Presseschau vom 06.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Im Zeitraum von 19:00 bis 01:00 hat die ukrainische Seite mit schweren Waffen Trudowskije und Staromichajlowka im Westen der Hauptstadt, die Dörfer Wasiljewka und Spartak in der Umgebung von Jasinowataja und Krasnyj Partisan bei Gorlowka beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden von den ukrainischen Truppen 55 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm abgeschossen“.
Die Quelle fügte hinzu, dass die ukrainischen Streitkräfte neben Artilleriegeschützen im Verlauf der Beschüsse von Wohngebieten der Republik auch Mörser des Kalibers 82 und 120mm verwendet haben – insgesamt wurden 227 Mörsergeschosse abgeschossen – sowie Panzertechnik. Der Gegner beschoss auch Sajzewo und Pantelejmonowoka bei Gorlowka, die Dörfer Shabitschewo und Spartak im Norden von Donezk und Sachanka im Süden des Landes.
„In der Nacht erlitt in der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte im Petrowskij-Bezirk von Donezk auf der Studgorodok-Straße eine Frau, geboren 1974, zahlreiche Splitterverletzungen, auch ein 62-Jahre alter Mann wurde am Hinterkopf verletzt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Er fügte hinzu, dass durch das Feuer der ukrainischen Streitkräfte im Petrowskij-Bezirk private Wohnhäuser in der Beslesnaja-Straße 3 und der Dunajewskij-Straße 24 beschädigt wurden.
Wenig später wird mitgeteilt, dass zwei weitere Häuser im Petrowskij-Bezirk auf der Wagner-Straße 7 und 11 beschädigt wurden. In einem der Häuser ist das Dach beschädigt, beim zweiten die Verglasung.

 

Lug-info.com: Die  Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute das Verteidigungsministerium der Republik mit.
Die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Logwinowo wurden aus Richtung Luganskoje und Troizkoje mit 82mm-Mörsern, verschiedenen Arten von Granatwerfern und anderen Schusswaffen beschossen.
Außerdem wurden die Positionen bei Kalinowo aus Richtung Nowoswanowka neunmal mit Antipanzergranatwerfern beschossen.

 

Dan-news.info: Der Sozialversicherungsfonds für Fälle zeitweiliger Arbeitsunfähigkeit und im Zusammenhang mit der Mutterschaft hat in der ersten Hälfte des Jahres jungen Müttern in der DVR Unterstützungen in einer Gesamtsumme von mehr als 115 Mio. Rubel ausgezahlt. Dies teilte heute die Vorsitzende des Fonds Irina Parchomenko mit.
„Im ersten Halbjahr 2016 wurden 44.798 Unterstützungen für Kinder unter drei Jahre in einer Gesamtsumme von 77.052.600 Rubel ausgezahlt. Die Zahlungen bei der Geburt eines Kindes erhielten 1858 Menschen in einer Gesamtsumme von 39.349.100 Rubel“, erläuterte die Leiterin des Fonds.

 

Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij wurde heute Morgen in der Folge einer heftigen Explosion verletzt, die neben seinem Auto erfolgte. Dies teilt ein Korrespondent vom Ort des Geschehens mit.
Das Republikoberhaupt ist in einem der Krankenhäuser der Hauptstadt.
Der Anschlag erfolgte in Lugansk an der Kreuzung der Karpinskij-Straße und der Batutin-Straße. Bei der Explosion wurden einige Menschen verletzt und die Fassaden benachbarter Häuser beschädigt.
Derzeit ist das Gebiet in einem Umkreis von einem Kilometer vom Ort des Geschehens von Polizei umstellt. Ermittlungen haben begonnen.

Dnr-news.com: Das Staatssicherheitsministerium der DVR erklärte, dass  nicht geplant sei, die Sicherheitsmaßnahmen auf dem Territorium der DVR im Zusammenhang mit dem Anschlag auf das Oberhaupt der LVR Igor Plotnitzkij zu verstärken.
„ Besondere Sicherheitsmaßnahmen auf dem Gebiet der DVR werden nicht eingeführt, da sie bereits auf angemessener Ebene existieren“, heißt es in der Erklärung des Ministeriums für Staatssicherheit der DVR.

