Presseschau vom 12.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: +++ Humor trotz Krieg +++
In Donezk wirbt ein Brillengeschäft mit Werbeschildern, auf denen OSZE-Beobachtern beim Vorzeigen von Dienstausweisen bis zu 80% Rabatt auf Kontaktlinsen angeboten werden 🙂
Traurig und lustig zugleich. Die Menschen des Donbass tragen es mit Fassung.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: Später wird das Kiewer Regime sagen, dass es pro-russische Separatisten waren … Und deutsche Medien werden das genau so an die deutschen Bürger weitergeben …
+++ KREUZZUG FÜR DEN FRIEDEN IM DONBASS !!! +++
Weit über 20.000 russisch-orthodoxe Ukrainer, ob jung oder alt, haben sich seit dem gestrigen Sonntagmorgen gemeinsam von Charkow nach Kiew zu Fuß auf den Weg gemacht, um am ausgerufenen „Kreuzzug“ für den Frieden im Donbass teilzunehmen und das Kiewer Regime zum Kriegsende zu bewegen.
Andere Quellen sprechen bereits von weit über 50.000 ukrainischen Pilgern, die sich dem Marsch nach Kiew angeschlossen haben sollen. In jeder Kleinstadt, Stadt und jedem Dorf auf dem Weg von Charkow, über Poltawa nach Kiew sollen sich gerade weitere ukrainisch- & russisch-orthodoxe Ukrainer dem Marsch anschließen! Mit jedem Kilometer werden es mehr!
Das Kiewer Regime befürchtet, dass in Kiew nach dem langen Marsch bis zu 100.000 „Demonstranten“ ankommen, und sich in Kiew sogar weitere Zehntausende anschließen könnten. Das Datum der Ankunft des „Kreuzzugs für den Frieden“ soll der 27.Jull werden – also einen Tag vor dem großen orthodoxen Feiertag der „Taufe der Kiewer Rus“.
Ukrainische Nazis und Maidan-Radikale spucken Gift und Galle. Sie drohen den Marschierenden mit Gewalt.

Video:
https://www.facebook.com/220982371426073/videos/552578064933167/

 

Vormittags:

 

 

De.sputniknews.com: m Mittelpunkt des Treffens des Russland-Nato-Rats am 13. Juli wird die Nato-Aufrüstung in Osteuropa und im Baltikum sowie deren Auswirkung auf die europäische Sicherheit stehen, wie Russlands Außenministerium am Dienstag mitteilte.
„Im Mittelpunkt des Treffens werden die Beschlüsse des Nato-Gipfels in Warschau am 8. und 9. Juli über eine verstärkte Militärpräsenz der Nato an der Ostflanke der Allianz sowie die Konsequenzen dieser Maßnahmen für die europäische Sicherheit stehen“, heißt es in einem Kommentar der Sprecherin des Ministeriums, Maria Sacharowa, auf der Webseite der Behörde.
Außerdem wolle Moskau die Diskussion über eine Initiative der finnischen Partner einleiten, den so genannten „Niinistö-Plan“, der eine Verbesserung der Flugsicherheit über der Ostsee vorsieht. Darüber hinaus seien auch Risiken für die strategische Stabilität durch den Ausbau des Raketenabwehrsystems der USA bzw. der Nato in Europa zu besprechen.
Geplant sei des Weiteren auch eine Besprechung der Ukraine-Krise „im Kontext der Notwendigkeit einer vollständigen und schrittweisen Implementierung der Minsker Vereinbarungen, ebenso die Sicherheitslage in Afghanistan sowie regionale Terrorgefahren“.

 

