Presseschau vom 27.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

Dan-news.info: „Am Abend hat die ukrainische Seite das Feuer mit Antipanzerraketen auf Dokutschajewsk eröffnet. Es wurden die Gebäude der städtischen Staatsanwaltschaft und des Gerichts sowie ein privates Wohnhaus beschädigt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Gemäß den Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen im Gebiet von Beresowoje im Wolnowacha-Bezirk.
Er fügte hinzu, dass die ukrainischen Truppen neben Antipanzerraketen auch Granatwerfer und Schusswaffen verwendeten.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Positionen in Staniza Luganskaja wurden mit Panzertechnik beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Um 23:45 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer auf Sajzewo mit Artillerie des Kalibers 122mm eröffnet. Gleichzeitig begann ein Beschuss des Territoriums des Gewerbegebiets in der Nähe von Jasinowataja, es wurde mit Artillerie des Kalibers 152mm beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden insgesamt von den Positionen des Gegners acht Granaten des Kalibers 152mm und sechs des Kalibers 122mm abgeschossen.
Neben Artillerie verwendete die ukrainische Seite auch Mörser der Kalibers 82 und 120mm. Beschossen wurden auch die Dörfer Weseloje und Spartak im Jasinowataja-Bezirk, Trudowskije im Westen von Donezk, das Gebiet des Flughafens und Dokutschajewsk. Auf diese Gebiete wurden 111 Mörsergranaten abgeschossen.
„In Folge eines Beschusses der ukrainischen Streitkräfte wurden ein Mehrparteienwohnhaus auf der Zentralnaja-Straße und das Gebäude der Schule Nr. 4 von Dokutschajewsk beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos bestätigte auch die Informationen über die Beschädigungen durch ukrainische Beschüsse am Gerichtsgebäude und am Gebäude der Staatsanwaltschaft in Dokutschajewsk.

 

De.sputniknews.com: Die Kandidatin der Demokratischen Partei bei der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl, Hillary Clinton, rechnet mit möglichst vielen Wählerstimmen, indem sie von einer angeblichen „russischen Gefahr“ redet, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Mittwoch.
Die „Hand Moskaus“ sehen die Demokraten beispielsweise im jüngsten Cyber-Angriff auf ihre Internetserver: In der vorigen Woche hatte die Website WikiLeaks etwa 20.000 E-Mails und Dokumente bezüglich der Wahlkampagne Clintons veröffentlicht. Dadurch wurde bekannt, dass es in den Reihen der Partei eine Verschwörung gegen Clintons Konkurrent, Senator Bernie Sanders, gegeben hatte.
Die Verantwortung für den Angriff übernahm ein „unabhängiger“ Hacker mit dem Nicknamen „Guccifer 2.0“. Robby Mook, der Manager von Clintons Wahlkampagne, erklärte in einem Interview für ABC allerdings, daran hätte sich die russische Führung beteiligt, die Trump helfen wolle, neuer US-Präsident zu werden. Clintons Wahlkampfleiter John Podesta sprach seinerseits sogar von „engen Beziehungen“ zwischen Putin und Trump, zumal Moskau dessen Ansichten bezüglich der Nato gefallen.
WikiLeaks-Gründer Julian Assange erklärte allerdings, Russland habe mit der Veröffentlichung der E-Mails der US-Demokraten nichts zu tun. Donald Trump machte sich über solche Behauptungen lustig: „Es gibt einen neuen Scherz: Russland hat die E-Mails, die die Demokraten kompromittieren, veröffentlicht, die erst gar nicht hätten geschrieben werden dürfen (so dumm), weil ich Putin gefalle.“
Auch der Kreml dementierte seine Beteiligung daran. Präsident Putins Sprecher Dmitri Peskow nannte diese Vorwürfe „absurd“ und ergänzte: „Wir beobachten nach wie vor paranoide Versuche, das Thema Russland während der US-Wahlkampagne zu missbrauchen.“ Außenminister Sergej Lawrow sagte nur kurz: „Ich möchte keine Schimpfwörter aus vier Buchstaben verwenden.“
Experten glauben allerdings nicht, dass die antirussischen Vorwürfe seitens der US-Demokraten bald ein Ende finden. „Die Demokraten setzen auf die ‚antirussische Karte‘, zumal Russlands Eindämmung als wichtigste Aufgabe ihrer außenpolitischen Strategie gilt“, meint Alexej Fenenko von der Fakultät für internationale Politik an der Moskauer staatlichen Universität.
„Mehr als das: Ich fürchte, dass sie im Laufe der Wahlkampagne ihre Kritik (an Russland) noch weiter ausbauen und dadurch nicht mehr eine kalte, sondern eine heiße Konfrontation provozieren. Die Beziehungen zwischen Clinton und Putin können sich nicht noch mehr anspannen, weil sie noch seit den Zeiten verdorben sind, als Clinton US-Außenministerin war und ankündigte, sie würde jeglicher eurasischen Integration widerstehen, die für Putin die Priorität seiner dritten Amtszeit als Präsident ist.“
Allerdings ist Clinton trotz der Warnungen vor der „russischen Gefahr“ keine klare Favoritin im Kampf gegen den Republikaner Trump. Nur die jüngste Umfrage von YouGov im Auftrag des Magazins „The Economist“ ergab, dass Clinton klar vor dem exzentrischen Milliardär vorne liegen würde: 47 Prozent gegen 32 Prozent.
Laut einer gemeinsamen Studie von CNN und ORC International würden aktuell 48 Prozent der Wähler Trump und 45 Prozent Clinton unterstützen. CBS führte andere Zahlen an: 44 Prozent der Befragten seien für Trump und 43 Prozent für Clinton. Die Zeitung „Los Angeles Times“ behauptet ihrerseits, 45,4 Prozent der Menschen seien auf der Seite des republikanischen Kandidaten, während 41,3 Prozent Clinton unterstützen.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hatte ein Telefongespräch mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, teilte der Pressedienst des Präsidenten mit.
„Der ukrainische Staatschef äußerte die tiefe Besorgnis im Zusammenhang mit der heftigen Eskalation der Situation im Donbass und der erhöhten Anzahl der gefallenen Soldaten durch häufigere Beschießungen von russischen Kämpfern aus schweren Waffen und weitere Waffenlieferungen aus Russland. Petro Poroschenko verwies auch auf die erhöhte Aktivität der russischen Diversions-Aufklärungsgruppen, die von den Streitkräften der Ukraine zurückgeschlagen werden“, steht im Bericht.
Poroschenko sprach von einer ständigen Verletzung der Abkommen von Minsk durch Russland. Er betonte die Wichtigkeit der Konsolidierung Europas nicht nur in der Frage der Erhaltung von Sanktionen gegen Russland, sondern auch ihrer Verschärfung im Falle einer weiteren Verschlechterung der Situation im Donbass.
Die Gesprächspartner haben vereinbart, die Arbeit im „Normandie-“ und in anderen Formaten zu intensivieren. Insbesondere ging es um die Abstimmung eines klaren Fahrplans für die Umsetzung der Minsker Abkommen, der die Erfüllung der Sicherheitskomponente durch Russland einschließen soll.
Poroschenko rief dazu auf, zur Freilassung der ukrainischen politischen Gefangenen auf dem Territorium Russlands und vieler ukrainischer Geiseln in den besetzten Gebieten beizutragen.
Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Beschleunigung der Annahme der Entscheidung über die Gewährung der Visafreiheit für ukrainische Bürger durch die EU-Staaten gerichtet.

