Presseschau vom 01.08.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

Dan-news.info: „Um 21:45 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss des Volvo-Zentrums im Norden von Donezk mit Geschützen des Kalibers 122mm begonnen. Dann wurde auch das Territorium des Gewerbegebiets in der Nähe von Jasinowataja beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden auf die frontnahen Territorien mindestens 25 Artilleriegranaten abgeschossen.

 

Dan-news.info: „Um 22 Uhr begann einer Beschuss des Gebiets von Jasinowataja und von Alexandrowka mit Geschützen des Kalibers 152mm. Gerade jetzt gibt es Informationen über den Tod eines zivilen Einwohners bei Jasinowataja, aber das ist bisher nicht sicher“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach seinen Angaben wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte mindestens 26 Artilleriegranaten abgeschossen. Das Feuer hält noch an. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden geprüft.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In dFolge eines Beschusses der ukrainischen Truppen starb in Jasinowataja ein Zivilist, geb. 1968, ein weiterer Mann, geb. 1996, wurde verletzt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Durch den Beschuss des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk von Seiten der ukrainischen Armee wurden Häuser auf der Straße der örtlichen Sowjets und der Stepnaja-Straße beschädigt. Außerdem wurden drei Mehrparteienhäuser in Jasinowataja Stadtteil 103, Häuser 19, 20 und 21 beschädigt“, wurde weiter mitgeteilt.
„In der Zeit von 21:00 bis 1:00 Uhr hat die ukrainische Seite Artillerie- und Mörserbeschüsse auf Trudowskije und Alexandrowka im Westen der Hauptstadt, Sajzewo im Norden von Gorlowka, die Umgebung von Jasinowataja und die Dörfer Sachanka, Kominternowo und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes durchgeführt. Auf diese Abschnitte wurden 118 Granaten der Kaliber 152mm und 122mm und 151 Mörsergranaten der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen“, hieß es weiter.
Neben Artilleriegeschützen und Mörsern hat die ukrainische Seite zum Beschuss von Wohngebieten der Republik auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„In Folge der massiven Artilleriebeschüsse von Donezk hat der Störungsdienst von „Donbassgas“ in der Nacht vom 31.7. auf den 1.8. zahlreiche Splitterbeschädigungen an Verteilungsgasleitungen an 12 Abschnitten festgestellt“, teilte der Pressedienst von Donbassgas mit. „Die Jasinowatajer Abteilung teilt mit, dass 380 Verbraucher von der Gasversorgung abgeschnitten sind“.
Der Pressedienst fügte hinzu, dass in Jasinowataja an der beschädigten Gasleitung zahlreiche Splitterbeschädigungen, sichtbare Einschläge und Verformungen festgestellt wurden.
In der Hauptstadt sind Gasleitungen in den Bezirken Kujbyschewsk und Petrowsk beschädigt, eine Reparaturbrigade arbeitet an der Beseitigung der Folgen des Beschusses.
Zwei private Wohnhäuser wurden im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk durch einen Brand in Folge des nächtlichen Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt, teilte der Pressedienst des Zivilschutzministeriums mit.
In der Ortschaft Losowoje wurde durch einen Brand das Dach eines privaten Hauses auf einer Fläche von 35 Quadratmetern zerstört, bei einem weiteren Haus wurden fünf Quadratmeter Dach zerstört. Tote und Verletzte gibt es nicht.
Der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko teilte mit, dass in Sajzewo etwa 15 Häuser beschädigt wurden, vor allem die Verglasung ist betroffen.
Vier Mehrparteienhäuser und das Gebäude des Kindergartens Nr. 2 wurden in Jasinowataja in während des nächtlichen Beschusses der Stadt durch die ukrainischen Truppen beschädigt. Dies berichtete ein Korrespondent vom Ort des Geschehens.
Während der Inspektion teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit, dass das Feuer auf das Wohngebiet der Stadt von den Positionen der Armee der Ukraine im besetzten Awdejewka aus erfolgt.
„Im Verlauf der Beschüsse dieses Gebiets von Jasinowataja wurden hauptsächlich Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm verwendet“, sagte Basurin.
Derzeit untersuchen Mitarbeiter der OSZE-Mission und Vertreter der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung den Ort.

