Presseschau vom 08.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

De.sputniknews.com: Die Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Russlands Auswahl für Paralympics in Rio zu sperren, ist „niederträchtig und unmenschlich“, so die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.
„Die Entscheidung, die gesamte russische paralympische Auswahl nicht zu den Paralympischen Spielen zuzulassen, besticht durch Niederträchtigkeit und Unmenschlichkeit. Es ist ein Verrat jener hohen menschenrechtlichen Standards, die der heutigen Welt zugrunde liegen“, schrieb sie auf ihrem Twitter-Account.
Zuvor hatte der Präsident des Internationalen Behindertensportverbandes, Philip Craven, mitgeteilt, dass Russlands Auswahl in voller Zusammensetzung für die Teilnahme an den Paralympics 2016 gesperrt sei.
Ihm zufolge existieren angeblich Beweise dafür, dass während der Paralympischen Winterspiele in Sotschi ein Austausch der Doping-Proben erfolgt sei. Man habe 21 Proben von sieben russischen Sportlern erneut getestet. Nach dem Bericht der von Richard McLaren geleiteten unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) sei eine neue Untersuchung durchgeführt worden. Dabei habe man im Laboratorium festgestellt, „dass nur 19 Proben normal geprüft werden konnten, auf 18 Deckeln wurden Kratzer entdeckt, was beweist, dass sie geöffnet und erneut genutzt wurden“, sagte Craven…

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Ab 21:30 hat die ukrainische Seite begonnen, mit Geschützen des Kalibers 122 und 152mm den Flughafen, die Dörfer Spartak, Mineralnoje, Jakowleka im Jasinowataja-Bezirk und Krasnyj Partisan bei Gorlowka zu beschießen. Die Beschüsse dauerten bis 23 Uhr“,  teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach ihren Worten schossen die Abteilungen der Gegners 31 Geschosse ab.
Außerdem verwendeten sie Mörser der Kalibers 82 und 120mm – beschossen wurden Alexandrowka und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk im Westen von Donezk, Sajzewo und die Umgebung des Isotow-Bergwerks im Norden von Gorlowka. Insgesamt wurden 75 Mörsergeschosse abgeschossen.
In der Nacht wurden in der Folge eines Beschusses der ukrainischen Streitkräfte in Trudowskije Beschädigungen an sieben Häuser festgestellt“, sagte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij.
Die Angaben über Beschüsse wurden auch vom operativen Kommando bestätigt. Dort wurde hinzugefügt, dass gemäß den eingegangenen Informationen zwei Häuser in der Wagner-Straße in Jasinowataja beschädigt wurden und zwei weitere Häuser in der Paser-Tytschina-Straße und der Kalinin-Straße im Petrowskij-Bezirk von Donezk. „Informationen über Verletzte gibt es nicht“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

De.sputniknews.com: Nach monatelanger Blockade haben die türkischen Behörden die Webpräsenz der russischen Nachrichtenagentur Sputnik wieder freigeschaltet. Seit April hatten Nutzer in dem Land keinen Zugriff auf Sputnik-Seiten.
„Unsere Seite ist ab 10.00 Uhr wieder zugänglich“, bestätigte der Chef des Sputnik-Büros in der Türkei, Mahir Bostepe, am Montag.
Die türkischen Behörden hatten im April die Webseite der russischen Agentur Sputnik blockiert. Dem Sputnik-Türkei-Chefredakteur Tural Kerimow wurde die Akkreditierung und die Aufenthaltsgenehmigung entzogen und die Einreise ins Land verweigert. Der türkische Vizepremier begründete damals die Entscheidung mit Sicherheitsbedenken.
Die Beziehungen zwischen der Türkei und Russland waren seit November 2015 angespannt, nachdem die türkische Luftwaffe einen russischen Su-24-Bomber abgeschossen hatte, der im syrischen Grenzgebiet Stellungen der Terrororganisation Daesh (auch Islamischer Staat, IS) bombardierte. Einer der beiden Piloten wurde dabei getötet. Der Abschuss belastete die bilateralen Beziehungen Staaten schwer. Russland verhängte Sanktionen gegen die Türkei.
Seit Juni 2016 sind beide Staaten wieder auf Normalisierungskurs, nachdem sich Erdogan formell für den Abschuss des Jets und den Tod des Piloten entschuldigt hatte.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen und dabei Waffen verwendet, die gemäß den Minsker Vereinbarungen von der Kontaktlinie abgezogen sein müssten. Dies teilte die Verteidigungsbehörde Republik mit.
Aus Richtung Mironowskij wurde das Gebiet von Logwinowo mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm beschossen.
Logwinowo wurde auch dreimal mit Mörsern des Kalibers 120mm und 82mm aus Richtung Luganskoje beschosse.
Aus Richtung Troizkoje haben die Kiewer Truppen mit Waffen des Kalibers 122mm und 82mm die Gebiete von Weselogorowka und Kalinowka beschossen.
In der Folge eines Beschusses mit Panzertechnik aus Richtung Nowotoschkowskoje auf Donezkij wurde ein Kindergarten beschädigt und eine Strom zerstört, eine Wiese geriet in Brand.
Ebenfalls mit Panzertechnik wurde aus Richtung Swetlodarsk das Gebiet von Losowoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Moskau und Ankara werden Maßnahmen zwecks Vorbeugung von neuen Zwischenfällen im Luftraum ergreifen, damit keine weiteren Kampfjets abgeschossen werden, wie im November 2015 geschehen. Dies schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Montag.
„Das russische Verteidigungsministerium hat bereits ein Paket mit Vorschlägen für die türkische Seite vorbereitet“, teilte eine Quelle in der Militärbehörde mit. Unter anderem gehe es um die Einrichtung von Wegen zum Informationsaustausch sowie um konkrete Hinweise für Piloten, was sie zu tun haben, um gefährliche Situationen zu vermeiden.
Russland hat bereits Vereinbarungen über die Vorbeugung von Zwischenfällen im syrischen Luftraum mit den USA und Israel geschlossen. Dank dieser Maßnahmen wurden Experten zufolge mehrere Unfälle verhindert, bei denen Piloten hätten ums Leben kommen können…

