Presseschau vom 25.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

Dan-news.info: Die ukrainische Armee hat an der Front bei Awdejewka schwere Waffen, Panzertechnik und Personal zusammengezogen, der Gegner bereitet sich darauf vor, in der Nacht Jasinowataja unter Kontrolle zu bekommen. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
„Der Gegner hat seine Aktivitäten im Gebiet von Awdejewka verstärkt. Nach vorliegenden Informationen plant das Kommando der ukrainischen Streitkräfte in dieser Nacht Jasinowataja einzunehmen, nachdem sie unsere Abteilungen hinausgedrängt haben“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Der Vertreter des Kommandos sagte, dass die Absichten der ukrainischen Streitkräfte durch Aufklärungsdaten bestätigt werden, nach denen gegen 20 Uhr die Bewegung einiger Kolonnen mit Personal und Panzertechnik der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Awdejewka erfolgt ist.
Außerdem wurden in den Gebieten von Lastotschkino, Werchnetorezkoje, Nowobachmutowka, Orlowka und Otscheretino in der Nähe von Jasinowataja Artillerieabteilungen des Gegners konzentriert. „Insgesamt sind mindestens eine Haubitzendivision und zwei Haubitzen-Batterien konzentriert“, sagte das Kommando.
Schließlich werden in dem genannten Gebiet Flüge von Drohnen des Gegners festgestellt und Versuche von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners, die Kontaktlinie zu überqueren.
„Wir wenden uns an die OSZE und die internationalen Rechtsschutzorganisationen mit dem  Aufruf, die ukrainische Führung zu beeinflussen und sie zu zwingen, die übernommenen Verpflichtungen gemäß den Minsker Vereinbarungen zu erfüllen“, unterstrich der Vertreter des operativen Kommandos.
Er fügte hinzu, dass die Kräfte der Republik sich das Recht vorbehalten, auf Akte der Aggression von Seiten der ukrainischen Armee zu reagieren.

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Putin verordnet russischem Militär Probealarm.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag eine außerplanmäßige Überprüfung der Streitkräfte angeordnet. Dabei soll die Bereitschaft der Truppen in unvorhersehbaren Krisensituationen überprüft werden, wie Verteidigungsminister Sergej Schoigu sagte.
Die Prüfung betrifft die Militärbezirke Süd, West und Zentral sowie Nordflotte und die Oberkommandos der Luftstreit- und Luftlandekräfte.
„Heute ist entsprechend der Entscheidung des Oberbefehlshabers der russischen Streitkräfte eine außerordentliche Überprüfung eingeleitet worden. Die Truppen der Süd- und Zentralbezirke, der Nordflotte, des Oberkommandos der Luftstreitkräfte und der Luftlandekräfte werden in höchste Kampfbereitschaft gebracht“, so Schoigu.
Schoigu ordnete zudem an, alle ausländischen Militärattachés über die Übungen zu informieren. Der Minister beauftragte zudem die stellvertretende Verteidigungsministerin Tatjana Schwezowa „auch das System der Finanzierung der Kommandobehörden und Truppen in der strategischen Südwestrichtung beim Übergang von Friedens- zu Kriegszeiten zu überprüfen“. Die Prüfungen sind für den Zeitraum vom 25. bis 31. August angesetzt.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Die ukrainische Seite hat in der Nacht das Feuer mit Mörsern auf Sajzewo eröffnet, in der Folge erlitt eine Frau, geb. 1966, schwere Splitterverletzungen. An ihrenVerletzungen starb sie im Krankenhaus“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Am Abend und in der Nacht hat die ukrainische Seite 75 Artilleriegeschosse und 210 Mörsergeschosse auf Jasinowataja, die nördlichen und westlichen Außenbezirke von Donezk, Sajzewo im Norden von Gorlowka und die Dörfer Sachanka und Kominternwo, Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR abgeschossen. In der Folge der Beschüsse wurden in Sajzewo drei Wohnhäuser und im Petrowskij-Bezirk von Donezk zwei Häuser beschädigt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Fünf private Wohnhäuser wurden in der Nacht in der Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Uglegorsk beschädigt. Im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka wurden sieben Mehrparteienhäuser beschädigt, im Petrowksij-Bezirk von Donezk zwei Wohnhäuser“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Am 24. August hat der Störungsdienst der Donezker Abteilung von des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ von 20 bis 21 Uhr sechs Beschädigungen an Verteilungsgasleitungen im privaten Sektor in vier Straßen im Petrowskij-Bezirk von Donezk festgestellt, teilte der Pressedienst von Donbassgas mit.
Dort wurde hinzugefügt, dass eine Reparaturbrigade bereits mit den Arbeiten begonnen hat.
Mitarbeiter der Wechnekalmujsskij-Filterstation bei Makejewka haben gestern Abend vier Stunden lang einen Brand in der Nähe der Station gelöscht, der durch Beschüsse entstanden ist, teilte das kommunale Unternehmen „Woda Donbassa“ mit. Der Pressedienst des Unternehmens teilte weiter mit, dass es keine Verletzten unter den Mitarbeitern gibt, die Station befindet sich in funktionsfähigem Zustand befindet. „Die Wasserzufuhr an die Verbraucher läuft normal“, teilte der Pressedienst mit.
„Heute Nacht erlitten in der Folge des Beschusses von Gorlowka und des Petrowskij-Bezirks von Donezk drei zivile Einwohner Splitterverletzungen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Logwinowo wurde dreimal mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm, Mörsern des Kalibers 120 und 82mm beschossen. Das Feuer kam aus Richtung Swetlowdarsk und Luganskoje.
Zweimal haben die Kiewer Truppen das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor aus Richtung Staniza Lugansaja mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Aus Richtung Popasnaja wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm Molodjoshnoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Ukrinform.ua: Russland will nicht nur die ganze Ukraine einnehmen, sondern auch die ganze Welt destabilisieren. Das sagte Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, in einem Interview mit CNN, das am Mittwoch ausgestrahlt wurde.
„Putins Ziel ist es, die Lage in der Ukraine zu destabilisieren. Sie brauchen weder Donezk noch Luhansk. Sie wollen, dass die ganze Ukraine ein Teil des russischen Reiches wird. Sie wollen die globale Sicherheitslage destabilisieren“, betonte der ukrainische Staatschef. Die Welt sollte weniger stabil und weniger sicher werden, so Poroschenko.
Der Präsident sagte weiter, eines der Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrates sei Aggressor. „Die Welt soll sich konsolidieren, um eine richtige Antwort auf diese aggressive Handlungen zu finden“, erklärte er.
Laut Poroschenko seien in den letzten zwei Wochen 13 ukrainische Soldaten ums Leben gekommen. 91 Soldaten seien verletzt worden. 