 

Lug-info.com Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij hat die Anweisung gegeben, eine Arbeitsgruppe aus Abgeordneten des Volkssowjets der LVR zu schaffen, um mit der Abgeordneten der Ukraine Nadeshda Sawtschenko, die des Mordes an russischen Journalisten als schuldig befunden wurde, zu verhandeln.
„Es ist für keinen von uns ein Geheimnis, dass Sawtschenko erklärt hat und erklärt, dass sie sich treffen will, reden usw. Ich habe schon versucht zu erklären, dass niemand dagegen ist, über Fragen des Friedens zu reden. Aber sie muss einen bestimmten staatlichen Status haben. Aber auf der anderen Seite ist sie Abgeordnete der Obersten Rada, PACE usw.“, sagte das Oberhaupt der LVR gegenüber dem Vorsitzenden des Volkssowjets Wladimir Degtjarenko.
„Sie hat geschrieben, dass sie bereit ist, sich mit denen zu treffen, die gekämpft haben. Bei uns sind unter den Abgeordneten Menschen, die an dem Kampf beteiligt waren, wo sie gefangen genommen wurde. Ich denke, man sollte eine solche Abgeordnetengruppe bilden, drei Personen. Als Abgeordnete mit einer Abgeordneten können wir im Prinzip sprechen, wenn man einen Kompromiss und eine Lösung auf friedlichem Weg finden will. Es soll zunächst auf der Ebene von Abgeordneten sein und dann, wenn sie einen staatlichen Status hat, dann werden wir auf staatlicher Ebene sprechen“, unterstrich er.
Plotnizkij gab den Auftrag, eine solche Gruppe in der nächsten Zeit zu gründen und sich mit Sawtschenko in Verbindung zu setzen und ihr ein Treffen vorzuschlagen.
„In der nächsten Zeit, in zwei bis drei Tagen. Sich mit Sawtschenko in Verbindung zu setzen ist, denke ich, nicht schwierig, schlagen Sie ein Treffen vor. Wenn sie hierher kommen will, werden wir ihre Sicherheit garantieren“, unterstrich das Republikoberhaupt.

 

Lug-info.com: Das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij hat den Informationsminister Wjatscheslaw Stoljarenko beauftragt, zu der vorläufigen gesellschaftlichen Abstimmung in der Republik den Senator von Arizona John McCain einzuladen.
„Und vergessen Sie nicht McCain einzuladen, er wollte ja schon kommen und uns Demokratie lehren, wir sind nicht dagegen. Ich mache keinen Witz, das ist völlig ernst gemeint“, erklärte er.
„Beim letzten Mal hat er geantwortet, dass er nicht kommen wird, weil wir nicht anerkannt sind, nun ja? Weil sie unser Referendum nicht gelten lassen. Aber den Austritt von Großbritannien erkennen sie an und das ist auch ein Referendum. Laden Sie in nochmal ein, kann sein, er hat es sich anders überlegt. Seine Sicherheit garantieren wir zu 100%“, unterstrich das Republikoberhaupt.
Der Minister sagte zu, dies maximal effektiv zu lösen.
Senator John McCain sprach sich während der Ereignisse 2013-2014 in Kiew für eine Unterstützung des „Euromaidan“ aus, dann rief er den Präsidenten der USA auf der Ukraine Waffen zu liefern. Danach besuchte er mehrfach Kiew.