 

De.sputniknews.com: Nach zwei Wochen haben bewaffnete Oppositionelle die Besetzung einer Polizeikaserne in Armeniens Hauptstadt Eriwan beendet und sich ergeben. Mit ihrer Aktion, bei der zwei Menschen getötet und sechs weitere verletzt wurden, wollten die Regierungsgegner ihren Anführer Sefiljan freipressen sowie Staatschef Sersch Sargsjan zum Rücktritt zwingen.
Rund zwei Dutzend Männer hatten am 17. Juli die Polizeikaserne in ihre Gewalt gebracht. Die Angreifer töteten zwei Polizisten und verletzten weitere Menschen. Dennoch erfuhren sie Unterstützung in der Bevölkerung. Am Freitag löste die Polizei eine Solidaritäts-Kundgebung auf und nahm 165 Demonstranten fest. Es gab mehr als 70 Verletzte. Am Sonntag ergaben sich die letzten 20 Angreifer in der Kaserne. Die Polizei veröffentlichte Videoaufnahmen von der Kapitulation.

https://youtu.be/GDKiIeb7TXM

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Troizkoje wurde mit automatischen Granatwerfern Kalinowo beschossen, es wurden etwa 200 Schüsse abgegeben.
Später wurden mit 82mm-Mörsern aus Richtung Staniza Luganskaja die Positionen der Volksmiliz im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor beschossen, es wurden 11 Granaten abgeschossen.

 

Ukrinform.ua: Der Innenminister der Ukraine Arsen Awakow hat mit scharfen Worten auf Äußerung des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump über eine mögliche Anerkennung der Krim-Annexion reagiert.
Awakow bezeichnete die Äußerung als „schamlos“ und Trump selbst als einen „gefährlichen Außenseiter“. Der Minister schrieb weiter, Trump sei gefährlich, sowohl für die Ukraine als auch in gleichem Maße für die USA. Der Außenseiter, der die Putinsche Diktatur toleriert, könne als Garant der demokratischen Freiheiten in den USA und in der Welt nicht dienen.
In einem am Sonntag ausgestrahlten Interview mit dem Sender ABC hatte Trump gesagt, er könnte als US-Präsident die russische Annexion der Halbinsel Krim anerkennen. „Nach dem, was ich gehört habe, wollen die Leute auf der Krim lieber bei Russland sein“, antwortete Trump auf eine Frage über die Krim.

 

De.sputniknews.com: Ukraine schickt Mörserschützen zu Nato-Übung nach Litauen.
Mehr als 1000 Soldaten aus fünf Nato-Staaten nehmen an der Militärübung „Fire Thunder“ teil, die am Montag in Litauen beginnt. Auch die Ukraine macht mit: Das krisengebeutelte Land schickt seine Mörserschützen.
Lettland, Deutschland und die Ukraine nehmen erstmals an „Fire Thunder“ teil, wie das litauische Verteidigungsministerium mitteilte. „Am 2. August werden auf dem Schießplatz Kairiai erstmals die Panzerhaubitzen PzH 2000 zum Einsatz kommen, die die litauische Armee von Deutschland gekauft hat“, hieß es.

 

Nachmittags:

 

De.sputniklnews.com: Humanitärer Einsatz: Russland versorgt Aleppo erneut mit Lebensmittelpaketen.
In die von Extremisten kontrollierten Wohnviertel von Aleppo im Norden Syriens sind erneut humanitäre Hilfsgüter gebracht worden, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
„Ein Hubschrauber vom Typ Mi-8 hat über dem unter Kontrolle bewaffneter Formationen stehenden Stadtviertel 500 Lebensmittelpakete abgeworfen“, heißt es in einer Mitteilung des Zentrums für Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien.
Außerdem wurden laut dem Dokument minderbemittelte Familien der Ortschaft Kusair al-Ward in der Provinz Aleppo mit Mehl, Reis, Fleisch- und Fischkonserven versorgt.
Zurzeit befindet sich die Stadtmitte von Aleppo unter Kontrolle der syrischen Regierungsarmee, während die Randgebiete von Dschihadisten-Gruppierungen besetzt sind.
Russland hatte am Donnerstag gemeinsam mit der syrischen Regierung einen „großangelegten humanitären Einsatz“ für die Bevölkerung von Aleppo eingeleitet. Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu erklärte, es würden drei Korridore für Zivilisten und kapitulierende Extremisten sowie ein weiterer Korridor für Extremisten mit Waffen und Kampftechnik geschaffen.

