Presseschau vom 07.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

Lug-info.com: Die Stärke der Explosion, die heute neben dem Auto des Oberhaupts der DVR Igor Plotnizkij erfolgte, beträgt etwa 10-15kg TNT-Äuqivalent. Dies teilte der Pressedienst des Staatssicherheitsministeriums der LVR mit.
„Die Ladung wurde an der Außenfläche eines Pfostens gegenüber der Fahrerseite auf 1 Meter Höhe angebracht“, erläuterte das Ministerium. „Die Stärke der Ladung beträgt nach Berechnung 10-15kg TNT-Äquivalent“.
Im Staatssicherheitsministerium wurde hinzugefügt, dass die Sprengeinrichtung vor einer Ampel angebracht wurde. Außerdem haben die Sprengtechniker Grund anzunehmen, dass die Kriminellen „Plastiksprengstoff“ auf der Grundlage von Hexogen verwendeten.
„Das Staatssicherheitsministerium der LVR zieht mehrere Versionen des Geschehens in Betracht, darunter auch die Aktivität einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe. Die operativen Ermittlungsmaßnahmen gehen weiter“, teilte das Ministerium mit.

 

Av-zakharchenko.su: Das Oberhaupt der DVR antwortete auf Fragen von Journalisten in Lugansk in Zusammenhang mit dem Anschlag auf I. Plotnizkij
Wie können Sie den Anschlag auf Ihren Kollegen Igor Wenediktowitsch kommentieren?
A. W. Sachartschenko:
Erwartbar. Die Ukraine hat schon vor einem Monat erklärt, dass sie Anschläge auf die führenden Personen des Staates vorbereitet. Auf mich, auf Plotnizkij, auf unsere Minister. Deshalb war es zu erwarten.

Gott sei Dank, ist es gut gegangen. Der Zustand von Igor ist stabil. Ich bin sicher er wird es überstehen. Er hat einen Donbass-Charakter. Von unserer Seite kann ich sagen, dass wir zusammen sind. Wir sind immer froh uns gegenseitig zu unterstützen, in jeder Situation zu helfen. Wir sind der Donbass, wir gehören zusammen.
Wird es für Sie Vorsichtsmaßnahmen geben?
A. W. Sachartschenko:
Wir haben schon einen Anschlag verhindert. Ich bin sicher, dass das Innenministerium und das Staatssicherheitsministerium ausgezeichnet arbeiten. Wir werden unsere Pflicht erfüllen und nicht wegsehen. Sie (die Ministerien, A.d.Ü.) sind in der Lage all dies zu verhindern. Wir erfüllen uns Pflicht und gucken auf nichts anderes.

Jetzt sagen einige namhafte Experten, dass dies mit einem möglichen zukünftigen Beginn von Kämpfen zusammenhängt. Ist dies nah an der Wahrheit?
A. W. Sachartschenko:
Dass die Ukraine sich auf Kämpfe vorbereitet ist wahr. Und das heutige Ereignis, von dem Leute aus der Wache und Igor selbst betroffen waren, ist dafür eine weitere Bestätigung. Aber wir sind bereit. Wir warten – aber wir hoffen nicht darauf.

Ich möchte mich noch an die Regierung der Ukraine wenden – verstehen Sie, Minsk-3 wird es nicht geben, also gehen Sie vorwärts!
Basurin hat erklärt, dass die Konzeption zur Reaktion auf die Provokationen überarbeitet wird. Ist das geschehen? Wie?
A. W. Sachartschenko:
Ja wir haben Anweisungen herausgegeben, aus denen klar hervorgeht, dass wir das nicht länger zulassen werden. Und wenn die Ukrainer denken, dass sie in der Lage sind sich solche Anschläge zu erlauben, wie es heute mit Igor war, werden adäquate Maßnahmen ergriffen. Wir haben auch Verbündete, Sympathisanten und wir sind in der Lage, so etwas auch in der Ukraine zu tun. Wie mir einer meiner Freunde sagte, ist Edelmut in diesem Bereich nicht produktiv. Das ist eine weitere Bestätigung. Warten Sie ab.

