Presseschau vom 25.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts::

 

De.sputniknews.com: Kein Komplett-Ausschluss – Russland dankt IOC
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat in Bezug auf die aktuelle Lage die maximal objektive Entscheidung getroffen, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Spielen in Rio de Janeiro zu verhängen; die russische Seite dankt dem IOC dafür, so die Erklärung des russischen Sportministers Vitali Mutko.
Das IOC hat am Sonntag den Beschluss getroffen, keinen Komplett-Bann gegen das russische Olympia-Team bei den Spielen in Rio zu verhängen. Es hat aber den jeweiligen Weltverbänden das Recht eingeräumt, über die Zulassung einzelner Athleten bei Olympia 2016 zu entscheiden. Die russischen Sportler müssen ihrerseits eine Reihe von Kriterien erfüllen: Wer zuvor Doping-Probleme hatte, wird zu den Spielen nicht zugelassen.
„Die Entscheidung des IOC ist abgewogen und – basierend auf dem Bericht der unabhängigen Kommission WADA – auch objektiv, sie wurde im Interesse des Weltsportes und der Einheit der Olympischen Familie getroffen. Wir sind dem IOC für diese Entscheidung dankbar“, erklärte Mutko der Agentur „R-Sport“.

 

Vormittags:

 

Ukrinform.ua: Am Montag beginnt die zweite Etappe der groß angelegten Kommandostab-Übungen der Streitkräfte der Ukraine „Südlicher Wind-2016“, teilte Ukrinform die Abteilung für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit der Streitkräfte der Ukraine mit.
„Am 25. Juli beginnt die zweite Etappe der Kommandostab-Übungen „Südlicher Wind-2016“. An ihnen beteiligen sich die Organe der Militärverwaltung der strategischen und operativen Ebene sowie bestimmte militärische Einheiten und Einheiten aller Komponente der Streitkräfte der Ukraine“, gibt der Generalstab an.
Die Übungen werden eine Woche dauern und finden in der gesamten Ukraine statt.

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Dorf Kalinowo wurde dreimal aus Richtung Troizkoje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Luganskoje wurde viermal Logwinowo beschossen. Das Feuer erfolgte mit Granatwerfern und 82mm-Mörsern.
Verluste gibt es keine.

 

Ukrinform.ua: Großbritannien arbeitet eng mit anderen internationalen Partnern zusammen, damit die Ukraine jene Hilfe bekommt, die sie braucht, erklärte in Odessa die außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin von Großbritannien in der Ukraine, Judith Gough, während der Eröffnungsfeier der aktiven Phase der ukrainisch-amerikanischen Militärübungen „See Breeze 2016“.
Nach den Worten der Botschafterin sind die Übungen solchen Ausmaßes sehr wichtig für diese Region.
„Großbritannien arbeitet eng mit anderen internationalen Partnern zusammen, damit die Ukraine genau jenes Hilfspaket bekommt, das sie braucht. Unsere Gedanken und Herzen sind mit dem Volk der Ukraine, wir zollen Hochachtung jenen ukrainischen Männern und Frauen, die ihre Gesundheit und Leben bei der Verteidigung ihres Landes opfern“, zitiert ihre Worte die Regierungswebsite.

 

Rusvesna.su: Dnepropetrowsk schließt sich der Aktion des Allukrainischen Kreuzzugs für Frieden an
Am Sonntag, dem 24. Juli, begab sich die Prozession zum Abschluss der Göttlichen Liturgie im  Preobrashensky-Dom in Dnepropetrowsk zu Gebeten in die Troizky-Kathedrale.
Auf dem Weg dorthin schlossen sich ihnen immer wieder neue Gruppen von Gläubigen an. Nach Einschätzung von Teilnehmern des Kreuzzuges nahmen mindesten 2000 Laien und etwa 30 Priester teil.
Bei der Nationalpolizei bemühte man sich, die Zahl der Teilnehmer herunterzuspielen, man sprach dort von weniger als 1000 Menschen.
Und selbst bei dieser bescheidenen Anzahl von Gläubigen waren 250 Polizisten im Einsatz, unter ihnen Hundeführer mit ihren Hunden.
Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle und Provokationen.

 

News-front.info: Die ukrainische Nachrichtenagentur U-News berichtet unter Berufung auf den Sprecher der in Russland verbotenen neonazistischen Organisation „Rechter Sektor“ Anton Skoropatzky: „Der „Rechte Sektor“ bereitet sich auf eine „zivile Festsetzung“ der Teilnehmer des Kreuzzuges vor.
Außerdem teilte Skoropatzky mit, was schon getan wurde, um den Kreuzzug zu liquidieren. Der „Rechte Sektor“, das Bataillon OUN und weitere 4 Initiativgruppen werden nicht zulassen, dass die Gläubigen nach Kiew gelangen. Dazu haben sie an der Zufahrt zur Hauptstadt Checkpoints errichtet.
Gleichzeitig, so Skoropatzky, hat der „Rechte Sektor“ vor, zum Finale der Allukrainischen Prozession am 27. Juli in Kiew vor Ort zu sein.
Die Logik interpretiert diese Erklärung folgendermaßen: Sollte des den Teilnehmern des Kreuzzugs gelingen durchzukommen, sollte es nicht glücken, sie auf ihrem Weg zu stoppen und festzusetzen, dass ist der „Rechte Sektor“ entschlossen, den Hauptkampf im Zentrum der Hauptstadt der Ukraine zu führen, die Fülle von gesammelten Erfahrungen vom Maidan und vom Odessaer Gewerkschaftshaus nutzend.
Übrigens hat der „Innenminister“ Arsen Awakow im Laufe einer Pressekonferenz schon am 13. Juli die Teilnehmer des Kreuzzugs im Klartext vor einer Wiederholung des Szenarios von Odessa gewarnt.
Dies bestätigte auch der ominöse Sprecher des „Rechten Sektors“:
„Skoropatzky schließt nicht aus, dass diese Aktion der Ukrainischen Kirche der Rechtgläubigen des Moskauer Patriarchats der Grund für ein regelrechtes Gemetzel werden könne“, warnt U-News, sich auf die Aussagen Skoropatzkys berufend.
Und weiter erinnert U-News: „ Schon zuvor wandte sich der „Rechte Sektor“ an die Ukrainer mit dem Aufruf, nicht am Kreuzzug teilzunehmen, der von Moskau organisiert wurde. Die ukrainischen Behörden haben vor der Notwendigkeit, diese Veranstaltung zu verbieten, gewarnt, um Provokationen zu vermeiden. Sollte dies nicht geschehen, werde der „Rechte Sektor“ reagieren“
Weiter bericxhtet U-News über die bereits durchgeführten Maßnahmen des „Rechten Sektors“:
„Am 18. Juli  gab es an der Route des Kreuzzugs signifikante Änderungen. Aktivisten aus Shitomir, Teilnehmer der ATO und Mitglieder des „Rechten Sektors“ erlaubten es der Prozession der Pilger nicht, durch das Zentrum von Shitomir zu ziehen. Anfangs blockierten etwa 50 Bewohner der Stadt die Autobahn Shitomir-Tschernowez, danach verwehrten die Aktivisten den Vertretern der russischen Kirche die Möglichkeit, in die Nähe des Stationierungsortes der 95. Shitomirer Luftlandebrigade, deren Kämpfer ihr Leben im Donbass und im Kampf gegen die russische Aggression ließen, zu gelangen.“
Im Gegensatz dazu wird nach Aussagen von Teilnehmern der Prozession nicht einmal die Möglichkeit von gegen sie gerichteten Provokationen diskutiert. Die gehen einfach und beten für Frieden.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
Die ukrainischen Truppen haben am späten Abend und in der Nacht 69 Artilleriegeschosse auf die Umgebung des Gewerbegebiets in der Nähe von Jasinowataja abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 21:30 bis 23:50 hat die ukrainische Seite das Gewerbegebiet mit schweren Waffen beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 42 Geschosse des Kalibers 152mm und 27 des Kalibers 122mm abgeschossen“.
Die Quelle fügte hinzu, dass neben schwerer Artillerie während der Beschüsse des Territoriums der Republik die Abteilungen des Gegners auch Mörser verwendet haben. Insgesamt wurden am Abend und in der Nacht auf die frontnahen Territorien der DVR 295 Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen.
Von den ukrainischen Streitkräften wurden auch die Dörfer Spartak und Wasiljewka im Jasinowataja-Bezirk, Sachanka und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR, Trudowskije im Westen von Donezk und die Umgebung des Flughafens beschossen.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.
Zwei friedliche Einwohner wurden in der Folge des Beschusses von Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk verletzt, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Ein 30 Jahre alter Mann und eine 70 Jahre alte Frau wurden heute Nacht in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen verletzt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Außerdem wurde ein Wohnhaus beschädigt“.

 

De.sputniknews.com: Oberhaus-Politiker: Besser heutiger Russland-Nato-Rat als gar keiner
Laut dem Vorsitzenden des Föderationsrates (russisches Oberhaus), Konstantin Kossatschow, ist der Russland-Nato-Rat in seiner heutigen Form wenig effektiv.
„Es ist zweifellos besser, einen solchen Mechanismus zu haben, als gar keinen. Er ist jedoch in seiner heutigen Form wenig effektiv. Der Rat war nach Grundsätzen gebildet worden, die während seiner ersten Sitzung dahingeschieden sind“, sagte Kossatschow in einem Interview für die „Iswestija“.
Laut dem Senator wurde der Rat nach den Prinzipien der Gleichheit gebildet und hatte 29 und nicht 1 plus 28 Mitglieder, wobei jede Seite das Recht auf eine eigene Position hatte, die mit dem Standpunkt der Nato nicht unbedingt übereinstimmen musste.
Wenn der Rat „wenigstens als ein Diskussionsklub wirken würde und wenn Russland dort mit den Nationalstaaten, so den USA, der Türkei, Polen und Estland oder anderen sprechen könnte, würde es dann möglicherweise die Perspektive eines Dialoges geben“, so Kossatschow.
Zurzeit handle es sich um einen üblichen Konsultationsmechanismus zwischen Russland einerseits und der Nato andererseits und um keinen Rat, so der Politiker.
Die Beziehungen zwischen Russland und den Nato-Staaten hatten sich im März 2014 vor dem Hintergrund des Beitritts der Krim zur Russischen Föderation verschlechtert. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Tätigkeit des Russland-Nato-Rates ausgesetzt. Dessen erste Sitzung nach der Pause fand erst im April 2016 statt.

 

Dan-news.info:  Ein Zivilist starb am Passierpunkt „Majorsk“ bei Gorlowka an einem Herzschlag. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko mit.
„Heute Nacht starb ein Mann an einem Herzschlag, als er am KPP „Majorsk“ stand“, sagte Prichodko.
Wir erinnern daran, dass die humanitäre Situation an den Passierpunkten an der Abgrenzungslinie im Donbass wie zuvor äußerst angespannt ist. Die offiziellen Beobachter in Donezk und viele Menschenrechtler haben häufig erklärt, dass die Regeln, die die Ukraine an den KPP aufstellt, sowohl die Menschenrechte als auch die Verfassung des Landes verletzten. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit, vielstündige Schlangen, ungesetzliche Festnahmen, Erpressung sowie Beschüsse der Passierpunkte haben in den letzten Monaten regulären Charakter angenommen.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin wird nicht zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele nach Rio de Janeiro reisen. Das teilte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Montag mit.
Die Teilnahme an der Eröffnungsfeier stünde nicht auf dem Terminplan des Präsidenten, sagte Peskow.  Er schloss jedoch nicht aus, dass Putin einen der Wettkämpfe besuchen wird. „Das kann ich vorerst nicht sagen. Ich weiß nicht, welche Entscheidung der Präsident treffen wird.“
Das Internationale Olympia-Komitee (IOC) hatte am Sonntag beschlossen, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Spielen in Rio zu verhängen. Über das Startrecht einzelner Athleten sollen ihre jeweiligen Weltverbände entscheiden. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, werden in Rio aber nicht starten dürfen…

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Es wurde bekannt, dass im Gebiet von Roskwit, Stanzia-Luganskaja-Bezirk, die ukrainischen Streitkräfte militärische Übungen unter Nutzung von Artillerie durchführen“, sagte Marotschko.
„Es ist bekannt, dass während der Übungen drei Artilleriegeschütze 2S1 „Gwosdika“ stattfanden. Die Übungen fanden sowohl tagsüber als auch nachts statt“, unterstrich Marotschko.
 „Im Ganzen ist die Konzentration der grundlegenden Kräfte des Gegners während der letzten 24 Stunden im Verantwortungsbereich der Volksmiliz unverändert geblieben. Aber es wurden Aufklärungsgruppen der ukrainischen Truppen aktiviert, darunter auch unter Verwendung von Drohnen und anderen technischen Aufklärungsmitteln“, teilte Marotschko mit.
„Außerdem wurde in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie von uns ein neuer Beobachtungspunkt des Gegners in der „grauen Zone“ entdeckt. Er liegt im Gebiet von Nowotoschkowskoje. Dieser Beobachtungspunkt wird aktiv ausgerüstet, es sind Dienstschichten und Bewachung organisiert“, fügte der Major hinzu.
„Nach Informationen unserer Aufklärung wurde im Gebiet von Belgorowka im Popasnaja-Bezirk eine Konzentration von Technik der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Auf den Positionen des Gegners wurde ein Abwehrraketenkomplex „Strela-10“, zwei Einheiten Panzertechnik, drei Fahrzeuge und 32 Panzer entdeckt“, teilte Marotschko mit.
„Am Rand von Mironowskij, in der Nähe der Kontaktlinie, an einer Eisenbahnkreuzung wurde zwei getarnte Panzer und eine Einheit Panzertechnik entdeckt“, fügte der Major hinzu.
„Dauerhafte Feuerpositionen der ukrainischen Truppen wurden entlang der Grenze mit der RF in einem Gebiet zwei km von Sisoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk entdeckt“, berichtete er weiter.

 

De.sputniknews.com: Im Doping-Skandal um Russland wirft René Fasel, der Präsident des Internationalen Eishockeyverbandes IIHF, der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada vor, in ihrem Ermittlungsbericht Tatsachen falsch dargestellt zu haben.
In ihrem Report erwähnte die Wada-Ermittlungskommission unter Richard McLaren drei Sportschützen, deren Dopingproben verschwunden sein sollen. Diese Behauptung stimme jedoch nicht, sagte Fasel laut russischen Medien. Nach seinen Angaben waren die drei Doper identifiziert worden und ordnungsmäßig gesperrt gewesen. Das bedeute, dass nicht alles in McLarens Bericht auf realen Fakten fuße.
Die McLaren-Kommission hatte das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein. Die staatlichen Stellen sollen von 2012 bis 2015 Proben von 643 Athleten aus 30 Sportarten manipuliert haben, um gedopte russische Athleten zu schützen, hieß es in dem Wada-Bericht, der in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde.
Die Wada forderte, alle russischen Athleten von den am 5. August beginnenden Olympischen Spielen in Rio de Janeiro fernzuhalten.
Am Sonntag entschied das Internationale Olympische Komitee (IOC) jedoch, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Spielen in Rio zu verhängen. Über das Startrecht einzelner Athleten sollen ihre jeweiligen Weltverbände entscheiden. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, werden in Rio aber nicht starten dürfen, darunter auch die 800 Meter-Läuferin Julia Stepanowa, die eigentlich die Enthüllungen über die angeblichen Doping-Praktiken in Russland ins Rollen gebracht hatte.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz  des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 570.
Der Gegner schoss 69 152mm- und 122mm-Artilleriegeschosse, 195 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 158 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher beschossen weiterhin Ortschaften:
Wasiljewka, Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Dokutschajewsk, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka, Oktjabrj, den Petrowskj-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
In der Folge des Beschusses von Kominternowo wurde ein Wohnhaus beschädigt und zwei friedliche Einwohner verletzt.

Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den folgenden Ortschaften:
– Peski, 3 km von der Kontaktlinie und Perwomajskoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurden je vier 120mm-Mörser entdeckt;
– Tschasow Jar, 20 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs getarnten 122mm-Artilleriegschützen „Gwosdika“, zehn Panzern und 15 Fahrzeugen mit Munition entdeckt;
– Iwanowka, 37 km von der Kontaktlinie, es wurde die Verschiebung von drei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ zur Kontaktlinie bemerkt.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine schafft zielgerichtet Spannungsherde entlang der Kontaktlinie. Die größte Verschärfung wurde in den Gebieten folgender Ortschaften festgestellt: Jasinowataja, Donezk, Spartak, Belaja Kamenka und Sachanka. Die Strafsoldaten, die Kommandeure der 58. Brigade, der 53. Panzergrenadierbrigade, der 30. mechanisierten, der 55. Artillerie- und der 81. Luftlandebrigade Sabolotnyj, Wodolaskij, Jakubow, Brusow und Mojsjuk erfüllen die verbrecherischen Befehle der Kiewer Junta zum Mord an der friedlichen Bevölkerung und zur Zerstörung der Infrastruktur des Donbass. Es ist eine erhebliche Anzahl von Beschüssen der genannten Gebiete unter Anwendung von Artillerie und Mörsern festzustellen.
Von der Aufklärung der Volksmiliz der DVR wurden Versuche der Manipulation von Vertretern der OSZE-Mission festgestellt, indem ihnen gestellte Beschüsse gezeigt wurden und eine Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch die Volksmiliz der DVR inszeniert wurde. Wir unsererseits empfehlen der Beobachtermission, das Gebiet von Shelannoje zu besuchen, wo heute Nacht unter Verletzung der Sicherheitstechniken im Verlauf des Beschusses des Territoriums der Republik  eine Explosion von Munition auf den Positionen von 152mm-Artillerie-Huabitzen „Msta-B“ der 55. Artilleriebrigade erfolgte, in der Folge wurde ein Geschütz vernichtet, drei beschädigt, unter den ukrainischen Streitkräften gab es elf Tote und 18 Verletzte.
Das offizielle Kiew strebt planmäßig nach einem Bruch der Minsker Vereinbarungen und zeigt seinen Unwillen, den Konflikt im Südosten des Landes auf friedlichem Weg zu lösen.

 

De.sputniknews.com: Eriwan: Oppositionelle Polizei-Besetzer fordern Essen und Strom
Die bewaffneten Regierungsgegner, die seit über einer Woche eine Polizeistation in der armenischen Hauptstadt Eriwan besetzt halten, fordern von der Regierung den Wiederanschluss ans Stromnetz sowie Nahrungs- und Kommunikationsmittel.
Falls diese Forderung nicht bis zum Abend erfüllt würde, werde die bewaffnete Gruppe zusammen mit armenischen Bürgern, die sich um die Polizeistation versammelt haben, demnächst „über weitere Maßnahmen entscheiden“. Dies teilte am Montag ein Oppositioneller, der als Sprecher der Bewaffneten agiert, bei einer Pressekonferenz mit.
Zuvor hatte die Polizei von Eriwan ein Video veröffentlicht, das die Besetzung des Polizeigebäudes am 17. Juli zeigt. Auf den Aufnahmen sind insgesamt 30 Bewaffnete zu sehen.
Am Mittwoch hatte es Zusammenstöße zwischen Teilnehmern einer Protestaktion und der Polizei, die das besetzte Polizeigebäudes abriegelten, gegeben. Die Demonstranten bewarfen die Ordnungshüter mit Steinen und anderen harten Gegenständen. Die Polizei hatte ihrerseits begonnen, in die Luft zu schießen und Blendgranaten gegen die Menschenmenge einzusetzen. Bei den Zusammenstößen wurden 51 Menschen, darunter 29 Polizisten, verletzt.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am 17. Juli ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt und Geiseln genommen, die inzwischen jedoch alle freigelassen wurden. Sie forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien), Schirajr Sefiljan, dem illegaler Waffenbesitz vorgeworfen wird.

 

De.sputniknews.com: Zerschlagener Putsch: Türkei dankt Putin für „bedingungslose Unterstützung“
Neun Tage nach dem gescheiterten Militärputsch hat der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoglu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich für die „bedingungslose Unterstützung“ gedankt.
„Russland hat uns bedingungslos unterstützt“, sagte Çavuşoglu dem TV-Sender Haber Turk. „In erster Linie möchte ich Putin und anderen russischen Offiziellen danken.“ Bei ihrem für August angekündigten Treffen werden die Präsidenten beider Staaten, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin, über eine Wiederherstellung der Beziehungen, insbesondere im Handel, sprechen, so Çavuşoglu.
Bei einem gescheiterten Putschversuch durch Teile des türkischen Militärs waren in der Nacht zum 16. Juli rund 250 Menschen getötet worden. Mehr als 2100 weitere Menschen erlitten Verletzungen. In den folgenden Tagen wurden mehr als 6.000 mutmaßliche Putschisten festgenommen, unter ihnen ranghohe Militärs, Richter und Staatsanwälte. Es gab außerdem Massenentlassungen.

 

Lug-info.com: Jugendbaueinheiten der LVR haben Arbeiten in der Ortschaft Bolschaja Wergunka begonnen, um zerstörte Häuser für den Wiederaufbau im Rahmen der republikanischen Programme „2000“ und „2000+“ vorzubereiten. Dies teilte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats Alexandr Drobot mit.
Er sagte, dass die Studenten den Bauarbeitern beim Anliefern und Ausladen von Baumaterial und bei der Beseitigung von Schutt helfen….
„Die große Zahl und der Enthusiasmus der jungen Leute, die hier arbeiten, ist von großem Nutzen, damit dann die Baubrigaden mit dem Wiederaufbau der Objekte beginnen können, die im Verlauf der Beschüsse beschädigt wurden“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats.
Drobot teilte auch mit, dass an den Bauplätzen Vertreter des Roten Kreuzes sind sowie Spezialisten des Bauministeriums. Vor Beginn der Arbeiten wurde das Gebiet von Rettungskräften des Zivilschutzministeriums der LVR auf explosive Objekte hin untersucht.
Der stellvertretende Vorsitzende von „Molodaja Respublika“Alexandr Komlatsch sagte, dass täglich etwa 30 Baueinheiten aus der Jugendassoziation des Lugansker Gebiets an den beschädigten Objekten arbeiten.
„Als die Häuser brannten, bildete sich sehr viel Baumüll: Schotter, zerstörte Steine, Ziegel usw.“, sagte er. „Wir räumen das weg, damit die Bauarbeiter kommen können“.
„Wir planen, etwa drei bis vier Straßen fertig zu bekommen“, erklärte Komlatsch.

 

Rusvesna.su: Die am 3. Juli aus dem Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit in Swjatogorsk aufgebrochene Prozession den Kreuzzugs für den Frieden erreichte Borispol.
Zuvor hatten ukrainische neonazistische Organisationen erklärt, dass sie die Prozession nicht auf das Kiewer Gebiet durchlassen würden.
Der Verband der rechtgläubigen Journalisten veröffentlichte dieses Video vom Ort des Geschehens:

https://youtu.be/pvPjXRjqhfk

 

De.sputniknews.com: Kreml zu IOC-Beschluss über Zulassung Russlands zu Olympischen Spielen
Der Kreml hat positiv auf den IOC-Beschluss reagiert, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zu verhängen, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte.
Das Internationale Olympia-Komitee (IOC) hatte seinen Beschluss am Sonntag bekanntgegeben. Über das Startrecht einzelner Athleten sollen die jeweiligen Weltverbände entscheiden. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, werden in Rio aber nicht starten dürfen.
„Selbstverständlich bewerten wir die zentrale Entscheidung, die es den sogenannten,sauberen‘ Sportlern ermöglicht, nach Ermessen der internationalen Föderationen an den Olympischen Spielen teilzunehmen, positiv“, sagte Peskow in diesem Zusammenhang.
„Wir halten das für eine positive Entscheidung, wir bewerten sie positiv“, fügte er hinzu.
Eine ganze Reihe weiterer Entscheidungen des IOC weise auf die Notwendigkeit einer engen Kooperation Moskaus mit dem Komitee hin, um die Folgen des Doping-Skandals zu beseitigen, sagte der Kremlsprecher weiter.
„Weitere Bemühungen werden notwendig sein, um unsere Stellung klar zu machen, unsere Argumentation, aber wir hoffen, dass die auf Initiative des Präsidenten (Wladimir Putin – Anm. d. Red.) gegründete Kommission (…) hier eine zentrale Rolle spielen wird“, so Peskow.
Dabei erläuterte der Politiker, dass man im Kreml die Entscheidung des IOC bedauere, dem Sportminister Witali Mutko und anderen russischen Beamten keine Akkreditierung bei den Olympischen Spielen in Rio zu gewähren.
Dies betone wieder einmal „die Notwendigkeit einer engeren Kooperation mit dem IOC, um unsere Stellung zu erläutern und vor allem die Verdächtigungen und Bedenken auszuräumen, die beim IOC und bei anderen Sportorganisationen entstehen können“, sagte Peskow. „Und genau das will die russische Seite auch tun“, sagte er abschließend.

 

Dnr-online.ru: In der nächsten Zeit werden die Tarife für die Wärmeversorgung nicht erhöht werden. Dies teilte in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der stellvertretende Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Donbassteploänergo“ Ruslan Kaplenko mit.
„Bei den jetzigen Tarifen, die nicht sehr hoch sind, ist es günstig, die Dienste der zentralen Wärmeversorgung zu nutzen. Was die Zukunft betrifft, so wird es möglicherweise zu einer begründeten Erhöhung der Zahlungen für die Dienste geben. Dann wird es nötig sein, auf die ökonomischen Komponenten zu sehen, auf das Niveau der Löhne und Renten, ob die Verbraucher unsere Dienste bezahlen können. Aber bisher sind in der staatlichen Politik solche Maßnahmen nicht vorgesehen“, erklärte er.

 

Rusvesna.su: Der Kreuzzug für den Frieden überwand den Checkpoint der Neonazisten vor Kiew trotz des Widerstandes
Die Teilnehmer der Prozession der Ukrainischen Rechtgläubigen Kirche des Moskauer Patriarchats überwanden den Checkpoint, den die Gegner des Marsches vor Kiew errichtet hatten.
Die Gegner des Marsches mit den Flaggen der OUN riefen Parolen und bewarfen die Teilnehmer der Prozession mit Einern und Flaschen.
Jedoch war die Kolonne des Kreuzzugs von einem dichten Kordon von Polizisten umgeben, um es nicht zu Auseinandersetzungen kommen zu lassen. Hinter den zu Fuß marschierenden Teilnehmern des Kreuzzugs fahren Polizeiautos und Feuerwehren.
Die Protestierenden wurden an ihrem Checkpoint von der Polizei eingekesselt.

 

Dnr-online.ru: Alexandr Sachartschenko dementierte während eines Gesprächs mit Journalisten die Gerüchte, die in ukrainischen Medien verbreitet werden, dass er schwer verwundet sei.
„Während einer Inspektionsfahrt an der Abgrenzungslinie gerieten wir unter Beschuss und ich erhielt einen kleinen Kratzer. So dass ich den ukrainischen Medien sagen kann: macht euch keine Hoffnungen. Aber in diesem Zusammenhang will ich auch selbst eine Frage stellen. Der Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte erfolgte mit schwerer Artillerie und Mörsern – Haubitzen und 120mm-Mörsern. Und ich habe die folgende Frage: Woher kommt diese Technik an der Abgrenzungslinie? Warum ist sie nicht in Übereinstimmung mit den Minsker Vereinbarungen abgezogen? Und warum gibt es darüber keine Erklärungen der OSZE?“, fragte Alexandr Sachartschenko.
Er sagte auch, dass er sich kein Beispiel an Poroschenko, Turtschinow, Grojsman und Parubij nehmen wird, „die in ihren Büros sitzen und „kämpfen“ und einfache junge Leute unter die Kugeln in  einen sinnlosen Krieg schicken. Wir im Donbass sind anders erzogen. Wie früher sind für uns die Traditionen der russischen Armee wichtig und nicht die der Bandera-Banden. Und zu den Traditionen der russischen Armee gehört es, dass ein Kommandeur dort sein muss, wo seine Soldaten sind, mit ihnen aus einem Topf isst, zusammen mit ihnen Schützengräben gräbt und in den Kugelhagel geht. Wenn es nötig ist, wie in Debalzewo, muss der Kommandeur Nummer zwei des Maschinengewehrschützen sein. Ich verstehe meine Aufgabe so und das ist auch die Verpflichtung des Oberhaupts eines Staates, der kämpft“, unterstrich das Republikoberhaupt.
Alexandr Sachartschenko kommentiere die Erklärung Sawtschenkos, dass sie bereit is,t sich mit ihm auf „neutralem Gebiet“ zu treffen.
„Es ist möglich sich zu treffen. Ich muss nur zuerst wissen, über was wir reden werden. Und dieses Treffen auf „neutralem Gebiet“ ähnelt eher einer PR-Aktion, gegen die Sawtschenko eigentlich auftritt. Ich bin bereit, Vorschläge anzuhören und konkrete und tatsächlich wichtige Dinge zu erörtern. Unter Berücksichtigung dessen, dass Kiew den Minsker Prozess „einfriert“, ist es nötig mit allen zu sprechen, die zu Verhandlungen bereit sind. Aber nur, um über reale Dinge zu reden und nicht um PR zu betreiben“, schloss das Oberhaupt der DVR.

 

De.sputniknews.com: Olympia in Rio: Fünf internationale Sportverbände geben Russland grünes Licht
Laut dem Präsidenten des russischen Fechterverbandes, Alexander Michailow, wird die russische Nationalmannschaft in dieser Sportart an den bevorstehenden Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilnehmen. Die entsprechende Entscheidung sei „bereits getroffen.
„Das ist definitiv. Wir haben keine Fechter, die in dieser Zeit disqualifiziert oder irgendwelchen Anti-Doping-Verfahren unterzogen worden wären. In dieser Situation wurde ein Medaillen-Plan zwar nicht behandelt, aber ich kann sagen, dass es Medaillen geben wird“, zitiert die russische Sportnachrichtenagentur R-Sport Michailow.
Der Leiter des Internationalen Verbandes für modernen Fünfkampf (UIPM), Klaus Schormann, sagte seinerseits, dass sein Verband der russischen Mannschaft nichts vorzuwerfen habe. „Schormann versicherte, er würde alles tun, damit wir alle Formalitäten erledigen“, erläuterte der Präsident des russischen Verbandes dieser Sportart, Wjatscheslaw Aminow.
Der Präsident des Internationalen Reitsportverbandes, Ingmar De Vos, sieht nach seinen Worten keinen Grund für die Suspendierung der russischen Sportler von den Olympischen Spielen-2016. Im Moment gebe es keine Hinweise auf eine Verletzung von Anti-Doping-Regeln durch die russische Mannschaft im Reitsport, betonte er.
Der PR-Sprecher des russischen Segelsportverbandes, Alexej Schirow, sagte, der internationale Verband habe nichts gegen das russische Team einzuwenden. „Unsere Mannschaft befindet sich schon in Brasilien und ist einsatzbereit“, teilte er der Nachrichtenagentur TASS mit.
Auch der Internationale Bogenschießen-Verband hat die Russen zu den Spielen in Rio zugelassen. „Ich habe bereits mit dem internationalen Verband kontaktiert, und man teilte mir mit, dass es keine Probleme gebe. Unsere Frauen fahren zu Olympia“, erklärte der Präsident des russischen Verbandes und Cheftrainer der Nationalmannschaft, Wladimir Jeschejew. Nach seinen Worten gehören die Weltmeisterinnen Xenia Perowa, Tujana Daschidorschijewa und Inna Stepanowa dem Team an. Die Männer konnten sich für die Spiele in Rio nicht qualifizieren…

 

Dan-news.info: Mehr als 2000 Einwohner der Republik haben die Dienste der mobilen Sozialbüros in diesem Jahr genutzt, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Arbeit und Sozialpolitik der DVR mit.
„Im ersten Halbjahr 2016 wurden von den „mobilen Sozialbüros“ mehr als 108 Fahrten unternommen, in deren Verlauf sich 2093 Bürger an sie wandten“, teilte das Ministerium mit.
Nach Information des Ministeriums gibt es die mobilen Büros in abgelegenen und frontnahen Bezirken und Städten des Landes. Die Mitarbeiter der mobilen Büro beraten die Bürger in Fragen des sozialen Schutzes, leisten Hilfe bei der Beantragung von Zahlungen, unterstützen beim Erhalt von staatlichen Hilfen.
„Im Ergebnis der Fahrten wurden 154 Anträge auf verschiedene Arten staatlicher Hilfe angenommen, die übrigen Personen erhielten Beratungen zu verschiedenen Fragen“, unterstrich das  Ministerium.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Wjatscheslaw Konstantinowski von der Partei „Narodni Front“ (Volksfront) ist beim Anschauen von Pornobildern ertappt worden, wie der Fernsehsender RenTV berichtet.
In der Sitzung der Werchowna Rada am 16. Juli hatte sich der Parlamentarier eine Zeitlang pornografische Bilder aufmerksam angesehen und diese sogar via WhatsApp verschickt. Auf dem Video, das von ukrainischen Medien veröffentlicht wurde, ist zu sehen, wie Konstantinowski in einem Chat mit dem Titel „Nette Pervers…“ (der Titel ist teilweise verdeckt) sich mit jemandem unterhielt.
Damit verstieß der Parlamentarier laut RenTV gegen Artikel 301 des ukrainischen Strafgesetzbuches „Über Einfuhr, Produktion, Verkauf und Verbreitung pornografischer Gegenstände“. Konstantinowski könne nun mit einer Geldstrafe rechnen.
An jenem Tag wurde Medienberichten zufolge in der Sitzung der Werchowna Rada ein Gesetzentwurf zum ukrainischen Rechtssystem behandelt.
Konstantinowski wurde 2014 bekannt, als er seinen Rolls-Royce Phantom verkaufte und erklärte, den Erlös den (auf ukrainischer Seite kämpfenden Anm. d. Red.) Teilnehmern des Krieges im Donbass übergeben zu wollen.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat dem Premierminister Wolodymyr Hrojsman und dem Bürgermeister von Kiew Witalij Klitschko den Auftrag erteilt, Maßnahmen zur Gewährleistung der angemessenen öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu ergreifen.
Darüber berichtet der Pressedienst des Staatschefs.
„Die Gewährleistung von Ruhe und Vertrauen in seinen Schutz aller Bürgerinnen und Bürger, die in der Ukraine leben und sich hier  befinden, muss eine Priorität in der Tätigkeit des Ministerkabinetts der Ukraine werden“, betonte Poroschenko in Briefen an den Regierungschef und den Bürgermeister von Kiew.
Der Präsident stellte fest, dass eine im zentralen Teil der Stadt Kiew Begehung für das Leben vieler Menschen gefährlicher dreister Terrorakte eine Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Hauptstadt und den Regionen der Ukraine erfordert.

 

De.sputniknews.com: In der Ukraine haben Unbekannte damit gedroht, Sprengsätze in Brauereien der Städte Kiew, Lwiw, Nikolaew und Tschernigow deponiert zu haben, wie die ukrainische Polizei am Montag mitteilte.
Die Drohung sei anonym an die E-Mail-Adresse der ukrainischen Polizei eingegangen. Die Erpresser forderten insgesamt 42.000 Dollar (umgerechnet etwa 38.000 Euro).
In Kiew seien wegen des Bombenalarms 150 Angestellte der Brauerei „Obolon“ evakuiert worden.
Die Durchsuchung der Geländer der Bierbrauereien verlief ergebnislos, daraufhin wurde Entwarnung gegeben.
In diesem Jahr soll es bereits vier ähnliche anonyme Drohungen gegen ukrainische Brauereien gegeben haben.

 

 

Standard

Presseschau vom 24.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

Dan-news.info: Die Donezker Filteranlage hat ihren Betrieb nach der Beseitigung der Folgen der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte vollständig wieder aufgenommen, die Bevölkerung der DVR wird wie zuvor mit Wasser versorgt, teilte die Stadtverwaltung mit.

 

Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij über den Vorschlag Sawtschenkos „über den Frieden zu sprechen“
Ich bewerte die Aufrufe zu Frieden, Verzeihung und Dialog, die Nadeshda Sawtschenko in der letzten Zeit äußert, positiv. Aber nur durch Gespräche und Verhandlungen kann der Frieden nicht erreicht werden.
Sie ist als Mitglied des Blocks Julia Timoschenko in die Oberste Rada gewählt worden. Wie viel Prozent der Gesamtzahl der Abgeordneten macht ihre Fraktion aus? Wie viele ihrer Mitglieder unterstützen die Initiative Sawtschenkos? Wie bewertet Julia Wladimirowna sie, deren Pläne den Donbass mit Stacheldraht zu umgeben und „gegen Russen Atomwaffen“ anzuwenden uns im Gedächtnis sind?
Solange Nadeshda Sawtschenko eine einzelne Friedensstifterin bleibt, die kein Team und offiziellen Vollmachten hat, solange riskiert sie wie ein Fisch am Eis zu zerbrechen und nichts zu erreichen. Und Treffen mit mir werden daran nichts ändern, selbst wenn sie täglich stattfänden. Wird Nadeshda Sawtschenko in der Obersten Rada eine Abgeordnetengruppe „Für Frieden und Dialog im Donbass“ schaffen? Wenn ja, dann können ein Treffen und eine Abstimmung von Aktivitäten sich als angemessen und ergebnisreich erweisen.
Die Schaffung einer solchen Abgeordnetengruppe wird ein Moment der Wahrheit auch für das Kiewer Regime sein. Sie wird zeigen, wie weit die Ukraine bereit ist, ihre in Minsk unterzeichneten Verpflichtungen zu erfüllen.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben auf den Straßen von Staniza Luganskaja Plakate mit Warnungen bezüglich strafrechtlicher Verfolgung aufgrund sogenannten „Separatismus“ verteilt. Dies teilte eine Einwohnerin mit.
„Dieses pseudopatriotische Pack hat eine Methode zur Einschüchterung der örtlichen Bevölkerung, das zuvor in großen Städten der Ukraine erprobt wurde, auf die Einwohner von Staniza Luganskaja übertragen. Sie hängen im Ort Plakate aus, die in aggressiven schwarz-roten Tönen gehalten sind, in denen jedem, der im Verdacht des Staatsverrats steht, mit Gefängnis von 3 bis 15 Jahren gedroht wird“, teilte sie mit.
„Dabei können sie jeden des Verrats beschuldigen, der nicht die Hymne der Ukraine singt, der nicht ukrainisch spricht, der Verwandte in der LVR oder DVR hat und selbst die, die sich weigern, kostenlos eine Tüte Gemüse an die sogenannten „Helden der ATO“ zu geben“, fügte sie hinzu.
So wird auf den Plakaten den Einwohnern der Ortschaft die strafrechtliche Verfolgung von „öffentlichen Aufrufen zum Separatismus“, „Verrat, Diversion und Spionage“ sowie „Korrektur des Feuers“ gedroht.
„Wenn Sie Zeugen von so etwas werden rufen Sie an“, rufen die Plakate auf und nennen die  Telefonnummer des Sicherheitsdienstes der Ukraine.
„Die Strafe für Separatismus beträgt 3-15 Jahre Gefängnis“, heißt es in den Agitationsmaterialien der Kiewer Straftruppen.
Die Gesprächspartnerin teilte mit, dass es keine Angaben zum Herausgeber gibt, keine Auflage, keinen Verantwortlichen oder Druckort.
„Das ist nichts anderes als eine Jagd auf Andersdenkende. Um leben zu können und in Freiheit zu sein, musst Du Bandera, Schuchewitsch lieben, Faschisten aus nationalistischen Bataillonen ernähren, sonst wirst Du mindestens der schweigenden Erwartung der russischen Welt beschuldigt“, unterstrich sie.
Über die Reaktion der Einwohner auf die Plakate sagte die Stanizerin, dass auch die Jugend und die alten Leute verschlossen sind, unter Druck sprechen sie fast gar nicht mit langjährigen Freunden und Nachbarn, und die jungen Frauen haben Angst ins Geschäft zu gehen, um Brot zu kaufen.
„Wir haben uns in rechtlose schweigende Sklaven verwandelt, wir haben nicht das Recht mit elementaren Menschenrechten zu rechnen, diese Werte sind offensichtlich nicht für uns“, fügte die Einwohnerin des Ortes hinzu.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 10-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Dorf Kalinowo wurde siebenmal aus Richtung Popasnaja, Nowoswanowka und Troizkoje mit Panzergeschützen, Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm, automatischen Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Luganskoje haben die Kiewer Truppen Kalinowka mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Logwinowo wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen aus Richtung Mironowskij beschossen.
Smeloje wurde aus Richtung Krymskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: „In der Zeit vom 19:50 bis 5:30 Uhr hat die ukrainische Seite Jasinowataja und das Dorf Spartak, Alexandrowka und Trudowskije im Westen von Donezk, Dokutschajewsk, die Dörfer Sachanka, Leninskoje, Kominternowo und Belaja Kamenka beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 45 Granaten des Kalibers 122 mm und 169 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner aus den Gebieten von Awdejewka, Schirokino, Wodjanoje, Talakowka, Granitnoje, Marjinka und Krasnogorowka. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch eingeholt.

