Presseschau vom 12.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Insgesamt wurden auf das Territorium der DVR 171 Mörser- und Artilleriegranaten abgeschossen. Darunter sind 129 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm, 29 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm und drei Panzergeschosse“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Gemäß ihren Angaben wurden Trudowskije am westlichen Rand von Donezk, die Umgebung des Isotow-Bergwerks im Norden von Gorlowka, das Dorf Sosnowskije im Telmanowo-Bezirk, Jasinowataja und sowie die Dörfer Jasnoje und Styla am Rand von Dokutschajewsk beschossen. Außerdem beschoss der Gegner die südlichen Dörfer der Republik: Nowaja Tawrija, Leninskoje, Sachanka und Kominternowo.
„Im Verlauf des nächtlichen Beschusses des Petrowskij-Bezirks starb in der Petrowskij-Straße 296a ein Mann, Geburtsjahr 1938“, informierte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR.
„Am 12 August um 1:40 Uhr wurden im Petrowskij-Bezirk von Donezk in Folge eines Artilleriebeschusses Gasleitungen beschädigt“, teilte der staatliche Konzern „Donbassgas“ mit. „In der Siedlung Trudowskije wurden durch Splitter explodierender Geschosse Verteilungsgasleitungen des Durchmessers 133mm auf der Mark-Osernyj- und der Letschikow-Straße beschädigt. Auf der Letschikow-Straße erfolgte eine bedeutende Beschädigung und das Gas geriet in Brand“.
Die beschädigten Abschnitte der Gasleitungen konnten lokalisiert werden, ohne das Gas bei den Verbrauchern abzustellen. Die Reparaturbrigaden haben schon mit der Beseitigung der Folgen des Beschusses begonnen.
„Im Petrowskij-Bezirk wurden zwei private Häuser auf der Leutnant-Nikolenko-Straße und die Fassade einer Schule beschädigt. Auf der Schestakow-Straße wurden Stromleitungen beschädigt, 20 Häuser sind jetzt ohne Strom“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
Er fügte hinzu, dass die Reparaturbrigaden bereits mit der Reparatur der Stromversorgung begonnen haben. Es ist geplant, die Arbeiten bis zum Ende der ersten Tageshälfte abzuschließen.
„Als Folge von Beschüssen wurden Beschädigungen in der Siedlung Jasnoje in Dokutschajewsk festgestellt, Beschädigungen der Verglasung auf der Pobeda-Straße 15,14 und der Walow-Straße 10. Im Nowoasowskij-Bezirk brannte ein Haus vollständig ab. Im Petrowskij-Bezirk von Donezk, Leutnant-Nikolajenko-Straße 10 und 8 wurden die Fassaden von Gebäuden beschädigt“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Es wurde auch bestätigt, dass im Westen von Donezk Arbeiten zur Reparatur von durch Beschuss beschädigten Gas- und Stromleitungen durchgeführt werden.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der LVR mit.
Aus Richtung Lopaskino wurde mit 120mm-Mörsern das Gebiet von Dolgoje beschossen.
Mit Mörsern des Kalibers 82mm wurde auf das Gebiet von Sokolniki aus Richtung Krymskoje geschossen.
Ebenfalls mit 82mm-Mörsern wurde aus Richtung Staniza Luganskaja das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor beschossen.
Aus Richtung Luganskoje wurden Kalinowka und Losowoje mit Mörsern des Kalibers 120mm, Granatwerfern und Panzertechnik beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurden zweimal aus Richtung Alexandrowka mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Wpered.su: Am 9. August wurden in das Kinderheim in Charzysk Lebensmittel gebracht. Der Kauf und die Lieferung von Gemüse und Erdbeeren wurden von der KP der DVR organisiert.
Die KP der DVR und die Verwaltung des Kinderheims danken den Bürgern der RF, die an der Hilfsaktion teilgenommen haben.
Die Kommunisten rufen alle nicht gleichgültigen Einwohner der Republik auf, den Kindern zu helfen, die nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kleidung und Schuhe brauchen. Zu allen organisatorischen Fragen wenden Sie sich an die Redaktion unserer Seite.

http://wpered.su/2016/08/12/kommunisty-xarcyzska-peredali-produkty-pitaniya-v-detskij-priyut/

 

Dan-news.info: Das Territorium der Donezker Filterstation wurde seit 2014 mehr als 300-mal von ukrainischen Truppen beschossen. Dies teilte heute der Generaldirektor des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ mit.
„Von 2014 bis heute wurden auf dem Territorium der Donezker Filteranalge mehr als 300 Treffer festgestellt. Darunter etwa 50 auf die Gebäude“, sagte er.
Wir erinnern daran, dass die Donezker Filterstation das letzte Mal am 3. August von den ukrainischen Streitkräften beschossen wurde, das Unternehmen wurde dabei vom Strom abgeschnitten.
Die Donezker Filteranlage versorgt Ortschaften auf beiden Seiten der Abgrenzungslinie mit Wasser. Dies sind vor allem Donezk und Jasinowataja, Wasiljewka und Spartak, die sich unter Kontrolle der DVR befinden sowie Awdejewka, Krasnogorowka, Werchnetorezkoje, die derzeit von den ukrainischen Truppen besetzt sind. Zurzeit befinden sich auf dem Gebiet der Station der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug sowie Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR und der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination zu einer Inspektion.

 

Dan-news.info: „Die ukrainische Seite hat vor etwa 15 Minuten einen Beschuss mit lenkbaren Antipanzerraketen auf Trudowskije begonnen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Es wird vom Gebiet des besetzten Marjinka aus geschossen“.
Die Quelle informierte, dass alle Angaben über den Beschuss operativ der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination übergeben werden, damit sie die ukrainischen Vertreter im Zentrum informiert und von diesen sofort Maßnahmen zur Reaktion erfolgen.
In der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks liegen im Moment noch keine Informationen über den Beschuss vor.

 

Nachmittags:

 

Av-zhakharchenko.su Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko
Frage: Kommentieren Sie bitte die Erklärung Poroschenkos über die Gefechtsbereitschaft der ukrainischen Streitkräfte.
A. W. Sachartschenko: Ich möchte nicht nur diese Erklärung kommentieren. Ich gehe ein wenig zurück und erinnere an diesen Unsinn, der bezüglich des Vorfalls auf der Krim erklärt wurde. Richten Sie die Aufmerksamkeit auf die folgenden Fakten. Zuerst erklärt Poroschenko, dass überhaupt nichts war. Das heißt, es gab überhaupt keinerlei Durchbrüche und Versuche terroristischer Akte. Dann erklärt Turtschinow, dass all dies eine Provokation ist und Russland sich selbst beschossen hat. Und die nächste Erklärung war die, dass zwischen Grenzschützern und Streitkräften der RF ein Gefecht stattfand, in dem beide Seiten Verluste hatten. Da gibt es schon nichts mehr zu kommentieren. Die Ukraine hat sich so in ihren Einschätzungen und Kommentaren verheddert, dass hier schon eine Diagnose gestellt werden müsste. Es sind ernsthafte Ärzte nötig.
Zum Versetzen der ukrainischen Streitkräfte in Gefechtsbereitschaft. Wenden Sie die Aufmerksamkeit auf die Erklärung von Wladimir Wladimirowitsch Putin. Er sagte, dass die Ukraine ein Klient ist und mit Klienten wird er nicht reden. Die Gespräche werden mit den Herren sein. Der Herr sind die USA. Aber wahrscheinlich haben die USA vom Versuch auf die Krim durchzubrechen von Putin erfahren. Das heißt, die Ukraine gerät völlig außer Kontrolle. Um die Situation unter Kontrolle zu halten, musste Poroschenko die Abteilungen in volle Gefechtsbereitschaft versetzen.
Was haben wir davon zu erwarten? Erstens, die Strafbataillone und die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte können den Befehl wörtlich verstehen und jederzeit hier mit Provokationen beginnen. Deshalb sind wir verpflichtet bereit zu sein. Obwohl unsere Abteilungen auch so fast die ganze Zeit in vollständiger Gefechtsbereitschaft sind. Es wurde eine Reihe von Maßnahmen zur Verstärkung der Sicherheit ergriffen, so eine Urlaubssperre bzw. ein Rückruf aus dem Urlaub für die Minister. Das heißt wir sind bereit. Wir warten.
Frage: Seit der Vereinigung mit der Krim sind 2,5 Jahre vergangen. Warum ist die Ukraine erst jetzt aktiv geworden?
A. W. Sachartschenko: Der Grad an Hass, der jetzt in der Ukraine in Bezug auf Russland und in Bezug auf uns kultiviert ist, hat wahrscheinlich einen Höhepunkt erreicht. Später wird das wieder abfallen. Die Ukraine befindet sich in dem Zustand, wo im Bewusstsein der Menschen noch Hass geblieben ist, aber schon ein Verständnis für das Geschehen kommt und ein Verständnis dafür, dass derzeit alles, was die Regierung der Ukraine sagt, eine absolute Lüge ist. Deshalb haben sich solche Bedingungen herausgebildet, dass die Ukraine entschieden hat die Zähne zu zeigen. Und es ist möglich, dass ein Befehl aus den USA kam, die ihnen erlaubt haben, dies zu tun. Sie meinen bis jetzt, dass alle Einwohner der Republik beim Referendum unter Maschinengewehrläufen abgestimmt haben. Es sind schon 2,5 Jahre vergangen und sie denken immer noch so. Ich bin sicher, dass all diese Unterschriften, die wir gesammelt haben und an die UNO übergeben, von der Ukraine auch als unter Maschinengewehrläufen gesammelt erklärt werden. Das ist eine Paranoia.

