Presseschau vom 14.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben heute tagsüber zwei Mehrfachraketenwerfer „Grad“ in das Gebiet der griechischen Ortschaft Sartana bei Mariupol verlegt. Dies teilte das operative Kommando der DVR unter Berufung auf Aufklärungsdaten mit.
„Am 13. August gegen 16 Uhr hat die ukrainische Seite zwei Mehrfachraketenwerfer „Grad“ in das Gebiet von Sartana verlegt. Nach vorliegenden Informationen hat das ukrainische Kommando den Beschuss von Ortschaften im Süden der Republik geplant“, heißt es in der Mitteilung.
Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Gratulation des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij zum Tag des Bauarbeiters
Sehr geehrte Mitbürger!
Der Tag des Bauarbeiters ist ein Feiertag, der in größerem oder geringerem Maße jeden von uns betrifft. Denn die ganze Republik ist derzeit wie eine große Baustelle. An verschiedenen Orten finden Aufbauarbeiten statt, die zukünftige Geschichte wird gebaut. Nicht gleichgültige Bürger bauen das vom Krieg Zerstörte auf, bringen die eigenen Straßen und Parks in Ordnung, planen die notwendigen Bauten des nächsten Jahres. Und all dies in der Nähe der Frontlinie, „allem Tod zum Trotz“, wir es unser großer Landsmann Wladislaw Titow sagte. Bauleute zu sein ist für die nächste Zeit unser Schicksal.
Ewiges Gedenken denen, die die ersten Häuser, Straßen, Fabriken und Bergwerke auf dem ehemaligen unerschlossenen Land bauten!
Eine tiefe Verbeugung vor denen, die in sowjetischer Zeit die moderne Gestalt unserer Städte und Ortschaften schufen!
Herzlichen Dank an die, die in den Wirren der Unabhängigkeit ihrer Berufung treu blieben und die baulichen Grundlagen des Lugansker Lands erhalten haben!
Glaube und Hoffnung und Ruhm den heutigen Fortsetzern der ruhmreichen Traditionen der Bauleute des Donbass!
Ich rufe alle auf, Bauleute der Republik und ihres glücklichen Schicksals auf der heimatlichen Erde zu sein.
Das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik I. W. Plotnizkij

 

Dan-news.info: Gratulation des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum Tag des Bauarbeiters
Sehr geehrte Bauleute!
Herzlich gratuliere ich Ihnen zum Berufsfeiertag, dem Tag des Bauarbeiters der DVR!
Für unsere Republik ist heute der Beruf des Bauarbeiters sehr wichtig. Gerade Sie bauen den zerstörten Wohnraum wieder auf, reparieren soziale Objekte und die republikanische Infrastruktur, bauten neue Häuser.
Während Angriffe der ukrainischen Straftruppen wurden mehr als 24.000 Wohnhäuser und Objekte der sozialen Infrastruktur zerstört. Und seit den ersten Tagen der Kämpfe habt ihr mit der Arbeit begonnen.
Es gibt noch sehr viel Arbeit, es werden die staatlichen Programme zum Wiederaufbau von Wohnraum und Infrastruktur weiter ausgeführt. Die Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte hörten nicht auf, jeden Tag gibt es neue Zerstörungen und das bedeutet, die Front eurer Aufgaben weitet sich aus. In der Zukunft liegt der schwierige Prozess des vollständigen Wiederaufbaus. Aber auch schon bis heute wurde nicht wenig getan. Das Volk der Republik und die Führung der DVR sind unseren Bauleuten für die selbstlose Arbeit dankbar.
An euerem Berufsfeiertag, am Tag des Bauarbeiters, wünsche ich von ganzem Herzen starke Gesundheit, einen friedlichen Himmel über dem Kopf, berufliche Erfolge und großes Lebensglück! Zum Feiertag liebe Bauleute!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Alexandr Sachartschenko

