Presseschau vom 23.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die  Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Zweimal wurde mit 82mm-Mörsern das Dorf Logwinowo aus Richtung Luganskoje beschossen.
Aus der gleichen Richtung wurde Kalinowka mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Das Feuer wurde auf die Positionen der Volksmiliz bei Weselogorowka aus Richtung Troizkoje mit Granatwerfern eröffnet.
Aus Richtung Nowoalexandrowka wurde dreimal Kalinowo mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Ebenfalls wurden die Positionen der Volksmiliz bei Kalinowo mit 120mm-Mörsern aus Richtung Popasnaja beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com¨ Russlands Präsident Wladimir Putin hat der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem bayerischen Ministerpräsident Horst Seehofer Telegramme gesandt, in denen er allen Bundesbürgern sowie speziell den Einwohnern Bayerns angesichts der Tragödie von München sein tiefstes Beileid ausdrückt. Dies teilte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow mit.
Bei einer Schießerei am Freitagabend am Münchner Olympia-Einkaufszentrum sind nach Polizeiangaben zehn Menschen ums Leben gekommen, darunter der mutmaßliche Täter. Er habe sich selbst gerichtet, sagte Polizeisprecher Thomas Baumann am frühen Samstagmorgen. 16 weitere Menschen wurden verletzt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18-Jährigen Deutsch-Iraner, so die Polizei. Die Motive des Täters sind bisher unklar. Er soll alleine gehandelt haben.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der russischen Botschaft in Berlin: Das Beileidstelegramm von Wladimir Putin an Angela Merkel zum Anschlag in München, 23. Juli 2016
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Ich möchte Ihnen, dem bayerischen und dem ganzen deutschen Volk mein aufrichtiges Beileid zur Tragödie in München, bei der unschuldige Menschen ums Leben gekommen sind, zum Ausdruck bringen.
Ich darf Sie bitten, den Angehörigen und Nächsten der Opfer den Ausdruck meiner Anteilnahme und Unterstützung sowie den Verletzten Wünsche der baldigen Genesung zu übermitteln.
Hochachtungsvoll,
Wladimir Putin

