Presseschau vom 25.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts::

 

De.sputniknews.com: Kein Komplett-Ausschluss – Russland dankt IOC
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat in Bezug auf die aktuelle Lage die maximal objektive Entscheidung getroffen, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Spielen in Rio de Janeiro zu verhängen; die russische Seite dankt dem IOC dafür, so die Erklärung des russischen Sportministers Vitali Mutko.
Das IOC hat am Sonntag den Beschluss getroffen, keinen Komplett-Bann gegen das russische Olympia-Team bei den Spielen in Rio zu verhängen. Es hat aber den jeweiligen Weltverbänden das Recht eingeräumt, über die Zulassung einzelner Athleten bei Olympia 2016 zu entscheiden. Die russischen Sportler müssen ihrerseits eine Reihe von Kriterien erfüllen: Wer zuvor Doping-Probleme hatte, wird zu den Spielen nicht zugelassen.
„Die Entscheidung des IOC ist abgewogen und – basierend auf dem Bericht der unabhängigen Kommission WADA – auch objektiv, sie wurde im Interesse des Weltsportes und der Einheit der Olympischen Familie getroffen. Wir sind dem IOC für diese Entscheidung dankbar“, erklärte Mutko der Agentur „R-Sport“.

 

Vormittags:

 

Ukrinform.ua: Am Montag beginnt die zweite Etappe der groß angelegten Kommandostab-Übungen der Streitkräfte der Ukraine „Südlicher Wind-2016“, teilte Ukrinform die Abteilung für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit der Streitkräfte der Ukraine mit.
„Am 25. Juli beginnt die zweite Etappe der Kommandostab-Übungen „Südlicher Wind-2016“. An ihnen beteiligen sich die Organe der Militärverwaltung der strategischen und operativen Ebene sowie bestimmte militärische Einheiten und Einheiten aller Komponente der Streitkräfte der Ukraine“, gibt der Generalstab an.
Die Übungen werden eine Woche dauern und finden in der gesamten Ukraine statt.

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Dorf Kalinowo wurde dreimal aus Richtung Troizkoje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Luganskoje wurde viermal Logwinowo beschossen. Das Feuer erfolgte mit Granatwerfern und 82mm-Mörsern.
Verluste gibt es keine.

 

Ukrinform.ua: Großbritannien arbeitet eng mit anderen internationalen Partnern zusammen, damit die Ukraine jene Hilfe bekommt, die sie braucht, erklärte in Odessa die außerordentliche und bevollmächtigte Botschafterin von Großbritannien in der Ukraine, Judith Gough, während der Eröffnungsfeier der aktiven Phase der ukrainisch-amerikanischen Militärübungen „See Breeze 2016“.
Nach den Worten der Botschafterin sind die Übungen solchen Ausmaßes sehr wichtig für diese Region.
„Großbritannien arbeitet eng mit anderen internationalen Partnern zusammen, damit die Ukraine genau jenes Hilfspaket bekommt, das sie braucht. Unsere Gedanken und Herzen sind mit dem Volk der Ukraine, wir zollen Hochachtung jenen ukrainischen Männern und Frauen, die ihre Gesundheit und Leben bei der Verteidigung ihres Landes opfern“, zitiert ihre Worte die Regierungswebsite.

 

Rusvesna.su: Dnepropetrowsk schließt sich der Aktion des Allukrainischen Kreuzzugs für Frieden an
Am Sonntag, dem 24. Juli, begab sich die Prozession zum Abschluss der Göttlichen Liturgie im  Preobrashensky-Dom in Dnepropetrowsk zu Gebeten in die Troizky-Kathedrale.
Auf dem Weg dorthin schlossen sich ihnen immer wieder neue Gruppen von Gläubigen an. Nach Einschätzung von Teilnehmern des Kreuzzuges nahmen mindesten 2000 Laien und etwa 30 Priester teil.
Bei der Nationalpolizei bemühte man sich, die Zahl der Teilnehmer herunterzuspielen, man sprach dort von weniger als 1000 Menschen.
Und selbst bei dieser bescheidenen Anzahl von Gläubigen waren 250 Polizisten im Einsatz, unter ihnen Hundeführer mit ihren Hunden.
Die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle und Provokationen.

