Presseschau vom 04.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

Dan-news.info: Mit einem großen Demonstrationszug begingen heute die Einwohner von Gorlowka den 237. Jahrestag der Gründung der Stadt.
An den Feierlichkeiten nahmen der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko, seine Stellvertreter sowie die Leiter der Bezirksverwaltungen der Stadt teil.
„Gratulation zum Festtag, vom Krieg gebrannte Stadt! Heute werden wir nicht an Schlechtes denken, sondern werden uns erholen und einen Feiertag begehen, den wir uns mit unserer Arbeit und unserem Leben verdient haben. Die Stadtverwaltung hat alles getan, damit der Festtag stattfindet. Wenn Sie sich jetzt umdrehen und nach hinten sehen, sehen Sie, wie viele Menschen heute gekommen sind. Ich gratuliere allen zum Feiertag! Wünsche allen Glück!“, sagte Prichodko.
Der Zug ging durch das Zentrum der Stadt auf den Platz der Revolution von 1905. Dort fand ein Festkonzert unter Teilnahme von Amateurkollektiven statt sowie ein Festival der Farben.

 

Vormittags:

 

Ukrinform.ua:  In der EU gibt es keine großen Meinungsverschiedenheiten über die Voraussetzungen für die Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland.
Die Aufhebung der Sanktionen sei an eine vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens geknüpft und es gebe keine Absichten, davon abzurücken, erklärte die EU-Außen- und Sicherheitsbeauftragte, Federica Mogherini, am Freitag, nach Beratungen der EU-Außenminister in Bratislava. Über eine Verlängerung der Sanktionen würden die EU-Länder im Oktober beraten.

 

wpered.su: http://wpered.su/2016/09/04/fausto-marini-nasha-cel-dobitsya-okazaniya-kak-mozhno-bolshej-pomoshhi-donbassu/
Ein Korrespondent der Seite „Wperjod“ führte ein Interview mit Fausto Marini, einem Vertreter der italienischen nichtkommerziellen Organisation „Coordinamento Ucraina Antifascista“ (Koordination der antifaschistischen Ukraine).
Fausto, guten Tag! Erzählen Sie bitte, was weiß der durchschnittliche Italiener über das Geschehen im Donbass?
Guten Tag! Auf diese Frage ist es nicht einfach zu antworten, weil sie mit dem Problem des Imperialismus verbunden ist. Ich versuche es zu erklären. Imperialismus bedeutet Widerspruch, weil alle Imperialisten, sowohl die amerikanischen als auch die europäischen, in gleicher Weise sagen: Wir sind die Entdecker der wahren Demokratie, unsere Demokratie ist die beste der Welt. Und damit ist für sie alles gesagt. Aber gleichzeitig helfen sie den übelsten Faschisten, den übelsten islamistischen Extremisten und finanzieren alle echten und überzeugten Antikommunisten. Und so wurde für den Donbass ein großer Widerspruch erzeugt, weil amerikanische und europäische Imperialisten die übelsten Faschisten in Kiew finanzieren. Die Kiewer Regierung ist nicht einfach antidemokratisch, es ist eine Regierung von Mördern. Sie können sich als unsere Freunde und Demokraten darstellen, weil sie ihr wahres Gesicht nicht zeigen dürfen. Aus diesem Grund will die Regierung in einem solchen Land wie Italien nicht über den Donbass sprechen und wenn die Regierung nicht über den Donbass spricht, dann tun Zeitungen, Fernsehen und andere Massenmedien dies auch nicht. Nur Komitees, die für den Donbass organisiert wurden, sprechen darüber, es ist offensichtlich, dass wir nicht viel Geld haben und keine Kontrolle über die Zeitungen. So gibt es in Italien keinerlei gesellschaftliche Meinung über den Donbass, weil die Mehrheit des Volks nichts über ihn weiß.
Sie betreiben Arbeit zur Bildung einer alternativen Sichtweise über den Donbass?
Was die offizielle Information großer Zeitungen und Fernsehsender betrifft, in den seltenen Fällen, wenn sie überhaupt über den Donbass reden, sagen sie, dass dort nur prorussische Organisationen sind, dass dort die russische Armee aktiv ist, so denken sie. Wir erfüllen weiterhin unsere Aufgabe, aber Sie müssen verstehen, dass unsere Möglichkeiten begrenzt sind, weil wir begrenzte finanzielle Mittel haben, weil unsere Organisation ausnahmslos aus arbeitenden Menschen besteht. Wir können vielleicht 10% der Bevölkerung Italiens erreichen.
Fausto, ist es Ihnen gelungen, einen offiziellen Kontakt im Donbass herzustellen?
Die Gewerkschaftsföderation der LVR hat uns offiziell freundschaftliche Beziehungen angeboten.
Arbeiten Sie an irgendwelchen humanitären Projekten im Rahmen der Hilfe für den Donbass oder werden solche schon durchgeführt?
Ja, im Koordinationszentrum werden solche Arbeiten unternommen. Bis jetzt haben wir 950kg Medikamente und andere Materialien in den Donbass gebracht. Wir bemühen uns auch zu klären, ob es möglich ist, eine Organisation zu gründen, um Menschen hierhin zu schicken, die mit Ihnen arbeiten können.
Welche Solidaritätsaktionen mit den Volksrepubliken führen Sie in Italien durch?
Wir führen Kundgebung durch, auf denen wir mit Menschen reden, wir organisieren auch Kundgebungen mit Musikgruppen durch, auf die auch die Jugend kommt.
Erzählen Sie ein wenig über Ihre persönlichen Pläne für die Zukunft, wie Sie die Organisationen einer Zusammenarbeit mit den Volksrepubliken sehen, mit den fortschrittlichen Kräften in den Volksrepubliken, mit den Kommunisten
Unser Ziel ist es, dem Donbass so viel Hilfe wie möglich zu leisten und daran arbeiten wir. Wir bemühen uns, in unsere Komitees auch Parteien zu bekommen, von denen einige manchmal gesagt haben, dass sie am Schicksal des Volkes des Donbass Anteil nehmen.
Danke für das Gespräch!

