Presseschau vom 22.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gegen 22:30 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer auf Dokutschajewsk mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm eröffnet. Insgesamt wurden 10 Granaten abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden neben Artilleriegeschützen beim Beschuss der Ortschaft durch die Einheiten des Gegners auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
„In Folge der nächtlichen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Straftruppen wurde in Grigorowka im Telmanowo-Bezirk ein Haus beschädigt, im Nowoasowskij-Bezirk: in Kominternowo – zwei Häuser, in Leninskoje – vier, weitere drei Objekte wurde in Sachanka beschädigt“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Es wurde ergänzt, dass zahlreiche Brände, Treffer auf Wände und Dächer sowie zerschlagene Fenster festgestellt wurden.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde mit.
Aus Richtung Nowoalexandrowka wurde Stachanow mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm beschossen.
Kalinowka wurde aus Richtung Luganskoje mit Mörsern des Kalibers 82 mm beschossen.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde aus Richtung Staniza Luganskaja mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dnr-online.ru: Studenten und Offiziere der Donezker Höheren allgemeinmilitärischen Offiziersschule helfen beim Wiederaufbau und der Organisation des friedlichen Lebens im Dorf Stepanowka im Bezirk Schachtjorsk.
„Wie während des Großen Vaterländischen Kriegs wurde dem Dorf Stepanowka auch während der Kämpfe im Jahr 2014 sehr großer Schaden zugefügt. Aber die Einwohner des Dorfes haben mit ihren eigenen Händen begonnen es wieder aufzubauen. Jetzt wird die Schule wieder aufgebaut. Die Außenarbeiten sind vollständig abgeschlossen, es bleiben die inneren Arbeiten. Im Weiteren planen wir einen medizinischen Punkt zu organisieren. Die Einwohner des Dorfes überwinden mutig alle Schwierigkeiten. Sie verstehen, dass die Republik neu aufgebaut wird, dass auch der Krieg und die Beschüsse irgendwo weitergehen. In einem der intakten Häuser ist ein Kindergarten, während des Schuljahrs hat der Unterricht in einem ehemaligen Wohnhaus stattgefunden. Die Offiziere unserer Schule haben bei der Organisation des 230. Jahrestags von Stepanowka geholfen. Wir haben Geschenke für alle Kinder gesammelt, eine Feldküche organisiert“, sagte Leutnant Anna Bogdan, die Assistentin des Leiters der Schule, Generalmajor Michail Tichonow.

 

Ukrinform.ua: Die russische Besatzungsmacht auf der Krim soll den Vize-Chef des krimtatarischen Medschliss Ilmi Umerow freilassen. Das fordert das ukrainische Außenministerium.
Die Sprecherin der Behörde, Mariana Betsa, schrieb auf Twitter: „Der Gesundheitszustand vom Ilmi Umerow ist schwer. Wir fordern die Besatzzugsmacht auf, Repressionen und Strafmaßnahmen sofort zu stoppen und Umerow freizulassen“.
Dem Aktivisten werden Aufrufe zur Verletzung der territorialen Integrität Russlands im Internet vorgeworfen. Umerow rief zum Rückkehr der Krim in die Ukraine auf. Ihm drohen bis zu fünf Jahren Haftstrafe.
Im Prozess gegen Umerow hat ein Gericht ein medizinisch-psychiatrisches Gutachten angeordnet.

 

