Presseschau vom 09.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Um 20:30 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Jasinowataja mit Waffen des Kalibers 122mm begonnen. Dann, um 23.30 Uhr, haben ukrainische Abteilungen Staromichajlowka mit Geschützen des Kalibers 152mm beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Es wurden 117 Artilleriegeschosse abgeschossen“.
Er fügte hinzu, dass die ukrainische Armee auch Mörser der Kaliber 82 und 120mm verwendet hat. Beschossen wurden Alexandrowska und Trudowskije im Westen der Hauptstadt, Pantelejmonowka und Sajzewo bei Gorlowka, Krutaja Balka und Wasiljewka bei Jasinowataja, die Dörfer Sachanka, Leninskoje und Kominternowo im Süden der DVR.
Dabei wurden in Kominternowo drei private Wohnhäuser auf der Kirow-Straße beschädigt, ein ziviler Einwohner wurde verletzt. „Aufgrund der Explosion eines Mörsergeschosses erlitt ein Mann, Geburtsjahr 1987, zahlreiche Splitterverletzungen. Der Verletzte ist im zentralen städtischen Krankenhaus von Nowoasowsk“, fasste die Quelle zusammen.
Zwei Gasleitungen wurden während des nächtlichen Beschusses von Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teilte heute der Pressedienst des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ mit.
„Verbraucher des privaten Sektors haben den Vorfall um 5:30 Uhr mitgeteilt. An zwei Abschnitten wurden Splitterbeschädigungen der Gasleitungen auf der Petrowskij-Straße, einen Kilometer von Marjinka (von den ukrainischen Streitkräften besetzt) entfernt, festgestellt“, heißt es in der Mitteilung.
Die Schäden sind lokalisiert, die Reparturarbeiten laufen.
Der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij fügte hinzu, dass die Beschüsse nicht nur zu Beschädigungen der Infrastruktur führten. Nach seinen Worten ging auch eine Meldung über einen direkten Treffer eines Geschosses auf ein Wohnhaus ein.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in der Nacht mit Mörsern Stachanow beschossen, ein Haus wurde zerstört, zwei weitere in der Nähe wurden beschädigt. Dies teilte heute die Volksmiliz der LVR mimt.
In Folge eines Beschusses aus Richtung Popasnaja mit Mörsern des Kalibers 120mm, der um 4:30 Uhr erfolgte, wurde ein Gebäude (kein Wohnhaus) auf der der Straße Tretje Poselenije 115 zerstört. Bei den benachbarten Häusern sind die Verglasung und die Dächer beschädigt.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Toten und Verletzten….
Insgesamt haben die Kiewer Truppen in den letzten 24 Stunden achtmal das Regime der Feuereinstellung im Verantwortungsbereich der Volksmiliz verletzt.
Aus Richtung Luganskoje wurde auf die Gebiete von Logwinowo, Kalinowka und Losowje geschossen. Dabei wurden Mörser der Kaliber 120mm und 82mm, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Das Gebiet von Kalinowo wurde mit Granatwerfern und 82mm-Mörsern aus Richtung Popasnaja und Nowoalxandrowka beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Lug-info.com: Aufruf des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij an das Volk der Republik
Sehr geehrte Landsleute!
Ich danke Gott dafür, dass in Folge der Explosion in Lugansk am 6. August keine Zivilisten verletzt wurden.
Ich danke allen herzlich, die mir in diesen Tagen Gesundheit gewünscht haben: der Gewerkschaftsföderation der LVR, dem gesellschaftlichen Rat, den Kollektiven der Ministerien und den Abgeordneten, Waffenbrüdern und vor allem dem Oberhaupt der DVR Alexandr Wladimirowitsch Sachartschenko, den Veteranen der Miliz aus vielen Ländern und besonders den normalen Mitbürgern, die standhaft und im Glauben an den Sieg die unausweichlichen Härten unseres nicht erklärten Vaterländischen Kriegs aushalten.
Ihre Unterstützung spüre ich ständig. Ich bin in Ordnung und dem Eid treu, den ich im Jahr 2014 dem Volk des Donbass geleistet habe! Ich bin bei Ihnen, was auch immer dazu die feindliche Propaganda sagt und welche Erfindungen sie über meine Gesundheit auch erzählen mögen.
Der Anschlag auf mein Leben bedeutet eines: den Feinden des Donbass gefällt der Kurs überhaupt nicht, den wir gewählt haben und den wir folgerichtig verwirklichen. Dies ist ein Ausdruck nicht nur von kraftloser Wut, sondern auch von Neid. Weil sie bei weitaus besseren Anfangsbedingungen alles zerstören und aufgeben, während wir trotz aller Probleme und Gefahren vieles schaffen und erreichen. Deshalb beschießen sie uns nicht nur mit Geschossen, sondern verbreiten auch Gerüchte. Seid darauf vorbereitet.
Alle notwendigen Anweisungen zur Sicherung des alltäglichen Lebens und der Verteidigung der Republik habe ich unverzüglich gegeben. Die Arbeit der Behörden geht jetzt in normaler Weise weiter und ich führe regelmäßig Treffen und Besprechungen durch.
Das Leben geht weiter. Ich rufe die Mitbürger zur Standhaftigkeit, Einheit und gegenseitiger Hilfe auf. Wir haben nicht nur unseren Weg und unsere Wahl bestimmt, sondern haben sie auch in einer gefährlicheren Situation in den Jahren 2014 und 2015 verteidigt. Gemeinsam werden wir alle Schwierigkeiten und Mühen überwinden.
Mit Hochachtung vor dem Volk der LVR
Das Oberhaupt der LVR, I. W. Plotnizkij