 

Dan-news.info: Etwa 300 Kinder aus Kinderheimen der DVR sind heute zu Ferien und Erholung nach Russland gefahren. Die Gruppe fährt in ein Erholungslager an der Küste des Asowschen Meeres in Primorka im Rostower Oblast.
„Heute Morgen wurden unsere Kinder in das Erholungslager „Parus“ gebracht, das sich im Oblast Rostow befindet. Solche Fahrten helfen unseren Kindern sich zu erholen und gesund zu werden. Es gibt immer noch Kämpfe und unsere Kinder sind sehr belastet“, sagte eine der Mütter, Swetlana Wasjukowa.
Zur Erholung fahren Kinder aus verschiedenen Städten der Republik, die Anspruch auf Ermäßigungen haben – Waisen, Kinder gefallener Soldaten und Kinder ohne elterliche Vormundschaft. Die ersten beiden Gruppen fuhren um 6:30 Uhr aus Donezk ab, die dritte eine Stunde später. Eine Belegung im Ferienlager dauert drei Wochen.
„In diesem Lager waren wir noch nicht, aber es wurde uns erzählt, dass es dort sehr schön ist und die Kinder zufrieden abfahren. Im Lager will ich mich gut erholen und neue Freunde kennenlernen“, erzählte die Schülerin Ira Nesterenko aus einem Kinderheim der Hauptstadt.
Die Reise wird vom Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR organisiert.

 

Novorosinform.org: Die OSZE ist besorgt über die Verschlechterung der Lage im Donbass.
Bei der OSZE wurde eine Erhöhung der Anzahl der Verletzungen des Waffenstillstands im Südosten der Ukraine dokumentiert.
Die OSZE-Vertreter registrierten allein in der Nacht vom 22. zum 23. Juli 166 Granatexplosionen und Schüsse aus Feuerwaffen in der Stadt Jasinowataja, 8 Explosionen in Awdejewka und 151 Explosionen in Donezk. Außerdem zeichnete die Beobachtermission im Dorf Schirokino in der Nacht vom 21. zum 22. Juli innerhalb von 83 Minuten 47 Granatexplosionen auf.
„Die Beobachter der Mission haben im Vergleich zur vorherigen Berichtsperiode eine Zunahme der Verletzungen des Waffenstillstands in der Donezker Region festgestellt, vor allem in der Stadt Jasinowataja und dem Dorf Schirokino,“ heißt es im OSZE-Bericht.
Die Stationierung militärische Ausrüstung wurde in bestimmten Bereichen der Lugansker Region beobachtet. „Im Lugansker Gebiet registrierten die Beobachter weniger Verletzungen des Regimes der Ruhe, von denen sich die meisten nachts in der Umgebung von Staniza Luganskaja ereigneten. Es wurden schwere Waffen außerhalb der Rückzugsräume beobachtet und erstmalig sahen die Beobachter zwei Panzerabwehr-Einheiten in der Nähe des Dorfes Molodjoschnoe“, so der Bericht.
Nach Angaben von Vertretern der Sicherheitsbehörden der DVR feuerte die ukrainische Seite in der Zeit vom 23. Juli 19:50 Uhr bis zum 24. Juli 5:30 Uhr 214 Granaten auf Wohnsiedlungen der Volksrepublik.

 

Nachmittags:

 

Dnr-online.ru: In der letzten Woche haben sich 46 Menschen an die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte der DVR gewandt, teilte der Pressedienst der Bevollmächtigten mit.
Viele Einwohner der DVR waren aufgrund des militärischen Konflikts gezwungen ihre eigenen Häuser zu verlassen, verloren Arbeit und Eigentum. Trotz der Minsker Vereinbarungen vernichten die Kanonaden weiterhin die Hoffnungen der Umsiedler auf eine baldige Heimkehr. Auch muss berücksichtigt werden, dass die Behörden der Ukraine eine nicht adäquate Politik in Bezug auf die Bürger auf dem zeitweise besetzten Territorium der DVR betreiben. Im Zusammenhang damit sind viele Einwohner des von der Republik nicht kontrollierten Territoriums einfach gezwungen gewesen, ihre Häuser zu verlassen und in provisorische Unterkünfte überzusiedeln.
Nach offiziellen Angaben waren während des Konflikts 8372 zivile Einwohner gezwungen umzusiedeln. Viele dieser Familien haben minderjährige Kinder, mehr als ein Drittel der Familien sind alleinerziehend oder kinderreich. Zu den ernstesten Problemen, mit denen die Umsiedler kämpfen, gehören die Fragen des Wohnraums und des Arbeitsplatzes.
Seit Beginn der Kämpfe befasst sich Darja Morosowa mit den Fragen der Übersiedler. Allein in der letzten Woche wandten sich 46 Menschen wegen Fragen der Unterbringung an sie.

 

Rusvesna.su: In Gorlowka brannte durch Beschuss erneut ein Haus ab.
Ein privates Wohnhaus brannte in Folge des nächtlichen Beschusses der nördlichen Vororte von Gorlowka ab.
„Der Beschuss begann gegen 3 Uhr und dauerte bis zum Morgen an. Dabei brannte ein Haus in der Karbyschewstraße ab“, berichtete die Leiterin der Siedlungsverwaltung Irina Dikun.
Sie fügte hinzu, dass die Einwohner die zweite Hälfte der Nacht in Notunterkünften und Kellern verbrachte.
„Aufgrund der Tatsache, dass die Bevölkerung während der gefährlichsten Zeit aus der Feuerzone flüchtete, konnte heute eine Tragödie verhindert werden“, sagte sie.

 

Dnr-online.ru: In einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR hat der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Oleg Morgun über das Wiederaufbauprogramm für Bildungseinrichtungen des Bezirks, die durch ukrainische Beschüsse beschädigt wurden, berichtet.
„In Kominternowo sind eine Schule und ein Kindergarten vollständig zerstört, ihr Wiederaufbau ist derzeit nicht aktuell, weil es keine Sicherheitsgarantien für die Kinder gibt. In Sachanka haben wir eine Schule wieder aufgebaut, aber nach einigen Tagen wurde die Einrichtung wieder durch einen Beschuss der ukrainischen Truppen beschädigt. Jetzt laufen Verhandlungen über  den Wiederaufbau des Gebäudes im Rahmen eines staatlichen Programms, ebenfalls wollen wir Vertreter des IKRK heranziehen. Aber leider gibt es keinerlei Garantie, dass dieses Objekt nicht wieder zerstört wird“, sagte der Leiter der Verwaltung.
Die Bildungseinrichtungen der Siedlungen Sachanka, Primorje und Krasnoarmejsk werden zum Beginn des Schuljahrs vollständig bereit stehen.

 

Lug-info.com:  Das internatonale Büro der Gewerkschaft Unione Sindacale di Base aus Italien hat ihre Unterstützung des Volks des Donbass zum Ausdruck. Darüber wird auf der internationalen Seite der Organisation infomiert. (http://internazionale.usb.it/index.php?id=20&tx_ttnews[tt_news]=89825&cHash=571ea8e100&MP=63-1385)
„Am Freitag, dem 22. Juli, nahmen im Saal der USB in Rom dutzende von Arbeitern, Delegierten und Aktivisten für das Recht der Werktätigen aus der USB an einem Treffen mit Andrej Kotschetow, Mitglied des Präsidiums der Gewerkschaftsföderation der LVR (Donbass)“ teil“, heißt es in der Mitteilung.
„Gestärkt durch die Entscheidungen, die auf dem NATO-Gipfel am 8. Juli in Warschau getroffen wurden, und durch die Unterstützung der EU hat die ukrainische Regierung neue militärische Angriffe unternommen. Die Angriffe erfolgen durch bewaffnete Formationen und reguläre Kräfte, die offen ihre Anhängerschaft zu den Ideen des Nazismus zum Ausdruck bringen.  Sieselbe ukrainische Regierung, die ihre Sympathien gegenüber dem Neofaschismus nicht verheimlicht, hat die Organisationen der Arbeiterbewegung für ungesetzlich erklärt und verfolgt die Klasseneinheit“, heißt es in der Mitteilung.
„Vor kurzem hat sie ein Strafverfahren gegen Pierpaolo Leonaridi (Vorsitzender der USB) eröffnet, der zusammen mit anderen Mitgliedern des Weltgewerkschaftsbunds seine Solidarität mit der Gewerkschaftsföderation der LVR zum Ausdruck gebracht hat“, stellen die Mitglieder der italienischen Gewerkschaft fest.
„Pierpaolo Leonardi sagte im Namen der USB, dass wir die Einwohner und Werktätigen des Donbass, die einen Kampf für den Frieden und das Recht auf Selbstbestimmung führen, nicht allein lassen dürfen und wollen“, wird in der Mitteilung unterstrichen.
Die USB teilt auch mit, dass Kotschetow in den nächsten Tagen an Konferenzen in Neapel, Bologna und Padua teilnehmen und sich bei diesen Veranstaltungen mit Journalisten und Parlamentariern treffen wird.
In der Erklärung wird auch unterstrichen, dass Kotschetow während des Treffens im Nationalen Büro der USB berichtete, dass die Bombardierungen von Seiten der ukrainischen Armee Objekte der zivilen Infrastruktur betreffen: „hunderte Schulen, Krankenhäuser, Heizwerke und Elektrostationen wurden beschädigt oder zerstört“.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 610.
Der Gegner hat 35 122mm Artilleriegranaten, 126 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 203 des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher setzen den Beschuss von Ortschaften der Republik fort: Wasiljewka, Gorlowka, Michajlowka, Jasinowataja, Spartak, Shabitschewo, Dokutschajewsk, Belaja Kamenka, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
Im Gebiet von Opytnoje wurde die Aktivität einer Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners bemerkt. Die Diversions- und Erkundungsgruppe in einer Stärke von 12 Mann wurde beim Versuch, in das Hinterland der Volksmiliz der DVR zu gelangen, durch Feuer mit Schusswaffen aufgehalten. Daraufhin zog sich der Gegner auf die Ausgangspositionen zurück. Die Verluste des Gegners betrugen zehn Tote und Verletzte.
Am intensivsten wurden die Gebiete der Ortschaften Awdejewka, Jasinowataja und das Gebiet des Flughafens von Donezk beschossen.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik erteilten die ukrainischen „Pseudohelden“ Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizkij, Wojlokow, Sabolotnyj.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Krasnogorowka, 3km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 120mm-Mörsern festgestellt;
Mirnoje, 11 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von sechs ausländischen Instruktoren beobachtet.
In Krasnogorowka wurde die Ankunft einer Panzergrenadierkompanie sowie von Fahrzeugen, wahrscheinlich aus dem Bestand des 4. Panzergrenadierkompanie der 128. Sturmbrigade, festgestellt.
Außerdem haben sich in Richtung Donezk die Aktivitäten von Drohnen der ukrainischen Streitkräfte verstärkt. Im Gebiet von Donezk haben zwei Drohnen Aufklärungsflüge unternommen.
Nach Angaben unserer Quellen ist in der ATO-Zone eine Komission unter Leitung des stellvertretenden Leiters des ATO-Stabs, zuständig für Bewaffnung, eingetroffen, um Ermittlungen zur Unterschlagung und Verkauf von Munition durch Kommandeure von Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte durchzuführen.
Außerdem schießt der Gegner weiter auf Infrastrukturobjekte. Die Artillerie- und Mörserbeschüsse auf die Donezker Filterstation während dort Reparaturarbeiten durchgeführt wurden, erfolgten zielgerichtet. Nur durch glücklichen Zufall ist keiner der Arbeiter der Reparaturbrigaden verletzt worden.
Das Ziel solcher Beschüsse ist die Schaffung unerträglicher Lebensbedingungen für die Zivilbevölkerung, nicht nur auf dem Territorium der Republik, sondern auch in einem erheblichen Teil der Ukraine.
Im Fall einer Zerstörung der Filterstation kann dies zu einer ökologischen Katastrophe auf dem Territorium der DVR und den angrenzen Oblasten der Ukraine führen.
Täglich verstärkt sich die Spannung an der Kontaktlinie durch Verwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte, was zur Destabilisierung der Lage im Donbass führt.
Das Hauptziel der Ukraine und „ihrer Helfer“ ist ein Scheitern des Verhandlungsprozesses im Minsker Format und die folgende Beschuldigung der DVR dafür.

 

De.sputniknews.com: Das Internationale Olympische Kommitee (IOC) hat am Sonntag bestätigt, dass die Entscheidung des Weltleichtathletikverbandes IAAF, bis auf eine Ausnahme alle russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen auszuschließen, in Kraft bleibt.Die IAAF hatte zuvor fast alle Anträge russischer Leichtathleten auf ein Sonderstartrecht bei den Olympischen Spielen in Rio abgelehnt. Einzig Weitspringerin Darja Klischina hat als „neutrale Athletin“ die Starterlaubnis bei internationalen Wettbewerben erhalten.
Das IOC hat am Sonntag beschlossen, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Spielen in Rio zu verhängen. Über das Startrecht einzelner Athleten sollen ihre jeweiligen Weltverbände entscheiden. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, werden in Rio aber nicht starten dürfen.
Zuvor hatten die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein. Die staatlichen Stellen sollen mit Proben manipuliert haben, um gedopte russische Athleten zu schützen, heißt es in dem WADA-Bericht, der in dieser Woche veröffentlicht wurde.
Am Donnerstag entschied der internationale Sportgerichtshof CAS, alle 68 russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro auszusperren.

 

Lug-info.com: Mitteilungen der Volksmiliz der LVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Nach Angaben unserer Aufklärung ist an der Eisenbahnstation Kondraschewskaja Nowaja in Staniza Luganskaja ein Zug mit Militärtechnik eingetroffen: 15 Panzer, 20 Einheiten Panzertechnik, 1 Mehrfachraketenwerfer „Grad“, 30 Fahrzeuge und 400 Mann“, heißt es in der Mitteilung.
Das ukrainische Kommando verwendet weiterhin die zivile Infrastruktur in der „ATO“-Zone zur Stationierung und Behandlung ihrer Soldaten.
„Nach Angaben unserer Aufklärung wurden im Ergebnis eines Konflikts zwischen Soldaten einer Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte und Vertretern aus dem Kaukasus aus einer Abteilung der Nationalgrade der Ukraine drei Soldaten der 8. Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch Geschosssplitter verletzt und in das Ortskrankenhaus von Staniza Luganskaja gebracht. Die Kommandeure der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte verheimlichen diese Vorgänge vor dem übergeordneten Kommando und stellen es als Verluste im Kampf dar“, heißt es beim Verteidigungsministerium der LVR.
„Wir stellen weiterhin einen schlechten moralisch-psychischen Zustand in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte fest. Von unserer Aufklärung wurde ermittelt, dass in der Folge von Alkoholmissbrauch durch Soldaten des 2. mechanisierten Bataillons der 92. mechanisierten Brigade im Gebiet von Gejewka das Feuer mit Schusswaffen auf die eigenen Positionen eröffnet wurde. Ergebnis des „freundschaftlichen“ Feuers ist die Verwundung von drei ukrainischen Soldaten“, heißt es bei der Volksmiliz.
Mitarbeiter der Lugansker militärisch-zivilen Verwaltung (ukrainische Besatzungsbehörde, Anm. d. Übers.) nutzen die Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung von Belowodsk, Trjochisbjonka und Lobatschewo für die Verbreitung von Information über die baldige Einführung des Kriegsrechts. Unter der Bevölkerung kommt Panik auf und die ohnehin schwierige Lage in der Nähe der Kontaktlinie wird verschärft“, teilt die Volksmiliz mit.
„Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte führen weiterhin Provokationen in Bezug gegen die Einheiten der Volksmiliz der LVR durch. So wurde im Gebiet von Kalinowo-Popasnaja ein Angriff auf die vordersten Reihen der Volksmilz der LVR durchgeführt, um diese zur Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu provozieren. Mit Feuer aus von den Minsker Vereinbarungen zugelassenen Waffen wurde der Gegner gestoppt und auf die zuvor eingenommenen Positionen zurückgeworfen, dabei erlitt er Verluste von drei Toten und fünf Verletzten“, hießt es in der Mitteilung.

 

De.sputniknews.com: Bombenangriff auf US-Basis? Russlands Militär antwortet auf den Vorwurf.
Die Verantwortung für die Anwesenheit von Soldaten der US-geführten Koalition im Einsatzraum der russischen Luftwaffe liegt bei der Koalitionsführung – mit diesen Worten kommentierte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, Berichte über einen russischen Bombenangriff auf eine US-Geheimbasis in Syrien.
Zuvor hatte die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Hinweis auf eine Quelle im Pentagon und im Weißen Haus berichtet, dass die russische Luftwaffe am 16. Juni einen geheimen Stützpunkt der britischen und amerikanischen Spezialeinheiten in At-Tanf an der jordanischen Grenze angegriffen habe.
Konaschenkow betonte, dass die Militärbehörde ständig und auf allen verfügbaren Kanälen die Partner dazu aufruft, die Positionierungs-Daten der unter ihrer Kontrolle stehenden Einheiten der gemäßigten Opposition mitzuteilen. Stattdessen ertönen nachträglich nur noch Vorwürfe und Beschuldigungen, dass die russische Luftwaffe „keine Angriffe“ auf irgendwelche Ortschaften und auf x-beliebige Ziele fliegen sollte.
Der Armeesprecher fügte hinzu, dass die amerikanischen Kollegen sogar nach dem Angriff auf das Lager zur Ausbildung der Terroristen bei at-Tanf Folgendes mitgeteilt hatten: „Schlagen Sie da nicht hin, wo habt ihr gerade hingeschlagen!“
„Aus dem Artikel im „Wall Street Journal“ folgt, dass unseren Piloten vor den Luftangriffen vorgeschlagen wird, aus einer Höhe von mehreren Kilometern nach für amerikanische und britische Basen typischen Sandsäcken Ausschau zu halten und zu entscheiden, ob sich unter den Terroristen auch Soldaten der Spezialeinheiten der westlichen Länder befinden“, so Konaschenkow.
Der Ministeriumssprecher ist überzeugt, dass es eine einfachere Lösung für diese Probleme gibt. „Unsere Partner müssen ihre Worte in die Tat umsetzen und gemeinsame Handlungen gegen die internationalen Terrorgruppierungen in Syrien vornehmen“, erklärte Konaschenkow. Ihm zufolge ist die Vermeidung solcher Zwischenfälle und die Gefährdung der Soldaten, die gegen den Terror in Syrien kämpfen, erst möglich, wenn diese Bedingungen erfüllt werden.

 

Novorosinform.org: Im Verlauf des letzten Tages wurden im Bereich der Strafoperation in den Republiken des Donbass sechs ukrainische Soldaten getötet, 13 weitere verwundet und acht erlitten einen Schock. Darüber berichtete heute auf einem Briefing in Kiew der Pressesprecher des Präsidenten der Ukraine zu Fragen der sogenammten „ATO“, Alexandr Motusjanik.
„Im Laufe des letzten Tages wurden in Folge der Kriegshandlungen leider 6 ukrainische Soldaten getötet, 13 wurden verwundet und acht weitere Angehörige der Streitkräfte erlitten einen Schock“, sagte er.

 

Rusvesna.su: Der Chef des IOC, Thomas Bach, hat erklärt, dass kein einziger offizieller Vertreter des Sportministeriums der Russischen Föderation eine Akkreditierung für die Olympischen Spiele in Rio erhalten wird.

 

De.sputniknews.com: Russland hat sich viel Mühe gegeben, um seine Positionen am Schwarzen Meer zu festigen. Dabei hat es große Erfolge erreicht und gleichzeitig die Pläne der Nato in Bezug auf diese Region zerstört, schreibt die Zeitschrift „Forbes“.
In der letzten Zeit kooperieren die USA immer öfter mit den Ländern der Schwarzmeerküste, wobei sie ihnen die Durchführung von Militärübungen vorschlagen und mit ihnen die Perspektiven einer gemeinsamen Rüstungsproduktion besprechen. Washington meine, die an Russland grenzenden Staaten bräuchten Schutz gegen eine potentielle „Bedrohung“ aus Moskau, so „Forbes“.
Dem Blatt zufolge wissen die westlichen Länder dabei sehr gut, dass Russland im Laufe von hundert Jahren seine Präsenz am Schwarzen Meer als wichtigste Grundlage für seine Sicherheit betrachtet und alle historischen und strategischen Begründungen dafür hat. In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, dass Moskau gezielt daran arbeitet, den bisherigen Ruf seiner Flotte wiederherzustellen.
Nachdem die Mehrheit der Krim-Bewohner sich im März 2014 in einem dort durchgeführten Referendum für den Anschluss der Halbinsel an Russland ausgesprochen hatte und die Krim Teil Russlands geworden war, sperrte Moskau das Schwarze Meer mit Hilfe von Seezielflugkörpern mit einer Reichweite von 600 Kilometern sowie Über- und Unterwasserkampfschiffen.
Die Möglichkeiten der russischen Marine können laut „Forbes“ die Freiheit der Handlungen der USA und der Nato am Schwarzen Meer begrenzen und von der amerikanischen Rüstungsindustrie eine erhebliche Steigerung der Ausgaben erfordern.
Sogar kleine Patrouillenboote könnten dank der Nutzung der neuen Raketen vom Typ Kalibr und präzisionsgelenkter Munition einen stärkeren Schlag als die Schiffe anderer Marinen führen, so der „Forbes“-Autor abschließend.

 

Standard

Presseschau vom 23.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die  Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Zweimal wurde mit 82mm-Mörsern das Dorf Logwinowo aus Richtung Luganskoje beschossen.
Aus der gleichen Richtung wurde Kalinowka mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Das Feuer wurde auf die Positionen der Volksmiliz bei Weselogorowka aus Richtung Troizkoje mit Granatwerfern eröffnet.
Aus Richtung Nowoalexandrowka wurde dreimal Kalinowo mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Ebenfalls wurden die Positionen der Volksmiliz bei Kalinowo mit 120mm-Mörsern aus Richtung Popasnaja beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com¨ Russlands Präsident Wladimir Putin hat der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer Telegramme gesandt, in denen er allen Bundesbürgern sowie speziell den Einwohnern Bayerns angesichts der Tragödie von München sein tiefstes Beileid ausdrückt. Dies teilte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mit.
Bei einer Schießerei am Freitagabend am Münchner Olympia-Einkaufszentrum sind nach Polizeiangaben zehn Menschen ums Leben gekommen, darunter der mutmaßliche Täter. Er habe sich selbst gerichtet, sagte Polizeisprecher Thomas Baumann am frühen Samstagmorgen. 16 weitere Menschen wurden verletzt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18-Jährigen Deutsch-Iraner, so die Polizei. Die Motive des Täters sind bisher unklar. Er soll alleine gehandelt haben.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der russischen Botschaft in Berlin: Das Beileidstelegramm von Wladimir Putin an Angela Merkel zum Anschlag in München, 23. Juli 2016
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Ich möchte Ihnen, dem bayerischen und dem ganzen deutschen Volk mein aufrichtiges Beileid zur Tragödie in München, bei der unschuldige Menschen ums Leben gekommen sind, zum Ausdruck bringen.
Ich darf Sie bitten, den Angehörigen und Nächsten der Opfer den Ausdruck meiner Anteilnahme und Unterstützung sowie den Verletzten Wünsche der baldigen Genesung zu übermitteln.
Hochachtungsvoll,
Wladimir Putin

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
Die ukrainischen Truppen haben in der letzten Nacht das Feuer auf das Krankenhaus Nr. 21 eröffnet, dass in der frontnahen Siedlung Oktjabrskij im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk liegt. Dies teilte die Bezirksverwaltung mit.
„Heute Nacht wurde das Gebäude des Krankenhauses Nr. 21 durch einen Treffer eines Mörsergeschosses des Kalibers 82mm beschädigt, genauer gesagt, es wurden eine tragende Wand und die Verglasung beschädigt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Es wurde niemand verletzt.
Die ukrainischen Truppen haben am Abend und in der Nacht 254 Mörsergranaten auf die Umgebung von Donezk, Jasinowataja und das Dorf Kominternowo im Süden der DVR abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„In der Zeit von 19:30 bis 2:40 Uhr hat die ukrainische Seite das Dorf Spartak und das Gewerbegebiet von Jasinowataja, Kominternowo im Nowoaswoskij-Bezirk, die Umgebung des Volvo-Zentrums und die Siedlung Oktjabrskij in Donezk beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Auf diese Ortschaften wurden 254 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Gemäß den Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in den Gebieten von Awdejewka, Opytnoje, Peski, Nowoselowka Wtoraja, Kamenka, Wodjanoje und Talakowka.
Der Gesprächspartner fügte hinzu, dass neben Mörsern im Verlauf des Beschusses von Wohnquartieren der DVR ukrainische Abteilungen auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet haben.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Die Chefredakteurin des russischen TV-Senders Russia Today, Margarita Simonjan, hat den Aufruf des Atlantischen Rates (Atlantic Council) verurteilt, Cyberattacken auf den Sender vorzubereiten, wie der Pressedienst des Senders mitteilte.
Wie Simonjan sagte, forderten Nato-Helfer Polen dazu auf, Cyberattacken gegen RT auszuführen. Sie betonte, das sei kein Spaß.
Laut dem Pressedienst des TV-Senders hat die Nato bereits wiederholt dazu aufgerufen, gegen „russische Propaganda“ vorzugehen.
Laut Medienberichten will die Allianz einen Kampf gegen russische „Informationswaffen“ einleiten bzw. eine spezialisierte Kommunikationseinheit ins Leben rufen.
Zuvor hatte der Atlantische Rat Warschau in seinem Bericht „Abschreckungswaffen: Wie sich Polen und die Nato dem wiederauflebenden Russland widersetzen müssen“ empfohlen, den TV-Sender RT auf die Liste potentieller Objekte für Cyberattacken zu setzen.
Einer der Punkte des Berichts beziehe sich unmittelbar auf den Sender: „Polen muss verkünden, dass es sich das Recht vorbehält, Cyberabgriffe auszuführen (nicht unbedingt als Antwort auf Cyberattacken)“.
Die polnische Führung müsse nun die Liste eventueller Objekte für einen Cyberangriff veröffentlichen, wie zum Beispiel die Moskauer U-Bahn, das Energieversorgungssystem von St. Petersburg und russische Medien wie RT, heißt es in dem Bericht.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
„Trotz des Waffenstillstands haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche 952 Granaten  im Zusammenhang mit 55 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung auf das Territorium der LVR abgeschossen“, sagte Marotschko.
Er unterstrich, dass die Positionen der Volksmiliz in der Nähe von Kalinowka, Sansharowka, Kalinowo, Rajewka, Logwinowo, Nishneje Losowoje sowie im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor und am Fußgängerüberweg in Staniza Luganskaja von den ukrainischen Straftruppen beschossen wurden.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf Ortschaften und Positionen der Volksmiliz der LVR gaben die Kriegsverbrecher, die aktiven Anhänger der ukrofaschistischen Ideologie, der Kommandeur der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Subowskij, der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Wojlokow sowie der Kommandeur des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Iwanow“, teilte Marotschko mit.
Er teilte auch mit, dass die ukrainischen Gruppen weiterhin aktiv eine Aufklärung des Territoriums der Republik unter Nutzung von Drohnen betreiben, was durch die Minsker Vereinbarungen verboten ist.
Die OSZE stellt fortgesetzt das Fehlen von ukrainischen Militärtechnik an der Lagerorten für abgezogene Waffen fest.
„Im Verlauf des Besuchs von Abzugsorten für Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte haben die Vertreter der Mission das Fehlen folgender zuvor abgezogener Waffen festgestellt: 18 Haubitzen 2S1“Gwosdika“; 31 Panzer T-64; 12 Haubitzen 2S3 „Akazija“; 15 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“; 6 Mörser des Kalibers 82mm“, sagte Marotschko.
Er sagte auch, dass die ukrainische Seite weiterhin die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs von schweren Waffen von der Kontaktlinie verletzt.
„So wurden zum Beispiel von den Beobachtern der OSZE-Mission auf dem von den Kiewer Straftruppen kontrollierten Territorium 10 Panzer in der Nähe von Salisnjanskoje im Artjomowsk-Bezirk, eine Einheit Panzertechnik in Nowotoschkowskoje und 4 Einheiten Panzertechnik westlich von Popasnaja festgestellt. Ebenfalls ein gepanzertes Fahrzeug mit darauf installierten großkalibrigen Maschinengewehren in der Nähe von Solotoje, zwei Abwehrgeschütze bei Staryj Ajdar. Während der Luftbeobachtung hat die die OSZE drei Einheiten Panzertechnik bei Gornoje bemerkt“, teilte Marotschko mit.
„Von unserer Aufklärung wurden außerhalb der Abzugslinie etwa 80 Einheiten schwere Technik, darunter ein Abwehrraketenkomplex „Osa“, 10 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“ und eine Reihe von Mörsern auf Positionen an der Kontaktlinie entdeckt“, teilte der Major mit.
In Muratowa im Noajdar-Bezirk wurden 10 152mm-Artilleriegeschütze 2S3 „Akazija, 10 Einheiten Panzertechnik und 30 Fahrzeuge mit Munition registriert.
Am 18. Juli ist in Rubeshnoje ein Zug mit Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte mit 50 Stück eingetroffen. Es wurden T-64-Panzer und große Haubitzen beobachtet.
Am 19. Juli wurde in Nishneteploje in Richtung Malinowoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk die Bewegung eines Raketenabwehrkomplexes „Osa“ der ukrainischen Streitkräfte beobachtet.
Im Gebiet von Staniza Luganskaja ist ein Zug mit Munition für Mehrfachraketenwerfer „Grad“ eingetroffen.
Im Gebiet von Dmitrowka sind in einem Waldstück drei getarnte T-64-Panzer stationiert.
Östlich von Staryj Ajdar wurde von der Aufklärung der Volksmiliz eine zeitweilige Feuerposition für Mörser des Kalibers 120 mm entdeckt, die von den Straftruppen für Provokationen und Beschüsse der Positionen der Volksmiliz verwendet wird.
Im Gebiet von Swetloadarskoje befindet sich eine Feuerposition eines Mörsers des Kalibers 82mm, die von den ukrainischen Truppen für provokative Beschüsse genutzt wird.
Im Gebiet nördlich von Mironowskij, Debalzewo-Bezirk, wurden an der Eisenbahnlinie zwei Einheiten Panzertechnik und zwei Panzer T-64 entdeckt, die vom Gegner für die Bewachung der Gabelung der Eisenbahnlinie verwendet werden.
Durch anstehende Entlassungen aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte herrscht dort großer Personalmangel, nach Angaben der Aufklärung der Volksmiliz der LVR ist ein besonders kritischer Zustand in den Abteilungen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte zu verzeichnen.
„Uns wurde bekannt, dass in Sewerodonezk aus Arbeitern des Unternehmens „Asot“ zwei Bataillone mit 280 Personen gebildet wurden“, teilte Marotschko mit.
„Die Einberufungsbehörde gibt Listen von Männern bis 60 Jahren in das Militärkommissariat, die geeignet sind für den Militärdienst. Nach Informationen, die in dem Unternehmen verbreitet werden, wird das Bataillon angeblich zur Verteidigung der Stadt gebildet, aber nach unseren Informationen sollen die Rekruten unmittelbar an die Kontaktlinie geschickt werden“, sagte der Major.
„Uns wurde bekannt, dass aus Sumy vom 25. Juni bis 5. Juli 100 Personen eingetroffen sind, die sich bereit erklärt haben, im Austausch gegen die Entlassung aus der Haft Militärdienst zu tun“, unterstrich Marotschko.
„Derzeit haben etwa 20 Mann eigenmächtig den Dienst verlassen. Es ist bekannt, dass sie Waffen und Munition bei sich haben. Die übrigen verhalten sich schlecht, ignorieren die militärische Disziplin und die Befehle des Kommandos“, teilte er mit.
Häufig werden auch Zeitsoldaten, denen zugesagt wurde, dass sie außerhalb der ATO-Zone oder in Polizeieinheiten Dienst tun sollen, unmittelbar an die Kontaktlinie geschickt.
Das Kiewer Kommando versucht, die nicht kampfbedingten Verluste unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu verheimlichen, indem sie von Beschüssen von Seiten der Republik berichten.
In dieser Woche haben die von Kiew kontrollierten Medien aktiv Erklärungen ukrainischer Behörden über große Verluste unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verbreitet. Besondere Aufregung erzeugt im Internet die Erklärung des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine Alexandr Turtschinow bezüglich der Frage der Einführung des Kriegsrechts im Land, wenn sich die Situation im Donbass weiter verschärft.
„Er teilte in der Erklärung mit, dass das offizielle Kiew schon auf diplomatischen Kanälen seinen westlichen Partnern Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen von Seiten der LVR und DVR übergeben hat. Und er unterstrich, dass allein in den letzten 24 Stunden sieben ukrainische Soldaten getötet wurden und 14 verletzt wurden“, erinnerte Marotschko.
„Die in dieser Erklärung genannten angeblich ständigen Beschüsse von Seiten der LVR und der DVR, die zum Tod ukrainischer Soldaten führen, entsprechen nicht den Tatsachen. Ein erheblicher Teil der Todesfälle von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im Donbass sind nicht kampfbedingte Verluste“, erklärte der Vertreter der Volksmiliz.
Viele Vorfälle erfolgen aufgrund nicht abgestimmter Aktivitäten und aufgrund fehlender Zusammenarbeit zwischen den Kommandeuren von Abteilungen. Bei der Rotation werden keine Karten von Minenfeldern übergeben, weil sie oft einfach nicht existieren und einfach beliebig entlang der Kontaktlinie vermint wird, wobei auch die Gefahr für die Bevölkerung nicht berücksichtigt wird.

 

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden wurde durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) kein ukrainischer Soldat getötet, aber sechs Soldaten wurden verletzt, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher der Administration des Präsidenten der Ukraine für ATO, Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Alle diesen Fälle passierten beim Beschuss. Zwei Soldaten wurden in Nowooleksandriwka verletzt, einer in Awdijiwka, einer in Schachta Butowka und zwei in Marjinka“, sagte Lysenko.

 

De.sputniknews.com: Geisel-Drama von Eriwan: Alle Polizisten in Freiheit.
Die letzten zwei Geiseln, die von Bewaffneten in einem Polizeigebäude festgehalten worden waren, sind freigelassen worden, wie die Agentur PastInfo meldet.
„Die Gruppe entließ den stellvertretenden Leiter der armenischen Polizei, General-Major Wardan Egiasarjan, und den Stellvertreter der eriwanischen Polizei, Oberst Walerij Osipjan“, heißt es. Der nationale Sicherheitsdienst bestätigte diese Angaben.
Zuvor waren nach Verhandlungen mit der Regierung bereits zwei Polizisten freigelassen worden.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am Sonntag ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt. Sie forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien), Schirajr Sefiljan. Ihm wird illegaler Waffenbesitz vorgeworfen.

 

Lug-info.com: Der Vertreter der Gewerkschaftsföderation der LVR Andrej Kotschetow hat sich mit italienischen Kollegen im Büro der italienischen Gewerkschaft Unione Sindacale di Base (USB) getroffen, die Mitglied im Weltgewerkschaftsbund ist.  Sie hat etwa  480.000 Mitglieder.
Auf dem Treffen waren etwa 50 Personen anwesend, einschließlich Vertreter zentraler und regionaler Büros und Vertreter unabhängiger Medien.
Es wurde ein Film über die Ereignisse im Donbass gezeigt. Danach erzählte Andrej Kotschetow über die Situation in der LVR und über die Aktivitäten der Gewerkschaftsföderation der LVR. Dann fand eine Diskussion statt.
Die italienischen Kollegen äußerten den Wunsch, die Wahrheit über die Ereignisse im Donbass zu erfahren und die von den Regierungen der EU geschaffene Informationsblockade zu durchbrechen.
Der nationale Sekretär Paolo Leonardi schlug vor, die Initiative zur Sammlung von Unterschriften unter eine Erklärungen an den UN-Sicherheitsrat bezüglich der Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen durch die Ukraine zu unterstützten.
Alle Teilnehmer des Treffens erhielten ein Georgsband als Symbol des Kampfes des Volks des Lugansker Gebiets gegen das neofaschistische Regime in Kiew. Die italienischen Kollegen hefteten sich das Band mit Stolz als Zeichen der Solidarität mit den Werktätigen der LVR an.
Weiter wurden die italienischen Kollegen über die bevorstehenden vorläufigen Abstimmungen in der LVR informiert und über den Aufruf des Republikoberhaupts, dass internationale Beobachter daran teilnehmen sollen.

 

De.sputniknews.com: Ankara hat nach dem gescheiterten Umsturzversuch 1.200 zunächst festgenommene Militärangehörige freigelassen, wie der Staatsanwalt der türkischen Hauptstadt, Harun Kodalak, am Samstag mitteilte.
Wie AFP unter Verweis auf Kodalak präzisierte, sind vorrangig einfache Soldaten entlassen worden. Nun klären die Behörden dem Staatsanwalt zufolge, wer von den noch inhaftierten Militärs auf Zivilisten geschossen hatte.
In der Nacht auf den 16. Juli hatte ein kleiner Teil des türkischen Militärs einen Putschversuch unternommen. …
Bei dem Umsturzversuch kamen etwa 290 Menschen ums Leben, mehr als 2.000 wurden verletzt. Mehr als 10.000 mutmaßliche Putschisten wurden festgenommen, unter ihnen auch ranghohe Militärs.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 351.
Der Gegner schoss 163 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 84 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher setzten den Beschuss von Ortschaften der Republik fort: Wasiljewka, Schirokaja Balka, Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Dokutschajewsk, Sachanka, Kominternowo, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
In Folge des Mörserbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde das Krankenhaus Nr. 21 im Kujbyschewskij-Bezirk der Stadt Donezk beschädigt.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik gaben die ukrainischen „Pseudohelden“ Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizkij, Wojlokow und Sabolotnyj.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Kamenka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 152mm-Artilleriegeschützen festgestellt;
– Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 122mm-Artilleriegeschützen, einem 120mm- und sechs 82mm-Mörsern bemerkt.
Im offiziellen Bericht der OSZE-Mission vom 22. Juli wird das Fehlen von sechs 122mm-Haubitzen „Giazint-B“ und zehn Panzern in den Lagerorten für schwere Waffen festgestellt
Die ukrainische militärische Führung hat ein weiteres Mal der  Weltöffentlichkeit ihr wahres Gesicht gezeigt.
Wir haben mehrfach über die Verantwortungslosigkeit der Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte gegenüber ihrem Personal gesprochen. Sie betreiben weiter den Kurs der eigenen Bereicherung auf Kosten des Lebens der Soldaten.
Nach Erklärung des leitenden Militärstaatsanwalts der Ukraine Anatolij Matios hat der stellvertretende Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Munition verkauft, weswegen er festgenommen wurde.
Außerdem wurden von unserer Aufklärung Fakten von Plünderei durch Soldaten der 36. Marineinfanteriebrigade festgestellt. Insbesondere in Marjinka haben ukrainische Soldaten ungesetzlich Zivilisten Autos weggenommen, dabei schließen die Kommandeure vor solchen Aktivitäten ihrer Untergebenen nicht nur die Augen, sondern fördern sie in jeder Weise.
Von unserer Aufklärung wurden weitere Fakten nicht kampfbedingter Verluste unter ukrainischen Soldaten festgestellt.
In Folge regelwidriger Verhaltensweisen zwischen Soldaten des 43. Panzergrenadierbataillons der 53. mechanisierten Brigade im Bereich von Konstantinowka wurde der Soldat Sergej Shadan tödlich verletzt. Um der Entdeckung und der gesetzmäßigen Bestrafung zu entgehen, hat der Kommandeur seine Abteilungen dem übergeordneten Stab vom Tod des genannten Soldaten in der Folge der Ausführung von Kampfaufgaben berichtet.
Bürger der Ukraine, eure Brüder und Söhne sterben aufgrund gleichgültigen Verhaltens und unzureichender Ausstattung. Sie werden als Kanonenfutter verwendet und der Krieg, der von der Kiewer Junta entfacht wurde, nützt nur den Oligarchen und den unsauberen militärischen Kommandeuren.

