Presseschau vom 03.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Abends / nachts:

 

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hat dem amtierenden Präsidenten Usbekistans, Nigmatulla Juldaschew, sein Beileid im Zusammenhang mit dem Ableben des usbekischen Staatschefs Islam Karimow ausgedrückt.
„Sein Ableben ist ein schwerer Verlust für das usbekische Volk, die gesamte Gemeinschaft Unabhängiger Staaten sowie die Partnerländer der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Islam Karimow war einer der angesehenen Staatsfunktionäre, ein echter Führer seines Landes. Mit seinem Namen hängen wichtige Kapitel in der Geschichte des usbekischen Staates zusammen“, heißt es in dem Kondolenztelegramm.
Unter Leitung Karimows hat Usbekistan laut Putin eine friedliche Außenpolitik betrieben, die zur Festigung der Sicherheit und Stabilität in Zentralasien, zur Entwicklung der multilateralen Kooperation in der Region beigetragen hat.
„Karimows Beitrag zur Entwicklung der Beziehungen der strategischen Partnerschaft zwischen unseren Ländern ist unschätzbar. Ich bin davon überzeugt, dass wir durch gemeinsame Anstrengungen die russisch-usbekische Zusammenarbeit zum Wohlergehen der Brudervölker auch weiterhin ausbauen werden“.
Putin äußerte sein Mitgefühl mit den Angehörigen und Verwandten des Präsidenten, der Regierung und dem ganzen usbekischen Volk.
Im Auftrag des Präsidenten wird Premier Dmitri Medwedew an der Spitze der russischen Delegation stehen, die an den Trauerveranstaltungen in Usbekistan teilnehmen wird.
Karimow wird am 3. September in Samarkand beigesetzt werden. Im Zusammenhang mit dem Ableben des Präsidenten wird am Samstag in Usbekistan eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.
Karimow hatte seit 1991 das unabhängige Usbekistan regiert.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Das Regime der Feuereinstellung wurde in den letzten 24 Stunden im Grunde eingehalten. Ausnahme war ein Beschuss mit Schusswaffen aus Richtung Luganskoje auf unsere Positionen im Gebiet von Logwinowo. Verluste gibt es keine“, teilte die Volksmiliz mit.

 

Dan-news.info: Die Nacht verlief in den frontnahen Städten und Bezirken der DVR ohne Beschüsse von Seiten der ukrainischen Armee. Dies teilten heute Vertreter der örtlichen Verwaltungen mit.
„Die Nacht verlief ruhig“, sagte der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Adamez. Die Vertreter der Verwaltung der Bezirke Petrowskij, Kirowskij und Kiewskij bestätigten auch die Einhaltung des „Regimes der Ruhe“.
Auch in Makejewka, Gorlowka, Dokutschajewsk, Jasinowataja und im Nowoaswoskij-Bezirk wurden keine Beschüsse festgestellt. „Es sind keinerlei Informationen über Beschüsse eingegangen“, sagte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun.

 

De.sputniknews.com: Russland tritt gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen auf und ruft Nordkorea auf, an den diesbezüglichen UN-Entscheidungen festzuhalten, wie der russische Präsident Wladimir Putin in einer Plenarsitzung des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok sagte.
Wir sind kategorisch gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen auf unserem Planet. Wir rufen Nordkorea auf, sich an die Entscheidungen zu halten, die von der Völkergemeinschaft und auf der Ebene der Uno getroffen wurden. Gleichzeitig sind wir der Meinung, dass man akkurat handeln muss, um die nordkoreanische Führung nicht zu irgendwelchen Handlungen zum Schutz der nationalen Sicherheit zu provozieren“, so Putin.
Dem Präsidenten zufolge muss die Situation auf die Verhandlungs-Bahn zurückgeleitet werden. „Wir werden uns in jeder Weise bemühen, die nordkoreanischen Partner davon zu überzeugen… Wir haben gewisse Verbindungskanäle zu Nordkorea beibehalten, wir werden sie zweifellos benutzen, damit die Situation aus der derzeitigen harten Konfrontation herausgeführt werden kann“, sagte der russische Präsident.

