Presseschau vom 13.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info: „Heute gegen 20:30 hat die Aufklärung der DVR im Gebiet des Dorfes Starognatowka eine Verschiebung von schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte, acht Einheiten Panzertechnik, einen Mehrfachraketenwerfer „Grad“ und eine Kompanie in Fahrzeugen ohne Erkennungszeichen  in Richtung Front registriert“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es wurde unterstrichen, dass solche Aktivitäten der ukrainischen Armee als Vorbereitung von Provokationen zu sehen ist. „Wenn sie realisiert wird, sind wir auf eine adäquate Erwiderung vorbereitet“, sagte der Vertreter des Kommandos.

 

Gefunden bei Cassad: Im fernen Brasilien…
Russische und ukrainische Sportler bei der Olympiade in Brasilien.

 

Lug-info.com: Dank des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij an die Einwohner des Lugansker Lands
Sehr geehrte Mitbürger! Liebe Landsleute!
Herzlich danke ich allen, die mir in diesen Tagen auf verschiedene Weise eine schnelle Gesundung und Rückkehr zur Arbeit in vollem Umfang wünschen. Ich fühle, wie Ihre Unterstützung mir Kraft gibt.
Besonders haben mich die Kinderzeichnungen aus Altschewsk berührt und auch das Video von Studenten der medizinischen Universität und der Jugendorganisationen des Lugansker Landes. Wenn die Jugend und die Regierung einig sind, brauchen wir keinen Angriff zu fürchten. Es bedeutet, dass unsere Republik gute Perspektiven hat.
Ebenfalls danke ich den Aktivisten der Bewegung „Kein Vergessen, kein Vergeben“ und allen Teilnehmern der Veranstaltungen zum 2. Jahrestag der Ereignisse des Vaterländischen Kriegs des Jahres 2014.
Völker sind unbesiegbar, wenn sie Helden haben. Und Helden leben, solange man sich an sie erinnert. Jeder, der trotz der Hitze und alltäglicher Probleme zu diesen Veranstaltungen geht, tut etwas Wichtiges und Bedeutsames. Ich bedauere es sehr, dass ich jetzt nicht mit Ihnen zusammen sein kann.
Das Oberhaupt der LVR, I. W. Plotnizkij

 

De.sputniknews.com: Russischer Grenzschutz entdeckt im Zug Moskau-Odessa Versteck mit Munition
Der russische Grenzschutz hat in einem Passagierzug Moskau Odessa im Gebiet Brjansk ein Versteck mit Munition entdeckt. Wie RIA Novosti beim Grenzschutz erfuhr, war bei einer Routinekontrolle in einer WC-Kabine ein Karton mit rund 500 Stück Pistolen-Munition gefunden.
Experten stellten fest, dass es sich dabei um Munition für die Luger-Pistole ausländischer Produktion handelt. Der Fund habe keine Gefahr dargestellt, hieß es. Eingeleitet wurde ein Strafverfahren.

 

Lug-info.com: Erklärung der Jugendorganisation „Junge Garde“ im Zusammenhang mit der Zerstörung eines Denkmals für die Helden der UdSSR in Krasnyj Lutsch
Die Jugend der LVR, vertreten durch die Jugendorganisation „Junge Garde“, verurteilt entschieden den Vandalismus gegen Denkmäler für Helden der Sowjetunion!
Die Feigheit, die in euren Seelen ist, erlaubt es euch, nur gegen die zu schlagen, die nicht zurückschlagen können. Die Unkenntnis und das Fehlen von Wissen in euren Köpfen erlaubt es euch nicht, anzuhalten und über die Folgen eurer Handlungen nachzudenken. Aber wir, die Nachkommen großer Helden, sagen: „Du wirst gefunden werden“.
Wir werden deine Straße finden, wir werden dein Haus finden und dein verräterisches Wesen allgemein gekannt machen.
Indem du die Politik des Nazismus in der Ukraine unterstützt, bringst du nur die Stunde der Vergeltung näher, die schon nicht mehr weit entfernt ist. Weißt du,  was früher mit solchen „Wagehälsen“ geschah? Du hast einige Tage, um die Geschichte der Heimat zu studieren und in Schrecken vor den begangenen Taten zu fliehen, und so wieder deine feige Natur zu zeigen!
Die Jugend des Lugansker Lands ehrt im Gegensatz zu den Vandalen das Andenken der Vorfahren und verteidigt die Ideale unserer Helden!