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
Die ukrainischen Truppen haben in der letzten Nacht das Feuer auf das Krankenhaus Nr. 21 eröffnet, dass in der frontnahen Siedlung Oktjabrskij im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk liegt. Dies teilte die Bezirksverwaltung mit.
„Heute Nacht wurde das Gebäude des Krankenhauses Nr. 21 durch einen Treffer eines Mörsergeschosses des Kalibers 82mm beschädigt, genauer gesagt, es wurden eine tragende Wand und die Verglasung beschädigt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Es wurde niemand verletzt.
Die ukrainischen Truppen haben am Abend und in der Nacht 254 Mörsergranaten auf die Umgebung von Donezk, Jasinowataja und das Dorf Kominternowo im Süden der DVR abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„In der Zeit von 19:30 bis 2:40 Uhr hat die ukrainische Seite das Dorf Spartak und das Gewerbegebiet von Jasinowataja, Kominternowo im Nowoaswoskij-Bezirk, die Umgebung des Volvo-Zentrums und die Siedlung Oktjabrskij in Donezk beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Auf diese Ortschaften wurden 254 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Gemäß den Angaben der Quelle schoss der Gegner von den Positionen in den Gebieten von Awdejewka, Opytnoje, Peski, Nowoselowka Wtoraja, Kamenka, Wodjanoje und Talakowka.
Der Gesprächspartner fügte hinzu, dass neben Mörsern im Verlauf des Beschusses von Wohnquartieren der DVR ukrainische Abteilungen auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet haben.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Die Chefredakteurin des russischen TV-Senders Russia Today, Margarita Simonjan, hat den Aufruf des Atlantischen Rates (Atlantic Council) verurteilt, Cyberattacken auf den Sender vorzubereiten, wie der Pressedienst des Senders mitteilte.
Wie Simonjan sagte, forderten Nato-Helfer Polen dazu auf, Cyberattacken gegen RT auszuführen. Sie betonte, das sei kein Spaß.
Laut dem Pressedienst des TV-Senders hat die Nato bereits wiederholt dazu aufgerufen, gegen „russische Propaganda“ vorzugehen.
Laut Medienberichten will die Allianz einen Kampf gegen russische „Informationswaffen“ einleiten bzw. eine spezialisierte Kommunikationseinheit ins Leben rufen.
Zuvor hatte der Atlantische Rat Warschau in seinem Bericht „Abschreckungswaffen: Wie sich Polen und die Nato dem wiederauflebenden Russland widersetzen müssen“ empfohlen, den TV-Sender RT auf die Liste potentieller Objekte für Cyberattacken zu setzen.
Einer der Punkte des Berichts beziehe sich unmittelbar auf den Sender: „Polen muss verkünden, dass es sich das Recht vorbehält, Cyberabgriffe auszuführen (nicht unbedingt als Antwort auf Cyberattacken)“.
Die polnische Führung müsse nun die Liste eventueller Objekte für einen Cyberangriff veröffentlichen, wie zum Beispiel die Moskauer U-Bahn, das Energieversorgungssystem von St. Petersburg und russische Medien wie RT, heißt es in dem Bericht.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
„Trotz des Waffenstillstands haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche 952 Granaten  im Zusammenhang mit 55 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung auf das Territorium der LVR abgeschossen“, sagte Marotschko.
Er unterstrich, dass die Positionen der Volksmiliz in der Nähe von Kalinowka, Sansharowka, Kalinowo, Rajewka, Logwinowo, Nishneje Losowoje sowie im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor und am Fußgängerüberweg in Staniza Luganskaja von den ukrainischen Straftruppen beschossen wurden.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf Ortschaften und Positionen der Volksmiliz der LVR gaben die Kriegsverbrecher, die aktiven Anhänger der ukrofaschistischen Ideologie, der Kommandeur der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Subowskij, der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Wojlokow sowie der Kommandeur des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Iwanow“, teilte Marotschko mit.
Er teilte auch mit, dass die ukrainischen Gruppen weiterhin aktiv eine Aufklärung des Territoriums der Republik unter Nutzung von Drohnen betreiben, was durch die Minsker Vereinbarungen verboten ist.
Die OSZE stellt fortgesetzt das Fehlen von ukrainischen Militärtechnik an der Lagerorten für abgezogene Waffen fest.
„Im Verlauf des Besuchs von Abzugsorten für Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte haben die Vertreter der Mission das Fehlen folgender zuvor abgezogener Waffen festgestellt: 18 Haubitzen 2S1“Gwosdika“; 31 Panzer T-64; 12 Haubitzen 2S3 „Akazija“; 15 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“; 6 Mörser des Kalibers 82mm“, sagte Marotschko.
Er sagte auch, dass die ukrainische Seite weiterhin die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs von schweren Waffen von der Kontaktlinie verletzt.
„So wurden zum Beispiel von den Beobachtern der OSZE-Mission auf dem von den Kiewer Straftruppen kontrollierten Territorium 10 Panzer in der Nähe von Salisnjanskoje im Artjomowsk-Bezirk, eine Einheit Panzertechnik in Nowotoschkowskoje und 4 Einheiten Panzertechnik westlich von Popasnaja festgestellt. Ebenfalls ein gepanzertes Fahrzeug mit darauf installierten großkalibrigen Maschinengewehren in der Nähe von Solotoje, zwei Abwehrgeschütze bei Staryj Ajdar. Während der Luftbeobachtung hat die die OSZE drei Einheiten Panzertechnik bei Gornoje bemerkt“, teilte Marotschko mit.
