Presseschau vom 20.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/08/19/v-donecke-pochtili-pamyat-vladimira-degtyaryova/
Am 19. August fand in Donezk eine feierliche Kundgebung zum 96. Geburtstag des ersten Sekretärs des Donezker Oblast-Komitees der Ukrainischen Sowjetrepublik Wladimir Degtjarow statt. An der Veranstaltung nahmen Aktivisten der Kommunistischen Partei der DVR teil.
„Während seines ganzen Lebens war Wladimir Iwanowitsch Degtjarjow in der Lage, seine Aufgaben richtig zu formulieren und das gestellte Ziel zu erreichen. Mich erstaunt, wie der Kampf für den Widerstand gegen das Atomkraftwerk lief, er fürchtete sich nicht vor einer Entscheidung des Politbüros und des ZK und konnte Moskau und Kiew davon überzeugen, dass hier kein Atomkraftwerk gebaut werden soll. Das braucht großen Mut. Dann wurde dieses Kraftwerk in Tschernobyl gebaut“, sagte der erste Sekretär des ZK der KPDVR Boris Litwinow.
Nach seinen Worten muss die junge Republik die sowjetische Erfahrung studieren und sie sich nutzbar machen, insbesondere wenn es um die Tätigkeit eines der herausragenden Führer des Donbass Wladimir Degtjarjow geht, der das Oblastkomitee der Partei von 1964 bis 1976 leitete. Unter seiner Führung begann der Donezker Oblast, sich in einem schnellen Tempo in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu entwickeln.
Zum Denkmal für Wladimir Degtjarjow, das auf einem Platz im Kiewskij-Bezirk nicht weit von dem Haus steht, wo er wohnte, kamen um Blumen niederzulegen auch Arbeitskollegen und andere Donezker.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Ab dem Abend des 19. August bis 1:00 hat die ukrainische Seite Trudowskije im Westen von Donezk, Jelenowka in der Nähe von Dokutschajewsk, die Umgebung von Jasinowataja, die Dörfer Kominiternowo und Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden Landes beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 100 Artilleriegeschosse des Kalibers 122m und 166 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle wurden neben schweren Waffen und Mörsern bei den Beschüssen des Territoriums der Republik von den ukrainischen Abteilungen auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„Beim Beschuss wurde Wiktor Nikolajewitsch Lunjow verletzt. Er ging zur Arbeit und erlitt eine leichte Splitterverletzung. Er wollte nicht ins Krankenhaus“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Er sagte, dass der Beschuss gegen 5:20 erfolgte. Die ukrainischen Truppen haben auch die Gasleitung in der Nähe des Hauses Nr. 25 auf der Leutnant-Nikolenko-Straße beschädigt. „Es wurde eine Splitterbeschädigung festgestellt. Die Gasttechniker haben eine Abdichtung angebracht und die Gaslieferung wieder in Betrieb genommen“, unterstrich der Leiter des Bezirks.
„In Golmowskij wurden durch einen Beschuss der ukrainischen Streitkräfte zwei Pumpstationen beschädigt, die die Ortschaft mit Wasser versorgen. Die kommunalen Dienste haben schon mit dem Wiederaufbau begonnen“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Außerdem wurden nach den Worten Prichodkos ein privates Haus auf der Bagrizkij-Straße in Sjazewo am nördlichen Rand der Stadt beschädigt. Nach vorläufigen Informationen verwendete der Gegner Artillerie des Kalibers 152mm.
„Beim Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte wurden in der letzten Nacht in der Republik 30 Häuser und zwei Gasleitungen beschädigt. Ein großer Teil befindet sich in Styla im Starobeschewo-Bezirk und in Sajzewo“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Dort wurde hinzugefügt, dass in den Häusern die Verglasung, Fensterrahmen, Fundament beschädigt wurden, in einigen Fällen wurden Löcher in der Wand und zerstörte Dächer festgestellt.
„Auf der Uroshajnaja-Straße und der Karnawalnaja-Straße im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden Splitterbeschädigungen an Gasleitungen festgestellt“, fügte der Gesprächspartner der Agentur hinzu.
Die Informationen über die Beschüsse bestätigten auch die örtlichen Behörden. Unter anderem wurden in Sajzewo nach den nächtlichen Beschüssen 19 Wohnhäuser mit Beschädigungen verschiedenen Grades gezählt. „Opfer gibt es keine“, stellte die örtliche Verwaltung fest.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Zweimal wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm Kalinowo beschossen. Das Feuer kam aus Richtung Popasnaja und Nowoalexandrowka.
Logwinowo wurde zweimal von den Kiewer Truppen aus Richtung Mironowoskij und Luganskoje mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
Ebenfalls aus Richtung Luganskoje wurde Losowoje mit Panzertechnik beschossen.
Die Umgebung von Slawjanoserbsk wurde mit Granatwerfern aus Richtung Trjochisbjonka beschossen.
Das Gebiet von Solotoje-4 wurde mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Russische Langstreckenbomber sind auf dem iranischen Militärflughafen Hamadan auf Bitte der syrischen Regierung stationiert, wie die Agentur Tasnim am Samstag unter Verwies auf den iranischen Verteidigungsminister Hossein Dehghan mitteilt.
Die Stationierung russischer Kampfjets in Hamadan erfolgt ihm zufolge im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit im Anti-Terror-Kampf.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium die Stationierung von Tu-22M3-Bombern auf dem Militärflughafen Hamadan im Iran bestätigt und mitgeteilt, dass die Maschinen von Hamadan aus bereits erste Luftschläge gegen IS-Stellungen in Syrien geführt haben. Die russische Luftwaffe ist im Iran zeitweilig stationiert.
Die Terrormiliz Daesh stellt heute eine der größten Bedrohungen für die Weltsicherheit dar. Die Daesh-Kämpfer haben in den drei zurückliegenden Jahren große Gebiete des Iraks und Syriens besetzt und versuchen jetzt, ihren Einfluss auf Nordafrika, besonders Libyen, auszudehnen.