 

 

Vormittags:

 

 

Dnr-news.com: Der Berater des Präsidenten Petro Poroschenko, Juri Birjukow, kritisierte scharf die Sportler der Olympiamannschaft der Ukraine, die sich gemeinsam mit den russischen Sportlern während der Olympiade 2016 hatten fotografieren lassen, und schlg vor, die Gelder, die für die Reise „dieser Olympioniken“ nach Rio zugeteilt worden waren, in das Budget der ukrainischen Armee umzuleiten.
„Die Stimmung ist düster, ich könnte jede Menge schmutziger Einzelheiten über unsere tapferen Sportler erzählen. Es sind nicht alle, es gibt auch noch normale. Doch es gibt ***, die Vertreter dieser Horde (gemeint sind hier rückständige Urmenschen – Anm. d. Übers.) umarmen. Erzählen sie irgendwelchen Müll über die Politik und den Sport?“, schrieb er.
Zuvor hatte der russische Tennisspieler Andrej Kusnezow auf Instagram ein Foto veröffentlicht, auf dem einige Sportler der  russischen und ukrainischen Auswahl in Eintracht zu sehen sind. Das Foto war betitelt „Eigentlich sind wir Freunde“. Später hatte der Athlet das Foto gelöscht. Weshalb Kusnezow dies tat, ist nicht bekannt.
„Wisst ihr, was sie aufgemuntert hätte? Sogar ganz schnell? Wenn die Gelder, die diese Olympioniken für ihre Reise nach Rio erhalten, an die Armee übergeben würden, nein, nicht das Geld aller Sportler, aber das derjenigen, die es lieben, sich mit den Mitgliedern der Horde fotografieren zu lassen. „ fuhr der Präsidentenberater fort.
Außerdem schrieb Birjukow, dass die feindliche Haltung Kiews Russland gegenüber ewig sei, da die Ukraine *** Hunderte von Kilometern Landgrenze zu dem verfeindeten Staat habe. In der gleichen obszönen Form äußerte er sich auch über die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.
(*** Weglassung von Schimpfworten durch die Red.– Anm. d. Übers.)

 

De.sputniknews.com: Aleppo: An-Nusra-Front exekutiert ergebungswillige Mitglieder samt ihren Familien
Terroristen der Gruppierung „Dschebhat an-Nusra“ haben in Aleppo Mitglieder dieser Organisation und ihre Familien, die durch humanitäre Korridore die Stadt verlassen wollten, hingerichtet, hieß es im russischen Zentrum für die Versöhnung in Syrien.
„Terroristen der „Dschebaht an-Nusra“ haben im Stadtviertel Kariat-el-Ansari im Osten von Aleppo Kämpfer, die die Waffen niederlegen und durch humanitäre Korridore in die von den Regierungstruppen kontrollierten Gebiete gelangen wollten, zusammen mit ihren Familiena
Am 27. Februar war in Syrien eine Waffenruhe ausgerufen worden. Die Feuereinstellung betrifft nicht die Terrorgruppierungen „Islamischer Staat“, „Dschebhat an-Nusra“ (heute unter dem Namen „Dschebhat Fatah al-Sham“ bekannt) und andere Formationen, die vom UN-Sicherheitsrat als terroristisch eingestuft wurden.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den  letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Popasnaja wurde zweimal das Gebiet von Perwomajsk mit Mörsern des Kalibers 82mm und Granatwerfern beschossen.
Mit Panzertechnik wurde aus Richtung Staniza Luganskaja das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor beschossen.
Sholtoje wurde mit Schusswaffen, Losowoje mit Granatwerfern aus Richtung Luganskoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info. Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Von 19:40 bis 2:10 hat die ukrainische Seite 21 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, sieben Panzergeschosse und 110 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden von den ukrainischen Abteilungen Staromichajlowka, Alexandrowka und Trudowskije im Westen von Donezk, Sajzewo und Krasnyj Partisan bei Gorlowka, Jasinowatja und Mineralnoje in seiner Umgebung beschossen.
„Die Siedlung Trudowskije wurde vom Strom abgeschnitten, die Energietechniker arbeiten an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Bisher ist es schwierig genau zu sagen, wie viele Verbraucher keinen Strom haben. Es ist ein großer Teil von Trudowskije“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.

 

Ukrinform.ua: Vor dem Hintergrund russischer Beschuldigungen gegen die Ukraine hat der Kongress der Ukrainer in Kanada zur weiteren Sanktionen gegen Moskau und zu Waffenlieferungen an die Ukraine aufgerufen.
In einem Brief an Parlamentarier und Minister Kanadas fordert der Kongress, Kanada solle die falschen Beschuldigungen Russlands verurteilen, die Sanktionen gegen Moskau deutlich verschärfen, einschließlich der Abschaltung vom Zahlungssystem SWIFT, und der Ukraine Verteidigungswaffen zur Verfügung zu stellen.

