Presseschau vom 29.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

De.sputniknews.com: Peskow zu Trumps Krim-Äußerung: Moskau zieht keine Schlüsse aus Wahlrhetorik
Die Äußerungen des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump über eine mögliche Anerkennung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim als Teil Russlands können sich auf das Verhalten Moskaus gegenüber ihm nicht auswirken, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag sagte.
„Nein, das kann das Verhalten gegenüber diesem Kandidaten nicht ändern. Es ist unmöglich, irgendwelche Schlüsse auf Grund der Wahlrhetorik zu ziehen. Wir begreifen gut, dass Kandidaten im Eifer des Wahlkampfes Wasser predigen und dann unter der Last der Verantwortung nach Amtsantritt Wein trinken – ihre Rhetorik wird ausgewogener.“
Peskow brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Rhetorik doch konstruktiver würde und auf die bilaterale Zusammenarbeit abzielen würde.
Zuvor hatte Trump erklärt, er wolle im Falle seines Sieges bei der Präsidentenwahl in den USA die Krim als Teil Russlands anerkennen und die Aufhebung der gegen Russland im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt verhängten Sanktionen erwägen…

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Brigade „Prisrak“: Wir wollen niemandem Angst machen, aber wir meinen, dass diese Information publik gemacht werden sollte:
Zwei Millionen Einwohnern der LVR droht die Abschaltung der Wasserversorgung im Zusammenhang damit, dass in der ukrainischen Behörde für Exportkontrolle praktisch vollständig die karitative Versorgung mit Chlor zur Wasserreinigung blockiert ist.
‚Dies wurde vom stellvertretenden Minister für Fragen „der okkupierten Territorien“ Georgi Tuka angekündigt.
„Ich halte gerade einen Brief von UNICEF in den Händen. Tatsache ist, dass diese internationale Organisation im Rahmen der internationalen humanitären Hilfe die Wasserkanäle des Donezker und Lugansker Oblast mit flüssigem Chlor zur Trinkwasserdesinfektion versorgt. UNICEF kauft das Chlor im Dnepropetrowsker Oblast und bringt es an sein Ziel“, sagte er.
Seinen Worten nach hat „irgendein Beamter aus der Staatlichen Behörde für Exportkontrolle beschlossen, dass diese Hilfemaßnahmen dem Export unterliegen und deshalb auch der „Kontrolle“, da die UNICEF keine Organisation der Ukraine ist.
„Im Ergebnis dieses „staatlichen“ Eingriffs befindet sich die Wasserversorgung über den Popasnjansky-Kanal am Rande der Abschaltung, und zwei Millionen Ukrainer könnten ohne Wasser bleiben“, sagte er weiter.
„Ich weiß nicht, wer diesen Auftrag unterzeichnet hat, mir liegt lediglich der Brief von UNICEF vor, aber von der Existenz einer solchen Behörde (für Exportkontrolle – Anm. d. Übers.) habe ich heute zum ersten Mal gehört. Die Beamten sagen, dass sie im Rahmen der geltenden Gesetzmäßigkeiten arbeiten. Für einen Mechanismus zur Lösung dieser Situation können oder wollen sie keine Lösungsmöglichkeiten suchen und die Verantwortung selbst übernehmen.
Wir haben mit unseren Spezialisten UNICEF die erforderlichen Genehmigungen erteilt und werden eine solche Katastrophe nicht zulassen“, erklärte er.

 

De.sputniknews.com: Lassen wir Russlands Hymne öfter erklingen – Sportler vor der Abreise nach Rio
Die ersten russischen Olympioniken haben sich auf den Weg nach Brasilien gemacht. Nach der Abschiedszeremonie am Moskauer Flughafen Scheremetjewo flogen rund 70 Sportlerinnen und Sportler nach Rio de Janeiro.
„Wir haben auf diesen Tag mit Ungeduld gewartet“, so der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, Alexander Schukow. „Jetzt gilt es, die ganze Aufregung bei Seite zu legen. Die russische Nationalmannschaft reist doch zu den Olympischen Spielen, und das Land wird seine Olympioniken doppelt so stark als bisher unter dem Motto, Ein Land – ein Team‘ anfeuern.“
Das russische Team ist angesichts des Doping-Skandals im Moment auf ein Drittel reduziert. Etwa 270 Athleten zähle die Mannschaft dennoch, sagte er. Die genaue Zahl werde am 31. Juli feststehen. Es gibt nach seinen Worten noch einige Fachverbände, die erst in diesen Tagen ihre Entscheidung treffen werden.
Russland habe schon jetzt ein starkes Team, äußerte Schukow. „Die Volleyball-Spieler, Synchronschwimmerinnen, Ringer und Boxer, die nach Rio geflogen sind, gehören zur Sportelite der Welt und werden sicherlich um den Sieg kämpfen. Leider sind unsere Leichtathleten nicht dabei, die in London acht Goldmedaillen erringen konnten. Im Gewichtheben und Schwimmen gab es im Verlauf der Saison auch viele Bestplatzierte, die ziemlich gute Goldmedaillen-Aussichten hatten.
Der Ehren-Vizepräsident des Olympischen Komitees Russlands, der Olympiasieger im Wasserspringen Wladimir Wassin, brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Sportler während der Olympiade den so genannten „Wada-Gutmenschen“, die den russischen Sport erniedrigen wollen, eine würdige Antwort geben. „Offenbar kennen sie die Geschichte nicht. Noch niemals und niemand war in der Lage, Russland, darunter auch den russischen Sport in die Knie zu zwingen.“
Die russische Sport-Legende wünscht niemandem, das zu erleben, was nun die russischen Athleten erlebt haben: Erbitterung und im Inneren auch Wut. „Die Organisatoren der antirussischen Kampagne haben die Olympischen Spiele bestohlen“, so Wassin, „und der olympischen Bewegung einen Schlag versetzt, indem sie solche Athleten wie Jelena Issinbajewa, die zur Elite des Weltsports gehören und nie gedopt haben, nicht zu den Spielen zugelassen haben. Oder Sergej Schubenkow. Gibt es in der Geschichte des Weltsports einen Europäer, der den 110-Meter-Hürdenlauf gewinnen konnte? Es war schon immer ein Vorrecht der Amerikaner.“
Die Fans bräuchten eine spannende Show, ist sich der Sportstar sicher. „Alle wollen doch Rekordler bewundern. Jetzt sind die Spiele durch ungerechte Sperren ärmer geworden.“
„Wir können schön und ehrlich gewinnen“, so Swetlana Romaschina, mehrfache Olympiasiegerin im Synchronschwimmen. „Wir müssen aber auch für unsere Leichtathleten und andere saubere und faire Athleten kämpfen, die nicht in Rio zugelassen wurden. Wir sind bereit, alle Schwierigkeiten mit erhobenem Kopf zu meistern. Lassen wir unsere Hymne so oft wie möglich zur Ehre Russlands erklingen.“
Für jeden Sportler seien die Olympischen Spiele das größte Ziel seines Lebens, sagte sie weiter. „So einen wichtigen Wettkampf zu versäumen, ist eine Tragödie. All die Jahre des harten Trainings und der Opfer, die wir für den Sport gebracht haben. Auch wenn es natürlich unsere Wahl ist, ist eine solche Nachricht in einem solchen Moment des Lebens schwer zu verkraften.“
Der Volleyball-Olympiasieger von London Sergej Tetjuchin, der höchstwahrscheinlich die russische Fahne während der Eröffnungsparade in Rio tragen wird, hob hervor, dass der Olympia-Nationalauswahl ein sehr harter Weg bevorstehe. „In dieser schwierigen Situation rund um die Auswahlmannschaft, werden wir enger wie in einer Familie zusammenrücken. Bei uns Russen ist es immer so: Je schwieriger die Umstände sind, desto besser sind wir.“