Frage: Wie weit ist Donezk auf den Krieg vorbereitet, in welchem Zustand sind die Schutzräume, welcher Aufmerksamkeit wird der Zivilverteidigung gewidmet?
A. W. Sachartschenko: Derzeit laufen schon seit drei Tagen die Kontrollen aller Schutzräume. Das Bereitmachen der Schutzräume, die aus diesen oder jenen Gründen aufgegeben wurden. Die Schutzräume sind jetzt etwa zu 70% bereit. Donezk ist eine Stadt mit vielen Einwohnern und die existierenden Schutzräume können physisch nicht alle Einwohner aufnehmen. Deshalb wurde die Entscheidung getroffen, Keller von Wohnhäusern und Verwaltungsgebäuden als Schutzräume auszurüsten – bis zum Ende dieser Woche werden etwa 150 -170 zusätzliche Schutzräume bereit gemacht werden.
Frage: Die Frage betrifft den Erhalt von Pässen für Bürger anderer Staaten. Soldaten und Mitarbeiter der militärischen Strukturen haben die Möglichkeit einen Antrag auf Staatsbürgerschaft und einen DVR-Pass zu stellen. Aber Freiwillige und Mitarbeiter ziviler Einrichtungen haben bisher keine solche Möglichkeit. Wird ein Gesetz vorbereitet, dass die Möglichkeit für diese Menschen vorsieht, die Staatsbürgerschaft zu erhalten?
A. W. Sachartschenko: Ich verspreche, dass Sie als Journalist, der diese Frage gestellt hat, als erster einen Pass erhalten. Aber zum Wesen der Frage – jetzt wird eine Regelung ausgearbeitet, in der alle Bedingungen zum Erhalt der Staatsbürgerschaft festgelegt werden und vorläufige Regelungen für ausländische Bürger. Ich will anmerken, dass Russland, die Russische Welt und wir als ein Teil dieser Welt multinational sind. Deshalb ziehen wir in keiner Weise eine Nation einer anderen vor. Einen Pass können alle erhalten. Das Wichtigste ist, uns und den Einwohnern des Donbass die Bedeutsamkeit und Nützlichkeit zu zeigen. Das ist das wichtigste Kriterium. Und umso mehr sind wir froh über Menschen, die in unserem Land kämpfen und mit der Waffe in der Hand unsere Ideale und unsere Freiheit verteidigen. Dies sind Waffenbrüder, Blutsbrüder und ich denke, dass sie Bürger der Donezker Volksrepublik sein können, wenn sie das wollen.

Frage: Wie wahrscheinlich ist es, dass die ukrainische Armee zum Angriff übergeht und aus welcher Richtung erwarten Sie ihn?
A. W. Sachartschenko: Diese Frage hat den Stempel „Absolut geheim“. Ja wir erwarten Angriffe der ukrainischen Abteilungen und Freiwilligenbataillone. Es werden drei Richtungen für die Schläge in Betracht gezogen, aber derzeit gibt es keine genauen Informationen, woher genau und wann genau sie zuschlagen werden. Deshalb muss man sich auf alle Richtungen vorbereiten und die allgemeine Gefechtsbereitschaft aller Abteilungen anheben. Dies haben wir schon getan.
Frage: Die letzte Erklärung Sawtschenkos an den Präsidenten bezüglich der Befreiung von Gefangenen, bezüglich der friedlichen Regelung des Konflikts. Auf sie findet eine Jagd statt, können Sie ihr politisches Asyl anbieten?
A. W. Sachartschenko:  Wie können wir einer Heldin der Ukraine politisches Asyl anbieten? Hier vor Ihnen sitzt ein Mensch, der mit der goldenen Medaille eines Helden der Donezker Volksrepublik ausgezeichnet wurde. Können Sie sich daneben eine Heldin der Ukraine vorstellen? Ist das überhaupt theoretisch möglich? Politisches Asyl werden wir ihr ganz sicher nicht anbieten.
Die Erklärungen, die Nadeshda Sawtschenko abgibt, basieren auf den gewöhnlichen Menschenrechten. Sie sagt die Dinge, über die die Ukraine zu Beginn von „Minsk“ hätte reden sollen. Und sie wirft die Fragen auf, die die Ukraine nicht beachten will und ignoriert. Das ist unter anderem der Gefangenenaustausch. Menschliches Leid hat keine Grenzen und keine Nationalität. Schon gar nicht das Leid einer Mutter, die ihren Sohn nicht zurück bekommt. Deshalb sind hier normale menschliche Gefühle. Und darüber in Kiew zu sprechen, im Herd des Nazismus und des Faschismus, für die Ukraine ist das eine großes Zeichen. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Menschen beginnen ihre Meinung zu ändern. Und als Sprachrohr dieser Meinung tritt auf einmal Sawtschenko auf. Soll sie sich in acht nehmen und der Ukraine die Wahrheit sagen. Sie ist in der Lage, die Situation in der Ukraine selbständig zu ändern und ich denke, ihr politisches Asyl zu gewähren ist keine Notwendigkeit. Die Ukraine befindet sich an der Schwelle des Umsturzes, entweder politisch oder militärisch. Und es ist nicht gesagt, dass bessere Personen kommen werden als die, die sich jetzt an der Regierung befinden. Sawtschenko ist fähig das zu ändern.
Frage: Bildungsreform in der Ukraine und in der DVR
A. W. Sachartschenko: Wie die Praxis gezeigt hat und nach dem Wissen zu urteilen, das ich selbst in der Schule erhalten habe, war das sowjetische Bildungssystem das Beste. Ich und meine Kollegen möchten sehr, dass unsere Kinder die beste Bildung erhalten, deshalb wurde eine ganze Reihe von Maßnahmen ausgearbeitet, die auf die Änderung des Bildungssystems und seine Annäherung an die Standards der sowjetischen Schule ausgerichtet sind. Schon in nächster Zeit werden zwei Reformen erfolgen: Vorschul- und Schulbildung, bei ihrer Erarbeitung wird die Erfahrung der Sowjetunion genutzt werden.
Frage: Und werden sich die Geschichtsbücher ändern? In der Ukraine sind neue Schulbücher herausgekommen mit gelinde gesagt widersprüchlichen Fakten.
A. W. Sachartschenko:  Ich habe gestern ein in der Ukraine erschienenes Schulbuch gesehen, in dem erzählt wird, wie die Ukrainer gegen die Russen, gegen die Sowjetunion gekämpft haben. Ich kann eines sagen, wenn die Lehrer und Eltern wollen, dass Kinder normal aufwachsen, dann dürfen die Kinder nach diesem Schulbuch nicht unterrichtet werden. Wenn die Ukraine zu einem normalen Zustand zurückkehrt, sind wir bereit, bei der Bereitstellung qualitativ hochwertiger Schulbücher zu helfen. Und eine Rückkehr zu einem normalen Zustand wird früher oder später erfolgen, das ist ein historischer Prozess. Deshalb sollen die Lehrer, die bereit sind Kinder nach diesen Lehrbüchern zu unterrichten, nachdenken, wie sie ihnen dann in die Augen sehen werden.
Frage: Filaret (Patriarch der ukrainisch-orthodoxen Kirche, Anm. d. Übers.) hat erklärt, dass der Krieg die Ukraine stärker und besser macht, wie kommentieren Sie das?
A. W. Sachartschenko: Ich würde ihm vorschlagen, die Soutane auszuziehen und in die ATO zu ziehen, damit er stärker und besser wird als jetzt. Wir können ihm zeigen, was Stärke ist und was Krieg ist. Überhaupt ist das orthodoxe Christentum die friedlichste und gütigste Religion in der Welt. Das wichtigste Gebot heißt: „Töte nicht“. Und wenn ein Priester zum Gegenteil aufruft, auch noch ein Patriarch, so ist das äußerster Zynismus. Stellen sie sich nur das Niveau der seelischen Gewalt gegenüber dem Volk der Ukraine vor! Dies ist eine Diagnose für die ganze Gesellschaft. In einer solchen Situation muss man sich schon an Spezialisten wenden, die diese Menschen zurück auf den Boden bringen können. Sie haben sich von der Wirklichkeit, von der Erde, der Menschlichkeit und der Moral getrennt. Das ist erschreckend.