 

De.sputniknews.com: Ermittlung gegen Ex-Rusada-Chef: Rodtschenkow-Anwesen arrestiert
Das Moskauer Basmanny-Gericht hat angeordnet, ein Grundstück des ehemaligen Leiters des Moskauer Anti-Doping-Labors, Grigori Rodtschenkow, zu beschlagnahmen, wie die Gerichtssprecherin Inona Tsarjowa gegenüber der Agentur RIA Novosti sagte.
Zuvor hatte Russlands Ermittlungsbehörde bekannt gegeben, dass Rodtschenkow die verbotenen Medikamente illegal verkauft und Doping-Proben russischer Athleten absichtlich vernichtet hätte. Gegen den Ex-Rusada-Chef wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
„Auf Antrag des Ermittlers wurde ein Grundstück mit Arrest belegt“, sagte Tsarjowa.
Zuvor hatte die russische Ermittlungsbehörde mitgeteilt, sie gehe davon aus, dass Rodtschenkow eventuell von der Wada-Leitung Anweisung zur Vernichtung der Doping-Proben bekommen hätte.
Der aktuelle Doping-Skandal um Russland war nach einem Interview Rodtschenkows entbrannt, in dem er behauptete, mindestens 15 Medaillengewinner der Winterolympiade in Sotschi wären Teil eines russischen „Doping-Programms“ gewesen. Er räumte auch eine eigene Beteiligung an dem angeblich „systematischen Doping-Programm“ ein.

 

Dan-news.info: Der 55. humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums Russlands ist heute in der Hauptstadt der DVR eingetroffen.
Als erste begrüßen Einwohner der Stadt die Kolonne in der Hauptstadt. Sie hatten sich schon seit dem Morgen am Ausladeort versammelt. Viele trugen Fahnen der DVR und Russlands. Die Lastwagen fuhren unter den Klängen des Liedes „Donbass“ auf das Gelände des Lagers. Den Mitarbeitern des Zivilschutzministeriums Russlands, die den Konvoi begleiteten, wurde nach alter russischer Tradition Brot und Salz überreicht.
Seit August 2014 haben 54 Fahrzeugkolonnen des Zivilschutzministeriums Russlands in die DVR und LVR mehr als 63.000 Tonnen lebenswichtige Güter geliefert. Damals hat das ermöglich, in der Region eine humanitäre Katastrophe abzuwenden.
Bei dem feierlichen Treffen mit der Jubiläumskolonne waren auch der Zivilschutzminister der DVR, Generalmajor des Zivilschutzes Alexej Kostrubizkij, die Arbeits- und Sozialministerin Larisa Tolstykina und der Bürgermeister von Donezk Igor Martynow anwesend.
Das Zivilschutzministerium Russlands liefert heute fast 220 Tonnen humanitäre Hilfe in die Republik. Der größere Teil – etwa 154 Tonnen – sind Kindernahrung, weitere 55 Tonnen – Medikamente für das Gesundheitsministerium. Außerdem treffen drei spezielle Lieferungen ein: mehrere Tonnen Medikamente für den sanitätsepidemologischen Dienst von Donezk, Sessel für den Zuschauerraum des Donezker Republikanischen Puppentheaters und etwa 250 kg Unterrichtsmaterial von der Regierung der Republik Udmurtien.

 

De.sputniknews.com: Syrien: Russen helfen jetzt direkt Aleppos Einwohnern
Jeder russische Bürger, dem die Lage in Syrien nahe geht, kann nun auch direkt der Bevölkerung der Stadt Aleppo helfen. Dafür muss nur ein entsprechendes Formular auf der offiziellen Seite des Verteidigungsministeriums ausgefüllt werden.
Die Behörde informierte am Mittwoch im offiziellen Twitter-Account über den Start einer Hilfsaktion unter russischen Bürgern für die syrische Stadt Aleppo.
Auf der Homepage des Ministeriums gibt es ein Formular, das jeder Interessierte ausfüllen kann, um den Einwohnern Aleppos humanitäre Hilfe zu entsenden. Man muss dafür seinen Namen und Kontaktdaten angeben und mitteilen, wie man helfen möchte. Beispielsweise können vor allem Lebensmittel, Kleidung, Pflegemittel für Kinder und Ähnliches angegeben werden. Außerdem kann Kontakt zu Koordinatoren des Programms aufgenommen werden…

 

Lug-info.com: Die Fahrzeuge eines weiteren Konvois des Zivilschutzministeriums Russlands mit humanitärer Hilfe für die Einwohner der Donbass sind heute in Lugansk eingetroffen.
Der Pressedienst des Zivilschutzministeriums der LVR teilte mit, dass 32 Fahrzeuge etwa 390 Tonnen verschiedene Güter gebracht haben.
Darunter sind 37,6 Tonnen Medikamente, 149,5 Tonnen Schulliteratur sowie Kindernahrung.

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Information zur Explosion im Zentrum von Donezk (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Eine heftige Explosion erfolgte heute tagsüber im Zentrum von Donezk auf der Straße 50 Jahre UdSSR im Gebiet der Schule Nr. 9, teilt ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens mit.
Zurzeit werden die Umstände untersucht. Es ist klar, dass die Explosion auf der Straße erfolgte, ein Mensch starb.
Operative Dienste der DVR sind eingetroffen und haben das Gebiet abgesperrt.
Im Bereich der Explosion arbeiten ein medizinisches Team, Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums und der Polizei. Die Rechtsschutzorgane haben mit den Ermittlungen begonnen.
Bisher gibt es keine offiziellen Erklärungen. Nach vorläufigen Informationen handelte es sich um eine Sprengeinrichtung.

 

Dan-news.info: Die Beschüsse auf den Beobachtungspunkt der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung im Donbass waren geplant. Dies erklärte heute gegenüber Journalisten der stellvertretenden Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin.
„Die Abteilungen des Gegners zogen Technik, Kräfte und Mittel bei Jasinowataja zusammen und wir schließen nicht aus, dass die regelmäßigen Beschüsse des Beobachtungspunkts des Gemeinsamen Zentrums darauf ausgerichtet sind, dass die russische Seite vom Gebiet von Jasinowataja abzieht. In diesem Fall hoffen die ukrainischen Streitkräfte, ungehindert die Stadt einzunehmen und uns von den eingenommenen Positionen zu vertreiben“, sagte Basurin.
Er unterstrich, dass die Abteilungen der DVR auf Angriffe der ukrainischen Armee vorbereitet sind.

