Presseschau vom 26.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der Volksmiliz von Novorossia: In der Stadt Dshershinsk, die von der Kiewer Junta in Torezk umbenannt wurde, stellte man ein Bataillon der territorialen Verteidigung auf. In der Einheit sind im Moment 25 Mann. Alle sind sie Einwohner des Ortes. Am letzten Samstag, dem 23. Juli, kamen zur Erhöhung der Gefechtsbereitschaft und zu Schulungszwecken auf Befehl der Kommandeure der ukrainischen Armee 3 Militärinstrukteure nach Dshershinsk. Ein Instrukteur ist Spezialist für Schusswaffen, ein zweiter Sprengstoffexperte und der dritte ist spezialisiert auf Techniken des unbewaffneten Kampfes. Außerdem ist der dritte ein Mann von unbekannter Nationalität, der sich nur in englischer Sprache verständlich machen kann.
Nun, am Samstag wurden diese Instrukteure der Einheit für territoriale Verteidigung vorgestellt. Doch schon am Sonntag kam es zu einem Skandal. Zwischen den Instrukteuren und den „Territorialen“ entstand ein Konflikt, der schnell in eine Prügelei ausartete. Das Ergebnis der Beziehungsklärung: alle drei Instrukteure laufen jetzt mit „bunten“ Gesichtern herum. Besonders der Englisch sprechende Meister des Faustkampfes bekam Prügel, nur mit Mühe kann er die Augen öffnen, unter denen zwei große Veilchen blühen.

 

Lug-info.com: Der Vertreter der Gewerkschaftsföderation der LVR Andrej Kotschetow hat sich im Regionalbüro der italienischen Gewerkschaft Unione Syndacale die Base (USB) mit Mitgliedern antifaschistischer Organisationen Neapels getroffen. Dies teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
„Ziel des Treffens mit den italienischen Kollegen war es, ihnen ehrlich über die realen Ereignisse in der Republik und die Aktivitäten unserer Gewerkschaften zu berichten“, sagte die Gewerkschaftsföderation der LVR.
Neben Vertretern der Gewerkschaften waren auf dem Treffen auch Ukrainer, die in Neapel leben, und Italiener, die aktiv gegen den Faschismus eintreten. Statt der geplanten Stunde dauerte die Unterhaltung etwa drei Stunden.
Aktive Teilnehmer des Treffens waren Mitglieder des Koordinationsrats „Antifaschistische Ukraine“, der von Italienern gegründet wurde. Die Vertreterin der Organisation Klara Statello berichtete, was sie und ihre Kollegen tun, um die italienische Öffentlichkeit auf die Probleme der Republiken des Donbass aufmerksam zu machen.
Der Vertreter der gesellschaftlichen Organisation „Komitee zur Unterstützung sozialistischer Bewegungen Italiens“ Igor Papaleo sagte, dass viele Einwohner Neapels gut verstehen, was tatsächlich im Osten der Ukraine geschieht.
Außerdem waren auf dem Treffen Vertreter der gesellschaftlichen Bewegung Neapels „Internationale Bewegung der Antifaschisten“, die von Frauen aus der Ukraine organisiert wird.
„Eine von ihnen, Eleonora Krawtschenko, stammt aus Donezk und verfolgt sehr, was im Donbass geschieht. Sie hat vorgeschlagen in Neapel eine Unterschriftensammlung unter den Aufruf der Einwohner der LVR an den UN-Generalsekretär zu organisieren, um einerseits die Bevölkerung des Donbass zu unterstützen und andererseits zu zeigen, dass es in Europa Menschen gibt, die eine andere Meinung haben als die offiziellen Positionen der EU“, berichtete die Gewerkschaftsföderation der LVR.
Kotschetow unterstrich, dass die wichtigste Unterstützung, die in der Republik von den italienischen Kollegen benötigt wird, ein Durchbrechen der Informationsblockade durch die EU-Regierung ist.
Ergebnis des Treffens war eine Absprache über einen regelmäßigen Austausch von Informationen zwischen der Gewerkschaftsföderation der LVR und den italienischen Kollegen über die Ereignisse in der Republik.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Zwischen 21:00 und 2:00 Uhr hat die ukrainische Seite die Dörfer Spartak und Mineralnoje im Jasinowataja-Bezirk, die Umgebung der Industriezone und das Gebiet des Flughafens beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Auf diese Gebiete wurden 12 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und 172 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner  der Agentur.
Die Quelle fügte hinzu, dass das Feuer von den Positionen des Gegners in den Gebieten von Awdejewka, Opytnoje, Wodjanoje und dem Lüftungsschacht des Butowskaja-Bergwerks aus erfolgte.
„In Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde eine Gasleitung beschädigt, es sind jetzt 500 Häuser ohne Gasversorgung. Tote und Verletzte gibt es nicht“, teilte der Leiter des Kirowskij-Bezirks von Donezk Jurij Budrin mit.
Nach den Worten Budrins haben die Reparaturbrigaden schon mit der Arbeit begonnen, bis zum Ende des Tages ist geplant, die Gasversorgung wieder zu reparieren.
Ein privates Wohnhaus wurde während eines Beschusses von Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk durch die ukrainischen Streitkräfte beschädigt. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Die Quelle fügte hinzu, dass es nach vorläufigen Informationen keine Verletzten durch den Beschuss gibt.
Die Mitarbeiter des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ haben mehr als 20 Schäden an Gasverteilungsleitungen als Folge der nächtlichen Beschüsse des Kirowskij-Bezirks der Hauptstadt der DVR durch die ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Dies teilte heute der Pressedienst des Unternehmens mit.
„Unsere Mitarbeiter haben mehr als 20 Schäden an den Gasverteilungsleitungen hohen und mittleren Drucks im Stadtteil Lidijewka festgestellt. Dadurch sind 727 Verbraucher ohne Gasversorgung“, informierte der Pressedienst.
Die Reparaturbrigaden haben schon mit der Beseitigung der Folgen der ukrainischen Beschüsse begonnen. Insgesamt nehmen daran 25 Personen mit vier Spezialgeräten teil.
Mehr als 100 zusätzliche Mitarbeiter sind an den Arbeiten beteiligt, die der Wiederinbetriebnahme des Gases vorangehen. Die Gasversorgung soll bis zum Ende des Tages wieder in Betrieb sein.
„In der Folge der Beschüsse des Petrowskij-Bezirks von Donezk, von Dokutschajewsk, von Kominternowo wurden sieben Häuser beschädigt, ein weiteres Haus brannte in Sajzewo ab“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Nach Angaben des Ministeriums wurde in den Häusern die Verglasung beschädigt, in Kominternowo wurde auch eine Gasleitung zerstört.

