Presseschau vom 24.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends:

 

Dan-news.info: Die Donezker Filteranlage hat ihren Betrieb nach der Beseitigung der Folgen der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte vollständig wieder aufgenommen, die Bevölkerung der DVR wird wie zuvor mit Wasser versorgt, teilte die Stadtverwaltung mit.

 

Lug-info.com: Erklärung des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij über den Vorschlag Sawtschenkos „über den Frieden zu sprechen“
Ich bewerte die Aufrufe zu Frieden, Verzeihung und Dialog, die Nadeshda Sawtschenko in der letzten Zeit äußert, positiv. Aber nur durch Gespräche und Verhandlungen kann der Frieden nicht erreicht werden.
Sie ist als Mitglied des Blocks Julia Timoschenko in die Oberste Rada gewählt worden. Wie viel Prozent der Gesamtzahl der Abgeordneten macht ihre Fraktion aus? Wie viele ihrer Mitglieder unterstützen die Initiative Sawtschenkos? Wie bewertet Julia Wladimirowna sie, deren Pläne den Donbass mit Stacheldraht zu umgeben und „gegen Russen Atomwaffen“ anzuwenden uns im Gedächtnis sind?
Solange Nadeshda Sawtschenko eine einzelne Friedensstifterin bleibt, die kein Team und offiziellen Vollmachten hat, solange riskiert sie wie ein Fisch am Eis zu zerbrechen und nichts zu erreichen. Und Treffen mit mir werden daran nichts ändern, selbst wenn sie täglich stattfänden. Wird Nadeshda Sawtschenko in der Obersten Rada eine Abgeordnetengruppe „Für Frieden und Dialog im Donbass“ schaffen? Wenn ja, dann können ein Treffen und eine Abstimmung von Aktivitäten sich als angemessen und ergebnisreich erweisen.
Die Schaffung einer solchen Abgeordnetengruppe wird ein Moment der Wahrheit auch für das Kiewer Regime sein. Sie wird zeigen, wie weit die Ukraine bereit ist, ihre in Minsk unterzeichneten Verpflichtungen zu erfüllen.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben auf den Straßen von Staniza Luganskaja Plakate mit Warnungen bezüglich strafrechtlicher Verfolgung aufgrund sogenannten „Separatismus“ verteilt. Dies teilte eine Einwohnerin mit.
„Dieses pseudopatriotische Pack hat eine Methode zur Einschüchterung der örtlichen Bevölkerung, das zuvor in großen Städten der Ukraine erprobt wurde, auf die Einwohner von Staniza Luganskaja übertragen. Sie hängen im Ort Plakate aus, die in aggressiven schwarz-roten Tönen gehalten sind, in denen jedem, der im Verdacht des Staatsverrats steht, mit Gefängnis von 3 bis 15 Jahren gedroht wird“, teilte sie mit.
„Dabei können sie jeden des Verrats beschuldigen, der nicht die Hymne der Ukraine singt, der nicht ukrainisch spricht, der Verwandte in der LVR oder DVR hat und selbst die, die sich weigern, kostenlos eine Tüte Gemüse an die sogenannten „Helden der ATO“ zu geben“, fügte sie hinzu.
So wird auf den Plakaten den Einwohnern der Ortschaft die strafrechtliche Verfolgung von „öffentlichen Aufrufen zum Separatismus“, „Verrat, Diversion und Spionage“ sowie „Korrektur des Feuers“ gedroht.
„Wenn Sie Zeugen von so etwas werden rufen Sie an“, rufen die Plakate auf und nennen die  Telefonnummer des Sicherheitsdienstes der Ukraine.
„Die Strafe für Separatismus beträgt 3-15 Jahre Gefängnis“, heißt es in den Agitationsmaterialien der Kiewer Straftruppen.
Die Gesprächspartnerin teilte mit, dass es keine Angaben zum Herausgeber gibt, keine Auflage, keinen Verantwortlichen oder Druckort.
„Das ist nichts anderes als eine Jagd auf Andersdenkende. Um leben zu können und in Freiheit zu sein, musst Du Bandera, Schuchewitsch lieben, Faschisten aus nationalistischen Bataillonen ernähren, sonst wirst Du mindestens der schweigenden Erwartung der russischen Welt beschuldigt“, unterstrich sie.
Über die Reaktion der Einwohner auf die Plakate sagte die Stanizerin, dass auch die Jugend und die alten Leute verschlossen sind, unter Druck sprechen sie fast gar nicht mit langjährigen Freunden und Nachbarn, und die jungen Frauen haben Angst ins Geschäft zu gehen, um Brot zu kaufen.
„Wir haben uns in rechtlose schweigende Sklaven verwandelt, wir haben nicht das Recht mit elementaren Menschenrechten zu rechnen, diese Werte sind offensichtlich nicht für uns“, fügte die Einwohnerin des Ortes hinzu.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 10-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Dorf Kalinowo wurde siebenmal aus Richtung Popasnaja, Nowoswanowka und Troizkoje mit Panzergeschützen, Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm, automatischen Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Luganskoje haben die Kiewer Truppen Kalinowka mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Logwinowo wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen aus Richtung Mironowskij beschossen.
Smeloje wurde aus Richtung Krymskoje mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: „In der Zeit vom 19:50 bis 5:30 Uhr hat die ukrainische Seite Jasinowataja und das Dorf Spartak, Alexandrowka und Trudowskije im Westen von Donezk, Dokutschajewsk, die Dörfer Sachanka, Leninskoje, Kominternowo und Belaja Kamenka beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 45 Granaten des Kalibers 122 mm und 169 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle schoss der Gegner aus den Gebieten von Awdejewka, Schirokino, Wodjanoje, Talakowka, Granitnoje, Marjinka und Krasnogorowka. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch eingeholt.

