Presseschau vom 02.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends:

 

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: +++ Ukro-faschistische „Demokratie“ in der Ukraine +++ UKRAINISCHER NAZI SCHLÄGT BEI BÜRGERSTUNDE EINEN REGIMEKRITISCHEN MANN +++
Bei einer Bürgerdiskussionsstunde in der ukrainischen Stadt Pawlograd versucht ein Ortsvorsteher den gekommenen Bürgern zu erklären, dass in der Ukraine ein von Kiew gelenkter Bürgerkrieg läuft. Kurz danach wird der Mann öffentlich von einem ukrainischen Nazi und stadtbekannten Maidan-Radikalen angegriffen.
Bei der Bürgerdiskussion ging es auch darum, dass die ukrainischen Nazis eine Straße in der Stadt umbenennen wollen zu „Ehren“ eines ihrer im „ATO“ gefallenen Nazi-Kameraden. Der geschlagene Mann versucht den Bürgern zu erklären, dass man in einem Bürgerkriegs-Zustand das Land mit solchen polarisierenden Umbenennungen nur noch stärker spaltet. Ukrainische Nazis lassen gezielt ihre Schläger an Bürgerdiskussionsstunden teilnehmen, um Andersdenkende und Regimekritiker zu finden, einzuschüchtern und mundtot zu machen. So läuft Faschismus.
(Die über den Angriff erbosten Frauen rufen aufgebracht „Warum führen wir diesen Krieg?“, „Es gab dort -im Donbass- ein Referendum des Volkes – und wir machen Krieg!“ – Anm. d. Übers.)

News-front.info: (Quelle http://sprut.win/news/83-kuklovody-iz-vashingtona.htmll)
Hacker haben E-Mails des Verteidigungsministeriums der Ukraine gehackt, und eine Liste von US-Beratern veröffentlicht, welche die Ukraine steuern „Hier spricht wieder SPRUT, und heute wollen wir von den amerikanischen „Freunden“ erzählen, die dem „ukrainischen Staat“ untragbare Hilfe im Kampf gegen die „blutrünstigen Söldner Putins“ im Donbass leisten.
Wir haben Zugang zu einem  E-Mail-Postfach des Verteidigungsministeriums der Ukraine bekommen, welches Informationen über die amerikanischen Berater bietet, die sich mit der antirussischen Propaganda in der Ukraine beschäftigen.
Seit zwei Jahren versucht die ukrainische Maschine der Propaganda uns, einfache Bürger der sogenannten neuer Ukraine, zu überzeugen, dass Russland, das freundliche Nachbarland, uns angegriffen und besetzt hätte. Innerhalb von zwei Jahren wurden uns einige montierte Bildcollagen in sozialen Netzwerken gezeigt, die Sprecher aller Arten von Ministerien und Abteilungen der Ukraine bitten ihnen zu glauben, die ukrainischen Geheimdienste beten immer die alte Litanei herunter.
Heute wollen wir diese grobe Ungerechtigkeit korrigieren und über ausländische Militärexperten und Propagandisten sprechen, welche in der Ukraine mit den «Marionette von Obama» arbeiten. Also Herzlich Willkommen: Issaak Egan, Edward Johnson, David Welna, John Cruz. Sie sind die amerikanische Berater aus dem „US-Department of Defense“, die in einem bestimmten Bereich ihre Arbeit in der Ukraine ganz offiziell leisten, niemand bemüht sich es zu verstecken. Ist das etwa keine Intervention?
Zusammen mit der Lieferung von gepanzerten Fahrzeugen, Drohen, Radaren, sowie der Masse von Waffen, Munition, Schutzausrüstung und Soldaten von privaten Sicherheits- und Militärunternehmen liefern die USA an die Ukraine hochrangige Beamte, deren Aufgaben sind: überwachen, in diesem speziellen Fall die Öffentlichkeitsarbeit leisten, mit den Medien arbeiten und die antirussische Propaganda führen.
Zum Beispiel EDWARD N. JOHNSON
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit, Medien, Marketing, Krisenkommunikation hat Edward Johnson zahlreiche Führungsposten auf der ganzen Welt bekleidet. Er bekam praktische Erfahrungen während der Reisen in das Europäische Zentrum von „George C. Marshall Center for Security Studies“ in Deutschland, in der US-Armee «Afrika» in Italien, im 78. Bataillon der Kommunikation in Japan und bei der 3. Infanterietruppendivision im Irak.
Vor Ernennung zu seiner aktuellen Position als Chef des „Public Relations Corps of Engineers US-Armee“ war er ein hoher Offizier der Öffentlichkeitsarbeit in der Republik Korea, wo er ein internationales Team von Soldaten und Zivilisten geführt hatte, welche für die Entwicklung und die Umsetzung der breite Palette von strategischer Kommunikation, für die Beziehungen zu den Medien sowie für die öffentlichen informations- propagandistischen Initiativen verantwortlich war….
Zum Beispiel DAVID WELNA
Ein Schreiben vom 10. Mai 2016 an den Sicherheitsdienst der Ukraine …
„In der Eigenschaft als Redaktor der nationalen Sicherheit Editor für NPR (National Public Radio), bitte ich um die Medienakkreditierung für David Welna, Korrespondent der nationalen Sicherheit für NPR.
Herr Welna wird am gewünschten Ziel in Kiew am 21. Mai 2016 ankommen. Er wird in der Ukraine bis zum 28. Mai 2016 bleiben. Während dieser Zeit plant er die so genannte Anti-Terror-Operation-Zone (ATO-Zone) zu besuchen (es ist interessant, dass auch die amerikanischen Freunde die ATO-Zone als «so genannte» bezeichnen – Anm. d. Red.). Das Ziel ist es, über die Schaffung einer neuen Rundfunkstation „FM- Armee“ für die ukrainischen Streitkräfte zu informieren, welche dort platziert werden. Es ist notwendig für einen Radiobericht über die Rolle der NGO-Gruppe bei der Erstellung von „Armee FM“.
Also nimmt eine nichtkommerzielle Organisation, welche sich mit der humanitären Hilfe in verschiedenen Hot Spots der Welt beschäftigen sollte, in der Tat an der Schaffung von Radio „Armee FM“ teil, welches den ukrainischen Soldaten einer Gehirnwäsche unterziehen sollte. Ist das etwa keine bezahlte Propaganda von einem fremden Land?
Zum Beispiel JOHN M. KRAUSE
Ministry of Defense Advisor (MoDA) Program Office
Defense Security Cooperation Agency
Herr Krause ist der Global-Koordinator des Verteidigungsministeriums der Berater, der für die Rekrutierung, Auswahl, Schulung und Entfaltung von globalen Positionen von „Moda“ für die Berater mit den Partnern im „US-Department of Defense“ verantwortlich ist.
Vor seiner Eintritt ins Moda-Programm diente Krause 20 Jahre in der „US-Marine Corps“ als Fußtruppenoffizier, Versorgungsoffizier und Umweltoffizier. Er verfügt über umfangreiche internationale Erfahrung als Folge zahlreicher Reisen nach Südostasien, Lateinamerika, Westeuropa und dem Nahen Osten….“

 

 

Vormittags:

 

 

