Presseschau vom 02.09.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info: Die Tarife für Strom sind in der DVR unverändert geblieben, während sie in der Ukraine ein weiteres Mal angehoben wurden. Dies erklärte der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums der Republik.
„Auf dem Territorium der Republik sind die Preise für Strom für die Bevölkerung seit Juni 2014 nicht erhöht worden, sie sind durch den Erlass des Oberhaupts der DVR Nr. 147 vom 17. April 2015 „Über die Tarife für an die Bevölkerung gelieferten Strom“ geregelt. Im Durchschnitt beträgt der Unterschied in den Tarifen der DVR und der Ukraine jetzt etwa 300 Prozent“.
Wir merken an, dass seit dem 1. September 2016 die Bevölkerung der Ukraine neue Stromrechnungen erhält. Heute fand eine weitere, die vierte Runde der Tariferhöhungen statt. Gemäß dem Erlass Nr. 22 der nationalen Kommission, die die staatliche Regulierung im Bereich der Energetik und der kommunalen Dienste der Ukraine durchführt, müssen die Bürger am dem 1. Herbsttag weitere 30% mehr für Strom zahlen.
Das Energie- und Kohleministerium der DVR erläuterte, dass gemäß einer vergleichenden Analyse eine Familie mit drei Mitgliedern, die in einer der Städte der Republik lebt, im Moment 42,26 Griwna zahlen muss. In der Ukraine muss eine solche Familie 135,9 Griwna zahlen.
Wir erinnern daran, dass im April 2015 das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko den Erlass „Über ein Moratorium bei der Erhöhung der Tarife für Wohnungs- und kommunale Dienste“ zum Zweck des sozialen Schutzes der Bürger und zur Verhinderung von Preiserhöhungen unterzeichnet hat. Seit dieser Zeit sind die Tarife für kommunale Dienste in der Republik auf dem vorherigen Niveau geblieben.

 

De.sputniknews.com: Die von den USA verhängten neuen Sanktionen gegen russische Unternehmen wirken sich nicht auf den Bau der Brücke über die Straße von Kertsch aus, berichtet das Informationszentrum „Krimski most“.
Die Abteilung für die Kontrolle über ausländische Aktiva des US-Finanzministeriums hat am Donnerstag Sanktionen gegen mehrere Tochterunternehmen des Gaskonzerns Gazprom, der „Bank Moskvy“ sowie gegen andere Unternehmen und Privatpersonen Russlands verhängt.
„Die Sanktionen beeinflussen nicht den Bau der Brücke. Der Auftragnehmer verfügt über alle notwendigen Ressourcen für eine termingerechte Umsetzung des Projektes“, wird mitgeteilt.
Die im Bau befindliche Brücke, die längste Russlands, ist ein großes Projekt zur Verbindung der Halbinsel Krim über die Straße von Kertsch mit der Halbinsel Taman. Die Bauarbeiten hatten im Februar 2016 begonnen. Die zukünftige Auto- und Eisenbahnbrücke soll 2018 für den Kraftverkehr freigegeben werden.

 

Dan-news.info: „Um 18:35 Uhr erlitt durch einen Schuss eines Scharfschützen auf dem Gebiet von Marjinka ein ziviler Einwohner, geb. 1977 in Alexandrowka, Petrowskij-Bezirk von Donezk, eine Durchschussverletzung“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Das Kommando fügte hinzu, dass der Verletzte im Krankenhaus Nr. 14 im Petrowskij-Bezirk ist. Sein Zustand ist nach Einschätzung der Ärzte ernst.

 

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info: Die Behörden der Städte und Bezirke der DVR haben in der letzten Nacht keine Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen festgestellt.
„In dieser Nacht war es ruhig und still, es ist erstaunlich“, sagte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko.
Verletzungen des „Regimes der Ruhe“ wurden auch in den frontnahen Bezirken der Hauptstadt sowie in Makejewka, Jasinowataja, Dokutschajewsk, in den Bezirken Nowoasowsk und Telmanowo nicht festgestellt. „In der Nacht war alles ruhig, es gab keine Beschüsse“, sagte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij.

 

De.sputniknews.com: Putin zu angeblich russischem Hackerangriff auf US-Demokraten-Server.
Moskau beschäftigt sich nicht mit Hacker-Angriffen auf Staatsniveau und hat mit den Angriffen auf den Server der Demokratischen Partei der USA nichts zu tun, wie der russische Präsident Wladimir Putin im Interview mit der Agentur Bloomerg mitteilte.
„Man sollte die Aufmerksamkeit der Gesellschaft nicht vom Kern des Problems ablenken, indem man sich auf nebensächliche Sachen, verbunden mit der Suche nach den Ausführenden, konzentriert“, sagte Putin.
„Ich will es Ihnen noch einmal sagen, dass ich davon gar nichts weiß. Auf staatlichem Niveau beschäftigt sich Russland niemals mit solchen Dingen“, betonte der Präsident.
Zuvor hatte WikiLeaks bereits mehr als 19.000 interne E-Mails der Demokraten veröffentlicht. Diese Korrespondenz zeugt davon, dass die Parteifunktionäre bei den Präsidentschaftsvorwahlen, allen Regeln zum Trotz, Hillary Clinton zu Ungunsten ihres Konkurrenten Bernie Sanders ihre Unterstützung zusicherten.
Die Verantwortung für die Cyber-Attacke auf die Server der US-Demokraten hat angeblich der Hacker Guccifer 2.0 übernommen.
Ein Sprecher von Clintons Wahlstab hatte zuvor gesagt, die Server seien von russischen Hackern angegriffen worden. Dies sei ein Beweis für die Absicht Russlands, Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen zu unterstützen, hieß es damals.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte diese Vorwürfe deutlich zurückgewiesen und bezeichnete sie als „absurd“.