Dan-news.info:  Zusammenfassung mehrer Meldungen über Beschüsse durch die ukrainischen Streitkräfte und die Folgen
Ukrainische Truppen haben am späten Abend mit schweren Waffen Gorlowka beschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Um 22:3 hat die ukrainische Seite das Feuer auf Gorlowka mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm eröffnet“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle wurde aus dem von den ukrainischen Streitkräften besetzten Nowgorodskoje geschossen. Insgesamt wurden acht Artilleriegeschosse abgeschossen.
Die Quelle fügte hinzu, dass der Gegner neben schweren Waffen auch Mörser des Kalibers 82 und 120mm verwendete. Beschossen wurden von der ukrainischen Armee auch Trudowskije und Staromichajlowka im Westen von Donezk, Sajzewo im Norden von Gorlowka, Spartak im Norden der Hauptstadt, Sosnowskoje und Sachanka im Süden der Republik und der Bezirk des Gewerbegebiets in der Nähe von Jasinowataja.
Insgesamt wurden auf diese Gebiete von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte 206 Mörsergeschosse abgeschossen. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.
Mindestens 15 private Wohnhäuser wurden in Sajzewo am nördlichen Rand von Gorlowka in der Folge des nächsten Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teilte die Leiterin der Ortsverwaltung Irina Dikun mit.
„Die Nacht war schrecklich, es wurde von gestern Abend bis zum Morgen geschossen. Es wurden mindestens 15 Häuser beschädigt. Opfer gibt es keine“, sagte sie.
Dikun fügte hinzu, dass derzeit bekannt ist, dass in einigen der Häuser direkte Treffer von Geschossen erfolgt sind. Die Angaben werden noch überprüft.

 

Lug-info.com:  Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 16 Mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Luganskoje wurde siebenmal Kalinowka mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Das Gebiet von Staniza Luganskaja wurde aus Richtung desselben Ortes dreimal mit 82mm-Mörsern beschossen.
Die Kiewer Truppen haben aus Richtung Swetlodarsk zweimal das Gebiet von Gruty mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Ebenfalls aus Richtung Swetlodarsk wurde mit Schusswaffen Losowoje beschossen.
Aus Richtung Popasnaja wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen Molodjoshnoje beschossen.
Kalinowo wurde mit Schusswaffen aus Richtung Troizkoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan deutsch 2: Heute aus dem Auto aufgenommen. Mitten auf der Prager Straße in Leipzig hat jemand seinen Fernseher ausgesetzt: „Wegen gebührenfinanzierter BRD-Propaganda“. Danke für diese Streetart-Aktion.

 

Dnr-online.ru: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 wurde unter Beteiligung der Arbeitsämter der DVR insgesamt 25.300 Menschen ein Arbeitsplatz vermitteln, darunter 8800 unbefristete und 16.500 befristete Stellen. Dies teilte der Pressedienst des republikanischen Arbeitsamts des Ministeriums für Arbeit und Sozialpolitik der DVR mit.
In diesem Zeitraum gab es 15.700 freie Stellen, die von Arbeitgebern eingingen, darunter: 7600 für Facharbeiterberufe; 6200 für Dienstleistungsberufe; 1900 für ungelernte Arbeiter. Unter Mitwirkung der örtlichen Arbeitsämter wurde von den Arbeitgebern der DVR etwa 15.000 befristete Stellen geschaffen.
Im Donezker Zentrums für beruflich-technische Bildung des Republikanischen Arbeitsamts werden Ausbildungskurse durchgeführt, die zusätzliche Fertigkeiten vermitteln, die für eine anschließende Vermittlung notwendig sind. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres nahmen 318 Personen an diesen Seminaren teil. ….
Von Januar bis Juni 2016 wurden von den Arbeitsämtern der Republik 12.800 Arbeitsverträge registriert, die zwischen Lohnarbeitern und natürlichen Personen abgeschlossen wurden. Am 15. Juni trat die Quote für die Einstellung von behinderten Menschen in der DVR in Kraft, die vom Ministerrat am 31.05.2016 beschlossen wurde.
Die Arbeitsämter der Republik führen das Programm zum Wiederaufbau von privatem Wohnraum weiter, der durch die Kämpfe beschädigt wurde. Im Rahmen dieses Programms wurden Facharbeiter aus dem Baubereich auf befristete Stellen vermittelt, die Löhne erfolgen dabei mit Steigerungskoeffizienten in Abhängigkeit von der Qualifikation und der auszuführenden Arbeit. An solchen Arbeiten nahmen 140 Menschen unter den Arbeitssuchenden teil.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres wurden vom Republikanischen Arbeitsamts zwei gesamtrepublikanische Stellenmärkte durchgeführt. Dort stellen etwa 700 Unternehmen, Organisationen und Einrichtungen der DVR ihre freien Stellen dar. Im Verlauf dieser Maßnahmen wurden etwa 5000 Menschen auf Stellen vermittelt.