 

De.sputniknews.com: „Jenseits von Recht und Moral“: Putin geißelt Sperre russischer Paralympiker.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Komplett-Ausschluss der russischen Mannschaft von den Paralympics in Rio de Janeiro als unmoralisch kritisiert: Es sei zynisch, an denen seine Bosheit auszulassen, für die der Sport Sinn des Lebens sei.
Zugleich kündigte Putin einen verstärkten Kampf gegen Doping in Russland an.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat am Dienstag entschieden, dass die russische Auswahl von den Paralympics in Rio den Janeiro ausgeschlossen bleibt.
„Die Entscheidung über die Disqualifizierung unserer Paralympiker liegt außerhalb von Recht und Moral“, sagte Putin am Donnerstag im Kreml bei einem festlichen Empfang für die russischen Medaillenträger der Olympischen Spiele von Rio. „Es ist einfach zynisch, an denjenigen seine Bosheit auszulassen, für die der Sport zum Sinn des ganzen Lebens geworden ist, die am eigenen Beispiel Millionen von Behinderten Hoffnung und Selbstvertrauen geben.“
Putin kritisierte die Einmischung der Politik in den Sport. „Vor unseren Augen hat die Politik die humanistischen Grundlagen von Sport und Olympismus auf dreiste Weise niedergetreten… Eigennutz und Feigheit haben über die olympischen Prinzipien die Oberhand gewonnen“, so Putin weiter. Die Regierung werde für die gesperrten Paralympiker im Inland Wettkämpfe organisieren, versprach der Kremlchef. Zugleich kündigte er einen härteren Kampf gegen das Doping an: „Wir werden die russischen Anti-Doping-Strukturen verbessern, und zwar transparent und unter Beteiligung internationaler Spezialisten.“…

 

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Eine Sprengeinrichtung wurde in der Nähe des Hauses des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko am 22. August gefunden und entschärft.
„Am 22. August gab es auf mich einen Anschlag, im Gebiet meines Hauses, eine Sprengeinrichtung mit zusätzlichen verstärkenden Elementen. Deshalb haben wir die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt“, sagte Sachartschenko.
Sachartschenko kommentierte die Explosion heute im Zentrum von Donezk.
„Die Sprengeinrichtung war auf dem Majakowskij-Prospekt. Nach vorläufigen Informationen starb ein Zivilist in Folge der Explosion. Die Explosion erfolgte in der Nähe des Wohnortes einer der führenden Persönlichkeiten der Republik und im gleichen Bezirk wohnt auch der Kommandeur des Bataillons „Sparta“ (mit Codenamen Motorola – Anm. d. Übers.). Die Ermittlungen laufen schon.
Ebenfalls kommentierte Alexandr Sachartschenko die vorliegenden Informationen über die Vorbereitungen der ukrainischen Streitkräfte zur Einnahme von Jasinowataja.
„Es sind Informationen über einen Versuch der ukrainischen Streitkräfte, einen Durchbruch am Abschnitt Spartak-Jasinowataja durchzuführen.
Beim nächsten Mal wird es keine außerordentliche Erklärung geben und sich nicht an die OSZE-Mission gewendet werden. Wir wissen von allen in Vorbereitung befindlichen Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte, unsere Aufklärung arbeitet gut. Wir sind zu allem bereit und können eine angemessene Abwehr leisten“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Etwa 15.000 Pässe der DVR wurden in der Republik ausgegeben, die Zahl der Anträge übersteigt 70.000.
„Vor zehn Tagen betrug die Zahl der Anträge auf einen Pass mehr als 70.000, bis jetzt wurden 15.000 Pässe ausgegeben bzw. befinden sich kurz vor der Ausgabe. Es ist erfreulich, dass die Einwohner der Republik einen Pass erhalten möchten“, sagte das Republikoberhaupt.

