Presseschau vom 06.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info: Die ukrainische Seite bereitet Falschinformationen über die Anwendung von schweren Waffen  durch die Kräfte der DVR und Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ von Seiten der Republik vor. Dies teilte heute das operative Kommando der Republik mit.
„Gemäß Angaben der Aufklärung bereitet die ukrainische Seite eine Informationsprovokation vor. Es ist nicht ausgeschlossen, dass in den nächsten 24 Stunden das Verteidigungsministerium der Ukraine eine offizielle Erklärung über einen angeblich am Abend durchgeführten Beschuss durch die Kräfte der DVR auf das Territorium, das von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird, unter Verwendung von schwerer Artillerie abgegeben wird“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Beim Kommando wurde hinzugefügt, dass es für die Verwendung von Artilleriegeschützen durch Soldaten der DVR keine Bestätigung gibt. Insbesondere wurde von den Beobachtergruppen des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination der Feuereinstellung keine Anwendung von schweren Waffen festgestellt.
„So versuchen die ukrainischen Streitkräfte, die Artilleriebeschüsse, die von den ukrainischen Positionen aus in der Nacht auf den 5. September erfolgt sind, zu rechtfertigen sowie angeblich erfolgte Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung mit Unterstützung ausländischer Journalisten, die sich weiterhin in der Nähe der Frontlinie auf vom Gegner kontrollierten Gebiet befinden, zu fälschen“, fasste der Vertreter der Kommandos zusammen.

 

Dnr-news.com: Poroschenko: Motorola wird den Mord an ukrainischen Militärangehörigen verantworten müssen
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko versprach, die Verantwortlichen für den Tod des ukrainischen Militärangehörigen der Streitkräfte der Ukraine Igor Branowitzky zu finden und zu bestrafen. Dies sagte er am Montag, dem 5. September, gibt der Pressedienst des Staatsoberhauptes an.
„Während der Vernehmungen, in Verletzung aller internationalen Konventionen wurde Igor wegen seiner Unnachgiebigkeit und seines Widerstands gegen die Terroristen von einem der Unmenschen-Banditen mit Codenamen „Motorola“ persönlich erschossen. Dies wird nicht verziehen. Dieses Monster wird zur Rechenschaft gezogen werden. Er wird den Tod eines ukrainischen Helden verantworten müssen“, erklärte Poroschenko.
(„Motorola“ war erst vor wenigen Tagen wegen seiner militärischen Leistungen in der DVR der Rang eines Oberst verliehen worden – Anm. D. Übers.)

 

 

 

Vormittags:

 

 

De.sputniknews.com: Demo nach Brandanschlag: Oppositioneller TV-Sender in Kiew blockiert
In Kiew blockieren Demonstranten den Eingang ins Gebäude des TV-Senders Inter und lassen die Mitarbeiter nicht hinein, berichtet der Sender 112 Ukraine.
Am Inter-Gebäude findet eine unbefristete Protestaktion statt. Die Demonstranten halten die Position des Senders für „prorussisch“ und glauben, dass sie „der Ukraine schadet“.
„Es gibt ein paar Zelte. Hier befinden sich etwa 50 Aktivisten. Am Morgen haben die Mitarbeiter versucht, hineinzukommen, die Protestler habe sie aber daran gehindert“, heißt es in dem Bericht.
Am 4. September hatten 20 maskierte Täter das Büro von Inter mit Molotow-Cocktails beworfen. Sie sollen auch Autoreifen angezündet haben. Sechs mutmaßliche Täter wurden Polizeiangaben zufolge festgenommen und kurz danach wieder freigelassen.
Kritiker werfen Inter eine prorussische Haltung vor. Auch der ukrainische Innenminister Arsen Awakow hat den Entzug der Sendelizenz gefordert. Regierungskritische Medien in der Ukraine beklagen indes die Beeinträchtigung ihrer Arbeit durch Nationalisten und Behörden.

 