 

Nachmittags:

 

Dnr-online.ru: Am 28. Juli fand im Büro der Gorlowker Abteilung der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ die erste Sprechstunde des neuen Bürgermeisters von Gorlowka, Iwan Prochodko, für die Bürger statt.
„Unbekannte Fragen gibt es für mich nicht. Es sind Fragen des Wiederaufbaus, soziale Frage, Fragen der Renten. Es gibt auch solche, die nicht in die Kompetenz der Stadtverwaltung fallen, aber wir versuchen sie zu lösen. Bei der Sprechstunde sind alle Dienste anwesend. Ich habe keine Beschwerden gegenüber der Verwaltung, hier arbeiten ausgezeichnete Spezialisten. Aber es ist eine gewisse Systematik notwendig. 60-70% der Fragen, die zu hören waren, sind lösbar. Den Menschen muss geholfen werden“, kommentierte Iwan Prichodko.
Außerdem unterstrich er, dass zur Verbesserung der Arbeit mit den Bürgern in der nächsten Woche eine Online-Sprechstunde in den allen Stadtbezirksverwaltungen von Gorlowka beginnt, sowie Online-Sprechstunden für alle kommunalen Dienste. „Wir wollen erstens eine Verbesserung der Bedingungen der Sprechstunde erreichen, damit es für die Bürger bequem ist. Und zweitens, eine ganze Reihe von Fragen können so aus der Ferne gelöst werden, so dass keine Schlangen in der Verwaltung entstehen. Außerdem haben wir gestern versucht eine Verwaltungsbesprechung online durchzuführen, die in den sozialen Netzen übertragen wurde. Bei solchen Besprechungen können die Bürger unmittelbar ihre Fragen stellen und sofort eine Antwort erhalten“, unterstrich Iwan Prichodko.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„In der Zone der sogenannten „ATO“ wurden Flüge von vier Su-25-Flugzeugen vom Flugplatz Sewerodonezk in Richtung Charkow und umgekehrt registriert“, berichtete Marotschko.
„Nach unseren Informationen fand eine Übung der Piloten bezüglich bestimmter Fertigkeiten in einer kampfähnlichen Situation statt“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
Die ukrainischen Truppen verwenden weiterhin zivile Objekte in den frontnahen Gebieten für militärische Zwecke.
„So werden in Stschastje im Keller eines Gebäudes einer ehemaligen Fachschule für Radiotechnik Kisten mit Munition gelagert“, teilte Marotschko mit.
„Vermutlich wird dieser Teil des Gebäudes vom Kommando der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte als Munitionslager verwendet“, fügte er hinzu.
„Es wurde bekannt, dass die ukrainischen Streitkräfte in Stschastje technische Arbeiten zur Befestigung der ersten Verteidigungslinie der Stadt durchgeführt haben“, sagte Marotschko.
Er berichtete, dass „großflächige Maßnahmen unter Verwendung von Technik“ auch auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte 2 km von Lopaskino entfernt, laufen.
„Dorthin werden Holz und Baumaterialien gebracht. Nach unseren Informationen werden in diesem Gebiet langfristige dauerhafte Feuerpositionen eingerichtet“, erklärte der Vertreter der Volksmiliz.

 

De.sputniknews.com: Die bewaffnete Gruppe, die seit dem 17. Juli eine Polizeistation in der armenischen Hauptstadt besetzt hält, hat die Geiselnahme von Ärzten abgestritten. Zuvor hatte ein Polizeivertreter mitgeteilt, dass die Bewaffneten zu Hilfe gerufene Ärzte als Geiseln genommen hatten.
Laut dem Vertreter einer bürgerlichen Oppositionsinitiative sollen sich die Bewaffneten bereiterklärt haben, die Ärzte freizulassen, sobald andere Ärzte als Ersatz geschickt werden können.
„Dort befinden sich medizinische Mitarbeiter, die nicht als Geiseln genommen wurden. Sie fordern, dass eine Ablösung organisiert wird, um diese Ärzte zu befreien“, sagte er.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am 17. Juli ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt und Geiseln genommen, die inzwischen jedoch alle freigelassen wurden. Ein Polizist kam bei der Besetzung ums Leben. Die Bewaffneten forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien) Schirajr Sefiljan, dem illegaler Waffenbesitz vorgeworfen wird.