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine hat am Mittwoch ihren 25. Unabhängigkeitstag mit einer Militärparade in Kiew gefeiert. Das Land hat sich in der Zwischenzeit einen neuen engen Partner gesucht, wie die Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag schreibt:
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sagte in seiner Feiertagsrede, die Befreiung von der „mythischen Bruderschaft“ und die „unwiderrufliche Wahl der europäischen und euroatlantischen Integration“ seien die größten Ereignisse seitdem gewesen. US-Präsident Barack Obama wandte sich als einziger der großen Staatschefs der Welt mit einer Botschaft an das ukrainische Volk und versprach, dass die USA beim „Widerstand gegen die russische Aggression“ der Ukraine beistehen werden. Das Demonstrieren der Einheit konnte nicht einmal von der Meldung überschattet werden, dass US-Vizepräsident Joe Biden von Poroschenko die Entlassung des ukrainischen Generalstaatsanwalts als Bedingung für einen Kredit gefordert hatte.
Die Militärparade anlässlich des 25. Jahrestags der Unabhängigkeit der Ukraine zeigte nicht nur den aktuellen Zustand der ukrainischen Streitkräfte, die nach dem Konflikt in Donezbecken radikal modernisiert werden, sondern wurde auch zum Anlass für neue Mitteilungen über die außenpolitischen Prioritäten des Landes. Darüber hinaus demonstrierten die Feierlichkeiten in Kiew das Niveau der Beziehungen zwischen der Ukraine und ihren westlichen Partnern.
Der Hauptgedanke der Rede Poroschenkos bei der Militärparade war, dass der Glaube an die „mythische Bruderschaft“ und „äußere Bedrohung“ der ursprüngliche Grund der ukrainischen Probleme ist. Dennoch habe der Feind es nicht geschafft, strategische Aufgaben zu erfüllen, er konnte die Ukraine nicht in die Knie zwingen. „Letztes Endes fanden wir als Nation den Weg der Demokratie, Freiheit, der europäischen und euroatlantischen Integration. Ich bin mir sicher, dass dieser unwiderruflich ist“, so Poroschenko.
Trotz der These über europäische Integration war die europäische Präsenz bei den Feierlichkeiten sehr bescheiden. Von den Staats- und Regierungschefs der EU reiste nur der polnische Präsident Andrzej Duda nach Kiew. Niemand der EU-Spitzenpolitiker reagierte auf das ukrainische Jubiläum. Brüssel beschränkte sich auf eine nicht konkrete Erklärung des Europäischen Auswärtigen Dienstes – die Ukraine bleibe vorrangiger Partner der EU.
US-Präsident Barack Obama war der einzige „Große“, der Glückwünsche an Kiew sandte. Während Poroschenko in seiner Rede über „äußere Bedrohung“ und „Feinde“ kein einziges Mal Russland erwähnte, zeigte Obama kein Interesse an diplomatischer Höflichkeit. „Dieser Tag ist besonders wichtig vor dem Hintergrund einer Bedrohung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine, die wegen der russischen Aggression im Osten und des Versuchs der Krim-Annexion entstand“, sagte Obama. „Die USA bleiben ihren Verpflichtungen treu, der Ukraine in einer Zeit beizustehen, in der sie der russischen Aggression Widerstand leistet“, so Obama.
Die Feierlichkeiten fielen zeitlich mit der Anreise der neuen US-Botschafterin in Kiew, Marie Jovanovic, zusammen. Geboren in Kanada als Kind russischer Auswanderer und später in die USA umgezogen, hat Jovanovic viele Erfahrungen als Botschafterin im postsowjetischen Raum gesammelt. In den 2000er-Jahren war sie als US-Botschafterin in Kirgisien und Armenien und zwischen 2001 und 2004 als Interims-Unterhändlerin der USA in Kiew tätig. Jovanovic spielte eine große Rolle beim internationalen Druck auf Kiew zum Ende der Amtszeit des Präsidenten Leonid Kutschma. Sie stellte als erste die Frage nach der angeblichen Verletzung der internationalen Sanktionen gegen das Hussein-Regime durch die Ukraine mit Lieferungen der Radaranlagen „Koltschuga“ an den Irak (im Ergebnis haben sich diese Informationen nicht bestätigt). Die Diplomatin zeigte auch Interesse am Skandal um die „Audioaufnahmen von Melnitschenko“ (geheime Aufnahmen der Telefongespräche von Kutschma mit Personen aus seinem Umfeld), wobei sie Kiew vor Folgen wie der Abkühlung der Beziehungen zu Washington warnte.
Die starke moralische Unterstützung der Ukraine durch die USA während der Feierlichkeiten verdeckte die am Mittwoch aufgetauchten Berichte darüber, dass US-Vizepräsident Joe Biden Poroschenko unter Druck gesetzt hatte und damals die Entlassung des Generalstaatsanwalts Viktor Schokin gefordert hatte. Die Zeitschrift „The Atlantic“ beruft sich auf ein vertrauliches Gespräch zwischen Biden und Poroschenko, bei dem Biden dem ukrainischen Präsidenten sagte, er werde den US-Kredit in Höhe von einer Milliarde US-Dollar nicht auszahlen, falls Generalstaatsanwalt Viktor Schokin im Amt bleibe. Washington zufolge bremste Schokin Reformen der Rechtsschutzorgane. Nach dem Rücktritt Schokins im März erhielt die Ukraine die versprochene Milliarde US-Dollar.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Am 24. August haben die ukrainischen Straftruppen mit Artillerie des Kalibers 152mm Annowka beschossen. In der Folge wurden zwei einstöckige Häuser auf der Repin-Straße beschädigt“, sagte er. „Opfer unter der Zivilbevölkerung konnten wie durch ein Wunder vermieden werden“, sagte Marotschko.
Die entstandenen Schäden wurden vor Ort von Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination registriert.
Ukrainische Medien haben die Volksmiliz der LVR des Beschusses von Popasnaja beschuldigt und dafür Beweise gefälscht, teilte Marotschko mit.
Er unterstrich, dass die ukrainischen Medien „weiterhin dreist lügen und die Volksmiliz der LVR der Beschüsse von Territorien beschuldigen, die zeitweise von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert werden“.
„So erschienen am 24. August auf den Seiten von Informationsagenturen der Ukraine Fotos von Zerstörungen in Popasnaja“, fuhr Marotschko fort.
„Bei ihrer Analyse wurden Merkmale von Fälschungen festgestellt. Unter anderem sind auf den von den verlogenen ukrainischen Medien veröffentlichten gefälschten Beweisen riesige Krater angeblich von Explosionen von 152mm-Geschossen zu sehen. Dabei stehen neben diesen in einem Abstand von nur zwei Metern absolut unbeschädigte Häuser mit ganzen Fenstern und nicht durchschlagenen Mauern“, sagte er.
„Dies zeigt ein weiteres Mal das wahre Gesicht der verlogenen Führung der Ukraine, die mit allen Mitteln versucht, die Volksmiliz der LVR zu verleumden und uns vor den Augen der Weltöffentlichkeit der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen“, unterstrich der Major.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Ex-Verteidigungsminister soll Langstreckenbomber gestohlen haben
Die ukrainische Haupt-Militärstaatsanwaltschaft hat den Ex-Verteidigungsminister Michail Eschel zum Verhör vorgeladen. Der pensionierte Admiral steht im Verdacht, in den Diebstahl von zwei strategischen Bombern des Typs Tu-95MS verwickelt zu sein.
Die beiden atomwaffenfähigen Maschinen, die die Ukraine von der Sowjetarmee geerbt hatte, waren nach Angaben der Ermittler während Eschels Amtszeit als Verteidigungsminister rechtswidrig in den Besitz einer Privatfirma gelangt.
Zuvor bereits hatte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den 63-jährigen Ex-Minister erlassen, der sich im benachbarten Weißrussland aufhält. Laut Militärstaatsanwalt Anatoli Matios dürfen die ukrainischen Behörden Eschel erst verhaften, wenn er in seine Heimat zurückkehrt.
„Der Verdächtige Eschel wird um 10.00 Uhr am 5. September 2016 zum Verhör und zu anderen Prozesshandlungen als Tatverdächtiger vorgeladen“, heißt es in der Ladung, die die ukrainische Haupt-Militärstaatsanwaltschaft am Donnerstag auf ihrer offiziellen Webseite veröffentlicht hat.
Eschel war von 2010 bis 2012 Verteidigungsminister der Ukraine und arbeitete danach noch als ukrainischer Botschafter in Weißrussland, bevor er im Mai 2015 von Präsident Poroschenko abgesetzt wurde.