 

News-front.info: Die ukrainische Nachrichtenagentur U-News berichtet unter Berufung auf den Sprecher der in Russland verbotenen neonazistischen Organisation „Rechter Sektor“ Anton Skoropatzky: „Der „Rechte Sektor“ bereitet sich auf eine „zivile Festsetzung“ der Teilnehmer des Kreuzzuges vor.
Außerdem teilte Skoropatzky mit, was schon getan wurde, um den Kreuzzug zu liquidieren. Der „Rechte Sektor“, das Bataillon OUN und weitere 4 Initiativgruppen werden nicht zulassen, dass die Gläubigen nach Kiew gelangen. Dazu haben sie an der Zufahrt zur Hauptstadt Checkpoints errichtet.
Gleichzeitig, so Skoropatzky, hat der „Rechte Sektor“ vor, zum Finale der Allukrainischen Prozession am 27. Juli in Kiew vor Ort zu sein.
Die Logik interpretiert diese Erklärung folgendermaßen: Sollte des den Teilnehmern des Kreuzzugs gelingen durchzukommen, sollte es nicht glücken, sie auf ihrem Weg zu stoppen und festzusetzen, dass ist der „Rechte Sektor“ entschlossen, den Hauptkampf im Zentrum der Hauptstadt der Ukraine zu führen, die Fülle von gesammelten Erfahrungen vom Maidan und vom Odessaer Gewerkschaftshaus nutzend.
Übrigens hat der „Innenminister“ Arsen Awakow im Laufe einer Pressekonferenz schon am 13. Juli die Teilnehmer des Kreuzzugs im Klartext vor einer Wiederholung des Szenarios von Odessa gewarnt.
Dies bestätigte auch der ominöse Sprecher des „Rechten Sektors“:
„Skoropatzky schließt nicht aus, dass diese Aktion der Ukrainischen Kirche der Rechtgläubigen des Moskauer Patriarchats der Grund für ein regelrechtes Gemetzel werden könne“, warnt U-News, sich auf die Aussagen Skoropatzkys berufend.
Und weiter erinnert U-News: „ Schon zuvor wandte sich der „Rechte Sektor“ an die Ukrainer mit dem Aufruf, nicht am Kreuzzug teilzunehmen, der von Moskau organisiert wurde. Die ukrainischen Behörden haben vor der Notwendigkeit, diese Veranstaltung zu verbieten, gewarnt, um Provokationen zu vermeiden. Sollte dies nicht geschehen, werde der „Rechte Sektor“ reagieren“
Weiter bericxhtet U-News über die bereits durchgeführten Maßnahmen des „Rechten Sektors“:
„Am 18. Juli  gab es an der Route des Kreuzzugs signifikante Änderungen. Aktivisten aus Shitomir, Teilnehmer der ATO und Mitglieder des „Rechten Sektors“ erlaubten es der Prozession der Pilger nicht, durch das Zentrum von Shitomir zu ziehen. Anfangs blockierten etwa 50 Bewohner der Stadt die Autobahn Shitomir-Tschernowez, danach verwehrten die Aktivisten den Vertretern der russischen Kirche die Möglichkeit, in die Nähe des Stationierungsortes der 95. Shitomirer Luftlandebrigade, deren Kämpfer ihr Leben im Donbass und im Kampf gegen die russische Aggression ließen, zu gelangen.“
Im Gegensatz dazu wird nach Aussagen von Teilnehmern der Prozession nicht einmal die Möglichkeit von gegen sie gerichteten Provokationen diskutiert. Die gehen einfach und beten für Frieden.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
Die ukrainischen Truppen haben am späten Abend und in der Nacht 69 Artilleriegeschosse auf die Umgebung des Gewerbegebiets in der Nähe von Jasinowataja abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Von 21:30 bis 23:50 hat die ukrainische Seite das Gewerbegebiet mit schweren Waffen beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 42 Geschosse des Kalibers 152mm und 27 des Kalibers 122mm abgeschossen“.
Die Quelle fügte hinzu, dass neben schwerer Artillerie während der Beschüsse des Territoriums der Republik die Abteilungen des Gegners auch Mörser verwendet haben. Insgesamt wurden am Abend und in der Nacht auf die frontnahen Territorien der DVR 295 Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen.
Von den ukrainischen Streitkräften wurden auch die Dörfer Spartak und Wasiljewka im Jasinowataja-Bezirk, Sachanka und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR, Trudowskije im Westen von Donezk und die Umgebung des Flughafens beschossen.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.
Zwei friedliche Einwohner wurden in der Folge des Beschusses von Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk verletzt, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Ein 30 Jahre alter Mann und eine 70 Jahre alte Frau wurden heute Nacht in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen verletzt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Außerdem wurde ein Wohnhaus beschädigt“.