 

Lug-info.com: Gesellschaftliche Aktivisten aus Italien liefern wöchentlich etwa 100kg humanitäre Hilfe in den Donbass, die nicht gleichgültige Einwohner des Landes sammeln. Dies teilte der Leiter des regionalen Komitees ukrainischen Antifaschisten in Rom Fausto Marini mit.
Er sagte, dass sich Solidarität vor allem in konkreten Taten ausdrückt.
„Menschen in Italien sammeln Kleidung, Lebensmittel, die in den Donbass geschickt werden. Etwa 100 kg solcher Hilfe werden jede Woche in der LVR und die DVR geschickt. Es gibt die Möglichkeit noch mehr zu schicken, wir arbeiten daran“, erzählte Marini.
Der Leiter des Komitees teilte auch mit, dass die Organisation bereit ist, der Republik beim Wiederaufbau von während der Kämpfe zerstörten Denkmälern zu helfen.
„Außerdem sind wir bereit, einen Besuch von Bauarbeiterbrigaden aus Italien zur Teilnahme am Wiederaufbau der während der Beschüsse durch die ukrainischen Streitkräfte zerstörten Objekte zu organisieren“, fügte er hinzu.
Der Aktivist unterstrich, dass dies auch die Herstellung engerer Beziehungen unterstützen wird.
„Wenn Menschen zusammen arbeiten, ist das das beste Mittel um sich anzufreunden“, meint Marini.

 

De.sputniknews.com: Kiew erhofft sich Versorgung mit letalen US-Waffen nach Clintons Wahlsieg
Sollte die Kandidatin der Demokratischen Partei der USA, Hillary Clinton, das US-Präsidentenamt übernehmen, kann die Ukraine letale Waffen erhalten, sagte der Berater des ukrainischen Innenministeriums, Sorjan Schkirjak, im ukrainischen Fernsehen.
Von den Wahlergebnissen in den USA hänge sehr viel ab, sagte Schkirjak. Er brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die demokratische Kandidatin zur Präsidentin gewählt wird.
Er sei überzeugt, dass der Ukraine während der Präsidentschaft von Clinton letale Waffen zur Verfügung gestellt werden können. Clinton habe diesbezügliche Erklärungen gemacht, so der Berater.
Im Falle des Wahlsieges von Clinton „wird sie eine harte Position gegenüber der Russischen Föderation und (Präsident Wladimir) Putin einnehmen und den Kurs auf Schutz und Unterstützung der Interessen der Ukraine fortsetzen“, so Schkirjak.
Der US-Kongress hatte Anfang Oktober das Militäretat bestätigt, das unter anderem das Recht auf die Lieferung von letalen Waffen im Gesamtwert von 300 Millionen US-Dollar an die Ukraine vorsieht.

 