Dnr-online.ru: Heute, am 22. August, fand in Donezk eine Presskonferenz des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hug statt. Während der Pressekonferenz erläuterte er die Ergebnisse des Treffens mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko.
„Recht lang haben wir versucht ein Treffen mit dem Oberhaupt der DVR Herrn Sachartschenko zu organisieren. Er hat auf unsere Bitte zu einem Treffen reagiert. Genau dies war der Grund meiner Reise nach Donezk. Wie Sie wissen, ist Herr Sachartschenko einer der Unterzeichner der Minsker Vereinbarungen und die OSZE-Mission hält Herrn Sachartschenko für einen Menschen, auf dem eine sehr ernste Verantwortung liegt. Mit ihm muss eine konstruktive Diskussion geführt werden, was es ihm und den anderen Unterzeichnern erlaubt eine Normalisierung der Lage im Land zu erreichen. Dies soll auch der Mission helfen Zutrittsrechte zur Beobachtung der Situation zu erlangen. Alles von uns Gesehene kommt in den täglichen Berichten zum Ausdruck.
Daneben haben wir bei dem Treffen mit Herrn Sachartschenko die Notwendigkeit von Maßnahmen für die Beendigung des beschusses der Zivilbevölkerung und der Territorien, wo Zivilbevölkerung lebt, erörtert. Alle Waffen, von denen in den Minsker Vereinbarungen die Rede ist, müssen angegeben und im vollen Maß abgezogen werden. Im Ganzen war die Diskussion konstruktiv. Wir haben weitere Treffen in der nächsten Zeit vereinbart, damit die OSZE-Mission der Führung der DVR Unterstützung und Hilfe bei der Lösung einer Reihe von Problemen leisten kann“, kommentierte Alexander Hug.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Trotz aller Versuche der Regierung der Ukraine, den Schmuggel mit Munition der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten „ATO“ zu bekämpfen, findet weiterhin ein massenhafter ungesetzlicher Verkauf auf dem schwarzen Markt des gesamten Landes statt“, stellte Marotschko fest.
„Es ist nicht ausgeschlossen, dass tödliche Schmuggelware künftig unter anderem auch in die Länder Europas gelangt. Der formale Kampf der ukrainischen Spezialdienste mit dieser Plage im Land beschränkt sich nur auf die Entdeckung eines unwesentlichen Teils der Verstecke mit Waffen“, sagte der Major.
„Dabei wird dann auf jeden Fall in den Medien erklärt, dass diese Verstecke angeblich von Soldaten der Volksmiliz der LVR geschaffen wurden“, sagte Marotschko.
Er meinte, dass solche Beschuldigungen nur auf die derzeitige Regierung der Ukraine abzielen, „die sich nicht nur durch besondere Intelligenz auszeichnet“.
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzten die Minsker Vereinbarungen bezüglich der Stationierung von Waffen und Militärtechnik in der Sicherheitszone. So wurde in einem Waldstück im Gebiet von Popasnaja eine Batterie Mehrfachraketenwerfer „Grad“ entdeckt“, sagte Marotschko:
„Im Zusammenhang damit haben die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte den Befehl erhalten, das Feuer auf alle Personen zu eröffnen, auch Vertreter der OSZE-Mission, die Zeugen einer Konzentration von ukrainischen Waffen an der Kontaktlinie geworden sind“, sagte der Vertreter der Volksmiliz der Repubik.
„Die Existenz eines solchen Befehls wird durch die inadäquaten Handlungen der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in Bezug auf die OSZE-Beobachter bestätigt, die das Monitoring in der Konfliktzone durchführen“, fügte der Major hinzu.
Er fügte hinzu, dass aus dem offiziellen Bericht der OSZE-Mission für den 20. August bekannt wurde, dass ukrainische Soldaten das Feuer auf OSZE-Beobachter im Gebiet von Nowoalexandrowka eröffnet haben.
„Als sie die Schüsse hörten, waren die Beobachter der Beobachtermission gezwungen schnell den Ort des Geschehens zu verlassen. Durch einen glücklichen Zufall wurde keiner der Vertreter der Mission verletzt“, teilte Marotschko mit.
„Wir meinen, dass solche Vorfälle nicht ohne Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit bleiben dürfen“, unterstrich Marotschko.

 

De.sputniknews.com: Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hat Russland eine Klage angedroht: Er wirft Moskau vor, sich unrechtmäßig Gewässer rund um die Halbinsel Krim angeeignet zu haben. Seinerseits hatte zuvor das russische Außenministerium angedeutet, dass Moskau mit Kiew kein Abkommen in Bezug auf das Seerecht erreichen konnte.
„In den nächsten Tagen werden wir Klage wegen Russlands Verletzungen und seiner Verpflichtungen im Rahmen des Seerechtsübereinkommens für weitere Ermittlungen einreichen“, sagte Klimkin bei einer Beratung mit den Chefs der ukrainischen Botschaften.
Vor einigen Tagen hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gesagt, dass Moskau kein Abkommen in Bezug auf das UN-Seerechtsübereinkommen mit Kiew erreichen konnte.
„Der russischen Seite wurden nur deshalb Fragen gestellt, um einen formellen Anlass zu schaffen, um dann zu sagen, dass die vorgerichtlichen Beratungen mit Russland über die Gewässerrechte rund um die Krim beendet sind“, so Sacharowa.
Ende Juni hatte die erste Stellvertreterin des ukrainischen Justizministers, mitgeteilt, Kiew werde eine sechste Klage gegen Russland beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen der Ereignisse im Donbass einreichen. Vor einigen Monaten teilte die Militärstaatsanwalt der Ukraine mit, das Land habe wegen des Verlustes der Krim einen Schaden von einer Billion Hrywnja (rund 36 Milliarden Euro) erlitten.