 

Lug-info.com:  Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Von unserer Aufklärung wurden zwei gepanzerte Transporter und zwei gepanzerte Erkundungsfahrzeuge in Popasnaja sowie eine Einheit Panzertechnik in Nishneteploje entdeckt“, teilte Marotschko mit.
„Trotz der niedrigen militärischen Disziplin in den Streitkräften der Ukraine konzentriert die Kiewer Führung weiterhin militärisches Potential“, fügte Marotschko hinzu.
„Nach Angaben unserer Aufklärung wurden in Alexandropol (Belokuranskij-Bezirk) Fälle des Verkaufs von Material und Treibstoff durch Soldaten der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte bemerkt, um davon Alkohol zu kaufen“, teilte der Major mit.
„Auch in Staniza Luganskaja, Waljukoje und Nishneje Olchowoje wurden Fälle von Alkoholmissbrauch durch Soldaten der 28. Brigade der ukrainischen Streitkräfte bemerkt, die in Auseinandersetzungen endeten“, fügte Morotschko hinzu.

 

De.sputniknews.com: Die Existenz der Nato ist seit langem nicht mehr gerechtfertigt, schreibt die französische Zeitschrift Le Monde diplomatique in ihrem Artikel unter dem Titel „Atlantische Provokationen“.
„Die Nordatlantische Allianz stellt ein Überbleibsel des Kalten Krieges dar und hätte nach dem Zerfall der Sowjetunion verschwinden müssen“, heißt es in dem Artikel.
Nach Ansicht der Zeitschrift haben alle Handlungen der Nato, besonders die Stärkung der Ostflanke und ihrer Präsenz in Polen und den baltischen Ländern, einen unverhohlen provokatorischen Charakter.
„Man kann sich die russische Reaktion auf den Beschluss der Allianz vorstellen, den Gipfel dort abzuhalten, wo im Mai 1955 der Warschauer Pakt geschlossen wurde. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, der einen unerklärten Krieg gegen Russland führt, ist zu dieser Beratung in die polnische Hauptstadt eingeladen worden, obwohl sein Land kein Mitglied der Nato ist“, betont die Zeitschrift.

 

Ukrinform.ua: Ein ukrainischer Soldat ist in den vergangenen 24 Stunden in der Ostukraine gestorben.
Weitere sechs Soldaten seien verletzt worden, teilte der Sprecher der Präsidialamtes für die Antiterror-Operation, Oberst Andrij Lysenko, mit.
Die Hauptverwaltung für Aufklärung im ukrainischen Außenministerium gab zuvor den Tod von drei Terroristen bekannt. Zehn Besatzer seien während der letzten 24 Stunden verwundet worden.

 

De.sputniknews.com: Kreml antwortet auf Dschihad-Aufrufe der Terrormiliz IS.
Drohungen der Terroristen in Publikationen werden in Russland mit der notwendigen Aufmerksamkeit wahrgenommen und von den zuständigen Sicherheitskräften berücksichtigt, aber die Drohungen des IS beeinflussen die Anti-Terror-Politik des Landes nicht. Das teilte der Kreml offiziell mit.
„Natürlich werden solche Publikationen von Spezialdiensten, die für die Anti-Terror-Arbeit und die Sicherheit zuständig sind, berücksichtigt. Bestimmt trifft das Verteidigungsministerium beim Einsatz der russischen Luftwaffe in Syrien die notwendigen Maßnahmen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow als Reaktion auf die jüngste Videoaufnahme der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS), in der die Terroristen zum Dschihad gegen Russland aufrufen.
„Solche Drohungen können jedoch Russlands konsequente Politik, die Politik des Präsidenten Putin zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus nicht beeinflussen. Sie wird in allen Richtungen weitergeführt“, so Peskow.
Die Terrormiliz Daesh hat am Montag auf YouTube ein Video veröffentlicht, in dem die Terroristen zum Dschihad gegen Russland aufrufen und Drohungen gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin äußern.