 

De.sputniknews.com: Beim massiven Beschuss von Wohnvierteln in Aleppo sind seit Anfang August mehr als 100 Zivilisten, meist Frauen und Kinder, ums Leben gekommen und 700 Menschen verletzt worden. Das erfuhren russische Journalisten von den Stadtbehörden.
Am Mittwoch wurde eine mit Metallsplittern gefüllte Gasflasche gegen einen Reisebus geschleudert, weitere Geschosse schlugen auf einem Kleinmarkt ein. Bei den Anschlägen wurden insgesamt 14 Menschen getötet und rund 50 verletzt.
An-Nusra-Kämpfer haben im Stadtviertel Kariat-el-Ansari im Osten von Aleppo Mitglieder dieser Organisation, die die Waffen niederlegen und die Stadt durch humanitäre Korridore verlassen wollten, samt ihren Familien hingerichtet. Es wurden mehr als 40 Menschen erschossen.
Laut dem Pathologen der Universitätsklinik von Aleppo verwenden die Terroristen die Taktik der verbrannten Erde und setzen dabei leistungsstarke Waffen gegen die Zivilbevölkerung ein. Er habe bis zu fünf Meter tiefe Einschlagstrichter von Geschossen gesehen, die ein ganzes Haus zerstören könnten, so der Pathologe. Sein Haus sei ebenfalls von einem Geschoss getroffen worden.
Wie der 17-jährige Malik Kassab erzählte, war er in seinem Haus mitten in einer Blutlache aus dem Schlaf erwacht. Der Teenager wurde in ein Krankenhaus gebracht und operiert. Wie er später erfuhr, hatten Terroristen ein Geschoss auf das Haus abgefeuert. Sein Vater und die Brüder wurden ebenfalls verletzt.
Laut einer Einwohnerin des Stadtbezirkes Al-Hadami wird die Stadt mit Artilleriegeschossen, Gasflaschen und selbstgefertigten Raketen beschossen. Ihr zufolge wurden dem Besitzer eines Ladens durch einen Geschosstreffer die Beine abgerissen.
In den Krankenhäusern der Stadt befinden sich Hunderte Schwerverletzte, die hochqualifizierte medizinische Hilfe brauchen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 289 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner schoss 21 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm und 200 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm auf friedliche Ortschaften der Republik ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko, Goras führen Beschüsse auf folgende Ortschaften der Republik durch: Sajzewo, Wasiljewka, Gorlowka, Mineralnoje, Jasinowataja, Staromichajowka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Styla, Leninskoje, Sachanka und den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge der Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte wurde im Petrowskij-Bezirk von Donezk ein Haus beschädigt und eine Gasleitung durchschlagen. Derzeit laufen die Reparaturarbeiten.

