Presseschau vom 16.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

De.sputniknews.com: er Einsatz von Selbstmordattentätern in Schützenpanzerwagen durch die „moderate“ Opposition in Syrien ist nach Ansicht von Russlands Verteidigungsminister Sergej die schlimmste Art von Anschlägen. „Und Pausen in den Kampfhandlungen haben zur Folge, dass die Zahl der Selbstmordattentäter nur zunimmt“, sagte Schoigu dem TV-Sender Rossija 24.
„Wir wären (zu einer Pause) bereit. Aber was sollen wir tun, wenn am nächsten Tag acht, zehn oder zwölf Selbstmordanschläge verübt werden? Am schlimmsten ist, wenn ein Schützenpanzerwagen mit 200 Kilogramm Sprengstoff beladen und die Luke dann verschweißt wird, damit der Attentäter nicht entkommt. Wer sind denn das? Etwa die gemäßigte Opposition?“, fragte der Minister in einer Stellungnahme zu Kampfhandlungen im Raum der zweitgrößten syrischen Stadt Aleppo, wo die Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad gegen die sogenannte „moderate“ Opposition kämpfen.
Der Masseneinsatz von Selbstmordattentätern ist zu einer Art Visitenkarte der in Russland verbotenen radikalislamischen Gruppierungen Daesh (Islamischer Staat/IS) oder Dschebhat an-Nusra geworden. Dabei sind an einigen Richtungen bis etwa 100 Selbstmordattentäter in erhöhter Einsatzbereitschaft konzentriert.
Schoigu zufolge werden für diese Art von Anschlägen ausgemusterte Schützenpanzerwagen genutzt, die die Terroristen nicht selber reparieren können. „Das ist eine äußerst gefährliche Waffe, weil Schützenpanzerwagen nicht so leicht zu vernichten sind wie Personenwagen, die die Terroristen normalerweise für solche Anschläge nutzen. Zudem zerbirst die Panzerung des Wagens durch die Wucht der Explosion in eine große Zahl von Splittern.“
Schoigu sagte ferner, dass der Effekt eines solchen Anschlags mit dem Abwurf einer großkalibrigen Fliegerbombe verglichen werden könnte. „Ein solcher Wagen kann nur durch einen Volltreffer einer Panzerabwehrrakete, eines Panzer- oder eines Haubitzengeschosses gestoppt werden“, sagte der General.

 

Dan-news.info: Ein Munitionslager der ukrainischen Streitkräfte im von der Ukraine kontrollierten Teil von Sajzewo bei Gorlowka detonierte heute in der Folge der Verletzungen von Sicherheitsvorschriften. Dies teilte heute der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.
„Am 15. August gegen 22:00 erfolgte in dem Raketenartillerielager der ukrainischen Streitkräfte, das sich am nordwestlichen Rand des von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Teils von Sajzewo befindet, eine Detonation von Munition, in der Folge detonierte der gesamte Vorrat“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Nach uns vorliegenden Daten erfolgte die Explosion in dem Lager aufgrund der Verletzung von Sicherheitsmaßnahmen beim Ausladen einer neu eingetroffenen Partie Munition“.
Basurin fügte hinzu, dass die ukrainischen Soldaten derzeit das Territorium absperren. Die örtliche Verwaltung unternimmt Versuche, die Bevölkerung zu evakuieren.
„Wir haben mehrfach die Aufmerksamkeit auf die möglichen Folgen der Stationierung von Raketenartilleriemunitionslagern der ukrainischen Streitkräfte in Ortschaften und das Fehlen der nötigen Kontrolle über die Regeln der Lagerung explosiver Objekte gelenkt, vor einem möglichen „zweiten Swatowo“ gewarnt. Aber ein weiteres Mal haben die ukrainische Seite und die internationalen Beobachter nicht auf uns gehört“, unterstrich Basurin.
Wir erinnern daran, dass ein Brand in einem Munitionslager in Swatowo (besetzter Teil der LVR) am Abend des 29. Oktober 2015 erfolgte. Dort wurden etwa 3500 Tonnen Munition für Mehrfachraketenwerfer „Grad“, „Smertsch“ und „Uragan“ gelagert. Die Brandfläche allein auf dem Gebiet des militärischen Objektes war etwa 9000 Quadratmeter groß. In der Folge des Vorfalls wurden mehr als 50 Menschen verletzt, vier starben.

 

De.sputniknews.com: ESC-Siegerin Jamala bei rechtsextremem Festival: „Ich freu mich über solche Events“
Die ukrainische Siegerin des Eurovision Song Contests, Jamala, ist auf dem umstrittenen Festival „Banderstadt“ aufgetreten, das zum Gedenken an den Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher Stepan Bandera abgehalten wird. Laut Jamala gab es keinen einzigen Grund, nicht teilzunehmen.
„Das ist ein Festival, welches in der Ukraine, in der wunderschönen Stadt Luzk stattfindet – und es gibt keinerlei Gründe abzusagen. Wir haben nicht viele Musik-Festivals, und ich habe stets gesagt, dass es viel mehr hochwertige Feste geben sollte. Ich freue mich einfach, wenn es sie gibt“, sagte Jamala nach ihrem Auftritt am 7. August in einem Interview für den örtlichen Fernsehsender Volyn 24.