Ich will die Worte dieses Spalters nicht kommentieren. Filaret, der die einheitliche orthodoxe Kirche spaltet, hat nicht einmal das Recht auf eine Meinung.
Frage: Wird im Fall einer Verschärfung der Kämpfe eine Evakuierung aus besonders gefährlichen Gebieten erfolgen? Ist die Republik dazu bereit?
A. W. Sachartschenko: Diese Maßnahmen werden in Betracht gezogen, aber wie die Praxis zeigt, beginnt ein Krieg immer unerwartet. Wenn wir wüssten, dass die Verschärfung morgen sein wird, so hätten wir heute schon begonnen, die Menschen zu evakuieren. Die Entscheidung wird entsprechend der operativen Lage getroffen werden. Ein Evakuierungsplan für die Bevölkerung aus den frontnahen Gebieten existiert schon, wir haben das 2014-2015 durchgemacht. Wir haben große Erfahrung, deshalb bin ich sicher, dass alles ohne Panik und entsprechend allen Normen ablaufen wird.

 

De.sputniknews.com: Kontakte am Gefrierpunkt: Moskau und Kiew verstärken Sicherheit nach Vorfall auf Krim.
Nach dem FSB-Bericht über die Zerschlagung einer ukrainischen Einheit auf der Krim und nach drastischen Worten von Präsident Wladimir Putin, der den ukrainischen Behörden die Vorbereitung von Terroranschlägen auf der Halbinsel vorwarf, tauschen die Seiten weiter säbelrasselnde Erklärungen aus, schreibt die Zeitung „Wedomosti“ am Freitag.
Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko befahl, die ukrainischen Truppen an der Grenze zur Krim und im Donezbecken in erhöhte Einsatzbereitschaft zu versetzen. Zudem rief er die ukrainischen Bürger dazu auf, nicht auf die Krim zu reisen. Weiter äußerte er den Wunsch, die Situation mit den Staatschefs der USA, der EU, Frankreichs und Deutschlands zu besprechen, und beauftragte das Außenministerium, ein Telefongespräch mit Wladimir Putin zu vereinbaren.
Der ukrainische Aufklärungschef Valeri Kondratjuk legte derweil eine neue Version des Vorfalls vor – ihm zufolge sind die Opfer auf russischer Seite die Folge eines Schusswechsels zwischen FSB-Grenzern und russischen Soldaten.
Die Situation auf der Krim stand im Mittelpunkt der Sitzung des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats. Es seien angesichts der Vereitelung eines Terroranschlags auf der Halbinsel zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Einwohner und lebenswichtiger Infrastrukturobjekte besprochen worden. Es seien ausführlich Szenarios von Maßnahmen zur Antiterrorsicherheit an den Landgrenzen, in Gewässern und im Luftraum der Krim erörtert worden, hieß es auf der Kreml-Webseite.
Donnerstagabend veröffentlichte das russische Außenministerium eine Mitteilung, in der es heißt, falls Poroschenko an der Beschlussfassung von Terroranschlägen auf der Krim beteiligt gewesen sein sollte, „beansprucht er die Rolle des Zerstörers des Friedensprozesses. Falls diese Beschlüsse aber ohne seine Beteiligung gefasst wurden, ist das umso schlimmer.“ Zudem wurde hervorgehoben, dass der Tod von zwei russischen Soldaten keineswegs ohne Folgen bleiben werde. „Wir rufen unsere Partner abermals dazu auf, die Behörden in Kiew unter Druck zu setzen und sie vor gefährlichen Schritten zu warnen, die äußerst negative Folgen haben könnten“, hieß es im Außenamt in Moskau…
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Dnr-online.ru: Über die Realisierung eines staatlichen Programms zur Organisation von Arbeiten befristeten Charakters berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR die Arbeits- und Sozialministerin der DVR Larisa Tolstykina.
„Das … Programm … wird entsprechend der Verfügung des Ministerrats der DVR vom 29. Mai 2015 … durchgeführt. Hauptziel dieser Arbeiten sind der Wiederaufbau der Wirtschaft und der Infrastruktur der DVR sowie zusätzliche soziale Unterstützung und Absicherung der befristeten Beschäftigung von arbeitsuchenden Personen.
Die Personen, die befristete Arbeitsplätze erhalten, erhalten alle staatlichen sozialen und arbeitsrechtlichen Garantien entsprechend der geltenden Gesetzgebung. Das heißt, sie erhalten Beitragszeiten für die Rentenzahlungen.
Im Jahr 2015 haben sich an solchen Arbeiten 18.000 Menschen beteiligt. Derzeit gibt es 15.500 befristete Arbeitsplätze, es haben sich 17.800 Menschen an den Arbeiten beteiligt. Die Liste der Arbeiten ist recht groß. Vor allem sind es Hilfsarbeiten beim Wiederaufbau von Unternehmen und der Infrastruktur. Dies betrifft etwa 5000 Menschen. Außerdem sind es Arbeiten und Begrünung und Pflege unserer Städte und Bezirke. An solchen Arbeiten nehmen etwa 7000 Menschen teil. Weiter sind es Arbeiten zur Versorgung von Bürgern mit humanitärer Hilfe, Arbeiten zur Unterstützung alter oder behinderter Bürger, Hilfe für Kranke und Verletzt, Arbeiten mit Informations- oder technischem Charakter in Archiven.
Ich möchte bemerken, dass es seit März 2016 speziell Arbeiten für qualifizierte Spezialisten aus Bauberufen gibt. Sie werden beim Wiederaufbau von Wohnraum benötigt. Bei diesen Berufen gibt es einen Zuschlag auf das Arbeitsentgelt“, berichtete Larisa Tolstykina.

 

De.sputniknews.com: In Rio der Janeiro werden russische Sportler immer schlechtgemacht. Im Olympischen Dorf sind nun auch noch russische Flaggen abgerissen worden, wie die elfmalige Weltmeisterin im Synchronschwimmen und Olympiasiegerin von London, Alexandra Pazkewitsch, am Freitag sagte.
„Wir haben hier ein kleines Hotel, in dem nur die russische Delegation wohnt. Wir wohnen im 15. Stock. Dort hatten wir auch unsere Fahnen aufgehängt“, erzählte Pazkewitsch gegenüber der Zeitung Komsomolskaja Prawda.
„Gestern früh haben wir entdeckt, dass die russischen Fahnen abgerissen und verknotet wurden. Stellen Sie sich vor, man hat sie einfach auf den Boden geschmissen“, erzählt die Sportlerin empört.
Der Umgang mit Russen in Rio sei sehr negativ: „Einen solchen Albtraum habe ich in meiner Sportlerkarriere noch nie erlebt. Die russischen Sportler werden in Rio ausgebuht, man weigert sich demonstrativ, unseren Sportlern auf dem Podest zu gratulieren, man kommt nicht, um ihnen die Hände zu drücken“, so Pazkewitsch weiter.
Zuvor war die russische Schwimmerin Julia Jefimowa vor dem Start im Schwimmen-Finale von den Zuschauern ausgebuht worden. Später weigerten sich ihre amerikanischen Gegnerinnen, ihr zum Silber zu gratulieren.