 

De.sputniknews.com: Nach dem Statement Wladimir Putins über nahenden Kompromiss mit den USA in Syrien spricht US-Präsident Barack Obama von anhaltenden „schweren Differenzen“ und fordert von Moskau Zugeständnisse.
Russlands Präsident Putin hatte am Freitag gesagt, zwischen Russland und den USA zeichne sich eine Einigung zum Kampf gegen den Terrorismus in Syrien ab. Die Verhandlungen kämen schwer voran, liefen jedoch in die richtige Richtung. Am Samstag nannte Putin die Bedingungen für ein „Tauwetter“ zwischen Moskau und Washington.
US-Staatschef Barack Obama äußerte am selben Tag nach einem Treffen mit der britischen Premierministerin Theresa May am Rande des G20-Gipfels in China: „Wir haben schwere Differenzen mit den Russen bezüglich der (Konflikt-) Parteien, die wir unterstützen.“ Um diese auszuräumen, solle Moskau Zugeständnisse machen. Dabei räumte Obama ein, dass die Verhandlungen mit Russland die Schlüssel zur Regelung in Syrien seien.

 

Lug-info.com: Gratulation des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij zum Tag der Erdgas- und Erdölindustrie
Sehr geehrte Gas- und Erdölarbeiter!
Dank Ihrer hohen Professionalität und Patriotismus sind während der ganzen Zeit des Kriegs und der Blockade Gas und Treibstoff zu den Verbrauchern gelangt. Und wenn aufgrund von Beschüssen, Diversion, Intrigen von Oligarchen Verzögerungen auftraten, wurden sie schnell und zuverlässig beseitigt.
Mehr noch, wir haben den weiteren Anschluss von Ortschaften an die Gasversorgung wieder aufgenommen. Und wenn unsere hauptsächlichen erdölbesitzenden Bezirke und die erdölverarbeitende Industrie befreit sein werden, werden sich die Preise für Benzin auf einem niedrigen Niveau stabilisieren.
Sie arbeiten viel, mit Herz und erfolgreich. Aber in der Zukunft gibt es viele interessante und schwierige Aufgaben. Um sie zu lösen, muss nach vorn gesehen werden, nicht zurück. Wir müssen nicht um den letzten Platz mit der ehemaligen Ukraine streiten – wir werden uns auf den vorderen Plätzen mit Russland messen. Ihre professionellen Orientierungen sind „Gasprom“ und „Rosneft“. Ich wünsche Ihnen, dass Sie bald deren technologisches Niveau erreichen.
Ich gratuliere Ihnen im Namen aller dankbaren Mitbürger zum Berufsfeiertag! Möge eine Feststimmung jeden Ihrer Arbeitstage begleiten!
Das Oberhaupt der LVR I. W. Plotnizkij

 

