Presseschau vom 17.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Die Kampfjets der russischen Luftstreitkräfte werden unter bestimmten Bedingungen durch den irakischen Luftraum fliegen dürfen, teilte der Premierminister des Landes, Haider al-Abadi, mit.
„Wir haben unseren Luftraum für die Russen unter gewissen Bedingungen geöffnet“, zitiert der TV-Sender Al Sumaria den Politiker. Um welche Bedingungen es geht, soll al-Abadi jedoch nicht eingeräumt haben.
Dem Premier zufolge hat die irakische Regierung noch keine offizielle Anfrage von Russland für Flüge verschiedener Raketen über den Irak bekommen.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium die Stationierung von Tu-22M3-Bombern auf dem Militärflughafen Hamadan im Iran bestätigt und mitgeteilt, dass die Maschinen von Hamadan aus bereits erste Luftschläge gegen IS-Stellungen in Syrien geführt haben. Die russische Luftwaffe ist im Iran zeitweilig stationiert.
Infolge des Angriffs seien fünf größere Rüstungs-, Munitions- und Brennstofflager, Ausbildungs- sowie Verwaltungseinrichtungen der Terroristen zerstört worden. Mehrere Dschihadisten seien getötet worden.

 

 

Vormittags:

 

 

De.sputniknews.com: Serbiens Präsident an US-Vize: Belgrad verhängt niemals Sanktionen gegen Moskau
Belgrad wird keine Sanktionen gegen Russland verhängen, selbst wenn dies die gemeinsame Außenpolitik der Europäischen Union verlangt, wie der serbische Präsident Tomislav Nikolić beim Treffen mit dem US-Vizepräsidenten Joe Biden in der serbischen Hauptstadt sagte.
„Wir sind sowohl mit Russland als auch mit den USA verbunden, wo eine große serbische Gemeinde lebt“, heißt es aus der Pressestelle des serbischen Staatschefs.
Obwohl es für serbische Bürger keine bessere Option gebe als den Weg in die EU, ist Nikolić nach eigenen Worten nicht bereit, mit der Republik Kosovo einen bilateralen Vertrag abzuschließen. Das aber fordert Brüssel.
Biden betonte seinerseits, die USA erwarteten nicht, dass „Serbien zwischen ihnen und Russland wählen würde“, sondern unterstützten das Land auf dem Weg zur EU-Integration.
Aus Belgrad reiste Joe Biden direkt in die Hauptstadt der teilweise anerkannten Republik Kosovo, Priština, weiter.
Im Jahr 1999 hatte die bewaffnete Konfrontation zwischen den albanischen Separatisten von der Befreiungsarmee des Kosovo (UÇK) und der Armee und Polizei Serbiens zur Bombardierung des damaligen Jugoslawiens (dem heutigen Gebiet Serbiens und Montenegros) durch die Nato-Luftwaffe geführt. Im März 2004 verübten die Kosovo-Albaner Pogrome, die zum Massenwegzug der Serben aus dem Kosovo sowie zur Vernichtung unzähliger serbischer Geschichts- und Kulturdenkmäler führten.
Die verbliebenen 120.000 Serben siedeln kompakt im Norden sowie in mehreren Enklaven im Süden des Kosovo. Im Jahr 2008 riefen die albanischen Verwaltungsstrukturen in Pristina einseitig die Unabhängigkeit der Republik Kosovo von den Behörden in Belgrad aus. Die Führung der von Russland, Griechenland, Iran, Israel, Spanien, Serbien und anderen Ländern nicht anerkannten Republik strebt den Beitritt zu internationalen Organisationen wie der Europäischen Union an.

 