 

Dnr-online.ru: Heute traf sich das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko mit Arbeitern der Eisenbahn und Mitarbeitern der Bahnhöfe von Debalzewo, Ilowajsk und Jasinowataja.
An dem Treffen nahmen auch der Transportminister der DVR Igor Andrienko, der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin und der Vorsitzende der Gewerkschaft der Arbeiter der Donezker Eisenbahn Sergej Lesowoj teil.
„Heute will ich mit Ihnen eine Reihe wichtiger Fragen erörtern, die den Eisenbahnbereich der Republik betroffen. Die erste Frage, die mich interessiert, ist die Auszahlung der Arbeitsentgelte an die Mitarbeiter der Eisenbahn“, sagte Alexandr Sachartschenko zu Beginn des Treffens.
Igor Andrienko berichtete über die Situation mit den Arbeitsentgelten bei der Eisenbahn.
„Die Arbeitsentgelte werden rechtzeitig ausgezahlt. Wir haben keine Schulden gegenüber den Arbeitern. Derzeit arbeiten die Mitarbeiter der Eisenbahn zwei Tage pro Woche. Ab August dieses Jahres wird die Möglichkeit erwogen die Zahl der Arbeitstage auf drei zu erhöhen“, sagte der Transportminister.
Das Republikoberhaupt interessierte sich auch für die Frage der Zahlung die Entgeltrückstände für vier Monate durch die ukrainische Seite, die Aktionsgesellschaft „Ukrsaplisnyzja“.
„Der Vertreter von „Ukrsaplisnyzja“ verspricht die gesamten Rückstände bei den Entgelten zum Tag der Eisenbahner auszuzahlen. Aber wir zweifeln daran, weil nur sehr wenig Zeit bleibt und die ukrainische Seite weiterhin nur verspricht und nichts einhält“, sagte Igor Andrienko.
Außerdem stellten die Eisenbahnarbeiter sie interessierende Fragen an Alexandr Sachartschenko und brachten ihre Vorschläge und Wünsche vor.
Im Ergebnis des Treffens erteilte Alexandr Sachartschenko eine Reihe von Aufträgen an den Transportminister.

 

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden wurden durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) drei ukrainische Soldaten verletzt, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher der Administration des Präsidenten der Ukraine für ATO, Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages wurde durch Kämpfe kein ukrainischer Soldat getötet, drei Soldaten wurden verletzt“, sagte Lysenko.
Lysenko berichtete auch über die Verluste des Feindes während des letzten Tages: 4 tote und 6 verletzte Besatzer.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 305.
Der Gegner schoss 22 152mm- und 122mm-Artilleriegranaten, 125 Mörsergranaten des Kalibes 82 und 120mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher setzten den Beschuss von Ortschaften der Republik fort: Sajzewo, Golmowskij, Jasinowataja, Spartak, Weseloje, Alexandrowka, Dokutschajewsk, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
In Folge des Artilleriebeschusses von Dokutschajewsk wurden drei Wohnhäuser beschädigt.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Lomakino, 8 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Artilleriegeschützen „Akazija“ festgestellt.
Der Gegner lässt wie zuvor mit der Intensität der Aufklärung unter Anwendung von Drohnen nicht nach. In den letzten 24 Stunden wurden fünf Drohnen in Richtung Gorlowka und Donezk beobachtet.
Auch wurde nach Angaben unserer Aufklärung bekannt, dass ausländische Partnerstaaten die ukrainischen Streitkräfte verdeckt militärtechnisch unterstützen, insbesondere wurden durch die amerikanische Luftwaffe unter dem Anschein humanitärer Lieferungen fünf Tonnen Medikamente und 16 Tonnen spezielle Munition für Schusswaffen, darunter mehr als zwei Mio. Patronen, Signalgeschosse und Nebelgranaten auf das Territorium der Ukraine geliefert.
Die Verlogenheit und Prinzipienlosigkeit der militärisch-politischen Führung der Ukraine kennt keine Grenzen. Selbst im Vorfeld des Treffens der Kontaktgruppe in Minsk wurden Ortschaften der Republik massiv provokativ von den ukrainischen Truppen mit Artillerie und Mörsern beschossen. Im Verlauf einiger Tage haben wir eine wachsende Spannung entlang der gesamten Kontaktlinie festgestellt. Gleichzeitig werden wir der Verletzung der Minsker Vereinbarungen beschuldigt.
In den letzten 24 Stunden wurde ein deutliches Sinken der Zahl der Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte auf das Territorium der Republik festgestellt. Dieser Fakt  zeugt davon, dass die Kiewer Junta bei den heutigen Verhandlungen der Kontaktgruppe versucht, Sand in die Augen der „normannischen Vier“ und der ganzen Weltöffentlichkeit zu streuen und alle davon zu überzeugen, dass sie die Minsker Vereinbarungen unterstützt und versucht den Konflikt im Südosten des Landes zu regeln.
Wir haben mehrfach die Aufmerksamkeit auf die Versuche der ukrainischen Straftruppen, ihre verbrecherische Tätigkeit gegenüber die Bevölkerung der Republik vor der OSZE-Mission zu verbergen, gelenkt, die sowohl von offiziellen Mitteilungen als auch von den Berichten der internationalen Mission bestätigt wird. In den verlogenen ukrainischen Medien ist eine weitere Mitteilung erschienen, in der die Soldaten der Volksmiliz der DVR der Vernichtung von Drohnen der OSZE-Mission im Gebiet von Awdejewka in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli 2016 beschuldigt werden, obwohl nach uns vorliegenden Informationen die genannte Drohne einen Flug über von Kiew kontrolliertem Territorium unternahm, wo die Verbindung mit ihr abbrach.
Ich will die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass nach der Vernichtung der Drohne der OSZE die ukrainischen Truppen, da sie sich des Fehlens der Kontrolle durch die Mission sicher waren, während der Nacht mehr als 40 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm sowie mehr als 300 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm auf das Territorium der Republik abschossen.
Ich will mich ein weiteres Mal mit dem Aufruf an die Kontaktgruppe und die gesamte Weltöffentlichkeit wenden, Druck auf die Ukraine in Richtung einer Lösung des Konflikts auf friedlichem Weg auszuüben.