 

Dan-news.info: Etwa 300 Kinder aus Kinderheimen der DVR sind heute zu Ferien und Erholung nach Russland gefahren. Die Gruppe fährt in ein Erholungslager an der Küste des Asowschen Meeres in Primorka im Rostower Oblast.
„Heute Morgen wurden unsere Kinder in das Erholungslager „Parus“ gebracht, das sich im Oblast Rostow befindet. Solche Fahrten helfen unseren Kindern sich zu erholen und gesund zu werden. Es gibt immer noch Kämpfe und unsere Kinder sind sehr belastet“, sagte eine der Mütter, Swetlana Wasjukowa.
Zur Erholung fahren Kinder aus verschiedenen Städten der Republik, die Anspruch auf Ermäßigungen haben – Waisen, Kinder gefallener Soldaten und Kinder ohne elterliche Vormundschaft. Die ersten beiden Gruppen fuhren um 6:30 Uhr aus Donezk ab, die dritte eine Stunde später. Eine Belegung im Ferienlager dauert drei Wochen.
„In diesem Lager waren wir noch nicht, aber es wurde uns erzählt, dass es dort sehr schön ist und die Kinder zufrieden abfahren. Im Lager will ich mich gut erholen und neue Freunde kennenlernen“, erzählte die Schülerin Ira Nesterenko aus einem Kinderheim der Hauptstadt.
Die Reise wird vom Bildungs- und Wissenschaftsministerin der DVR organisiert.

 