 

De.sputniknews.com: Der Präsident eines so bedeutenden Organs wie des internationalen Sportschiedsgerichts CAS, John Coates, ist nicht zu Aussagen berechtigt wie jene, dass die „russische Leichtathletik vernichtet werden soll“. Dies erklärte Russlands Sportminister Vitali Mutko am Samstag.
„Sie alle wissen von dem CAS-Beschluss. Ich habe um eine Zusammenstellung der Äußerungen des CAS-Chefs gebeten und mich mit ihnen vertraut gemacht“, so Mutko.
Coates hatte demnach einmal gar mitgeteilt, dass die russische Leichtathletik vernichtet werden soll.
„Sie sind doch Vorsitzender eines so seriösen Organs wie des CAS. Wenn man Vorsitzender ist, dann sollte na lieber schweigend dabei sitzen“, betonte Mutko.
Zuvor hatte sich Coates im Dopingskandal mehrmals scharf gegenüber Russland geäußert. Ihm zufolge sollte man das Startrechtverbot für russische Leichtathleten in Kraft lassen und sogar Sanktionen gegen russische Schwerathleten verhängen.
Im Dopingskandal hatte der internationale Sportgerichtshof CAS am Donnerstag die Klage des russischen Olympia-Komitees gegen das Startrechtverbot für 68 russische Leichtathleten abgelehnt. Die betreffenden Athleten bleiben damit von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ausgeschlossen.
Die gesperrten Athleten dürfen binnen 30 Tagen Berufung einlegen. Die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro beginnen am 5. August.

 

News-front.info: Wer ein Interesse daran hat, Russland von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auszuschließen, zeigt eine Aufnahme des Fernsehsenders „NTV“.
Ob russische Athleten an den kommenden Sommerspielen teilnehmen dürfen, entscheidet das Internationale Olympische Komitee am 24. Juli.
In der Aufnahme ist zu hören, wie der WADA-Präsident, Sir Graig Reedie, einräumt, außer den Aussagen des ehemaligen russischen Dopinglaborchefs Grigori Rodtschenkows in der New York Times keine Beweise für das angebliche Staatsdoping in Russland zu haben. Und der USADA-Chef Tygart gibt unverhohlen zu, der Ausschluss Russlands sei „Politik“. Später hat dieser die Untersuchung gegen Russland initiiert.
Die Aufnahme stammt von den russischen Telefonschelmen Wowan und Lexus. Als ukrainischer Sportminister Igor Schdanow getarnt haben die Beiden am 28. Mai dieses Jahres den WADA-Präsidenten und den USADA-Chef angerufen. Auf diese Weise haben sie von dem schmutzigen Polit-Kampf hinter dem Doping-Skandal erfahren.
Der Fernsehsender hat die Aufnahmen bislang nicht veröffentlicht, um die Entscheidung der internationalen Sportbeamten nicht zu beeinflussen. Kurz vor dem anstehenden IOC-Beschluss, der das Olympia-Schicksal der russischen Nationalmannschaft besiegeln wird, ist es jedoch an der Zeit, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Video mit deutschen Untertiteln:

 

Ukrinform.ua: Auf dem Sofia-Platz in Kiew findet heute die Abschiedsfeier für die ukrainische Olympia-Mannschaft statt, die nach Rio De Janeiro für die Teilnahme an der XXXI. Sommerolympiade fliegt, meldet das Regierungsportal.
An der Feier nehmen die ersten Politiker des Staates, der Präsident des Olympiaausschusses der Ukraine, Serhij Bubka, der Minister für Jugend und Sport, Ihor Schdanow und Mitglieder der Olympia-Mannschaft der Ukraine teil, die Sportler in solchen Sportarten sind, wie Boxen, Ringen, Schwerathletik, Radfahren, Paddel und Kanusport, Segeln, rhythmische Gymnastik, Judo, Wasserspringen, Bogenschießen, Fechten, Leichtathletik, Fünfkampf, Rudern.

 

 

Abends.

 

 

De.sputniknews.com: Mutko: Dopingskandal ist kein Grund für Entzug der Fußball-WM 2018
Laut dem russischen Sportminister und Präsidenten des nationalen Fußballvereins, Witali Mutko, besteht keine Verbindung zwischen dem Dopingskandal in der russischen Leichtathletik und der Fußball-Weltmeisterschaft 2018.
Demnach gebe es auch keinerlei Gründe, Russland die Austragung der Fußball-WM 2018 zu entziehen.
Am Dienstag veröffentlichte das Internationale Olympische Komitee (IOC) eine Erklärung zu den Ergebnissen des Berichts einer unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada. Darin hat es die internationalen Wintersportart-Verbände dazu aufgerufen, die Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe in Russland einzustellen. Aus dem Fußball-Weltverband Fifa hieß es jedoch, dass sich die IOC-Erklärung nur auf Wintersportarten beziehe und es keine Zweifel gebe, dass die Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland  stattfinden werde.
„Sie haben die Erklärung der Fifa gehört, dass sie keine Gründe sieht. Was die Erklärung des IOC betrifft, so gibt es dort tatsächlich eine Empfehlung für die Wintersportarten. Aber das ist die Sache jedes internationalen Verbandes. Ich sehe jetzt keine Verbindung zwischen der aktuellen Situation und der Etappe des Biathlon-Weltcups in Chanty-Mansijsk, wie auch keine Verbindung zu der Fußballmeisterschaft 2018. Es gibt keine Gründe dazu. Wir warten jetzt alle ungeduldig auf die Entscheidung des IOC“, sagte Mutko zu Journalisten.

 

Dnr-news.info: Die ukrainische Abgeordnete Nadeshda Sawtschenko erklärte, dass „um Verzeihung für den Krieg im Donbass die Politiker bitten müssen, die ihn entfesselt haben, darunter der russische Präsident Wladimir Putin.“ Dies sagte sie in einem Kommentar zum Sender „112 Ukraine“.
„Jetzt hat der Präsident (der Ukraine – Anm. d. Red.) gesagt, dass es notwendig ist, um Verzeihung zu bitten und auch selbst zu verzeihen. Und dies betrifft jeden Konflikt. Als ich von Vergebung sprach, sprach in von den Müttern, die ihre Kinder verloren haben, von den Kindern, die ihre Eltern verloren. Um Vergebung bitten sollten die Politiker, die diese Kriege beginnen. Das betrifft insbesondere die russische Seite. Ich denke, dass der Präsident der RF sich persönlich bei den Müttern entschuldigen sollte, die ihre Kinder in diesem hybriden Krieg verloren haben, den er in der Ukraine angezettelt hat“, sagte Sawtschenko.
Nadeshda Sawtschenko bezeichnete die Vertreter der DVR und der LVR als „Schafe“ und erklärte, dass es sinnlos sei, mit ihnen zu verhandeln.
„Was Gespräche mit den Vertretern des von Russland okkupierten Gebietes betrifft, müssen wir selbstverständlich mit dem Hirten, und nicht mit den Schafen reden. Ich habe versucht, einen direkten Dialog mit ihnen zu führen, weil ich glaube, dass die Menschen sich gegenseitig eher zuhören als den Politikern, für die Politiker ist der Krieg profitabel. Wir müssten mit den Menschen ein Gespräch beginnen, das würde zur Beschleunigung der Beendigung des Krieges führen“, ergänzte sie.

 

De.sputniknews.com: Der Chef der selbst ausgerufenen Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hat das Datum der örtlichen Regionalwahlen vom 24.Juli auf den 6. November 2016 verschoben, wie eine Anordnung auf der Website der DVR bekanntgibt. Grund dafür seien die Verstöße Kiews gegen die Minsker Vereinbarungen.
Die Anordnung tritt mit ihrer Unterzeichnung – am 22.Juli 2016 — in Kraft.
Zuvor war vom Pressedienst der DVR bekanntgegeben worden, dass die Verschiebung der Wahlen von der Nichteinhaltung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew verursacht sei.
Die Wahlen in den beiden Republiken Donezk und Lugansk waren ursprünglich für Herbst 2015 geplant gewesen. Nach dem Pariser Treffen im Normandie-Format im Oktober 2015 hatten die Behörden beider Republiken zugestimmt, die Wahlen auf den Zeitraum Februar bis April 2016 zu verschieben. Bis dahin sollten die ukrainischen Behörden alle in den Minsker Vereinbarungen  verankerten Verpflichtungen erfüllen: dem Donbass einen Sonderstatus gewähren, keine Verfolgung und Bestrafung der Teilnehmer an den Ereignissen auf dem Territorium beider Republiken zulassen sowie Veränderungen in die Verfassung der Ukraine  einbringen, und zwar in einem mit beiden Republiken abgestimmten Wortlaut.

Standard

Presseschau vom 22.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Republik mit.
Zweimal wurde aus Richtung Staniza Luganskaja das Gebiet dieser Ortschaft mit Panzertechnik und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde Kalinowo mit Granatwerfern beschossen. Ebenfalls wurde Kalinowo aus Popasnaja mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Aus Richtung Popasnaja haben die Kiewer Truppen auch das Gebiet von Perwomajsk mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen. Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„In der Zeit vom 19:40 bis 2:30 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte die Umgebung von Jasinowataja, Spartak, Wasiljewka und Krutaja Balka, Dokutschajewsk, Trudowskije und Staromichajlowka im Westen von Donezk, das Gebiet des Volvo-Zentrums, Sosnowskoje, Petrowskoje, Sachanka und Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 359 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen.
Gemäß den Informationen des Gesprächspartners wurden neben Mörsern im Verlauf der Beschüsse von Wohngebieten der Republik von den Abteilungen des Gegners auch Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
Das operative Kommando der DVR teilte mit, dass in Folge des nächtlichen Beschusses der nördlichen Vorstadt von Gorlowka, in Sajzewo, ein privates Wohnhaus beschädigt wurde.
Informationen über Tote und Verletzte sind nicht eingegangen.

 

De.sputniknews.com: Die Bewohner der japanischen Insel Okinawa haben mit einem Sitzstreik gegen die Wiederaufnahme des Baus von Hubschrauberlandeplätzen für die US-Streitkräfte protestiert, wie örtliche Medien berichten.
Seit Freitagmorgen räumen Polizisten Barrikaden auf Zufahrtsstraße der Baustelle. Rund 500 Polizisten sind im Einsatz.
Wie die Abteilung des japanischen Verteidigungsministeriums auf Okinawa mitteilte, sind die Bauarbeiten an dem Hubschraubergelände am Donnerstag um 23.00 Uhr MESZ wieder aufgenommen worden.
Die Errichtung von sechs Hubschrauberlandeplätzen für die US-Armee in der Ortschaft Higashi auf Okinawa dient als Bedingung für die Rückgabe der Hälfte des Geländes eines Ausbildungszentrums im Dschungel – des sogenannten „Nördlichen Übungsplatzes“- an Japan. Im Tausch gegen die 4.000 Hektar war es den USA erlaubt worden, auf dem Übungsgelände sechs neue Hubschrauberlandeplätze zu bauen.
Im Jahr 2007 waren zwei davon bereits errichtet worden, den Bau von übrigen vier stoppten die andauernden Proteste der Anwohner.
Vor etwa 20 Jahren hatte die japanische Regierung den US-Militärstützpunkt in Ginowan auf der Insel Okinawa geschlossen. Zuerst sollte die Basis aus dem Verwaltungsbezirk heraus verlegt werden, später aber wurden der Umzug noch im Gebiet der Inselgruppe und der Bau eines neuen Flugplatzes in Henoko beschlossen, wo sich bereits die US-Basis „Camp Schwab“ befindet.
Okinawa stellt nur 0,6 Prozent des japanischen Territoriums dar, trotzdem befinden sich dort 74 Prozent der US-Militärobjekte und mehr als die Hälfte aller US-Streitkräfte in Japan. Laut der Präfektur Okinawa befinden sich auf der Insel 25.800 amerikanische Militärangehörige und 19.000 Mitglieder ihrer Familien sowie Zivilisten aus den USA.

Dan-news.info: Russische Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung haben heute für bei den Beschüssen durch die ukrainische Armee verletzte zivile Einwohner der DVR Blut gespendet. An der Aktion nahmen zwei Offiziere teil. Sie spendeten Blut bei der Blutspendestation in der Hauptstadt des Donbass und wurden von Mitgliedern des Verteidigungsministeriums der Republik begleitet.
„Dies war eine normale humanitäre Aktion. Die Offiziere des Gemeinsamen Zentrums haben sich an uns gewendet mit der Bitte, die friedliche Bevölkerung zu unterstützen und sie zur nächsten Blutspendeaktion zu begleiten“, sagte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums.
Der Anlass für die Aktion war ein Aufruf Donezker Ärzte, Blut für verletzte zivile Einwohner zu spenden. „Die Zahl der Verletzten ist in der letzten Zeit stark angestiegen“, teilte das Verteidigungsministerium mit.

 

Ukrinform.ua: Die Chefin der Nationalpolizei der Ukraine, Chatija Dekanoidse, traf sich gestern mit Vertretern der zentralen Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten (FBI) zwecks der Besprechung der Untersuchung der Ermordung des Journalisten Pawlo Scheremet.
Darüber schreibt Dekanoidse auf Facebook.
„… Treffen mit den FBI-Vertretern ist beendet. Sie werden bei der Untersuchung helfen“, schreibt sie.
Sie rief auch alle auf, nicht bestätigte Informationen nicht zu verbreiten.
„Alle offiziellen Informationen werden von den Sicherheitsbeamten ausgehen“, fügte die Chefin der Nationalpolizei hinzu.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Die ukrainische Ex-Kampfpilotin Nadja Sawtschenko, die nach monatelanger Haft in Russland im Mai als Volksheldin in ihre Heimat zurückgekehrt war, hat am Freitag überraschend dazu aufgerufen, die Familien der Toten im Donbass um Vergebung zu bitten. Die Kiewer Regierung reagierte schockiert.
„Wir werden vieles vergeben müssen. Wir werden sicher auch um Vergebung bitten müssen. Wir müssen lernen, um Vergebung zu bitten und zu vergeben. Sonst gibt es keinen Frieden“, sagte die 35-jährige Bomberpilotin, die einst selbst im Donbass gegen die dortige Volkswehr gekämpft hatte, in einem Interview für den TV-Sender „5. Kanal“.
Sawtschenko, bisher für ihre Härte gegenüber dem Donbass bekannt, rief nun dazu auf, „jene Mütter um Vergebung zu bitten, die ihren einzigen Sohn verloren haben, egal auf welcher Seite“. Die Kriegsparteien sollten „miteinander reden“ und „einander zuhören“, so Sawtschenko, die sich erst vor kurzem noch bereiterklärt hatte, wieder im Donbass zu kämpfen.
Mit ihrem neuen Statement sorgte Sawtschenko, mittlerweile Abgeordnete des ukrainischen Parlaments, für Verärgerung bei den Hardlinern in Kiew. „Nun haben wir den Salat“, kommentierte Anton Geraschtschenko, Berater des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow. „Als ich Nadeschda Sawtschenkos Zitat las, glaubte ich meinen Augen nicht, bevor ich mir ihr Interview ansah“, schrieb Geraschtscheko auf Facebook.
Dabei räumte er ein, dass Sawtschenko die Kommandeure der Donbass-Volksmehr Giwi und Motorolla wirklich um Vergebung bitten müsse. „Wir aber werden mit zusammengepressten Zähnen durchhalten und um die Befreiung unseres Landes kämpfen“, so der Regierungsberater.
Sawtschenko hatte 2014 als Mitglied des rechtsextremen Bataillons Aidar gegen Volksmilizen im Donbass gekämpft. Sie wurde gefangen genommen und von einem russischen Gericht wegen Beihilfe zur Ermordung von zwei russischen Journalisten schuldig gesprochen. Am 25. Mai wurde die zu 22 Jahren Haft verurteilte Ukrainerin von Russlands Präsident Waldimir Putin begnadigt und kehrte noch am selben Tag nach Kiew zurück: Sie stieg barfuß aus dem Flugzeug und erklärte, wieder in den Donbass fahren zu wollen, um „auf dem Schlachtfeld ihr Leben für die Ukraine zu opfern“.
Bei ihren nächsten Medienauftritten beschimpfte Sawtschenko unter anderem Journalisten als Hunde und Abgeordnete als Faulenzer und erklärte sich bereit, Präsidentin zu werden. Auch rief Sawtschenko zu Verhandlungen mit den selbsterklärten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk auf. Ihre Aussagen sollen bereits zu Spannungen mit den Machteliten geführt haben.

Ukrinform.ua: Das Landungsschiff der Seestreitkräfte der Vereinigten Staaten USS Whidbey Island (LSD-41) ist am Donnerstagabend in das Schwarze Meer angelaufen, berichtet die Internetressource dumskaya.net.
„Das Schiff wird an den Übungen „Sea Breeze-2016“ teilnehmen. Es setzt die Landungstruppe auf einen Küstenstreifen nahe der Mündung der Donau ab“, ist in der Meldung angegeben.
Die ukrainisch-amerikanischen Militärübungen „Sea Breeze-2016“ haben am 18. Juli begonnen.

 

De.sputniknews.com: Der Kreml hat Medieninformationen über einen russischen Luftangriff auf eine vom US-Militär genutzte Geheimbasis in Syrien nicht bestätigen können. Pressesprecher Dmitri Peskow sagte, ihm lägen keine Informationen darüber vor.
„The Wall Street Journal“ hatte am Donnerstag berichtet, die russische Luftwaffe habe im Juni im Südosten Syriens einen geheimen Stützpunkt angegriffen, der von amerikanischen und britischen Spezialkräften genutzt worden sei. Nach Angaben der Zeitung wurde keiner der westlichen Soldaten verletzt: 20 britische Armeeangehörige sollen einen Tag vor dem Angriff den Stützpunkt verlassen haben.
Er wisse nichts von diesem Vorfall und könne diese Meldungen nicht kommentieren, sagte Dmitri Peskow, der Pressesprecher von Russlands Präsident Wladimir Putin, am Freitag. Die Journalisten sollten sich mit dieser Frage an das Verteidigungsministerium wenden.

 

Dan-news.info: Die kommunalen Donezker Wasserwerke haben in Zusammenhang mit den Unterbrechungen der Arbeit der Donezker und der Werchnekalmujsskaja-Filterstationen ab heute die Wasserversorgung für die Bevölkerung der Hauptstadt der DVR auf neun Stunden pro Tag reduziert. Dies teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit. „Die Wasserversorgung der Stadt wird ab dem 22. Juli von 6:00 bis 10:00 Uhr und von 17:00 bis 22:00 Uhr erfolgen. Die Verwaltung der Stadtwerke bittet um Verständnis für diese Regelung bei der Wasserversorgung der Stadt, die mit den aktiven Kämpfen verbunden ist, die eine Instabilität bei der Funktion der Werchnekalmusskaja- und der Donezker Filterstation mit sich bringen“, heißt es im Bürgermeisteramt.
In der übrigen Zeit wird die Wasserlieferung genutzt, um die Reservoire der Stadt aufzufüllen.
Wir erinnern daran, dass die Donezker Filterstation in den letzten drei Tagen schon zum vierten Mal nicht funktionsfähig war. In der Nacht auf den 19. Juli wurde die Stromversorgung das erste Mal aufgrund eines Beschusses der Umgebung der Station unterbrochen. Nach einem halben Tag wurde die erneuerte Stromversorgung aus unbekannten Gründen wieder abgeschaltet, weswegen die Wiederinbetriebnahme der Station verschoben wurde. Später eröffneten die ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit schweren Waffen auf die Umgebung von Jasinowataja und die Filterstation. In der Nacht vom 19. auf den 20. Juli wurde die Filterstation ein drittes Mal vom Strom abgeschnitten. Gestern Nacht wurde sie im Zusammenhang mit Beschüssen durch die ukrainischen Truppen ein viertes Mal abgeschaltet.

 

De.sputniknews.com: Putin definiert Russlands offizielle Position zu Olympia-Aus für russische Athleten.
Im Sport gibt es und kann es keinen Platz für Doping geben. So formulierte der russische Präsident Wladimir Putin Russlands offizielle Position zum Ausschluss der russischen Athleten wegen angeblich systematischen Dopings von den Sommerspielen in Rio. Es sei notwendig, möglichst eng mit dem IOC und Wada zusammenzuarbeiten.
„Die offizielle Position sowohl der russischen Regierung als auch des Präsidenten besteht darin, dass es im Sport für keinerlei Doping Platz gibt und geben kann. Der Sport muss ‚sauber‘ sein und die Gesundheit der Sportler muss geschützt werden“, sagte Putin beim Treffen mit dem Ministerkabinett.
Dafür sei es notwendig, mit dem Internationalen Olympischen Komitee IOC, der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada sowie den internationalen Sportverbänden für olympische und nicht olympische Sportarten eng zusammenarbeiten.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Nach unserer Information ist am 21.7. an der Kondraschewskaja-Station in Staniza Luganskaja ein Zug der ukrainischen Streitkräfte mit Munition für Mehrfachraketenwerfer „Grad“ eingetroffen. Beim Entladen nahm viel Personal teil, mehr als 100 Menschen. Es wurden 3000 Stück Munition entladen“, teilte Marotschko mit.
„Das ukrainische Kommando greift zur Auffüllung der Reihen der ukrainischen Streitkräfte zu verschiedenen Mitteln, darunter dazu, Strafgefangene zum Militärdienst einzuberufen“, unterstrich Marotschko.

„So wurde ist nach unseren Informationen am 20. Juli in Staniza Luganskaja eine neue Abteilung der Nationalgarde der Ukraine eingetroffen. Das eingetroffene Personal ist absolut nicht in militärischen Dingen ausgebildet, sie verwenden bei jeder Gelegenheit Schusswaffen, sowohl zur Einschüchterung der örtlichen Bevölkerung als auch untereinander. Gegenüber der Bevölkerung sind sie dreist und überheblich“, teilte der Major mit.
„Vermutlich ist eine Rotation einer der Abteilungen des Bataillons des Innenministeriums „Lugansk-1“ gegen die neu gebildete Abteilung erfolgt, die ausschließlich aus Strafgefangenen besteht“, sagte Marotschko.

Er fügte hinzu, dass die Strafgefangenen dieser Abteilung am westlichen Rand von Staniiza Luganskaja stationiert sind und „nachts auf Soldaten der ukrainischen Streitkräfte schießen, die sich am Kontroll- und Passierpunkt befinden, um die Lage an der Kontaktlinie zu verschärfen“.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Denis Sinenkow
Im Zeitraum vom 16. bis 22.Juli sind in den Abteilungen der Volksmiliz alle Maßnahmen gemäß dem militärischen Ausbildungsplan abgelaufen.
Im Verlauf der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen wie zuvor das Territorium der DVR beschossen. Insgesamt haben die Straftruppen 3566-mal das Territorium der Republik beschossen, darunter 2671-mal mit schweren Waffen. Intensiv beschossen wurden die Ortschaften entlang der gesamten Kontaktlinie. In Folge des Beschusses durch die Straftruppen starb ein Soldat und ein weiterer wurde verletzt, unter der Zivilbevölkerung wurden sieben Menschen verletzt.
In der letzten Woche wurden von der ukrainischen Artillerie 53 Häuser in Donezk, Gorlowka, Sajzewo, Staromichajlowka, Kominternowo beschossen. Außerdem wurde die Stromversorgung der Donezker Filterstation unterbrochen, dadurch wurde für die Einwohner von Awdejewka, Jasinowataja sowie des Kiewskij- und des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk die Wasserversorgung eingeschränkt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Stationierungen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte an die Kontaktlinie fest: – in Richtung Gorlowka – eine Division mit 122mm-Haubitzen D30, ein Feuerzug mit 120mm-Mörsern sowie ein Übungsfeld für Artillerie- und Mörsermannschaften;
– in Richtung Donezk – eine Batterie mit 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“, zwei Batterien mit120mm-Mörsern und ein Bataillon;
– in Richtung Mariupol – zwei Batterien mit 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ und 120mm-Mörsern, ein Zug mit diesen Waffen und 600 Mann.

Von der Vertretern der OSZE-Mission wurde in den Abzugsorten das Fehlen folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
– zehn 220mm-Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
– zwei 152mm-Haubitzen D-20;
– acht 122mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
– drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
– 91 Panzer;
– 84 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
– 19 Mörser.
Die Gesamtzahl der Waffen, die von den ukrainischen Streitkräften aus den Lagerorten abgezogen wurde, bestätigt die planmäßige Verschärfung der Situation und die Absicht Kiews, bewaffnete Provokationen durchzuführen.

In der letzten Woche hat der Gegner seine Aktivitäten verstärkt und provoziert vorsätzlich unsere Abteilungen zu erwidernden Maßnahmen. So unternahm der Gegner in Verletzung der Minsker Vereinbarungen in Jasinowataja, Gorlowka, Staromichajlowka und in den Bezirken Petrowskij- und Kujbyschewskij von Donzek mehr als zehn Versuche, die Positionen der Abteilungen der DVR unter Anwendung von Artillerie zu durchbrechen. Keine einzige Provokation war von Erfolg gekrönt, der Gegner erlitt folgende Verluste: zehn Tote und 15 Verletzte.
Außerdem haben die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte die Artilleriebeschüsse mit Geschützen des Kalibers 152mm verstärkt. Am 18. Juli wurden tagsüber Jasinowataja und Gorlowka beschossen. Dabei hat der Gegner zielgerichtet auf Objekte der Infrastruktur geschossen. Der Artilleriebeschuss der Donezker Filterstation unterbrach die Wasserversorgung einer Reihe von Ortschaften, in denen mehr als 4000 Menschen leben. Diese Handlungen können zu einer ökologischen Katastrophe auf dem Territorium der DVR und den anliegenden Oblasten der Ukraine führen. Das Ziel solcher Beschüsse ist die Schaffung nicht hinnehmbarer Lebensbedingungen für die Zivilbevölkerung, nicht nur auf dem Territorium der DVR, das nicht von Kiew kontrolliert wird, sondern auch in den von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Bereichen.
Wir erhalten weiterhin Informationen über nicht kampfbedingte Verluste in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte. Allein der 58. Panzergrenadierbrigade und der 128. Sturmbrigade betrugen solche Verluste acht schwer Verwundete in Folge von unsachgemäßem Umgang mit Waffen und Munition. Alle Fakten werden auf verbrecherische Weise von den Abteilungskommandeuren vor der übergeordneten Führung und der ukrainischen Öffentlichkeit verheimlicht.

Die ukrainische militärische Führung, die an den Fähigkeiten der ihr untergeordneten Soldaten zweifelt, zieht weiterhin ausländische Söldner und radikale Nationalisten im Bürgerkrieg heran. Diese nehmen bei Ankunft an der Kontaktlinie an den blutigen Provokationen und Verbrechen gegen die Soldaten der Volksmiliz der DVR und die Zivilbevölkerung teil. Das ukrainische Kommando hat auch kein Mitgefühl für seine Soldaten, die es offensichtlich zu zum Scheitern verurteilten Aufgaben schickt. Die ukrainischen Soldaten, davon der größte Teil Wehrpflichtige, werden als „Kanonenfutter“ im Verlauf unbedachter Angriffe auf unsere Positionen verwendet und die gut bezahlten Söldner erfüllen ihre Aufgaben unter „Treibhaus“bedingungen.
Nach Angaben unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass Soldaten des 90. Bataillons der 81. Luftlandbrigade und der 10. Sturmbrigade, die an den Kämpfen teilnahmen und in die Reserve geschickt wurden, vom Kommando die Zahlung von Prämien verweigert wurde. Von den Soldaten wurde die Entscheidung getroffen, einen Streik durchzuführen, indem sie sich bis zur Lösung der Frage dem Kommando nicht unterordnen. Trotz des systematischen Einsatzes von Kontrollkommissionen des übergeordneten Stabs in der ATO-Zone hat sich die Situation nicht geändert. Neben den eingehenden Informationen über die kritisch niedrige Ausrüstung der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte will ich noch einmal die von uns gezogenen Schlüsse bestätigen, dass die gut ausgebildeten, ausgerüsteten und in Kinderferienheimen am Asowschen Meer gut erholten Nationalisten und ausländischen Söldner das Kommando erwarten, als Sperrtruppen eingesetzt zu werden, um zu verhindern, dass die ukrainischen Truppen ihre Positionen eigenmächtig verlassen.
Ich bitte Sie, Ihre Aufmerksamkeit auf die hier vorgelegten Fragmente einer ukrainischen Drohne vom Typ „Furija“ zu lenken. Sie wurde von unseren Abteilungen mit Schusswaffen im Gebiet des Awdejewker Gewerbgebiets am 18. Juli 2016 abgeschossen. Diese Art von Militärtechnik wird von den Straftruppen der 58. Panzergrenadierbrigade zur Korrektur von Artilleriefeuer auf die Wohngebiete von Donezk und Jasinowataja verwendet. Im Verlauf der Woche wurden auf diese Orte mehr als 150 Artillerieschläge abgesetzt, mit tragischen und zerstörerischen Folgen.

 

Ukrinform.ua: Im Laufe des letzten Tages feuerten die russischen Besatzungstruppen weiter auf die Positionen der Kräfte der Antiterror-Operation (ATO), sie setzten dabei die durch Minsker Abkommen verbotenen Waffen ein. 66 Mal hat der Feind die Waffenruhe verletzt, berichtet das Pressezentrum des ATO-Stabs.
In Richtung Donezk wurden 30 Fälle der Feuereröffnung festgestellt. Hier bleibt das Epizentrum der Spannungen Awdjjiwka, wo der Gegner auf unsere Positionen aus 120- und 82-mm-Mörsern, Granatwerfern, schweren Maschinengewehren und Kleinschusswaffen feuerte.
In Mariupoler Richtung gab es 26 bewaffnete Angriffe des Feindes auf unsere Positionen. Am Abend des 21. Juli versuchte eine Gruppe von feindlichen Saboteuren bis zu 10 Mann unsere Position in Marjinka zu attackieren. Der Angriff wurde erfolgreich zurückgeschlagen.
In Richtung Luhansk wurden 10 Beschießungen unserer Positionen dokumentiert. Die Siedlung Stanyzja Luhanska wurde aus 82-mm-Mörsern, Granatwerfern und Maschinengewehren beschossen.

 

News-front.info: News Front vs. ARD: Alles richtig gemacht, weiter so! Von Christian Lehmann
Der staatliche Sender, der sich auf Kosten der Bürger zwangsfinanzieren lässt, hat auf Fakt einen kritischen Bericht über den Sender News Front aus Simferopol gebracht. In der heutigen Zeit kommt das einem Journalistenpreis gleich, wenn die westlichen Maulhuren kritisch über einen Sender berichten.
Die Tatsache, dass der Sender ARD de facto über eine Zwangsabgabe finanziert wird, um seine perverse und verlogene Berichterstattung an die Deutsche Bevölkerung zu verbreiten ist bekannt. Nachdem sie über RT Deutsch verfälscht und verlogen berichtet haben, ist nun der Sender News Front an der Reihe gewesen, wo man sich auf den Chefredakteur Konstantin Knyrik eingeschossen hat. Auf Youtube kann man sich die Sequenz anschauen, wo auch der Deutsche Vertreter von Reporter ohne Grenzen zu Wort gekommen ist.
Über angebliche Journalisten und Stringer ist berichtet worden, die man als westliche Agenten eingesperrt haben soll oder die freiwillig nach Kiew geflohen sind, wo man nach Auffassung der westlichen Lügenmedien noch frei und unabhängig berichten darf. Achja, ehrlich? Die Zahl der russischen Journalisten die von ukrainischen Neo-Nazis gefoltert oder im Auto verbrannt wurden, ist fast nicht mehr aufzuzählen.
Erst vorgestern starb der bekannte russische Journalist Pavel Scheremet durch eine Autobombe. Er ist Opfer eines Terroranschlags geworden über den kaum berichtet wurde. Vor zwei Jahren wurde der russische Journalist Andrej Stenin ebenfalls Mordopfer von ukrainischen Neo-Nazis, über die unsere öffentlich-rechtlichen Staatssender sehr wohlwollen bis verherrlichend berichten. „Immerhin sorgen sie für Ordnung“, sagte ZDF-Nachrichtensprecher Kleber, nachdem man über die von Oligarchen finanzierte Nazi-Truppe berichtete.
Die meisten Journalisten von News Front arbeiten freiwillig im Gegensatz zum zwangsfinanzierten Gebührensender ARD. Ins Gefängnis kommt in Deutschland aber auch, wenn man den Rundfunkbeitrag nicht bezahlt, wie es eine Frau erst in diesem Jahr zu spüren bekam, nachdem sie sich entschieden weigerte weiter die Parasiten von ARD und ZDF weiter zu finanzieren, die Milliarden verschlingen, um mit verlogener und perverser Berichterstattung das Volk zu verdummen.
Insoweit hat News Front alles richtig gemacht, denn umgekehrt hätte man irgendetwas falsch gemacht. Leider ist der Report zu bemüht gewesen und die angeblichen „Zeugen“ sind nicht bekannt.
Hier der ARD-Bericht von FAKT – ein Beispiel für „unabhängigen Journalismus“:
https://youtu.be/kbqG4rphz8E 
Eine Stellungnahme von News Front auf Twitter:

Freie Journalisten von News Front schocken ARD. Von Konstantin Knyrik
Es besteht der Eindruck, dass der führende deutsche TV-Sender ARD mit Hochdruck begonnen hat, Meldonium (ein herz- und kreislaufwirksamer Arzneistoff, der auf der Dopingliste steht) im Körper der Journalisten von News Front zu suchen.
Nun, jetzt hat die ARD einen gesonderten Bericht, eine fünf Minuten lange Geschichte über die Agentur News Front gemacht, mit der quasi definitiv endlich bewiesen sei, dass wir „Propaganda“ betreiben. Und wissen Sie, warum?
Weil wir die Freiwilligen von der Informationsfront sind, und weil wir uns so nennen. Stellen Sie sich vor, bei dem Versuch, etwas Negatives über uns zu berichten, nennen sie uns nicht mehr und nicht weniger – Freiwillige. Ja, wir sind wirklich freiwillige Teilnehmer des Informationskrieges und befassen uns mit dem Informations-Gegendruck gegen die Lügen, welche aus den westlichen Propagandaquellen sprudeln.
Wir propagieren dokumentarische Wahrheit.
Ja, wir sind Propagandisten, ja, News Front ist eine Propaganda-Agentur, und als Leiter der Agentur sage ich Ihnen: Wir sind Propagandisten. Aber die Frage ist doch, was wir propagieren?! Unser Ziel ist die Wahrheit und den gesunden Menschenverstand zu propagieren, dafür riskieren wir unser Leben, denn seit den ersten Tagen senden wir live, ich betone, die Live-Übertragung und Reportagen aus den Kriegsgebieten. Dafür haben wir ein Korrespondentennetz von Freiwilligen, die fähig sind, mit ihrem Tablet oder Handy live senden, um alles ohne Schnitt zu zeigen, ohne Schönfärberei.
Wir können dies in Donezk, in Lugansk, in Podgorica (Montenegro), in Kiew (Ukraine), oder sogar selbst in Deutschland machen. Nun, in Donezk und Lugansk können wir dies machen, ohne dass unsere Freiwilligen sich der Gefahr der Verfolgung durch die Behörden aussetzen.
Genau das propagieren wir, nämlich eine dokumentarische Wahrheit. Ja, wir zeigen es, wenn unsere Freiwilligen-Journalisten in Kiew oder Odessa verfolgt oder geschlagen werden. Ja, wir propagieren, dass Deutschland und einige europäische Länder von den USA völlig abhängig sind, und die NATO-Basen in ihrem Gebiet in der Tat die Besatzungstruppen sind. Ja, das ist Propaganda der Wahrheit. Die Wahrheit, die mit Gefahr für Leben und Gesundheit ermittelt wird, und dies wird auf freiwilliger Basis gemacht (was die ARD selbst nicht verneint).
Weil es im ARD-Bericht Bilder gibt, wo ich gutachterlich an einem Sommerlager der Jugendorganisation der Eurasischen Union der Jugend im Jahr 2006 in der Region Vladimirskaja teilgenommen habe, ist der ARD-Ausleger sofort zur Ansicht gelangt:
„News-Front-Chefredakteur Konstantin Knyrik ist mit den ultranationalistischen Ideen Dugins aufgewachsen. Auf der Website Dugins ist er als Koordinator der Eurasischen Jugendbewegung zu sehen. Heute versteht er sich als Kämpfer an der Nachrichtenfront. Das Ziel ist absolute Informationshoheit.
“ Und weiter, von mir aus, noch einfach eine meisterhafte Schlussfolgerung:
„Die Medien aus der Ostukraine werden aus Russland von sogenannten Beratern gesteuert. Die stellten 2015 in einem Bericht fest, dass man in der Rebellenhochburg Lugansk mehr Portale für die Agitationsarbeit im Internet brauche. Ihre Lösung ist einfach und heißt – News Front. Und der Chefredakteur Knyrik ist der richtige Mann dafür. Er hat engste Verbindung zur eurasischen Bewegung. Die Idee dahinter – ein von Russland dominiertes Europa.“
Was wäre, wenn die ARD Fotos fände von mir, wo ich an einem militärisch-patriotischen Sommerlager der Kommunisten teilnehme? Ich habe auch Fotos von mir, zusammen mit dem Chef der Kommunistischen Partei, Gennadi Sjuganow, dann habe ich ein Foto mit Wladimir Wolfowitsch Schirinowski. Dann würde sich wohl herausstellen, dass ich kein Eurasier bin, sondern ein Kommunist, und News Front an der Wiederherstellung der UdSSR arbeitet? Im Falle von Schirinowski ist es sogar beängstigend, sich vorstellen, welche Aufgaben wir dann hätten…
Redaktionspolitik von News Front — Berichterstattung direkt vor Ort
Die interessanteste Sache ist, dass die Journalisten der ARD sich nicht einmal die Mühe gaben, sich das Prinzip und die Redaktionspolitik von News Front anzusehen, weil es dadurch wirklich möglich wäre, die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Unsere Agentur ist eine Volontär-Agentur, und wir können veröffentlichen, was wir wollen, unter Beachtung der Gesetze der Russischen Föderation. Unsere Experten sind Menschen mit verschiedenen Ansichten, und die ARD sollte sich an das Hauptprinzip des Journalismus erinnern – Pluralismus der Meinungen. Die ARD verlor kein Wort über unsere freiwilligen Experten, welche an der Sendung von News Front teilnehmen. Davon sind Dutzende Bewohner sowohl der ukrainischen Städte, die vom Kiewer Regime gesteuert sind, als auch von europäischen Städten, darunter auch deutsche Bürger….
Der wesentliche Unterschied zwischen unserer Agentur auf dem Donbass-Gebiet und der ARD ist, dass unsere Reporter direkt dort Videos aufnehmen, wo etwas passiert.
Ich denke, die ARD sollte erst einmal anständige Objektivität lernen, bevor sie uns „Propaganda“ vorwerfen. Sie sollte nach Donetsk kommen, und zusammen mit unseren Korrespondenten zum Beispiel das Gebiet von Jassynuwata besuchen, währenddessen dort die ukrainischen Strafbrigaden Minsk Vereinbarungen „ausführen“, am besten dann, wenn sie aus 152 Granatwerfern schießen.
Wahrscheinlich ist es für die ARD viel „richtiger“, Schlussfolgerungen aus den Fotos in den sozialen Netzwerken zu ziehen, und einen Fünf-Minuten-Bericht über die Agentur zu erstellen, ohne auch nur zu versuchen, die Leitungskräfte der Medien zu kontaktieren. Vielleicht ist es aus der Sicht von „Profis“ der ARD richtig (aber nicht aus der von freiwilligen Journalisten von News Front), anstatt der realen Agenturmitarbeiter, welche erreichbar und öffentlich sind, „Alexei“ von hinten zu filmen und ihn als einen „ehemaligen Mitarbeiter von News Front“ vorzustellen. Unser „Propaganda“-Medium dagegen macht am liebsten Videos vor Ort, berichtet gerade über den Vorfall, versucht, alle Seiten zu hören. Ich verstehe die Besorgnis der offiziellen deutschen Medien über unsere Arbeit, denn es ist nicht so lange her, dass polnische Journalisten zum ersten Mal die Wahrheit über die Ereignisse in Donbass erzählten, und wissen Sie, was der Moderator bezüglich der Frage „Warum sie uns vertrauen“ sagte:
„Sie strahlen ihre Berichterstattung direkt aus der Kampfzone aus, sie nehmen alles im Stream-Modus auf, und geben nur ihre Meinung dazu.“
Sehr geehrte Mitarbeiter der ARD, die „Propaganda“, welche wir machen, ist ein bisschen komplizierter, als einfach einen Fremden von hinten zu filmen, und ihn als einen „ehemaligen Mitarbeiter von News Front“ zu definieren. Einen Live-Stream in einer Situation zu machen wie am 9. Mai 2014, wo Panzer Menschen zerquetschen, ist ein wenig schwieriger, als kluge Worte auf Papier zu drucken und es dann ein Beweisstück nennen, wie es in Ihrem Bericht gezeigt wurde:
Für ein vollständigeres Verständnis würde genügen, nur einen Blick auf die Anzahl von Dislikes unter Ihrem Video zu werfen, und die Kommentare achtsam zu lesen:
Von Konstantin Knyrik, Leiter der Nachrichtenagentur News Front

 

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat im Verlauf eines Arbeitsbesuchs in Gorlowka den neuen Bürgermeister der Stadt vorgestellt. Das Amt wurde dem ehemaligen Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Prichodko übertragen, teilte die Gorlowker Stadtverwaltung mit.
„Im Verlauf einer geschlossenen Sitzung in der Stadtverwaltung von Gorlowka wurde vom Republikoberhaupt der Bürgermeister der Stadt Iwan Sergejewitsch Prichodko vorgestellt, der zuvor das Amt des Leiters der Verwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks von Donzek innehatte“, informierte das Bürgermeisteramt.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat die Verordnung „Über die Durchführung der Militärparade zum 25. Jubiläum der Unabhängigkeit der Ukraine“ unterzeichnet, teilt der Pressedienst des Staatschefs mit.
„Die Militärparade findet am 24. August in Kiew auf der Chreschtschatyk Straße und dem Unabhängigkeitsplatz statt“, ist in der Mitteilung angegeben. Der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, soll laut dem Bericht die Vorbereitungen und die Durchführung der Veranstaltung leiten.
Das Staatsoberhaupt hat das Ministerkabinett beauftragt, die Finanzierung sicherzustellen.