 

De.sputniknews.com: Oberhaus-Politiker: Besser heutiger Russland-Nato-Rat als gar keiner
Laut dem Vorsitzenden des Föderationsrates (russisches Oberhaus), Konstantin Kossatschow, ist der Russland-Nato-Rat in seiner heutigen Form wenig effektiv.
„Es ist zweifellos besser, einen solchen Mechanismus zu haben, als gar keinen. Er ist jedoch in seiner heutigen Form wenig effektiv. Der Rat war nach Grundsätzen gebildet worden, die während seiner ersten Sitzung dahingeschieden sind“, sagte Kossatschow in einem Interview für die „Iswestija“.
Laut dem Senator wurde der Rat nach den Prinzipien der Gleichheit gebildet und hatte 29 und nicht 1 plus 28 Mitglieder, wobei jede Seite das Recht auf eine eigene Position hatte, die mit dem Standpunkt der Nato nicht unbedingt übereinstimmen musste.
Wenn der Rat „wenigstens als ein Diskussionsklub wirken würde und wenn Russland dort mit den Nationalstaaten, so den USA, der Türkei, Polen und Estland oder anderen sprechen könnte, würde es dann möglicherweise die Perspektive eines Dialoges geben“, so Kossatschow.
Zurzeit handle es sich um einen üblichen Konsultationsmechanismus zwischen Russland einerseits und der Nato andererseits und um keinen Rat, so der Politiker.
Die Beziehungen zwischen Russland und den Nato-Staaten hatten sich im März 2014 vor dem Hintergrund des Beitritts der Krim zur Russischen Föderation verschlechtert. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Tätigkeit des Russland-Nato-Rates ausgesetzt. Dessen erste Sitzung nach der Pause fand erst im April 2016 statt.

 

Dan-news.info:  Ein Zivilist starb am Passierpunkt „Majorsk“ bei Gorlowka an einem Herzschlag. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko mit.
„Heute Nacht starb ein Mann an einem Herzschlag, als er am KPP „Majorsk“ stand“, sagte Prichodko.
Wir erinnern daran, dass die humanitäre Situation an den Passierpunkten an der Abgrenzungslinie im Donbass wie zuvor äußerst angespannt ist. Die offiziellen Beobachter in Donezk und viele Menschenrechtler haben häufig erklärt, dass die Regeln, die die Ukraine an den KPP aufstellt, sowohl die Menschenrechte als auch die Verfassung des Landes verletzten. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit, vielstündige Schlangen, ungesetzliche Festnahmen, Erpressung sowie Beschüsse der Passierpunkte haben in den letzten Monaten regulären Charakter angenommen.

 

De.sputniknews.com: Russlands Präsident Wladimir Putin wird nicht zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele nach Rio de Janeiro reisen. Das teilte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Montag mit.
Die Teilnahme an der Eröffnungsfeier stünde nicht auf dem Terminplan des Präsidenten, sagte Peskow.  Er schloss jedoch nicht aus, dass Putin einen der Wettkämpfe besuchen wird. „Das kann ich vorerst nicht sagen. Ich weiß nicht, welche Entscheidung der Präsident treffen wird.“
Das Internationale Olympia-Komitee (IOC) hatte am Sonntag beschlossen, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Spielen in Rio zu verhängen. Über das Startrecht einzelner Athleten sollen ihre jeweiligen Weltverbände entscheiden. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, werden in Rio aber nicht starten dürfen…

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Es wurde bekannt, dass im Gebiet von Roskwit, Stanzia-Luganskaja-Bezirk, die ukrainischen Streitkräfte militärische Übungen unter Nutzung von Artillerie durchführen“, sagte Marotschko.
„Es ist bekannt, dass während der Übungen drei Artilleriegeschütze 2S1 „Gwosdika“ stattfanden. Die Übungen fanden sowohl tagsüber als auch nachts statt“, unterstrich Marotschko.
 „Im Ganzen ist die Konzentration der grundlegenden Kräfte des Gegners während der letzten 24 Stunden im Verantwortungsbereich der Volksmiliz unverändert geblieben. Aber es wurden Aufklärungsgruppen der ukrainischen Truppen aktiviert, darunter auch unter Verwendung von Drohnen und anderen technischen Aufklärungsmitteln“, teilte Marotschko mit.
„Außerdem wurde in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie von uns ein neuer Beobachtungspunkt des Gegners in der „grauen Zone“ entdeckt. Er liegt im Gebiet von Nowotoschkowskoje. Dieser Beobachtungspunkt wird aktiv ausgerüstet, es sind Dienstschichten und Bewachung organisiert“, fügte der Major hinzu.
„Nach Informationen unserer Aufklärung wurde im Gebiet von Belgorowka im Popasnaja-Bezirk eine Konzentration von Technik der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Auf den Positionen des Gegners wurde ein Abwehrraketenkomplex „Strela-10“, zwei Einheiten Panzertechnik, drei Fahrzeuge und 32 Panzer entdeckt“, teilte Marotschko mit.
„Am Rand von Mironowskij, in der Nähe der Kontaktlinie, an einer Eisenbahnkreuzung wurde zwei getarnte Panzer und eine Einheit Panzertechnik entdeckt“, fügte der Major hinzu.
„Dauerhafte Feuerpositionen der ukrainischen Truppen wurden entlang der Grenze mit der RF in einem Gebiet zwei km von Sisoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk entdeckt“, berichtete er weiter.