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Gestern Abend und in der Nacht hat die ukrainische Seite mit Geschützen des Kalibers 122mm das Gewerbegebiet bei Jasinowataja beschossen. Insgesamt wurden von den Positionen des Gegners in Awdejewka 43 Artilleriegeschosse abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach seinen Angaben wurden neben schwerer Artillerie bei den Beschüssen des Territoriums der Republik von den ukrainischen Streitkräften Mörser des Kalibers 82 und 120mm, Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Von den ukrainischen Abteilungen wurden auch Sachanka im Süden des Landes und Sajzewo bei Gorlowka beschossen.
Die ukrainischen Truppen haben in der letzten Nacht die Bezirke Kirowskij und Petrowskij von Donezk beschossen, es wurden Zerstörungen im Wohnbereich registriert. Dies teilten heute die Bezirksverwaltungen mit.
„Der private Sektor wurde beschossen – die Stadtteile Birjusowa und Staromichajlowka, in Birjusowa wurde ein Altenheim beschossen“, sagte eine Vertreterin der Verwaltung des Kirowskij-Bezirks.
Nach den Worten des Leiters des Petrowskij-Bezirks Maxim Shukowskij wurden in der Folge des nächtlichen Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen zwei private Häuser beschädigt.
„Beschädigungen durch den Beschuss wurden in der Karnawalnaja-Straße 65 und der Maximilianowskaja-Straße 30 festgestellt. Durch einen direkten Treffer wurden die Dächer beschädigt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Informationen über Tote und Verletzte sind nicht eingegangen.
Der Störungsdienst von Donbassgas teilte mit, dass im Kirowskij-Bezirk drei Beschädigungen an Gasleitungen durch Geschosssplitter festgestellt wurden. Die Störungen wurden bereits lokalisiert, die Reparaturarbeiten haben begonnen, ohne dass die Gasversorgung abgeschaltet werden musste.
Die ukrainischen Truppen haben in der letzten Nacht mit Mehrfachraketenwerfern und Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm die Dörfer Staromarjewka und Nowaja Marjewka im Telmanowo-Bezirk im Süden der Republik beschossen. Dies teilte ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens mit.
In Nowaja Marjewka wurde durch den nächtlichen Beschuss ein privates Wohnhaus zerstört. Vertreter des Verteidigungsministeriums teilten mit, dass insgesamt auf die beiden Ortschaften mindestens 20 Artilleriegeschosse abgeschossen wurden, die vom Gegner abgefeuerte Zahl von Geschossen von Mehrfachraketenwerfern wird noch geklärt.
Am Ort des Beschusses sind auch Vertreter der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung und Mitarbeiter der OSZE-Mission zur Inspektion eingetroffen.
Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Zweimal wurde aus Richtung Staniza Luganskaja das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor mit Panzertechnik und Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Aus Richtung Luganskoje wurde mit 82mm-Granatwerfern das Gebiet von Kalinowka beschossen.
Kalinowo wurde mit Schusswaffen aus Richtung Popasnaja beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Kasachstans Präsident erklärt: Deshalb verleiht Kiew dem Donbass keinen Sonderstatus
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den ostukrainischen Regionen Donezk und Lugansk noch immer keinen Sonderstatus verliehen, weil das Parlament in Kiew das entsprechende Gesetz blockiert. Das soll Poroschenko in einem Telefonat mit dem kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew gesagt haben.
„Poroschenko hat mich vor kurzem angerufen. Er kann das Gesetz über den Sonderstatus für den Donbass nicht verabschieden, weil ihm die Mehrheit im ukrainischen Parlament fehlt“, sagte Nasarbajew beim Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Dienstag. „Ich denke, er neigt dazu, Kompromisse zu finden, findet sie aber irgendwie nicht.“
Anfang Juli hatte Poroschenko Nasarbajew gebeten, als Vermittler zwischen der Ukraine und Russland bei der Lösung der Krise in der Ostukraine aufzutreten. Das jüngste Telefonat fand auf Initiative der ukrainischen Seite statt.
Das ukrainische Parlament hatte im September 2014 ein Gesetz über den Sonderstatus für Donezk und Lugansk verabschiedet, doch nur einen Tag später wollten mehrere Abgeordnete den Beschluss rückgängig machen. Mitglieder der Vaterlandspartei von Ex-Ministerpräsidentin Julija Timoschenko und weitere Abgeordnete reichten einen entsprechenden Antrag bei der Obersten Rada in Kiew ein. Ein Sonderstatus für den Donbass mit einer Dauer von drei Jahren ist Teil des Minsker Friedensplans.

 

Dnr-online.ru: Der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko führte in Golmowskij gemeinsam mit dem Generaldirektor des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ Sergej Filippow ein Treffen mit den Einwohnern durch.
Wie der Pressedienst von Donbassgas mitteilte, fand das fünfte von 20 geplanten Treffen auf dem Hauptplatz von Golmowskij statt. Das Format des Austauschs war das normale – Fragen zu Problemen von Bürgern, öffentliche Diskussion und später Kontrolle der Ausführung der getroffenen Entscheidung. Die Bürger sprachen sozial bedeutsame Themen an und waren auch über die Bedingungen der kommunalen Dienste beunruhigt, insbesondere bezüglich der bevorstehenden Heizperiode.
Die Siedlung Golmowskij hatte aufgrund der durch die Kämpfe vollständig zerstörten Gaszufuhrleitung mehr als ein Jahr keine Gasversorgung.
„Im letzten Jahr haben wir in kurzer Zeit die erste Bauetappe durchgeführt und haben eine neue 4km lange Gasleitung mittleren Drucks durch eine gefahrlose Zone geführt. Aber die Winterperiode hat gezeigt, dass die Gasversorgungsobjekte und die Verbraucher technisch eine größere Kapazität benötigen. Vom Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko wurde die Entscheidung getroffen, die Zuverlässigkeit der Gasversorgung der Siedlung zu sichern und eine zweite Bauetappe zu beginnen. Das bestätigte Projekt sieht den Bau einer zusätzlichen Gasleitung einer Länge von 4,5 km vor, die während der starken Winterfröste den Bedarf der Heizwerke mit Gas vollständig absichert“, teilte bei der Versammlung Sergej Filippow mit.
… Ein großer Teil dieser Arbeiten ist bereits erledigt. Bis zum Beginn des Winters plant Donbassgas, eine unterbrechungsfreie und sichere Gasversorgung für alle Verbraucher des frontnahen Golmowskij zu garantieren.

 

