Presseschau vom 30.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

Av-zakharchenko.su: Das Oberhaupt der DVR kommentierte die Möglichkeit eines Dialogs mit Nadeshda Sawtschenko
Ich habe schon zwei oder drei Mal bezüglich des Treffens mit Sawtschenko geantwortet. Ich weiß tatsächlich nicht, worüber ich mit ihr reden werde. Wenn ein Mensch tatsächlich reden will, wird er sagen, worüber. Dann werden wir sehen.
Sawtschenko hat zuvor gesagt: ‚Ich bin bereit eure Kriegsgefangenen hierher zu bringen und auszutauschen.’ Niemand verbietet das. Komm und tausche aus. Aber über was soll gesprochen werden?
Wenn Sawtschenko den Krieg beenden will, nenne ich sofort Bedingungen. Ein vollständiger und bedingungsloser Abzug aller militärischen Abteilungen der ukrainischen Armee vom Territorium des ehemaligen Donezker Oblast, verbunden mit einem Verbot in den letzten Tagen zu rauben und zu plündern. Das ist notwendig. Freilassung all unserer Kriegsgefangenen, die sich auf unserem Territorium befinden. Ich rede jetzt nicht von Kiew oder Odessa. Ich rede von den Gefängnissen, die in Mariupol, Artjomowsk und Kramatorsk sind. Und dann bin ich bereit, direkt an der Grenze des Donezker Oblast mit jedem Beliebigen über Frieden zu reden. Ich sage sogar zu, dass ich keine Artillerie und Panzer dorthin bringen werde. Ich werde direkt am Grenzstein des Donezker Oblast stehen und über den Frieden sprechen. Sowohl mit Sawtschenko, als auch mit Poroschenko, Hollande, Merkel, mit allen.
Sie wollte darüber sprechen? Ich bin bereit. Und wenn sie sich über irgendetwas anderes unterhalten will, soll sie sagen worüber. Ich weiß, dass sie Abgeordnete der Obersten Rada, und PACE ist, aber leider oder zum Glück hat das für uns keine Bedeutung.
Sie wollen über den Frieden reden – die Bedingungen sind jetzt allen bekannt. Ohne Erfüllung dieser Bedingungen haben die Gespräche keinen Sinn. Der Strom von Blut, der vergossen wurde, die ökonomische Blockade und militärische Aggression, die von der Ukraine entfacht wurden, macht uns das nicht möglich. Wir werden dorthin nicht zurückkehren. Ich werde niemals im Leben zulassen, dass hier die Flagge der Ukraine weht.
Worüber reden? Über die Ganzheit der Ukraine? Dann hättet ihr auf dem Maidan 2014 nicht springen sollen. Dann wäre die Ukraine ganz. Über die Unabhängigkeit der Ukraine? Es gibt eine gute Anekdote, frisch, aber ich werde sie nicht erzählen… Über den Verfall der Wirtschaft der Ukraine? Die wird weiter verfallen: die Ukraine hat sich aus einem Industrieland nicht einmal in ein Agrarland verwandelt, sondern in irgendeinen Abfall. Darüber, dass der Winter kommen wird und den Menschen es nicht möglich sein wird, die Gebühren der kommunalen Dienste zu bezahlen, weil sie doppelt so hoch sein werden wie die Renten und Löhne? Darüber, dass sie nach der Pfeife des IWF und Amerikas tanzen? Nun, worüber wird sie reden?
Damit über etwas gesprochen werden kann, braucht man konkrete Vorschläge. Meine Vorschläge sind die folgenden: ihr wollt über den Frieden reden? – verschwindet von der Donezker Erde, kehrt in eure Städte zurück. Raubt nicht auch noch zum Schluss – es wurde dort schon alles geraubt. Fällt nicht die Wälder, aber der in Krasnyj Liman ist schon eine Wüste. Geht weg. Dann werden wir uns hinsetzen und über den Frieden sprechen. Über unser zukünftiges Verhältnis.
Im Verständnis der Ukraine ist die politische Regelung in Minsk die Einnahme der Staatsgrenzen und unsere gewaltsame Rückkehr in den Schoß der Ukraine. Und für uns ist das die Feuereinstellung und unser Vorrücken an die Grenzen des Donezker Oblast. Zwei diametral entgegengesetzte Richtungen. Und über was soll mit ihr geredet werden? Können wir mit ihr über zukünftige zuverlässige Beziehungen im Format der Unabhängigkeit der DVR sprechen?
Das ist alles, ich habe meine Position genannt, öffentlich. Wenn Sawtschenko mir konkrete Ideen zu diesen Fragen vorlegt, warum nicht.