 

De.sputniknews.com: Im Doping-Skandal um Russland wirft René Fasel, der Präsident des Internationalen Eishockeyverbandes IIHF, der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada vor, in ihrem Ermittlungsbericht Tatsachen falsch dargestellt zu haben.
In ihrem Report erwähnte die Wada-Ermittlungskommission unter Richard McLaren drei Sportschützen, deren Dopingproben verschwunden sein sollen. Diese Behauptung stimme jedoch nicht, sagte Fasel laut russischen Medien. Nach seinen Angaben waren die drei Doper identifiziert worden und ordnungsmäßig gesperrt gewesen. Das bedeute, dass nicht alles in McLarens Bericht auf realen Fakten fuße.
Die McLaren-Kommission hatte das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein. Die staatlichen Stellen sollen von 2012 bis 2015 Proben von 643 Athleten aus 30 Sportarten manipuliert haben, um gedopte russische Athleten zu schützen, hieß es in dem Wada-Bericht, der in der vergangenen Woche veröffentlicht wurde.
Die Wada forderte, alle russischen Athleten von den am 5. August beginnenden Olympischen Spielen in Rio de Janeiro fernzuhalten.
Am Sonntag entschied das Internationale Olympische Komitee (IOC) jedoch, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Spielen in Rio zu verhängen. Über das Startrecht einzelner Athleten sollen ihre jeweiligen Weltverbände entscheiden. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, werden in Rio aber nicht starten dürfen, darunter auch die 800 Meter-Läuferin Julia Stepanowa, die eigentlich die Enthüllungen über die angeblichen Doping-Praktiken in Russland ins Rollen gebracht hatte.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz  des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 570.
Der Gegner schoss 69 152mm- und 122mm-Artilleriegeschosse, 195 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 158 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher beschossen weiterhin Ortschaften:
Wasiljewka, Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Dokutschajewsk, Leninskoje, Kominternowo, Sachanka, Oktjabrj, den Petrowskj-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
In der Folge des Beschusses von Kominternowo wurde ein Wohnhaus beschädigt und zwei friedliche Einwohner verletzt.

Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den folgenden Ortschaften:
– Peski, 3 km von der Kontaktlinie und Perwomajskoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurden je vier 120mm-Mörser entdeckt;
– Tschasow Jar, 20 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs getarnten 122mm-Artilleriegschützen „Gwosdika“, zehn Panzern und 15 Fahrzeugen mit Munition entdeckt;
– Iwanowka, 37 km von der Kontaktlinie, es wurde die Verschiebung von drei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ zur Kontaktlinie bemerkt.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine schafft zielgerichtet Spannungsherde entlang der Kontaktlinie. Die größte Verschärfung wurde in den Gebieten folgender Ortschaften festgestellt: Jasinowataja, Donezk, Spartak, Belaja Kamenka und Sachanka. Die Strafsoldaten, die Kommandeure der 58. Brigade, der 53. Panzergrenadierbrigade, der 30. mechanisierten, der 55. Artillerie- und der 81. Luftlandebrigade Sabolotnyj, Wodolaskij, Jakubow, Brusow und Mojsjuk erfüllen die verbrecherischen Befehle der Kiewer Junta zum Mord an der friedlichen Bevölkerung und zur Zerstörung der Infrastruktur des Donbass. Es ist eine erhebliche Anzahl von Beschüssen der genannten Gebiete unter Anwendung von Artillerie und Mörsern festzustellen.
Von der Aufklärung der Volksmiliz der DVR wurden Versuche der Manipulation von Vertretern der OSZE-Mission festgestellt, indem ihnen gestellte Beschüsse gezeigt wurden und eine Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch die Volksmiliz der DVR inszeniert wurde. Wir unsererseits empfehlen der Beobachtermission, das Gebiet von Shelannoje zu besuchen, wo heute Nacht unter Verletzung der Sicherheitstechniken im Verlauf des Beschusses des Territoriums der Republik  eine Explosion von Munition auf den Positionen von 152mm-Artillerie-Huabitzen „Msta-B“ der 55. Artilleriebrigade erfolgte, in der Folge wurde ein Geschütz vernichtet, drei beschädigt, unter den ukrainischen Streitkräften gab es elf Tote und 18 Verletzte.
Das offizielle Kiew strebt planmäßig nach einem Bruch der Minsker Vereinbarungen und zeigt seinen Unwillen, den Konflikt im Südosten des Landes auf friedlichem Weg zu lösen.