 

De.sputniknews.com: Der Kreml hat wiederholt den Vorwürfen, Russland würde sich in den Wahlkampfprozess in den USA einmischen, widersprochen, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch gegenüber Journalisten betonte.
Er kommentierte damit Aussagen von US-Präsident Barack Obama, Russland könne versuchen, sich in den Prozess der Präsidentschaftswahlen in den USA einzumischen. Peskow zufolge meide Russland sorgfältig jedwede Handlungen, die als Einmischung in den Wahlprozess in anderen Ländern gedeutet werden könnten.
„Insgesamt, was die russischen Schreckgespenster betrifft, so erinnert das an eine Geschichte: Leute erzählen sich selbst eine Horrorgeschichte, um sich dann selbst zu fürchten“, so Peskow. Er verwies außerdem darauf, dass „sogar die Teilnehmer des Wahlkampfrennens in den USA, die Opponenten, diese Information dementieren“ würden.
„Zugleich sehen wir, dass die russische Karte während der Wahlkampfkampagne auf dem Schreibtisch aller Washingtoner Politiker griffbereit liegt“, hieß es weiter.  „Spricht man von irgendwelchen Verdächtigungen in Bezug auf unser Land, so sollte man hier zumindest genau und konkret sein. Hypothetische Überlegungen zeugen im gegebenen Fall nicht von einer konstruktiven Einstellung.“
Am vergangenen Sonntag sah sich die Parteichefin der US-Demokraten, Debbie Wasserman Schultz, genötigt, wegen der auf der Enthüllungsplattform WikiLeaks veröffentlichten internen E-Mails der Parteiführung ihren Rücktritt zu erklären. Dieser Parteikorrespondenz ist zu entnehmen, dass die Parteiführung Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders bei den Vorwahlen zu Gunsten von Hillary Clinton benachteiligt hatte. Später hatten mehrere Vertreter der Partei, einschließlich Obama, Verbindungen der Hacker zu russischen Behörden vermutet.

 

Lug-info.com: Journalisten der Republik gerieten zusammen mit Kollegen aus der RF im Gebiet von Luganskoje, wo sie zusammen mit der Volksmiliz der LVR auf einer Pressetour waren, unter Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte. Dies teilte ein Korrespondent von LIZ vom Ort der Ereignisse mit.
Die russischen und Lugansker Journalisten gerieten im Gebiet der Höhe 220 bei Luganskoje unter Scharfschützen- und Mörserbeschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte.
Der Beschuss erfolgte in dem Moment, als die Mitarbeiter der Medien an einem Bericht über das Leben der Soldaten der Volksmiliz an der Front arbeiteten. Auf den Scharfschützenbeschuss folgte das Mörserfeuer.
„Das Feuer eröffnete ein Scharfschütze der ukrainischen Streitkräfte auf unsere Positionen, es war die Bewegung einer Gruppe von Journalisten zu bemerken, in diesem Gebiet ist der Scharfschütze regelmäßig“, teilte der Aufklärer der Volksmiliz der LVR Wasilij Iwanow mit.
Nach einem längeren Beschuss beschloss die Volksmiliz die Zivilisten notfallmäßig zu evakuieren.
Während des Vorfalls wurde niemand verletzt.
Die Volksmiliz teilte mit, dass die Führung der ukrainischen Streitkräfte über den bevorstehenden Besuch von Journalisten informiert war und das Feuer vorsätzlich eröffnet hat.
„Heute Morgen hat die Hauptabteilung Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine auf ihrer Facebook-Seite eine Information über die Absicht der Journalisten, die o. g. Positionen zu besuchen, veröffentlicht. Das hießt, die ukrainischen Streitkräfte wussten, dass in diesem Gebiet Journalisten arbeiten werden. Dies zeugt davon, dass der Beschuss zielgerichtet auf Journalisten erfolgte“, meint die Volksmiliz der LVR.

 

Dan-news.info: An einer Gedenkkundgebung für die zivilen Einwohner Gorlowkas, die vor genau zwei Jahren während des ersten Raketen- und Mörserschlags von Seiten der ukrainischen Streitkräfte getötet wurden, nahmen heute im Zentrum der Stadt etwa 300 Menschen teil. Dies teilte der Pressedienst des Bürgermeisteramts mit….
An der Gedenkaktion nahmen der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko und Verwandte und Freunde der Toten teil. Die Versammelten ehrten das Andenken der unschuldigen Opfer mit einer Schweigeminute. Dann legten die Kundgebungsteilnehmer Blumen am Gedenkstein „Den unschuldigen Opfern eines nicht erklärten Kriegs“ nieder und ein Priester der örtlichen Gemeinde hielt einen Totengottesdienst.
„Unsere Menschen haben eine große geistige Kraft, das Bestreben in unserem Land trotz des von Kiew entfachten Kriegs zu leben“, sagte Prichodko. „Wir haben vor, im nächsten Jahr an diesem Ort ein Denkmal mit den Namen aller zivilen Einwohner, die während des ersten Artillerieschlags auf Gorlowka getötet wurden, zu bauen“.
Vor genau zwei Jahren, am 27. Juli 2014, wurde Gorlowka das erste Mal massiv von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. An diesem Tag starben mehr als 20 Zivilisten, darunter auch Kinder.