Dan-news.info: „Um 21:40, 23:00 und 2:30 wurden Beschüsse von Jasinowataja und des Dorfes Kominternowo mit Mörsern der Kalibers 82 und 120mm festgestellt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in den Gebieten von Awdejewka und Talakowka.
Neben Mörsern verwendeten die Abteilungen des Gegners bei den Beschüssen auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen.
„Im Gebiet von Alexandrowka und Jasinowataja wurden Scharfschützenaktivitäten festgestellt“, fügte die Quelle hinzu.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Dreimal wurde aus Richtung Staniza Luganskaja das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor mit Panzertechnik und Granatwerfern beschossen.
Aus Richtung Nowoswanowka haben die Kiewer Truppen mit Mörsern des Kalibers 82mm das Dorf Kalinowo beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: PACE-Präsident hofft auf inhaltsreichen Dialog mit Parlamentariern in Moskau
Der Zustand der gegenwärtigen Beziehungen zwischen der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) und dem russischen Parlament ist unbefriedigend, wie der Präsident der PACE, Pedro Agramunt, im Vorfeld des Treffens mit der Führung der Staatsduma in Moskau in einem Interview mit der Agentur RIA Novosti feststellte.
„Ich kann nicht sagen, dass sich die Beziehungen zwischen dem russischen Parlament und der PACE auf einem befriedigendem Niveau befinden“, sagte er und meinte, dass „der heutige Zustand weder der PACE noch Russland Nutzen bringt“. Als Vorsitzender der Parlamentarischen Versammlung könne er die bestehende Situation nicht gleichgültig hinnehmen, so Agramunt.
Wie Agramunt im Interview mit der Agentur betonte, sei es sein „dritter Besuch in Russland seit seiner Wahl zum Präsidenten der PACE im Januar 2016“. Er verwies auf die Tatsache, dass „Russland ein wichtiges Mitglied“ der Organisation sei und dass der Europarat ohne Russland seine „Rolle als gesamteuropäische Organisation nicht spielen und  die Probleme, denen sich der Kontinent gegenüber sieht, nicht effektiv meistern kann“.
„Die Tatsache, dass das Parlament Russlands entschieden hat, keine Delegation zur Sitzung der PACE 2016 zu ernennen, und dass die Stimme der Parlamentarier eines unserer Mitgliedsländer in der Versammlung fehlt – das ist eine Ausnahmesituation“, meinte der PACE-Präsident. Er erinnerte in dem Interview daran, dass das Büro der Parlamentarischen Versammlung Ende Juni eine Deklaration unterzeichnet habe, in der es heißt, dass „Möglichkeiten zum Offenhalten der Kanäle zum russischen Parlament gefunden werden müssen“. Ferner sei dort auf die  Notwendigkeit verwiesen worden „alle Möglichkeiten für einen Dialog zu prüfen, die die parlamentarische Diplomatie vorgeschlagen hat“. Und gerade das tue er, betonte Agramunt. Er  wünsche sich „eine inhaltsreiche Diskussion mit den russischen Parlamentariern, die verschiedenste politische Kräfte vertreten“.
„Gestützt auf die früheren guten Kontakte zur Führung der Staatsduma und des Föderationsrates, hoffe ich, dass dieses Treffen ein weiterer Schritt zur Entwicklung unserer Beziehungen werden wird“, ergänzte der PACE-Präsident.
Er kommt zusammen mit Vertretern der fünf führenden politischen Gruppen der PACE — mit Axel Fischer (Deutschland), Michele Nicoletti (Italien), Jordi Xuclà (Spanien), Ian Liddell-Grainger (Großbritannien) und Tiny Cocks (Niederlande) – am 6. und 7. September nach Moskau, um die Beziehungen zur russischen Seite zu erörtern. Die Delegation wird mit dem Staatsduma-Vorsitzenden Sergej Naryschkin zusammentreffen.
In den Jahren 21014 und 2015 verabschiedete die PACE wegen Russlands Position hinsichtlich der Krim Resolutionen, laut denen Russland das Stimmrecht in der Sitzung, das Recht auf die Mitarbeit in den PACE-Strukturen und an der Wahlbeobachtung entzogen wurde. Russland reichte daraufhin im Januar 2016 bei der PACE keine Dokumente zur Bekräftigung der Vollmachten seiner Delegation ein. Zugleich lehnt Moskau im 20. Jahr seines Beitritts zum Europarat die Zusammenarbeit mit Strasbourg aber nicht ganz ab und hofft ebenfalls auf eine Fortsetzung des Dialogs mit dieser gesamteuropäischen Institution.

 

Ukrinform.ua: Die Diskussion um die Krim war schon 1954 und 1991 abgeschlossen, die Halbinsel war, ist und wird ukrainisch sein.
Das erklärte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, in seiner jährlichen Botschaft an das Parlament am Dienstag.
„Die Erklärung von Putin, dass die Diskussion über die Krim (als Teil Russlands –Anm. der Red.) angeblich abgeschlossen ist, ist seine Halluzination. Diese Debatte war aber wirklich abgeschlossen, nämlich sowohl 1954 als auch 1991.  Krim war, ist und wird ukrainisch sein – es wird keine andere Diskussion geben“, sagte der Staatschef.
Poroschenko betonte weiter, die Hauptaufgabe für ihn sei der Kampf für die Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine in den Grenzen von 1991, als das Volk, darunter auch die meisten Menschen auf der Krim und im Donbass, bei einem Referendum für die Unabhängigkeit des Landes stimmte. „Ich betone, es gab kein weiteres Referendum“, so der Präsident.
Der russische Präsident Putin erklärte vor kurzem, dass die Debatte über die Krim als Teil Russlands beendet sei.

 

Dnr-news.com: Poroschenko erklärte, dass er die Einführung des Kriegszustandes im Land vermeiden möchte
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko erklärte, dass er weder die Einführung des Kriegsrechts noch eine neue Welle von Einberufungen in der Ukraine möchte.
„Ich persönlich würde weder eine Mobilisierung noch den Kriegszustand wollen. Mir schwebt ein ganz anderer Plan für unser Land vor. Aber ob es eine neue Welle der Teilmobilisierung oder eine vollständige Mobilisierung sein wird, hängt letztendlich von Moskau ab“, sagte Poroschenko.
Petro Poroschenko bestätigte, dass er das „Normannische Format“ als den einzigen Weg zur Regulierung des Konfliktes im Donbass betrachtet.
„Die Reintegration der Einwohner des Donbass, die Rückkehr des Donbass, der ukrainischen Regierung in den Donbass wird schwierig. Der einzige Weg dafür kann nur das „Minsker Format“ sein. Und auch das „Normannische Format“. Ein jeglicher Angriff darauf wird nicht zum Erfolg führen“, sagte er.
Seinen Worten nach ist „der einzige Schritt zur Regulierung der politisch-diplomatische, aber auf die Verteidigung gestützt.“

 

Ukrinform.ua: Angesichts der russischen Aggression hängt das Schicksal der Ukraine von der nationalen Einheit und politischen Konsolidierung ab.
Das erklärte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, in seiner jährlichen Rede an das Parlament am Dienstag. „Angesichts der Tatsachen, dass Aggression Russlands gegen die Ukraine andauert und die Kriegsgefahr aus dem Osten die komplizierteste strategische Herausforderung ist, ist die Frage über die nationalen Einheit und politischen Konsolidierung auch die Frage über das Leben und das Tod für unser Land. Das ist eigentlich das wichtigste, was ich heute sagen wollte“, so Poroschenko.