Wenn es weitere eine Zunahme von Beschüssen und Anschlägen gibt, wie kann dagegen gekämpft werden?
A. W. Sachartschenko:
Wissen Sie, als es vor anderthalb Jahren gereicht hat, habe ich den Befehl gegeben, den Flughafen einzunehmen und gleichzeitig damit Debalzewo. Warten wir ab.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und auf das Territorium der Republik 55 Mörsergranaten mit Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm abgeschossen. Beschossen wurden Kalinowo, Logwinow, Nishneje Losowoje und Losowoje“.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Um 00:50 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer mit Geschützen des Kalibers 122mm auf Sajzewo und das Isotow-Bergwerk eröffnet. Der Beschuss endete erst um 2:30 Uhr“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Territorien wurden 25 Artilleriegranaten abgeschossen“.
Gemäß den Angaben der Quelle haben die ukrainischen Streitkräfte neben Artillerie auch Panzergeschütze für den Beschuss der Wohngebiete von Sajzewo verwendet. Auf die Ortschaft wurden mindestens 25 Schüsse abgegeben.
Außerdem wurden von der ukrainischen Armee Alexandrowka und Staromichajlowka im Westen der Hauptstadt, Elenowka im Süden von Donezk sowie die Dörfer Sachanka und Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR beschossen. Auf diese Ortschaften wurden 83 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen.
„Gestern Abend wurden in Jasinowataja auf der Kalinin- und der Swoboda-Straße zwei Männer verletzt. Einer wurde in das Jasinowatajer Stadtkrankenhaus eingeliefert, der zweite nach Donezk gebracht“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem wurden nach Angaben der Quelle mindestens vier private Wohnhäuser in diesen Straßen beschädigt, ein Gebäude erhielt einen direkten Treffer.

 

De.sputniknews.com: Der Chef der selbsternannten Volksrepublik Lugansk Igor Plotnizki, der bei einem Bombenanschlag am Samstag verletzt wurde, sieht die Geheimdienste der Ukraine und der USA hinter dem Attentat. In einer Ansprache an die Bürger versicherte der 52-Jährige, er sei außer Lebensgefahr und werde bald wieder zur Arbeit zurückkehren.
„Der Krieg ist noch nicht zu Ende. Hinter der ukrainischen Regierung stehen natürlich Geheimdienste der Vereinigten Staaten und diejenigen, die versuchen, die Situation in der Ukraine aufzuschaukeln“, sagte Plotnizki, der jetzt im Krankenhaus liegt, in einer Sprachnachricht auf seiner offiziellen Homepage. Er selbst sei wohlauf. „Jegliche Spekulationsversuche zu meinem Gesundheitszustand sind reine Störversuche ukrainischer Komplizen.“
„Ich rufe alle dazu auf, Ruhe zu bewahren. Es ist nichts Ernstes geschehen. Die einzigen, die über meine Arbeitsunfähigkeit sprechen, sind Verräter und Feinde der Republik. Danke, ich werde bald wieder meine Arbeit aufnehmen können“, ergänzte Plotnizki.
Nach bisherigen Ermittlungsergebnissen ist am Samstagmorgen eine Bombe nahe Plotnizkis Auto explodiert. Der 52-Jährige wurde daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber mittlerweile außer Lebensgefahr. Die Behörden der von Kiew abtrünnigen Region untersuchen mehrere Versionen des Tatherganges, darunter auch eine mögliche Verknüpfung zum ukrainischen Spionagedienst.

 

Nachmittags:

 

Novorosinform.org: Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnitzkij wurde aus dem Krankenhaus entlassen, berichtet „Interfax“ unter Berufung auf eine informierte Quelle.
„Der Zustand des Oberhaupts der Republik hat sich gebessert, die Ärzte beschlossen, die Behandlung ambulant weiterzuführen“, sagte die Quelle.
Nach deren Angaben wird Plotnitzkij wahrscheinlich schon am 8. August wieder arbeiten können…

 

