Presseschau vom 31.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

Dan-news.info: „In Folge eines Mörserbeschusses wurde ein ziviler Einwohner von Gorlowka, 58 Jahre alt, schwer verletzt. Der Beschuss fand gegen18:30 Uhr statt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 16-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Hauptsächlich wurde von der ukrainischen Seite auf das Gebiet von Kalinowo geschossen. Von 17:00 Uhr bis Mitternacht wurde elfmal beschossen. Die ukrainischen Truppen schossen mit Mörsern, Panzertechnik, verschiedenen Granatwerfern und anderen Schusswaffen von den Positionen bei Troizkoje, Nowoswanowka, Popasnaja, Nowoalexandrowka und Luganskoje aus.
Außerdem wurde von den Positionen bei Luganskoje von den ukrainischen Streitkräften zweimal mit Mörsern Logwinowo und einmal Kalinowka beschossen.
Mit Mörsern beschossen wurde auch das Gebiet, wo sich das Denkmal für den Fürsten Igor befindet. Gegen 23:00 Uhr haben die Kiewer Truppen aus Richtung Popasnaja mit automatischen Granatwerfern das Gebiet von Molodoshnoje beschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gegen Mitternacht hat die ukrainische Seite einen Beschuss des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk mit Waffen des Kalibers 122mm begonnen. Der Beschuss dauerte eine Stunde. In dieser Zeit wurden 20 Artilleriegranaten abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle verwendete der Gegner neben Artillerie auch Mörser und Panzer.
In dieser Nacht wurden auch das Gebiet des Flughafens, die Dörfer Spartak und Shabitschewo im Norden der Hauptstadt, die Siedlungen Staromichajlowka und Trudowskije im Westen von Donezk sowie Sajzewo und Schirokaja Balka bei Gorlowka, die Umgebung von Jasinowataja, die Dörfer Sachanka und Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR beschossen.
Die Quelle fügte hinzu, dass insgesamt auf diese Orte 605 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen wurden.
Mehr als 14 Wohnhäuser, darunter auch Mehrparteienwohnhäuser, wurden während des Artilleriebeschusses des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk durch die ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teilte der stellvertretende Leiter der Bezirksverwaltung Iwan Adamez mit.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

 

Dan-news.info: Die Techniker der Maschinen-Technik-Station (MTS) des staatlichen Unternehmens „Agro Donbass“ haben auf Bitten der Landwirte Hilfe bei der Getreide- und Hülsenfrüchteernte in fast 40 Betrieben der DVR geleistet. Dies teilte der Direktor des staatlichen Unternehmens Ruslan Spachi mit.
Nach den Worten Spachis sollen mit den Kräften der MTS 10.000 Hektar mit Getreide und Hülsenfrüchten bebaute Flächen abgeerntet werden. Danach beginnen die Techniker der MTS mit der Ernte von Mais und Sonnenblumen.
Insgesamt wurden in dieser Saison in der DVR mit Getreide und Hülsenfrüchten 122.000 Hektar bebaut. Bis jetzt wurde die Ernte auf mehr als 70% der Flächen eingebracht.

 

De.sputniknews.com: Rund 7.000 Sicherheitsbeamte haben den Stützpunkt Incirlik im Süden der Türkei abgeriegelt, berichtet die Zeitung Hürriyet. Dort befinden sich Militärflugzeuge der Nato-Mitgliedstaaten.
Der Meldung zufolge haben die Sicherheitskräfte alle Ein- und Ausgänge aus dem Luftstützpunkt wegen Gerüchten über einen neuen Putschversuch blockiert. Der Zugang zu dem Objekt wurde am Vorabend gegen 23 Uhr gestoppt, so Hürriyet.
Laut dem türkischen Minister für EU-Angelegenheiten ist alles nur „ein Sicherheitscheck“, wie er auf Twitter mitteilte.
Der Stützpunkt Incirlik befindet sich in der Provinz Adana und wird von den Luftstreitkräften der USA und der Türkei benutzt sowie von den Flugzeugen der Mitglieder der internationalen Anti-IS-Koalition.
Nach dem Putschversuch in der Türkei wurde der Chef des Stützpunkts verhaftet, dem die Teilnahme am Staatsstreich vorgeworfen wurde. Außerdem wurden mehrere Militärs festgenommen. Der Stützpunkt selbst wurde blockiert und die Stromversorgung unterbrochen.
Eine Gruppe türkischer Militärs hatte in der Nacht zum 16. Juli einen Putsch versucht, der aber scheiterte. In Istanbul und Ankara kamen 246 Menschen ums Leben, rund 2.000 wurden verletzt. Mehr als 100 Putschteilnehmer wurden von Sicherheitskräften getötet.