 

De.sputniknews.com: Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die Publikationen, laut denen Russland in Cyberangriffe auf die elektronische Post der Demokratischen Partei der USA verwickelt sei, als unseriös abgetan.
“Ich möchte keine Schimpfwörter dabei benutzen”, sagte Lawrow scherzend auf die  Bitte von US-Journalisten, die in Medien erschienenen Informationen zu diesem Thema zu kommentieren.
Die Chefin des nationalen Ausschusses der Demokratischen Partei,  Debbie Wasserman Schultz, hatte am Sonntag ihren Rücktritt eingereicht,  nachdem das E-Mail-System der Parteileitung gehackt worden war. Aus den offengelegten elektronischen Briefen geht hervor, dass der Parteiapparat die Vorwahlen der Amtsbewerberin für die Präsidentschaftswahlen Hillary Clinton zum Nachteil ihres Rivalen Bernie Sanders unterstützt hatte.
Wie ein Sprecher des Wahlstabes von Clinton dazu äußerte, seien die diesbezüglichen Server von russischen Hackern angegriffen worden. Dies sei ein Beweis für die Absicht Russlands, Donald Trump bei den Präsidentschaftswahlen zu unterstützen, hieß es. Der Wahlstab des Milliardärs hat diese Information entschieden zurückgewiesen.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Republik mit.
Das Dorf Kalinowo wurde viermal von den Positionen der ukrainischen Truppen in Troizkoje, Nowoswanowka und Nowoalexandrowka aus unter Verwendung von Panzertechnik und Abwehrgeschützen beschossen.
Zweimal haben die ukrainischen Gruppen aus Richtung Luganskoje mit Granatwerfern die Positionen der Volksmiliz in Kalinowka beschossen.
Ebenfalls wurde Weselogorowka aus Richtung Troizkoje mit Abwehrgeschützen beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Ukrinform.ua: Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine appelliert an die internationalen Partner, den politisch-diplomatischen Druck auf den Kreml zu erhöhen, um die gefährliche Eskalation der Spannungen im Donbass zu stoppen.
Dies geht aus der Erklärung des ukrainischen Außenministeriums hervor.
„Das Außenministerium der Ukraine ist tief besorgt über die heftige Zuspitzung der Sicherheitslage im Gebiet der Durchführung der Antiterror-Operation (ATO). Allein innerhalb der 22.-24. Juli haben die Rebellen mit der Unterstützung der Russischen Föderation 189 Mal die Positionen der Streitkräfte der Ukraine beschossen. Dabei setzen sie demonstrativ und auffallend die Waffen ein, die längst von der Trennlinie nach den Minsker Abkommen abgezogen werden mussten“, unterstreichen ukrainische Diplomaten.
Das Außenministerium der Ukraine fordert von der Russischen Föderation, als der Partei der Abkommen von Minsk, die Erfüllung seiner Verpflichtungen umgehend zu gewährleisten, aus dem Donbass Militär, Söldner und Waffen abzuziehen, die illegalen Lieferungen von Waffen und Militärtechnik an die Rebellen zu stoppen, die Spezielle Beobachtungsmission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) frei arbeiten zu lassen.
„Wir appellieren an die internationalen Partner, den politisch-diplomatischen Druck auf den Kreml zu erhöhen, um die gefährliche Eskalation der Spannungen im Donbass zu stoppen“, heißt es in der Erklärung.
Die Diplomaten betonen, dass sich die „bewusste Eskalation der Situation vor dem Hintergrund der massiven Versorgung durch die Russische Föderation mit Militärtechnik, Waffen und Munition, der Entsendung nach Donbass neuer Söldner und regulärer Soldaten der russischen Armee vollzieht“.
So überquerten seit Anfang Juli den unkontrollierten Abschnitt der ukrainisch-russischen Grenze aus Russland 19 Züge mit den Waffen und der Militärtechnik. Mit der Verletzung des internationalen Rechts und der Verpflichtungen im Bereich der Kontrolle des Waffenexports durch Russland wurden 19 Kampfpanzer T-72, 3 Mehrfachraketenwerfersysteme „Grad“, Selbstfahrlafetten, 11 Transportpanzer und Schützenpanzer gebracht.
„Aus dem Territorium der Russischen Föderation sind auch 130 Tanks (6 600 Tonnen) mit Treib- und Schmierstoffen, 14 Waggons mit der Munition (ca. 560 Tonnen) geliefert worden. Auf das vorübergehend unkontrollierte Territorium sind 9 Autokolonnen aus 44 LKW mit Munition, 34 Tanklastwagen, 77 Fahrzeugen eingefahren“, wird weiter in der Erklärung angegeben.