Für sie sei das wichtigste bei Festivals „der Sound“. „Sobald ich begreife, dass die Organisatoren nur den Wunsch haben, mich einzuladen, es aber keine Möglichkeiten für einen qualitativ hochwertigen Sound gibt, ist es leider nicht möglich“, fügte sie hinzu.
Das neunte alljährliche Festival mit dem Namen „Banderstadt“ (denselben Namen trägt auch ein ultranationalistischer ukrainischer Hooligan-Club) fand vom 5. bis 7. August in Luzk in der Nordwestukraine statt. Jamala stand schon seit Dezember 2015 auf der Gästeliste des nationalistischen Festivals in Luzk, das Personen gewidmet ist, die Kriegsverbrechen gegen Juden und Polen begangen hatten.
Solche Bücher wurden verteilt: „Die Penner vom Donbass“

Das Musikereignis, bei dem Dutzende ukrainische Bands und Sänger auftreten, wird zum Andenken an den Nazi-Kollaborateur und Kriegsverbrecher Stepan Bandera abgehalten. Das Festival soll dazu beitragen, „Stepan Bandera als nationales Symbol“ zu verewigen, betonen die Organisatoren.
Der Veranstaltungsort und das Datum lassen zudem den Gedanken zu, dass diese nicht zufällig ausgewählt wurden – Luzk befindet sich in Wolhynien, wo 1943, ebenfalls im August, die ukrainische Nationalisten-Organisationen OUN und UPA bei sogenannten „ethnischen Säuberungen“ Zehntausende Polen töteten.
Auf dem Fest wurde „Suppe aus Moskowitern“ serviert.

Unter den Gästen waren die Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko und andere Donbass-Kriegsteilnehmer von nationalistischen Bataillonen. Es fand auch ein Treffen mit Veteranen der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) statt. Während des Zweiten Weltkrieges hatte die UPA gegen sowjetische und polnische Partisanen gekämpft und sich auch an der Ermordung von Juden beteiligt.
Die beiden ukrainischen Nationalisten-Organisationen OUN, zu deren Führungskadern auch Stepan Bandera gehörte, und UPA hatten im Zweiten Weltkrieg in der Westukraine auf der Seite der Wehrmacht gegen die Sowjetarmee und andere Staaten der Anti-Hitler-Koalition gekämpft. Im Sommer 1943 verübten die Nationalisten ein Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung in Wolhynien.
Die ukrainische Sängerin Jamala hatte beim internationalen Eurovision Song Contest 2016 mit ihrem Titel „1944“ gesiegt, obwohl der russische Interpret Sergej Lasarew die meisten Zuschauerstimmen erhielt. In dem Lied, das ihr den Sieg verschaffte, geht es um die Deportation der Krimtataren in der Stalinzeit.
Selbst ukrainische Historiker gestehen heute die Zahl der polnischen Opfer ein: Bis Ende 1943 waren 50.000 bis 60.000 Männer, Frauen und Kinder auf unvorstellbar grausame Weise abgeschlachtet worden.
Am 9. April 2015 hatte das ukrainische Parlament (Rada) in einem Gesetz die ehemaligen Mitglieder der beiden Organisationen als Unabhängigkeitskämpfer eingestuft und ihnen gesetzlich weite Sozialprivilegien gewährt. Einige Experten sprachen damals von der Heroisierung von Nazi-Kollaborateuren.

 

Vormittags

 

De.sputniknews.com: Strategische Partnerschaft: Teheran stellt russischer Luftwaffe Infrastruktur bereit.
Der Iran hat Russland laut dem Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates und Ex-Verteidigungsminister Ali Schamchani seine Infrastruktur und Luftraum für den Kampf gegen die Terrorgruppierungen in Syrien zur Verfügung gestellt.
„Die Partnerschaft Teherans und Moskaus im Kampf gegen den Terrorismus in Syrien ist eine strategische. Wir müssen unsere Kapazitäten und Möglichkeiten vereinen“, sagte Ali Schamchani gegenüber die Nachrichtenagentur IRNA.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium die Stationierung von Tu-22M3-Bomber auf dem Militärflughafen Hamadan im Iran bestätigt und mitgeteilt, dass die Maschinen bereits erste Luftschläge gegen IS-Stellungen in Syrien von Hamadan aus ausführten.
Infolge des Angriffs seien fünf größere Rüstungs-, Munitions- und Brennstofflager, Ausbildungs- sowie Verwaltungspunkte der Terroristen zerstört worden. Mehrere Dschihadisten seien getötet worden.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 19:30 bis 5:20 Uhr hat die ukrainische Seite 97 Artilleriegeschosse der Kaliber 122 und 152mm und 132 Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm  abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Die Quelle erklärte, dass von den ukrainischen Abteilungen Trudowskije und Alexandrowka im Westen von Donezk, Schirokaja Balka und Sajzewo bei Gorlowka, die Dörfer Mineralnoje, Wesjoloje, Wasiljewka und die Umgebung des Gewerbegebiet in der Nähe von Jasinowataja, die Dörfer Sachanka und Belaja Kamenka im Nowoasowskij-Bezirk bzw. im Telmanowo-Bezirk beschossen wurden.
Nach Angaben des Gesprächspartners wurden neben schweren Waffen und Mörsern von den ukrainischen Truppen auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„Durch den nächtlichen Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde in Dokutschajewsk auf der Kotowskij-Straße ein privates Haus beschädigt. Dort wurde auch eine Stromleitung beschädigt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Der staatliche Konzern Donbassgas fügte hinzu, dass in der Folge des nächtlichen Artilleriebeschusses eine Niedrigdruckgasleitung beschädigt wurde. „Der Störungsdienst der Dokutschajewsker Abteilung von Donbassgas hat Splitterbeschädigungen einer Verteilungsleitung mit niedrigem Druck im privaten Wohnbereich auf der Kotowskij-Straße festgestellt. Die Störung wurde ohne Abschaltung der Gasversorgung lokalisiert. Eine Reparaturbrigade hat schon mit der Beseitigung der Schäden begonnen“, heißt es in der Mitteilung des Konzerns.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.
„Etwa acht Häuser wurden in Jasinowataja, Dokutschajewsk, Sajzewo und Telmanowo in der Folge der nächtlichen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurden direkte Treffer auf Gebäude festgestellt, Verglasungen und Dächer wurden beschädigt. Die örtlichen Behörden haben die Informationen über Zerstörungen in der Folge der nächtlichen Beschüsse durch die ukrainische Armee bestätigt.
„In der Nacht wurden von den ukrainischen Streitkräften Lukowo und Staromarjewka beschossen. Es gibt unerhebliche Beschädigungen an Häusern durch Splitter“, teilte der Leiter der Verwaltung des Telmanowo-Bezirks Alexandr Surskajow mit.