Wir stellen weiterhin eine Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest, so in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Konstantinowka, 25 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von sieben 152mm-Haubitzen „Akazija“ und sieben Lastwagen vom Typ „Ural“ mit Munition festgestellt;
– Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von neun 122mm-Haubitzen D-30 und vier 82mm-Mörsern festgestellt;
– Starognatowka, 4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von einem Mehrfachraketenwerfer „Grad“, acht Einheiten Panzertechnik und 30 Mann festgestellt.
Wir merken an, dass trotz des zweiten Tages der Arbeit des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug in der Republik die ukrainische Seite wie zuvor die Minsker Vereinbarungen verletzt und mit verbotenen Waffen Ortschaften der Republik beschießt. In der Folge dieser Beschüsse leiden friedliche Einwohner und es werden Infrastrukturobjekte zerstört. So kann sich der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission mit eigenen Augen vom Unwillen der ukrainischen Seite, auf einen Kompromiss einzugehen und den Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen, überzeugen.
Ein weiteres Mal wurden nicht kampfbedingte Verluste unter dem Personal der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, So starben im 1. Bataillon der 30. mechanisierten Brigade beim Einrichten einer Sprengvorrichtung zwei Soldaten. Unter ähnlichen Umständen wurden in der 36. Marineinfanteriebrigade drei Soldaten verletzt.
Auf dem Hintergrund der Zunahme von  nicht kampfbedingter Verluste der ukrainischen Streitkräfte unter Bedingungen eines relativen Waffenstillstands klingt die Erklärung des Leiters des Generalstabs Mushenko lächerlich, dass den ukrainischen Streitkräften die Aufgabe gestellt ist, bis 2020 eine vollständige Kompatibilität mit den Streitkräften der NATO-Staaten zu erreichen. Dabei setzt Mushenko die Beherrschung der englischen Sprache durch die Soldaten auf die erste Stelle und die Bewaffnung sowie die materiell-technische Ausstattung auf die letzte.
Gleichzeitig damit hat vor kurzem der Kommandant der Marineinfanterie der USA Robert Neller eine Erklärung abgegeben, dass die amerikanische Armee beabsichtigt, bis 2025 auf neue Standards zur Führung von Kämpfen überzugehen, unter Berücksichtigung der Erfahrungen des „Hybridkriegs“, der von den Streitkräften der Republiken geführt würde. In diesem Zusammenhang schlagen wir den ukrainischen Streitkräften vor, sich nicht mit den NATO-Standards zu beeilen und schon jetzt nach der Perfektion der Armee der DVR zu streben. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die englische Sprache von der ukrainischen Armee auch nicht mehr benötigt werden wird.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, und US-Vizepräsident, Joe Biden, haben ein Telefonat geführt. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Sicherheitssituation nach den Provokationen Russlands auf der Krim und einer Verschärfung der Lage in der Ostukraine, meldet die Pressestelle des ukrainischen Staatschefs.
Poroschenko betonte im Telefonat, dass die jüngsten Behauptungen Russlands über die Terrorgefahr auf der besetzten Krim seitens der Ukraine eine hybride Provokation und ein neuer Versuch sei, weitere Aggression Russlands und massive Repressionen auf der Krim zu rechtfertigen,. Die Ukraine wolle aber Spannungen wegen der Beschuldigungen Moskaus vermeiden.
Biden hob die Bemühungen Poroschnekos bei der Suche nach den Lösungswegen hervor. Die amerikanische Seite verfolge aufmerksam die Entwicklungen um die Krim-Provokation, für die Russland die Verantwortung trage.
In diesem Zusammenhang wurde betont, dass es sehr wichtig sei, Moskau nicht die Möglichkeit zu geben, die Situation auf der Krim als Entschuldigung für die Nichtumsetzung der Vereinbarungen von Minsk zu nutzen.
Poroschenko und Biden waren sich einig, dass eine Fortsetzung des Dialogs im Normandie-Format sehr wichtig sei.
Der US-Vizepräsident unterstrich, dass die Haltung der USA bezüglich der Nichtanerkennung der Krim-Annexion und der Fortsetzung der Russland-Sanktionen unverändert bleibt. 
Die Politiker sprachen auch über Fortschritte der Ukraine bei der Reformumsetzung und über schnellere Finanzhilfe für die Ukraine.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Nach Krim-Provokation: Poroschenko will Beziehungen mit Moskau nicht zuspitzen
Nachdem der russische Geheimdienst FSB eine ukrainische Diversionsgruppe auf der Halbinsel Krim ausgehoben hat, beteuert der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, er wolle keine Zuspitzung der Beziehungen mit Russland. Das sagte er bei seinem jüngsten Gespräch mit US-Vizepräsident Joe Biden, hieß es auf Poroschenkos Webseite.
Poroschenko und Biden betonten außerdem die Wichtigkeit der Einhaltung der Minsker Abkommen zur Regelung der Lage im Donbass. Es sei außerdem notwendig, das für Anfang September angesetzte Normandie-Treffen durchzuführen.
Zuvor hat Präsident Putin das Normandie-Treffen als sinnlos abgelehnt, weil „die Machthaber in Kiew zu Terrorpraktiken übergangen sind“.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hatte am Mittwoch mitgeteilt, am vergangenen Samstag auf der Krim eine ukrainische Einsatztruppe aufgespürt und zerschlagen zu haben. Bei den Kämpfen wurden ein russischer Soldat und ein FSB-Mitarbeiter getötet. Mehrere ukrainische Agenten wurden festgenommen. Die Ukrainer hatten Terroranschläge auf Infrastruktureinrichtungen der Halbinsel geplant.
Präsident Putin sagte dazu, dass die Machthaber in Kiew zu Terrorpraktiken übergangen sind und nun es keinen Sinn hat, sich im Normandie-Format in China zu treffen. Kiew weist seine Beteiligung an den Diversionsversuchen zurück.