 

Dnrsovet.su: Heute fand in Donezk die Übergabe des Aufrufs von Bürgern der DVR an den besonderen Vertreter der OSZE in der Kontaktgruppe Martin Sajdik über den bevollmächtigten Vertreter der DVR bei den Verhandlungen in Minsk, den Vorsitzenden des Volkssowjets der DVR, Denis Puschilin statt.
Die Vorsitzende des Organisationskomitees zur Sammlung von Unterschriften für die Petition an den UN-Sicherheitsrat Olga Posdnjakowa berichtete über die Gründe, warum die Unterschriften Martin Sajdik übergeben wurden.
„Während der gesamten Zeit der Verhandlungen in Minsk kamen Schlüsselfragen nicht vom toten Punkt weg. Die Ukraine hat keinen einzigen Punkt des Maßnahmekomplexes erfüllt. Mehr noch, von Seiten der Ukraine ist eine ständige Sabotage des Verhandlungsprozesses zu beobachten. Die Beschüsse friedlicher Wohngebiete hören nicht auf, die Bürger unserer Republik sterben weiter unter dem unmenschlichen Feuer der ukrainischen Artillerie.
Wir beobachten jeden Tag das infantile Verhalten ukrainischer Politiker, die nicht die Verantwortung für ihre eigenen Worte und Taten übernehmen wollen und unsere Geduld hat ein Ende. Heute übergeben wir den Aufruf der Bürger der DVR gegen die Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und bitten Sie, Denis Wladimirowitsch, als bevollmächtigter Vertreter der DVR in der dreiseitigen Kontaktgruppe bei den Verhandlungen in Minsk diese dem besonderen Vertreter der OSZE in der Kontaktgruppe Martin Sajdik zu übergeben“, sagte Olga Posdnjakowa.
Denis Puschilin sagte, dass das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko die Entscheidung getroffen hat, die Unterschriftensammlung weiterzuführen.
„Die Unterschriften wurden gerade zur Überprüfung übergeben, ebenfalls der kollektive Aufruf an Martin Sajdik. Ich werde diesen Aufruf diesen Mittwoch an Herrn Martin Sajdik übergeben.
Im Zusammenhang damit, dass sich sehr viele Bürger an die Büros von gesellschaftlichen Bewegungen und das Republikoberhaupt werden, wurde die Entscheidung getroffen, die Unterschriftensammlung zu verlängern. Wir müssen die Aufmerksamkeit auf die Zahl von Provokationen lenken, die von der ukrainischen Seite aus erfolgen. Wir haben nicht das Recht die Unterschriftensammlung zu beenden. Es wurden schon mehr als 320.000 Unterschriften gesammelt und wenn nötig sind wir bereit, Kopien aller Erklärungen unserer Bürger zur Verfügung zu stellen“, teilte Denis Puschilin mit.

 