 

De.sputniknews.com: Dem ukrainischen Weltmeister im griechisch-römischen Ringen, Dschan Belenjuk, hat die Niederlage gegen den russischen Sportler Dawit Tschakwetadse im Olympia-Finale in Rio offenbar zu denken gegeben: Belenjuk will nun seine Staatsbürgerschaft wechseln, wie der Radiosender „Vesti“ unter Berufung auf den TV-Sender „1+1“ berichtet.
„Dschan machte eine Erklärung, die für mich überraschend kam. Ich hoffe, dass das nur seine Emotionen waren. Er hat davon gesprochen, seine Staatsangehörigkeit ändern zu wollen“, so eine Korrespondentin von „1+1“. Der Sportler habe außerdem die schlechten Bedingungen für Ringer in der Ukraine bemängelt.
Die Korrespondentin führte diese Worte des Weltmeisters auf die Enttäuschung wegen der Niederlage gegen seinen russischen Kontrahenten zurück. Die Umgebung des Sportlers werde ihm diese Idee wohl sicher ausreden.
Der finale Wettkampf im griechisch-römischen Stil in der Gewichtsklasse bis 85 kg fand am Montag in Rio de Janeiro statt. Tschakwetadse besiegte den ukrainischen Sportler mit 9:2. Der ukrainische Minister für Jugend und Sport, Igor Schdanow, sagte nach dem Kampf, man habe Belenjuk seine verdiente Goldmedaille gestohlen.
Belenjuk hat afrikanische Wurzeln: Er ist Sohn einer Ukrainerin und eines Ruanders. Der 25-Jährige wurde 2014 Europameister und 2015 Weltmeister.

 

Dan-news.info: Die russische Führung des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung hat sich an das Verteidigungsministerium der DVR gewandt mit der Bitte, die Sicherheitsmaßnahmen an den Beobachtungspunkten des Gemeinsamen Zentrums im Zusammenhang mit den zunehmenden Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zu verstärken. Dies teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der Republik Eduard Basurin mit.
„Der Leiter der russischen Vertretung des Gemeinsamen Zentrums hat sich an das Verteidigungsministerium der Republik gewandt mit der Bitte die Sicherheitsmaßnahmen für die Offiziere, die sich an den Beobachtungspunkten in der Nähe der Frontlinie befinden, zu verstärken“, sagte Basurin.
Nach seiner Information ist diese Notwendigkeit in Zusammenhang mit den zunehmenden Beschüssen von Stationierungsorten von Offizieren der RF von Seiten der ukrainischen Truppen aufgekommen. Das Kommando der DVR hat in diesem Zusammenhang die Entscheidung getroffen, den russischen Vertretern individuelle Schutzmittel zur Nutzung in den Punkten in der Nähe der Frontlinie zuzuteilen.
„Dies werden Helme und Panzerwesten sein“, unterstrich der Gesprächspartner der Agentur.

 

News-front.info: Die Organisatoren der „Friedensfahrt» zwischen Berlin und Moskau haben heute eine Pressekonferenz nach dem Passieren der Ziellinie in der russischen Hauptstadt gegeben: https://youtu.be/FYpkvsKFs7M

An der Friedensfahrt von Deutschland nach Russland nehmen etwa 250 Menschen teil, der jüngste Teilnehmer ist sechs Jahre alt. Die 4.200 Kilometer lange Reise, durch sechs Länder, wurde ins Leben gerufen, um für Frieden zwischen Deutschland und Russland zu werben, nachdem in Medien und Politik stetig Russland dämonisiert wird und die NATO-sich zunehmend an Russlands Grenze konzentriert.