 

Dnr-online.ru: Die Hauptaufgabe der Verwaltung ist der Wiederaufbau von Gorlowka. Dies erklärte heute in einem Interview der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko.
„Meine Ernennung habe ich positiv aufgenommen. In Gorlowka ist eine sehr schwierige Situation entstanden. Das Republikoberhaupt hat die Entscheidung getroffen, mich dorthin zu schicken. Wenn man berücksichtigt, dass der Kujbyschewskij-Bezirk sich in genau einer solchen Lage befindet, haben mein Team und ich Erfahrung. Die Arbeit wird sehr umfangreich sein und es nicht möglich schnelle Ergebnisse zu versprechen.
Wir werden tun, was getan werden muss. Es ist schwer den Bezirk zu verlassen, wo ich geboren wurde und aufgewachsen bin. Aber ich denke, dass eine richtige Entscheidung getroffen werden wird, wer den Kujbyschewskij-Bezirk leiten wird. Das System ist dort organisiert, ich habe keine Befürchtungen. Die Hauptsache in Gorlowka ist der Wiederaufbau, Arbeit für die Menschen, der soziale Bereich. Wenn man will und gut herangeht, wird dies möglich sein“, sagte Iwan Prichodko.

 

De.sputniknews.com: Poroschenko bittet halbherzig um Verzeihung für Massaker ukrainischer Nationalisten.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat in seinem Facebook-Account Polen um Verzeihung für das Wolhynien-Massaker gebeten.
Die Entschuldigen sind allerdings etwas vage ausgefallen: „Ich bedauere im Zusammenhang mit dem Beschluss des polnischen Sejm“, äußerte Poroschenko.
„Ich weiß, dass viele Menschen ihn für politische Spekulationen ausnutzen wollen werden. Allerdings müssen wir zu dem Gebot von Johannes Paul II. zurückkehren: ‚Wir verzeihen und bitten um Verzeihung.‘ Nur gemeinsame Schritte können zu einer christlichen Versöhnung und Einigung kommen. Nur gemeinsam können wir alle Tatsachen der tragischen Seiten unserer gemeinsamen Geschichte aufklären“, schrieb er weiter.
Zuvor hatte der Sejm der Republik Polen, das Unterhaus des polnischen Parlaments, eine Resolution verabschiedet, in der die Verbrechen der ukrainischen Nationalisten in Wolhynien während des Zweiten Weltkrieges 1943 bis 1944 als Völkermord eingestuft worden waren. Dabei stimmten 432 polnische Abgeordnete für die Resolution, 10 weitere enthielten sich der Stimme. Dagegen stimmte niemand.
Während des Zweiten Weltkrieges hatte die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) mit Unterstützung durch die deutsche Abwehr gegen die Sowjetmacht gekämpft. 1943 gründete sie die sogenannte Ukrainische Aufständische Armee (UPA). Im Februar 1943 begannen die ukrainischen Nationalisten die systematische Vernichtung der polnischen Bevölkerung Wolhyniens. Ihren Höhepunkt erreichte diese Tragödie am 11. Juli 1943, als die Abteilungen der OUN-UPA rund 100 polnische Ortschaften angriffen. Etwa 100.000 Menschen fielen dem Massaker zum Opfer.
Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Das Verteidigungsministerium der selbst ernannten Volksrepublik Donezk hat die Erklärung des ukrainischen Grenzschutzes zurückgewiesen, wonach die Volksmilizen Laserwaffen im Donbass einsetzen.
„Diese Erklärung ist absoluter Wahnsinn. Wir haben keine solchen Waffen“, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Donezk.
Zuvor hatte der ukrainische Grenzschutz behauptet, dass drei Grenzsoldaten durch den Einsatz spezieller Laserwaffen Augenverbrennungen abbekommen hätten.

 

Ukrinform.ua: Stellvertreterin des Parlamentspräsidenten: Parlament ist immer noch abhängig von Oligarchiegruppen
Die stellvertretende Vorsitzende der Obersten Rada der Ukraine, Oksana Syrojd, sagt, dass die Obersten Rada (ukrainisches Parlament) immer noch von Oligarchiegruppen abhängig ist, nämlich von 5-7 Personen.
Das erklärte sie in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RBC-Ukraine. „Das Parlament ist nicht unabhängig von den Oligarchiegruppen. Das Parlament hängt tatsächlich von mehreren Personen ab. Das sind 5-7 Personen“, sagte Syrojd und stellte fest, die Verschärfung der Situation im Parlament in den letzten zwei Wochen sei auch mit der „Abhängigkeit des Parlaments“ verbunden.
Die stellvertretende Parlamentssprecherin weigerte sich, die Namen dieser Personen zu nennen, mit der Anmerkung, alle Namen seien bekannt.
Das größte Problem der Obersten Rada heute ist ihr zufolge nicht einmal die Tatsache der Abhängigkeit des Parlaments als solchen, sondern die Abhängigkeit der Oligarchen von Russland, im dessen Interesse die Situation in der Ukraine zu destabilisieren.

„Das größte Problem ist nicht einmal die Tatsache der Abhängigkeit des Parlaments. Das Problem ist nämlich darin, dass diese Oligarchen selbst von Russland abhängig sind. Fast alle. Außer ein paar Leute. Daher ist das, was im Parlament passiert, wird weitgehend durch Interessen Russlands diktiert, um die Situation zu destabilisieren. Das Hauptziel ist es, das Parlament zu diskreditieren, seine Arbeit zu blockieren und in vorgezogene Neuwahlen zu schicken“, betonte Frau Syrojd.

 

News-front.info: Ukrainischer Oligarch bestätigt, dass die NATO heimlich die Ukraine mit Waffen beliefert
Der ukrainische Oligarch, Medien-Mogul Wladimir Landik sagte, wie die NATO die Waffenlieferungen an die Ukraine für den Genozid der Bewohner von Donbass durchführt. „Man muss nicht glauben, dass die NATO uns keine Waffen schickt. Ich denke, dass sie liefert, aber inoffiziell, in zerlegter Form. Haben Sie es bemerkt, wie sich in den Streitkräften «ATO» die Richtgenauigkeit verbessert hat? Es ist klar, dass die Technik nicht unsere und fremd ist, weil unsere längst verrostet ist. Als ich von Charkow nach Sewerodonezk fuhr, freute ich mich, dass ich auf der Straße die ukrainische Militärausrüstung sah. Wenn ich einen Zug mit Panzern und Schützenpanzern sehe – dann bin ich glücklich“, sagte Wladimir Landik.

 

De.sputniknews.com: Während den russischen Athleten das Olympia-Aus droht, sollen WADA-Präsident Graig Reedie und sein amerikanischer Kollege Travis Tygart in einem Telefonat eingestanden haben, dass der Doping-Skandal um Russland nichts weiter als Politik ist. Der russische TV-Sender NTW hat angekündigt, den Mitschnitt der skandalösen Eingeständnisse auszustrahlen.
Die beiden Sportbeamten nahmen laut NTW kein Blatt vor den Mund, denn sie glaubten, mit dem ukrainischen Sportminister zu telefonieren, hieß es in einer Vorschau. In Wirklichkeit wurden sie aber von den russischen Telefonschelmen Wladimir Krasnow und Alexei Stoljarow genarrt, die in Russland als Wowan und Lexus bekannt sind. Nach Angaben des Senders fanden die Scherztelefonate bereits am 28. Mai statt. Wowan und Lexus riefen Reedie und Tygart direkt aus dem NTW-Studio an.
Die Sendung sei bis jetzt nicht ausgestrahlt worden, um keinen Druck auf die Entscheidungen internationaler Sportgremien auszuüben, die in diesen Tagen über Sanktionen gegen Russland entschieden, erklärte der Sender. Kurz vor dem anstehenden IOC-Beschluss, der das Olympia-Schicksal der russischen Nationalmannschaft besiegeln wird, sei es jedoch an der Zeit, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Nach einer fast zwei Monate langen Pause will NTW die Sendung am heutigen Freitagabend ausstrahlen. Die Aufzeichnung wird ab 21.30 MESZ auch auf der Sputnik-Seite zu sehen sein.
Während des Gesprächs soll Sir Graig Reedie, Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, eingeräumt haben, keine Beweise für das angebliche „Staatsdoping“ in Russland zu haben – außer den belastenden Aussagen des flüchtigen russischen Ex-Laborleiters Grigori Rodschenko in einem Interview mit der New York Times. Und der Chef der US-Anti-Doping-Agentur USADA, Travis Tygart, der die Untersuchung gegen Russland initiiert hatte, soll unverhohlen zugegeben haben, dass es sich ausschließlich um Politik handle.

News-front.info: Ukrainischer Politiker: Terroranschlag in München ist eine Rache des Kremls für verdorbene Olympiade
Der Terroranschlag in München war eine Rache des Kreml für den Ausschluss Russlands von den Olympischen Spielen, sagte der ukrainische Abgeordneter, Semen Sementschenko, im Live-Interview mit dem ukrainischen Sender „112“.
„Terroranschlag in München ist die Rache des Kreml für Russlands Ausschluss von den Olympischen Spielen“, so Sementschenko in der Life-Sendung des Senders 112.

De.sputniknews.com: Russischer Topdiplomat warnt UN: Kiew bereitet Gewaltoperation im Donbass vor
Das ukrainische Militär bereitet eine Gewaltoperation im Donbass vor. Darauf wies der russische Botschafter bei der UNO, Witali Tschurkin, am Freitag in einem Schreiben an den Weltsicherheitsrat hin.
„Die Schritte zur Stabilisierung der militärischen Situation im Osten der Ukraine sollten mit der Suche nach einer Lösung politischer Probleme und mit Maßnahmen zur Deeskalation einhergehen, darunter mit der Demilitarisierung der Zone entlang der Frontlinie.
Die jüngste Entwicklung führt aber vor Augen, dass Kiew danach nicht bestrebt ist. Die strikte Erfüllung (des Minsker Abkommens — Anm. d. Red.) gehört allem Anschein nach nicht zu den Interessen der ukrainischen Führung. Alles spricht dafür, dass die Kiewer Armee eine Gewaltoperation vorbereitet“, schrieb der russische Topdiplomat.
Russland rufe derweil die internationalen Partner dazu auf, Kiew unter Druck zu setzen, um groß angelegte Kampfhandlungen im Donbass zu verhindern. „Man darf nicht zulassen, dass militärische Provokationen der Ukraine in Kampfhandlungen entlang der gesamten Trennlinie ausarten. Die Wiederaufnahme des Krieges kann den Prozess der friedlichen Regelung zugrunde richten“, betonte Tschurkin.

 

 

 

Standard

Presseschau vom 21.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

De.sputniknews.com: „‘Saubere‘ Sportler verteidigen!“ – Russisches Olympia-Team für Rio nominiert
Die meisten größten internationalen Sportföderationen, darunter die Verbände für Schwimmen und Wassersport, Gymnastik, Volleyball, Ringen und andere, sprechen sich für eine Beteiligung der russischen Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro aus, wie der Präsident des Olympischen Komitees Russlands, Alexander Schukow, mitteilte.
„Die,sauberen‘ russischen Athleten wurden seit über einem halben Jahr einer strengen Kontrolle durch ausländische Anti-Doping-Agenturen, insbesondere der britischen, unterzogen. Die Proben wurden von den ausländischen Doping-Aufsichten in ausländischen Laboren kontrolliert. Und das klärt alle Fragen“, so Schukow. „Wir müssen die ,sauberen‘ Sportler verteidigen!“
Als Beispiel nannte er die zweifache Olympiasiegerin im Stabhochsprung, Jelena Issinbajewa, die nie gedopt habe. Issinbajewa habe in letzter Zeit Dutzende von Proben bei ausländischen Anti-Doping-Agenturen abgegeben.
Dem Chef des russischen Olympischen Komitees zufolge hat die russische Nationalmannschaft bislang keinen Medaillen-Plan.
„Die russischen Sportler haben jedoch Chancen auf Medaillen in vielen Sportarten, auch dort, wo man früher nicht mit großen Erfolgen gerechnet hat, zum Beispiel im Kanuslalom, Triathlon oder Badminton. Wir werden unsere Athleten anfeuern und sehen, was daraus wird“, betonte Schukow. Trotz des äußeren Druckes seien Stimmung und psychische Verfassung bei allen russischen Olympioniken gut und kämpferisch.
Nach der Nominierung besteht die russische olympische Nationalmannschaft voraussichtlich aus 387 Athleten — 201 Männern und 186 Frauen. Sie sind in 30 Sportarten nominiert, darunter auch die Leichtathleten, die gespannt die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) in Lausanne über ihre Zulassung am 21. Juli erwarten. „Diese wird in vielerlei Hinsicht auch die Entscheidung über die Teilnahme unseres gesamten Teams an den Olympischen Spielen bestimmen“, teilte Schukow weiter mit. „Ein Teil unserer Sportler befindet sich bereits in Brasilien. Einige setzen ihr Training in Russland fort, andere in Portugal.“
Am Donnerstag soll der Internationale Sportgerichtshof (CAS) sein Urteil zur Klage von 67 russischen Leichtathleten fällen, die vom Weltleichtathletikverband IAAF gesperrt worden waren.
Bislang wurde nur die Weitspringerin Darja Klischina, die in den USA trainiert, zu den Olympischen Spielen zugelassen.
Zuvor hatte die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada Russland vorgeworfen, groß angelegte Dopingprogramme realisiert zu haben, und eine Sperre für alle russischen Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio gefordert. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) soll bis Wochenende über die Teilnahme Russlands entscheiden.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Troizkoje wurde dreimal das Feuer auf Kalinowo mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen eröffnet. Zweimal wurde aus Richtung Staniza Luganskaja von den Kiewer Truppen das Feuer auf die Umgebung dieser Ortschaft mit Panzertechnik und Granatwerfern eröffnet.
Nishneje Losowoje wurde aus Richtung Mironowskij mit Granatwerfern beschossen.
Ebenfalls mit Granatwerfern wurde Logwinowo aus Richtung Luganskoje beschossen. Verluste gibt es keine.

 

Dan-news..info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte und die Folgen
Die ukrainischen Truppen haben am Abend und in der Nacht 201 Mörsergeschosse auf die Umgebung von Donezk, Jasinowataja, Gorlowka, Dokutschajewsk und die südlichen Dörfer der Republik abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Im Zeitraum von 19:30 bis 00:30 hat die ukrainische Seite Spartak, Mineralnoje im Jasinowataja-Bezirk und die Umgebung des Gewerbegebiets, Trudowskije und Staromichajlowka im Westen von Donezk, Sajzewo im Norden von Gorlowka und Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
„Insgesamt wurden auf diese Ortschaften 201 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen“. Gemäß Informationen der Quelle wurden neben Mörsern im Verlauf der Beschüsse der Republik von den Abteilungen des Gegners auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Eine zivile Einwohnerin wurde in der Folge des Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Seiten der ukrainischen Truppen verletzt. Dies teilte heute das operative Kommando der DVR mit. „In der Folge eines Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Seiten der ukrainischen Streitkräfte erlitt eine Zivilistin, Geburtsjahr 1947, elf Splitterverletzungen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass die Verletzte im Krankenhaus Nr. 14 ist, ihr Zustand ist zufriedenstellend.
Mindestens 12 Häuser wurden in der Folge des ukrainischen Beschusses von Sajzewo beschädigt, teilte das operative Kommando der DVR mit.

De.sputniknews.com: Im Dopingskandal hat der internationale Sportgerichtshof CAS die Klage des russischen Olympia-Komitees gegen das Startrechtverbot für 68 russische Leichtathleten abgelehnt. Die betreffenden Athleten bleiben damit von den Olympischen Spielen 2016 in Rio ausgeschlossen. Die gesperrten Athleten dürfen binnen 30 Tagen Berufung einlegen. Die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro beginnen am 5. August…

 

Dan-news.info/dnr-online.ru: Der humanitäre Konvoi des Zivilschutzministeriums der RF hat mehr als 400 Tonnen Lebensmittel in die DVR gebracht. Dies teilte heute der Pressedienst des Koordinationszentrum zum Wiederaufbau der DVR mit.
„Gemäß vorläufigen Angaben hat heute der 53. humanitäre Konvoi der RF mindestens 400 Tonnen Lebensmittel geliefert, darunter auch Kindernahrung“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. Es handelt sich um Konserven, Grieß, Zucker, Nudeln, Pflanzenöl und vieles mehr. Außerdem wurden mehr als 40 Tonnen Medikamente geliefert
.

 

De.sputniknews.com: Der Kreml hat die Entscheidung des internationalen Sportgerichtshofs CAS, vor dem Hintergrund des Dopingskandals 68 russische Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro auszusperren, scharf kritisiert. Dass auch jene Athleten gesperrt würden, die nachweislich mit Doping nichts zu tun hätten, sei unannehmbar, hieß es.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow betonte, dass auch jene Athleten gesperrt wurden, die von ausländischen Anti-Doping-Organisationen überprüft worden seien und gegen die kein Verdacht bestehe. „Diese kollektive Verantwortung ist hier aus unserer Sicht wohl kaum akzeptabel.“
CAS hatte am Donnerstag die Klage des russischen Olympia-Komitees gegen das Startrechtverbot für 68 russische Leichtathleten abgelehnt. Die betreffenden Athleten bleiben damit von den Olympischen Spielen 2016 in Rio ausgeschlossen. Sie dürfen binnen 30 Tagen Berufung einlegen…

 

Dan-news.info: Der Mähdrescherfahrer, der gestern Abend auf eine Mine bei Donezk geriet, erlitt 50 Prozente Verbrennungen, er ist in der Intensivstation, teilte der Direktor des Gusak-Instituts für Notfall- und wiederherstellende Chirurgie Emil Fistal mit. Trotz der großflächigen Verbrennungen ist eine Operation nicht notwendig.

 

Ukrinform.ua: Die Niederlande gewähren 45 Millionen Euro für die Projekte mit der Minenräumung, die in 13 Ländern der Welt eingeleitet werden, einschließlich der Ukraine, entnimmt man der Website der niederländischen Regierung.
„Im Allgemeinen sind 45 Millionen Euro für 3 Projekte zur Minenräumung vorgesehen, die The HALO Trust, Mines Advisory Group und Danish Church Aid durchführen werden“, heißt es in dem Bericht.
Die genannten Projekte werden sich auf die Suche und Minenräumung der Gebiete, die Unterhaltung der Betroffenen und ihrer Familien, Bildungsprogramme konzentrieren. Die Projekte werden in Afghanistan, Kolumbien, Kongo, Irak, Kosovo, Libanon, Libyen, sowie in der Ukraine und in noch fünf Ländern eingeleitet. 10 Millionen Euro von diesem Betrag sind für die Minenräumung in den Konfliktzonen in Syrien und im Irak bestimmt.
Laut des niederländischen Ministeriums sterben täglich in der Welt durch Landminen etwa 10 Personen.

 

De.sputnikinews.com: Das US-Außenministerium hat den Mord an dem namhaften Journalisten Pawel Scheremet im Stadtzentrum von Kiew als für eine demokratische Gesellschaft völlig unzulässig beurteilt.
„Wir sind schockiert und betrübt über den Mord des Journalisten der ‚Ukrainskaja Prawda‘, Pawel Scheremet, durch einen Bombenanschlag in Kiew“, heißt es in einer Pressemitteilung auf der offiziellen Webseite der Behörde.
Der Tod von Scheremet sei demnach unzulässig in einer freien und demokratischen Gesellschaft. Scheremet habe als Investigativjournalist eine „wichtige Rolle für die Entwicklung der Demokratie in der Ukraine gespielt, da er über akute gesellschaftliche Probleme wie Korruption und Verwaltungssystem recherchierte und berichtete“, hieß es weiter.
Pressesprecher John Kirby betonte weiter, die US-Bundespolizei FBI helfe bei der „vollständigen und objektiven Aufklärung“ des Mordes an dem Journalisten.
Der 44-jährige Journalist Pawel Scheremet wurde am Mittwoch durch einen Bombenanschlag in Kiew getötet. Der Hintergrund ist bislang unklar. Der Weißrusse hatte zuvor in seiner Heimat, später auch in Russland gearbeitet.

 

Ukrinform.ua: Die Untersuchung behandelt bereits sechs Versionen der Gründe für den Mord an Pawlo Scheremet, erklärte im TV-Sender „112 Ukraine“ der Berater des Chefs des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Jurij Tandit.
„Ich kann bestätigen, dass eine der Hauptversionen ist, der Versuch durch diesen Mord die Situation innerhalb unseres Landes zu destabilisieren. Aber nicht nur dieser Mord wird benutzt, es werden noch andere Nachrichten geben, die leider versucht werden, zu zeigen, dass es in der Ukraine keine Staatsmacht gibt, dass die Sicherheitskräfte die Situation nicht unter Kontrolle haben“, glaubt der Berater des SBU-Chefs.
Am 20. Juli ist der Journalist Pawlo Scheremet bei einer Autoexplosion umgekommen. Die Polizei klassifiziert die Explosion des Autos mit Scheremet als vorbedachter Mord, die vorläufige Version ist die Betätigung eines Sprengsatzes.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS, die russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ganz auszuschließen, ist laut dem russischen Sportminister Witali Mutko politisiert und entbehrt jeder rechtlichen Grundlage, wie Reuters berichtet.
„Ich kann nur mein Bedauern äußern. Nun werden wir unsere weiteren Schritte abwägen. Aus meiner Sicht ist das eine subjektive, ein wenig politisierte Entscheidung, die keinerlei rechtliche Grundlage hat“, so Mutko.
Der Minister bezeichnete das CAS-Urteil als präzedenzlos, es beleidige den Sport an sich. Der Weltleichtathletikverband IAAF sei in Korruption versunken. Er sei erstaunt, warum gegen diese Organisation keine Ermittlungen eingeleitet würden…

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der Republik Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die ukrainische Führung bedient sich wie zuvor der militärischen Hilfe der westlichen Schutzherren und greift zu Diensten ausländischer Söldner“, sagte er. „So wurde von unserer Aufklärung festgestellt, dass am 20. Juli in Staniza Luganskaja eine Abteilungen polnischer Söldner eingetroffen. In der Ortschaft wurde eine Gruppe von 15 Söldnern stationiert“, erklärte der Major.
„Nach Informationen unserer Aufklärung ist in Muratowo im Nowoajdarskij-Bezirk eine Abteilung der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen“, teilte Marotschko mit.
„Auf dem Gebiet eines Werkstatthofes wurde die Stationierung von 10 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“, 10 Einheiten Panzertechnik und 30 Fahrzeugen mit Munition festgestellt“, sagte er. „Das Personal lebt in einer nahegelegenen Schule, einem Kindergarten und einer Metzgerei, insgesamt etwa 300 Mann“, fügte Marotschko hinzu.
„In Stschastje wurde in einem Waldstück die Stationierung von Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte entdeckt, deren Reparatur und Wartung auf dem Gebiet des Lugansker Kraftwerks erfolgt, in Einrichtungen in der Nähe der Wasserturbinen“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.

 
De.sputniknews.com: Die Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshof CAS kommt einer „Beerdigung der Leichtathletik“ gleich, wie die zweifache Olympia-Siegerin Jelena Issinbajewa zu dem Urteil sagte, wonach 68 russische Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gesperrt werden. Das Urteil sei nichts weiter als ein „Auftrag“ gewesen.
„‘Danke‘ für die Beerdigung der Leichtathletik, das ist ein rein politischer Auftrag. Alle Argumente sind gegen den russischen Leichtathletik-Verband gerichtet, es gibt nichts Konkretes gegen die Sportler“, wird Issinbajewa von RT zitiert.
„Das ist kein Sport mehr, das ist reine Politik. Doch wir sind Sportler, solche politischen Kenntnisse haben wir nicht. Lasst sie doch jubeln und sich freuen“, so die Olympia-Rekordhalterin weiter…

 

Dan-news.info: Die Behörden der DVR haben in zwei Wochen 13 Infrastrukturobjekte der Republik wiederaufgebaut, die durch Kämpfe und ukrainische Beschüsse beschädigt oder zerstört wurden, darunter ist eine Schule in Debalzewo. Dies teilte das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR mit.
„In der Berichtsperiode vom 5. bis 19. Juli wurde in der DVR im Bereich des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaften die planmäßige Wiederherstellung von sieben soziokulturellen und sechs Mehrparteienhäusern abgeschlossen“, informierte das Ministerium.
Darunter sind das Gebäude des Republikanischen Dienstes für Arzneimittel des Gesundheitsministeriums der DVR, das Gebäude der Hochschule für Restaurantwesen und Handel, die Werkstatt des Krankenhauses Nr. 1, ein medizinischer Punkt in Strjukowo, eine Schule in Maloorlowka im Schachtjorskij-Bezirk und die Schule Nr. 40 in Jenakiewo. Wohnhäuser wurden in Donezk, Jenakiewo, Ilowajsk und Jasinonwataja wieder aufgebaut. Ebenfalls wurden die Arbeiten an der Schule Nr. 2 in Debalzewo abgeschlossen. Damit ist nun die letzte von sieben Schulen in Debalzewo wieder aufgebaut worden.

 

De.sputniknews.com: Der Putschversuch in der Türkei ist gescheitert, weil Präsident Tayyip Recep Erdogan laut Medienberichten rechtzeitig eine Warnung erhalten hatte – und zwar aus Russland. Das russische Militär soll Funkverbindungen der Putschisten abgehört und Erdogan wenige Stunden vor Beginn des Putsches gewarnt haben, meldet die iranische Agentur Fars.
Fars beruft sich auf arabische Medien, die mit anonymen Diplomaten in Ankara gesprochen haben wollen. Diese teilten den Medien mit, der türkische Geheimdienst MIT habe wenige Stunden vor Beginn des Putsches vom russischen Verteidigungsministerium eine Warnung erhalten. Die russische Armee habe Funkverbindungen der Putschisten mitgehört. Unter anderem wurde so der Befehl abgefangen und entschlüsselt, Kampfhubschrauber nach Marmaris zu schicken und Erdogan in seinem Urlaubshotel zu verhaften bzw. zu ermorden. Letztlich konnte der Präsident das Hotel noch rechtzeitig verlassen, ehe es wenige Minuten später von Putschisten gestürmt wurde.
Die Informanten in Ankara konnten nicht genau sagen, von wo aus das russische Militär die Funksprüche abfing. Sie verwiesen jedoch darauf, dass im russischen Militärstützpunkt Hmeimim im nordsyrischen Latakia modernste Abhöranlagen in Betrieb seien.
Bereits am Dienstag hatten türkische Medien berichtet, dass der nationale Geheimdienst MIT von dem bevorstehenden Putschversuch gewusst und die Armee rund fünf Stunden davor gewarnt habe.
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, konnte am Donnerstag diese Meldungen nicht bestätigen. Ihm lägen keine solchen Informationen darüber vor, so Peskow. Auch das russische Verteidigungsministerium hält sich mit Kommentaren vorerst zurück.
Bei einem gescheiterten Putschversuch durch Teile des türkischen Militärs waren in der Nacht zum 16. Juli mehr als 250 Menschen getötet worden, darunter über 100 mutmaßliche Putschisten. Mehr als 1500 weitere Menschen erlitten Verletzungen. In den folgenden Tagen wurden mehr als 6.000 mutmaßliche Putschisten festgenommen, unter ihnen ranghohe Militärs, Richter, Staatsanwälte. Auch gab es Massenentlassungen.
Erdogans Beziehungen zu Russland waren seit November 2015 angespannt, nachdem die türkische Luftwaffe einen russischen Su-24-Bomber abgeschossen hatte, der im syrischen Grenzgebiet Stellungen der Terrororganisation Daesh (auch Islamischer Staat, IS) bombardierte. Einer der beiden Piloten wurde dabei getötet. Der Abschuss belastete die bilateralen Beziehungen Staaten schwer. Russland verhängte Sanktionen gegen die Türkei.
Seit Juni 2016 sind beide Staaten wieder auf Normalisierungskurs, nachdem sich Erdogan formell für den Abschuss des Jets und den Tod des Piloten entschuldigt hatte.
Gestern wurde bekannt, dass Erdogan Anfang August zu Gesprächen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin nach Russland kommen wird.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 308. Der Gegner schon 63 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 120 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher beschossen weiterhin Ortschaften der Republik: Wasiljewka, Sajzewo, Jasinowataja, Mineralnoje, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Sachanka, Kominternowo, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk, in der Folge wurden 13 Häuser beschädigt. In der Folge des Beschusses des Petrowskij-Bezirks der Stadt Donezk erlitt die friedliche Einwohnerin Wasilina Iwanowna Schtscherbina, Geburtsjahr 1947, eine Splitterverletzungen.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik gaben die ukrainische „Pseudohelden“ Rjabokonj, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizkij, Wojlokow, Sabolotnyj.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben
.
Trotz der Proteste von friedlichen Einwohnern von Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, gegen die Stationierung von Militärtechnik und Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte stationiert der Gegner weiterhin Technik in sozialen Objekten und Wohngebieten. Gemäß Angaben unserer Aufklärung wurde in den privaten Sektoren von Dsershinsk die Ankunft einer Kompanie der ukrainischen Streitkräfte festgestellt sowie die Stationierung von 20 122mm-Haubitzen D-30.
Wir haben schon mehrfach die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte Vertreter der OSZE-Mission nicht an ihre Kampfpositionen lassen, um die Stationierung von schweren, durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen zu verheimlichen. Der Kommandeur der 30. mechanisierten Brigade Jakubow hat die sich an den Kampfpositionen in Kalinowo und Makedonowka, 19 km von der Kontaktlinie, befindlichen acht Mehrfachraketenwerder „Grad“ nicht verborgen, die aus den Abzugs- und Lagerorten für verbotene Waffen abgezogen wurden. Dieser Fakt ist ein Zeugnis des Unwillens des ukrainischen Kommandeurs, die verbrecherischen Befehle seiner Führung auszuführen. Da er Offiziersehre hat, hat er sich geweigert, tödliches Feuer auf die friedlichen Einwohner des Donbass zu eröffnen.
Wir rufen alle Kommandeure der Truppenteile und Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte auf, diesem Beispiel zu folgen und den sinnlosen und brudermörderischen Krieg zu beenden.

 

Ukrinform.ua: Die ukrainische Delegation mit dem Regierungschef Wolodymyr Hrojsman an der Spitze hat Zusicherungen bekommen, dass sich die EU darauf vorbereitet, die Entscheidung über die Aufhebung der Visumpflicht im Herbst zu treffen, erklärte auf Facebook die Vize-Premierministerin der Ukraine für Europäische Integration, Iwanna Klympusch-Zynzadse.
„Bei allen Treffen haben wir Zusicherungen von der Europäischen Kommission erhalten, und von der Führung der Rada, dass es keine Gründe gibt, die Entscheidung zu verzögern, es gibt keine zusätzlichen Aufgaben, die die Ukraine erfüllen muss“, schreibt sie.
Ihr zufolge müssen bloß alle EU-Prozeduren durchgegangen werden. „Und ich erwarte, dass dieser Prozess im September-Oktober endet, wir rechnen darauf“, erklärte sie.
Wie Ukrinform berichtete, hat der EU-Kommissar Johannes Hahn früher die Hoffnung geäußert, dass die Ukraine das visumfreie Regime im Oktober erhält.

 

De.sputniknews.com: Ukraine kurz vorm Kriegszustand – Lage im Donbass kehrt zu Stand 2014 zurück
Der ukrainische Sicherheits- und Verteidigungsrat unter Führung des Präsidenten Petro Poroschenko könnte die Verhängung eines Kriegszustands im Lande erörtern, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag. Laut dem Sekretär des Sicherheits- und Verteidigungsrats, Alexander Turtschinow, berichtete Kiew den westlichen Partnern über diesen möglichen Beschluss, der nötig werden könnte, falls sich die Situation im Donezbecken weiter zuspitzt.
Sowohl die ukrainische Seite als auch die Volksrepubliken werfen sich seit einem Monat gegenseitig die Intensivierung des Beschusses vor. Während im Frühjahr in der Ukraine rund einmal pro Woche von einem bzw. zwei getöteten Soldaten berichtet wurde, stiegen seit Juni die Verluste.
In den letzten Wochen wird fast jeden Tag von gefallenen Soldaten berichtet. Am 18. Juli verlor die Ukraine neun Soldaten, weitere zwölf sollen schwer verletzt worden sein. In den Medien wird die Situation mit 2014 verglichen, als alle den Beginn eines großangelegten Kriegs befürchteten.
Turtschinow zufolge beschießen die Volksrepubliken die ukrainischen Stellungen verstärkt aus Hochpräzisionswaffen, die laut dem Minsker Abkommen verboten sind. „Falls sich diese gefährlichen Trends fortsetzen, wird die Ukraine alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Integrität des Landes und der Sicherheit der Staatsbürger treffen, bis zur Erörterung der Einführung des Kriegszustands“, warnte er.
Wie aus den Volksrepubliken verlautet, häuft sich der Beschuss seitens der ukrainischen Streitkräfte. Als Antwort auf die Worte Turtschinows auf eine mögliche Einführung des Kriegszustands erschien auf der Webseite der Volksrepublik Donezk eine Erklärung: „Wir wenden uns erneut an internationale Vermittler, Menschenrechtsorganisationen, die Weltgemeinschaft und die OSZE-Sonderbeobachtungsmission mit dem Aufruf, die militärpolitische Führung der Ukraine zu beeinflussen und das friedliche Leben im Donezbecken wiederherzustellen, den Genozid und die blutigen Verbrechen zu stoppen. Wir bleiben den friedlichen Wegen der Konfliktregelung treu, doch die Verbrecher in Kiew, die unbestraft bleiben, provozieren uns immer wieder zu einer harten Antwort.“
Experten in Kiew zufolge hätte der Kriegszustand bereits 2014 eingeführt werden müssen. Jetzt könnten damit Probleme entstehen. Laut dem Abgeordneten Dmitri Tymtschuk sollte man bei der Einführung des Kriegszustands konkretisieren, wer der Gegner ist. Falls man sage, dass man mit Russland im Kriegszustand sei, könnte Russland verkünden, dass es die Ukraine sei, die den Krieg erklärte. Die Ukraine befürchte außerdem außenpolitische und wirtschaftliche Risiken. Diese Maßnahme würde der Bevölkerung nicht gefallen, denn es würde eine starke Einschränkung der Bürgerrechte und Freiheiten bedeuten.
Tymtschuk schloss nicht aus, dass der Kriegszustand bei Bedarf nur im Bereich der Kampfhandlungen verhängt werden könnte.
Was die ukrainische Gesellschaft will, zeigen die Ergebnisse einer Studie des Rasumkow-Zentrums und der Stiftung „Demokratische Initiativen“. Laut Umfrageergebnissen vom Mai sind 70 Prozent der Ukrainer für eine Kompromisslösung für den Konflikt. Dabei hoben 47 Prozent von ihnen hervor, dass die Ukraine nicht einem Frieden um jeden Preis zustimmen sollte. Als Wege zur friedlichen Konfliktlösung nannten 41 Prozent der Ukrainer die Aufrechterhaltung der Sanktionen gegen Russland, 28 Prozent den erfolgreichen Wiederaufbau des Teils des Donezbeckens, der unter der Kontrolle der Ukraine steht.
Was die politische Zukunft des Donezbeckens betrifft, sind 25 Prozent der Ukrainer für die Bereitstellung von erweiterten Vollmachten an diese Gebiete innerhalb der Ukraine. Sieben Prozent der Ukrainer sprachen sich für die Unabhängigkeit der Volksrepubliken und drei Prozent für die Übergabe der Gebiete unter die Kontrolle Russlands aus.

 

Ukrinform.ua: Der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, ist davon überzeugt, dass eine der Reserven für die Wiederbelebung der nationalen Wirtschaft die Energieeffizienz werden kann. Darüber schreibt er auf Twitter.
„Eine der wichtigsten Fragen ist die Wiederbelebung der nationalen Wirtschaft. Wir sehen große ungenutzte Reserven und eine solche Reserve ist die Energieeffizienz“, betont Hrojsman.
Ihm zufolge hat die Ukraine ziemlich große Reserven, um energieunabhängig zu werden, aber dafür müsse man die Modernisierung durchführen. „Wir können weniger verbrauchen und weniger zahlen, aber dafür muss man in die Modernisierung investieren“, schreibt der Regierungschef weiter.
Gleichzeitig erklärte er, die Preise für das ukrainische Gas, genauso wie für das Gas aus dem Ausland, bilden sich auf dem Weltmarkt und die ukrainische Regierung habe keinen Einfluss darauf. Er betonte, dass in unserem Land derzeit „marginale Marktpreise für das Gas festgesetzt sind“. Er wies auch auf die hohe Korruption im Öl- und Gas-Sektor hin, die schleunigst bekämpft werden muss.

 

De.sputniknews.com: Sicherheitskräfte haben eine Protestaktion nahe dem seit Sonntag besetzten Polizeigebäude in Eriwan brutal auseinandergetrieben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind dabei mindestens 51 Menschen verletzt worden, darunter 28 Polizeibeamte.
Am späten Mittwochabend war es zu Ausschreitungen zwischen Teilnehmern einer Protestaktion und der Polizei in der Nähe des seit Sonntag besetzten Polizeigebäudes in der armenischen Hauptstadt gekommen. Die Demonstranten bewarfen die Ordnungshüter mit Steinen und anderen harten Gegenständen. Die Polizei gab ihrerseits Warnschüsse und Blendgranaten ab. Mehrere Menschen sollen dabei verletzt worden sein.
Zuvor hatten die Geiselnehmer fünf Gefangene laufen lassen. Nach Angaben des armenischen Sicherheitsdienstes sind Spezialkräfte der Polizei in erhöhter Einsatzbereitschaft. Unter den Geiseln befinden sich vermutlich auch der Polizeivizechef Armeniens sowie der stellvertretende Polizeichef Eriwans.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am Sonntag ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt. Sie forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien), Schirajr Sefiljan. Ihm wird illegaler Waffenbesitz vorgeworfen.

