Presseschau vom 22.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein. Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet. Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

 

Vormittags:

 

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Republik mit.
Zweimal wurde aus Richtung Staniza Luganskaja das Gebiet dieser Ortschaft mit Panzertechnik und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde Kalinowo mit Granatwerfern beschossen. Ebenfalls wurde Kalinowo aus Popasnaja mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Aus Richtung Popasnaja haben die Kiewer Truppen auch das Gebiet von Perwomajsk mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen. Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„In der Zeit vom 19:40 bis 2:30 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte die Umgebung von Jasinowataja, Spartak, Wasiljewka und Krutaja Balka, Dokutschajewsk, Trudowskije und Staromichajlowka im Westen von Donezk, das Gebiet des Volvo-Zentrums, Sosnowskoje, Petrowskoje, Sachanka und Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 359 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen.
Gemäß den Informationen des Gesprächspartners wurden neben Mörsern im Verlauf der Beschüsse von Wohngebieten der Republik von den Abteilungen des Gegners auch Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
Das operative Kommando der DVR teilte mit, dass in Folge des nächtlichen Beschusses der nördlichen Vorstadt von Gorlowka, in Sajzewo, ein privates Wohnhaus beschädigt wurde.
Informationen über Tote und Verletzte sind nicht eingegangen.

 

De.sputniknews.com: Die Bewohner der japanischen Insel Okinawa haben mit einem Sitzstreik gegen die Wiederaufnahme des Baus von Hubschrauberlandeplätzen für die US-Streitkräfte protestiert, wie örtliche Medien berichten.
Seit Freitagmorgen räumen Polizisten Barrikaden auf Zufahrtsstraße der Baustelle. Rund 500 Polizisten sind im Einsatz.
Wie die Abteilung des japanischen Verteidigungsministeriums auf Okinawa mitteilte, sind die Bauarbeiten an dem Hubschraubergelände am Donnerstag um 23.00 Uhr MESZ wieder aufgenommen worden.
Die Errichtung von sechs Hubschrauberlandeplätzen für die US-Armee in der Ortschaft Higashi auf Okinawa dient als Bedingung für die Rückgabe der Hälfte des Geländes eines Ausbildungszentrums im Dschungel – des sogenannten „Nördlichen Übungsplatzes“- an Japan. Im Tausch gegen die 4.000 Hektar war es den USA erlaubt worden, auf dem Übungsgelände sechs neue Hubschrauberlandeplätze zu bauen.
Im Jahr 2007 waren zwei davon bereits errichtet worden, den Bau von übrigen vier stoppten die andauernden Proteste der Anwohner.
Vor etwa 20 Jahren hatte die japanische Regierung den US-Militärstützpunkt in Ginowan auf der Insel Okinawa geschlossen. Zuerst sollte die Basis aus dem Verwaltungsbezirk heraus verlegt werden, später aber wurden der Umzug noch im Gebiet der Inselgruppe und der Bau eines neuen Flugplatzes in Henoko beschlossen, wo sich bereits die US-Basis „Camp Schwab“ befindet.
Okinawa stellt nur 0,6 Prozent des japanischen Territoriums dar, trotzdem befinden sich dort 74 Prozent der US-Militärobjekte und mehr als die Hälfte aller US-Streitkräfte in Japan. Laut der Präfektur Okinawa befinden sich auf der Insel 25.800 amerikanische Militärangehörige und 19.000 Mitglieder ihrer Familien sowie Zivilisten aus den USA.

Dan-news.info: Russische Vertreter im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung haben heute für bei den Beschüssen durch die ukrainische Armee verletzte zivile Einwohner der DVR Blut gespendet. An der Aktion nahmen zwei Offiziere teil. Sie spendeten Blut bei der Blutspendestation in der Hauptstadt des Donbass und wurden von Mitgliedern des Verteidigungsministeriums der Republik begleitet.
„Dies war eine normale humanitäre Aktion. Die Offiziere des Gemeinsamen Zentrums haben sich an uns gewendet mit der Bitte, die friedliche Bevölkerung zu unterstützen und sie zur nächsten Blutspendeaktion zu begleiten“, sagte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums.
Der Anlass für die Aktion war ein Aufruf Donezker Ärzte, Blut für verletzte zivile Einwohner zu spenden. „Die Zahl der Verletzten ist in der letzten Zeit stark angestiegen“, teilte das Verteidigungsministerium mit.

 