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine möchte auf ihrem Territorium gern gemeinsam mit den USA tödliche Waffen produzieren, wie der ukrainische Botschafter in den USA, Waleri Tschaly, im Sender „112 Ukraina“ sagte.
„Ich weiß, dass die Frage der Lieferung von tödlichen Waffen eine delikate Frage ist. Und, ehrlich gesagt, wichtig sind nicht die Lieferungen selbst, sondern das Signal… Da ist meine Idee, die durchaus eine Chance auf Realisierung hat, Waffen in Kooperation mit den Amerikanern auf ukrainischem Boden zu produzieren“, so der ukrainische Diplomat. Tschaly hoffe, dass die USA in kurzer Zeit „ein Signal geben“.
Zuvor hatte Tschaly gesagt, dass die Frage der Lieferung von amerikanischen tödlichen Waffen noch einmal nach den Präsidentschaftswahlen in den USA im November unter die Lupe genommen werden könnte. Im amerikanischen Etat sei die größte Finanzunterstützung der Ukraine in Höhe von 600 Millionen Dollar vorgesehen. 330 Millionen daraus sollen zu Verteidigungszwecken angewandt und 50 Millionen sollen für tödliche Waffen bereitgestellt werden. Eine solche Entscheidung habe aber Washington noch nicht getroffen.
Die USA leisten der Ukraine schon länger Militärhilfe, aber offiziell bislang nur in Form von Uniformen und Ausrüstung. Zudem bildet amerikanisches Personal Soldaten der ukrainischen Nationalgarde im Osten des Landes aus.
Russland hatte mehrmals vor der Lieferung von Waffen an die Ukraine gewarnt und diese als Schritt zur weiteren Eskalierung der Krise im Donbass beurteilt. Diese Meinung teilt auch die Mehrheit der europäischen Politiker.
So halte der Außenminister Deutschlands, Frank Walter Steinmeier, Waffenlieferungen an Kiew für eine riskante und kontraproduktive Lösung des Konflikts. Der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Petr Pavel, sieht keine Notwendigkeit in dieser Maßnahme. Das würde nur „das Leiden der Menschen erhöhen“, meint er.

 

Dan-news.info: Die Unterbrechung in der Funktion des Mobilfunkoperators „MTS-Ukraina“ in der DVR ist im Ergebnis einer Diversion an dem Faseroptikhauptkabel erfolgt. Dies teilte heute der Pressedienst des Kommunikationsministeriums des Landes mit.
„Heute Nacht wurde durch einen Sabotageakt das Faseroptikhauptkabel Jelenowka-Wolnowacha-Mariupol beschädigt“, teilte das Ministerium mit.
Es wurde erläutert, dass bei der Kontrolle des Strörungsorts Spezialisten des republikanischen Mobilfunkoperators feststellten, dass zur Beschädigung der Leitung ein spezielles Werkzeug verwendet wurde, das mit bestimmten Schutzelementen versehen ist. „Dies erlaubt es den Schluss zu ziehen, dass die Beschädigung dieser Leitung zielgerichtet erfolgt ist“, fügte das Ministerium hinzu.
Wir erinnern daran, dass seit dem frühen Morgen in Donezk und den umliegenden Städten ernsthafte Unterbrechungen in der Funktion der ukrainischen Operatoren stattfinden. Von der Verschlechterung oder dem Fehlen des Signals für „MTS“ und „Laif“ berichten die Einwohner der zentralen Stadtteile der Hauptstadt, Makejewkas, Jasinowatajas und anderer Ortschaften. Auch das Internet ist auf Mobilgeräten nicht zugänglich. Bei „MTS-Ukraina“ wurde erklärt, dass die Störungen mit einem technischen Defekt der Ausrüstung zusammenhängen.
Inzwischen haben Brigaden des staatlichen Unternehmens „Republikanischer Mobilfunkoperator“ mit der Reparatur der Folgen der Diversion begonnen, teilte das Kommunikationsministerium mit.
Die Störung wird innerhalb eines Tages beseitigt sein.