De.sputniknews.com: „Erst ermitteln, dann sperren!“: Russlands Behindertenvereine appellieren an IPC
Die größten Behindertenorganisationen Russlands haben den Präsidenten des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Philip Craven, in einem offenen Brief aufgerufen, das russische Team von der Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio nicht auszuschließen, solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind.
„Wir sind äußerst besorgt von der Eile, mit der in kürzester Zeit aufgrund von uneindeutigen Informationen schicksalhafte Entscheidungen getroffen werden. Zu diesen sollte aus unserer Sicht zumindest flächendeckend unter Beteiligung aller betroffenen Seiten ermittelt werden“, heißt es in dem Brief, den die Leiter des Allrussischen Blindenvereins, des Allrussischen Gehörlosenvereins sowie des Allrussischen Behindertenvereins unterzeichneten.
Widrigenfalls sei die Objektivität solcher Entscheidungen fragwürdig. Sie können, so die Autoren des offenen Briefs, unumkehrbare negative Folgewirkungen nicht nur für die „sauberen“ und ehrlichen Sportler, sondern auch „für die ganze Gemeinschaft der Behinderten in Russland und im Endeffekt auch für die Entwicklung der gesamten internationalen paralympischen Bewegung“ haben.
Die Autoren des Briefes machen zudem darauf aufmerksam, dass „saubere“ Athleten nicht für die Umstände verantwortlich sein können, die zu „einer verspäteten und unvollendeten Ermittlung führten“.
Nach Angaben der Wohlfahrtsorganisationen, die den Brief unterzeichnet hatten, war Russlands Paralympische Komitee nicht unmittelbar in die Verstöße gegen die Anti-Doping-Regeln einbezogen und sollte demnach auch keinen Sanktionen unterzogen werden. Es könnten derzeit zudem noch keine zuverlässigen Schlussfolgerungen in Bezug auf das Maß der Unterstützung und der faktischen Beteiligung einzelner Personen und Organisationen gezogen werden. Dabei sprechen sich die Autoren des Briefes nicht gegen eine Bestrafung allgemein aus. Einzelne Personen, die die Regeln tatsächlich verletzt hatten, sollten durchaus mit Sanktionen belegt werden – aber erst nach Abschluss des Ermittlungsverfahrens.
„Die weitere stabile Entwicklung hin zu positiven Veränderungen in der Gesellschaft, die dank der IPC-Leitung erzielt worden waren, dürfen nicht durch vereitelte Strafmaßnahmen vor dem Hintergrund einer präzedenzlosen Kampagne von Massenmedien überschattet werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass derzeit keine Sanktionen, die zu einem kompletten Ausschluss der russischen Mannschaft von der Teilnahme an den Paralympischen Spielen führen kann, verhängt werden dürfen, solange die Ermittlungen nicht vollendet sind“, schlossen die Autoren des Briefs.
Am 7. August war Russlands Auswahl von der Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro, die vom 7. bis 18. September stattfinden, ausgeschlossen worden. Diese Entscheidung wurde aufgrund des Berichts der von Richard McLaren geleiteten unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) getroffen. In dem am 18. Juli vorgelegten Dokument war insbesondere von 35 verschwundenen Doping-Proben russischer Paralympioniken die Rede. Außerdem wurde behauptet, in Russland existiere ein staatlich gestütztes Programm zur Vertuschung von Dopingsünden.
Russland hat inzwischen beim CAS in Lausanne Berufung gegen diese Entscheidung des IPC eingelegt und hofft auf ein positives Urteil, das die Teilnahme der Russen an den Spielen in Rio ermöglicht.

 

Dnr-online.ru: Das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft führt eine geplante unmittelbare Arbeit mit den Bürgern durch, deren Wohnraum durch den Krieg beschädigt wurde. Dies erläuterte in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bauminister Sergej Naumez.
„Die größte Frage ist: „Wann wird der Wohnraum wiederaufgebaut?“. Alle wollen natürlich, dass dies heute und jetzt geschieht. Wir arbeiten mit der Bevölkerung, erklären, dass es tatsächlich sehr viele Zerstörungen gibt und die Republik nicht die Kräfte hat, alles sofort zu erledigen. Unsere Wirtschaft beginnt gerade erst  sich zu entwickeln, aber wir tun alles uns Mögliche, um den Menschen zu helfen. Zum Beispiel bauen wir in den regelmäßig beschossenen Bezirken von Donezk das notwendige Minimum wieder auf: Infrastruktur, Wasserversorgung, Gasversorgung, legen Rohre unterirdisch“, erklärte Sergej Naumez.

 

Ukrinform.ua: Der Innenminister der Ukraine, Arsen Awakow, hat dem Präsidenten einen Entwurf für die Reduzierung der General-Posten eingereicht.
Darüber schreibt Awakow auf seiner Facebook-Seite.
„Insgesamt sollen in allen militarisierten und rechtsschützenden Strukturen, die unter die Verwaltung des Innenministeriums fallen, General-Stellen und Titel von 194 auf 95 abgebaut werden“, schreibt er.
Insbesondere wird vorgeschlagen, die Zahl der Generäle im Grenzdienst von 74 auf 14, in der Nationalgarde von 38 auf 18, im Dienst für Notsituationen von 27 auf 21, in der Nationalpolizei und im Innenministerium von 57 auf 42 Generäle zu reduzieren.

 