De.sputniknews.com: Xi schlägt Putin vor, Souveränitäten gemeinsam zu verteidigen
Russland und China sollen die gegenseitige politische Unterstützung, unter anderem auch im Bereich der Souveränitätssicherung, ausbauen, äußerte der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas, Xi Jinping, bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Rande des G20-Gipfels.
„Wir hoffen darauf, dass unsere Seiten die Zusammenarbeit vertiefen werden, um unsere Vereinbarungen zu verwirklichen. Unsere Länder müssen die allseitige Partnerschaft noch intensiver entwickeln sowie die gegenseitige politische Unterstützung und die Unterstützung des jeweils anderen Landes in der Souveränitätssicherung fördern“, sagte Xi.
Peking „unterstützt energisch das Bestreben Russlands, den Weg der Entwicklung in Übereinstimmung mit den Realien des Landes zu gehen“, fügte der chinesische Staatschef hinzu. „Wir sehen das Gedeihen und die Entwicklung Russlands als unsere eigene Entwicklungschance“, so Xi.
Chinas Staatsoberhaupt verwies zudem auf die Notwendigkeit einer intensiveren Verkoppelung der Strategien der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) und der „Seidenstraße“ sowie der Strategien von Russland und China.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Das Regime der Feuereinstellung wurde in den letzten 24 Stunden im Grunde eingehalten. Ausnahme war ein Beschuss mit Schusswaffen aus Richtung Katerinowka auf unsere Positionen im Gebiet von Perwomajsk. Verluste gibt es keine“, heißt es bei der Volksmiliz.
Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben heute Morgen mit Mörsern das Dorf Sachanka im Süden der DVR beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Um 9:15 haben die ukrainischen Streitkräfte mit Mörsern des Kalibers 82mm Sachanka im Süden des Landes beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde von den Positionen im Gebiet von Wodjanoje aus geschossen. Auf die Ortschaft wurden mindestens fünf Mörsergeschosse abgeschossen.

 

De.sputniknews.com: Beim Treffen mit seinem Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan, das am Rande des G-20-Gipfels in Hangzhou stattfand, hat sich der russische Präsident Wladimir Putin über die Anwesenheit des Leiters des Nationalen Nachrichtendienstes der Türkei lustig gemacht. Dies zeigt ein auf dem Portal YouTube veröffentlichtes Video.
Am Anfang des Treffens erwähnte Erdogan, seiner Delegation gehöre unter anderem auch der Chef des türkischen Nachrichtendienstes, Hakan Fidan, an. Daraufhin sagte Putin: „Wenn der Nachrichtendienstchef hier ist, dann gibt es nichts zu besprechen für uns, denn er hat Ihnen wahrscheinlich sowieso schon alles berichtet.“
Erdogan bedankte sich bei Putin für die Wiederaufnahme der Charterflüge zwischen der Türkei und Russland. Die beiden Staatschefs sagten, sie hofften auf die weitere Wiederherstellung der umfassenden Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, unter anderem auch in der Energiewirtschaft.
Der G20-Gipfel — das Treffen der Regierungschefs der Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer — findet am 4. und 5. September im chinesischen Hangzhou statt. Das Motto lautet: „Aufbau einer innovativen, gestärkten, vernetzten und inklusiven Weltwirtschaft.“

 

Dan-news.info: Gratulation des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag der Arbeiter des Gasbereichs der DVR
Liebe Freunde!
Herzlich gratuliere ich zum Berufsfeiertag – dem Tag der Arbeiter des Gasbereichs des Doneker Volksrepublik!
Dies ist ein besonderer Tag für die Arbeiter und Veteranen der Branche, die jeden Tag Heldenmut bei der Arbeit, Professionalität und Kühnheit zeigen.
Heute entwickelt sich die Republik intensiv, im Land werden wichtige soziale Programme realisiert, es läuft der Prozess des aktiven Wiederaufbaus der Wirtschaft. Aber all diese positiven Ergebnisse wären ohne die organisierte und mühselige Arbeit von tausenden Arbeiter der Gasbranche nicht möglich gewesen, die in den schwersten Minuten selbstlos, unter Einsatz ihres Lebens, ungeachtet der Beschüsse und Bombardierungen der ukrainischen Aggressoren und furchtlos zum Wohl unserer Heimat gearbeitet haben. Gerade Ihr Heldenmut, Ihre Verantwortung und Treue zu Ihrer Sache waren ein mächtiger Impuls für die Entwicklung eines stabilen, friedlichen Lebens in der Donezker Volksrepublik.
An diesem Festtag wünsche ich Ihnen und Ihren Freunden und Familien von ganzem Herzen starke Gesundheit, Glück, Festigung und Erblühen der Branche und natürlich einen friedlichen Himmel über dem Kopf!
Herzlichen Glückwunsch zum Feiertag, Gasarbeiter!