De.sputniknews.com: Ein Versuch der USA, die Halbinsel Krim an die Ukraine zurückzugeben, kann einen Dritten Weltkrieg auslösen. Dies äußerte der republikanische US-Präsidentenkandidat Donald Trump bei einem Treffen mit seinen Anhängern im Bundesstaat Ohio.
Der Milliardär kommentierte außerdem den Vorwurf, er habe über den Anschluss der Krim an Russland 2014 nichts gewusst: „Ich weiß Bescheid. Das war vor rund zwei Jahren“, sagte Trump. Der Politiker nannte dazu ein Gespräch mit einem ABC-Journalisten, dem er gesagt hätte, dass Russland in der Ukraine nicht eingreifen wird. Daraufhin habe der Reporter geantwortet, das sei bereits geschehen.
„Ich habe gesagt, ja, gut, das war vor zwei Jahren. Ich meine, wollen Sie alles zurückdrehen und den Dritten Weltkrieg lostreten, um die Krim zurückzuerobern?“, so Trump.
Trump äußerte sich in seiner Rede für ein engeres Bündnis mit Russland im Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS). Diesem Bündnis könnten sich Trump zufolge auch andere Nachbarländer, vielleicht sogar die Nato anschließen.
Zuvor hatte Trump gesagt, dass er im Falle seines Sieges bei der US-Präsidentschaftswahlen die Halbinsel Krim als Teil Russlands anerkennen wolle. „Ich habe vor, diese Frage zu behandeln. Aber wissen Sie, das Volk auf der Krim zieht es vor, bei Russland zu sein, und nicht dort, wo es früher gewesen ist. Und Sie müssen dies berücksichtigen“, sagte er…

 

Dan-news.info:  Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
Zwei Zivilisten wurden in der Folge eines Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk von Seiten der ukrainischen Truppen verletzt. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„In dieser Nacht wurden durch Beschüsse der ukrainischen Seite zwei friedliche Einwohner auf der Birjusow-Straße und der Respublikanskaja-Straße verletzt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er fügte hinzu, dass die Informationen über die Folgen des Beschusses noch geprüft werden.
„Von 20:00 bis 3:00 haben die ukrainischen Truppen mit schweren Waffen und Mörsern die Bezirke Kujbyschewskij und Petrowskij von Donezk, die Dörfer Spartak, Wesjoloje und Semljanki im Jasinowataja-Bezirk, die Umgebung des Gewerbegebiets in der Nähe von Jasinowataja sowie die Dörfer Sachanka und Kominternowo beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 27 Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm, 85 des Kalibers 122mm und insgesamt104 Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in den Gebieten von Awdejewka, Wodjanoje, Nowoselowka Wtoroaja, Peski, Dsershinsk, Schirokino und Talakowka. Informationen über Zerstörungen werden noch geprüft.
Im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde ein privates Wohnhaus und eine Transformatorunterstation beschädigt, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„In der Nacht wurde in der Siedlung Alexandrowka  durch einen direkten Treffer eines Geschosses ein privates Haus auf der Schkolnaja-Straße beschädigt. Um 7:10 am Morgen wurde eine Transformatorunterstation in der Siedlung Trudowskije beschädigt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle gibt es wegen der Beschädigung der Unterstation in drei Stadtteilen des Petrowskij-Bezirks keinen Strom
Der stellvertretende Leiter der Bezirksverwaltung Sergej Tschub fügte hinzu, dass die Energietechniker gegen 10:00 die Stromzufuhr wiederhergestellt haben.

 

Lug-info.com:  Zusammenfassung mehrerer Meldungen über den Beschuss von Stachanow durch ukrainische Truppen
Die Kiewer Truppen haben in der letzten Nacht Stachanow mit Artillerie beschossen, in der Folge erlitten zwei zivile Einwohner der Stadt Splitterverletzungen und wurden ins örtliche Krankenhaus gebracht. Dies teilte die Volksmiliz der LVR mit.
„Um 1:40 am 2. August wurde aus Richtung des zeitweilig besetzten Popasnaja, aus dessen Wohngebieten, ein Beschuss von Stachanow mit Artillerie des Kalibers 152mm durchgeführt. Es wurden sechs Geschosse abgeschossen. Nach vorläufigen Informationen trafen 4 Geschosse nicht auf Wohngebiete von Stachanow und richteten keinen Schaden an. Ein Geschoss traf den Hof eines Wohnhauses in der Koschewoj-Straße 26. Ein weiteres Geschoss fiel neben ein Wohnhaus in der Borodin-Straße 3“, teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Bei der Volksmiliz wurde hinzugefügt, dass in der Folge des Beschusses ein Mann, geb. 1966, und eine Frau, geb. 1937, verletzt wurden.
„Bei dem Mann gibt es folgende Diagnose: Splitterverletzung am linken Brustkorb, die Frau hat zahlreiche Schnittwunden im Gesicht, Verletzungen an beiden Augen, sie schwebt nicht in Lebensgefahr. Die Verletzten sind im städtischen Krankenhaus von Stachanow“, erläuterte die Volksmiliz.
Später wurde bekannt, dass die Zahl der beim nächtlichen Beschuss von Stachanow von Seiten der Kiewer Truppen Verletzten auf drei angewachsen ist. Dies teilte die Stadtverwaltung mit.
„Nach genaueren Informationen wurden in der Folge des nächtlichen Beschusses von Stachanow drei Menschen verletzt: ein Mann und zwei Frauen. Der Zustand der Männer wird von den Ärzten als ernst eingestuft, die Frau ist außer Lebensgefahr“, sagte ein Vertreter der Verwaltung.
„Nach vorläufigen Angaben wurden gleichzeitig einige Stadtbezirke beschossen: Lenin-Prospekt (Mehrparteienhäuser auf der Koschewow-Straße, der Burbelo-Straße, dem Leninprospekt, dem Siegesplatz), das Gebiet der ehemaligen Fabrik SHBI-8 (private Häuser auf der Puschkin- und der Borodin-Straße), der 3. Stadtteil. Im Ergebnis der Beschüsse wurden an allen Fenstern der Wohnhäuser die Verglasung und die Fensterrahmen beschädigt, es wurden Gasleitungen auf der Koschewow- und der Puschkin-Straße beschädigt. In der Koschewow-Straße wurde eine Hochspannungsleitung durch ein Geschoss durchtrennt“, berichtete die Stadtverwaltung.
Ab zwei Uhr nachts wurde mit der Beseitigung der Folgen begonnen, teilte die Stadtverwaltung weiter mit.
„Zum Ort des Geschehens fuhren um 02:15 die städtischen Störungs- und Rettungsdienste sowie der Bürgermeister der Stadt Sergej Shewlakow. Direkt nach den Beschüssen besuchte er die betroffenen Wohnhäuser, unterhielt sich mit den Einwohnern, gab Anweisungen bezüglich der Beseitigung der Folgen der Beschüsse. Vor Ort arbeiten kommunale Dienste, Spezialisten der Abteilungen zum Wiederaufbau untersuchen die Zerstörungen und nehmen die Beschädigungen auf“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Neben den Verglasungen der Fenster wurden auch Dächer beschädigt, mehrere Stromleitungen, an einem Haus auch die Wände.

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„In den letzten 24 Stunden wurden acht Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Auf das Territorium der Republik wurden 125 Artillerie- und  Mörsergeschosse abgeschossen, ohne Berücksichtigung der Beschüsse mit Schusswaffen“, heißt es bei der Volksmiliz.
Das Dorf Kalinowo wurde mit 82mm und 120mm-Mörsern, Panzern und Granatwerfern beschossen. Die Kiewer Truppen schossen aus Richtung Nowoalexandrowka, Troizkoje und Nowoswanowka.
Molodjoshnoje wurde aus Richtung Popasnaja mit Granatwerfern beschossen.
Außerdem wurden mit 152mm-Geschützen 36 Geschosse auf das Gebiet des Dorfes Kommuna aus Richtung Mironowskij abgeschossen.
Beim Beschuss von Stachanow aus Richtung Popasnaja mit 152mm-Geschützen wurden drei friedliche Einwohner verletzt.