 

Ukrinform.ua: Etwa 200 Polizisten sorgen für Ordnung bei einer LGBT-Demonstration in Odessa.
Am „Marsch der Gleichheit“ nehmen etwa 50 Menschen teil, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Der Zug begann am Richelieu-Denkmal. Dann zogen die Teilnehmer zum Rathaus.
Etwa zehn Aktivisten von der Organisation „Falke“ wollten die Demo verhindern. Vier von ihnen wurden verhaftet.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Trotz aller Anstrengungen der Volksmiliz bleibt die Situation an der Kontaktlinie angespannt, sagte Anaschtschenko.
„In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 45 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und mehr als 753 Geschosse auf das Territorium der Republik geschossen“, teilte er mit.
Nach den Worten Anaschtschenkos verwendeten die ukrainischen Streitkräfte von den Minsker  Vereinbarungen verbotene Waffen: Artillerie des Kalibers 152mm, Mörser des Kalibers 120 und 82mm, Panzer, Panzertechnik, Anti-Panzer-Granatwerfer. Außerdem verwendeten die Kiewer Truppen Granatwerfer und Schusswaffen.
„Von den ukrainischen Straftruppen wurden die Positionen der Volksmiliz in den Gebieten folgender Ortschaften beschossen: Logwinowo, Kalinowka, Losowoje, Nishneje Losowoje, Kalinowo, Stachanow, Sokolniki, Donezkij, Wesjelogorowka, Slawjanoserbsk, Dolgoje, Perwomajsk, Sholtoje sowie das Gebiet um das Denkmal des Fürsten Igor“, sagte der Oberst.
Besonders erwähnte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik die Beschüsse in der Nacht vom 7. auf den 8. und vom 8. auf den 9. August, deren tragische Folgen auch vom Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und in den Berichten der Vertreter der OSZE-Mission festgehalten wurden.
„In der Nacht vom 7. auf den 8. August wurde in der Folge eines Beschusses der friedlichen Ortschaft Donezkij der Kindergarten Nr. 2 beschädigt, durch Geschosssplitter wurde das Fensterglas herausgeschlagen, das Dach wurde beschädigt und die Stromleitungen, die auf das Gebiet der Einrichtung führen, wurden zerstört. Dadurch blieb auch ein großer Teil der Ortschaft ohne Strom“, erinnerte er.
„In der Nacht vom 8. auf den 9. August wurde um 4:30 ein Wohngebiet der Ortschaft Stachanow, ebenfalls durch ukrainische Straftruppen, mit Artillerie des Kalibers 152mm beschossen, insgesamt wurden 12 Geschosse abgeschossen. In der Folge dieses Beschusses wurde ein Wohnhaus  zerstört, in den Nachbarhäusern wurden die Fensterschreiben herausgeschlagen und die Dächer teilweise zerstört“, fuhr der Oberst fort.
„Diese erschreckenden Fakten geschahen trotz der Reise des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug, der uns in der letzten Woche besuchte. Und obwohl seine Reise weniger produktiv war als erwartet, rechnen wir damit, dass solche Besuche regelmäßig erfolgen werden und er die in der Republik entstandene Situation bewerten und die Aufmerksamkeit auf das Leiden der friedlichen Einwohner richten wird, das die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verursachen und das von den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination dokumentiert wird, die ihre Arbeit zur Festhaltung der Folgen der Beschüsse der Kiewer Straftruppen sorgfältig ausführen“, hoffte Anaschtschenko.
„Uns erschüttert einfach der Zynismus, die Prinzipienlosigkeit der ukrainischen Seite. Die Mitarbeiter der OSZE-Mission, die die Explosionsorte untersucht haben, haben die Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unter Anwendung von 152mm-Artillerie bestätigt, aber trotzdem lügen die offiziellen Vertreter der Kiewer Regierung gewissenlos weiter“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.
„Zur Durchführung von Terrorakten gegen zivile Einwohner und Diversion gegen zivile Objekte ist im Gebiet von Wesjolaja Gora eine Diversions- und Erkundungsgruppe der ukrainischen Streitkräfte mit acht Personen eingetroffen, genauso eine Abteilung der ukrainischen Streitkräfte ist mit Panzertechnik im Gebiet von Sisoje eingetroffen“, teilte Anaschtschenko mit.
Er schloss nicht aus, dass diese an Diversions- und Terrorakten auf Infrastrukturobjekte und gegen die friedliche Bevölkerung beteiligt sind mit dem Ziel, die Vorbereitung zu Wahlen im Donbass zum Scheitern zu bringen.
„Wir werden den Terror der ukrainischen Verbrecher im Lugansker Land nicht zulassen. Alle Versuche der ukrainischen Regierung, die Lage in unserem Land zu destabilisieren, werden mit einer Tragödie für die westlichen Marionetten enden. Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen genau ein, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite ist sie bereit, entschieden zu handeln“, versicherte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzten weiterhin die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs schwerer Waffen und nutzen das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration von militärischem Potential ihrer Abteilungen in der Zone der sogenannten „ATO““, sagte Anaschtschenko.
„Diese Verletzungen werden täglich von den OSZE-Beobachtern in ihren Berichten festgehalten“, fügte der Oberst hinzu.
„Im Gebiet von Solotoje wurden entdeckt: vier Antipanzerraketenkomplexe 9K111 „Fagot“, 120mm, ein Abwehrraketenkomplex SA-13 „Strela-10“, 120mm, ein Abwehrraketenkomplex 9K33 „Osa“, 120mm, drei Abwehrgeschütze 3U-23; drei Panzertransporter im Gebiet von Popasnaja, ein Panzertransporter bRDJ-2 in der Nähe von Nowoswanowka, vier Einheiten Panzertechnik und ein Abwehrgeschütz 3U-23 auf einem Militärlastwagen nicht von von Stschastje“, teilte der Oberst mit.
„Unsere Aufklärung hat ihrerseits festgestellt:
Richtung Staniza-Luganskaja
– im Gebiet von Kondraschewskaja, 4,5 km von der Kontaktlinie, eine 122mm-Haubitzen-Batterie D-30;

