienlager im ukrainischen Gebiet Ternopil ereignete, ermittelt die örtliche Polizei inzwischen.
Bei dem Erzieher handelt es sich nach vorläufigen Polizeiangaben um einen Einwohner der Stadt Lwiw, 1983 geboren. Während des Unterrichts nutzte er immer eine Softairwaffe, um die Disziplin unter den Kindern zu kontrollieren. Er behauptet, alle Unterrichtsstunden seien nach einem anerkannten Programm organisiert worden. Diese Informationen werden zurzeit geprüft und das junge Opfer wird gesucht. Die Tat wird als Folter qualifiziert.
Das Lager war der Ermittlung zufolge von einer Hilfsorganisation der Stadt Ternopil für Kinder von Teilnehmern an der sogenannten Anti-Terror-Operation im Donbass eingerichtet worden.

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: USA wollen Wehrkraft der ukrainischen Armee erhöhen
US-Verteidigungsminister Ashton Carter und sein ukrainischer Amtskollege Stepan Poltorak haben am Donnerstag ein Rahmenabkommen über eine verstärkte Kooperation im Militärbereich unterzeichnet, womit die Wehrkraft der ukrainischen Armee erhöht werden soll, wie der Pressedienst des Pentagons meldet.
Das Treffen zwischen Carter und Poltorak fand demnach in London am Rande einer Sitzung von Verteidigungsministern statt.
Das Abkommen soll der Mitteilung zufolge Kiew bei der Umsetzung wichtiger Reformen im Militär sowie bei einer besseren Ressourcenverwaltung und bei der Verstärkung der technologischen Zusammenarbeit im Bereich der Militärtechnik helfen.
Das Pentagon erinnerte zudem daran, dass Washington der Ukraine seit 2014 insgesamt mehr als 600 Millionen US-Dollar zur Lösung bestehender Probleme im Verteidigungsbereich bereitgestellt habe.

 

Dan-news.info: Aktivisten der ukrainischen extremistischen Organisation „Rechter Sektor“ und der „Selbstverteidigung des Maidan“ haben heute versucht eine Gerichtsverhandlung zur Angelegenheit der tragischen Ereignisse am 2. Mai 2014 in Odessa zu sprengen, indem sie eine Prügelei mit den Prozessteilnehmern entfachten. Dies teilte heute gegenüber DAN der Rechtsanwalt der Anhänger einer Föderalisierung der Ukraine, der Menschenrechtler Kirill Schewtschuk mit.
„Nach einer langen Pause wurde im Odessaer Gericht wieder die Anhörung zur Angelegenheit der „Antimaidaner“ aufgenommen. Vor der Sitzung des Malinowskij-Bezirksgerichts entstand eine Prügelei zwischen Nationalisten, einem der Angeklagten und seinem Anwalt, berichtete er.
„Als der Angeklagte Walentin Wlasenko sich mit seinem Anwalt unterhielt, kam drei Nationalisten zu ihm heran und begannen einen Konflikt zu provozieren. Es kam ein verbaler Schlagabtausch auf, in dessen Verlauf einer der Radikalen eine Sprühflasche verwendete“, teilte der Rechtsanwalt mit.
Nach den Worten Schewtschuks gelangte der Inhalt der Flasche in die Augen des Angeklagten, in der Folge wurde Wlasenko ins Krankenhaus gebracht. Der Menschenrechtler bekam auch eine Dosis des Reizstoffes ab, weigerte sich aber ins Krankenhaus zu gehen.
„Nach zwei Stunden wurde der Angeklagte zurückgebracht, die Anhörung fand statt. Ich bewerte den genannten Vorfall als Behinderung der Anwaltstätigkeit, weil der Angriff während einer Unterhaltung des Anwalts mit seinem Mandanten stattfand“, fügte der Gesprächspartner der Agentur hinzu.
Wir merken an, dass ukrainische Radikale nicht das erste Mal versuchen, den Gerichtsprozess zur Sache der tragischen Ereignisse in Odessa am 2. Mai 2014 zu stören. Dazu führen die Extremisten regelmäßig Protestaktionen durch, schüchtern Richter ein und versuchen sogar Druck auf die Justiz auszuüben und deren Entscheidungen zu beeinflussen. So wurde eine Verhandlung Ende November 2015 gesprengt, Nationalisten besetzten das Gerichtsgebäude, zwangen die Richter, zuvor getroffene Entscheidungen aufzuheben. Die Militanten blockierten auch das Untersuchungsgefängnis in Odessa, um eine Freilassung von Angeklagten zu verhindern.
Später erfolgte eine Unterbrechung der Verhandlung am 27. Mai 2016. Damals blockierten Radikale das Gebäude des Bezirksgerichts nach der Entscheidung, den Antimaidaner aus der RF Jewgenij Mefedow freizulassen, seine Untersuchungshaft wurde in Hausarrest umgewandelt.
Wir erinnern daran, dass am 2. Mai 2014 in Odessa Aktivisten des „Rechten Sektors“ und der sogenannten „Selbstverteidigung des Maidan“ eine Zeltstadt auf dem Kulikowo-Feld anzündeten, wo Odessiten Unterschriften für ein Referendum über eine Föderalisierung der Ukraine und den Status der russischen Sprache sammelten. Die Anhänger einer Föderalisierung und der Bewegung „Antimajdan“ suchten Schutz im Gewerkschaftshaus, aber die Radikalen kreisten das Gebäude ein und zündeten es an. In der Tragödie starben nach verschiedenen Angaben 40 bis 200 Menschen, mehr als 200 wurden verletzt. Seitdem sind die Schuldigen nicht bestraft worden, aber die Opfer befinden sich auf der Anklagebank.