 

De.sputniknews.com: Erste Bilder britischer Spezialeinheiten in Syrien veröffentlicht.
Der Sender BBC hat am Montag in seinem offiziellen Twitter-Account die ersten Bilder von britischen Spezialeinheiten im Kampf gegen die IS-Terrormiliz an der Frontlinie in Syrien veröffentlicht.
Auf den im Juni 2016 aufgenommenen Fotos sind Einsatzfahrzeuge des Typs Thalab zu sehen. Die britischen Militärs bewachen das Territorium eines Stützpunktes nahe der Grenze zum Irak, der zuvor von IS-Kämpfern überfallen worden war. Sie befinden sich in Abwehrstellung, haben laut Augenzeugen jedoch Munition, Scharfschützengewehre und Panzerabwehrlenkwaffen.
Die erbitterten Kämpfe um Aleppo dauern seit Wochen an. Die Rebellen meldeten, den Belagerungsring in der syrischen Stadt Aleppo durchbrochen zu haben. Darüber hinaus versuchten bis zu 8000 Bewaffnete mehrmals, die Stellungen des Militärs im Süden und Südwesten der Stadt zu stürmen. Die Regierungstruppen teilten ihrerseits mit, Tausende Terroristen eliminiert zu haben.
https://twitter.com/BBCBreaking/status/762702069354536960

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben gestern Abend Drohnen zur Aufklärung über Donezk, Makejewka und Jasinowataja eingesetzt. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gestern Abend wurden dreimal ukrainische Drohnen registriert. Um 20:38 Uhr wurde der Flug einer Drohne aus dem Gebiet von Awdejewka in Richtung Makejewka, um 21:07 Uhr aus dem Gebiet von Peski in Richtung Krasnyj Partisan und Jasinowataja beobachtet und um 21:33 Uhr wurde eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte über Donezk registriert“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die Quelle unterstrich, dass die OSZE für diesen Zeitraum keine Flüge ihrer Drohnen mitgeteilt hat.

 