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Der russische Präsident Wladimir Putin und die britische Premierministerin Theresa May haben bei ihrem Treffen am Rande des G20-Gipfels im chinesischen Hangzhou Sicherheitsfragen sowie die Terrorbekämpfung und die Situation in Syrien besprochen, teilte der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew am Sonntag mit.
Bei dem Treffen sei „eine negative Entwicklung im Bereich Handel und Investitionen“ festgestellt worden, sagte Uljukajew, der bei der Begegnung anwesend war. Der russische Präsident habe den Wunsch geäußert, die wirtschaftsbezogenen Minister der beiden Länder sollten sich „in einem beliebigen Format, in einer beliebiger Form“ treffen. „Wir hoffen, dass derartige Kontakte folgen werden“, sagte der russische Wirtschaftsminister.
Fragen der Flugsicherheit seien beim Treffen von Putin und May ein besonderes Thema gewesen, so Ukjukajew. „Es wurde vereinbart, dass eine Delegation des britischen Verkehrsministeriums in Kürze nach Moskau kommt, um die Behandlung dieser Problematik auf Expertenniveau fortzusetzen“, sagte er.

 

Lug-info.com: Die Volksmiliz der LVR hat den Einwohner des Lugansker Landes zum Jahrestag der Befreiung von den faschistischen deutschen Besatzern gratuliert.
„Heute ist der 4. September, der Tag der Befreiung des Lugansker Landes von den faschistischen deutschen Besatzern. Der Lugansker Oblast wurde Im Juli 1942 von den Faschisten eingenommen und erst im September 1943 befreit. Während der Zeit der Besetzung wurden auf dem Gebiet des Oblastes etwa 100.000 Menschen ermordet. Mehr als 70.000 Einwohner des Oblastes wurden zur Zwangsarbeit nach Deutschland gebracht.“
„Die Befreiung des Lugansker Landes, des östlichsten Oblast der Ukraine, in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs war der Beginn der Befreiung der gesamten Ukraine. Keine geringe Rolle bei den Siegen an der Front spielten nicht nur die Soldaten der Sowjetarmee, sondern auch die selbstlose Arbeit der Einwohner des Oblast: die Arbeit von Unternehmen für die Bedürfnisse der Front und der Kampf von Partisaneneinheiten. Gemeinsam, zusammengeschlossen zu einer Faust, haben es all diese Kräfte ermöglicht, den Sieg über den Feind zu erringen. Mehr als 400.000 Einwohner des Lugansker Lands gingen in den Jahren des Kriegs an die Front, 286 Kämpfer erhielten die Auszeichnung eines Helden der Sowjetunion. Heute gedenken wir aller derer, die in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs ihr Leben für den Frieden und Ruhe im Lugansker Land gegeben haben.“
„Heute ist auch keine einfache Zeit für das Lugansker Land, ein Teil der Bevölkerung des Donbass lebt unter einer Besatzung auf den Territorien, die von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden. Und nur gemeinsam können wir die Ukrofaschisten besiegen und eine Wiederholung der schrecklichen Ereignisse des Großen Vaterländischen Kriegs in unserem Land verhindern“

 

De.sputniknews.com: Russische Sportler: „Wir werden ohne Paralympics nicht weniger gut“
In einem neuen Video haben russische Behindertensportler, die nicht zu den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro zugelassen worden sind, eine Botschaft an die Welt übermittelt.
Das Video zeigt die Sportler beim Training, wobei sie trotz allem gute Leistungen zeigen. „Menschen regen sich oft über unwichtige Sachen auf. Sie verstehen nicht, was wahre Verzweiflung bedeutet. Sie wissen nicht, wie einfach es ist, glücklich zu sein“, so die Sportler.
Ende August lehnte der Internationale Sportgerichtshof (CAS) die russische Klage gegen einen früheren IPC-Beschluss ab und bestätigte die Komplett-Sperre für Russland. Das IPC hatte zuvor alle russischen Athleten aufgrund eines Berichts der Welt-Anti-Doping-Agentur über ein angebliches russisches „Doping-Programm“ von den Paralympics in Rio ausgeschlossen.