 

Dan-news.info: Das Mitglied des Rats zur Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte beim Präsidenten der RF Jelisaweta Glinka, die als Doktor Lisa bekannt ist, hat die Absicht, ihre jetzige Tätigkeit im Donbass fortzuführen. Dies teilte sie heute gegenüber DAN mit.
Zuvor hatte die russische Zeitung „Kommersant“ mit Bezug auf einen Berater des Präsidenten der RF – den Vorsitzenden des Rats zur Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte Michail Fedotow – mitgeteilt, dass Glinka eine der Kandidaten für den Posten der Bevollmächtigten für Kinderrechte beim Präsidenten der RF ist.
„Die Hauptsache für mich ist jetzt die Hilfe für die Kinder des Donbass, deshalb habe ich nicht vor, ein anderes Amt vor Beendigung des Kriegs zu übernehmen. Ich werde euer Arzt bis zum Ende der Kämpfe bleiben und bis zu dem Zeitpunkt, wo freie humanitäre Korridore geöffnet werden und die Kinder Hilfe in vollem Umfang dessen, was sie benötigen, bekommen. Ich bin durch das Vertrauen sehr berührt, aber das nichts für mich“, erklärte Glinka auf die Frage, ob sie damit einverstanden ist das Amt einer Bevollmächtigten für Kinderrechte beim Präsidenten der RF anzunehmen.

 

De.sputniknews.com: Ostukraine: Donezk und Lugansk steuern auf „Primaries“ zu
Während sich Kiew immer noch weigert, den politischen Teil der Minsker Friedensvereinbarungen umzusetzen, der unter anderem Kommunalwahlen „in einzelnen Teilen der Gebiete Donezk und Lugansk“ vorsieht, bemühen sich die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk selbst um die Macht, schreibt die Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ am Dienstag.
Ein erster Schritt in diese Richtung sollen die baldigen Vorwahlen werden. Anders als die Ukraine, die endgültig auf das Mehrheitswahlsystem verzichtet hat, werden in den beiden Volksrepubliken gerade unabhängige parteilose Kandidaten an der Wahl teilnehmen. Das lassen sich Kiews Vertreter in der Dreiseitigen Kontaktgruppe bei den Minsker Verhandlungen nicht gefallen. Sie bestehen darauf, dass an den Wahlen unter der Schirmherrschaft der OSZE Kandidaten von ukrainischen Parteien teilnehmen müssen, darunter solche, die für die Fortsetzung der Kriegshandlungen im Osten des Landes eintreten. Dabei berufen sich die Ukrainer auf den Maßnahmenkomplex zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen, wo Punkt 4 bestimme, dass die Wahlen „in Übereinstimmung mit den ukrainischen Gesetzen“ verlaufen sollen.
„‚In Übereinstimmung‘ heißt nicht ‚laut den ukrainischen Gesetzen‘. Kiew deutet die Minsker Vereinbarungen darauf, obwohl bereits die USA wie auch Berlin und Paris diese Nuance erläutert haben und von der Obersten Rada (dem ukrainischen Parlament) ein mit Donezk und Lugansk abgesprochenes Sondergesetz für diesen konkreten Fall erwarten“, sagte der Direktor der Agentur für strategische Kommunikationen, Oleg Bondarenko. Indem sie „Primaries“ angekündigt haben, zwingen die beiden Volksrepubliken einerseits Kiew zur Umsetzung seiner Verpflichtungen und zeigen andererseits der OSZE und der ganzen Welt, dass das Leben auf ihrem Territorium weitergeht, betonte der Experte.
Dass die beiden Volksrepubliken das ukrainische Mehrheitswahlsystem ablehnen, lässt sich auf der einen Seite darauf zurückführen, dass es dort keine offiziellen Parteien gibt, und auf der anderen Seite auf den Weltanschauungsaspekt. Denn die meisten Probleme in der Ukraine hängen vor allem mit dem dortigen Parteiensystem zusammen, das von konkreten Oligarchen finanziert wird und ihre Interessen verteidigt. Und da man in Kiew Angst vor solchen unabhängigen, parteilosen Abgeordneten hat, die sich nicht kontrollieren lassen, wurde in der Ukraine das Mehrheitswahlsystem abgeschafft. Wobei die beiden jungen „Quasi-Staaten“ nur dann erfolgreich sein könnten, wenn es dort Politiker gibt, die populär sind und genau wissen, was ihre Wähler brauchen.
In Kiew hat man zu den „Primaries“ in der Donbass-Region bereits gesagt, sie würden den Minsker Vereinbarungen widersprechen. „In den Minsker Vereinbarungen steht tatsächlich nichts über ‚Primaries‘ geschrieben, sondern es handelt sich um vollwertige Wahlen“, sagte der Experte Denis Denissow vom Institut für die GUS-Länder. „Aber sie widersprechen in keiner Weise den Minsker Vereinbarungen, weil diese die Innenpolitik beider Republiken nicht regeln. Es ist komisch, solche Vorwürfe seitens Kiews zu hören, das allerdings in diesem Dokument einen Punkt über die Freilassung (Nadeschda) Sawtschenkos usw. gefunden hat, den es dort aber gar nicht gibt.“
Die OSZE hat auf die Absicht beider Volksrepubliken zur Organisation von „Primaries“ vorerst nicht reagiert. Unklar ist auch, ob ihre Beobachter die Abstimmung überwachen werden. „OSZE-Vertreter wurden eingeladen, ob sie aber kommen werden, wird sich später zeigen“, so Denissow weiter. „Die beiden Republiken brauchen diese ‚Wahlprobe‘ mehr als die OSZE. Die Bevölkerung kann auf die Instrumente der direkten Demokratie zurückgreifen, die es in den letzten 25 Jahren nicht gab, die Situation damit vergleichen, was während der Herrschaft Kiews war, und richtige Volksvertreter wählen.“