 

Lug-info.com: Die erste Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft der Republik wurde heute in Lugansk auf dem Gelände des Stadions „Avantgarde“ eröffnet.
„Ich will allen Vertretern der Wirtschaft, die sich an dieser Veranstaltung beteiligen und aus allen Ecken der Republik hierher gekommen sind, danken. Ich will auch den Gästen aus der RF, Abchasien und unserem Bruderland DVR danken“, sagte der Vorsitzende des Ministerrats der LVR Sergej Koslow.
„Ich hoffe, dass das Format, das die Organisatoren gewählt haben, sehr nützlich und fruchtbar sein wird und in der Folge viele erfolgreiche Verträge hier und jetzt abgeschlossen werden“, fügte er hinzu…..
Der Bürgermeister von Lugansk Manoslis Pilawow äußerte die Hoffnung, dass die Ausstellung einen neuen Impuls für den Wiederaufbau der Ökonomie der Republik gibt.
„Die Stadt lebt ein friedliches leben, wir sehen die Entwicklungsperspektiven unserer gemeinsamen Projekte. Wir hoffen, dass in der nächsten Zeit sich dies in gemeinsamen Projekte zum Aufbau neuer Unternehmen ausdrückt“, sagte der Bürgermeister von Donezk im Oblast Rostow der RF Andrej Kowaljow.
Wie erinnern daran, dass auf der ersten Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft der LVR 103 Unternehmen der Republik vertreten sind.
Gleichzeitig findet in Lugansk ein Jahrmarkt zum 221. Jahrestag der Gründung der Stadt statt, auf dem etwa 450 Produzenten und 700 Verkäufer aus allen Regionen der Republik vertreten sind.

 

De.sputniknews.com: Putin: „Minsk“ muss uneingeschränkt realisiert werden
Die Minsker Vereinbarungen müssen ohne jede Einschränkungen in die Tat umgesetzt werden, wie Russlands Präsident Wladimir Putin am Samstag in Wladiwostok sagte. Die Teilnehmer des Normandie-Formats müssten noch engagierter dazu beitragen.
„Wir denken, dass die Minsker Vereinbarungen in vollem Umfang, ohne jegliche Restriktionen, ohne jegliche Einschränkungen oder Änderungen der Begrifflichkeiten erfüllt werden müssen. Wir werden uns aufrichtig darum bemühen. Allerdings können wir das nicht allein tun. Dies muss gemeinsam mit uns, den Teilnehmern des Normandie-Formats und den USA getan werden, weil nur sie einen echten Einfluss auf die jetzige Kiewer Regierung ausüben können“, so Putin.
Selbstverständlich ist auch der politische Wille der ukrainischen Staatsführung erforderlich. Letzen Endes hänge alles von ihr ab, so der russische Staatschef.
… Die Regelung der Situation im Donbass wird unter anderem bei den Treffen der trilateralen Kontaktgruppe in Minsk besprochen. Die Kontaktgruppe hat sich bei ihrer letzten Sitzung am 26. August in Minsk erneut darauf geeinigt, die Feuereinstellung im Donbass nach dem 1. September durchzusetzen.

 

Ukrinform.ua:  Der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, wird am 3. September an einem informellen Treffen der Außenminister der EU und der Östlichen Partnerschaft in der slowakischen Hauptstadt Bratislava teilnehmen.
Im Mittelpunkt der Gespräche stehen Perspektiven der weiteren Beziehungen der EU mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft, meldet die Pressestelle des ukrainischen Außenministeriums. Geplant seien auch Treffen von Klimkin mit Vizepremier und Außenminister der Slowakei, Miroslav Lajčák, sowie mit anderen Amtskollegen.