 

Dnr-online.ru: Im Rahmen des Projekts „Heutige Helden der Republik“ haben Mitarbeiter des Informationsministeriums der DVR die Brotfabrik in Jenakiewo besucht und sich mit dem Kollektiv des Unternehmens unterhalten.
„Als die Stadt praktisch von den ukrainischen Streitkräften eingeschlossen war, hat die Leitung der Fabrik die Lieferung von Rohstoffen eingestellt und ist auf die zeitweise okkupierten Territorien gegangen. Von der Stadtverwaltung wurde die Entscheidung getroffen, die Arbeit des Unternehmens wieder aufzunehmen. Nicht gleichgültige Menschen halfen bei der Lieferung von Rohstoffen, es wurde ein Kollektiv zusammengestellt und die Arbeit wieder aufgenommen. Heute arbeiten in dem Unternehmen 272 Menschen“, berichtete Walentin Spiridonow dem Korrespondenten der offiziellen Seite der Republik.
„Sogar während der starken Beschüsse haben wir die Arbeit der Brotfabrik nicht gestoppt. Wir wussten: wenn wir nicht zur Arbeit kommen, werden die Menschen kein Brot haben und das konnten wir nicht zulassen“, fasste die Leiterin des Lagers für fertige Produkte des kommunalen Unternehmens „Jenakiewer Brotfabrik“ Olga Komaniez zusammen.

 

Ukrinform.ua: Turtschinow: Russland verwischte drei Tage lang Spuren der Schießerei von betrunken Soldaten.
Die russische Führung hat sich in ihren Lügen verstrickt. Das erklärte der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Alexandr Turtschinow, in seinem Kommentar am Freitag.
Laut Turtschinow hätten die russischen Sicherheitsbehörden „erst am 10. August laute Behauptungen über Geschehnisse, die nach ihren Worten in der Nacht von 6. bis 7. August stattfanden, gemacht.“ Das sei nur damit zu erklären, dass sie mehr Zeit zur Fälschung der sogenannten „Beweise“ der aggressiven Handlungen der Ukraine brauchten, um die Wahrheit über eine Schießerei zwischen Soldaten zweier Einheiten, die am Wochenende gewöhnlich Alkohol missbrauchen, zu verschleiern. Bei der Schießerei seien nicht nur russische Soldaten sondern auch Zivilisten aus der Krim getötet und verletzt worden.
Turtschinow betonte weiter, um ihre Kriegsverbrechen zu verbergen, hätten die russischen Sicherheitsbehörden begonnen, Unsinn über einen angeblichen Angriff von Elitesoldaten der Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine (GUR) und Durchbruchsversuche zu reden. Er erinnerte daran, dass Russland zuerst über „festgenommene Mitarbeiter der Hauptverwaltung für Aufklärung“ gesprochen habe. In den letzten Erklärungen des russischen Außenministeriums gehe es um zwei Staatsangehörige der Ukraine und Russland, die angeblich „dem ukrainischen Militär Beihilfe leisteten“. Die beiden seien zufällig ausgewählte Menschen, die für die Provokation des FSB (Inlandsgeheimdienst Russlands – Red.) festgenommen worden seien. Unter der Folter des FSB würden sie „jeden Blödsinn“ unterschreiben.
„Es ist ein Glück für die Welt, dass die betrunkenen russischen Soldaten keinen Zugang zu den wichtigeren Waffen hatten, mit den der russische Generalstab die besetzte Krim spickte“, fügte Turtschinow hinzu.

 

Dan-news.info: Ukrainische Truppen haben das Gewerbegebiet bei Jasinowataja und die Donezker Filterstation mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.

 

Dan-news.info: Der Apparat des Volkssowjets der DVR hat einen Plan für die Arbeit des Parlaments im Fall einer Eskalation der Spannungen im Donbass ausgearbeitet. Dies berichtete heute während der Plenarsitzung der Leiter der Delegation der Republik bei den Minsker Verhandlungen, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Die Situation verschärft sich zusehends. Entsprechend müssen auch Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Unser Apparat hat auf Empfehlung des Republikoberhaupts einen Plan von Ersatzorten für die Durchführung von Sitzungen des Volkssowjets, der Fraktionen und Komitees ausgearbeitet. Wir müssen zur jeder Entwicklung bereit sein“, sagte der Sprecher auf der Plenarsitzung.

 

Unian.net: DGU über „Saboteure“ auf der Krim: Das sind ukrainische Patrioten, aber keine Geheimdienstler.
Dies erklärte heute gegenüber UNIAN in einem Briefing der Vertreter der Hauptverwaltung Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums Wadim Skibitskij.
„Sie sind Bürger der Ukraine, Patrioten, aber sie sind keine Mitarbeiter des staatlichen Aufklärungsdienstes der Ukraine“, sagte er.
Wie UNIAN schon berichtete, behauptete der russische FSB am 10. August, dass er die Durchführung von Terroranschlägen auf der besetzten Krim verhindert habe, auf „kritische Infrastrukturen und lebenswichtige Einrichtungen der Halbinsel“, die angeblich durch die Hauptverwaltung Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine vorbereitet worden seien.
Auch meldete der FSB die Beseitigung eines „ukrainischen Agentennetzes“ und die Inhaftierung einer Gruppe von „Saboteuren“. Nach Angaben des russischen Geheimdienstes ist „einer der Organisatoren der verhinderten Terrorakte der 1977 geborene Jewgeni Panow, …, der verhaftet wurde und geständig ist“.
Die ukrainische Polizei eröffnete ein Strafverfahren wegen der Entführung des ukrainischen Staatsbürgers Panow.
Am 11. August nannte das Außenministerium Russlands den Namen eines weiteren unter dem Vorwurf der Vorbereitung von „Terrorakten“ Festgenommenen. Neben Jewgeni Panow wurde auch Andreij Sachteij verhaftet.

 

De.sputniknews.com: Nach Vorfall auf der Krim: Russische Ermittler untersuchen Diversionen aller Art.
Mit den Verbrechen der ukrainischen Einsatzgruppe auf der Krim befassen sich zwei Behörden. Das russische Untersuchungskomitee ermittelt wegen der Umstände des Todes eines FSB-Soldaten und eines Fallschirmjägers. Der FSB sammelt Beweise für die Beteiligung der Festgenommenen an Diversionen auf der Halbinsel, schreibt der „Kommersant“ am Freitag.
Nach „Kommersant“-Angaben wurde gegen die Festgenommen ein Strafverfahren eingeleitet, laut dem sie als Organisatoren bzw. Mitglieder einer illegalen bewaffneten Gruppe gelten. Die Gruppe soll Anschläge mit dem Einsatz von Waffen und Sprengstoff geplant haben.
Der Einwohner des ukrainischen Dorfes Energodar, Jewgeni Panow, tritt bei den Ermittlungen als Verdächtiger auf. Ihm zufolge wurde er zur Teilnahme an Aktionen im Südosten der Ukraine herangezogen. Zunächst wurde er nach Kiew gerufen, wo die Gruppe zur Durchführung von Diversionsakten auf der Krim gebildet worden sei. Dort soll er Anweisungen vom ukrainischen Geheimdienst bekommen haben – er sollte in den größten Städten der Krim Objekte auswählen, wo Bombenanschläge verübt werden könnten.
Der Verdächtige wählte die Chemiefabrik „Titan“ in Armjansk, ein Öllager in Feodossija, die Fährstation in Kertsch, eine Gaspipeline und einen Militärflughafen. Nach der Rückkehr nach Kiew organisierte Panow Waffen- und Sprengstofflieferungen auf die Krim.
Sie sollten von zwei Diversionsgruppen genutzt werden, die illegal vom ukrainischen Territorium auf die Krim gelangten – mit Booten über den Meerbusen von Perekop und den See Sywasch. Panow zufolge sollten die Gruppen die Aktionen umsetzen, wurden allerdings von Mitarbeitern des FSB und des russischen Verteidigungsministeriums gestoppt. Er selbst sollte den Rückzug der Diversionsgruppen sichern. Allerdings tauchten in Armjansk stattdessen Mitarbeiter des FSB auf.
Panow und mehrere weitere Einwohner der Krim wurden am Donnerstag für zwei Monate festgenommen. Unter den Komplizen ist auch Andrej Sachtej, der bis vor kurzem im Gebiet Moskau wohnte.
Laut „Kommersant“-Angaben ist einer der Gründe für die Festnahme der Verdächtigen die Tatsache, dass nicht alle mutmaßlichen Komplizen festgesetzt wurden. Würden sie freigelassen, könnten sie mit den restlichen Komplizen Kontakt aufnehmen und weiterhin kriminelle Taten planen. Somit könne man bislang nicht davon sprechen, dass auf der Krim alle Diversionsgruppen unschädlich gemacht wurden.
Eine weitere Ermittlung läuft wegen des Todes eines FSB-Offiziers und eines Fallschirmjägers bei der Festnahme der Teilnehmer der Diversionsgruppe. Es gibt mehrere Verdächtige.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Es gibt Informationen über die Ankunft eines Güterzugs mit 40 Panzern und anderen Waffen im Lugansker Oblast“, teilte Marotschko mit.
„Die gesamte Technik soll in die Verfügung der Abteilungen in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie übergehen“, unterstrich er.
„In Sisoje und Bolotennoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk in der Zweikilometerzone um die Kontaktlinie wurden zehn T-64-Panzer und vier Haubitzen D-30 entdeckt. Alle Waffen wurden sorgfältig getarnt“, berichtete der Major.
„Außerdem werden von den Kräften der 28. Brigade in diesem Gebiet technische Bauarbeiten zur Ausrüstung von Feuerpositionen mit Zugangssystemen und Unterständen durchgeführt“, fügte er hinzu.
„Nach Angaben unserer Aufklärung ist im 10. Bataillon der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ein ernsthafter Mangel an Munition zu beobachten“, sagte Marotschko.
„Während der Überprüfung der Abteilungen durch eine Kommission der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Schema systematischer Unterschlagung von Munition, hauptsächlich WOG-17 (für automatische Granatwerfer) durch Soldaten des Bataillons festgestellt, die anschließend auf dem schwarzen Markt verkauft werden.
„Bis zum Abschluss der Ermittlungen hat das Kommando der sogenannten „ATO“ die Belieferung der Abteilungen der 59. Brigade mit Munition gestoppt“, unterstrich der Vertreter des Verteidigungsbehörde der Republik.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Beschuss der Positionen der DVR in der Umgebung der Donezker Filterstation begonnen, wo sich jetzt zu einer Inspektion der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug und Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination befinden. Dies berichtet ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens.
Einer der Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR, die sich auch auf dem Territorium der Donezker Filterstation befinden, teilte mit, dass der Gegner wahrscheinlich mit Granatwerfern schießt. Außerdem haben die ukrainischen Truppen den Mörserbeschuss von Trudowskije im Westen der Hauptstadt wieder aufgenommen.