 

Dnr-online.ru: Am 5. September hat die vorläufige Wahlkommission eine Ordnung über die Durchführung der vorläufigen allgemeinen Abstimmung (Primaries) angenommen. Dies teilte der Vorsitzende der Kommission Andrej Korschewskij mit.
„Diese Ordnung bestimmt die grundlegenden Prinzipien, Besonderheiten der Organisation und Durchführung der vorläufigen Abstimmung (Primaries) zu den Wahlen von Kandidaten für Abgeordnete der örtlichen Räte und der Leiter der Verwaltungen. Die Primaries finden gemäß demokratischen Organisationsprinzipien statt, die die Freiheit und das gleiche Teilnahmerecht an der vorläufigen Abstimmung garantieren. Bei der Durchführung der Primaries wird ihre Einfachheit, korrekte Stimmauszählung, Zugänglichkeit und Öffentlichkeit der Information garantiert. Die Primaries werden in Entsprechung zu den Standards der OSZE durchgeführt“, sagte Andrej Korshewskij.
Außerdem hat die vorläufige Wahlkommission eine ganze Reihe wichtiger Entscheidungen getroffen, die für die Durchführung der Primaries notwendig sind, beispielsweise:
– die Festlegung des Datums für die vorläufige Abstimmung, dies ist der 2. Oktober 2016;
– eine Bestätigung einer Ordnung über die Aufstellung und Bedingungen der Registrierung von Kandidaten für die Teilnahme an der vorläufigen Abstimmung;
– eine Entscheidung über die Schaffung eines Komitees zur Akkreditierung von Massenmedien;
– eine Bestätigung der Ordnung zur Registrierung offizieller Beobachter;
– eine Entscheidung über die Bildung von Wahlbezirken und andere.

 

Dnr-online.ru: Am 6. September fand in der Donezker Tugan-Baranowskij-Nationaluniversität für Wirtschaft und Handel eine Aktion „Der Donbass war und wird frei sein“ statt, die dem 73. Jahrestag der Befreiung des Donbass von den Faschisten gewidmet war. In der Universität wurde ein spezieller Briefkasten aufgestellt, in den die Studenten und Lehrer Karten mit Glückwünschen und Wünschen an die Soldaten der DVR einwarfen.
Nach Meinung der Studentin Jana Jakowenko ist eine solche Möglichkeit, sich an die heutigen Verteidiger der Heimat zu wenden, in der jetzigen Zeit sehr wichtig und wertvoll. „Unsere warmen Worte heben den Kampfgeist der Soldaten an der Front und unterstützen sie in ihrem schwierigen und gefährlichen Dienst“, unterstrich sie.
Der Prorektor für wissenschaftlich-pädagogische und erzieherische Arbeit der Hochschule Alexandr Iwantschenko sagte, dass eine solche Initiative sehr nützlich ist. „Wenn man berücksichtigt, dass der bevorstehende Tag der Befreiung des Donbass unter Bedingungen nicht endender Kriegshandlungen stattfindet, hat diese Idee der Studenten eine große erzieherische Bedeutung. Mit ihren Schreiben zeigen unsere Studenten unseren Kämpfern, dass sie hier unterstützt und erwartet werden“, sagte er.
Die Erstsemestlerin Julia aus dem Kujbyschewskij-Bezirk, die selbst erfahren hat, was Krieg ist, weil die Geschosse in benachbarte und in ihr eigenes Wohnhaus eingeschlagen sind, hat auf ihrer Karte den Verteidigern der Republik Worte der Dankbarkeit geschrieben. „Ich will, dass sie jede Karte lesen und wissen, wie stolz wie auf sie sind“, unterstrich sie.
Die Karten werden den Soldaten an der Front am 8. September, am Tag der Befreiung des Donbass von den faschistischen deutschen Besatzern übergeben.

 

De.sputniknews.com: OSZE: Immer mehr Verstöße gegen Waffenruhe im Donbass
Die OSZE-Sondermission hat nach eigenen Angaben am vergangenen Wochenende mehr Verstöße gegen den Waffenstillstand im Donbass registriert als bisher.
Ein Pressesprecher der Mission sagte am Dienstag gegenüber Sputnik: „Die Mission hat am 3. und 4. September zunehmende  Verstöße gegen den Waffenstillstand im Donezbecken verzeichnet. An diesen Tagen wurden 26 bzw. 43 Explosionen registriert“, so der Sprecher.
Die Waffenruhe, die bei einer Sitzung der Kontakt-Gruppe am 26. August in Minsk vereinbart worden war, gilt seit der Nacht des 1. Septembers. Laut dem Pressedienst der Spezialmission hatte es in der vorangegangenen Berichtsperiode nur drei Explosionen gegeben…

 