 

De.sputniknews.com: Eriwan: Oppositionelle Polizei-Besetzer fordern Essen und Strom
Die bewaffneten Regierungsgegner, die seit über einer Woche eine Polizeistation in der armenischen Hauptstadt Eriwan besetzt halten, fordern von der Regierung den Wiederanschluss ans Stromnetz sowie Nahrungs- und Kommunikationsmittel.
Falls diese Forderung nicht bis zum Abend erfüllt würde, werde die bewaffnete Gruppe zusammen mit armenischen Bürgern, die sich um die Polizeistation versammelt haben, demnächst „über weitere Maßnahmen entscheiden“. Dies teilte am Montag ein Oppositioneller, der als Sprecher der Bewaffneten agiert, bei einer Pressekonferenz mit.
Zuvor hatte die Polizei von Eriwan ein Video veröffentlicht, das die Besetzung des Polizeigebäudes am 17. Juli zeigt. Auf den Aufnahmen sind insgesamt 30 Bewaffnete zu sehen.
Am Mittwoch hatte es Zusammenstöße zwischen Teilnehmern einer Protestaktion und der Polizei, die das besetzte Polizeigebäudes abriegelten, gegeben. Die Demonstranten bewarfen die Ordnungshüter mit Steinen und anderen harten Gegenständen. Die Polizei hatte ihrerseits begonnen, in die Luft zu schießen und Blendgranaten gegen die Menschenmenge einzusetzen. Bei den Zusammenstößen wurden 51 Menschen, darunter 29 Polizisten, verletzt.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am 17. Juli ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt und Geiseln genommen, die inzwischen jedoch alle freigelassen wurden. Sie forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien), Schirajr Sefiljan, dem illegaler Waffenbesitz vorgeworfen wird.

 

De.sputniknews.com: Zerschlagener Putsch: Türkei dankt Putin für „bedingungslose Unterstützung“
Neun Tage nach dem gescheiterten Militärputsch hat der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoglu dem russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich für die „bedingungslose Unterstützung“ gedankt.
„Russland hat uns bedingungslos unterstützt“, sagte Çavuşoglu dem TV-Sender Haber Turk. „In erster Linie möchte ich Putin und anderen russischen Offiziellen danken.“ Bei ihrem für August angekündigten Treffen werden die Präsidenten beider Staaten, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin, über eine Wiederherstellung der Beziehungen, insbesondere im Handel, sprechen, so Çavuşoglu.
Bei einem gescheiterten Putschversuch durch Teile des türkischen Militärs waren in der Nacht zum 16. Juli rund 250 Menschen getötet worden. Mehr als 2100 weitere Menschen erlitten Verletzungen. In den folgenden Tagen wurden mehr als 6.000 mutmaßliche Putschisten festgenommen, unter ihnen ranghohe Militärs, Richter und Staatsanwälte. Es gab außerdem Massenentlassungen.

 

Lug-info.com: Jugendbaueinheiten der LVR haben Arbeiten in der Ortschaft Bolschaja Wergunka begonnen, um zerstörte Häuser für den Wiederaufbau im Rahmen der republikanischen Programme „2000“ und „2000+“ vorzubereiten. Dies teilte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats Alexandr Drobot mit.
Er sagte, dass die Studenten den Bauarbeitern beim Anliefern und Ausladen von Baumaterial und bei der Beseitigung von Schutt helfen….
„Die große Zahl und der Enthusiasmus der jungen Leute, die hier arbeiten, ist von großem Nutzen, damit dann die Baubrigaden mit dem Wiederaufbau der Objekte beginnen können, die im Verlauf der Beschüsse beschädigt wurden“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats.
Drobot teilte auch mit, dass an den Bauplätzen Vertreter des Roten Kreuzes sind sowie Spezialisten des Bauministeriums. Vor Beginn der Arbeiten wurde das Gebiet von Rettungskräften des Zivilschutzministeriums der LVR auf explosive Objekte hin untersucht.
Der stellvertretende Vorsitzende von „Molodaja Respublika“Alexandr Komlatsch sagte, dass täglich etwa 30 Baueinheiten aus der Jugendassoziation des Lugansker Gebiets an den beschädigten Objekten arbeiten.
„Als die Häuser brannten, bildete sich sehr viel Baumüll: Schotter, zerstörte Steine, Ziegel usw.“, sagte er. „Wir räumen das weg, damit die Bauarbeiter kommen können“.
„Wir planen, etwa drei bis vier Straßen fertig zu bekommen“, erklärte Komlatsch.