 

Dnrsovet.su: Gemäß der Tagesordnung haben die Abgeordneten des Volkssowjets heute in erster Lesung eine Änderung am Gesetz der DVR „Über spezielle Maßnahmen zur Verteidigung der Interessen der DVR (Sanktionen)“ behandelt, das vom Abgeordneten des Volkssowjets Denis Puschilin vorgelegt wurde.
In seinem Bericht erläuterte der Sprecher des Parlaments das Wesen der Änderungen.
„Die vorgeschlagenen Änderungen erlauben es, die Liste von Personen zu erweitern, deren Aktivität der Staatssicherheit der DVR Schaden zufügt und gegen die spezielle ökonomische Sanktionen ergriffen werden können.
Unter anderem erlauben es die Änderungen, Personen zur Verantwortung zu ziehen, die wirtschaftliche Aktivitäten auf dem Territorium der Republik durchführen und Steuern aus dieser Aktivität in den Haushalt eines Staates zahlen, der gegen die DVR eine Aggression durchführt, sowie Personen, die in der einen oder anderen Weise eine solche Aggression unterstützen“, teilte der Berichterstatter mit.
Weiter sagte Denis Puschilin, dass die Sanktionen, die von dem geltenden Gesetz vorgesehen sind, keine befristeten Charakter haben (Annullierung von Lizenzen, Übergang des Eigentums in Staatseigentum, Erklärung der Ungültigkeit von Verträgen), wodurch es zweckmäßig ist, darauf bei der Nennung der Sanktionen hinzuweisen.
Unter Berücksichtigung der Aktualität des vorgelegten Gesetzesentwurfs sowie der positiven Bewertung des Fachkomitees haben die Abgeordneten den Gesetzesentwurf in erster Lesung als Grundlage beschlossen. Nun wird er in das Fachkomitee zu Vorbereitung zur zweiten Lesung weitergeleitet.

 

De.sputniknews.com: Nach der Vereitelung von Anschlägen auf der Krim liefert die russische Regierungszeitung Rossijskaja Gaseta (RG) nun Details zur Entlarvung der ukrainischen Sabotagegruppen. Diese sollen an mehreren Orten die russische Schwarzmeerhalbinsel attackiert haben. Laut RG flogen sie auf, weil sie Anwohnern auf einem Friedhof aufgefallen waren.
Vollständiger Artikel bei Sputnik: http://de.sputniknews.com/politik/20160812/312086296/ukraine-sabotage-krim-entlarvung.html

 

Dan-news.info: Das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko hat heute mit Medaillen und Ehrenurkunden herausragende Arbeiter aus dem Baubereich im Vorfeld ihres Berufsfeiertags, des Tags der Bauarbeiter, geehrt. Acht Personen wurden ausgezeichnet….
„Ich möchte Ihnen zu ihrem Berufsfeiertag gratulieren und für die Arbeit danken“, sagte Sachartschenko. „Bauarbeiter ist wirklich der friedlichste Beruf überhaupt, aber er ermöglicht es Soldaten und Zivilisten zu überleben. Sie beherrschen Ihren Beruf vollständig, deshalb danke ich Ihnen persönlich und im Namen des gesamten Volkes der Donezker Volksrepublik“.

 

De.sputniknews.com: Die USA wollen keine tödlichen Waffen in die Ukraine liefern, weil dies die Differenzen zwischen Washington und seinen Alliierten in der EU verstärken könnte, wie der US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, in einem Interview mit der ukrainischen Zeitung „Den“ („Der Tag“) mitteilte.
Offiziell haben die USA der Regierung in Kiew bisher nur nicht letale Ausrüstung zur Verfügung gestellt. Außerdem schulen die US-Trainer ukrainische Soldaten. Wie der ukrainische Botschafter in den USA, Waleri Tschalij, jedoch zuvor gesagt hatte, könnte Washington den Waffenlieferungen an die Ukraine nach den bevorstehenden Präsidentenwahlen grünes Licht geben.
„Alles, was wir in Bezug auf Bereitstellung von tödlichen Waffen tun würden, würde das Risiko einer Spaltung mit unseren europäischen Verbündeten vergrößern“, sagte Pyatt. Er fügte dabei hinzu, dass die USA bereits sehr viel für die Stärkung der ukrainischen Sicherheit getan hätten. Unter anderem wurden Kiew 600 Millionen US-Dollar dafür bereitgestellt. Die Ukraine erhielt in letzter Zeit auch zahlreiche Radaranlagen, Drohnen und knapp eintausend Nachtsichtgeräte, hieß es.
Moskau hat schon mehrmals vor Waffenlieferungen in die Ukraine gewarnt, weil das die Lage in Donbass nur noch verschärfen könnte. Auch die Mehrheit der EU-Länder sprach sich dagegen aus. Der Chef des Nato-Militärkomitees Petr Pavel sagte, er sehe keine Notwendigkeit in Waffenlieferungen, weil dies „nur das Leiden der Menschen vergrößern würde“.

 

Dan-news.info: „In den sieben Monaten des Jahres 2016 haben mit Unterstützung der Arbeitsämter der DVR insgesamt 28.100 Menschen einen Arbeitsplatz gefunden, darunter waren 10.600 unbefristete und 17.500 befristete Verträge“, teilte die Direktorin des republikanischen Arbeitsamts Tamara Kosenko mit.
Nach den Worten Kosenkos wurden 74% der Arbeitsuchenden vermittelt. In der gleichen Periode des letzten Jahres waren es 39,5 Prozent.
„Von Januar bis Juli 2016 standen auf den Listen fast 38.000 Personen, die Arbeit suchen. Darunter 16.900 Jugendliche und 18.100 Frauen“, fügte sie hinzu.

 

Ukrinform.ua: Das Außenministerium der Ukraine hat vom russischen Außenministerium verlangt, die Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) den Zugang zur Halbinsel Krim zu gewähren.
Die Beobachtermission solle die Lage auf der besetzten Krim objektiv einschätzen, heißt es in der Pressemeldung der Behörde. Das Außenministerium forderte auch den Zugang zu den „nach der letzten russischen Provokation auf der Krim festgenommenen Ukrainern“ für Vertreter der OSZE-Beobachtermission, der UN-Mission für Menschenrechte in der Ukraine, des Internationalen Roten Kreuzes und des Büros der Menschenrechtsbeauftragten beim ukrainischen Parlament.