Dnr-online.ru: Am 5. September fand in Donezk eine Sitzung der Arbeitsgruppe zu Fragen der örtlichen Wiederaufbau- und Entwicklungsprogramme für die Ökonomie und den sozialen Bereich statt. Der stellvertretende Bürgermeister von Sneshnoje Walerij Boldarew berichtete über die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2016.
„Das Produktionspotential der Stadt ist in mehreren Branchen vertreten, ein besonderes Gewicht bezüglich des Umfangs des Absatzes nimmt die Kohleindustrie ein. Der für die Stadt grundlegende Betrieb in diesem Bereich ist das republikanische Unternehmen „Sneshnojeantrazit“. Es ist festzustellen, dass im letzten Jahr im Bergwerk „Sarja“ drei neue Abbauorte in Betrieb genommen wurden. Ein weiterer großer Produktionsbetrieb ist das staatliche Unternehmen „Sneshnjanskchmmasch“, das auf die Produktion Maschinen für den Gas- und Erdölbereich, für Kühl- und Wärmeanlagen und Kompressoren spezialisiert ist“, teilte er mit.
Außerdem berichtete Walerij Boldarjew über die Durchführung von Maßnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität der Bevölkerung und der Verschönerung des Stadtgebiets. „Zur Erhöhung der Lebensqualität der  Bevölkerung wurden vier Unternehmen für alltägliche Dienstleistungen und Sportplätze für Kinder eröffnet, 43 städtische Sportveranstaltungen durchgeführt, 152 Linden und Kastanien, 62 Hecken, 12.000 einjährige Blumen gepflanzt. Es wurde die Lieferung, Lagerung, Verteilung und Ausgabe von humanitärer Hilfe aus Donezk und Makejewka organisiert. Es wurden 9597 humanitäre Pakete ausgegeben“.
Besondere Aufmerksamkeit widmete der stellvertretende Bürgermeister dem Wiederaufbau zerstörter Objekte der sozialen Infrastruktur: „In der Mittelschule Nr. 7 wurden das Dach, Türen und Fenster repariert, ein Teil der inneren Arbeiten ist erledigt. Die Mittelschule Nr. 2 ist in die 3. Wiederaufbauetappe aufgenommen. Die Arbeiten an den städtischen Vorschuleinrichtungen Nr. 14 sind zu 95% abgeschlossen. Zur Absicherung einer stabilen Arbeit der Infrastrukturobjekte wurden Apparaturen der Stromversorgung ausgetauscht, zwei Kessel des Heizwerks Nr. 10 wurden grundlegend erneuert“.
„Zur Schaffung günstiger Bedingungen für die Entwicklung des Geschäftswesens wurden drei Informationsversammlungen mit Unternehmen, 27 Märkte durchgeführt sowie ein Seminar unter Teilnahme der Gewerkschaftsorganisationen der Arbeiter der Unternehmen im Handel und der Lebensmittelversorgung der Republik“, sagte Walerij Boldarjew.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Poroschenko: Verlust des russischen Marktes kostet Ukraine 15 Milliarden Dollar
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Kiews Verluste wegen der von Russland verhängten Einschränkungen auf 15 Milliarden US-Dollar geschätzt. Moskaus Vorgehen bezeichnete Poroschenko als „Wirtschaftsschock“. Ihm zufolge gehen die ukrainischen Exporte nach Russland weiter zurück.
„Im Jahr 2015 ist unser Export nach Russland gegenüber 2014 um 50 Prozent geschrumpft. Das ist bei weitem nicht das Ende: in den ersten sechs Monaten (2016 – Anm. d. R.) ist ein Rückgang von 34 Prozent zu beobachten. Russlands Anteil am ukrainischen Export beträgt lediglich neun Prozent, wobei sich die Tendenz zu einer weiteren Senkung abzeichnet“, sagte Poroschenko in seiner Jahresbotschaft an das Parlament.
Die Ukraine habe wegen der Wirtschaftsrezession Dutzende, wenn nicht Tausende Arbeitsplätze verloren. Diese Wirtschaftsaggression ist Poroschenko zufolge einer der Hauptgründe für die drastische Verschlechterung des Lebensstandards.
Kiew benötige zudem rund drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Militärausgaben. Dies sei ein Maximum, mit dem Kiew zurzeit rechnen könne.
„Das ist zu viel im Vergleich zur Mitte der 2000er Jahre, als lediglich etwa ein Prozent für diese Zwecke ausgegeben wurde, aber zu wenig für ein Land, das sich im Kriegszustand befindet“, betonte Poroschenko.
Die „Militärlast“ auf den Haushalt und den Sozialbereich sei ihm zufolge „kritisch hoch“.
Der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hatte am 29. Dezember 2015 der Regierung erlaubt, Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu verhängen. Das war ein Gegenschritt, nachdem der russische Premier Dmitri Medwedew die Ukraine auf die Liste jener Länder gesetzt hatte, für die das Lebensmittelembargo gilt. Es erstreckt sich ebenso auf die EU-Länder, die USA, Kanada, Norwegen, Australien, Albanien, Montenegro, Island und Liechtenstein. Das Embargo für ukrainische Waren gilt in Russland seit Anfang dieses Jahres.
Die Beziehungen zwischen Moskau und Kiew sind angesichts der Ukraine-Krise seit der Wiedervereinigung der Krim und von Sewastopol mit Russland 2014 schwer belastet, was sich auch auf die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen beider Länder ausgewirkt hat.

 

Ukrinform.ua: Derzeit werden 40 Importverträge zur Lieferung der Verteidigungsmittel für die ukrainische Armee in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar ausgeführt.
Das teilte der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, in seiner jährlichen Botschaft an das Parlament am Dienstag mit. „Unsere Freunde haben Panzertechnik, unbemannte Flugzeuge, Telekommunikationsgeräte übergeben. Vor einigen Wochen wurde eine große Partie von Nachtsichtgeräten geliefert. Die nächste Partei kommt bald“, sagte der Staatschef.
Poroschenko betonte dabei, dass sich die Ukraine in erster Linie auf sich selbst, auf ihre Armee und ihre Militärindustrie stützen müsse.

 