 

De.sputniknews.com: Donbass: Priester schmuggelte Granaten „zur Erinnerung“
Ukrainische Polizeibeamte im Donbass haben bei einem Priester zwei Granatenwerfer und fünf Granaten beschlagnahmt, wie der Chef der ukrainischen Polizeiverwaltung, Wjatscheslaw Abroskin, in seinem Facebook-Account mitteilte. Der Geistliche wollte die Waffen angeblich als Andenken aus der Kampfzone herausschmuggeln.
Der Vorfall ereignete sich in der ostukrainischen Siedlung Mangusch. Bei der Durchsuchung des Kleinbusses wurden Abroskin zufolge fünf Granaten und zwei reaktive Panzerbüchsen entdeckt.
„Der Besitzer des Waffenarsenals ist ein Priester, geboren 1969. Er ist heute per Anhalter aus Wolnowacha ins Gebiet Tscherniwzi gefahren“, so Abroskin auf seiner Facebook-Seite.
Der Priester selbst äußerte, die Waffen „als Erinnerung an Militärs“ im Donbass mitgenommen zu haben.

 

Dan-news.info:  Die landwirtschaftlichen Betriebe der DVR haben mit der Vorbereitung der Samen für Winterkulturen für die bevorstehende Herbstaussaat begonnen. Dies teilte der Leiter der Abteilung für landwirtschaftliche Entwicklung des Landwirtschaftsministerium der DVR Wasilij Dschulaj mit.
„Die Vorbereitung des Saatmaterials für Winterkulturen – Weizen, Gerste, Roggen – führen fünf in der Republik gegründete Samenzuchtbetriebe durch. Im Rahmen der Sortenpolitik des landwirtschaftlichen Komplexes der DVR müssen diese die Betriebe der Republik mit hochwertigen Samen für die Aussaat der Winterkulturen auf einer Fläche von 100.000 Hektar versorgen“, sagte Dshulaj.
Nach seinen Worten wird die Vorbereitung der Samen bis zum 25. August abgeschlossen sein.

 

De.sputniknews.com: Russland stellt aus Sicht des ungarischen Außenministers Péter Szijjártó keine Bedrohung für die Allianz-Mitgliedsstaaten dar, wie die Agentur Reuters berichtet.
„Ich glaube nicht, dass das Szenarium, demzufolge Russland ein beliebiges Nato-Land angreife, derzeit realistisch ist“, sagte Szijjártó am Dienstag. „Wir nehmen Russland so nicht wahr. Ich bin nicht der Ansicht, dass Russland eine Bedrohung für unsere Existenz darstellen könnte“.
Beim Nato-Gipfel am 8./9. Juli in Warschau war die Entscheidung getroffen worden,  zusätzliche Kräfte in Polen und den baltischen Länder zu stationieren, um sie vor der angeblichen „russischen Bedrohung“ zu schützen. Die Nato-Mitgliedsländer hatten zudem erklärt, die Kontrolle über die Situation im Schwarzen, Baltischen und Mittelmeere zu verstärken.

 

Lug-info.com:  Die Angehörigen der Luftlandetruppen haben heute das Andenken ihrer Genossen geehrt, die bei der Verteidigung der Republik gegen die Kiewer Truppen in den Jahren 2014 und 2015 gefallen sind. Die Gedenkveranstaltung fand in Lugansk bei Denkmal für die Luftlandetruppen im Stadtteil Kosior statt.
Während der Veranstaltung wurden Soldaten postum mit Medaillen „Für Verdienste im Kampf“ ausgezeichnet, die Verwandten oder Freunden übergeben wurden.
„Heute haben wir uns genau hier versammelt, weil hier viele tapfere Menschen begraben sind, deren Namen mit goldenen Buchstaben in die Geschichte unserer Republik geschrieben werden“, sagte der offizielle Vertreter der Volksmiliz, der Luftlandesoldat Andrej Marotschko.
„Es ist für keine ein Geheimnis, dass die Luftlandesoldaten als erste zur Verteidigung der Grenzen unseres jungen Staates aufstanden. Es ist nicht zu viel gesagt, wenn es nicht die Luftlandesoldaten gegeben hätte, gäbe es unsere Republik nicht“, erinnerte er.
„Die Menschen, die kämpfen konnten, haben die anderen mit sich gezogen und so ist unsere Miliz gewachsen. Und bei den ersten, die die Miliz organisierten, waren die Landtruppen“, fügte der Major hinzu.
Er sagte, dass allein auf dem Friedhof am Denkmal der Luftlandetruppen 29 für die LVR gefallene Soldaten begraben sind und in der ganzen Republik ist diese Zahl wesentlich höher.
„Ich habe im Juni 2014 die Republik verteidigt, Lugansk verteidigt. Ich wurde bei der Befreiung von Georgijewka verwundet“, erzählte der Veteran der Miliz, der Landesoldat Sergej Anischtschuk.
„Mein Großvater ist im Großen Vaterländischen Krieg bis Berlin gekommen und hat diesen faschistischen Dreck von unseres Land gejagt und ich denke, dass es nicht richtig gewesen wäre, wenn der Enkel seine Heimatstadt im Stich gelassen hätte“, unterstrich er.
Er sagte, dass nachdem die Kiewer Soldaten begannen, friedliche Einwohner des Lugansker Landes zu töten und festzunehmen, die Mehrheit der Luftlandesoldaten sich entschieden haben, den Donbass zu verteidigen.
Nach der Gedenkzeremonie fuhren die Soldaten in einer Fahrzeugkolonne zum Gedenkplatz, wo sie Blumen am Denkmal für die Afghanistankämpfer niederlegten.

 

 

Nachmittags:

 

 

Ukrinform.ua: Die Parlamentsabgeordnete Nadija Sawtschenko will mit einem Hungerstreik gegen die Untätigkeit bei der Freilassung von Gefangenen protestieren. Das erklärte sie auf einer Pressekonferenz am Dienstag.
„Ich habe versucht, auf verschiedene Weise für die Jungs zu kämpfen, wie die Welt für mich kämpfte. Jetzt werde ich für sie so kämpfen, wie ich zuvor für mich selbst gekämpft habe. Einer der Mechanismen für die Beschleunigung meiner Freilassung war der Hunger-Protest gegen die Untätigkeit der ukrainischen Führung. Ab heute trete ich in den Hungerstreik wegen der Untätigkeit der Mächtigen aller Welt bei der Freilassung der Ukrainer aus der Gefangenschaft. Ich werde den Hungerstreik bis zum positiven Ergebnis einhalten“, sagte Sawtschenko.
Während ihrer Inhaftierungszeit in Russland war Sawtschenko mehrmals in den Hungerstreik getreten.

