Presseschau vom 07.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

Dan-news.info: Eine internationale Videoschaltung aus Anlass des 73. Jahrestags der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern fand heute im Rahmen des Kultur- und Bildungsprojekts „Frieden für die Welt“ statt. An der Online-Konferenz nahmen Schüler aus vier Ländern Europas teil – BRD, RF, Italien und DVR.
Die Veranstaltung fand in den Unterrichtsräumen der Donezker Nationalen Technischen Universität statt. Die Videokonferenz hatte etwa 50 Teilnehmer. Von jeder Seite gab es besondere Gäste. Deutschland vertraten Zeuginnen der Kriegsverbrechen des Hitlerregimes, Russland ein Teilnehmer des Sturms auf Berlin, die DVR Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges.
„Die Videokonferenz wurde schon im Frühjahr geplant, und so ist es gelungen, dass genau am Jahrestag der Befreiung des Donbass an ihr Kinder aus der DVR, der RF, der BRD und Italien teilnahmen. Unser Projekt „Frieden für die Welt“ erfolgt als Kinderdiplomatie und ist auf die Entwicklung eines kulturellen Dialogs zwischen Kindern verschiedener Länder und Nationalitäten gerichtet“, sagte die Vertreterin der Administration des Republikoberhaupts, die Direktorin des Projekts Eleonora Fedorenko.
Die Teilnehmer der Videokonferenz diskutierten Varianten einer friedlichen Regelung militärischer Konflikte, darunter im Donbass, suchten Möglichkeiten die Jugend zur Teilnahme an Entscheidungen internationaler Fragen heranzuziehen, unterhielten sich mit den Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges.
Zum Abschluss wünschten die jungen Leute einander Frieden und sangen das Lied des sowjetischen Komponisten Ostrowskij „Immer lebe die Sonne“.
„Mir hat die Idee der Organisation der Videokonferenz sehr gefallen. Wir hatten die Möglichkeit, uns mit Gleichaltrigen aus Donezk und anderen Ländern zu unterhalten und mit ihnen die Frage der Schaffung von Frieden ohne Krieg zu diskutieren“, erzählte die Teilnehmerin der Konferenz Wiktorija Lymar.
Die Veranstaltung dauerte mehr als eine Stunde.
Das internationale Projekt „Frieden für die Welt“ begann am 1. September 2015. Organisatoren waren die ehemalige Beraterin des Oberhaupts der DVR für Kinderrechte Jana Tschepikowa, das Bildungs- und Wissenschaftsministerium der Republik sowie die Moskauer Organisation „Korporation des Glücks“. Derzeit hat das Projekt Verbindungen zu 5 europäischen Ländern, einschließlich Russland.

 

De.sputniknews.com: Ukrainischer Premier: Kiew bleibt bei seinem EU-Kurs „trotz aller Herausforderungen“
Der ukrainische Ministerpräsident Wolodymyr Hrojsman hat in seiner Rede beim Wirtschaftsforum im polnischen Krynica-Zdrój die Absicht seines Landes, der EU beizutreten, erneut bekräftigt. Darüber berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur UNN am Dienstag. „Unser Kurs bleibt unverändert bestehen, obwohl die EU heute vor vielen Herausforderungen steht. […] In der Tat, wenn wir uns die Herausforderungen der EU ansehen, verstehen wir, dass sie die gleichen Wurzeln haben“, sagte Hrojsman, ohne zu erläutern, welche „Wurzeln“ er meinte. Um die Gefahren zu meistern, brauche die EU einen Zusammenschluss, sagte Hrojsman.
„Die heutigen Herausforderungen sind Herausforderungen für die EU-Führungsspitze. Ich bin tief überzeugt, dass die Gefahren und Herausforderungen, vor denen die EU steht, sie stärker machen werden“, betonte er.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Mit Granatwerfern wurde aus Richtung Swetlodarsk Losowoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: „Um 22:20 Uhr wurde das Territorium des Sasjadko-Bergwerks im Kiewskij-Bezirk von Donezk mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach vorläufigen Informationen trafen einige Geschosse das Gebiet des Unternehmens. Informationen über Verletzte und Beschädigungen sind nicht eingegangen.
Nach Angaben der Quelle wurden neben Artilleriegeschützen von den ukrainischen Streitkräften auch Mörser, Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Von den Abteilungen des Gegners wurden auch Dokutschajewsk und das Dorf Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes beschossen.

 

De.sputniknews.com: G20-Gipfel: Erdogan traf Putin und Obama je zweimal zu Gesprächen.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat im Rahmen des G20-Gipfels zusätzliche Gespräche mit den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Barack Obama, zur Erörterung der Lage im Norden Syriens geführt, wie der Pressesprecher des türkischen Staatschefs, Ibrahim Kalin, gegenüber dem TV-Sender NTV am Dienstag erklärte.
„Nach den bilateralen Treffen mit den Staatschefs der USA und Russlands hatte Erdogan  noch eine weitere Begegnung mit ihnen … Ankara hat hinsichtlich der Liquidierung der terroristischen Bedrohung im grenznahen Raum der Türkei volle Unterstützung erhalten. Jetzt muss diese Zone erweitert werden. Deshalb bewegen sich die Kräfte der Opposition in das Landesinnere Syriens, wobei sie neue Territorien befreien“, teilte Kalin dem TV-Sender mit.
Wie er ferner sagte, bedroht die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) jetzt nicht mehr die Grenzen der Türkei, da der 90 Kilometer lange Abschnitt entlang der türkisch-syrischen Grenze, den früher der IS kontrollierte, jetzt von den Terroristen gesäubert ist.
Zuvor hatte Kalin erklärt, dass die Operation „Schutzschild Euphrat“ der türkischen Streitkräfte gegen den IS im Norden Syriens weder von Seiten Russlands noch der USA auf Ablehnung gestoßen sei. Er erwähnte auch Erdogans Vorschlag an die Staatschefs Russlands und der Vereinigten Staaten, im Raum der syrischen Stadt Aleppo die 48-stündige Waffenruhe möglichst bis zum muslimischen Opferfest Kurban-Bayrami zu verlängern, das am 12. September beginnt.
Die Armee der Türkei startete am 24. August ihre Operation „Schutzschild Euphrat“ gegen den IS. Mit Unterstützung der syrischen Opposition hat sie die grenznahe Stadt Dscharabulus im Norden Syriens von den Terroristen befreit.