Sie hat dort gesagt, dass sie sich an der Abgrenzungslinie treffen will. Ich bin bereit. Ich sage ehrlich, das ist ein sehr populistisches Herangehen. … Es wäre natürlich möglich, ihr dabei zu helfen – nach solchen Sitzungen wird das Rating von Sawtschenko um ein Vielfaches ansteigen. Ich bin überhaupt so ein sorgloser Mensch und bereit sie dabei zu unterstützen, aber ich halte das nicht für zielführend. Über solche Dinge muss eben nicht in den Schützengräben gesprochen werden. Aber wenn sie in den Schützengräben reden will – bitte, es ist möglich sich auch dort zu treffen. Ich leide absolut nicht unter einer Angst vor Schützengräben. Ich fühle mich auch dort am richtigen Platz.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, darunter auch mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Sechsmal haben die ukrainischen Truppen das Feuer von den Positionen im Gebiet von Luganskoje aus eröffnet. Mit 120mm-Mörsern, Panzertechnik, Granatwerfern verschiedener Art und anderen Schusswaffen haben sie Losowoje, Kalinowo und Kalinowka beschossen.
Gegen 22:30 Uhr wurden aus Richtung Popasnaja auf Kalinowo neun 152mm-Artilleriegranaten abgeschossen. Wenig später wurde das Feuer von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Mironowskij auf Kalinowka eröffent, es wurden 40 Mörsergranaten abgeschossen.
Außerdem haben die Kiewer Truppen mit Schusswaffen Rajewka, Molodjoshnoje und Losowoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dnr-online.ru: In dieser Woche fand ein weiteres Treffen im Minsker Format statt. Eine neue Ausrede der ukrainischen Seite zur Nichterfüllung der im Februar 2015 erreichten Vereinbarungen waren dieses Mal Manipulationen mit den Listen von Kriegsgefangenen und die zielgerichtete Reduzierung der Zahl der ungesetzlich festgehaltenen Personen. Aber trotz der Handlungen der ukrainischen Seite haben die Vertreter der humanitären Untergruppe aus der DVR auf der bedingungslosen Erfüllung der Punkte der Minsker Vereinbarungen bestanden.
Wie der Pressedienst der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte mitteilte, ging in dieser Woche bei der Bevollmächtigten der Republik eine Meldung über eine Gefangennahme ein. Es wurde am 13. Juli in Kurachowo ein ehemaliger Soldat der Republik von den ukrainischen Behörden festgenommen.
Außerdem ging beim Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte die Information über vier Charkower Partisanen ein, die in Charkow bereits im April 2015 festgenommen worden waren, nunmehr wurden sie auch auf die Liste der von der ukrainischen Seite aus politischen Gründen Festgenommenen aufgenommen.
Am 25. Juli hat der Sicherheitsdienst der Ukraine 6 Menschen im Zusammenhang mit dem Fehlen von Beweisen zu zuvor eröffneten Strafverfahren freigelassen, fünf von ihnen waren schon im Dezember 2014 festgenommen worden, sie wurden verdächtigt, dass sie angeblich Freiwillige, Aktivisten waren. Einem wurde sogar vorgeworfen, dass er „für das Aggressorland“ gearbeitet habe, weil er wegen fehlender Arbeitsplätze auf dem Arbeitsmarkt der Ukraine gezwungen war, sich Arbeit in Russland zu suchen.
Einer der Freigelassenen gelangte zweimal in ukrainische Gefangenschaft. Der junge Mann wurde von „Asow“ bereits 2014 in Mariupol wegen seiner russischen Staatsbürgerschaft festgenommen. Ende 2014 wurde er im Rahmen eines Gefangenenaustauschs freigelassen. Weil ihm die militärischen Strukturen der Ukraine seine Papiere nicht zurückgaben, erhielt der Mann ein vorläufiges republikanisches Dokument. Einige Monate später entschloss sich der junge Mann, mit den republikanischen Dokumenten illegal nach Kiew zu reisen, er versteckte sich unter einem Sitz im Bus. Im Ergebnis wurde er im März 2015 aus dem Bus geholt und wieder von den ukrainischen militärischen Strukturen festgenommen.
Wir fügen hinzu, dass ein Kriegsgefangener und ein Zivilist von der ukrainischen Seite im Zusammenhang mit dem Ablauf ihrer Haftstrafe freigelassen wurden.
Derzeit befinden sich in den Gefängnissen der ukrainischen Seite 964 Menschen, darunter 317 Soldaten, 457 politische Gefangene und 150 Zivilisten, die keinen Bezug zum Konflikt haben. Informationen über weitere 40 Menschen unter den von der ukrainischen Seite Festgehaltenen werden vom Büro der Bevollmächtigten überprüft. Weitere 489 Menschen gelten als vermisst. Möglicherweise befinden sie sich auch in ukrainischer Gefangenschaft.