Novorosinform.org: Die OSZE ist besorgt über die Verschlechterung der Lage im Donbass.
Bei der OSZE wurde eine Erhöhung der Anzahl der Verletzungen des Waffenstillstands im Südosten der Ukraine dokumentiert.
Die OSZE-Vertreter registrierten allein in der Nacht vom 22. zum 23. Juli 166 Granatexplosionen und Schüsse aus Feuerwaffen in der Stadt Jasinowataja, 8 Explosionen in Awdejewka und 151 Explosionen in Donezk. Außerdem zeichnete die Beobachtermission im Dorf Schirokino in der Nacht vom 21. zum 22. Juli innerhalb von 83 Minuten 47 Granatexplosionen auf.
„Die Beobachter der Mission haben im Vergleich zur vorherigen Berichtsperiode eine Zunahme der Verletzungen des Waffenstillstands in der Donezker Region festgestellt, vor allem in der Stadt Jasinowataja und dem Dorf Schirokino,“ heißt es im OSZE-Bericht.
Die Stationierung militärische Ausrüstung wurde in bestimmten Bereichen der Lugansker Region beobachtet. „Im Lugansker Gebiet registrierten die Beobachter weniger Verletzungen des Regimes der Ruhe, von denen sich die meisten nachts in der Umgebung von Staniza Luganskaja ereigneten. Es wurden schwere Waffen außerhalb der Rückzugsräume beobachtet und erstmalig sahen die Beobachter zwei Panzerabwehr-Einheiten in der Nähe des Dorfes Molodjoschnoe“, so der Bericht.
Nach Angaben von Vertretern der Sicherheitsbehörden der DVR feuerte die ukrainische Seite in der Zeit vom 23. Juli 19:50 Uhr bis zum 24. Juli 5:30 Uhr 214 Granaten auf Wohnsiedlungen der Volksrepublik.

 

Nachmittags:

 

Dnr-online.ru: In der letzten Woche haben sich 46 Menschen an die Bevollmächtigte der DVR für Menschenrechte der DVR gewandt, teilte der Pressedienst der Bevollmächtigten mit.
Viele Einwohner der DVR waren aufgrund des militärischen Konflikts gezwungen ihre eigenen Häuser zu verlassen, verloren Arbeit und Eigentum. Trotz der Minsker Vereinbarungen vernichten die Kanonaden weiterhin die Hoffnungen der Umsiedler auf eine baldige Heimkehr. Auch muss berücksichtigt werden, dass die Behörden der Ukraine eine nicht adäquate Politik in Bezug auf die Bürger auf dem zeitweise besetzten Territorium der DVR betreiben. Im Zusammenhang damit sind viele Einwohner des von der Republik nicht kontrollierten Territoriums einfach gezwungen gewesen, ihre Häuser zu verlassen und in provisorische Unterkünfte überzusiedeln.
Nach offiziellen Angaben waren während des Konflikts 8372 zivile Einwohner gezwungen umzusiedeln. Viele dieser Familien haben minderjährige Kinder, mehr als ein Drittel der Familien sind alleinerziehend oder kinderreich. Zu den ernstesten Problemen, mit denen die Umsiedler kämpfen, gehören die Fragen des Wohnraums und des Arbeitsplatzes.
Seit Beginn der Kämpfe befasst sich Darja Morosowa mit den Fragen der Übersiedler. Allein in der letzten Woche wandten sich 46 Menschen wegen Fragen der Unterbringung an sie.

 

Rusvesna.su: In Gorlowka brannte durch Beschuss erneut ein Haus ab.
Ein privates Wohnhaus brannte in Folge des nächtlichen Beschusses der nördlichen Vororte von Gorlowka ab.
„Der Beschuss begann gegen 3 Uhr und dauerte bis zum Morgen an. Dabei brannte ein Haus in der Karbyschewstraße ab“, berichtete die Leiterin der Siedlungsverwaltung Irina Dikun.
Sie fügte hinzu, dass die Einwohner die zweite Hälfte der Nacht in Notunterkünften und Kellern verbrachte.
„Aufgrund der Tatsache, dass die Bevölkerung während der gefährlichsten Zeit aus der Feuerzone flüchtete, konnte heute eine Tragödie verhindert werden“, sagte sie.

 

Dnr-online.ru: In einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR hat der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Oleg Morgun über das Wiederaufbauprogramm für Bildungseinrichtungen des Bezirks, die durch ukrainische Beschüsse beschädigt wurden, berichtet.
„In Kominternowo sind eine Schule und ein Kindergarten vollständig zerstört, ihr Wiederaufbau ist derzeit nicht aktuell, weil es keine Sicherheitsgarantien für die Kinder gibt. In Sachanka haben wir eine Schule wieder aufgebaut, aber nach einigen Tagen wurde die Einrichtung wieder durch einen Beschuss der ukrainischen Truppen beschädigt. Jetzt laufen Verhandlungen über  den Wiederaufbau des Gebäudes im Rahmen eines staatlichen Programms, ebenfalls wollen wir Vertreter des IKRK heranziehen. Aber leider gibt es keinerlei Garantie, dass dieses Objekt nicht wieder zerstört wird“, sagte der Leiter der Verwaltung.
Die Bildungseinrichtungen der Siedlungen Sachanka, Primorje und Krasnoarmejsk werden zum Beginn des Schuljahrs vollständig bereit stehen.