 

Dnr-news.com: In Iwano-Frankowsk wurde ein Fahrzeug der OSZE in Barnd gesetzt
In Iwano-Frankowsk (ukrainisches Territorium – Anm. d. Übers.) in der Nähe des OSZE-Büros hat am Abend des 6. September ein unbekannter Mann einen Jeep Nissan Patrol der Beobachtermission angezündet. Dies berichtete der Vertreter der Abteilung der Patrouillen-Polizei Nikolai Gurak.
„Ein Umbekannter mit Sturmhaube ging zum Auto, stellte auf die Motorhaube irgendein Paket, zündete es an und verschwand. Das Feuer breitete sich im Innenraum des Fahrzeuges aus. Dies sieht man auf den Aufnahmen der Überwachungskameras benachbarter Institutionen“, sagte Gurak

 

Dnr-news.com: Kiew setzt Russland ein Ultimatum zum Einsatz der Flugzeuge „An“
Kiew will ein Verbot von internationalen Flügen der Flugzeuge „An“ erreichen, die in Russland zum Einsatz kommen, was durchgesetzt werden soll, wenn sich die russische Seite weigert, den ukrainischen Wartungsservice  für Flugzeuge zu nutzen, erklärte der Präsident des Staatsbetriebes „Antonow“ Alexandr Kozjuba.
„Die Unternehmen, die die „An“ in Russland nutzen, machen aktive Versuche, von  „Antonow“ als Hersteller wegzukommen und diese Funktion an ihre russischen Unternehmen zu übertragen, im genannten Fall geht es um das Unternehmen „Iljuschin““, sagte der Präsident der „Antonow“-Werke auf einer Pressekonferenz, als er die Information über eventuelle Pläne Russlands kommentierte, den Wartungsservice der Flugzeuge in der Ukraine zu umgehen.
„In ihrem Land können sie  dieses Regeln und Gesetze nach Belieben ändern. Ein anderer Punkt ist, dass wir als Hersteller das Recht haben, ein Flugverbot ihrer Flugzeuge außerhalb von Russland einzufordern“, ergänzte er.

 

Rusvesna.su: Zwei Ukrainer wurden auf der Krim veraftet bei dem Versuch, illegal die Grenze zu überqueren
Russische Grenzer setzten am vergangenen Wochenende zwei Grenzverletzer fest, die versucht hatten, illegal auf die Krim zu gelangen, berichtete am Mittwoch der Pressedienst der Grenzschutzabteilung des FSB der Russischen Förderation in der Republik Krim.
Am Samstag nahm die Patrouille in der Nähe des Checkpoints „Armjansk“ einen 30jährigen Bürger der Ukraine fest, der den Versuch unternommen hatte, außerhalb des Kontrollpunktes die Grenze zur Krim zu überqueren.
„In Verletzung der gesetzlichen Ordnung des Grenzübergangs umging ein Bürger der Ukraine absichtlich die Passkontrolle und versuchte, auf das russische Territorium vorzudringen, wo er auch von den Grenzschützern festgenommen wurde“, heißt es in der Erklärung.
Im Ergebnis der Untersuchung wurde klar, dass der Einwohner Kiews zwei Stunden zuvor in Richtung Grenze zur RF bis zum Kontrollpunkt „Armjansk“ mit dem Auto gekommen war, jedoch nicht die erforderlichen Zolldokumente für seine Waren nicht mit sich führte und zurück in die Ukraine fuhr. Doch der Mann blieb bei seinem Vorhaben auf die Krim zu kommen, deshalb beging er diese Grenzverletzung.
Ein anderer Grenzverletzer, ein 27jähriger Bürger der Ukraine, wurde beim illegalen Grenzübertritt im Gebiet des Kontrollpunktes „Dshanskoy“ verhaftet
Unter Einsatz technischer Mittel und Spürhunden wurde der Grenzverletzer unweit es Kontrollpunktes „Dshanskoy“ aufgespürt. Der Festgenommene erklärte, dass er ukrainischer Staatsbürger sei, 1979 geboren, und diesen unüberlegten Schritt wegen bereits früher verlorener Dokumente, die seine Identität beweisen, gewagt hatte“, erklärte der Pressedienst der Behörde.
Beide Grenzverletzer werden laut den Gesetzen der RF (Verletzung des Regimes der Staatsgrenze) zur verwaltungsrechtlichen Verantwortung gezogen, stellte man in der Behörde fest.