 

Lug-info.com: Bauleute haben 38 von 93 Bildungseinrichtungen von Lugansk, die in der Folge von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte im Sommer 2014 beschädigt wurden, wieder aufgebaut. Dies teilte die Leiterin der Bildungsabteilung der Stadtverwaltung der Hauptstadt Walentina Kijaschko mit.
„Im Rahmen der ersten Etappe wurden sechs Bildungseinrichtungen wieder aufgebaut, in der zweiten 32 Objekte. Bei neun Objekten der zweiten Etappe sind die Wiederaufbauarbeiten schon vollständig abgeschlossen“, sagte sie….
Im Rahmen der dritten Etappe sollen 9 Bildungseinrichtungen von Lugansk wiederaufgebaut werden….
Die Abteilungsleiterin unterstrich, dass die Stadtverwaltung den Transport von Kindern aus nicht funktionierenden Schulen in funktionierende organisiert hat.

 

De.sputniknews.com: Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat den USA empfohlen, „in den Spiegel zu schauen“. So kommentierte er den jüngsten Aufruf Washingtons an Moskau und Teheran, Syrien im Zusammenhang mit C-Waffen-Einsätzen zur Verantwortung zu ziehen.
„Sie sollten besser in den Spiegel schauen und das erfüllen, was sie schon im Januar versprochen haben: Die sogenannte gemäßigte Opposition von den Terroristen zu trennen. Sie selbst können dies nicht tun – entweder sind sie nicht imstande oder sie wollen das gar nicht. Deswegen sollten sie auf sich selbst besinnen.“
Zuvor hatte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates der USA, Ned Price, gesagt, Russland und der Iran sollten Syrien wegen des Einsatzes von chemischen Waffen zur Verantwortung ziehen.
Zuvor war bekannt worden, dass Experten der Uno und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) die Verantwortlichen für drei von neun Fällen des Einsatzes chemischer Waffen in Syrien feststellen konnten, wobei sie die syrischen Regierungstruppen für zwei C-Waffen-Attacken und die Dschihadistenmiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) für eine weitere verantwortlich gemacht hatten….

 

Dan-news.info: Weitere Meldungen über die Folgen der nächtlichen Beschüsse durch die ukrainischen Streitkräfte
„Beim Beschuss des Nikitowskij-Bezirks von Gorlowka verwendeten die ukrainischen Truppen D-30-Haubitzen. Ihr Kaliber beträgt 122mm“, teilte eine Vertreter des operativen Kommandos der DVR, der sich derzeit vor Ort befindet, mit. Es wurde aus Richtung der Positionen des Gegners im Gebiet des besetzten Dsershinsk (die ukrainische Regierung nennt es Torezk) geschossen.
Vor allem wurden die nördlichen Außenbezirke von Gorlowka beschossen – die Siedlung Golmowskij. In einigen Wohnungen sind die Fenster zerstört, es sind Zerstörungen der Decken und Dächer vorhanden. Vor Ort sind Vertreter des operativen Kommandos der DVR und Mitarbeiter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination.
Die Zahl der Toten durch die Beschüsse von Gorlowka von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Nacht hat sich auf zwei erhöht.
„Auf der Melitopolskaja-Straße 14 in Gorlowka starb noch ein Zivilist. Insgesamt beträgt die Zahl der Toten und Verletzten in Donezk und Gorlowka sechs“, teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR mit.

 

De.sputniknews.com: Putin: Russland bekommt eigene Paralympics
Russlands Präsident Waldimir Putin hat den von den Paralympics in Rio den Janeiro ausgeschlossen russischen Sportlern versprochen, spezielle Wettkämpfe für sie in Russland zu organisieren.
Der russische Staatschef merkte dabei an, die Sieger würden identische Preise bekommen, wie sie sie auch bei den Paralympics in Rio gewinnen hätten könnten….