De.sputniknews.com: Olympia 2008 in Peking: IOC entzieht russischer Frauen-Staffel Goldmedaille
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat der russischen 4-mal-100-Meter-Staffel die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking aberkannt, wie es auf der Webseite der Organisation heißt. Diese Entscheidung gründe sich auf einen Nachtest der Dopingproben, bei dem die Sportlerin Julia Tschermoschanskaja positiv getestet wurde.
Demnach wurden bei Tschermoschanskaja Spuren von zwei Anabolika nachgewiesen: Stanozol und Turinabol. Das Olympische Komitee Russlands (OKR) müsse nun sobald wie möglich die Goldmedaillen zurückgeben.
OKR-Präsident Alexander Schukow äußerte bereits gegenüber der Agentur R-Sport sein Bedauern über die Entscheidung des IOC: „Dopingproben werden ständig nachkontrolliert. Ich habe bislang noch keine umfassenden Informationen, der Fall ist erst vor kurzem bekannt geworden. Natürlich ist das bedauerlich, da gibt es nichts zu freuen.“
Tschermoschanskaja hatte 2008 im 4-mal-100-Meter-Staffellauf zusammen mit Jewgenia Poljakowa, Alexandra Fedorowa und Julia Guschtschina mit einem Resultat von 42,31 Sekunden olympisches Gold gewonnen.
Zuvor hatte das IOC zwei Nachtest-Wellen der Dopingproben bei den Olympischen Spielen in London und Peking durchgeführt. Von den 1243 Proben erwiesen sich 98 als positiv, darunter 60 in Peking und 38 in London. Unter den positiv getesteten Athleten in Peking sollen 14 russische Sportler sein, darunter 11 Leichtathleten.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Ukrainischer Milliardär ist Spitzen-Spender der Clinton-Stiftung
Der ukrainische Multimilliardär Wiktow Pintschuk ist Spitzen-Spender für Clintons gemeinnützige Stiftung, wie The Wall Street Journal schreibt. Seit 2006 hat Pintschuk etwa 13,1 Millionen Dollar an die Bill, Hillary&Chelsea Clinton Foundation überwiesen.
Die Clinton Foundation soll außerdem eng mit weiteren ukrainischen Politikern und Geschäftsmännern verflochten sein. Und das trotz der Versprechen Hillary Clintons, den Zustrom ausländischer Geldern einzuschränken.
Vor der Präsidentschaftskampagne der Demokraten-Kandidatin hatte die Organisation noch einmal angekündigt, ihren Umgang mit Spendenbeiträgen aus dem Ausland zu überdenken. Als seine Frau noch den Posten der US-Außenministerin bekleidete, beteuerte Bill Clinton gegenüber der Obama-Administration, dass die Foundation keinerlei Spenden aus anderen Staaten annehmen werde. Dieses Versprechen aber betraf wohl keine Privatpersonen oder Firmen.
Die genaue Summe der Auslandsspenden sei schwer zu kalkulieren, denn die Foundation legt diese Informationen nicht offen. Die Analyse von The Wall Street Journal basiert auf Enthüllungen, Watchdog-Berichten und anderen Medienberichten.
Im Zeitraum zwischen 2009 und 2013, unter anderem auch zur Amtszeit Clintons als Außenministerin, soll die Stiftung des Clinton-Ehepaars wenigstens 8,6 Millionen Dollar von der Stiftung des ukrainischen Oligarchen und zweitreichsten Mann der Ukraine bekommen haben. Sein Vermögen verdiente Pintschuk mit der Herstellung von Pipelines und Stahlrohrleitungen. Unter seinen Kunden befanden sich große Energieunternehmen wie etwa Gazprom und Rosneft.
Pintschuk und seine Frau Olena, Tochter des zweiten ukrainischen Präsidenten Leonid Kutschma, wurden 2006 den beidenC lintons vorgestellt, kurz danach entstand die Kooperation.
Laut der Analyse von the Wall Street Journal kommen die meisten Spenden für die Bill, Hillary&Chelsea Clinton Foundation aus der Ukraine, gefolgt von England und Saudi-Arabien. Deutschland befinde sich auf dem vierten Platz.

 

Dan-news.info: Die Getreideernte 2016 ist in der DVR abgeschlossen, die Landwirte haben 380.000 Tonnen Getreide gemahlen. Dies teilte heute der Landwirtschaftsminister der DVR Iwan Michajlow mit.
„Die Ernste von frühen Getreidekulturen ist auf 122.000 Hektar eingebracht worden. Sie ist tatsächlich sehr hoch ausgefallen: nach vorläufigen Ergebnissen haben die Betriebe 380.000 Tonnen Getreide gemahlen“, teilte Michajlow mit.
Ursprünglich waren 300.000 Tonnen Getreideernte geplant worden, so dass der Plan fast um ein Drittel übererfüllt wurde.
„Die Qualität des Getreides ist bemerkenswert. Die Hälfte ist Getreide, das den besten Standards entspricht. Die Lebensmittelsicherheit der Republik ist garantiert“, unterstrich der Minister.

 

De.sputniknews.com: Lawrow zu russischen Kampfjets im Iran: Vorwurf wegen UN-Resolutionsverstoß grundlos
Es gibt keinen Grund, Russland, das einen iranischen Flugplatz für den Syrien-Einsatz nutzt, einer Verletzung der Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates zum Iran zu verdächtigen, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch nach Verhandlungen mit seinem neuseeländischen Amtskollegen.
Lawrow betonte, dass Moskau keine Kampfflugzeuge an Teheran liefert. Entsprechend der genannten Resolution sei es notwendig, die Lieferung, den Verkauf und die Übergabe gewisser Waffenarten, darunter von Kampfflugzeugen, an den Iran mit dem UN-Sicherheitsrat abzustimmen, so der Außenminister.
„In dem Fall, den wir jetzt erörtern, hat es keine Lieferung, keinen Verkauf und keine Übergabe von Kampfjets an den Iran gegeben. Diese Kampfflugzeuge werden von den Luft- und Weltraumstreitkräften mit Zustimmung des Iran und auf Bitte der legitimen syrischen Führung auf syrischem Territorium eingesetzt“, sagte Lawrow.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„In Richtung Staniza Luganskaja ist wie zuvor das Denkmal des Fürsten Igor angespannt, wo täglich Hunderte friedlicher Bürger den Passierpunkt passieren“, sagte Marotschko.
„Mit Einbruch der Dunkelheit beschießen die Strafsoldaten aus der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte und der terroristischen Truppe „Rechter Sektor“ dieses Gebiet heftig mit Mörsern und schwerer Panzertechnik, vernichten die Infrastruktur des Passierpunkts, der sowieso durch den Krieg zerstört ist“, teilte Marotschko mit.
„Nach den Beschüssen, bei Tagesanbruch, sind unsere Abteilungen gezwungen, die beschädigte Infrastruktur des KPP wieder aufzubauen“, sagte er.
„Das Kommando der sogenannten „ATO“ verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen und verwendet aktiv Drohnen zur Aufklärung“, sagte Marotschko.
„Insbesondere wurden von uns Fälle von Flügen ukrainischer Drohnen auf den Strecken der OSZE-Drohnen festgestellt. Indem es sich hinter der Beobachtermission versteckt, verletzt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte nicht nur unseren Luftraum, sondern schafft auch eine  Gefahr für die Flüge der OSZE-Drohnen“, unterstrich Marotschko.
„Unsere Aufklärung stellt eine zusätzliche Ausrüstung der Frontpositionen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Bereich von Luganskoje und Swetlodarskoje in technischer Hinsicht sowie in Bezug auf Kommunikationsmittel fest. Außerdem wurden in diesem Gebiet neue Feuerpositionen für Artillerie festgestellt“, sagte er.