De.sputniknews.com: Die Bild-Zeitung boykottiert offiziell russische Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Russlands Siege tauchen demnach nicht im Medaillenspiegel der Bild auf, wie aus dem Online-Portal ersichtlich ist.
Bereits am 19. Juli hatte der Leiter des Sport-Ressorts der Bild-Zeitung, Walter Straten, den kompletten Ausschluss des „dopingverseuchten“ Russlands bei den Olympischen Spielen in Rio gefordert. Selbst im Falle einer Zulassung würde er mögliche Siege der Athleten im Medaillenspiegel nicht veröffentlichen.
„Warum? Etwa weil im Westen alle Athleten sauber sind und nur die Russen dopen? Quatsch! Natürlich hat auch der deutsche Sport Doping organisiert (z. B. an der Uni Freiburg). Natürlich haben auch Amerikaner geschluckt, was die Pillen-Industrie hergab (siehe Lance Armstrong). Aber: Dass ein Staat mit Ministern und Geheimdienst ein flächendeckendes Doping durchzieht, ist ein so großer Skandal, dass er auch eine große Antwort braucht. Den kompletten Ausschluss!“, schreibt Straten.
Tatsächlich taucht der erste Sieg Russlands in Rio nicht im Medaillenspiegel der Bild-Zeitung auf. Am Samstag hat der Judoka Beslan Mudranov in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm die Goldmedaille ergattert.
Mit dem Boykott ignoriert die Zeitung den Entschluss des Internationalen Olympischen Komitees (IOC),  von einem Komplett-Ausschluss Russlands abzusehen und russische Athleten zu den Spielen in Rio zuzulassen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 309-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner hat 40 Artilleriegranaten der Kalibers 122 und 152mm sowie 199 Mörsergranaten der Kalibers 82 und 120mm auf friedliche Ortschaften der Republik abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko und Goras führten Beschüsse auf folgende Ortschaften der Republik durch: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Wesjoloje, Jasinowataja, Spartak, Alexandrowska, Staromichajlowka, Jelenowka, Kominternowo, Kulikowo, Sachanka, die Bezirke Petrowskij und Kujbyschewskij von Donezk.
In Folge von Beschüssen von Ortschaften der DVR wurden zwei zivile Einwohner verletzt, Alexandr Michajowitsch Kalantscha, geb. 1960, und Igor Anatoljewitsch Jasenko, geb. 1964.
Durch Beschüsse des Petrowskij-Bezirks von Donezk sowie von Jasinowataja und Kominternowo durch die Straftruppen wurden 14 Häuser beschädigt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Nowoluganskoje, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 82mm-Mörsern entdeckt;
Swetlodarskoje, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 82mm-Mörsern und einem Mörser „Nona-S“ festgestellt;
Walerjanowka, 23 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von sieben Panzern beobachtet;
Starognatowka, 4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier Einheiten Panzertechnik festgestellt.
Es wurde bekannt, dass in den Abteilungen der 58. und der 36. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte aktiv Gerüchte über einen bevorstehenden Angriff der Volksmiliz der DVR verbreitet werden. Im Zusammenhang mit dem Unwillen der Soldaten zu kämpfen und als Folge des Fehlens von militärischer Disziplin in den Abteilungen, verwendet das Kommando der Brigaden jede Methode, um die Soldaten in ständiger Anspannung der Erwartung eines Angriffs zu halten. Aber wie die Praxis zeigt, haben solche primitiven Maßnahmen des Kommandos nur einen kurzfristigen Effekt. Was die Kommandeure, sich beim nächsten Mal ausdenken, wenn der Angriff der Volksmiliz der DVR ausbleibt, kann nur geraten werden.
Unsererseits erfüllen wir die übernommenen Verpflichtungen und wollen eine friedliche Lösung des Konflikts. Wir rufen die gesamte Weltgemeinschaft auf, auf die Führung der Ukraine einzuwirken und das Blutvergießen im Donbass zu stoppen.

 

De.sputniknews.com: Nach massiven Angriffen der Rebellen hat die syrische Regierungsarmee die südwestlichen Viertel der Millionenstadt Aleppo zu einem Kriegsgebiet erklärt.
Rebellen versuchen seit einer Woche, aus der Umzingelung im Osten der Stadt auszubrechen. Darüber hinaus haben bis zu 8000 Bewaffnete bereits vier Mal versucht, die Stellungen des Militärs im Süden und Südwesten der Stadt stürmen. Die jüngste Attacke dauert seit Freitag an und ist bisher die schwerste.
Erbitterte Kämpfe werden um Gebäude einer Militärakademie am südlichen Stadtrand geführt. Dort haben die Rebellen die einzige Versorgungsstraße der Stadt blockiert, wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti von den Volksmilizen  erfuhr. Den Angaben zufolge halten die Terroristen diese „Straße des Lebens“ unter Mörser- und Scharfschützenbeschuss.