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
Die ukrainischen Truppen haben in der letzten Nacht den Petrowskij-Bezirk im Westen von Donezk mit Artillerie des Kalibers 122 und 152mm beschossen. Dies teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Gegen 1:50 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk begonnen. In weniger als einer Halben Stunde wurden auf das Wohngebiet 28 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und drei des Kalibers 152mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde beim Beschuss der frontnahen Territorien der DVR von den Abteilungen des Gegners auch Mörser der Kaliber 82 und 120mm verwendet.
Von den ukrainischen Streitkräften wurden beschossen: der westliche Rand von Donezk – der Petrowskij-Bezirk einschließlich Trudowskije, Staromichajlowka und die Siedlung des Abakumow-Bergwerks im Kirowskij-Bezirk; das Territorium des Donezker Flughafens und die Umgebung des Volvo-Zentrums im Norden der Hauptstadt; die Dörfer Sachanka, Dsershinskoje und Oktjabrj im Nowoasowskij-Bezirk im Süden er Republik; die Orte Sajzewo, Schirokaja Balka und Schelesnaja Balka bei Gorlowka; Jasinowataja; die Umgebung von Dokutschajewsk, darunter auch das Dorf Styla.
„In der Nacht wurden im Petrowskij-Bezirk … zwei Zivilisten verletzt“, hieß es weiter.
„In Folge des Beschusses wurde ein Mann, Geburtsjahr 1961, verletzt“, teilte der Leiter des Petrowskij-Bezirks Maxim Shukowskij mit. „Der zweite Verletzte, er ist 52 Jahre alt, wurde beim Versuch verletzt, gefundene Munition zu entschärfen. Der Mann erlitt Splitterverletzungen am Unterschenkel, an der Schulter, am Handgelenk, er befindet sich in einem ernsten Zustand in der Intensivstation.
Das operative Kommando der DVR teilte weiter mit, dass im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk 5 Wohnhäuser und im Kirowskij-Bezirk vier Wohnhäuser durch die Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurden.
Im Westen von Donezk wurden Gas- und Stromleitungen beschädigt.
„In der Nacht vom 28. auf den 29. Juli wurden der Kujbyschewskij- und Petrowskij-Bezirk von Donezk mit Artillerie beschossen. Ein Mitarbeiter von Donbassgas stellte 14 Beschädigungen an Gasverteilungsleitungen mit Durchmessern zwischen 1cm und 3cm fest“, teilte der Pressedienst von Donbassgas mit. „Darunter sind sieben Beschädigungen durch Geschosssplitter im Kujbyschewskij-Bezirk auf der Pjatigorskaja-Straße und sieben Beschädigungen im Petrowskij-Bezirk auf der Putj-Sozialisma-Straße und der Doroshnaja-Straße“.
Die beschädigten Abschnitte sind lokalisiert, aber im Zusammenhang mit den Reparaturen des Gasnetzes ist die Funktion eines Verteilungspunktes zeitweilig eingestellt, 33 private Häuser auf der Veteranenstraße im Petrowskij-Bezirksind von der Gasversorgung abgeschnitten.
Die Gasversorgung soll bis Ende des Tages wieder in Betrieb sein.
„Durch den Artilleriebeschuss wurden im Petrowskij-Bezirk auf der Veteranenstraße und der Putj-Sozialisma-Straße 120 Häuser des privaten Sektors vom Strom abgeschnitten. DieTechniker arbeiten schon, im Verlauf des Tages ist geplant, die Stromversorgung wieder in Betrieb zu nehmen“, teilte der Leiter des Petrowskij-Bezirks Maxim Shukowskij mit.
Außerdem ist in Folge eines Treffers eines ukrainischen Geschosses ein Wirtschaftsgebäude in der der Udatschnaja-Straße in Brand geraten.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Diese teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Kalinowka wurde dreimal mit 82mm-Mörsern von den ukrainischen Positionen bei Luganskoje aus beschossen. Aus Richtung Nowoswanowka wurde der Ort mit Schusswaffen beschossen.
Mit Granatwerfern wurde Logwinowo zweimal aus Richtung Luganskoje beschossen.
Nach Mitternacht haben die ukrainischen Truppen aus Richtung Troizkoje das Feuer mit Granatwerfern auf Kalinowo eröffnet.
Verluste gibt es keine.

 

Dnr-online.ru: Die Dokutschajewsker Abteilung für Wasser- und Kanalisationswirtschaft hat mitgeteilt, dass die Störung auf der zweiten Ebene der Süd-Donbass-Wasserleitung beseitigt ist.
Am Ende des Donnerstags wurde wieder Wasser in das städtische Reservoir geleitet und am 29.7. morgens in das städtische Netz. Freitagmittag werden alle Verbraucher Wasser in normaler Weise erhalten.
Während er Durchführung der Reparaturen wurde den Einwohnern der Stadt Trinkwasser angeliefert. Das Zivilschutzministerium und ein kommunales Unternehmen haben die Verbraucher mit technischem Wasser aus einer Reservequelle versorgt. Das Bauministerium hatte der Stadt Wasser aus einem Reservebohrloch zugeteilt.