 

Dan-news.info: „Von 20:20 bis 1:30 Uhr hat die ukrainische Seite Trudowskoje im Westen der Hauptstadt, Spartak im Norden von Donezk, das Territorium des Gewerbegebiets in der Nähe von Jasinowataja und die Dörfer Leninskoje und Sachanka im Süden der DVR beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in den Gebieten der besetzten Ortschaften Awdejewka, Marjinka, Wodjanoje, Kamenka und dem Lüftungsschacht des Butowskaja-Bergwerks aus. Informationen über Zerstörungen und Verletzte werden noch geprüft.

 

Ukrinform.ua: Der ehemalige Chef der Fraktion der Partei der Regionen Oleksandr Jefremow wurde festgenommen, gab heute auf seiner Facebook-Site der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Jurij Luzenko, bekannt.
„Wegen des Verdachts des Angriffs gegen die territoriale Integrität und Unverletzlichkeit der Ukraine ist der Ex-Chef der Fraktion der Regionen Partei festgenommen worden“, teilte Luzenko mit.

 

De.sputniknews.com: In der armenischen Hauptstadt Eriwan ist es am späten Freitagabend erneut zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Oppositionellen gekommen, die vor knapp zwei Wochen ein Polizeigebäude besetzt haben.
Mindestens 60 Menschen mussten danach in Krankenhäuser gebracht werden. Rund 165 Demonstranten wurden festgenommen, wie Sputnik Armenia meldet.
„Die Polizei hat Spezialmittel gegen jene Personen eingesetzt, die am Freitagabend die Sicherheitszone rund um die Polizeistation zu durchbrechen versucht haben“, teilte ein Sprecher der armenischen Polizei, Aschot Agaronjan, mit.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am 17. Juli ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt und Geiseln genommen, die inzwischen jedoch alle freigelassen wurden. Ein Polizist kam bei der Besetzung ums Leben. Die Bewaffneten forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien) Schirajr Sefiljan, dem illegaler Waffenbesitz vorgeworfen wird.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Die Schwarzmeer-Halbinsel Krim hätte wie Lugansk und Donezk in der Ostukraine zu einem weiteren Kriegsgebiet werden können, hätten ihre Einwohner nicht den Anschluss an Russland beschlossen. Das sagte der französische Parlamentarier Thierry Mariani während seines Krim-Besuchs.
„Ich verfolge aufmerksam alles, was über die Ereignisse von vor zwei Jahren gesagt wird. Ich meine, hätte sich die Krim nicht Russland angeschlossen, würde hier die dritte Kampffront neben Lugansk und Donezk sein. Das hätte durchaus möglich sein können“, sagte Mariani.
„Es ist wichtig, dass das Referendum die Meinung der Menschen widerspiegelt“, sagte der Franzose.
Eine Delegation französischer Parlamentarier, die von dem ehemaligen Verkehrsminister und Abgeordneten Thierry Mariani geleitet wird,  ist am Freitag auf der Halbinsel eingetroffen. Die Politiker werden die Städte Simferopol, Jalta und Sewastopol besuchen.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Trotz der Ausrufung des Waffenstillstands haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche 1150 Geschosse im Zusammenhang mit 72 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung auf das Territorium der LVR abgefeuert“, sagte er.