 

De.sputniknews.com: Russland ist von der „Sauberkeit“ seiner Sportler, die an Olympischen Spielen 2014 in Sotschi teilgenommen haben, überzeugt und ist zu beliebigen Überprüfungen von Doping-Proben bereit, wie der russische Sportminister Witali Mutko mitteilte.
„Falls doch jemand von den Sportlern ertappt werden sollte, dann wird er bestraft“, so Mutko. Zuvor hatte der Minister das CAS-Urteil, die russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ganz auszuschließen, als präzedenzlos und politisiert bezeichnet. Es beleidige den Sport an sich, so Mutko…

 

112.ua: Die OUN beginnt die Autobahnen zu bewachen, um die Teilnehmer des Kreuzzugs (für Frieden im Donbass- Anm. d. Übers.) nicht nach Kiew durchzulassen. In der Organisation versprach man, nur friedliche Methoden anzuwenden, jedoch im Fall von Provokationen „kreativ zu handeln“.
In der Organisation ukrainischer Nationalisten (OUN) berichtete man über die Gründung eines Stabes zur Verteidigung Kiews gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Organisationen mit dem Ziel, die Teilnehmer des Kreuzzugs nicht nach Kiew durchzulassen. Insbesondere an den Autobahnen, die in die Stadt führen, plant man, zwei Zeltstädte zu errichten. Eine bei Borispol, die andere an der Shitomir-Autobahn. Es ist vorgesehen, die Zeltstädte vom 23. bis zum 27. Juli zu betreiben.
„Wir errinnern daran, nach Kiew zieht ein so genannter „Marsch für Frieden“, der vom Moskauer Partiarchart initiiert wurde. An ihm nehmen offene Kollaborateure im Dienste des Kreml teil, die zum Kiewer Höhlenkloster ziehen, um dort für einen Sieg Russlands zu „beten“. In den Zeiten des Krieges im Osten ist dies eine offene Provokation, die vom Aggressor-Staat initiiert wurde. Das Ziel ist, die Ukrainer daran zu erinnern, dass die Ukraine immer noch eine Kolonie Moskaus ist“, heißt es in der Erklärung der OUN.
In der Organisation betont man, dass man ausschließlich mit friedlichen Mitteln handeln will, jedoch „im Falle von Provokationen oder dem Bestehen der Kollaborateure darauf, in Kiew einzumarschieren“, sich das Recht vorbehält, „kreativ zu handeln“.
Wie schon berichtet, startete der Allukrainische Kreuzzug des Friedens, der Liebe und der Gebete für die Ukraine im Osten der Ukraine beim Höhlenkloster der Heiligen Himmelfahrt in Swjatogorsk am 3. Juli und im Westen der Ukraine am 9. Juli im Himmelfahrtskloster von Potschajewsk. Am 27 Juli, am Vorabend der Feier des Tages der Christianisierung der Kiewer Rus und des Gedenkens an den heiligen Fürsten Wladimir treffen sich die Kreuzzüge in Kiew auf dem Wladimirsky-Hügel und ziehen zusammen mit den Orthodoxen Kiews und den Pilgern aus der ganzen Ukraine zum Kiewer Höhlenkloster. Die Kreuzzüge begleiten die wundertätigen Ikonen der Gottesmutter „Potschajews“ und „Swjatogorsk“ und andere religiöse Symbole.
In der Kiewer Region werden die Teilnehmer durch etwa 600 Polizisten begleitet und geschützt.

 

De.sputniknews.com: Der Kreml hat die jüngste Äußerung von US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump über einen hypothetischen Angriff Russlands auf die Nato kritisiert. Trump hatte während seines Wahlkampfes gegenüber der Zeitung „New York Times“ gesagt, wenn Russland ein Nato-Land angreifen sollte, würden die USA nur dann helfen, wenn das betreffende Land seinen Verpflichtungen gegenüber den Vereinigten Staaten nachkäme.
„Die Aussage über einen hypothetischen Angriff Russlands ist keine glückliche Formulierung“, kommentierte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Donnerstag. Russland habe Verpflichtungen hinsichtlich der europäischen und globalen strategischen Stabilität und komme diesen nach, sagte Peskow.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Der Abschuss des russischen Su-24-Bombers am 24. November 2015 im Luftraum nahe der türkisch-syrischen Grenze ist eine Falle bei der Vorbereitung des gescheiterten Staatsstreichs in der Türkei gewesen, wie der Vizevorsitzende der türkischen regierenden Partei AKP und Parlamentsabgeordnete Metin Külunk in einem Interview für Sputnik sagte.
„Alle Länder der Welt können manchmal in der Innenpolitik mit unkontrollierbaren Fehlern konfrontiert werden. So etwas gab es früher in Russland, und am 15. Juli ist darauf auch die Türkei gestoßen. Das abgeschossene russische Flugzeug und der Versuch zum Staatsstreich am 15. Juli sind Teile ein und desselben Prozesses“, betonte er.
Die Streitigkeiten wegen der Umstände und Folgen des gescheiterten Staatsstreichs durch eine Gruppe von Offizieren, die Anhänger des oppositionellen Predigers Fethullah Gülen sind, dauern an.
Es gibt unter anderem die Version, dass zum Anlass für den Umsturzversuch die jüngste Aussöhnung zwischen Ankara und Moskau wurde. „Sobald die neue Annäherung zwischen Russland und der Türkei begann, wurde nur eine Woche später der Versuch zum Machtsturz unternommen. Einst war Adnan Menderes nach Russland eingeladen worden, bekam jedoch keine Möglichkeit, es zu besuchen“, schrieb der Berater des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Yigit Bulut. „Das sind interessante Fakten. Wir werden uns damit weiter beschäftigen.“
„Wenn man die Situation im Allgemeinen betrachtet, dann waren eines der Ziele des Machtsturzes die Beziehungen zwischen der Türkei und Russland. Das war jedoch nicht der einzige Grund“, so Bulut. Nach seiner Auffassung wurde der Staatsstreich seit längerer Zeit vorbereitet.
„Es genügt nicht, den Staatsstreich nur aus dem Blickwinkel der Beziehungen zwischen der Türkei und Russland zu betrachten. Im Allgemeinen wurde aber das Ziel gestellt, die Macht vollständig zu erobern. Die Rebellen versetzten ihre Schläge gegen symbolträchtige Orte: das Parlamentsgebäude, den Präsidentenpalast, das Haus der Nationalen Aufklärung und einfache türkische Bürger. Wenn man das bedenkt, sieht man, dass dies ein Versuch zur Eroberung des türkischen Staates war.“
Nach Einschätzung des Abgeordneten haben die russisch-türkischen Beziehungen, die sich wider Willen beider Seiten verschlechtert, aber dank der „vernünftigen und strategischen“ Entscheidung Präsident Erdogans wieder normalisiert haben, eine wichtige Bedeutung für das globale System. „Manche Kräfte versuchten seit drei Jahren, die Beziehungen im Dreieck Obama-Putin-Erdogan zu verschlechtern. Das sind Kräfte, die Russland und die Türkei voneinander trennen und die Beziehungen zwischen ihnen destabilisieren wollen. Es ist aber nicht zu übersehen, dass einer der Faktoren für den gescheiterten Staatsstreich diejenigen wurden, die Angst vor der Stabilisierung der russisch-türkischen Beziehungen haben, wenn man den jüngsten Schritt Erdogans gegenüber Russland bedenkt.“ „Eines der Ziele der Putschisten war auch Russland“, fuhr Külünk fort.
„Sie wollen Russland erobern und die Traditionen des russischen Staates zerstören. Sie wollen in das Land eindringen, wie in den Zeiten der ‚Glasnost‘-Politik 1989. Beide Länder wurden mit derselben Gefahr konfrontiert. Aber zum Glück ist es diesen Kräften nicht gelungen: Das Volk hat die Situation unter seine Kontrolle genommen – gerade das Volk hat sich eingemischt und den Staatsstreich gestoppt, den Terroristen ihre Panzer weggenommen und sie wieder unserer Armee überlassen und die Situation in der Türkei normalisiert.“…
Laut Medienberichten befinden sich unter den nach dem gescheiterten Machtsturz festgenommenen Offizieren auch die Piloten, die den russischen Bomber abgeschossen hatten.

 

Dan-news.info: Bei der Donezker Elektrometallurgischen Fabrik, die zum russischen Unternehmen „Metschel“ gehört, wurde eine zeitweilige staatliche Verwaltung eingeführt. Ab dem heutigen Tag arbeitet in dem Unternehmen eine Inventarisierungskommission, erklärte der Minister für Industrie und Handel der Republik Alexej Granowskij. „Das Unternehmen arbeitet seit 2013 nicht mehr. Ab heute arbeitet dort eine Inventarisierungskommission, um das gesamte Unternehmen zu erfassen, danach wird der Administrator, der vom Ministerrat ernannt wurde, das gesamte Eigentum dem staatlichen Unternehmen „Jusowskij Elektrometallurgische Fabrik“ übergeben“, sagte er. Nach seinen Worten ist die Einführung einer äußeren Verwaltung und die Schaffung eines Staatsbetriebs „eine erzwungene Maßnahme, weil der Eigentümer derzeit nicht nur einfach das Unternehmen nicht in Betrieb nimmt, sondern alle Mitarbeiter entlässt“. „Er hat 16 Mio. Rubel Schulden gegenüber über dem Kollektiv des Unternehmens, allein deshalb hat der Staat die Verantwortung übernommen, Mittel in die Wiederaufnahme des Betriebs zu investieren. Wir verteidigen die Interessen unserer Bürger“, unterstrich Granowskij. Der Minister fügte hinzu, dass die Inbetriebnahme in drei bis vier Monaten erfolgt. Ein Audit (Bestandsaufnahme – Anm. d. Übers.) wird innerhalb eines Monats stattfinden. „Die Kommission wird festlegen, was arbeiten, was nicht und die übrigen technischen Momente“, schloss Granowskij. Das russische Unternehmen „Metschel“ hat die Möglichkeit, die Kontrolle über die Donezker Elektrometallurgische Fabrik zurückzuerhalten, wenn das Unternehmen seine Arbeit wieder aufnimmt und die Schulden gegenüber den Arbeitern begleicht, sagte Granowskij weiter. „Wenn der Eigentümer die Tätigkeit der Fabrik auf dem Territorium der Republik wieder aufnimmt und 700 Menschen mit Arbeitsplätzen versorgt, denke ich, dass der Ministerrat eine positive Entscheidung über die Rückgabe des Unternehmens an den Eigentümer treffen wird“, äußerte sich Granowskij. Nach seinen Worten könnten die Bedingungen für eine Rückgabe der Fabrik sein: Zahlung aller staatlichen Ausgaben, die für die Inbetriebnahme des Unternehmens angefallen sind, die Garantie der Verpflichtungen, dass „Metschel“ das gesamte Kollektiv von 700 Menschen beschäftigt wie es bisher war, eine stabile Arbeit des Unternehmens garantiert.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hält Entwicklung und Bau unbemannter Kriegsschiffe für eine wichtige Richtung. „In einigen Ländern wurden solche Projekte bereits realisiert und unbemannte Schiffe in den Waffenbestand aufgenommen“, sagte der Staatschef am Donnerstag in einer Sitzung des Expertenrates der Agentur für Strategische Initiativen. Zugleich räumte Putin ein, dass das Projekt zur Entwicklung von Drohnenschiffen eine doppelte Zweckbestimmung haben könnte. Nach Ansicht der Teilnehmer der Sitzung könnte das Projekt auf der Basis der Staatlichen Universität von Sewastopol auf der Krim umgesetzt werden. Anfang Mai wurde mitgeteilt, dass die USA mit Tests eines 40 Meter langen unbemannten Schiffes – „Sea hunter“ (Seejäger) – begonnen hatte.

 

Dnr-news.info: Die Abgeordnete der Ukraine Nadeshda Sawtschenko ist davon überzeugt, dass der Vorschlag über die Einführung des Kriegszustandes im Land zu spät komme. „Jetzt ist es zu spät, den Kriegszustand einzuführen. Das hätte 2014 auf der Krim getan werden müssen“, sagte sie im Fernsehsender „Kanal 5“ am Donnerstag. Die Abgeordnete wunderte sich, dass ausgerechnet jetzt über die mögliche Einführung des Kriegsrechts gesprochen wird. „Warum jetzt? In den letzten 2 Jahren wurde der Kriegszustand nicht verhängt und einfach Krieg geführt, Blut vergossen. Warum wollen wir jetzt den Kriegszustand verhängen? Wofür? Dafür, dass im Land plötzlich alles gleichzeitig stillsteht? Dafür, dass es im Land keine politischen Aktivitäten mehr gibt? Dafür, dass die „Maidaner“ nicht auf die Straße gehen können? Dafür, dass die Presse nicht mehr arbeite? Weil das Kriegsrecht all dies verbietet“, erklärte Sawtschenko.

Standard

Presseschau vom 20.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Streitkräfte beschossen heute Nacht Makejewka mit 38 Artilleriegranaten des Kalibers 152mm. Darüber berichtete eine Quelle aus dem Verteidigungsministerium der DVR….
Laut Aussagen der Quelle wurde das Feuer gleichzeitig von den Positionen im Gebiet der Ortschaften Awdejewka und Kamenka aus geführt.
Unter das Feuer der ukrainischen Armee gerieten ebenso die Dörfer Golmowski und Saizewo im Norden von Gorlowka, Spartak und Shabitschewo im Gebiet Jasinowataja, das Industriegebiet bei Jasinowataja, die Umgebung des Donezker Flughafens und das „Volvo-Zentrum“, die Dörfer Sachanka, Kominternjowo und Oktjabr im Süden der Republik. Insgesamt wurden durch die ukrainische Seite 310 Geschosse der Kaliber 82mm und 120mm abgefeuert.
Zuvor war berichtet worden, dass gestern Abend und in der Nacht die ukrainischen Truppen aus schweren Waffen die Donezker Stadtbezirke Kuibischewsk und Kiewsk beschossen, ebenso die Dörfer Spartak und Wesjoloje in der nördlichen Umgebung der Hauptstadt. Es wurde über  die Beschädigung von Wohnhäusern berichtet.

 

De.sputniknews.com: Sprengsatz im Auto: Bekannter Journalist stirbt bei Anschlag in Kiew
Ukrainische Politiker und Kollegen von Scheremet sind sich sicher, dass hinter dem Mord seine Berufstätigkeit als Journalist steht.
Der bekannte Journalist Pawel Scheremet ist am Mittwochmorgen im Stadtkern von Kiew bei einem Bombenanschlag auf sein Auto ums Leben gekommen.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan2deutsch: Weißrussischer regierungskritischer Journalist Pavel Scheremet bei einer Autoexplosion gestorben
Ein Auto ist heute um 7.45 im Zentrum Kiews explodiert. Der aus Weißrussland stammende Journalist ist bekannt als TV-Killer, der im Auftrag die Konkurrenten balamierte. In den 90er hat er in Russland für den Oligarchen Beresowskij gearbeitet, war auch in Georgien tätig. In der letzten Zeit lebte und arbeitete er in der Ukraine für ukrainische Zeitung „Ukrainskaja Prawda“, die u.a. aus den USA finanziert wurde. Sein Tod wird bereits von einigen Medien mit der „Attacke auf die Leiterin von „Ukrainskaja pravda“ seitens Poroschenko-Leute“ in Zusammenhang gebracht.
Wie die „Deutsche Welle“ berichtet, befand sich Scheremet zur Zeit der Explosion im Auto der Leiterin von „Ukrainskaja pravda“ und seiner Lebensgefährten Olena Pritula. Olena Pritula war auch Lebensgefährtin von Georgij Gondadse, dessen Ermordung 2000 die Proteste gegen den damaligen ukrainischen Präsidenten Kutschma auslöste und schließlich zu der „Orangen Revolution“ 2004 führte. Beide Lebensgefährten von Pritula waren verheiratet, hatten Kinder.
http://www.dw.com/…/%D0%B2-%D0%BA%D0%B8%D0%B5%D…/a-19413587…
http://strana.ua/…/23640-v-kieve-vzorvali-mashinu-izvestnog…
http://www.radiosvoboda.org/a/24888634.html
http://www.pravda.com.ua/rus/news/2016/07/20/7115344/
Eine weitere Journalistin, die Chef-Redakteurin des ukrainischen „Forbes“ ist gestern um etwa 21.00 Uhr in einem Park in Kiew von einem Mann mit Messer angegriffen worden. Sie hat drei Stichwunden erlitten.
http://korrespondent.net/…/3720213-v-kyeve-napaly-na-redakt…

 

dan-news.info: Mindestens 26 Privathäuser wurden in Folge der nächtlichen Beschüsse des nördlichen Stadtrandes von Donezk und Gorlowka, aber auch von Jasinowataja durch die ukrainische Armee beschädigt. Dies berichtete das operative Kommando der DVR gegenüber DAN…
„Die Beschüsse waren besonders heftig, die Bevölkerung von Saizewo hat die Nacht in den Kellern verbracht“, erklärte das Oberhaupt der Gemeindevertretung von Saizewo Irina Dukin. „Es ist nicht auszuschließen, dass die Zahl der beschädigten Häuser noch steigen wird“…

 

ukrinform.ua: Die Durchführung der Kommunalwahlen in den besetzten Gebieten von Donezk und Luhansk ist unmöglich, bis sich die Sicherheitslage verbessert, erklärte gestern in Brüssel der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker auf der mit dem Ministerpräsidenten der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, gemeinsamen Pressekonferenz, berichtet die Internetzeitung eurointegration.com.ua.
„Wie der ukrainische Premierminister und Johannes Hahn teile ich die Idee, dass, solange die Sicherheitslage im Osten der Ukraine nicht stabiler wird, können keine Kommunalwahlen abgehalten werden“, sagte Juncker.
Der Präsident der Europäischen Kommission erinnerte daran, dass die EU die Sanktionen gegen Russland als Zeichen der Unterstützung der territorialen Integrität der Ukraine verlängert hatte.
„Unsere ukrainischen Freunde sollten wissen, dass sie nicht allein sind, weil die EU bereit ist, sie zu unterstützen… Wie ich früher dem Präsidenten Putin erklärte: je mehr die Minsker Abkommen erfüllt werden, desto weniger Sanktionen wird es geben“, sagte Juncker.

 

de.sputniknews.com: Neubestimmung außenpolitischer Prioritäten – Türkei zieht Russland den USA vor
Die jüngsten Schritte der türkischen Führung könnten von Ankaras Absicht zu einer Neuausrichtung seiner außenpolitischen Prioritäten zeugen, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Mittwoch.
Das lassen unter anderem die Beantragung der Auslieferung des türkischen Oppositionellen Fethullah Gülen aus den USA und die Festnahme der zwei Piloten vermuten, die im November 2015 einen russischen Bomber Su-24 über Syrien abgeschossen hatten. Nach Einschätzung des Direktors des russischen Informations- und Analysenzentrums „Nahost-Kaukasus“, Stanislaw Tarassow, sind das Beweise dafür, dass die türkische Führung zu den USA auf Distanz geht und sich um eine Annäherung mit Russland bemüht.
„Recep Tayyip Erdogan nutzt Gülen für eine taktische Abkühlung der Beziehungen mit den USA aus. Dadurch bemüht er sich um eine Festigung der Beziehungen mit Russland, dem Iran, Aserbaidschan und Kasachstan und erpresst offensichtlich den Westen“, vermutet Tarassow. „Das Problem ist aber, dass es der Türkei sehr schwer fallen würde, sich von den USA, der EU und der Nato zu trennen, denn die gegenseitigen Kontakte sind ziemlich eng. Darüber hinaus könnte der Westen angesichts der Selbstständigkeitsansprüche des türkischen Anführers Sanktionen verhängen und eine Anspannung der Wirtschaftslage in der Türkei auslösen oder auch auf die ‚kurdische Karte‘ setzen“, so der Experte. „Es könnte also zu einem großen geopolitischen Kampf kommen.“
Eine der wichtigsten Fragen sei derzeit, wie sich Russland verhalten werde, sagte Tarassow weiter. Eine wichtige Rolle spiele das für Anfang August geplante Treffen der Präsidenten Putin und Erdogan. Und natürlich hänge vieles von der künftigen Politik Ankaras ab. Wenn die Türkei tatsächlich auf Distanz zum Westen gehe, dann dürfe sie mit Moskaus Unterstützung rechnen. Falls es sich dabei aber nur um taktische Manöver handele, werde der Kreml darauf entsprechend reagieren.
Erdogan hatte in seinem jüngsten Interview für den US-Sender CNN die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die Amerikaner ihre Verpflichtungen im Sinne der Vereinbarung über die Auslieferung von Verbrechern erfüllen und Gülen in die Türkei ausliefern würden.
Der türkische Premier Binali Yildirim warnte seinerseits, dass Ankara im Falle einer negativen Antwort Washingtons seine Beziehungen mit den USA anders entwickeln könnte.
„Ich sage der US-Führung: Hier gibt es eine globale Gefahr. Das war ein Versuch zum Sturz der legitimen Staatsführung. Da ging es um keine Religion und keine religiösen Werte. Welche Beweise sind denn noch nötig? Falls unsere Freunde trotz all dem noch weitere Beweise verlangen werden, dann (…) werden wir sehr traurig sein und müssen möglicherweise unsere Freundschaft anders betrachten“, so Yildirim.
Die Amerikaner haben sich ihrerseits bereit gezeigt, den Antrag zur Auslieferung Gülens zu behandeln, gaben jedoch gleich zu verstehen, dass dies kaum möglich ist.
Der Politologe Sergej Filatow schloss allerdings nicht aus, dass Gülen am Ende tatsächlich den türkischen Behörden übergeben wird. „Die USA haben bereits Muammar al-Ghaddafi, Saddam Hussein und Husni Mubarak aufgegeben. Da sie daran interessiert sind, dass in der Türkei das Chaos ausbricht, werden sie alles tun, um ihre Ziele zu erreichen. Gülen genießt die Unterstützung von sehr vielen Menschen. Falls sie ihn der Türkei überlassen, werden diese Menschen auf die Straße gehen und ihren Anführer verteidigen. Egal wie, aber die Amerikaner werden die Situation destabilisieren“, so der Experte.
Erdogan hat inzwischen seinen iranischen Amtskollegen Hassan Rohani angerufen und sich bereit erklärt, mit Teheran und Moskau zusammenzuwirken.
„Wir sind heute mehr als je zuvor entschlossen, mit dem Iran und Russland Hand in Hand zu gehen und gemeinsam regionale Probleme zu lösen“, wird der türkische Staatschef von der iranischen Nachrichtenagentur IRNA zitiert. „Wir wollen unsere Bemühungen um die Wiederherstellung des Friedens und der Stabilität in der Region intensivieren.“

 

De.sputniknews.com: Das ukrainische Portal Obozrewatel.ua hat eine Aufnahme von der Videoüberwachungsanlage veröffentlicht, die den Moment der Explosion des Autos festhält, in dem sich der namhafte Journalist Pawel Scheremet befand.
Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Innenministers, Zorjan Schkirjak, erklärt, dass die Untersuchung des Mordes an Scheremet in vier Richtungen läuft – seine berufliche Tätigkeit, Feindseligkeiten und die so genannte „russische Spur“. Außerdem sei nicht auszuschließen, dass nicht Scheremet das eigentliche Ziel des Mordanschlags gewesen sei.
Ein anderer Berater des ukrainischen Innenministers, der Parlamentsabgeordnete Anton Geraschtschenko, gab seinerseits bekannt, dass das Auto womöglich per Fernsteuerung in die Luft gejagt wurde.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sprach den Hinterbliebenen von Pawel Scheremet sein Beileid aus und äußerte die Hoffnung auf eine schnelle und unvoreingenommene Ermittlung des Mordes an dem Journalisten. „Der Mord an dem russischen Bürger und Journalisten in der Ukraine erregt ernste Sorgen im Kreml“, so Peskow weiter.
Der namhafte Journalist Pawel Scheremet war am Mittwochmorgen im Stadtkern von Kiew ums Leben gekommen. Wie das ukrainische Internet-Portal Ukrainskaja Prawda berichtete, wurde der Tod von der Explosion des Autos verursacht, in dem Scheremet saß.
Der 44jährige Scheremet war die letzten fünf Jahre in Kiew tätig. Seit 2012 arbeitete er für die „Ukrainskaja Prawda“, seit September 2015 moderierte er ein eigenes Programm im Sender „Radio Westi“.
Vor dem Umzug nach Kiew war Scheremet im 1. Russischen Fernsehen tätig, wo er ein wöchentliches analytisches Programm moderierte. 2008 verließ er das Fernsehen und wurde zum Redakteur des Ressorts Politik und Gesellschaft im Moskauer Magazin „Ogonjok“.
Das Auto gehörte der Leiterin von „Ukrainskaja Prawda“, Aljona Pritula, die sich allerdings nicht im Auto befand.
Der Generalstaatsanwalt der Ukraine hat am Mittwoch erklärt, dass es sich beim Tod von Journalist Pawel Scheremet um einen Mord handelt….
Die ukrainische Polizei bestätigte den Tod des Journalisten als Folge der Explosion eines Sprengsatzes.
In den letzten Jahren kam es in der Ukraine zu mehreren spektakulären Anschlägen auf Journalisten. Ein besonders starkes Echo löste der Mordanschlag auf den Journalisten Oleg Busina im April vergangenen Jahres aus, der vor seinem Haus in Kiew erschossen wurde. Die mutmaßlichen Täter konnten erst zwei Monate später festgenommen werden. Ende 2015 wurden sie aus der U-Haft entlassen und befinden sich seit der Zeit unter Hausarrest.

https://youtu.be/bIv2gkUE6Jo

 

Ukrinform.ua: Die Nationalpolizei werde alle Versionen des Todes des bekannten Journalisten Pawlo Scheremet untersuchen, erklärte vor Journalisten am Tatort die Chefin der Nationalpolizei der Ukraine, Chatija Dekanoidse.
„Jetzt gibt es mehrere Versionen des Todes von Scheremet, die Polizei wird jede Version untersuchen. Derzeit werden die Untersuchungshandlungen durchgeführt, wir werden die Aufnahmen der Überwachungskameras nehmen“, sagte sie.
Ein Kollege von Schermet, Timur Filonenko, sagte vor Journalisten, er wisse nicht, ob Pawlo Scheremet in letzter Zeit Anrufe mit Drohungen bekam.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz Novorossias: Ein Denkmal für die russischen Freiwilligen. Die Initiative zur Aufstellung eines Reliefs zur Erinnerung an die russischen Freiwilligen aus der 1. Interbrigade des Süd-Ostens, die am 26. Mai 2014 am Donezker Flughafen gefallen waren, geht in eine neue Runde. Der Abgeordnete der russischen Staatsduma Maxim Schingarkin stellte einen Antrag an das Ministerium und an die Regierung von Moskau mit der Bitte, die Möglichkeit einer Denkmalserrichtung für die Freiwilligen der Donezker und Lugansker Volksrepubliken auf dem Poklonnaja-Hügel.Nach Meinung des Abgeordneten sollte Russland seiner Helden gedenken, die mit der Waffe in der Hand der ukrainischen Armee und seinen Strafbataillonen Widerstand leisteten…

 

de.sputniknews.com: Russlands NOK gibt Zusammensetzung seines Teams bei Olympia 2016 bekannt
Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees Russlands (NOK), Alexander Schukow, gibt nach der Sitzung des NOK-Exekutivkomitees am Mittwoch die Zusammensetzung der russischen Mannschaft bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro bekannt.

 

Nachmittags:

 

Ukrinform.ua: Der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, hatte heute in Brüssel ein Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. Der Schwerpunkt des Gesprächs lag in der Beilegung der Situation im Osten der Ukraine, der Visaliberalisierung und makroökonomischer Hilfe, berichtet das Regierungsportal.
„Die Seiten haben die Agenda der Ukraine-EU Beziehungen erörtert, insbesondere den Stand der Dinge mit der Einführung des visafreien Regimes für die Bürger der Ukraine, die Ratifizierung des Assoziierungsabkommens, sowie Finanzhilfe. Federica Mogherini erklärte sich bereit, schon bald diese Fragen zu lösen“, heißt es in der Meldung.
Wolodymyr Hrojsman informierte Frau Mogherini über die Maßnahmen, die die Regierung in der sozio-ökonomischen Sphäre, bei der Reform des Staatsdienstes und der Bekämpfung der Korruption trifft.
Ferner wurde es vereinbart, Ende des Jahres 2016 die Sitzung des Assoziationsrates EU-Ukraine unter dem gemeinsamen Vorsitz von Wolodymyr Hrojsman und Federica Mogherini durchzuführen.

 

De.sputniknews.com: Generalstaatsanwalt bestätigt: Scheremet wurde getötet
Der Generalstaatsanwalt der Ukraine hat am Mittwoch erklärt, dass es sich beim Tod von Journalist Pawel Scheremet um einen Mord handelt.
Die ukrainische Polizei bestätigte den Tod des Journalisten als Folge der Explosion eines Sprengsatzes…

 

De.sputniknews.com: Der russische Waffenkonzern Kalashnikov hat gegen das französische Unternehmen Cybergun S.A. wegen unrechtmäßiger Herstellung von Kopien von Maschinenpistolen AK-47 Klage vor dem Schiedsgericht der russischen Teilrepublik Udmurtien erhoben, wie die Agentur Rumbler News Service berichtet.
Der Konzern fordert, sein Recht auf die Verwendung der Firmenbezeichnung „Kalashnikov“ „als Mittel der Individualisierung, nämlich als Bestandteil von Firmenbezeichnungen und Warenzeichen“ anzuerkennen. Kalashnikov verlangt, die Handlungen des Verklagten, der die Wahrnehmung der Rechte des Klägers behindere, als ungesetzlich zu qualifizieren.
Die im Mai 2016 erhobene Klage soll im Dezember verhandelt werden.

 

De.sputniknews.com: Gerüchte in Kiew: Möglicher Staatsstreich überschattet Ukraine
In der Ukraine kommen Gerüchte über einen möglichen Staatstreich auf. Von einem solchen Szenario sprechen mehrere Parlamentsabgeordnete. Dabei gehen die Meinungen auseinander, wer den Umsturz anzetteln könnte – die Regierung oder die Opposition, berichtet die „Newawissimaja gaseta“.
Die einen sind der Meinung, die Gegner von Präsident Petro Poroschenko könnten eine Rebellion anpeilen, wobei sie die zunehmende Proteststimmung in der Gesellschaft nutzen. Andere vermuten, dass im Lande ein Umsturz inszeniert werden könnte, um die Position der amtierenden Machthaber zu stärken. Oppositionelle schlagen vor, die Parlamentswahlen vorzuziehen, um gefährliche Szenarien zu vermeiden.
Von einem möglichen Putschversuch sprach erstmals der Abgeordnete des Poroschenko-Blocks und ehemalige Journalist Sergej Leschtschenko. Er sagte in einem ukrainischen TV-Sender, dass Innenminister Arsen Awakow aus dem Team des ehemaligen Premiers Arseni Jazenjuk politische Ambitionen habe. Er verfüge über untergeordnete Sicherheitsstrukturen, darunter die neuerdings zum Innenministerium gehörenden Freiwilligenbataillone.
Leschtschenkos Äußerung stieß auf kontroverse Reaktionen. Der Abgeordnete Wadim Rabinowitsch hält sie durchaus für glaubwürdig. Er wandte sich im ukrainischen Fernsehen an den Inlandsgeheimdienst SBU und die Generalstaatsanwaltschaft mit dem Aufruf, diese Informationen zu überprüfen.
„Das Land ist voller illegaler Waffen, viele Bataillone haben sich einfach in große Business-Gruppierungen verwandelt, das ist kein Geheimnis mehr“, so der Abgeordnete.
Innenminister Arsen Awakow, der in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt ist, schrieb in den sozialen Netzwerken: „Ich rechne damit, dass die zunehmenden Gespräche über einen möglichen bewaffneten Staatsstreich nur Blödsinn und nicht der Versuch sind, Repressalien gegen Freiwilligenbataillone und Patrioten zu starten.“
Davon, dass hinter den Gerüchten tatsächlich die Vorbereitung auf einen Staatstreich steckt, sprach auch der Abgeordnete der Fraktion „Batkiwschtschina“, Igor Luzenko. Ihm zufolge könnte ein wahrscheinliches Szenario darin bestehen, dass eine Gruppe Radikaler versucht, einen Staatsstreich zu organisieren, den die Behörden schnell stoppen. Um die Verfassungsordnung zu schützen, werden dann reguläre Armeeeinheiten eingesetzt, die die wichtigsten Zentren des Landes unter Kontrolle nehmen.
Dem Westen werde dann erklärt, es sei Russland, das die Radikalen gegen die Behörden aufgehetzt hat, und dass die Behörden jetzt nur die Ordnung wiederherstellen und nicht ohne Notmaßnahmen auskommen können. Während der Westen die Situation klären werde, würden in der Ukraine die wichtigsten Oppositionellen beseitigt – nicht die Parteichefs, sondern angesehene Gesellschaftsaktivisten, die gegen das Oligarchen-System kämpfen.
In Kiew wird darum gestritten, wie die Bürger auf ein solches Szenario reagieren würden. Laut einer Umfrage des Rasumkow-Zentrums und der Stiftung „Demokratische Initiativen“ glauben nur 5,1 Prozent der Ukrainer an einen vorbehaltlosen Erfolg der Reformen.
„Der Großteil der Bevölkerung lebt nicht unter der Armutsgrenze, sondern unter der Überlebensgrenze. Das ist das Ergebnis der verantwortungslosen Politik der jetzigen Behörden, der fehlenden Professionalität der Beamten und des Parlaments“, sagte der Anführer des Oppositionsblocks, Juri Bojko, eine Woche vor dem Parlamentsferien.
Er erklärte, die Geduld der Menschen dürfe nicht strapaziert, sondern es müssten neue Parlamentswahlen angesetzt werden. Allerdings kritisierten die Vertreter von Poroschenkos Teams diese Initiative.
Laut dem Experten Vitali Bala ist für einen Aufstand, von dem die Abgeordneten sprechen, auch ein angesehener Anführer nötig – ein Politiker oder Militär, dem die Menschen folgen würden. In der Ukraine gebe es derzeit keine solche Figur. Nicht ausgeschlossen sei, dass äußere Kräfte einen Umsturz provozieren wollten, doch die Ukrainer würden solch ein Szenario kaum unterstützen – nicht wegen der Sympathien für die aktuellen Regierenden, sondern wegen der Gefahren, die dadurch für den Staat entstehen könnten.
Der Experte nennt drei Gründe, warum die Politiker lautstarke Verkündigungen zum Thema Staatsstreich machen.
„Erstens geht es um den Versuch, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Zweitens um das fehlende Verständnis für die Situation und um Inkompetenz. Drittens um den Wunsch, Poroschenko unter Druck zu setzen und den Staatschef zum Anziehen der Daumenschrauben zu provozieren, was zu Autoritarismus-Vorwürfen, wachsender Unzufriedenheit und vielleicht vorgezogenen Wahlen führen könnte“, so der Experte.

 

Ukrinform.ua: Die höchsten Verluste im Jahr 2015 zeigten Naftogaz Ukraine und Ukrsalisnyzja, erklärte heute auf einer Pressekonferenz in Kiew die erste stellvertretende Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine, Julia Kowaliw, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Am verlustbringendsten im Jahr 2015 waren die Gasgesellschaft „Naftogaz Ukraine“ mit dem Verlust von 25,1 Mrd. Hrywnja (UAH) und die Eisenbahngesellschaft „Ukrsalisnyzja“ – 16,8 Mrd. UAH. Weitere folgen die staatliche Lebensmittelgetreide-Korporation der Ukraine mit 3 Mrd. UAH Verlusten und Regionale Stromnetzwerke – 2,2 Mrd. UAH“, sagte sie.

 

De.sputniknews.com: Erstmals nach Bomber-Abschuss: Erdogan reist zu Putin
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan kommt Anfang August nach Russland, um sich mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zu beraten. Beide Politiker werden sich erstmals nach dem Abschuss des russischen Su-24-Bombers durch die Türkei persönlich treffen.
Putin und Erdogan werden sich in der ersten August-Dekade in Russland treffen, bestätigte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch. Das Treffen werde auf diplomatischem Wege vorbereitet, der genaue Zeitpunkt und der Ort stünden noch nicht fest…

 

De.sputniknews.com: „Forbes“-Redakteurin in Kiewer Universitätspark mit Messer angegriffen
Die Redakteurin von Forbes Ukraine, Maria Rydvan, ist in einem Park in Kiew von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen worden, sagte sie selbst gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Zuvor hatten mehrere Medien berichtet, dass Rydvan am 19. Juni in einem Park der Nationalen Technischen Universität der Ukraine mit einem Messer angegriffen worden sei. Sie sei leicht an Gesicht und Händen verletzt worden.
Die Journalistin sieht nach eigenen Angaben keine Verbindung zwischen dem Angriff und ihrer professionellen Tätigkeit.
Der Pressedienst der Patrouillenpolizei Kiews konnte gegenüber RIA Novosti den Vorfall nicht bestätigen, da bei ihnen keine Strafanzeige eingegangen sei. „Es liegt keine operative Information darüber vor“, sagte eine Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur….

 

Ukrinform.ua:  Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat angeordnet, eine Operativgruppe unter der Leitung von Chatija Dekanoidse (Chefin der Nationalpolizei der Ukraine) zur Untersuchung der Ermordung des Journalisten Pawlo Scheremet zu bilden, entnimmt man der Facebook-Seite des ukrainischen Staatschefs.
Poroschenko teilt mit, er habe den Bericht der Sicherheitsbeamten über die Untersuchung des Mordes des Journalisten Pawlo Scheremet angehört.
„Ich habe angeordnet, eine Operativgruppe unter der Leitung von Chatija Dekanoidse zu bilden. Auch sollen zur Untersuchung die amerikanischen FBI- Spezialisten und die Spezialisten der Europäischen Union herangezogen werden“, schreibt der Präsident.
Früher wurde berichtet, dass Poroschenko angeordnet hatte, die Chefin der Internetzeitung pravda.com.ua Olena Prytula unter die Leibwache zu nehmen.

 

De.sputniknews.com: Nach dem Mord an dem renommierten Journalisten Pawel Scheremet in der Ukraine hofft der Kreml auf eine schnelle Aufklärung. Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten, bezeichnete die Tötung des Journalisten, der die russische Staatsbürgerschaft hatte, als besorgniserregend.
„Scheremet war ein bekannter Journalist und Staatsbürger der Russischen Föderation“, sagte Peskow am Mittwoch. „Wir kondolieren den Angehörigen von Scheremet. Die Ermordung des russischen Bürgers und Journalisten in der Ukraine ist Grund für eine tiefe Besorgnis des Kreml. Wir hoffen auf eine unvoreingenommene und schnelle Ermittlung, damit diejenigen, die hinter diesem Mord stehen,  zur Verantwortung gezogen werden.“…
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko verfügte die Bildung einer Ermittlungskommission, die aus ukrainischen Polizeibeamten, Geheimdienstlern, Mitarbeitern der Generalstaatsanwaltschaft und Ermittlern der US-Bundespolizei FBI bestehen soll.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz ist weiterhin angespannt.
Die ukrainischen Straftruppen vermehren weiterhin die Zahl der Beschüsse und haben in den letzten 24 Stunden das Territorium der Republik 709 Mal beschossen.
Allein auf Befehl des Kriegsverbrechers, des Kommandeurs der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Sabolotnyj wurden 63 Artilleriegeschosse der Kaliber 152mm und 122mm auf friedliche Ortschaften abgeschossen.
Der Gegner hat auch 261 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 286 des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher beschießen weiterhin Ortschaften: Wasiljewka, Sajzewo, Golmowskij, Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Shabunki, Makejewka, Mineralnoje, Dokutschajewsk, Sachanka, Kominternowo, Oktjabrj, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
Während des Artillerie- und Mörserbeschusses des Kujbyschewskij- und des Kiewskij-Bezirks von Donezk, der Ortschaften Gorlowka, Jasinowataja, Wesjoloje, Sazjewo wurden 26 Häuser beschädigt.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik gaben die ukrainischen „Helden“ Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljattizkij, Wojlokow, Sabolotnyj.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination gegeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in folgenden Ortschaften:
– Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurden die Stationierung eines 120mm-Artilleriegeschosses „Nona-C“ festgestellt;
– Kasjanowka, 23 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von 500 Mann aus nationalistischen Abteilungen festgestellt.
Die ukrainische Seite beschießt zielgerichtet die friedliche Bevölkerung der Republik. Nach Angaben unserer Aufklärung verheimlicht das Kommando der 58. Brigade sorgfältig die Stationierung von 152mm- und 122mm-Artillerie in den Gebieten von Awdejewka, Kamenka, Nowoselowka und lässt Vertreter der OSZE-Mission nicht zu ihren Positionen.
Zusätzlich unternimmt die Führung des ATO-Stabs Versuche, die Lage  entlang der gesamten Kontaktlinie durch provokative Aktivitäten zu destabilisieren. In Folge dessen erleiden Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte und der Nationalgarde Verluste, da unsere Truppen gezwungen sind, das Feuer zu erwidern. Die Aufklärung der Volksmiliz der DVR hat eine Vergrößerung der Zahl der verletzten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in den medizinischen Einrichtungen festgestellt. Auch wurde bekannt, dass Soldaten der ukrainischen Armee sich massenhaft an medizinische Einrichtungen wenden, um gegen Geldzahlungen von der Stationierung an der Kontaktlinie ausgeschlossen zu werden.
Im Namen der Einwohner unserer Republik will ich den Vertretern der Organisationen, die aufgerufen sind, die friedliche Regelung des Konflikts im Donbass zu unterstützen, eine Frage stellen: Warum ist das Leben von 7 Toten und 14 Verletzten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die mit einer Einheit Panzertechnik auf eine Mine gerieten, worüber  die ukrainischen Medien und die westlichen Partner sich auslassen, wichtiger als das Leben Dutzender toter und verletzter Zivilisten der Republik?