 

De.sputniknews.com: Die Hauptaufgabe in Syrien ist momentan die Anbahnung einer Koordination zwischen Russland und den USA, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch auf einer Pressekonferenz mit seinem neuseeländischen Amtskollegen Murray McCully in Moskau sagte.
„Die wichtigste Aufgabe ist es, endlich die Koordinierung zur Regelung der Syrien-Krise anzubahnen. Dies wird sowohl im Rahmen der Militärs als auch der Geheimdienste und der Außenministerien besprochen. Gestern erfolgte ein weiteres langes  Telefongespräch mit (US-Außenminister John — Anm. d. R.) Kerry. Wir erörtern im Rahmen aller diesen Formate – auf Ebene der Außen- und der Verteidigungsminister sowie der Geheimdienste konkrete Mechanismen zur Umsetzung der beim Moskau-Besuch von Kerry am 15. Juli erzielten Vereinbarungen“, so Lawrow…

 

Dan-news.info: Der Zeitraum, wie lange die Kandidaten für die allgemeinen Vorwahlen in der DVR bereits vor Ort wohnhaft sein müssen, beträgt fünf Jahre.
„Das Recht, bei der Durchführung der allgemeinen Vorwahlen gewählt zu werden. haben Kandidaten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und in den entsprechenden administrativ-territorialen Einheiten der Republik seit fünf Jahren leben“, teilte die Sekretärin der vorläufigen Wahlkommission Jelena Moltschanowa mit.
Das Mindestalter von 18 Jahre gilt für alle Funktionen.

 

De.sputniknews.com: Ukraine-Mäzen Soros: Gehackte Korrespondenz enthüllt 1-Milliarde-Dollar-Einfluss
Hacker haben geheime Korrespondenzen des US-Mäzens George Soros mit Vertretern der USA und Kiews gehackt. Wie aus den veröffentlichten Dokumenten folgt, finanziert der Milliardär fast alle Schlüsselprozesse in der Ukraine – von den Medien bis hin zur Verteidigung des Landes, wie die Zeitung „Moskowski Komsomolez“ am Mittwoch schreibt.
Den neuen Unterlagen zufolge schlug Soros am 12. März 2015 zwei Strategien zur Entwicklung der Ukraine vor – die erste sollte drei bis fünf Jahren dauern, die zweite  fünf Jahre. Laut Soros wäre es für die Ukraine in dieser Zeit allerdings vorteilhafter, zu Russland freundschaftliche Beziehungen zu pflegen.
2015 rechnete Soros offenbar noch fest damit, die Kampffähigkeit der Ukraine wiederherstellen zu können, ohne gegen die Minsker Vereinbarungen zu verstoßen. Dafür sollten der ehemalige Nato-Oberbefehlshaber Wesley Clark und der ehemalige Befehlshaber des polnischen Heeres, Waldemar Skrzypczak, Kiew beratend zur Seite stehen. Zudem wollte Soros die ukrainische Währung und das Bankensystem stabilisieren, die Unabhängigkeit der ukrainischen Zentralbank aufrechterhalten sowie überzeugende wirtschaftliche und politische Reformen im Lande aufnehmen. Bislang wurde nichts davon erreicht.
Soros zufolge braucht die Ukraine zum Erreichen dieser Ziele noch eine Milliarde Euro, die die EU-Kommission bereitstellen sollte. Zudem wollte Soros eine eigene Milliarde US-Dollar in die ukrainische Industrie investieren und damit die Investitionsattraktivität erhöhen. Doch 2015 belief sich der Kapitalabfluss aus dem Land auf 6,21 Milliarden US-Dollar.
Wie aus der gehackten Korrespondenz außerdem folgt, hatte Soros die Neustrukturierung des Gasversorgers Naftogaz und die Erhöhung der Kommunaltarife (Heizung, Strom, Wasser) vorgeschlagen. Das ist wohl der einzige umgesetzte Punkt seines Programms – die Tarife für Kommunaldienstleistungen stiegen in der Ukraine seit 2013 um das Dreifache.
Soros stellte auch den ukrainischen Medien viel Geld zur Verfügung. 2013 wurden für die Entwicklung des ukrainischen Journalismus 50 Millionen Griwna bereitgestellt. 2014 waren es 103 Millionen, 2015 sogar 200 Millionen. Die größten Empfänger der ausländischen Hilfen waren „Krim.Realien“, „Ostrow“, „Gromadske TV“, „Ukrainskaja Prawda“ u.a. Von letzterer stammte dabei einer der Anstifter der Maidan-Proteste 2013, der Journalist Mustafa Najem.
Der Leiter der ukrainischen Filiale des Instituts der GUS-Länder, Denis Denissow, äußerte sich kritisch zu dem Engagement der Soros-Stiftung in der Ukraine: „Im Laufe von 25 Jahren war George Soros ziemlich aktiv im postsowjetischen Raum. Seine Stiftung kam als eine der ersten in die ehemaligen Sowjetrepubliken. Diese Organisation befasst sich mit der Förderung der geopolitischen Interessen der USA in der Welt mithilfe von ‚Soft Power‘. Die neuen Dokumente sind ein Beweis dafür. Die Pläne der USA, die Ukraine in einen antirussischen Staat zu verwandeln, der dem Westen dient, erfüllte sich zum Teil. Ein bedeutender Teil der ukrainischen Industrie arbeitet für die Verteidigung des Landes. Zugleich verschwindet einfach ein bedeutender Teil der Investitionen. Die Modernisierung der Ukraine wird vor allem durch die totale Korruption und Bürokratie verhindert.“