 

Dan-news.info: „Direkter Draht“ des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko mit Journalisten (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation an der Kontaktlinie im Donbass erlaubt es derzeit nicht, einen Angriff von Seiten der ukrainischen Truppen auszuschließen.
„Die militärische Situation an der Kontaktlinie ist schwierig. Heute gibt es an der Front Abteilungen, die es der Ukraine erlauben Angriffshandlungen auszuführen. Wann dies geschehen wird, ist eine schwierige Frage. Wir sind darauf vorbereitet, wir erwarten es nicht erst seit einem Monat“, sagte das Republikoberhaupt.
Er unterstrich, dass dies für die ukrainische Seite „der letzte Angriff sein wird“.
„In diesem Fall werden wir das nächste Mal schon in Kiew sprechen“, fasste Sachartschenko zusammen.
Die ukrainische Seite im Donbass ist zu einer Taktik des Terrors übergegangen.
„Kiew und die Berater von jenseits des Ozeans verstehen, dass auf militärischen Weg im Donbass wenig zu machen ist. Deshalb haben sie begonnen Terror zu nutzen: das sind Sprengungen von Denkmälern, das Attentat auf Plotnizkij und viele andere Aktionen, die auf dem Territorien der Republiken des Donbass durchgeführt wurden“, sagte Sachartschenko.
Die Regierung der Ukraine verwendet die Vereinbarung über ein nachhaltiges Regime der Feuereinstellung zur Vorbereitung zum Krieg.
„“Minsk-1“ erschien nach dem Ilowajsker Kessel, „Minsk-2“ nach Debalzewo. Alle Waffenstillstände, die in Minsk unterzeichnet wurden, hat Kiew immer für eine Umgruppierung der Truppen, zum Zusammenziehen von Kräften und Mitteln verwendet. Den neuerlichen Waffenstillstand nutzt die Ukraine in analoger Weise – sie nutzt wieder den Frieden zur Vorbereitung des Krieges“, sagte das Republikoberhaupt.
Das Oberhaupt der DVR sieht Chancen, der Gewalt dank der Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk ein Ende zu machen:
„Noch gibt es eine Chance, Kiew zu zwingen, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen. Aktive Kämpfe werden nur zahlreiche Opfer und Zerstörungen mit sich bringen. Da ich das weiß, hoffe ich, dass es noch eine Chance gibt. Ich sehe die Möglichkeit, den Konflikt im Verlauf der Minsker Treffen auf diplomatischem Weg zu lösen“, sagte er.
Kiew fürchtet das Gesetz über den besonderen Status des Donbass anzunehmen, das von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen ist, weil dies die übrigen im Bestand der Ukraine verbliebenen Regionen zum Kampf für ihre Rechte bewegen könnte:
„Wenn der Donbass einen besonderen Status erhält, eröffnet das den Weg für die Regionen der Ukraine, in der die Einstellungen auch streitbar sind“, sagte Sachartschenko.
Er erklärte, dass Kiew im Rahmen des Prozesses zur friedlichen Regelung nur zugestimmt hat, einen besonderen Status der DVR und der LVR zu garantieren, weil es mit der Gefahr einer militärischen Zerschlagung gekämpft hat.
„Debalzewo war für Kiew eine der größten Niederlagen“, sagte Sachartschenko. „Deshalb wurde „Minsk“ unterzeichnet, um unseren Angriff zu stoppen“.

 

De.sputniknews.com: Gegen die Nato nach Berlin: „Nein zu Konfrontation gegen Russland“.
In Berlin ist am Donnerstag im Rahmen des „Antikriegstags“ mit einer Menschenkette vom Brandenburger Tor bis zur russischen Botschaft gegen die Konfrontation mit Russland und die Nato-Expansion in Osteuropa demonstriert worden.
Hunderte Demonstranten riefen zu Frieden zwischen Europa und Russland auf — nur so könne es Frieden in der ganzen Welt geben. Die Teilnehmer hielten Plakate mit den Aufschriften „Rüstungsexporte verbieten“ und „Nein zum Krieg! Nato stoppen!“ hoch.
Sie forderten, „dass heute eine Politik betrieben wird, die Krieg ausschließt, und dass sich Deutschland nicht an der Konfrontation gegen Russland beteiligt, bis hin zur schweren militärischen Bedrohung Russlands“, so eine Teilnehmerin der Aktion. Diese Politik müsse ein Ende haben, und die Nato-Mitgliedschaft Deutschlands dürfe keine Ausrede mehr dafür sein.
„Frieden und gemeinsame Sicherheit in Europa gehen nur mit Russland. Nein zum Krieg, nein zu Konfrontation gegen Russland ist heute unser Motto“, so die Teilnehmerin weiter.
Die Demonstration verlief laut der Agentur RT friedlich, es wurden keinerlei Zwischenfälle gemeldet.

Dnr-online.ru: Die Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk widmet der Reparatur von Wohnraum und Infrastruktur besondere Aufmerksamkeit.
„In diesem Jahr haben wir drei neue Gasheizwerke in Betrieb genommen, zwei neue Straßen im privaten Sektor vollständig asphaltiert und die Aufschüttung für zwei Straßen gemacht. Wir haben auch kommunalen Wohnraum wieder aufgebaut und für die Heizperiode vorbereitet. Den privaten Sektor wieder aufzubauen war für uns sehr wichtig. Das betrifft 474 Häuser. Im Verlauf des Wiederaufbaus des privaten Sektors versorgen wir die Einwohner mit Baumaterial und leisten den sozial nicht abgesicherten Teilen der Bevölkerung Hilfe, stellen Baubrigaden für die Reparatur des Wohnraums zur Verfügung. Trotz der Zerstörungen und Opfer nach Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte leben wir weiter! Ich bin überzeugt, dass Frieden und Aufblühen bald wieder zu uns kommen“, sagte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij.