 

Dnr-online.ru: Am 29. Juli wurden im großen Saal des Donezker Hauptpostamts Mitarbeiterinnen der Postfilialen des staatlichen Unternehmens „Potschta Donbass“ aus den frontnahen Orten Golmowskij und Sajzewo bei Gorlowka geehrt.
„Heute möchte ich auf die nicht einfache Arbeit unserer Außendienstmitarbeiter eingehen. Gorlowka ist leider schon das zweite Jahr an unserer Front, aber „Potschta Donbassa“ arbeitet unmittelbar auch in diesen Orten. Die Briefträger liefern Briefe und Renten praktisch bis an die Frontlinie. Obwohl sie keine militärische Arbeit tun, sondern eine absolut friedliche. Wir unterstreichen diesen Status ihrer friedlichen Arbeit und glauben, dass wir Frieden und Wohlergehen unserer Republik erreichen werden“, erklärte der Kommunikationsminister der Republik Wiktor Jazenko.
Sechs Briefträger und zwei Leiter von Postfilialen in den Ortschaften wurden mit Auszeichnungen des Kommunikationsministeriums der DVR für ihre langjährige zuverlässige Arbeit, die rechtzeitige Zustellung von Renten und Sozialzahlungen an die Abgrenzungslinie in der Zone der aktiven Kämpfe geehrt. Sie erhielten auch Geldprämien.
„Die Lage in unserem Ort ist sehr schwierig. Für uns ist es sehr schwierig zu arbeiten. Die Beschüsse enden bei uns nicht. Wir haben schon keine Angst mehr vor den Bombardierungen, schlimmer sind für uns die Schusswaffen – die Kugeln fliegen über unsere Köpfe hinweg. Ein Briefträger trägt aus und Scharfschützen können in jedem Moment beginnen zu schießen. Trotz alldem arbeiten wir: wir liefern den Menschen Renten, Zeitungen, Waren, verkaufen Karten des Mobilfunkoperators „Phönix“. Es ist sehr schwer, aber wir hoffen, dass es besser wird. Die Menschen im Dorf warten sehr auf uns, weil wir für sie wie Licht durch ein Fenster sind, die einzige Verbindung mit der Welt“, erzählte die Leiterin der Postfiliale von Sajzewo Jelena Tscherkaschina.
Die Direktorin des Zentrums für Postverbindungen von Gorlowka Ljudmila Chramzowa berichtete, dass derzeit in der Frontstadt 22 Postfilialen in Betrieb sind, in denen mehr als 150 Mitarbeiter arbeiten.

 

De.sputniknews.com: Bei einer Explosion in einem Rüstungsbetrieb des ukrainischen staatlichen Rüstungskonzerns „Ukroboronprom“ im Gebiet Sumy sind drei Menschen ums Leben gekommen, darunter auch ein Nato-Vertreter, wie die Agentur Ukrinform unter Verweis auf die Gebietsstaatsanwaltschaft meldet.
Laut der Behörde sollen sieben Gefechtsköpfe von Luft-Boden-Raketen X-27 detoniert sein.
Zuvor hatte die Militärstaatsanwaltschaft der Zentralukraine mitgeteilt, dass bei dem Vorfall drei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden seien. Vorläufigen Angaben zufolge hat sich die Explosion am Donnerstag während der Entladung von zur Verschrottung vorgesehener Gefechtsmunition ereignet.  Ein Vertreter der Militärstaatsanwaltschaft des Gebiets Sumy bestätigte gegenüber dem TV-Sender „112 Ukraina“, dass eine Fliegerrakete detoniert sei.
Am Vorfallort sind zurzeit eine von „Ukroboronprom“ gebildete spezielle Kommission, Ermittler und Polizisten  tätig.
Wie die Sprecherin der Militärstaatanwaltschaft, Juliana Lasarenko, gegenüber dem Sender sagte, hatte der bei der Explosion getötete Nato-Vertreter die ukrainische Staatsbürgerschaft und war für die Kontrolle bei der Munitionsverschrottung zuständig.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com:  Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Nach Informationen unserer Aufklärung wurde im Gebiet von Swetlodarsk eine Feuerpositionen eines Mörsers des Kalibers 82mm aus dem 1. Bataillons der 54. mechanisierten Brigade eingerichtet“, sagte Marotschko.
Er unterstrich, dass die ukrainischen Truppen diese Position zur Führung von Provokationen Beschüsse auf die LVR nutzen.
„Östlich von Luganskoje wurde an der Kontaktlinie auch eine Einheit mit Granatwerfern dieser Brigade entdeckt“, sagte der Vertreter der Verteidigungsbehörde.
„Es wurde bekannt, dass dauerhafte Feuerpositionen zwei km nördlich von Lopaskino ausgerüstet werden. Auf den Positionen wurden 10 Panzer und Fahrzeuge beobachtet. Es laufen technische Maßnahmen mit verschiedenen Arten von Technik, Baumaterial wird angeliefert“, fügte Marotschko hinzu.
„Im Gebiet von Staniza Luganskaja vor der Eisenbahnbrücke über den Sewerskij Donez im Verantwortungsbereich des 2. Bataillons der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte wird weiter ein Unterstand für Panzer ausgebaut“, sagte er.
Marotschko erläuterte, dass von dieser Position mit der Militärtechnik auf die Positionen der Volksmiliz im Bereich des Denkmals für den Fürsten Igor geschossen wird.
„In diesem Gebiet auf der Eisenbahnbrücke, die von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird, wurde der letzte Eisenbahnwaggon auch als Feuerpunkt ausgebaut. Dort befinden sich Maschinengewehre und ein Abwehrgeschütz“, teilte der Major mit.
Der Vertreter der Volksmiliz fügte hinzu, dass die ukrainischen Truppen weiterhin zivile Objekte zur Stationierung und Tarnung von Militärtechnik verwenden.
„In Nowodrushewsk wurde auf dem Gebiet eines geschlossenen Bergwerks eine Ansammlung von Fahrzeugen und Panzertechnik entdeckt, vermutlich aus der 93. mechanisierten Brigade“, erläuterte Marotschko.
„Auf das Gebiet des Bergwerks wird regelmäßig Technik mit sichtbaren Beschädigungen gebracht, weil sich dort die Reparaturbasis befindet“, sagte der Major.

 

Ukrinform.ua: Der Pressedienst des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) berichtet, dass die Außenwirtschaftstätigkeit von 243 russischen Firmen, die Geschäftsbeziehungen mit den kommerziellen Strukturen in den von Terroristen vorübergehend besetzten Gebieten hatten, gestoppt wurde.
„Während der Überprüfung haben die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes festgestellt, dass die meisten dieser russischen Unternehmen auch legal mit der Ukraine zusammenarbeiten. Auf sie trafen zunächst nicht die Regeln der Verordnung des Präsidenten der Ukraine „Über die Verhängung der persönlichen speziellen wirtschaftlichen und anderen restriktiven Maßnahmen (Sanktionen), die durch die Entscheidung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine in Kraft gesetzt wurde“ zu, betonte man im ukrainischen Sicherheitsdienst.
Der SBU habe Materialien an das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Handel übergeben. Nach den Schlussfolgerungen seiner Spezialisten können ukrainische Hersteller den russischen Import vollständig kompensieren. Dementsprechend wurde beschlossen, die Außenwirtschaftstätigkeit dieser russischen Unternehmen vorübergehend einzustellen, berichtet SBU.