 

De.sputniknews.com: Die USA sind laut dem russischen Außenminister Sergej Lawrow nicht imstande, Terroristen von der sogenannten gemäßigten Opposition in Syrien zu trennen.
„Bedauerlicherweise haben unsere Partner jetzt eigentlich sogar eingestanden, dass sie das nicht können“, sagte Lawrow am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Moskau bezüglich des russischen Aufrufes an die USA, Terroristen von der Opposition in Syrien abzugrenzen.
Laut Lawrow könnten die Probleme um Aleppo viel schneller gelöst werden, wenn die feierlichen Versprechen von der Sitzung der internationalen Syrien-Unterstützungsgruppe vom Januar-Februar dieses Jahres, die Opposition von den Terroristen abzugrenzen, erfüllt worden wären.
Dennoch, so Lawrow, mache Moskau daraus keine Tragödie. Wie der Chefdiplomat betonte, wird es die von russischen und US-amerikanischen Experten durchgeführte Arbeit trotzdem ermöglichen, zu einem koordinierten, effektiveren Zusammenwirken im Anti-Terror-Kampf  überzugehen….

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich nicht verändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die Straftruppen 698 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 65 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, 165 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm, 400 Mörsergeschosse, davon 283 mit Kaliber 210mm, abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Mörder des eigenen Volkes Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Goras und Pantschenk führten Beschüsse folgender Ortschaften der Republik durch: Sajzewo, Jasinowataja, Sesjoloje, Wasiljeka, Spartak, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Belokamenka, Grigorjewka, Nowolaspa, Nowomarjewka, Nikolajewka, Sosnowskije, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo und Sachanka.
Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht. Unter den Soldaten der DVR gibt es einen Schwerverletzten. In der Folge des Beschusses von Sajzewo und der Bezirke Kiewskij, Kirowskij und Petrowskij von Donezk wurden 14 Häuser beschädigt.

Auch stellen wir weiter eine Verlagerung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Berchnetorezkoje, 4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zehn 120mm-Mörsern bemerkt;
– Granitnoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von neun 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ und vier 120mm-Mörsern festgestellt;
– Andrejewka, 11 km von der Kontaktlinie, es wurden Stationierung von zwei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ festgestellt.
Außerdem hat unsere Aufklärung die Ankunft von Militärexperten aus Dänemark in der Ukraine entdeckt, die planen, das erste Luftlandebataillon der 95. Luftlandebrigade zu besuchen, um die Erfahrung der Durchführung von Strafoperationen gegen das eigene Volk zu studieren und auch um den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der „antinationalen terroristischen Operation“  technische und militärische Hilfe zu leisten.
Es wird eine Verstärkung der Luftaufklärung des Gegners mit Hilfe von Drohnen bemerkt. Entlang der gesamten Kontaktlinie wurden Aktivitäten von Drohnen festgestellt, die die Korrektur des Feuers der Artillerieabteilungen durchführen. Genau damit ist die Vergrößerung der Zahl der Beschüsse mit schweren Waffen von Ortschaften der Republik verbunden.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir haben schon mehrfach erklärt, dass es bei den ukrainischen Truppen in der „ATO“-Zone einen Mangel an Munition gibt. Und nach der Explosion eines Lagers mit Raketenartilleriewaffen auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Teil von Sajzewo hat sich die Situation einfach katastrophal entwickelt. Der Gegner muss Munition mit abgelaufener Haltbarkeitsfrist verwenden, von der mehr als 10% nicht detonieren oder in den Läufen der Geschütze explodieren. Es wurde bekannt, dass in den letzten zwei Wochen aus diesem Grund in den Artillerieabteilungen der ukrainischen Streitkräfte 15 Geschütze außer Betrieb gesetzt wurden.
Auf diesem Hintergrund und auch wegen der Vergrößerung der Zahl der nicht kampfbedingten Verluste ist ein Sinken des moralisch-psychischen Zustands der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu beobachten, was beim ukrainischen Militärkommando Beunruhigung hervorruft. In diesem Zusammenhang hat vom 15. bis 16. August in den Abteilungen der 58. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Otscheretino eine Gruppe von Militärpsychologen unter Leitung des stellvertretenden Kommandeurs der „ATO“ für Ausbildung gearbeitet. Mit den Soldaten der Brigade wurden Gruppenarbeiten und Testungen durchgeführt. Es wurde herausgefunden, dass der moralisch-psychische Zustand des Personals an den Frontpositionen sich auf einem äußerst niedrigen Niveau befindet.
Um den Kampfgeist unter den Soldaten zu heben, verbreitet das Kommando der ukrainischen Streitkräfte nicht nur weiter Desinformationen über geplante großflächige Angriffe der Abteilungen der Streitkräfte der DVR auf die Positionen der ukrainischen Streitkräfte, sondern demonstriert auch die Unterstützung der Ukraine mit militärischer Hilfe durch die NATO-Länder. Als Beispiel können die Trümmer einer Drohne, die von der Luftabwehr der Streitkräfte der DVR im Gebiet von Gorlowka abgeschossen wurde, dienen. Auf ihnen sind in stümperhafter Weise die Symbole der NATO angebracht. Man kann sich nur über den Scharfsinn der ukrainischen Soldaten wundern, die bereit sind alles zu tun, um irgendwie das Personal mit mythischen Lieferungen moderner Waffen und Technik von Seiten der westlichen Kuratoren aufzumuntern.
So sieht die Erklärung des sogenannten Sprechers des Stabs der „ATO“ über die Lieferung von 200 Sätzen ukrainischer Militäruniformen an die Abteilungen der Streitkräfte der DVR zur Durchführung von Provokationen zur Imitation von Angriffen der Kräfte der „ATO“ im Gebiet von Gorlowka und Donezk lächerlich aus.  Ich wage Ihnen zu versichern, dass wenn ein solcher Sachverhalt tatsächlich der Fall wäre, dass wir diese Uniformen für die Übergabe an die ukrainischen Streitkräfte als humanitäre Hilfe verwenden würden.