– im Gebiet von Nishnaja Olchowaja, 24km von der Kontaktlinie, gut ausgerüstete und getarnte Postionen von 12 Mehrfachraketenwerfern „Grad“;
– im Gebiet von Bolotennoje, 2km von der Kontaktlinie, die Ankunft von 6 T-64-Panzern aus dem Bestand der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte;
– im Gebiet von Sisoje, 10 T-64-Panzer und vier Haubitzen D-30;
– im Gebiet von Olchowoja, 10 km von der Kontaktlinie, die Ankunft einer Kolonne mit sieben Einheiten Panzertechnik;
Richtung Popasnaja
– im Gebiet eines Friedhofs von Solotoje eine erhebliche Ansammlung von Militärtechnik des 9. Panzergrenadierbataillons der 59. Brigade;

– im Gebiet von Drushba ausgerüsteten Feuerpositionen einer Haubitzen-Batterie der 59. Brigade. Von genau diesen Positionen beschießen die ukrainischen Straftruppen mit Artilleriesystemen des Kalibers 152mm das Territorium der Republik;
– im Gebiet von Nowoswanowka, 5 km von der Kontaktlinie, die Ankunft von vier &-64-Panzer, drei Einheiten Panzertechnik und ein Ural-Fahrzeug mit Munition“, fügte der Oberst hinzu.
„In der gesamten Zeit des brüchigen Waffenstillstands hat die Regierung der Ukraine keine Schritte zur Regelung des Konflikts unternommen, keinen Punkt der Minsker Vereinbarungen erfüllt und bei all dem weiterhin friedliche Einwohner des Donbass ermordet. Alle haben diesen Krieg schon lange satt, an dem nur die oligarchischen Marionettenherrscher aus Kiew interessiert sind. Ursache allen Elends im Land ist genau diese käufliche Regierung“, erklärte Anaschtschenko.
Anaschtschenko unterstrich, dass die „militärisch-terroristische Führung der Ukraine“ wie zuvor die militärische Variante der Lösung des Konflikts im Südosten des Landes in Betracht zieht, die sie braucht, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung von den sich häufenden sozialen und ökonomischen Problemen im Staat abzulenken.
„Die Konzentration von Minsk verbotener Waffen sowie die Durchführung von Diversionen und Terrorakten auf dem Territorium der Republik zeigen das wahre Wesen der verbrecherischen Regierung in der Ukraine, die bereit ist, nicht nur die Einwohner des Donbass zu ermorden, sondern auch das gesamte ukrainische Volk zu vernichten, es wirtschaftlich zu berauben, es mit untragbaren Zahlungen zu ersticken“, sagte der Oberst.
„Wir rufen das ukrainische Volk und die Soldaten auf, alle Anstrengungen einzubringen, um in diesem Jahr nicht den zweiten Jahrestag der vollständigen Abhängigkeit der Ukraine von Oligarchen und westlichen Herren zu begehen. Nur eure Entschiedenheit ist in der Lage, den Krieg zu stoppen und das Land von den wirklichen Verrätern zu befreien, die die Ukraine schon in den völligen Niedergang geführt haben“, rief der Vertreter des Volksmiliz der Republik auf.