 

Dan-news.info: Das Dorf Sergejewka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR ist in Folge eines Beschusses durch die ukrainische Seite vollständig von der Stromversorgung abgeschnitten, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Oleg Morgun mit.
„Heute Nacht wurde das Dorf Sergejewka von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus beschossen. Es wurde ein direkter Treffer auf eine Transformatorunterstation festgestellt, dadurch hat das Dorf keinen Strom. Leider haben wir derzeit keine Transformatoren hier, wir haben sie bestellt“, sagte er.
Informationen über Opfer und Verletzte sind nicht eingegangen. Nach den Worten Morguns wird die Stromversorgung etwa am 9. August wieder hergestellt sein.

 

De.sputniknews.com: Die ukrainische Wirtschaft wird zusammenbrechen, sollte das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland umgesetzt werden. Diese Meinung vertrat der Sonderbeauftragte des US-Außenministeriums für Energiewirtschaft, Amos Hochstein.
In Gespräch mit einem Journalisten des Internet-Nachrichtenportals EurAktiv betonte Hochstein, dass die Ukraine, sobald sie ihren Status als Transitland für das russische Gases verliere, Einnahmen in Höhe von zwei Milliarden Dollar einbüßen werde.
Die neue Rohrleitung entziehe der finanziell angeschlagenen Ukraine zwei Milliarden Dollar Transit-Einnahmen, sagte der Experte. Nach seiner Einschätzung wird die ohnehin schwache ukrainische Wirtschaft das nicht verkraften und „zusammenbrechen“.
Nord Stream-2 sieht die Verlegung von zwei Pipelinesträngen von Russlands Küste durch die Ostsee bis zur deutschen Küste vor.
Anfang Mai hatte der US-Außenminister John Kerry erklärt, in den USA würde dieses Projekt Besorgnis auslösen, da diese Gaspipeline einen negativen Einfluss auf Osteuropa haben könne. Russlands Außenminister Sergej Lawrow betonte seinerseits, Nord Stream-2 sei ein rein kommerzielles Projekt, die Versuche, es zu blockieren, würden politischen Charakters tragen, wobei die USA durch ihre besonders nahen Freunde in der Nato versuchen würden, Schwierigkeiten zu schaffen.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Nach Angaben unserer Aufklärung wurden im Gebiet von Drushba Feuerpositionen einer Haubitzenbatterie der 59. Panzergrenadierbrigade festgestellt. Genau von diesen Positionen aus schießen die ukrainischen Straftruppen mit Artilleriesystemen des Kalibers 152mm“, sagte Marotschko.
„In dieses Gebiet versuchten Vertreter der OSZE-Mission zu gelangen, aber Vertreter der ukrainischen Streitkräfte haben sie nicht in diesen Bereich gelassen und so die Minsker Vereinbarungen grob verletzt“, teilte der Major mit.
Er unterstrich, dass die Kiewer Truppen die Diversions- und Erkundungsaktivitäten entlang der Kontaktlinie verstärkt haben.
„In einem Waldstück im Gebiet von Sisoje wurde in der Nacht eine Verlagerung einer Abteilung der ukrainischen Streitkräfte mit Panzertechnik bemerkt“, ergänzte Marotschko.

 

De.sputniknews.com: Die Nachfrage nach militärspezifischen Waffen ist in den letzten Jahren nach Angaben von Sky News drastisch gestiegen. Ein Ermittlungsteam des britischen TV-Senders hat sich mit einer rumänischen Waffenhändler-Bande getroffen und eine Quelle des Waffenschmuggels entdeckt: Viele Waffen stammen aus der Ukraine.
Britischen Sicherheitsdiensten zufolge hätten Mafiagruppen Zugriff auf Millionen illegaler Waffen, die während jahrelanger Konflikte gesammelt werden würden. Vor allem an Grenzen zu Konfliktzonen wie der Ukraine könnten Gangs relativ einfach Waffen beschaffen.
Auch nach eigenen Angaben der Gang, mit der sich das Ermittlungsteam nach monatelangen Verhandlungen getroffen hatte, kommen die Waffen inklusive Munition aus der Ukraine. Danach würden sie nach Rumänien gebracht, und zum Teil anderen Gangs in Westeuropa und dem Nahen Osten geschickt werden.
Die rumänischen Waffenhändler versicherten, „so viele (Waffen – Anm. d. Red.) wie man braucht“ beschaffen zu können. Angeblich würden sie sich nur dem Verkauf von Schusswaffen widmen, stünden aber im engen Kontakt mit anderen Gangs, die auf schwere Waffen und Granaten spezialisiert seien.
Die meist gefragte Waffe sei bei der Gang das Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47. Die Nachfrage nach genau dieser Waffe sei in den letzten zwei Jahren in die Höhe geschnellt, wie die Gangmitglieder selbst erklärten. Wer allerdings konkret die Waffen kaufe, ob Bankräuber, Massenmörder oder Terroristen, sei den Waffenhändlern egal. Hauptsache, die Abnehmer würden zahlen.