 

Ukrinform.ua: Die trilateralen Gespräche über die Gaslieferungen zwischen Russland, der Ukraine und der Europäische Kommission seien zunächst nicht geplant, erklärte der russische Energieminister Aleksandr Nowak, schreibt die russische Internetzeitung kommersant.ru.
„Alle Fragen über die Gaslieferungen sind bis Ende 2019 auf Vertragsbasis geregelt, daher kann die ukrainische Seite beim Vorhandensein entsprechender Ressourcen die notwendige Menge an Gas bekommen, indem sie die Finanzmittel in Form der Vorkasse bereitstellt, wie es durch den Vertrag vorgesehen ist. Derzeit werden keine Treffen geplant, alle Fragen sind geregelt“, sagte er.
Zuvor hatte Maroš Šefčovič, Stellvertreter des EU-Kommissionspräsidenten für Energieunion, aufgerufen, das Dreierformat der Gasverhandlungen mit der EU-Kommission, der Ukraine und Russland neu zu starten.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Westliche Doppelmoral: Kiew-Putsch provoziert, in Türkei verurteilt – Lawrow.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Doppelmoral des Westens in einem Zeitungsinterview an einem bezeichnenden Beispiel belegt: Der jüngste Putschversuch in der Türkei wurde verurteilt, der Umsturz in der Ukraine vor zwei Jahren jedoch selbst provoziert.
Lawrow zufolge dachten sich die USA im Falle der Ukraine „eine russische Bedrohung“ aus, um den eigenen Einfluss in Europa zu stärken. Dabei unterstützte der Westen aktiv den Staatsstreich in Kiew, bei dem letztlich der gewählte Präsident Viktor Janukowitsch gestürzt wurde.
„Die Doppelstandards liegen auf der Hand. Keiner von unseren westlichen Partner ist auf die Idee gekommen, zur Ukraine das zu sagen, was jetzt über den Staatstreich in der Türkei gesagt wird, nämlich dass Staatstreiche unzulässig sind“, sagte Lawrow in einem Interview mit der Zeitung des Rats für Russlands Außen- und Verteidigungspolitik.
Der Minister erinnerte daran, dass im Falle des Putsches in der Türkei, der so scharf kritisiert worden war, der Westen keinerlei Verpflichtungen gegenüber Ankara hatte. Doch im Falle der Ukraine garantierten Frankreich, Deutschland und Polen ihre Unterstützung der Vereinbarungen zwischen Janukowitsch und der Opposition. Das entsprechende Dokument war am 20. Februar 2014 unterzeichnet worden.
„Am Morgen stürzte das alles zusammen. Und sie haben ihre Hände in Unschuld gewaschen und gesagt, ‘es hat sich so ergeben, entschuldigen Sie’. Als wir versuchten, sie sich schämen zu lassen, haben sie sich versteckt und sind in Verwirrung geraten“, sagte Lawrow. Auch die USA sollen verschämt geschwiegen haben.
„Es gab Verpflichtungen seitens der EU, es gab Unterschriften. Das ist Doppelzüngigkeit“, so der Außenminister.
Die westlichen Länder seien an dem Machtwechsel in der Ukraine einfach interessiert gewesen. „Sie sagen, sie hätten es nicht vorbereitet. Das Volk sei einfach aufgestanden. Aber wir wissen doch, dass dem gar nicht so ist“, teilte Russlands Chefdiplomat mit.
Dem Minister zufolge gibt es Dokumente, die belegen, dass die Nato von Janukowitsch verlangt hatte, keine Armee gegen Protestierende einzusetzen. Dabei hatte der Westen die Operation im Donbass unterstützt, die die neue Regierung sofort nach dem Staatsstreich startete. „Hier muss man nicht erklären, wie das heißt“, schloss Lawrow.

 

Dnr-online.ru: Vertreter der DVR haben dem Leiter des UN-Unterkomitees zur Verhütung von Folter Malcolm Evans Informationen über bevorstehende Morde an Gefangenen in den geheimen Gefängnissen des Sicherheitsdienstes der Ukraine in der Ukraine übergeben. Dies teilte heute der Vorsitzende des Volkssowjets, der Leiter der Delegation der DVR Denis Puschilin mit.
„Wir haben erschreckende Informationen erhalten, dass es eine Anweisung an die militärischen Abteilungen der Ukraine gibt, sich auf den Besuch von Herrn Evans auf schreckliche Weise vorzubereiten: ein Teil der Gefangenen wird freigelassen und die Menschen, an denen es Spurten von Folter gibt, werden liquidiert“, erklärte der Sprecher des Parlaments. „Deshalb haben wir uns an Herrn Evans gewandt, damit er präzedenzlose Maßnahmen ergreift, um dies nicht zuzulassen, möglicherweise seinen Besuch zu verlegen“.
Puschilin erklärte, dass Evans plante, seinen Besuch in der Ukraine am 9. September genau dem Problem der geheimen Gefängnisse zu widmen, in denen der ukrainische Sicherheitsdienst politische Gegner des Regimes und Teilnehmer des Kampfes für die Freiheit des Donbass festhält. Nach Informationen, auf die sich der Sprecher des Volkssowjets bezog, beträgt die Zahl der Häftlinge in den geheimen Gefängnissen möglicherweise mehr als tausend.

 