 

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Befreiung der Gefangenen und ein vollständiger Rückzug der Truppen Kiews vom Territorium des Donbass sind notwendige Bedingungen  für den Abschluss eines Friedens mit der Ukraine.
„Ein Friedensschluss mit der Ukraine ist nur möglich, wenn die ukrainische Seite zwei Bedingungen erfüllt. Die erste – ein vollständiger Abzug der ukrainischen Truppen vom Territorium des Donbass. Die zweite – die Befreiung aller Gefangenen, darunter auch der politischen Gefangenen“, sagte Sachartschenko.
Er ergänzte, dass es bei der Aufhebung der Besatzung der Region notwendig ist, Plünderungen von Seiten der ukrainischen Truppen zu verhindern. „Nur unter diesen Bedingungen bin ich bereit über einen Frieden mit der Ukraine zu sprechen“, fasste das Oberhaupt der Republik zusammen.
„Wie allem bekannt ist, hat die Ukraine mit der bewaffneten Aggression im Donbass begonnen und dann eine Wirtschaftsblockade eingeführt. Eines der Elemente der Blockade war die Unmöglichkeit Dokumente zu erhalten: Sterbeurkunden, Geburtsurkunden, Heiratsurkunden und Pässe.
Wie stellen sie es sich vor, dass in einem Land, wo ein Bürgerkrieg herrscht, die Einwohner auf das Territorium des Gegners fahren sollen, um ein Dokument oder einen Pass zu bekommen? Im schlimmsten Fall landet man in einem Kerker des Sicherheitsdienstes der Ukraine, im besten wird man einfach weggejagt. Aufgrund dieser Handlungen der Ukraine mussten wir mit der Ausgabe von Dokumenten beginnen.
Nirgends in den Minsker  Vereinbarungen ist so etwas vorgeschrieben, deshalb haben wir das Recht diese Dokumente auszugeben, weil uns die Ukraine hier eingeschränkt hat. Deshalb ist dies die Schuld der Ukraine und unsere Verpflichtung.
Derzeit haben etwa 11.500 Menschen einen Antrag auf einen Pass der DVR gestellt, etwa 5000 Einwohner der Republik haben bereits einen erhalten. Außerdem habe ich einen Erlass unterschrieben und das Verteidigungsministerium angewiesen, die Daten aller Soldaten aufzunehmen, die einen Pass erhalten möchten. Ich denke, die Soldaten sollten den Pass zuerst erhalten, weil das unsere Pflicht und ihr patriotischer Wunsch ist.
Der Prozess der Ausgabe der Dokumente läuft weiter. Ich denke, ausgehend von den Anträgen und den technischen Möglichkeiten können im Verlauf von acht Monaten alle Bjürger der DVR, die einen Pass wollen, damit versorgt werden“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Er unterstrich auch, dass es beim Übergang über die Grenzen mit der RF mit den republikanischen Pässen keinerlei Probleme gibt.
„In den ersten Tagen des nächsten Monats wird alles abschließend gelöst. Unsere Rentner werden erfahren, um wie viel die Renten erhöht werden. Alle sozialen Verpflichtungen, die die Republik übernommen hat, werden derzeit erfüllt. Natürlich gibt es eine Menge Probleme, die wir unmittelbar versuchen zu lösen.
Ich möchte mich an die ukrainischen Medien wenden, die sich über unsere geringen Zahlungen lustig machen. Nicht wir sind in die Ukraine gekommen und haben ihre Wirtschaft zerstört, nicht wir töten Ukrainer, schießen auf Schulen und Kindergärten. Deshalb würde ich mich an Ihrer Stelle wundern, dass überhaupt wir Entgelte und Sozialzahlungen zahlen.
Sie richten Ihre Aufmerksamkeit besser auf Ihre Tarife für kommunale Dienstleistungen, die in der Ukraine ab September wieder erhöht werden“, sagte Alexandr Sachartschenko.

 