 

Dnr-online.ru: Am 29. Juli berichtete das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko gegenüber Journalisten über den Wiederaufbau von Unternehmen der Republiken sowie über die notwendige Einführung einer äußeren Leitung.
„Gemäß der Verfassung und den Gesetzen der DVR führen wir eine äußere Leitung ein. Womit ist das verbunden? Bei den Eigentümern von Unternehmen, die eine gewisse Zeit nicht arbeiten, untersuchen wir die Ursachen, warum nichts produziert wird. Wenn sie schweigen, wird eine äußere Leitung eingeführt. Mit welchen Problemen haben wir zu tun? Das Hauptproblem ist die politische Anerkennung. Jedes Produkt, von jedem Territorium, hat sowohl eine innere als auch eine internationale Zertifizierung. Mit der inneren gibt es keine Probleme. Deshalb wird die Donezker Metallfabrik in erster Linie für den inneren Markt arbeiten. Im Weiteren, nach Verhandlungen mit den ehemaligen Eigentümern, werden die Produkte auf die Märkte mit uns befreundeter Staaten gelangen.
In erster Linie werden Unternehmen in Betrieb genommen, die für die Städte und Dörfer sozial wichtig sind, sowie die Unternehmen, deren Produkte notwendig sind für den Wiederaufbau der Volkswirtschaft der Republik“, erklärte Alexandr Sachartschenko.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Samstag in Slowenien an einer Gedenkfeier und Eröffnung des Denkmals für russische und sowjetische Soldaten teilgenommen, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg ums Leben gekommen waren.
Der russische Staatschef und sein slowenischer Amtskollege Borut Pahor legten Kränze am Denkmal zum Gedenken an die im Ersten und Zweiten Weltkrieg umgekommenen russischen und sowjetischen Soldaten nieder. Im Rahmen der Gedenkfeier hielt Putin eine Rede.
„Das Denkmal wird unsere gemeinsame Position widerspiegeln, die nicht zulässt, die Geschichte zu fälschen und umzuschreiben, die Verbrechen, die den Tod von Millionen Menschen verursacht haben, zu beschönigen“, erklärte Putin.
Zudem bedankte sich der russische Präsident bei der slowenischen Regierung, den Mitgliedern der Freundschaftsgesellschaft „Russland-Slowenien“ und allen Slowenen „für die Pflege unserer gemeinsamen Geschichte, das Gedenken an die russischen Bürger, deren Schicksal mit den tragischen Ereignissen auf der slowenischen Erde verbunden ist“.
Das Denkmal war von einem Team russischer Maler und Bildhauer errichtet worden. Es handelt sich um ein Ehrenmal von fünf Meter Höhe in Form einer Kolonnade aus acht Säulen verschiedener Höhe, die von Kranichen aus Bronze gekrönt sind. Am Denkmal steht die Aufschrift: „Den russischen und sowjetischen Söhnen, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg auf der slowenischen Erde gestorben sind“.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich deutlich verschärft.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 817.
Der Gegner beschoss massiv mit Artillerie Ortschaften der Republik und feuerte 28 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm, 739 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm sowie 11 Panzergeschosse ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher Gobatjuk, Wodolaskij, Sabolotnyj, Subanitsch, Pantschenko, Jakubow führten Beschüsse auf folgende Ortschaften der Republik durch: Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Kominternowo, Sachanka, das Gebiet des Flughafens, den Kujbyschewskij- und den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In Folge der Beschüsse des Kujbyschewskij- und des Petrowskij-Bezirks wurden 14 Häuser beschädigt.