 

 

Nachmittags:

 

 

News-front.info: Oberstleutnant des «ukrainischen Sicherheitsdienstes» (SBU): Die Ukraine bereitet einen Terrorangriff vor
Ein Teil der ukrainischen Elite bereitet derzeit einen Terrorangriff vor mit dem Zweck, die angeblichen «Separatisten» und Russland zu beschuldigen. Dies sollte für die Kündigung der Minsker Vereinbarungen und die Eskalation der Kämpfe in der sogenannten «Anti-Terror-Operation-Zone» als Vorwand dienen. Sie müssen das Land in den Kriegszustand versetzen, um die bevorstehende Wahlen abzusagen und eine neue Welle des Terrors gegen alle oppositionellen Kräfte zu entfesseln. Es werden viele Unruhen und Ausschreitungen im Hintergrund der wachsenden sozialen Spannungen im Lan , welche im Herbst in eine kritische Phase eintreten werden, angefacht.
Ein Oberstleutnant des ukrainischen Geheimdienstes (SBU) hat sich an News Front gewendet, um einen von der Ukraine geplanten Terrorangriff zu verhindern. Dafür wendet er sich an die Öffentlichkeit, um eine große Anzahl an Opfern verhindern zu helfen.
„Ich bin ein fungierter Oberstleutnant des SBU, ich diene dem Volk, nicht den Mächten. Ich bin gezwungen, mich an Sie zuwenden, um blutige Handlungen der Ukraine zu verhindern, und  Unmengen von blutigen Opfern zu vermeiden“, warnt der Oberstleutnant des SBU.
„Im Sicherheitsrat wurde beschlossen, den Ausnahmezustand oder das Kriegsrecht in dem Land zu verhängen. Damit sollte den US-Beobachtern gezeigt werden, dass in der Ukraine Terrorangriffe stattfinden, die angeblich von der Russischen Föderation provoziert werden. Es wurde den (ukrainischen) Medien dringend empfohlen, anstelle der Begriffe «Separatist», „Separatistenbewegung“ im Osten der Ukraine das Wort «separatistische bezahlte Söldner» zu verwenden, und nachher den Begriff „russische Truppen“, teilt der Oberstleutnant SBU im Video mit.
Er teilte auch mit, dass die ATO-Truppen in der Ostukraine den Befehl bekamen, die Volksmiliz der Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu provozieren, um die Minsker Verhandlungen zum Scheitern zu bringen. Doch diese Strategie funktionierte nicht. Dann wurde der ukrainische Journalist Scheremet getötet. Laut dem Oberstleutnant wurden da die Kräfte des Innenministeriums der Ukraine involviert, die sich unter Awakows (ukrainischer Politiker – Anm. d. Red.) Kontrolle befinden. Während der Beschattung und der Abhöraktivität haben Awakows Leute sich enttarnt. Deswegen war man gezwungen, die Pläne zu korrigieren. Der Oberstleutnant SBU warnt aber von neuen, großen Provokationen.
„Nun wurde jetzt ein neuer Plan von großen Provokationen während der «Parade der Unabhängigkeit“ (in der Ukraine) am 24. August in Kiew entworfen, deren Aufgabe es ist, ein paar starke Explosionen mit der möglichst großen Anzahl von menschlichen Opfern auszulösen. Der Deckname der Operation ist «Gala-Hundert.» Die Explosionen sollten stärker als in Charkow werden. Es gibt mehrere Optionen für den Ersatz. Einer von ihnen, die Pilotin Savchenko zu töten, Explosionen in Charkow, etc“, warnt der Oberstleutnant des SBU.
„Nach den Terroranschlägen werden die angeblichen «Terroristen» aus den Volksrepubliken Dozenk und Lugansk für alles verantwortlich gemacht. Es wird der Ausnahmezustand ausgerufen, die Nationalisten sollen als «Abfallmaterial» im «Donbass-Kessel» ausradieren werden“, fügte der Oberstleutnant des SBU hinzu.
Laut seiner Worte sollte durch diese Aktionen die Macht in den Händen der ukrainischen Partei „Volksfront“ bleiben, an deren Spitze solche Leute wie Awakow, Jazenjuk, Turtschinow, Parubij stehen. Außerdem teilte er mit, dass sie den Präsidenten Poroschenko einschüchtern, und im Ablehnungsfalle mit Hilfe der Nationalisten von „Asow“ und den anderen freiwilligen Verbänden einen Umsturz in der Ukraine durchzuführen drohen. Nach seinen Worten hat die ukrainische Partei „Volksfront“ Unterstützung unter den US-Geheimdiensten und unter den Mitglieder der «Demokratischen Partei» in den USA.
Am 7. August hat die Ukraine eine Provokation an der Grenze zu Krim angezettelt. Dies wurde durch den Leiter der Nachrichtenagentur Aktuelles Front Konstantin Knyrik auf seiner Seite auf Facebook bekannt gegeben.
„In der Nacht zum 7. August  hat eine ukrainische Sabotagegruppe an der Übergangsstelle Armjansk eine Provokation angezettelt. Die ukrainische Sabotagegruppe versuchte, sich den Durchzug auf die Krim zu erzwingen. Nach dem gescheiterten Versuch hat die ukrainische Seite alle Grenzübergänge zur Krim einseitig geschlossen. An der Grenze stehen mehr als 1.500 Menschen, welche die ukrainischen Grenzschützer nicht durchlassen. Dabei sagt die Ukraine, dass die russische Seite den Grenzübergang geschlossen hätte“, teilte der Leiter von News Front Konstantin Knyrik am Sonntag mit.