Ukrinform.ua: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat aus Anlass des Tages der Spezialeinheiten der Streitkräfte der Ukraine den Soldaten der Spezialeinheiten hohe Staatsauszeichnungen verliehen, berichtet die Pressestelle des Staatsoberhaupts.
„Die Auszeichnungen wurden für persönlichen Mut und das Heldentum bei der Erfüllung der Kampfaufgaben in der Zone der Antiterror-Operation, für hohe Professionalität, gezeigte Treue zum Schwur bei der Verteidigung der staatlichen Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine verliehen“, so die Meldung.
Insgesamt wurden 51 Soldaten des Sondereinsatzkommandos der Streitkräfte der Ukraine ausgezeichnet. 9 Soldaten bekamen den Orden von Bogdan Chmelnyzkyj III. Grades, 20 Soldaten den Orden „Für Tapferkeit“ unterschiedlichen Grades und 22 Krieger erhielten die Medaillen für den „Militärdienst der Ukraine“.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Guten Tag! Heute informiere ich ein weiteres Mal über die Ereignisse der letzten Woche.
In der Zeit vom 23. bis 29. Juli wurden in den Abteilungen der Volksmiliz der DVR alle Maßnahmen gemäß dem Plan zur militärischen Ausbildung durchgeführt.
Seit Anfang 2016 hat die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 7294 betragen.
Im Juli betrug die Zahl der Verletzungen 1397.
Im Verlauf der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen wie zuvor das Territorium der DVR beschossen. Insgesamt haben die Straftruppen 3279-mal das Territorium der Republik beschossen, darunter 3103-mal mit schweren Waffen.
Intensiv wurden die Ortschaften entlang der gesamten Kontaktlinie beschossen.
In Folge der Beschüsse der Positionen der Volksmiliz der DVR durch die Straftruppen starb ein Soldat. Unter der Zivilbevölkerung wurden 5 Menschen verletzt.
In der letzten Woche wurden durch die ukrainische Artillerie 26 Häuser in Donezk, Sajzewo, Dokutschajewsk und Kominternowo beschädigt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Verschiebungen von gemäß den Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte zur Kontaktlinie fest.
So wurden folgende Stationierungen entdeckt:
In Richtung Gorlowka – eine Batterie 152mm-Haubitzen „Msta-B“, ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Abteilung 122mm-Haubitzen „Gwosdika“, eine Batterie 122mm-Haubitzen „Akazija“, ein Bataillon Panzer, ein Zug 120mm-Mörser;
in Richtung Donezk – zwei Batterien 152mm-Haubitzen „Akazia“, eine Kompanie Panzer, zwei Batterien 120mm-Mörser und ein Bataillon Personal;
in Richtung Mariupol – ein Zug 152mm-Haubitzen „Msta-B“, ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad“, ein Zug 122mm-Haubitzen „Akazija“, eine Batterie 120mm-Mörser und ein Bataillon Personal.
Ebenfalls wurde in dieser Woche an den Abzugsorten das Fehlen von Technik der ukrainischen Streitkräfte auch von Vertretern der OSZE festgestellt:
6 152mm-Geschütze „Msta-B“;
24 122mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
47 152mm-Haubitzen „Akazija“;
5 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
7Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
10 Mörser.
Bezüglich der letzten Woche will ich die Aufmerksamkeit besonders auf die vorsätzliche Schaffung von Spannungsherden in Richtung Gorlowka und Donezk durch die militärisch-politische Führung der Ukraine, die zielgerichteten Beschüsse von Objekten der zivilen Infrastruktur, die massenweise Verheimlichung von nicht kampfbedingten Verlusten der ukrainischen Streitkräfte, die Unterschlagung von Munition in den Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte sowie die Anwendung von Drohnen zur Korrektur der Artilleriefeuers lenken.
Die militärische Führung der Ukraine fährt weiter einen Kurs in den eigenen Bereichen zu Lasten des  Lebens der Soldaten. So hat nach Erklärung des leitenden Militärstaatsanwalts der Ukraine Anatolij Matios der stellvertretende Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Munition verkauft, deshalb wurde er festgenommen, aus den ukrainischen Streitkräften ausgeschlossen und degradiert. Zur Durchführung von Ermittlungen zu Unterschlagungen und Verkauf von Munition in den Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte ist eine Kommission unter Leitung des stellvertretenden Leiters des Stabs der ATO zu Fragen der Bewaffnung eingetroffen.
Uns wurde bekannt, dass im Geheimen tödliche Waffen von den USA an die ukrainischen Streitkräfte geliefert wurden.
So hat unsere Aufklärung Informationen erhalten, dass am 13. Juli aufgrund eines technischen Abkommens zwischen dem Verteidigungsministerium der Ukraine und dem Kommando der US-Streitkräfte in Europa im Rahmen des Programms „Partnerschaft für den Frieden“ eine große Partie Schusswaffen aus den USA in die Ukraine gebracht wurde.
Über den Grenzpunkt „Lwow-Awia“ wurden mit dem Charterflug RSN920 von der Luftwaffenbasis der Luftstreitkräfte der USA  in Spangdahlem (in Rheinland-Pfalz gelegene US-Luftwaffenbasis, Anm. d. Übers.) in Begleitung von fünf amerikanischen Soldaten tödliche Waffen folgender Art geliefert:
950 Gewehre des Kalibers 5,56mm;
350 Pistolen M-9 Kaliber 9mm;
140 Maschinengewehre 5,56mm;
270 Maschinengewehre 7,62mm;
158 Unterlaufgranatwerfer M320;
149 Pumpgewehre M500;
154 Scharfschützengewehre 12,7 mm;
143 Scharfschützengewehre M110;
78 Scharfschützengewehre XM2010;
99 Maschinengewehren „Browning M2“;
und automatische Granatwerfer des Kalibers 40mm.
Die Partie Waffen wurde ins internationale Zentrum für Friedensschaffung und Sicherheit in Staritschi, Jaworowskij-Bezirk, Oblast Lwow gebracht.
Außerdem wurde von unserer Aufklärung festgestellt, dass unter dem Anschein humanitärer Ladung die amerikanische Luftwaffe 16 Tonnen Spezialmunition für Schusswaffen, darunter mehr als 2 Mio. Patronen, Signalgeschosse und Nebelgranaten in die Ukraine geliefert hat.
Mit einem hohen Wahrscheinlichkeitsgrad werden diese Waffen und Munition im Donbass verwendet werden, für die sogenannte „friedliche“ Regelung des Konflikts mit Hilfe der USA. Und auch für die Niederschlagung aufkommender Proteste in der Ukraine. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ein Teil der gelieferten Waffen von den Kommandeuren unterschlagen und verkauft werden wird.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine schafft zielgerichtet Spannungsherde entlang der Kontaktlinie. Die größte Verschärfung wurde in den Gebieten folgender Ortschaften festgestellt: Jasinowataja, Donezk, Spartak, Telmanowo und Sachanka. Die ukrainischen Strafsoldaten, die Kommandeure der 58., der 53. Panzergrenadier-, der 30 mechanisierten, der 55. Artillerie- und der 81. Luftlandebrigade  – Sabolotnyj, Wodolaskij, Jakubow, Brusow und Mojsjuk – führen die verbrecherischen Befehle der Kiewer Junta zum Mord an der Zivilbevölkerung und zur Zerstörung der Infrastruktur des Donbass aus.
Davon zeugen die provokativen Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte (am 25. Juli) des Gebiets von Jasinowataja, in deren Folge von den ukrainischen Streitkräften mehr als 270 Mörsergranaten und 40 Artilleriegranaten abgeschossen wurden. Außerdem wurde eine Verschiebung von 60 Mann und drei Einheiten Panzertechnik entlang der Kampfpositionen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Dabei „verkünden“ die vom offiziellen Kiew kontrollierten Medien gemeinsam einen angeblichen massiven Artilleriebeschuss  der ukrainischen Positionen in diesem Gebiet von Seiten der Volksmiliz der DVR.
Trotz eines weiteren Treffens der Kontaktgruppe in Minsk wurden die Ortschaften der Republik massiv provokativ mit Artillerie und Mörsern von Seiten der ukrainischen Truppen beschossen. Im Verlauf der gesamten Woche haben wir eine wachsende Spannung in Richtung Gorlowka und Donezk festgestellt. In unsere Richtung werden Beschuldigungen bezüglich einer Verletzung der Minsker Vereinbarungen gerichtet.
Und nur am 27. Juli – am Tag des Beginns der Verhandlungen der Kontaktgruppe wurde ein Sinken des der Zahl der Beschüsse des Territoriums der Republik durch die ukrainischen Streitkräfte bemerkt. Dieser Fakt  zeugt davon, dass die Kiewer Junta versucht, der „Normannischen Vier“ und der gesamten Weltöffentlichkeit „Sand in die Augen zu streuen“.
Die ukrainische Seite zerstört weiterhin zielgerichtet Objekte der Infrastruktur des Donbass. Regelmäßig wird die Donezker Filterstation während der Durchführung von Reparaturarbeiten mit Artillerie und Mörsern beschossen. Nur durch einen glücklichen Zufall wurde keiner der Arbeiter der Reparaturbrigaden verletzt.
Eine Störung an der Filterstation kann zu einer ökologischen Katastrophe auf dem Territorium der DVR und den angrenzen Oblasten der Ukraine führen.
Die ukrainischen Streitkräfte verlieren weiterhin Soldaten in Folge von Nachlässigkeit der sogenannten Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte.
Ein weiteres Mal wurden von uns vor dem übergeordneten Kommando verheimlichte nicht kampfbedingte Verluste ukrainischen Soldaten bemerkt.
Durch regelwidriges Verhalten zwischen den Soldaten des 43. Bataillons der 53. mechanisierten Brigade im Bereich von Konstantinowka wurde der Soldat Sergej Shadan tödlich verletzt. Um ein Bekanntwerden und die rechtmäßige Bestrafung zu vermeiden, meldete der Kommandeur der Abteilung dem übergeordneten Stab den Tod dieses Soldaten als Folge von von ihm durchgeführten Kampfaufgaben.
Außerdem erfolgte durch Verletzung von Sicherheitsvorschriften während des Beschusses des Territoriums der Republik eine Detonation von Munition auf der Position einer 152mm-Artilleriehaubitze „Msta-B“ der 55. Artilleriebrigade, wodurch ein Geschütz zerstört und drei beschädigt wurden, die Verluste der ukrainischen Streitkräfte betrugen dabei elf Tote und 18 Verletzte.
Außerdem wurde im Gebiet von Opytnoje von uns ein Versuch einer Diversions- und Erkundungsdungsgruppe des Gegners, in das Hinterland der Abteilungen der Volksmiliz der DVR einzudringen, verhindert. Die Gruppe wurde durch Schusswaffen gestoppt, dabei hatte der Gegner Verluste von zehn Toten und Verletzen und zog sich auf die Ausgangspositionen zurück.
Wir stellen weiterhin die aktive Verwendung von Drohnen durch den Gegner fest. Im Verlauf der Woche wurden elf Drohnen des Gegners in Richtung Gorlowka und Donezk beobachtet.
Wir haben mehrfach die Aufmerksamkeit auf Versuche der Straftruppen gelenkt, ihre verbrecherischen Aktivitäten in Bezug auf die Bevölkerung der Republik vor der OSZE-Mission zu verheimlichen, was sowohl durch offizielle Mitteilungen als auch durch die Berichte der internationalen Mission bestätigt wird. In den verlogenen ukrainischen Medien erschien eine weitere Mitteilung mit Beschuldigungen gegenüber der Volksmiliz der DVR bezüglich der Vernichtung von Drohnen der OSZE-Mission im Gebiet von Awdejewka in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 2016, obwohl nach uns vorliegenden Informationen die genannte Drohne einen Flug über von Kiew kontrolliertem Gebiet durchführte, wo die Verbindung mit ihr verloren wurde.
Ich will die Aufmerksamkeit besonders darauf lenken, dass nach der Vernichtung der OSZE-Drohne die ukrainischen Truppen, überzeugt vom Fehlen einer Kontrolle durch die Mission, im Verlauf der Nacht 40 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm sowie mehr als 300 Mörsergranaten der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen haben.
Es wurde eine wachsende Unzufriedenheit in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte bezüglich ungesetzlichen Abhebens von Geld von Bankkonten festgestellt. So wurde in den Abteilungen der 16. Panzergrenadierbrigade festgestellt, dass es zu Abzügen vom Sold von den Konten des Personals an der Kontaktlinie gekommen ist. Die Summe des Abzugs beträgt 100 jeweils Griwna. Das Kommando weigert sich dazu eine Erklärung abzugeben. Wie uns bekannt ist, hat Mushenko einen Befehl zur Sammlung von Geldmitteln zur Organisation einer Parade zu Ehren des Unabhängigkeitstags der Ukraine erlassen.
Wir warnen die militärisch-politische Führung der Ukraine vor Angriffsversuchen. Die Volksmiliz der DVR ist bereit diesen ausreichend entgegenzutreten, ohne von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen zu verwenden.
Wir wollen eine friedliche Lösung des Konflikts und rufen die gesamte Weltöffentlichkeit auf, auf die Führung der Ukraine Einfluss zu nehmen und das Blutvergießen im Donbass zu stoppen.