https://youtu.be/bJVG1-J9Cwo

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt verhältnismäßig ruhig.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 37 Mal mit folgenden Waffen Ortschaften der Republik beschossen: Panzertechnik, verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen.
Unter Nutzung des Regimes eines relativen Waffenstillstands hat der Gegner im Verlauf der letzten 24 Stunden eine Umgruppierung von Truppen und eine Konzentration von Kräften und Mitteln in einzelnen Abschnitten der Kontaktlinie vorgenommen. So wurden in den Gebieten folgender Ortschaften festgestellt:
– Kodema, 6 km von der Kontaktlinie, eine Konzentration von Panzertechnik und Personal der 54. mechanisierten Brigade;
– Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, die Stationierung von vier 120mm-Mörsern;
– Konstantinowka, 25 km von der Kontaktlinie, eine Konzentration von 30 Einheiten Panzertechnik;
– Artjomowka, 20 km von der Kontaktlinie, die Ankunft von 200 Man aus dem Spezialbataillon des Innenministeriums „Solotyje Worota“.
Die Informationen über Verlagerung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Militärtechnik und die genauen Stationierungsorte wurden von uns den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Außerdem haben die Beobachter gemäß dem OSZE-Bericht vom 3. September in der verbotenen Zone nicht erfasste Waffen der ukrainischen Streitkräfte bemerkt:
– 12 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
– 6 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ und 6 Haubitzen „Msta-B“.
Außerdem haben die OSZE-Vertreter des Fehlen folgender verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten festgestellt:
– 5 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
– ein Haubitze „Msta-B“;
– 6 120mm-Mörser 2B11 „Sani“.
Gemäß Geheimdienstquellen unserer Aufklärung wurden Fakten der Vorbereitung von Plänen zur Anwendung chemischer Waffen im Donbass durch den Generalstab der ukrainischen Streitkräfte unter Leitung von Mushenko festgestellt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sowohl Einwohner der Republik als auch Einwohner von durch die ukrainische Regierung kontrollierten Territorien Opfer der chemischen Waffen der ukrainischen Streitkräfte werden können.
Es ist festzustellen, dass nicht alle ukrainischen Generale Mushenko bei der Realisierung solcher heimtückischen Pläne unterstützen, im Zusammenhang damit ist im Generalstab der ukrainischen Streitkräfte ein Anwachsen ernsthafter Widersprüche und Unzufriedenheit mit dem Leiter festzustellen.
Außerdem stellt unsere Aufklärung die Aktivität ukrainischer Militärspezialisten auf dem Feldflughafen bei Krasnoarmejsk fest, wo Container mit chemischen Stoffen, vermutlich Sarin und Yperit, in landwirtschaftlichen Lagern, die früher für die Aufbewahrung von Chemikalien genutzt wurden, entladen wurden Wir bitten die OSZE-Vertreter, die Aufmerksamkeit auf diese Fakten zu richten.
Im Zusammenhang mit der terroristischen Gefahr in der Republik, die mit der Aktivitäten von Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte zusammenhängt, wurden vom Kommando der Volksmiliz und der Führung des Staatssicherheitsministeriums, des Innenministeriums und des Zivilschutzministeriums Plakate zur Information der Bevölkerung über Anzeichen von Sprengeinrichtungen und das Verhalten von Einwohnern im Fall ihrer Entdeckung erarbeitet.
Diese Plakate werden der Verwaltung übergeben, um sie in sozialen und Bildungseinrichtungen der Republik sowie an Orten, die von vielen Menschen besucht werden, auszuhängen. Im Zusammenhang damit bitten wir die Einwohner der Republik, die Wachsamkeit zu verstärken und beim Entdeckung von verdächtigen Aktivitäten unbekannter Personen rechtzeitig die kompetenten Organe der Republik zu informieren.

 

Rusvesna.su: Dem legendären Kommandeur der Miliz der DVR Arsen Pawlow wurde  der außerordentliche Rang eines Oberst verliehen….
Im Jahre 2014 erhielt Arsen Pawlow die höchste Auszeichnung der Streitkräfte der DVR – das Georgskreuz von Novorossia – aus den Händen Igor Strelkows.
Am 20. September 2014 war er „für Mut, Tapferkeit und hervorragende Leistungen bei der Erfüllung der Kampfaufgaben der bewaffneten Kräfte der DVR in den Kämpfen mit dem Gegner“ mit dem Orden „Für militärische Tapferkeit“ erster Klasse ausgezeichnet worden.