Ukrinform.ua: In die Karte von Kiew wurde heute der Stepan-Bandera-Prospekt (anstelle des Moskowskij-Prospekts) aufgenommen.
Die Zeitung des Kiewer Stadtrates „Krestschatnik“ veröffentlichte am Dienstag, dem 9. August, die entsprechende Entscheidung, womit die Namensänderung wirksam wird…
Am 7. Juli hatte das Kiewer Stadtparlament für die Umbenennung gestimmt. Bürgermeister Vitali Klitschko hatte den Beschluss am 3. August unterzeichnet.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Wohnhäuser, ein mechanisches Reparaturwerk und ein Friedhof sind in Stachanow in der Folge des Beschusses der Stadt durch die Kiewer Truppen am Morgen des 9. August beschädigt worden. Dies teilte die Stadtverwaltung mit.
„Etwa gegen 3:30 Uhr wurde Stachanow wieder mit Artillerie beschossen. In Folge des Beschusses wurden Häuser im privaten Bereich beschädigt. Zum Glück gibt es keine toten und verletzten Bürger unter der Zivilbevölkerung“, heißt es in der Mitteilung.
Im Bürgermeisteramt wurde erläutert, dass auch Wohnhäuser im privaten Sektor in der Straße Tretje Poselenije beschossen wurden. Die Schäden wurden von Spezialisten des Zivilschutzministeriums begutachtet.
„Die Rettungskräfte haben festgestellt, dass eines der Geschosse auf das Gelände des Hauses Nr. 115 traf, das als Sommerhaus genutzt wird. Dach, Wände und Zaun wurden beschädigt. Im Haust Nr. 117 wohnt die Besitzerin selbst, wo in Folge des Beschusses das Schieferdach durch Geschosssplitter beschädigt wurde. Im Haus Nr. 42 wurden durch Splitter die Fensterrahmen beschädigt, das Fensterglas ist zerstört. Die Besitzerin war zur Zeit des Beschusses nicht zu Hause“, berichtete die Stadtverwaltung.
Es wurde hinzugefügt, dass eines der Geschosse in den Hof des Hauses Nr. 80a traf, die Eingangstür und die Fensterrahmen wurden durch Splitter beschädigt. Außerdem wurde das Haus Nr. 87 beschädigt: durch Splitter wurden Zaun und Dach beschädigt, sowie ein Auto, das im Hof stand.
„Auf dem Gelände der Stachanower mechanischen Reparaturfabrik wurden die Fensterrahmen des Fabrikgebäudes zerschlagen“, teilte das Bürgermeisteramt mit.
„Außerdem wurden während des Beschusses auf dem Friedhof Nr. 36 Grab- und Gedenksteine zerstört“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Eines der Geschosse fiel auf eine Funkrelaisstation, der hintere Teil des Gebäude und die Verglasung wurden durch Splitter beschädigt. Außerdem wurden auf der Straße Stachanow – Irmino zwei Krater von Artilleriegeschossen entdeckt.
„Es wurden auch Stromleitungen im Bereich von Tretje Poselenije und des Friedhofs Nr. 26 beschädigt: mehr als 10 Abrisse insgesamt und ein Mast. Die Energietechniker haben schon mit den Reparaturarbeiten begonnen“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Der Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow und Spezialisten der Abteilung für Wiederaufbau haben die vom Beschuss betroffenen Orte besucht und sich mit den Einwohnern der beschädigten Häuser unterhalten“, teilte die Verwaltung mit.

 

De.sputniknews.com: Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Möglichkeit für die Gründung eines neuen Militärbündnisses zwischen Russland und der Türkei ausgeschlossen. Dies erklärte er gegenüber der „Bild“-Zeitung.
„Es ist gut, dass es nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs durch die Türkei im vergangenen Jahr wieder eine Annäherung gibt. Gleichzeitig glaube ich nicht, dass das Verhältnis zwischen beiden Ländern so eng wird, dass Russland der Türkei eine Alternative zur Sicherheitspartnerschaft der Nato bieten kann“, sagte Steinmeier über das Treffen zwischen dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Dienstag in Sankt Petersburg.
Dabei verwies der deutsche Außenminister darauf, dass die Türkei ein wichtiger Nato-Partner sei und „das so bleiben müsse“.
Putin und Erdogan treffen sich erstmals seit der Krise in den russisch-türkischen Beziehungen, die vom Abschuss eines russischen Jagdbombers Su-24 durch die türkische Luftwaffe im November 2015 ausgelöst worden war. Die Maschine flog damals im syrischen Luftraum Angriffe auf Stellungen der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) und wurde dabei von einer türkischen Luft-Luft-Rakete getroffen. Einer der beiden Piloten ist dabei ums Leben gekommen.
Der Abschuss belastete die bilateralen Beziehungen Staaten schwer. Russland verhängte Sanktionen gegen die Türkei. Seit Juni sind beide Staaten auf einem Normalisierungskurs. Der wurde möglich, nachdem sich Präsident Erdogan bei Putin formell für den Abschuss des Jets und den Tod des Piloten entschuldigt hatte.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Gebiet von Kondraschewskija, 4,5 km von der Kontaktlinie, wurde eine Batterie 122m-Haubitzen D-30 festgestellt, Bewachung und Bedienung sichern etwa 20 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ab“, teilte Marotschko mit.
„Nach Angaben unserer Aufklärung wurde im Gebiet von Kamyschewacha auf dem Gebiet eines verlassenen Wirtschaftsgebäudes eines Munitionslager entdeckt“, fügte der Vertreter der Verteidigungsbehörde hinzu
„Dieses Lager wird von Soldaten der 59. Brigade zum Verkauf von Munition auf dem schwarzen Markt der Ukraine genutzt.“
„In der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte erfolgte auf Grund von unvorsichtigem Umgang mit Munition durch Soldaten in alkoholisiertem Zustand eine Explosion einer Granate. Zwei Soldaten starben und zweite weitere wurden unterschiedlich schwer verletzt“, teilte Marotschko mit.
Er fügte hinzu, dass die ukrainischen Soldaten nach wie vor Armeeeigentum gegen Alkohol eintauschen.
„In genau dieser 93. Brigade wurde die Unterschlagung von Treibstoff festgestellt, der verkauft und für den Kauf von alkoholischen Getränken verwendet wurde“, erläuterte der Major.