De.sputniknews.com: Französischer Abgeordneter: Kiew will Wahrheit über Krim nicht hören.
Das von den ukrainischen Behörden eingeleitete Strafverfahren gegen eine Gruppe französischer Abgeordneter, die Ende Juli dieses Jahres die Krim besucht hatte, zeugt laut Thierry Mariani, dem Delegationschef und Ex-Verkehrsminister Frankreichs, von den Bemühungen Kiews, Besuche dieser Art auf der Halbinsel zu verhindern.
Wie Mariani in einem Interview für den Fernsehsender RT sagte, ist dieser Schritt der ukrainischen Staatsanwaltschaft gegen die französischen Abgeordneten verständlich. Kiew wolle nicht, dass die Welt die Wahrheit darüber erfahre, was auf der Halbinsel vor sich geht, so der Parlamentarier.
Laut Mariani hatte eine zehnköpfige Delegation des französischen Parlaments im vorigen Jahr und eine elfköpfige Delegation in diesem Jahr die Krim besucht, um die Situation auf der Halbinsel mit eigenen Augen zu sehen. „Das ist das übliche Alltagsleben von Menschen, die über ihre Rückkehr nach Russland glücklich sind“, so der Abgeordnete.
Mariani erwähnte in diesem Zusammenhang die französische Presse, die über eine „okkupierte Krim“ und „überall befindliche Soldaten der russischen Armee“ sowie darüber schreibt, dass „die Einwohner der Halbinsel schwermütig gestimmt sind“. Der Abgeordnete fügte hinzu: „Wir haben in diesem Sommer ein gewöhnliches Land mit gewöhnlichen Menschen in einer sicheren Situation gesehen.“
Die Äußerung des ukrainischen Abgeordneten Georgi Logwinski, den Mitgliedern der französischen Abgeordnetendelegation könnten nach dem Eingreifen Kiews ihre Mandate entzogen werden, hat Mariani als Witz abgetan.
Mariani will nach eigenen Worten im nächsten Jahr noch einen Krim-Besuch organisieren, an dem weitere Parlamentarier teilnehmen sollen.
Der Abgeordnete der Obersten Rada, Georgi Logwinski, hatte am vergangenen Mittwoch auf Facebook mitgeteilt, dass in der Ukraine ein Strafverfahren gegen die französischen Delegation eingeleitet wurde, die zum wiederholten Male die Krim besucht hatte. Nach Überzeugung des Rada-Abgeordneten werden die Volksvertreter wegen der strafrechtlichen Verfolgung in der Ukraine „ihre warmen Parlamentssitze in Frankreich“ verlieren.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Situation hat sich in den letzten 24 Stunden stabilisiert. In den letzten 24 Stunden wurden keine Beschüsse des Territoriums der LVR festgestellt, das Regime der Feuereinstellung wurde entlang der gesamten Kontaktlinie eingehalten“, teilte er mit.
„Dies erlaubt es, auf eine weitere Entwicklung einer Tendenz zum Übergang zu einem friedlichen Dialog zu hoffen“, erklärte Marotschko.
„Durch die ukrainischen Spezialoperationskräfte wurde die Ausbildung von Terroristen und Diversanten zur Durchführung von Terrorakten auf dem Territorium der LVR aktiviert. Im Bereich von Stschastje, auf dem Gebiet einer Erholungseinrichtung, wurde vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein Ausbildungslager für Spioner/Diversanten und Scharfschützen eingerichtet. Dort sind Einheiten in einer Zahl von 100 Mann stationiert, darunter 30 polnische und lettische Scharfschützen, wovon die Abzeichen auf ihrer Uniform und die Umgangssprache zeugen“, sagte er.
„Diese Einheiten führen die Verschiebung von kleinen Gruppen entlang von Waldstücken durch, von wo sie provokative Beschüsse auf Positionen der Volksmiliz, die auf der anderen Seite des Sewerskij Donez liegen, durchführen können“, erläuterte der Major.
Marotschko fügte hinzu, dass auf dem Flughafen der ukrainischen Streitkräfte in Luzka die Ausbildung von Luftwaffengruppen auf Kampfflugzeugen SU-25 durchgeführt wird, in deren Verlauf Flüge auf sehr kleine Anhöhen und die freie Suche nach Zielen bei Luftschlägen unter Bedingungen nicht vorhandener Sicht ausgearbeitet werden.
Außerdem haben die Kiewer Truppen mit der Reparatur eines verlassenen Flughafens im Charkower Oblast begonnen, „der Transportflüge der NATO bei der der Verlagerung eines Kontingents aus dem näheren Ausland aufnehmen kann“.
Marotschko erklärte, dass die ukrainische Führung trotz der tiefen politischen Krise weiterhin die Möglichkeit einer militärischen Variante der Lösung des Konflikts im Donbass in Betracht zieht und Maßnahmen durchführt, die ihre Absichten zur Aktivierung der Kämpfe bestätigen.
„Unsererseits halten wir unverändert die Vereinbarungen ein, aber im Fall der Notwendigkeit sind wir bereit, jede Aggression in Bezug auf unsere Republik abzuwehren“, unterstrich der Vertreter des Verteidigungsbehörde der Republik.

 

De.sputniknews.com: Clinton droht russischen Hackern mit „militärischen Konsequenzen“.
Cyberattacken gegen die USA müssen wie „beliebige andere Angriffe“ betrachtet und behandelt werden: Im Fall ihres Amtsantritts will die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton als Reaktion auf Cyberattacken auch militärisches Vorgehen nicht ausschließen, wie die Zeitung International Business Times (IBT) schreibt.
„Als Präsidentin werde ich klar zu verstehen geben, dass die USA sich zu Cyberattacken ebenso verhalten werden wie zu anderen Angriffen. Wir werden ernsthafte politische, ökonomische und militärische Antworten vorbereiten. Wir beabsichtigen, in den Schutz unserer Regierungsnetzwerke und nationalen Infrastruktur zu investieren. Ich will, dass wir bei der Festlegung von Regeln im Cyberraum führend sind. Wenn nicht wir, so werden es andere tun“, zitiert die Zeitung Hillary Clinton.
In ihrer Wahlkampfrede in Cincinnati ist die US-Präsidentschaftskandidatin demnach auch auf die zunehmende Cyberkriminalität eingegangen. Die IBT verbindet dies mit den Verdächtigungen der USA gegen russische Hacker, die Attacken auf Mailserver der US-Demokraten unternommen haben sollen.
„Wir müssen auf die zunehmende Bedrohung durch solche Staaten wie Russland, China, Iran und Nordkorea reagieren. Unsere Armee muss bereit und hinreichend manövrierfähig sein, um dem vollen Spektrum der Bedrohungen zu begegnen und unverzüglich in allen Sphären zu handeln – nicht nur auf dem Festland, im Luftraum, auf hoher See und im Weltall, sondern auch im Cyberraum“, erklärte Clinton.
Dabei habe sie, so ITB, auch auf Meldungen verwiesen, dass Russland und China schon vieles gehackt hätten. Russland soll sowohl die Server der US-Demokraten, möglicherweise gar die Wahlsysteme in mehreren Bundesstaaten gehackt haben, meinte sie. „Deshalb müssen wir härter spielen. Wir müssen uns sicher sein können, dass wir zuverlässig geschützt sind und gegen jene kämpfen können, die uns verfolgen“, sagte Clinton laut IBT.
Das Blatt schreibt weiter, dass die Beziehungen zwischen den Supermächten wegen solcher Cyberangriffe immer komplizierter würden. Allerdings hätten die amerikanischen Behörden noch keine klare Vorstellung, wie diese Vorfälle zu klassifizieren seien, insbesondere, ob man sie tatsächlich einem bewaffneten Überfall gleichsetzen könne, konkretisiert die Zeitung. Was die Cyberattacke auf die Mailserver der US-Demokraten betreffe, so würden die Behörden zwar keine direkten Anschuldigungen gegen den Kreml oder Präsidenten Putin erheben, Clinton aber bleibe in ihrer Wahlkampfrhetorik fest davon überzeugt, dass hinter dieser Attacke einzig und allein russische Hacker stecken könnten.