 

Lug-info.com:  Das internatonale Büro der Gewerkschaft Unione Sindacale di Base aus Italien hat ihre Unterstützung des Volks des Donbass zum Ausdruck. Darüber wird auf der internationalen Seite der Organisation infomiert. (http://internazionale.usb.it/index.php?id=20&tx_ttnews[tt_news]=89825&cHash=571ea8e100&MP=63-1385)
„Am Freitag, dem 22. Juli, nahmen im Saal der USB in Rom dutzende von Arbeitern, Delegierten und Aktivisten für das Recht der Werktätigen aus der USB an einem Treffen mit Andrej Kotschetow, Mitglied des Präsidiums der Gewerkschaftsföderation der LVR (Donbass)“ teil“, heißt es in der Mitteilung.
„Gestärkt durch die Entscheidungen, die auf dem NATO-Gipfel am 8. Juli in Warschau getroffen wurden, und durch die Unterstützung der EU hat die ukrainische Regierung neue militärische Angriffe unternommen. Die Angriffe erfolgen durch bewaffnete Formationen und reguläre Kräfte, die offen ihre Anhängerschaft zu den Ideen des Nazismus zum Ausdruck bringen.  Sieselbe ukrainische Regierung, die ihre Sympathien gegenüber dem Neofaschismus nicht verheimlicht, hat die Organisationen der Arbeiterbewegung für ungesetzlich erklärt und verfolgt die Klasseneinheit“, heißt es in der Mitteilung.
„Vor kurzem hat sie ein Strafverfahren gegen Pierpaolo Leonaridi (Vorsitzender der USB) eröffnet, der zusammen mit anderen Mitgliedern des Weltgewerkschaftsbunds seine Solidarität mit der Gewerkschaftsföderation der LVR zum Ausdruck gebracht hat“, stellen die Mitglieder der italienischen Gewerkschaft fest.
„Pierpaolo Leonardi sagte im Namen der USB, dass wir die Einwohner und Werktätigen des Donbass, die einen Kampf für den Frieden und das Recht auf Selbstbestimmung führen, nicht allein lassen dürfen und wollen“, wird in der Mitteilung unterstrichen.
Die USB teilt auch mit, dass Kotschetow in den nächsten Tagen an Konferenzen in Neapel, Bologna und Padua teilnehmen und sich bei diesen Veranstaltungen mit Journalisten und Parlamentariern treffen wird.
In der Erklärung wird auch unterstrichen, dass Kotschetow während des Treffens im Nationalen Büro der USB berichtete, dass die Bombardierungen von Seiten der ukrainischen Armee Objekte der zivilen Infrastruktur betreffen: „hunderte Schulen, Krankenhäuser, Heizwerke und Elektrostationen wurden beschädigt oder zerstört“.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 610.
Der Gegner hat 35 122mm Artilleriegranaten, 126 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 203 des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher setzen den Beschuss von Ortschaften der Republik fort: Wasiljewka, Gorlowka, Michajlowka, Jasinowataja, Spartak, Shabitschewo, Dokutschajewsk, Belaja Kamenka, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
Im Gebiet von Opytnoje wurde die Aktivität einer Diversions- und Erkundungsgruppe des Gegners bemerkt. Die Diversions- und Erkundungsgruppe in einer Stärke von 12 Mann wurde beim Versuch, in das Hinterland der Volksmiliz der DVR zu gelangen, durch Feuer mit Schusswaffen aufgehalten. Daraufhin zog sich der Gegner auf die Ausgangspositionen zurück. Die Verluste des Gegners betrugen zehn Tote und Verletzte.
Am intensivsten wurden die Gebiete der Ortschaften Awdejewka, Jasinowataja und das Gebiet des Flughafens von Donezk beschossen.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik erteilten die ukrainischen „Pseudohelden“ Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizkij, Wojlokow, Sabolotnyj.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
Krasnogorowka, 3km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 120mm-Mörsern festgestellt;
Mirnoje, 11 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von sechs ausländischen Instruktoren beobachtet.
In Krasnogorowka wurde die Ankunft einer Panzergrenadierkompanie sowie von Fahrzeugen, wahrscheinlich aus dem Bestand des 4. Panzergrenadierkompanie der 128. Sturmbrigade, festgestellt.
Außerdem haben sich in Richtung Donezk die Aktivitäten von Drohnen der ukrainischen Streitkräfte verstärkt. Im Gebiet von Donezk haben zwei Drohnen Aufklärungsflüge unternommen.
Nach Angaben unserer Quellen ist in der ATO-Zone eine Komission unter Leitung des stellvertretenden Leiters des ATO-Stabs, zuständig für Bewaffnung, eingetroffen, um Ermittlungen zur Unterschlagung und Verkauf von Munition durch Kommandeure von Truppenteilen der ukrainischen Streitkräfte durchzuführen.
Außerdem schießt der Gegner weiter auf Infrastrukturobjekte. Die Artillerie- und Mörserbeschüsse auf die Donezker Filterstation während dort Reparaturarbeiten durchgeführt wurden, erfolgten zielgerichtet. Nur durch glücklichen Zufall ist keiner der Arbeiter der Reparaturbrigaden verletzt worden.
Das Ziel solcher Beschüsse ist die Schaffung unerträglicher Lebensbedingungen für die Zivilbevölkerung, nicht nur auf dem Territorium der Republik, sondern auch in einem erheblichen Teil der Ukraine.
Im Fall einer Zerstörung der Filterstation kann dies zu einer ökologischen Katastrophe auf dem Territorium der DVR und den angrenzen Oblasten der Ukraine führen.
Täglich verstärkt sich die Spannung an der Kontaktlinie durch Verwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte, was zur Destabilisierung der Lage im Donbass führt.
Das Hauptziel der Ukraine und „ihrer Helfer“ ist ein Scheitern des Verhandlungsprozesses im Minsker Format und die folgende Beschuldigung der DVR dafür.