 

De.sputniknews.com: Angst vor Flüchtlingswelle? Kiew erläutert Mauerbau an russischer Grenze.
Der Chefberater des Innenministeriums in Kiew, Anton Geraschenko, hat vor Journalisten erläutert, wozu die Ukraine eine Mauer an der russischen Grenze braucht. Auf diese Weise wolle das Land einen „Fluss illegaler Migranten“ aus Russland zurückhalten, berichtet der Sender 112 Ukraina.
„Die Aufgabe dieses Ingenieurbauwerks ist nicht das Aufhalten von Panzern, Kanonen oder einer regulären Armee des Feindes (…) — Die Aufgabe ist das Zurückhalten von illegalen Migranten sowie Sabotage- und Aufklärungsgruppen und die Kontrolle der Grenze, damit niemand sie unbemerkt überqueren kann“, so Geraschenko.
Das ukrainische Mauerprojekt, auch als europäische Mauer bezeichnet, sieht den Bau von Gräben und Sonderobjekten an der russisch-ukrainischen Grenze vor. Die Länge der Grenze beträgt mehr als 2.000 Kilometer. Laut Plänen der ukrainischen Regierung soll die Mauer zur östlichen Grenze der Europäischen Union werden.
Im Jahr 2014 hatte die Regierung des damaligen Premierministers der Ukraine, Arseni Jazenjuk, Details des „Mauer“-Projekts bestätigt, wonach an der Grenze zu Russland ein Graben ausgehoben und Zäune errichtet werden sollten.
Wie Jazenjuk damals erklärte, sollte dieser Schutzwall bis Ende 2018 fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten des Projekts sollten sich auf etwa vier Milliarden Hrywnja (über 192 Millionen US-Dollar) belaufen.
Am Donnerstag hatte die Ukraine Ermittlungen wegen Veruntreuung von zwei Millionen Hrywnja (etwa 80.000 US-Dollar) eingeleitet, die für den „Mauerbau“ an der Grenze zu Russland bereitgestellt worden waren. Dies teilte der Pressedienst der Staatsanwaltschaft mit.
Die ukrainische Zeitung „Westi“ schrieb, dass die Veruntreuung staatlicher Mittel im Gebiet Tschernihiw aufgefallen sei. Es habe sich herausgestellt, dass ein staatlicher Betrieb den Auftrag an einen privaten Unternehmer übergeben und einen Vorschuss gezahlt haben soll. Auch Baumaterial soll eingekauft worden sein. Es seien aber keinerlei Arbeiten ausgeführt worden.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Trotz der Verringerung der Zahl der Verstöße von Seiten der Ukraine bleibt die Lage in der DVR angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 180-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiter Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden zehn Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, sechs Panzergeschosse und 147 Mörsergranaten der Kalibers 82 und 120mm abgefeuert. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch und Goras haben die Beschüsse von Ortschaften der Republik mit dem Ziel der Vernichtung der Zivilbevölkerung fortgesetzt. In den letzten 24 Stunden wurden folgende Ortschaften beschossen: Wasiljewka, Gorlowka, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Leninskoje, Kominternowo und Sachanka.
In Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Straftruppen wurden in den letzten 24 Stunden in Grigorowka, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und im Petrowskij-Bezirk von Donezk zwölf Häuser beschädigt.
Von uns wurde die Verlagerung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie festgestellt. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ entdeckt;
Granitnoje, 0,5 km von der Kontaktlinie, es wurden die Ankunft von zwei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und die Stationierung von drei 122mm-Haubitzen D-30 registriert;
Krasnogorowka, 4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 120mm-Mörsern beobachtet.
Nowgorodskoje, 3 km von der Kontaktlinie, es wurden die Stationierung von vier 120mm Mörsern festgestellt.
Wir bemerken weiterhin Luftaufklärung des Gegners unter Anwendung von Drohnen. Entlang der gesamten Kontaktlinie wurden Drohnenflüge festgestellt, die die Korrektur für die Artillerieabteilungen durchführen und Objekte der zivilen Infrastruktur fotografieren.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Nach der Erklärung des Vertreters des Weltwährungsfonds für Osteuropa über den Stopp der Ausgabe einer weiteren Tranche an die Ukraine im Zusammenhang mit der Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew und der nicht zielgerichteten Ausgabe der Mittel, die für die Führung von Kämpfen im Donbass verwendet werden, war einer plötzlicher Besuch einer „Friedenstaube“ in Gestalt des stellvertretenden Leiters der OSZE A. Hug in der Republik zu bemerken und als Folge ein Sinken der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte.
Dieser Fakt bestätigt, dass die OSZE-Mission real auf die Situation im Bereich der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte einwirken kann, wenn es für sie vorteilhaft ist.