 

De.sputniknews.com: Der Gouverneur des ukrainischen Schwarzmeer-Gebiets Odessa, Michail Saakaschwili, hat via Facebook die Einrichtung eines Zentrums zum „Heiraten rund um die Uhr“ angekündigt.
Saakaschwili sagte, in dem neuen Standesamt werde es keine Warteschlangen mehr geben. Das Zentrum sei als eine der Service-Verbesserung für die Bürger gedacht. Wie das Portal Segodnja.ua schreibt, soll die „Express-Heirat“ bereits ab dem 2. August in Odessa möglich sein.
Auf der offiziellen Webseite von Odessa wird außerdem mitgeteilt, dass das Standesamt laut Saakaschwili zu einem Touristenpunkt werden müsse. Als Beispiel hätte er derartige Bauten im georgischen Batumi und Los Angeles angeführt. Laut Saakaschwili habe die Regierung die „Express-Heirat“ bereits genehmigt.
Seinerseits habe der Bürgermeister von Odessa, Gennadi Truchanow, die Idee Saakaschwilis scharf kritisiert. Zuvor hatte „RBK Ukraina“ unter Verweis auf den ukrainischen Justizminister Pawel Petrenko geschrieben, das Pilotprojekt solle auch in Kiew, Lwiw und Cherson in die Tat umgesetzt werden.
Der georgische Ex-Präsident Michail Saakaschwili regiert seit Ende Mai 2015 das Gebiet Odessa.
Saakaschwili verließ im November 2013, gleich nach dem Amtsantritt von Georgi Margawelaschiwli als Präsident, Georgien. Die Hauptstaatsanwaltschaft des Landes beschuldigte den Ex-Präsidenten wegen mehrerer Straftaten, darunter wegen der Veruntreuung von rund fünf Millionen US-Dollar Staatsgeld. Im Dezember 2015 wurde Saakaschwili die georgische Staatsbürgerschaft aberkannt.

 

Dan-news.info: Das Zivilschutzministerium der DVR hat in Dokutschajewsk wegen einer technischen Störung an der Hauptwasserleitung auf dem nicht kontrollierten Territorium den örtlichen Notstand ausgerufen. Dies teilte heute der Pressedienst des Ministeriums mit.
„Um 9:00 Uhr am 25. Juli ist wegen einer Störung an der Hauptwasserleitung und der Flutung einer Pumpstation der Gesellschaft „Woda Donbassa“ an der Süd-Donbass-Wasserleitung im Dorf Nowomichajlowka (nicht von der DVR kontrolliertes Territorium) die Trinkwasserzufuhr nach Dokutschajewsk eingestellt worden“, heißt es beim Pressedienst. „Am 26. Juli wurde in der Stadt ein örtlicher Notstand ausgerufen“.
Nach Angaben des Ministeriums sind von der Wasserversorgung unter anderem sechs Kindergärten (insgesamt mehr als 450 Kinder), das Zentrale Stadtkrankenhaus (140 Patienten), ein Altersheim (12 Menschen), landwirtschaftliche Objekte, weitere Objekte der Stadt, Menschen in Mehrparteienhäusern und Einfamilienhäusern abgeschnitten – insgesamt 22.000 Menschen.
„Es werden  Reparaturarbeiten zur Beseitigung der Störung und zur Wiederherstellung der Funktion der Pumpe (im nicht von der DVR kontrollierten Dorf Nowomichajlowka im Marjinka-Bezirk) durchgeführt, dafür werden etwa sieben Tage benötigt“, erklärte das Zivilschutzministerium.
Dort wurde hinzugefügt, dass in der Stadt Reparaturarbeiten an der Pumpstation durchgeführt werden, der Transport von technischem Wasser zu sozialen Objekten ist organisiert. Es wurde ein Zeitplan zur Lieferung von Wasser an die Wohngebiete der Stadt erstellt. Es wurde angemerkt, dass die Störung „mit technischen Defekten verbunden ist“.

 

De.sputniknews.com: Eine Gruppe von Bewaffneten, die seit mehr als einer Woche eine Polizeistation in der armenischen Hauptstadt Eriwan besetzt hält, hat einen Polizeibus in Brand gesteckt, wie der lokale Polizeisprecher auf seiner Facebook-Seite schrieb.
Er verwies darauf, dass die Mitglieder der Gruppe kurz davor, am 24. Juli, einen Polizei-Kleinbus in Brand gesteckt haben: Sie haben in einen Autoreifen, den sie auf die Straße gebracht haben, Munition gelegt und ihn anschließend angezündet. Damit seien „die Einwohner aus den umliegenden Häusern direkt gefährdet“ worden.
„Die Polizei ruft die Mitglieder der Gruppe dazu auf, keine Schritte zu unternehmen, die das Leben und die Gesundheit der Bürger gefährden und die Situation noch mehr verschärfen würden“, schrieb der Beamte.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am 17. Juli ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt und Geiseln genommen, die inzwischen jedoch alle freigelassen wurden. Ein Polizist kam bei der Besetzung jedoch ums Leben. Die Bewaffneten forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien) Schirajr Sefiljan, dem illegaler Waffenbesitz vorgeworfen wird.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Soldaten des nationalistischen Bataillons „Ajdar“ haben aus Kindern des Dorfes Trjochisbjonka im Nowoajdarskij-Bezirk eine Einheit „Junge Ajdarer“ gebildet.
„In Trjochisbjonka wurde unter der Schirmherrschaft des nationalistischen Bataillons „Ajdar“ aus nicht volljährigen Einwohnern der Ortschaft die Einheit „Junge Ajdarer“ gebildet. Hauptaufgabe der Einheit ist die Durchführung von Subversions- und  Aufklärungsaktivitäten auf dem Territorium der LVR“, teilte Marotschko mit.
„Nach Angaben unserer Aufklärung sind in Makarowo und Walujskoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk etwa 20 Panzer der ukrainischen Streitkräfte eingetroffen“, sagte Marotschko.
„Nach Staniza Luganskaja wurden vier Mörser „Nona-S“ gebracht. Es ist bekannt, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte Mörser auf dem Gebiet von  privaten Anwesen von Einwohnern der Ortschaft in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie stationiert haben, was eine grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen ist“, fuhr der Major fort.
„In Staniza Luganskaja haben die ukrainischen Straftruppen an der Eisenbahnbrücke über den Sewerskij Donez an der Abgrenzungslinie im Gebiet des KPP einen Wall aufgeschüttet, wo ein versteckter Bunker mit einem T-64-Panzer eingerichtet wurde“, teilte Marotschko mit.
„Bei Nacht werden mit dieser Technik die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen.“
„Nach unserer Information werden an der Kontaktlinie 20 Artilleriegeschütze „Akazija“ des Kalibers 152mm stationiert, die gestern in Nowoajdar eingetroffen sind. Die genannten Artilleriesysteme haben die ukrainischen Streitkräfte im Gebiet eines Getreidesilos stationiert“, sagte der Major.
„Gleichzeitig wurde bekannt, dass alle Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die auf Anhöhen in den Gebieten von Talowka und Gerasimowka stationiert waren, ihre Stationierungsorte verlassen haben und an die Kontaktlinie gefahren sind“, teilte Marotschko mit.
„Einen Teil der Technik haben sie in Wirtschaftsgebäuden in Kamyschnoje und Olchowaja versteckt“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Es wurde bekannt, dass gestern, während provokativer Beschüsse auf das Territorium der Republik, die Koordinaten nicht richtig festgelegt wurden, dadurch trafen einige Geschosse die Positionen des Bataillons „Polesje“ der 59. Brigade“, teilte Marotschko mit.
„Dieser Fehler führte zu weiteren nicht kampfbedingten Verlusten des Bataillons: 6 Tote und 20 Verletzte, darunter acht mit schweren Verletzungen. Dieser Fakt wird vom Kommando sorgfältig verheimlicht“, erklärte er.
„Wegen des Mangels an Personal in den ukrainischen Streitkräften bildet das ukrainische Kommando in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte weiterhin Bataillone ehemaliger Strafgefangener und von Personen ohne Wohnsitz, die ausgebildet werden, um an die Kontaktlinie geschickt  zu werden“, sagte er.
Marotschko teilte mit, dass auf der Basis der Bataillone einzelne Gruppen sogenannter „Todeskandidaten“ gebildet werden.
„Zu ihren Aufgabe gehören Diversions- und Erkundungsaktivitäten und Sabotage“, erklärte Marotschko.
„Im Zusammenhang damit, dass diese Diversions- und Erkundungsgruppen schlecht ausgebildet sind, handeln sie unter der Deckung anderer Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte. Es ist geplant, dass sie bei Gefechten mit Soldaten der Volksmiliz der LVR durch die ukrainischen Streitkräfte vernichtet werden, weil sie keinen Wert haben“, fügte er hinzu.
Ein solches Bataillon ist in der Umgebung von Lisitschansk stationiert.
„Die Bataillone sind gut bewaffnet und in einem besonderen Lager mit einer großen Menge an Militärtechnik stationiert. Das Lager befindet sich am Rand von Lisitschansk“, berichtete Marotschko.
„Es ist bekannt, dass sich mit der Ausbildung der Soldaten dieser Bataillone NATO-Instrukteure befassen, die zurzeit im Hotel „Mir“ in Sewerodonezk wohnen“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.