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich heftig verschärft. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 695 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 94 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm, 500 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm und 15 Panzergeschosse abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko und Deljatizkij haben die Beschüsse von Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der friedlichen Bevölkerung fortgesetzt. In den letzten 24 Stunden wurden die folgenden Ortschaften beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Alexandrowka, Wesjoloje, Spartak, Dokutschajewsk, Krutaja Balka, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und der Petrowskij-Bezirk von Donezk. Es wurden 14 Häuser beschädigt.
Unter den friedlichen Einwohnern gibt es acht Tote und Verletzte: Im Nikitowskij-Bezirk von Gorlowka starben Jelena Dmitrewna Kolesnikowa, geb. 1966, und Jewgenija Wasiljewna Bondarj, geb. 1942. In der Folge eines direkten Treffers eines Artilleriegeschosses auf ein Haus wurden die Mitglieder der vierköpfigen Familie Panasenkowyj unterschiedlich schwer verletzt: Anatolij Iwanowitsch, geb. 1965, Ljubowj Petrowna, geb. 1973, Jewgenija Anatoljewna, geb. 1996, Wiktorija Anatoljewna, geb. 1998, und im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde Nikolaj Wasiljewisch Kusnezow, geb. 1976, und Jewgenij Alexandrowitsch Jekimow, geb. 1960.
Von uns wurde die Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie festgestellt. So im Gebiet der folgenden Ortschaften:
– Perwomajskoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 120mm-Mörsern entdeckt;
– Ostroje, 11 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ festgestellt;
– Marjinka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 82mm-Mörsern festgestellt.
Wir stellen weiterhin fest, dass der Gegner Luftaufklärung mit Drohnen betreibt. Entlang der gesamten Kontaktlinie wurden Drohnenflüge festgestellt, mit denen die Korrektur für die Artillerieabteilungen durchgeführt werden und Fotos von zivilen Infrastrukturobjekten gemacht werden.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Nach der Feier des Unabhängigkeitstags der Ukraine haben die ukrainischen Truppen die Zahl der Beschüsse der Republik mit durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen erheblich erhöht, im Zusammenhang damit wurden die Munitionslager in Bachtschewik, Nowoselowka-Wtoraja und Mirnoje aufgefüllt. Dies zeugt davon, dass der Gegner weiterhin Anstrengungen für eine weitere Eskalation der Spannung entlang der Kontaktlinie unternimmt.
Auch ist eine Aktivierung der Tätigkeit von Diversions- und Erkundungsgruppen aus den Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk festzustellen, wo nach unseren Informationen Diversionen an Wasserreinigungsobjekten geplant sind.
In der Folge von gezielten Beschüssen vernichten die ukrainischen Straftruppen weiterhin Infrastrukturobjekte in den Ortschaften der Republik. So wurden in der Folge von Artillerie- und Mörserbeschuss in Gorlowka 40 Transformatorunterstationen vom Strom abgeschnitten. Derzeit führen die Arbeiter der Störungsdienste Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme der Stromversorgung durch.
Im Zusammenhang mit der Vergrößerung der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und der Aktivierung der Spezialoperationskräfte des Gegners zur Durchführung von Diversionen an lebenswichtigen Objekten ruft die Weigerung der OSZE-Beobachter, diese Verletzungen zu registrieren, Unverständnis hervor.
So weigerten sich am 24. August Vertreter des Donezker Büros der OSZE-Mission in der Ukraine, nach Jasinowataja zu fahren, um einen weiteren Fakt der Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffenarten durch die ukrainischen Streitkräfte zu registrieren. Im Büro der OSZE-Mission wurde die Weigerung damit begründet, dass „… in Jasinowataja die Patrouillen der Mission einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt sind, was nicht zulässig ist…“. Dieser Fall ist bei weitem nicht der erste, wo Mitarbeiter der Beobachtermission sich weigern, ihre Verpflichtung zur Feststellung von Fakten von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung durch die ukrainischen Straftruppen zu erfüllen. Häufig wird als Ursache, warum die Patrouillen nicht an einem Beschussort zur Durchführung von Ermittlungen sein können, von den Vertreten der OSZE genannt: Fehlen des nötigen Sicherheitslevels für die Mitglieder der OSZE-Mission, ein Mangel an Patrouillen in dem genannten Gebiet oder die Durchführung einer Rotation der Mitarbeiter der OSZE. Als schwerwiegende Argumente gelten nach Meinung der OSZE-Mitarbeiter auch das Ende des Arbeitstags oder der Unwille „… in der Rolle eines lebenden Schilds für Vertreter der Volksmiliz der DVR aufzutreten“.
Wir merken an, dass am 24. August etwa um 13:35 der westliche Teil von Jasinowataja, der sich in unmittelbarer Nähe der Abgrenzungslinie befindet, ein weiteres Mal mit Artillerie beschossen wurde. Während dieses Beschusses wurden von russischen Offizieren der Beobachtergruppe des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von Fragen der Feuereinstellung und der Stabilisierung der Lage an der Abgrenzungslinie neun Explosionen von Artilleriegeschossen des Kalibers 122mm festgestellt. Drei von ihnen detonierten weniger als 200m von dem Beobachtungsposten des Gemeinsamen Zentrums entfernt, was eine Notfallevakuierung der russischen Beobachter in einen Schutzraum nötig machte. Keiner der russischen Offiziere wurde verletzt. Dieser Artilleriebeschuss war schon der vierte im letzten Monat, wo das Leben russischer Offiziere des Gemeinsamen Zentrums unmittelbar gefährdet war. Seit Ende Juli wurde mit 122mm- und 152mm-Geschossen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Stationierungsorte von Beobachtungspunkten des Gemeinsamen Zentrums im Gebiet des Donezker Flughafens, von Alexadrowka und zweimal in Jasinowataja beschossen.
In diesem Zusammenhang wenden wir uns an den stellvertretenden Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug, dass er seine Untergebenen an die Erfüllung ihrer funktionalen Verpflichtungen gemäß dem Mandat der Mission erinnert, im vollem Umfang und nicht wahlweise oder wenn es passt.

 

Ukrinform.ua: Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier betrachtet die Angriffe und Drohungen gegen OSZE-Beobachter in der Ostukraine als inakzeptabel, und fordert, der Speziellen Beobachtungsmission die Normalarbeit zu gewährleisten.
Das erklärte er als Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Mittwoch, berichtet die Ukrinform-Korrespondentin in Deutschland.
„Solche Angriffe, die auf die Verhinderung der Arbeit der zivilen unbewaffneten OSZE-Beobachtungsmission gerichtet sind, sind absolut inakzeptabel. Alle Seiten müssen in vollem Maße die Sicherheit der OSZE-Beobachter und Ausrüstung garantieren und deren ungehinderten Zugang auf dem ganzen Territorium des Landes, einschließlich der Konfliktzone, gewährleisten“, geht aus der verbreiteten Erklärung des Leiters des Auswärtigen Amtes hervor.
Die Erklärung erschien nach Berichten über neue Beschießungen der Beobachtungsmission, auch in der Nähe von Nowooleksandriwka. Die letzten Angriffe fügen nach Steinmeier nur Schwierigkeiten bei der Arbeit der Mission hinzu, zu denen auch Einschränkungen der Bewegungsfreiheit zählen, was mehrmals in den Berichten der Beobachter angegeben wurde.
Die Mission solle die Möglichkeit haben, ihr Mandat vollständig zu erfüllen, und diejenigen, die sie daran hindern, sollen zur Rechenschaft gezogen werden, betonte der deutsche Außenminister. Er forderte dazu auf, Vorfälle gründlich zu untersuchen und auf sie umgehend zu reagieren.

 

De.sputniknews.com: Lettlands Premier gesteht Fehler bei Integration russischsprachiger Bevölkerung ein
Laut dem lettischen Ministerpräsidenten Māris Kučinskis sind in der Republik bei der Integrierung der russischsprachigen Bevölkerung mehrere Fehler begangen worden. „Wir haben in puncto Integration nicht alles getan. Wir wissen Bescheid über mehrere Fehler, zum Beispiel bei der Verfügbarkeit des lettischen Informationsraumes in Lettgallen. Wie kann man ein Patriot Lettlands sein, wenn keine lettischen Fernsehsender vorhanden sind? Vor kurzem haben wir festgestellt, dass zwei lettische Radiosender im Bezirk Krāslava nicht verfügbar sind. Deshalb wurde eine Lösung gefunden, wie dieses Problem beseitigt werden kann. Wenn wir diesen Menschen keine Information auf Lettisch zur Verfügung stellen können, so müssen wir ihnen die notwendige Information auf Russisch gewähren“, sagte Kučinskis am Donnerstag bei einer Diskussion in der Stadt Rēzekne.
In Lettland leben zwei Millionen Menschen. Darunter sind etwa 40 Prozent russischsprachig. Im Land gibt es nur eine Amtssprache – Lettisch. Etwa 250.000 Einwohner des Landes sind Nichtbürger – ehemalige Bürger der Sowjetunion, die nach dem Erlangen der Unabhängigkeit Lettlands in Lettland geblieben waren, aber deren Vorfahren nicht vor 1940 in der Republik gelebt hatten. Die Nichtbürger sind ständige Einwohner der Republik, sind aber in manchen Rechten eingeschränkt. Insbesondere können sie nicht an Wahlen teilnehmen und bestimmte Ämter im Staatssektor bekleiden.