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Dreimal wurde aus Richtung Luganskoje Kalinowka mit Granatwerfern beschossen.
Mindestens vier Schüsse mit Panzerwaffen wurde aus Richtung Staniza Luagnskaja auf das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor abgegeben.
Aus Richtung Katerinowka wurde das Gebiet von Perwomajsk mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: OSZE begrüßt Russland als Garanten für Berg-Karabach-Regelung
Der amerikanische Co-Vorsitzende der Minsker Gruppe der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), James Warlick, hat sich am Dienstag gegenüber der Presse erfreut gezeigt über Russlands Bereitschaft, als Garant für die Beilegung des Berg-Karabach-Konflikts aufzutreten.
„Wir begrüßen das persönliche Engagement des Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, an den Bemühungen um eine stabile Regelung des Berg-Karabach-Konflikts“, so Warlick. Die Stationierung von internationalen Friedenstruppen zur Gewährleistung der Sicherheit in Berg-Karabach betrachtete er eigenen Worten zufolge stets als einen Bestandteil der Konfliktregelung.
Am 10. August hatte Putin nach Gesprächen mit dem Präsidenten Armeniens, Sersch Sargsjan, in Moskau erklärt, dass Eriwan und Baku wirklich einen Ausweg aus der Berg-Karabach-Krise suchten. Das Ziel bestehe ihm zufolge darin, dass Armenien und Aserbaidschan gemeinsam eine Lösung ausarbeiteten, bei der sich keine der Seiten als Verlierer fühlen und „Russland, ebenso wie manch andere Länder der Minsker Gruppe, als Garanten“ für die Beilegung des Karabach-Konflikts „auftreten könnten“.
Die Präsidenten der Kaukasusrepubliken Armenien und Aserbaidschan, Sargsjan und Ilham Aliyev, hatten sich im Juni unter Vermittlung von Putin auf eine verstärkte Präsenz der OSZE in der abtrünnigen Region Berg-Karabach geeinigt.
Die beiden ehemaligen Sowjetrepubliken streiten seit Jahrzehnten um das völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehörende, aber überwiegend von Armeniern bewohnte Gebiet. Das armenische Militär hält heute auch weitere aserbaidschanische Gebiete besetzt. Im April dieses Jahres waren bei einer Eskalation des Konflikts etwa 120 Menschen auf beiden Seiten getötet worden.
Seit 1992 sind im Rahmen der Minsker Gruppe der OSZE Verhandlungen zur friedlichen Beilegung des Konflikts im Gange. Aserbaidschan besteht auf der Erhaltung seiner territorialen Integrität. Armenien verteidigt die Interessen der nicht anerkannten Republik Berg-Karabach, die selbst keine Verhandlungspartei darstellt.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Krim-Vize: Kiew instrumentalisiert Tataren – Sabotageversuche werden weitergehen
Die Behörden der Ukraine werden weiter versuchen, Sabotageakte auf der Krim zu organisieren und sie als Protest der Krimtataren-Bewegung aussehen zu lassen, wie der Vizepremier der Krim-Regierung, Ruslan Balbek, erklärte.
„Die ukrainischen Geheimdienste werden nicht aufgeben, die Krimtataren-Bevölkerung zu diskreditieren. Ein erfolgreicher Sabotageakt auf dem Territorium der Halbinsel wird als eine Aktion der Krimtataren-Widerstandsbewegung präsentiert werden“, so Balbek.
Die ukrainischen Behörden würden aller Welt weismachen wollen, dass die Krimtataren gegen die Wiedervereinigung mit Russland seien, was in keiner Weise der Realität entspreche, aber auch vom Mangel an objektiven Informationen über das Leben auf der Halbinsel zeuge.
„Dem offiziellen Kiew liegt sehr daran, der Welt irgendwelche Tatsachen über den angeblichen Widerstand der Krimtataren vorzulegen. Deshalb bemühen sich die ukrainischen Geheimdienste und radikalen Politiker nach Kräften, das friedliche Leben auf der Halbinsel zu stören. Einen beliebigen Konflikt stellen sie, ohne Mittel zu scheuen, als angebliche Partisanenbewegung der Krimtataren dar“, sagte Balbek.
Gleichzeitig appellierte er an die Politiker in Kiew, die Krimtataren, die sich bereits in die russische Gemeinschaft integriert hätten, nicht mehr für eigene „kriminelle Pläne“ zu instrumentalisieren.
Zuvor war die Vereitelung von Sabotageversuchen auf der Krim bekannt geworden, die der militärische Nachrichtendienst der Ukraine geplant haben soll. Es wurden mehrere Personen festgenommen, die beim Verhör aussagten, ihre Angriffsziele seien insbesondere der Flughafen und Busbahnhof in Simferopol gewesen.

 

Av-zakharchenko.su: Kommentar des Oberhaupts der DVR zu den Ereignissen auf der Krim
Alexandr Wladimirowitsch, wie können Sie die Situation kommentieren, die nach dem Versuch eines terroristischen Angriffs der Ukraine gegen Russland auf der Krim entstanden ist?
Alexandr Sachartschenko: Der terroristische Angriff der Ukraine gegen Russland hat solche Veränderungen in die Situation um den Konflikt in der Ukraine gebracht, dass wir noch nicht völlig begreifen, wozu dies führen wird. Aber einige Sachen können festgestellt werden.