 

Ukrinform.ua: Bei Kämpfen im Donbass ist in den letzten 24 Stunden ein ukrainischer Soldat gestorben.
Fünf Militärs wurden verletzt, teilte am Dienstag der Sprecher des Präsidialamtes für die Antiterror-Operation, Alexandr Motusjanik, bei einem Briefing in Kiew mit, wie ein Ukrinform-Korrespondent berichtet.
„Bei den Kämpfen wurde leider ein ukrainischer Soldat getötet und fünf weitere unserer Kämpfer wurden verwundet. Diese irreversiblen Verluste erlitten die Einheiten bei Mariupol“, sagte Motusjanik.
Er sprach den Verwandten des verstorbenen Soldaten sein Beileid aus.
Der Sprecher wies auch darauf hin, dass während des letzten Tages neun Okkupanten verletzt wurden.

 

Lug-info.com: Das bis heute geerntete Getreide reicht bereits aus, die Lebensmittelsicherheit der Republik zu garantieren. Dies erklärte heute der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Alexandr Drobot.
„Gemäß den operativen Daten sind in den Getreidelagern der Republik derzeit 64.000 Tonnen Weizen, 59.800 Tonnen davon der zweiten bis vierten Qualitätsklasse, das Übrige der fünften und sechsten Klassen“, sagte Drobot.
„Das heißt, der Vorrat für die Lebensmittelsicherheit, den zu sichern wir als Aufgabe von Seiten des Republikoberhaupts und der Regierung hatten, ist bereits vorhanden und jetzt müssen wir im Verlauf der nächsten Woche, höchstens der nächsten zehn Tage, die Ernte organisiert beenden“, unterstrich Drobot.
Nach Abschluss der Erntekampagne muss im landwirtschaftlichen Fonds der Republik ein unantastbarer Vorrat an Saatgut sein, um die Lebensmittelsicherheit der Republik zu garantieren.

 