 

Rusvesna.su: Die am 3. Juli aus dem Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit in Swjatogorsk aufgebrochene Prozession den Kreuzzugs für den Frieden erreichte Borispol.
Zuvor hatten ukrainische neonazistische Organisationen erklärt, dass sie die Prozession nicht auf das Kiewer Gebiet durchlassen würden.
Der Verband der rechtgläubigen Journalisten veröffentlichte dieses Video vom Ort des Geschehens:

https://youtu.be/pvPjXRjqhfk

 

De.sputniknews.com: Kreml zu IOC-Beschluss über Zulassung Russlands zu Olympischen Spielen
Der Kreml hat positiv auf den IOC-Beschluss reagiert, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zu verhängen, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte.
Das Internationale Olympia-Komitee (IOC) hatte seinen Beschluss am Sonntag bekanntgegeben. Über das Startrecht einzelner Athleten sollen die jeweiligen Weltverbände entscheiden. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, werden in Rio aber nicht starten dürfen.
„Selbstverständlich bewerten wir die zentrale Entscheidung, die es den sogenannten,sauberen‘ Sportlern ermöglicht, nach Ermessen der internationalen Föderationen an den Olympischen Spielen teilzunehmen, positiv“, sagte Peskow in diesem Zusammenhang.
„Wir halten das für eine positive Entscheidung, wir bewerten sie positiv“, fügte er hinzu.
Eine ganze Reihe weiterer Entscheidungen des IOC weise auf die Notwendigkeit einer engen Kooperation Moskaus mit dem Komitee hin, um die Folgen des Doping-Skandals zu beseitigen, sagte der Kremlsprecher weiter.
„Weitere Bemühungen werden notwendig sein, um unsere Stellung klar zu machen, unsere Argumentation, aber wir hoffen, dass die auf Initiative des Präsidenten (Wladimir Putin – Anm. d. Red.) gegründete Kommission (…) hier eine zentrale Rolle spielen wird“, so Peskow.
Dabei erläuterte der Politiker, dass man im Kreml die Entscheidung des IOC bedauere, dem Sportminister Witali Mutko und anderen russischen Beamten keine Akkreditierung bei den Olympischen Spielen in Rio zu gewähren.
Dies betone wieder einmal „die Notwendigkeit einer engeren Kooperation mit dem IOC, um unsere Stellung zu erläutern und vor allem die Verdächtigungen und Bedenken auszuräumen, die beim IOC und bei anderen Sportorganisationen entstehen können“, sagte Peskow. „Und genau das will die russische Seite auch tun“, sagte er abschließend.

 

Dnr-online.ru: In der nächsten Zeit werden die Tarife für die Wärmeversorgung nicht erhöht werden. Dies teilte in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der stellvertretende Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Donbassteploänergo“ Ruslan Kaplenko mit.
„Bei den jetzigen Tarifen, die nicht sehr hoch sind, ist es günstig, die Dienste der zentralen Wärmeversorgung zu nutzen. Was die Zukunft betrifft, so wird es möglicherweise zu einer begründeten Erhöhung der Zahlungen für die Dienste geben. Dann wird es nötig sein, auf die ökonomischen Komponenten zu sehen, auf das Niveau der Löhne und Renten, ob die Verbraucher unsere Dienste bezahlen können. Aber bisher sind in der staatlichen Politik solche Maßnahmen nicht vorgesehen“, erklärte er.

 

Rusvesna.su: Der Kreuzzug für den Frieden überwand den Checkpoint der Neonazisten vor Kiew trotz des Widerstandes
Die Teilnehmer der Prozession der Ukrainischen Rechtgläubigen Kirche des Moskauer Patriarchats überwanden den Checkpoint, den die Gegner des Marsches vor Kiew errichtet hatten.
Die Gegner des Marsches mit den Flaggen der OUN riefen Parolen und bewarfen die Teilnehmer der Prozession mit Einern und Flaschen.
Jedoch war die Kolonne des Kreuzzugs von einem dichten Kordon von Polizisten umgeben, um es nicht zu Auseinandersetzungen kommen zu lassen. Hinter den zu Fuß marschierenden Teilnehmern des Kreuzzugs fahren Polizeiautos und Feuerwehren.
Die Protestierenden wurden an ihrem Checkpoint von der Polizei eingekesselt.