 

De.sputniknews.com: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird im August keine neue Kredit-Tranche für die Ukraine erörtern, schreibt die ukrainische Nachrichtenagentur Unian.
Der IWF habe erneut die Verhandlungen zu einer neuen Kredittranche an die Ukraine verschoben: Auf der Tagesordnung der Organisation stehe derzeit kein entsprechender Termin. Stattdessen werde der IWF bis Monatsende die Zusammenarbeit mit Serbien, Jordanien und Äquatorialguinee besprechen.
Zuvor hatte der ukrainische Finanzminister Alexander Daniljuk erklärt, Kiew erwarte einen dritten IWF-Kredit bereits im September. Seine Behörde und der IWF seien sich über die Notwendigkeit einig, „technische Fragen“ zu erfüllen, betonte der Minister.

 

Ukrinform.ua: Sechs ukrainische Soldaten sind in den vergangenen 24 Stunden in der Ostukraine verletzt worden.
Tote gab es nicht, teilte am Montag der Sprecher der Präsidialamtes für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, mit.

 

Dan-news.info: Die Aufklärung der DVR hat Informationen über Verbrechen und Vorfälle unter Beteiligung der ukrainischen Streitkräfte in den Monaten Januar bis Juli 2016 abgefangen. Diese Informationen wurden heute auf einer Pressekonferenz veröffentlicht.
Insgesamt wurden 1065 Vorfälle festgestellt, unter denen ein Drittel als erschreckend zu charakterisieren ist. Wie das operative Kommando der DVR mitteilte, stammen die Informationen aus Berichten der operativen Diensthabenden des Stabs der Hauptabteilung des militärischen Dienstes für Rechtsordnung der ukrainischen Streitkräfte, die an den Verteidigungsminister der Ukraine Stepan Poltorak adressiert sind.

 

Ukrinform.ua: Krawtschuk: Wenn der Kreml sich einfallen lässt, Ukraine mit Gewalt zu erobern, wird das der letzte Tag Russlands sein.
Die Führung der Russischen Föderation verstehe sehr wohl, dass die Ukraine für sie strategisch sehr wichtig ist, und gerade deswegen werde es versuchen, uns unter Kontrolle zu halten, äußerte der erste Präsident der Ukraine, Leonid Krawtschuk, seine Meinung auf einer Pressekonferenz in der Nachrichtenagentur Ukrinform.
„Im Kreml versteht man sehr gut, dass ohne einen strategischen Einfluss auf die Ukraine globale und nationale Fragen nicht zu lösen sein werden. Daher gibt es all diese Versuche, auf die Ukraine Druck auszuüben, und ich denke, es wird sie weiter geben“, sagte Krawtschuk.
Nach seinen Worten erinnert er sich während der ganzen 25 Jahre langen Unabhängigkeitszeit unseres Vaterlands an keinen einzigen Tag, wo unser „freundlicher Nachbar“ der Ukraine wirklich etwas Gutes wünschte.
Der erste Präsident der Ukraine betonte, dass die Ukrainer versuchen sollten, sich so fern wie möglich von den Beziehungen mit Russland halten. „Sie werden uns nicht loslassen, das müssen wir wissen, daher müssen wir uns selbst auf zivilisierte, transparente Wege zurückziehen“, sagte er.
Krawtschuk gab auch einen Kommentar zu Gesprächen über die Wiederherstellung der Sowjetunion. Aus seiner Sicht wird es nicht gelingen, sie wie früher wiederherzustellen. Aber man solle die Schritte der russischen Führung zur Vereinigung in jeder Form genau verfolgen. Sogar in der Ukraine gebe es Menschen und politische Kräfte, denen es einfacher wäre, in die Union mit Russland einzutreten, statt zu versuchen, ihren eigenständigen und unabhängigen Staat aufzubauen.
„Wir können Russlands Wunsch, die Sowjetunion oder vielleicht das Zarenimperium wiederherzustellen, direkt nicht beeinflussen, aber wir sagen: Wenn im Kreml jemand auf die verrückte Idee kommt, die Ukraine unterzuordnen, wird das der letzte Tag im Leben von Russland sein“, sagte er.
Erstens, versicherte Krawtschuk, wird die Ukraine nicht aufgeben. Zweitens wird Russland nicht genügend Kräfte haben, um so ein riesiges Land zu halten. „Drittens wird die ganze Welt Russland mit Sanktionen isolieren“, fügte er hinzu.