 

Rusvesna.su: In Wolnowacha detonierte im Gebäude der Stadtverwaltung eine Granate
In der Stadt Wolnowacha (im durch Kiew okkupierten Territorium der DVR – Anm. d. Red.) zündeten Unbekannte in der Nacht zum 7. September am Gebäude der Stadtverwaltung eine Granate.
Es wird berichtet, dass die Explosion etwa um 1:20 Uhr vor dem Gebäude erfolgte. Infolge des Vorfalls wurde niemand verletzt, das Gebäude erlitt kleinere Schäden (an der Verglasung).

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: Kiew: Tausende protestieren gegen Poroschenkos Politik
Vor der Werchowna Rada in Kiew haben sich gestern Tausende Protestler versammelt, während der ukrainische Präsident Petro Poroschenko seine jährliche Ansprache an das Parlament hielt. Der Protest richtete sich gegen eine Reihe politischer Entscheidungen des Präsidenten, wie zum Beispiel, dass die Zahlungen von Leistungen und Renten den Tschernobyl-Veteranen verweigert wurden oder die Preiserhöhungen der Warmwasser- und Heizkosten.
Auch Minenarbeiter, die Verzögerungen und Ausfälle ihrer Löhne erlitten haben, haben sich auch an dem Protest beteiligt und damit gedroht in den Streik zu gehen.

 

Nachmittags:

 

Dnr-online.ru: Heute fand im Rahmen der Feiern zum 73. Jahrestag der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern eine feierliche Niederlegung von Blumen am Denkmal für die sowjetischen Befreier auf Saur-Mogila statt. Daran nahmen mehr als 10.000 Menschen teil, darunter das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko, der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow, Minister und Leiter von Ämtern, Abgeordnete des Volkssowjets. Zu Beginn fand ein Trauergottesdienst für die gefallenen Soldaten des Großen Vaterländischen Krieges und die gefallenen Soldaten der DVR statt.
„Für uns ist heute ein bemerkenswerter Tag. Vor 73 Jahren haben unsere ruhmreichen Vorfahren die faschistischen deutschen Besatzer aus unserem Land vertrieben. Vor zwei Jahren haben die Enkel und Urenkel unserer Großväter gezeigt, dass sie dem Ruhm dieser Kämpfer, der Befreier, würdig sind. Sie haben den Feind nicht in unser Land gelassen. Sie haben standgehalten, gesiegt. Gesiegt im Geist, gesiegt mit der Kraft des Herzens, der Seele. In dieser heiligen Erde liegen die Helden von zwei Vaterländischen Kriegen. Neben unseren Großvätern sind unsere Brüder, Männer, Söhne begraben. Ich bin überzeugt, wie schwierig es auch sein mag, wir werden unseren Donbass wieder aufbauen, unser Leben glücklich machen und unsere Kinder werden niemals mehr Krieg erleben. Ewiges Andenken den Gefallenen! Ewigen Ruhm den Lebenden!“, sagte Alexandr Sachartschenko.
„Wenn ich mich auf Saur-Mogila befinde, fühle ich Stolz. Stolz darauf, dass ich in diesem Land geboren bin, darauf, dass ich in diesem Land aufgewachsen bin und alles von diesem Land aufgenommen habe. Stolz darauf, dass wir solche Großväter und Urgroßväter haben. Und das wichtigste – ich bin mit den Menschen aufgewachsen, die die Fahne des Sieges aufnehmen konnten, sie halten und nicht verlieren. Dies ist eine Ehre und eine große Verantwortung. Und es gibt auch ein Gefühl der Enttäuschung. Weil ich niemals gedacht habe, dass in diesem Land unsere ehemaligen Landsleute das Denkmal für die Befreier niederreißen: ukrainische Panzersoldaten habe es bewusst zerschossen“, sagte das Republikoberhaupt weiter.
„Ich will allen Freunden, allen meinen Landsleuten, allen Einwohnern der DVR gratulieren. Zum Feiertag! Zum Tag der Befreiung des Donbass! Dies ist ein für uns heiliger Tag. Und ich bin überzeugt, dass der Donbass noch einmal eine Befreiung feiern wird. Wir werden auf jeden Fall siegen! Und auf jeden Fall wird unser Land uns gehören und die Feinde werden vom unserem Territorium vertrieben werden“, fügte Alexandr Sachartschenko hinzu.
Zum Tag der Befreiung des Donbass wurde auf dem Hügel Saur-Mogila eine Skulptur errichtet, die den im Jahr 2014 gefallenen Milizangehörigen der DVR gewidmet ist.
Sie wurde vom bekannten Meister Wiktor Michaljew gestaltet und stellt eine Hülse von einem Mehrfachraketenwerfer „Uragan“ dar, umgeben von eisernen Rosen.
Das Denkmal ist den Kämpfen um Saur-Mogila gewidmet. Alle an der Schaffung Beteiligten arbeiteten ehrenamtlich. Das Ausgangsmaterial für Skulptur sind Geschosshülsen, unter anderem von Mehrfachraketenwerfern „Uragan“, die die Abteilung von Motorola „Sparta“ zur Verfügung gestellt hat. Sie wurden an den Kampforten eingesammelt.
Das Kunstwerk ist 3,5 Meter hoch, zwei Meter breit und wiegt mehr als eine halbe Tonne. Es wurde von acht Kämpfern der internationalen Brigade „Pjatnaschka“ aus Donezk gebracht, die deren Kommandeur Achrik Awidsba ausgewählt hat.
Die Skulptur wurde beim unteren Friedhof des Denkmalkomplexes aufgestellt – am Grabmal für die im Jahr 2014 gefallenen Milizangehörigen.