 

De.sputniknews.com: Das Attentat auf den Chef der selbsternannten Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki, der am Samstag bei einem Bombenanschlag verletzt wurde, könnte Teil eines Szenarios zur Torpedierung der Minsker Abkommen und des Übergangs in eine neue Phase der Kampfhandlungen sein, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.
Kiew und die Volksrepubliken des Donezbeckens machen sich gegenseitig Vorwürfe. Ihnen zufolge wird der entscheidende Zeitpunkt der 24. August sein – der 25. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine.
Für den 24. August ist in Kiew eine große Militärparade geplant. Experten kritisieren diese Idee und erinnern daran, dass die Feierlichkeiten in den vergangenen zwei Jahren vor dem Hintergrund des Todes der eingekesselten ukrainischen Soldaten im Donezbecken stattfanden. In diesem Sommer hat sich die Situation in der Ostukraine allmählich zugespitzt. Im August verglichen Einheimische die Situation mit der vom Sommer 2014.
Laut dem ukrainischen Militärexperten Valentin Badrak sind Befürchtungen hinsichtlich einer neuen Welle der Eskalation nicht unbegründet. Demnächst könnten großangelegte Kampfhandlungen beginnen. Der Angriff auf Plotnizki könnte sich als Teil des Szenarios erweisen, so der Experte.
Am Samstagmorgen war in Lugansk eine Bombe nahe Plotnizkis Autos explodiert. Über seinen Zustand gab es Samstag und Sonntag widersprüchliche Informationen. Laut einem der Leiter des Projekts „Noworossija“, Oleg Zarjow, wurde Plotnizki schwer verletzt. Zugleich kamen Informationen auf, dass Plotnizki beinahe unverletzt sei. Am Samstagabend wurde eine Audiobotschaft des Republikchefs verbreitet. „Ich rufe alle dazu auf, Ruhe zu bewahren. Es ist nichts Ernstes geschehen. Die einzigen, die von meiner Arbeitsunfähigkeit sprechen, sind Verräter und Feinde der Republik. Ich werde bald wieder meine Arbeit aufnehmen können“, sagte Plotnizki in der Botschaft. Ihm zufolge stehen ukrainische und US-amerikanische Geheimdienste hinter dem Attentat.
Neben den Ärzten hat bislang nur der Chef der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, Ploznizki gesehen. „Falls die Ukrainer denken, dass sie imstande sind, solche Attentate zu verüben, werden adäquate Maßnahmen getroffen“, sagte Sachartschenko. Laut dem Chef der Volksrepublik Donezk erklärte die ukrainische Seite bereits vor einem Monat, dass Attentate vorbereitet werden – auf ihn selbst, auf Plotnizki. Dass sich die Ukraine auf Kampfhandlungen vorbereite, stimme. Die tragischen Ereignisse, bei denen die Leibwächter und Plotnizki selbst betroffen waren, seien eine Bestätigung dafür.
Kiew wies die Beteiligung an dem Attentat allerdings zurück. Der Sprecher der ukrainischen Präsidialverwaltung, Alexander Motusjanik, sagte wenige Stunden nach dem Angriff, die ukrainische Seite sei daran nicht beteiligt gewesen.
Angesichts der Äußerungen Sachartschenkos erklärte Kiew, dass das Attentat auf Plotnizki der Beginn einer Destabilisierung in der Region sei, die zur Zuspitzung der Kampfhandlungen führen könnte.
Laut Badrak haben sich im August für die Ukraine ungünstige außenpolitische Umstände eingestellt. Wegen der finalen Etappe des Wahlkampfes in den USA habe Washington keine Zeit für Kiew. Europa stecke in eigenen Problemen. Einzelne europäische Staatschefs seien der Meinung, sie könnten mit Hilfe Russlands gelöst werden, so der Experte.