 

Dan-news.info: Mehr als 20 Märkte auf dem Territorium der DVR sind in die staatliche Eigentumsform übergegangen. Dies teilte heute während der Plenarsitzung des Volksowjets der Vorsitzende der zeitweiligen Kommission zu Fragen der Übergabe von Märkten in Staateseigentum, der Abgeordnete der Fraktion „Donezkaja Respublika“ Sergej Sawdowejew mit….
Sawodwejew fügte hinzu, dass die zeitweilige Kommission auch plant, eine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung von Dokumenten über die Inventarisierung, Bewertung und Festlegung der Kompensation für die Eigentümer der Märkte zu bilden.

 

De.sputniknews.com: Moskau: OSZE hat auf Krim nichts verloren – und das weiß sie auch.
Moskau wird der OSZE-Beobachtermission keinen Zugang auf die Halbinsel Krim gewähren, wie der russische OSZE-Botschafter, Alexander Lukaschewitsch, am Freitag sagte. Demnach weiß die Organisation selbst, dass sie zu einer Tätigkeit auf der Krim nicht berechtigt ist.
Moskau, so Lukaschewitsch, werde eine OSZE-Mission auf der Krim „natürlich nicht“ billigen, „weil die OSZE-Beobachtermission auf dem ukrainischen Territorium tätig ist, und nicht auf der Krim.
„Die Krim ist russisches Territorium. Wir haben von Anfang an klargestellt, dass die Mission die Krim als Teil Russlands nicht betrifft. Doch unsere westlichen Kollegen beanspruchen das ganze Territorium der Ukraine, einschließlich der Krim“, so der russische OSZE-Botschafter weiter.
Jegliche weiteren Verhandlungen mit der OSZE zu diesem Thema schloss der Diplomat aus: „Die Mission weiß, dass sie kein Recht hat, auf der Krim tätig zu sein, und das haben wir immer sehr ausdrücklich gesagt“.
Am Freitag bat das ukrainische Außenministerium das russische Außenamt, einer OSZE-Sondermission umgehend ungehinderten Zugang auf die Krim zur „objektiven Einschätzung der Lage“ zu ermöglichen. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko das Außenministerium des Landes angewiesen, die Verstärkung der OSZE-Präsenz an der Grenze zu der Halbinsel zu initiieren.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa
„Im Zeitraum vom 5. bis 11. August wurden in Folge der militärischen Aggression von Seiten der ukrainischen Truppen 18 Menschen verletzt. Vom 6. bis 12. August wurden durch ukrainische Beschüsse auf dem Territorium der DVR neun Menschen getötet“.
Unter den Toten sind drei Zivilisten und sechs Soldaten der DVR. Verletzt wurden neun Soldaten und genauso viele Zivilisten, darunter auch Kinder.
Gemäß den Daten der Bevollmächtigten wurden seit Anfang des Jahres in der Republik 230 Menschen durch die nicht endenden Artilleriebeschüsse verschieden schwer verletzt, darunter sind 86 Soldaten und 144 zivile Einwohner, davon 15 Kinder.
Wir fügen hinzu, dass seit Anfang des Konflikts in der Republik 4162 Menschen getötet wurden, darunter 586 Frauen und 3576 Männer.
„Es ist die Information eingegangen, dass ein politischer Gefangener und ein ehemaliger Soldat der Republik freigelassen wurden“, teilte der Apparat weiter mit.
Beide Gefangenen wurden von ukrainischen Soldaten auf besetztem Gebiet ungesetzlich festgenommen, unmittelbar nachdem sie den Gerichtssaal verließen, wo ihnen Hausarrest auferlegt worden war.
„Derzeit befinden sich die ehemaligen Gefangenen schon in Freiheit“, heißt es beim Apparat der Bevollmächtigten.
Nach den letzten Angaben des Apparats werden derzeit von der ukrainischen Seite 962 Menschen festgehalten. Darunter sind 316 Soldaten, 456 politische Gefangene und 150 Zivilisten, die zum Konflikt keinerlei Verbindung haben. Außerdem gelten 498 Menschen als vermisst.

 