Dnr-news.com: Das Oberhaupt der LVR ist bereit, mit Sawtschenko einen Gefangenenaustausch zu erörtern, wenn sie als Bevollmächtigte delegiert wird
Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik Igor Plotnitzky erklärte auf einer Pressekonferenz am Samstag, dass er bereit ist, mit der Abgeordneten der Obersten Rada der Ukraine Nadeshda Sawtschenko den Gefangenenaustausch zu erörtern, sollte Kiew ihr eine solche Bevollmächtigung erteilt.
„Wir sind bereit dazu, sowohl ich als auch Alexander Wladimirowitsch (Sachartschenko – Anm. d. Red.). Wir sind bereit, sie herauszugeben (die Kriegsgefangenen – Anm. d. Red.). Benennt Kiew Sawtschenko, werden wir mit ihr verhandeln, benennt Kiew Petrow, werden wir mit Petrow verhandeln“ erklärte das Oberhaupt der LVR.
Plotnitzky betonte, dass ein Treffen zu dieser Frage produktiv werden sollte, und Sawtschenko sollte mit der offiziellen Vollmacht Kiews ausgestattet sein.
„Wir sollten nicht wie Menschen, die irgendetwas verändern wollen, miteinander sprechen, sondern als Menschen, die mit staatlicher Autorität und Vollmachten ausgestattet sind. In diesem Falle sind wir bereit zur Diskussion, zu einem Treffen und zur Annahme von Entscheidungen“, unterstrich Plotnitzky.
Er betonte, dass er Sawtschenko vorgeschlagen habe, einen politischen Block ins Leben zu rufen oder ähnliche Vorschläge im Namen irgendeiner politischen Kraft zu machen.
„Wir wissen bis jetzt noch nicht, wie sich Julia Wladimirowna (Timoschenko – Anm. d. Red.) zu ihren Erklärungen verhält, Sawtschenko ist ja in der „Vaterlandspartei“, wir haben noch nichts gehört dazu“, präzisierte das Oberhaupt der LVR.

 

Ukrinform: Das Außenministerium der Ukraine protestiert im Zusammenhang mit dem mit der ukrainischen Seite nicht abgestimmten Besuch auf dem Territorium der Ukraine des russischen Präsidenten Wladimir Putin, entnimmt man der Erklärung der Außenbehörde.
„Der weitere Besuch vom Beamten der Russischen Föderation in der Autonomen Republik Krim und in Sewastopol, die ein fester Teil der Ukraine sind, zeugt von der anhaltenden Missachtung der Charta der Vereinten Nationen, der Resolution der UN-Generalversammlung A/RES/68/262 „Territoriale Integrität der Ukraine“, der Baku-Erklärung und Resolution der Parlamentarischen Versammlung der OSZE und anderer Prinzipien und Normen des Völkerrechts durch die russische Seite“, heißt es in der Erklärung.
Die Protestnote hat das ukrainische Außenministerium an das Außenministerium der Russischen Föderation geschickt.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Während seines Vorsitzes im UN-Sicherheitsrat im September will Neuseeland die Durchführung der Wahlen des UN-Generalsekretärs Russland anvertrauen, wie der UN-Botschafter Neuseelands, Gerard van Bohemen, erklärte.
„Neuseeland hat diese Entscheidung getroffen, um einen Interessenkonflikt zu vermeiden, bedenkt man, dass wir eine eigene Kandidatin haben“, so Bohemen, dessen Worte die Zeitung New Zealand Harald anführt.
Eine Anwärterin auf das Amt des UN-Generalsekretärs ist die ehemalige neuseeländische Premierministerin Helen Clark.
Die Entscheidung, Russland diese Prozedur zu übertragen, sei laut der Zeitung damit verbunden, dass dieses Land im Oktober den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat übernehmen werde.
Der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte zuvor erklärt, dass er persönlich gern eine Frau an der Spitze der Organisation sehen möchte.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hatte ein Telefongespräch mit dem Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten, Joe Biden, berichtet der Pressedienst des ukrainischen Staatschefs.
Poroschenko informierte den US-Vizepräsidenten über die angespannte Situation entlang der administrativen Grenze mit der Autonomen Republik Krim und im Donbass, wo die Beschießungen seitens der Terroristen andauern, auch mit dem Einsatz verbotener schwerer Waffen, und über die vollmaßstäblichen Militärübungen in der Nähe der russisch-ukrainischen Grenze.
Die Gesprächspartner betonten die Wichtigkeit der politisch-diplomatischen Bemühungen für die Befreiung der Krim. Der US-Vizepräsident betonte die konsequente Nicht-Anerkennung der Besetzung der Krim.
Poroschenko und Biden unterstrichen die Bedeutung der weiteren Bemühungen, auch im Rahmen des Normandie-Formats zwecks der Erfüllung durch Russland der Minsker Abkommen, insbesondere im Bereich der Sicherheit.
Die Seiten diskutierten auch die Bedeutung der Gewährung der IWF-Tranche und der Kreditgarantien der USA in naher Zukunft für die Ukraine.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich nicht geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 480 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Der Gegner verwendet weiter Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 175 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm und 260 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Mörder des eigenen Volks Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Goras und Pantschenko führten Beschüsse der folgenden Ortschaften der Republik durch: Sajzewo, Wasiljewka, Gorlowka, Jasinowataja, Besjoloje, Spartak, Jelenowka, Styla, Dokutschajewsk, Belaja   Kamenka, Petrowskoje, Nowolaspa, Kominiternowo und Sachanka.
In der Folge der Beschüsse der Bezirke Petrowskij und Kujbyscheweskij von Donezk wurden zwei zivile Einwohner verletzt: Wiktor Nikolajewitsch Lunjow, geb. 1963, und Maxim Iwanowitsch Tscheretschjanskij, geb. 1984. In Sajzewo, Gorlowka, Styla, Dokutschajewsk sowie im Kujbschewskij-Bezirk von Donezk wurden 30 Häuser beschädigt.