Ukrinform.ua: Die Chefin der Nationalpolizei der Ukraine, Chatija Dekanoidse, traf sich gestern mit Vertretern der zentralen Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten (FBI) zwecks der Besprechung der Untersuchung der Ermordung des Journalisten Pawlo Scheremet.
Darüber schreibt Dekanoidse auf Facebook.
„… Treffen mit den FBI-Vertretern ist beendet. Sie werden bei der Untersuchung helfen“, schreibt sie.
Sie rief auch alle auf, nicht bestätigte Informationen nicht zu verbreiten.
„Alle offiziellen Informationen werden von den Sicherheitsbeamten ausgehen“, fügte die Chefin der Nationalpolizei hinzu.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Die ukrainische Ex-Kampfpilotin Nadja Sawtschenko, die nach monatelanger Haft in Russland im Mai als Volksheldin in ihre Heimat zurückgekehrt war, hat am Freitag überraschend dazu aufgerufen, die Familien der Toten im Donbass um Vergebung zu bitten. Die Kiewer Regierung reagierte schockiert.
„Wir werden vieles vergeben müssen. Wir werden sicher auch um Vergebung bitten müssen. Wir müssen lernen, um Vergebung zu bitten und zu vergeben. Sonst gibt es keinen Frieden“, sagte die 35-jährige Bomberpilotin, die einst selbst im Donbass gegen die dortige Volkswehr gekämpft hatte, in einem Interview für den TV-Sender „5. Kanal“.
Sawtschenko, bisher für ihre Härte gegenüber dem Donbass bekannt, rief nun dazu auf, „jene Mütter um Vergebung zu bitten, die ihren einzigen Sohn verloren haben, egal auf welcher Seite“. Die Kriegsparteien sollten „miteinander reden“ und „einander zuhören“, so Sawtschenko, die sich erst vor kurzem noch bereiterklärt hatte, wieder im Donbass zu kämpfen.
Mit ihrem neuen Statement sorgte Sawtschenko, mittlerweile Abgeordnete des ukrainischen Parlaments, für Verärgerung bei den Hardlinern in Kiew. „Nun haben wir den Salat“, kommentierte Anton Geraschtschenko, Berater des ukrainischen Innenministers Arsen Awakow. „Als ich Nadeschda Sawtschenkos Zitat las, glaubte ich meinen Augen nicht, bevor ich mir ihr Interview ansah“, schrieb Geraschtscheko auf Facebook.
Dabei räumte er ein, dass Sawtschenko die Kommandeure der Donbass-Volksmehr Giwi und Motorolla wirklich um Vergebung bitten müsse. „Wir aber werden mit zusammengepressten Zähnen durchhalten und um die Befreiung unseres Landes kämpfen“, so der Regierungsberater.
Sawtschenko hatte 2014 als Mitglied des rechtsextremen Bataillons Aidar gegen Volksmilizen im Donbass gekämpft. Sie wurde gefangen genommen und von einem russischen Gericht wegen Beihilfe zur Ermordung von zwei russischen Journalisten schuldig gesprochen. Am 25. Mai wurde die zu 22 Jahren Haft verurteilte Ukrainerin von Russlands Präsident Waldimir Putin begnadigt und kehrte noch am selben Tag nach Kiew zurück: Sie stieg barfuß aus dem Flugzeug und erklärte, wieder in den Donbass fahren zu wollen, um „auf dem Schlachtfeld ihr Leben für die Ukraine zu opfern“.
Bei ihren nächsten Medienauftritten beschimpfte Sawtschenko unter anderem Journalisten als Hunde und Abgeordnete als Faulenzer und erklärte sich bereit, Präsidentin zu werden. Auch rief Sawtschenko zu Verhandlungen mit den selbsterklärten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk auf. Ihre Aussagen sollen bereits zu Spannungen mit den Machteliten geführt haben.

Ukrinform.ua: Das Landungsschiff der Seestreitkräfte der Vereinigten Staaten USS Whidbey Island (LSD-41) ist am Donnerstagabend in das Schwarze Meer angelaufen, berichtet die Internetressource dumskaya.net.
„Das Schiff wird an den Übungen „Sea Breeze-2016“ teilnehmen. Es setzt die Landungstruppe auf einen Küstenstreifen nahe der Mündung der Donau ab“, ist in der Meldung angegeben.
Die ukrainisch-amerikanischen Militärübungen „Sea Breeze-2016“ haben am 18. Juli begonnen.

 

De.sputniknews.com: Der Kreml hat Medieninformationen über einen russischen Luftangriff auf eine vom US-Militär genutzte Geheimbasis in Syrien nicht bestätigen können. Pressesprecher Dmitri Peskow sagte, ihm lägen keine Informationen darüber vor.
„The Wall Street Journal“ hatte am Donnerstag berichtet, die russische Luftwaffe habe im Juni im Südosten Syriens einen geheimen Stützpunkt angegriffen, der von amerikanischen und britischen Spezialkräften genutzt worden sei. Nach Angaben der Zeitung wurde keiner der westlichen Soldaten verletzt: 20 britische Armeeangehörige sollen einen Tag vor dem Angriff den Stützpunkt verlassen haben.
Er wisse nichts von diesem Vorfall und könne diese Meldungen nicht kommentieren, sagte Dmitri Peskow, der Pressesprecher von Russlands Präsident Wladimir Putin, am Freitag. Die Journalisten sollten sich mit dieser Frage an das Verteidigungsministerium wenden.

 

Dan-news.info: Die kommunalen Donezker Wasserwerke haben in Zusammenhang mit den Unterbrechungen der Arbeit der Donezker und der Werchnekalmujsskaja-Filterstationen ab heute die Wasserversorgung für die Bevölkerung der Hauptstadt der DVR auf neun Stunden pro Tag reduziert. Dies teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit. „Die Wasserversorgung der Stadt wird ab dem 22. Juli von 6:00 bis 10:00 Uhr und von 17:00 bis 22:00 Uhr erfolgen. Die Verwaltung der Stadtwerke bittet um Verständnis für diese Regelung bei der Wasserversorgung der Stadt, die mit den aktiven Kämpfen verbunden ist, die eine Instabilität bei der Funktion der Werchnekalmusskaja- und der Donezker Filterstation mit sich bringen“, heißt es im Bürgermeisteramt.
In der übrigen Zeit wird die Wasserlieferung genutzt, um die Reservoire der Stadt aufzufüllen.
Wir erinnern daran, dass die Donezker Filterstation in den letzten drei Tagen schon zum vierten Mal nicht funktionsfähig war. In der Nacht auf den 19. Juli wurde die Stromversorgung das erste Mal aufgrund eines Beschusses der Umgebung der Station unterbrochen. Nach einem halben Tag wurde die erneuerte Stromversorgung aus unbekannten Gründen wieder abgeschaltet, weswegen die Wiederinbetriebnahme der Station verschoben wurde. Später eröffneten die ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit schweren Waffen auf die Umgebung von Jasinowataja und die Filterstation. In der Nacht vom 19. auf den 20. Juli wurde die Filterstation ein drittes Mal vom Strom abgeschnitten. Gestern Nacht wurde sie im Zusammenhang mit Beschüssen durch die ukrainischen Truppen ein viertes Mal abgeschaltet.