 

De.sputniknews.com: Giftgas-Bomben als Rache für Mi-8? Kreml spricht von Verleumdung
Der Kreml hat Gerüchte über einen angeblichen Einsatz von Giftgasbomben in Syrien nach dem Abschuss des russischen Hubschraubers als Verleumdung bezeichnet.
Ein Mi-8-Hubschrauber der russischen Armee war am Montag in der nordsyrischen Provinz Idlib vom Boden aus beschossen worden und abgestürzt. Alle fünf Insassen kamen nach vorläufigen Angaben ums Leben. Der russische Generalstab machte die terroristische al-Nusra-Front und mit ihr verbundene „gemäßigte“ Rebellen für den Abschuss verantwortlich.
Medien berichteten unter Verweis auf die syrische Opposition, nach dem Abschuss sei die Gegend mit Giftgas-Bomben beworfen worden.
„Es ist sehr schwierig, auf solche Verleumdungen zu reagieren, denn es ist nicht immer klar, worauf sie sich stützen, auf welche Quellen“, kommentierte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Er empfahl den Journalisten, sich mit solchen Fragen an die zuständigen Behörden zu wenden. Der Kreml sei da die falsche Adresse. „Wir haben keine Informationen darüber, wie die Operation (in Syrien – Red.) abläuft.“…

 

Lug-info.com: Gratulation der Volksmiliz der LVR zum Tag der Luftlandetruppen
Trotz der militärischen Auseinandersetzungen gratulieren wir heute, am 2. August, allen Einwohnern der Lugansker und der Donezker Volksrepublik, die Matrosenhemden, blaue Barette tragen und Fallschirmsprünge durchgeführt haben, zum Feiertag – dem Tag der Luftlandetruppen.
Es ist für niemanden ein Geheimnis, dass die Luftlandetruppen die ersten waren, die zur Verteidigung unserer Republiken aufgestanden sind. Sie waren die „Gräte im Hals“ für die ukrainischen Straftruppen und sie haben nicht zugelassen, dass die Oligarchenklans unser großes Land verschlungen haben. Viele von ihnen haben ihr Leben für eine helle Zukunft unserer Kinder gegeben.
Und selbst an diesem hellen Feiertag können nicht alle Luftlandesoldaten ihren Feiertag feiern, weil sie jetzt die Grenzen des Donbass verteidigen.
Ruhm den Luflandetruppen!
Die Leitung der Volksmiliz der LVR

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin unterhält gute und konstruktive Beziehungen zu vielen Staatschefs, misst aber den Interessen Russlands in den internationalen Angelegenheiten erstrangige Bedeutung bei, wie Putins Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten sagte.
„Wie Sie wissen, pflegt Präsident Putin gute und konstruktive Beziehungen zu  Spitzenvertretern einer Reihe von Ländern und unterhält diese Kontakte auch. Dennoch will ich an die Worte des Präsidenten erinnern: Egal wie auch immer die Beziehungen sind, die nationalen Interessen werden zum Hauptprinzip gemacht. Und sie werden so verteidigt, wie sie verteidigt werden müssen“, so Peskow.
Laut dem Kreml-Sprecher helfen die guten Beziehungen zu anderen Staatsoberhäuptern vielmehr dabei, diese Interessen zu schützen und die Probleme zu lösen, die auf der Tagesordnung stehen.
Peskow nannte keine konkreten Namen, betonte aber, dass der Präsident mit vielen Staatschefs in regelmäßigem Kontakt stehe. Außerdem gelinge es Putin auch, Kontakte auch zu neuen Spitzenpolitikern, die beispielsweise in Europa an die Macht kommen, aufzunehmen.
Zuvor hatte der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump über seine Kontakte zu Putin gesagt, dass er ihn nicht persönlich kenne und kein Freund Putins sei. Dennoch hatte Trump den russischen Staatschef mehrmals als „starken Politiker“ bezeichnet. Diese Äußerungen Trumps lösten viel Kritik seitens seiner Opponenten aus.
Wie die russische Onlinezeitung vz.ru am Dienstag schreibt, wird Russland derzeit aktiv mit dem Vorwurf konfrontiert, sich in den US-Wahlkampf eingemischt zu haben: Russland soll den E-Mail-Wechsel der Demokraten-Parteispitze gehackt haben, um Clinton bloßzustellen und den Wahlausgang zu beeinflussen. Dabei wird Trump vorgeworfen, nicht nur die russische Bedrohung zu ignorieren, sondern auch, sich bei „Diktator Putin“ (Zitat von US-Vizepräsident Joe Bíden) „einzukratzen“ (Zitat von US-Präsident Barack Obama).
Moskau wies alle diese Vorwürfe ausdrücklich zurück.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Nach Angaben unserer Aufklärung wurde in Stschastje auf dem Gebiet einer technischen Schule ein Munitionslager eingerichtet“, berichtete Marotschko.
„Außerdem wurde bekannt, dass das Ufer des Sewerskij Donezk im Gebiet von Sholtoje von technischen Abteilungen der 92. mechanisierten Brigade vermint wurde und die Frontpositionen von Abteilungen des 22. Bataillons dieser Brigade eingenommen wurden“, fügte Marotschko hinzu.
Der Vertreter der Volksmiliz unterstrich, dass Kiew weiterhin „käufliche ausländische Söldner“ verwendet.
„Nach Angaben unserer Aufklärung wurde in Makarowo eine Abteilung tschetschenischer Söldner mit 30 Mann stationiert“, erläuterte er.
„Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich in den letzten 24 Stunden verschärft. Es wurden acht Verletzungen der Regimes der Feuereinstellung von Seiten der Straftruppen festgestellt“, sagte er.
„Gemäß den Befehlen der Kriegsverbrecher des Kommandeurs der 54. Brigade Oberst Gorbatjuk und der Bataillonskommandeure der 59. Brigade Wowk, Titarenko und Iwanow wurden auf das Territorium der Repbulik 125 Artillerie- und Mörsergeschosse abgeschossen, dabei wurde Artillerie des Kalibers 152mm verwendet, die gemäß den Minsker Vereinbarungen verboten ist. Beschossen wurden Kalinowka, Kommuna, Kalinowo, Molodjoshnoje und Stachanow“, teilte Marotschko mit…

 

De.sputniknews.com: Die Vereinigten Staaten bereiten die Produktion ihrer Atombombe B61-12 vor. Bis 2020 soll die modernisierte Kernwaffe in Serie gehen, wie die US-Behörde für Atomsicherheit, NNSA, mitteilt. Russland will derweil prüfen, ob die Modernisierung des Atomarsenals der USA das Gleichgewicht der Nuklearkräfte gefährdet.
Ab 2020 wollen die Vereinigten Staaten die B61-12 in Europa stationieren. Auf europäischen Stützpunkten sind bereits frühere Versionen dieser Atomwaffe vorhanden.
Die B61 wird seit den sechziger Jahren hergestellt. Seitdem steht die Atombombe im Dienst der strategischen Atomstreitkräfte der USA. Sie ist die älteste Kernwaffe im US-Arsenal.
Die Modernisierung der B61 werde ihre Lebensdauer um 20 Jahre verlängern, erklärte die NNSA. Die Entwicklung der neuen Version hat vier Jahre in Anspruch genommen. Die B61-12 soll alle bisherigen Modifikationen der alten Bombe ablösen und sowohl in strategischen als auch in taktischen Bombern der US-Air Force eingesetzt werden.
Indes vermutet der Präsident der russischen Akademie für geopolitische Forschung, Dr. Konstantin Siwkow, dass die ersten B61-12 bereits in eineinhalb Jahren ausgeliefert werden können. Denn die Bombe selbst werde nicht umgebaut, „nur diverse Blöcke werden modernisiert. Die Aerodynamik der Hülle etwa wird optimiert“, sagte er.
Die neue Modifikation zeichne sich durch außergewöhnliche Zielgenauigkeit aus, betonte Dr. Siwkow. Die Abweichung der B61-12 vom Ziel betrage nicht mehr als einige Meter. „Das versetzt die Vereinigten Staaten in die Lage, geschützte Kommandobunker in großen Tiefen zu treffen. Die Vernichtung dieser Bunker ist nur durch den präzisen Einschlag einer Atomwaffe möglich“, erklärte der Militärexperte.
Russlands Gegenmaßnahme könne nur darin bestehen, die Iskander-Raketen mit einem atomaren Sprengkopf auszurüsten. „Eine andere effektive Antwort gibt es einfach nicht“, sagte Siwkow.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte indes, dass die Einschätzung der Bedrohung für die nukleare Parität im Zusammenhang mit den Vorbereitungen der USA auf die Produktion der neuen Bombenmodifikation Fachleute vornehmen müssen.
Wiktor Oserow, Vorsitzender des Sicherheits- und Verteidigungsausschusses des Föderationsrates (russisches Oberhaus) sagte, dass russische Spezialisten das Ausmaß dieser Bedrohung analysieren und, falls notwendig, Maßnahmen zu ihrer Minimisierung treffen werden.
Die Modernisierung des Arsenals stehe in keinem Widerspruch zu internationalen Verpflichtungen, betonte der Ausschussvorsitzende. Die Indienststellung neuer Sprengköpfe könne jedoch das nukleare Gleichgewicht stören, so Oserow.
Der Leiter des Zentrums für militär-politische Forschung der Russischen Akademie der Wissenschaften, Wladimir Batjuk, sagte, die USA seien nicht die einzigen, die ihr Arsenal modernisieren – Russland tue das auch. Washington werde auch weiterhin die strategische nukleare Parität mit Moskau anstreben, „weil diese die Grundlage für die strategische Stabilität in der Welt ist“, ist der Wissenschaftler überzeugt.