 

De.sputniknews.com: Meinungsforscher aus Russland, Frankreich und ehemaligen Sowjetrepubliken haben in einer Umfrage herausgefunden, dass die große Mehrheit der heute Über-35-Jährigen in neun von elf ehemaligen Sowjetrepubliken das Leben vor dem Zerfall der UdSSR als besser bewertet als das Leben danach.
In Russland schätzen 64 Prozent der befragten Über-35-Jährigen die Lebensqualität in der Sowjetunion als höher als nach ihrem Zerfall ein – in der Ukraine sind es 60 Prozent. Die höchste Zustimmung zum „Sowjet-Leben“ stellten die Meinungsforscher in Armenien und Aserbaidschan fest: 71 bzw. 69 Prozent der Befragten gaben an, das Leben vor dem Zerfall der UdSSR sei besser gewesen. Allein die Einwohner Tadschikistans und Usbekistans bewerteten das Leben nach dem Zerfall der Sowjetunion als besser als davor: In Tadschikistan stimmen dem 55 Prozent zu, 39 Prozent waren dagegen; in Usbekistan stand es gar 91 gegen 4 Prozent.
Dass das Leben nach dem Zerfall der Sowjetunion besser geworden sei, gaben tendenziell eher Umfrageteilnehmer aus der Gruppe jener an, die die Sowjetunion persönlich nicht mehr miterlebten: die Gruppe der heute 18- bis 24-Jährigen. 63 Prozent der befragten Jugendlichen unterstützen diesen Standpunkt.

 

De.sputniknews.com: St. Petersburg: Mutmaßliche kaukasische Bandenkämpfer bei Sondereinsatz getötet
Die Einsatzkräfte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in einem Wohnhaus in Sankt Petersburg mindestens drei mutmaßliche Mitglieder einer nordkaukasischen Banditengruppe liquidiert, wie eine Quelle in den Rechtsschutzorganen gegenüber den Medien mitteilte.
„Die von der Petersburger FSB-Verwaltung unternommene Sonderoperation gegenüber Personen, die wegen der Teilnahme an Banditengruppierungen auf dem Territorium des Nordkaukasus auf der föderalen Fahndungsliste standen, ist abgeschlossen. Beim Versuch, bewaffneten Widerstand zu leisten, wurden sie durch Gegenfeuer getötet“, heißt es in der Pressemeldung des FSB.
Im Zuge der Sonderoperation habe es weder unter der Zivilbevölkerung noch unter Vertretern der Rechtsschutzorgane Verletzte gegeben. Die Einsatzkräfte würden jetzt den Ort des Geschehens verlassen.
In dem Haus soll es Augenzeugen zufolge während des Sondereinsatzes zwei Explosionen gegeben haben, es seien auch Schüsse zu hören gewesen, hieß es.
Einige Medien berichteten, dass die Sonderoperation in Petersburg im Auftrag der FSB-Behörde der nordkaukasischen Teilrepublik Kabardino-Balkarien erfolgt sei. In der Republik selbst habe man einen Kommentar hierzu bislang aber abgelehnt.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, bezeichnete Russlands Erklärungen bezüglich der Ereignisse auf der Krim und im Donbass als unglaubwürdig.
Darüber schrieb er auf seiner Twitter-Seite nach einem Gespräch mit dem Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko.
„Ich hatte ein Gespräch mit Präsident Poroschenko. Wir schätzen ähnlich die Situation auf der Krim und im Donbass ein. Die russische Version der Ereignisse ist nicht plausibel“, bemerkte er.
Bekanntlich hatte der russische Geheimdienst der Ukraine die angebliche Vorbereitung der Terrorakte auf der besetzten Krim vorgeworfen.

 

De.sputniknews.com: Ex-Präsident Juschtschenko nennt Grund für „Abgabe“ der Krim an Russland
Die Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit Russland ist wegen des schwachen politischen Willens der damaligen ukrainischen Führung möglich geworden. Das sagte der Ex-Präsident der Ukraine, Viktor Juschtschenko, am Mittwoch gegenüber dem Portal Apostrof. Wäre er damals Staatschef gewesen, hätte er die Krim nicht aufgegeben.
„Ich hätte sie sicher nicht aufgegeben. Dies war nicht das Problem von Waffen oder eines bewaffneten Konfliktes. Es war das Problem einer politischen Lösung.“
Ihm zufolge hatte die zahlenmäßige Stärke der Armee, die Zahl an Mehrfach-Raketenwerfer-Systemen Grad und Panzern, darunter auf der Krim, nichts mit der Regelung der damaligen Situation auf der Halbinsel zu tun.
„Hätte es einen politischen Willen gegeben, wäre das Parlament damals nicht blockiert gewesen“, so Juschtschenko.
Als Grund für den Verlust der Krim durch die Ukraine sowie die Ereignisse im Donbass bezeichnete er das schwache Nationalbewusstsein der Ukrainer….