 

De.sputniknews.com: Das Internationale Olympische Kommitee (IOC) hat am Sonntag bestätigt, dass die Entscheidung des Weltleichtathletikverbandes IAAF, bis auf eine Ausnahme alle russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen auszuschließen, in Kraft bleibt.Die IAAF hatte zuvor fast alle Anträge russischer Leichtathleten auf ein Sonderstartrecht bei den Olympischen Spielen in Rio abgelehnt. Einzig Weitspringerin Darja Klischina hat als „neutrale Athletin“ die Starterlaubnis bei internationalen Wettbewerben erhalten.
Das IOC hat am Sonntag beschlossen, keinen Komplettausschluss gegen die russischen Athleten bei den Spielen in Rio zu verhängen. Über das Startrecht einzelner Athleten sollen ihre jeweiligen Weltverbände entscheiden. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, werden in Rio aber nicht starten dürfen.
Zuvor hatten die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein. Die staatlichen Stellen sollen mit Proben manipuliert haben, um gedopte russische Athleten zu schützen, heißt es in dem WADA-Bericht, der in dieser Woche veröffentlicht wurde.
Am Donnerstag entschied der internationale Sportgerichtshof CAS, alle 68 russischen Leichtathleten von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro auszusperren.

 

Lug-info.com: Mitteilungen der Volksmiliz der LVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Nach Angaben unserer Aufklärung ist an der Eisenbahnstation Kondraschewskaja Nowaja in Staniza Luganskaja ein Zug mit Militärtechnik eingetroffen: 15 Panzer, 20 Einheiten Panzertechnik, 1 Mehrfachraketenwerfer „Grad“, 30 Fahrzeuge und 400 Mann“, heißt es in der Mitteilung.
Das ukrainische Kommando verwendet weiterhin die zivile Infrastruktur in der „ATO“-Zone zur Stationierung und Behandlung ihrer Soldaten.
„Nach Angaben unserer Aufklärung wurden im Ergebnis eines Konflikts zwischen Soldaten einer Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte und Vertretern aus dem Kaukasus aus einer Abteilung der Nationalgrade der Ukraine drei Soldaten der 8. Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch Geschosssplitter verletzt und in das Ortskrankenhaus von Staniza Luganskaja gebracht. Die Kommandeure der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte verheimlichen diese Vorgänge vor dem übergeordneten Kommando und stellen es als Verluste im Kampf dar“, heißt es beim Verteidigungsministerium der LVR.
„Wir stellen weiterhin einen schlechten moralisch-psychischen Zustand in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte fest. Von unserer Aufklärung wurde ermittelt, dass in der Folge von Alkoholmissbrauch durch Soldaten des 2. mechanisierten Bataillons der 92. mechanisierten Brigade im Gebiet von Gejewka das Feuer mit Schusswaffen auf die eigenen Positionen eröffnet wurde. Ergebnis des „freundschaftlichen“ Feuers ist die Verwundung von drei ukrainischen Soldaten“, heißt es bei der Volksmiliz.