De.sputniknews.com: Die Äußerungen der Präsidentschaftskandidatin der Demokratischen Partei der USA, Hillary Clinton, über Hacker aus Russland sind im Stil der Wahl-Rhetorik gehalten und emotional geprägt, sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Montag.
„Die Äußerung, Russland stehe hinter den Aktivitäten irgendwelcher Hacker, ist ebenfalls absurd (…). Diese Vorwürfe enthalten also nichts Konkretes. Wir sind der Meinung, dass diese Äußerungen eher emotional geprägt sind. Die russischen offiziellen Behörden haben selbstverständlich niemals Cyberterrorismus betrieben, davon kann keine Rede sein“, so Putins Sprecher.
„Zugleich haben unsere zuständigen Behörden wiederholt die Notwendigkeit hervorgehoben, eine internationale Zusammenarbeit, darunter mit unseren US-Kollegen, bei der Bekämpfung solcher gefährlicher Erscheinungen zu betreiben. Bedauerlicherweise hat die Gegenseite noch keinen solchen Wunsch uns gegenüber geäußert“, so Peskow.
Clinton hatte in einer Live-Sendung von Fox News den russischen Aufklärungsdienst beschuldigt, Server der Demokratischen Partei der USA angegriffen, das Email-System des Nationalen Ausschusses der Partei gehackt und viele elektronische Briefe offengelegt zu haben.
Nachdem die Webseite WikiLeaks E-Mails der US-Demokraten veröffentlicht hatte, reichte die Chefin des Nationalen Ausschusses der Partei, Debbie Wasserman Schultz, ihren Rücktritt ein. Es stellte sich nämlich heraus, dass der Parteiapparat während der Vorwahlen faktisch Hillary Clinton unterstützt hatte.
Darauf warf Clintons Wahlstab Russland vor, dem Gegenkandidaten von Clinton, Donald Trump, helfen zu wollen. Putins Sprecher bezeichnete diese Beschuldigung als absurd.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich in den letzten 24 Stunden nicht geändert und  bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 853.
Der Gegner hat auf Ortschaften der Republik 121 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm sowie 631 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gorbatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko, Jakubow führten Beschüsse folgender Ortschaften der Republik durch: Sajzewo, Gorlowka, Shelesnaja Balka, Jasinowataja, Mineralnoje, Spartak, Wesjoloje, Luganskoje, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Nowolaspa, Belokamenka, Leninskoje, Sosnowka, Kominternowo, Sachanka, das Gebiet des Flughafens sowie die Bezirke Kujbyschewskij und Petrowkij von Donezk.
In Folge des Artilleriefeuers der ukrainischen Streitkräfte auf Wohnhäuser des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk und von Jasinowataja wurden 14 Häuser beschädigt, der zivile Einwohner Konstantin Sowa, geb. 1968, wurde getötet, der zivile Einwohner Sergej Kriwonoschkin, geb. 1996, wurde verletzt.
Außerdem wurden während der Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte zwei Soldaten schwer verletzt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen an der Kontaktlinie fest. So wurde im Gebiet von Granitnoje, 0,5 km von der Kontaktlinie, die Stationierung von einem 152mm-Artilleriegeschütz „Akazija“ festgestellt. Auch wurden Übungen zur Ausbildung von Scharfschützengruppen in den Abteilungen der 56. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte durchgeführt, die von ausländischen Söldnern geleitet wurden.
Vor dem Hintergrund der Beschüsse und der Eskalation der Spannung an der gesamten Kontaktlinie ist festzustellen, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte massenhaft ihre Dienstorte verlassen. So ist der Fakt bestätigt, dass zehn Soldaten der 58. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Otscheretino eigenmächtig ihre Positionen verlassen haben.
Die Fälle von Flucht von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte von den Positionen nimmt systematischen Charakter an und zeugt davon, dass diese Soldaten im Verlauf von zwei Jahre die Lügen bereits leid sind, die ihnen die militärische Führung und die von ihr kontrollierten Ukro-Medien vorlegen. Die Krise in den ukrainischen Streitkräften hat den Punkt erreicht, dass die Soldaten desertieren und selbst eine Strafverfolgung nicht fürchten.
Es ist schon eine Tradition, dass die ukrainischen „Friedensstifter“, die ihre Positionen verlassen, Waffen und Munition mitnehmen. Im Zusammenhang damit ist über die 58. Panzergrenadierbrigade eine weitere Überprüfung der Dienste aus dem Hinterland hereingebrochen.
In Awdejewka wurde im 16. Panzergrenadierbataillon beim Versuch drei Deserteure festzunehmen, ein Stabsoffizier des Bataillons getötet und der Kommandeur eines Zugs verletzt. Die Flüchtlinge nahmen fünf Maschinengewehre mit.
Die Zuspitzung der Lage im Donbass zeugt davon, dass das offizielle Kiew planmäßig einen Bruch der Minsker Vereinbarungen anstrebt und seinen Unwillen zeigt, den Konflikt im Südosten des Landes auf friedlichem Weg zu lösen.
Wir unsererseits wollen eine friedliche Lösung des Konflikts und rufen die gesamte Weltöffentlichkeit auf, auf die Führung der Ukraine einzuwirken und das Blutvergießen im Donbass zu stoppen.

 

De.sputniknews.com: Der russische Militärhubschrauber Mi-8, der am Montag mit fünf Insassen an Bord in Syrien abgestürzt ist, ist nach Erkenntnissen des russischen Generalstabs über einem Gebiet abgeschossen worden, das von der Terrormiliz Al-Nusra-Front und von mit ihr verbundenen so genannten „gemäßigten“ Oppositionsgruppen kontrolliert wird.
An Bord der Maschine seien drei Besatzungsmitglieder und zwei Offiziere aus dem russischen Aussöhnungszentrum in Latakia gewesen, bestätigte General Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab. Nach vorläufigen Angaben sind alle Insassen umgekommen. Rudskoj bezeichnete den Abschuss der Mi-8 als „Terrorakt“.
Die Mi-8 war auf dem Rückflug nach Hmeimim (Latakia) vom Boden aus abgeschossen worden, nachdem sie Hilfsgüter nach Aleppo gebracht hatte. In Hmeimim in Nordsyrien befindet sich ein russischer Luftwaffenstützpunkt.