 

De.sputniknews.com: Deutschland dankt Moskau für Suche nach gefallenen deutschen Soldaten
Dank der Hilfe russischer Soldaten haben Mitarbeiter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Überreste von 30 deutschen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gefallen waren, finden können, wie der Präsident des Volksbundes, Markus Meckel, mitteilt.
Meckel bedankte sich beim russischen Verteidigungsminister Sergej Schojgu für die umfassende Hilfe und die Unterstützung bei der Durchführung von Such- und  Exhumierungsarbeiten auf den russischen Inseln Bolschoi Tjuters und Gogland in der Ostsee, hieß es aus dem Presseamt des russischen Verteidigungsministeriums.
„Dank der Hilfe der Soldaten des  90. speziellen Suchbataillons der Streitkräfte der Russischen Föderation hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Überreste von 30 deutschen Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg gefallen worden waren, finden können. 11 davon sind bereits identifiziert worden“, heißt es im Brief von Meckel an Schojgu.
Meckel äußerte die Überzeugung, dass die Umsetzung des russisch-deutschen zwischenstaatlichen Abkommens über die Kriegsgräberfürsorge einen „wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Vertiefung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Völkern und Ländern leistet“.
Zudem äußerte er die  Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit in der Zukunft, besonders bei der Umsetzung eines gemeinsamen Projektes zur Suche und Digitalisierung von Archivunterlagen „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“ auf der Grundlage einer gemeinsamen Erklärung der Außenminister Russlands und Deutschlands.

 

Ukrinform.ua: Der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, und die Hohe EU-Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, haben während des Treffens eine Vielfalt von Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit der russischen Aggression im Osten der Ukraine erörtert. Herr Hrojsman informierte sie über die Zuspitzung der Situation in den besetzten Gebieten von Donezk und Lugansk, entnimmt man dem Regierungsportal.
„Wolodymyr Hrojsman hat die Gesprächspartnerin über die heftige Verschlechterung der Situation in den besetzten Gebieten von Donezk und Luhansk informiert, was zum Tod von 9 ukrainischen Soldaten nur in den letzten 24 Stunden geführt hatte“, wird in der Meldung angegeben.
Der Premierminister führte auch die anderen Fakten des völligen Ignorierens und der Verletzung durch russische Seite der Verpflichtungen im Rahmen der Abkommen von Minsk an.
„Wir müssen gemeinsam und hart auf diese Situation reagieren. Man darf nicht zulassen, dass sich die Welt an solche tägliche Verluste an Menschenleben in der Ukraine gewöhnt. Man muss den Druck auf Russland zwecks des Abzugs seiner Truppen aus dem Territorium unseres Staates erhöhen. Nur bei der Schaffung von entsprechenden Sicherheitsbedingungen im Donbass ist die Umsetzung der wichtigen politischen Bestimmungen der Abkommen von Minsk möglich, insbesondere die Durchführung von Kommunalwahlen“, sagte Hrojsman.
Er stellte weiter fest, das Ziel dieser Aggression sei nicht nur die Ukraine. „Ihr Ziel ist die Zerstörung der Einheit der Europäischen Union, ihrer Grundsätze und Werte“, betonte der ukrainische Ministerpräsident.
Mogherini bestätigte die starke Unterstützung seitens der EU für die Souveränität und territoriale Integrität unseres Staates, und stellte fest, der eindeutige Nachweis für eine solche Unterstützung sei die Verlängerung der sektoralen Sanktionen gegen Russland für die nächsten sechs Monate gewesen.

 

Dan-news.info: Einwohner der DVR haben heute in Schachtjorsk eine Übung zum unbewaffneten Widerstand gegen ausländische bewaffnete Missionen durchgeführt, die auf das Territorium des Staats eindringen könnten und die Sicherheit der friedlichen Bevölkerung bedrohen könnten. Das Training erfolgte im Zentrum der Stadt, nach Einschätzung des Korrespondenten von DAN nahmen etwa 2000 Teilnehmer teil.
„Zahlreiche Freiwillige, darunter auch Frauen, alte Leute und Invaliden sowie Hunderte von Vertretern der freiwilligen Volksvereinigungen haben an dem Training zur Widerstand gegen eine bewaffnete Mission teilgenommen. Das Training fand auf dem Zentralen Platz der Stadt statt“, sagte der Bürgermeister von Schachtjorsk Alexej Schwydkij, der  zu den Teilnehmern gehörte.
Er teilte mit, dass den Aktivisten der Volksvereinigungen während des Trainings erfahrene Sportler halfen, so der Boxmeister Roman Troschin. Das Ziel der Veranstaltung, so sagen die Teilnehmer selbst, ist es, zu zeigen, dass friedliche Einwohner bereit sind und effektiv ohne Waffen bewaffneten internationalen Missionen widerstehen können. Die Ursache für die Durchführung des Trainings sind die beharrlichen Versuche Kiews, die Idee einer ausländischen bewaffneten Mission im Donbass durchzusetzen.
Die Teilnehmer erarbeiteten Möglichkeiten, den Verkehr zu blockieren, den sicheren Schutz friedlicher Bürger vor Vertretern einer bewaffneten Mission und deren Entwaffnung. Außerdem gab es eine Instruktion, wie gewaltsame Aktionen gegen friedliche Bürger auf Fotos und Videos festgehalten werden können.
Die Idee eines solchen Trainings wurde zuerst von den Luganskern durchgeführt. Gestern nahmen in der Hauptstadt der brüderlichen LVR mehr als 2000 Menschen an einer solchen Übung teil.



 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Russisches Außenamt: „Ukraine wird zu Massengrab für Journalisten und Journalismus“
Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat den Mord an dem russischen Journalisten Pawel Schemet im Stadtzentrum von Kiew in ihrem Facebook-Account verurteilt.
„Ein Profi, der keine Angst hatte, der Regierung das, was er über sie denkt, zu sagen. Verschiedenen Regierungen, zu verschiedener Zeit. Und dafür wurde er respektiert“, schreibt Sacharowa im sozialen Netzwerk.
Der namhafte Journalist Pawel Scheremet war am Mittwochmorgen im Stadtkern von Kiew ums Leben gekommen: Wie das ukrainische Internet-Portal Ukrainskaja Prawda berichtet, explodierte das Auto, mit dem Scheremet fuhr.

 

Dan-news.info: Ein Mähdrescherfahrer geriet während der Durchführung von landwirtschaftlichen Arbeiten in Andrejewka im Süden von Donezk auf eine Mine. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Heute gegen 19 Uhr während der Durchführung von Arbeiten auf einem Feld in der Nähe von Andrejewka geriet ein Mähdrescher auf eine Mine. Der Fahrer erlitt Verbrennungen und ist im Donezker Verbrennungszentrum“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach vorläufigen Informationen wird sein Zustand als ernst eingeschätzt.

 

De.sputniknews.com: Als schlechtes Zeichen und als Nagel in den Sarg der Pressefreiheit hat Andreas Gross, Politikwissenschaftler und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, den Mord an dem Journalisten Pawel Scheremet in der Ukraine verurteilt.
„Ich bin sehr besorgt… Dass es in der Ukraine so ist, dass die Menschen umgebracht werden, weil sie Kritisches berichten, dann ist es ein ganz schlimmes Zeichen für die politische Situation und für die demokratische Reife dieses Landes“, sagte Gross in einem Gespräch mit Sputnik. Und weiter: „Es ist unakzeptabel, dass die Journalisten Angst um ihr Leben haben müssen. Das ist eine grausame Verkennung der Grundlagen einer freiheitlichen demokratischen Politik.“ Jeder tote Journalist sei ein „ein Nagel in den Sarg der Presse- und Meinungsfreiheit“.

 

Ukrinform.ua: Noch sechs Länder haben sich der Entscheidung der EU über die Verlängerung von restriktiven Maßnahmen gegen die Krim und Sewastopol bis 23. Juni 2017 angeschlossen, geht aus der Erklärung der Hohen EU-Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, hervor.
„Die Beitrittsländer für die EU-Mitgliedschaft, Montenegro und Albanien, die Mitglieder des Europäischen Wirtschaftsraums, Liechtenstein und Norwegen, sowie die Ukraine und Georgien treten dieser Entscheidung des Rates bei“, heißt es in der Erklärung.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz Novorossias: Amerikanische Hacker verschafften sich Zugang zu einer Reihe von staatlichen und Informations-Webseiten der LVR und posteten über sie Falschinformationen.
„Am 20.07.2016 um 10:00 wurden eine Reihe von Informations- und staatlichen Wbseiten der Lugansker Volksrepublik gehackt, unter anderem die Seite des Ministeriums für Infrastruktur und Transport der LVR“, heißt es in einer Erklärung des Ministeriums für Kommunikation der LVR, die LUG zitiert.
„Als Folge des Hackings verschafften sich nicht berechtigte Personen Zugang zu den Administratorenrechten und konnten so falsche und verleumderische Informationen posten, die den Staat und die militärischen Strukturen der Lugansker Volksrepublik diffamieren“, stellte man im Ministerium fest.
„Nach vorläufigen Informationen scheint der Angriff von amerikanischen Hackern, offensichtlich auf Bitten ihrer ukrainischen Kollegen, ausgeführt worden zu sein.  Im Moment setzen Spezialisten unseres Ministeriums die Aufklärung des Zwischenfalls fort. Nach Abschluss der technischen Expertise wird das Material an die zuständigen Behörden der LVR übergeben“, erklärte man im Ministerium für Kommunikation.

 

De.sputniknews.com: Ukrainische Bergleute protestieren gegen Erhöhung der Gaspreise
Sie blockierten die Kreschtschatik-Straße im Zentrum Kiews.
Vertreter des ukrainischen nationalistischen Bewegung „Asow“ und der Gewerkschaft der Bergleute haben eine Protestaktion gegen die jüngste Erhöhung der Energietarife durchgeführt.

 

Dnr-news.info: Die Kommunalwahlen  auf dem Territorium der Donezker Volksrepublik sind vom 24. Juli auf den 30. Oktober verschoben worden, erklärte der Presse-Dienst des Oberhauptes der DVR gegenüber RIA Novosti.
„Die Wahlen werden auf den 30. Oktober verlegt. Grund ist die Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew. Die Verordnung wird in nächster Zeit unterschrieben. Wir hoffen darauf, dass die westlichen Partner Kiews die ukrainische Regierung zwingen, ein Gesetz über Wahlen zu verabschieden, dass mit uns abgestimmt ist“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

Standard

Presseschau vom 19.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben heute Abend mit schweren Waffen das Gewerbegebiet in der Nähe von Jasinowataja beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Gegen 20:40 Ihr hat die ukrainische Seite das Territorium des Gewerbegebiets mit Artillerie des Kalibers 122mm beschossen. Es wurden mindestens acht Granaten abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde auch Umgebung des Donezker Flughafens mit 120mm-Mörsern beschossen.

 

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat im Verlauf der Online-Konferenz mit Vertretern der Medien auf die Frage geantwortet, ob es noch eine Möglichkeit der friedlichen Regelung des Konflikts vor dem Hintergrund der Konzentration von militärischen Gruppierungen der ukrainischen Truppen gibt.
„Eine solche Möglichkeit gibt es noch und wir müssen sie nutzen. Unser Ziel ist die Befreiung des Territoriums des Donbass, der Sieg, nach dem wir ein normales friedliches Leben aufbauen können. Und wenn wir die Möglichkeit der friedlichen Regelung nicht nutzen, muss der Konflikt auf militärischem Weg gelöst werden. Und dies wird Verluste bringen, Zerstörungen und Opfer. Deshalb müssen wir jede Möglichkeit nutzen, um Kämpfe zu vermeiden“, erklärte das Republikoberhaupt.

 

Dnr-online.ru: Im Oktober werden 81 Wohnhäuser in Debalzewo der Nutzung übergeben. Dies berichtete der Bürgermeister Alexandr Rejngold.
„Im Oktober planen wir 81 Häuser in Nutzung zu nehmen. Das Bauministerium hat noch 13 hinzugefügt. Der Wiederaufbau läuft nach Plan, Verzögerungen gab es nur aufgrund fehlender technischer Dokumentation. Bald werden die Kindergärten Nr. 2, 3, 8 und 9 in Betrieb genommen. Sie mussten noch mich Küchen, Betten und Spielzeug ausgerüstet werden. In allen Schulen läuft der Wiederaufbauprozess und zum 1. September werden sie arbeiten. Die nächste Etappe ist die Eröffnung von Ersatzwohnraum, der 40 Wohnungen umfasst. Er wird es erlauben die sozialen Spannungen in der Stadt zu reduzieren“, sagte Alexandr Rejngold.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben in der letzten Nacht mit schweren Waffen Staromichajlowka im Kirowskij-Bezirk am westlichen Rand von Donezk beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von Mitternacht bis 1:15 Uhr hat die ukrainische Seite Staromichajlowka mit Artilleriewaffen des Kalibers 122mm beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Das Feuer wurde dreimal eröffnet, auf Wohngebiete wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus insgesamt 13 Artilleriegranaten abgefeuert.
Gemäß den Informationen der Quelle haben die ukrainischen Abteilungen während des Beschusses der Republik neben Artilleriegeschützen auch Panzer und Mörser verwendet. Von den ukrainischen Streitkräften wurden Sajzewo und Krutaja Balka bei Gorlowka, Trudowskoje im Westen von Donezk, Wasiljewka, Wesjoloje und Shabitschewo im Jasinowataja-Bezirk, die Umgebung des Gewerbegebiets bei Jasinowataja, Dokutschajewsk und Sachanka im Süden des Landes beschossen.
„Insgesamt wurden auf die frontnahen Zonen der DVR am Abend und in der Nacht 379 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen und neun Schüsse mit Panzergeschützen abgegeben“, erklärte die Quelle. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch eingeholt.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, darunter auch mit Waffen, die gemäß den Minsker Vereinbarungen von der Kontaktlinie abgezogen sein müssten.
Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Viermal wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm und Granatwerfern das Gebiet von Staniza Luganskaja beschossen.
Aus Richtung Luganskoje haben die Kiewer Truppen das Gebiet von Logwinowo mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Der Chef der Abteilung Stromversorgung des Staatsunternehmens „Ukrsalisnyzi“ („Ukrainische Eisenbahnen“), Valeri Ljudmirski, ist in Kiew entführt worden, meldet die Agentur UNN unter Berufung auf die ukrainische Polizei.
Nach vorliegenden Angaben wurde der Beamte zu dem Zeitpunkt entführt, als er seinen Hund spazieren führte.
Laut Polizeiangaben wurde der Hund von Unbekannten niedergeschossen. Am Tatort sind fünf Geschosshülsen entdeckt worden.

 

Ukrinform.ua: Ein Schützenpanzer der Streitkräfte der Ukraine ist im Lugansker Gebiet gefahren auf eine Mine, als er auf dem Rückweg von einem Einsatz war. Danach eröffneten die Rebellen das Feuer aus einem Hinterhalt. Zwei ukrainische Soldaten wurden getötet, schreibt auf Facebook der Freiwillige Jurij Misjygyn.
„Im Lugansker Gebiet ist der Schützenpanzer mit unseren Jungs aus der 93. Brigade auf dem Rückweg von Einsatz auf eine Mine gefahren. Nach der Explosion wurde auf unsere Jungs das Feuer aus einem Hinterhalt eröffnet. Leider wurden der Kompaniechef (Spitzname „Wespe“) und noch ein Soldat getötet“, schrieb er.

 

De.sputniknews.com: Der türkische Justizminister Bekir Bozdag hat die Inhaftierung der beiden Piloten bestätigt, die im November an der Grenze zu Syrien einen russischen Su-24-Bomber abgeschossen hatten. Der Abschuss hatte die Beziehungen Ankaras mit Moskau schwer belastet.
Die beiden Piloten seien im Zusammenhang mit dem Putschversuch verhaftet worden, teilte Bozdag dem TV-Sender CNN Turk mit…

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Nach zwei Tagen heftiger Gefechte gegen die Terrorgruppierung Dschaisch al-Fatah hat die Syrische Armee die Stadt Kinsabba im Norden der Provinz Latakia wieder unter ihre Kontrolle gebracht.
Mit Unterstützung der „Wüstenfalken“ sowie der „Syrischen Marinen“ setzten die Regierungstruppen am Montag Drohnen ein, um Ziele auszumachen. Der Artilleriebeschuss wurde von einer strategischen Anhöhe südlich von Kinsabba aus geführt.
Die vereinigten Dschihadisten-Kräfte hatten Kinsabba am 1. Juli bei ihrem vier Tage andauernden Vormarsch im Norden Latakias erobert. Vor knapp zwei Wochen hatte die Syrische Armee eine Gegenoffensive zur Befreiung von Kinsabba und Umgebung gestartet.
Kinsabba liegt etwa 320 Kilometer nördlich von Damaskus und hat eine wichtige strategische Bedeutung. Die Kontrolle über die Stadt soll es dem syrischen Militär ermöglichen, eine großangelegte Offensive gegen die Nachbarprovinz Idlib einzuleiten, deren größter Teil seit langer Zeit unter Kontrolle islamistischer Gruppierungen steht.

 

Dan-news.info: Die Ankunft des nächsten Humanitären Konvois des russischen Katastrophenschutzministeriums wird am Donnerstag, dem 21. Juli in der Donezker Volksrepublik erwartet. Dies berichtete heute der Pressedienst des Zenrums für den Wiederaufbau der DVR.
Der Konvoi soll Medikamente und Lebensmittel in die DVR bringen…

 

News-front.info: In der Donezker Volksrepublik wurde ein Anschlag auf das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko verhindert. Darüber wird auf Twitter berichtet.
Nach den Aussagen des Nutzers Alexandr Wysotsky fanden Einwohner etwa 50 Meter von dem Ort entfernt, zu dem Alexandr Sachartschenko kommen sollte, eine Sprengvorrichtung.

 

De.sputniknews.com: Die kanadische Fregatte „Charlottetown“ ist am Montag in das Schwarze Meer eingelaufen, heißt es in einer Pressemitteilung des kanadischen Verteidigungsministeriums, die auf der Webseite der Regierung Kanadas veröffentlicht ist.
Die Fregatte  soll bis zum 2. August im Schwarzen Meer bleiben und  verschiedene Manöver zusammen mit Schiffen anderer Nato-Länder üben, heißt es in der Mitteilung. „Außerdem wird die ‚Charlottetown‘ eine Reihe von Häfen von Bündnispartnern Kanadas anlaufen, um die diplomatischen und militärischen Beziehungen zu stärken.“
„Die Stationierung der Fregatte ‚Charlottetown‘ im Schwarzen  Meer demonstriert, wie  sich die kanadischen Streitkräfte dafür engagieren, die Fähigkeit der Nato-Seestreitkräfte zur Durchführung von Operationen und zu einer schnellen Reaktion auf Krisen und Konflikte auf See zu verbessern“, sagte der Chef des kanadischen Kommandos  für  gemeinsame Operationen, Stephen Bowes.
Die Besatzungsstärke der Schiffe von  diesem Typ beträgt 250 Mann. Außerdem tragen sie Hubschrauber CH-124 Sea King.
Kanada hatte die Stationierung seiner Soldaten in Europa nach dem Beginn der ukrainischen Krise ausgebaut. So wurden unter anderem kanadische Jagdflugzeuge  СF-18 in einigen Nato-Militärstützpunkten in Osteuropa stationiert. Kanadische Instrukteure bilden Soldaten in  Polen und in der Ukraine aus. Anfang 2017 wird Kanada ein großes  Militärkontingent im Rahmen der Nato-Vereinbarungen in Lettland stationieren.

 

News-front.info: Die Führung der Donezker Volksrepublik bestätigte gegenüber Journalisten, dass zwei Punkte des Rückzugs der Kräfte im Donbass vereinbart werden konnten.
„Vereinbart sind jetzt (als Punkte der Trennung der gegnerischen Kräfte im Donbass – Anm. d. Red.) für die DVR der Petrowski-Bezirk, in der Lugansker Volksrepublik das Gebiet Solotoje. Die übrigen Punkte werden noch nicht offengelegt, sie befinden sich noch im Prozess der Erörterung“, hieß es im Parlament der DVR.
Man fügte hinzu, dass die Arbeit am Dokument zur Trennung der Seiten und die Abstimmung der Punkte eines Abzugs fortgesetzt würden, schreibt Ria Nowosti.

 

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden wurden im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) sieben ukrainische Soldaten getötet und vierzehn weitere verletzt, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher der Administration des Präsidenten der Ukraine für die ATO Andrij Lysenko bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages wurden im Gebiet der Antiterror-Operation sieben ukrainische Soldaten getötet, vierzehn Soldaten wurden verletzt“, sagte Lysenko.
Er berichtete auch, dass gestern im ATO-Gebiet drei Besatzer getötet und vierzehn verletzt worden seien.
Laut Lysenko bleibt die Situation in Lugansker Richtung sehr schwierig. Der Gegner setze schwere Mörser und Granatwerfer ein. Geschossen werde vor allem nachts.
In Donezker Richtung dauerten die feindlichen Beschießungen insgesamt mehr als 8 Stunden, eingesetzt würden schwere und leichte Waffen sowohl tagsüber als auch nachts. Die Beschießungen in der Nähe von Flughafen Donetsk seien wieder aufgenommen worden.

 

De.sputniknews.com: Mehr als 100 Zivilisten sind laut Sputnik-Informationen am Dienstag bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition in der syrischen Provinz Aleppo getötet worden.
Die Koalition habe am Dienstagvormittag die Ortschaft Tokhar nördlich von Manbij bombardiert, erfuhr Sputnik von Informanten vor Ort. Mehr als 100 Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, seien dabei getötet worden.
Eine US-geführte Koalition fliegt seit 2014 ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus und deshalb entgegen dem Völkerrecht Angriffe in Syrien. Nach US-Darstellung richten sich die Angriffe gegen die Terror-Miliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS)

 

De.sputniknews.com: Das Internationale Olympische Komitee hat die Entscheidung über einen möglichen Ausschluss der russischen Nationalmannschaft von den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro bis zum Ende der Woche verschoben, wie die spanische Zeitung Marca berichtet.
Am Montag hatte Wada-Chefermittler McLaren in Toronto die Ergebnisse der Ermittlungen der Welt-Anti-Doping-Agentur bekanntgegeben. Schließlich hatte WADA empfohlen, russische Sportler von der Teilnahme an allen internationalen Wettkämpfen, einschließlich der Olympischen Spiele 2016, auszuschließen.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte am 4. Juli offiziell sein Schiedsgerichtsverfahren zum Ausschluss aller russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro eröffnet. Eine endgültige Entscheidung wird spätestens am 21. Juli erwartet.
Der IAAF-Rat hatte am 17. Juni die Disqualifizierung des russischen Leichtathletik-Verbandes (ARAF) in Kraft gelassen und dementsprechend die russischen Leichtathleten von internationalen Wettkämpfen suspendiert. Am 2. Juli hatten insgesamt 68 russische Leichtathleten und Russlands Nationales Olympisches Komitee eine Klage beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne eingereicht, um gegen die ungerechtfertigten Strafmaßnahmen der IAAF vorzugehen und einen Ausschluss von den Sommerspielen in Rio zu verhindern.

 

News-front.info: Nach Angaben des Staatlichen Statistikamtes der Ukraine wurde die offizielle Arbeitslosenquote im Land im Jahre 2016 stetig verringert, jedoch wächst sie in Wirklichkeit schon seit drei Quartalen.
Dies berichtete der ukrainische Abgeordnete des „Oppositionsblocks“ Michail Papijew.
„Die offizielle Arbeitslosigkeit im Jahr 2016 ist stetig rückläufig. Vom 1. Februar bis zum 1. Juli verringerte sich die Anzahl der offiziell Arbeitslosen in der Ukraine  fast auf 120000, die Arbeitslosenquote fiel von 1,9% auf 1,5%. Doch die offizielle ukrainische Statistik führt die Menschen in die Irre. Diese Daten erfassen nur , die beim öffentlichen Arberitsamt registriert sind
Daher gibt ein reales Bild die Methodik der Internationalen Organisation für Arbeit, die die Arbeitslosigkeit in der ganzen Welt erfasst. Nach diesem Verfahren wächst die Arbeitslosigkeit in der Ukraine schon seit drei Quartalen – im 3. Quartal 2015 betrug sie 8,6%, im 4. Quartal 2015 – 9,5%. Und im 1. Quartal 2016 – 9,9%“, sagte der Abgeordnete.
Nach den Worten Papijews entsprechen die offiziellen Ziffern nicht der Wirklichkeit, weil viele Arbeitslose nicht beim Arbeitsamt registriert sind.
„Viele können sich einfach nicht beim Arbeitsamt registrieren lassen, da das Gesetz 18 Gründe vorsieht, Arbeitslose bei der offiziellen Anmeldung als arbeitslos abzulehnen“ ergänzte er.

 

De.sputniknews.com: Moskau betrachtet die jüngste Erklärung der neuen britischen Premierministerin Theresa May über die angeblich von Russland ausgehende Bedrohung mit Bedauern und hofft, dass eine objektive Sichtweise mit der Zeit die Oberhand gewinnen wird, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mitteilte.
„Im Kreml betrachtet man diese Erklärungen mit Bedauern, offensichtlich hat sich die Frau Premierministerin noch nicht ganz in die internationalen Angelegenheiten eingearbeitet“, sagte Peskow.
„Russland ist einer der Hauptgaranten der internationalen Stabilität und der nuklearen, strategischen Sicherheit, das ist eine unbestreitbare Tatsache“, so Peskow weiter. Der Kreml-Sprecher erinnerte daran, dass Moskau immer äußerst aktiv an Prozessen der Nichtverbreitung von Nuklearwaffen teilnimmt.
Deswegen seien die von Premierministerin May ausgegangenen Äußerungen „inkorrekt und wir hoffen, dass mit der Zeit eine objektive, und nicht die subjektive Sichtweise in Bezug auf unser Land bei der Premierministerin die Oberhand gewinnt“.
Peskow verwies darauf, dass Russland stets für die Aufrechterhaltung von guten, freundlichen Beziehungen mit anderen Ländern sowie für die Zusammenarbeit, sowohl im Handels- und Wirtschaftsbereich als auch in solchen „sensiblen Bereichen“, wie im Anti-Terror-Kampf, eingetreten ist und eintritt. „Natürlich treten wir für die Verbesserung solcher Beziehungen auch mit Großbritannien ein“, schloss Kreml-Sprecher.
Am Vortag hatte Theresa May bei ihrem ersten Auftritt im britischen Parlament das russische Thema als eine der wichtigsten Begründungen, warum das Vereinigte Königreich seine nuklearen Kräfte modernisieren soll, genutzt.  „Die nukleare Bedrohung ist nicht vorbei, wenn überhaupt, hat sie sich erhöht“, sagte sie und führte Russland und die atomaren Bestrebungen von Ländern wie Nordkorea als Beispiel an.

 

Ukrinform.ua: Der frühere außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Ukraine in der Republik Belarus (2010 – 2011) und ehemaliges Mitglied der Trilateralen Kontaktgruppe zur Beilegung des bewaffneten Konflikts in der Ostukraine, Roman Bezsmertnyj, ist der Ansicht, dass man gar nicht darüber nachdenken darf, vorübergehend besetzte Gebiete im Donbass jemandem abzugeben.
Das erklärte er heute in der Sitzung des Runden Tisches zum Thema „Unkontrollierter Donbass: einfrieren darf man ihn nicht – reintegrieren funktioniert nicht?“, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Von Anfang an, als ich zu diesem Prozess eingeladen wurde, und bis zu diesem Tag bleibe ich ein Befürworter einer allmählichen, geplanten und vermutlich langfristigen Reintegration dieser Gebiete in die Ukraine. Wir wären miserable Nachkommen unserer Vorfahren, wenn wir es uns erlaubten zu denken, dass wir überhaupt ein Recht hätten, das Thema anzusprechen, dass wir jemandem einen Teil des Territoriums der Ukraine verschenken, abgeben oder austauschen könnten“, sagte Bezsmertnyj.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Russland wartet auf die Bereitstellung von Materialien der WADA-Ermittlung zu dem angeblichen Doping-System, um sie den russischen Ermittlungsbehörden zu übergeben, wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitrij Peskow, bei einer Pressekonfrenz am Dienstag mitteilte.
„Wie sie wissen, hat sich der Präsident (Wladimir Putin) in seiner gestrigen Erklärung an die WADA-Kommission mit der Bitte gewendet, motivierte relevante Beweise und Tatsachen zu liefern, die zur Grundlage für diese Beschuldigungen geworden waren, die vom Herrn McLaren verlautbart wurden“, so Peskow.
Sollten diese Informationen bereitgestellt werden, würden sie für die Ermittlung verwendet, die von dem Ermittlungskomitee und der russischen Staatsanwaltschaft  bereits seit einiger Zeit durchgeführt würden, betonte der Kreml-Sprecher.
Ob auch Überprüfungen gegen den im WADA-Bericht erwähnten Inlandsgeheimdienst FSB vorgenommen werden sollen, wisse er nicht, sagte Peskow.

 

Novorosinform.org: Nach Angaben der Informationsgruppe „GO“ berichten die Bewohner von Donezk von einem erbitterten Kampf auf der Linie Spartak-Peski wahr. Die ukrainischen Truppen verwenden Kleinwaffen, Maschinengewehre, Granatwerfer, Mörser, Artillerie und gepanzerte Fahrzeuge.
Anwohner aus dem nördlichen Teil der Stadt berichten von intensiven Kämpfen und dem Einsatz schwerer Waffen….

 

Rusvesna.su: Die Ukraine bereitet die Einführung des Kriegsrechts im ganzen Land vor.
Der Sicherheitsrat der Ukraine hat die Frage der Verhängung des Kriegsrechts auf die Tagesordnung gesetzt.
Dies erklärte der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats Alexander Turtschinow in einem Kommentar, über seine Pressestelle.
Nach seinen Worten „führen aktive aggressive Handlungen der russischen Besatzungstruppen zur systematischen Verschlechterung der Lage im Osten unseres Landes“.
„Der ununterbrochene Beschuss der russischen Aggressoren mit vom Minsker Abkommen verbotenen schweren Waffen sowie moderne Mittel zur Feuerführung und –korrektur fü´hren zu erheblichen Verlusten unter unseren Soldaten. Während des letzten Tages haben wir 21 Soldaten verloren, davon 7 Tote und 14 Verletzte“, sagte er.
Turtschinow erklärte, dass die Ukraine ihre westlichen Partner auf diplomatischem Wege über die Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch den Aggressor informiert habe.
„Im Falle der Fortsetzung dieser gefährlichen Entwicklung wird die Ukraine alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Integrität unseres Landes und die Sicherheit der Bürger zu schützen, bis dahin, die Frage der Einführung des Kriegsrechts auf die Tagesordnung des Nationalen Sicherheitsrats zu setzen“, sagte Turtschinow.

 

Rusvesna.su: Ukrainische Artillerie begann massiven Beschuss von Wohngebieten in Donezk.
Darüber berichtete die Korrespondentin Anna Dolgarewa gegenüber Russkaja Vesna. Geschützdonner sei in der ganzen Stadt zu hören.
„Die Streitkräfte der Ukraine begannen mit dem Beschuss von  Donezk ohne auf die Dunkelheit zu warten.
Der Beschuss begann um 18:45 Uhr, es gab Granateinschläge und Explosionen in der Nähe des Bahnhofs (Kiewer und Kuibyschew-Bezirk)“, sagte die Korrespondentin.
Der Leiter des Kuibyschew-Bezirks Iwan Prichodko nannte Details:
„Im Moment haben wir 6 Treffer auf Privathäuser der Siedlung Oktjabrski registriert“, sagte er.

 

Rusvesna.su: Etwa 100 Granaten der Kaliber 82 und 120 mm haben die ukrainischen Truppen innerhalb einer Stunde auf das Gebiet des Donezker Flughafens abgefeuert. Mit großkalibriger Artillerie wurde auch das Gebiet der Stadt Jasinowataja beschossen, teilte am Dienstag ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der DVR gegenüber der Agentur RIA Nowosti mit.

 

Novorosinform.org: Die Bewohner der Lugansker Volksrepublik sind verärgert über die Absicht der Junta, eine bewaffnete OSZE-Mission in den Donbass zu schicken. Heute fand in Lugansk eine große Schulung für den unbewaffneten Widerstand gegen potentielle bewaffnete OSZE-Beobachter statt, berichtete eine Quelle.
„Die Teilnehmer der Ausbildung – einfache Leute, die über die Tatsache empört sind, dass ausländische bewaffnete Agenten durch die die Straßen ihrer Städte patrouillieren sollen. Um zu lernen, wie man einer bewaffneten Mission widerstehen kann, wurde in Lugansk eine Zusammenkunft ziviler Einwohner einberufen. Die Teilnehmer wurden ausgebildet, in verschiedenen Situationen bewaffnetem Missionspersonal zu widerstehen und beschäftigten sich mit folgenden Themen: Blockieren von Transporten, Schutz der Zivilbevölkerung vor bewaffneten Gruppen, Befreiung von Parlamentariern und Entwaffnung von Vertretern bewaffneter Missionen“, hieß es in einer Erklärung.

 

Rusvesna.su: Eilmeldung des Verteidigungsministeriums der DVR zum Zusammenhang mit der Verschärfung der Situation an der Abgrenzungslinie
Die Situation in Richtung Donezk hat die Tendenz zur Verschärfung.
Die ukrainische Seite hat bereits seit einigen Tagen Vorbereitungen zu Provokationen in großem Maße getroffen, die auf Begründung der Nichterfüllung der Pflichten Kiews nach den Minsker Vereinbarungen und auf das Scheitern der Regionalwahlen gerichtet sind.
Kiew ignoriert die Bitten A. Merkels und F. Hollandes, und hört stattdessen auf die Versicherungen der Vertreter Washingtons zu ihrer Unterstützung.
Nach den Daten unserer Aufklärung sind gestern mehr als 30 Artilleriesysteme, Panzer und Minenwerfer auf die Kampfpositionen der 50. Motschützen- und der 128. Gebirgsjägerbrigade der ukrainischen Armee gebracht worden. Heute wurde von uns eine abgeschossene ukrainische Drohne entdeckt, die das Feuer der Artillerie auf Zivilisten lenkte.
Außerdem registrierte die OSZE-Mission in ihrem Bericht das Fehlen von 33 Panzerabwehrgeschützen, 33 Panzern und 12 Minenwerfern an den Rückzugsorten.
Desweiteren verzeichneten die Beobachter 10 220-mm- Mehrfachraketenwerfer BM-27 „Uragan“ in Bereichen, die in der Nähe der Rückzugslinien liegen. Wir berichteten auch früher schon von der Vorbereitung Kiews zu Provokationen.
Heute am helllichten Tag kamen  der Kiewski- und der Kybischewski-Bezirk der Stadt Donezk unter intensiven Beschuss unter Verwendung von Artillerie des Kalibers 82mm und 120mm aus Richtung des Ortes Awdejewka. Der Gegner schoss mehr als 20 großkalibrige Artilleriegranaten des Kalibers 120mm und 50 Minen ab.
Zerstörungen von Wohnraum wurden in den Straßen Awtostradnaja, Signalnaja, Stratonawtow, Wsletnaja, Erschow, Rapfakowski und im Dorf Oktjabr verzeichnet.
Die ukrainische Seite lenkt das Feuer zielgerichtet auf die Zivilbevölkerung der Republik, aus Waffen, die gemäß den Minsker Vereinbarungen, sich an den Rückzugsorten befinden sollten.
Es werden kriegslüsterne Erklärungen der Ukraine laut.
Nicht ausgeschlossen ist eine weitere Verschärfung, der massive Einsatz von großkalibriger Artillerie gegen friedliche Städte. Wir warnen die Einwohner der grenznahen Städte der DVR vor der drohenden Gefahr und bitten sie, im Falle von Beschüssen sich unverzüglich in die Schutzräume zu begeben.
Die militärpolitische Führung der Ukraine setzt die Politik der Sprengung der Minsker Vereinbarungen fort, indem sie in provokativer Weise die Stellungen der Volksmiliz der DVR sowie die Zivilbevölkerung des Donbass beschießt, in Erfüllung der Befehle ihrer westlichen Gönner.
Wir appellieren erneut an die internationalen Vermittler, an Menschenrechtsorganisationen, die internationale Gemeinschaft und die Spezialmission der OSZE, die militärpolitische Führung der Ukraine zu beeinflussen, das friedliche Leben im Donbass wieder herzustellen, den Völkermord und die blutigen Kriegsverbrechen zu stoppen.
Wir wollen den friedlichen Weg einer Konfliktlösung. Doch die Verbrecher aus Kiew provozieren uns völlig ungestraft immer aufs Neue zu einer harten Antwort.

 

Standard

Presseschau vom 18.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 692 Mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner schoss 31 152mm-Artilleriegeschosse, 258 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 152 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher haben den Beschuss von Ortschaften der Republik fortgesetzt: Wasiljewka, Sajzewo, Gorlowka, Spartak, Jasinowataja, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Nowaja Marjewka, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk. In der Folge der Beschüsse der Positionen der Streitkräfte der DVR starb ein Soldat und ein weiterer wurde verletzt.
In der Folge des Mörserbeschusses von Kominternowo wurde ein Kind verletzt, Anatolij Wladimirowitsch Nedwida, geboren 2000, und im Petrowskij-Bezirk wurden zwei Frauen Galina Sergejewna Neljubina (geb. 1959) und Ljudmila Wiktorowna Natarowa (geb. 1954) verletzt.
Im Verlauf des Mörserbeschusses wurden 12 Häuser in Sajzewo, Kominternowo und im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
ie Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik erteilten die ukrainischen „Helden“ Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizkij, Wojkolow.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung aller Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten der folgenden Ortschaften:
– Gnutowo, 8km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 122mm- Artilleriegeschützen festgestellt;
– Wodjanoje, 4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 82mm-Mörsern festgestellt;
– Mariupol, 24 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von hundert Mann aus den Abteilungen des „Rechten Sektors“ festgestellt.
Trotz aller Ausführungen der ukrainischen militärisch-politischen Führung über die Stabilisierung der Lage im Südosten des Landes Konzentrierten die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte weiterhin Kräfte und Mittel entlang der gesamten Kontaktlinie. Diese Fakten zeugen nur davon, dass die politische Führung  getrennt von militärischen Führung des Landes lebt oder dass die Kommandeure der Abteilungen absolut außer Kontrolle geraten sind und eigenständig handeln und provokative Aktionen durchführen.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Epidemiologen haben keine Choleraerreger in der Republik gefunden
Eine operative epidemiologische Analyse, die durch das Personal der Lugansker Republikanischen sanitär-epidemiologische Station (SES) in den Städten und Regionen der LVR durchgeführt wurde, zeigten keine Choleraerreger in der Bevölkerung und in der Umwelt. Dies wurde durch den Chefarzt der SES Dmitri Dokaschenko erklärt.
Er stellte fest, dass in einer Reihe von Stauseen und Wasserbecken Vibrio cholerae gefunden wurde.
„Der Erreger der Cholera bei Patienten und aus anderen Umweltobjekten in der Republik wurde nicht gefunden“, sagte Dokaschenko.
Der Chefarzt sagte auch, dass nach der Analyse das Vorkommen akuten Darminfektionen 8,6 Fälle pro 100.000 Einwohner betrug.
„129 Menschen waren erkrankt, die Zahl verringerte sich im Vergleich zum letzten Jahr um 11,3%“, – sagte er.
„Ein Auftreten einer Massenepidemie wurde nicht registriert, bei vorliegenden Infektionen wurde ein Komplex von antiepidemischen Maßnahmen ergriffen“, sagte Dokaschenko.
Außerdem informierte der Chefarzt darüber, dass nach vorläufiger Untersuchung 2 Fälle von Erkrankung an Virushepatitis A registriert wurden – in Lugansk und in Krasnodon…
Es sei daran erinnert, dass die republikanische SES den Einwohnern der Republik abgeraten hatte, im offenen Wasser zu baden aufgrund der schlechten Wasserqualität….
 Zur gleichen Zeit hatte das Ministerium für Katastrophenschutz der LNR darauf hingewiesen, dass die Tauchdienste nur drei Stauseen / Wasserbecken auf dem Gebiet der Republik in einem zum Schwimmen geeigneten Zustand befunden hatten.