De.sputniknews.com: „Zum Schutz Osteuropas“? Deutsch-niederländische Raketen-Übung auf Kreta geplant.
Deutschland und die Niederlande üben bei einem gemeinsamen Manöver im kommenden Oktober den Einsatz ihrer Flugabwehrsysteme „Patriot“, wie Reuters berichtet. Die Übung dient demnach als Vorbereitung auf die zusätzliche Stationierung von Patriot-Raketen in Polen und dem Baltikum.
Das deutsch-niederländische Manöver gilt als Teil der sogenannten Nato-Sicherheitsgarantien, die die Allianz den baltischen Staaten und Polen als Schutz gegen die angebliche Aggression Russlands zugesagt hatte. Wie der Brigadegeneral Michael Gschossmann mitteilte, wird bei der gemeinsamen Übung das neue Luft- und Raketenabwehr-Konzept erprobt, welches die beiden Länder im letzten Jahr ausgearbeitet haben. Das Einsatzmanöver, an dem 300 deutsche, 100 niederländische sowie 10 US-amerikanische Soldaten teilnehmen werden, soll auf der griechischen Insel Kreta stattfinden. Ein mit einem Aegis-Leitradar ausgerüsteter US-Zerstörer nimmt ebenfalls an der Übung teil.
Nach Abschluss der Übung wollen Deutschland und die Niederlande die Gefechtsbereitschaft ihrer gemeinsamen Luft- und Raketenabwehrgruppe bekanntgeben. Diese operative Einheit soll auch innerhalb der Nato-Strukturen zum Einsatz kommen.
Der Westen könne damit, so Gschossmann, der die Bodeneinheiten der deutschen Luftwaffe befehligt, „ein politisches Signal senden“, wenn in Polen und dem Baltikum eine taktische Gruppe mit deutschen, niederländischen und amerikanischen Patriot-Raketen stationiert werde. Die Vereinigten Staaten haben in diesem Sommer bereits einige Patriot-Raketen zeitweilig in Osteuropa stationiert.
Deutschland und die Niederlande arbeiten im Rahmen der Nato seit Jahren an der Integration ihrer Luft- und Seestreitkräfte. Im Januar haben die beiden Länder ihre Kooperation bei der Luft- und Raketenabwehr mit einem Abkommen beschlossen – bekannt als „Apollo-Projekt“. Ein Vertreter des niederländischen Verteidigungsministeriums sagte, dass die gemeinsame Patriot-Gruppe auf Nato-Gebiet zum Schutz der Verbündeten stationiert werden könne.
Der estnische Generalleutnant Riho Terras hatte im vergangenen Mai die Nato dazu aufgerufen, Patriot-Raketen und zusätzliche Kampfflugzeuge im Baltikum zu stationieren. Seinen Aufruf begründete er mit dem angeblich „aggressiven Verhalten“ Russlands.
Auf dem jüngsten Nato-Gipfel im Juli in Warschau haben die Allianzmitglieder die Stationierung multinationaler Bataillone mit einer Stärke von bis zu 4.000 Mann in Polen und den baltischen Staaten vereinbart. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte diesbezüglich, dass diese Einheiten als Abschreckungsmaßnahme aufgestellt und in 2017 zu ihren Stationierungsorten entsandt würden.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 567-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner hat auf friedliche Ortschaften der Republik 117 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm sowie 401 Mörsergranaten der Kalibers 82 und 120mm abgefeuert. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko, Goras haben Beschüsse von folgenden Ortschaften der Republik durchgeführt: Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Alexandrowka, Staromichajlowka, Shabitschewo, Styla, Panteljmonowka, Krutaja Balka, Wasiljewka, Kominternowo, Sachanka und den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Während der Beschüsse wurde ein Soldat der Volksmiliz der DVR schwer verletzt. In Kominternowo wurde ein Zivilist verletzt – Eduard Wladimirowitsch Kirjakulow, 1987 geboren.