 

Dnr-online.ru: Alexandr Sachartschenko dementierte während eines Gesprächs mit Journalisten die Gerüchte, die in ukrainischen Medien verbreitet werden, dass er schwer verwundet sei.
„Während einer Inspektionsfahrt an der Abgrenzungslinie gerieten wir unter Beschuss und ich erhielt einen kleinen Kratzer. So dass ich den ukrainischen Medien sagen kann: macht euch keine Hoffnungen. Aber in diesem Zusammenhang will ich auch selbst eine Frage stellen. Der Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte erfolgte mit schwerer Artillerie und Mörsern – Haubitzen und 120mm-Mörsern. Und ich habe die folgende Frage: Woher kommt diese Technik an der Abgrenzungslinie? Warum ist sie nicht in Übereinstimmung mit den Minsker Vereinbarungen abgezogen? Und warum gibt es darüber keine Erklärungen der OSZE?“, fragte Alexandr Sachartschenko.
Er sagte auch, dass er sich kein Beispiel an Poroschenko, Turtschinow, Grojsman und Parubij nehmen wird, „die in ihren Büros sitzen und „kämpfen“ und einfache junge Leute unter die Kugeln in  einen sinnlosen Krieg schicken. Wir im Donbass sind anders erzogen. Wie früher sind für uns die Traditionen der russischen Armee wichtig und nicht die der Bandera-Banden. Und zu den Traditionen der russischen Armee gehört es, dass ein Kommandeur dort sein muss, wo seine Soldaten sind, mit ihnen aus einem Topf isst, zusammen mit ihnen Schützengräben gräbt und in den Kugelhagel geht. Wenn es nötig ist, wie in Debalzewo, muss der Kommandeur Nummer zwei des Maschinengewehrschützen sein. Ich verstehe meine Aufgabe so und das ist auch die Verpflichtung des Oberhaupts eines Staates, der kämpft“, unterstrich das Republikoberhaupt.
Alexandr Sachartschenko kommentiere die Erklärung Sawtschenkos, dass sie bereit is,t sich mit ihm auf „neutralem Gebiet“ zu treffen.
„Es ist möglich sich zu treffen. Ich muss nur zuerst wissen, über was wir reden werden. Und dieses Treffen auf „neutralem Gebiet“ ähnelt eher einer PR-Aktion, gegen die Sawtschenko eigentlich auftritt. Ich bin bereit, Vorschläge anzuhören und konkrete und tatsächlich wichtige Dinge zu erörtern. Unter Berücksichtigung dessen, dass Kiew den Minsker Prozess „einfriert“, ist es nötig mit allen zu sprechen, die zu Verhandlungen bereit sind. Aber nur, um über reale Dinge zu reden und nicht um PR zu betreiben“, schloss das Oberhaupt der DVR.

 

De.sputniknews.com: Olympia in Rio: Fünf internationale Sportverbände geben Russland grünes Licht
Laut dem Präsidenten des russischen Fechterverbandes, Alexander Michailow, wird die russische Nationalmannschaft in dieser Sportart an den bevorstehenden Olympischen Spielen in Rio de Janeiro teilnehmen. Die entsprechende Entscheidung sei „bereits getroffen.
„Das ist definitiv. Wir haben keine Fechter, die in dieser Zeit disqualifiziert oder irgendwelchen Anti-Doping-Verfahren unterzogen worden wären. In dieser Situation wurde ein Medaillen-Plan zwar nicht behandelt, aber ich kann sagen, dass es Medaillen geben wird“, zitiert die russische Sportnachrichtenagentur R-Sport Michailow.
Der Leiter des Internationalen Verbandes für modernen Fünfkampf (UIPM), Klaus Schormann, sagte seinerseits, dass sein Verband der russischen Mannschaft nichts vorzuwerfen habe. „Schormann versicherte, er würde alles tun, damit wir alle Formalitäten erledigen“, erläuterte der Präsident des russischen Verbandes dieser Sportart, Wjatscheslaw Aminow.
Der Präsident des Internationalen Reitsportverbandes, Ingmar De Vos, sieht nach seinen Worten keinen Grund für die Suspendierung der russischen Sportler von den Olympischen Spielen-2016. Im Moment gebe es keine Hinweise auf eine Verletzung von Anti-Doping-Regeln durch die russische Mannschaft im Reitsport, betonte er.
Der PR-Sprecher des russischen Segelsportverbandes, Alexej Schirow, sagte, der internationale Verband habe nichts gegen das russische Team einzuwenden. „Unsere Mannschaft befindet sich schon in Brasilien und ist einsatzbereit“, teilte er der Nachrichtenagentur TASS mit.
Auch der Internationale Bogenschießen-Verband hat die Russen zu den Spielen in Rio zugelassen. „Ich habe bereits mit dem internationalen Verband kontaktiert, und man teilte mir mit, dass es keine Probleme gebe. Unsere Frauen fahren zu Olympia“, erklärte der Präsident des russischen Verbandes und Cheftrainer der Nationalmannschaft, Wladimir Jeschejew. Nach seinen Worten gehören die Weltmeisterinnen Xenia Perowa, Tujana Daschidorschijewa und Inna Stepanowa dem Team an. Die Männer konnten sich für die Spiele in Rio nicht qualifizieren…