„Von unserer Aufklärung wurden außerhalb der Abzugslinie etwa 80 Einheiten schwere Technik, darunter ein Abwehrraketenkomplex „Osa“, 10 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“ und eine Reihe von Mörsern auf Positionen an der Kontaktlinie entdeckt“, teilte der Major mit.
In Muratowa im Noajdar-Bezirk wurden 10 152mm-Artilleriegeschütze 2S3 „Akazija, 10 Einheiten Panzertechnik und 30 Fahrzeuge mit Munition registriert.
Am 18. Juli ist in Rubeshnoje ein Zug mit Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte mit 50 Stück eingetroffen. Es wurden T-64-Panzer und große Haubitzen beobachtet.
Am 19. Juli wurde in Nishneteploje in Richtung Malinowoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk die Bewegung eines Raketenabwehrkomplexes „Osa“ der ukrainischen Streitkräfte beobachtet.
Im Gebiet von Staniza Luganskaja ist ein Zug mit Munition für Mehrfachraketenwerfer „Grad“ eingetroffen.
Im Gebiet von Dmitrowka sind in einem Waldstück drei getarnte T-64-Panzer stationiert.
Östlich von Staryj Ajdar wurde von der Aufklärung der Volksmiliz eine zeitweilige Feuerposition für Mörser des Kalibers 120 mm entdeckt, die von den Straftruppen für Provokationen und Beschüsse der Positionen der Volksmiliz verwendet wird.
Im Gebiet von Swetloadarskoje befindet sich eine Feuerposition eines Mörsers des Kalibers 82mm, die von den ukrainischen Truppen für provokative Beschüsse genutzt wird.
Im Gebiet nördlich von Mironowskij, Debalzewo-Bezirk, wurden an der Eisenbahnlinie zwei Einheiten Panzertechnik und zwei Panzer T-64 entdeckt, die vom Gegner für die Bewachung der Gabelung der Eisenbahnlinie verwendet werden.
Durch anstehende Entlassungen aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte herrscht dort großer Personalmangel, nach Angaben der Aufklärung der Volksmiliz der LVR ist ein besonders kritischer Zustand in den Abteilungen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte zu verzeichnen.
„Uns wurde bekannt, dass in Sewerodonezk aus Arbeitern des Unternehmens „Asot“ zwei Bataillone mit 280 Personen gebildet wurden“, teilte Marotschko mit.
„Die Einberufungsbehörde gibt Listen von Männern bis 60 Jahren in das Militärkommissariat, die geeignet sind für den Militärdienst. Nach Informationen, die in dem Unternehmen verbreitet werden, wird das Bataillon angeblich zur Verteidigung der Stadt gebildet, aber nach unseren Informationen sollen die Rekruten unmittelbar an die Kontaktlinie geschickt werden“, sagte der Major.
„Uns wurde bekannt, dass aus Sumy vom 25. Juni bis 5. Juli 100 Personen eingetroffen sind, die sich bereit erklärt haben, im Austausch gegen die Entlassung aus der Haft Militärdienst zu tun“, unterstrich Marotschko.
„Derzeit haben etwa 20 Mann eigenmächtig den Dienst verlassen. Es ist bekannt, dass sie Waffen und Munition bei sich haben. Die übrigen verhalten sich schlecht, ignorieren die militärische Disziplin und die Befehle des Kommandos“, teilte er mit.
Häufig werden auch Zeitsoldaten, denen zugesagt wurde, dass sie außerhalb der ATO-Zone oder in Polizeieinheiten Dienst tun sollen, unmittelbar an die Kontaktlinie geschickt.
Das Kiewer Kommando versucht, die nicht kampfbedingten Verluste unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu verheimlichen, indem sie von Beschüssen von Seiten der Republik berichten.
In dieser Woche haben die von Kiew kontrollierten Medien aktiv Erklärungen ukrainischer Behörden über große Verluste unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verbreitet. Besondere Aufregung erzeugt im Internet die Erklärung des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine Alexandr Turtschinow bezüglich der Frage der Einführung des Kriegsrechts im Land, wenn sich die Situation im Donbass weiter verschärft.
„Er teilte in der Erklärung mit, dass das offizielle Kiew schon auf diplomatischen Kanälen seinen westlichen Partnern Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen von Seiten der LVR und DVR übergeben hat. Und er unterstrich, dass allein in den letzten 24 Stunden sieben ukrainische Soldaten getötet wurden und 14 verletzt wurden“, erinnerte Marotschko.
„Die in dieser Erklärung genannten angeblich ständigen Beschüsse von Seiten der LVR und der DVR, die zum Tod ukrainischer Soldaten führen, entsprechen nicht den Tatsachen. Ein erheblicher Teil der Todesfälle von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte im Donbass sind nicht kampfbedingte Verluste“, erklärte der Vertreter der Volksmiliz.
Viele Vorfälle erfolgen aufgrund nicht abgestimmter Aktivitäten und aufgrund fehlender Zusammenarbeit zwischen den Kommandeuren von Abteilungen. Bei der Rotation werden keine Karten von Minenfeldern übergeben, weil sie oft einfach nicht existieren und einfach beliebig entlang der Kontaktlinie vermint wird, wobei auch die Gefahr für die Bevölkerung nicht berücksichtigt wird.