 

Ukrinform.ua: Die russischen Militärs bereiten eine neue Provokation in der Ostukraine vor, erklärte am Freitag der Sprecher des Präsidialamtes für die Antiterror-Operation Olexandr Motusjanyk.
Sie planen nach Worten von Motusjanyk, eine Stellung in Anwesenheit der Journalisten des russischen TV-Senders „Life News“ in die Luft zu sprengen. Damit wollten die Organisatoren der Provokation die ukrainische Armee der Verletzung des Minsker Abkommens beschuldigen und den Einsatz von schweren Artilleriegeschützen durch die Armee beweisen. 

 

De.sputniknews.com: Polen verweigert JV-Gründung für Nord Stream-2 – „Rote Ampel für das Projekt“
Die Entscheidung der Partner des Projekts Nord Stream-2, ihren Antrag zur Gründung eines Joint Ventures zum Bau der Pipeline zurückzuziehen, „schaltet die Ampel auf Rot“. Das erklärte der Präsident des polnischen Kartellamtes UOKiK, Marek Niechciał, Medienberichten vom Samstag zufolge.
„Die Rücknahme des Antrags bedeutet, dass sechs juristische Personen nicht in der Lage sein werden, ein Gemeinschaftsunternehmen zum Bau der Leitung zu gründen“, sagte der Behördenchef.
Zuvor hatte UOKiK den Antrag der Gesellschafter Gazprom, Engie, OMV, Shell, Uniper und Wintershall abgelehnt, die Gründung eines Joint Ventures zur Realisierung des Projekts zu genehmigen. Seine Entscheidung begründete Polen damit, dass die neue Pipeline die Konkurrenz auf dem Gasmarkt in Europa beeinträchtigen wird.
Der Deal musste vom polnischen Kartellamt unter die Lupe genommen werden, weil jeder der Antragsteller einen beachtlichen Teil des polnischen Marktes kontrolliert. Die betroffenen Unternehmen verfassten bereits eine gemeinsame Antwort auf den Beschluss des UOKiK.
In einer am Freitag abgegebenen gemeinsamen Erklärung der sechs Unternehmen heißt es, dass jeder Antragsteller nun selbstständig nach Möglichkeiten suchen wird, seinen Beitrag zum Projekt zu leisten. „Die Entscheidung des polnischen Kartellamtes wird sich nicht auf den Bau der Pipeline auswirken. Die Arbeiten werden fortgesetzt“, hieß es in dem Papier.
Die geplante Leitung soll in Umgehung von Territorium und Territorialgewässer Polens auf dem Grund der Ostsee direkt von Russland nach Deutschland verlegt werden. Experten gehen davon aus, dass der Gazprom-Konzern und seine europäischen Partner die Versuche als zu kostspielig aufgegeben haben, eine Vereinbarung mit Polen zu treffen. Zudem sollten bei den Verhandlungen über Nord Stream-2 auch die geplanten Projekte South Stream und Turkish Stream mit berücksichtigt werden. Die Konkurrenz zwischen ihnen werde dazu beitragen, wenigstens eines der Projekte durchzusetzen, hieß es.

 

De.sputniknews.com: Der Ausschluss der russischen Behindertensportler von den Olympischen Spielen in Rio ist genauso anstößig wie unfair und zeigt der ganzen Welt die Einstellung der internationalen Sportorganisationen gegenüber Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten, schreibt die Kommentatorin der Zeitung „Independent“, Mary Dejevsky.
Ihr zufolge hatte die Politik noch vor dem Beginn der Paralympischen Spiele die Oberhand über den Sport gewonnen, als das Internationale Paralympische Komitee (IPC) am 8. August die gesamte Auswahl Russlands von den Spielen in Rio ausschloss.
Die Kommentatorin bezeichnet die Paralympics-Sperre für russische Athleten als „empörend, unlogisch, unfair und höchst kurzsichtig“. Von ihrem Standpunkt aus wäre selbst ein teilweises Startverbot für die Behindertensportler eine „allzu harte“ Strafe.
Mit dem Verbot der Teilnahme an den Paralympics werden die russischen Sportler laut Dejevsky nur dafür bestraft, dass sie an einem „unvollkommenen Sportsystem“ beteiligt sind.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) beschuldigt Russland eines angeblichen staatlichen Doping-Programms. Es seien jedoch keine objektiven Beweise für die Schuld der Sportler angeführt worden, und die meisten russischen Athleten seien zur Teilnahme an Olympia 2016 zugelassen worden, so die Kommentatorin.
Nach ihrer Meinung bedeutet das vom IPC erlassene Verbot, dass die Behindertensportler aus Russland viel strenger bestraft worden sind als ihre körperlich gesunden Kollegen in der Auswahlmannschaft.
„Ist das etwa Gleichberechtigung? (…) Welche Botschaft über die Rechte und Möglichkeiten der Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten hat nun der Weltsport an Russland geschickt?“, fragt die Verfasserin rhetorisch.
Wenn das selektive Teilnahme-Verbot für die russischen Paralympioniken weiter in Kraft bleiben sollte, werde dies dafür sprechen, dass sie weniger geschätzt werden als ihre gesunden Kollegen und dass die von Russland erzielten Fortschritte im Bereich der Behindertenrechte nicht von Bedeutung seien, resümiert Dejevsky.