 

Dan-news.info: Gratulation des Oberhaupts der DVR zum Tag des Eisenbahners
Sehr geehrte Eisenbahnarbeiter!
Ich gratuliere Ihnen herzlich zum Berufsfeiertag – dem Tag des Eisenbahnarbeiters der DVR!
Der Eisenbahnverkehr ist ein strategischer Bereich in der Wirtschaft jedes Staates. Von der unterbrechungsfreien und effektiven Arbeit der Eisenbahn hängt die weitere Entwicklung und Arbeit der Industrie der DVR ab.
Als der Krieg in unser Land kam, hat der Feind als erstes Artillerieschläge auf die Eisenbahninfrastruktur verübt. Die ukrainischen Truppen haben versucht, uns von der äußeren Welt abzuschneiden und die Eisenbahnverbindungen innerhalb der Republik zu stoppen.
Dank eurer selbstlosen Arbeit, Mut und Patriotismus ist es gelungen die Donezker Eisenbahn zu retten. Und heute steht sie auf festen Beinen. Neue Lokomotiven werden in Betrieb genommen, die Waggons werden repariert, die Infrastruktur wird wieder aufgebaut, mit jedem Tag wächst die Zahl der Gütertransporte.
Die Kriegszeit ist nicht vorbei und uns steht noch viel zu tun bevor. Die Donezker Eisenbahn wird immernoch durch die Frontlinie getrennt.
Aber ich glaube, dass wir trotz aller Schwierigkeiten siegen werden und gemeinsam die Donezker Eisenbahn wiederbeleben werden. Der Beruf des Eisenbahners wird sein früheres Prestige zurück erhalten.
Liebe Landsleute, von ganzem Herzen wünsche ich euch und euren Familien eine starke Gesundheit, Erfolge und einen friedlichen Himmel über dem Kopf!
Dass eure Arbeit stabil und zuverlässig sei und in euer Haus Glück und Wohlergehen kommt.
Das Oberhaupt der Donzeker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko

 

De.sputniknews.com: as Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat beschlossen, alle russischen Athleten von den Paralympics in Rio auszuschließen. Das bestätigte IPC-Chef Philip Craven am Sonntag.
Laut Craven reagiere das IPC damit auf den McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada, in dem von einem Staatsdoping in Russland die Rede ist.
Der russische Sportminister Vitali Mutko kritisierte die IPC-Entscheidung als „beispiellos“ und als unbegründet. Er empfahl dem russischen Paralympischen Komitee, vor Gericht zu ziehen.

 

De.sputniknews.com: Die syrische Armee hat im Südwesten Aleppos eine Reihe massiver Angriffe der Militanten abgewehrt, meldet die Nachrichtenagentur Ria Novosti unter Verweis auf eine ihr vorliegende Quelle. Dabei sind mindestens 2.000 Kämpfer ums Leben gekommen.
„Innerhalb von 10 Tagen haben die Terroristen vier heftige Versuche unternommen, die Umzingelung unserer Truppen auf der südwestlichen Seite Aleppos zu durchbrechen. Es gelang uns, alle Angriffe abzuwehren und mindestens 2.000 Terroristen zu töten“, erklärte die Quelle.
Darüber hinaus sollen während des ersten Luftangriffs drei terroristische Gebiete zerbombt und dabei etwa 600 Kämpfer getötet und Hunderte verletzt worden sein.
Beim zweiten und dritten Angriff seien mehr als 800 Militante ums Leben gekommen. In den letzten 48 Stunden sollen im Viertel Ramus und auf dem Territorium der Militärakademien weitere Hunderte Kämpfer getötet worden sein.
Ein Bund aus 15 bewaffneten Gruppen mit insgesamt mehr als 5.000 Soldaten versucht seit über einer Woche, aus der Umzingelung der Regierungstruppen auf der Südseite der Stadt auszubrechen. In den östlichen Vierteln Aleppos blockieren beträchtliche Truppen weiterhin die Aufständischen.

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