 

De.sputniknews.com: Putin: Russische Luftwaffe hat syrischen Staat gerettet
Die russische Luftwaffe, die seit mehr als elf Monaten Angriffe auf den Daesh (auch IS) in Syrien fliegt, hat laut Russlands Präsident Wladimir Putin nicht nur den Terroristen schwere Verluste zugefügt, sondern auch die syrische Staatlichkeit bewahrt.
Die Bedrohung durch den Terrorismus sei in Syrien besonders groß gewesen, sagte Putin am Sonntag im chinesischen Hangzhou bei einem Treffen mit den BRICS-Staatschefs. Deshalb sei Moskau auf die Bitte der syrischen Regierung um Hilfe eingegangen, begründete er das russische Eingreifen in Syrien vor einem Jahr.
„Die russischen Luftstreitkräfte haben den Terroristen und deren Infrastruktur einen schweren Schlag versetzt und dem syrischen Staat das Weiterbestehen ermöglicht, was meiner Meinung nach von Schlüsselbedeutung ist.“
Die russische Luftwaffe fliegt auf Bitte der Regierung in Damaskus seit September 2015 Angriffe gegen den IS in Syrien. Mit russischer Hilfe konnte die syrische Regierungsarmee die Terroristen zurückdrängen und wichtige Städte wie das antike Palmyra befreien.

 

Dan-news.info: Kiew hat eine Gruppe amerikanischer Journalisten zur Frontlinie im Bezirk von Awdejewka im Norden von Donezk gesandt, um Informationen über Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ durch Kräfte der DVR zu fälschen. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
„Von der Aufklärung der DVR wurde die Ankunft von vom Verteidigungsministerium der Ukraine akkreditierten Journalisten aus den USA im Verantwortungsbereich des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Panzergrenadierbrigade festgestellt, die von für die ukrainische Führung günstigen Gesichtspunkten aus über Ereignisse in der „ATO“-Zone berichten und Informationen über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung fälschen sollen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Das Kommando fügte hinzu, dass nach Angaben einer Quelle im Stab der 58. Panzergrenadierbrigade Kämpfer des „Rechten Sektors“ am Checkpoint im Gebiet von Awedejewka bei einer der Journalistinnen Geräte und Bargeld eingezogen haben.
„In Bezug auf diesen Fakt führt das ukrainische Kommando Ermittlungen durch, mit der Journalistin werden Gespräche über die Geheimhaltung der Umstände des Vorfalls geführt, aber die Korrespondentin aus den USA will auf jeden Fall die ungesetzlichen Aktivitäten der ukrainischen Soldaten an die Öffentlichkeit bringen und ihre Unzufriedenheit gegenüber der ukrainischen Seite, in deren Interesse sie arbeitet“, sagte der Vertreter des Kommandos mit Bezug die Angaben der Quelle.

 

De.sputniknews.com: Die Situation in der Wirtschaft Russlands hat sich stabilisiert, die Kapitalflucht ist im Vergleich zum vorigen Jahr auf ein Fünftel geschrumpft, erklärte der russische Staatschef Wladimir Putin bei der ersten Sitzung im Rahmen des G20-Gipfels am Sonntag.
„Unsere Wirtschaft hat sich stabilisiert. Die Reserven sind erhalten geblieben, wir haben den Kapitalabfluss beträchtlich reduziert. Im Vergleich zum vorigen Jahr hat sich die Kapitalflucht auf ein Fünftel reduziert. Die Inflationsrate hat sich halbiert. Das Budgetdefizit beträgt 2,6 Prozent. Die Arbeitslosigkeit halten wir ziemlich niedrig – 5,7 Prozent. Die Fremdverschuldung bleibt auf einem ziemlich niedrigen Niveau – nur etwas mehr als zwölf Prozent“, so Putin.
In der Zwischenzeit erlebe Russland zwar ein kleines, aber doch ein Wachstum in der Industrieproduktion und anderen Bereichen, betonte Russlands Staatsoberhaupt.
„Wir planen auch im Weiteren, das Budgetdefizit und die Abhängigkeit der Haushalteinnahmen von der Ausfuhr fossiler Brennstoffe herabzusetzen. Die ausgewogene Politik der Gewährleistung makroökonomischer Stabilität soll fortgesetzt werden, ebenso die Verbesserung des Geschäftsklimas“, schloss Putin.