 

De.sputniknews.com: Putin definiert Russlands offizielle Position zu Olympia-Aus für russische Athleten.
Im Sport gibt es und kann es keinen Platz für Doping geben. So formulierte der russische Präsident Wladimir Putin Russlands offizielle Position zum Ausschluss der russischen Athleten wegen angeblich systematischen Dopings von den Sommerspielen in Rio. Es sei notwendig, möglichst eng mit dem IOC und Wada zusammenzuarbeiten.
„Die offizielle Position sowohl der russischen Regierung als auch des Präsidenten besteht darin, dass es im Sport für keinerlei Doping Platz gibt und geben kann. Der Sport muss ‚sauber‘ sein und die Gesundheit der Sportler muss geschützt werden“, sagte Putin beim Treffen mit dem Ministerkabinett.
Dafür sei es notwendig, mit dem Internationalen Olympischen Komitee IOC, der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada sowie den internationalen Sportverbänden für olympische und nicht olympische Sportarten eng zusammenarbeiten.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Nach unserer Information ist am 21.7. an der Kondraschewskaja-Station in Staniza Luganskaja ein Zug der ukrainischen Streitkräfte mit Munition für Mehrfachraketenwerfer „Grad“ eingetroffen. Beim Entladen nahm viel Personal teil, mehr als 100 Menschen. Es wurden 3000 Stück Munition entladen“, teilte Marotschko mit.
„Das ukrainische Kommando greift zur Auffüllung der Reihen der ukrainischen Streitkräfte zu verschiedenen Mitteln, darunter dazu, Strafgefangene zum Militärdienst einzuberufen“, unterstrich Marotschko.

„So wurde ist nach unseren Informationen am 20. Juli in Staniza Luganskaja eine neue Abteilung der Nationalgarde der Ukraine eingetroffen. Das eingetroffene Personal ist absolut nicht in militärischen Dingen ausgebildet, sie verwenden bei jeder Gelegenheit Schusswaffen, sowohl zur Einschüchterung der örtlichen Bevölkerung als auch untereinander. Gegenüber der Bevölkerung sind sie dreist und überheblich“, teilte der Major mit.
„Vermutlich ist eine Rotation einer der Abteilungen des Bataillons des Innenministeriums „Lugansk-1“ gegen die neu gebildete Abteilung erfolgt, die ausschließlich aus Strafgefangenen besteht“, sagte Marotschko.

Er fügte hinzu, dass die Strafgefangenen dieser Abteilung am westlichen Rand von Staniiza Luganskaja stationiert sind und „nachts auf Soldaten der ukrainischen Streitkräfte schießen, die sich am Kontroll- und Passierpunkt befinden, um die Lage an der Kontaktlinie zu verschärfen“.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Denis Sinenkow
Im Zeitraum vom 16. bis 22.Juli sind in den Abteilungen der Volksmiliz alle Maßnahmen gemäß dem militärischen Ausbildungsplan abgelaufen.
Im Verlauf der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen wie zuvor das Territorium der DVR beschossen. Insgesamt haben die Straftruppen 3566-mal das Territorium der Republik beschossen, darunter 2671-mal mit schweren Waffen. Intensiv beschossen wurden die Ortschaften entlang der gesamten Kontaktlinie. In Folge des Beschusses durch die Straftruppen starb ein Soldat und ein weiterer wurde verletzt, unter der Zivilbevölkerung wurden sieben Menschen verletzt.
In der letzten Woche wurden von der ukrainischen Artillerie 53 Häuser in Donezk, Gorlowka, Sajzewo, Staromichajlowka, Kominternowo beschossen. Außerdem wurde die Stromversorgung der Donezker Filterstation unterbrochen, dadurch wurde für die Einwohner von Awdejewka, Jasinowataja sowie des Kiewskij- und des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk die Wasserversorgung eingeschränkt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Stationierungen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte an die Kontaktlinie fest: – in Richtung Gorlowka – eine Division mit 122mm-Haubitzen D30, ein Feuerzug mit 120mm-Mörsern sowie ein Übungsfeld für Artillerie- und Mörsermannschaften;
– in Richtung Donezk – eine Batterie mit 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“, zwei Batterien mit120mm-Mörsern und ein Bataillon;
– in Richtung Mariupol – zwei Batterien mit 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ und 120mm-Mörsern, ein Zug mit diesen Waffen und 600 Mann.

Von der Vertretern der OSZE-Mission wurde in den Abzugsorten das Fehlen folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
– zehn 220mm-Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
– zwei 152mm-Haubitzen D-20;
– acht 122mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
– drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
– 91 Panzer;
– 84 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
– 19 Mörser.
Die Gesamtzahl der Waffen, die von den ukrainischen Streitkräften aus den Lagerorten abgezogen wurde, bestätigt die planmäßige Verschärfung der Situation und die Absicht Kiews, bewaffnete Provokationen durchzuführen.