Im Petrowskij-Bezirk von Donezk, den Ortschaften Sachanka und Kominternowo, wurden sechs Häuser beschädigt. Wegen der Beschädigungen an einer Gasleitung und Strromleitungen ist ein Teil des Petrowskij-Bezirks ohne Strom und Gas. Außerdem wurde in der Nacht vom 7. auf den 8. August die Pumpstation „Majorskaja“ vom Strom abgeschnitten, die eine Reservequelle der Wasserversorgung für die Ortschaften im Bezirk von Gorlowka.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie fest, so in den Gebieten der folgenden Ortschaften:
– Georgiejwka, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von acht Panzern registriert;
– Granitnoje, 1,5 km von der Kontaktlinie, es  wurde die Stationierung von vier 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ und sechs Mörsern des Kalibers 120mm festgestellt.
Ebenfalls wird eine Verstärkung der Aktivitäten von Kräften für Spezialoperationen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die auf die Durchführung von Erkundungs- und Diversionsaktivitäten an Infrastrukturobjekten der Republik abzielen.
Die Vergrößerung der Zahl der Beschüsse mit schweren Waffen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf Positionen der Volksmiliz der DVR und Infrastrukturobjekte zeugt davon, dass im Zusammenhang mit den eingegangen Vorschlägen der Vertreter der Weltmächte und der Durchführung eines Treffens im Format der Normannischen Vier im September 2016 die ukrainische Seite die Provokationen an der gesamten Kontaktlinie unter Anwendung von Artillerie verschärft hat, um die Volksmiliz der DVR zur Erwiderung des Feuers zu provozieren und anschließend die Armee der Republik des Bruchs der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen.
Aber eine solche Verstärkung der Aktivitäten durch die ukrainischen Streitkräfte läuft „verquer“. Im Gebiet von Awdejewka wurden in Folge eines Treffers eines Artilleriegeschosses auf die Positionen des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Brigade etwa zehn Soldaten aus der Bewachungseinheit des Bataillons getötet oder verletzt. Die Fälle von Beschüssen der eigenen Positionen sind so regelmäßig geworden, dass die medizinischen Einrichtungen in der ATO-Zone die Informationen über die massenhaften Einlieferungen verletzter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verheimlichen müssen. So wurde bekannt, dass das 66. Militärhospital, das sich in Krasnoarmejsk befindet, die objektiven Daten über die nicht kampfbedingten Verluste unter den Soldaten verheimlicht, um die Verbreitung negativer Informationen unter dem Personal der ukrainischen Streitkräfte und eine öffentliche Resonanz zu verhindern.
Wir stellen fest, dass der Gegner weiterhin Maßnahmen zur Desinformation der Bevölkerung auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorien durchführt. Im Zusammenhang mit der großen Konzentration ukrainischer Truppen in der Nähe der Kontaktlinie kämpft das Kommando der ukrainischen Streitkräfte mit dem Problem der Unterbringung von Personal und Technik. Deshalb werden in den frontnahen Ortschaften Erklärungen über einen angeblich bevorstehenden Angriff der Armee der DVR verbreitet. Unter diesem Vorwand werden zivile Einwohner ins Hinterland evakuiert und ihre Häuser von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte und von nationalistischen Bataillonen eingenommen.
Die oben genannten Fakten zeugen davon, dass die Kiewer Führung nicht nur die übernommenen Verpflichtungen zum Abzug von Technik verletzt, sondern auch eine Eskalation des Konflikts im Donbass fortsetzt und so den Hass von Seiten der Zivilbevölkerung auf sich zieht. Wir wenden uns ein weiteres Mal an die OSZE-Mission, alle nur möglichen Anstrengungen einzusetzen, um eine neue aktive Phase des Krieges nicht zuzulassen.