 

Ukrinform.ua: Der Berater des Chefs des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Jurij Tandit, hat im TV-Nachrichtensender „112 Ukraine“ die Information über den Bombenanschlag auf den Anführer der Terrororganisation „Volksrepublik Luhansk (LNR)“, Igor Plotnyzkyj, bestätigt.
„Aus meinen geschlossenen Quellen kann ich diese Information bestätigen. In der Tat reden wir darüber, dass es einen Anschlag auf Plotnyzkyj gab“, sagte Tandit.
Der Separatistenanführer sei ihm zufolge in einem schweren Zustand.
Heute soll in Luhansk das Auto mit Plotnyzkyj in die Luft gesprengt worden sein. Es wurde über zwei Verletzte bei der Explosion berichtet.

 

 

Nachmittags:

 

 

Lug-info.com: Der Gesundheitszustand des Oberhauptes der LVR Igor Plotnizkij, auf den heute Morgen ein Anschlag verübt wurde, ist stabil, sein Leben ist nicht in Gefahr. Dies geht aus einer Erklärung des Vorsitzenden des Ministerrats der Republik Sergej Koslow hervor.
„Heute um 7:50 wurde ein Anschlag auf das Oberhaupt der LVR verübt. Die Fakten am Ort des Geschehens zeugen davon, dass dies ein terroristischer Akt war. Für die Ermittlungen wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, an der alle militärischen Behörden der Republik beteiligt sind“, berichtete er.
„Derzeit ist der Gesundheitszustand von Igor Wenediktowitsch Plotnizkij stabil, sein Leben ist nicht in Gefahr. Über den weiteren Verlauf der Ermittlungen werden wir zusätzlich berichten“, sagte der Vorsitzende des Ministerrats.

 