Dan-news.info: „Gegen 8:00 hat die ukrainische Seite mit Mörsern des Kalibers 120mm das Dorf Sachanka beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden von den Positionen des Gegners im besetzten Wodjanoje mindestens 10 Mörsergeschosse abgeschossen. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Die Lage entlang der Kontaktlinie hat sich verschärft. Vom 5. auf den 6. September wurde das Regime der Feuereinstellung von den ukrainischen Streitkräften nicht eingehalten, es wurden in den letzten 24 Stunden vier Beschüsse auf die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowo und am Denkmal des Fürsten Igor festgestellt. Zum Glück gibt es keine Opfer“, sagte Marotschko.
„Im Gebiet von Sewerodonezk wurden zwei Panzerkompanien mit 16 Panzern, zwei Ural-Lastwagen mit Personal und neun Tankwagen stationiert“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.
„Um die Entdeckung der Konzentration verbotener Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie zu verhindern, hat das Kommando der sogenannten „ATO“ befohlen zu tarnen und neue Positionen unter Nutzung natürlicher Örtlichkeiten, Unterstände und Tarnmaßnahmen vorzubereiten“, berichtete Marotschko.
„Außerdem wurde von uns Luftaufklärung des Gegners über dem Territorium der Republik mit Drohnen festgestellt, um die Stationierung von Kräften und Mitteln sowie die Frontpositionen der Volksmiliz zu erkunden“, fuhr er fort.
„Trotz der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung und der Verlagerung von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte an die Kontaktlinie gehen wir wie zuvor von einer Regelung des Konflikts im Donbass auf dem Weg des friedlichen Dialogs aus und erfüllen dazu bedingungslos die Vereinbarungen des Minsker Formats“, versicherte der Major.
Der Vertreter der Volksmiliz lenkte die Aufmerksamkeit auf die Unfähigkeit der politischen Führung der Ukraine, die Ordnung aufrecht zu erhalten und auf Ausschreitungen der Freiwilligenbataillone selbst im Zentrum von Kiew zu reagieren.
„Wie wir in den Medien sehen konnten, haben Strafsoldaten des Freiwilligenbataillons „Ajdar“ randaliert und das Gebäude des Fernsehsenders „Inter“ angezündet, in dem sich Personal befand“, sagte er.
„Nach Auffassung der Nationalisten ist der Sender nicht ausreichend patriotisch. Wenn die Nationalisten solche Ausschreitungen im Zentrum der Hauptstadt betrieben, so können wir nur raten, was sie in der Zone der sogenannten „ATO“ gegenüber der friedlichen Bevölkerung der grenznahen Gebiete tun“, unterstrich Marotschko.

 

Ukrinform.ua:  Die Aktivisten haben die Blockade der Zentrale des TV-Senders „Inter“ aufgehoben.
Nach ihren Worten hätten sie mit dem Sender eine Einigung über die Änderung der Redaktionspolitik erzielt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Der Sender solle seine Redaktionspolitik in den nächsten fünf Tagen ändern und den Vize-Direktor des Unternehmens „ Nationale Informationssysteme“ Igor Schuwalow entlassen.
Die Protestler blockierten die Tätigkeit von „Inter Media Group“ seit dem 5. September.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Wieder Menschen im Feuer – „Brennt in der Hölle, Schweinehunde!“
Der Reporter Oleh Reschetnjak, dem es bei dem Brandanschlag auf den ukrainischen Sender „Inter“ vom Sonntag gelungen war, sich zusammen mit anderen Mitarbeitern aus dem brennenden Gebäude zu retten, hat über seine Erlebnisse in einem Interview mit Sputnik gesprochen.
Wie Reschetnjak sagte, hatte er sich zunächst im dritten Stockwerk befunden, als er von dem Anschlag erfuhr. Er habe versucht nach unten zu gelangen, aber das Feuer im Erdgeschoss habe immer stärker gewütet.
„Da brannte alles, Menschen schrien, manche weinten. Und ich hörte unsere Mitarbeiter schreien ‚Lassen Sie uns, lassen uns raus, hier gibt es keine Luft mehr!‘  Und da begriff ich, dass die Menschen nicht auf die Straße gelassen wurden, die Türen waren verschlossen“, kommentierte der Journalist.
Unten war eine Falle. Die Journalisten versuchten nach oben zu fliehen und sich auf dem Dach in Sicherheit zu bringen.
„Ich sage es aufrichtig, ich war nicht so sehr erschrocken, ich hatte mehr Angst um die Menschen. Ich verstand, dass unter uns Frauen waren, die selbst nichts unternehmen konnten. Bei ihnen kam blitzschnell Panik auf“, betonte Reschetnjak.
Manche Menschen auf der Straße sollen aggressiv gestimmt gewesen sein. Sie riefen den Mitarbeitern von „Inter“ zu: „Brennt in der Hölle, Schweinehunde!“  Andere jedoch erwiderten: „Ihr, Spinner, es sind doch Menschen drinnen!“
Maskierte Verbrecher hatten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew das Büro des TV-Senders „Inter“ in Brand gesetzt. Die Polizei hat sechs mutmaßliche Täter festgenommen. Bei dem Brand wurde niemand verletzt, wie das Nachrichtenportal liga.net meldet.
Im Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf das „Inter“- Gebäude und der Blockade der Ausgänge kommt die Tragödie in Odessa im Mai 2014 in Erinnerung. Damals war es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Aktivisten der Anti-Maidan-Bewegung und Schlägern der regierungsnahen Nationalisten-Miliz „Rechter Sektor“ gekommen.
Die Rechtsextremen steckten ein Zeltlager in Brand, in dem Unterschriften für ein Referendum über die Zukunft des Gebietes Odessa gesammelt wurden.
Mehrere Anti-Maidan-Aktivisten suchten im benachbarten Gewerkschaftshaus Zuflucht. Die Nationalisten blockierten das Gebäude und bewarfen es mit Brandflaschen. Bei dem Feuer und dem von den Rechtsextremisten angestifteten Massaker wurden nach amtlichen Angaben 48 Menschen getötet und weitere 250 verletzt.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR ist weiterhin relativ ruhig.
Insgesamt haben in den letzten 24 Stunden die ukrainischen Truppen 49 Mal das Territorium der Republik beschossen.
Es wurde die Anwendung von Artilleriesystemen des Kalibers 122mm durch die ukrainischen Streitkräfte beim Beschuss des Territoriums der Ortschaften der Republik festgestellt, es wurden zehn Schüsse abgegeben, weiter wurden mit 120mm- und 82mm-Mörsern 28 Mörsergeschosse abgeschossen. Außerdem erfolgte der Beschuss durch die ukrainischen Truppen mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen.
Mit Artillerie und Mörsern wurden Jasinowataja, Kominternowo und der Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen.
Die Beschüsse in Verletzung der Befehle des ukrainischen Militärkommandos auf die Ortschaften der Republik wurden vom 46. Bataillon für Spezialeinsätze „Donbass-Ukraina“ unter dem Kommando von Oberst W. W. Wlasenko und Soldaten des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte unter Führung des Brigadekommandeurs Oberst S. W. Sabolotnyj durchgeführt.
Dabei hat unsere Aufklärung festgestellt, dass die Soldaten des 46. Spezialbataillons „Donbass-Ukraina“ bei Krasnogorowka an ihren Positionen einen Schießplatz für reiche Touristen gegen Bezahlung eingerichtet haben. Das Feuer wird von den Touristen und den nationalistischen Kämpfern mit verschiedenen Waffenarten in Richtung Donezk eröffnet. Wir bitten die OSZE-Beobachter, die Aufmerksamkeit darauf zu richten.
Im Verlauf der letzten 24 Stunden hat der Gegner weiterhin Kräfte und Mittel an einigen Teilstücken der Kontaktlinie konzentriert. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Nowotroizkoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei Panzern entdeckt;
– Nikolajewka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung eines Munitions- und Treibstofflagers der 30. mechanisierten Brigade im Gebiet der Ortschaft festgestellt;
– Krasnogorowka, 2 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 120mm-Mörsern entdeckt.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Nach Informationen einer unserer Quellen in der 30. mechanisierten Brigade ist in deren Abteilungen ein Sinken der Qualität der inneren Dienste festzustellen. Unter anderem schafft das Personal des 3. mechanisierten Bataillons der 30. mechanisierten Brigade im Gebiet von Nowotroizkoje Bedingungen für den Diebstahl von Waffen bei den Soldaten und den ungehinderten Überfall auf Wachtposten. Außerdem wurden in der Brigade Fakten von Unterschlagung von Treibstoff in besonders großem Ausmaß festgestellt, in Zusammenhang damit fehlt in den untergeordneten Abteilungen Treibstoff, was die Kampffähigkeit senkt.
Von unserer Aufklärung wurde ein neues Schema des Betrugs der Bürger der Ukraine durch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Unter anderem werden unter dem Anschein geplanter Übungen von Reservisten Bürger der Ukraine zur Übung auf die Truppenübungsplätze in den Oblasten Charkow, Tschernigowsk, Nikolajewka und Lwow einberufen und im weiteren zwangsweise in die „ATO“-Zone geschickt. Es wurden schon betrogene Bürger in den Abteilungen der 30. mechanisierten Brigade, der 57. Panzergrenadierbrigade und der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Im Zusammenhang damit rufen wir die männliche Bevölkerung der Ukraine auf, ihr Leben zu schützen und nicht auf die Ausreden des ukrainischen Militärkommandos hereinzufallen.