In der letzten Woche hat der Gegner seine Aktivitäten verstärkt und provoziert vorsätzlich unsere Abteilungen zu erwidernden Maßnahmen. So unternahm der Gegner in Verletzung der Minsker Vereinbarungen in Jasinowataja, Gorlowka, Staromichajlowka und in den Bezirken Petrowskij- und Kujbyschewskij von Donzek mehr als zehn Versuche, die Positionen der Abteilungen der DVR unter Anwendung von Artillerie zu durchbrechen. Keine einzige Provokation war von Erfolg gekrönt, der Gegner erlitt folgende Verluste: zehn Tote und 15 Verletzte.
Außerdem haben die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte die Artilleriebeschüsse mit Geschützen des Kalibers 152mm verstärkt. Am 18. Juli wurden tagsüber Jasinowataja und Gorlowka beschossen. Dabei hat der Gegner zielgerichtet auf Objekte der Infrastruktur geschossen. Der Artilleriebeschuss der Donezker Filterstation unterbrach die Wasserversorgung einer Reihe von Ortschaften, in denen mehr als 4000 Menschen leben. Diese Handlungen können zu einer ökologischen Katastrophe auf dem Territorium der DVR und den anliegenden Oblasten der Ukraine führen. Das Ziel solcher Beschüsse ist die Schaffung nicht hinnehmbarer Lebensbedingungen für die Zivilbevölkerung, nicht nur auf dem Territorium der DVR, das nicht von Kiew kontrolliert wird, sondern auch in den von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Bereichen.
Wir erhalten weiterhin Informationen über nicht kampfbedingte Verluste in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte. Allein der 58. Panzergrenadierbrigade und der 128. Sturmbrigade betrugen solche Verluste acht schwer Verwundete in Folge von unsachgemäßem Umgang mit Waffen und Munition. Alle Fakten werden auf verbrecherische Weise von den Abteilungskommandeuren vor der übergeordneten Führung und der ukrainischen Öffentlichkeit verheimlicht.

Die ukrainische militärische Führung, die an den Fähigkeiten der ihr untergeordneten Soldaten zweifelt, zieht weiterhin ausländische Söldner und radikale Nationalisten im Bürgerkrieg heran. Diese nehmen bei Ankunft an der Kontaktlinie an den blutigen Provokationen und Verbrechen gegen die Soldaten der Volksmiliz der DVR und die Zivilbevölkerung teil. Das ukrainische Kommando hat auch kein Mitgefühl für seine Soldaten, die es offensichtlich zu zum Scheitern verurteilten Aufgaben schickt. Die ukrainischen Soldaten, davon der größte Teil Wehrpflichtige, werden als „Kanonenfutter“ im Verlauf unbedachter Angriffe auf unsere Positionen verwendet und die gut bezahlten Söldner erfüllen ihre Aufgaben unter „Treibhaus“bedingungen.
Nach Angaben unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass Soldaten des 90. Bataillons der 81. Luftlandbrigade und der 10. Sturmbrigade, die an den Kämpfen teilnahmen und in die Reserve geschickt wurden, vom Kommando die Zahlung von Prämien verweigert wurde. Von den Soldaten wurde die Entscheidung getroffen, einen Streik durchzuführen, indem sie sich bis zur Lösung der Frage dem Kommando nicht unterordnen. Trotz des systematischen Einsatzes von Kontrollkommissionen des übergeordneten Stabs in der ATO-Zone hat sich die Situation nicht geändert. Neben den eingehenden Informationen über die kritisch niedrige Ausrüstung der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte will ich noch einmal die von uns gezogenen Schlüsse bestätigen, dass die gut ausgebildeten, ausgerüsteten und in Kinderferienheimen am Asowschen Meer gut erholten Nationalisten und ausländischen Söldner das Kommando erwarten, als Sperrtruppen eingesetzt zu werden, um zu verhindern, dass die ukrainischen Truppen ihre Positionen eigenmächtig verlassen.
Ich bitte Sie, Ihre Aufmerksamkeit auf die hier vorgelegten Fragmente einer ukrainischen Drohne vom Typ „Furija“ zu lenken. Sie wurde von unseren Abteilungen mit Schusswaffen im Gebiet des Awdejewker Gewerbgebiets am 18. Juli 2016 abgeschossen. Diese Art von Militärtechnik wird von den Straftruppen der 58. Panzergrenadierbrigade zur Korrektur von Artilleriefeuer auf die Wohngebiete von Donezk und Jasinowataja verwendet. Im Verlauf der Woche wurden auf diese Orte mehr als 150 Artillerieschläge abgesetzt, mit tragischen und zerstörerischen Folgen.

 

Ukrinform.ua: Im Laufe des letzten Tages feuerten die russischen Besatzungstruppen weiter auf die Positionen der Kräfte der Antiterror-Operation (ATO), sie setzten dabei die durch Minsker Abkommen verbotenen Waffen ein. 66 Mal hat der Feind die Waffenruhe verletzt, berichtet das Pressezentrum des ATO-Stabs.
In Richtung Donezk wurden 30 Fälle der Feuereröffnung festgestellt. Hier bleibt das Epizentrum der Spannungen Awdjjiwka, wo der Gegner auf unsere Positionen aus 120- und 82-mm-Mörsern, Granatwerfern, schweren Maschinengewehren und Kleinschusswaffen feuerte.
In Mariupoler Richtung gab es 26 bewaffnete Angriffe des Feindes auf unsere Positionen. Am Abend des 21. Juli versuchte eine Gruppe von feindlichen Saboteuren bis zu 10 Mann unsere Position in Marjinka zu attackieren. Der Angriff wurde erfolgreich zurückgeschlagen.
In Richtung Luhansk wurden 10 Beschießungen unserer Positionen dokumentiert. Die Siedlung Stanyzja Luhanska wurde aus 82-mm-Mörsern, Granatwerfern und Maschinengewehren beschossen.