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zehnmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Luganskoje wurde dreimal das Gebiet von Kalinowka mit Mörsern des Kalibers 82mm, Panzertechnik und Granatwerfern beschossen.
Auch aus Richtung Luganskoje haben die Kiewer Truppen mit 120mm-Mörsern das Gebiet von Logwinowo beschossen.
Das Gebiet von Weselogorowka wurde zweimal aus Richtung Troizkoje mit Mörsern des Kalibers 82mm und Granatwerfern beschossen.
Zweimal wurde Kalinowo mit 120mm-Mörsern und Granatwerfern aus Richtung Nowoalexandrowka und Nowoswanowka beschossen.
Aus Richtung Popasnaja wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm das Gebiet von Molodjoshnoje beschossen, das Gebiet von Sholtoje wurde mit Schusswaffen beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Rusvesna.su: Einer der festgenommenen ukrainischen Saboteure bestätigte seine Zugehörigkeit zur Aufklärung des  Verteidigungsministeriums der Ukraine (GRU).
Der zusammen mit weiteren „Krim-Saboteuren“ festgenommene Ukrainer Wladimir Serdjuk dass er im 37. Bataillon der 56. Brigade der Hauptverwaltung Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine dient.
„Ich habe im 37. Bataillon als Offizier-Psychologe gedient.“, sagte Serdjuk während der Vernehmung und behauptete, dass dies „weder mit Aufklärung noch mit Geheimdiensten etwas zu tun“ habe und er „niemals ein Kommandeur der Aufklärung“ gewesen sei.
Früher hatte Kiew behauptet, dass das 37. Bataillon nicht zur GRU gehört.
„Im Bestand der Hauptverwaltung Aufklärung gab es niemals ein 37. Bataillon der 56. Brigade. Die Gefangenen, von denen in den Berichten die Rede ist, sind keine Mitarbeiter der Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine“, hieß es aus der Behörde.
Serdjuk gab auch zu, Jewgeni Panow persönlich zu kennen, der ebenfalls unter dem Verdacht festgenommen worden war, Anschläge auf der Krim vorzubereiten.
„Ich kenne Shenja, ich habe Aufzeichnungen darüber, wann ich mit ihm über seine Aufgaben sprach … Wo ist Shenja, wessen wird er beschuldigt? Er ist patriotisch eingestellt, aber bei schlechter Gesundheit.“, rechtfertigte Serdjuk Panow.

 

Lug-info.com: Vertreter der Gewerkschaften Frankreichs – der Generalsekretär der Gewerkschaft der Eisenbahnarbeiter von Trappes Axel Persson und der Vorsitzende der Gewerkschaft der Eisenbahnarbeiter von Versailles Matthieu Jean Marie Bolle-Reddat sind heute in der Republik eingetroffen (es handelt sich um die Eisenbahnergewerkschaft der CGT, Anm. d. Übers.). Dies teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
Für den dreitägigen Besuch der französischen Aktivisten ist eine Exkursion zum Lugansker Busbanhof, der nach den Beschüssen durch die ukrainischen Streitkräfte wieder aufgebaut wurde, geplant, eine ausführliche Exkursion in der Hauptstadt der LVR, ein Besuch des Museums der Lugansker Eisenbahn.
„Außerdem werden die Gäste im Stachanower Waggonbauwerk sein, das Denkmal des Gründers der Stachanow-Bewegung sehen, Orte besuchen, die besonders unter den Artilleriebeschüssen gelitten haben. Dann fahren sie nach Nowoswetlowka, wo sie die Folgen der Zerstörungen durch die Aggressionen der ukrainischen Streitkräfte sehen und sich mit den Einwohnern der Ortschaft und Vertretern von Arbeitskollektiven austauschen werden“, teilte die Gewerkschaftsföderation mit.
Dann werden sich die Gäste aus Frankreich mit Vorsitzenden republikanischer Branchengewerkschaften der Gewerkschaftsföderation der LVR und Vertretern der Medien der Republik treffen.
„Im Programm ist auch eine Reise der Vertreter der französischen Gewerkschaften nach Krasnodon geplant, wo sie im Museum der „Jungen Garde“ und am Ort des Todes der heldenhaften Untergrundkämpfer sein werden“, fügte die Gewerkschaftsföderation hinzu.