 

De.sputniknews.com: Lettischer Menschenrechtler bittet in Russland um Asyl
Der Menschenrechtler Illarion Girss aus Lettland hat Russland wegen politischer Verfolgung in seiner Heimat um Asyl ersucht, wie das Internetportal „Delfi“ am Mittwoch mitteilte.
Girss, Leiter von „Russkaja Sarja“ (Russische Morgenröte), einer politischen Organisation, gab als Grund an, er werde in Lettland wegen seiner politischen Tätigkeit verfolgt.
„Russkaja Sarja“ setzt sich für die Gleichberechtigung der russischen Sprache in Lettland sowie für die Rechte der sogenannten „Nichtbürger“ ein — Menschen, die weder die lettische noch eine andere Staatsbürgerschaft besitzen.
„In Lettland, dessen Staatsangehöriger ich bin, werde ich wegen meiner politischen Anschauung und Tätigkeit verfolgt. Lettland ist meine kleine, und Russland meine große Heimat, darum ist die Wahl offensichtlich“, so Girss.
Ihm zufolge wolle man ihm den Asylstatus in drei bis sechs Monaten zuerkennen.
Girss sei im Frühling 2016 nach Russland umgezogen, so das Portal. In Lettland seien gegen ihn „drei politisch motivierte Strafverfahren“ eingeleitet worden. Am 6. September soll eine erste Gerichtssitzung stattfinden. „Ich habe alles getan, was ich konnte, mich gibt es in Lettland nicht mehr“, sagte Girss.
Auf seine Ansichten wolle er aber nicht verzichten.
h

 

Dan-news.info: Die ukrainische Armee hat die Umgebung der Donezker Filterstation mit Mörsern beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gegen 15:30 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss des Gebiets der Doneker Filterstation begonnen. Wahrscheinlich wird mit Mörsern geschossen, Die Geschosse fallen in unmittelbarer Nähe zur Station“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die Donezker Filterstation versorgt Orte auf beiden Seiten der Frontlinie mit Wasser. Dies sind vor allem Donezk und Jasinowataja, Wasiljewka und Spartak, die sich unter Kontrolle der DVR befinden, sowie Awdejewka, Krasnogorowka und Werchnetorezkoje, die derzeit von den ukrainischen Truppen besetzt sind.

 

De.sputniknews.com: Ukraine-Gespräche ohne Kiew: Schickt der Westen Poroschenko bald „Friedensbringer“?
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ist zum baldigen russisch-deutsch-französischen Gipfeltreffen am Rande des für Anfang September angesetzten G20-Gipfels in China nicht eingeladen worden, wie die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag schreibt.
Wie der Pressedienst des Kremls mitteilte, war diese Vereinbarung bei den jüngsten Telefongesprächen Präsident Putins mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatschef Francois Hollande getroffen worden.
In Kiew wurde diese Entscheidung mit Verärgerung wahrgenommen. So erklärte Poroschenko während der gestrigen Militärparade zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine, die beste Garantie für nationale Souveränität seien die Streitkräfte und nicht die internationalen Garantien im Sinne des Budapester Memorandums von 1994.
Auch andere Politiker, die an den Festveranstaltungen in Kiew teilnahmen, machten ihrem Unmut über diese Entscheidung Luft. Unter anderem sprachen sie von Verrat seitens Washingtons und Brüssels. Einige von ihnen betonten, wie der damalige US-Präsident George Bush Senior im August 1991 in der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) die Ukraine aufforderte, auf den Austritt aus der Sowjetunion zu verzichten; und die britische Ministerpräsidentin Margaret Thatcher verglich die Absichten der Ukrainer damals mit dem Vorgehen der Einwohner Quebecs, die Kanada verlassen wollten. Die Unabhängigkeit der Ukraine wurde im Westen damals nur ungern akzeptiert.
In Kiew hält man den bevorstehenden Dreier-Gipfel in China für einen Schritt, die Ukraine dem russischen Einflussbereich zu überlassen. Der Leiter des Instituts für ukrainische Politik, Konstantin Bondarenko, findet, dass der Westen der ukrainischen Probleme müde sei. „Mit Poroschenko wurde lange positiv verhandelt, indem man versuchte, ihn zur Regelung der Situation in der Donbass-Region im Sinne der Minsker Friedensvereinbarungen zu überreden. Jetzt könnte es zu einem anderen Szenario kommen – nach dem Muster des Dayton-Vertrags von 1995 (über die Regelung der Situation in Bosnien-Herzegowina – Anm. d. Red.).“ Der Experte schloss nicht aus, dass die großen internationalen Akteure „die Verhandlungsunfähigkeit der ukrainischen Machthaber feststellen und ihren eigenen Regelungsplan voranbringen könnten“, zu dessen Erfüllung Kiew dann gezwungen werden könnte.
Im Unterschied zum damaligen Abkommen von Dayton spielen dabei allerdings nicht die Amerikaner, sondern die Europäer die Führungsrolle. Die Amerikaner stecken mitten im Präsidentschaftswahlkampf und haben ohnehin keine Lust, die Entwicklung dieses oder jenes Prozesses aktiv zu beeinflussen. „So etwas passierte schon früher, beispielsweise bei der Situation um Libyen“, so Bondarenko. Auch in der Ostukraine spielen ausgerechnet Merkel und Hollande die erste Geige. Nach dem Treffen mit Putin in China werden sie einfach die US-Administration über dessen Ergebnisse informieren, vermutete der Experte. Ukrainische Oppositionelle sehen in der Behandlung der ukrainischen Probleme ohne Kiews Vertreter einen Beweis dafür, dass die internationalen Akteure die Ukraine für kein eigenständiges Subjekt der Weltpolitik halten. Der Chef des „Oppositionellen-Blocks“, Juri Boiko, nannte das „eine Katastrophe in der internationalen Arena“ und beschuldigte die Behörden in Kiew. „Die Sturheit und Verhandlungsunfähigkeit der aktuellen ukrainischen Machthaber, ihre Unfähigkeit, ihr Wort zu halten (…), haben das ganze ukrainische Volk zur Geisel der persönlichen Interessen eines geringen Personenkreises gemacht“, stellte er fest.
Die Opposition, aber auch die ganze ukrainische Gesellschaft ist wegen der Situation im Osten des Landes gespalten. Laut einer Umfrage des soziologischen Gorschenin-Instituts, die noch im Frühjahr durchgeführt wurde, halten die meisten Ukrainer die Minsker Vereinbarungen für ungünstig für ihr Land. Alle wollen die Feuereinstellung im Donezbecken und den Waffenabzug von der Frontlinie, aber die meisten treten gegen eine totale Amnestie für die Kämpfer der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk auf, wie auch gegen einen Sonderstatus für die abtrünnigen Gebiete.