 

Dan-news.info: Pressekonferenz der Vorsitzenden des gesellschaftlichen Organisationskomitees zur Durchführung einer vorläufigen Abstimmung Natalja Wolkowa (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die vorläufige Wahlkommission führt die Arbeit an den Dokumenten zur Vorbereitung und Durchführung der Vorwahlen weiter, heute findet eine weitere Sitzung statt. Es ist geplant, dass die Regelungen für die Vorwahlen in der nächsten Zeit bestätigt werden. Der Zeitplan für alle Etappe der vorläufigen Abstimmung und das Datum wird nach der Bestätigung der Regelungen veröffentlicht“, sagte Wolkowa.
„Die Bürger werden für Einzelkandidaten stimmen. Deshalb laden wir aktive Menschen, die sich in der Lage fühlen, zum Wohl unseres jungen Staats zu arbeiten, ein, an den allgemeinen Vorwahlen als Kandidaten teilzunehmen“, sagte die Leiterin des Organisationskomitees.

 

De.sputniknews.com: Wie am Maidan-Vorabend: Diplomatischer Trubel in Kiew
USA, EU und Russland bereiten sich auf ein ernsthaftes und entscheidendes Gespräch zur Ukraine vor: Davon zeugt womöglich die Ablösung der diplomatischen Vertreter Washingtons, Brüssels und Moskaus in Kiew, wie die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ schreibt.
Aktuell sieht die diplomatische Situation in Kiew so aus: Den amerikanischen Botschafter Geoffrey Pyatt wird Marie Yovanovitch ablösen, anstelle des EU-Diplomaten Jan Tombiński kommt Hugo Mingarelli. Für das Amt des russischen Botschafters in der Ukraine hat Moskau den Präsidentenvertreter im Föderationskreis Wolga, Michail Babitsch, angeboten, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin den bisherigen Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, in der vergangenen Woche abberufen hatte.
Ähnlicher diplomatischer Trubel war in Kiew am Maidan-Vorabend zu beobachten, in den Jahren 2012 und 2013. Die damaligen Diplomaten waren vielen Experten zufolge allerdings nicht annähernd so stark und einflussreich wie die jetzigen Kandidaten.
Die Amerikanerin Marie Yovanovitch war 2001 bis 2004 stellvertretende Botschafterin der USA in Kiew. Sie sei eine einflussreiche Diplomatin und wird dem Zeitungsbericht zufolge auf ihrem neuen Posten alle Kontakte zwischen Kiew und Washington unter eigene Kontrolle nehmen.
Auch der neue Chef der EU-Vertretung in der Ukraine, Hugo Mingarelli, ist eine bedeutende Figur: Bis Ende 2010 leitete er eine europäische Delegation bei den Verhandlungen bezüglich des Assoziierungsabkommens Ukraine–EU.
Moskau, Washington und Brüssel schicken somit starke Vertreter nach Kiew, die die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen mitlenken sollen, so „Nesawissimaja Gaseta“. Der Politologe und Ukraine-Experte Konstantin Bondarenko meint, dass es angesichts der Periode vor den Wahlen und der sich angehäuften Probleme eng für alle beteiligten Parteien werde. „Der Herbst wird heiß. Die Frage ist nun, ob es nur am Verhandlungstisch oder auch in der Donbass-Region so heiß wird. Eine Antwort steht noch aus“, so Bondarenko.

 

Ukrinform.ua: Der scheidende US-Botschafter in Kiew Geoffrey Pyatt attestiert der Ukraine Fortschritte bei der Korruptionsbekämpfung. „Die Haltung gegenüber Korruption hat sich verändert, gelöst ist das Problem aber noch nicht“, sagte er laut dt.ua in einem Interview mit dem österreichischen Standard.
Pyatt sagte weiter: „Es gibt neue Institutionen wie das Nationale Antikorruptionsbüro und auch einen Antikorruptionsstaatsanwalt. Der neue Generalstaatsanwalt Jurij Luzenko hat eine sehr gute Verbindung zu uns. Ein ehemaliger Staatsanwalt aus dem US-Justizministerium arbeitet als sein Berater, darum hat uns Präsident Petro Poroschenko gebeten. Es gibt auch EU-Beamte, die im Büro von Luzenko arbeiten. Die ukrainische Zivilgesellschaft kämpft aktiver gegen Korruption als jemals zuvor. Was aber noch passieren muss, ist, dass Leute ins Gefängnis gehen, dass jemand zur Verantwortung gezogen wird.“ In diesem Zusammenhang erinnerte er an ein Verfahren gegen den Parlamentsabgeordneten Oleksandr Onyschtschenko. Das sei ein „großer Schritt vorwärts“ gewesen.
Dem Botschafter zufolge ist die Oligarchen-Macht in der Ukraine geschwächt. „Die Oligarchen sind mittlerweile weniger stark. Wir hatten dieses Problem auch in den USA Anfang des 20. Jahrhunderts mit beispielsweise Rockefeller und Carnegie, aber wir haben dieses Problem in den Griff bekommen. Die Ukraine startet diesen Prozess gerade – und der wird Zeit brauchen“, betonte er.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in Verletzung der Minsker Vereinbarungen in der letzten Nacht zielgerichtet Wohnhäuser der friedlich schlafenden Bevölkerung der Stadt beschossen, in deren Höfen keinerlei militärische Abteilungen waren. Dies sagte heute der Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow.
„Wenn die die Auftritte der großen Demokraten von Seiten der Ukraine hören, die ständig auf allen Sendern erzählen, wie sie die Einwohner des Donbass lieben, so haben wir heute um zwei Uhr nachts wieder einmal ihre „Liebe“ durch die heranfliegenden Geschosse gespürt“, sagte er….
„Ich möchte unterstreichen, dass dies eine friedliche Stadt ist, es gab dort keine Schüsse von unserer Seite, alle schliefen ruhig und dachten an den Frieden. Es gibt auch keine Positionen auf dem Gebiet von Stachanow, keinerlei Frontpositionen“, unterstrich der Bürgermeister.
„Sie haben zielgerichtet in dem Wissen, dass es eine friedliche Stadt mit friedliche Menschen ist, begonnen sie zu töten und zu beschießen, die Häuser der Stadt Stachanow zu zerstören“, sagte er.
„Und das ist ihre Lüge – sie hat bereits alle erreicht. Es müssen andere Entscheidungen bei den Minsker Vereinbarungen getroffen werden und alle unsere verehrten westlichen Partner, wie sie dort genannt werden, müssen darauf ihre Aufmerksamkeit richten“, sagte Shewlakow.
„Schließlich, wenn es die Minsker Verhandlungen gibt und wenn es Minsker Lösungen gibt, so müssen sie erfüllt werden. Und wir sollten nicht jeden Tag jemanden retten oder begraben, wenn dieser Krieg beendet ist und ein Punkt auf diese Minsker Vereinbarungen gesetzt ist“, erklärte er.