 

 

Nachmittags:

 

 

Lug-info.com: Eine feierliche Kundgebung zu Ehren des 73. Jahrestags der Befreiung des Lugansker Gebiets von den faschistischen deutschen Besatzern fand in der Hauptstadt der LVR an der Ruhmessäule statt.
Während der Kundgebung wurde dem gefallenen sowjetischen Flieger, dem Lugansker Iwan Tscherkassyj die Ehre erwiesen, der im Jahr 1942 bei Samara gefallen war und im April 2016 aufgefunden wurde.
Im Namen des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij, des Volkssowjets, des Ministerrats, von Vertretern Russlands und Abchasiens wurden Blumen an der Ruhmessäule für die Helden des Großen Vaterländischen Kriegs niedergelegt.
„Heute ist für alle Einwohner des Lugansker Gebiets ein wichtiger Gedenktag: genau vor 73 Jahren wurde das Lugansker Land von Faschismus, Gewalt und Besetzung befreit“ sagte der stellvertretende Leiter der Administration des Oberhaupts der LVR Oleg Tschernousow.
„Standhaftigkeit und Mut unserer Großväter und Urgroßväter dienen uns als moralische Orientierung, die unsere Kämpfer zur Verteidigung des Vaterlands begeistert, aber jetzt nicht mehr gegen die deutschen faschistischen Besatzer, sondern gegen das Abenteurertum der Kiewer Regierung“, fügte er hinzu.
„Solange wir unserem Volk, unserer Sprache und Kultur, unseren Wurzeln treu sind, sind wir unbesiegbar“, unterstrich der Vertreter der Administration des Republikoberhaupts.
„Heute ist die Kundgebung wohl trauriger, weil wir unseren Helden begraben, der endlich Ruhe in der Heimat findet, aber dennoch ist dies für jeden von uns auch ein Festtag“, sagte der Vorsitzende des Volkssowjets der LVR Wladimir Degtjarenko zu den Kundgebungsteilnehmern.
„Wir werden niemals Faschisten in unserem Land dulden. Heute, wenn wir auf unsere blicken, haben wir nicht das Recht etwas anderes zu tun, wir sind verpflichtet, die Faschisten aus unserer Heimat zu vertreiben“, versprach der Vorsitzende des Parlaments.
„Der Bürgermeister von Lugansk Manolis Pilawow erinnerte daran, dass die Befreiung der Ukraine von den Faschisten gerade mit dem Lugansker Land begann.
„Der Oblast Lugansk war der erste vollständig befreite Oblast der Ukraine. Gerade von hier aus begann die unaufhaltsame Flucht der faschistischen Banden zu den westlichen Grenzen“, sagte der Bürgermeister.
„Von 48.000 Luganskern, die in den Kriegsjahren an die Front gingen, starben mehr als 26.000. 42 Lugansker waren Helden der Sowjetunion, 18 von ihnen postum“, fügte Pilawow hinzu.

 