 

Dan-news.info: Ein Panzersystem BMP-1 wurde im Zentrum von Gorlowka im Gedenken an die Verteidiger des Donbass, die im Kampf gegen die militärische Aggression Kiews gefallen sind, aufgestellt. Dies teilte die Stadtverwaltung von Gorlowka  mit.
„Heute wurde auf dem Platz der Helden Gorlowka ein Denkmal mit einem Panzersystem BMP-1 zu Ehren der Verteidiger des Donbass, die ihr Leben für die Freiheit und Unabhängigkeit unserer Republik gegeben haben, aufgestellt“, berichtete der Gesprächspartner der Agentur.
Bei der feierlichen Zeremonie versammelten sich einige hundert Einwohner von Gorlowka. Das Denkmal weihte der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko ein.
„Was ist eine Heldentat des Volkes? Wie kann man das Ausmaß unseres Verlustes messen? Tatsächlich gibt es einen Preis – wir sind frei, wir haben unsere Ideal und das, wofür wir gekämpft haben, verteidigt“, sagte der Bürgermeister. „Nicht umsonst haben unsere Landsleute ihr Leben gegeben, die hier für uns, für die Heimat, für unsere Kinder gestorben sind. Deshalb ist unsere Aufgabe, ihrer zu gedenken und ihre Heldentat in unseren Herzen zu bewahren“.
Die Stadtverwaltung füge hinzu, dass die Einweihungszeremonie durch Niederlegen von Blumen am Sockel des Denkmals abgeschlossen wurde.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Washington und Moskau haben sich in vielen „technischen Fragen“ angesichts der Regelung der syrischen Krise verständigen können, teilte US-Außenminister John Kerry am Sonntag mit. Dies berichtete der TV-Sender Swesda.
Die Gesprächsparteien hätten „noch ein Paar komplizierte Momente“ beizulegen, so Kerry.
„Wir werden uns am Morgen treffen, um die Meinungen über ein paar weitere komplizierte Momente auszutauschen (…). Danach sehen wir, wie weit wir fortgeschritten sind“, sagte Kerry nach dem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, das am Rande des G20-Gipfels im chinesischen Hangzhou stattfand.
Der stellvertretende Außenminister Russlands, Sergej Rjabkow, stimmte ihm zu. Russland und die USA seien einer Vereinbarung über die Regelung der syrischen Krise nahegekommen, und es gebe keinen Grund, an dem Erfolg der Gespräche zu zweifeln. „Es gibt keine Gründe zu erwarten, all das könne zusammenbrechen“, betonte er. Das Kerry-Lawrow-Treffen habe einen Fortschritt in dieser Frage ermöglicht. Anfang September hatte Lawrow erwähnt, dass Kerry und er seit Beginn des Jahres mehr als 40 Gespräche hatten. Das sei beispiellos, so Lawrow.
Zuvor hatte auch der russische Präsident Wladimir Putin bekanntgegeben, dass sich zwischen Russland und den USA eine Einigung über den Kampf gegen den Terrorismus in Syrien abzeichnet. „Wir bewegen uns Schritt für Schritt in die richtige Richtung (…). Ich schließe nicht aus, dass wir in der nächsten Zeit eine Einigung erzielen und unsere Vereinbarung der Weltgemeinschaft präsentieren werden“ sagte Putin.
Die USA und ihre Verbündeten streben eine Entmachtung von Präsident Baschar al-Assad an und stärken islamistischen Rebellengruppen den Rücken, die gegen die syrischen Regierungstruppen kämpfen, aber auch Gräueltaten an Zivilisten begehen. Unlängst tauchte im Netz ein Video auf, auf dem „gemäßigte Rebellen“ in Aleppo einen Zwölfjährigen enthaupten. Russland besteht auf einer klaren Abgrenzung zwischen der „gesunden Opposition“ einerseits und den radikalen Islamisten und Terroristen andererseits.

 