 

De.sputniknews.com: Putin: Moskau bereit zu Gespräch mit Poroschenko.
Die bilateralen Kontakte zwischen den Präsidenten Russlands und der Ukraine sind zwar für die absehbare Zukunft nicht geplant, Wladimir Putin schließt ihre Möglichkeit jedoch nicht aus, wenn es nötig ist. Dies teilte der Pressesprecher des russischen Staatschefs, Dmitri Peskow, am Mittwoch mit.
„Was bilaterale Kontakte angeht, ist mir nicht bekannt, ob sie geplant sind. Eigentlich sagte der Präsident in China, dass er zugunsten der Umsetzung des Minsker Abkommens auch zu solch einem Kontakt bereit sei. Aber dafür müssen wiederum die notwendigen Bedingungen heranreifen und die entsprechenden Hausarbeiten gemacht werden“, so Peskow gegenüber Journalisten.
Ende August hatte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer Sitzung des Sicherheitsrates auf der Krim gesagt, Moskau wolle die Beziehungen zu Kiew nicht abbrechen, sondern aktiv ausbauen.
„Ich hoffe, dass dies (die provokativen Handlungen – Anm. d. R.) keine endgültige Wahl unserer Partner ist und dass der gesunde Menschenverstand doch die Oberhand gewinnt“, so Putin.

 

Ukrinform.ua: Bei Kämpfen im Konfliktgebiet in der Ostukraine ist in den vergangenen 24 Stunden ein Soldat verletzt worden.
Das gab am Mittwoch der Sprecher des Präsidialamtes für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, bekannt. Tote habe es nicht gegeben.
Laut Lysenko seien während der letzten 24 Stunden im Konfliktgebiet ein Terrorist getötet und vier verletzt worden.

 

De.sputniknews.com: Die Behörden der ukrainischen Stadt Dnipro (vormals Dnipropetrowsk) haben die Partnerschaftsbeziehungen zu zwei russischen Städten abgebrochen, wie Stadtbürgermeister Boris Filatow am Mittwoch sagte.
„Der Stadtrat hat in der heutigen Sitzung entschieden, die Städtepartnerschaft mit russischen Städten abzubrechen, und wird nun in den Stadtrat von Dnipro umbenannt“, schrieb Filatow in seinem Facebook-Account.
Wie auf der offiziellen Webseite des Stadtrates mitgeteilt wurde, handelt es sich dabei konkret um die Kündigung der Abkommen über die Partnerschaftsbeziehungen zwischen Dnipro und der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Burjatien, Ulan-Ude (in Südostsibirien) und der russischen Wolga-Stadt Samara.
Zurzeit gebe es auch keine handelspolitische und wirtschaftliche sowie wissenschaftlich-technische und kulturelle Zusammenarbeit zwischen Dnipro und Krasnojarsk (Ostsibirien). Zugleich steige Dnipro aus der Eurasischen Union der Partnerstädte ‚Ukraine-Baikal‘ aus.
Zuvor hatten die Behörden der ukrainischen Städte Chmelnyzkyj und Tschernowzy den Abbruch der Partnerschaftsbeziehungen mit den russischen Städten Twer und Iwanowo bzw. Brjansk angekündigt. Abgeordnete des Kiewer Stadtrates hatten zudem auch der Initiative zur Aufhebung der Beziehungen zu einer Reihe von russischen Städten, darunter auch zu Moskau und St. Petersburg, zugestimmt.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow äußerte sein tiefstes Bedauern über den Abbruch der Städtepartnerschaft durch Kiew.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR, Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Unter Nutzung des Waffenstillstands verlegt das Kommando der „ATO“ ständig Waffen und Militärtechnik an die Kontaktlinie und führt technische Arbeiten zur Einrichtung und Verstärkung von Frontpositionen durch“, sagte Marotschko.
„So wurden vom Personal der 54. Brigade im Gebiet von Luganskoje Unterstände unter Nutzung von Ingenieurtechnik der ukrainischen Streitkräfte befestigt und mit Artilleriesystemen ausgerüstet“, erläuterte er.
„Außerdem wurde nach Informationen unserer Aufklärung vom Kommando der taktischen Gruppe „Lugansk“ der ukrainischen Streitkräfte eine Anweisung an die Abteilungen der Luftabwehr der 28. Brigade gegeben, die ein Verbot beinhaltet, im Zusammenhang mit Versuchen mit vor kurzem von Poroschenko zur Verfügung gestellten Drohnenkomplexen, darunter auch Kampfdrohnen, auf Luftziele zu schießen“, fügte der Major hinzu.
„Es wurde bekannt, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte vom 12. bis 21. September 2016 die Durchführung von Versammlungen von Wehrpflichtigen aus den Reihen der demobilisierten „ATO“-Teilnehmer plant“, teilte Marotschko mit.
„Im Verlauf dieser Versammlungen sollen unter dem Vorwand von Übungen 1500 Personen zwangsweise erneut mobilisiert werden, um sechs Brigaden der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone zu ergänzen“, erläuterte der Major.
„Besonders möchte ich erwähnen, dass die Soldaten, die bereits Dienst bei der „ATO“ getan haben und aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte in die Reserve entlassen wurden, beim Erhalt der Ladungen zu den Versammlungen mit allen Mitteln versuchen, der Rückkehr zum Militärdienst zu entkommen“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.