 

De.sputniknews.com: Dem japanischen Premier Shinzo Abe zufolge möchte er sich mit dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, in seiner Heimatpräfektur Yamaguchi treffen. Dies sagte Abe bei einem Treffen mit der Leitung der Wahlkommission von Yamaguchi.
„Ich möchte Präsident Putin gerne zu einem Besuch einladen“, so Abe.
Die Präfektur Yamaguchi liegt im südwestlichen Teil der größten Insel Japans, Honshu.
Wie zuvor berichtet wurde, wird Wladimir Putin beim Östlichen Wirtschaftsforum in Wladiwostok ein bilaterales Treffen mit Shinzo Abe abhalten.

 

Ukrinform.ua: Wegen drohender Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern des „Marsches der Gleichheit“ und Gegendemonstranten in Odessa hat die Polizei die LGBT-Aktivisten evakuiert. Sie wurden mit Bussen an einen  sicheren Ort gebracht.
Etwa 20 junge Männer versuchten, die Demonstranten zu attackieren. Sie beleidigten auch Demonstranten und Polizisten. Die Polizei ging mit Gummiknüppeln gegen die Gegendemonstranten vor. Etwa 15 von ihnen wurden in eine Polizeiwache gebracht.

Rusvesna.su: Nach der Veröffentlichung des schockierenden Berichtes der „ATO“- Unterstützerin Lilija Bolbat („ukrainische Lilie“) über die Gräueltaten, die in der so genannten „ATO-Zone“ durch ukrainische Soldaten begangen werden, durch rusvesna.su war sie gezwungen, nicht nur ihren Facebook-Account zu schließen, sondern auch mitten in der Nacht Hals über Kopf mit ihren Kindern aus Mariupol zu fliehen.
Lilija drohte die Ermordung durch ihre eigenen Leute.
Außerdem zeigte der berüchtigte Abenteurer und Beschützer der „kämpfenden Pädophilen“ der Einheit „Tornado“ Semen Sementschenko (Grischin) sie bei der Staatanwaltschaft an…
Wir erinnern daran, dass der Prozess gegen „Tornado“ den Beginn der Offenlegung zahlreicher unschöner Fakten darstellte, die vom Völkermord an Zivilisten im Donbass zeugen, eben durch diese Teilnehmer der „ATO“.

 

Timer-odessa.net: Einwohner Odessas drehten ironischen Videofilm „Straßenschilder“ über die Tätigkeit des „Teams der Reformatoren“, die im Auftrag des Gouverneurs von Odessa Michail Saakaschwili unterwegs sind und die Dekommunisierung durchführen.

 

 

Abends:

 

 

Dnr-news.com: Die ukrainische Armee beschießt den Stadtrand von Gorlowka, sagte der amtierende Bürgermeister Iwan Prichodko gegenüber Journalisten.
„ Im Moment werden Saizewo und das Gebiet des Dorfes „6/7“ beschossen, die ukrainische Armee verwendet Minen- und Granatwerfer“, erklärte er.

 

De.sputniknews.com: Mindestens fünf Menschen sind am Samstag bei einer von den Behörden nicht erlaubten Parade von Schwulen und Lesben im Schwarzmeerhafen Odessa festgenommen worden. Das teilte ein Sprecher der ukrainischen Polizei Journalisten mit.
Die Festgenommenen, die sich aggressiv verhielten, hätten zuvor versucht, Zusammenstöße zu provozieren. Ansonsten habe die Aktion mit etwa 50 Teilnehmern friedlich verlaufen, hieß es. Die Parade wurde von rund 700 Sicherheitskräften bewacht.
Der US-Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, begrüßte die friedliche Parade. „Ich gratuliere den Teilnehmern. Das ist ein guter erster Schritt. Das ist ein Beweis dafür, dass sich die Ukraine ändert“, schrieb der US-Diplomat im Kurznachrichtendienst Twitter.

 

 

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 13.08.2016

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