 

News-front.info: News Front vs. ARD: Alles richtig gemacht, weiter so! Von Christian Lehmann
Der staatliche Sender, der sich auf Kosten der Bürger zwangsfinanzieren lässt, hat auf Fakt einen kritischen Bericht über den Sender News Front aus Simferopol gebracht. In der heutigen Zeit kommt das einem Journalistenpreis gleich, wenn die westlichen Maulhuren kritisch über einen Sender berichten.
Die Tatsache, dass der Sender ARD de facto über eine Zwangsabgabe finanziert wird, um seine perverse und verlogene Berichterstattung an die Deutsche Bevölkerung zu verbreiten ist bekannt. Nachdem sie über RT Deutsch verfälscht und verlogen berichtet haben, ist nun der Sender News Front an der Reihe gewesen, wo man sich auf den Chefredakteur Konstantin Knyrik eingeschossen hat. Auf Youtube kann man sich die Sequenz anschauen, wo auch der Deutsche Vertreter von Reporter ohne Grenzen zu Wort gekommen ist.
Über angebliche Journalisten und Stringer ist berichtet worden, die man als westliche Agenten eingesperrt haben soll oder die freiwillig nach Kiew geflohen sind, wo man nach Auffassung der westlichen Lügenmedien noch frei und unabhängig berichten darf. Achja, ehrlich? Die Zahl der russischen Journalisten die von ukrainischen Neo-Nazis gefoltert oder im Auto verbrannt wurden, ist fast nicht mehr aufzuzählen.
Erst vorgestern starb der bekannte russische Journalist Pavel Scheremet durch eine Autobombe. Er ist Opfer eines Terroranschlags geworden über den kaum berichtet wurde. Vor zwei Jahren wurde der russische Journalist Andrej Stenin ebenfalls Mordopfer von ukrainischen Neo-Nazis, über die unsere öffentlich-rechtlichen Staatssender sehr wohlwollen bis verherrlichend berichten. „Immerhin sorgen sie für Ordnung“, sagte ZDF-Nachrichtensprecher Kleber, nachdem man über die von Oligarchen finanzierte Nazi-Truppe berichtete.
Die meisten Journalisten von News Front arbeiten freiwillig im Gegensatz zum zwangsfinanzierten Gebührensender ARD. Ins Gefängnis kommt in Deutschland aber auch, wenn man den Rundfunkbeitrag nicht bezahlt, wie es eine Frau erst in diesem Jahr zu spüren bekam, nachdem sie sich entschieden weigerte weiter die Parasiten von ARD und ZDF weiter zu finanzieren, die Milliarden verschlingen, um mit verlogener und perverser Berichterstattung das Volk zu verdummen.
Insoweit hat News Front alles richtig gemacht, denn umgekehrt hätte man irgendetwas falsch gemacht. Leider ist der Report zu bemüht gewesen und die angeblichen „Zeugen“ sind nicht bekannt.
Hier der ARD-Bericht von FAKT – ein Beispiel für „unabhängigen Journalismus“:
https://youtu.be/kbqG4rphz8E 
Eine Stellungnahme von News Front auf Twitter:

Freie Journalisten von News Front schocken ARD. Von Konstantin Knyrik
Es besteht der Eindruck, dass der führende deutsche TV-Sender ARD mit Hochdruck begonnen hat, Meldonium (ein herz- und kreislaufwirksamer Arzneistoff, der auf der Dopingliste steht) im Körper der Journalisten von News Front zu suchen.
Nun, jetzt hat die ARD einen gesonderten Bericht, eine fünf Minuten lange Geschichte über die Agentur News Front gemacht, mit der quasi definitiv endlich bewiesen sei, dass wir „Propaganda“ betreiben. Und wissen Sie, warum?
Weil wir die Freiwilligen von der Informationsfront sind, und weil wir uns so nennen. Stellen Sie sich vor, bei dem Versuch, etwas Negatives über uns zu berichten, nennen sie uns nicht mehr und nicht weniger – Freiwillige. Ja, wir sind wirklich freiwillige Teilnehmer des Informationskrieges und befassen uns mit dem Informations-Gegendruck gegen die Lügen, welche aus den westlichen Propagandaquellen sprudeln.
Wir propagieren dokumentarische Wahrheit.
Ja, wir sind Propagandisten, ja, News Front ist eine Propaganda-Agentur, und als Leiter der Agentur sage ich Ihnen: Wir sind Propagandisten. Aber die Frage ist doch, was wir propagieren?! Unser Ziel ist die Wahrheit und den gesunden Menschenverstand zu propagieren, dafür riskieren wir unser Leben, denn seit den ersten Tagen senden wir live, ich betone, die Live-Übertragung und Reportagen aus den Kriegsgebieten. Dafür haben wir ein Korrespondentennetz von Freiwilligen, die fähig sind, mit ihrem Tablet oder Handy live senden, um alles ohne Schnitt zu zeigen, ohne Schönfärberei.
Wir können dies in Donezk, in Lugansk, in Podgorica (Montenegro), in Kiew (Ukraine), oder sogar selbst in Deutschland machen. Nun, in Donezk und Lugansk können wir dies machen, ohne dass unsere Freiwilligen sich der Gefahr der Verfolgung durch die Behörden aussetzen.
Genau das propagieren wir, nämlich eine dokumentarische Wahrheit. Ja, wir zeigen es, wenn unsere Freiwilligen-Journalisten in Kiew oder Odessa verfolgt oder geschlagen werden. Ja, wir propagieren, dass Deutschland und einige europäische Länder von den USA völlig abhängig sind, und die NATO-Basen in ihrem Gebiet in der Tat die Besatzungstruppen sind. Ja, das ist Propaganda der Wahrheit. Die Wahrheit, die mit Gefahr für Leben und Gesundheit ermittelt wird, und dies wird auf freiwilliger Basis gemacht (was die ARD selbst nicht verneint).
Weil es im ARD-Bericht Bilder gibt, wo ich gutachterlich an einem Sommerlager der Jugendorganisation der Eurasischen Union der Jugend im Jahr 2006 in der Region Vladimirskaja teilgenommen habe, ist der ARD-Ausleger sofort zur Ansicht gelangt:
„News-Front-Chefredakteur Konstantin Knyrik ist mit den ultranationalistischen Ideen Dugins aufgewachsen. Auf der Website Dugins ist er als Koordinator der Eurasischen Jugendbewegung zu sehen. Heute versteht er sich als Kämpfer an der Nachrichtenfront. Das Ziel ist absolute Informationshoheit.
“ Und weiter, von mir aus, noch einfach eine meisterhafte Schlussfolgerung:
„Die Medien aus der Ostukraine werden aus Russland von sogenannten Beratern gesteuert. Die stellten 2015 in einem Bericht fest, dass man in der Rebellenhochburg Lugansk mehr Portale für die Agitationsarbeit im Internet brauche. Ihre Lösung ist einfach und heißt – News Front. Und der Chefredakteur Knyrik ist der richtige Mann dafür. Er hat engste Verbindung zur eurasischen Bewegung. Die Idee dahinter – ein von Russland dominiertes Europa.“
Was wäre, wenn die ARD Fotos fände von mir, wo ich an einem militärisch-patriotischen Sommerlager der Kommunisten teilnehme? Ich habe auch Fotos von mir, zusammen mit dem Chef der Kommunistischen Partei, Gennadi Sjuganow, dann habe ich ein Foto mit Wladimir Wolfowitsch Schirinowski. Dann würde sich wohl herausstellen, dass ich kein Eurasier bin, sondern ein Kommunist, und News Front an der Wiederherstellung der UdSSR arbeitet? Im Falle von Schirinowski ist es sogar beängstigend, sich vorstellen, welche Aufgaben wir dann hätten…
Redaktionspolitik von News Front — Berichterstattung direkt vor Ort
Die interessanteste Sache ist, dass die Journalisten der ARD sich nicht einmal die Mühe gaben, sich das Prinzip und die Redaktionspolitik von News Front anzusehen, weil es dadurch wirklich möglich wäre, die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Unsere Agentur ist eine Volontär-Agentur, und wir können veröffentlichen, was wir wollen, unter Beachtung der Gesetze der Russischen Föderation. Unsere Experten sind Menschen mit verschiedenen Ansichten, und die ARD sollte sich an das Hauptprinzip des Journalismus erinnern – Pluralismus der Meinungen. Die ARD verlor kein Wort über unsere freiwilligen Experten, welche an der Sendung von News Front teilnehmen. Davon sind Dutzende Bewohner sowohl der ukrainischen Städte, die vom Kiewer Regime gesteuert sind, als auch von europäischen Städten, darunter auch deutsche Bürger….
Der wesentliche Unterschied zwischen unserer Agentur auf dem Donbass-Gebiet und der ARD ist, dass unsere Reporter direkt dort Videos aufnehmen, wo etwas passiert.
Ich denke, die ARD sollte erst einmal anständige Objektivität lernen, bevor sie uns „Propaganda“ vorwerfen. Sie sollte nach Donetsk kommen, und zusammen mit unseren Korrespondenten zum Beispiel das Gebiet von Jassynuwata besuchen, währenddessen dort die ukrainischen Strafbrigaden Minsk Vereinbarungen „ausführen“, am besten dann, wenn sie aus 152 Granatwerfern schießen.
Wahrscheinlich ist es für die ARD viel „richtiger“, Schlussfolgerungen aus den Fotos in den sozialen Netzwerken zu ziehen, und einen Fünf-Minuten-Bericht über die Agentur zu erstellen, ohne auch nur zu versuchen, die Leitungskräfte der Medien zu kontaktieren. Vielleicht ist es aus der Sicht von „Profis“ der ARD richtig (aber nicht aus der von freiwilligen Journalisten von News Front), anstatt der realen Agenturmitarbeiter, welche erreichbar und öffentlich sind, „Alexei“ von hinten zu filmen und ihn als einen „ehemaligen Mitarbeiter von News Front“ vorzustellen. Unser „Propaganda“-Medium dagegen macht am liebsten Videos vor Ort, berichtet gerade über den Vorfall, versucht, alle Seiten zu hören. Ich verstehe die Besorgnis der offiziellen deutschen Medien über unsere Arbeit, denn es ist nicht so lange her, dass polnische Journalisten zum ersten Mal die Wahrheit über die Ereignisse in Donbass erzählten, und wissen Sie, was der Moderator bezüglich der Frage „Warum sie uns vertrauen“ sagte:
„Sie strahlen ihre Berichterstattung direkt aus der Kampfzone aus, sie nehmen alles im Stream-Modus auf, und geben nur ihre Meinung dazu.“
Sehr geehrte Mitarbeiter der ARD, die „Propaganda“, welche wir machen, ist ein bisschen komplizierter, als einfach einen Fremden von hinten zu filmen, und ihn als einen „ehemaligen Mitarbeiter von News Front“ zu definieren. Einen Live-Stream in einer Situation zu machen wie am 9. Mai 2014, wo Panzer Menschen zerquetschen, ist ein wenig schwieriger, als kluge Worte auf Papier zu drucken und es dann ein Beweisstück nennen, wie es in Ihrem Bericht gezeigt wurde:
Für ein vollständigeres Verständnis würde genügen, nur einen Blick auf die Anzahl von Dislikes unter Ihrem Video zu werfen, und die Kommentare achtsam zu lesen:
Von Konstantin Knyrik, Leiter der Nachrichtenagentur News Front

 

Dan-news.info: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko hat im Verlauf eines Arbeitsbesuchs in Gorlowka den neuen Bürgermeister der Stadt vorgestellt. Das Amt wurde dem ehemaligen Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Prichodko übertragen, teilte die Gorlowker Stadtverwaltung mit.
„Im Verlauf einer geschlossenen Sitzung in der Stadtverwaltung von Gorlowka wurde vom Republikoberhaupt der Bürgermeister der Stadt Iwan Sergejewitsch Prichodko vorgestellt, der zuvor das Amt des Leiters der Verwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks von Donzek innehatte“, informierte das Bürgermeisteramt.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat die Verordnung „Über die Durchführung der Militärparade zum 25. Jubiläum der Unabhängigkeit der Ukraine“ unterzeichnet, teilt der Pressedienst des Staatschefs mit.
„Die Militärparade findet am 24. August in Kiew auf der Chreschtschatyk Straße und dem Unabhängigkeitsplatz statt“, ist in der Mitteilung angegeben. Der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, soll laut dem Bericht die Vorbereitungen und die Durchführung der Veranstaltung leiten.
Das Staatsoberhaupt hat das Ministerkabinett beauftragt, die Finanzierung sicherzustellen.