Mitarbeiter der Lugansker militärisch-zivilen Verwaltung (ukrainische Besatzungsbehörde, Anm. d. Übers.) nutzen die Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung von Belowodsk, Trjochisbjonka und Lobatschewo für die Verbreitung von Information über die baldige Einführung des Kriegsrechts. Unter der Bevölkerung kommt Panik auf und die ohnehin schwierige Lage in der Nähe der Kontaktlinie wird verschärft“, teilt die Volksmiliz mit.
„Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte führen weiterhin Provokationen in Bezug gegen die Einheiten der Volksmiliz der LVR durch. So wurde im Gebiet von Kalinowo-Popasnaja ein Angriff auf die vordersten Reihen der Volksmilz der LVR durchgeführt, um diese zur Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu provozieren. Mit Feuer aus von den Minsker Vereinbarungen zugelassenen Waffen wurde der Gegner gestoppt und auf die zuvor eingenommenen Positionen zurückgeworfen, dabei erlitt er Verluste von drei Toten und fünf Verletzten“, hießt es in der Mitteilung.

 

De.sputniknews.com: Bombenangriff auf US-Basis? Russlands Militär antwortet auf den Vorwurf.
Die Verantwortung für die Anwesenheit von Soldaten der US-geführten Koalition im Einsatzraum der russischen Luftwaffe liegt bei der Koalitionsführung – mit diesen Worten kommentierte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, Berichte über einen russischen Bombenangriff auf eine US-Geheimbasis in Syrien.
Zuvor hatte die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Hinweis auf eine Quelle im Pentagon und im Weißen Haus berichtet, dass die russische Luftwaffe am 16. Juni einen geheimen Stützpunkt der britischen und amerikanischen Spezialeinheiten in At-Tanf an der jordanischen Grenze angegriffen habe.
Konaschenkow betonte, dass die Militärbehörde ständig und auf allen verfügbaren Kanälen die Partner dazu aufruft, die Positionierungs-Daten der unter ihrer Kontrolle stehenden Einheiten der gemäßigten Opposition mitzuteilen. Stattdessen ertönen nachträglich nur noch Vorwürfe und Beschuldigungen, dass die russische Luftwaffe „keine Angriffe“ auf irgendwelche Ortschaften und auf x-beliebige Ziele fliegen sollte.
Der Armeesprecher fügte hinzu, dass die amerikanischen Kollegen sogar nach dem Angriff auf das Lager zur Ausbildung der Terroristen bei at-Tanf Folgendes mitgeteilt hatten: „Schlagen Sie da nicht hin, wo habt ihr gerade hingeschlagen!“
„Aus dem Artikel im „Wall Street Journal“ folgt, dass unseren Piloten vor den Luftangriffen vorgeschlagen wird, aus einer Höhe von mehreren Kilometern nach für amerikanische und britische Basen typischen Sandsäcken Ausschau zu halten und zu entscheiden, ob sich unter den Terroristen auch Soldaten der Spezialeinheiten der westlichen Länder befinden“, so Konaschenkow.
Der Ministeriumssprecher ist überzeugt, dass es eine einfachere Lösung für diese Probleme gibt. „Unsere Partner müssen ihre Worte in die Tat umsetzen und gemeinsame Handlungen gegen die internationalen Terrorgruppierungen in Syrien vornehmen“, erklärte Konaschenkow. Ihm zufolge ist die Vermeidung solcher Zwischenfälle und die Gefährdung der Soldaten, die gegen den Terror in Syrien kämpfen, erst möglich, wenn diese Bedingungen erfüllt werden.