Am intensivsten wurden die Positionen der Volksmiliz der LVR in der Nähe von Kalinowka, Kalinowo, Logwinowo sowie im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor und des Fußgängerpassierpunkts bei Staniza Luganskaja beschossen.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf Ortschaften und Positionen der Volksmiliz der LVR erteilten folgende Kriegsverbrecher und aktive Anhänger der ukrofaschistischen Ideologie ihren Abteilungen: der Kommandeur der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Subowskij, der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Wojlokow und der Kommandeurs des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Iwanow“, teilte Anaschtschenko mit.
„Die USA haben den ukrainischen Streitkräften eine Partie Drohnen RQ11 von insgesamt 24 Stück übergeben. Es ist bekannt, dass dieses System veraltet ist, es hat analoge Steuerungssysteme“, erläuterte der Oberst.
Er sagte, dass die ukrainischen Truppen weiterhin aktiv Aufklärung mit Drohnen in den Bezirken der LVR betreiben, was durch die Minsker Vereinbarungen verboten ist.
„Nach Information unserer Aufklärung wurden 2 km nordwestlich von Staniza Luganskaja Drohnen bemerkt. Vermutlich befindet sich in diesem Bezirk die Startpositione der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte, die Aufklärung mit Hilfe von Drohnen betreiben“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.
„Nach Informationen unserer Aufklärung sind außerhalb der entsprechenden Abzugslinie in dieser Woche unter anderem entdeckt worden: 82 Panzer, 26 Einheiten Panzertechnik, 10 Artilleriegeschütze und 20 Mörser des Kalibers 120mm“, erläuterte Anaschtschenko.
Er sagte, dass von der Volksmiliz auch weitere Fakten der Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite registriert wurden.
„5 km südöstlich von Krymskoje, am südlichen Rand eines Wäldchens wurden Positionen des Gegners entdeckt, wo zwei Einheiten Panzertechnik und 15 Mann stationiert sind“, sagte Anaschtschenko. „Nach unseren Informationen ist die Technik in dem Wäldchen getarnt und wird tagsüber nicht genutzt“.
„Im Gebiet von Pobeda im Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte befindet sich eine Abteilung der Luftabwehr. Auf den Positionen wurden vier Abwehrraketenkomplexe, ein Funkaufklärungssystem und vier Fahrzeuge entdeckt. Auf den Positionen ist ein Feldlager aufgeschlagen, das mit Stacheldraht umgeben ist“, fuhr der Vertreter der Volksmiliz fort.
Anaschtschenko fügte hinzu, dass Verstöße der ukrainischen Seite auch von der OSZE-Mission festgestellt werden.
„Während des Besuchs von Abzugs- und Lagerorten für Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte haben Vertreter der Mission das Fehlen folgender zuvor abgezogener Waffen festgestellt: 12 Mehrfachraketenwerfer „Grad“; 36 Haubitzen 2S3 „Akazija“; 4 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“; 10 Mörser des Kalibers 120mm“, teilte der Oberst mit
„Während der Luftbeobachtung durch eine OSZE-Patrouille wurden sechs Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ im Gebiet von Solotoje entdeckt; eine Einheit Panzertechnik bei Staniza Luganskaja; eine Einheit Panzertechnik im Gebiet von Staryj Ajdar; ein Raketenabwehrkomplex „Osa“ im Gebiet von Nowoajdar“, fügte er hinzu.