 

Lug-info. Zusammenfassung mehrerer Meldungen über die Vorwahlen
Vertreter der Öffentlichkeit der LVR haben ein Organisationskomitee zur Vorbereitung und Durchführung der vorläufigen gesellschaftlichen Abstimmung zur Wahl von Kandidaten für die Organe der örtlichen Selbstverwaltung gewählt. Dies erklärte heute auf einer Pressekonferenz der Vorsitzende des Organisationskomitees der Abgeordnete des Volkssowjets der LVR, der Leiter des Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Lugansker Wirtschaftsunion“ Oleg Akimow.
„Die LVR ist zu der vorläufigen gesellschaftlichen Abstimmung bereit. Gestern fand eine Versammlung von Vertretern der Öffentlichkeit statt, die mit der Bildung eines gesellschaftlichen Organisationskomitees zur Vorbereitung und Durchführung der vorläufigen gesellschaftlichen Abstimmung auf der Grundlage der grundlegenden gesellschaftspolitischen Bewegungen – „Mir Luganschtschine“ und „Lugansker Wirtschaftsunion““, sagte er.
„Es wurde ein Organisationskomitee gewählt und bestätigt, sein Vorsitzender wurde gewählt“, fügte Akimow hinzu.
Zum Organisationskomitee gehören:
– der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der LVR, der Leiter des Exekutivkomitees der „Lugansker Wirtschaftsunion“ Oleg Akimow (Vorsitzender),
– der Vorsitzende des gesellschaftlichen Rats beim Oberhaupt der LVR, der Abgeordnete des Volkssowjets Nikolaj Saporshzew,
– der Vorsitzende des republikanischen Komitees der Gewerkschaft der Beschäftigten in Bildung und Wissenschaft, der Abgeordnete des Volkssowjets Oleg Kowal
– der Vorsitzende der Jugendassoziation des Lugansker Gebiet, der Abgeordnete des Volkssowjets Dmitrij Sidorow,
– der Vorsitzende des Volkssowjets der LVR Wladimir Degtjarenko,
– die stellvertretende Leiterin des Exekutivkomitees von „Mir Luganschtschine“ Marina Filippowa,
– die Leiterin des Projekts „Kein Vergessen, kein Vergeben!“ von „Mir Luganschtschine“ Anna Soroka,
– die Leiterin des Projekts der öffentlichen Sprechstunden von „Mir Luganschtschine“ Margarita Ponomarjowa,
– die Leiterin des Exekutivkomitees der Lugansker Territorialorganisation von „Mir Luganschtschine“ Antonina Kusmenko,
– die Leiterin des Projekts „Sorge um die Veteranen“ von „Mir Luganschtschine“ Galina Grigorowa,
– die Direktorin des Fernsehsenders der LVR „Lugasnk-24“ Anastasija Schurkajewa.
„Wir bereiten jetzt eine Reihe von Maßnahmen, Anträgen an die Leiter der der Stadt- und Bezirksverwaltung der LVR vor mit der Bitte, bei der Durchführung von Versammlung von Vertretern der Öffentlichkeit zu unterstützen. Die Aufgabe des Organisationskomitees ist es, in den nächsten Tagen einen Maßnahmeplan auszuarbeiten, damit wir uns auf die vorläufige Volksabstimmung vorbereiten, die für uns sehr wichtig sein wird“, sagte Akimow.
Ukrainische Parteien werden an der Abstimmung nicht teilnehmen können. Dies gilt auch für ukrainischen „Oppositionsbock“ sagte auf der Pressekonferenz die stellvertretende Leiterin der Administration des Oberhaupts der LVR Marina Filippowa.
„Sie haben zwei Jahre nicht am Leben der Republik teilgenommen und waren in der schwersten Zeit nicht hier, als wir die Republik aufgebaut haben und alle Anstrengungen darein gelegt haben, um Leute zu retten“, sagte sie. „Jetzt aufzutauchen und an den Wahlen teilzunehmen haben sie einfach nicht das moralische Recht“.
Dabei sagte sie, dass einzelne Vertreter des „Oppositionsblocks“ versuchen könnten an der vorläufigen Abstimmung als Einzelkandidaten teilzunehmen.
„Sie können das als Einzelperson tun, sollen sie es versuchen. Aber die Menschen werden kaum jemanden mit ausgebreiteten Armen empfangen, der in der schweren Zeit nicht hier war“, sagte das Mitglied des Organisationskomitees.