 

De.sputniknews.com: Gemeinsame Pressekonferenz zum Abschluss des Treffens zwischen Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan in St. Petersburg (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Ankara will die Beziehungen zu Russland wieder mindestens auf Vorkrisenniveau bringen, wie der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin am Dienstag in St. Petersburg äußerte.
„Wir wollen die Beziehungen auf das Vorkrisenniveau oder gar auf ein höheres Niveau zurückbringen. Dazu haben wir den politischen Willen“, betonte Erdogan. Genau das erwarte auch die Öffentlichkeit beider Länder.
„Nach den heutigen Verhandlungen wird das politische, sozial-wirtschaftliche und humanitäre Verhältnis zwischen Russland und der Türkei endlich wieder auf das nötige Niveau zurückkehren, das vor der Krise bestanden hatte“.
Am Dienstag fand das erste gemeinsame Treffen zwischen Putin und Erdogan seit dem Abschuss eines russischen Jets durch die türkische Luftwaffe und der folgenden bilateralen Krise.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat das am Dienstag stattgefundene Treffen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan als „konstruktiv“ bezeichnet.
Auf der Pressekonferenz zu den Ergebnissen der Gespräche im Konstantinow-Palast in Strelna bei St. Petersburg betonte der russische Staatschef, dass dieses Treffen eine „sehr wichtige Bedeutung“ für das weitere Schicksal der Beziehungen zwischen Russland und der Türkei besitze.
„Es hat ein sachliches und, das möchte ich betonen, konstruktives Gespräch zum gesamten Komplex der bilateralen Beziehungen, aber ebenso zur internationalen Tagesordnung stattgefunden“, so Putin.
Die Russische Föderation berücksichtige die etappenweise Aufhebung der Einschränkungen in Bezug auf türkische Unternehmen, die nach dem Abschuss der russischen Su-24 durch die Luftwaffe der Türkei verhängt worden seien, erklärte der russische Staatschef im Weiteren.
„Damit meinen wir die etappenweise Aufhebung der früher verhängten speziellen Wirtschaftsmaßnahmen gegenüber türkischen Unternehmen, die Einschränkungen“, konkretisierte Putin.
Die Wiederaufnahme der Charterflüge in die Türkei sei eine Sache der nächsten Zukunft, da Ankara  Sicherheitsgarantien für die russischen Touristen gewährt habe, erklärte Putin.
Als eine Zeitfrage bezeichnete er auch die Rückkehr des russischen Touristenstroms in die Türkei auf den Vorkrisenstand, wobei er daran erinnerte, dass Ende  Juni bereits das Verkaufsverbot für Reisen in dieses Land aufgehoben worden sei. „Die Hauptsache ist hierbei, dass die türkische Seite den russischen Bürgern maximale Sicherheitsgarantien gewährleistet, und solche Garantien haben wir von unseren Partnern erhalten“, so Putin.
„In diesem Zusammenhang haben wir Möglichkeiten zur Wiederaufnahme der Charterflüge geprüft, das ist wohl ebenso eine Frage der Technik und der nächsten Zeit“, schloss Russlands Präsident.
Russland und die Türkei teilen das allgemeine Verständnis in Fragen des Kampfes gegen den Terrorismus, wie Putin anmerkte.
Die Wandlungen in Syrien könnten nur mit demokratischen Mitteln erzielt werden, betonte der russische Staatschef.
Obwohl die Positionen Russlands und der Türkei in der Syrien-Frage nicht immer übereinstimmen, wollen Moskau und Ankara gemeinsam nach Lösungen suchen, wie der russische Präsident Wladimir Putin … sagte.
„Unsere Positionen zur Syrien-Regelung haben bei weitem nicht übereingestimmt. Wir haben uns verständigt, ein gesondertes Treffen mit Außenministern und Vertretern der Geheimdienste durchzuführen, um Informationen auszutauschen und nach Lösungen zu suchen“, sagte Putin.
Putin und Erdogan wollten bereits am Dienstag alle Fragen zur Syrien-Regelung auf die Tagesordnung setzen.
„Wir haben unsere Meinungen zu den akuten internationalen Problemen ausführlich ausgetauscht und vereinbart, dass wir nach dieser Konferenz alle Fragen, die mit der Beilegung der Syrien-Frage zusammenhängen, einzeln besprechen werden“, so Putin. „Wir sind uns darin einig, dass der Kampf gegen den Terrorismus der wichtigste Bestandteil unserer Zusammenarbeit ist.“
Russland und die Türkei verfolgten ab sofort das gemeinsame Ziel, die Syrien-Krise zu lösen, Moskau und Ankara würden nach einer gemeinsamen Lösung suchen, hieß es weiter.
„Was die Abstimmung über unsere Herangehensweisen angeht, denke ich, dass wir das gemeinsame Ziel haben, die Krise in Syrien beizulegen. Ich denke, dass wir gerade auf dieser Grundlage, basierend auf einer gemeinsamen Herangehensweise allseitig annehmbare Lösungen finden werden“, so Putin.

 

Dan-news.info: Abteilungen der ukrainischen Armee haben mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm das Feuer auf Objekte des Wasserableitungssystems von Dokutschajewsk eröffnet. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Heute Nacht wurden mit Geschützen des Kalibers 122mm die Reinigungsanlagen in Dokutschajewsk beschossen, es gibt Beschädigungen, das Gebiet ist vom Strom abgeschnitten“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Der Pressedienst des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ bestätigte die Beschüsse des Kanalisationssystems von Dokutschajewsk. „Die Reinigungsanlagen sind ohne Strom, das Dach des Gebäudes, wo sich das Gebläse befindet, ist zerstört“, informierte der Vertreter des kommunalen Unternehmens.

 

De.sputniknews.com: Nach dem Ausstieg europäischer Partner aus dem Gasprojekt South Stream hat Moskau Verluste hinnehmen müssen. „Das Gerede über eine Rückkehr zu diesem Projekt allein reicht nicht mehr aus, Moskau braucht stahlharte Garantien“, erklärte Putin am Dienstag.
Moskau habe die ökonomische Kooperation nie politisiert, sagte der Präsident auf einer Pressekonferenz in Strelna bei St. Petersburg nach Verhandlungen mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan. „Beim Angebot von South Stream gingen wir von Anfang an davon aus, dass unser Gas direkt nach Südeuropa, direkt zu den Kunden in der EU gepumpt werden könnte.“
Putin erinnerte daran, dass das Europaparlament die Realisierung des Projekts mit seinem Beschluss im Grunde genommen blockiert hatte. Danach habe die EU-Kommission die bulgarische Regierung in einem Schreiben aufgefordert, alle Arbeiten einzustellen.
„Letztendlich gab es keine Genehmigung der Behörden in Sofia für unsere Arbeiten auf bulgarischem Territorium. Jetzt wissen wir, dass die bulgarische Seite das Projekt reanimieren möchte. Aber angesichts unserer hohen Verluste infolge des Verzichts europäischer Partner brauchen wir jetzt absolut stahlharte juristische Garantien, die aber ausbleiben“, sagte der russische Präsident.
Mit der Realisierung des Gaspipelineprojekts Turkish Stream dürfte in nächster Zeit begonnen werden, fügte Putin hinzu.