 

Ukrinform.ua: In den letzten 24 Stunden wurde durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) kein ukrainischer Soldat getötet, aber sechs Soldaten wurden verletzt, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher der Administration des Präsidenten der Ukraine für ATO, Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Alle diesen Fälle passierten beim Beschuss. Zwei Soldaten wurden in Nowooleksandriwka verletzt, einer in Awdijiwka, einer in Schachta Butowka und zwei in Marjinka“, sagte Lysenko.

 

De.sputniknews.com: Geisel-Drama von Eriwan: Alle Polizisten in Freiheit.
Die letzten zwei Geiseln, die von Bewaffneten in einem Polizeigebäude festgehalten worden waren, sind freigelassen worden, wie die Agentur PastInfo meldet.
„Die Gruppe entließ den stellvertretenden Leiter der armenischen Polizei, General-Major Wardan Egiasarjan, und den Stellvertreter der eriwanischen Polizei, Oberst Walerij Osipjan“, heißt es. Der nationale Sicherheitsdienst bestätigte diese Angaben.
Zuvor waren nach Verhandlungen mit der Regierung bereits zwei Polizisten freigelassen worden.
Eine Gruppe von Bewaffneten hatte am Sonntag ein Polizeigebäude in Eriwan besetzt. Sie forderten den Rücktritt des Präsidenten Sersch Sargsjan und die Freilassung des Teilnehmers des Berg-Karabach-Konflikts und Anführers der radikalen oppositionellen Front für gesellschaftliche Rettung „Nowaja Armenia“ (Neues Armenien), Schirajr Sefiljan. Ihm wird illegaler Waffenbesitz vorgeworfen.

 

Lug-info.com: Der Vertreter der Gewerkschaftsföderation der LVR Andrej Kotschetow hat sich mit italienischen Kollegen im Büro der italienischen Gewerkschaft Unione Sindacale di Base (USB) getroffen, die Mitglied im Weltgewerkschaftsbund ist.  Sie hat etwa  480.000 Mitglieder.
Auf dem Treffen waren etwa 50 Personen anwesend, einschließlich Vertreter zentraler und regionaler Büros und Vertreter unabhängiger Medien.
Es wurde ein Film über die Ereignisse im Donbass gezeigt. Danach erzählte Andrej Kotschetow über die Situation in der LVR und über die Aktivitäten der Gewerkschaftsföderation der LVR. Dann fand eine Diskussion statt.
Die italienischen Kollegen äußerten den Wunsch, die Wahrheit über die Ereignisse im Donbass zu erfahren und die von den Regierungen der EU geschaffene Informationsblockade zu durchbrechen.
Der nationale Sekretär Paolo Leonardi schlug vor, die Initiative zur Sammlung von Unterschriften unter eine Erklärungen an den UN-Sicherheitsrat bezüglich der Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen durch die Ukraine zu unterstützten.
Alle Teilnehmer des Treffens erhielten ein Georgsband als Symbol des Kampfes des Volks des Lugansker Gebiets gegen das neofaschistische Regime in Kiew. Die italienischen Kollegen hefteten sich das Band mit Stolz als Zeichen der Solidarität mit den Werktätigen der LVR an.
Weiter wurden die italienischen Kollegen über die bevorstehenden vorläufigen Abstimmungen in der LVR informiert und über den Aufruf des Republikoberhaupts, dass internationale Beobachter daran teilnehmen sollen.