 

De.sputniknews.com: Brüssel pfeift auf Krim-Wein – Peking kauft ihn fässerweise.
Das russische Weingut „Massandra“ will französischen Weinproduzenten „Paroli bieten“, wie die Generaldirektorin des Winzer-Betriebs, Janina Pawlenko, gegenüber Sputnik sagte. Peking habe als erstes Land seit der Wiedervereinigung der Halbinsel mit Russland den berühmten Wein von der Krim eingekauft.
Obwohl mehrere Importeure Interesse am Massandra-Wein bekundet hatten, werden die Lieferungen in eine Reihe von Ländern durch die von den USA und der EU verhängten Sanktionen gegen Krim-Waren erschwert.
„Der Grundstein zur Zusammenarbeit mit China wurde im Frühjahr 2016 gelegt, als eine chinesische Delegation das Weingut besuchte“, so Pawlenko.
Die ersten 17.600 Flaschen seien bereits Mitte Juli nach China versandt worden. Sie werden per Schiff nach China gebracht und sollen Mitte August in chinesische Läden kommen. Eine zweite Lieferung in etwa demselben Umfang werde gerade vorbereitet.
Wir sind froh, dass unser Wein in China so gefragt ist“, betont die Weingut-Chefin.
Um seinen Absatzmarkt fortwährend zu erweitern werde das Weingut in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal vom 10. bis 12. November auf der internationalen Messe Wine & Spirits Fair in Hongkong präsent sein.
Das auf der Krim gelegene Weingut „Massandra“ ist mit rund 4.500 Hektar Rebfläche und Produktionsanlagen für die Herstellung von erstklassigen Weinen eines der größten Betriebe seiner Art in Europa und den GUS-Staaten. Zu der Produktionsvereinigung gehören mehrere Betriebe. Die Wein-Kollektion zählt etwa eine Million Flaschen und wurde 1988 wegen ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit als größte Wein-Schatzkammer der Welt ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen. Der Begründer der Winzerei auf der Krim war im Jahr 1894 Fürst Lew Golizyn.

 

Dan-news.info: Abteilungen der ukrainischen Armee haben am frühen Morgen die Süddonbass-Wasserleitung in der Nähe von Wasiljewka bei Jasinowataja beschossen, die Wasser in von den ukrainischen Streitkräften besetzte Städte bringt.
„Von 20:00 Uhr am 26. Juli bis zwei Uhr nachts am 27. Juli wurde die Umgebung der Pumpstation beschossen. Das Personal befand sich im Keller“, teilte der Pressedienst des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“mit.
Vermutlich wurde mit Granatwerfern geschossen, „eines der Geschosse explodierte in der Nähe des Eingangs zum Pumpstation“.
Der Pressedienst fügte hinzu, dass die Süddonbass-Wasserleitung Wasser für fünf Filterstationen liefert: die Donezker, die Krasnoarmejsker, die Welikoanadolsker, die Mariupoler Nr. 1 und die Mariupoler Nr. 2. Sie alle versorgen die Bevölkerung der von den ukrainischen Streitkräften besetzten Städte Pokrowsk, Ukrainsk, Gornjak, Gurachowo, Selidowo, Mirnograd, Beloserskoje, Nowodonezkoje, die Dörfer Alexandrowka, Wolnowacha und Ugledar mit Trinkwasser.
Die Süddonbass-Wasserleitung liefert Wasser nach Dokutschajewsk, teilweise nach Donezk, Jasinowataja und die in der Nähe liegenden Dörfer und Orte. Die Funktion der Wasserleitung wurde durch den Beschuss nicht gestoppt, das Wasser wird normal geliefert.

 

Dnr-online.ru: Die Situation in Gorlowka ist weiterhin schwierig. Dies erklärte heute in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko.
„Die Situation ist schwierig. Heute Nacht wurde wieder Sajzewo beschossen. Es wurde die Pufferzone beschossen, auch unter Verwendung von Phosphor-Munition. Zum Glück wurden keine Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte beschädigt. Das größte Problem ist die Situation mit der Stromversorgung von Sajzewo. Wir werden an die OSZE herantreten, damit sie eine ungehinderte Reparatur des Stromnetzes unterstützen, weil unsere Reparaturbrigaden ständig von Scharfschützen der ukrainischen Streitkräfte beschossen werden. Wir wollen hoffen, dass uns dies gelingt“, kommentierte Iwan Prichodko.

 

Dan-news.info: Die ukrainischen Truppen haben mit dem Aufbau von technischen Befestigungen im Gebiet des KPP „Sajzewo“ an dem neuen Checkpoint begonnen, der im Ergebnis des Vordringens der ukrainischen Abteilungen in die „graue Zone“ entstanden ist. Das teilte heute eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Heute ab 11:30 Uhr haben die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte den Verkehr von zivilen Fahrzeugen sowie den Fußgängerverkehr über den KPP „Sajuzewo“ beschränkt, um einen technischen Ausbau der Positionen des Checkpoints vorzunehmen, der bereits Mitte Juni in die „graue Zone“ hinein verlegt wurde“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die Quelle bemerkte, dass der Passierpunkt derzeit für zivile Fahrzeuge geschlossen ist, die ukrainischen Streitkräfte lassen nur kleine Gruppen von Fußgängern durch. Nach vorliegenden Informationen haben die ukrainischen Truppen am KPP „Sajzewo“ gestern mehrfach das Feuer mit Maschinengewehren auf Zivilisten eröffnet, die sich an der Grenze befanden.
„Es war recht hieß, einige Menschen haben während des mehrstündigen Wartens, dass sie durchgelassen werden, versucht in den Schatten in dem naheliegenden Waldstück zu gehen. Als Reaktion haben die ukrainischen Soldaten Maschinengewehrsalven vor die Füße der Fußgänger abgegeben“, erklärte der Gesprächspartner.