Die ukrainischen Straftruppen  beschießen weiterhin zielgerichtet Objekte der Infrastruktur, in der Folge wurden im Verlauf der letzten Nacht eine Gasleitung im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt und außerdem Sajzewo, Gorlowka, Styla und Dokutschajewsk teilweise vom Strom abgeschnitten.
Von uns wurde eine Verlagerung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie festgestellt. So im Gebiet der folgenden Ortschaften:
– Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs 122mm-Haubitzen D-30 festgestellt;
– Granitnoje, 0,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von einem Mehrfachraketenwerfer „Grad“, drei 152mm-Haubitzen „Akazija“, drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ und drei 120mm-Mörsern festgestellt;
– Awdejewka, 3km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Panzern festgestellt.
Entlang der gesamten Kontaktlinie wurden Flüge von Drohnen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die das Feuer für die Artillerieabteilungen korrigieren.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Im Zusammenhang mit der Vergrößerung der Zahl der nicht kampfbedingten Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte und der Unmöglichkeit, diese noch vor der Öffentlichkeit zu verheimlichen, führt der Sicherheitsdienst der Ukraine eine Kontrolle über die Verluste an Personal in den Abteilungen der ukrainischen Armee durch und hat regelmäßig begonnen, Inspektionen der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone durchzuführen. In diesem Zusammenhang zeigen die Abteilungskommandeure, die nicht über die Ursachen der nicht kampfbedingten Verluste nachgedacht haben, Scharfsinn bei ihrer Verheimlichung, um nicht ihre Funktionen zu verlieren. So wurde die Leiche eines Soldaten des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, der in der Folge von unvorsichtigem Umgang mit der Munition gestorben war, an die Front gebracht. Dann wurde eine gestelltes Foto und ein Video als Beweise dafür erstellt, dass der Soldat im Verlauf von Kämpfen starb und danach wurde die Leiche zurück ins Hinterland gebracht. Aber diese Fälschung wurde von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine aufgedeckt. Dazu laufen nun in der 58. Brigade Ermittlungen.
Wir wenden uns an die Vertreter der OSZE-Mission und bitten, die Worte einer Erklärung des Verteidigungsminister der Ukraine Poltorak festzuhalten, in denen gesagt wird, dass „die Militärtechnik, die an der Parade zum „Tag der Unabhängigkeit der Ukraine“ teilnehmen wird, nach deren Durchführung an die Front gebracht wird“. Wir lenken die Aufmerksamkeit darauf, dass die Waffen, die auf der Parade gezeigt werden, unter das Verbot durch die Minsker Vereinbarungen fallen.
Außerdem sind die pathetischen Analogien des ukrainischen faschistischen Regimes mit dem 7. November 1941 völlig unangebracht. Wir erinnern daran, dass damals die sowjetische Führung die Truppen nach der Parade in den Krieg gegen die faschistischen Besatzer schickte.
Im Fall der ukrainischen Straftruppen und ihrer nazistischen Führung werden militärische Mörder in den Krieg gegen das eigene Volk geschickt.

 

De.sputniknews.com: Volksrepublik Lugansk meldet Massengräber ukrainischer Soldaten im Donbass
Das Ministerium für Staatssicherheit der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk (VRL) hat Informationen über zwei Massengräber der ukrainischen Sicherheitskräfte an der Trennlinie im Donbass veröffentlicht, wie der Pressedienst der Behörde am Samstag mitteilte.
„Das Ministerium für Staatssicherheit hat Informationen über zwei Massengräber des ukrainischen Militärs erhalten. Hunderte Leichen ukrainischer Soldaten liegen im Waldstreifen nahe der Ortschaft Luganskaja“, so der Pressedienst.
Laut dem Ministerium soll der ehemalige Mitarbeiter der ukrainischen Rechtsschutzorgane, Roman Makuschenko, der im Donbass seinen Militärdienst geleistet hatte, darüber informiert haben.
Ihm zufolge soll das ukrainische Kommando geheime Massengräber geschaffen haben, um die realen Verluste unter den Sicherheitskräften zu verheimlichen. Diese Soldaten wurden laut Makuschenko für vermisst erklärt…