 

Dnr-online.ru: Die Hauptaufgabe der Verwaltung ist der Wiederaufbau von Gorlowka. Dies erklärte heute in einem Interview der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko.
„Meine Ernennung habe ich positiv aufgenommen. In Gorlowka ist eine sehr schwierige Situation entstanden. Das Republikoberhaupt hat die Entscheidung getroffen, mich dorthin zu schicken. Wenn man berücksichtigt, dass der Kujbyschewskij-Bezirk sich in genau einer solchen Lage befindet, haben mein Team und ich Erfahrung. Die Arbeit wird sehr umfangreich sein und es nicht möglich schnelle Ergebnisse zu versprechen.
Wir werden tun, was getan werden muss. Es ist schwer den Bezirk zu verlassen, wo ich geboren wurde und aufgewachsen bin. Aber ich denke, dass eine richtige Entscheidung getroffen werden wird, wer den Kujbyschewskij-Bezirk leiten wird. Das System ist dort organisiert, ich habe keine Befürchtungen. Die Hauptsache in Gorlowka ist der Wiederaufbau, Arbeit für die Menschen, der soziale Bereich. Wenn man will und gut herangeht, wird dies möglich sein“, sagte Iwan Prichodko.

 

De.sputniknews.com: Poroschenko bittet halbherzig um Verzeihung für Massaker ukrainischer Nationalisten.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat in seinem Facebook-Account Polen um Verzeihung für das Wolhynien-Massaker gebeten.
Die Entschuldigen sind allerdings etwas vage ausgefallen: „Ich bedauere im Zusammenhang mit dem Beschluss des polnischen Sejm“, äußerte Poroschenko.
„Ich weiß, dass viele Menschen ihn für politische Spekulationen ausnutzen wollen werden. Allerdings müssen wir zu dem Gebot von Johannes Paul II. zurückkehren: ‚Wir verzeihen und bitten um Verzeihung.‘ Nur gemeinsame Schritte können zu einer christlichen Versöhnung und Einigung kommen. Nur gemeinsam können wir alle Tatsachen der tragischen Seiten unserer gemeinsamen Geschichte aufklären“, schrieb er weiter.
Zuvor hatte der Sejm der Republik Polen, das Unterhaus des polnischen Parlaments, eine Resolution verabschiedet, in der die Verbrechen der ukrainischen Nationalisten in Wolhynien während des Zweiten Weltkrieges 1943 bis 1944 als Völkermord eingestuft worden waren. Dabei stimmten 432 polnische Abgeordnete für die Resolution, 10 weitere enthielten sich der Stimme. Dagegen stimmte niemand.
Während des Zweiten Weltkrieges hatte die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) mit Unterstützung durch die deutsche Abwehr gegen die Sowjetmacht gekämpft. 1943 gründete sie die sogenannte Ukrainische Aufständische Armee (UPA). Im Februar 1943 begannen die ukrainischen Nationalisten die systematische Vernichtung der polnischen Bevölkerung Wolhyniens. Ihren Höhepunkt erreichte diese Tragödie am 11. Juli 1943, als die Abteilungen der OUN-UPA rund 100 polnische Ortschaften angriffen. Etwa 100.000 Menschen fielen dem Massaker zum Opfer.
Abends:

 

 

De.sputniknews.com: Das Verteidigungsministerium der selbst ernannten Volksrepublik Donezk hat die Erklärung des ukrainischen Grenzschutzes zurückgewiesen, wonach die Volksmilizen Laserwaffen im Donbass einsetzen.
„Diese Erklärung ist absoluter Wahnsinn. Wir haben keine solchen Waffen“, sagte ein Ministeriumssprecher am Freitag in Donezk.
Zuvor hatte der ukrainische Grenzschutz behauptet, dass drei Grenzsoldaten durch den Einsatz spezieller Laserwaffen Augenverbrennungen abbekommen hätten.

 

Ukrinform.ua: Stellvertreterin des Parlamentspräsidenten: Parlament ist immer noch abhängig von Oligarchiegruppen
Die stellvertretende Vorsitzende der Obersten Rada der Ukraine, Oksana Syrojd, sagt, dass die Obersten Rada (ukrainisches Parlament) immer noch von Oligarchiegruppen abhängig ist, nämlich von 5-7 Personen.
Das erklärte sie in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RBC-Ukraine. „Das Parlament ist nicht unabhängig von den Oligarchiegruppen. Das Parlament hängt tatsächlich von mehreren Personen ab. Das sind 5-7 Personen“, sagte Syrojd und stellte fest, die Verschärfung der Situation im Parlament in den letzten zwei Wochen sei auch mit der „Abhängigkeit des Parlaments“ verbunden.
Die stellvertretende Parlamentssprecherin weigerte sich, die Namen dieser Personen zu nennen, mit der Anmerkung, alle Namen seien bekannt.
Das größte Problem der Obersten Rada heute ist ihr zufolge nicht einmal die Tatsache der Abhängigkeit des Parlaments als solchen, sondern die Abhängigkeit der Oligarchen von Russland, im dessen Interesse die Situation in der Ukraine zu destabilisieren.