 

Ukrinform.ua: Die Vereinigten Staaten bleiben ein zuverlässiger Partner im Kampf um die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine, erklärte heute der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak beim Treffen mit dem stellvertretenden Sekretär für Verteidigung der Vereinigten Staaten im Bereich von Aufkäufen, Technologien und Logistik, Frank Kendall, meldet der Pressedienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums.
„Die Vereinigten Staaten von Amerika waren und bleiben ein zuverlässiger Partner in unserem Kampf um die Souveränität und territoriale Integrität. Die Hilfe, die die wir von der Regierung der Vereinigten Staaten bekommen. ist nicht zu überschätzen. Neulich bekamen wir Drohnen und früher die Artilleriebekämpfungsstationen. Alles wird zweckentsprechend gebraucht und hilft, unseren Soldaten das Leben zu erhalten und dem Feind im Osten der Ukraine zu widerstehen“, sagte Poltorak.
Seinerseits stellte Kendall fest, dass die Ukraine auf die Vereinigten Staaten in der Bereitstellung von der Beratungshilfe im Bereich der Reform des Beschaffungswesens und der Verteidigungsbestellungen der Regierung zählen kann. Er schätzte die Ergebnisse hoch ein, die die Ukraine bereits erreicht hat: „Wir verfolgen, wie Sie die Reformen nicht nur schnell umsetzen, sondern auch in der kurzen Zeit die Früchte der erfolgreichen Reformen ernten“, sagte er.

 

Dan-news.info: Die Vorbereitung der DVR auf die Heizperiode 2016-2017 ist praktisch zur Hälfte abgeschlossen, jedes zweite Mehrparteienhaus hat einen Bereitschaftspass erhalten. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft mit.
„Am 25. Juli war fast jedes zweite Mehrparteienhaus in der DVR bereit zur Heizperiode. Die Arbeiten zur Vorbereitung des kommunalen Wohnraums läuft aktiv – 51% bereit, Behörden zugeordnete Häuser sind zu 39%fertig, der Wohnraum der Kooperativen zu 33 Prozent“, teilte das Bauministerium mit.
Nach Angaben des Ministeriums führen die Mitarbeiter der kommunalen Wohnungsabteilungen weiterhin die Kontrollen der Heizsysteme bei sozialen Objekten der Republik fort. Dort beträgt die Bereitschaft für die Heizperiode 40 Prozent…
Nach Einschätzung des Bauministeriums laufen die Vorbereitungen für die Heizperiode nach Plan. Traditionsgemäß werden die Heizsysteme am 15. Oktober in Betrieb genommen, aber wenn eine Wetterverschlechterung eintritt, kann die Inbetriebnahme auch verschoben werden. Im Jahr 2015 begann die Heizperiode drei Tage früher.