 

lug-info.com: Ein Motorradrallye und eine festliche Kundgebung zum Jahrestag der Befreiung der Stadt von den faschistischen deutschen Besatzern fanden heute in Altschewsk statt. Dies teilte die Stadtverwaltung mit.
Das Bürgermeisteramt erklärte, dass an der Motorradrallye Mitglieder des Clubs „Nachtwölfe. Donbass“ aus Altschewsk, Stachanow und Kirowsk teilnahmen.
„Die Motorradfahrer fuhren durch die zentralen Straßen der Stadt und erinnerten durch Hupsignale die Einwohner an den Gedenktag. Sie trugen durch Altschewsk die für jeden heilige Fahne des Sieges, Fahnen der LVR und der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“, teilte die Verwaltung mit.
Die Motorradfahrt endete auf dem Platz des 50. Jahrestages des Leninschen Komsomol, wo eine Festkundgebung unter Teilnahme von Aktivisten der Ortsvereinigung von „Mir Luganschtschine“ und Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges stattfand.
„Es sind 73 Jahre vergangen, aber die Erinnerung an diese blutigen und schweren Tage ist lebendig. Wir werden immer das Andenken der auf dem Schlachtfeld Gefallenen ehren, die nicht bis zum ruhmreichen Tag des Sieges überlebt haben. Herzlichen Glückwunsch zum Feiertag, liebe Veteranen, Einwohner der Stadt, zum Tag der Befreiung von Altschewsk! Möge ein ungetrübter Himmel über dem Kopf sein, möge Frieden und Eintracht in unserem gemeinsamen Haus herrschen“, sagte die Bürgermeisterin Natalja Pjatkowa zu den Anwesenden.
Die Besetzung von Altschewsk (damals Woroschilowsk) durch die faschistischen deutschen Besatzer dauerte 418 Tage, beginnend mit dem 12. Juni 1942. In dieser Zeit wurden mehr als 1200 junge Männer und Frauen aus der Stadt zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. Am 2. September 1943 befreiten Kämpfer der Roten Armee im Zuge der Donbass-Operation die Stadt.
In den Massengräbern auf dem Gebiet von Altschewsk ruhen 197 gefallene Soldaten und Offiziere der Roten Armee sowie 140 während der Besatzung erschossene oder lebendig verbrannte zivile Einwohner der Stadt.

 