 

De.sputniknews.com: Kreuzprozession russischer und ukrainischer Orthodoxer: Kiew befürchtet Übergriffe
Die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats will von Dienstag bis Donnerstag eine Kreuzprozession in Kiew abhalten. Ukrainische Nationalisten haben den Gläubigen angedroht, die Prozession zu stören. Oppositionelle Politiker mahnen die Regierung, für ausreichenden Schutz des friedlichen Umzugs zu sorgen.
In zwei Festzügen begeben sich die ukrainisch-orthodoxen Christen bei der Kreuzprozession auf Kiew zu – eine Kolonne aus westlicher, eine aus südöstlicher Richtung, berichtet die „Nesawissimaja Gaseta“ am Dienstag. In der ukrainischen Hauptstadt wollen sich die beiden Prozessionen des Moskauer Patriarchats heute vereinen.
Ukrainische Nationalisten haben letzte Woche damit gedroht, den Prozessionsteilnehmern den Weg nach Kiew zu versperren. An den Stadtgrenzen haben sie zwei Kontrollposten aufgestellt. Die an der Prozession teilnehmenden Oppositionspolitiker warnen: Sollte die Regierung die Gläubigen nicht ausreichend schützen, werde schon bald die Frage nach vorzeitigen Neuwahlen des Parlaments und des Präsidenten gestellt.
Immer wieder tauchten in den Medien Berichte über mögliche Provokationen während der Prozession auf. In Kiew herrscht Anspannung. Der Mordanschlag auf den Journalisten Pawel Scheremet im Zentrum der Hauptstadt, die allgegenwärtige Unzufriedenheit mit den steigenden Preisen für Gas und Kommunalleistungen, die gestern aufgenommenen Proteste von Kunden insolventer Banken – heute wollen sie sich zu Kundgebungen vor der Präsidialverwaltung versammeln – heizen die Stimmung weiter an.
Der Metropolit Antonij (Pakanitsch), oberster Verwalter der Ukrainisch-Orthodoxen-Kirche, appellierte im Vorfeld der Kreuzprozession an die Gläubigen: „Diese Kreuzprozession hat mit der Hoffnung auf den langersehnten Frieden in der Ukraine begonnen. Denn unser Land – von Krieg, Hass, Blutvergießen ausgezehrt – braucht den Frieden wie nie zuvor. Eben deshalb ist eine derart große Kreuzprozession organisiert worden, die dazu berufen ist, das Land von West bis Ost, von Nord bis Süd zu vereinen“, sagte der Geistliche.
Ukrainische Sicherheitsbehörden haben eigens einen Stab eingerichtet, um ihr Vorgehen während der gesamten Prozession zu koordinieren. Rund 4.500 Sicherheitsbeamte sollen für die Sicherheit der Prozessionsteilnehmer sorgen.
Der Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU, Wassili Grizak, erklärte: „An der Kreuzprozession nehmen echte Gläubige teil, die der Ukraine Frieden und Wohlstand wünschen.“ Die Regierung in Kiew fürchte jedoch, dass in die Reihen der Gläubigen Menschen eintreten, „die von Gott weit entfernt sind, und jeden Anlass nutzen – sei es noch so zynisch – um die Situation innerhalb des Staates zur Explosion zu bringen“, erklärte der SBU-Chef.
Wie sich die Situation weiterentwickelt, hängt davon ab, wie die Feierlichkeiten zum Tag der Taufe der Rus zu Ende gehen. Können die Gläubigen heute wohlbehalten nach Kiew kommen, werden sich die beiden Festzüge aus West und Ost morgen auf dem Wladimir-Hügel vereinen. Für Mittwoch und Donnerstag planen die Prozessionsteilnehmer einen weiteren Umzug durch das Zentrum der Hauptstadt zum Kiewer Höhlenkloster. Doch die Ukrainisch-Orthodoxe Kirche des Kiewer Patriarchats hat für den Donnerstag anlässlich des Tages der Taufe ebenfalls einen Umzug zum Kloster angekündigt. Die Routen der beiden Kreuzprozessionen dürfen einander nicht kreuzen. Angesichts des schwierigen Verhältnisses der beiden Ukrainisch-Orthodoxen Kirchen sowie der Drohungen ukrainischer Nationalisten bleibt die Lage in Kiew angespannt.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministerums der DVR:
Die Lage in der DVR hat eine Tendenz zur Verschärfung.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 812.
Der Gegner schoss 87 152mm- und 122mm-Artilleriegranaten, 203 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 337 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher haben den Beschuss von Ortschaften fortgesetzt: Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Shabunki, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Petrowskoje, Leninskoje, Belaja Kamenka, Kominternowo, Sachanka sowie die Bezirke Kirowskij, Kiewskij, Petrowskij und den Flughafen von Donezk.
In Folge des Beschusses auf Positionen der Volksmiliz der DVR betrugen die Verluste unter den Soldaten zwei Tote und zwei Verletzte.