Während eines weiteren Beschusses von Sajzewo wurde der zivile Einwohner Alexandr Jewgenjewitsch Ostapow, geb. 1958, schwer verletzt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben. Wir erklären eindeutig, dass die Zunahme der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und die Verschärfung der Lage an der gesamten Abgrenzungslinie auf die Realisierung von Provokationen abzielt, um die Erwiderung des Feuers von Seiten der Volksmiliz der DVR zu erreichen und anschließend uns der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Diese Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte sind verbunden mit den bevorstehenden weiteren Verhandlungen im Format der Normannischen Vier.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So wurde im Gebiet von Kaltschik, 17 km von der Kontaktlinie, das Eintreffen von zwei Mehrfachraketenwerfern „Grad“, drei Artilleriegeschützen „Akazija“, acht Fahrzeugen mit Munition und vier Einheiten Panzertechnik zur Verstärkung der 58. Panzergrenadierbrigade festgestellt.
Das ukrainische Militärkommando desinformiert weiterhin die Öffentlichkeit, indem es Mitteilungen über die Aktivitäten mythischer Diversions- und Erkundungsgruppen der Streitkräfte der DVR herausgibt, die regelmäßig Versuche unternehmen sollen, die ukrainischen Positionen in verschiedene Richtungen zu durchbrechen.
Entsprechend wehren die Helden der ukrainischen Streitkräfte angeblich erfolgreich diese Angriffe ab und die Armee der Republik erleidet Verluste. Ich erklärte offiziell, dass dies absurde Erfindungen der verlogenen Vertreter des Verteidigungsministeriums der Ukraine sind. Die Volksmiliz der DVR hält die Minsker Vereinbarungen ein und provoziert keine Verschärfung der Lage in der Kontaktzone. Ich kann nur vermuten, dass Erklärungen solchen Charakters auf die Ablenkung der Öffentlichkeit von der  wahren Lage der Dinge in den ukrainischen Streitkräften und die Verheimlichung der eigenen nicht kampfbedingten Verluste abzielen. Nach unseren Informationen hat das ukrainische Militärkommando den Kampf gegen den Alkoholmissbrauch und  nicht ordnungsgemäßes Verhalten aktiviert. Zu diesem Zweck blockiert das Kommando der 30 mechanisierten Brigade die Bankkarten der Soldaten, um ihnen nicht die Möglichkeit zu geben, Geld zum Kauf von Alkohol abzuheben.
Ein erschreckender Vorfall geschah im 16. Panzergrenadierbataillon der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Awdejewka, wo ein Soldat, der sich vertraglich verpflichtet hatte, seinen Kommandeur erschossen hat, einen nationalistischen Offizier. Der Konflikt zwischen ihnen war schon lange herangereift. Der Soldat weigerte sich Befehle zum beschießen von Ortschaften mit Mörsern auszuführen, da er wusste, dass dort nicht der Feind ist, sondern ihm nahe stehende russische Menschen leben. Diese Fakten bestätigen ein weiteres Mal, dass im Donbass ein Bürgerkrieg stattfindet, sowie auch die Größenordnung des moralischen Verfalls, des Fehlens von Disziplin und der Gesetzlosigkeit, die in den ukrainischen Streitkräften herrscht. Jetzt versucht das Kommando der ATO, eilig die nicht kampffähige Abteilung zu ersetzen, deren Personal nach dem Vorkommnis vollständig demoralisiert ist und sich weigert weiter zu kämpfen.
Wir lenken ein weiteres Mal die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die herrschende Gesetzlosigkeit der Kiewer Junta, die ihr Volk gewaltsam zum Mord in einem Bürgerkrieg treibt.