De.sputniknews.com: „Tauwetter“ zwischen Moskau und Washington? Putin nennt Bedingungen
Solange Washington nicht beginnt, Moskaus Interessen anzuerkennen und zu respektieren, solange wird es in den russisch-amerikanischen Beziehungen kein „Tauwetter“ geben, wie Russlands Präsident am Samstag beim 2. Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok sagte.
Bei der Lösung vieler Fragen fragten die USA nicht nach der Meinung anderer Länder, so Putin, besonders, wenn es um die Nato-Osterweiterung oder einen Austritt aus ABM-Vertrag zur Begrenzung der Raketenabwehr gehe.
„Wenn sich diese Logik fortsetzen sollte, dann glaube ich kaum, dass es irgendein ‚Tauwetter‘ geben wird“, äußerte Putin. „Wenn sich aber unsere Partner doch mit einer anderen Logik einverstanden erklären sollten, einer Logik der Anerkennung gegenseitiger Interessen, des respektvollen Verhältnisses gegenüber der gegenseitigen Interessen, dann werden sich auch unsere Beziehungen grundlegend verändern.“
Weiter betonte der russische Staatschef, dass nicht Russland derjenige gewesen sei, der die Beziehungen zum Westen hatte abkühlen lassen:
„Wir sind zu jeder Sekunde bereit, unsere Zusammenarbeit in umfassendem Maßstab umzukehren. Aber das hängt nicht nur von uns ab, das hängt davon ab, wie die Spitze der neuen US-Administration die Beziehungen zu Russland gestalten möchte.“
Russland ist Gastgeber des zweiten Östlichen Wirtschaftsforums vom 2. bis 3. September in Wladiwostok. Investoren aus aller Welt werden an der Pazifikküste ihre Projekte präsentieren. Laut dem russischen Ministerium für Entwicklung des Fernen Ostens sollen in Wladiwostok 161 Abkommen im Wert von 1,556 Billion Rubel (ca. 20,5 Milliarden Euro) unterzeichnet werden.
In den USA wird am 8. November ein neuer Präsident gewählt. Als offizielle Kandidaten stehen Hillary Clinton für die Demokraten und Donald Trump für die Republikaner zur Wahl.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die ukrainische Führung hat offiziell aufgehört, die Existenz von Kampfdrohnen bei der Bewaffnung der ukrainischen Streitkräfte zu verheimlichen. Auf der offiziellen Seite „Ukrooboronproma“ wurde ein Foto und taktisch-technische Charakteristika einer ukrainischen Kampfdrohne veröffentlicht, die identisch mit dem am 1. August über dem Territorium der LVR abgefangenen Objekt ist“, sagte Anaschtschenko.
„Damit schließt die ukrainische Führung die Verwendung dieser Waffenart zur Durchführung terroristischer Aktionen auf den Territorien der Republiken nicht aus“, fügte der Oberst hinzu.
„Wir stellen Ihnen abgefangenen Fotos aus einer Aufklärungsdrohne der ukrainischen Streitkräfte vor, die in das Gebiet von Staniza Luganskaja in Richtung Beloje geflogen ist“, sagte er.
Anaschtschenko sagte, dass die Aufnahme, die von der Drohne durchgeführt wurde, den Abzug der Waffen der Volksmiliz der LVR bestätigt.
„Der Flug der Drohne erfolgte über Lagerorte für abgezogene Waffen und Militärtechnik der Volksmiliz der LVR. Auf den Aufnahmen sehen Sie, dass in Bestätigung der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen sich alle Technik an ihren Orten befindet“, unterstrich der Oberst.
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiterhin die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs schwerer Waffen und nutzen auch das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration von militärischem Potential ihrer Abteilungen in der Zone der sogenannten „ATO“, sagte er.
„Unter anderem haben in der letzten Woche Vertreter der OSZE-Mission folgende Verstöße gegen die Abzugslinien festgestellt: drei 120mm-Mörser im Gebiet von Staniza Luganskaja; eine Haubitze „Pion“ im Gebiet von Wesjoloje; sechs 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ im Gebiet von Kalinowo; eine Antipanzerrakete „Konkurs“ im Gebiet von Solotoje-1; sechs 122mm-Haubitzen auf sechs Sattelschleppern zusammen mit einer gepanzerten Transporter im Gebiet von Wechnekamenka; drei T-64-Panzer im Gebiet von Sewerodonezk“, sagte Anaschtschenko.
„Die OSZE-Mission hat in ihren Berichten auf das Fehlen folgender Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte an den Lagerorten hingewiesen: sechs Mehrfachraketenwerfer „Uragan“; 50 Panzer, 20 Mörser, ein 85mm-Antipanzergeschütz D-44“, berichtete der Oberst.
Ausgehend von dem oben Gesagten zog Anaschtschenko den Schluss, dass die ukrainische Führung trotz des brüchigen Waffenstillstands wie zuvor eine militärische Variante der Lösung des Konflikts im Donbass nicht ausschließt und zusätzlich „zu solchen schmutzigen Arten der Kriegsführung wie Terrorismus greift, der aus den Ländern der islamischen Welt kam und von den transatlantischen Kuratoren in Kiew ausgesät wurde“.
„Ich möchte daran erinnern, dass gegenüber Personen, die an Diversions- und Terroraktivitäten auf unserem Territorium beteiligt sind, die entschiedensten und härtesten Maßnahmen entsprechend der Normen der Gesetzgebung zum Kriegszustand, die es in der Republik gibt, angewendet werden, bis zu härtesten Strafmaßnahmen“, unterstrich er.