„Das größte Problem ist nicht einmal die Tatsache der Abhängigkeit des Parlaments. Das Problem ist nämlich darin, dass diese Oligarchen selbst von Russland abhängig sind. Fast alle. Außer ein paar Leute. Daher ist das, was im Parlament passiert, wird weitgehend durch Interessen Russlands diktiert, um die Situation zu destabilisieren. Das Hauptziel ist es, das Parlament zu diskreditieren, seine Arbeit zu blockieren und in vorgezogene Neuwahlen zu schicken“, betonte Frau Syrojd.

 

News-front.info: Ukrainischer Oligarch bestätigt, dass die NATO heimlich die Ukraine mit Waffen beliefert
Der ukrainische Oligarch, Medien-Mogul Wladimir Landik sagte, wie die NATO die Waffenlieferungen an die Ukraine für den Genozid der Bewohner von Donbass durchführt. „Man muss nicht glauben, dass die NATO uns keine Waffen schickt. Ich denke, dass sie liefert, aber inoffiziell, in zerlegter Form. Haben Sie es bemerkt, wie sich in den Streitkräften «ATO» die Richtgenauigkeit verbessert hat? Es ist klar, dass die Technik nicht unsere und fremd ist, weil unsere längst verrostet ist. Als ich von Charkow nach Sewerodonezk fuhr, freute ich mich, dass ich auf der Straße die ukrainische Militärausrüstung sah. Wenn ich einen Zug mit Panzern und Schützenpanzern sehe – dann bin ich glücklich“, sagte Wladimir Landik.

 

De.sputniknews.com: Während den russischen Athleten das Olympia-Aus droht, sollen WADA-Präsident Graig Reedie und sein amerikanischer Kollege Travis Tygart in einem Telefonat eingestanden haben, dass der Doping-Skandal um Russland nichts weiter als Politik ist. Der russische TV-Sender NTW hat angekündigt, den Mitschnitt der skandalösen Eingeständnisse auszustrahlen.
Die beiden Sportbeamten nahmen laut NTW kein Blatt vor den Mund, denn sie glaubten, mit dem ukrainischen Sportminister zu telefonieren, hieß es in einer Vorschau. In Wirklichkeit wurden sie aber von den russischen Telefonschelmen Wladimir Krasnow und Alexei Stoljarow genarrt, die in Russland als Wowan und Lexus bekannt sind. Nach Angaben des Senders fanden die Scherztelefonate bereits am 28. Mai statt. Wowan und Lexus riefen Reedie und Tygart direkt aus dem NTW-Studio an.
Die Sendung sei bis jetzt nicht ausgestrahlt worden, um keinen Druck auf die Entscheidungen internationaler Sportgremien auszuüben, die in diesen Tagen über Sanktionen gegen Russland entschieden, erklärte der Sender. Kurz vor dem anstehenden IOC-Beschluss, der das Olympia-Schicksal der russischen Nationalmannschaft besiegeln wird, sei es jedoch an der Zeit, die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Nach einer fast zwei Monate langen Pause will NTW die Sendung am heutigen Freitagabend ausstrahlen. Die Aufzeichnung wird ab 21.30 MESZ auch auf der Sputnik-Seite zu sehen sein.
Während des Gesprächs soll Sir Graig Reedie, Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, eingeräumt haben, keine Beweise für das angebliche „Staatsdoping“ in Russland zu haben – außer den belastenden Aussagen des flüchtigen russischen Ex-Laborleiters Grigori Rodschenko in einem Interview mit der New York Times. Und der Chef der US-Anti-Doping-Agentur USADA, Travis Tygart, der die Untersuchung gegen Russland initiiert hatte, soll unverhohlen zugegeben haben, dass es sich ausschließlich um Politik handle.

News-front.info: Ukrainischer Politiker: Terroranschlag in München ist eine Rache des Kremls für verdorbene Olympiade
Der Terroranschlag in München war eine Rache des Kreml für den Ausschluss Russlands von den Olympischen Spielen, sagte der ukrainische Abgeordneter, Semen Sementschenko, im Live-Interview mit dem ukrainischen Sender „112“.
„Terroranschlag in München ist die Rache des Kreml für Russlands Ausschluss von den Olympischen Spielen“, so Sementschenko in der Life-Sendung des Senders 112.

De.sputniknews.com: Russischer Topdiplomat warnt UN: Kiew bereitet Gewaltoperation im Donbass vor
Das ukrainische Militär bereitet eine Gewaltoperation im Donbass vor. Darauf wies der russische Botschafter bei der UNO, Witali Tschurkin, am Freitag in einem Schreiben an den Weltsicherheitsrat hin.
„Die Schritte zur Stabilisierung der militärischen Situation im Osten der Ukraine sollten mit der Suche nach einer Lösung politischer Probleme und mit Maßnahmen zur Deeskalation einhergehen, darunter mit der Demilitarisierung der Zone entlang der Frontlinie.
Die jüngste Entwicklung führt aber vor Augen, dass Kiew danach nicht bestrebt ist. Die strikte Erfüllung (des Minsker Abkommens — Anm. d. Red.) gehört allem Anschein nach nicht zu den Interessen der ukrainischen Führung. Alles spricht dafür, dass die Kiewer Armee eine Gewaltoperation vorbereitet“, schrieb der russische Topdiplomat.
Russland rufe derweil die internationalen Partner dazu auf, Kiew unter Druck zu setzen, um groß angelegte Kampfhandlungen im Donbass zu verhindern. „Man darf nicht zulassen, dass militärische Provokationen der Ukraine in Kampfhandlungen entlang der gesamten Trennlinie ausarten. Die Wiederaufnahme des Krieges kann den Prozess der friedlichen Regelung zugrunde richten“, betonte Tschurkin.

 

 

 

Advertisements
Standard

Ein Gedanke zu “Presseschau vom 22.07.2016

  1. Pingback: Presseschau vom 22.07.2016 — Alternative Presseschau | Steven25's Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s