 

De.sputniknews.com: Ein Angriff von bewaffneten Gruppierungen bei Aleppo ist mit Unterstützung der russischen Luftstreitkräfte abgewehrt worden, wie der Chef der Hauptverwaltung Operatives im russischen Generalstab, General Sergej Rudskoj, am Montag mitteilte. Ihm zufolge wurden 800 Kämpfer und 14 Panzer vernichtet.
„Gegen vier Uhr morgens wurde heute durch gemeinsame Bemühungen der syrischen Armee und der Truppen der Volksmiliz mit Unterstützung der russischen Luftstreitkräfte ein Angriff von bewaffneten Gruppierungen abgewehrt“, so Rudskoj.
Dabei seien „mehr als 800 Kämpfer, 14 Panzer, zehn Schützenpanzer und mehr als 60 Fahrzeuge mit installierten Waffen“ vernichtet worden, fügte der General hinzu.
Ihm zufolge leisten die russischen Luftstreitkräfte den Regierungstruppen „eine aktive Unterstützung bei der Abwehr von gegnerischen Angriffen“. Dabei werde selektiv auf Stellungen der Kämpfer geschossen.
„Ich möchte erwähnen, dass wir, im Gegensatz zu der von den USA angeführten Anti-IS-Koalition (…), alles tun, damit keine Zivilisten leiden, und wählen keine Ziele für Luftangriffe im Stadtgebiet aus“, betonte Rudskoj.
Die enormen Verluste hindern die Kämpfer nicht daran, ihre Angriffe fortzusetzen. „Sie holen weitere Reserven aus anderen Gebieten, schüchtern die Soldaten der Regierungstruppen ein, hindern die Einwohner daran, die Kampfzone zu verlassen, und nutzen diese als lebendigen Schild“, so der General weiter.
So seien am Sonntag im Osten von Aleppo vier Menschen hingerichtet worden, als diese die humanitären Korridore passieren wollten.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Auch nach den jüngsten Entscheidungen der Nato lotet Moskau die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit aus. Das russische Verteidigungsministerium hat Vertreter des Bündnisses zu sicherheitspolitischen Konsultationen eingeladen, um Vorfälle zu Wasser und in der Luft zu vermeiden und das Vertrauen im Grenzgebiet zu fördern.
Trotz der Meinungsverschiedenheiten über die Beschlüsse des Nato-Gipfels in Warschau sei Russland zu einem konstruktiven Dialog mit der Nato bereit, insbesondere bei den Angelegenheiten von gemeinsamem Interesse, sagte der russische Vize-Verteidigungsminister  Anatoli Antonow am Montag.
Russland habe Militärexperten der Nato im September nach Moskau eingeladen, um über die militärisch-politische Situation in Europa zu beraten. Dabei bestehe Moskaus Anliegen darin, zu erreichen, dass die Militärflugzeuge beider Seiten künftig nur mit eingeschalteten Transpordern über der Ostsee fliegen.
Zudem biete Russland den Verteidigungsministerien von Lettland, Litauen, Estland, Schweden und Finnland Konsultationen an, „um gegenseitig die Besorgnis über militärische Aktivitäten im Grenzgebiet abzubauen“, sagte Antonow weiter. Darüber hinaus habe Russland die Nato-Beobachter zu dem internationalen militärischen Wettbewerb  „Armeespiele 2016“ und zu der für September geplanten Großübung „Kawkas 2016“ eingeladen.
All diese Vorschläge habe das Verteidigungsministerium bei einem Treffen mit ausländischen Militärattachés am 29. Juli offiziell unterbreitet, so Antonow.
Die Nato-Staaten hatten bei ihrem Gipfel Anfang Juli in Warschau beschlossen, vier Kampfbataillone in Polen, Estland, Lettland und Litauen zu stationieren. Die Bundeswehr soll das Bataillon in Litauen mit mehreren hundert Soldaten anführen. Moskau kritisierte diese Entscheidungen scharf: Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa beschuldigte die Nato, die Parität zu ruinieren und die Aufmerksamkeit von der eigenen destruktiven Rolle bei Konflikten in verschiedenen Regionen der Welt abzulenken.
In den letzten Jahren hatte die Nato bereits neue Militärstützpunkte gebaut und ihre Truppen in Osteuropa verstärkt. Laut Generalsekretär Jens Stoltenberg ist die nordatlantische Allianz nun so stark wie noch nie seit dem Kalten Krieg.