 

Dan-news.info: Mehr als 2000 Einwohner der Republik haben die Dienste der mobilen Sozialbüros in diesem Jahr genutzt, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Arbeit und Sozialpolitik der DVR mit.
„Im ersten Halbjahr 2016 wurden von den „mobilen Sozialbüros“ mehr als 108 Fahrten unternommen, in deren Verlauf sich 2093 Bürger an sie wandten“, teilte das Ministerium mit.
Nach Information des Ministeriums gibt es die mobilen Büros in abgelegenen und frontnahen Bezirken und Städten des Landes. Die Mitarbeiter der mobilen Büro beraten die Bürger in Fragen des sozialen Schutzes, leisten Hilfe bei der Beantragung von Zahlungen, unterstützen beim Erhalt von staatlichen Hilfen.
„Im Ergebnis der Fahrten wurden 154 Anträge auf verschiedene Arten staatlicher Hilfe angenommen, die übrigen Personen erhielten Beratungen zu verschiedenen Fragen“, unterstrich das  Ministerium.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments Wjatscheslaw Konstantinowski von der Partei „Narodni Front“ (Volksfront) ist beim Anschauen von Pornobildern ertappt worden, wie der Fernsehsender RenTV berichtet.
In der Sitzung der Werchowna Rada am 16. Juli hatte sich der Parlamentarier eine Zeitlang pornografische Bilder aufmerksam angesehen und diese sogar via WhatsApp verschickt. Auf dem Video, das von ukrainischen Medien veröffentlicht wurde, ist zu sehen, wie Konstantinowski in einem Chat mit dem Titel „Nette Pervers…“ (der Titel ist teilweise verdeckt) sich mit jemandem unterhielt.
Damit verstieß der Parlamentarier laut RenTV gegen Artikel 301 des ukrainischen Strafgesetzbuches „Über Einfuhr, Produktion, Verkauf und Verbreitung pornografischer Gegenstände“. Konstantinowski könne nun mit einer Geldstrafe rechnen.
An jenem Tag wurde Medienberichten zufolge in der Sitzung der Werchowna Rada ein Gesetzentwurf zum ukrainischen Rechtssystem behandelt.
Konstantinowski wurde 2014 bekannt, als er seinen Rolls-Royce Phantom verkaufte und erklärte, den Erlös den (auf ukrainischer Seite kämpfenden Anm. d. Red.) Teilnehmern des Krieges im Donbass übergeben zu wollen.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat dem Premierminister Wolodymyr Hrojsman und dem Bürgermeister von Kiew Witalij Klitschko den Auftrag erteilt, Maßnahmen zur Gewährleistung der angemessenen öffentlichen Ordnung und Sicherheit zu ergreifen.
Darüber berichtet der Pressedienst des Staatschefs.
„Die Gewährleistung von Ruhe und Vertrauen in seinen Schutz aller Bürgerinnen und Bürger, die in der Ukraine leben und sich hier  befinden, muss eine Priorität in der Tätigkeit des Ministerkabinetts der Ukraine werden“, betonte Poroschenko in Briefen an den Regierungschef und den Bürgermeister von Kiew.
Der Präsident stellte fest, dass eine im zentralen Teil der Stadt Kiew Begehung für das Leben vieler Menschen gefährlicher dreister Terrorakte eine Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Hauptstadt und den Regionen der Ukraine erfordert.

 

De.sputniknews.com: In der Ukraine haben Unbekannte damit gedroht, Sprengsätze in Brauereien der Städte Kiew, Lwiw, Nikolaew und Tschernigow deponiert zu haben, wie die ukrainische Polizei am Montag mitteilte.
Die Drohung sei anonym an die E-Mail-Adresse der ukrainischen Polizei eingegangen. Die Erpresser forderten insgesamt 42.000 Dollar (umgerechnet etwa 38.000 Euro).
In Kiew seien wegen des Bombenalarms 150 Angestellte der Brauerei „Obolon“ evakuiert worden.
Die Durchsuchung der Geländer der Bierbrauereien verlief ergebnislos, daraufhin wurde Entwarnung gegeben.
In diesem Jahr soll es bereits vier ähnliche anonyme Drohungen gegen ukrainische Brauereien gegeben haben.

 

 

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