 

De.sputniknews.com: Russland räumt Iran-Basis: Moskau nennt den Grund.
Nach nur einer Woche hat die russische Luftwaffe den Flugplatz Hamadan im Iran wieder verlassen. Während westliche Medien einen „Streit“ als Grund angeben, kündigen sowohl Teheran als auch Moskau die weitere Nutzung iranischer Militärinfrastruktur durch Russland an.
Nur zwei Tage lang flogen russische Bomber vom Iran aus Angriffe auf die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) in Syrien. Am heutigen Montag erklärte der Iran, Russland habe die Nutzung der Basis beendet. Moskau bestätigte diese Angaben. Die Nachricht wurde von westlichen Medien aufgegriffen, die von „dicker Luft“ zwischen Moskau und Teheran berichteten.
Ein Informant in Teheran teilte der Agentur Interfax jedoch mit, es sei die Entscheidung der russischen Seite gewesen. Russland habe einseitig beschlossen, von einer weiteren Nutzung der Basis Hamadan vorerst abzusehen, Teheran habe keinerlei Druck ausgeübt.
Der Abzug „bedeutet nicht, dass der Iran Russland eine Absage erteilt oder Moskau zu dieser Entscheidung bewegt hat“, so der Informant. Mehr noch: Teheran wolle weiter im Kampf gegen den internationalen Terrorismus zusammenarbeiten und sei bereit, Russland nicht nur Hamadan, sondern auch militärische Infrastruktur an anderen Orten zur Verfügung zu stellen.
Das russische Militär begründete den Abzug damit, dass die Mission ihren Zweck erfüllt habe. „Die russischen Flieger, die vom iranischen Flugplatz Hamadan Terror-Objekte in Syrien angegriffen haben, haben alle gestellten Aufgaben erfolgreich ausgeführt“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Alle beteiligten Flugzeuge seien nach Russland zurückgekehrt. Künftige russische Angriffe von Hamadan aus schloss Konaschenkow nicht aus, sollte die Lage in Syrien sie erfordern.
Die russische Luftwaffe hatte den Militärstützpunkt Hamadan erstmals am 16. August für Angriffe gegen IS-Stellungen in Syrien genutzt, aber seine Flieger dort nur zeitweilig stationiert. Die iranische Seite erklärte, Moskau dürfe die Basis „so lange wie nötig“ nutzen.
Neben dem Iran hat mittlerweile auch der Irak seinen Luftraum für Russlands Luftstreitkräfte geöffnet. Darüber hinaus benutzt Russland den Flugplatz Hmeimim im nordsyrischen Latakia.

 

Lug-info.com: Fünf private Häuser sind in Stachanow in Folge eines Artilleriebeschusses durch die Kiewer Truppen beschädigt worden. Dies teilte heute die Stadtverwaltung mit.
Zuvor hatte die Volksmiliz der LVR mitgeteilt, dass Stachanow mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm aus Richtung Nowoalexandrowka beschossen wurde.
„In der Nacht des 21. August 2016 gegen 23.40 Uhr wurde Stachanow mit Artillerie beschossen. In Folge des Beschusses erfolgten Beschädigungen an fünf Häusern im privaten Sektor auf der Jakira-Straße“, heißt es in der Mitteilung.
„Während der Untersuchung des betroffenen Gebiets hat eine Gruppe der örtlichen Abteilung des Zivilschutzministeriums festgestellt, dass in einem der Häuser der Schieferzaun durch Splitter beschädigt wurde. In den übrigen Häusern wurden durch die Druckwelle die Fenster und die Schieferdächer beschädigt“, erläuterte das Bürgermeisteramt von Stachanow.
Am Haus Nr. 23 wurden durch Splitter und die Explosionswelle die Eingangstür und Stromkabel beschädigt. Außerdem sind an drei Stellen durch Geschosssplitter Gasleitungen beschädigt worden.
„Zum Glück gibt es keine Toten in Folge des Beschusses“, unterstrich die Stadtverwaltung.
Der Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow traf sich heute mit den Einwohnern der beschädigten Häuser und versicherte, dass jeder von ihnen Hilfe zum Wiederaufbau erhalten wird.
„Um 12 Uhr hatten Spezialisten die Gasleitungen repariert. Außerdem haben Mitarbeiter der Abteilung für den Wiederaufbau die notwendigen Vermessungen an Fenstern und Schieferdächern erledigt“, berichtete das Bürgermeisteramt.
Weiter berichtete die Verwaltung, dass in der Nacht auf den 20. August Irmino beschossen wurde.
„Es wurden einige Häuser des privaten Sektors auf der Schmidt-Straße beschädigt: es wurden Fenster und teilweise Dächer beschädigt. Von Spezialisten wurden die Ausmessungen bereits vorgenommen“, teilte das Bürgermeister von Stachanow mit.