 

De.sputniknews.com: Russland liegt im internationalen QS World University Ranking 2016/17 auf Platz 26. Die Hochschulen im Land schneiden demnach immer besser ab. Vier russische Universitäten sind seit dem letzten Jahr um mehr als hundert Punkte gestiegen. Dies zeigt die am Dienstag auf der Webseite veröffentlichte Evaluierung.
22 russische Hochschulen wurden in das diesjährige Ranking aufgenommen. Die drei besten des Landes sind der Evaluierung zufolge die Moskauer Lomonossow-Universität (Platz 108), die staatliche Universität in St. Petersburg (Platz 258) und die Universität in Nowosibirsk (Platz 291). Letztere ist zum ersten Mal im Ranking bewertet worden. Auf der Website heißt es „Russland steigt bedeutend hoch“…

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der LVR haben einen Agenten des Sicherheitsdienstes der Ukraine festgenommen, der versucht hat, in den Dienst bei der Volksmiliz der Republik aufgenommen zu werden. Dies teilte heute die Leiterin des Zentrums für Verbindungen mit der Öffentlichkeit des Ministeriums Jewgenija Lubjenko mit.
„Im Rahmen der Durchführung von Gegenaufklärungsmaßnahmen, die auf die Aufdeckung und Unterbindung von Spionage- und Sabotageaktivitäten von Agenturen ausländischer Spezialdienste zum Schaden der Sicherheit und den Interessen der LVR gerichtet sind, wurde vom Staatssicherheitsministerium ein 37jähriger Mann aus dem Rowenskaja-Oblast festgenommen“, sagte wie.
„Im Juni 2016 wurde Walentin Moshajew von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine angeworben und erhielt den Codenamen „Archip“. In einem Ausbildungslager des Sicherheitsdienstes der Ukraine, das in Sokiritschi im Oblast Wolyn liegt, durchlief Moshajew eine  Spezialausbildung, nach der ihm die Aufgabe des Sammelns von Informationen militärischen Charakters in den Abteilungen der Volksmiliz der LVR übertragen wurde. Zu Beginn der Realisierung der Operation des Sicherheitsdienstes der Ukraine wurde „Archip“ von Mitarbeitern der Staatssicherheit festgenommen“, erläuterte Ljubenko.
Wie Moshajew selbst sagte, war er zuvor von Rechtsschutzorganen der Ukraine festgenommen worden, weil er sich der Mobilisierung entzogen hatte. Im Austausch gegen das Fallenlassen eines Strafverfahrens wurde ihm vorgeschlagen, mit ukrainischen Spezialdiensten zusammen zu arbeiten.
„Der Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine Major Pjotr Wasiljewitch Swjaginzew führte mit mir ein Aufklärungsgespräch, in dem er auf zwei Varianten hinwies, die möglich sind: eine „gute“ und eine „schlechte“. Bei der „schlechten“ Variante wurde die Aufnahme eines Strafverfahrens gegen mich in Betracht gezogen oder die Übergabe an nationalistische Bataillone, „die mit mir kurzen Prozess machen“. In der „guten“ Variante schlug er eine Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst der Ukraine vor“, berichtete der Festgenommene.
„Das Wesen meiner Aufgabe bestand darin, auf das Territorium der LVR zum Sammeln von Informationen über die Zahl des Personals der Volksmiliz nach Kategorien zu fahren. Diese Informationen musste ich am 1. jeden Monats per SMS auf die Handy-Nummer 097-356-90-64 senden, in der in numerischem Format die Anzahl des Personals angegeben wurde: Offiziere, Fähnriche, Sergeanten, Soldaten“, erläuterte er.
„Sie alle wissen gut, dass auf dem Territorium der Ukraine ein Staatsstreich erfolgt ist, in dessen Verlauf faschistische Bewegungen an die Macht kamen, die mit allen Personen, die ihre Bedingungen nicht erfüllen, kurzen Prozess machen. Es war natürlich schwer, eine solche Entscheidung zu treffen, aber ich habe auf dem Territorium der Ukraine eine Familie und fürchtete um ihre Sicherheit“, fügte Moshajew hinzu.
Er lenkte die Aufmerksamkeit darauf, dass die harten Bedingungen, die ihm die Anwerber stellten, keine Bezahlung vorsahen.
„Das, was dort in den Massenmedien veröffentlicht wird, entspricht nicht der Wirklichkeit und ich bedaure sehr, was ich getan habe“, fügte er hinzu.
Ljubenko teilte mit, dass gegen Moshajew ein Strafverfahren nach § 336 Strafrechtsbuch der LVR „Spionage“ eröffnet wurde. Es werden Ermittlungen durchgeführt.