 

Ukrinform.ua: Die Anzahl der Drohnen und Überwachungskameras im Gebiet der Durchführung der Antiterror-Operation (ATO) muss erhöht werden. Eine entsprechende Anfrage an die Europäische Kommission hat der stellvertretende Minister für die vorübergehend besetzten Gebiete und Binnenvertriebene der Ukraine, Georgij Tuka, geschickt.
Das sagte er auf einem ukrainischen TV-Kanal.
„Es gab ziemlich oft solche Situationen, wo sie (Vertreter der Speziellen Beobachtungsmission der OSZE) an einem oder dem anderen Ort erst nach dem Beschuss erschienen sind, und trotz aller Zusicherungen der ukrainischen Seite, dass das von der gegenüberliegenden Seite begangen wurde, stellten sie lediglich fest, dass es einfach einen Beschuss gab und Häuser beschädigt wurden. Sie hatten nicht die Möglichkeit festzustellen, von welcher Seite genau der Beschuss kam. Wenn es dort zum Beispiel Granatsplitter mit „hergestellt in Russland“ gibt, dann dokumentieren sie das“, sagte Tuka.

 

De.sputniknews.com: Die alten ukrainischen Luftabwehrkomplexe S-300 auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim werden von der russischen Armee nicht verwendet und demnächst konserviert. Wie RIA Novosti am Samstag aus militärischen Quellen in Sewastopol erfuhr, sind die Komplexe bereits eingelagert.
„Die russische Armee verfügt über modernere Anlagen vom Typ S-400“, hieß es. Den Angaben zufolge wurde am Samstag in Sewastopol ein Servicezentrum des Rüstungskonzerns Almaz-Antey eröffnet, in dem Luftabwehrkomplexe auf der Krim gewartet bzw. repariert werden.
Im April 2014 hatte das Verteidigungsministerium in Moskau mitgeteilt, dass ukrainische Soldaten beim Verlassen der Krim die verbliebenen S-300-Anlagen absichtlich beschädigt hatten und sie jetzt nicht mehr wiederhergestellt werden können. Nach Angaben von Präsident Wladimir Putin handelt es sich insgesamt um 38 Startkomplexe.
Die Krim wurde im März 2014 in den Staatsverband Russlands wiederaufgenommen, nachdem sich die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mit überwiegender Mehrheit für den Beitritt zu Russland ausgesprochen hatte. Kiew und der Westen erkennen die russische Hoheit über der Halbinsel nicht an.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR  bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 222.
Der Gegner feuerte 82 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm ab. Außerdem schoss er mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen.
Die Kriegsverbrecher haben weiterhin Ortschaften der Republik beschossen: Jasinowataja, Spartak, Sachanka, Dokutschajewsk, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens, den Petrowskij- und den Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk.
In Folge der Beschüsse der Bezirke Kiewskij, Kirowskij und Kujbyschewskij von Donezk wurden vier Häuser beschädigt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern des OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners entlang der Kontaktlinie in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Marinowka, 13 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ festgestellt;
Swetlodarskoje, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von fünf 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ festgestellt;
Marjinka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von drei Panzern festgestellt.
Auch wurde uns bekannt, dass der „Rechte Sektor“ sich im Gebiet der Kontaktlinie aktiviert hat. Unter anderem wurde die Verlegung von 200 nationalistischen Kämpfern in die Gebiete von Samoshneje, Kawjary und Jurjewka bemerkt.
Die ukrainischen Medien beschuldigen uns ständig der Verleumdung und der nicht objektiven Information über die Verluste in den ukrainischen Streitkräften.
Aber sogar die leitende Militärstaatsanwaltschaft der Ukraine beginnt den Schleier des Geheimnisses über die wahre Lage der Dinge in der ukrainischen Armee zu lüften. So hat gestern der leitende Militärstaatsanwalt der Ukraine Matios dem ganzen Land erklärt, dass es tausende nicht kampfbedingter Verluste in den ukrainischen Streitkräften in Folge von Trunkenheit, Drogenmissbrauch, regelwidrigem Verhalten und unvorsichtigem Umgang mit der Waffe gibt. Ich wiederhole – nicht kampfbedingt! Und diese Verluste der ukrainischen Streitkräfte veröffentlicht niemand.
Ein weiteres Mal wenden wir uns an das ukrainische Militärkommando mit der Forderung, diesen Wahnsinn zu stoppen und die Selbstvernichtung des ukrainischen Volks zu beenden, darunter den nicht zu rechtfertigenden Tod ihrer Soldaten, die sinnlos in die Gefahren der Zone des Konflikts, der von der Kiewer Regierung provoziert wurde, geschickt werden.