Erstens haben alle, so scheint es, verstanden, dass der Präsident Russlands Wladimir Putin nach einem solchen heimtückischen Verhalten der Ukraine aufgehört hat, Poroschenko und sein Team als legitime Regierung zu betrachten. Er hat sie wieder als Personen definiert, die durch einen bewaffneten Staatsstreich die Macht ergriffen haben und das Volk berauben. Bei einer solchen Einschätzung verstehe ich nicht, wie der Präsident Russlands sich weiter mit Poroschenko unterhalten will. Mir scheint, dass, nachdem im Verlaufe des ukrainischen Versuchs eines terroristischen Angriffs russische Soldaten gestorben sind, die Kiewer Regierung nicht mit einem Entschuldigungsbrief wie Erdogan davonkommen wird.
Jedoch, und das ist Punkt 2, wenn Präsident Putin aufgehört hat, Poroschenko als angemessenen Partner für die Erörterung allgemeiner Probleme zu betrachten, so wird das ganze sogenannte „normannische Format“ in Frage gestellt. Denn dieses Format sieht einen Austausch zu viert vor. Und wenn Poroscheko für den Präsidenten Russlands kein Partner mehr ist, so ist nicht verständlich, wie das „normannische Format“ funktionieren wird. Und damit der einzige anerkannte Ort für die politische Regelung des Konflikts.
Wir werden sehen, was die Antwort Russlands sein wird, von der Wladimir Putin sprach. Aber auch für uns hat sich die Situation verändert. Im Donbass haben wir von Anfang an gewusst, dass die Ukraine ein terroristischer Staat ist. Aber die Unterstützung von Seiten der westlichen Kuratoren hat es Kiew erlaubt so zu tun, als ob es ein Staat wäre, mit dem man zu tun haben kann und mit dem irgendetwas vereinbart werden kann. Gleichzeitig hat der Minsker Prozess gezeigt und zeigt weiterhin, dass die Ukraine ein nicht vereinbarungsfähiger Staat ist. Keine einzige Zusage war die Ukraine in der Lage zu erfüllen, auch nicht solche, die von einer UN-Resolution bestätigt wurden.
Jetzt aber, nachdem Kiew einen Versuch unternommen hat, einen Terrorakt gegen einen anderen souveränen Staat durchzuführen, wird die Ukraine überhaupt zu einem marginalen Staat. Und sie sollte zu der Kategorie von „ausgestoßenen Staaten“ gerechnet werden, von denen Washington der Welt so lange erzählt hat.
Ich werde nicht sagen, dass uns das freut. Ja, die Menschen, die mit Gewalt die Macht in Kiew ergriffen haben, sind für uns Gegner und das heißt, uns müssten die Situationen erfreuen, in denen sie dumm auftreten. Aber unter der Leitung dieser Usurpatoren befindet sich das Millionen zählende Volk der Ukraine, ein Brudervolk. Und deswegen erfreut der Verfall nicht nur der Wirtschaft, sondern des Staates Ukraine, uns nicht. Erstens, weil dieser Verfall das ukrainische Volk zu großem Unglück führen wird.
Und zweitens, weil wir alle durch die Schuld der Kiewer Regierung ein Instrument der Regulierung verlieren. Wie ist es möglich Vereinbarungen über eine Regelung mit einem verfallenden marginalen Staat zu treffen? Das verstehen selbst die westlichen Kuratoren Kiews. Denn der einzige gehaltvolle Rat, den Biden und Mogherini Poroschenko gegeben haben, läuft darauf hinaus, dass er ein Anwachsen der Spannung mit Russland vermeiden soll. Obwohl es bei weitem mehr gäbe.
Der Schluss, der derzeit gezogen werden kann, läuft darauf hinaus, dass Kiew mit seinem dummen und verbrecherischen Verhalten all die Ergebnisse diskreditiert hat, die  auf dem Weg zu einer zukünftigen politischen Regelung unseres Konflikts erfolgt sind. Faktisch hat es sie annulliert. Und im Ergebnis eines solchen Verhaltens Kiews kann leider eine Eskalation des Konflikts erfolgen. Aber nicht auf der Krim, dorthin fürchten sich die Kiewer noch einmal einzudringen, sondern bei uns, im Donbass.
16. August 2016, Donezk

 

Ukrinform.ua: Die Streitkräfte der Ukraine planen, bis Ende des Jahres noch 25000 bis 30000 Personen in den Militärdienst anzunehmen, sagte heute auf einem Briefing im Verteidigungsministerium der Ukraine der stellvertretende Chef des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Generalmajor Wolodymyr Talalaj, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Das durchschnittliche Tempo der Annahme des Militärbestandes macht ungefähr 6 000 Mann aus. Mit der Bewahrung dieser Tendenz planen wir, bis Ende des Jahres zusätzlich Verträge mit ca. 25000 – 30000 Personen zu unterschreiben“, sagte Talalaj.
Er fügte auch hinzu, dass seit Anfang dieses Jahres in die Streitkräfte der Ukraine etwa 45 000 Menschen angenommen wurden, darunter etwa 5 000 Offiziere.

 