 

De.sputniknews.com: „Neue Umstände“ – „zynische Verhöhnung“: Weitspringerin Klischina in Rio gesperrt.
Der Weltleichtathletikverband (IAAF) hat am Samstagabend die einzige zunächst für Olympia in Rio zugelassene russische Leichtathletin im Weitsprung, Daria Klischina, kurz vor ihrem Wettbewerb doch noch von der Teilnahme suspendiert. Dazu führten angeblich „neue Umstände“ aus dem Doping-Ermittlungsbericht von Richard McLaren.
Der Chef des Olympischen Komitees Russlands, Alexander Schukow, hat diese Entscheidung des IAAF eine „zynische Verhöhnung der Sportlerin“ genannt. Es sei merkwürdig, dass der Verband die Suspendierung erst jetzt erklärt habe, nicht vor dem Beginn der Spiele. Die „neuen Umstände“ hatte man nicht präzisiert, deswegen sei unklar, warum genau Klischina nun doch nicht antreten darf.
Die Weitspringerin selbst hat schon Klage beim internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne eingereicht und hofft auf eine Sondersitzung, die ihre die Teilnahme an den Spielen doch noch erlauben wird. Dies schrieb Klischina in einem Facebook-Post am Samstag.
Ende Juli hatte der internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne entschieden, alle 68 russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro zu sperren. Nur die Weitspringerin Darja Klischina erhielt  für Rio ein Sonderstartrecht.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 19:45 bis 2:20 Uhr hat die ukrainische Seite auf die frontnahen Ortschaften der Republik 188 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm, zwei Panzergeschosse und 155 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Er erklärte, dass die ukrainischen Soldaten die Umgebung von Jasinowataja, darunter Spartak und das Gewerbegebiet, Dokutschajewsk sowie die Dörfer Jasnoje, Alexandrinka und die Siedlung Jelenowka und deren Umgebung beschossen haben. Außerdem wurden die nördlichen und westlichen Außenbezirke von Donezk beschossen, die nördliche Vorstadt von Gorlowka sowie die Dörfer Kominternowo und Oktjabrj im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der Republik.
Neben schweren Waffen verwendeten die ukrainischen Streitkräfte auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen.
Mindestens elf Wohnhäuser, eine Schule und ein Bahnhof wurden durch die Beschüsse von Donzek, Dokutschajewsk und Gorlowka durch die ukrainischen Truppen beschädigt.
„In Gorlowka wurden die Schule Nr. 84, das Bahnhofsgebäude und mindestens acht Häuser beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Der Leiter der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij teilte mit, dass die Nacht angespannt verlief und es auch Beschädigungen im Wohnsektor gibt. „Es war schon lange nicht mehr so“, fügte er hinzu. Nach seinen Worten wurden Treffen explosiver Objekte in der Beslesnaja-Straße 44 und der Bokija-Straße 19/3 festgestellt.
Beschädigungen von Wohnraum gibt es auch in Dokutschajewsk. „Um 21:05 Uhr wurde in Folge einer Explosion eines Geschosses ein Wohnhaus in Dokutschajewsk in der Schtschorse-Straße 24 beschädigt“, sagte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz hat sich nicht wesentlich geändert und bleibt angespannt.
„In Walujskoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk, 2 km von der Kontaktlinie, ist eine Kolonne mit Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte mit 14 Mehrfachraketenwerfern „Grad“ eingetroffen“, teilte Marotschko mit.
„In das Gebiet von Trjochisbjonka im Slawjanoserbskij-Bezirk, 2 km von der Kontaktlinie sind vier Mehrfachraketenwerfer „Grad“ verlegt worden. In diesem Gebiet sind auch 40 Soldaten des Bataillons „Lugansk-1“ des Innenministeriums der Ukraine eingetroffen“, fuhr der Major fort.
„Im Gebiet von Troizkoje, 3 km von der Kontaktlinie, ist eine Vergrößerung der Konzentration von schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte entdeckt worden, von drei auf neun Einheiten Panzertechnik“, fügte Marotschko hinzu.
Er sagte auch, dass die Kiewer Truppen weiterhin aktiv Befestigungen einrichten und Feuerpositionen entlang der gesamten Kontaktlinie ausrüsten.
Der Vertreter der Verteidigungsbehörde versicherte, dass die Volksmiliz der LVR zu jeder Entwicklung der Ereignisse bereit ist.