 

Ukrinform.ua: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte ein Telefongespräch mit dem Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk, berichtet der Pressedienst des Staatschefs.
„Das Staatsoberhaupt hat den Gesprächspartner über die zynischen Provokationen der Russischen Föderation auf der besetzten Krim und die Eskalation ihres aggressiven Vorgehens im Donbass informiert. Gesondert wurde der Stand der Umsetzung der Minsker Abkommen diskutiert“, wird in der Meldung angegeben.
Poroschenko wies insbesondere auf die Notwendigkeit der Erhöhung der internationalen Präsenz in der Donbass-Region, insbesondere durch die Erweiterung des Bereichs der Tätigkeit der OSZE-Mission, auch auf dem Territorium der Krim, auf die Stationierung der bewaffneten OSZE-Polizeimission im Donbass hin.
Er hob auch hervor, dass es wichtig sei, dass entschlossen auf die russischen Provokationen reagiert wird. „Nach den jüngsten Ereignissen auf der Krim sollten es keine Illusionen über die Absichten der Russischen Föderation geben. Die Sanktionen und ihre Verschärfung sind ein wirksamer Einflussmechanismus“, sagte der Präsident.
Tusk bekräftigte seine prinzipielle Position über die Aufrechterhaltung der Sanktionen der Europäischen Union und sicherte bedingungslose Unterstützung der Ukraine seitens der EU zu. „Wir bleiben fest auf der Position der Unterstützung der Souveränität und der territorialen Integrität der Ukraine“, betonte der Präsident des Europäischen Rates.

 

 

Abends:

 

 

Dan-news.info: Die humanitäre Mission „Zentrum zur Entwicklung des Donbass“ hat etwa 900 Einwohner frontnaher Bezirke der DVR mit hochfesten Planen zur provisorischen Abdeckung von Beschüssen beschädigter Wände und Dächer versorgt. Dies teilte der Pressedienst der Organisation mit.
„Der humanitäre Fonds „Zentrum zur Entwicklung des Donbass“ hat mit Unterstützung von Spendern und Freiwilligen etwa 900 Einwohner der frontnahen Territorien, bei denen die Wohnungen durch Beschüsse beschädigt wurden, mit Abdeckplanen versorgt“, heißt es dort.
Nach ihren Angaben wurden den Einwohnern mehr als 26.000 Quadaratmeter Planen übergeben. Zu den Empfängern gehören Einwohner von Donezk, Gorlowka und dem Telmanowo-Bezirk der Republik. Das meiste Material – etwa 14.000 Quadratmeter – erhielten Einwohner der Hauptstadt.
„Schon seit zwei Jahren ist mein Haus durch Splitter beschädigt, es gibt viele Schäden. Ich lebe mit meiner Familie praktisch unter offenem Himmel und es ist erschreckend, dass eines Tage die Wände des Hauses einfach zusammenbrechen könnten. Die Plane ist eine provisorische Maßnahme, aber so können wir die Überreste unserer Wohnung schützen“, zitiert der Pressedienst der Organisation die Einwohnerin der frontnahen Donezker Siedlung Oktjabrskij Natalja Shidkowa.
Das Zentrum zur Entwicklung des Donbass wurde im September 2015 gegründet und ist in der DVR als humanitäre Mission akkreditiert. Freiwillige der Organisation bringen humanitäre Hilfe in Krankenhäuser und Schulen, führen Kurse für Einwohner durch, nehmen an der Erarbeitung von Projekten zum Wiederaufbau der von Beschüssen beschädigten Infrastruktur teil.

 

De.sputniknews.com: Janukowitsch will Gegenüberstellung mit Poroschenko und Jazenjuk
Der ehemalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat bei der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft eine Gegenüberstellung mit den führenden Amtspersonen des Landes beantragt. Dies teilte sein Rechtsanwalt Vitali Serdjuk der Internet-Zeitung „Ukrainskaja Prawda“ am Mittwoch mit.
Der entsprechende Antrag wurde am Dienstag gestellt, sagte Serdjuk. Es sei vorgeschlagen worden, die Vernehmung per Videokonferenz durchzuführen.
Laut einem von der Zeitung veröffentlichten Papier will Janukowitsch eine Gegenüberstellung mit Präsident Petro Poroschenko, Parlamentssprecher Andrij Parubij, dem Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko, dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Olexander Turtschynow, und dem ehemaligen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk.
Zuvor hatte die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine sie alle zur Befragung hinsichtlich der Unruhen auf dem Kiewer Maidan im Jahre 2014 vorgeladen. Angesichts dessen wäre es zweckmäßig, so Serdjuk, auch eine Gegenüberstellung vorzunehmen.
Anhänger der Eurointegration hatten am 21. November 2013 den Hauptplatz Kiews, Maidan Nesaleschnosti, besetzt, nachdem die Aussetzung des Assoziierungsabkommens der Ukraine mit der Europäischen Union bekanntgegeben worden war. Der Platz wurde später Zentrum der Konfrontation zwischen Radikalen und Sicherheitskräften. Die blutigen Auseinandersetzungen forderten mehr als 100 Todesopfer.
Die neuen Behörden in Kiew gaben Ex-Präsident Viktor Janukowitsch und der Spezialeinheit des Innenministeriums, „Berkut“, die Schuld am Geschehen. Wie Janukowitsch versicherte, hatte er nicht befohlen, auf friedliche Protestteilnehmer zu schießen. Auch die Angehörigen von „Berkut“ wiesen den Schuldvorwurf zurück.

 

Dan-news.info: In einem Munitionslager im besetzten Dorf Granitnoje im Süden des Donbass ist eine Explosion erfolgt. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
„Nach uns vorliegenden Informationen, die von örtlichen Einwohnern eingegangen sind, ist in der Nacht auf den 17. August in einem Munitionslager der ukrainischen Streitkräfte im von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Granitnoje eine Detonation erfolgt und als Folge eine Explosion der Vorräte“, erklärte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin.
Er sagte, dass Ursache des Ereignisses die Verletzung der technischen Sicherheit ist.

 

 

 

 

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 17.08.2016

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