 

De.sputniknews.com: Zwei Mitglieder der bewaffneten Gruppierung, die zuvor ein Polizeigebäude in der armenischen Hauptstadt besetzten, haben sich ergeben, wie örtliche Sicherheitskräfte mitteilen.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am 17. Juli ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt und Geiseln genommen, die inzwischen jedoch alle freigelassen wurden. Ein Polizist kam bei der Besetzung ums Leben.
Die Bewaffneten forderten den Rücktritt von Präsident Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien) Schirajr Sefiljan, dem illegaler Waffenbesitz vorgeworfen wird.

 

 Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„In Werchnebogdanowka, 22 km von der Kontaktlinie, wurden auf dem Gebiet eines landwirtschaftlichen Betriebes etwa 10 Mehrfachraketenwerfer „Grad“ stationiert“, teilte Marotschko mit.
„Außerdem wurden nach Informationen unserer Aufklärung im Gebiet von Beregowoje in einem Wäldchen fünf Einheiten Panzertechnik mit Luftlandetruppen entdeckt. Die Gesamtzahl beträgt 40 Mann, wahrscheinlich aus dem 3. mobilen Bataillon der 28. mechanisierten Brigade“, teilte der Vertreter der Verteidigungsbehörde mit.
Die ukrainischen Soldaten destabilisieren weiterhin auf jede Weise die Situation im Gebiet von Staniza Luganskaja.
„Es sind Konflikte aufgrund von Geldmitteln aufgebrochen, die die ukrainischen Soldaten an den Checkpoints von den Einwohnern erpressen, die die Kontaktlinie passieren wollen“, sagte Marotschko.
Er fügte hinzu, dass Gefechte zwischen Abteilungen des Innenministeriums und der Streitkräfte beobachtet wurden.
„Soldaten des Bataillons „Lugansk-1“ des Innenministeriums haben Soldaten eines Bataillons der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte beschossen“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.
„Dabei versuchen die ukrainischen Kommandeure die friedlichen Einwohner einzuschüchtern und die Abteilungen der Volksmiliz der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen“, unterstrich er.
Ein Freiwilligenbataillon, das aus etwa 300 Radikalen der nationalistischen Bewegung „Russen für den Maidan“ besteht, ist im Gebiet von Stschastje eingetroffen.
Marotschko bemerkte, dass das ukrainische Kommando weiterhin Freiwilligenbataillone an der Kontaktlinie stationiert.
„Es wurde die Ankunft von etwa 300 Soldaten in schwarzen Uniformen mit der Aufschrift „Sewer“ in Stschastje festgestellt“, teilte Marotschko mit.
„Nach Angaben, die wir von örtlichen Einwohnern erhalten haben, ist das Bataillon aus Tschernigow gekommen und besteht aus Mitgliedern der nationalistischen Bewegung  „Russen für den Maidan““, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Wir sind zur Aktivierung und zur Abwehr von Provokationen von Seiten der Kräfte der Kiewer Junta bereit, die ihre baldige Ablösung von der Regierung befürchtet und den Volkszorn aufgrund des von ihnen entfachten Kriegs und der Zerstörung des Landes“, unterstrich Marotschko.
„Aus Materialien über Verhandlungen der Spezialdienste der Ukraine, die von Organen des Staatssicherheitsministeriums und der Volksmiliz der Republik abgefangen wurden, wurde bekannt, dass die ukrainische Seite Provokationen unter Nutzung gefälschter Dokumente aus einem der Truppenteile der LVR vorbereitet“, berichtete Marotschko.
„Ziel der Provokationen ist die Beschuldigung der Volksmiliz, dass in unseren Reihen Bürger der RF und anderer befreundeter Staaten sind, sowie dass es aggressive Pläne zum Bruch der Minsker Vereinbarungen gibt“, unterstrich Marotschko.
„Schon zuvor wurden von einer Diversionsgruppe der ukrainischen Streitkräfte Soldaten der Volksmiliz gefangen genommen, die unter Folter falsche Aussagen über die Existenz von russischen Offizieren in unseren Abteilungen machten“, sagte er.
„Solche Gefangennahmen von ehemaligen und derzeitigen Soldaten der Volksmiliz der LVR können sich wiederholen. Die festgenommenen Personen wird der Sicherheitsdienst der Ukraine zur Unterwanderung, Propaganda und Desinformation nutzen. Deshalb rufen wir die Öffentlichkeit auf, diesen Lügen der ukrainischen Fälscher nicht zu glauben und wachsam zu sein“, fügte Marotschko hinzu.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Russland wird auf “inadäquate“ Taten blitzschnell und gerecht reagieren, wie der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Sergej Naryschkin, in einer Rede am Rande der Feierlichkeiten zum Tag der russischen Kriegsmarine betonte.
„Russland droht niemandem und ist für eine Zusammenarbeit mit allen Ländern offen – für die Stärkung der europäischen und weltweiten Sicherheit. Aber wenn in die Köpfe,  die kranken Köpfe von Politikern irgendeines Landes oder einer Gruppe von Ländern plötzlich eine böse, verrückte und ganz gewisse Idee kommt und Versuche unternommen werden, sie ins Leben zu rufen, so wird die Antwort Russlands gerecht, blitzschnell und durchgreifend sein“, sagte er am Sonntag in Seweromorsk.

 

Lug-info.com: Die Regierung der LVR leistet den Einwohnern des Dorfes Nowoalexandrowka, dass sich in der „grauen Zone“ zwischen Perwomajsk und Popasnaja befindet, humanitäre Hilfe mit Unterstützung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Dies teilte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Alexandr Drobot mit.
Er erklärte, dass in dem Ort derzeit 104 Menschen registriert sind.
„Dort haben Vertreter unserer Regierung gearbeitet und während der Ausgabe von humanitärer Hilfe wurde eine Reihe von Fragen festgehalten: das ist die Absicherung mit Benzingeneratoren, warmer Kleidung, Fahrrädern. Es gibt eine sehr lange Liste. Wir haben alle Wünsche berücksichtigt, vielleicht nicht im vollen Umfang, aber Hilfe wird geliefert“, sagte er.
Drobot fügte hinzu, dass wegen der Beschüsse von der ukrainischen Seite die Reparaturbrigaden bisher nicht zu den in diesem Gebiet beschädigten Gasleitungen gelangen konnten.

 

Novorosinform.org: Weil es sich bei der Delegation französischer Parlamentarier, die sich derzeit auf der Krim aufhält, nicht um einen offiziellen Besuch handelt, genießen die Abgeordneten keine Immunität. Dies erklärte der ukrainische Abgeordnete Georgi Lowinskij.
In einem Gespräch mit Journalisten sagte er, dass er gemeinsam mit Kollegen die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine ersuchen werde, alle erforderlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Besuch der Franzosen auf der „besetzten Krim“ einzuleiten.
Lowinskij betonte, dass er beabsichtige, „einen Appell an das französische Parlament zu richten, die Immunität dieser Abgeordneten aufzuheben, um sie befragen zu können“.
„Wir werden in härtester Weise handeln“, fügte er hinzu.

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