Ukrinform:ua: Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Ukraine hat für die Botschafter der G7-Länder ein Briefing unter Beteiligung der Chefs des Außenministeriums, Verteidigungsministeriums und des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) organisiert, das dem aggressiven Vorgehen der Russischen Föderation gewidmet war.
Darüber berichtete das ukrainische Außenamt per Twitter.
„Auf Weisung des Präsidenten der Ukraine fand im Außenministerium ein Briefing der Chefs des Außenministeriums, des Verteidigungsministeriums und des Sicherheitsdienstes der Ukraine für die G7-Botschafter über die Aggression des Kremls statt“, heißt es im Bericht.
Der russische Geheimdienst FSB hat den ukrainischen Aufklärern die Vorbereitung der Terroranschläge auf der Krim vorgeworfen und der russische Präsident Wladimir Putin hat erklärt, die Ukraine „geht zum Terror über“.
Das ukrainische Verteidigungsministerium wies diese Informationen zurück und bezeichnete sie als russischen Versuch, die Aufmerksamkeit der lokalen Bevölkerung und der internationalen Gemeinschaft von der Verwandlung der Halbinsel in eine isolierte Militärbasis abzulenken.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Generalmajor Denis Sinenkow (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Guten Tag! Heute berichte ich ein weiteres Mal über die Ereignisse der Woche.
Ich will auf die zielgerichteten Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte auf Objekte der zivilen Infrastruktur eingehen, die Schaffung von Spannungsherden in Richtung Gorlowka und Donezk durch die militärisch-politische Führung der Ukraine, die Aktivierung der Kräfte für Spezialoperationen und die fortgesetzte Politik der ukrainischen Führung zur Durchführung von Informationsprovokationen sowie die massenhafte Verheimlichung von nicht kampfbedingten Verlusten der ukrainischen Streitkräfte.
Im Zeitraum vom 6. bis zum 12. August wurden die hauptsächlichen Anstrengungen bei der militärischen Ausbildung in den Abteilungen der Volksmiliz der DVR auf Übungen mit Artillerieabteilungen beim Einsatz von Panzergrenadierbataillonen in der Positionsverteidigung gerichtet sowie auf die Koordination von Panzerkompanien im Vorfeld der Vorbereitung eines Wettbewerbs von Panzermannschaften.
In der Woche haben die ukrainischen Truppen weiterhin täglich das Territorium der Republik beschossen. Insgesamt haben die Straftruppen 3106-mal die Ortschaften der DVR beschossen, darunter 2814-mal mit schweren Waffen. Intensiv beschossen wurden Ortschaften entlang der gesamten Kontaktlinie.
In Folge von Beschüssen von Ortschaften der Republik durch die Straftruppen starben drei zivile Einwohner und sieben wurden verletzt. Unter den Soldaten der Volksmiliz der DVR starb einer und drei wurden verletzt.
In der letzten Woche wurden durch die ukrainische Artillerie 54 Häuser in den Ortschaften Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Wesjoloje, Spartak, Alexandrowka, Donezk, Dokutschajewsk, Staromichajlowka, Mineralnoje, Kominternowo, Sachanka beschädigt oder zerstört.
Die  am Tod ziviler Einwohner und an der Zerstörung von Ortschaften der Republik schuldigen Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subnanitsch, Pantschenko und Goras vernichten schon offen das eigene Volk und fühlen die Unterstützung des blutigen Kiewer Regimes.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest.
So wurde festgestellt:
– in Richtung Gorlowka – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad“, ein Zug 152mm-Geschütze „Giazint-B“, eine Batterie 152mm-Haubitzen „Akazija“, ein Zug 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, eine Batterie 122mm-Haubitzen D-30, eine Panzerkompanie, zwei Züge 120mm-Mörser, eine Batterie 82mm-Mörser, ein Zug Mörser „Nona-C“ sowie eine Batterie Abwehrschütze „OSA“;
– in Richtung Donezk – ein Zug 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, eine Batterie 120mm-Mörser, eine Batterie 82mm.Mörser und eine Panzerkompanie;
in Richtung Mariupol – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad, zwei Batterien 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, eine Batterie 122mm-Haubitzen D-30, eine Batterie 120mm-Mörser sowie einen Zug Antipanzergeschütze „Rapira“.
Das Fehlen von Technik der ukrainischen Streitkräfte in den Abzugsorten bestätigt auch die OSZE-Mission und veröffentlicht in ihren täglichen Berichten Fakten der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zum Abzug schwerer Waffen durch die ukrainische Seite.
So wurde in dieser Woche in den Abzugsorten durch die Vertreter der OSZE-Mission das Fehlen folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
– 23 152mm-Haubitzen D-20;
– 22 152mm-Haubitzen „Akazija“;
– 5 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
– 37 Panzer;
– ein Abwehrgeschütze „Strela-10“;
– 6 100mm-Antpanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
– 6 85mm-Antipanzergeschütze D-48;
– 47 Einheiten Panzertechnik.
Auch wird in den Berichten erwähnt, dass die ukrainischen Streitkräfte in der letzten Zeit begonnen haben Artilleriesysteme alter Art zu nutzen. Beispielsweise 152mm-Haubitzen D-20, die schon in den 40er-Jahre des 20. Jahrhunderts hergestellt wurden. Ich kann annehmen, dass die Fakten mit dem massenweisen Diebstahl und Verkauf von moderneren Waffen und Munition durch das ukrainische militärische Kommando verbunden sind.
Als Bestätigung dessen kann die Situation dienen, die in den Abteilungen der 58. Panzergrenadierbrigade entstanden ist, wo für die Durchführung von Übungen zur militärischen Ausbildung mit eingetroffenen Rekruten das Kommando keine Munition verwendet, weil sie in den Lagern fehlt und bereits abgeschrieben und verkauft wurde.
Dabei führt die Verwendung von Artilleriesystemen und Munition alter Art zu nicht kampfbedingten Verlusten unter dem Personal der ukrainischen Streitkräfte, weil die Funktion dieser Waffen bereits lange nachgelassen hat und die Schussgenauigkeit niemand garantieren kann. So starb im Gebiet von Awdejewka in Folge eines Treffers eines Artilleriegeschosses auf die Positionen des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Brigade ein Soldat aus der Wachmannschaft des Bataillons, etwa zehn wurden verletzt.
Weitere Informationen über die Zahl der Verletzten, die in das Krankenhaus in Charkow eingeliefert wurden, haben ukrainische Medien veröffentlicht. In der letzten Woche waren es 50 Soldaten. Diese Zahl stimmt fast mit den von offiziellen Vertretern des Verteidigungsministeriums der Ukraine veröffentlichten überein, was nicht verwunderlich ist. Aber die Rede ist nur von einem Krankenhaus. Entsprechend kommt die logische Frage auf, warum die Daten von Dutzenden weiterer Militärkrankenhäuser, sowohl in der ATO-Zone als auch im Hinterland, verheimlicht werden.
Die letzte Woche war von einer Reihe Informationsprovokationen in Bezug auf die Volksmiliz der DVR charakterisiert. So wurde bekannt, dass in den Abteilungen der 58. und 36. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte aktiv Gerüchte verbreitet werden, dass unsere Truppen einen Angriff vorbereiten. Im Zusammenhang mit dem Unwillen der Soldaten zu kämpfen und daraus folgend dem Fehlen von militärischer Disziplin in den Abteilungen nutzt das Kommando alle Methoden, um die ukrainischen Soldaten in ständiger Anspannung zu halten. Aber wie die Praxis zeigt, haben solche primitiven Maßnahmen des Kommandos nur einen kurzfristigen Effekt. Was sich die Brigadekommandeure das nächste Mal ausdenken, wenn der Angriff der Volksmiliz der DVR nicht erfolgt ist, kann nur geraten werden.
Auch möchte ich die Aufmerksamkeit auf den Beschuss von Dsershinsk in der Nacht vom 6. auf den 7. August lenken, in dessen Folge private Häuser zerstört und zivile Einwohner verletzt wurden. In den Berichten des Pressedienstes des Stabs der „ATO“ für diesen Tag ist die genannte Stadt überhaupt nicht in der Liste der beschossenen erwähnt, im Zusammenhang damit kann der Schluss gezogen werden, dass das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination von der ukrainischen Seite keine Eröffnung des Feuers von den Positionen unserer Abteilungen in diese Richtung festgestellt hat. Aber der Pressedienst der nationalen Polizei im Donezker Oblast, unter deren Kommando eine Reihe radikal eingestellter nationalistischer Abteilungen aktiv ist, hat sich beeilt, die Verantwortung für den Beschuss auf die Abteilungen der Volksmiliz der DVR zu schieben. Unserer Aufklärung ist es gelungen herauszufinden, dass die Provokation von ukrainischen radikalen Nationalisten aus einer Einheit der OUN organisiert wurde, die zum 122. Luftlandbataillon der 82. Luftlandebrigade gehört, mit dem Ziel, die Volksmiliz der Nichteinhaltung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen und die Situation in der Konfliktzone zu verschärfen. Wir merken an, dass dies nicht der einzige Fall einer Falschinformation durch die Nationalpolizei im Donezker Oblast ist. So wurden nach den Worten ihres Leiters am 10. August in Folge eines Granattreffers auf ein Wohnhaus in Marjinka zwei Kinder verletzt, was absurd ist, weil in dem Gebiet der unmittelbaren Kämpfe dort keine Wohnhäuser sind und ein zielgerichteter Beschuss mit Granatwerfern auf eine längere Distanz technisch nicht möglich ist.
Ebenfalls wurde uns bekannt, das im Gebiet von Awdejewka, das von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird, in großer Zahl Filmteams führender ukrainischer Medien eingetroffen sind, die für ihre verlogenen Sendungen und Veröffentlichungen bekannt sind, solche wie die Fernsehsender 1+1, STB, 112, ISTV und „Ukraina“. Es bleibt kein Zweifel, dass im Gebiet dieser Ortschaft die ukrainischen Streitkräfte planen, eine weitere Provokation durchzuführen und dann die Volksmiliz der DVR dessen zu beschuldigen.
Im Zusammenhang mit den großen Verlusten der ukrainischen Streitkräfte, dem Fehlen einer Koordination und Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen bei der Führung von Kämpfen, dem niedrigen moralisch-psychischen Stand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, wurde vom ukrainischen militärischen Kommando die Entscheidung getroffen, die Tätigkeit von Kräften für Spezialoperationen unter dem Kommando eines „blutigen Diversanten“ – General Lunjow – zu aktivieren.
Ihre hauptsächliche Aufgabe ist die Durchführung von Diversions- und Erkundungstätigkeiten auf dem Territorium der Republik in Bezug auf Infrastrukturobjekte und die Zivilbevölkerung. So wurde in der Nacht vom 7. auf den 8. August die Pumpstation „Majorskaja“ vom Strom abgeschnitten, die eine Reservequelle für die Wasserversorgung der Ortschaften im Bereich von Gorlowka ist. Ebenfalls fiel die Gasversorgung eines Teils des Petrowskij-Bezirks von Donezk aufgrund von Beschädigungen an der Gasleitung und an Stromleitungen aus.
Solche sogenannten „Spezialkräfte“ haben ihre Tätigkeit auch in den von Gebieten der Kontroll- und Passierpunkte aktiviert. Es werden künstliche Warteschlagen geschaffen, nicht zielgerichtet Scharfschützenfeuer eröffnet, um Panik unter der Zivilbevölkerung zu erzeugen, eine angespannte Lage zu schaffen und in der Folge die Volksmiliz der DVR der Provokationen an den Passierpunkten zu beschuldigen. In der letzten Woche wurden die KPP der DVR „Alexandrowka“ und „Majorsk“ auf diese Weise beschossen. Die Aktivitäten unterstützen die Erpressung von Abgaben von der Zivilbevölkerung durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an den KPP.
Nachdem die europäischen Beobachter offiziell erklärt haben, dass sie in einen dreiwöchigen Urlaub gehen, hat die ukrainische Seite dies als Chance aufgefasst, in kürzester Zeit ihre Probleme im Donbass zu lösen und blutige Provokationen an der Kontaktlinie durchzuführen, indem sie die Positionen der Armee der DVR und Ortschaften der Republik mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen beschießen. Um die Minsker Vereinbarungen zum Verbot von schweren Waffen zu umgehen und somit der Verantwortung zu entkommen modernisieren die ukrainischen Militärfachleute stümperhaft die nicht verbotenen Waffen zur Vergrößerung der Zerstörungskraft bei den Beschüssen von Ortschaften der Republik. Wir stellen Ihnen hier Fragmente von Munition vor: RPG-7 wurde im Petrowskij-Bezirk von Donezk an dem Ort gefunden, wo zwei Männer getötet wurden, das nicht explodierte Mörsergeschoss des Kalibers 120mm wurde im gleichen Gebiet gefunden, in der Nähe des Ortes, wo ein 16jähriges Mädchen verletzt wurde.
Wir schlagen den Einwohnern des Donezker Oblast vor, nachzudenken und sich an andere blutige Verbrechen zu erinnern, die gegen die eigenen Bürger gerichtet waren und an denen ukrainische Faschisten beteiligt waren. Die Ereignisse des letzten Jahres zeigen, dass die Unmenschen sich nur mit dem Mord an unschuldigen Menschen, Raub und Terror befassen.
Im Vorfeld des Staatsfeiertags „Tag der Unabhängigkeit“ hat die militärisch-politische Führung der Ukraine die terroristische Aktivität gegen die Zivilbevölkerung und die Führung der Republiken im Donbass aktiviert. Das Fehlen von Erfolgen der Marionettenregierung in der Ukraine in der Wirtschafts- und Sozialpolitik zwingt die Straftruppen zu verzweifelten Schritten zur Vorbereitung und Realisierung von großen Provokationen unter Verwendung der ukrainischen Streitkräfte auf den nicht kontrollierten Territorien überzugehen, mit Todesfällen unter der friedlichen Bevölkerung, Zerstörung wichtiger ziviler Objekte und der Außerkraftsetzung der Infrastruktursysteme. Faktisch wird von der ukrainischen Führung offener Terror gegen das irgendwann einmal eigene Volk durchgeführt. Es werden die übelsten und ausgefeiltesten Methoden unter Anwendung von Kräften für Spezialoperationen der ukrainischen Streitkräfte verwendet, die das Ziel haben, die Lage in der Region zu destabilisieren, Panik zu erzeugen und die Einwohner des Donbass einzuschüchtern, die gegen Kiewer Führung auftreten, die ungesetzlich die Macht in der Ukraine ergriffen hat.
Solche Schritte der ungesetzlichen und terroristischen Regierung der Ukraine zwingen uns bereit zu sein, adäquat auf Aktionen und Provokationen der von ihnen kontrollierten militärischen Strukturen zu antworten. Die ständigen Aktivitäten der verbrecherischen Regierung der Ukraine, die auf das Scheitern von Minsk-2 gerichtet sind, zwingen uns entschlossen zu sein. Wir sind bereit zu erwidernden Handlungen. Mörder und Kriegsverbrecher dürfen nicht ruhig schlafen“
Im Unterschied zur ukrainischen Seite halten wir die Minsker Vereinbarungen genau ein. Aber im Fall einer Fortsetzung der Provokationen gegen unsere Republik sind wir in der Lage die Straftruppen angemessen abzuwehren. Unsere Geduld ist nicht grenzenlos!