 

Lug-info.com:  Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Nach Angaben unserer Aufklärung sind im Gebiet von Nowoswanowka  – etwa 5 km bis zur Kontktlinie – vier T-64-Panzer, drei Einheiten Panzertechnik sowie Fahrzeuge vom Typ „Ural“ mit Munition eingetroffen“, teilte Marotschko mit.
Er unterstrich, dass der Gegner mit der Diversions- und Erkundungstätigkeit entlang der Kontaktlinie fortfährt.
„Im Gebiet von Wesjolaja Gora wurde in der Nacht die Bewegung einer Erkundungsgruppe der ukrainischen Streitkräfte mit acht Mann bemerkt. Das Ziel solcher Aktivitäten des Gegners kann die Vorbereitung einer weiteren Provokation in Bezug auf die Abteilungen der Volksmiliz der LVR sein“, sagte der Major.
„In der Folge des Beschusses der friedlichen Ortschaft Donezkij durch die Straftruppen der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde der Kindergarten Nr. 2, in dem noch gestern Kinder waren, ernsthaft beschädigt“, sagte Marotschko.
„Heute morgen sind die Kinder aus diesem Kindergarten zu Hause geblieben, weil durch Geschosssplitter das Fensterglas herausgeschlagen wurde, das Dach des Gebäudes und die Stromzufuhr beschädigt sind“, fügte Marotschko hinzu.
Er teilte mit, dass ein großer Teil der Ortschaft ohne Strom ist.
„Am Ort des Geschehens arbeiten Spezialisten des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission“, berichtete er.
„Wir hoffen, dass dieses Verbrechen nicht unbemerkt bleibt“, unterstrich Marotschko.
„Soldaten des 74. Zentrums für informationspsychologische Operation der ukrainischen Streitkräfte haben am 7. August am Kontroll- und Passierpunkt in Staniza Luganska eine provokative Aktion „Donbass ist Ukraine“ organisiert, in deren Verlauf die genannten Soldaten versucht haben, örtliche Einwohnern, die den KPP passieren wollten, mit Gewalt zu zwingen die Hymne der Ukraine zu singen oder Verse von Taras Grigorjewitsch Schewtschenko aufzusagen“, berichtete er.
Marotschko sagte, dass „die Aktivitäten bei den örtlichen Einwohnern Empörung auslösten, die zu einem „schweigenden“ Streik führte“.

 

De.sputniknews.com: Die Festigung der internationalen Position Russlands, die Steigerung der Kampffähigkeit der Armee und die Herstellung der Ordnung im Staat betrachten die Bürger als die bedeutendsten Leistungen von Präsident Wladimir Putin. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Lewada-Zentrum, berichten russische Medien am Montag.
14 Prozent der Befragten nannten die Erhöhung der Kampffähigkeit und die Reform der Streitkräfte als wichtigste Errungenschaft des amtierenden Staatschefs, elf Prozent betonten die Festigung der Positionen Russlands in der Weltarena. Jeweils zehn Prozent entfielen auf die ökonomische Entwicklung des Landes, die Herstellung der Ordnung im Staat und die Erhaltung der stabilen innenpolitischen Lage.
Sieben Prozent der Befragten verwiesen außerdem auf den gestiegenen Lebensstandard der Bürger sowie auf höhere Löhne, Gehälter und Renten. Laut den Forschern hat Putin im Amt des Staatschefs die Hoffnungen von mehr als der Hälfte der Bürger Russlands gerechtfertigt. Eine gegenteilige Meinung äußerten laut der Studie des Meinungsforschungsinstituts 23 Prozent der Befragten.
Wie die Soziologen festgestellt haben, genießt Putin das Vertrauen von 78 Prozent der Bürger, 18 Prozent vertrauen ihm nicht, und fünf Prozent konnten diesbezüglich keine eindeutige Antwort geben. Die Umfrage des Lewada-Zentrums war vom 22. bis 25 Juli unter 1600 erwachsenen Bürgern aus 137 Ortschaften in 48 Regionen Russlands durchgeführt worden…

 

Dnr-online.ru/dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 320 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner hat auf friedliche Ortschaften der Republik 42 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm und 217 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen sowie 20 Panzergeschosse. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko, Goras haben Beschüsse folgender Ortschaften durchgeführt: Sajzewo, Gorlowka, Krasnyj Partisan, Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Alexandrowka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Sachanka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge der Beschüsse starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR, zwei wurden schwer verletzt.
Im Petrowskij-Bezirk von Donezk und in Sajzewo und Jasinowataja wurden elf Häuser beschädigt.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verschiebung von Technik der ukrainischen Streitkräfte, die von den Minsker Vereinbarungen verboten ist, in der Nähe der Kontaktlinie fest. Sie in den Gebieten der folgenden Ortschaften:
– Kamenka, 4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs 120mm-Mörsern festgestellt;
– Awdejewka, 4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 82mm-Mörsern festgestellt;
– Granitnoje, 0,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von einem Mehrfachraketenwerfer „Grad“, zwei 152mm-Haubitzen „Akazija“, zwei 122mm-Haubitzen D-30, einem 100mm-Antipanzergeschütz „Rapira“ und acht Lastwagen vom Typ „Ural“ mit Munition festgestellt.
Ein weiteres Mal findet ein Versuch von Seiten der ukrainischen Streitkräfte statt, eine Informationsprovokation in Bezug auf die Volksmiliz der DVR durchzuführen, die mit dem Beschuss von Dsershinsk in der Nacht vom 6. auf den 7. August verbunden ist, in deren Ergebnis private Häuser zerstört und friedliche Einwohner verletzt wurden. Unverzüglich hat der Pressedienst der Nationalpolizei im Donezker Oblast erklärt, dass der Beschuss aus Richtung der Republik kam. Aber das Pressezentrum des Stabs der ATO hat mitgeteilt, dass Dsershinsk von der Armee der DVR nicht beschossen wurde. Es kann folgender Schluss gezogen werden: Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte schießt zielgerichtet mit Artillerie auf von ihnen kontrollierte Ortschaften, um eine gesellschaftliche Resonanz und eine Beschuldigung der Volksmiliz der DVR bezüglich der Verletzung der Minsker Vereinbarungen hervorzurufen. Aber in der Folge nicht abgestimmter Aktivitäten der Pressedienste der militärischen Behörden ist die Provokation nicht gelungen und wir haben offensichtlich eine zuverlässige Information, die einen weiteren Fakt des Zynismus des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte bestätigt, aufgrund dessen friedliche Bürger verletzt wurden.
Ich will mich an die gesamte Weltöffentlichkeit mit der Forderung wenden, auf die entstandene Situation im Donbass einzuwirken und Maßnahmen in Bezug auf die ukrainische militärisch-politische Führung bezüglich einer Beendigung der provokativen Handlungen zu ergreifen.