Aufgrund des Artilleriefeuers der ukrainischen Streitkräfte wurde im Petrowskij-Bezirk von Donezk der zivile Einwohner Alexandr Jurjewitsch Jewsejew, geb. 1962, durch Geschosssplitter verletzt.
Durch das Feuer der Straftruppen der ukrainischen Streitkräfte wurde im Kirowskij-Bezirk eine Gasleitung beschädigt, weswegen mehr als 500 Häuser ohne Gas sind, in Dokutschajewsk, Kominternowo und Sajzewo wurden sechs Häuser beschädigt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten der folgenden Ortschaften:
– Nowokalinowo, 17 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 152mm-Haubitzen „Msta-B“ entdeckt;
– Nowobachmutowka, 10 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 152mm-Haubitzen „Msta-B“ festgestellt;
– Nowomichajlowka, 5,5km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs getarnten 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ registriert.
Weiter wurde nach Angaben unserer Aufklärung in Marjinka die Ankunft von 100 litauischen Söldnern bemerkt.
Wir stellen weiterhin eine aktive Arbeit der Aufklärung des Gegners unter Nutzung von Drohnen fest. Während der letzten 24 Stunden wurde die Aktivität von vier Drohnen des Gegners festgestellt, eine wurde durch das Feuer mit Abwehrgeschützen beschädigt und unternahm eine Notlandung auf von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium.
Außerdem betreibt der Gegner aktiv den technischen Ausbau und die Verminung einzelner Abschnitte entlang der Kontaktlinie im Gebiet von Krasnogorowka. Dies zeugt von einer möglichen Vorbereitung zu weiteren Provokationen und Terrorakten unter Nutzung von Diversionsgruppen.
Außerdem wurde eine deutliche Verminderung der Aktivität des Gegners im Funkverkehr in den Verantwortungsbereichen der 128. Gebirgsjäger-, der 10. Sturm- und der 58. Panzergrenadierbrigade festgestellt, was  von verdeckten militärischen Aufgaben entlang der Kontaktlinie zeugt.
In früheren Erklärungen hat der besondere Vertreter der OSZE in der Ukraine M. Sajdik bemerkt, dass sich eine positive Tendenz der Erfüllung der Minsker Vereinbarungen von beiden Konfliktseiten im Donbass entwickelt und er hat die Überzeugung geäußert, dass eine positive Regelung der entstandenen Situation im Südosten der Ukraine erfolgen wird.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine ihrerseits ignoriert vollständig die Forderungen der Minsker Vereinbarungen.
Davon zeugen die gestrigen provokativen Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet von Jasinowataja, in deren Verlauf von den ukrainischen Truppen mehr als 270 Mörsergranaten und 40 Artilleriegranaten abgefeuert wurden. Außerdem wurde eine Verlagerung von 60 Mann und drei Einheiten Panzertechnik entlang der Kontaktlinie bemerkt. Dabei haben die vom offiziellen Kiew kontrollierten Medien allgemein angebliche massenhafte Artilleriebeschüsse der Volksmiliz der DVR auf ukrainische Positionen in diesem Bezirk verbreitet.
Diese Fakten zeugen vom Unwillen der ukrainischen Seite, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen und sie passen in das allgemeine Konzept, Minsk-2 zum Scheitern zu bringen. Die ukrainische militärisch-politische Führung hat nicht die Absicht vom Krieg Abstand zu nehmen, denn der Krieg bedeutet für Gewinn und für einige überhaupt die physische Möglichkeit, für einige Zeit „im Luxus“ zu leben, vor dem unausweichlichen Gericht. Und die friedlichen Einwohner der DVR und das Leben der ukrainischen Soldaten, die gewaltsam zum Mord getrieben werden, interessiert die „Maidan-Regierung“ überhaupt nicht.