 

De.sputniknews.com: Ankara hat nach dem gescheiterten Umsturzversuch 1.200 zunächst festgenommene Militärangehörige freigelassen, wie der Staatsanwalt der türkischen Hauptstadt, Harun Kodalak, am Samstag mitteilte.
Wie AFP unter Verweis auf Kodalak präzisierte, sind vorrangig einfache Soldaten entlassen worden. Nun klären die Behörden dem Staatsanwalt zufolge, wer von den noch inhaftierten Militärs auf Zivilisten geschossen hatte.
In der Nacht auf den 16. Juli hatte ein kleiner Teil des türkischen Militärs einen Putschversuch unternommen. …
Bei dem Umsturzversuch kamen etwa 290 Menschen ums Leben, mehr als 2.000 wurden verletzt. Mehr als 10.000 mutmaßliche Putschisten wurden festgenommen, unter ihnen auch ranghohe Militärs.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Beschüsse 351.
Der Gegner schoss 163 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 84 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die Kriegsverbrecher setzten den Beschuss von Ortschaften der Republik fort: Wasiljewka, Schirokaja Balka, Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Dokutschajewsk, Sachanka, Kominternowo, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
In Folge des Mörserbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde das Krankenhaus Nr. 21 im Kujbyschewskij-Bezirk der Stadt Donezk beschädigt.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik gaben die ukrainischen „Pseudohelden“ Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizkij, Wojlokow und Sabolotnyj.
Alle Angaben über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir den Vertretern der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Kamenka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 152mm-Artilleriegeschützen festgestellt;
– Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 122mm-Artilleriegeschützen, einem 120mm- und sechs 82mm-Mörsern bemerkt.
Im offiziellen Bericht der OSZE-Mission vom 22. Juli wird das Fehlen von sechs 122mm-Haubitzen „Giazint-B“ und zehn Panzern in den Lagerorten für schwere Waffen festgestellt
Die ukrainische militärische Führung hat ein weiteres Mal der  Weltöffentlichkeit ihr wahres Gesicht gezeigt.
Wir haben mehrfach über die Verantwortungslosigkeit der Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte gegenüber ihrem Personal gesprochen. Sie betreiben weiter den Kurs der eigenen Bereicherung auf Kosten des Lebens der Soldaten.
Nach Erklärung des leitenden Militärstaatsanwalts der Ukraine Anatolij Matios hat der stellvertretende Kommandeur der 53. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Munition verkauft, weswegen er festgenommen wurde.
Außerdem wurden von unserer Aufklärung Fakten von Plünderei durch Soldaten der 36. Marineinfanteriebrigade festgestellt. Insbesondere in Marjinka haben ukrainische Soldaten ungesetzlich Zivilisten Autos weggenommen, dabei schließen die Kommandeure vor solchen Aktivitäten ihrer Untergebenen nicht nur die Augen, sondern fördern sie in jeder Weise.
Von unserer Aufklärung wurden weitere Fakten nicht kampfbedingter Verluste unter ukrainischen Soldaten festgestellt.
In Folge regelwidriger Verhaltensweisen zwischen Soldaten des 43. Panzergrenadierbataillons der 53. mechanisierten Brigade im Bereich von Konstantinowka wurde der Soldat Sergej Shadan tödlich verletzt. Um der Entdeckung und der gesetzmäßigen Bestrafung zu entgehen, hat der Kommandeur seine Abteilungen dem übergeordneten Stab vom Tod des genannten Soldaten in der Folge der Ausführung von Kampfaufgaben berichtet.
Bürger der Ukraine, eure Brüder und Söhne sterben aufgrund gleichgültigen Verhaltens und unzureichender Ausstattung. Sie werden als Kanonenfutter verwendet und der Krieg, der von der Kiewer Junta entfacht wurde, nützt nur den Oligarchen und den unsauberen militärischen Kommandeuren.