 

De.sputniknews.com: Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat in einem Fernsehinterview die Notwendigkeit eines eigenen russischen Stützpunktes im syrischen Hmeimim erklärt.
„Wir brauchen dort eine eigene Basis, um schon an der Peripherie diese Banditen zu bekämpfen“, betonte Schoigu.
Syrien sei wie ein Magnet, der Prozesse wie illegale Waffenlieferungen aus „absolut allen Territorien“ anziehe. Zudem würden sich in Syrien auch viele Bürger aus Russland und der ehemaligen UdSSR aufhalten.
Am 9. August hatte Präsident Wladimir Putin der Staatsduma ein Abkommen zwischen Russland und Syrien zur Ratifizierung vorgelegt, das eine unbefristete Stationierung russischer Luftstreitkräfte auf dem Stützpunkt Hmeimim in der syrischen Provinz Latakia vorsieht. Der Vertrag ist am 26. August 2015 in Damaskus unterzeichnet worden. Am 29. Juli dieses Jahres hat das russische Regierungskabinett dem Abkommen zugestimmt und es dem russischen Präsidenten vorgelegt.
Russland hat seit September letzten Jahres einen Luftwaffenverband in Syrien stationiert. Seit dem 30. September fliegen die russischen Jagdbomber Angriffe gegen radikale islamistischen Gruppierungen. Grundlage für den Einsatz der russischen Streitkräfte auf dem Territorium Syriens ist ein Ersuchen des amtierenden syrischen Präsidenten Bashar al-Assad um militärische Unterstützung gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, auch Daesh). Am 14. März 2016 ordnete Putin einen Teilabzug der russischen Kräfte aus Syrien an, nachdem die Luftwaffe ihren Auftrag nahezu gänzlich erfüllt hatte.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich nach dem Besuch von Alexander Hug heftig verschärft. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 675-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner verwendet weiterhin Artillerie beim Beschuss friedlicher Ortschaften, auf das Territorium der Republik wurden 192 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm, 394 Mörsergranaten de Kaliber 82 und 120mm und sieben Panzergeschosse abgefeuert. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Mörder des eigenen Volkes Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Goras führten Beschüsse folgender Ortschaften der Republik durch: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Jasnoje, Jelenowka, Alexandrinka, Dokutschajewsk, Oktjabrj, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Massiv beschossen wurden folgende Ortschaften: Gorlowka, wo 14 Häuser beschädigt wurden, darunter die Mittelschule Nr. 84, in Sajzewo wurden zehn Häuser teilweise zerstört, ebenfalls wurden Jasinowataja, Dokutschajewsk und der Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen. Insgesamt wurden 28 Häuser beschädigt.
Wir stellen weiterhin eine Verlagerung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest, so in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Ostroje, 11 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ beobachtet;
– Georgijewka, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ festgestellt;
– Nowomichajlowka, 5,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 120mm-Mörsern entdeckt;
– Nowgorodskoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei Panzern registriert.
Es ist eine Verstärkung der Luftaufklärung durch den Gegner unter Anwendung von Drohnen zu bemerken. In Richtung Gorlowka und Donezk wurden fünf Drohnen beobachtet, die die Korrektur für die Artillerieabteilungen durchführten, damit verbunden ist die Vergrößerung der Zahl der Beschüsse auf Ortschaften der Republik mit schweren Waffen.
Im Zusammenhang mit den großen nicht kampfbedingten Verlusten unter dem Personal der ukrainischen Streitkräfte hat das ukrainische Kommando die Entscheidung getroffen, einen Teil der Abteilungen auf Übungsplätze im Hinterland abzuziehen, um das Personal unter Kontrolle amerikanischer Spezialisten auszubilden. So wurde festgestellt, dass auf den Jworowskij-Truppenübungsplatz (Oblast Lwow) eine gemischte Kompanie aus dem 1. Bataillon der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte verlegt wurde.
Ebenfalls wegen der sich häufenden Fälle von Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Militärtechnik werden auf den Truppenübungsplätzen besondere Anstrengungen auf die Ausbildung von Fahrern von Rad- und Raupentechnik konzentriert. Das letzte Vorkommnis unter Beteiligung von Militärtechnik fand im Gebiet von Nowokalinowo statt, wo sich während der Fahrt einer Kolonne ein Verkehrsunfall unter Beteiligung einer Artilleriedivision aus der 58. Panzergrenadierbrigade ereignete, in dessen Folge zwei Zivilisten verletzt wurden.
So sind die Fakten des Zerfalls und des Chaos, die in der ukrainischen Armee herrschen und in deren Folge nicht nur Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, sondern auch Zivilisten verletzt werden, offensichtlich.

 

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