 

De.sputniknews.com: Eine Gruppe bewaffneter Männer, die eine Polizeistation in der armenischen Hauptstadt Eriwan besetzt halten, hat am Samstag einen Polizisten getötet. Das teilte Polizeisprecher Aschot Agaronjan RIA Novosti mit.
„Vor wenigen Minuten wurde aus dem Gebäude der Polizeistation das Feuer eröffnet. Dabei kam Jura Tepanossjan, Jahrgang 1986, ums Leben. Er saß in einem Wagen etwa 350 bis 400 Meter weit von der Polizeistation.“ Zu den Ursachen der Schießerei konnte der Sprecher keine Angaben machen.

 

Dnr-online.ru: Am 30. Juli fand im Dorf Weseloje im Jasinowataja-Bezirk eine Versammlung von Bürgern unter Teilnahme der Führung der Jasinowatajer-Stadtverwaltung, Vertretern kommunaler Dienste und sozialer Einrichtungen der Stadt statt. An dem Treffen mit den Einwohnern der frontnahen Ortschaft nahm auch der Abgeordnete des Volkssowjets Sergej Rubin teil.
„Wir sind gekommen, um in unmittelbarem Gespräch mit den Einwohnern die Probleme dieses Dorfes, das sich 500m von der Abgrenzungslinie befindet, besser kennenzulernen. Die Ortschaft wird wie zuvor von den ukrainischen Streitkräften beschossen. Darin liegt die Hauptursache dafür, dass die Probleme des Wiederaufbaus und der Arbeit der kommunalen Infrastruktur nur mit großer Mühe gelöst werden können. Auch wenn im Dorf Weseloje die Stromversorgung wiederhergestellt wurde, ist dennoch eine Reihe von Häusern auf Straßen, die sich in unmittelbarer Nähe der Frontlinie befinden, ohne Strom. Trotzdem lösen wir diese Frage.
Die Hauptfrage, die heute die Einwohner gestellt haben, betraf die Probleme der Wasserversorgung. Wir wissen, wie schwer es für die Menschen, die in den Frontdörfern leben, unter den Bedingungen ständiger Beschüsse ist. Im Bereich der Jasinowatajer Verwaltung befinden sich jetzt elf solcher Orte. Wir führen solche Treffen durch, um die Menschen zu hören und wir bemühen uns, ihnen bestmöglich zu helfen“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin von Jasinowataja Tatjana Kusjutkina.
„Einige von den Einwohnern gestellte Fragen konnten unmittelbar bei dem Treffen gelöst werden. Alle anderen Probleme wurden von der Verwaltung von Jasinowataja und von mir als Abgeordnetem unter Kontrolle genommen. Zu einigen der aufgeworfenen Themen werden von mir parlamentarische Anfragen an die entsprechen Instanzen der Republik gestellt werden. Ich denke, zum nächsten Treffen der Bürger werden wir ihnen gegenüber Rechenschaft über von uns getroffene konkrete Entscheidungen ablegen können“, sagte der Abgeordnete des Volkssowjets der DVR Sergej Rubin.

 

 

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