 

Ukrinform.ua: Poroschenko bespricht mit Stoltenberg „Hilfspaket der Nato“
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hatte ein Telefongespräch mit dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, berichtet der Pressedienst des Staatschefs.
Das ukrainische Staatsoberhaupt hat Stoltenberg über die Eskalation der Situation in den Gebieten Donezk und Luhansk und die gestiegene Zahl der russischen Provokationen im besetzten Donbass und auf der Krim informiert.
Petro Poroschenko rief auch auf, die Frage der russischen Aggression gegen die Ukraine auf der Tagesordnung der Allianz zu erhalten.
Jens Stoltenberg betonte die Wichtigkeit der vollständigen Umsetzung der Minsker Abkommen.
Die Seiten erörterten den Verlauf der Umsetzung des „Hilfspakets der Nato für die Ukraine“, das auf dem Nato-Gipfel in Warschau genehmigt wurde. Der Präsident äußerte die Hoffnung, dass dieses Paket hilft, die ukrainische Armee nach den Nato-Standards zu modernisieren.
Jens Stoltenberg gratulierte Petro Poroschenko zum Tag der Unabhängigkeit der Ukraine.

 

Abends:

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine haben eine Lehrerin aus Krasnyj Lutsch festgesnommen, die von einer Kur kam. Dies teilte der Leiterin der Abteilung für innere Politik der Stadtverwaltung von Krasnolutsch Marina Wasiljenko mit.
Zuvor war auf der Seite des Sicherheitsdienstes der Ukraine eine Mitteilung über die Festnahme und Untersuchungshaft einer Einwohnerin von Krasnyj Lutsch erschienen, die der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation verdächtigt wird.
Nach den Worten Wasiljenkos wurde die in der Stadt bekannte Pädagogin Tatjana Burkawzowa in Charkow festgenommen, über das sie aus Truskawez wo sie einen Kuraufenthalt hatte, nach Hause fuhr.
„Sie fuhr nach der Kur über die Strecke Truskawez-Charkow. In Charkow kaufte sie eine Fahrkarte nach Krasnyj Lutsch durch Russland“, erzählte die Abteilungsleiterin.
Am 22. August wurde der Bus, in dem Burkawzowa fuhr, fünf Stunden an einem ukrainischen Passierpunkt aufgehalten und dann wurde die nicht mehr junge Frau festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.
„Am 23. August rief sie von einem fremden Telefon aus ihren Mann und ihre Mutter zu Hause an. Sie teilte mit, dass sie sich angeblich in Sewerodonzek „bis zur Aufklärung der Umstände“ befindet. Weitere Informationen gibt es bis heute nicht“, sagte Wasiljenko.
Früher arbeitete Burkawzowa als stellvertretende Leiterin der Bildungsabteilung von Krasnyj Lutsch. Sie ist jetzt Rentnerin, aber arbeitet weiter als Lehrerin in einer Schule.
„Die Einwohner der Stadt sind zutiefst entsetzt über die Handlungen der ukrainischen Spezialdienste, die in kraftlosem Zorn einfache Leute festnehmen nur deswegen, weil sie im Donbass leben“, erklärte der Bürgermeister von Krasnyj Lutsch Jurij Kondratenko.
„Tatjana Burkawzowa arbeitete viele Jahre lang im städtischen Bildungssystem. Jetzt ist sie Rentnerin und arbeitete als normale Lehrerin in einer Schule. Sie hat nie an Kämpfen teilgenommen, sie hat unsere Kinder erzogen und unterrichtet. Heute wird sie der Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation beschuldigt. Ich halte das für eine erschreckende Tatsache der Verletzung von Menschenrechten“, sagte er.
„Die Kiewer Truppen verwenden gegen unsere Leute unzulässige Methoden, sie beschuldigen einfache Bürger unverdient, versuchen die Einwohner der Republik einzuschüchtern und ihren Geist zu brechen. Scham und Schande einer solchen Regierung, die gegen die Einwohner des Donbass eine ökonomische Blockade verhängt hat, Wasser und Strom abgeschaltet hat, Rentenzahlungen und soziale Unterstützungen eingestellt hat und jetzt alle friedlichen Einwohner als Terroristen bezeichnet. Ich hoffe, dass die Öffentlichkeit der gesamten Welt die Augen öffnet und die nicht endenden Verbrechen gegen friedliche Einwohner des Donbass sieht“, fügte Kondratenko hinzu.

 

De.sputniknews.com: Moskau: Westliche Berichte über Scheitern von Tourismus-Saison auf Krim paradox
Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa nennt Berichte in mehreren westlichen Medien über das Scheitern der Tourismus-Saison auf der Krim paradox. Sacharowa hob hervor, dass es in diesen Berichten, die sie als „Auftragsporträt“ bezeichnet, viele Sachen gibt, die nicht den Tatsachen entsprechen.
„Eine der paradoxesten Schlussfolgerungen, die in den Artikeln gegeben wird, besteht darin, dass die Tourismus-Saison auf der Krim gescheitert ist. Man darf nicht so schreiben, es ist unmöglich, in dem Ausmaß etwas zu schreiben, was es nicht gibt (…)“, sagte die Diplomatin.
„Natürlich ist das nicht unser Thema. Es gibt Sonderstrukturen, die sich mit dem Tourismus-Problem befassen (…). Aber ich kann das nicht ohne Kommentar lassen. Ich will euch sagen, dass die Krim sowohl bei den Russen als auch – wahrscheinlich zur größten Enttäuschung von irgendwem – bei den Ukrainern eines der gefragtesten und beliebtesten Erholungsgebiete ist. Das sind lediglich statistische Angaben“, ergänzte Sacharowa.
Anfang August hatten die Behörden der Krim mitgeteilt, dass mehr als drei Millionen Touristen die Halbinsel 2016 besucht haben – das ist mehr als das Dreifache im Vergleich zum Jahr davor. Dabei wächst der Touristenstrom aus der Ukraine – die Krim wurde bereits von 550.000 Ukrainern besucht, was 100.000 mehr sind als im Jahr 2015.

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 25.08.2016

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