 

De.sputniknews.com: Der Präsident eines so bedeutenden Organs wie des internationalen Sportschiedsgerichts CAS, John Coates, ist nicht zu Aussagen berechtigt wie jene, dass die „russische Leichtathletik vernichtet werden soll“. Dies erklärte Russlands Sportminister Vitali Mutko am Samstag.
„Sie alle wissen von dem CAS-Beschluss. Ich habe um eine Zusammenstellung der Äußerungen des CAS-Chefs gebeten und mich mit ihnen vertraut gemacht“, so Mutko.
Coates hatte demnach einmal gar mitgeteilt, dass die russische Leichtathletik vernichtet werden soll.
„Sie sind doch Vorsitzender eines so seriösen Organs wie des CAS. Wenn man Vorsitzender ist, dann sollte na lieber schweigend dabei sitzen“, betonte Mutko.
Zuvor hatte sich Coates im Dopingskandal mehrmals scharf gegenüber Russland geäußert. Ihm zufolge sollte man das Startrechtverbot für russische Leichtathleten in Kraft lassen und sogar Sanktionen gegen russische Schwerathleten verhängen.
Im Dopingskandal hatte der internationale Sportgerichtshof CAS am Donnerstag die Klage des russischen Olympia-Komitees gegen das Startrechtverbot für 68 russische Leichtathleten abgelehnt. Die betreffenden Athleten bleiben damit von den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro ausgeschlossen.
Die gesperrten Athleten dürfen binnen 30 Tagen Berufung einlegen. Die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro beginnen am 5. August.

 

News-front.info: Wer ein Interesse daran hat, Russland von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro auszuschließen, zeigt eine Aufnahme des Fernsehsenders „NTV“.
Ob russische Athleten an den kommenden Sommerspielen teilnehmen dürfen, entscheidet das Internationale Olympische Komitee am 24. Juli.
In der Aufnahme ist zu hören, wie der WADA-Präsident, Sir Graig Reedie, einräumt, außer den Aussagen des ehemaligen russischen Dopinglaborchefs Grigori Rodtschenkows in der New York Times keine Beweise für das angebliche Staatsdoping in Russland zu haben. Und der USADA-Chef Tygart gibt unverhohlen zu, der Ausschluss Russlands sei „Politik“. Später hat dieser die Untersuchung gegen Russland initiiert.
Die Aufnahme stammt von den russischen Telefonschelmen Wowan und Lexus. Als ukrainischer Sportminister Igor Schdanow getarnt haben die Beiden am 28. Mai dieses Jahres den WADA-Präsidenten und den USADA-Chef angerufen. Auf diese Weise haben sie von dem schmutzigen Polit-Kampf hinter dem Doping-Skandal erfahren.
Der Fernsehsender hat die Aufnahmen bislang nicht veröffentlicht, um die Entscheidung der internationalen Sportbeamten nicht zu beeinflussen. Kurz vor dem anstehenden IOC-Beschluss, der das Olympia-Schicksal der russischen Nationalmannschaft besiegeln wird, ist es jedoch an der Zeit, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Video mit deutschen Untertiteln:

 

Ukrinform.ua: Auf dem Sofia-Platz in Kiew findet heute die Abschiedsfeier für die ukrainische Olympia-Mannschaft statt, die nach Rio De Janeiro für die Teilnahme an der XXXI. Sommerolympiade fliegt, meldet das Regierungsportal.
An der Feier nehmen die ersten Politiker des Staates, der Präsident des Olympiaausschusses der Ukraine, Serhij Bubka, der Minister für Jugend und Sport, Ihor Schdanow und Mitglieder der Olympia-Mannschaft der Ukraine teil, die Sportler in solchen Sportarten sind, wie Boxen, Ringen, Schwerathletik, Radfahren, Paddel und Kanusport, Segeln, rhythmische Gymnastik, Judo, Wasserspringen, Bogenschießen, Fechten, Leichtathletik, Fünfkampf, Rudern.

 

 

Abends.

 

 