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Schlüsselwort „Qualität“? – Des Westens neue Medienkrieg-Strategie gegen Moskau.
Ein Think-Tank aus Washington und ein sogenanntes unabhängiges Institut aus London haben Empfehlungen für ein Update im Informationskrieg gegen Russland ausgebarbeitet und in einem gemeinsamen Leitfaden veröffentlicht. Staatliche Zugriffe auf die Medien sind das Kernelement des „neuen“ Maßnahmenkatalogs.
Russlands Ziel sei nicht der Sieg „im Krieg um das Bewusstsein der Europäer“, sondern „der Angriff auf die Demokratie und die europäischen Werte“, betonen die Experten vom Washingtoner Zentrum für Europäische Politikstudien CEPA und ihre Kollegen vom Londoner „Legatum Institute“. Angesichts dessen benötigten die kleineren Staaten Europas Unterstützung, wie die Verfasser des Leitfadens betonen.
Die benötigte Hilfe lässt derweil nicht lange auf sich warten und kommt von den Autoren der Empfehlungen selbst: Ein Konzept für den Umgang mit Russland in einem Informationskrieg. Darin wird angemahnt:
Staatliche Regulierungsbehörden müssten dafür sorgen, dass in Europa der „Qualitätsjournalismus“* gedeiht, raten die Experten. Das schaffen die kleinen Europäer in Russlands Nähe nicht allein, also müsse ein einheitliches Organ geschaffen werden, welches die Regierungen dieser Länder beraten und entsprechende Standards für lokale Medien ausarbeiten könne.
Ferner sollten staatliche oder staatsnahe Informationsagenturen entstehen. Diese würden den Informationsfluss zwischen den Medien und den staatlichen Strukturen sicherstellen, damit der Staat dabei helfen könne, „Russlands Propaganda bloßzustellen“, heißt es weiter. In die gleiche Kerbe muss nach Ansicht der Analysten eine internationale Organisation, vergleichbar mit „Transparency International“, schlagen: Sie würde Russlands Propaganda entlarven und „gute“ russische Medien durch westliche Sponsoren unterstützen.
Ein weiterer unverzichtbarer Punkt des neuen Programms: Die Gründung „einer Arbeitsgruppe zum historischen Trauma“. Unter historischem Trauma verstehen die Strategen offensichtlich die Befreiung der kleinen europäischen Staaten vom Faschismus durch die Sowjetunion. Nach Ansicht der Ideologen müssten Psychologen, Soziologen und Historiker Methoden ausarbeiten, um der Zielgruppe „die Gegenargumente zahlreicher europäischer Völker“ zu vermitteln. Auch dem Schutz der Propaganda-Opfer widmen die Kommunikationsexperten große Aufmerksamkeit: Diese sollen in den sozialen Netzwerken ebenso behandelt werden, wie radikale Islamisten. Dabei soll der Zielgruppe ein exklusiv für sie bestimmter Content vorgeführt werden.
Eine russischsprachige Nachrichtenagentur außerhalb Russlands solle zur tragenden Säule im Kampf um die europäischen Werte werden, so eine weitere Empfehlung. Der Westen brauche „Reuters oder AP auf Russisch“. Besonders „glaubwürdig“ solle der neue Informationsdienst sein, und die alltäglichen Sorgen und Nöte der Bevölkerung ansprechen. Die russischen Medien seien derweil so gefährlich weil sie „die Zuschauer mit einem Glamour-Bild“ anlocken. Genau das solle auch der Westen machen, heißt es in der Veröffentlichung.
Zu guter Letzt empfehlen die Wissenschaftler den europäischen Ländern, die eigenen Bürger darin auszubilden, Anzeichen russischer Propaganda zu erkennen. Und sollten westliche Unternehmen bei TV-Kanälen Werbung schalten, die „russische Propaganda und Hass auf europäische Werte“ senden, müssten diese Firmen starkem Druck ausgesetzt werden – alles für die Freiheit, versteht sich.

 

Lug-info.com: Die Republik hat die durch Beschuss von Seiten der Kiewer Truppen beschädigte Gasversorgung der frontnahen Dörfer Snamenka und Prischib im Slawjanoserbskij-Bezirk wieder hergestellt, die Gasversorgung wurde heute wieder aufgenommen. Dies teilte die Generaldirektorin des staatlichen Konzerns „Luganskgas“ Tatjana Bogorodko mit.

 

De.sputniknews.com: Moskau hat Kiew vor der Einführung der Visumspflicht für die Russen gewarnt. „In diesem Fall werden ukrainische Bürger selbst getroffen“, schrieb Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Freitag auf Facebook.
„Haben Sie eine Ahnung, wie viel ukrainische Bürger nach Russland kommen, um Geld zu verdienen und ihre Kinder zu ernähren? Wenn es in der Ukraine eine reale, keine utopische… Statistik gibt, lassen Sie sich bitte darüber informieren und informieren Sie dann die ukrainische Bevölkerung“, betont Sacharowa.
Zuvor am Freitag hatte der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin mitgeteilt, dass die Führung in Kiew bereit ist, die Einführung der Visumspflicht für die Russen zu erwägen. Darauf schloss Russland Regierungschef Dmitri Medwedew nicht aus, dass Präsident Wladimir Putin die diplomatischen Beziehungen zur Ukraine abbrechen könnte.
Nach unbestätigten Angaben halten sich in Russland derzeit im Durchschnitt bis zu vier Millionen ukrainische Gastarbeiter auf.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 12.08.2016

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