 

Ukrinform.ua: Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine will 18 hochgestellte Beamte der Russischen Föderation, die wegen der Invasion auf das Territorium der Ukraine verdächtigt werden, zur internationalen Fahndung ausschreiben, erklärte auf einer Pressekonferenz der Generalstaatsanwalt der Ukraine Jurij Luzenko, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Er äußerte die Überzeugung, dass die internationalen Einrichtungen  – Europol und Interpol – den Antrag der Generalstaatsanwaltschaft auf die Ausschreibung der hochgestellten Beamten der Russischen Föderation zur Fahndung, die an der Führung des Krieges in der Ukraine beteiligt sind, unterstützen werden.
„Nach der Ausschreibung zur zwischenstaatlichen und internationalen Fahndung werden wir die Maßnahmen für die Beschlagnahme ihres Eigentums treffen“, resümierte Luzenko.

 

Abends:

De.sputniknews.com: Kiew wirft 18 ranghohen russischen Beamten, darunter auch Verteidigungsminister Sergej Schoigu, Verbrechen gegen „die Grundlagen der nationalen Sicherheit der Ukraine“ vor, teilte der ukrainische Generalstaatsanwalt Juri Luzenko bei einer Pressekonferenz mit.
Luzenko zufolge gehören diese Beamten „zum Regierungskreis sowie zur Verwaltung der Streitkräfte“. Unter ihnen sind auch der Verteidigungsminister, zwei seiner Stellvertreter, zehn Generäle, ein Präsidentenberater und ein Ex-Bevollmächtigter der Krim-Region.
Dem ukrainischen Generalstaatsanwalt zufolge wurden fast allen „Verdächtigen“ in diesem Zusammenhang Mitteilungen an ihre Arbeitsadressen sowie Vorladungen zur „Durchführung einer Untersuchung“ verschickt.
Unter anderem seien sie alle auf eine staatliche Fahndungsliste gesetzt worden, sagte er. Dabei würden Dokumente vorbereitet, um sie festzunehmen und vor Gericht zu bringen.
Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine will auch ein Strafverfahren gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und Premierminister Dmitri Medwedew anstrengen, gab Generalstaatsanwalt Juri Luzenko bei der Pressekonferenz bekannt.
Auf die Frage eines Journalisten, ob die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft Putin und Medwedew den Verdacht aushändigen werde, sagte Luzenko: „Wir arbeiten daran.“
Dem Staatsanwalt zufolge wird in dieser Frage bereits gegen 39 russische Bürger ermittelt. Die Generalstaatsanwaltschaft habe bereits Anklageschriften gegen zehn Russen vor Gericht gebracht, sechs von ihnen seien bereits zu elf bis 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Schon früher  hatte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft den Chef der Republik Krim, Sergej Aksjonjow, die Staatsanwältin der Halbinsel, Natalia Poklonskaja, und den Befehlshaber der Schwarzmeerflotte, Alexander Witko, zur Befragung gebeten.
Am 2. August wurde berichtet, dass die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine mehr als 130 Bewohner der Krim in Sachen Staatsverrat zum Verhör vorgeladen hatte. Die Liste dieser Bürger wurde auf der Seite der Behörde veröffentlicht. Ihnen droht bis zu 15 Jahren Freiheitsentzug.
Auf der Liste standen unter anderem Geschäftsleute, Abgeordnete, Mitglieder der Regionalregierung und sogar der Vizepremier der Krim, Dmitri Polonski. Regionalregierung und sogar der Vizepremier der Krim, Dmitri Polonski.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, wird am Dienstag eine Luftbrigade in Tschuhuew, Region Charkiw, besuchen.
Der Staatschef wird dem Militär etwa 150 Stück Militärtechnik übergeben, sagte Chef des regionalen Mediazentrums des Verteidigungsministerium der Ukraine Dmytro Horbunow mit. Es handele sich sowohl um neue als auch um modernisierte Technik, darunter einige Jagdflugzeuge, Radare, Kampfhubschrauber. Schützenpanzer. Haubitzen, Fahrzeuge.