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: +++ Update zum Friedensmarsch in der Ukraine +++ Parallel zum Friedensmarsch aus der Ostukraine  hat sich auch ein riesiger Friedensmarsch aus der Westukraine nach Kiew in Gang gesetzt !!! Zehntausende ukrainisch- & russisch-orthodoxe Ukrainer starteten am Heiligen Himmelfahrtskloster („Свято-Успенской Почаевской Лаврa“) in Potschajiw (nahe der Großstadt Ternopol) in der Westukraine! Kurze Zeit später schlossen sich weitere 2.000-3.000 gläubige Ukrainer aus der westukrainischen Region Riwne (Rowno) dem westukrainischen Marsch an! Die beiden großen Friedensmärsche aus der Ostukraine und der Westukraine wollen sich spätestens am 27.Juli am berühmten Kiewer Höhlenkloster („Киево-Печерская Лавра“) vereinen. Das Kiewer Höhlenkloster gilt als Ursprung der Kiewer Rus – und ist eine der heiligsten Stätten für ukranisch- & russisch-orthodoxe Christen.

 

Av-zakharchenko.su: Am 12. Juli fand ein Arbeitstreffen des Oberhauptes der DVR mit den Leitern medizinischer Einrichtungen statt. Auf dem Treffen wurden Fragen aus dem Gesundheitsbereich aufgeworfen, die in Anfragen von Bürgern über die offizielle E-Mail und in Briefen an das Oberhaupt der DVR eingegangen sind.
Die erste Frage, die den Medizinern gestellt wurde, betrifft die Versorgung der Republik mit den notwendigen Medikamenten. Das Oberhaupt unterstrich, dass der Zugang zur Medizin eine zentrale Rolle in der gesamten humanitären Politik des Staates spielt.
Nach den Worten des Gesundheitsministers der DVR Wiktor Kutschkowoj ist in der DVR derzeit ein bestimmtes Defizit bei einigen Medikamenten zu beobachten. Die Krankenhäuser sind mit Medikamenten im Durchschnitt zu 20% versorgt, was es erlaubt, die Bedürfnisse der Patienten, die im Rahmen der Notfallhilfe eingeliefert werden, im vollen Umfang zu erfüllen, aber die stationäre und ambulante Behandlung erfordert zusätzliche Finanzierung aus Haushaltsmitteln.
Eine schwierige Situation gibt es auch mit teuren Krebsmedikamenten. Derzeit sind die Kliniken der Republik mit ihnen im Durchschnitt zu 10% versorgt. Allein für die allernotwendigsten Medikamente für die Behandlung von Krebskranken sind mehr als 30 Mio. Rubel im Monat erforderlich. Das Oberhaupt wies das Ministerium an, eine Art „Fahrplan“ für einen Ausweg aus der Situation zu erarbeiten, und nahm die Frage der Absicherung mit Medikamenten unter seine persönliche Kontrolle.
Insbesondere nannte Alexandr Sachartschenko die Notwendigkeit der Ausweitung der Hilfe für Patienten, die eine Dialyse benötigen. Derzeit können in der DVR nur drei Krankenhäuser (zwei in Donezk und eines in Gorlowka) diese Behandlung durchführen. Diese Behandlung erhalten 275 Patienten, 102 Patienten, die sie dringend benötigen, befinden sich auf der Warteliste. Weitere 1120 Einwohner der Republik wird möglicherweise eine Dialyse verschrieben werden. Mit den Verbrauchsmaterialien für diese Behandlungen sind die medizinischen Einrichtungen bis zum 1. August ausgestattet, die Lieferungen erfolgen hauptsächlich über die humanitäre Hilfe aus der RF, es wird auch Material auf Kosten des Haushalts der DVR gekauft. Aber nach den Worten des Gesundheitsministers ist es notwendig, die Zahl der spezialisierten Abteilungen zu vergrößern. Alexandr Sachartschenko gab die Anweisung, dieses Problem in der nächsten Zeit zu lösen. Es wurde vorgeschlagen, einige Dialyseplätze im klinischen Bergwerkskrankenhaus in Makejewka einzurichten.