 

Lug-info.com: Die bevollmächtigten Vertreter der LVR und der DVR in der Minsker Kontaktgruppe, Wladislaw Dejnego und Denis Puschilin, werden am 3. August dem besonderen Vertreter der OSZE in der Ukraine Martin Sajdik den Aufruf der Einwohner der Republiken über die Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew übergeben. Dies teilte heute Wladislaw Dejnego mit.
„Die Übergabe findet im Rahmen der Sitzung der Kontaktgruppe statt, die für den 3. August in Minsk geplant ist“, erläuterte er.
Nach den Worten Dejnegos wird der Aufruf im Namen der Einwohner der LVR und der DVR in die Kontaktgruppe gegeben sowie an internationale Rechtsschutzorganisationen und spezielle Organe der UNO und der OSZE geschickt.
Insgesamt sind in der LVR 153.855 und  in der DVR  326.995 Unterschriften gesammelt worden.

 

De.sputniknews.com: Der französische Ex-Verkehrsminister und Abgeordnete Thierry Mariani hat einen ukrainischen Journalisten in die Schranken gewiesen, nachdem ihm dieser unterstellt hatte, von der russischen Regierung bezahlt zu werden. Der Anlass für die provokatorische Frage des Ukrainers war Marianis jüngste Krim-Reise, die Politikern in Kiew nicht gefallen hatte.
Mariani hatte in der vergangenen Woche an der Spitze einer französischen Parlamentsdelegation mehrere Städte auf der Krim besucht und damit für Ärger in Kiew gesorgt. Die ukrainische Regierung betrachtet die Schwarzmeerhalbinsel, die nach dem nationalistischen Umsturz in Kiew von 2014 wieder zu Russland beigetreten ist, noch immer als ukrainisch.
Am Montag gaben die Franzosen in Moskau eine Pressekonferenz. Ein ukrainischer Journalist fragte Mariani, wieviel er von der russischen Regierung für seine Position in der Krim-Frage bekommen habe. Doch der Franzose ließ sich nicht aus der Fassung bringen. „Wieviel bekommen Sie für solche Fragen?“, konterte er. Und weiter:
„Ich nehme ihre Frage nicht an. Ich bin bereit, auf beliebige politische Fragen und beliebige politische Bemerkungen zu antworten. Aber Ihre Frage ist, offen gesagt, eine Scheißfrage. Ich werde auf sie nicht antworten. Sie haben meine volle Verachtung.“
„Dass Sie hier in Russland solche abscheulichen Fragen überhaupt stellen dürfen, zeugt davon, dass Russland ein freies Land ist“, so der französische Politiker weiter. Er mutmaßte, dass in der Ukraine vergleichbare Fragen nicht geduldet würden.

 

Rusvesna.su: Beim ukrainischen Radiosender „Vesti’ wurde Hochverrat begangen.
Zum 25. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine hatten Radio und Zeitung „Vesti“ ein besonderes gemeinsames Projekt vorbereitet – „Das Beste aus 25 Jahren Unabhängigkeit der Ukraine“.
Insbesondere wurden die Ukrainer eingeladen, den beliebtesten Präsident im Vierteljahrhundert der Existenz des Landes zu küren.
Und das wurde ausgerechnet der „blutige Diktator“ und Besitzer des „Goldenen Laibs“ (ein großer goldener Briefbeschwerer, den man in seiner Residenz gefunden haben will – A.d.Ü.) Viktor Janukowitsch, der mit 33% der Stimmen souverän den ersten Platz einnahm.
Dagegen brachten sich nur 6% der Teilnehmer dem aktuellen Präsidenten Pjotr Poroschenko Sympathie entgegen.

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