 

De.sputniknews.com: In der westukrainischen Stadt Iwano-Frankiwsk haben Unbekannte einen PKW der OSZE-Mission in Brand gesetzt.
Nach Polizeiangaben hat sich der Zwischenfall in der Nacht zu Mittwoch im Stadtzentrum von Iwano-Frankiwsk ereignet. Das Feuer wurde gefilmt und tauchte heute im Internet auf. Die Polizei ermittelt, allerdings wurden die Täter bislang noch nicht gefasst.
Iwano-Frankiwsk gilt als Hochburg der ukrainischen Nationalisten.
Am 4. September haben 20 maskierte Täter, die von ukrainischen Medien als „Aktivisten“ bezeichnet werden, das Büro des oppositionellen TV-Senders „Inter“ in Kiew mit Molotow-Cocktails beworfen und das Gebäude in Brand gesteckt. Sie sollen auch Autoreifen angezündet haben. Sieben Menschen wurden dabei verletzt. Sechs mutmaßliche Täter wurden Polizeiangaben zufolge festgenommen und kurz danach wieder freigelassen.

https://youtu.be/1TESYYwDOLg

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat die Tendenz zur Verschärfung.
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen in den letzten 24 Stunden 102-mal das Territorium der Republik beschossen, was doppelt so viel ist wie am vorhergehenden Tag.
Der Gegner hat zweimal Ortschaften der DVR mit Artilleriegranaten des Kalibers 122mm beschossen, er hat 41 Mörsergranaten der Kaliber 120mm und 82mm abgefeuert. Außerdem wurde von den ukrainischen Truppen mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Mit Artillerie und Mörsern wurden folgende Ortschaften beschossen: Jasinowataja, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Grobe Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden von den Abteilungen der 36. Marineinfanteriebrigade unter dem Kommando von Deljatizkij, dem 16. Bataillon der 58. Panzergrenadierbrigade auf Befehl des Brigadekommandeurs Sabolotnyj und dem 46. Bataillon für Spezialaufgaben „Donbass-Ukraina“ unter Führung von Wlasenko begangen.
Im Verlauf der letzten 24 Stunden hat der Gegner die grundlegenden Anstrengungen auf die Vergrößerung der Zahl der Truppengruppierungen, die Ausbildung von Artillerieabteilungen und die Verstärkung der Befestigungen gelegt.
So ist nach Angaben unserer Quellen eine Verstärkung der 10. Gebirgssturmbrigade mit einer Panzerkompanie, die aus der Reserve eingetroffen ist, erfolgt.
Im Gebiet von Krasnoje, 16 km von der Kontaktlinie, ist die Ausbildung von Personal der 1. Haubitzenartilleriedivision der 54. mechanisierten Brigade unter Verwendung verbotener Waffen festzustellen.
Im Verantwortungsbereich der 54. mechanisierten Brigade hat unsere Aufklärung Maßnahmen zur Ausstattung von Stützpunkten der ukrainischen Streitkräfte für die Winterzeit und die Verstärkung der technischen Befestigungen festgestellt.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite wurden von uns an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Aktivierung von Diversions- und terroristischen Aktivitäten der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte fest. Unter anderem ist beim Versuch, auf das Territorium der DVR einzudringen und eine Kampfaufgabe zu erfüllen, im Gebiet von Marjinka eine Gruppe von Diversanten des 73. Marinezentrums für Spezialaufgaben auf eine eigene Mine an der Kontaktlinie geraten. Dabei starb der Kommandeur der Gruppe, der Hauptmann 3. Ranges Oleg Medinskij, zwei weitere Diversanten dieser Gruppe wurden verletzt. Im Zusammenhang damit kommt bei uns die Frage auf, mit welchem Ziel eine Diversions- und Erkundungsgruppe der Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte während der Gültigkeit eines weiteren Waffenstillstands die Kontaktlinie überschreitet.
Trotz des Waffenstillstands ist in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte ein Anwachsen der nicht kampfbedingten Verluste zu bemerken. Ursache der Verletzungen und Todesfälle von ukrainischen Soldaten sind: Auflaufen auf eigene Minen, Verletzung der Sicherheitsvorschriften beim Umgang mit Waffen, Verkehrsunfälle durch die Schuld der ukrainischen Soldaten sowie Konflikte untereinander. So sind nach Angaben der „Barmherzigen Schwestern“ allein in das Charkower Krankenhaus vom 3. bis zum 6. September 16 ukrainische Soldaten eingeliefert wurden, hinzu kommen diejenigen, die in die medizinischen Einrichtungen von Mariupol, Dnjepropetrowsk, Kramatorsk, Winniki und andere eingeliefert wurden. Dabei gibt der Pressedienst des Stabs der „ATO“ für diesen Zeitraum wesentlich heruntergerechnete Informationen über die Verluste an.