Dnr-news.com: In Kiew haben Unbekannte Feuer im Büro des TV-Senders „Inter“ gelegt und an die Brüstung „Agenten des Kreml“ geschrieben.
Das Feuer brach im Gebäude des Fernsehsenders „Inter“ aus, das sich in der Schtusew-Straße in Kiew befindet, berichten Augenzeugen in den Sozialen Netzwerken am Sonntag.
Nach ihren Aussagen gab es ein Feuer im Inneren des Gebäudes. Dorthin sind schon Fahrzeuge der Feuerwehr und der Polizei gekommen, es begann bereits die Brandbekämpfung.
Geht man von den Fotos aus, die in den Sozialen Netzen veröffentlicht wurden, so brannte es in der 2. oder 3. Etage des Gebäudes…
Zur gleichen Zeit war auf einer Betonbrüstung in der Nähe des Haupteingangs zum Gebäude des Fernsehsenders ein Schriftzug zu lesen „Inter – Agenten des Kreml“, per Hand mit roter Farbe geschrieben.
Die Pressesekretärin des Polizeipräsidiums der Nationalpolizei der Ukraine in der Hauptstadt Oksana Blischtik erklärte auf ihrer Facebook-Seite, dass die Polizei gegen 16:30 Uhr einen Notruf in die Schtusew-Straße erhielt.
„Dorthin fuhren Polizeifahrzeuge und die operative Ermittlergruppe des Schewtschenkowker Polizeireviers. Es wurde festgestellt, dass eine Gruppe von Personen, etwa 20 Menschen, zum Gebäude gekommen waren, Zelte aufgestellt und Reifen mitgebracht hatten. Nach vorläufigen Informationen zündeten  sie die Reifen anschließend an und warfen sie in das Gebäude“, schrieb Blitschik.
Nach ihren Worten arbeiten vor Ort Feuerwehrleute, Experten und ein Ermittlerteam. Einige Teilnehmer des Vorfalls wurden vorläufig von der Polizei festgenommen. Nach der Untersuchung werden die Ermittler den Vorfall juristisch bewerten.
Der Ticker des TV-Kanals „Inter“ berichtete, dass die Brandstiftung in den Räumen ausgeführt wurde, in denen die Informationssendungen des Fernsehkanals produziert werden, das Fernsehstudio wurde zerstört, das Feuer breitet sich weiter im Gebäude aus, auf dem Dach des Gebäudes befinden sich Mitarbeiter, die man nicht evakuieren konnte. Trotzdem werde die Ausstrahlung des Senders „Inter“ fortgesetzt.

 

Rusvesna.su: Das Innenministerium der Ukraine gab bekannt, dass der Angriff auf den Fernsehsender „Inter“ durch ehemalige Militärangehörige ausgeführt wurde. Dies sagte der Innenminister der Ukraine Awakow….
Der Fernsehsender hat sich wegen der Brandstiftung an den Präsidenten der Ukraine gewandt.
Nach den Worten Awakows haben Personen in Tarnanzügen angeblich vor dem Gebäude von „Inter“ gegen die „pro-russische Position“ des Senders protestiert, danach gab es einen Zusammenstoß der Protestierenden mit dem Sicherheitsdienst des Senders.
„Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung war eine Rauchentwicklung und anschließend entstand ein Feuer in der 2. Etage… Dies waren vor allem ehemalige Soldaten der 30. Brigade der Streitkräfte, die sich zum Protest zusammengeschlossen hatten“, sagte Awakow den Journalisten des Fernsehsenders „1+1“
Awakow ergänzte, dass in den nächsten Tagen untersucht wird, inwieweit ein ehemaliger Redakteur des Senders eine Straftat begangen habe, der angeblich mit russischen politischen Beratern zusammengearbeitet habe.
„Wir gehen jetzt ein riesiges Paket von Dokumenten durch, das uns Aktivisten und Abgeordnete übergeben haben. Am Montag oder Dienstag werden die Ermittler des Innenministeriums und die Nationalpolizei sich in dieser Sache äußern, ob es eine Straftat war und wie man darauf reagieren sollte.“

 

De.sputniknews.com: Putin nennt Ursachen für wachsendes Konfliktpotenzial
Die zunehmende Rivalität zwischen Staaten um Bodenschätze und Verkehrsadern, die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich sowie „von außen provozierte“ Bürgerkriege sind nach Einschätzung des russischen Präsidenten Wladimir Putin die Hauptursachen, warum es weltweit immer mehr Konflikte gibt.
„Wir sehen, dass weltweit Konflikte eskalieren und die Ungleichheit zwischen reichen und armen Ländern zunimmt, dass der Kampf um Bodenschätze, um Absatzmärkte und um Verkehrsadern sich verschärft – vor diesem Hintergrund wächst auch das Konfliktpotenzial, die Spannungsherde mehren sich“, so Putin bei einem informellen Treffen der BRICS-Staatschefs am Rande des G20-Gipfels in China.
Die „von außen provozierten Bürgerkriege und die Zersetzung der Staatsbehörden im Irak, Libyen und Jemen“ haben Putin zufolge den Nahen Osten in einen „Raum des Chaos und ein Aufmarschgebiet für den internationalen Terrorismus verwandelt“ sowie eine unkontrollierte Migrationswelle verursacht.
„Die Expansion des IS und der unter seiner Flagge vereinten Extremisten aller Art ist zu einer realen Gefahr für die Sicherheit geworden, unter anderem auch für unsere Länder und für Russland, für seine Südgrenzen“, so der russische Präsident.

 

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