De.sputniknews.com: Republik Lugansk: Angriff auf Plotnizki war ein Terroranschlag
Die Führungskräfte der selbsternannten Volksrepublik Lugansk (VRL) haben die Sprengung des Autos, in dem sich Republik-Chef Igor Plotnizki befand, als einen Terrorangriff eingestuft.
„Die Merkmale am Tatort sprechen davon, dass es ein Terrorangriff war“, kommentierte der Chef des Ministerrats der VRL, Sergej Koslow, gegenüber dem Sender News Front.
Der Gesundheitszustand von Plotnizki sei derzeit stabil, er sei außer Lebensgefahr, so Koslow. „Für die Ermittlung der Tat wurde eine Arbeitsgruppe einberufen, die aus Vertretern aller Sicherheitsorgane der Republik besteht“, sagte er.
Das Oberhaupt der selbsternannten Volksrepublik Lugansk (VRL), Igor Plotnizki, war nach der Explosion einer Landmine unweit seines Autos in schwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden, meldet die Agentur Lugansker Informationszentrum.
Es wird davon ausgegangen, dass der Anschlag von einer ukrainischen Diversions- und Spionagegruppe verübt wurde, schreibt der ehemalige Sprecher des Parlaments von Novorossija, Oleg Zarjow, auf seiner Twitter-Seite.
Neben Plotnizki soll auch sein Fahrer verletzt worden sein. Bei der schweren Explosion wurden auch die naheliegenden Gebäude beschädigt.
Der Vorfall passierte an einer Straßenkreuzung in Lugansk. Die Straße wurde abgeriegelt. Am Tatort wird derzeit ermittelt. Im Ministerium für Staatssicherheit der VRL wurde die Information über das Attentat bestätigt. Weitere Angaben wurden nicht gemacht.
Nach Angaben der Behörden der Volksrepublik erfolgte die Explosion im Inneren des Autos. Nach anderen Informationen war der Sprengsatz an einer Straßenlaterne befestigt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiterhin die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs von schweren Waffen und nutzen das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration von militärischem Potential ihrer Abteilungen“, stellte Anaschtschenko fest.
„Die Verletzungen werden täglich in den Berichten der OSZE-Mission festgehalten“, fügte der Oberst hinzu.
„Folgende Verletzungen der  Stationierungsbedingungen wurden von den Vertretern der OSZE-Mission auf von den Kiewer Straftruppen kontrollierten Territorien festgehalten:
– zwei Panzertransporte und zwei gepanzerte Aufklärungsfahrzeuge im Gebiet von Popasnaja,
–  eine Einheit Panzertechnik im Gebiet von Nishneteploje,
– eine Einheit Panzertechnik im Gebiet von Solotoje,
– drei Einheiten Panzertechnik im Gebiet von Nowotoschkowskoje,
– zwei Einheiten Panzertechnik im Gebiet von Swetlitschnoje,
– eine Einheit Panzertechnik im Gebiet von Kamyschewacha,
– zwei Einheiten Panzertechnik im Gebiet von Staniza Luganskaja,
– eine Einheit Panzertechnik im Gebiet von Bolotennoje“, teilte der Oberst mit.
„Während der Besuche von Abzugs- und Lagerorten für Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte haben die Vertreter der Mission das Fehlen folgender zuvor abgezogener Waffen festgestellt: 27 Panzer (16 T-72, 11 T-64), 14 Haubitzen des Kalibers 152mm (2A36 Giazint-B), 19 Mörser des Kalibers 120mm „Sani“, 10 Mehrfachraketenwerfer „Grad““, fügte Anaschtschenko hinzu.
„In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen 48 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und mehr als 900 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen“, teilte Anaschtschenko mit.
Er sagte, dass trotz aller Anstrengungen der Volksmiliz die Situation an der Kontaktlinie angespannt bleibt.
Nach den Worten Anaschtschenko haben die ukrainischen Streitkräfte von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen genutzt: Artillerie des Kalibers 152mm 92 Geschosse, Panzer – 16 Geschosse, Mörser des Kalibers 120mm – 82 Geschosse, des Kalibers 82m – 190 Geschosse. Ebenfalls haben die Kiewer Truppen Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„Von Seiten der ukrainischen Straftruppen wurden die Positionen der Volksmiliz in folgenden Ortschaften beschossen: Logwinowo, Kalinowka, Losowoje, Kommuna, Kalinowo, Stachanow, Molodjoshnoje, Sokolniki sowie im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor“, sagte der Oberst.
Er erinnerte auch an den Beschuss von Stachanow in der Nacht auf den 2. August, als drei zivile Einwohner verletzt wurden.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf die Ortschaften und die Positionen der Volksmiliz der LVR erteilten die folgenden Kriegsverbrecher und aktive Anhänger der ukrofaschistischen Ideologie ihren Abteilungen: der Kommandeur der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Subwoskij, der Kommandeur der 54. mechanisier Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Gorbatjuk, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Klotschkow sowie der Kommandeur des 2. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Titenko“, teilte Anaschtschenko mit.

 

Dan-news.info: Die Leiterin der UN-Beobachtermission für Menschenrechte Fiona Frazer hat nach einer Überprüfung keine Beschwerden bezüglich der Haftbedingungen der ukrainischen Kriegsgefangenen in den Gefängnissen der DVR. Dies teilte heute gegenüber Journalisten die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa mit.
Sie erklärte, dass die ukrainischen Kriegsgefangenen in Räumen zu zwei bis drei Personen untergebracht sind. Sie erhalten drei Mahlzeiten am Tag und täglich vier Stunden Spaziergang. Außerdem übergaben die Gefangenen über die Vertreterin der Mission Briefe an ihre Verwandten.
Heute besuchten Frazer und Morosowa ein Gefängnis in Makejewka, wo 31 Kriegsgefangene festgehalten werden.

 