 

De.sputniknews.com: Der russische Präsident Wladimir Putin und der japanische Premier Shinzo Abe haben sich beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok darauf verständigt, die Arbeit an dem Friedensvertrag zwischen beiden Ländern fortzusetzen.
Wie der russische Außenminister Sergej Lawrow nach den Verhandlungen zwischen Putin und Abe sagte, sollen die Ergebnisse der Konsultationen beim bevorstehenden Japan-Besuch des russischen Präsidenten bekannt gemacht werden.
Vor seinem Abflug nach Wladiwostok hatte Abe geäußert, er wolle sich bei den Verhandlungen über den Friedensvertrag und die „nördlichen Territorien“ (die Südkurilen-Inseln Chabomai, Schikotan, Kunaschir und Iturup – Anm. d. Red.) um Fortschritte bemühen.
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte  dazu, es handle sich um ein sehr komplexes Problem, das langwierige und sachkundige Bemühungen und eine weitere Vorbereitung erfordere.
aut dem japanischen Außenamtssprecher Yasuhisa Kawamura sind  Putin und Abe bei ihren Verhandlungen in Wladiwostok nicht auf eine gemeinsame Wirtschaftstätigkeit auf den Kurilen eingegangen.
Die Beziehungen zwischen Russland und Japan belastet seit Jahren das Fehlen eines Friedensvertrages zwischen beiden Ländern. Japan erhebt Anspruch auf die Inseln Iturup, Kunaschir, Schikotan und die Inselgruppe Chabomai, die nach dem Zweiten Weltkrieg gemäß den Beschlüssen der Konferenz von Jalta (Februar 1945) an die Sowjetunion gefallen waren. Japan betrachtet diese Beschlüsse nicht als rechtsgültig und beruft sich dabei auf einen bilateralen Handels- und Grenzvertrag aus dem Jahr 1855, in dem diese Inseln als japanisch anerkannt worden waren. Tokio machte die Rückgabe der Inseln zur Bedingung für den Abschluss eines Friedensvertrages mit Russland, der seit Ende des Zweiten Weltkrieges noch immer nicht unterzeichnet werden konnte.

 

Ukrinform.ua: Die internationale Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat die langfristige Kreditwürdigkeit der ukrainischen Hauptstadt Kiew von „ССС+“ auf ‚CC‘ abgewertet.
Als Grund für die Herabstufung gab S&P eine Verlängerung des Tilgungstermins der nationalen Anleihen von 2016 auf 2017 an, berichtet ZN.UA. Der Zahlungsausfall der Stadt sei „hoch“.
Der Finanzminister der Ukraine, Olexandr Danyljuk, erklärte Ende Juli, dass Voraussetzungen für die Zahlungsunfähigkeit des Landes sowie Risiken für den Wechselkurs der Landeswährung fehlen.

 