de.sputniknews.com: Ukraine: Militärvermögen landet im Pfandhaus – Fünf Jahre Haft für den Täter.
Der Chef der Aufbewahrungsstelle eines Verbandes der Nationalgarde der Ukraine ist wegen Diebstahls von Staatsvermögen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Freitag mit.
Die Militärstaatsanwaltschaft der Stadtgarnison von Kiew unterstützte die Staatsanklage gegen den Unteroffizier. Der Täter hatte von Juni bis August 2015 Kletterausrüstungen, Seile und sonstiges Gerät im Gesamtwert von 78.000 Griwna (rund 2.900 US-Dollar) vom Standort des Verbandes entführt und in einem Pfandhaus abgegeben. Während der Gerichtsuntersuchung wurde der Schaden in vollem Umfang ersetzt.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan deutsch 2: Im von den Kiewer Truppen besetzten Teil des Donbass werden Schulen gewaltsam und gegen den Willen der Eltern auf ukrainisch als Unterrichtssprache umgestellt. Genau das war einer der Gründe, warum die Menschen dort sich von der Ukraine separieren wollten. Und nun geschieht es.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Generalmajor Denis Sinenkow (Wochen- und Monatsbericht, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Wir stellen fest, dass der Gegner nach der von den Konfliktseiten unterzeichneten Vereinbarungen über eine vollständige Feuereinstellung entlang der gesamten Kontaktlinie ab 00:00 Uhr am 1. September insgesamt die übernommenen Verpflichtungen einhält. Aber bis zu diesem Zeitpunkt haben die ukrainischen Truppen zielgerichtet Objekte der zivilen Infrastruktur beschossen und Spannungsherde in Richtung Gorlowka, Donezk und Mariupol geschaffen.
In der Zeit vom 27. August bis zum 2. September waren die grundlegenden Anstrengungen zur Ausbildung in den Abteilungen der Volksmiliz der DVR auf die Ausbildung zur Durchführung von taktischen Bataillonsübungen mit dem Ziel der Erarbeitung von Fertigkeiten zum Treffen von Entscheidungen bei der Koordination der Volksmiliz zur Abwehr von Angriffshandlungen des Gegners in den wahrscheinlichen Richtungen, bei der Überwindung von Wassersperren durch Artillerie-, Panzergrenadier- und Panzerabteilungen sowie die Durchführung des Wettbewerbs zur Ermittlung der besten Panzermannschaften unter den Einheiten und Teilen der Volksmiliz der DVR gerichtet.
Im letzten Monat haben die ukrainischen Truppen 15.269 Mal Ortschaften der Republik beschossen, dabei wurden vom Gegner 13.117 Mal von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen verwendet.
Intensiv beschossen wurden Ortschaften und Objekte der Infrastruktur entlang der gesamten Kontaktlinie.
In der Zeit vom 1. bis zum 31. August wurden in Richtung Gorlowka 140, in Richtung Donezk 219, in Richtung Mariupol 49 Gebäude und Infrastrukturobjekte zerstört oder beschädigt. Darunter sind acht Objekte der Stromversorgung, sieben Objekte der Gasversorgung, vier Objekte der Telekommunikation, zwei Schulen und zwei Kindergärten.
In der Folge der Beschüsse von Ortschaften der Republik durch die Straftruppen starben sechs Soldaten der Volksmiliz der DVR und zehn wurden verletzt. Es starben acht zivile Einwohner, 46 wurden verletzt. Am 30. August wurde ein weiteres Mal ein Stationierungspunkt der russischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung beschossen, das in Alexandrowka am westlichen Rand von Donezk liegt. Für die Korrektur des Artilleriefeuers wurde eine Drohne der 10. Luftlandesturmbrigade verwendet.
Die Verantwortung für die Beschüsse von Ortschaften und den Tod friedlicher Einwohner tragen die folgenden Kriegsverbrecher: Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko, Deljatizkij, Goras, Malinowskij und Brusow, die offen das eigene Volk vernichten und dabei die Unterstützung des blutigen Kiewer Regimes verspüren.
Wir lenken die Aufmerksamkeit der Beobachtergruppe der OSZE auf die Feststellung dieser Fakten mit dem Ziel, die Weltöffentlichkeit über den Unwillen der Kiewer Junta, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten, zu informieren.
Wie zuvor ist eine Verstärkung der Luftaufklärung des Gegners unter Verwendung von Drohnen festzustellen, die die Korrektur des Feuers der Artillerieabteilungen auf die Ortschaften der Republik durchführen. Es wurden 11 Drohnenflüge festgestellt, was von der völligen Entfernung der ukrainischen militärischen Führung von der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zeugt, wenn sie Drohnen als Mittel der Aufklärung und für die Lenkung von Artillerie verwenden.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fakten der Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Technik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie fest. In deren Folge wurden die Gruppierungen der Kräfte des Gegners verstärkt.
So wurden folgende Stationierungen entdeckt:
– in Richtung Gorlowka – ein Zug 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“, zwei Batterien 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, eine Batterie 3SU „Schilka“, ein Zug 120mm-Mörser.
In Richtung Donezk – eine Batterie 152mm-Haubitzen „Akazija“, eine Batterie 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, eine Batterie 120mm-Mörser, zwei Panzerkompanien und ein mechanisierter Zug Panzertechnik.
– in Richtung Mariupol – eine Batterie 152mm-Geschütze „Msta-C“, ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad“, ein Zug 152mm-Artillerieschützeze „Akazija, eine Batterie 120mm-Mörser sowie zwei Panzerkompanien.
Das Fehlen von Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Abzugsorten bestätigt auch die OSZE-Mission und veröffentlicht in ihren täglichen Berichten Fakten von Verletzungen der Minsker Vereinbarungen zum Abzug schwerer Waffen durch die ukrainische Seite.
So wurde in dieser Woche in den Abzugsorten von den Vertretern der OSZE-Mission das Fehlen folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
– 4 152mm-Haubitzen „Akazija“;
– 16 152mm-Haubitzen Msta-B;
– 18 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
– 24 152mm-Geschütze „Giazint“;
– 6 220mm-Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
– ein Abwehrgeschütz 3RK „Strela-10“;
– 12 10mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
– 24 120mm-Mörser;
– mehr als 50 T-62- und T-72-Panzer.
Vor dem 1. September haben die ukrainischen Spezialoperationskräfte weiterhin Kindergärten und Schulen der Ortschaften der Republik beschossen.
So wurde am 27. August in Makejewka in der Folge eines Artilleriebeschusses  der Kindergarten Nr. 127 schwer beschädigt. Zum Glück wurden Kinder und Personal nicht verletzt.
In der Nacht auf den 29. August wurde in der Folge eines direkten Treffers eines Geschosses ein Behälter für 10.000 Kubikmeter Wasser beschädigt. Zur Absicherung einer unterbrechungsfreien Versorgung des Bezirks mit Wasser wurde er an eine Reservewasserquelle angeschlossen.
Am 25. August wurden in Gorlowka in der Folge eines Artillerieschlags 40 Transformatorunterstationen vom Strom abgeschnitten, was zu einer Unterbrechung der Stromversorgung von Gorlowka, Sajzewi sowie der sich unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte befindenden Kirowo und Artjomowo führte.
Am 31. August wurde in der Folge eines Artilleriebeschusses ein Heizwerk in Jasinowataja beschädigt.
Auf diese Weise vernichten die ukrainischen Truppen im Vorfeld der Winterzeit zielgerichtet Heizungs- und Energieversorgungsobjekte der Ortschaften der Republik.
Von Provokationen und Diversionen geht die „Elite“ der ukrainischen Streitkräfte direkt zum Mord an Einwohnern über. Unter Führung kanadischer und amerikanischer Instrukteure werden auf dem Jaworowskij-Truppenübungsplatz in Oblast Lwow Kurse in Scharfschießen durchgeführt, die die zynischsten Mörder der friedlichen Einwohner absolvieren. Am 28. August wurde während der Feiern zum „Tag der Stadt“ in der Folge eines zielgerichtet Scharfschützenfeuers von „ausgezeichneten Absolventen der amerikanischen Schule für Strafsoldaten“ aus Richtung Marjinka  in Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk Irina Gennadijewna Schewzowa, geb. 1988, getötet.
Wir stellen auch fest, dass nach den erfolgreich von der Volksmiliz der DVR durchgeführten taktischen Übungen zum Absetzen von Luftlandetruppen an der Meeresküste am 28. August die Ankunft des Kommandeurs der Festlandtruppen der USA in Europa General Ben Hodges bei der operativ-taktischen Gruppe „Mariupol“ bekannt wurde. Nachdem von ihm Anweisungen an die ukrainischen Untergebenen ausgegeben und Aufklärungstechnik aus den USA übergeben wurde, wurde die Spannung in dieser Richtung verstärkt, was sich in der Vergrößerung der Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte äußerte. Es kommt die Frage auf, was ein so hoher Vertreter des militärischen Kommandos der USA an der Front tut und ob vielleicht Washington zum Teilnehmer des Konflikts geworden ist.
So führt die militärisch-politische Führung der Ukraine unter Kontrolle der US-Streitkräfte zielgerichtet eine Politik der Zuspitzung der Lage im Donbass durch und zieht dabei unter anderem zur Vernichtung lebenswichtiger Infrastrukturobjekte und der friedlichen Bevölkerung Spezialoperationskräfte, von Amerikanern ausgebildete Scharfschützen und Artilleristen heran. Im Zusammenhang mit der Aktivierung der Tätigkeit von Diversionsgruppen auf dem Territorium der Republik bitten wir die Bürger, Wachsamkeit zu zeigen und im Fall der Entdeckung verdächtiger Personen oder Gegenstände sofort die Militärkommandanturen der Volksmiliz der DVR oder das Staatssicherheitsministerium zu informieren.
Das Absinken der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und auf diesem Hintergrund die Vergrößerung der Zahl der verletzten friedlichen Einwohner in der Republik zeugen davon, dass die ukrainischen Kriegsverbrecher punktgenaues Feuer auf Wohnhäuser eröffnen. Dazu ist uns lange bekannt, dass das Feuer von Positionen aus erfolgt, die in Schulen, Krankenhäusern und Kirchen stationiert sind, was ein weiterer Beweis dafür ist, dass das ukrainische Kommando die Menschlichkeit und alles Heilige verloren hat, wie es auch bei denen ist, die zur Zeit die Ukraine regieren.
Wenn man die genannten Fakten analysiert, können wir annehmen, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine angesichts des innen- und außenpolitischen Scheitern abschließend die Kontrolle über die Kommandeure der Abteilungen verloren hat, die selbständig Entscheidungen zur Eröffnung des Feuers treffen und verschiedene Arten von Provokationen durchführen. Auch wurde bekannt, dass in der letzten Woche in der ATO-Zone eine zuvor instruierte Gruppe von Journalisten führender ukrainischer Massenmedien eingetroffen ist, um angebliche erwidernde Aktivitäten von Seiten der Armee der DVR festzuhalten und im Folgenden uns der Beschüsse von sozial wichtigen Objekten zu beschuldigen. Ich wage zu versichern, dass im Unterschied zu den ukrainischen Straftruppen wir niemals zu einer solchen Niedrigkeit und Gemeinheit gelangen werden und dass die Beachtung der Minsker Vereinbarungen für uns keine leeren Worte sind.
Wir weisen auch die Lüge der ukrainischen Medien über die die Verletzung des Regimes des Feuereinstellung durch die Volksmiliz am 31. August zurück und die in diesem Zusammenhang angeblich von der ukrainischen Seite initiierte Videokonferenz des Kontaktgruppe. Wir stellen fest, dass die Videokonferenz der Kontaktgruppe zur Regelung des Konflikts auf Vorschlag des Vertreters der OSZE bei den Minsker Verhandlungen Martin Sajdik erfolgte und schon seit dem Morgen des 31. August geplant war.
Im Zusammenhang mit dem Fehlen der Kontrolle über das Personal von Seiten der Kommandeure und dem niedrigen Niveau der militärischen Disziplin erleiden die ukrainischen Truppen wie zuvor nicht kampfbedingte Verluste. In der Folge unvorsichtigen Umgangs mit Waffen und des Alkoholmissbrauchs betragen die nicht kampfbedingten Verluste im 16. Panzergrenadierbataillon der 58. Brigade und im 4. Panzergrenadierbataillon der 128. Brigade 18 Soldaten. Im Panzerbataillon der 30. mechanisierten Brigade, das im Gebiet von Seljonyj Gaj stationiert ist, wurden zwei Fälle von Selbstmord festgestellt. Ein Soldat erhängte sich, ein zweiter erschoss sich. Die Gesamtzahl der nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte betrug in der letzten Woche etwa 130.
Auf dem Hintergrund der Zunahme der nicht kampfbedingten Verluste und der völligen Demoralisierung des Personals der ukrainischen Streitkräfte hat das Verteidigungsministerium der Ukraine den Militärkommissariaten befohlen, sich auf die 7. Mobilisierungswelle ab dem 1. Oktober 2016 vorzubereiten. Was den feierlichen Versprechungen Poroschenkos widerspricht, der erklärte, dass es keine weitere Mobilisierungswelle geben wird und sich die ukrainischen Streitkräfte vollständig durch Vertragssoldaten auffüllen werden. Auf diese Weise sehen wir, dass die Kiewer Führung nicht die Absicht hat, das Problem im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen. Die Ausrufung einer weiteren Mobilisierungswelle zeugt davon, dass die ukrainische Führung sich die Lehren aus den vorhergehenden Wellen nicht angeeignet hat und weiterhin einen Kurs der Vernichtung des eigenen Volks fährt.
Wir unsererseits wollen eine friedliche Lösung des Konflikts und rufen die gesamte Weltöffentlichkeit auf, auf die Führung der Ukraine einzuwirken, um das Blutvergießen im Donbass zu stoppen. Wir warnen die militärisch-politische Führung der Ukraine vor Versuchen von Angriffshandlungen. Die Volksmiliz der DVR ist bereit, dem angemessenen Widerstand zu leisten, ohne von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen zu verwenden.