 

Dan-news.info: Das operative Kommando der DVR ist beunruhigt über die Befestigungen der ukrainischen Streitkräfte an dem neuen Checkpoint im Gebiet des KPP „Sajzewo“ bei Gorlowka und schließt eine Vorbereitung auf provokative Beschüsse der ukrainischen Seite nicht aus, erklärte der stellvertretende Kommandeur Eduard Basurin.
„Wir sind über die Situation am KPP „Sajzewo“ beunruhigt. Alle diese nicht rechtmäßigen Handlungen verweisen auf eine Vorbereitung von provokativen Beschüssen von Dörfern im Norden von Gorlowka, die ein weiteres Mal den Tod friedlicher Einwohner nach sich ziehen können, um dann anschließend die DVR zu beschuldigen“, sagte der stellvertretende Kommandeur.
Er unterstrich, dass die Republik „die OSZE-Mission aufruft, auf die militärisch-politische Führung der Ukraine in der entstandenen Situation bezüglich der Einschränkung von Rechten und Freiheiten der friedlichen Einwohner Einfluss zu nehmen“.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: 82 Prozent der Russen haben die Tätigkeit von Wladimir Putin als Präsident des Landes in einer Umfrage des russischen Meinungsforschungsinstituts Lewada-Zentrum für gut befunden.
Unzufrieden waren dagegen 17 Prozent der Befragten. Im Juni haben 81 Prozent der Russen seine Tätigkeit auf dem Posten des Staatsoberhauptes positiv bewertet, 18 Prozent dagegen negativ.
Die Tätigkeit von Dmitri Medwedew als russischer Regierungschef haben laut Lewada-Zentrum 55 Prozent der Befragten für gut befunden, 44 Prozent dagegen für schlecht. Im vergangenen Monat waren es 51 Prozent, die mit seiner Tätigkeit zufrieden waren.
Die Tätigkeit der russischen Regierung bewerten 51 Prozent der Befragten positiv, 48 Prozent negativ. Im Juni waren es 48 Prozent, die mit der russischen Regierung zufrieden waren, und 51 Prozent, die ihre Tätigkeit für schlecht befunden haben.
Mit der Tätigkeit der Gouverneure der Regionen (in Moskau ist das Bürgermeister Sergej Sobjanin) sind 55 Prozent der Russen zufrieden, 44 Prozent waren dagegen unzufrieden. Die Tätigkeit der Staatsduma (Unterhaus) haben 42 Prozent positiv bewertet, 58 Prozent negativ.
Die Umfrage wurde zwischen dem 22. und 25. Juli 2016 durchgeführt. Befragt wurden 1600 Menschen im Alter ab 18 Jahren in 137 Ortschaften in 48 Regionen des Landes. Die Befragung fand bei den Umfrageteilnehmern zu Hause mittels Interviews statt.

 

Dnr-online.ru: In Gorlowka haben regelmäßige Entgeltzahlungen an die Bergleute begonnen. Dies teilte heute der Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Artjomugol“ Nikolaj Schtschigalew mit.
„Derzeit gibt es in Gorlowka vier Bergwerke, eines von ihnen ist überflutet. Drei Bergwerke funktionieren im Regime der Erhaltung, die Menschen pumpen Wasser ab. Die Situation bezüglich der Entgeltzahlungen ist bei uns kritisch. Seit zwei Jahren haben wir Arbeitsentgelte insgesamt für drei volle Monate erhalten. Jetzt hat sich die Situation geändert und zwar zum Besseren. Uns wurden 6,5 Mio. Rubel zugeteilt, um die Arbeitsentgelte für Juni zu 100% zu zahlen. Außerdem gibt es Garantien, dass vor dem Feiertag – dem Tag der Bergleute – die Zahlung für Juli erfolgen wird. Gorlowka ist eine Bergbaustadt, was von uns abhängt, werden wir rechtzeitig tun“, versicherte Nikolaj Schtschigalew.