Rusvesna.su: Der ukrainische Generalstab kündigt Masseneinberufung von Reservisten an
Im Laufe des Septembers werden 9 Brigaden des operativen Kommandos gebildet.
Der Generalstab der Ukraine plant, mehr als 8000 Militärangehörige der operativen Reserve einzuberufen, darunter 10% Offiziere.
Die Einberufung wird in zwei Etappen verlaufen, die erste vom 3. bis zum 15. September, die zweite vom 12. bis zum 24. September..
Eine Besonderheit dieser Einberufung ist, dass ungefähr 1000 Reservisten gleichzeitig jede der Brigaden verstärken werden“, berichtet der Generalstab der ukrainischen Armee.
Das Auffüllen der Einheiten wird an den Stationierungsorten erfolgen. Der praktische Teil der Übungen findet an den Standorten und in Ausbildungszentren nach der Verlagerung statt.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt relativ ruhig.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen neunmal das Feuer auf Ortschaften der Republik mit Schusswaffen eröffnet.
Der Gegner nutzt das Regime eines relativen Waffenstillstands, um Maßnahmen zur Umgruppierung von Truppen und zur Konzentration von Kräften und Mitteln in einzelnen Abschnitten der Kontaktlinie vorzunehmen. So in den folgenden Ortschaften:
– Tschermalyk, 2,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Konzentration von schweren Waffen der 56. Panzergrenadierbrigade festgestellt, unter anderem Artillerie, Mörser und Panzer;
– Staryj Krym, 24km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von Artilleriesystemen der 40. Artilleriebrigade festgestellt;
– Nowotroizkoje, es wurde die Verladung von schweren Waffen und Militärtechnik des 3. Bataillons der 30. mechanisierten Brigade auf den Bahnsteigen und ihr Transport in den Verantwortungsbereich des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Panzergrenadierbrigade zu Verstärkung der Frontpositionen festgestellt.
Alle Informationen über die Verlagerungen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Militärtechnik wurden mit genauen Angaben über ihre Stationierungsorte von uns an die Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Außerdem ist ein Abzug eines Teils der Abteilungen der nationalistischen Bataillone in die Tiefe des Landes zu bemerken. Unter anderem wird die Verlegung des Bataillons zur besonderen Verwendung der Nationalgarde der Ukraine „Asow“ aus Mariupol in den Oblast Saporoshe bestätigt. Nach unseren Informationen könnten die Freiwilligenbataillone in der nächsten Zeit in gegen die Regierung gerichteten Unruhen in Kiew eingesetzt werden.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fakten der Ausbildung von Diversionsgruppen des Gegners aus den Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte fest, die dann auf das Territorium der Republik geschleust werden.
Es gibt Informationen über die Ausbildung von sieben Gruppen mit je 5 Personen. Hauptsächliche Aufgaben von ihnen können die Durchführung von aufsehenerregenden Terrorakten in großen Städten, die Sprengung von Infrastrukturobjekten der Republik sein.
Das Kommando der Volksmiliz und die Führung der DVR unternehmen einen Komplex von Maßnahmen zur Verstärkung der Sicherheit der Einwohner und ziviler Objekte der Republik.
Wir wenden uns an die Bürger unserer Republik mit der Bitte, die Wachsamkeit zu verstärken und bei Auftauchen verdächtiger Personen oder ihrer zweifelhaften Aktivität sofort telefonisch die Notfallnummern der militärischen Einrichtungen zu benachrichtigen.

 

De.sputniknews.com: Der Nasa-Hauptinspekteur bezweifelt, dass es SpaceX und Boeing bis 2018 schaffen werden, US-Astronauten selbstständig auf die Internationale Raumstation (ISS) zu bringen, wie die Zeitung „Washington Post“ berichtet.
Jede weitere Verzögerung durch US-amerikanische Raumfahrtunternehmen würde demnach die Abhängigkeit von Russland verstärken und die Preise für eine Fahrt pro Person in die Höhe treiben. Seit 2011, als der letzte Shuttle vom Kennedy-Weltraumbahnhof startete, müssen sich die US-Astronauten bereits auf russische Sojus-Raketen verlassen, heißt es in dem WP-Bericht
Die Amerikaner sind allerdings mit dem „Fahrtpreis“ unzufrieden, der sich in den letzten zehn Jahren um 384 Prozent erhöht habe.
Insgesamt haben die USA in welchem Zeitraum 3,4 Milliarden US-Dollar für die Nutzung von Sojus-Raketen an Russland gezahlt. Laut einem Nasa-Bericht könnten sie ein Drittel davon einsparen, wenn sie eigene Raketen hätten.
Da Boeing und SpaceX die Aufträge, die sie 2014 erhalten haben, immer noch nicht erfüllten, wird Nasa „zusätzliche Plätze bei Russland kaufen müssen, um sich die US-Präsenz (auf der ISS – Anm. der Red.) zu sichern“, hieß es weiter.
Der dem WP-Beitrag zugrundeliegende Nasa-Bericht war derweil noch vor dem jüngsten Unglück mit einer SpaceX Falcon 9 Rakete zusammengestellt worden. Nun sei dahingestellt, wie sich dieser auf das US-Raumfahrtprogramm auswirken wird, so die Zeitung.
Die US-Trägerrakete SpaceX Falkon 9 war am Donnerstag bei einem Triebtest auf dem Kennedy-Weltraumbahnhof auf Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida explodiert. Die Rakete sollte am 3. September einen israelischen Kommunikationssatelliten für das israelische Unternehmen Spacecom Ltd. in den Weltraum bringen. Der Satellit war für TV-Sendungen und Internetverbindungen im Nahen Osten und in Afrika bestimmt.