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Ich will die Aufmerksamkeit auf eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte lenken, die von uns im Luftraum der Republik abgefangen wurde. Nach ihrer Untersuchung wurde festgestellt, dass diese Drohne modernisiert wurde, um eine Last tragen zu können und sie wurde mit selbstauslösender Munition beladen“, sagte Anaschtschenko.
„Nachdem sie unschädlich gemacht und ihre Flugbahn und Munition untersucht wurde, konnten wir feststellen, dass die Drohne in Richtung Lugansk gezielt war,  um einen Terrorakt durchzuführen. Am wahrscheinlichsten war das Ziel ein ziviles Objekt oder eine Menschenansammlung, um dann die Volksmiliz der LVR des Beschusses friedlicher Einwohner zu beschuldigen“, berichtete er.
Die Techniker stellen fest, dass das Geschoss selbst ein Kilogramm modernen Plastiksprengstoffs enthielt mit einem Zünder, der mit dem Metallgehäuse verbunden war.
Es handelt sich um 1100 Gramm TNT-Äquivalent. Zum Vergleich: in einer GranateF-1 sind etwa 92 Gramm TNT enthalten.
Die Drohne konnte praktisch jeden Punkt des Territoriums der Republik erreichen.
„Im Gebiet des Passierpunkts von Staniza Luganska wurde durch die Kräfte der Volksmiliz ein weiterer Versuch eines Terrorakts gegen friedliche Bürger verhindert“, sagte er.
„Es wurde festgestellt, dass von Diversanten der Nationalgarde der Ukraine auf dem von den Abteilungen der Volksmiliz der LVR kontrollierten Territorium drei Antipanzerhandgranaten an einem  Gestell befestigt und in Richtung Passierpunkt ausgerichtet worden war“, teilte Anaschtschenko mit.
„Mit Hilfe einer elektronischen Fernbedienung sollten die Sprengeinrichtungen tagsüber ausgelöst werden und so viele friedliche Einwohner wie möglich töten“, erklärte der Oberst.
Er unterstrich, dass durch kluge Handlungen von Soldaten der Volksmiliz der Terrorakt verhindert wurde.
„Solche Handlungen des ukrainischen Militärkommandos bleiben in keinem Rahmen mehr. Der Anschlag ukrainischer Soldaten auf das Republikoberhaupt Igor Plotnizkij und die Vorbereitung von Terrorakten gegen Einwohner der LVR zeugt von der Wahl von Kampfmitteln gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass durch die ukrainische Führung, die absolut identisch mit denen des „Islamischen Staats“ sind“, sagte Anaschtschenko.
In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 40 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 718 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen“, teilte Anaschtschenko mit.
Der Oberst unterstrich, dass beim Beschuss der Republik durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen verwendet wurden, unter anderem Artilleriegeschütze des Kalibers 152mm, Panzergeschütze, Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen.
„Von den ukrainischen Straftruppen wurden die Gebiete von Logwinowo, Kalinowka, Kalinowo, Stachanow, Sokolniki, Weselogorowka, Perwomajsk, Molodjoshnoje, Sholtoje, Slawjanoserbsk sowie das Gebiet des Denkmals des Fürstern Igor beschossen“, erläuterte er.
Anaschtschenko erinnerte auch daran, dass in der letzten Woche von der Volksmiliz der LVR ein Durchbruchsversuch einer Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners im Gebiet von Kalinowo unterbunden wurde. Während des Gefechts starben zwei Soldaten der Volksmiliz.
Außerdem beschossen die Kiewer Truppen wieder Stachanow, beschädigten ein Wohnhaus, eine Gasleitung und Stromleitungen.
„All dies zeugt von der Absicht des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte, die Infrastruktur zu zerstören und der friedlichen Bevölkerung der Republik möglichst großen Schaden zuzufügen“, erklärte Anaschtschenko.
„Die Zerstörungen wurden in Anwesenheit von Offizieren des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination festgehalten und sind in den Berichten der Vertreter der OSZE-Mission aufgenommen“, unterstrich er.