 

Dan-news.info: Der Status der technischen Berufsbildung hat sich in der DVR im Vergleich zur Vorkriegszeit wesentlich verbessert, in der Republik wird an der Erhöhung des Ansehens von Facharbeiterberufen gearbeitet. Dies erklärte heute auf einem pädagogischen Forum die Bildungs- und Wissenschaftsministerin Larisa Poljakowa.
„Das Thema mittlere Berufsbildung wurde von den ukrainischen Behörden über lange Jahre auf den zweiten Platz gesetzt, was zu einem katastrophalen Absinken der Popularität der Facharbeiterberufe führte. Im Unterschied zur Vorkriegszeit gibt es bei uns jetzt ein einheitliches System der mittleren Berufsbildung, wo der Status der technischen Berufsschulen auf ein höheres Niveau gehoben wurde“, sagte Poljakowa.
Nach ihren Worten hat sich das System der mittleren Berufsbildung wesentlich verändert. Die Ausbildung verläuft nach neuen Programmen und Standards. Heute legt die DVR einen Schwerpunkt auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung von Spezialisten in Facharbeiterberufen, vor allem bei Bauarbeitern, Bergleuten, Erziehern und Mitarbeitern im Dienstleistungsbereich.
„Wir legen alle Anstrengungen darein, den Schülern und Eltern zu zeigen, dass eine mittlere Berufsbildung, eine Facharbeiterausbildung, nicht nur perspektivenreich ist, sondern auch angesehen“, unterstrich die Ministerin.
Wir ergänzen, dass heute in der Hauptstadt der DVR das erste republikanische pädagogische Forum eröffnet wurde, auf dem sich Lehrer und Meister verschiedener mittlerer Berufsbildungseinrichtungen der Republik und Vertreter der Gewerkschaften versammelt haben. Das Forum dauert bis zum 26. August. Die Teilnehmer erörtern Probleme der Berufsbildung, entwickeln Pläne für die Zukunft, tauschen Erfahrungen aus.
Heute wird die mittlere Berufsbildung in der DVR durch 112 Bildungseinrichtungen vertreten. Im letzten Jahr wurden dort fast 30.000 Menschen ausgebildet. Die technischen Berufsschulen, Colleges und Lyzeen bieten den Schülern 160 Fachrichtungen an.

 

De.sputniknews.com: Alle Doping-Proben der russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro haben sich als negativ erwiesen, teilte der Chef der russischen Olympia-Delegation, Igor Kasikow, der Agentur R-Sport mit.
„Alle Doping-Proben waren negativ. Sind wir dazu bereit, dass sie nochmal überprüft werden? Sie wissen ja, dass man bei uns gerne zehn Jahre später noch einmal prüft, wie und wo die Proben aufbewahrt waren“, sagte Kasikow.
Insgesamt hatten 271 russische Athleten die Starterlaubnis in Rio bekommen. Von den russischen Leichtathleten durfte nur Weitspringerin Darja Klischina am Wettbewerb teilnehmen. Zudem waren vier von neun Bahnradsportlern, vier von 28 Ruderern, 31 von 35 Schwimmern, darunter Wladimir Morosow und Nikita Lobinzew, und fünf von sechs Freistil-Kämpfern zugelassen worden.
Das IOC hatte am 24. Juli entschieden, nicht die komplette russische Olympia-Mannschaft zu sperren, wobei die endgültigen Beschlüsse zu konkreten Athleten und Mannschaften an die internationalen Sportverbände delegiert wurden. Dem IOC zufolge hatten Sportler mit Doping-Vergangenheit garantiert keinen Zugang zu den Olympischen Spielen.
Die Spiele fanden vom 5. bis zum 21. August statt. Mit 19 Gold-, 18 Silber- und 19 Bronzemedaillen erreichte Russland trotz des Ausschlusses der Leichtathleten und Gewichtheber den vierten Platz.

 

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