 

Dan-news.info: An einer Kundgebung aus Anlass des 73. Jahrestags der Befreiung von Debalzewo von den faschistischen deutschen Besatzern nahmen heute Dutzende von Einwohnern teil. Dies teilte der Pressedienst des Bürgermeisteramts mit.
„Auf dem zentralen Platz von Debalzewo, am „Denkmal des ewigen Ruhmes“ fand eine Kundgebung statt, die dem 73. Jahrestag der Befreiung der Stadt von den faschistischen deutschen Besetzern gewidmet war“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Die Aktion besuchte der Bürgermeister von Debalzewo Alexandr Rejngold, der Sekretär der Stadtorganisation der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Roman Kuksa sowie Schüler und Aktivisten.
Die Versammelten ehrten das Andenken der Helden, die für die Befreiung der Stadt von den faschistischen deutschen Besatzern gefallen sind, durch eine Schweigeminute. Am Denkmal wurden Blumen niedergelegt.
Debalzewo wurde am 3. September 1943 im Verlauf der Donbass-Befreiungsoperation der Südfront der sowjetischen Truppen befreit.

 

Rusvesna.su: Russland ist unser Feind, lasst uns endlich kämpfen – Sawtschenko
Die ukrainische Preudofliegerin, jetzt Abgeordnete der Obersten Rada der Ukraine der Partei von Timoschenko, Nadeshda Sawtschenko, hat erneut eine skandalöse und widersprüchliche Erklärung abgegeben.
In der Sendung des Fernsehkanals „112 Ukraina“ bezeichnete sie Russland als „Feind“ und rief dazu auf, endlich mit dem Kampf gegen den Feind zu beginnen.
„Lassen Sie uns darüber sprechen, dass wir einen Feind haben – Russland. Lassen Sie uns letzten Endes mit diesem Feind kämpfen, wenn wir sowieso verwickelt sind, wenn wir uns schlagen wollen. Lassen Sie uns kämpfen und nicht nur reden. Aber wenn wir einfach nur reden wollen, dann sollten wir mit dem Feind reden. Ihr sprecht doch sowieso mit ihm abseits der Öffentlichkeit. Warum, zum Teufel, sollte das nicht offen geschehen,“, erklärte die Abgeordnete, offensichtlich Bezug nehmend darauf, dass es Poroschenko nach dem Sabotageversuch an der Grenze zur Krim eilig hatte, mit Putin zu telefonieren.

 

 

Abends:

 

 