 

De.sputniknews.com: Transnistrien sagt „Nein“ zu Steinmeier.
Tiraspol lehnt den Status ab, den Chisinau zusammen mit Berlin für Transnistrien ausarbeitet, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
Laut dem Vorsitzenden des Obersten Rates von Transnistrien, Wadim Krasnoselski, verzichtet die nicht anerkannte Republik im Voraus auf einen Sonderstatus, den die Republik Moldau und der OSZE-Vorsitzende Frank-Walter Steinmeier ausarbeiten. Krasnoselski zufolge wurde der Status Transnistriens bereits bei dem Referendum 2006 festgelegt – Unabhängigkeit mit anschließendem Beitritt zu Russland. Die Region wolle nicht nach Moldawien zurückkehren. Zudem setze Chisinau Tiraspol weiterhin unter Druck, wobei ein Verbot für Importe aus Transnistrien verhängt wurde.
Dem Regierungschef Moldawiens zufolge wollen die moldawischen Abgeordneten in der nächsten Woche mit der Ausarbeitung eines Sonderstatus für die östliche Region beginnen. Filip versprach Steinmeier, dass alles schnell und reibungslos verlaufen werde. Dabei hat er wohl vergessen, dass es in Moldawien bereits ein Gesetz über den Sonderstatus Transnistriens gibt, das 2005 verabschiedet wurde.
Der Status sieht breite Vollmachten für die Region vor, die sich allerdings über die Grenzen der Kreise ausdehnen sollen. Transnistrien ging 2003 als Antwort auf die Bitte Moskaus darauf ein, Moldawien als Föderation beizutreten. Das war der so genannte „Kosak-Plan“, den der moldawische Präsident Wladimir Woronin im letzten Moment nicht unterzeichnete. Die Beziehungen zwischen Moskau und Chisinau verschlechterten sich, 2006 verhängte die Ukraine auf Bitte der moldawischen Behörden eine Wirtschaftsblockade gegen Transnistrien.
Die heutigen moldawischen Behörden wollen die Beziehungen zu Russland wieder aufbauen. Bei den Verhandlungen wird auch das Thema Transnistrien besprochen, allerdings ist bislang nicht bekannt, ob ein Kompromiss erreicht wird. Russland verspricht weiterhin, Transnistrien nicht im Stich zu lassen, kann Tiraspol jedoch nur Finanzhilfe anbieten.
Steinmeier versteht die schwierige Situation und betonte während seines Besuchs in Chisinau und Tiraspol, dass der Transnistrien-Konflikt einer sei, den man nicht über Nacht lösen könne. Steinmeier zufolge sollten durch vertrauensbildende Maßnahmen nach und nach Fortschritte erzielt werden. Doch das Problem besteht darin, dass es eben kein Vertrauen gibt. Laut Krasnoselski boykottiert die Ukraine auf Bitte Chisinaus den Import aus Transnistrien. Es könne keine Rede von einer Vereinigung mit Moldawien sein, weil der Status von Transnistrien 2006 bei einem Referendum festgelegt wurde, bei dem die Einwohner für die Unabhängigkeit der Republik mit anschließendem Beitritt zu Russland stimmten.
Laut Krasnoselski sollen die Gespräche im „5+2“-Format (Moldawien und Transnistrien als Seiten sowie Russland, die Ukraine und die OSZE als Vermittler, plus die EU und die USA als Beobachter) zur Regelung des Transnistrien-Konfliktes fortgesetzt werden. „Bei den Gesprächen werden Fragen erörtert, die das Leben der Bevölkerung betreffen – die gegenseitige Anerkennung der Hochschuldiplome, Fahrzeuge mit transnistrischen Kennzeichen und die Wiederaufnahme der direkten Telefonverbindung zwischen Transnistrien und Moldawien“, so Krasnoselski.
Der moldawische Premier Filip sprach mit Steinmeier über dieselben Themen. Ihm zufolge wird der Schwerpunkt auf Fragen und Probleme gelegt, die die Interessen der Einwohner der beiden Ufer des Dnjestr betreffen. Allerdings glaubt Tiraspol kaum an seine Versprechen.
Zudem fanden auf einem Militärgelände in Tiraspol gemeinsame Antiterror-Übungen von Sondereinheiten der Sicherheitsbehörden und der Operativen Gruppe der russischen Truppen statt. Der Chef der Transnistrien-Regierung, Pawel Prokudin, sagte, dass einige mit dem Säbelrasseln an Transnistriens Grenzen beginnen, weshalb solche Übungen  zeitgemäß und wichtig seien.
Der moldawische Politologe Oazu Nantoi machte darauf aufmerksam, dass Steinmeier nicht vom Staatschef Transnistriens, Jewgeni Schewtschuk, empfangen wurde. Dieser Besuch hatte keine Ergebnisse. Im 5+2-Format könne kein einziges Problem der Transnistrien-Regelung gelöst werden. Es sei kein innerer Konflikt zwischen den Einwohnern der beiden Ufer des Dnjestr, es sei ein Konflikt zwischen Moldawien und Russland, so der Experte.
Laut dem Experten Wladimir Sokor könnte die Gewährleistung eines Sonderstatus für Transnistrien eine Kettenreaktion in Moldawien auslösen. Die Führung der autonomen Region Gagausien sagte bereits mehrmals öffentlich, dass die Region einen ähnlichen Status beantragen werde, falls Transnistrien den Sonderstatus bekomme, so der Experte.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa
„Vom 23.bis 29. Juli starben in Folge der Aggression von Seiten der Ukraine auf dem Territorium der DVR 12 Menschen, davon ein Zivilist, der Arbeiten auf dem Territorium des Donezker Flughafens durchführte, und 11 Soldaten der Republik. In der Zeit vom 22. bis 28. Juli wurden in Folge der militärischen Aggression von Seiten der ukrainischen Truppen sowie durch unvorsichtigen Umgang mit explosiven Objekten 15 Menschen verletzt“.
Außerdem ging bei der Bevollmächtigten eine Meldung über eine Gefangennahme ein: ein ehemaliger Soldat der Republik wurde am 13. Juli 2016 im besetzen Kurachowo von den ukrainischen Behörden festgenommen.
Nach Angaben des Apparats der Bevollmächtigten der DVR wurden seit Beginn dieses Jahres in Folge der militärischen Aggression Kiews 193 Menschen unterschiedlich schwer verletzt, darunter 69 Soldaten und 124 Zivilisten, darunter 13 Kinder. Seit Beginn des Konflikts starben 4147 Menschen. In den Gefängnissen der ukrainischen Seite werden 964 Menschen festgehalten, darunter 317 Soldaten, 150 Zivilisten, die keine Beziehung zum Konflikt haben, und 457 politische Gefangene. Informationen über 40 weitere Personen aus der Gesamtzahl der von der ukrainischen Seite Festgehaltenen werden noch vom Büro der Bevollmächtigten überprüft. Außerdem gelten 489 Menschen als vermisst.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Die Kumpel einer Steinkohlezeche in der Westukraine pochen auf Auszahlung ihrer ausstehenden Löhne. Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, haben sie am Freitag eine internationale Fernstraße blockiert, wie der Sprecher der ukrainischen Bergbau-Gewerkschaft mitteilt.
Rund 100 Bergleute beteiligen sich an der Aktion. „Die Kumpel haben heute um 10 Uhr morgens die Fernstraße zwischen Lwiw und Rawa-Ruska blockiert. Damit wollen sie die Auszahlung ihrer seit Monaten ausstehenden Löhne durchsetzen“, schrieb der Gewerkschaftsvertreter Michail Wolynez auf Facebook.
Ein Regionalvertreter der Bergbau-Gewerkschaft beziffert die Lohnschulden gegenüber den Bergleuten der Region Lwiw für die Monate Mai und Juni auf 130 Millionen Hrywna – umgerechnet 4,6 Millionen Euro.
„Nun geht ja schon der Juli zu Ende. Das Versprechen des Energieministers Ihor Nassalyk, die Löhne bis zum 27. Juli an die Bergarbeiter auszuzahlen, hat sich als Lüge erwiesen“, sagt der regionale Gewerkschaftssprecher, „Dass das Ministerkabinett 200 Millionen Hrywna zur Unterstützung von Staatsunternehmen bewilligt hat, wissen die Kumpel natürlich. Aber sie wissen auch, dass dieses Geld nicht reicht, um die bestehenden Schulden zu begleichen. Deswegen haben sie sich zu dieser Aktion entschlossen.“
Die Bergleute aus der Westukraine protestieren nicht zum ersten Mal. Um die Zahlung der Löhne und die Neuberechnung der Sozialversicherungsbeiträge und Renten zu erwirken, hatten sie bei früheren Aktionen die Büros des ukrainischen Sozialministers besetzt, die Zufahrtsstraßen zum Sozialministerium blockiert, und sind vor der Verwaltung des ukrainischen Präsidenten Poroschenko in den Hungerstreik getreten. Alles vergeblich: Die Machthaber ignorieren sie.
„Dieser verantwortungslose Umgang mit den Bergleuten zeigt nur, wie sehr die aktuelle Regierung aus den Fugen geraten ist“, betont Michail Wolynez von der Bergbau-Gewerkschaft.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen beschießen vorsätzlich die Städte und Dörfer der LVR, um die Verteidiger der Republik zu reizen und zu aktiven Kämpfen zu provozieren. Diese Auffassung äußerte der Kommandeur einer Abteilung der zweiten Panzergrenadierkompanie, einer Kosakeneinheit der Volksmiliz der LVR, Sergeant Denis Iwanow, dessen Soldaten Kalinowo verteidigen.
Er unterstrich, dass trotz der Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Kämpfer der Volksmiliz das „Regime der Ruhe“ streng einhalten.
„Sie haben keine Technik abgezogen, im Gegenteil sie konzentrieren sie. Einen Teil der Technik haben sie versucht auf den Positionen zu tarnen und benutzen sie nicht, aber  es gibt auch viel Technik, die sie gegen uns völlig offen benutzen“, erklärte er.
„Hauptsächlich schießen sie nachts, sie verwenden die verschiedensten Waffen: von Maschinengewehren bis zu Mörsern und Panzern“, sagte der Kommandeur.
„Schlimm ist, dass Mörsergeschosse unmittelbar auf Häuser und zivile Einwohner treffen. Das heißt, oft schießen sie nicht auf unsere Positionen, sondern schießen auf Dörfer, hinter uns oder vor uns auf die Felder“, stellte er fest.
„So provozieren sie uns, dass wir das Feuer erwidern oder aktive Kämpfe beginnen, aber wir haben den Befehl nicht zu antworten. Und das tun wir auch nicht, mit nichts. Außer Maschinengewehren, Gewehren und unserem Kampfgeist ist nichts bei uns auf den Positionen“, sagte Iwanow.
Der Kommandeur der Abteilung erinnerte daran, dass solche Aktivitäten der Kiewer Truppen völlig zu ihrer Strategie der „Befreiung“ des Donbass passen.
„Sie haben schon hunderte Mal gesagt, dass sie unser Land brauchen, aber nicht die Menschen. Ihnen sind die Einwohner egal, vor allem den Söldnerbataillonen. Alle, die bei uns in ihren Häusern geblieben sind, sind für die ukrainischen Streitkräfte Separatisten, und das heißt, sie sollen gehen oder sterben“, erinnerte er.