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine muss für den Wiederaufbau ihrer eigenen Wirtschaft die Beziehungen zu Russland wieder aufnehmen, anstatt „Uncle Sam“ Gehör zu schenken, wird der fraktionslose Abgeordnete der Werchowna Rada (Parlament) der Ukraine, Yakiv Bezbakh, von der Onlinezeitung „Ukrainskije Nowosti“ zitiert.
Laut dem Abgeordneten soll in erster Linie die noch zu Sowjetzeiten entstandene Industrie wiederhergestellt werden.
Bezbakh hält zudem die Abhängigkeit der ukrainischen Wirtschaft vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und dem Export für unzulässig, während die eigene „Industrie“ praktisch stilllege.
„Vom Präsidenten (Petro Poroschenko- Anm. d. R.) habe ich nicht gehört, was man mit unserer Wirtschaft und Arbeitslosigkeit tun muss, um einen Ausweg aus dieser Situation zu finden“, betonte er.
Eine mögliche Problemlösung nannte Bezbakh die Wiederaufnahme der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland. Obwohl einige Länder eine negative Rhetorik gegenüber Russland pflegen, fördern diese doch Handelsbeziehungen zu Russland.
Die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew sind angesichts der Ukraine-Krise seit der Wiedervereinigung der Krim und von Sewastopol mit Russland 2014 schwer belastet, was sich auch auf die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen beider Länder ausgewirkt hat.

 

Dnr-online.ru: Während eines Treffens am 7. September zur Rechenschaftslegung über die Wiederaufbau- und Entwicklungsprogramme im 1. Halbjahr dieses Jahres berichtete der Bürgermeister des Starobeschewo-Bezirks Nikolaj Michajlow, dass es in der Wirtschaft des Bezirks Starobeschewo eine Tendenz zum Wachstum gibt, die Wiederaufbauarbeiten sind in vollem Gang.
„Im Ganzen wir das Programm erfüllt, die ersten Ergebnisse freuen uns. Dabei gibt es Fragen, an deren Lösung wir noch aktiv arbeiten müssen.
Bei uns laufen die Prozesse des Wiederaufbaus des durch die Kämpfe zerstörten Wohnraums und der Infrastruktur gut. Seit dem 1. April arbeiten zwei Baubrigaden vom Arbeitsamt, die zerstörten privaten Wohnraum wieder aufbauen. Im ersten Halbjahr wurden 23 private Wohnhäuser mit Hilfe von Baumaterial, das als humanitäre Hilfe aus der RF kam, wieder aufgebaut. Diese Arbeit wird auch im 2. Halbjahr fortgesetzt“, sagte er.
Nach den Worten Nikolaj Michajlows wurden in dieser Zeit auch zwei beschädigte Objekte des Bildungswesens wieder aufgebaut. „Im ersten Halbjahr wurde eine wesentliche Steigerung der Produktion von Strom festgestellt. Die Energetik entwickelt sich in einem stabilen Tempo. Heute verladen wir an der Komsomolskoje-Grubenverwaltung im Monat 130.000 Tonnen Kies und Kalkstein. Und diese Kennziffern steigen jeden Monat. Im ersten Halbjahr haben wir die Pläne für die Aussaat vollständig erfüllt, es wurden 99% des Vorgesehenen ausgesät. Die Erntekampagne zeigte, dass die Strategie richtig gewählt wurde. Wir haben 90.000 Tonnen Getreide geerntet – eine solche Ernte gab es bei uns im Bezirk schon lange nicht mehr. Das ist ein Rekord der letzten 10-12 Jahre!, erklärte der Bürgermeister.
„Die Ergebnisse des ersten Halbjahrs bei der Entwicklung der Viehzucht sind erfreulich. Heute gibt es im Starobeschewo-Bezirk den größten Bestand an Rindern. In diesem Zeitraum haben wir 2863 Tonnen Milch (18 Tonnen pro Tag) erzeugt, wir haben 264 Tonnen Rind- und Geflügelfleisch produziert und davon 233 Tonnen schon verkauft“, berichtete Michajlow. Nach seinen Worten wurden in diesem Sommer im Bezirk dreimal mehr Heu und Silage erzeugt als im letzten Jahr. „Ich weiß, dass man in einem Jahr keine Kuh heranzieht, aber der Markt für Vieh ist stabil und hier muss gearbeitet werden“, sagte er.

 

Ukrinform.ua: Die USA haben ihre Sanktionsliste gegen Russland wegen des Konflikts in der Ukraine erweitert. Das Handelsministerium des Landes setzte am 7. September 81 weitere Unternehmen und Organisationen auf die Liste, teilte die ukrainische Botschaft in Washington mit.
Insgesamt werden der Botschaft zufolge Sanktionen gegen 81 Unternehmen aus Russland, Indien, Hongkong und der Krim verhängt. Darunter seien 11 Unternehmen der russischen Rüstungsindustrie, 51 Firmen, die von Gazprom kontrolliert werden, 18 Unternehmen aus der Krim sowie das so genannte „Komitee zur Rettung der Ukraine“ mit Sitz in Russland.

 

De.sputniknews.com: Deutschland schickt nur nichtletale Militärgüter in die Ukraine.
Die Lieferungen von Ausrüstungen aus Deutschland an die Ukraine beschränken sich auf nicht-tödliche Mittel, beispielsweise ABC-Schutzmasken. Dies teilte ein Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums am Mittwoch Sputnik mit.
Wie der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrej Melnik, gegenüber dem ukrainischen Internet-Portal „Apostrof“ sagte, rechnet Kiew damit, „Ausrüstungen zur Bekämpfung von atomaren, bakteriologischen und chemischen Waffen“ aus Deutschland zu erhalten.
Laut dem Sprecher hat die Bundeswehr bis jetzt medizinische Versorgungsgüter in die Ukraine geliefert und dort Schulungen zur Behandlung von verwundeten Soldaten durchgeführt. Nach seinen Angaben sind bis jetzt mehr als 80 schwerverwundete ukrainische Soldaten in deutsche Militärkrankenhäuser gebracht worden.