 

Lug-info.com: Die Industriebetriebe der Republik haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres für 6. Mrd. Rubel Produkte verkauft, was praktisch genauso viel ist wie im ganzen Jahr 2015. Dies erklärte heute der Industrieminister der LVR Dmitrij Boshitsch.
Er unterstrich, dass es trotz der ökonomischen Blockade von Seiten der Ukraine Fortschritte in der Entwicklung der Industrie der Republik gibt.
Außerdem sagte Boschitsch, dass Anfang des Jahres 230 Unternehmen in der Republik in Betrieb waren, jetzt sind es bereits 289.
„Auch die Zahl der Arbeiter hat eine positive Dynamik: Wenn Anfang des Jahres 16.500 im Mittel in der weiterverarbeitenden Industrie beschäftigt waren, so sind es heute 17.600“, sagte der Minister.

 

De.sputniknews.com: Sämtliche Schläge gegen Stützpunkte der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) sollen in strikter Einhaltung des Völkerrechtes ausgeführt werden, wie aus einer am Dienstag unterbreiteten Mitteilung des russischen Außenministeriums bezüglich jüngster US – Luftangriffe gegen den IS in Libyen hervorgeht.
„Moskau unterstützt nach wie vor ein rücksichtloses Vorgehen gegen den Daesh und andere Terrorgruppierungen, wo auch immer diese sich befinden, aber in strikter Einhaltung der Völkerrechtsnormen“, hieß es aus Moskau.
Dabei sei eine enge Koordinierung der Anstrengungen aller Staaten, die gegen den Terrorismus kämpfen, von prinzipieller Wichtigkeit.
Der jüngste Lufteinsatz erfolgte, so das Ministerium, auf Bitten des libyschen Präsidentenrates mit Premier Fajis al-Sarradsch an der Spitze.
Russlands Außenministerium zufolge sollten alle politischen Kräfte in Libyen mehr  Vernunft an den Tag legen und Differenzen innerhalb des Landes im Interesse aller Bürger bewältigen.
„Dies wird es ermöglichen, den im marokkanischen Skhirat aufgenommen politischen Prozess weiter fortzusetzen, Sicherheit und Rechtsordnung in Libyen zu gewährleisten und die Terrorgefahr effizient abzuwehren. Der Prozess sieht die Ausbildung gesamtnationaler staatlicher Institution vor, darunter auch von Armee und Polizei.“
Zuvor hatte die US-Luftwaffe einen Bombenangriff auf Positionen des IS in der libyschen Hafenstadt Sirte geflogen. Wie Pentagon-Sprecher Peter Cook am Montag in Washington mitteilte, war die Operation auf Bitte der Landesbehörden durchgeführt worden. Die Luftschläge seien von Präsident Barack Obama persönlich befohlen worden. Um die Unterstützung habe die Regierung der nationalen Eintracht ersucht, so Cook. Ihm zufolge werden die USA ihren Anti-IS-Einsatz in Libyen weiter fortsetzen.
Am 31. März nahm in Libyen die Regierung der nationalen Einheit ihre Arbeit auf. Sie strebt den Erhalt der Integrität des Landes an, die seit der Absetzung von Muamar al-Gaddafi stark gefährdet ist. Einzelne libysche Gebiete sind immer noch von IS-nahen Terrorgruppierungen besetzt.

 

Dan-news.info: Weitere Meldungen zu Folgen der ukrainischen Beschüsse in der letzten Nacht
„Beim Skotschinskij-Bergwerk des staatlichen Unternehmens „Donezker Kohleenergiekompanie“ gab es in der letzten Nacht in der Folge der Artilleriebeschüsse der ukrainischen Streitkräfte wieder eine Störung“, informierte das Kohle- und Energieministerium der DVR. „Ein Artillerieschlag der ukrainischen Truppen führte um 2:30 zu einem heftigen Absinken der Stromspannung, was im östlichen Teil des Bergwerks zum Ausfall der Ventilation führte“.
Die westlichen und zentralen Teile des Bergwerks waren nicht betroffen, wo sich zu der Zeit Bergleute unter Tage befanden, eine Evakuierung war nicht erforderlich.
„Es war nur der östliche Teil des Bergwerks ohne Strom, wo in der Nacht keine Arbeiten ausgeführt wurden. Tote und Verletzte konnten vermieden werden. Jetzt werden Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung im östlichen Teil des Bergwerks durchgeführt“.
„In der Nacht wurden durch Artillerie- und Mörserbeschuss private Häuser im Kujbyschewskij-Bezirk auf der Stepnaja-Straße 54, 55, 58, 60 und 77 beschädigt“, teilte der stellvertretende Leiter der Bezirksverwaltung Iwan Adamez mit.

 