 

De.sputniknews.com: EU fordert Ermittlungen zu Brandanschlag auf oppositionellen TV-Sender in Kiew
Die EU hat die Ukraine zur genauen Ermittlung des Brandanschlags auf das Büro des oppositionellen TV-Senders „Inter“ in Kiew aufgerufen, wie Maja Kocijancic, Sprecherin der EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton am Dienstag in Brüssel den Journalisten mitteilte.
„Wir rufen zu einer sorgfältigen Ermittlung von diesem Vorfall auf“, sagte Kocijancic. Sie forderte zudem die Regierung in Kiew auf, alle Massenmedien und deren Mitarbeiter zu schützen.
Am 4. September haben 20 maskierte Täter das Büro von „Inter“ mit Molotow-Cocktails beworfen. Sie sollen auch Autoreifen angezündet haben. Sieben Menschen wurden verletzt. Die Leitung des TV-Senders bezeichnet den Vorfall als Druck.
Kritiker werfen „Inter“ eine prorussische Haltung vor. Der Sender steht auch wegen zahlreicher Programme auf Russisch unter Kritik. Präsident Poroschenko hatte zuvor beklagt, dass der Anteil der ukrainischsprachigen Sendungen im ukrainischen Fernsehen äußerst klein sei und forderte die Sender-Eigentümer, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.
Auch der ukrainische Innenminister Arsen Awakow hat den Entzug der Sendelizenz gefordert. Regierungskritische Medien in der Ukraine beklagen indes die Beeinträchtigung ihrer Arbeit durch Nationalisten und Behörden.

 

 

Abends:

 

 

Dan-news.info: Aktivisten der humanitären Mission „Zentrum zur Entwicklung des Donbass“ haben die Reparatur eines Bombenschutzraums im Gebäude des Kulturpalastes des Trudowskaja-Bergwerks abgeschlossen. Dieses Objekt ist seit Beginn der Kämpfe faktisch zum zweiten Zuhause für die Einwohner der Siedlung Trudowskije im Westen von Donezk geworden.
„Leider können wir die Kämpfe nicht verhindern, aber für uns war es wichtig, alles uns Mögliche zu tun, damit die Umstände des Aufenthalts im Schutzraum bequemer werden. Vor allem für die kleinen Bewohner“, erzählte die Vorsitzende des Zentrums Anastasija Chmelnizkaja.
Nach ihren Wochen haben seit Beginn der Kämpfe mehr als 50 Einwohner vor den ukrainischen Geschossen hier Schutz gesucht. Wegen der nicht endenden Beschüsse kommen zurzeit 27 Menschen zum Übernachten hierhin, sieben von ihnen sind Kinder verschiedenen Alters.
Der Schutzraum wurde in den 50er Jahren des 20. Jahreshunderts gebaut und war lange Zeit geschlossen. Die Kellerräume sind recht feucht und kalt, die Einwohner der Siedlung mussten auf Holzpaletten übernachten. Mit feuchten Leitungen gab es auch Probleme, weswegen der Schutzraum oft keinen Strom hatte. Aktivisten des Zentrums zur Entwicklung des Donbass installierten eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, die nach Abschaltung des allgemeinen Netzes noch 48 Stunden funktioniert. Außerdem wurden die Leitungen repariert. Es wurden sieben Diodenlampen installiert, fünf Lichtschalter, drei Steckdosen und ein Heizgerät. Außerdem wurden in der Einrichtung Schönheitsreparaturen durchgeführt – die Wände und Decken gestrichen.
„Als in Marjinka der Kampf begann, sind wir zur Schwiegermutter nach Donezk gefahren“, sagte die Einwohnerin der Siedlung Swetlana Schinkarewa. „Aber auch dort war es nicht ruhig. Im Jahr 2014 wurde ständig geschossen. Uns hat der Schutzraum gerettet. Oft mussten wir in ihm nicht nur übernachten, sondern auch einige Tage unterirdisch leben, eine Ruhepause abwarten“.
Schinkarewa lebte mit Mann und Tochter Uljana in Marjinka. Aber nachdem das Haus, in dem die Familie lebte, von ukrainischer Artillerie beschädigt wurde, mussten sie nach Donezk fahren. Uljana ist vier Jahre alt, aber den Schutzraum nennt sie ihr zweites Zuhause – dort fühlt das Mädchen sich ruhiger. „Dort gefällt es mir. Dort wird nicht geschossen und dort habe ich Freunde, mit denen ich gerne spiele „ sagte Uljana.
Nach den Worten der Einwohner mussten sie während der aktiven Kämpfe oft Feste, darunter Geburtstage und sogar Weihnachten und Neujahr in dem Schutzraum feiern. Dank der Arbeit der Aktivisten können die Einwohner hier mindestens zwei Tage unter mehr oder weniger bequemen Umständen verbringen.