De.sputniknews.com: Vatikans Botschafter in Kiew: „Ukraine verliert an allen Fronten“
Nachdem die Ukraine den Integrationskurs mit der EU und die Abkehr von Russland ausgewählt hat, verliert sie an allen Fronten, wie Erzbischof Claudio Gugerotti, der päpstliche Nuntius in der Ukraine, sagte. Der Westen sei nicht an die Stelle Russlands getreten, was die ökonomische Stabilität und damit die Hilfe für die Menschen gefährde. D
„Zum Problem des Krieges kommt die allgemeine Armut hinzu, weil sich etwa der Wert der Währung auf ein Viertel des Wertes vor den Maidan-Demonstrationen verringert hat“, so der Nuntius, der die humanitäre Mission der Katholischen Kirche im Südosten der Ukraine leitet, gegenüber dem Radio Vatikan.
Das betreffe die Bevölkerung der gesamten Ukraine. Und es bestehe die Gefahr, dass, „wenn man dieser Situation jetzt nicht entgegentritt, ein Krieg unter den Armen ausbricht.“
Der Westen habe nicht versucht, das Leben der Ukrainer zu verbessern und „an die Stelle Russlands zu treten“. Dabei betonte er, die Ukraine habe sich von Russland unter Druck des Westens abgewandt.
„Die Ukraine hat an allen Fronten verloren“, schließt Erzbischof Gugerotti.
„Man muss sagen, dass es gerade nicht ‚in Mode’ ist, von der Ukraine zu sprechen, weil die Situation generell so viel schlechter wird. Die bestehenden Schwierigkeiten zwischen den USA und Europa auf der einen und Russland auf der anderen Seite bereiten beiden Seiten Niederlagen. Wenn man darüber spricht, spricht man über die eigenen Niederlagen“, so Gugerotti.
Ende Mai hatte der ukrainische Minister für Sozialpolitik, Andrej Rewa, gesagt, dass das Land den Tiefstand der Wirtschaft noch nicht erreicht hätte und die „Situation sich noch weiter verschlechtern wird“.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Nach uns vorliegenden Informationen wurde in Teploje auf dem Gebiet eines verlassenen Lagers von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ein Versteck mit gestohlener Munition organisiert“, berichtete Marotschko.
„Einmal pro Woche kommt ein Lastwagen mit den Abzeichen der 28. Brigade auf das Territorium des Lagers. Der Abtransport der Schmuggelware erfolgt nachts mit leichten Fahrzeugen mit zivilen Nummern“, fuhr er fort.
„Dies zeugt von der Unkontrollierbarkeit der Munitionslieferungen in die Abteilungen durch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte und von der guten Entwicklung eines „schwarzen Markts“, in den das gesamte führende Personal der ukrainischen Armee verwickelt ist“, unterstrich er.
„Auch muss besonders die Missachtung der Sicherheitsmaßnahmen bei der Einrichtung von Munitionslagern in Ortschaften durch die ukrainischen Streitkräfte genannt werden, die aufgrund der Nachlässigkeit der ukrainischen Soldaten und der Verletzung von Regeln für die Lagerung von Munition regelmäßig detonieren. Leider leiden gerade unter solchen unvernünftigen Entscheidungen des ukrainischen militärischen Kommandos friedliche Einwohner“, fügte der Major hinzu.
Dabei sagte Marotschko, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte weiter schwere Waffen entlang der Kontaktlinie stationiert.
„So wurden in Luganskoje auf den Positionen der 54. Brigade zwei Einheiten Panzertechnik entdeckt, getarnt in einem Unterstand. Diese Waffen werden regelmäßig für provokative Beschüsse verwendet. Gerade mit dieser Panzertechnik wurde in der letzten Woche ein Kindergarten in Donezkij beschossen, in dem zum Glück zu diesem Zeitpunkt keine Kinder waren“, erinnerte Marotschko.

 

Ukrinform.ua: In der ukrainischen Armee dienen 188 Generäle. Der Anteil der Generäle liegt bei 0,6 Prozent von der Gesamtstärke der Streitkräfte, erklärte der Leiter der Hauptverwaltung Personal und stellvertretende Generalstabschef, Generalmajor Wolodymyr Talalaj, am Dienstag vor der Presse.
Talalaj dementierte Medienberichte, dass die Zahl der Generäle zu hoch ist. Ein Präsidentenerlass von 2006 sehe 172 Dienstposten für ranghöchste Dienstgrade vor.

 

De.sputniknews.com: Ukrainische Sportlerin verurteilt Olympia-Aus für russisches Leichtathletikteam
Die Olympia-Sperre für russische Leichtathleten ist politisch bedingt und entspricht nicht den olympischen Werten und Traditionen, wie die ukrainische Speerwerferin und Teilnehmerin der Olympischen Sommerspiele in Rio, Jekaterina Derun, sagte. Dies berichtet das Nachrichtenportal Newsru.com am Dienstag.
Derun sprach dazu unter anderem die Tradition des Olympischen Friedens an, die das IOC 1992 wieder ins Leben zu rufen versucht hatte.
„Pierre de Coubertin hat Olympia wiederbelebt, damit es keine Kriege mehr gibt. Bereits im antiken Griechenland gab es Waffenstillstand, solange die Olympischen Spiele abgehalten wurden. Es ist unverständlich, wofür und für wen die russische Nationalmannschaft ausgeschlossen worden ist. Die Olympiade sollte die Waffenruhe und den Weltfrieden mit sich bringen“, sagte die Speerwerferin des ukrainischen Nationalteams.
„Je mehr Mitbewerber, desto schärfer ist natürlich die Konkurrenz, desto besser ist aber auch die Atmosphäre der Wettkämpfe. Selbstverständlich ist es schlimm, dass die Russen zu Olympia in Rio nicht zugelassen wurden. Ich weiß gar nicht, wie ich darauf reagieren soll. Sport ist doch Frieden. An der Olympiade müssen alle Länder teilnehmen. Sport ist Sport und Politik ist Politik, in unserer Welt aber ist all das jetzt zu sehr gegenseitig verbunden“, so Derun….