 

Dnr-online.ru: In den Massenmedien sind Informationen erschienen, dass das Republikoberhaupt Alexandr Sachartschenko eine außerordentliche Besprechung mit den Ministern der DVR durchgeführt hat. Heute kommentierte das Oberhaupt der DVR bei einem Gespräch mit Journalisten diese Information.
„Auf einer Besprechung mit den Ministern der DVR, die gestern durchgeführt wurde, habe ich einige Anweisungen gegeben. Ich habe die wichtigsten Minister sowie ihre Stellvertreter und die Personen, die für die Energie- und Lebensmittelsicherheit verantwortlich sind, aus dem Urlaub zurückgerufen bzw. ihnen Urlaub untersagt. Ebenfalls habe ich angewiesen, die Sperrstunde zu verschärfen, weil wir bis jetzt den Kriegszustand haben und sich die Lage an der Front derzeit heftig verschärft. Deshalb wurde eine Reihe Entscheidungen zur Verstärkung der Sicherheit und zur besseren Leitung des Staates getroffen“, sagte Alexandr Sachartschenko.

 

Abends:

 

Dnr-online.ru/Novorosinform.org: Heute gegen 17:00 Uhr wurde der Petrowskij-Bezirk von Donezk von dem von ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium aus beschossen, dies teilte der stellvertretende Kommandeur der Volksmiliz der DVR Eduard Basurin mit.
„Der Beschuss kam von den Positionen der 10. Gebirgsjägerbrigade. Unter dem Kommando des Kriegsverbrechers Subanitsch wurde ein Mörserbeschuss von Wohngebieten von Donezk durchgeführt. In Folge des Beschusses der ukrainischen Truppen starben zwei zivile Einwohner des Petrowskij-Bezirks: Dmitrij Wasiljewitsch Majdenka, 1956 geboren, und Igor Wladimirowitsch Glysin, 1961 geboren“, erklärte Eduard Basurin.
„Die Untersuchung der Tragödie führt die russische Seite im Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordination des Waffenstillstands durch. Die Daten werden auch an die Beobachter der OSZE-Mission weitergegeben“, hieß es weiter.

 

De.sputniknews.com: Der Bürgermeister Kiews, Vitali Klitschko, will die Partei des ukrainischen Präsidenten, „Block Petro Poroschenko“, verlassen, wie die ukrainische Zeitung „Vesti“ schreibt.
Demnach will das Klitschko-Team im Oktober aussteigen, seine Partei „Udar“ („Schlag“) wieder ins Leben zurückrufen und seine Anhänger aus der Präsidentenpartei „mitnehmen“.
Auslöser sei ein Konflikt zwischen Klitschko und Poroschenko, meint der Politikwissenschaftler Nikolaj Spiridonow. Klitschko dürfte mit den Ergebnissen eines Treffens zwischen Poroschenko und dem ukrainischen Oligarchen Dmitri Firtasch in Wien unzufrieden sein, hieß es.
Vor einem Jahr hatten „Block Petro Poroschenko“ und „Udar“ ihre Fusion angekündigt, um an den Kommunalwahlen teilzunehmen. An der Spitze des durch die Verschmelzung entstandenen Blocks „Solidarnost“ von Petro Poroschenko stand Klitschko.
Etwa einen Monat nach dem Euro-Maidan war Poroschenko zusammen mit Vitali Klitschko zu einem Treffen mit dem Magnaten Dmitri Firtasch nach Wien geflogen, wo die Politiker einen Deal mit der „Gas-Lobby“ geschlossen hatten: Immunität bei Verfolgung wegen Korruptionsverdachtes im Austausch gegen politische Unterstützung der Oligarchen im Vorfeld der Wahlen in Form von Spenden, Medien-Kampagnen und Kontakten.

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