 

Lug-info.com: Gratulation des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij an die Einwohner der DVR zum Tag der Befreiung des Donbass
Sehr geehrte Landsleute des Donbass, Mitbürger der russischen Welt, Mitkämpfer bei der Verteidigung der Heimat!
Am 3. September haben wir den Tag der Befreiung des Lugansker Land von den vorhergehenden Hitler-Besatzern gefeiert. Und am 8. September freuen wir uns gemeinsam über den 73. Jahrestag der Befreiung des Donbass. Die Nähe dieser Daten zeigt: Wenn die Kräfte des Bösen erschüttert sind und zu Ende gehen und die guten Dinge gut vorbereitet sind – kommt die Gerechtigkeit zügig und unabwendbar.
An diesen heiligen Tagen sind wir stolz auf unsere ruhmreichen Großväter und Urgroßväter. Der Donbass und dann die ganze Ukraine wurden dank des Heldentums vieler Völker, die in der Sowjetunion vereint waren, befreit. Das Gedenken daran vervielfacht unsere Kräfte und zeigt den richtigen Weg.
Ich weiß genau, dass die Mitbürger aus den Bezirken, die zeitweilig von den aus Kiew geschickten bewaffneten Einheiten besetzt sind, unsere Gedanken und Gefühle teilen. Unsere Pflicht ist es, die Befreiung unseres gesamten Landes und aller Menschen zu erreichen. Ich bin überzeugt, dass wir dafür nicht auf den 8. September des nächsten Jahres warten müssen.
Zum Feiertag liebe Brüder, geehrte Bürger der DVR! Und die, die zu uns kamen, wie die Hitlerfaschisten im Jahr 1941, sollen, solange es nicht zu spät ist, die Fersen mit Speck schmieren und ohne zu zögern nach Hause fliehen!
Das Oberhaupt der LVR, I. W. Plotnizkij

 

Dan-news.info: „Gegen 14:30 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Sajzewo mit Mörsern durchgeführt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit. Er fügte hinzu, dass das Feuer von den Positionen des Gegners am von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Kontroll- und Passierpunkt „Sajzewo“ kam.
„Nach unseren Informationen befanden sich zum Zeitpunkt des Beschusses in der „grauen Zone“ etwa 100 zivile Fahrzeuge, ein Passagierbus und mindestens 50 Fußgänger“, unterstrich Prichodko.
Angaben über Tote und Verletzte gab es nicht.

 

Ukrinform.ua: Der Ausschuss der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten hat einer Verlängerung der Sanktionen gegen Russland zugestimmt. Die Sanktionen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt werden um sechs Monate, bis zum 17. März 2017 verlängert, berichtet die ein Korrespondent von Ukrinform unter Berufung auf einen leitenden Mitarbeiter der EU.
Die Sanktionsliste blieb unverändert. Betroffen sind nach wie vor 146 Personen und 37 Unternehmen, gegen die Einreiseverbote und Kontensperrungen verhängt wurden.
Die Mitgliedstaaten der EU sollen diesen Beschluss bis zum 15. September bestätigen.

 

Dan-news.info: „Heute tagsüber starb in Trudowskije während eines Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ein Soldat“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Das Kommando fügte hinzu, dass das Feuer vermutlich mit Antipanzerhandgranaten von den Positionen des Bataillons „Donbass-Ukraina“ im Gebiet des besetzten Marjinka kam. Die Leiche des Gefallenen wurde in die Leichenhalle gebracht, wohin schon eine Patrouille des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung kam.
Es wird auch mitgeteilt, dass die Information über den Tod eines Soldaten der DVR an die OSZE-Mission gegeben wurde.

 

Ukrinform.ua: Der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, hat am Mittwoch am ersten Treffen des Ministerkomitees des Europarates in Straßburg nach dem Putschversuch in der Türkei teilgenommen.
Er brachte den demokratisch gewählten Machtorganen der Türkei seine klare Unterstützung zum Ausdruck und solidarisierte sich mit dem türkischen Volk. „Die Ukrainer verstehen wie niemand sonst die Gefühle, wenn die Staatlichkeit und Souveränität ihres Landes in Gefahr sind“, sagte der Minister.
Klimkin zufolge sei die demokratische und stabile Türkei der Eckstein der Sicherheit in Schwarzmeerregion, der Region, die unter der Annexion der Krim durch Russland, und durch russische Aggression im Donbass und seine Militärübungen entlang der ukrainischen Grenze leidet.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Kiew will öffentliche Nutzung der Namen Donezker und Lugansker Republik ächten.
Die Werchowna Rada der Ukraine will die öffentliche Nutzung der Namen DVR und LVR für die abtrünnigen Gebiete Donezk und Lugansk sowie deren Symbole verbieten. Ein entsprechender Vorschlag wurde von Igor Lapin von der Volksfront unterbreitet, hieß es am Mittwoch in Kiew.
Der eingebrachte Gesetzentwurf wurde bereits registriert. Demnach schlägt Lapin vor, die Donezker und die Lugansker Volksrepublik als „verbrecherische auf dem Territorium der Gebiete Donezk und Lugansk ausgerufene Organisationen“ oder als „illegale bewaffnete Formationen“ zu bezeichnen.
Geächtet werden soll auch die öffentliche Nutzung der Symbole der beiden Republiken, darunter auch in Medien. Ausgenommen sind allerdings Fälle, da Symbole als Trophäen vorgeführt beziehungsweise in Museen oder in Ausstellungen gezeigt werden.
Die Propaganda der DVR und der LVR wird laut Gesetzentwurf strafrechtlich geahndet.
Die Einwohner von Lugansk und Donezk, die den Februar-Umsturz in Kiew nicht anerkennen wollten, hatten Anfang April 2014 Volksrepubliken ausgerufen. Nach den Referenden vom Mai 2014 erklärten sich die beiden Republiken für unabhängig.
Kiew wollte die DVR und die LVR nicht anerkennen und begann im April 2014 eine militärische Operation gegen die beiden Republiken. Nach jüngsten UN-Angaben kamen während des Konflikts bislang rund 9.500 Menschen ums Leben.