 

De.sputniknews.com: USA lockern Sanktionen gegen russischen Rüstungskonzern
Die USA haben ihre gegen den russischen Rüstungskonzern Rosoboronexport verhängten Sanktionen gelockert. „Verträge über die technische Wartung von Mi-Hubschraubern in Afghanistan fallen nicht mehr unter die Restriktionen“, wie Vizegeneraldirektor der Firma, Sergej Goreslawski, am Dienstag mitteilte.
„Die von der amerikanischen Seite bereits am 24. November 2015 getroffene Entscheidung gilt vorerst zwei Jahre und kann auch verlängert werden“, sagte der Manager am Rande des am Dienstag in Kubinka bei Moskau eröffneten militärtechnischen Forums „Armee-2016“. Die Sanktionen gegen Rosoboronexport waren am 2. September 2015 verhängt worden.

 

Dan-news.info: Gedenkaktionen aus Anlass des 73. Jahrestags der Befreiung des Donbass fanden heute in sechs Städten der DVR statt. Die Einwohner ehrten das Andenken der gefallenen sowjetischen Soldaten und der Opfer der Besatzung der Städte, die Veranstaltungen fanden auf Plätzen, an Denkmälern und Gedenkstätten statt.
In Makejewka versammelten sich Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs, Abgeordnete des Volkssowjets, Vertreter der örtlichen Behörden und weitere Bürger am Gedenkkomplex „Ewiges Feuer“ im Zentrum der Stadt. Die Teilnehmer der Aktion erinnerten an das Leben unter der Okkupation und wiesen auf die tragische Statistik der Kriegsjahre hin.
„Etwa 17.000 unserer Landsleute, Soldaten und Offiziere, sind nicht zurückgekehrt. In Makejewka wurden in den Jahren der Besatzung 30.000 Menschen der Zivilbevölkerung vernichtet“, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
Die Versammelten dankten den Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs für ihre Heldentaten und schenkten ihnen Blumen. Das Andenken der gefallenen sowjetischen Soldaten wurde mit einer Schweigeminute geehrt. Danach wurden Blumen am Denkmal niedergelegt.
Der Pressedienst der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ teilte mit, dass der Befreier und der Opfer der Besatzung heute auch in Donezk, Schachtjorsk, Sneshnoje, Jasinowataja und Telmanowo gedacht wurde. Die Gedenkaktionen besuchten Tausende von Bürgern.
Der Tag der Befreiung des Donbass wird jährlich am 8. September begangen. An diesem Tag wurde im Jahr 1943 das Zentrum des Oblast – Stalino (heute Donezk) – befreit.

 

Rusvesna.su: Ein Soldat der ukrainischen Armee wurde zu 5 Jahren Haft verurteilt für die Weigerung, in der „ATO-Zone“ Dienst zu tun
In der Region Odessa wurde ein Offizier des Rekrutierungsbüros zu 5 Jahren Haft verurteilt, weil er sich weigerte, in die „ATO-Zone“ zu gehen. Dies berichtet der Pressedienst der Militärstaatsanwaltschaft der Südlichen Region.
„Der Offizier der Abteilung für Komplettierung des Owidioplosky-Militärkommissariats des Gebietes Odessa, der mit der Auffüllung der militärischen Einheiten unter anderem in der „ATO-Zone“ verantwortlich war, hatte im Mai 2015 offen den Befehl des Kommandeurs der Landstreitkräfte der Streitkräfte der Ukraine und des Kommissars des Owidioplosky-Militärkommissariats bezüglich einer Versetzung zu einem neuen Dienstort verweigert, nämlich in eine neue Einheit, die im Bereich der sogenannten Antiterroroperation“ stationiert ist.
Laut Gerichtsbeschluss des zuständigen Bezirksgerichts wurde der Militärangehörige schuldig gesprochen der Begehung einer Straftat, gemäß § 402 des Strafgesetzbuches der Ukraine Bd 3 (Ungehorsam) wurde er zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt“, heißt es in der Erklärung.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: +++ WICHTIGER APPELL von Alexey Smirnov an alle Donbass-Freunde in Deutschland: „GEBT ACHT VOR FÄLSCHUNGEN UND TRAUT KEINEN BETRÜGERN!“ +++
Hallo, liebe Freunde! Hier ist das humanitäre Bataillon „Angel“. Ich möchte mich bei allen unseren UNterstützern und Freunden bedanken. Zudem will ich euch darauf hinweisen, dass es im Internet sehr viele unehrliche Organisationen gibt, die in unserem Namen Spenden sammeln etc.
Deshalb möchte ich euch hiermit mitteilen, dass wir weltweit mit niemandem kooperieren. Außer in Deutschland, mit den freiwilligen Helfern der Gruppe REMEMBERS. Ansonsten kennen wir keine anderen Organisationen und arbeiten somit auch mit keinem anderen zusammen. Deshalb:
GEBT ACHT VOR FÄLSCHUNGEN UND TRAUT KEINEN BETRÜGERN!
Liebe Grüße an alle! Wir lieben euch!
Hochachtungsvoll
Euer Bataillon ANGEL“
https://www.facebook.com/remembers.europeanfront/videos/958912374230815/

 

 

Advertisements
Standard

Ein Gedanke zu “Presseschau vom 06.09.2016

  1. Pingback: Presseschau vom 06.09.2016 — Alternative Presseschau | Steven25's Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s