Dnr-news.com: Die OSZE-Mission steht im Verdacht, heimlich ihre Beobachter aus Donezk zu evakuieren
Die spezielle Monitoring-Mission der OSZE führt wahrscheinlich heimlich eine Evakuierung ihres Büros aus Donezk durch. Dies erkläörte auf seiner Facebook-Seite der ukrainische Journalist Andrej Zapljenko.
„Am 30. August fuhr ein geschlossener LKW in Begleitung eines Fahrzeugs der OSZE zum Grenzkontrollpunkt in Nowotroizkoje. Die Fahrt ging in Richtung des okkupierten Donezk. Das Fahrzeug versuchte, die Demarkationslinie ohne Kontrolle zu überqueren. Zur ‚Lösung von Fragen“ mit den unkrainischen Soldaten kam internationale Verstärkung – noch zwei Jeeps mit dem OSZE-Logo. Eine Lösung gelang nicht. Sie mussten (den LKW – Anm. d. Übers.) öffnen. Und- welch ein Wunder – im Inneren war überhaupt nichts…. Das seltsame Manöver der internationalen Mission verursachte ein wenig Erstaunen. Und da flüsterte einer der Mitglieder der Mission einem Soldarten zu: ’Damit werden wir die Sachen rausbringen’“, schrieb er.
Zapljenko sagte, dass er eine Anfrage an die OSZE-Mission zur Bestätigung oder Dementierung dieser Informationen gerichtet habe, jedoch nach 5 Tagen noch keine Antwort eingegangen sei.
„Übrigens kehrte dieser LKW am 2. September auf das Territorium der freien Ukraine zurück Beladen. Dieses Mal ohne Kontrolle. Durch denselben Kontrollpunkt im Dorf Nowotroizkoje“, ergänzte er.

 

De.sputniknews.com: Vereinfachte Visaregeln für Kiew und Tiflis? Brüssel kündigt baldige Entscheidung an
Die EU will in den kommenden Wochen über die Vereinfachung der Visaregeln für die Ukraine und Georgien entscheiden, wie der EU-Komissar für Erweiterung und Nachbarschaftspolitik, Johannes Hahn, am Samstag mitteilte.
„Ja, alles läuft planmäßig. Was die Ukraine und Georgien angeht, sollen die Ergebnisse in den kommenden Wochen veröffentlicht werden“, so Hahn.
Am Samstag fand ein Treffen der Außenminister der EU-Länder mit Ministern der Länder des Programms zur „Östlichen Partnerschaft“ in der slowakischen Hauptstadt Bratislava statt.
Tiflis rechnet dabei mit einer Liberalisierung der Visumpflicht schon im Sommer dieses Jahres. Die Erörterung dieser Frage wurde im Juni jedoch auf einen späteren Termin verschoben. Auch Kiew erhofft sich eine Vereinfachung der Visaregeln noch im Sommer 2016. Nun rechnen die Behörden mit Jahresende.
Die EU-Kommission hatte im Dezember 2015 mitgeteilt, dass die Ukraine und Georgien
alle Bedingungen für eine Vereinfachung der Visabestimmungen mit der EU erfüllten. Eine diesbezügliche Entscheidung wurde jedoch noch nicht getroffen.
Das Programm der „Östlichen Partnerschaft“ sieht die politische Assoziierung und ökonomische Integration von sechs Ex-Sowjetrepubliken mit der EU vor. Zu dem Programm gehören Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien, die Ukraine und Weißrussland. Georgien, Moldawien und die Ukraine hatten im vergangenen Jahr Assoziierungsabkommen mit Brüssel unterschrieben; sie wurden bereits von den meisten EU-Ländern ratifiziert.

 

Dnr-news.com: In Donezk fand eine Modenschau von regionalen Herstellern und Designern statt
Heute, am 3. September, fand im Handelszentrum „Donezk City“ die Modenschau lokaler Hersteller und Designer „Mode des Donbass 2016“ statt. Die Modenschau besuchte die stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Olga Makejewa.
„Wir sind Zeugen davon, dass Vertreter der Leichtindustrie Rechenschaft ablegen über ihr Schaffen, was sehr wichtig ist, weil man daran wieder einmal sehen kann, dass wir ungeachtet aller Schwierigkeiten leben und uns entwickeln. Und heute unterstützt diese vom Ministerium für Industrie und Handel der DVR vorbereitete herrliche Herbstmodenschau diesen Fakt, dass es bei uns ein unglaubliches Potenzial gibt, das Streben nach Leben, Frieden und Kreativität. Dank solcher Veranstaltungen können wir sehen, dass wir eine ausreichende Anzahl von Herstellern haben. Je mehr wir davon haben, desto weniger abhängig sind wir von Importen und folglich werden die Preise für unsere Produkte niedriger“, betonte Olga Makejewa.

 

 

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