 

De.sputniknews.com: Ab nach Moskau: 250 Autofahrer starten in Berlin zu „Friedensfahrt“
Ein Autokonvoi mit etwa 250 Aktivisten ist am Sonntag vom Brandenburger Tor zur „Friedensfahrt“ nach Moskau aufgebrochen. Die Bürgerinitiative richtet sich nach eigenen Angaben gegen eine Entfremdung gegenüber Russland, welches in Medien und Politik immer wieder dämonisiert wird.
Die deutsche Außenpolitik treibe für Nato und USA einen Keil zwischen Russland und Deutschland, sagte Musiker Owe Schattauer, einer der Initiatoren der Aktion, im Gespräch mit RT. „Wir wollen das auf Bürger- und Menschenebene wieder gut machen.“
Auf ihrer 4.200 km langen Reise durch sechs Länder wollen die Teilnehmer, darunter Deutsche, Österreicher, Schweizer und Israelis, für Völkerverständigung mit Russland werben – „trotz der offensichtlichen geopolitischen Agenda verschiedener Länder und Gruppierungen, uns unseren europäischen Nachbarn Russland medial als Feindbild zu präsentieren.“
„Anstelle von Sanktionen, militärischen Drohgebärden oder gar Krieg setzen wir auf Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider Staaten, um das alternativlose höchste Gut, den Frieden, zu sichern“, so die Organisatoren.
Als Zwischenstationen sind Kaliningrad, Pskow, St. Petersburg, Twer sowie das polnische Poznań und die weißrussische Hauptstadt Minsk geplant. Dort wollen sich die Aktionisten mit lokalen Repräsentanten treffen und öffentliche Veranstaltungen durchführen. Die Übernachtung erfolgt auf Camping-Plätzen, in Privat- und Gemeinschaftsunterkünften.
Zum Auftakt der Aktion vor dem Brandenburger Tor trat der ehemalige verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU und parlamentarische Staatssekretär beim Verteidigungsminister, Willy Wimmer, mit einer unterstützenden Rede auf.

Dan-news.info: Die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa hat erklärt, dass sie keine Verhandlungen mit der Abgeordneten der Obersten Rada Nadeshda Sawtschenko über den Austausch von Gefangenen geführt hat.
„Ich habe keine Verhandlungen mit Nadeshda Sawtschenko geführt. Ich unterstreiche, dass diese nicht offiziell bevollmächtigt ist, Verhandlungen zum Austausch von Gefangenen zu führen“, erklärte Morosowa gegenüber Journalisten.
Zuvor hatte Sawtschenko nach Information des ukrainischen Mediums „Gordon“ mitgeteilt, dass es angeblich irgendwelche Vereinbarungen über den Austausch von Gefangenen zwischen Kiew und dem Donbass nach der Formel „2 gegen 2“ gebe.

 

Ukrinform.ua: Etwa hundert Menschen fordern am Montag vor dem Präsidialamt in  Kiew eine schnellere Freilassung ukrainischer Kriegsgefangener und politischer Häftlinge, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform vor Ort.
Die Schwester der Parlamentsabgeordneten Nadija Sawtschenko, Wira, sage, die Protestaktion solle die Gesellschaft und Politiker daran erinnern, dass viele ukrainische Militärs in der Gefangenschaft der so genannten „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ seien.
„Alles, was wir tun können, ist, dass sie nicht in Vergessenheit geraten werden“, betonte Wira Sawtschenko. Ihr zufolge hätten sich an sie und ihre Schwester etwa 20 Angehörige von Gefangenen, vor allem aus Krywyi Rig und Saporischschja, gewandt. Gespräche mit Müttern und Verwandten von Gefangenen sei auch Ziel der Aktion gewesen.
Die Demonstranten wollen auch wissen, wie die ukrainische Führung die Gefangenen befreien wolle.