Außerdem bat das Oberhaupt die leitenden Ärzte, Angaben über die Vorräte an Insulin in ihren Einrichtungen zu machen. Nach den Worten der Ärzte sind die Krankenhäuser zurzeit mit dem Präparat insgesamt versorgt, aber es gibt es Problem bei der Auswahl des Typs des Medikaments für jeden Patienten. Alexandr Sachartschenko wies an, eine Revision zu diesem Präparat durchzuführen und allen insulinabhängigen Patienten sofort die Dosis für ein halbes Jahr auszugeben.
Auch die Frage mit den Anästhesiepräparaten wird gelöst. Zurzeit gibt es ein Problem mit zwei Medikamenten, die notwendig für die Durchführung von Operationen bei Kindern und Schwangeren sind. Alexandr Sachartschenko gab die Anweisung, das Problem in kürzester Zeit zu lösen. „Alles, was die Behandlungen von Kindern und die Geburten in der DVR betrifft, muss auf höchster Ebene sein“, schloss er. Wie der Minister darlegte, sind die Krankenhäuser bis Oktober mit Präparaten für Neugeborene im vollen Umfang ausgestattet. Dabei wird in diesem Jahr eine Zunahme der Geburtenrate erwartet: seit Anfang des Jahres erblickten in der Republik 5659 Kinder das Licht der Welt, das Wachstum beträgt 1,5%.
Auch wurde bemerkt, dass im Haushalt der Republik in jedem Quartal die Subventionen für den Kauf von Medikamenten erhöht werden. Im zweiten Quartal wurden die Ausgaben im Vergleich zum Anfang des Jahres in diesem Ausgabenbereich um 27% erhöht.
Was die Personalausstattung betrifft, so hat sich die Situation trotz der Abwanderung von medizinischen Beschäftigten aus der DVR mit dem Beginn des Krieges ausgeglichen aufgrund der Ausbildung von Spezialisten in den republikanischen Ausbildungseinrichtungen. Derzeit beträgt das Defizit an Ärzten im Durchschnitt im Land 40%, bei weiterem medizinischem Personal etwa 30%.
Im letzten Jahr hat die Donezker medizinische Gorki-Nationaluniversität 275 Spezialisten entlassen, die meisten haben auf Kosten des Staatshaushalts studiert und haben Arbeit gemäß der staatlichen Verteilung erhalten. Nach der Gesetzgebung der Republik sind junge Ärzte, die auf Kosten des Staates studiert haben, verpflichtet, drei Jahre an einem zugeteilten Ort zu arbeiten. Im Jahr 2016 haben 271 Studenten das Studium beendet. Zurzeit läuft in der medizinischen Hochschule die Einschreibungskampagne. Die Leitung der Hochschule bestätigt, dass es genügend junge Leute in der DVR gibt, die ihr Leben der Medizin widmen wollen. Für 1145 mögliche Plätze (450 auf Staatskosten) gibt es schon 1252 Bewerbungen. Die am meisten nachgefragten Spezialisierungen sind „Allgemeinmedizin“ und „Kinderheilkunde“.
Derzeit studieren an der medizinischen Hochschule der DVR 40 ausländische Studierende. Bis zum Beginn der Kämpfe waren es etwa 2000, aber die Ukraine hat ihre Visa annulliert, was bedeutet, dass sie nicht weiter studieren können. Alexandr Sachartschenko wies an, einen Erlass vorzubereiten, gemäß dem ausländischen Studierenden der Aufenthalt in der Republik erleichtert wird. Er riet auch allen, die eine qualitative medizinische Ausbildung in der Donezker Universität erhalten wollen, in die DVR über die Grenze mit Russland einzureisen.
Zum Abschluss des Treffens dankte das Oberhaupt der DVR den Ärzten für ihre gute Arbeit „Sie sind Vertreter eines Berufs, der über die Moral und Gesundheit der Gesellschaft entscheidet. Wir bauen einen neuen Staat und seine Reputation darf nicht mit Gewohnheiten beschmutzt werden, die in der Ukraine die Norm waren. Der Staat wird die Medizin allseitig unterstützen, aber die Ärzte selbst müssen verstehen, dass sie für die Menschen arbeiten“, schloss Alexandr Sachartschenko.