„Unter anderem haben in der letzten Woche Vertreter der OSZE-Mission  folgenderWaffen der ukrainischen Streitkräfte  festgestellt: 4 120mm-Mörser und 2 82mm-Mörser im Gebiet von Stschastje; eine Einheit Panzertechnik in Lobatschewo; zwei Einheiten Panzertechnik im Gebiet von Perwomajsk; ein Abwehrraketenkomplex im Gebiet von Solotoje-4; 4 Einheiten Panzertechnik mit großkalibrigen Maschinengewehren und ein Abwehrgeschütz im Gebiet von Solotoje-3; eine Einheit Panzertechnik mit einem großkalibrigen Maschinengewehr und ein Abwehrgeschütz im Gebiet von Solotoje“, teilte Anaschtschenko mit.
„Ebenfalls hat die OSZE-Mission in ihren Berichten das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten festgestellt: 6 120mm-Mörser; 12 Haubitzen „Giazint-B“ (Kalibers 152mm); 10 Panzer T-64; 11 Haubitzen; 12 Mehrfachraketenwerfer „Grad“; vier Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“, fügte der Oberst hinzu.
„Unsere Aufklärung hat entdeckt:
– Positionen von Mehrfachraketenwerfern „Grad“ aus dem Bestand der 28. Brigade im Bereich von Walujskoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk –  6km von der Abgrenzungsglinie;
– Positionen einer Batterie von Abwehrgeschützen und Mörsermannschaften der 22. Brigade, der 28. Brigade im Gebiet von Sholtoje in unmittelbarer Nähe der Abgrenzungslinie, was es den Straftruppen erlaubt, unter anderem auch ihre eigenen Truppen zu beschießen;
– eine Artilleriebatterie im Verantwortungsbereich der 22. und der 28. Brigade im Gebiet von Trjochisbjonka, Slawjanoserbskij-Bezirk – 4 km von der Abgrenzungslinie;
– eine Kompanie des 2. mechanisierten Bataillons der 54. mechanisierten Brigade im Gebiet von Troizkoje –  5km von der Abgrenzungslinie“, erläuterte der Vertreter der Volksmiliz.
„Die ukrainischen Streitkräfte bauen weiter aktiv die Befestigungen aus, legen Minensperren an und rüsten Feuerpositionen entlang der gesamten Abgrenzungslinie an“, sagte Anaschtschenko.
„Dabei stellt unsere Aufklärung Fakten von großen Unterschlagungen und Minen und Sprengeinrichtungen durch technische Abteilungen aus der 59. Brigade fest, die Minensperren im Verantwortungsbereich der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte anlegen. Im Zusammenhang damit gibt es an den Verbindungsstellen der ukrainischen Abteilungen ernsthafte Lücken, von denen wir wissen“, teilte der Oberst mit.
„Trotz der Versuche des ukrainischen Militärkommandos, das Niveau der Kampffähigkeit der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte und Strafbataillone zu verbessern, stellt unsere Aufklärung eine Zunahme der Verluste unter den ukrainischen Soldaten fest“, sagte Anaschtschenko.
„So wurden von unserer Aufklärung in der letzten Woche Verluste im 1. Bataillon der 54. Brigade im Bereich von Mironowka festgestellt, neun Tote. Im 10. Panzergrenadierbataillon der 59. Brigade im Gebiet von Popasnaja – 15 Tote. In der 7. Panzerbrigade mehr als zehn tote Soldaten der ukrainischen Streitkräfte“, teilte der Oberst mit.
Unter den Einwohnern von Popasnaja wächst der Protest gegen die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in den Ortschaften sowie gegen die provokativen Beschüsse auf das Territorium der LVR.
Aufgrund des ernsten Mangels an Personal aufgrund dessen, dass die Bürger der Ukraine nicht in der Armee dienen wollen, verzögert das Kommando die Demobilisierung der Soldaten.
„Nach unseren Einschätzungen sind die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte 25 bis 40% unterbesetzt.  Freiwillige weigern sich sogar, in den sogenannten „Elite“abteilungen der ukrainischen Streitkräfte zu dienen“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.
„Von unserer Aufklärung wurden Vorbereitungen festgestellt, dass Ende August bei den Kämpfern des „Rechten Sektors“ im Verantwortungsbereich der 54. Brigade ein Journalist aus den USA eintreffen soll. Ziel seines Besuchs soll es sein, bestelltes Material vorzubereiten, um die Nationalstraftruppen in den Augen der amerikanischen Öffentlichkeit reinzuwaschen“, sagte der Oberst.