 

De.sputniknews.com: „Eine Unternehmung gegen Kriegshetze“: Willy Wimmer begrüßt Friedensfahrt nach Moskau
Ein großer Konvoi von Autos und Motorrädern ist am Sonntag zu einer Friedensfahrt von Berlin nach Moskau gestartet. Damit soll ein Zeichen gesetzt werden zur Förderung der Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Russland. Beim feierlichen Start in Berlin sprach auch der ehemalige Vizepräsident der OSZE Willy Wimmer.
Herr Wimmer, warum war es Ihnen ein Bedürfnis, diese Friedensfahrt zumindest moralisch zu unterstützen?
Die Organisatoren — und wie ich gesehen habe, auch die Teilnehmer —  waren wirklich voll mit dem Herzen dabei. Sie waren aus der ganzen Republik angereist und sogar aus anderen Staaten wie Frankreich, Israel und auch Amerika. Vor diesem Hintergrund, vor so viel Initiative und vor allem auch mit diesem Ziel, blieb mir nichts anderes übrig als dies zu unterstützen. Das geht aber dann nicht nur per Brief oder Telefon, sondern da muss man dabei sein, um auch die Atmosphäre mitzubekommen.
Das war natürlich gestern ein großartiger Tag am Brandenburger Tor. Herrliches Wetter, tolle Stimmung und die Leute sind richtig mitgegangen. Für mich war es eine große Freude, vier Stunden hin nach Berlin und vier Stunden zurück zu fahren.
Was ist denn Zweck und Ziel dieser Friedensfahrt?
Die Leute, die das organisiert  — also Herr Dr. Rothfuß und Herr Schattauer — haben sich zum Ziel gesetzt, diese Fahrt zu unternehmen, um auch den Nachbarvölkern zu sagen, wir wollen eine Politik der guten Nachbarschaft. Wir wollen in Frieden mit euch zusammenleben und wir wollen uns nicht von dieser Kriegshetze, die vor allen Dingen im Westen getrommelt wird, anstecken lassen.
Die Fahrtroute geht von Ostpreußen, also Kaliningrad heute, über Lettland, Estland, Litauen und dann schließlich in die Russische Föderation. Es sind rund 200 Mitreisende — per Bus, PKW und Motorrad — die sich da auf den Weg gemacht haben.
Aber was meinen Sie denn, wie die Fahrt tatsächlich in den einzelnen Ländern — auch von offiziellen Stellen — gesehen und angenommen wird?
Nach dem, was ich gehört habe, ist die organisatorische Unterstützung in der Russischen Föderation ausgezeichnet. Ich habe eben auch von Herrn Dr. Rothfuß gehört, dass sie mit Polizeieskorte durch Polen gefahren sind.  Sie waren ganz begeistert darüber, wie sie in Polen wahrgenommen wurden und wie entgegenkommend man da gewesen ist, auch von offizieller Seite — in erster Linie also durch die Polizei.
Es ist ja schon spektakulär, dass sich Privatleute auf eigene Kosten in ihrer Urlaubszeit auf so eine Tour begeben. Was möchten Sie den Teilnehmern der Friedensfahrt mit auf den Weg geben?
In der Zeit der Olympiade zunächst einmal natürlich einen sportlichen Aufruf, das ganz gut zu überstehen und mit heilen Reifen nach Berlin zurückzukehren. Wenn das mit 4500 Kilometer Strecke angesetzt ist, muss man das ja auch mal unter diesem Gesichtspunkt sehen. Das Zweite ist, dass die Teilnehmer sich vielleicht vorstellen, dass sie in Russland auf Menschen mit offenen Herzen treffen. Das ist natürlich das Beste, was man dann ins eigene Land mitnehmen kann, wo es um diese Umstände nicht immer so gut bestellt ist. Vor diesem Hintergrund ist das eine tolle Unternehmung, die da in den nächsten zwei Wochen absolviert wird und da kann man ihnen nur gute Fahrt, viel Glück und gute Gespräche wünschen.
In den deutschen Mainstream-Medien habe ich leider kaum etwas finden können zu dieser Friedenstour.
Über deutsche Mainstream-Medien brauchen wir uns eigentlich seit dem völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien keine Gedanken mehr zu machen. Man hört überhaupt nichts mehr von der pluralistischen Grundannahme dieser Gesellschaft. Ich habe das auch in den letzten Tagen im Zusammenhang mit den Medien aus der Russischen Föderation, die jetzt bei uns aktiv sind, mehr als deutlich gesagt. Für uns sind heute diese Medien — Sputnik, Russia Today und so weiter — konstitutiver Bestandteil unserer inneren Freiheit geworden. Weil die eigenen Medien das gar nicht mehr wahrnehmen. Ich habe es ja gestern auch in meiner Rede vor dem Brandenburger Tor gesagt.
Bei Sputnik war in der letzten Woche nachzulesen, dass durch eine Entscheidung des russischen Präsidenten Putin das Haus von Immanuel Kant (im ehemaligen Königsberg. Anm. d. Red.) für mehrere hunderttausend Euro instand gesetzt werden soll. Das ist ja das kulturelle Erbe dieser Nation. Das ist der Philosoph, der für Völkerrecht und für den ewigen Frieden in Europa gestanden hat. Das muss man bei Sputnik lesen, in Deutschland hat aber niemand Kenntnis von diesen Dingen genommen. Das macht doch deutlich, was eigentlich hier mit uns los ist. Wir stehen nicht mehr auf den Füßen, wir hängen irgendwo in der Luft.