De.sputniknews.com: MH17-Abschuss: Ukraine kommt als erste vor Gericht in Straßburg
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrecht (EGMR) hat die Bearbeitung der Klage seitens der Hinterbliebenen der Opfer des MH17-Absturzes über der Ostukraine aufgenommen, berichtet die Zeitung „Kommersant“ unter Verweis auf eine Mitteilung des EGMR.
Die Angehörigen der Opfer des abgeschossenen malaysischen Passagierflugzeuges meinen, die Ukraine hätte ihren Luftraum wegen des Konflikts im Osten sperren müssen. Die Regierung sei über die Gefahr im Bilde gewesen, die die Flüge über dem Konfliktgebiet darstellen, habe aber keine Vorbeugungsmaßnahmen getroffen. Das ist nach Ansicht der Klägerin deshalb nicht geschehen, da das Land auf die Einnahmen aus den Überfluggebühren nicht verzichten wollte. Sie fordern nun eine Million Dollar Schmerzensgeld von Kiew.
Zuvor hatten fünf australische Familien im Zusammenhang mit dem Absturz der Boeing MH17 über der Ostukraine persönlich eine Klage gegen Russland und Präsident Wladimir Putin beim EGMR eingereicht. Sie fordern eine Entschädigung von je zehn Millionen US-Dollar. Die Klage ist beim Gericht eingegangen, wurde allerdings noch nicht behandelt.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 aus bisher ungeklärter Ursache im damals umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der von Amsterdam nach Kuala Lumpur fliegenden Verkehrsmaschine, darunter 85 Kinder, kamen ums Leben.
In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben. Noch vor Beginn der Ermittlungen hatten viele Kiewer und westliche Politiker die ostukrainischen Volksmilizen für den mutmaßlichen Abschuss verantwortlich gemacht und Russland eine Verwicklung vorgeworfen.

 

Lug-info.com: Eine behördenübergreifende Kommission der LVR mit Vertretern des Innenministeriums, der Generalstaatsanwaltschaft und des Staatssicherheitsministeriums der Republik betrachtet einen Anschlag einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe als eine Version des Attentats auf das Oberhaupt der LVR Igor Plotnitzkij. Dies teilte heute auf einer Pressekonferenz die Leiterin des Zentrums für Verbindungen mit der Öffentlichkeit des Staatssicherheitsministeriums der LVR Jewgenija Ljubenko mit.
„Es werden verschiedene Versionen des Geschehens in Betracht gezogen, darunter auch die Aktivität einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe. Derzeit gibt es in der Republik einen Abwehrplan zur Aufdeckung von Diversions- und Erkundungsgruppen“, erläutert sie.
Nach den Worten Ljubenkos laufen nun Ermittlungsmaßnahmen sowie kriminalistische Untersuchungen. „Die Frage der Aufnahme eines Strafverfahrens wird geklärt“, fügte sie hinzu.

 

De.sputniknews.com: Im ersten Halbjahr 2016 haben insgesamt 765 Ausländer in Tschechien Asylanträge eingereicht, wobei fast 50 Prozent von ihnen Ukrainer und Iraker sind. Das teilte das Internet-Portal Parlamentní Listy unter Verweis auf das Innenministerium mit.
„Auf ukrainische Bürger entfällt schon seit langem der Löwenteil der Asylsuchenden in Tschechien. Seit Jahresbeginn haben 246 Ukrainer Asylanträge gestellt, das sind 134 weniger, als im gleichen Vorjahreszeitraum. Von irakischen Bürgern wurden 131 Anträge angenommen“, heißt es in der Mitteilung.
Ihnen folgen Christen aus China (64 Personen), Kubaner (40), Syrer und Vietnamesen (je 30). In den ersten sechs Monaten 2016 haben bereits 131 Ausländer Asylrecht erhalten.
Die Zuwanderungskrise in Europa hatte sich 2015 im Zusammenhang mit dem steigenden Einwanderungsstrom aus Nordafrika, dem Nahen Osten sowie aus Zentral- und Südasien zugespitzt. Innerhalb eines Jahres waren offiziellen Angaben zufolge rund 1,8 Millionen Migranten nach Europa gekommen. Laut Experten handelt es sich um die größte Flüchtlingskrise seit dem Zweiten Weltkrieg.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 446 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner hat auf das Territorium der Republik 60 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm und 346 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko, Goras haben Beschüsse auf folgende Ortschaften durchgeführt: Krasnyj Partisan, Sajzewo, Gorlowka, Pantelejmonowka, Jasinowataja, Spartak, Shabunki, Wasiljewka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Staromichajlowka, Belaja Kamenka, Sachanka, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge von Beschüssen von Ortschaften der DVR wurden zwei zivile Einwohner verletzt: Wiktor Anatoljewitsch Tarasow, geb. 1954 und Natalja Wladimirowna Moros, geb. 1977.