 

De.sputniknews.com: Der Iran plant gegenwärtig nicht, der russischen Luftwaffe weitere Stützpunkte zur Verfügung zu stellen, wie die Agentur Tasnim am Samstag unter Berufung auf den iranischen Verteidigungsminister Hossein Dehghan mitteilt.
Unter bestimmten Voraussetzungen, sollte dies jedoch erforderlich werden, wird der Iran laut dem Minister „diese Frage zur Sprache bringen“.
Zuvor hatte der Minister mitgeteilt, dass russische Langstreckenbomber auf dem iranischen Militärflugplatz Hamadan auf Bitte der syrischen Regierung stationiert seien….

 

News-front.info: Wie der 93-jährige Oberst a. D. vom KGB für die Beseitigung von OUN-UPA-Militanten im Jahre 1952 heutzutage beurteilt wird
In der ukrainischen Stadt Rivne wurde 93-jährige Oberst a. D. des KGB, Boris Steklyar, vor Gericht gestellt. Er war an der Operation für die Beseitigung von Militanten der Ukrainischen Aufständischen Armee (OUN-UPA) beteiligt.
Dies teilte das Portal Politnavigator unter Berufung auf das ukrainische Portal „2000“ mit. Laut Veröffentlichung versuchte Herr Steklyar den ukrainischen Bandera-Befürwortern de Zugriff zu seinen Personalakten aus den Archiven des Sicherheitsdienstes zu verbieten.
Vor sechs Monaten hat das ukrainische Nationale-Gedenken-Institut unter der Leitung von Vladimir Vyatrovich eine Zugriffsanforderung auf Steklyars Akte an den Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) geschickt. Boris Steklyar versuchte aber Einspruch zu erheben. Er beruft sich auf ein Gesetz zum Schutz von persönlichen Daten.
„Der Fall von Steklyar» sei beispiellos in der Ukraine», so der Autor des Artikels. «Bis heute haben nur ein paar von den Menschen überlebt, die gegen die ukrainischen Nationalisten in den Jahren 1940-1950 gekämpft haben. Boris Steklyar ist einer von vielen KGB-Mitarbeitern, dessen persönliche Dateien nicht seit Zusammenbruch der Sowjetunion überarbeitet wurden. Historiker sagen uns, dass er an der NKWD-Spezialoperation beteiligt war, während der Propagandist der Bandera-OUN, Neil Hasevich (ukrainischer Schriftsteller, ein Mitglied der Organisation Ukrainischer Nationalisten und des sogenannter ukrainischen Obersten Befreiungsrates) ums Leben gekommen war.
Hasevich entwickelte … auch das Design für Auszeichnungen für den Ordensschmuck der ukrainischen Kollaborateure, darunter das «Cross of Military Merit» und das «Verdienstkreuz». Neil Hasevich wurde am 4. März 1952 in der Region Rivne ermordet“, ermittelte die Veröffentlichung.
Offensichtlich erhalten die Personalakte von Steklyar Informationen über seine Aktivitäten, Erfolge und Auszeichnungen. In einem Interview mit den lokalen Medien erzählte er wiederholt von seinen 8 militärischen Kampforden.
«Am Anfang war er ein Mitglied einer der Bezirksabteilungen, dann arbeitete er in der Zentrale des KGB in der Region Rivne. In den 1940-1950-er Jahren wurde er zum führenden Experten im Kampf gegen ukrainische Aufständische in der Region Rivne. Er hat an spezielle Operationen gegen Taras Bulba-Borovets und Hasevicha Nil teilgenommen», sagte der nationalistische Aktivist aus Rivne, Igor Marchuk, bezüglich Boris Steklyar.

 

Dnr-news.com: Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnitzky hält seine Vorladung vor ein Kiewer Gericht für eine reine Formsache und ist sich sicher, dass seine Verurteilung sicher ist. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz in Lugansk.
„Sie haben mich vor Gericht geladen, wohl wissend, dass sie mir auch die Einreise in die Ukraine verboten haben und damit auch ein Etikett als Separatist, Terrorist und noch viel mehr  aufgeklebt haben. Eine Vorladung zum Gericht – was haben sie denn erwartet? Dass ich alles stehen und liegen lasse und zum Gericht fahren und ihre Fragen beantworten werde?“, stellte das Oberhaupt der LVR die rhetorische Frage.
„Die Frage ist, was sie eigentlich von mir wollen. Ich denke, das ist ein ganz gewöhnlicher juristischer Fakt, ein Verfahren, das sie durchlaufen müssen, im Prinzip bin ich ihnen zu nichts nutze. Für sie ist schon seit langem alles bekannt – auch der Ausgang des Verfahrens. Auch das zu fällende Urteil. Dies ist also einfach ein juristisches Prozedere, das sie durchlaufen müssen“, meinte Plotnitzky.

 

Ukrinform.ua: Die neue US-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, soll in Kiew nächste Woche eintreffen, ist auf der Website der Botschaft der Vereinigten Staaten in der Ukraine berichtet.
„Mit Ungeduld erwarten wir die Möglichkeit, der neuen Botschafterin der Vereinigten Staaten in der Ukraine, Marie Yovanovitch, nächste Woche zu gratulieren“, heißt es im Bericht.
Mitte Juli hatte der US-Senat die Ernennung der Diplomatin Marie Yovanovitch zur neuen Botschafterin der Vereinigten Staaten in der Ukraine anstelle von Geoffrey Pyatt bestätigt.
Yovanovitch arbeitete von August 2001 bis Juni 2004 als stellvertretende US-Botschafterin und war Geschäftsträgerin in der Ukraine. Danach arbeitete sie als Botschafterin der Vereinigten Staaten in Kirgisistan und Armenien.