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich nicht geändert und bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 578-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss des Territoriums der Republik. Insgesamt wurden 59 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm, 414 Mörsergranaten, davon 204 des Kalibers 120mm und zehn Panzergeschosse abgefeuert. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Mörder des eigenen Volks Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Goras und Pantschenko führten Beschüsse der folgenden Ortschaften der Republik durch: Sajzewo, Michajlowka, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Wesjoloje, Mineralnoje, Wasiljewka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Belokamenka, Kominternowo, Sachanka und des Petrowskij-Bezirks von Donezk.
In Folge des Beschusses von Sajzewo, Jasinowataja, Donezk und Dokutschajewsk wurden acht Häuser beschädigt.
Außerdem stellen wir weiterhin eine Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet folgender Ortschaften:
– Petrowka, 34 km von der Kontaktlinie, es wurde eine Konzentration von Panzern, Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und Artilleriegeschützen „Msta“aus dem Bestand der 128. Gebirgsjägerbrigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt;
– Nowotroizkoje, 6 km  von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von zwei Kolonnen mit Technik mit einer Anzahl von 58 Stück beobachtet, darunter Panzer, Artilleriegeschütze und Panzertechnik;
– Belaja Kamenka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von zwei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ und zwei Antipanzergeschützen „Rapira“ festgestellt;
– Granitnoje, 0,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von zwei 152mm-Haubitzen „Akazija“ registriert;
Obilnoje, 11 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von zwei Mehrfachraketenwerfern „Grad“, drei Einheiten 122mm Haubitzen „Gwosdika“, drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, drei Panzer und sechs Lastwagen mit Munition beobachtet.
Wir befürchten, dass eine solche Konzentration von Technik mit der Vorbereitung einer weiteren Provokation durch die ukrainische Seite verbunden ist.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Der Leiter der russischen Vertretung des Gemeinsamen Zentrums hat sich an das Verteidigungsministerium der Republik mit der Bitte gewandt, die Sicherheitsmaßnahmen für die Offiziere, die sich an den Beobachtungspunkten in der Nähe der Abgrenzungslinie befinden, zu verstärken. Diese Notwendigkeit entstand im Zusammenhang mit den sich häufenden Beschüssen von Stationierungsorten von Offizieren des Gemeinsamen Zentrums von den Positionen der ukrainischen Truppen aus. Wir erinnern daran, dass in den letzten 24 Stunden Beobachtungspunkte der russischen Vertretung im Gemeinsamen Zentrums zweimal von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus beschossen wurden. Das Feuer erfolgte mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm und Schusswaffen.
Entgegen den Minsker Vereinbarungen ziehen die ukrainischen Truppen weiter schwere Waffen und Technik an der Kontaktlinie zusammen. Um diese Fakten vor den OSZE-Patrouillen und den örtlichen Einwohnern zu verheimlichen, erfolgt die Bewegung der Technik in der Nacht auf den Ladeflächen von Schwerlastsattelschleppern ohne Beleuchtung und Begleitung, was zur Ursache von Verkehrsunfällen mit tragischen Folgen für die Zivilbevölkerung wird. So ereignete sich am 14. August auf der Straße „Odessa-Melitopol-Nowoasowsk“ ein tödlicher Unfall durch die Schuld ukrainischer Soldaten. Eine 30jährige Fahrerin starb vor Ort. Ihr 7jähriger Sohn wurde schwer verletzt und wurde in kritischem Zustand in einer der Mariupoler Krankenhäuser gebracht. Nach den letzten Informationen starb der Junge im Krankenhaus.
Es ist wichtig festzustellen, dass die Kolonne von Sattelschleppern im Schutz der Nacht von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen an die Kontaktlinie brachte.
Ausgehend von der o. g. Information wenden wir uns an die Vertreter der OSZE-Mission mit dem Aufruf, die Aufmerksamkeit auf die verdeckte Verlagerung von schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte an die Kontaktlinie zu richten und auf das ukrainische militärische Kommando einzuwirken, mit dem Ziel, dass von ihm die Minsker Vereinbarungen erfüllt werden.
Auch im Zusammenhang mit der Explosion im Lager für Raketenartilleriewaffen auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Teil von Sajzewo wenden wir uns an die Vertreter der  internationalen Menschenrechtsorganisationen mit der Forderung auf die ukrainischen Truppen einzuwirken, damit die Stationierung von Waffenlagern in Ortschaften durch sie ausgeschlossen wird, um Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden.
Unbedachte Entscheidungen des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte und die Nachlässigkeit der ukrainischen Soldaten führen zu zahlreichen Tragödien, die hätten verhindert werden können.

 

De.sputniknews.com: Das italienische Nachrichtenportal Imola Oggi hat eine Petition veröffentlicht, in der gefordert wird, die russischen Sportler doch noch zu den Paralympics 2016 in Rio de Janeiro zuzulassen.
„Der Kalte Krieg des Westens gegen Russland besitzt unterschiedliche Formen“, heißt es in dem Dokument, „darunter solche abstoßenden und unschicklichen wie der Ausschluss der Paralympioniken. Obwohl man den Sport vor Offenbarungen des Hasses, vor Wirtschaftskriegen und dem Schmutz der internationalen Politik schützen sollte.“
Der Direktor des Nachrichtenportals Imola Oggi, Armando Marocchia, hat im Gespräch mit Sputnik Italia die Veröffentlichung dieser Petition damit erklärt, dass die Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) im Widerspruch zur Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Demnach wurde die ganze russische Auswahl ausgeschlossen. „Wir wollen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Herangehensweise solcher Personen wie Philip Craven lenken, der in diesem Fall sein politisches Engagement und nicht adäquates Handeln demonstriert hat. Wir sind überzeugt“, fuhr er fort, „dass der Sport ebenso wie die Musik, Kunst und Kultur außerhalb jeglicher politischer und ökonomischer Kontroversen bleiben muss.“…

 