 

De.sputniknews.com: In der armenischen Hauptstadt ist es zu einem Schusswechsel zwischen der Polizei und den Tätern gekommen, die vor knapp zwei Wochen ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt haben, wie der Pressesprecher der armenischen Polizei auf seiner Facebook-Seite mitteilte.
In Verletzung der Forderungen der Polizei seien einige Schüsse  auf dem Gelände der Polizeistation gefallen, hieß es in der  Mitteilung. Die Polizisten eröffneten das Gegenfeuer. Einer der Täter  sei verletzt worden, und zwar sei es Araik Chadonjan. Weitere Details  nannte der Polizei-Pressesprecher nicht.
Chadonjan nahm aktiv an dem bewaffneten  Konflikt  in Berg-Karabach teil, er ist unter dem Beinamen „einsamer Wolf“  bekannt.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am 17. Juli ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt und Geiseln genommen, die inzwischen jedoch alle freigelassen wurden. Ein Polizist kam bei der Besetzung ums Leben. Die Bewaffneten forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien) Schirajr Sefiljan, dem illegaler Waffenbesitz vorgeworfen wird.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Soldaten haben Angst zuzugeben, dass sie im Krieg im Donbass gegen normale Bergleute und Metallarbeiter verloren haben, deshalb bilden sie sich ein professionelle ausländische Armeen zu sehen. Dies berichtete der Maschinengewehrschütze der zweiten Panzergewehrkompanie der Volksmiliz Swjatoslaw Skorotschkin, dessen Kompanie Kalinowo bei Perwomajsk verteidigt.
Er sagte, dass es den Soldaten der Volksmiliz angenehm ist, wenn die Kiewer Soldaten sie eine professionelle Armee nennen.
„Aber außer Bergleuten, Metallarbeitern und Bauarbeitern ist hier niemand. Keine professionellen Militärs, keine privaten Militärkompanien oder die russische Armee“, unterstrich der Maschinengewehrschütze.
„Sie reden so, weil wir sie besiegen. Nehmen wir die Debalzewo-Operation, wir haben dort gesiegt, nannte der Soldat ein Beispiel.
„Wir sind normale Arbeiter. Bergleute, die gegen die Kiewer Regierung aufgestanden sind, das reizt sie sehr. Wegen ausländischer Besatzer zu sterben sieht bei ihnen im Fernsehen weitaus patriotischer aus, als zu sterben, während man auf das eigene Volk schießt“, sagte er. „Deshalb bilden sie sich hier zehntausende von Soldaten aus professionellen Armeen ein“.

 

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