 

De.sputniknews.com: Deutsche Eurowings macht Abflug: Russland-Verbindung ab Herbst gekappt
Ab Ende Oktober 2016, mit dem Wechsel zum Herbst- und Winterflugplan, stoppt der deutsche Billigflieger Eurowings die tägliche Verbindung zwischen Berlin und Moskau, wie die Zeitung „Kommersant“ schreibt.
Dieser Beschluss wurde wegen der gesunkenen Nachfrage nach Flugtickets zwischen beiden Hauptstädten getroffen.
Die Fluggesellschaft begründet diese Entscheidung mit Unwirtschaftlichkeit.
„Die Route hat unsere hohen Renditeerwartungen nicht erfüllt“, erklärte ein Vertreter der Airline.
Eurowings hatte im Oktober 2015 seine tägliche Linienflüge von Domodedovo nach Berlin begonnen und somit eine Marktlücke nach dem Ausstieg von Air Berlin gefüllt. Air Berlin hatte ihn damals mit der „rückläufigen Nachfrage“ motiviert.
Die Eurowings GmbH ist die Tochtergesellschaft der Lufthansa Group. Die Fluggesellschaft war 1993 durch den Zusammenschluss zweier Luftunternehmen mit Sitz in Nürnberg und Düsseldorf entstanden. Zu den Luftverkehrsknotenpunkten der Fluggesellschaft zählen die Flughäfen Düsseldorf und Hamburg. Eurowings bedient mit seinen 88 Flugzeugen insgesamt etwa 130 Routen in Europa, Nord- und Südamerika und gehört zu den zehn größten Billigfluganbietern Europas.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Russische Kampfjets können sich auf dem iranischen Militärflugplatz Hamadan so lange aufhalten, wie dies erforderlich ist. Dies geht aus einer auf der offiziellen Webseite des iranischen Verteidigungsministeriums veröffentlichten Mitteilung hervor.
Zuvor hatte der Leiter der Behörde, Hossein Dehghan, mitgeteilt, dass russische Langstreckenbomber im Iran auf Bitte der syrischen Regierung stationiert seien…

 

Ukrinform.ua: Die Ukraine solle in ihren Bemühungen, ein Nato-Mitglied zu werden, aktiver vorgehen, und daher sollte ein Referendum abgehalten werden, erklärte am Samstag auf dem Weltforum der Ukrainer der erste Präsident der Ukraine, Leonid Krawtschuk, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wir sehen schon einige Fortschritte im Begreifen dieses Schritts von unseren Behörden … Es muss ein all-ukrainisches Referendum über die Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato durchgeführt werden“, sagte Krawtschuk vor Teilnehmern des Forums.
Er stellte fest, die Unterzeichnung der Vereinbarung über die Beendigung der Existenz der Sowjetunion in Belowezhskaja Puschtscha im Jahr 1991 und die Gründung der GUS nicht möglich gewesen wären, wenn die Ukrainer in dem Referendum nicht für die Unabhängigkeit der Ukraine gestimmt hätten.
„Wenn ich nach Belowezhskaja Puschtscha ohne das all-ukrainische Referendum am 1. Dezember gekommen wäre, hätte ich (über die Unabhängigkeit der Ukraine – Red.) so laut nicht sprechen können. Auf alle Vorschläge, nachzudenken, habe ich geantwortet: „Mein Volk hat schon nachgedacht. Ich habe keine andere Meinung“, sagte Krawtschuk.

 

De.sputniknews.com: Gemäß dem Wiener Dokument: Russland und Nato prüften estnische Verteidigungskräfte
Eine Gruppe von Beobachtern der Nato-Länder sowie Russlands, der Schweiz und Schwedens hat im Rahmen des Wiener Dokuments der OSZE Truppenteile der estnischen Verteidigungskräfte inspiziert. Das teilte der estnische Hauptstab mit.
„25 Inspekteure der Nato-Länder sowie Russlands, der Schweiz und Schwedens haben in dieser Woche den Standort der zweiten Infanteriebrigade der estnischen Verteidigungskräfte besucht und sich mit der Bewaffnung der Brigade und Ausbildung des estnischen Militärs vertraut gemacht. Die Ergebnisse der Inspektion werden der OSZE vorgelegt“, heißt es.
Die gesamteuropäische Sicherheitsstruktur umfasst mehrere Abkommen über Abrüstung, Rüstungskontrolle und vertrauensbildende Maßnahmen im militärischen Bereich. Insbesondere sieht das Wiener Dokument von 2011 einen breiten Informationsaustausch über Streitkräfte, Verteidigungsplanung und Militärhaushalte vor. Die Länder der OSZE informieren einander außerdem über bestimmte militärische Aktivitäten, sie laden Beobachter ein und führen Inspektionen durch.
Das Wiener Dokument 2011 ist ein politisch verbindliches Übereinkommen aller 57 OSZE-Mitgliedsstaaten zur Transparenz und Vertrauensbildung mit Gültigkeit im Raum vom Atlantik bis zum Ural und in Zentralasien bis an die chinesische Grenze.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 20.08.2016

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