 

Novorosinform.org: Im Verlauf des letzten Tages wurden im Bereich der Strafoperation in den Republiken des Donbass sechs ukrainische Soldaten getötet, 13 weitere verwundet und acht erlitten einen Schock. Darüber berichtete heute auf einem Briefing in Kiew der Pressesprecher des Präsidenten der Ukraine zu Fragen der sogenammten „ATO“, Alexandr Motusjanik.
„Im Laufe des letzten Tages wurden in Folge der Kriegshandlungen leider 6 ukrainische Soldaten getötet, 13 wurden verwundet und acht weitere Angehörige der Streitkräfte erlitten einen Schock“, sagte er.

 

Rusvesna.su: Der Chef des IOC, Thomas Bach, hat erklärt, dass kein einziger offizieller Vertreter des Sportministeriums der Russischen Föderation eine Akkreditierung für die Olympischen Spiele in Rio erhalten wird.

 

De.sputniknews.com: Russland hat sich viel Mühe gegeben, um seine Positionen am Schwarzen Meer zu festigen. Dabei hat es große Erfolge erreicht und gleichzeitig die Pläne der Nato in Bezug auf diese Region zerstört, schreibt die Zeitschrift „Forbes“.
In der letzten Zeit kooperieren die USA immer öfter mit den Ländern der Schwarzmeerküste, wobei sie ihnen die Durchführung von Militärübungen vorschlagen und mit ihnen die Perspektiven einer gemeinsamen Rüstungsproduktion besprechen. Washington meine, die an Russland grenzenden Staaten bräuchten Schutz gegen eine potentielle „Bedrohung“ aus Moskau, so „Forbes“.
Dem Blatt zufolge wissen die westlichen Länder dabei sehr gut, dass Russland im Laufe von hundert Jahren seine Präsenz am Schwarzen Meer als wichtigste Grundlage für seine Sicherheit betrachtet und alle historischen und strategischen Begründungen dafür hat. In diesem Zusammenhang ist es nicht verwunderlich, dass Moskau gezielt daran arbeitet, den bisherigen Ruf seiner Flotte wiederherzustellen.
Nachdem die Mehrheit der Krim-Bewohner sich im März 2014 in einem dort durchgeführten Referendum für den Anschluss der Halbinsel an Russland ausgesprochen hatte und die Krim Teil Russlands geworden war, sperrte Moskau das Schwarze Meer mit Hilfe von Seezielflugkörpern mit einer Reichweite von 600 Kilometern sowie Über- und Unterwasserkampfschiffen.
Die Möglichkeiten der russischen Marine können laut „Forbes“ die Freiheit der Handlungen der USA und der Nato am Schwarzen Meer begrenzen und von der amerikanischen Rüstungsindustrie eine erhebliche Steigerung der Ausgaben erfordern.
Sogar kleine Patrouillenboote könnten dank der Nutzung der neuen Raketen vom Typ Kalibr und präzisionsgelenkter Munition einen stärkeren Schlag als die Schiffe anderer Marinen führen, so der „Forbes“-Autor abschließend.

 

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