 

De.sputniknews.com: Mindestens zwei Polizisten sind am Montagmorgen bei einem bewaffneten Angriff mehrerer Unbekannter im Zentrum der ehemaligen kasachischen Hauptstadt Almaty getötet worden, wie das Nationale Sicherheitskomitee mitteilte, dessen Sitz und ein Polizeirevier im Stadtteil Almalinsk Ziel des Angriffs wurden. In der Stadt gilt höchste Terrorwarnstufe.
Wie ein Augenzeuge Medien gegenüber von der Schießerei berichtete, sind mindestens zwei Polizisten sowie ein Zivilist ums Leben gekommen.
In der Nähe des Bezirksreviers der Polizei Amalinsk und der Vertretung des Nationalen Sicherheitskomitees „liegen drei Leichen, zwei davon in Uniform, eine in Zivil. Zwei Verletzte sind auch in Polizeimontur“, so der Augenzeugenbericht.
Laut Angaben der Ärzte gibt es mindestens fünf Verletzte.
Es seien mehrere Angreifer gewesen. Wie der operative Anti-Terrorismus-Stab der Stadt Almaty bestätigte, konnte einer der Angreifer bereits festgenommen werden, nach einem weiteren wird gefahndet.
In Almaty wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.
Der Hauptbahnhof Almaty wird laut der städtischen Katastrophenbehörde derweil von Sondereinsatzkräften abgesperrt. Mehreren kasachischen Medien zufolge waren zuvor Informationen über im Bahnhofsgebäude platzierten Sprengstoff aufgetaucht.

 

De.sputniknews.com: Militärübung Sea Breeze startet in Ukraine – Rund 2.000 Teilnehmer aus Nato-Ländern
Die internationale Militärübung Sea Breeze 2016 beginnt am Montag im Schwarzen Meer in der Südukraine.
In diesem Jahr wird die Übung vom 18. bis 20. Juli auf Übungsgeländen in den Gebieten Odessa und Nikolajew sowie im Nordwesten des Schwarzen Meeres stattfinden. Angemeldet sind 3.000 Teilnehmer, darunter 2.000 aus den USA, anderen Nato-Ländern und Schwarzmeer-Anrainerstaaten. Die Ukraine wird 1.000 Teilnehmer delegieren.
An der Übung beteiligen sich außerdem 25 Kriegsschiffe, Schnellboote und Versorgungsschiffe aus der Ukraine, den USA, der Türkei und Rumänien wie auch Fliegerkräfte und Kampftechnik des Heeres.
Im Rahmen der Übung werden Aktionen der Marineinfanterie und von Sondereinsatztruppen aus der Ukraine, den USA, Moldawien und Georgien trainiert. Geplant sind Luft- und Seelandeübungen in verschiedenen Teilen des Gebiets Odessa.
Die Sea Breeze-Übungen finden regelmäßig seit 1997 statt. Sie werden hauptsächlich im Raum des Schwarzen Meeres und auf Übungsgeländen im Süden der Ukraine abgehalten, einige Male wurden sie aber auch im Mittelmeer durchgeführt. Russland nahm nur 1998 mit drei Schiffen der Schwarzmeerflotte daran teil.
Die Übungen wurden mehrmals von Protestaktionen der Gegner der Annäherung der Ukraine an die Nato begleitet.
Insgesamt sind für dieses Jahr drei internationale Militärübungen auf dem Territorium der Ukraine vorgesehen.

 

Ukrinform.ua: Heute starten in Odessa die ukrainisch-amerikanischen Übungen „Sea Breeze-2016“, teilt das Verteidigungsministerium der Ukraine mit.
Der Vertreter des Kommandos der Seestreitkräfte der Ukraine, Kapitän des 1. Rangs, Roman Gladkyj, hat angemerkt, dass Sea Breeze im laufenden Jahr die Geographie der Orte und Gebiete für seine Übungen deutlich erweitert.

 

Dan-news.info: Heute haben Vertreter der Gesellschaft in Donezk die erste Versammlung zur Vorbereitung der Vorwahlen 2016 durchgeführt. Im Verlauf des Treffens wurden die Delegierten jedes Stadtbezirkes der Hauptstadt in der republikanischen Konferenz aufgestellt.
„Heute haben wir die Delegierten gewählt, die die Stadt Donezk in der republikanischen Konferenz vertreten werden, und entschieden über das Organisationskomitee der Stadt Donezk. Die gewählten Leute bilden Arbeitsgruppen, die organisatorische Funktionen ausüben werden“, sagte die Vorsitzende des Organisationskomitees für die Vorwahlen Natalja Wolkowa.
Ihren Worten nach werden auf der republikanischen Konferenz Etappen der weiteren Durchführung der Vorwahlen bestimmt.
Heute wird eine solche Versammlung der Gesellschaft ebenfalls in Kirowsk, Charzysk, Sugres, Schachtjorsk, Debalzewo, Jasinowataja und Dokutschajesk durchgeführt. In nächster Zeit werden diese Veranstaltungen auch in den anderen Städten der Republik stattfinden.

 

De.sputniknews.com: Offener Himmel: USA und Ukraine inspizieren Luftraum über Russland
Im Juli finden mehrere gegenseitige Kontrollflüge im Rahmen des Vertrags über den Offenen Himmel statt. Wie der Chef des nationalen Zentrums für die Verminderung der nuklearen Gefahr, Sergej Ryschkow, am Montag sagte, werden die USA und die Ukraine vom 18. bis 23. Juli mit einem Flugzeug OS-135B gemeinsame Kontrollflüge über Russland absolvieren.
Im selben Zeitraum werden russische Gutachter mit einem Flugzeug vom Typ An-30B auf einer im Voraus vereinbarten Route Deutschland überfliegen. Die maximale Reichweite der Flüge soll 1.300 Kilometer betragen. Gestartet wird vom Flughafen Köln-Bonn. Das ist der 22. Überwachungsflug Russlands im Rahmen des Open-Skies-Vertrages.
Laut Ryschkow gehört das Beobachtungsflugzeug vom Typ OS-135B zur Klasse der Maschinen, die keine Waffen tragen. Der Flieger und die darin installierten Überwachungsgeräte wie Luftbildkameras haben ein internationales Gutachten unter Teilnahme auch russischer Vertreter durchlaufen. Das schließt den Einsatz von Geräten aus, die von dem Vertrag nicht vorgesehen sind“, so Ryschkow.
Ihm zufolge werden die russischen Fachleute an Bord die Einhaltung der abgestimmten Flugparameter und die Anwendung der im Vertrag vorgesehenen Beobachtungsgeräte überwachen.
Der Vertrag über den Offenen Himmel (OH-Vertrag oder Open Skies) war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Mitgliedstaaten der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) unterzeichnet worden. Ziel ist es, gegenseitige Verständigung und Vertrauen zu festigen. Russland ratifizierte den Vertrag am 26. Mai 2001.

 

Nachmittags:

 

Ukrinform.ua: Die Regierung habe die Vorbereitung auf die Umsetzung der Bestimmungen des Freihandelsabkommens mit Kanada begonnen, sagte der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, in seiner Videobotschaft, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Wir haben bereits mit der Vorbereitung aller notwendigen Mechanismen auf die möglichst bessere und schnelle Umsetzung der Bestimmungen dieses Abkommens begonnen“, betonte der ukrainische Regierungschef.
Er erinnerte auch daran, dass es letzte Woche ein Treffen mit Vertretern der amerikanischen Handelskammer und der ukrainischen Wirtschaftskreisen gab.
„Es gibt gewisse Probleme mit der Geschäftsführung. Wir haben klare Prioritäten gesetzt. Ich denke, dass sich die Situation in einem Monat zum Besseren verändern wird. Man muss ein normales wirtschaftliches Geschäftsklima im Land schaffen, damit sich die Unternehmen entwickeln, anstatt ständig mit denen zu kämpfen, wer stört, dieses Geschäft zu machen. Daher ist unsere Aufgabe, jeden Unternehmer zu schützen, der ehrlich im realen Sektor der Wirtschaft arbeitet“, betonte der Ministerpräsident.

 

De.sputniknews.com: Geiselnahme in Eriwan: Zwei Geiseln frei – Terroristen wollen sich nicht ergeben
Die Geiselnehmer, die am Sonntag ein Polizeigebäude in der armenischen Hauptstadt Erivan gestürmt hatten, haben zwei der insgesamt sechs Geiseln freigelassen. Wie der armenische Sicherheitsdienst mitteilte, weigern sich die Geiselnehmer weiterhin, Waffen niederzulegen und sich zu ergeben.
Laut einem früheren Bericht war eine Geisel in der Nacht zum Montag befreit worden.
„Das Leben und die Gesundheit der Personen, die seit dem Überfall gesetzwidrig festgehalten werden, sind immer noch in Gefahr“, hieß es in der Mitteilung.
Laut dem Dokument verfügen die Terroristen über eine große Menge an Waffen und stellen eine Unmittelbare Gefahr nicht nur für die Geiseln, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt dar.
Die Geiselnehmer fordern die Freilassung von Schirajr Sefiljan, Teilnehmer des Karabach-Konflikt und Anführer der radikalen Oppositionsbewegung Front der Gesellschaftlichen Rettung „Neues Armenien“. Er wird eines gesetzwidrigen Waffenerwerbs und —besitzes beschuldigt.

 

Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR wies an, in nächster Zeit ein Wohnheim in Lugansk für Übersiedler einzurichten
Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnitzky hat heute  die Regierung angewiesen, in der nächsten Ministerratssitzung die Frage der Unterbringung von Übersiedlern im instandgesetzten Wohnheim in der Schtorsa-Straße 2 in Lugansk zu erörtern…
Kapitel LC in naher Zukunft angewiesen Lugansk Herberge für Migranten nieder
Der Leiter der Verwaltung von Lugansk Manolis Pilawow hatte darauf hingewiesen, dass die Herberge für Migranten auf Zeit  bereits im Januar dieses Jahres bereit für den Betrieb war.
„Seit Januar können wir nicht das Wohnheim nicht belegen, weil wir nicht wissen, zu welchen Bedingungen. Einen Beschluss. (des Ministerrats- Anm. d. Red.) gab es bisher nicht“, sagte Pilawow.
Der stellvertretende Minister für Bauwesen, Wohnungs- und Kommunalwirtschaft der LVR Ruslan Karasha wies darauf hin, dass das entsprechende Dokument beim Ministerrat eingereicht wurde, aber die Regierung schickte es „zur Überarbeitung“ zurück.
„Es stellt sich heraus, dass es die Möglichkeit (zur Unterbringung – Anm. d. Red.) bei uns gibt. Aber Sie beginnen das Spielchen „Zur Überarbeitung zurück“ u.s.w.“, stellte Plotnitzky fest.
„Ich sage, diese administrativen Spielchen müssen sofort gestoppt werden. Sie handeln jetzt und wir nehmen die Dokumente durch den Ministerrat an. Sie haben hier einen Schriftwechsel miteinander begonnen, aber die Menschen wissen nicht, wo sie wohnen sollen. Wir haben mindestens 80 Plätze, wo ist das das Problem…
Glauben Sie mir, wir haben eine Menge Menschen, die dort einziehen wollen….“, sagte Plotnitzky…

 

De.sputniknews.com: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die US-Lobby in der Armee kaltgestellt, wie die „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag zu den Folgen des versuchten Militärputsches gegen den türkischen Staatschef schreibt.
Die militärpolitische Führung der Türkei hat demnach keinerlei Zweifel daran, dass hinter den Organisatoren des gescheiterten Putschversuchs hochrangige Militärs stehen, die mit durch die USA unterstützten politischen Kräften verbunden sind. Laut Ankara hatten die Rebellen eine Konfrontation mit Russland im Visier. Gerade diese Putschisten sollen den russischen  Su-24-Bomber über Syrien im November 2015 abgeschossen haben.
Der Bürgermeister von Ankara, Melih Gökçek, sagte gegenüber CNN Turk, der Pilot der türkischen Luftstreitkräfte, der den Su-24-Jet damals abgeschossen hätte, sei ein Mitglied der Oppositionsgruppe, die von dem in den USA lebenden oppositionellen Prediger Fethullah Gülen unterstützt wird. Die Regierung in Ankara bezeichnet die Aktivitäten dieser Oppositionsgruppe als Versuch, einen „parallelen Staat“ zu schaffen. Dieser hätte das Ziel gehabt, die Türkei international zu isolieren.
Laut Ankara stehen hinter dem angeblichen Vorgehen der Anhänger Gülens die Amerikaner. Dies erklärte unter anderem der Minister für Arbeit und soziale Sicherheit, Süleyman Soylu, sofort nach der Niederschlagung der Rebellion und Festnahme vieler Putsch-Teilnehmer. Erdogan forderte von Washington die Auslieferung Gülens. US-Außenminister John Kerry wies diese Vorwürfe zurück und erklärte, dass Gülen erst dann an die Türkei ausgeliefert werden könne, wenn Ankara überzeugende Beweise vorlegt.
Es ist wohl kaum Zufall, dass sich eines der Zentren der Rebellen auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Incirlik befand. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu sagte, dass die Militärs, die in diesem Stützpunkt im Dienst standen, an der Vorbereitung des Staatsstreichs beteiligt gewesen seien. Medien berichteten später, dass es türkische Militärs waren. Wie der stellvertretende Generalstabschef Umit Dundar mitteilte, wurden „parallele Strukturen“ auf dem Stützpunkt und in anderen Objekten der türkischen Armee „gesäubert“. Die Aktivitäten der US-Amerikaner und Vertreter anderer Nato-Länder auf diesem Stützpunkt seien blockiert worden.
Der Militärexperte Eduard Rodjukow zog einen Vergleich zur Rebellion im usbekischen Andijon und anderen Städten im Ferghanatal im Mai 2005. Damals hatte sich später herausgestellt, dass damals US-Geheimdienste an der Organisation des Aufstandes beteiligt gewesen seien, die am US-Luftwaffenstützpunkt Khanabad bei Karschi tätig waren. Nach diesen Ereignissen habe Taschkent beschlossen, den Stützpunkt zu schließen. Heute, so Rodjukow, sei Usbekistan einer der stabilsten Republiken Zentralasiens. Laut dem Experten werden die Beziehungen zwischen Ankara und Washington nun ebenso revidiert. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Putschversuch angesichts der begonnenen Verbesserung der Beziehungen zwischen der Türkei und Moskau organisiert worden sei.
Dieser Meinung ist auch Militärexperte Juri Netkatschew. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es sich die US-Militärlobby in der türkischen Armee zum Ziel setzte, bei dem Ergreifen der Macht die Durchfahrt von russischen Militärschiffen ins Mittelmeer zu sperren und damit die Aktivitäten der russischen Militärgruppierung in Syrien massiv einzuschränken. Nicht zufällig hätten die Rebellen als einer der ersten Schritte den Bosporus für den Schiffstransit gesperrt, so der Experte.

 

Dan-news.info: Die Mitschurinsk-Strafkolonie am nördlichen Stadtrand von Gorlowka geriet in der vergangenen Nacht unter Beschuss seitens der ukrainischen Armee. Darüber informierte der Presse-Dienst des Staatlichen Dienstes für Strafverbüßung der DVR.
„Das Territorium der Mitschurinsk-Strafkolonie, die sich in der Stadt Gorlowka befindet, geriet heute unter Artillerie- und Mörserbeschuss“, hieß es aus der Behörde. „Zerstörungen wurden nicht bekannt, Opfer unter dem Wachpersonal und den Gefangenen gibt es nicht“…

 

De.sputniknews.com: Das Russische Olympische Komitee betrachtet die Aktivitäten der US-amerikanischen und der kanadischen Antidoping-Agentur als Versuch, eine Koalition zur Olympia-Sperre für das russische Team zu schmieden, wie der Präsident des Russischen Olympischen Komitees, Alexander Schukow in einem Brief an den IOC-Präsidenten, Thomas Bach, schrieb.
Am Samstag hatte die Zeitung The New York Times berichtet, zehn Antidoping-Agenturen verschiedener Länder und 20 Gruppen von Sportlern  wollten darauf drängen, das ganze russische Team von der Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro auszuschließen. Der Chef der US-Antidoping-Agentur  USADA, Travis Tygart, hat ein entsprechendes  Ersuchen an den IOC-Präsidenten vorbereitet, in dem er sich auf die Schlussfolgerungen der WADA-Ermittlung angeblicher Dopingmanipulationen des russischen Teams während der Olympischen Winterspiele in Sotschi  bezieht, obwohl das Ergebnis der Ermittlung erst am Montag  veröffentlicht werden soll.
„Wieso können diese Organisationen (die USADA und die kanadische CCES — Anm. d. Red.) über den Inhalt des Berichts im Voraus informiert sein, noch bevor er offiziell vorgestellt wurde? Die Situation ruft beim Russischen Olympische Komitee sehr ernsthafte Besorgnisse hervor, da jetzt die Integrität und Unabhängigkeit dieses Berichtes in Frage gestellt wird“, so Schukow in seinem Brief.
Die Aktivitäten von USADA und CCES scheinen  eine „gut geplante und  voreingenommene Kampagne“ zu sein, die auf eine Olympia-Sperre  für alle russischen Sportler  abzielt.

 

Lug-info.com: Die LVR wird in der Lage sein, Flüchtlinge aus den von Kiew kontrollierten Gebieten aufzunehmen – Plotnitzky
Die Republik findet Möglichkeiten, Flüchtlinge aus den von Kiewer Truppen kontrollierten Gebieten der LVR aufzunehmen. Dies erklärte heute das Oberhaupt der LVR Igor Plotnitzky.
„Zu uns kommen über  Staniza, über den Passierpunkt, ständig Menschen. Auf dem (okkupierten – Anm. d. Übers.) Gebiet herrscht vollkommene Gesetzlosigkeit, die Einwohner sehen das und flüchten zu uns“, stellte er fest.
„Und wir haben die Möglichkeit – und wenn wir sie nicht hätten, würden wir sie finden), sie aufzunehmen…
Und ich sage für alle, die von der Seite der Ukraine kommen: Wenn Sie den Wunsch haben, zu uns zu kommen – kommen Sie – Wohnraum werden wir finden. Sei es in einem Wohnheim, sei es nur übergangsweise, wir werden für Sie Wohnraum finden“, unterstrich Plotnitzky…

 

De.sputniknews.com: Wada-Bericht: Russisches Sportministerium und FSB in Dopingprogramm involviert
Die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada haben das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein.
Die staatlichen Stellen sollen mit Proben manipuliert haben, um gedopte russische Athleten zu schützen, heißt es in dem WADA-Bericht, der auf der Seite dieser Organisation veröffentlicht ist.

 

Lug-info.com: Pioniere und Taucher der ukrainischen Armee verminen Furten und Brücken im Gebiet der Abgrenzungslinie. Darüber informierte heute die Volksmiliz der LVR.
„Es wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich des 2. Bataillons der 92. Brigade der ukrainischen Armee, das sich im Gebiet des Ortes Sholtoje befindet, Pioniere zur angeblichen Überprüfung von Furten und Brücken angekommen sind. In Wirklichkeit führen sie eine Verminung der geprüften Objekte durch“, hieß es in der Verteidigungsbehörde der LVR.
Es wurde hinzugefügt, dass zur Verminung der strategisch wichtigsten Brücken heute, am 18. Juli, Taucher ankamen…

 

De.sputniknews.com: An der Wahrheit vorbei: Niederlande vertuschen Schuld der Ukraine am MH17-Absturz
Auch zwei Jahre nach dem Absturz der malaysischen Boeing (Flug MH17) im Donezbecken, bei dem alle 283 Passagiere und 15 Besatzungsmitglieder ums Leben kamen, können die Ermittler keine konkreten Ergebnisse vorlegen, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.
Von Anfang an dominierten bei diesem Fall die politische Voreingenommenheit, die Ausrichtung auf ein bestimmtes Sujet, das für den Westen und die Ukraine vorteilhaft sein würde, wobei der gesunde Menschenverstand in den Hintergrund geschoben wurde. Bei den niederländischen Ermittlern gab es zahlreiche Ungenauigkeiten, Manipulationen und offen unglaubwürdige Angaben.
Russische Experten verwiesen mehrmals auf grobe Verletzungen der Standards der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation durch die Untersuchungskommission, das sture Ignorieren der durch Russland bereitgestellten Informationen und den fehlenden Wunsch, mit erfahrenen Spezialisten zu kooperieren, fehlende Logik und Inkonsequenz bei den Schlussfolgerungen.
Experten zufolge führte die Verantwortungslosigkeit der Ukraine zum Tod von 298 Menschen. Warum? Weil die Ukraine den eigenen Luftraum nicht sperrte, wobei sie absichtlich die Tatsache der großangelegten Kampfhandlungen auf ihrem Territorium ignorierte. Ob es sich um die Angst handelte, die Fluggebühren einzubüßen, oder einfach um Fahrlässigkeit, ist eine offene Frage.
Die niederländischen Behörden vertuschen die Schuld der Ukraine für die Nicht-Sperrung ihres Luftraums und schieben die Verantwortung in Richtung internationale Organisationen und Flugunternehmen. Allerdings wäre es nicht zu der Tragödie gekommen, hätte Kiew den Luftraum gesperrt, wie dies das Chicagoer Abkommen von 1944 erfordert, meinen Experten.
Spezialisten im Bereich des internationalen Flugrechtes weisen außerdem darauf hin, dass die Untersuchung in einem geschlossenen Bereich erfolgt und sich in die Länge zieht. Dabei bekommt die Öffentlichkeit nur einen leisen Nachhall davon, womit sich die Gemeinsame Ermittlungsgruppe unter Leitung der niederländischen Staatsanwaltschaft befasst. Den Verwandten der Opfer wurden vor einigen Wochen nur wenig aussagekräftige Videos über den Verlauf der Untersuchung gezeigt.
Die Qualität der Untersuchung löst ebenfalls viele Fragen aus. Warum ist die Ukraine ein vollwertiges Mitglied der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe? Kann man mit einer objektiven Untersuchung rechnen, wenn die Ukraine (unter den Opfern gab es keinen einzigen Ukrainer) Zugang zu den Materialien des Verfahrens und möglichen Indizien hat? Experten sagen direkt, dass die Ukraine alle Möglichkeiten hat, die Beweise zu manipulieren und die Ermittlungen in die gewünschte Richtung zu lenken.
Russland wurde die Teilnahme an der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe verweigert. Zugleich wird Moskau um allumfassende Hilfe bei den Ermittlungen gebeten. Moskau tut dies. Bereits im August 2014, also unmittelbar nach der Tragödie, übergab die russische Seite alle vorhandenen Primärradarangaben an den Sicherheitsrat der Niederlande. Die Katastrophe ereignete sich außerhalb des russischen Luftraums und Zuständigkeitsbereichs der russischen Fluglotsen. Später stellte sich heraus, dass die Primärradarangaben nur von russischen Radaranlagen erhalten wurden, weil die ukrainischen Primärradaranlagen aus irgendeinem Grund außer Betrieb waren.
In sehr knapper Frist bearbeitet Russland schwierigste Rechtshilfeanfragen und übergibt Informationen, die den Ermittlern helfen könnten. Hätte Russland an der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe teilgenommen, wäre die Untersuchung viel schneller und effektiver verlaufen.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Werchowna Rada der Ukraine, Andrij Parubij, sieht keine Gründe für die Abhaltung von vorgezogenen Parlamentswahlen.
Das sagte er auf der Abschlusspressekonferenz, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Ich sehe keinen Grund für die Durchführung der vorgezogenen Wahlen. Es ist nicht das ukrainische Szenario, sondern äußeres“, sagte Parubij.
Seiner Meinung nach sind die meisten Abgeordneten in diesem Parlament neu, und dieses Parlament habe ein großes Potenzial. „Ich möchte alle beruhigen, es werden keine vorgezogenen Wahlen geben“, sagte der Vorsitzende der Obersten Rada.

 

Dan-news.info: Mehrere Gasverteiler wurden in Folge des nächtlichen Beschusses des Petrowski-Stadtbezirkes von Donezk durch ukrainische Militärs beschädigt. Dies berichtete heute der Presse-Dienst des Staatsbetriebes „Donbassgas“…

 

De.sputniknews.com: Die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada haben keine Belege dafür gefunden, dass das russische Olympia-Komitee beim Dopingprogramm eine aktive Rolle gespielt hat, wie WADA-Chefermittler Richard McLaren am Montag in Toronto sagte.
Nach Angaben der Wada-Ermittler waren das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie  der Inlandsgeheimdienst FSB in Manipulationen mit Proben verwickelt, um gedopte russische Athleten zu schützen.
Laut McLaren wird die Wada keine Empfehlungen für Sanktionen gegen russische Athleten geben.

 

Dnr-news.com: Drei Zivilisten wurden in Folge des nächtlichen Beschusses des Petrowki-Stadtbezirkes von Donezk durch ukrainische Kräfte verletzt. Das sagte heute in seiner Pressekonferenz der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der Republik Eduard Basurin.
„In Folge des Beschusses des Petrowski-Bezirkes mit Minenwerfern wurden drei Zivilisten verletzt“

 

De.sputniknews.com: Die 15. Tagung des Petersburger Dialogs, die erstmals seit vier Jahren in Russland stattgefunden hat, war nach Meinung von Martin Hoffmann vom Deutsch-Russischen Forum eben ein echter Dialog. Russen und Deutsche haben deutlich ihre unterschiedlichen Meinungen in den Kritikpunkten über NGOs, Krim und Donbass geäußert.
Jedoch gebe es ein Verständnis dafür, dass man diese unterschiedlichen Meinungen sagen und trotzdem in den Dialog weiter kommen könne, sagte Hoffmann, so der Geschäftsführer des Petersburger Dialogs, im Interview mit Sputnik-Korrespondent Nikolaj Jolkin. „Die kontroversen Diskussionen in zehn Arbeitsgruppen haben fantastische Bereitschaft der Deutschen und Russen gezeigt, trotz der tiefen Risse in bestimmten Fragen intensiv zusammenzuarbeiten.“
Niemand habe dem Anderen Vorwürfe gemacht, so Martin Hoffmann. „Der Grundton war — wir müssen Lösungen finden und an konkrete Probleme gemeinsam herangehen. Zwar haben wir in vielen Punkten unterschiedliche Meinungen, wir brauchen aber die Zusammenarbeit mit Russland gerade im Kampf gegen den internationalen Terrorismus, was der Terroranschlag in Nizza, der uns alle in Petersburg schockiert hat, verdeutlichte.“..

 

Lug-info.com: Die Lugansker Volksrepublik hat alle Kinder, die an Diabetes leiden, vollständig mit Insulin aus dem Import versorgt. Dies berichtete heute die leitende Expertin des Gesundheitsministeriums der LVR für Kinderendokrinologie, die Endokrinologin des Lugansker republikanischen Kinderkrankenhauses Ludmilla Myschalowa.
Sie führte aus, dass zurzeit in der Republik 235 Kinder durch die Endokrinologen registriert sind, die an Diabetes leiden, unter denen 25 Kinder neu diagnostiziert sind.
„Alle Kinder mit Diabetes sind zu 100% mit Insulin versorgt. Dank der Hilfe der Russischen Förderation erhalten alle Kinder heute ein französisches Insulinpräparat“, erklärte Myschalowa….

 

De.sputniknews.com: Kreml: Turbulenzen nahe Russlands Grenzen lösen Sorgen aus
Moskau ist laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow über die Turbulenzen nahe Russlands Grenzen, und zwar die jüngsten Ereignisse in der Türkei, in Armenien und Kasachstan, äußerst besorgt.
„Zweifelsohne lösen derartige Turbulenzerscheinungen nahe unserer Grenzen Besorgnis aus. Natürlich sind wir gezwungen, die Situation äußerst aufmerksam zu verfolgen und zu analysieren“, sagte Peskow. Dem Kreml-Sprecher zufolge werden die notwendigen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit in Russland entsprechend der neu eingegangenen Informationen ergriffen.
Am Freitagabend hatte die türkische Regierung den Putschversuch im Land unterbunden. In Armenien hatte eine Gruppe bewaffneter Radikaler am Sonntag ein Gebäude des Streifendienst-Regiments der Polizei besetzt und dabei sieben Polizisten als Geiseln genommen. Und am Montag hatte schließlich ein Unbekannter ein Polizeirevier in der kasachischen Hauptstadt Almaty überfallen und dabei mehrere Polizisten erschossen.
Peskow unterstrich, dass diese Ereignisse nicht gleichgestellt werden dürfen.
„In der einen Situation geht es zweifelsohne um den Versuch eines Staatsstreichs, der mit Gewalt ausgeführt worden war und zu zahlreichen Todesopfern geführt hatte. In dem anderen Fall handelt es sich um verschiedene kriminelle Erscheinungen“, so der Kreml-Sprecher.
Peskow betonte, dass Moskau seine Nachbarländer gerne als stabile, aufblühende und vorhersehbare Staaten sehen würde.

 

Lug-info.com: Das Ministerium  für Wirtschaftsentwicklung und Handel hat mit Herstellern und Lieferanten von Trinkwasser vergünstigte Preise für sozial schwache Bürger zu 1,3 Rubel pro Liter ausgehandelt….
Der aktuelle Preis für Trinkwasser beträgt 1,5 Rubel pro Liter.

 

De.sputniknews.com: Sechs Menschen sind am Montag bei einem Angriff auf Polizisten in der kasachischen Stadt Almaty getötet worden, berichtet Reuters unter Berufung auf eine Quelle in einem örtlichen Krankenhaus. Acht weitere Menschen wurden verletzt. Ziel des Angriffs waren der Sitz des Nationalen Sicherheitskomitees und ein Polizeirevier.
Kasachstans Staatschef Nursultan Nasarbajew bezeichnete den Angriff als Terroranschlag.
„Heute hat sich ein Terroranschlag in Almaty ereignet, der leider wieder menschliche Opfer forderte. Ich drücke den Verwandten der Toten und Verletzten mein Beileid aus. Sie sollen entsprechende psychologische und materielle Unterstützung erhalten“, so der Präsident.
Zuvor hatten die Behörden die höchste Terrorwarnstufe in der Stadt ausgerufen. Inzwischen wurde die Warnstufe auf „gemäßigt“ reduziert.
Die Polizei hat den Angreifer festgenommen. Dies gelang den Ordnungshütern erst nach mehreren Schüssen. Bei dem Angreifer handelt es sich um einen 27-jährigen kasachischen Staatsbürger, der des Mordes an einer Frau am vergangenen Wochenende verdächtigt wird.
Unter anderem hat das Nationale Sicherheitskomitee Kasachstans mitgeteilt, dass der Mann zuvor in Gefängnishaft war, wo er Verbindungen mit Salafisten hatte.
Auch ein zweiter mutmaßlicher Beteiligter an dem Angriff wurde festgenommen, wie das kasachische Innenministerium mitteilte.

 

Lug-info.com: Die Einwohner von Perewalsk ehrten heute das Andenken an den ersten Stadtkommandanten Alexandr Sokol, der bei der Verteidigung von Popasnaja im Jahr 2014 gefallen war…
An der Veranstaltung, die im historischen Stadtmuseum stattfand, nahmen die leitenden Persönlichkeiten der Stadt, Angehörige und ehemalige Mitkämpfer von Sokolow sowie Aktivisten der gesellschaftlichen Organisationen „Lugansker ökonmische Union“ und „Mir Lugantschiny“ teil…
Sokol war bis zum Krieg Vorsitzender der Vereinigung der Afghanistankämpfer von Perewalsk, leitete auch die Union der Tschernobil-Freiwilligen der Stadt. Im Frühjahr 2014 beteiligte er sich an der Organisation des Referendums in Perewalsk.
„Gleichzeitig leitete Alexandr eine Gruppe von Aufklärern, die im Sommer 2014 an den gefährlichsten Punkten der Verteidigung der Republik operierte. Auch war er einer der ersten, die Verhandlungen zum Austausch von Gefangenen führte“, sagte eine Vertreterin der „Lugansker ökonomischen Union“.
„Am 18. Juli fuhr Alexandr zu einem Einsatz in der Nähe von Popasnaja. 4 Stunden lang dauerte der Kampf  mit den ukrainischen Straftruppen, in dem er tödlich verwundet wurde“, erinnerte sie.

 

De.sputniknews.com: Moskau darf schwere Vorwürfe von Russlands Ex-Anti-Doping-Chef Grigori Rodschenkow gegen Sportminister Witali Mutko nicht unbeantwortet lassen. Darauf wies Duma-Abgeordnete und Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Swetlana Schurowa am Montag hin.
Rodschenkow hatte behauptet, dass mindestens 15 russische Medaillen-Sportler bei der Winterolympiade in Sotschi am sogenannten Doping-Programm Russlands beteiligt gewesen waren, das eine Dominanz Russlands als Gastgeberland der Spiele zum Ziel hatte. Danach kündigte die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA Ermittlungen an. Die Resultate einer von Richard McLaren geleiteten WADA-Kommission wurden am Montag veröffentlicht.
„Ich habe in McLarens Bericht nichts Neues gesehen. Für sie (Kommission) kam es darauf an, es möglichst dicker aufzutragen“, fuhr Schurowa fort. „Ich kann nicht sagen, ob Mutko Rodschenkow wegen Verleumdung anklagen würde. Aber derartige Anschuldigungen dürfen in keinem Fall unbeantwortet gelassen werden.“
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) habe bereits seine Position kundgetan: Es wäre falsch, ein ganzes Land zu bestrafen. „Saubere“ Sportler dürften nicht wegen eines Menschen leiden, der alles angestiftet habe. Schurowa ist davon überzeugt, dass die Sportler nicht selten auch nicht gewusst haben, was sich tut. „Sie haben diesen Rodschenkow nie gesehen und wissen auch nicht, wie er aussieht“, sagte die Olympiasiegerin.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen schlossen heute gegen 14:30 Uhr den Passierpunkt bei Staniza Luganskaja, nachdem auf dem durch die Ukraine kontrollierten Territorium dieser Ortschaft eine mächtige Explosion erfolgt war. Dies erklärte gegenüber Lug der Kommandeur des Checkpoints der Volksmiliz, der sich auf dem Gebiet von Staniza befindet, Nikolai Kusmin.
„Auf ukrainischer Seite erfolgte in Staniza Luganskaja eine mächtige Explosion, danach schlossen die Kämpfer der ukrainischen Armee ihren Hauptpassierpunkt und ebenfalls ihren Checkpoint in der „Grauzone“ dieses Gebietes“, berichtete er.
„Im Moment können aufgrund der Aktivitäten der ukrainischen Militärs hunderte Menschen nicht die Abgrenzungslinie überqueren, müssen bei 40° Hitze ausharren“, ergänzte Kusmin….

 

De.sputniknews.com: Donbass: Extremhitze lässt Minenfelder explodieren
Das ungewöhnlich warme Wetter in der ostukrainischen Kriegsregion Lugansk hat Minen in Minenfeldern zur Explosion gebracht, die dort während des Donbass-Konfliktes angelegt wurden.
Nach Angaben der ukrainischen Behörden besteht für die Menschen Lebensgefahr. Deshalb wurde die Grenze zwischen der abtrünnigen Lugansker Volksrepublik im Osten  und der übrigen Ukraine dicht gemacht. Am Montagnachmittag lagen die Lufttemperaturen in Lugansk bei 36 °C.
Wegen der hohen Lufttemperaturen sei es im Rajon Stanytschno-Luhanske zu Bränden gekommen, teilte die Lugansker militärisch-zivile Administration am Montag via Facebook mit. „Minen, die sich in der Abgrenzungszone befinden, begannen zu explodieren. Es besteht Gefahr für Leben und Gesundheit von Menschen.“
Deswegen sei beschlossen worden, den Grenzübergang Staniza Luganskaja ab 18. Juli 14.30 Uhr vorübergehend zu schließen.
Die Lugansker militärisch-zivile Administration ist für den von Kiew kontrollierten Teil des Gebietes Lugansk zuständig. Weil die eigentliche Hauptstadt der Region, Lugansk, seit 2014 von der nicht anerkannten „Lugansker Volksrepublik“ kontrolliert wird, hat die Lugansker militärisch-zivile Administration in Sewerodonezk ihren Sitz….

 

Ukrinform.ua: Aufgrund des durch die Hitze entstandenen Brandes auf den Feldern in der Nähe der Kontrollpunkten „Stanytschno-Luhanske“ und „Sajzewe“ (Ostukraine) ist der Durchlass der Bürgerinnen und Bürger, die die Trennlinie überqueren, vorübergehend gestoppt, teilt der Staatliche Grenzschutzdienst der Ukraine mit.
„Am 18. Juli, gegen 14:30 Uhr, hat neben der Kontrollstelle „Stanytschno-Luhanske“ der Brand begonnen. Darüber hinaus sind wegen des Brandes Minen und Munition in die Luft gegangen, die während der Kämpfe nicht explodiert sind. Der Durchlass von Personen und Fahrzeugen wurde sofort von Grenzsoldaten gestoppt. Die Bürger, die am Kontrollpunkt waren, wurden evakuiert“, heißt es im Bericht.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben nach der heute erfolgten Explosion in Staniza Luganskaja den Bau von starken Betonbefestigungen zur Stationierung von Militärtechnik  in der „grauen Zone“ im Gebiet der Ortschaft aktiviert. Dies teilte der Soldat der Volksmiliz Jewgenij Stupin mit, der am Checkpoint der LVR in Staniza Dienst tut.
Heute tagsüber hatten die Kiewer Truppen den KPP in Staniza Luganskaja geschlossen, nach dem auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium dieser Ortschaft eine heftige Explosion erfolgte.
Zuvor war auf der Seite der sogenannten „Lugansker militärisch-zivilen Administration“ (ukrainische Besatzungsbehörde, Anm. d. Übers.) eine Mitteilung über die Einstellung der Funktion des KPP aufgrund der Hitze, die zu Bränden und zur Explosion von explosiven Objekten führen kann, erschienen.
tupin erzählte, dass die Bauerarbeiten von den ukrainischen Soldaten an dem zuvor in der „grauen Zone“ errichteten Checkpoint erfolgen.
Derzeit sehen wir, dass die Armee der ukrainischen Streitkräfte Zivilisten zusammengetrieben hat und unter ihrer Deckung erfolgt der Bau großer Befestigungen, wahrscheinlich für Militärtechnik – Panzertechnik und  Abwehrgeschütze“, teilte der Soldat der Volksmiliz mit.
r sagte, dass die Bauarbeiten nach der heute auf der ukrainischen Seite erfolgten Explosion verstärkt wurden.
Es laufen Bauarbeiten  an der Abgrenzungslinie in der „grauen Zone“, wo Technik und Befestigungen nicht sein dürfen.