Außerdem wurden drei Häuser im Kirowskij- und im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Konzentration der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Dsershinsk, 2 km von der Kontaktlinie, es wurden die Ankunft von 100 Mann zur Vervollständigung der 53. mechanisierten Brigade bemerkt.
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von Feuerpositionen für vier 120mm-Mörser festgestellt;
– Kamenka, 8 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von vier 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ bemerkt;
– Werchnetorezkoje, 8 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“  entdeckt.
Das ukrainische Kommando, das die Ausbildung der Abteilungen mit Übungswaffen abgeschlossen hat, führen weiter Schießübungen ohne Verwendung von Munition durch. So wurde bekannt, dass in den Abteilungen der 58. Panzergrenadierbrigade bei der Durchführung von militärischen Übungen mit neu eingetroffenen Rekruten das Kommando keine Munition verwendet, da sie in den Lagern fehlen. Die Munition ist im Zusammenhang mit dem ungesetzlichen Handel mit Waffen durch Funktionsträger der Brigaden sowie durch ihren übermäßigen Verbrauch bei den Beschüssen friedlicher Territorien der Republik ausgegangen.
Im Zusammenhang damit kann man dem ukrainischen militärischen Kommando nur raten, der Durchführung von Übungen zur militärischen Ausbildung große Aufmerksamkeit zu widmen, um weitere sinnlose nicht kampfbedingte Verluste zu vermeiden.
So führt die ukrainische militärisch-politische Führung weiterhin eine Politik des Genozids am eigenen Volk durch, indem sie die Bevölkerung des Donbass beschießt.
Wir rufen die Führer der Weltgemeinschaft auf, die Aufmerksamkeit auf die Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte zu richten und Druck auf das  „Regime Poroschenko“ auszuüben, um die Ukraine zu zwingen, von den aggressiven Plänen im Osten des Landes Abstand zu nehmen.

 

 

Dnr-news.com: Die OSZE hat am Samstag eine Patrouille zum Ort des Anschlags auf das Oberhaupt der Lugansker Volksrepublik Igor Plotnitzkij gesandt, sagte die Leiterin des Pressedienstes der Organisation Alexandra Taylor.
„Die OSZE hat heute früh eine Patrouille zum Ort des Geschehens geschickt“, erklärte Taylor als Antwort auf die Frage, ob der OSZE-Mission, die im Südosten der Ukraine arbeitet, Detailinformationen über den Vorfall vorliegen.
Die Vertreterin der OSZE sagte auch, dass die Organisation  in nächster Zeit einen Bericht im Zusammenhang mit den Vorgefallenen vorstellen wird.

 

Abends:

 

 

Dan-news.info: Aktivisten der DVR haben am zweiten Jahrestag des Tods des russischen Journalisten Andrej Stenin ein Denkmal für ihn an der nach ihm benannten Schule in Gornjazkoje in Sneshnoje im Osten des Landes errichtet. Dies teilte der Sekretär der Sneshnojer Abteilung der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“Jurij Koschelew mit.
„Unsere Aktivisten haben mit Unterstützung der Behörden von Sneshnoje und von Gornjazkoje ein Denkmal für den vor zwei Jahren getöteten Fotokorrespondenten der Agentur „Rossija Segodnja“ Andrej Stenin errichtet. Die offizielle Einweihung fand in der Gornjazkojer Schule statt, die den Namen des Journalisten trägt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Koschelew erläuterte, dass das Denkmal von einer der Kunstschulen in Rostow-am-Don (RF) entworfen wurde. Zur Eröffnung versammelten sich etwa hundert Menschen. Das Andenken des getöteten Journalisten wurde mit einer Schweigeminute geehrt, danach wurden Blumen am Denkmal niedergelegt. Dann gingen die Versammelten zum Ort des Todes des Korrespondenten, wo eine Trauerkundgebung stattfand. Nach den Worten des Sekretärs der Abteilung wird es in der Stenin-Schule bald ein Museum geben, das dem Leben des Journalisten gewidmet ist.
Der Fotokorrespondent Andrej Stenin starb vor zwei Jahren in der Kampfzone im Donbass bei der Ausübung seiner beruflichen Pflicht. Nach den Angaben des Ermittlungskomitees der RF wurde das Fahrzeug, in dem Stenin fuhr, am 6. August von ukrainischen Soldaten beschossen. Später brannte das Fahrzeug in der Folge eines Beschusses des Territoriums der DVR mit Mehrfachraketenwerfern ab.