Ukrinform.ua: Die Parlamentsabgeordnete Nadija Sawtschenko hat nach ihren Worten die besetzten Gebiete in der Ostukraine besucht. Sie sei hinter der Konfliktlinie gewesen und habe mit Leuten gesprochen, erklärte sie auf einer Pressekonferenz am Dienstag. Die selbsternannten Vertreter der so genannten „Volksrepubliken Donezk und Luhansk“ wüssten dies nicht. In Donezk und Luhansk sei sie nicht gewesen.
Sawtschenko bestätigte auch ihre Bereitschaft zu Verhandlungen mit den Anführern der Terroristen über die Freilassung ukrainischer Gefangenen. Die Politikerin sagte, sie sei bereit, und sie werde dorthin fahren, auch ohne persönliche Sicherheitsgarantien.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Straftruppen 466 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Der Gegner schoss auf friedliche Ortschaften der Republik 135 Artilleriegeschosse des Kalibers 122. und 152mm, 281 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyk, Subanitsch, Pantschenko, Jakubow führten Beschüsse der folgenden Ortschaften der Republik durch: Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Spartak, Wesjoloje, Shabitschewo, Semljakin, Kominternowo, Sachanka, das Gebiet des Flughafens sowie die Bezirke Kujbyschewskij und Petrowskij von Donezk.
In der Folge der Beschüsse der Bezirke Petrowskij und Kujbyschewskj von Donezk wurden sechs Häuser beschädigt und zwei zivile Einwohner verletzt: Andrej Wladimirowitsch Nikulin, geb. 1979, und Wladimir Nikolajewitsch Pjterkin, 1957 geb. Außerdem wurde eine Hochspannungsleitung durchtrennt, in der Folge ist ein Teil des Petrowskij-Bezirks ohne Strom. Die Reparaturarbeiten laufen.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierung des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest.
So wurde im Gebiet der Ortschaft Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, die Stationierung von beweglichen Feuerpositionen für eine 120mm Mörserbatterie bemerkt.
Es wurde das Eintreffen folgender Kräfte festgestellt:
–  im Gebiet von Semigorje, 7 km von der Kontaktlinie, zehn Einheiten Panzertechnik,
–  in Datscha, 3 km von der Kontaktlinie, drei Einheiten Panzertechnik,
– in Trawnewoje, 1 km von der Kontaktlinie, vier Einheiten Panzertechnik.
Ich möchte auf eine weitere erschreckende Tatsache  der Niederträchtigkeit des ukrainischen Kommandos eingehen. Anders kann ich das nicht nennen. In den Gebieten der Kontroll- und Passierpunkte zur Ein- und Ausreise schafft die ukrainische Seite künstlich Warteschlagen aus friedlichen Einwohnern und Fahrzeugen. Täglich werden um 20 Uhr die Kontrollpunkte geschlossen und die ukrainischen Soldaten verbieten denjenigen Einwohnern die Ausreise, die es nicht geschafft haben, die Pufferzone zu verlassen. Und für dieses Vorgehen gibt es eine Erklärung. Unter der Deckung durch friedliche Bürger eröffnen die ukrainischen Streitkräfte Mörser- und Artilleriefeuer auf die Ortschaften der Republik und die Positionen der Volksmiliz der DVR, wobei sie wissen, dass es von uns keine Erwiderung des Feuers geben wird. Ich wende mich an das ukrainische militärische Kommando: Beenden Sie die schmutzigen Kampfmethoden auf dem Rücken völlig unschuldiger friedlicher Bürger!
Auch möchte ich noch die Aufmerksamkeit auf die Informationspolitik lenken, die die ukrainische militärisch-politische Führung betreibt. Ihr deutliches charakteristisches Merkmal ist die Desinformation der Öffentlichkeit über die kampfbedingten und nicht kampfbedingten Verluste unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die nach offiziellen Angaben der Vertreter des Stabs der ATO im Juli 2016 40 Tote und 182 Verletzte betrugen. Aber nach Informationen unabhängiger ukrainischer Quellen und gesellschaftlicher Organisation unterscheidet sich die Situation bezüglich der Verluste der ukrainischen Streitkräfte frappierend von der offiziellen Version.
Nach Angaben der gesellschaftlichen Organisation „Barmherzige Schwestern“ betrug die Zahl der Verletzten, die ins Charkower Krankenhaus im Juli 2016 eingeliefert wurden, mehr als 300 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte. Und dies sind die Zahlen nur für ein Krankenhaus, das sich weit im Hinterland befindet. Eine solche Situation besteht auch in den Militärkrankenhäusern von Odessa und Dnjepropetrowsk. Die Zahl der Verletzten, die in die Krankenhäuser von Mariupol, Kramatorsk, Artjomowks und anderer Ortschaften in der ATO-Zone eingeliefert wurden, kann nur geraten werden. Man kann sich zu den Zahlen irgendeiner gesellschaftlichen Organisation kritisch verhalten, aber die Erklärung des leitenden Militärstaatsanwalts der Ukraine Anatolij Matios bestätigt diese Daten vollständig. Nach seinen Worten betrugen die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Armee zum 30. Juli 2016 etwa 1300. Unter den Gründen nannte Matios den unvorsichtigen Umfang mit Waffen und Munition, Mord und Selbstmord sowie den Missbrauch von Alkohol und Drogen. Und wer hat die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Verlauf der provokativen Angriffe ukrainischer Diversions- und Erkundgungsgruppen an der gesamten Kontaktlinie gezählt, die eine würdige und adäquate Abwehr  von Seiten der Volksmiliz der DVR erhielten? Wir verheimlichen unsererseits unsere Verluste nicht. Im Juli starben elf Soldaten der DVR und 21 wurden verletzt, unter den zivilen Einwohnern starb einer und 25 wurden verletzt. Ich kann die Namen der getöteten Soldaten nennen – es sind Leutnant Jakowlew, Sergeant Popow, Gefreiter Gnutikow, Soldat Gredichin, Soldat Stupak, Soldat Maljutin, Soldat Gorewoj, Soldat Solomein, Soldat Sinelnikow, Soldat Dworzow, Soldat Kusenkow.
Nun sollen die Bürger der Ukraine die so genannten offiziellen Vertreter des Verteidigungsministeriums der Ukraine und des Stabs der ATO fragen, warum die wahren Verluste in den ukrainischen Streitkräften verheimlicht werden. Eine solche Frage kann auch an die Kommandeure der so genannten operativ-taktischen Gruppen „Donezk“, „Mariupol“ und „Lugansk“ Palagnjuk, Fedorow und Dowgan gestellt werden. Sollen sie alle auf die Frage zu den Ursachen der zahlreichen kampfbedingten und nicht kampfbedingten Verluste antworten, wer daran schuld ist und warum die invaliden Soldaten nicht den Status eines Veterans der ATO erhalten können.

 

De.sputniknews.com: Warschau: „Ukraine muss Wolhynien-Massaker sühnen“
Die Beziehungen zwischen Warschau und Kiew können sich laut der polnischen Staatssekretärin und Regierungsbeauftragten für den internationalen Dialog, Anna Maria Anders, verschlechtern, wenn die Ukraine die Wahrheit über das Wolhynien-Massaker nicht anerkennt, berichtet der TV-Sender „Polsat“.
„Ohne Anerkennung der Wahrheit können wir nicht weiterkommen. Wir können uns nicht für die Wahrheit entschuldigen. Die Beziehungen mit der Ukraine verschlechtern sich aufgrund des andauernden Krieges im Land“, sagte die polnische Politikerin.
Zurzeit sei ein schwerer Moment für Polen, aber alles müsse bei seinem Namen genannt werden, so Anders weiter.
Wie die Staatssekretärin sagte, weiß die heutige ukrainische Gesellschaft nichts über die Tragödie der polnischen Bürger in Wolhynien, die nicht nur von Mitgliedern der Ukrainischen Aufständischen Armee, sondern auch von gewöhnlichen Dorfbewohnern getötet worden waren.
„Ich denke, dass es sehr gut ist, dass wir endlich gesagt haben, dass es ein Völkermord gewesen war. Ich möchte, dass das Gedenken an die Opfer dieses Verbrechens verewigt wird“, so Anders abschließend.
Am 22. Juli hatte das polnische Parlamentsunterhaus (Seim) den 11. Juli zum Nationalen Gedenktag für die Opfer des Völkermordes an den Polen in den Jahren 1943 bis 1945 durch ukrainische Nationalisten erklärt.
An demselben Tag hatte die Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) mitgeteilt, dass die Einstufung der Wolhynien-Massaker als Völkermord alle konstruktiven politischen und diplomatischen Vereinbarungen zwischen der Ukraine und Polen zum Scheitern bringe.
Während des Zweiten Weltkrieges hatte die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) mit Unterstützung durch die deutsche Abwehr gegen die Sowjetmacht gekämpft. 1943 gründete sie die sogenannte Ukrainische Aufständische Armee (UPA). Im Februar 1943 begannen die ukrainischen Nationalisten mit der systematischen Vernichtung der polnischen Bevölkerung Wolhyniens. Ihren Höhepunkt erreichte diese Tragödie am 11. Juli 1943, als die Abteilungen der OUN-UPA rund 100 polnische Ortschaften angriffen. Etwa 100.000 Menschen fielen dem Massaker zum Opfer.