Dan-news.info: Das Verteidigungsministerium der DVR hat an die Beobachtungspunkte der russischen Vertretung des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung 20 Sätze individueller Schutzausrüstungen (Helme und Panzerwesten) geliefert, teilte das Verteidigungsministerium mit.
Insgesamt liegen auf dem Territorium der DVR sieben Beobachtungspunkte des Gemeinsamen Zentrums: in Jasinowataja, Besymennoje, Gorlowka, Dokutschajewsk, Telmanowo, Alexandrowka und am Rand des Donezker Flughafens.
Das Problem der Sicherheit der Mitarbeiter des Gemeinsamen Zentrums hat sich wie nie zuvor zugespitzt. In den letzten zwei Tagen wurden ihre Posten zweimal von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte mit 122mm-Artilleriegeschützen und Schusswaffen beschossen. Dies sind die ersten derartigen Vorfälle, die von den Medien registriert wurden, während der ganzen Zeit des Konflikts.
Traditionell sind die russischen Offiziere im Donbass unbewaffnet. Sie haben keine individuelle Schutzausrüstung, im Unterschied beispielsweise zu den OSZE-Mitarbeitern. Dabei haben ihre gemeinsamen Inspektionen in der Kampfzone mehrfach mit Beschüssen von der ukrainischen Seite geendet, darunter auch von Scharfschützen. Die Frage der Sicherheit wurde mehrfach im Stabsquartier des Gemeinsamen Zentrums in Soledar aufgeworfen.
„Die Frage der Lieferung von Panzerwesten aus Russland in die Ukraine zur Sicherung der Offiziere der RF stand immer. Formalitäten und Hindernisse machten dies unmöglich“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Die aufnehmende ukrainische Seite weigerte sich, die Offiziere der RF mit Helmen und Panzerwesten auszustatten.“ In diesem Zusammenhang haben sich nun gestern die russischen Vertreter an das Verteidigungsministerium der DVR um Hilfe gewandt.

 

De.sputniknews.com: Kiew will Beziehungen zu Moskau nicht abbrechen: Außenminister Klimkin erklärt Gründe
Die Ukraine will Außenminister Pawel Klimkin zufolge nicht die diplomatischen Beziehungen mit Russland abbrechen.
„Wir unterhalten diplomatische Beziehungen trotz der russischen Aggression. Wir haben Millionen Ukrainer in Russland, um die wir uns kümmern müssen. Wenn Russland so entscheidet, dann ist das seine Verantwortung“, sagte Klimkin im Interview mit der österreichischen Zeitung „Der Standard“.
Trotz der Zuspitzung der Spannung mit Russland wegen den jüngsten Ereignissen auf der Krim habe Kiew die Absicht, so Klimkin weiter, den Dialog mit Moskau zu allen Fragen rund um die Halbinsel weiterzuführen.
„Natürlich sind wir nicht so naiv, zu glauben, dass sich Russland morgen mit uns an einen Tisch setzt, um den Status der Krim zu diskutieren“, so der ukrainische Minister. „Aber es gibt viele drängende Fragen: die Menschenrechte auf der Krim, die Präsenz von internationalen Organisationen, für die wir uns einsetzen, die Luft- und Seekontrolle. Diese Probleme werden wir nicht ohne ein derartiges Format (‚Genf Plus‘ – Anm. d. Red.) lösen können.“
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow gesagt, Russland habe kein Interesse an einem Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der Ukraine. „Aus meiner Sicht befinden wir uns derzeit nicht in der Situation, wo jemand am Abbruch der diplomatischen Beziehungen ein Interesse hätte. Das ist der letzte Ausweg“, hatte Lawrow bei einem Briefing nach den Verhandlungen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier erklärt….

 

Dan-news.info: Die Einwohner der Bergbaustadt Shdanowka, 30 km von nordöstlich von Donezk, haben heute das Andenken ihrer getöteten Mitbürger am zweiten Jahrestag des Beginns der Kämpfe geehrt. Dies teilte der Pressedienst der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ mit.
„In Shdanowka war heute eine Trauerkundgebung, die dem Tod von Einwohnern der Stadt während der Kämpfe 2014 gewidmet war. Ihren Wunsch nach Frieden zeigten auch die kleinsten Einwohner. Sie malten symbolisch Bilder, auf denen der Frieden dargestellt ist.“
Die Kundgebung fand am Denkmal für die sowjetischen Befreiersoldaten statt. Das Andenken der getöteten Shdanowker wurde mit einer Schweigeminute geehrt. Dann wurden am Denkmal Blumen niedergelegt, viele legten Spielzeuge und Fotos von Kindern nieder, die ihr Leben bei den Beschüssen durch die ukrainischen Truppen verloren haben.
An der Veranstaltung nahmen einige hundert Menschen teil, darunter der Bürgermeister Sergej Litwinow und das Mitglied des zentralen Exekutivkomitees von „Donezkaja Respublika“.
„Wir dachten immer, dass der Große Vaterländische Krieg etwas ist, was nie wieder auf unser Land zurückkehrt. Aber wir haben uns geirrt – vor zwei Jahren wurde unsere friedliche Stadt, in der sich weder Soldaten noch Technik befanden, das erste Mal beschossen. Wir werden immer die ehren, die hier starben und niemals denen vergeben, die das getan haben“, sagte der Bürgermeister von Shdanowka.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan deutsch 2: ***Eilt!***
Sharij meldet, dass Miroslava Berdnyk vom ukrainischen Geheimdienst verhaftet wurde.
Miroslava Berdnik ist eine ukrainisch-jüdische Bloggerin und Humanistin. Schon früh warnte sie vor schlimmen Folgen des ukrainischen Nationalismus und entlarvte seine nazistischen Wurzeln. Sie ist die Tochter eines berühmten ukrainischen Schriftstellers. Nach dem Sieg des Maidan trat sie in der israelischen Knesseth auf und berichtete über die wahren Hintergründe des Maidan.
Miroslava ist schwer krank und hat mehrere schwere OPs hinter sich. Es besteht die Gefahr, dass sie die Verhaftung nicht überleben wird.

 

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