 

De.sputniknews.com: Die US-Regierung hat Hackerangriffe auf ausländische Parteien und Organisationen genehmigt, wie der Whistleblower und ehemalige Mitarbeiter der National Security Agency (NSA) Edward Snowden berichtete.
„Unsere Regierung genehmigte Hackerangriffe auf politische Parteien. Es wurden Fehler gemacht“, schrieb Snowden auf Twitter.
Zur Bestätigung seiner Worte veröffentlichte Snowden einen Link zu einem  Dokument vom 16. Juli 2010, in dem unter dem Vermerk „geheim“ die betroffenen Länder und internationalen Organisationen aufgelistet sind.
Ins Visier wurden ausländische politische Organisationen wie die Pakistanische Volkspartei, die libanesische Amal-Bewegung, die ägyptische Muslimbrüder-Partei, die indische Bharatiya Janata Party und die rumänische Front zur Nationalen Rettung genommen. Für die Veröffentlichung des Dokuments wählte Snowden den Zeitpunkt, zu dem in den USA ein Skandal um die Veröffentlichung von 19.252 E-mails des National Committee der Demokratischen Partei ausbrach. Laut der E-Mail-Korrespondenz äußerten sich hochrangige Parteimitglieder entgegen den Richtlinien für die Unterstützung von Hillary Clinton zum Nachteil des parteiinternen Herausforderers Bernie Sanders.
Ein Vertreter von Clintons Wahlstab sagte unter Berufung auf Experten, dass die Server der Partei von Russen gehackt worden seien und dies angeblich die Absicht bedeute, dem republikanischen Kandidaten Donald Trump zu helfen. Vertreter des Wahlstabs des Milliardärs wiesen diese Informationen zurück.
Anfang Juni 2013 veröffentlichte Snowden Informationen über die US-Spionageprogramme weltweit. Die US-Behörden erhoben gegen Snowden Klage nach drei Artikeln, bei jedem von denen Snowden bis zu zehn Jahre Haft drohen. Snowden floh aus den USA nach Hongkong und am 23. Juni 2013 nach Russland. Moskau gewährte ihm zeitweiliges Asyl für ein Jahr unter der Bedingung, dass er seine Aktivitäten gegen die USA einstellt. Im August 2014 erhielt der Amerikaner eine Aufenthaltsgenehmigung für drei Jahre.

 

Dan-news.info: Der Leiter der Zentralen Wahlkommission der DVR leitet auch die zeitweilige Wahlkommission zur Durchführung der Vorwahlen 2016. Dies erklärte heute die Vorsitzende des gesellschaftlichen Organisationskomitees zur Durchführung der allgemeinen vorläufigen Abstimmung Natalja Wolkowa.
„Am Ende der republikweiten Konferenz wurde eine erste organisatorische Versammlung der zeitweiligen Wahlkommission durchgeführt, auf der der Vorsitzende gewählt wurde – Andrej Romanowitsch Korschewskij, der Stellvertreter Dmitrij Alexejewitsch Tschnyschew und die Sekretärin Jelena Alexandrowka Moltschanowa.
Nach den Worten Wolkowas gehört zu den Aufgaben der zeitweiligen Wahlkommission die Bildung von territorialen Wahlkommissionen und der Wählerliste. Die Arbeit hat bereits begonnen. Die Liste der Mitglieder wird später veröffentlicht werden.

 

De.sputniknews.com: Türkei warnt Russland vor geplantem Putschversuch im Nachbarland
Die Bewegung des Predigers Fethulah Gülen kann einen Putsch-Versuch im zentralasiatischen Kirgisien unternehmen, zitiert das Webportal Deutsche Wirtschafts- Nachrichten den türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu.
Laut der Webseite ist der kirgisische Präsident, Almasbek Atambajew, ein Kreml-naher Politiker, der gleichzeitig  gute Beziehungen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan unterhält und eine Schlüsselrolle bei der Versöhnung des russischen und des türkischen Staatschefs gespielt haben soll.
Im Zuge der „Bunten Revolutionen“ gab es bereits einen Versuch, die Regierung in Kirgisien zu stürzen, bei dem die  Anhänger der „Tulpen-Revolution“ Unterstützung aus den USA bekamen, betont die Webseite. Unter anderem wurden sie von US-Stiftungen und dem US-Milliardär George Soros finanziert. Zudem „trainierten“ ehemalige US-amerikanische Geheimdienstler Demonstrierende und Aktivisten, wie das Webportal  unter Berufung auf das  Buch des nordamerikanischen Soziologen  George N. Katsiaficas „Asia’s Unknown Uprisings“ („Unbekannte Aufstände Asiens“) berichtet. Bereits 2005 hatte der Spiegel  diese Erscheinung  als weltweite „Revolutions-GmbH“ bezeichnet.
Zurzeit sind wieder pro-russische Eliten in Kirgisien an der Macht, deshalb werden die USA und die Nato von ihrem  Vorhaben  nicht abgehen, sie durch  pro-westliche Eliten zu ersetzen, so das Online-Medium.
Die ehemalige Sowjetrepublik Kirgisien ist von strategischer Bedeutung für Russland. Das Land  grenzt an Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan und China, und zwar an das chinesische autonome Gebiet Xinjiang, das für seinen Konflikt zwischen der türkischsprachigen uighurischen Minderheit, die politische Selbständigkeit beansprucht,  und der chinesischen Regierung bekannt ist.
Humanitäre und militärische Operationen könnten sich vom kirgisischen Territorium in ganz Zentralasien durchführen lassen, betont die Webseite. In dem Land befindet sich ein aktiver russischer Luftwaffenstützpunkt und ein offiziell inaktiver US-amerikanischer Luftwaffenstützpunkt, der beim Afghanistan-Einsatz als Transitzentrum genutzt wurde.

 

De.sputniknews.com: Türkei bittet Russland um Aufhebung des Lebensmittel-Embargos
Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci hat Moskau darum gebeten, das gegen die Türkei verhängte Lebensmittel-Einfuhrverbot aufzuheben.
„Ich habe bereits darum gebeten“, antwortete Zeybekci am Dienstag auf die Journalistenfrage, ob und wann sich Ankara bezüglich einer Aufhebung des Lebensmittel-Embargos an Moskau wenden werde.
Am Dienstag fanden in Moskau Verhandlungen des russischen Wirtschaftsministers Alexej Uljukajew mit seinem türkischen Amtskollegen Nihat Zeybekci statt. Nach dem Treffen teilte Uljukajew mit, dass die Importbeschränkungen für türkische Agrarerzeugnisse schrittweise  abgebaut werden sollen.
Zuvor hatte Zeybekci in einem Exklusivinterview für Sputniknews die Perspektiven der wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Russland aus Sicht der Türkei dargelegt und bestätigt, dass das noch vor der Beziehungskrise gesetzte Ziel eines gegenseitigen Warenumsatzes in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar aktuell bleibe….