 

Dan-news.info: Mitarbeiter des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ haben heute zwei Gasleitungen im Dorf  Petrowskoje im Starobeschewo-Bezirk in Betrieb genommen. Damit ist die Ortschaft das erste Mal an die Gasversorgung angeschlossen worden.
Die Zeremonie der Inbetriebnahme besuchten die Direktorin der Abteilung zum Wiederaufbau und Entwicklung des republikanischen Wirtschaften der Administration des Oberhaupts der DVR Irina Shukowskaja, der Generaldirektor von „Donbassgas“ Sergej Filippow, Vertreter der örtlichen Verwaltung und viele Einwohner.
„Wir schließen Ortschaften an die Gasversorgung an, die in der Ukraine keine zentrale Gasversorgung hatten. In der schweren Kriegszeit tun wir das, was die ukrainische Regierung im Frieden nicht getan hat“, sagte Shukowskaja.
„Donbassgas“ berichtete, dass beim Gasanschluss des Dorfs zwei Gasleitungen gebaut wurden – mit niedrigem und mittlerem Druck. Jetzt erhalten mehr als 60 Familien Gas in ihre Wohnungen.
Zu den ersten Kunden des Gaskonzerns gehört die Familie Sawgorodnij. „Wir sind den Behörden der Republik und den Mitarbeitern von Donbassgas sehr dankbar, dass wir jetzt Gas in der Wohnung haben. Wir haben viele Jahre darauf geartet“, sagte Tatjana Sawgorodnaja.
„Endlich wurde dieser lange Bau, der von den ukrainischen Behörden 2004 begonnen wurde, beendet und in Petrowskoje gibt es Gas“, stellte der Leiter des Gaskonzerns fest.
Derzeit ist im Rahmen des Gasanschlusses in Petrowskoje der Bau von zwei weiteren Gasleitungen geplant, die die Einwohner der Rutschejnaja- und der Shelesnodoroshnaja-Straße mit Gas versorgen. Parallel laufen die Arbeiten zur Errichtung der Netze in den nahe gelegenen Dörfern Rebrikowo und Podgornoje.
Wir erinnern daran, dass das Programm zum Gasanschluss von Ortschaften der Republik auf Erlass des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko vom Frühjahr 2015 realisiert wird. In dieser Zeit wurden mehr als zehn Straßen und Sommerhauskooperativen an die Gasversorgung angeschlossen. Hauptsächlich läuft die Arbeit an Objekten, wo der Gasanschluss von den ukrainischen Behörden geplant aber, aber die Projekte aufgegeben wurden.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hat Baku und Teheran eine gemeinsame Nutzung von Pipelines zum Transport von Öl und Gas aus dem Kaspischen Meer vorgeschlagen. Moskau ist bereit, über diese Frage zu diskutieren, erklärte Putin am Montag in Baku bei einem Treffen mit den Präsidenten Aserbaidschans und des Irans, Ilham Aliyev und Hassan Rohani.
„Russland, der Iran und Aserbaidschan könnten die Umsetzung neuer Energie- und Transportprojekte in der Region erörtern… Als vorrangig gilt dabei die Realisierung von Projekten zur Erkundung und Erschließung von Öl- und Gasfeldern, vor allem im Einzugsgebiet des Kaspischen Meeres.“
Es gehe darüber hinaus auch um die Diversifizierung der handelspolitischen und ökonomischen Beziehungen zwischen den drei Ländern, sagte der russische Präsident und bedankte sich bei Aliyev für die Organisation des trilateralen Treffens.

 

Dnrsovet.su: Der Vorschlag der ukrainischen Seite, die Eisenbahnverbindung von Mariupol und Konstantinowka wiederherzustellen, sieht auf dem Hintergrund der fortwährenden Beschüsse der friedlichen Bevölkerung seltsam aus und man kann sich dem gegenüber kaum mit großem Optimismus verhalten, erklärte in einem Interview mit dem Portal Life der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin.
„Dieser Vorschlag sticht aus dem allgemeinen Kontakt anderer schlechter Nachrichten hervor: dies sind der Beschuss unserer Städte, der Tod friedlicher Bürger, der Ausstieg auf den politischen Lösungen und irgendwo auch Sabotage in der Untergruppe zu politischen Fragen in Minsk“, unterstrich der bevollmächtigte Vertreter der DVR in der dreiseitigen Kontaktgruppe.
Nach den Worten Denis Puschilins könnte die Ukraine Änderungen in den Eisenbahnverbindungen für ihre Interessen nutzen, deshalb muss man in diesen Fragen sehr genau sein. Er schloss auch nicht aus, dass der genannte Vorschlag eine private, nicht abgestimmte Initiative sein könnte, eine solche Frage muss in Minsk von der Position einer Priorität der Sicherheit der Bürger der DVR aus erörtert werden.

 

De.sputniknews.com: Open Skies: Ukraine, Deutschland und Schweden inspizieren russischen Luftraum
Militärbeobachter der Ukraine, Deutschlands und Schwedens werden im Rahmen des Vertrages über den Offenen Himmel an Bord einer schwedischen Maschine den russischen Luftraum inspizieren. Das teilte Sergej Sabello, kommissarischer Chef des russischen Zentrums für die Reduzierung der nuklearen Gefahr, am Montag in Moskau mit.
„Der Beobachtungsflug findet im Zeitraum zwischen 8. und 12. August statt. Dabei wird eine SAAB-340B eingesetzt… Das Flugzeug hat keine Waffen an Bord. Die Maschine selbst und die installierten Ausrüstungen waren international zertifiziert worden.  Russische Spezialisten an Bord werden kontrollieren, dass keine unerlaubten Geräte zur Anwendung kommen“, sagte der Militär…

 

 

Abends:

 

 

Ukrinform.ua: Russland hat am Montag das Militärmanöver „Kaukasus-2016“ auf der besetzten Halbinsel Krim gestartet.
Das führte zur Anhäufung der Militärtechnik an der administrativen Grenze zur Krim und zur Einrichtung von Militär-Kontrollposten bis Simferopol, erklärte der Gouverneur der ukrainischen Region Cherson Andrij Hordeew auf einer Pressekonferenz in der Nachrichtenagentur Ukrinform.