 

Ukrinform.ua: Im Laufe des Jahres bildeten die Streitkräfte der Ukraine 15 Kampfbrigaden, gab heute auf der Pressekonferenz der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine, Oberstleutnant Oleksij Tschernobaj, bekannt.
„Im Laufe des vergangenen Jahres sind 15 Kampfbrigaden, 2 Regimente, 4 Bataillone und 1 Brigade, 6 Regimente und 11 Bataillone der operativen, technischem und einsatzfähigen Unterstützung gebildet worden“, sagte er.

 

De.sputniknews.com: In Potsdam versammelten sich am Donnerstag 40 Außenminister zu einem informellen Gipfeltreffen, um über die Zukunft der OSZE zu sprechen. Die Diplomaten lösten nicht nur ein Verkehrschaos in der Innenstadt aus, sondern auch Zweifel über die Wirkungskraft der OSZE-Dialogformate.
Das Treffen der OSZE-Außenminister am Donnerstag in Potsdam ist – vom Verkehrschaos in der Innenstadt abgesehen – recht unspektakulär verlaufen, was so manche Medien erneut veranlasste, Zweifel an der Wirkungskraft der OSZE-Dialogformate zu äußern.
Als Instrument der Krisenbewältigung muss der Dialog ernst genommen werden, meint allerdings der OSZE-Experte Dr. Wolfgang Zellner. „Auch wenn der Dialog lange Zeit braucht und nicht immer sofort zum Erfolg führt, gibt es keine Alternative dazu. Die Forderung, dass die OSZE Peacekeeping-Einsätze mithilfe von bewaffneten Streitkräften durchführt, kann nicht für ewig ausgeschlossen werden. Jedoch hat die OSZE momentan weder die notwendigen Führungsstrukturen und operativen Voraussetzungen noch die erforderliche Rechtspersönlichkeit“, so der stellvertretende Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg gegenüber der Sputnik-Korrespondentin Anne-Kathrin Glück.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier debattierte in Potsdam auch über die Relevanz der Rüstungskontrolle, um folgenreiche Entfremdungsprozesse zwischen dem Osten und dem Westen aufzuhalten.