 

De.sputniknews.com: Die US-Militärs sind laut der Abgeordneten der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament) Nadeschda Sawtschenko mit dem unprofessionellen Verhalten der ukrainischen Generäle bei dem Nato-Manöver „Sea Breeze 2016“ unzufrieden.
Laut Sawtschenko gab es bei den Übungen durch das Verschulden der ukrainischen Führung gravierende zeitliche Überschneidungen.
„Mit der Arbeit des ukrainischen Kommandos sind nicht nur ich, sondern auch die Amerikaner unzufrieden. Die Truppenlandung erfolgte 40 Minuten später, weil die Generäle mit einer Verspätung von 40 Minuten zum Schiff gekommen sind und dann noch dazu Selfies gemacht haben“, schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite.
Die multinationale Militärübung „Sea Breeze 2016“ begann am 18. Juli. Im Rahmen des Manövers fand eine Flugetappe in Mykolajiw statt. Am 24. Juli wurde die aktive Phase auf See in Odessa offiziell eröffnet.
Die Sea Breeze-Übungen finden regelmäßig seit 1997 statt. Sie werden hauptsächlich im Raum des Schwarzen Meeres und auf Übungsgeländen im Süden der Ukraine abgehalten, einige Male wurden sie aber auch im Mittelmeer durchgeführt. Russland nahm nur 1998 mit drei Schiffen der Schwarzmeerflotte daran teil.
Die Übungen wurden mehrmals von Protestaktionen der Gegner der Annäherung der Ukraine an die Nato begleitet.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in der letzten Zeit die Zahl der Beschüsse der Positionen der Volksmiliz bei Swetlodarsk vermehrt, weil sie ständig Alkohol zu sich nehmen. Dies berichtete einer der Verteidiger der „Höhe 220“ in diesem Gebiet, der Aufklärer der Volksmiliz der LVR Wasilij Iwanow.
„Die ukrainischen Truppen schießen regelmäßig auf uns. Der Beschuss beginnt etwa ab sechs Uhr abends, wir können bis zum Morgen nicht einmal den Kopf heben, in letzter Zeit ist das ständig so“, sagte er.
„Alles hängt natürlich von ihrer Stimmung ab, tatsächlich davon, wie viel Wodka sie trinken, und sie trinken immer mehr“, stellte der Kämpfer fest.
„Es laufen Beschüsse mit großkalibrigen Schusswaffen und Granatwerfern“, erklärte er.
„Und hat das Kommando den deutlichen Befehl gegeben, ihnen nicht zu antworten. Wir befinden uns in voller Kampfbereitschaft – wir sind zu allem bereit, wenn das Kommando uns nur den Befehl gibt, so sind wir bereit“, fügte Iwanow hinzu.
Er sagte, dass seine Abteilung, wie auch andere, ständig Übungen auf den Übungsplätzen der Volksmiliz durchführt, „deshalb werden alle Durchbruchversuche von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unterbunden werden“.

 

De.sputniknews.com: Der Bürgermeister der lettischen Hauptstadt Riga, Nils Ušakovs, hat eine Geldbuße auferlegt bekommen, weil der Rat der Stadt sich in den sozialen Netzwerken mit den Einwohnern auf Russisch verständigt, wie der Bürgermeister auf seiner Facebook-Seite auf Russisch schreibt.
Der Entschluss,  Russisch  mit einer Geldstrafe zu ahnden, sei vom „Zentrum für Amtssprache in Lettland“ gefasst worden.
Entgegen diesem Beschluss werde der Rat der Stadt allerdings „auch weiter mit seinen Einwohnern auf mindestens drei Sprachen kommunizieren – Lettisch, Englisch und Russisch“, betonte er.
„Es wäre empfehlenswert, dass das Zentrum für Amtssprache sich mit Dingen befasst, bei denen etwas herauskommt. Zum Beispiel nachzudenken, wie man „Pokemon“ auf Lettisch sagt. Sie taugen ohnehin zu nichts anderem“, schreibt der Bürgermeister.
Das „Zentrum für Amtssprache in Lettland“ (Valsts valodas centrs) ist eine Behörde, die die Einwohner Lettlands für schlechte Sprachkenntnisse oder das „unzureichende Benutzen der Sprache in Berufstätigkeit und Öffentlichkeit“ bestraft.

 

De.sputniknews.com: Rund 80.000 orthodoxe Gläubiger aus mehreren Regionen der Ukraine haben sich am Mittwoch vor der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale des Kiewer Höhlenklosters eingefunden. Im Vorfeld des 1.028. Jahrestages der Taufe der Kiewer Rus soll ein feierlicher Gottesdienst zelebriert werden.
Der Kreuzzug verlief ohne sonderliche Zwischenfälle. Zuvor hatten ukrainische Nationalisten mit einer Blockade der Prozession gedroht. Am Dienstag wurde die Prozession unweit der Hauptstadt von der Polizei vorübergehend gestoppt, weil entlang der Route Minenattrappen und echte Sprengsätze gefunden wurden. In Kiew mussten am Mittwoch etwa 100 Pilger wegen extremer Hitze in der ukrainischen Hauptstadt medizinisch behandelt werden.
Der Feiertag der Taufe der Rus wurde 2008 in der Ukraine und 2010 in Russland eingeführt. Dabei wird auch des Kiewer Großfürsten Wladimir gedacht, der sich am 28. Juli 988 nach byzantinischem Ritus hatte taufen lassen und das Christentum zur Staatsreligion erklärte. Die Kiewer Rus gilt als Vorläuferreich Russlands, der Ukraine und Weißrusslands.
Der von der Ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats organisierte Kreuzzug von Frieden, Liebe und Beten für die Ukraine begann am 3. Juli im Heiligen Himmelfahrtskloster von Swjatogorsk im Osten und am 9. Juli im Heiligen Himmelfahrtskloster von Potschajew im Westen des Landes. Die beiden Prozessionen trafen sich am Vortag in Kiew.

 

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