 

De.sputniknews.com: Kiew: Medien sollen bestraft werden können – durch Nationalen Rat für Fernsehen
Das ukrainische Parlament hat in erster Lesung einen Gesetzentwurf verabschiedet, der den Nationalen Rat für Fernsehen und Rundfunk dazu berechtigt, Strafsanktionen zu verhängen, wie die Medien berichten.
„Die Strafen sind ein flexibleres und milderes System als die jetzt existierenden Verwarnungen. Der Nationale Rat kann heute zwei Verwarnungen aussprechen, was den automatischen Entzug der Lizenz bedeutet. Im Falle der Anwendung von Strafen kann der Nationale Rat einen Fernsehsender warnen, was jedoch nicht zur Einstellung des Sendebetriebs führt“, erläuterte die Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Redefreiheit, Viktoria Sjumar, die Beweggründe zur Verabschiedung dieses Dokuments.
Der Gesetzentwurf soll vorsehen, dass die Höhe der Strafe von der gezahlten Lizenzgebühr abhängt. Das Dokument müsse zudem noch in zweiter Lesung bestätigt werden, heißt es.
Die Entscheidung sollen in der Obersten Rada, dem Parlament der Ukraine, am heutigen Donnerstag 250 Abgeordnete unterstützt haben. Erforderlich seien jedoch lediglich mindestens 226 Stimmen gewesen.
Ukrainische Politiker und Journalisten hatten mehrfach Beanstandungen gegenüber der Führung des TV-Senders „Inter“ wegen dessen Informationspolitik geäußert, in der sie eine prorussische Position zu sehen meinen. Diese Vorwürfe galten auch der Tatsache, dass ein Großteil seines Contents in Russisch gesendet wird.
Zuvor hatte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow den Sicherheitsdienst des Landes (SBU) aufgefordert, die Tätigkeit der „Inter“-Direktion in Verbindung mit dessen „staatsfeindlicher Position“ zu untersuchen.
Am Sonntag war in Kiew im Gebäude des TV-Senders ein Brand ausgebrochen. Vertreter des Senders erklärten, es habe sich um Brandstiftung gehandelt, um Druck auf den Sender auszuüben.

 

Dan-news.info: Soldaten des Verteidigungsministeriums der DVR haben heute in die einzige Schule der frontnahen Siedlung Alexandrowka im Westen von Donezk eine Partie Organisationstechnik und Sportgeräte gebracht. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Republik mit.
„Heute haben Mitarbeiter des Ministeriums in die Schule der Siedlung Alexandrowka Sportgeräte gebracht, unter anderem mehr als zehn Bälle, Springseile und vieles andere. Außerdem wurde Organisationstechnik geliefert“, sagte der Gesprächspartner der Agentur und erklärte, dass es sich um die derzeit einzige funktionierende Schule der Siedlung handelt.
Im Ministerium wurde hinzugefügt, dass die Mitarbeiter des Ministeriums weiterhin Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern sowie Menschen, die in den beschossenen Gebieten der Republik leben, humanitäre Hilfe leisten.

 

 

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