 

 

Abends:

 

 

Dan-news.info: „Vom 1. bis 31. August 2016 starben auf dem Territorium der Republik 50 Menschen, darunter vier Frauen und 46 Männer, darunter 38 Soldaten der Republik“, teilt der Apparat der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte mit. „Unterschiedlich schwer verletzt wurden infolge der nicht endenden Artilleriebeschüsse durch die Ukraine 76 Menschen“.
Wir fügen hinzu, dass die Methodologie der Erfassung von Verletzten und Toten durch den Apparat von Morosowa sich von den Mitteilungen des operativen Kommandos der DVR unterscheiden kann. Gemäß den letzten Informationen der Bevollmächtigten starben seit Anfang des Jahres in der Republik 256 Menschen, darunter zwei Kinder. Seit Beginn des Konflikts starben 4197 Menschen, darunter 589 Frauen und 3608 Männer.

 

De.sputniknews.com: Der 78-jährige usbekische Staatschef Islam Karimow ist am Freitag gestorben, wie aus einer Mitteilung der Regierung und des Parlaments Usbekistans hervorgeht.
Von einer Verschlechterung der Gesundheit des Präsidenten Usbekistans wurde erstmals am Sonntag berichtet. Laut der Regierung wurde Karimow in einem Krankenhaus behandelt.
Danach teilte seine Tochter mit, ihr Vater befinde sich mit einer Hirnblutung in einer Intensivstation. Am heutigen Freitag teilte die usbekische Regierung mit, Karimows Zustand sei kritisch. Karimow wird am 3. September in Samarkand beigesetzt werden, so die Regierungsmitteilung. Im Zusammenhang mit dem Ableben des Präsidenten wird am Samstag in Usbekistan eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.
Karimow hatte seit 1991 das unabhängige Usbekistan regiert.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan deutsch 2: Zwei Dozentinnen wurden in Kiew gekündigt, weil sie sich in Moskau fotografieren ließen
Ein Dokument:
Nationale pädagogische Universität namens Dragomanowa
Sehr gehrte Lehrkräfte, Mitarbeiter, Studierende!
Sehr gehrte Vertreter der Massenmedien!
Vor kurzem wurde im Internet die Information über das Fotoshooting der Schwestern Irina und Inna Kowaltschuk (Ex-Mitarbeiterinnen der Universität) in der Hauptstadt des Aggressor-Staates Moskau verbreitet. Die Mitarbeiter der Universität verurteilen aufs Schärfste diese beschämende Tat als unmoralisch und würdelos. Umso mehr, weil die oben genannte Personen an der führenden pädagogischen Universität gelehrt haben, die Lehrer mit patriotischen Ansichten ausbildet.
Die Nationale pädagogische Universität namens Dragomanowa ist wirklich eine staatliche und nationale Universität. Hier werden die Lehrkräfte ausgebildet, die zu Sprachrohren der nationalen Interessen werden, von hohen beruflichen und moralischen Qualitäten, nationalbewusst, überzeugte ukrainische Patrioten.
An der Universität wird das „Programm für patriotische Erziehung der Studierenden“ realisiert. Der Unterricht wird ausschließlich auf Ukrainisch gehalten.
Die Lehrkräfte und die Studenten der Universität haben am Maidan teilgenommen, einige von ihnen sind im Anti-Terror-Einsatz im Donezk oder als Volontäre tätig. Auf dem Campus der Universität wurde das Denkmal für „Helden der Himmelshundertschaft“ eingeweiht. Die Studenten geben Konzerte und andere Veranstaltungen an der Front. Es wird ein Zentrum für psychologische Rehabilitierung für ukrainische Soldaten, Aussiedler und Flüchtlinge aus diesen Gebieten eröffnet.
Zur Information:
Kowaltschuk Irina Mychailiwna war Doktorandin und gleichzeitig als Lehrkraft am Lehrstuhl für Sprachphilosophie, vergleichende Sprachwissenschaft und Übersetzen des Instituts für Philologie tätig.
Dr. Kowaltschuk Inna Mychailiwna arbeitete als Dozentin am gleichen Lehrstuhl seit dem 1.09.2015.
Nach dem Beschluss des wissenschaftlichen Rates und der Gewerkschaft der Fakultät für Fremdsprachen wurde ihre Tat als unmoralisch und unwürdig beurteilt. Gleiche Beschlüsse wurden vom Rektorat, der Gewerkschaft der Universität und von dem Studentenrat getroffen.
Die unwürdigen verbrecherischen Taten der Schwestern Kowaltischuk in Bezug auf den Staat und das Volk der Ukraine werfen einen Schatten auf alle Mitarbeiter der Universität, die eine sofortige Säuberung von Fremden verlangen.
Alle Lehrstuhlleiter werden beauftragt, die unwürdige unmoralische Tat der Schwestern in den Sitzungen der Lehrstühle zu besprechen und entsprechend die erzieherische Arbeit mit den Studenten, der Lehrkräften und den Mitarbeitern zu stärken.
Der Rektor der Universität

 

Dnr-news.com: Kiew ließ einen Soldaten der Republik und sechs Zivilisten aus der Gefangenschaft frei
Der Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte der Donezker Volksrepublik teilte mit, dass Kiew sieben im Donbass Gefangengenommene freigelassen hatte.
„Im Apparat der Beauftragten für Menschenrechte der DVR traf die Information über die Freilassung von sieben Menschen aus ukrainischer Gefangenschaft: ein Militärangehöriger der Republik sowie sechs Zivilisten, von denen einer keinerlei Bezug zum bewaffneten Konflikt hatte“, erklärte der Vertreter des Apparates am Freitag gegenüber Journalisten.
Er ergänzte, dass sich im Moment 956 Menschen weiterhin in Gefangenschaft befinden, 490 Menschen gelten als vermisst. Im Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte schließt man nicht aus, dass sie sich ebenfalls in Gefangenschaft befinden könnten.
Die Behörde ergänzte außerdem, dass die Gefangenen nicht im Rahmen eines Austausches freigelassen wurden.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 02.09.2016

  1. Pingback: Presseschau vom 02.09.2016 — Alternative Presseschau | Steven25's Blog

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