De.sputniknews.com: Mutko: Dopingskandal ist kein Grund für Entzug der Fußball-WM 2018
Laut dem russischen Sportminister und Präsidenten des nationalen Fußballvereins, Witali Mutko, besteht keine Verbindung zwischen dem Dopingskandal in der russischen Leichtathletik und der Fußball-Weltmeisterschaft 2018.
Demnach gebe es auch keinerlei Gründe, Russland die Austragung der Fußball-WM 2018 zu entziehen.
Am Dienstag veröffentlichte das Internationale Olympische Komitee (IOC) eine Erklärung zu den Ergebnissen des Berichts einer unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada. Darin hat es die internationalen Wintersportart-Verbände dazu aufgerufen, die Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe in Russland einzustellen. Aus dem Fußball-Weltverband Fifa hieß es jedoch, dass sich die IOC-Erklärung nur auf Wintersportarten beziehe und es keine Zweifel gebe, dass die Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland  stattfinden werde.
„Sie haben die Erklärung der Fifa gehört, dass sie keine Gründe sieht. Was die Erklärung des IOC betrifft, so gibt es dort tatsächlich eine Empfehlung für die Wintersportarten. Aber das ist die Sache jedes internationalen Verbandes. Ich sehe jetzt keine Verbindung zwischen der aktuellen Situation und der Etappe des Biathlon-Weltcups in Chanty-Mansijsk, wie auch keine Verbindung zu der Fußballmeisterschaft 2018. Es gibt keine Gründe dazu. Wir warten jetzt alle ungeduldig auf die Entscheidung des IOC“, sagte Mutko zu Journalisten.

 

Dnr-news.info: Die ukrainische Abgeordnete Nadeshda Sawtschenko erklärte, dass „um Verzeihung für den Krieg im Donbass die Politiker bitten müssen, die ihn entfesselt haben, darunter der russische Präsident Wladimir Putin.“ Dies sagte sie in einem Kommentar zum Sender „112 Ukraine“.
„Jetzt hat der Präsident (der Ukraine – Anm. d. Red.) gesagt, dass es notwendig ist, um Verzeihung zu bitten und auch selbst zu verzeihen. Und dies betrifft jeden Konflikt. Als ich von Vergebung sprach, sprach in von den Müttern, die ihre Kinder verloren haben, von den Kindern, die ihre Eltern verloren. Um Vergebung bitten sollten die Politiker, die diese Kriege beginnen. Das betrifft insbesondere die russische Seite. Ich denke, dass der Präsident der RF sich persönlich bei den Müttern entschuldigen sollte, die ihre Kinder in diesem hybriden Krieg verloren haben, den er in der Ukraine angezettelt hat“, sagte Sawtschenko.
Nadeshda Sawtschenko bezeichnete die Vertreter der DVR und der LVR als „Schafe“ und erklärte, dass es sinnlos sei, mit ihnen zu verhandeln.
„Was Gespräche mit den Vertretern des von Russland okkupierten Gebietes betrifft, müssen wir selbstverständlich mit dem Hirten, und nicht mit den Schafen reden. Ich habe versucht, einen direkten Dialog mit ihnen zu führen, weil ich glaube, dass die Menschen sich gegenseitig eher zuhören als den Politikern, für die Politiker ist der Krieg profitabel. Wir müssten mit den Menschen ein Gespräch beginnen, das würde zur Beschleunigung der Beendigung des Krieges führen“, ergänzte sie.

 

De.sputniknews.com: Der Chef der selbst ausgerufenen Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, hat das Datum der örtlichen Regionalwahlen vom 24.Juli auf den 6. November 2016 verschoben, wie eine Anordnung auf der Website der DVR bekanntgibt. Grund dafür seien die Verstöße Kiews gegen die Minsker Vereinbarungen.
Die Anordnung tritt mit ihrer Unterzeichnung – am 22.Juli 2016 — in Kraft.
Zuvor war vom Pressedienst der DVR bekanntgegeben worden, dass die Verschiebung der Wahlen von der Nichteinhaltung der Minsker Vereinbarungen durch Kiew verursacht sei.
Die Wahlen in den beiden Republiken Donezk und Lugansk waren ursprünglich für Herbst 2015 geplant gewesen. Nach dem Pariser Treffen im Normandie-Format im Oktober 2015 hatten die Behörden beider Republiken zugestimmt, die Wahlen auf den Zeitraum Februar bis April 2016 zu verschieben. Bis dahin sollten die ukrainischen Behörden alle in den Minsker Vereinbarungen  verankerten Verpflichtungen erfüllen: dem Donbass einen Sonderstatus gewähren, keine Verfolgung und Bestrafung der Teilnehmer an den Ereignissen auf dem Territorium beider Republiken zulassen sowie Veränderungen in die Verfassung der Ukraine  einbringen, und zwar in einem mit beiden Republiken abgestimmten Wortlaut.

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