 

De.sputniknews.com: Der russische Konzern Gazprom hat nach eigenen Angaben über diplomatische Kanäle die Erstgenehmigung der türkischen Behörden für die praktische Umsetzung des Projektes Turkish Stream eingeholt, nachdem die Wiederaufnahme der Arbeiten für das Pipeline-Projekt in diesem Jahr beschlossen worden war. Das Projekt geht nun in die praktische Phase.
Der Vorstandsvorsitzende des russischen Konzerns Gazprom, Alexej Miller, und der türkische Energieminister Berat Albayrak hatten sich in der Vorwoche darauf geeinigt, alle Vorbereitungen für den Bau der Pipeline baldigst abzuschließen.
„Die Erstgenehmigung ist eine positive Nachricht für Gazprom. Dieser Schritt der türkischen Seite spiegelt das Interesse der türkischen Regierung am Projekt Turkish Stream wider und zeugt vom Übergang zu seiner praktischen Umsetzung“, wird Miller in der Gazprom-Mitteilung zitiert.
Das Projekt sieht die Verlegung einer Gaspipeline von Russland über den Grund des Schwarzen Meeres in die Türkei vor. 600 Kilometer der Pipeline werden über die im Dezember 2014 annullierte Route von South Stream verlaufen. Die darauffolgenden 250 Kilometer der Rohrleitung sollen über eine neue Route in Richtung des europäischen Teils der Türkei führen. Der erste Strang der Pipeline soll zur Gänze für den türkischen Markt bestimmt sein.

 

De.sputniknews.com: Ein russisches Flugzeug soll einen US-Aufklärungsjet über dem Schwarzen Meer abgefangen haben, wie Reuters unter Berufung auf eigene Quellen im Pentagon berichtet.
Der Meldung zufolge hat die russische Su-27 eine amerikanische P-8 abgefangen. US-Militärvertreter haben das Abfangen als „unsicher und unprofessionell“ bezeichnet, so Reuters.
Einen Kommentar von der russischen Seite gibt es bislang nicht.

 

De.sputniknews.com: Die Ursache für den Brandanschlag auf das Büro des oppositionellen TV-Senders „Inter“ in Kiew liegt im „Programkonzept“ dieses Kanals, wie der Chef des ukrainischen Nationalrats für Fernsehen und Radio, Jurij Artemenko, behauptet. Laut Artemenko „werden sie erschossen und niemand wird etwas tun“, wenn sich das Konzept nicht ändert.
„Sie müssen zugeben, dass genau Ihr Programmkonzept die Ursache war… Sie wurden abgefackelt. Wenn Sie nicht aufpassen, werden Sie morgen erschossen und niemand wird etwas tun“, richtete sich Artemenko in einer Ausschusssitzung des ukrainischen Parlaments an den TV-Sender.
Am 4. September hatten 20 maskierte Täter das Büro von „Inter“ mit Molotow-Cocktails beworfen. Sie sollen auch Autoreifen angezündet haben. Sieben Menschen wurden verletzt. Die Leitung des TV-Senders bezeichnet den Vorfall als Druck.
Kritiker werfen „Inter“ eine prorussische Haltung vor. Der Sender steht auch wegen zahlreicher Programme auf Russisch unter Kritik. Präsident Poroschenko hatte zuvor beklagt, dass der Anteil der ukrainischsprachigen Sendungen im ukrainischen Fernsehen äußerst klein sei, und forderte die Sender-Eigentümer auf, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Auch der ukrainische Innenminister Arsen Awakow hat den Entzug der Sendelizenz gefordert. Regierungskritische Medien in der Ukraine beklagen indes die Beeinträchtigung ihrer Arbeit durch Nationalisten und Behörden.

 

De.sputniknews.com: Das Verteidigungsministerium Russlands hat den Abfang eines US-Aufklärungsjets über dem Schwarzen Meer bestätigt. Einige Su-27-Jäger seien vom Flugplatz Belbek auf der Krim abgehoben, um die Annäherung von US-Flugzeugen an die russische Grenze zu verhindern, hieß es in Moskau.
„Die russische Piloten handelten beim Abfang der Amerikaner in strikter Übereinstimmung mit internationalen Flugregeln“, sagte Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow.
Nach Angaben des Pentagon näherte sich ein russischer Kampfjet auf drei Meter an eine amerikanische P-8 Poseidon an. US-Militärvertreter hätten das Abfangen als „unsicher und unprofessionell“ bezeichnet, wie die Agentur Reuters unter Berufung auf eigene Quellen im Pentagon meldete.
Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge handelt es sich nicht um den ersten Versuch der Amerikaner, sich der russischen Grenze im Raum der Militärübung „Kaukasus-2016“ anzunähern. „Nach dem Abfang drehten die US-Maschinen, die mit abgeschalteten Transpondern flogen, sofort um“, hieß es in Moskau.

 

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