 

Ukrinform.ua: In der Botschaft der Russischen Föderation in Kiew werde statt des Botschafters ein Geschäftsträger tätig sein, wie das der Fall in der Botschaft der Ukraine in Russland ist, erklärte auf radiosvoboda.org der Direktor der politischen Abteilung des ukrainischen Außenministeriums, Oleksij Makejew.
„Schon seit mehr als zwei Jahren vertritt die Ukraine in Moskau ein Geschäftsträger, nun wird die Situation in der russischen Botschaft genau so sein. Ernannt ist der Geschäftsträger – ein Oberdiplomat, dem es aufgetragen wird, jene seltenen Kontakte zu pflegen, die es heute noch in den russisch-ukrainischen Beziehungen gibt“, sagte er.
Makejew hat angemerkt, dies bedeute jedoch nicht einen kompletten Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Russland.
„Wir müssen uns bewusst sein, dass in Russland heute 3 Millionen Ukrainer leben. Jeden Tag wenden sich an unser Konsulat in Moskau mehr als 300 Ukrainer… Dort gibt es Ukrainer, man muss sich um sie kümmern“, sagte der ukrainische Diplomat.

 

Dan-news.info: Die Explosion am Auto des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij bestätigt die Vorbereitung der ukrainischen Seite zu aktiven Kämpfen im Donbass. Dies sagte heute während eines Besuchs in Lugansk das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko gegenüber Journalisten.
„Das war zu erwarten: Die Ukraine hat schon vor einem Monat erklärt, dass sie Anschläge auf die führenden Personen der Staaten vorbereitet – auf mich, auf Plotnizkij, auf unsere Minister. Deshalb war das zu erwarten. Gott sei Dank ist es gut gegangen, sein Zustand ist stabil“, sagte das Oberhaupt der DVR. „Dass sich die Ukraine auf Kämpfe vorbereitet, ist die Wahrheit. Die tragischen Ereignisse, unter denen auch Leute aus der Wachmannschaft und Igor selbst gelitten haben, sind nur eine weitere Bestätigung dafür“.
Sachartschenko äußerte seine Unterstützung für das Volk und die Regierung der Bruderrepublik und wünschte seinem Kollegen baldige Gesundung.
„Ich bin sicher, dass er das übersteht, er hat einen Donbass-Charakter. Von meiner Seite will ich sagen, dass wir immer bereit sind zu unterstützen. Wir sind der Donbass, wir gehören zusammen“, unterstrich das Oberhaupt der DVR.

 

Lug-info.com: Der Anschlag auf das Oberhaupt der DVR hat eine Verbindung zu Diversanten des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die in Sewerodonezk ausgebildet wurden.  Dies erklärte heute auf einer Pressekonferenz der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko.
„Nach vorliegenden abgefangenen Funkdaten haben zu dem Terrorakt in Lugansk gegen den obersten Kommandeur der LVR Igor Plotnizkij Diversanten des Sicherheitsdienstes der Ukraine eine Verbindung, die in Sewerodonezk unter Leitung des Kommandeurs einer sogenannten Abteilung Rubin ausgebildet wurden, der seine Ausbildungstätigkeit unter Kontrolle der Kuratoren aus Spezialdiensten ausländischer Staaten durchführt  – die Anstifter der ukrainischen Strafoperation gegen das Volk des Donbass“, sagte Marotschko.
„Nach Informationen der Aufklärung hat sich nicht lange vor der Diversion eine Spezialabteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine in Verbindung gesetzt und eine Bestätigung krimineller Handlungen erbeten“, erläuterte er.
„So hat die ukrainische Führung, die die Unvoreingenommenheit und Entschlossenheit der Politiker des Oberhaupts der LVR kennt, einen verzweifelten, gemeinen und sinnlosen Versuch unternommen, den obersten Kommandeur der LVR zu liquidieren“, unterstrich der Major.

 

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Presseschau vom 06.08.2016

  1. Pingback: Interview mit Kotsaba und mehr… | Linke Zeitung

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