 

Dan-news.info: Eine Festkundgebung mit der Auszeichnung von Soldaten fand heute aus Anlass des Tags der Luftlandetruppen am Denkmal für die internationalistischen Kämpfer im frontnahen Petrowskij-Bezirk im Westen von Donezk statt. Es nahmen daran der Leiter des Petrowskij-Bezirk Maxim Shukowskij und der Vorsitzende der Union der Afghanistan-Veteranen der DVR Andrej Welikow teil.
„Heute begehen wir den Tag der Luftlandtruppen – der mutigsten, stärksten, tapfersten und besten.  Als Verteidiger muss man geboren werden, das liegt im Blut. Im Namen der gesamten Verwaltung und aller Einwohner des Petrowskij-Bezirks wünsche ich euch gute Gesundheit und einen friedlichen Himmel“, sagte Shukowskij. „Seid glücklich, Glückwünsche zum Feiertag“.
Auszeichnungen für Mut bei der Verteidigung des Petrowskij-Bezirks wurden an fünf Soldaten der DVR überreicht. Mit Glückwünschen wandten sich Luftlandesoldaten aus Russland und der Ukraine an die Verteidiger des Donbass.
„Heute riefen unsere Luftlandesoldaten aus Sank Petersburg, Dnjepropetrowsk, Belaja Zerkwa an. Unsere Jungs wünschen euch gute Gesundheit und das wichtigste – Frieden in unserem Land, damit kein Blut mehr vergossen wird“, sagte Belikow.
Nach der feierlichen Zeremonie der Auszeichnung ehrten die Versammelten das Andenken der gefallenen Soldaten der Luftlandetruppen mit einer Schweigeminute, es wurde ein Salut abgegeben,  Blumen wurden am Denkmal niedergelegt.

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Russischer Lebensmittel-Boykott kostet westliche Länder jährlich 8,6 Milliarden
Die EU-Länder, die USA, Kanada, Norwegen und Australien verlieren wegen des von Russland verhängten Verbots für den Lebensmittelimport aus diesen Ländern 8,6 Milliarden Dollar pro Jahr. Das teilte das russische Wirtschaftsministerium am Dienstag mit.
Am 6. August ist es zwei Jahre her, dass Russland den Lebensmittelimport aus den Ländern eingeschränkt hat, die zuvor wegen der Situation in der Ukraine antirussische Sanktionen verhängt hatten. Verboten wurden Fleisch, Wurst, Fisch und Meeresfrüchte, Obst und Gemüse sowie Milchprodukte. Im Juni 2015 verlängerte Russland das Embargo um ein Jahr und im Juni dieses Jahres bis zum 31. Dezember 2017.
Eine Analyse des Imports der in Russland verbotenen Lebensmittel habe ergeben, dass ihre Einfuhr 2015 aus den USA, der EU, aus Kanada, Norwegen und Australien im Vergleich zu 2013 um 96,5 Prozent bzw. um 8,6 Milliarden Dollar (von 8,961 Milliarden Dollar auf 312,3 Millionen Dollar) geschrumpft sei, teilte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums RIA Novosti mit.
„Man muss feststellen, dass es sich dabei um den Verlust des russischen Absatzmarktes handelt, wobei die Summen dem Rückgang des Imports von Agrarprodukten aus den jeweiligen Ländern entsprechen“, so der Insider. Der Import sei um 98,9 Prozent bzw. von 4,331 Millionen Tonnen auf 46.500 Tonnen zurückgegangen.
Gleichzeitig gebe es zahlreiche Expertenschätzungen bezüglich der Verluste Russlands und der westlichen Länder durch das Lebensmittelembargo. „So betragen die Verluste der EU-Länder wegen des Sanktionskriegs mit Russland 40 bis 50 Milliarden Euro jährlich, was etwa 0,4 Prozent des EU-BIP ausmacht, das 2015 bei 14,6 Billionen Euro lag“, so der Experte.

 

Dan-news.info: Pressekonferenz des Landwirtschaftsministers der DVR Iwan Michajlow (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Der Stand am 2. August ist so, dass 80% der Ernte von den geplanten 350.000 Tonnen Getreide eingebracht sind“, sagte Michajlow.
Die Ernte der frühen Getreidekulturen soll schon in dieser Woche abgeschlossen werden. „Der Kampf um die Ernte läuft jeden Tag. Unsere Landwirte nutzen jede Möglichkeit zur Ernte. Bis zum Ende der Ernte bleiben 4-5 Tage“, unterstrich der Minister.
„Die Gemüseanbaufläche der Republik ist noch nicht groß, insgesamt 3500 Hektar offener Boden. Aber auch darauf gelingt es unseren Landwirten, eine gute Ernte zu erzielen. Schon im nächsten Jahr  wird die Aussaat von Gemüse vergrößert und der Anbau selbst wird auf wissenschaftliche Grundlage unter Anwendung moderner Technologie gestellt, beispielsweise Tropfenbewässerung“, sagte Michajlow.
Dafür stehen den Landwirten einige Anstrengungen bevor, weil der Donbass eine Risikozone für die Landwirtschaft ist und im letzten Vierteljahrhundert die Branche im Niedergang war.
„Das Bewässerungssystem war fast vollständig vernichtet und die reiche Erfahrung der Bodenverbesserung verloren. All dies muss wieder aufgebaut werden und wieder tatsächlich Gemüseanbau betrieben werden“, sagte der Minister.
Im Ganzen bewertete er das Tempo der Entwicklung des Gemüseanbaus positiv und ist überzeugt, dass die Landwirte den Bedarf des Landes zu 75 bis 80 Prozent abdecken können.
„Die Geflügelzucht in der DVR wird aktiv ausgeweitet und in der nächsten Zukunft kann in die RF exportiert werden“, erklärte der Minister.
Schon jetzt wird der Bedarf des Landes zu 75-80 Prozent abgedeckt.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hat verfügt, das Wohnhaus des deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724 – 1804) im Gebiet Kaliningrad wiederherstellen. Das inzwischen zur Ruine verkommene Gebäude soll für 46,3 Millionen Rubel (mehr als 650.000 Euro) restauriert werden, die Putin aus seiner Präsidentenreserve bereitgestellt hat.
Mit dem Projekt wurde das Kulturministerium betraut, heißt es in der Verordnung des Präsidenten.
Das Haus im Dorf Wessjolowka (deutsch Judtschen, von 1938 bis 1946 Kanthausen) ist seit Jahren baufällig. Der junge Immanuel Kant lebte dort von 1747 bis 1750.
Lokale Medien berichteten 2013, dass das historische Gebäude von Asozialen und Obdachlosen bewohnt werde. Im Frühjahr vergangenen Jahres schmierten Vandalen „Kant Loch“ (deutsch „Kant ist ein Trottel“) an eine Wand des Gebäudes. Die beleidigende Aufschrift erregte viel Aufsehen bei der örtlichen Presse.
Es wird erwartet, dass das Haus nach der Restaurierung zu einer Touristenattraktion wird.

 

Lug-info.com: Die nächtlichen Beschüsse von Stachanow wurden von Soldaten des 10. Panzergrenadierbataillons der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte durchgeführt. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Andrej Marotschko mit.
„Nach unseren Informationen  wurde der heutige nächtliche Beschuss von Stachanow mit Geschützen des Kalibers 152mm von den Strafsoldaten des 10. Panzergrenadierbataillons durchgeführt, das im Gebiet von Popasnaja stationiert ist. Es wird von einem der Kriegsverbrecher, von Dmitrij Titenko, geleitet“, erzählte Marotschko.
Nach seinen Worten wurde dieses Bataillon auf Grundlage des Strafbataillons „Polesje“ gebildet, das im Jahr 2014 vorwiegend aus Einwohner des Oblast Shitomir gebildet wurde.
„Obwohl „Polesje“ in die ukrainischen Streitkräfte übernommen wurde, sind dort wie zuvor mehrheitlich Menschen mit ultranationalistischen Ansichten, die  sich nicht scheuen, das Feuer auf die friedliche Bevölkerung zu eröffnen“, fügte Marotschko hinzu.

 

 

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 02.08.2016

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