 

De.sputniknews.com: Krim-Chef: Kiew riskiert keinen Krieg um Halbinsel
Die Ukraine wird keine Kriegshandlungen für die Schwarzmeer-Halbinsel Krim führen, wie das Oberhaupt der Republik Krim, Sergej Aksjonow, bei dem Treffen mit einer jordanischen Delegation sagte.
„Was mögliche Kriegshandlungen angeht, so glaube ich nicht daran. Russland ist eine Nuklearmacht und kann seine Interessen und die seiner Verbündeten in jedem beliebigen Gebiet der Welt verteidigen“, so Aksjonow.
Ein „Kalter Krieg“ ist laut dem Krim-Chef bei den jetzigen Spitzenpolitikern in den westlichen Ländern jedoch durchaus möglich. Trotzdem zeigte er sich zuversichtlich, dass  doch „einmal vernünftige Menschen im Westen an die Macht kommen“ würden.
Die Krim werde derweil im Bestand Russlands bleiben. Diese Frage sei endgültig gelöst.
Aksjonow rief den Westen dazu auf, die Ergebnisse des Referendums, welches die Wiedervereinigung mit Russland entschied, doch möglichst bald anzuerkennen, denn davon hänge der gemeinsame Erfolg ab.
„Je schneller die westlichen Länder begreifen, dass dieser Beschluss endgültig ist, umso besser werden unsere Beziehungen und wir alle leichter arbeiten“, betonte Aksjonow…

 

Ukrinform.ua: Die Ukraine hat wegen der russischen Handlungen auf der besetzten Halbinsel Krim eine erhöhte Alarmbereitschaft ausgerufen. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte ist aber bereit, auf mögliche Gefahren zu reagieren, sagte der Vertreter der Hauptverwaltung für Aufklärung im ukrainischen Verteidigungsministerium, Wadym Skibizkyi, der Online-Zeitung „Ukrainska Prawda.“  Auf der Krim würden derzeit die Truppen verlegt, es laufe die Vorbereitung zum Manöver „Kaukasus 2016“ im südlichen Militärbezirk Russlands, an dem auch die Einheiten aus der Krim teilnehmen, sagte Skibizkyi.
Nach den Worten von Skibizkyi könnten unter dem Vorwand der Vorbereitung zum Manöver auch Truppenverstärkung und Truppenverlegungen getarnt werden. So hätten die Truppen, die sich am Manöver „Kaukasus 2008“ beteiligten, einige Gebiete in Georgien besetzt. „Die größte Gefahr stellten mobile Luftlandetruppen dar“, sagte er.
Nach Angaben der Hauptverwaltung sollten die russischen Luftlande-Einheiten im Norden der Halbinsel im August teilweise ausgetauscht werden. In der Zeitperiode von 27. bis 30. Juli sind auf der Krim Züge mit der Technik für diese Truppen eingetroffen, teilte Skibizkyi mit. Zwei Bataillonsgruppen seien im Raum Dshankoj und eine im Raum Kamjanske stationiert. Laut der Hautverwaltung wurden in einigen Gebieten der Krim Kontrollposten des Militärs eingerichtet.
„Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte verfügt über notwendige Informationen und reagiert entsprechend auf alle möglichen Gefahren“, so Skibizkyi.

 

Rusvesna.su: Die Bataillone der Nationalen Verteidigung „Aidar“ und „Asow“ wurden in der Donezker Volksrepublik als terroristische und extremistische Organisationen eingestuft, sagte gegenüber Journalisten am Montag die erste Stellvertreterin des Vorsitzenden des Obersten Gerichts der DVR Julia Besrutschenko.
„In der ersten Hälfte des Jahres 2016 prüfte der Oberste Gerichtshof der Donezker Volksrepublik als Gericht erster Instanz zwei Zivilverfahren zur Einstufung der paramilitärischen Freiwilligeneinheiten, des Regiments „Asow“ und des Bataillons „Aidar“ als extremistische und terroristische Organisationen“, sagte sie.
Später berichtete ein weiterer Vertreter des Obersten Gerichts, dass aufgrund der Fakten diese Organisationen als extremistisch und terroristisch erklärt wurden.

 

De.sputniknews.com: Moskau akzeptiert Kiews Vorstoß zu Normandie-Vier-Treffen am Rande von G20-Gipfel
Kiew hat vorgeschlagen, ein Treffen im Normandie-Vier-Format (Ukraine, Russland, Deutschland, Frankreich) am Rande eines G20-Gipfels in China durchzuführen. Wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Montag in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku mitteilte, stimmt Russland zu, wenn die anderen zusagen.
„Wir sind der Ansicht, dass die Normandie-Vier für die Erfüllung der Beschlüsse verantwortlich ist, die in diesem Format abgestimmt werden. Wenn unsere deutschen und französischen Partner dies akzeptieren und wenn die chinesischen Gastgeber nichts gegen ein Normandie-Treffen haben, werden wir dazu bereit sein“, sagte der russische Chefdiplomat.
Das G20-Gipfeltreffen findet am 4./5. September dieses Jahres in Hangzhou, Hauptstadt der Provinz Zhejiang, statt.

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