 

Dnr-online.ru: In der Folge eines Beschusses einer Pumpstation erster Ebene der Süd-Donbass-Wasserleitung, was den Abfall der Stromspannung, eine Störung des Pumpaggregats und einen hydraulischen Schlag nach sich zog, wurde die Hauptwasserleitung einer Pumpstation zweiter Ebene zerstört und der Maschinensaal überflutet. Dies teilte das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft mit.
Die Funktion der Weliko-Anadolskaja-Filterstation, die die Wasserversorgung von Dokutschajewsk, Wolnowacha, Nowotroizkoje und Jelenowka sichert, wurde gestoppt.
Derzeit, am Dienstag, 26.7., ist der Riss in der Wasserleitung beseitigt. Die Reparaturarbeiter haben das Wasser aus dem überfluteten Maschinensaal abgepumpt. Es läuft die Trocknung der Kabel und der elektrischen Ausrüstung.
Ein Hochspannungselektromotor in einer Pumpstation der dritten Ebene wurde demontiert und in der Pumpstation der zweiten Ebene einmontiert. Es läuft das Auswechseln der Hochspannungsleitungen.
Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die Wasserlieferung über die Süd-Donbass-Wasserleitung und die Funktion der Weliko-Anadolskaja-Filterstation wieder aufgenommen.
Für die Einwohner von Dokutschajewsk wird Trinkwasser angefahren. Das örtliche Krankenhaus ist an eine Ersatzleitung angeschlossen.
Das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft hat eine Pumpe für ein Reservebohrloch angeschlossen.
Die Reparaturarbeiter tun alles nur Mögliche, um die Zeitraum für die Reparatur zu verkürzen.

 

De.sputniknews.com: Die ukrainischen Truppen bekommen von den USA kleine Flugdrohnen vom Typ RQ-11B Raven im Wert von neun Millionen Dollar im Rahmen der militärischen Hilfe, wie der Blog „Oruschije Ukrainy“ (auf Deutsch „Waffen der Ukraine“) unter Berufung auf das Consulting-Unternehmen Defense Express berichtet.
Die ukrainischen Streitkräfte haben demnach 72 kleine unbemannte Flugdrohnen der US-Streitkräfte für die taktische Gefechtsaufklärung in urbaner Umgebung erworben. Der Vertragswert betrug nach Informationen des Blogs neun Millionen Dollar.
Der Vertrag war mit dem US-Unternehmen AeroVironment Inc. im vergangenen Jahr geschlossen worden. Derzeit sollen alle Drohnen zur Auslieferung bereitstehen. Die Lieferung von Drohnen erfolgt im Rahmen der Militärhilfe „Foreign Military Sales“ und soll mit Mitteln des US-Verteidigungsministeriums bezahlt werden.
Die RQ-11B Raven gehören zur Klasse der SUAS (Small Unmanned Aerial Vehicle) – ein kleines unbemanntes Flugsystem, das Soldaten selbst starten können. Diese Mikro-Drohne dient der Aufklärung, zum Beispiel wenn eine Einheit erkennen will, ob hinter einem Hügel eine Gefahr lauert.
Die mit einem Elektromotor ausgerüstete RQ-11 wiegt weniger als 2 Kilo, während seine Reichweite 10 Kilometer beträgt. Ohne Aufladen kann die Drohe 45 bis 60 Minuten lang fliegen. Die Raven, welche in Echtzeit Infrarot- und Nachtsichtaufnahmen sendet, fliegt entweder per GPS vorgegebene Wegpunkte autonom ab oder wird per Bodenkontrolle gesteuert.
Nachdem sich die RQ-11 im Irak und in Afghanistan bewährt hatte, wurde sie in verschiedene Länder exportiert. Inzwischen steht sie, außer in den USA, auch in Australien, Dänemark, Estland, Großbritannien, Italien, Libanon, Niederlande und Spanien im Dienst.
Im Rahmen eines Modernisierungsprogramms begannen die US-Streitkräfte 2010 mit dem Ersetzen nichtdigitaler Ausstattung durch digitale, da ansonsten ein Gegner alle Daten abfangen könnte. Die neuesten Modelle haben den Index RQ-11B DDL. Drohnen welcher Modifikation die ukrainischen Truppen geliefert bekommen, ist nicht bekannt.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Ukrainische Soldaten bekommen mit Kakerlaken verseuchtes Essen. Das behauptet Juri Birjukow, Berater von Präsident Petro Poroschenko, auf seiner Facebook-Seite und belegt die Vorwürfe mit Bildern.
Zuvor hatten sich ukrainische Soldaten bei Birjukow über schlechtes Befinden beschwert. „Das örtliche Kommando versuchte, Fakten von Verstößen gegen sanitärtechnische Normen zu vertuschen. Aber die Bilder sprechen Bände“, so der Berater. Neben Schaben sind auch Würmer zu sehen

 

Ukrinform.ua: Der Botschafter der Vereinigten Staaten in der Ukraine, Geoffrey R. Pyatt, erklärte heute auf einer Pressekonferenz, die Veränderungen in unserem Land seien sehr merkbar und unumkehrbar, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Der Transformationsprozess, der sich in der Ukraine vollzieht, wird von euch, der jungen Generation entschieden. Junge Leute, die aktiv arbeiten, bringen zum Ausdruck ihre Vision über die Zukunft des Landes. Ich sehe das nicht nur in der Hauptstadt, sondern auch in den anderen Städten des Landes“, sagte Pyatt.
Der Botschafter betonte, in der Ukraine sei eine „wunderbare Zivilgesellschaft, eine der stärksten in der Welt“, die die Treibkraft für Reformen ist.
Pyatt erzählte, dass die ukrainische Marine, die er in Odessa beobachtet hatte, ein Symbol der Veränderungen zum Besseren wurde.
„Das, was ich in Odessa gesehen habe, ist eine wunderbare Metapher für jene Veränderungen, die in der Ukraine geschehen. Die ukrainischen Seestreitkräfte waren nach der Annexion der Krim in einem schrecklichen Zustand. Heute führen wir komplizierte Übungen mit 13 anderen Ländern durch und sind stolz auf die ukrainischen Matrosen, Marinesoldaten, die an diesen Übungen teilnehmen“, hob er hervor.
Der amerikanische Diplomat verzeichnete auch Fortschritte insbesondere im Bereich der Regierungsaufkäufe und in der Arbeit der neuen Patrouillenpolizei.