 

Dnr-news.com: Der FSB nahm auf dem Territorium der Russischen Förderation einen Übersetzer der Monitoring-Mission der OSZE fest, der vom SBU angeworben worden war, um in der LVR Daten für die ukrainischen Geheimdienste zu sammeln., berichtet das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit der Behörde.
„Der Förderale Sicherheitsdienst der RF (FSB) hat den Bürger der Ukraine Artjom Alexandrowitsch Schestakow, Geburtsjahr 1984,  als Agent des SBU enttarnt und auf dem Territorium der RF festgenommen, der als Übersetzer bei der Spezial- Beobachter-Mission der OSZE in der Ukraine arbeitet“, heißt es in der Erklärung.
Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß der Geständnisse Schestakows er im Sommer 2015 als zukünftiger Mitarbeiter der OSZE-Mission in Lugansk nach Kiew reiste, „wo er im Apparat des SBU vom Mitarbeiter der Abteilung zum Schutz der nationalen Staatlichkeit Sergej Michailowitsch Sliptschenko angeworben wurde unter dem Tarnnamen „Swagor“.
Im Auftrag des SBU sammelte Schestakow auf dem Territorium der ausgerufenen Lugansker Volksrepublik Informationen politischen, sozial-ökonomischen und militärischen Charakters. Schestakow besuchte regelmäßig die Staatsorgane der LVR und die Standorte der Einheiten der Volksmiliz. Die erhaltenen Informationen übermittelte er dem SBU per Internet. Insbesondere berichtete er über die Bewegungen von Militärtechnik und Soldaten, geographische Koordinaten von Standorten der Einheiten der Volksmiliz und Telefonnummern von Kommandeuren“, heißt es in der Erklärung.
Es wird betont, dass Schestakow im Oktober-November 2015 schon im Auftrag des ukrainischen Militärgeheimdienstes Angaben über die Fahrrouten, die Fahrzeuge und die Telefonnummern einer der Kosakenführer Drjomow weitergab, welcher anschließend von ukrainischen Geheimdiensten ermordet worden war.
Außerdem befasste er sich mit der Beschaffung von Arbeitsstellen in Vertretungen von internationalen Organisationen in der Ukraine für andere Agenten der ukrainischen Geheimdienste.
Die Angaben des in Russland festgenommenen SBU-Agenten zeigen die illegale Nutzung der OSZE-Mission durch ukrainische Geheimdienste für die Organisation von Diversionsakten in der Lugansker Volksrepublik.
„Die von Schestakow erhaltenen Aussagen und Materialien zeigen deutlich, dass die Geheimdienste der Ukraine, indem sie illegal die OSZE-Mission ausnutzen, auf dem Territorium der LVR militärische Informationen sammeln sowie Sabotage- und Terrorakte organisieren.Die offengelegten Fakten zeugen davon, dass die ukrainischen Geheimdienste internationales Recht ignorieren“, wird in der Veröffentlichung erklärt.
Das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB ergänzt, dass Schestakow gestattet wurde, in die Ukraine zurückzukehren, da seine Spionagetätigkeit keinen Schaden für die Sicherheit Russlands verursacht hatte. Allerdings bleibt ihm die Einreise nach Russland untersagt.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Einmischung der Politik in den Sport als einen gefährlichen Präzedenzfall bezeichnet. „Die gegenwärtige Atmosphäre um den Sport und die Olympia-Bewegung rütteln Erinnerungen an den Beginn der 1980er Jahre wach“, hieß es in Putins vom Kreml am Montag veröffentlichter Erklärung.
Damals hätten mehrere Länder aus Protest gegen die Verlegung der sowjetischen Truppen nach Afghanistan die Moskauer Olympiade boykottiert. Vier Jahre danach habe die Sowjetunion ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen in Los-Angeles verweigert – unter dem Vorwand, dass die Sicherheit für das sowjetische Team nicht hoch genug gewesen sei. „Somit wurden mehrere sowjetische, amerikanische und andere Athleten Geiseln der politischen Konfrontation. Und die Olympische Bewegung war mit einer ernsthaften Krise konfrontiert und wurde gespalten“, betonte Putin.
„Heute haben sich die Formen der Einmischung in den Sport geändert. Aber ihr Sinn bleibt unverändert, den Sport zu einem Instrument des politischen Drucks zu machen sowie ganze Länder und Völker in negativem Licht darzustellen. Die olympische Bewegung, die eine kolossale einigende Rolle für die Menschheit spielt, steht wiederum am Rande einer Spaltung“, warnte der russische Staatschef.
Dopingvorwürfe gegen russische Sportler basierten auf Aussagen einer Person (Russlands Ex-Andi-Doping-Chef Grigori Rodschenkow – Anm. der Redaktion), die einen skandalösen Ruf habe. Gegen ihn sei bereits 2012 ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Anti-Doping-Gesetz eingeleitet worden, das aber wegen Mangel an Beweisen eingestellt worden sei.
Putin zufolge wurde Rodschenkows Verwandte wegen des illegalen Absatzes von Anabolika verurteilt. „Es erhebt sich die Frage, ob Schlussfolgerungen, die auf Äußerungen derartiger Menschen basieren, glaubwürdig und stichhaltig sein können“, sagte der Präsident.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hat die russische Anti-Doping-Agentur RUSADA für die Olympischen Spiele in Sotschi stets gelobt, wie die Olympiasiegerin von Turin im Eisschnelllauf und Abgeordnete der russischen Staatsduma Swetlana Schurowa sagte. Laut Schurowa ist daher unklar, warum erst jetzt plötzlich Fragen auftauchen.
„Es stellt sich die Frage: Wo war WADA früher? Wenn sie angeblich den Aufbruch von Proben erkennen, hätten sie dies auch vor zweieinhalb Jahren sehen müssen, oder? Haben sie das erst jetzt erkannt? Warum wurde diese Ermittlung jetzt eingeleitet, und nicht noch während der Olympischen Spiele in Sotschi?, sagte Schurowa in einem Telefongespräch mit Sputniknews.
„Ich habe über mehrere Jahre hinweg den Aufsichtsrat von RUSADA geleitet, diese Organisation untersteht WADA und nicht dem Sportministerium Russlands. Warum wandten sie sich nicht an uns mit der Bitte, eine Ermittlung durchzuführen? Es gab keine solchen Bitten. Stattdessen gab es nur Dankbarkeitsbriefe von WADA, Briefe, in denen ausschließlich die Rede davon war, wie gut, wie wunderbar die Olympischen Spiele in Sotschi durchgeführt worden waren“, so die Abgeordnete weiter…

 

Dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Die Lage in der DVR ist sehr angespannt.
Wie wir bereits erklärt haben, geht die planmäßige Konzentration von Artillerie der Straftruppen der ukrainischen Streitkräfte auf dem Territorium der Republik weiter. In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 711.
Allein der Kommandeur der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Sabolotnyj ließ in den letzten 24 Stunden 23 122mm-Artilleriegeschosse auf friedliche Ortschaften abfeuern.
Die Straftruppen schossen auch 230 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 176 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen gsechossen.
Die Kriegsverbrecher beschossen weitere Ortschaften:Sajzewo, Schirokaja Balka, Gorlowka, Jasinowataja, Spartak, Wasiljewka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Sachanka, Leninskoje, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
In der Folge des Mörserbeschusses des Petrowsk-Bezirks der Stadt Donezk wurden drei zivile Einwohner verletzt: N. A. Sachartschenko, 1952 geb.; A. N. Inkin, 1954 geb. und A. N. Gajworonskij, 1978 geb.

Außerdem wurden durch Mörserbeschuss des Petrowskij-Bezirk von Donezk drei Häuser beschädigt, in Sajzewo gerieten sieben Häuser in Brand.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik erteilten die „Helden der ATO“ Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizkij, Wojlokow.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung aller Minsker Vereinbarungen fest. So im Gebiet der folgenden Ortschaften:
– Kamenka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von fünf 122mm Artilleriegeschützen „Gwosdika“ festgestellt;
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft eines Panzerzugs aus der 58. Panzergrenadierbrigade bemerkt und die Stationierung einer Feuerposition von drei 120mm-Mörsern entdeckt.
Wir erhalten weiterhin Aufklärungsinformationen von operativen Quellen über die Verschlechterung der finanziellen Lage in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte und umgekehrt vom Wachstum der finanziellen Absicherung der Abteilungen ausländischer Söldner und ukrainischer Nationalisten.
Neben den eingehenden Informationen über die ohne Nachschub schnell dahinschmelzende Ausrüstung der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte will ich daran erinnern und ein weiteres Mal die von uns gezogenen Schlüsse bestätigen, dass Kiew bereit ist, die ermüdeten und demoralisierten Abteilungen einfacher Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu opfern, sie als Brennholz zum Entfachen eines neuen Kriegsbrandes zu verwenden. Gleichzeitig warten die ausgebildeten, gut ausgerüsteten und in Kinderferienheimen und Erholungsheimen am Asowschen Meer ausgeruhten Nationalisten und ausländischen Söldner darauf, die geleerten Positionen an der Front einzunehmen und zugleich als Sperrtruppen zu dienen. Kiew kann es nicht gebrauchen, dass die betrogenen „ukrainischen Helden“, die überleben könnten, zurückkehren und die ihnen versprochenen Belohnungen fordern und bewaffnete Kundgebungen und Umstürze organisieren.
Ebenfalls will ich die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums von der ukrainischen Seite daran erinnern, dass ihre grundlegende Aufgabe die Unterstützung des Friedens in der Konfliktzone, die Sammlung von Informationen und eine operative Unterbindung von Kämpfen an der Abgrenzungslinie ist. Wir erwarten von der Arbeit des gemeinsamen Zentrums  Adäquatheit und Unabhängigkeit und keine Versuche von Selbstdarstellung.
Wir wenden uns ein weiteres Mal an die OSZE-Mission, alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen, um eine neue Runde von Kämpfen im Donbass nicht zuzulassen.

 

De.sputniknews.com: Die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada hat aufgerufen, russische Sportler von der Teilnahme an allen internationalen Wettkämpfen, einschließlich der Olympischen Spiele 2016, auszuschließen, wie der Sprecher der Agentur Ben Nichols via Twitter mitteilte.
„WADA ruft die Sportgemeinschaft auf, russischen Sportlern die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen, einschließlich der Olympia in Rio, zu verbieten, bis sich ‚die Kultur‘ ändert“, schrieb Nichols.
Über mögliche Sanktionen gegen russische Athleten wird das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees am 19. Juli entscheiden, so das Portal Lenta.ru. „Das Exekutivkomitee des IOK wird am Dienstag eine Telefonkonferenz durchführen, um erste Schritte, die vorläufige Maßnahmen und Sanktionen im Zusammenhang mit den bevorstehenden Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro einschließen können, zu besprechen“, hieß es aus der IOK-Pressestelle.
Thomas Bach hatte erklärt, das Internationale Olympische Komitee überprüfe sorgfältig alle Anschuldigungen aus dem WADA-Bericht, einschließlich des Bezugs des russischen Sportministeriums zum Doping-Programm. Das IOK sei bereit, die härtesten Sanktionen gegen Personen und Organisationen zu verhängen, die in Manipulationen mit Proben verwickelt seien…

 

Standard

Presseschau vom 17.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Vormittags:

 

Dan.news.info: Zwei Frauen wurden während des Beschusses des Petrowskij-Bezirks von Donezk von Seiten der ukrainischen Truppen verletzt, berichtete eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden der DVR.
„In der vergangenen Nacht beschoss die ukrainische Seite Dorf Trudowskoe. Gegen 20.40 Uhr wurde dabei eine Frau, geboren im Jahre 1959, verletzt. Um 23:40 Uhr wurde eine weitere zivile Einwohnerin, geboren 1954, verletzt „, sagte die Quelle.
Seinen Angaben nach wurde das Feuer vom Gebiet des besetzten Marijnka aus eröffnet.
Bereits vorher war berichtet worden, dass während der Nacht beim Beschuss von Kominternowo ein 15-jahriger Jugendlicher verwundet wurde.

 

Dan-news.info: Insgesamt neun Häuser wurden im Dorf Saizewo am nördlichen Rand von Gorlowka und in Kominternowo im Süden der DVR im Ergebnis des nächtlichen Beschusses durch die ukrainischen Truppen beschädigt. Dies berichtete heute das Verteidigungsministerium der DVR.
„Im Ergebnis des Beschusses der ukrainischen Truppen auf Kominternowo im Nowoasowsk-Bezirk und auf Saizewo wurden neun Häuser beschädigt, eines brannte völlig aus“, heißt es in der Mitteilung.
Nach vorliegenden Angaben wurden in Saizewo vier private Wohnhäuser entlang der Rodnew-Straße und in Kominternowo fünf Häuser in der Anna-Achmatowa-Straße und der Straße des Sieges beschädigt, wobei eines der Häuser völlig ausbrannte, wie der Leiter der verwaltung des Nowoasowsk-Bezirks Oleg Morgun.
Laut Verteidigungsministerium gab es auf eines der Häuser einen Volltreffer, wobei das Dach und Fenster zerstört wurden. Weitere Informationen über Folgen des nächtlichen Beschusses werden noch gesammelt.
Bereits vorher war berichtet worden, dass das ukrainische Militär während des Abends und der Nacht 151 Granaten auf ddas Gebiet der DVR abgeschossen hat. Das Feuer traf die Dörfer Staromichailowka und Trudowskoje am westlichen Rand von Donezk, Saizewo im Norden von Gorlowka, die Umgebung von Jasinowataja sowie die Dörfer Sachanka, Kominternowo, Leninskoje und Nowaja Markejewka im Süden der DVR.

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Ein Feuer brach in einem Einfamilienhaus im Dorf Saizewo bei Gorlowka als Folge des Beschusses ukrainisches Militär aus. Dies erfuhr DAN von den Sicherheitsbehörden der DVR.
„Um 11:30 Uhr begannen die ukrainischen Truppen mit dem Beschuss des Dorfes Saizewo. Durch einen direkten Treffer geriet in der Heldenstraße 110 ein Einfamilienhaus in Brand“, sagte ein Sprecher.
Seinen Angaben zufolge wurde das Feuer  aus dem Bereich des besetzten Dorfes Schowanka geführt. Verletzt wurde bei dem Beschuss niemand.
Früher war berichtet worden, dass am Vortag als Folge des Beschusses durch ukrainische Truppen auf den westlichen Stadtrand von Donezk und Kominternowo im Süden der DVR drei Zivilisten, darunter ein Kind, verletzt wurden.

 

De.sputniknews.com: Olympia-Verbot für Russland vorprogrammiert – IAAF handelt auf Befehl: Issinbajewa.
Die Handlungen des Weltleichtathletik-Verbandes (IAAF) bringen auf den Gedanken, dass die Assoziation die konkrete Anweisung befolgt, Russland um jeden Preis von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro fernzuhalten, wie die zweifache Olympiasiegerin und Stabhochsprung-Rekordlerin Jelena Issinbajewa äußerte.
„Es scheint, als ob die IAAF angewiesen wurde, die russische Mannschaft zu den Sommerspielen in Rio 2016 nicht zuzulassen“, so Issinbajewa.
Der russische Leichtathletik-Verband ist als Mitglied des IAAF weiterhin suspendiert. Daher kann der Verband keine eigenen Nationalsportler für die Olympischen Spiele aufstellen. Die russischen Teilnehmer mussten sich separat bewerben. Nach der Russland-Meisterschaft waren 62 Bewerbungen beim IAAF eingereicht worden. Parallel dazu hat Russlands Olympia-Komitee beim internationalen Sportgerichtshof CAS um Aufhebung der IAAF-Sperre ersucht.
Eine endgültige Entscheidung über die Teilnahme der russischen Nationalmannschaft an den Olympischen Spielen hat der CAS bislang für den 21. Juli angekündigt. Die Sommerspiele in Rio beginnen am 5. August.

 

Novorosinform.org: Gestern beschossen Einheiten der 92. und 54. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte auf Befehl ihrer profaschistischen Kommandeure siebenmal das Feuer auf Positionen der Volksmiliz in der Umgebung der Siedlungen Rajewka und Kalinowo. Dies berichtet die Volksmiliz der LVR.
Dabei setzte der Gegner 82-mm-Mörser (42 Geschosse), Granatwerfer (38 Schüsse) sowie Kleinwaffen ein.
Verluste bei der Volksmiliz gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Ein paar Monate vor dem Putsch-Versuch in der Türkei haben staatsnahe amerikanische Medien Berichte über einen US-Plan, einen Staatsstreich in der Türkei zu organisieren und Präsident Recep Tayyip Erdogan zu stürzen, veröffentlicht, wie Politico am Samstag schreibt.
Kenntnis von dem Gerücht über ein Komplott schien auch ein breiter Kreis bekommen zu haben. Ende März stellte ein türkischer Journalist in einer Pressekonferenz des US-State-Departments dem Pressesprecher John Kirby folgende Frage: „Versucht die USA-Regierung Erdogan zu Fall zu bringen?“
Kirby bezeichnete die Frage als Wahnsinn und verzichtete auf eine Antwort. Damals gab es keine Anzeichen von Vorbereitungen auf einen Staatsstreich und kein Beweismaterial dafür. Am Freitag, als einige türkische Militärs tatsächlich einen Putschversuch initiierten, verurteilte die US-Regierung eilig diesen Akt.
Zuvor hatte Präsident Erdogan Anhänger des türkischen Predigers Fethullah Gülen für den Putschversuch verantwortlich gemacht. Die in den USA ansässige Gülen-Gruppe wies jegliche Anschuldigungen zurück. Gülen selbst verurteilte die Putschisten scharf. Erdogan forderte von den USA die Auslieferung Gülens.
Laut Erdogan erhielten die Putschisten Anordnungen von ihren Chefs in den USA. Unterstellungen einer Mitwirkung der USA bei dem Militäraufstand weisen die USA vehement zurück. Solche Behauptungen seien „völlig falsch“ und „schädlich“ für die bilateralen Beziehungen zwischen beiden Ländern, so US-Außenminister John Kerry.
Am Freitagabend hatte eine Gruppe türkischer Militärs versucht, die Macht durch einen Putsch zu übernehmen. Der Versuch scheiterte jedoch. Am Samstagmorgen begannen sich mehrere Soldaten zu ergeben. Bislang wurden knapp 3.000 Militärs verhaftet, darunter ranghohe Offiziere. Nach jüngsten Angaben kamen bei dem Putschversuch 265 Menschen ums Leben, darunter 161 Zivilisten. Knapp 1.500 Menschen wurden verletzt.

 

Dan-news.info: Die gesellschaftliche Organisation Donezkaja Respublika organisierte heute gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium der DVR Theateraufführungen und  einen Rundgang durch den Botanischen Garten der Hauptstadt für Kinder von aktiven und gefallenen Armeeangehörigen. Dies berichtete der Pressedienst der Organisation gegenüber DAN. …
Den Angaben zufolge nehmen etwa 25 Kinder und ihre Familien an den Veranstaltungen teil.
Ein kleines Fest mit Wettbewerben und Preisen organisierten Mitglieder der Jugendorganisation „Molodnaja Respublika“ und des Projekts „Rubik Kubik“. Die zweistündige Veranstaltung fand auf dem Gelände des Botanischen Gartens statt.
„Nach dem Unterhaltungsprogramm erhielten alle Kinder Süßigkeiten und Eduard Basurin überreichte ihnen Briefpapier-Sets“, heiß es von Donezkaja Respublika.

 

Novorosinform.org: Nach Angaben der Volksmiliz der LVR setzen die Streitkräfte der Ukraine in Verletzung der Minsker Vereinbarungen den  Ausbau ihrer militärischen Formationen und Kampftechnik im Bereich der sogenannten „ATO“-Zone fort.
Wie die Aufklärung der LVR berichtet, wurden am nördlichen Rand der Siedlung Mironowskoe im Gebiet Debalzewo an einer Gleisgabelung vom Gegner zwei Schützenpanzer BMP-1 und ein Panzer T-64 zum Schutz des Eisenbahnknotenpunktes stationiert.
Es ist hervorzuheben, dass die Volksmiliz strikt in Übereinstimmung mit den in Minsk erreichten Vereinbarungen handelt, trotz ständiger Provokationen von ukrainischer Seite.

 

Rusvesna.su: Die Stadtverwaltung von Borispol hat es der All-Ukrainischen Prozession verboten, auf dem Weg nach Kiew durch Borispol zu gehen und forderte die Einwihner der Stadt auf, „nicht den Kurs des Moskauer Patriarchats zu unterstützen und auch ihre Verwandten und Freunde davon abzuhalten.“
Die entsprechende Entscheidung wurde von Borispoler Stadtrat bei seiner Sitzung am 13. Juli getroffen. …
Rusvesna.su: Der Kommandeur der NATO-Airbase Incirlik, General Bekyr Ercan Van, wurde unter dem Verdacht der Beteiligung an dem Putschversuch in der Nacht vom 15. zum 16. Juli festgenommen. Festgenommen wurden neben dem Kommandeur noch 10 weitere hochrangige Offiziere des Stützpunkts.
Die Luftwaffenbasis, auf der NATO-Streitkräfte stationiert sind, die am Einsatz in Syrien teilnehmen, gestern Nachmittag gesperrt und stromlos geschaltet. Anschließend gab es Durchsuchungen und es wurden Verhaftungen durchgeführt. Am Abend wurde berichtet, dass der Stützpunkt wieder normal funktioniert.
Nach der Niederschlagung des Putschversuchs haben die türkischen Behörden mehr als sechstausend Personen festgenommen, vor allem Angehörige der Landstreitkräfte, der Militärpolizei und der Luftwaffe.

 

Dan-news.info/novorosinform.org: Drei private Wohnhäuser brennen in Folge des Beschusses durch ukrainische Streitkräfte im Dorf Saizewo, einem nördlichen Vorort von Gorlowka. Dies erfuhr DAN von den Sicherheitsbehörden der DVR.
„Um 16:00 Uhr begann die ukrainische Seite mit dem Beschuss von Saizewo. Im Ergebnis direkter Granattreffer brennen in der Rybalko-Straße drei privaten Wohnhäuser“, – sagte die Quelle.
Demnach wurde das Feuer vom besetzten Nachbarort Schowanka aus eröffnet.
Nach Angaben des Gesprächpartners ist es auf Grund von Feuer durch Scharfschützen derzeit nicht möglich, die Brände zu löschen. Informationen über mögliche Opfer liegen noch nicht vor.

 

 

Standard

Presseschau vom 16.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Abends / nachts:

 

 

Dan-news.info: : Das Verteidigungsministerium hat den Prozess der Umbettung der im Jahre 2014 bei Schachtjorsk gefallenen Volksmilizionäre begonnen Der Prozess der Exhumierung der Leichen der Volksmilizionäre der DVR begann heute auf dem Friedhof des Dorfes Dmitrowka in der Nähe von Schachtjorsk. Wie der Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens berichtet, plant man die Umbettung der Leichen von 11 Kämpfern in die Ruhmesallee in Donezk. Die Exhumierung nehmen Kräfte des Verteidigungsministeriums der DVR gemeinsam mit dem Suchtrupp „Donbass“ vor, der sich mit dem Auffinden gefallener Volksmilizionäre befasst. Vor Ort befindet sich der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der Republik Eduard Basurin sowie Angehörige der Gefallenen. Der stellvertretende Kommandeur erörterte im Gespräch mit den Angehörigen die Frage der Umbettung in die Ruhmesallee in der Hauptstadt der DVR. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Exhumierung heute noch abgeschlossen werden. Wir erinnern, dass die aktiven Kampfhandlungen im Gebiet von Schatjorsk in der DVR von Ende Juli 2014 bis zum Februar 2015 andauerten. Nach Angaben des Bürgermeisteramtes wurden während dieser Zeit etwa 100 Zivilisten Opfer der ukrainischen Aggression, mehr als 50 Verteidiger der Stadt starben, mehr als 60 werden vermisst. Der Beschuss der Ortschaften des Bezirks endete erst, als es der Volksmiliz der Republik gelang, im Kessel von Debalzewo eine große Gruppierung der bewaffneten Kräfte der Ukraine einzuschließen.

 

Dnr-news.com: Das russische Katastrophenschutzministerium schickt den 54. Transport mit humanitärer Hilfe für die Einwohner des Donbass. Darüber informierte der Presse-Dienst des Ministriums… Dieses Mal besteht die Fracht aus Waren des täglichen Bedarfs, Medikamenten, Lebensmitteln, aber auch aus Schulbüchern und Sportgeräten. Bei der Sammlung der humanitären Hilfe beteiligten sich gesellschaftliche Organisationen und Bildungseinrichtungen. Wie es aus dem Ministrium hieß, fahren 70 Fahrzeuge in die DVR, wohin sie mehr als 750t Fracht bringen.Außerdem werden nach Lugansk etwa 2,5t humanitärer Hilde der spanischen Wohltätigkeitorganisation „Blagoje Delo“ gebracht.

 

Ukrinform.ua: Die Ukraine erklärt ihre entschlossene Unterstützung der demokratisch gewählten Behörden der Türkei und hofft, dass der Präsident und die Regierung des Landes die gesellschaftliche Ordnung und Stabilität schnell wiederherstellen, entnimmt man der Erklärung des Außenministeriums der Ukraine. „Im Zusammenhang mit dem Versuch eines Militärputsches in der Türkei unterstützt die Ukraine entschlossen das Volk und die demokratisch gewählten Behörden der türkischen Republik. Wir hoffen, dass der Präsident und die Regierung des Landes die gesellschaftliche Ruhe und Stabilität auf der Grundlage der Achtung der demokratischen Werte und Gesetze der Türkei schnell wiederherstellen“, steht im Dokument. Das ukrainische Außenministerium äußert aufrichtiges Beileid im Zusammenhang mit den menschlichen Opfern infolge der verbrecherischen Eingriffe.

 

Dan-news-info: Die Kommandoebene der DVR hat ein Dossier über den Kommandeur der ukrainischen Armee angekündigt, der am 11. Juni den Befehl zum Angriff bei Gorlowka gegeben hat. Das operative Kommando der DVR hat ein neues Dossier über den Kommandeur der ukrainischen bewaffneten Kräfte angekündigt, der schuldig ist am Beschuss der Wohngebiete von Gorlowka und am erfolglosen Versuch des Durchbruchs durch die Stellungen der DVR in der Nacht zum 11. Juni. Das Material traf heute in der Redaktion von DAN ein. „In der Nacht zum 11. Juni 2016 hat eine Einheit der 53. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Armee großkalibrige Artillerie und Minenwerfer gegen Wohngebiete von Gorlowka eingesetzt und den Versuch unternommen, , 700m auf das Gebiet der DVR vorzudringen“, heißt es im Text des Dossiers. Wegen des dilletantischen Vorgehens der Kommandoebene der ukrainischen Armee wurden 6 ukrainische Soldaten getötet und 12 verletzt“ Den Befehl zum Beschuss gab der Kommandeur der 53. Brigade Oberst Waleri Wodolasky. Laut der veröffentlichten Daten ist der Kommandeur beteiligt am Verkauf von Eigentum, das für die Versorgung der Mannschaft bestimmt ist. Den Angehörigen der Brigade wurden so mehr als 2t Lebensmittel und andere Dinge vorenthalten. Wodolasky trägt die direkte Schuld am Tod und an der Verletzung Dutzender ukrainischer Soldaten und Zivilisten. Dennoch bleibt der Oberst in seiner Funktion und wurde sogar mit staatlichen Auszeichnungen geehrt….

 

Dan-news.info: Die ukrainische Armee beschoss gezielt eine Stunde lang die Positionen der DVR bei Awdejewka, die Sachartschenko inspizierte Ukrainische Militärangehörige beschossen eine Stunde lang gezielt die Stellungen der DVR, als gerade das Oberhaupt der Republik Alexandr Sachartschenko zu einer Inspektion dort war.Darüber berichtete heute der Staatsführer im Verlauf einer Online-Konferenz mit Journalisten in Donezk. „Ich fahre oft zu den Stellungen, deshalb ist das nicht neu für die ukrainischen Machthaber. Doch sie konnten technisch ohne Probleme übermitteln, dass wir ankanmen, denn man beschoss gezielt eben die Einheit, wo wir uns befanden. Ungefähr eine Stunde dauerte der Beschuss“, sagte er. Nach Aussagen Sachartschenkos feuerte der Gegner auf die Posoitionen im Bezirk des Awdejewkaer Koksereibetriebs…

 

dan-news.info: Die Höhe der Renten in der DVR werden etwa um 400 Rubel steigen, der entsprechende Erlass wird in der nächsten Woche in Kraft treten. Dies erklärte heute im Rahmen der Online-Konferenz mit Journalisten das Staatsoberhaupt Alexandr Sachartschenko…

 

dan-news.info: Die Erklärung der ukrainischen Abgeordneten Nadeshda Sawtschenko über ein angebliches Treffen mit dem Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko entspricht nicht der Wahrheit. Dies erklärte heute Sachartschenko im Verlauf der Online-Konferenz. „Ich habe mich nicht nmit ihr (Nadeshda Sawtschenko- Anm. der Red.) getroffen.Für das Oberhaupt der LVR kann ich nicht sprechen, mir liegen keine entsprechenden Informationen vor, aber ich habe mich nicht mit ihr getroffen“, stellte er fest. Außerdem teilte Sachartschenko mit, dass man in Donezk die Bestrebungen Sawtschenkos, im Gegensatz zu anderen Vertretern Kiews, einen Dialog mit dem Donbass zu führen, durchaus billige. „Wir erinnern uns gut daran, was sie getan hat und ich werde nicht vergessen, dass sie schuld ist am Tod der russischen Journalisten. Doch das, was sie jetzt in Kiew tut, offenbart uns ihre ganz anderen Möglichkeiten“, sagte das Oberhaupt der Republik. „Wenn die ukrainische Regierung und der Präsident den Donbass mit Krieg und ökonomischer Blockade vernichten wollen, dann erklärt Sawtschenko offen, dass sie verhandeln will.“ Wir erinnern daran, dass die ehemalige Militärangehörige und heutigeAbgeordnete der Obersten Rada Nadeshda Sawtschenko in einem Interview mit der „Nowaja Gaseta“ erklärte, dass sie schon Verhandlungen mit den Oberhäuptern der DVR und der LVR Alexandr Sachartschenko und Igor Plotnitzky geführt habe. Auf die Frage, ob sich Sawtschenko mit den Staatsführern auf neutralem Territorium treffen könne, antwortete sie: „Wir tun es schon.“ Zuvor hatte Sawtschenko dem Präsidenten der Ukraine vorgeschlagen, in direkte Verhandlungen mit den Vertretern der DVR und LVR außerhalb des Minsker Verhandlungsprozesses zu treten. Die Militärangehörige war sogar bereit, selbst die Durchführung solcher Verhandlungen zu leiten, wenn ihr Kiew dafür entsprechende Vollmachten geben würde. Jedoch hatte Poroschenko ihr dies verweigert…

 

ukrinform.ua: In der Ukraine ist am Samstag, 16. Juli, der so genannte „Tag der Stille“ vor den Nachwahlen zur Werchowna Rada der Ukraine am 17. Juli. An diesem Tag ist die jegliche Agitation und politische Werbung der Subjekte des Wahlprozesses verboten. Die Nachwahlen zum Parlament der Ukraine finden in sieben Gebieten der Ukraine statt: Wolhynien, Dnipropetrowsk, Iwano-Frankiwsk, Luhansk, Poltawa, Cherson und Tschernihiw.

 

dan-news.info: Die Teilnehmer der Untergruppe zur Sicherheit konnten sich im Verlauf der zweitägigen Verhandlungen nicht auf ein Dokument zur Trennung der Seiten im Donbass einigen, die Erörterung wird fortgesetzt. Dies sagte heute gegenüber Journalisten der Verhandlungsführer der DVR-Delegation bei den Minsker Gesprächen, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin. „Die Erörterung wird fortgesetzt. In den 2 Tagen konnte die Untergruppe keinen Kompromiss erzielen. Jetzt wird eine Arbeitspause eingelegt zur Ausarbeitung von Kompromissen, damit dann wirklich über die Unterzeichnung des Dokumentes gesprochen werden kann“, sagte er….

 

 

Nachmittags:

 

 

de.sputniknews.com: Ankaras OB: Pilot, der die russische Su-24 abschoss, war unter den Putschisten Ein Teilnehmer des Putschversuchs in der Türkei ist laut Medienmeldungen der Pilot, der die russische Su-24 abgeschossen hat und zudem Mitglied der Bewegung des Imams Fethullah Gülen ist, den die Behörden des Landes der Organisation des Staatsstreichs beschuldigen. „Gerade der ‚Parallel-Staat‘ hat unsere Beziehungen zu Russland verdorben. Das war der Vorfall (mit dem Flugzeug – Anm. d. Red.), an dem ein Pilot dieser Struktur teilgenommen hat, das steht hundertprozentig fest. Er war ein Putschteilnehmer. Bis zum heutigen Tag haben wir das nicht bekannt gegeben und für uns behalten. Aber ich, Melih Gökçek, sage, dass diese Halunken unsere Beziehungen zu Russland verdorben haben“, erklärte Gökçek gegenüber dem TV-Sender CNN Turk. Wie der Bürgermeister von Ankara sagte, habe der „Parallel-Staat“ die Türkei in der Weltarena isolieren wollen. „Gestern war ein Gast aus Russland bei mir, ein Berater von Putin. Er ist derselben Meinung“, so Gökçek, ohne den Namen des Beraters zu nennen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte Gülens Mitstreitern vorgeworfen, den Putschversuch organisiert zu haben. Die in den USA tätige Gruppe der Anhänger des islamischen Predigers Gülen hat die Beschuldigungen, in den Staatsstreich in der Türkei verwickelt zu sein, jedoch zurückgewiesen. Das offizielle Ankara bezeichnet die Tätigkeit der Anhänger des Predigers als „Parallel-Staat“. Erdogan meint, Gülen strebe nach dem Sturz der türkischen Regierung. Mit der Tätigkeit Gülens und seiner Mitstreiter hatte der Präsident der Türkei die Protestaktionen im Jahr 2013, die Überwachung der Telefone der türkischen Führung und die spektakuläre Antikorruptionskampagne im Dezember 2013 erklärt. In der Türkei waren zuvor hunderte Militärs, Offiziere der Polizei und der Sicherheitsdienste festgenommen worden. Ein Gericht in Istanbul hat einen Haftbefehl gegen den Prediger bewilligt. Am späten Freitagabend hatte die türkische Führung den Versuch eines Staatsstreichs bekanntgegeben. Nach den Angaben der Regierung soll es 161 Tote, 1440 Verletzte und 2800 Festgenommene nach dem misslungenen Staatsstreich geben

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen) Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 423 Mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner hat 22 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 107 Mörsergeschosse des Kaliber 120mm und 77 Mörsergeschosse des Kaliber 82mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. Die Kriegsverbrecher haben den Beschuss von Ortschaften fortgesetzt: Gorlowka, Sajzewo, Michajlowka, Wasiljewka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Sachanka, Kominternowo, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donzek. Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik erteilten die ukrainischen „Helden“ Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizikij, Wojlokow. Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben. Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung aller zuvor abgeschlossenen Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten der folgenden Ortschaften: – Awdejewka, 11 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung einer Feuerpositionen mit drei 120mm-Mörsern festgestellt; – Mironowka, 13 km von der Kontaktlinie, es wurde ein Übungsfeld für 82mm- und 120mm-Mörser sowie großkalibrige Schusswaffen festgestellt. Von unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass im Gebiet von Awdejewka von Technikabteilungen des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte bei der Entminung aufgrund nicht sachkundiger Handlungen bei der Entfernung eigener Minen ein Explosion erfolgte, in der Folge starb ein Entminungstechniker und einer wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Auf den Positionen des 16. Panzergrenadierbataillons der 58. Panzergrenadierbrigade erfolgte auch bei der Durchführung eines provokativen Beschusses des Territoriums der Republik eine Explosion im Ladungskanal, drei weitere Soldaten wurden schwer verletzt. Eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte ist eingetroffen, um den Vorfall zu untersuchen und um die moralisch-psychologische Lage des Personals der Brigade zu bewerten. Außerdem wurde nach Angaben unserer Aufklärung festgestellt, dass Soldaten des 90. Bataillons der 81. Luftlandebrigade, die an Kämpfen im Gebiet von Awdejewka und Jasinowataja teilnahmen und in die Reserve entlassen wurden, vom Kommando die Auszahlung von Geldprämien verweigert wurde. Von den Soldaten wurde die Entscheidung getroffen, eine kollektive Beschwerde an das Kommando zu unterschreiben, weil unter den Soldaten die Information über die Unterschlagen der dafür vorgesehenen Geldmittel umgeht. Die gleiche Lage ist in der 10. Sturmbrigade, wo das Personal der Brigade schon im zweiten Monate seinen Sold nicht erhält. Wir stellen weiterhin eine anwachsende Aktivität der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie fest, Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners und der gestrige Beschuss tagsüber von Jasinowataja mit Artillerie zeugen von einer beklagenswerten Beziehung der militärisch-politischen Führung der Ukraine zur Arbeit der OSZE-Mission insbesondere und zum Prozess der friedlichen Regelung des Konflikts im allgemeinen. Vertreter der Weltöffentlichkeit wenden sich immer mehr von der Ukraine ab und die Junta versucht fieberhaft eine neue Runde des Kriesg im Donbass zu entfachen. Das Kommando der ATO bereitet sich darauf vor die moralisch und materiell ausgebluteten Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in die nächste Schlacht zu schicken, danach werden ihre Plätze an der Front von Nationalisten und ausländischen Söldnern eingenommen werden, die zur Zeit zusätzliche Ausbildung auf ukrainischen Übungsplätzen erhalten.

 

De.sputniknews.com: Duma-Ausschusschef: Erdogan soll Kontakte des Militärs zu Russland erweitern Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma (russisches Unterhaus), Admiral Wladimir Komojedow, hat dem Präsidenten der Türkei, Tayyip Erdogan, nach dem gescheiterten Putschversuch vorgeschlagen, eine Erweiterung der Kontakte zwischen dem türkischen und dem russischen Militär anzuregen, berichten russische Medien. „Ich denke, Erdogan sollte seine Militärs anweisen, die Kontakte zur russischen Armee zu erweitern“, so Komojedow vor Journalisten. Er erinnerte daran, dass Russland „sieben Monate und vier Tage auf logische Handlungen des Präsidenten der Türkei zum Vorfall mit der abgeschossenen Su-24 gewartet hat“. „Wir haben mehrfach unsere Bereitschaft demonstriert, freundschaftliche gutnachbarschaftliche Beziehungen, gestützt auf gegenseitige Achtung und Wahrung der Interessen der Staaten, zu entwickeln“, merkte er an. „Unsere Armee hatte den Mut aufgebracht, sich in den Jahren 1991 und 1993, als Russland am Rande eines militärischen Staatsstreichs stand, auf die Seite des Volkes und der gesetzlich gewählten Macht zu stellen. Lasst uns Erdogan sagen: ‚Schicken Sie Ihre Generäle zum Meinungsaustausch nach Moskau – damit verrechnen Sie sich nicht, wir lehren sie, die Heimat zu lieben!‘“, appellierte Komojedow. „Als Vorsitzender des Verteidigungsausschusses sage ich: Die Aufgabe des Militärs ist es, die Heimat vor äußeren Feinden zu schützen, nicht aber zu Hause Thronspiele zu veranstalten“, ergänzte er. „Gott bewahre, an Erdogans Stelle zu stehen, doch ich sehe darin ein Zeichen“, sagte der Parlamentarier ferner. Seines Erachtens ist das „ein Schicksalszeichen für Erdogan: Um die Situation zu halten, muss er seine persönliche Politik und die Staatspolitik radikal überdenken.“ „Wir alle erinnern uns an das dritte Newtonsche Gesetz – einer Kraft wirkt eine gleich große Kraft entgegen. Wird eine Politik autoritär, handelt ein Herrscher gegen die Erwartungen des Volkes und seines Landes, so wird die Situation unkalkulierbar, lawinenartig wächst das Putsch-Risiko“, warnte Komojedow. Schlechtes Erbgut Der Abgeordnete verwies auf das „schlechte Erbgut der Türkei, was Staatsstreiche betrifft“. „Die Türkei strebt in den letzten 20 Jahren nach Europa, aber zeigen Sie mir ein europäisches Land, wo es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vier Putsche gegeben hat – 1960, 1971, 1980 und 1997“, merkte er an. Seines Erachtens „ist nicht auszuschließen, dass die Putschisten bei allem klinischen Idiotismus nicht ohne die Unterstützung ausländischer Institutionen gehandelt haben: In der jüngsten Zeit sind die Beziehungen der Türkei zu den USA schwieriger geworden, und auch zu vielen europäischen Staaten haben sie sich abgekühlt.“ Der Politiker zweifelt nicht daran, dass ein Großteil des türkischen Volkes und der Vertreter der bewaffneten Strukturen den demokratisch gewählten Präsidenten unterstützen wird. „Die Meuterei wird wohl demonstrativ hart unterdrückt werden, schon heute ist offensichtlich, dass dieses Ereignis die Positionen der Türkei im Nahen Osten ernsthaft untergraben hat. Ich bin überzeugt, dass es der politisch-moralische Zustand der Streitkräfte der Türkei nicht erlauben wird, im Nahen Osten eine diktatorische Politik zu betreiben“, schloss Admiral Komojedow. In der Nacht auf den 16. Juli gab es in der Türkei einen Putschversuch, der von einem kleinen Teil des Militärs ausgegangen sein soll. Gegen 23 Uhr MESZ erklärten die Putschisten, sie hätten die Macht im Lande übernommen. Auf den Präsidentenpalast wurde eine Bombe abgeworfen. Bei den Zusammenstößen in Ankara und Istanbul sollen nach den jüngsten Angaben der Staatsanwaltschaft mindestens 161 Menschen getötet und mehr als 1.400 verletzt worden sein.

 

Ukrinform.ua: Der erste stellvertretende Vorsitzende des Staatsdienstes für Beschäftigung, Mychajlo Bardonow, wurde bei der Aufnahme des Bestechungsgeldes in Höhe von 100 000 Hrywnja (UAH) festgenommen. Im Moment werden die Durchsuchungen beim Chef dieses Staatsdienstes durchgeführt. Das machte heute auf einem Briefing der Vorsitzende des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Wassyl Hryzak, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent. Hryzak zufolge hat dieser Beamte systematisch eine monatliche Vergütung in Höhe von 100 000 UAH von kommerziellen Strukturen für die Erteilung von Genehmigungen verlangt.

Standard