 

dan-news.info: Die Mitarbeiter des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“ haben seit Anfang des Jahres 965 Infrastrukturobjekte wieder aufgebaut, die während der Kämpfe zerstört wurden. Dies teilte heute der Pressedienst des Transportministeriums mit.
„Bis zum 1. Juli 2016 hat das staatliche Unternehmen „Donezker Eisenbahn“ schon 965 Objekte der Eisenbahn wieder aufgebaut, weitere 100 befinden sich im Wiederaufbau“, heißt es beim Ministerium.
Nach Information des Transportministeriums hat die RF beim Wiederaufbau unschätzbare Hilfe geleistet. Zur Durchführung der Reparaturarbeiten hat das Unternehmen 319 Waggons humanitäre Güter erhalten.
„Derzeit müssen noch 2040 Objekte der Eisenbahn erneuert werden. Bis Ende 2016 ist es geplant 702 Infrastrukturobjekte wieder aufzubauen“, fügte das Ministerium hinzu.

 

De.sputniknews.com: Zwangsstopp für Kreuzprozession: Sprengstoff an der Route nach Kiew
Die ukrainische Polizei und die Nationalgarde haben die Kreuzprozession der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats kurz vor Kiew gestoppt, wie der Innenminister des Landes, Arsen Awakow, via Facebook mitteilt. An der Prozessionsroute sind Sprengsätze gefunden worden.
„Die Minenattrappen und echten Sprengsätze mit Granaten, die am Morgen gefunden wurden, lassen bei uns keine Zweifel über die Ernsthaftigkeit der Drohungen und Provokationen“, schrieb der Innenminister.
Die Polizei erklärt, einige gefährliche Gegenstände an der Route der Kreuzprozession gefunden zu haben. An den Zufahrtsstraßen zu Kiew, die die Prozessionen je aus westlicher und südöstlicher Richtung hätten passieren sollen, sind nach Polizeiangaben Gegenstände, die Sprengsätzen ähneln, zwei Handgranaten mit Zündvorrichtungen und eine Rauchbombe gefunden worden.
Die Kreuzprozessionen seien angehalten worden, „um schweren Folgen vorzubeugen“, sagte ein Polizeisprecher. Die Sicherheitsbeamten durchsuchten die Straßen nach weiteren möglichen Gefahrenquellen.
Momentan befinden sich die Gläubigen im Kiewer Umland. Die beiden Kreuzprozessionen sollen sich morgen auf dem Kiewer Wladimir-Hügel vereinen.
Der Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Geraschtschenko, schrieb bei Facebook, den Prozessionsteilnehmern sei angeboten worden, mit Bussen und auf weniger gefährlichen Routen zum Ort des gemeinsamen Gottesdienstes zu fahren.
Die Kiewer Stadtverwaltung hat Dienstagnachmittag Busse für den Weitertransport der Teilnehmer der Kreuzprozession zur Verfügung gestellt. Mittwochmorgen würden die Gläubigen nach Kiew gebracht, so der Kiewer Polizeichef, Andrej Krischenko. Somit werde es keinen orthodoxen Marsch durch die ukrainische Hauptstadt geben.

 

Ukrinform.ua: Der Innenminister der Ukraine, Arsen Awakow, hat angeordnet, sich in die Ordnung der angekündigten Kreuzprozession durch die Straßen von Kiew einzumischen.
Darüber schreibt der Minister auf Facebook.
Ihm zufolge lässt er sich von den Kategorien der Prioritäten der öffentlichen Sicherheit leiten.
„Gerade deshalb, nach dem Erhalt entsprechender Informationen, habe ich heute zur Vermeidung von möglichen terroristischen Bedrohungen und Provokationen um die Kreuzprozession der Orthodoxen Kirche (Moskauer Patriarchats) angeordnet, sich in die Ordnung der von den Organisatoren angekündigten Prozession durch die Stadt Kiew einzumischen“, schreibt er.
Weiter teilt er mit, dass heute Morgen auf dem Weg, wo die Bewegung der Prozession geplant war, gelegte Minen und Granaten entdeckt wurden. „Es hat uns keinen Zweifel gelassen, dass die Bedrohungen und Provokationen real sind“, fügte Awakow hinzu.
Laut Awakow haben die Kräfte der Nationalgarde und Nationalpolizei die Bewegung der Prozession durch die Straßen von Kiew blockiert.
„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist höher als religiöse Rituale“, äußerte der Innenminister seine Überzeugung.

 

Dan-news.info: Die Mitarbeiter des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ haben die Wiederherstellung der Gasverteilungsleitungen im Kirowskij-Bezirk von Donezk nach dem nächtlichen Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte abgeschlossen. An das Netz wurden 673 Verbrauchen (das sind 93%) wieder angeschlossen, teilte der Pressedienst des Konzerns mit.
52 Verbraucher erhalten noch kein Gas, da dies nur möglich ist, wenn die Hausbesitzer zu Hause sind. Die Betroffenen müssen sich nun bei Donbassgas melden, um einen Termin zu vereinbaren.

 

Rusvesna.su: Die Prozession Kreuzzug für den Frieden setzt sich weiter Richtung Kiew in Bewegung, ungeachtet des Verbots und der Warnungen der Vertreter der Nationalpolizei.
Die Kolonne bewegt sich in Richtung der ukrainischen Hauptstadt auf der rechten Seite der Shitomir-Autobahn.
Dem Zug schlossen sich Bewohner der umliegenden Ortschaften an. Momentan sind etwa 1000 Menschen in der Kolonne. Auf der gesamten Länge wird der Zug von Polizei begleitet. Außer der Polizei versuchten auch Neonazisten der OUN die Prozession zu blockieren, doch sie konnten die Gläubigen nicht aufhalten.

 

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