 

Ukrinform.ua: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, unternimmt am 13.-14. Juli einen offiziellen Arbeitsbesuch in der Republik Aserbaidschan, meldet der Pressedienst des ukrainischen Staatsoberhauptes.
„Der ukrainische Staatschef wird gemeinsam mit seinem aserbaidschanischen Amtskollegen die fünfte Tagung des Rats der Präsidenten der Ukraine und Aserbaidschans durchführen“, heißt es in der Meldung.
Im Rahmen des Besuches sei auch die Unterzeichnung einer Reihe von bilateralen Abkommen zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Aserbaidschan in verschiedenen Bereichen geplant.
Das Programm des Besuchs sieht unter anderem auch separate Treffen von Poroschenko mit dem Premierminister und dem Parlamentssprecher von Aserbaidschan vor.

 

 

Nachmittags:

 

 

De.sputniknews.com: Dmitri Peskow, Pressesprecher von Präsident Wladimir Putin, hält es für durchaus möglich, dass künftig eine Frau Russlands höchstes Staatsamt übernehmen könnte.
„Natürlich ist das möglich“, antwortete Peskow auf eine Journalistenfrage mit Blick auf Großbritaniens neue Premierministerin Theresa May.
Der Kreml-Sprecher verwies darauf, dass die russische Verfassung keine Genderunterschiede für Präsidentschaftskandidaten vorgebe und dass in der russischen Regierung sehr viele Frauen arbeiten.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 531 Mal das Territorium des Republik beschossen. Der Gegner hat 15 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 96 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm und 129 des Kalibers 82mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die ukrainischen Straftruppen beschießen weiterhin Ortschaften der Republik: Sajzewo, Schirokaja Balka, Gorlowka, Jasinowataja, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Oktjabrj, Sosnowskoje, Sachanka, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
In der Folge der Beschüsse von Sajzewo und des Nikotowskij-Bezirks wurden 17 Wohnhäuser beschädigt.

Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik gaben die nationalen „Helden der Ukraine“ und Fortsetzer der Sache von Bandera und Schuchewitsch Subanitsch, Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizkij, Wojlokow, Sabolotnyj.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung der Minsker Vereinbarungen fest. So in den Gebieten der Ortschaften:
– Wesjoloje, 7,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung ovn drei 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ bemerkt;
– Nowoselowka-Wtoraja, 8km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung eines Zugs mit Panzertechnik und ein Mehrfachraketenwerfer „Grad“ bemerkt;
– Tschmalyk, 2,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Verlagerung von fünf 122mm-Artilleriegeschützen „Gwodika“ bemerkt.
Der Gegner testet weiterhin unsere Verteidigung aus und führt Beschüsse durch und versucht, die Abteilungen der Volksmiliz der DVR zu provozieren, mit verbotenen Waffen zu schießen.
So versuchte während eines Feuerkontakts im Gebiet von Nowotroizkoje eine Abteilung des 1. Bataillons der 30. mechanisierten Brigade Aufklärung durch Kampf durchzuführen, wurde aber mit Schusswaffen gestoppt und im folgenden auf die Ausgangspositionen zurückgeworfen. In der Folge des Gefechts gab es sieben Tote auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte. Zur gleichen Zeit wurden von Abteilungen des 15. Bataillons der 58. Panzergrenadierbrigade im Bereich des Gewerbegebiets von Awdejewka ähnliche Aktivitäten unternommen, in der Folge wurden auf Seiten der ukrainischen Streitkräfte fünf Menschen getötet.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Daten über die Anwesenheit von ausländischen Instruktoren in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte fest. Es wurde festgestellt, dass im Gebiet von Wolnowacha unter Führung dieser „Lehrer“ die Ausbildung von Personal der 30. mechanisierten Brigade stattfindet. Aber wie die Praxis zeigt, führt diese Ausbildung nicht zu guten Ergebnissen.
Ich will dem ukrainischen Kommando ein weiteres Mal versichern, dass wir in unserem Land stehen und für Freiheit und Unabhängigkeit des Donbass bis zum letzten Blutstropfen kämpfen werden!

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: Falls jemand es noch nicht begriffen hat, so sieht die neue US-gewollte „Speerspitze“ der NATO gegen die Russische Föderation aus. Angeführt von den Staaten mit den bunten Fähnchen auf der Karte.
Sie wollen sicherlich nur spielen, haben alle lieb und die Welt besteht aus Zuckerwatte – wie die deutsche Presse uns weis machen will. Doch wenn es kracht – was dann?
Was wird die deutsche Bundeswehr, die zum ersten Mal seit Adolf Hitler und den über 27.000.000 von den Deutschen getöteten russisch-sowjetischen Bürgern im 2.Weltkrieg – wieder mal direkt an der russischen Grenze steht, machen?

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzten weiterhin die Bedingungen für die Stationierung von schweren Waffen entlang der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind, und nutzen das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration von Potential in der Zone der sogenannten „ATO““, sagte Marotschko.
„So sind nach Angaben unserer Aufklärung in Nishnjeje 15 T-64-Panzer eingetroffen. An der Eisenbahnstation von Lisitschansk werden Militärzüge mit Panzer ausgeladen, die am 9. Juli eingetroffen sind“, teilte Marotschko mt.
„Auch hat sich aus Richtung Kremennaja in Richtung Kontaktlinie eine Kolonne mit Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte mit 15 „Hammer“-Lastkraftwagen und sechs Einheiten Panzertechnik bewegt“, fügte der Major hinzu.
Er sagte auch, dass die ukrainischen Streitkräfte eine Ermittlung zu dem „Fehler“ der Kiewer Soldaten bei der Korrektur von provokativem Feuer auf das Territorium der LVR, was zum Tod von drei und zur Verletzung von 10 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte geführt, begonnen haben.
„Von unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass zur Untersuchung der gestrigen Tragödie im 10. Bataillon der 59. mechanisierten Brigade der Kommandeur der 59. Brigade eingetroffen ist“, teilte Marotschko mit.
Dabei wenden die ukrainischen Behörden weiterhin die Praxis von Zwangsverpflichtungen in die Armee an.
„So wurde von unserer Aufklärung festgestellt, dass am 10. Juli in Neschtschretowo und Prostornoje von Kräften des Innenministeriums und des Militärkommissariats der ukrainischen Streitkräfte Festnahmen unter der örtlichen männlichen Bevölkerung stattfanden, um sie zum Militärdienst einzuziehen“, berichtete der Vertreter der Volksmiliz.
„Weil eine weitere offizielle Mobilisierung nicht ausgerufen wurde, werden die Festnahmen durchgeführt, um zum Vertragsdienst einzuberufen“, erläuterte er.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Bewaffnete besetzen Ölraffinerie
In der Ukraine haben Bewaffnete die Ölraffinerie Azov Oil Company in Mariupol angegriffen und unter ihre Kontrolle gebracht. Die Polizei, die die Raffinerie bewachte, musste das Gelände verlassen, wie der Eigner der Nachrichtenagentur RIA Novosti mitteilte.
Die Raffinerie gehört laut Medien zu 90 Prozent der UniCredit Bank. Das Presseamt der Bank teilte mit, dass sich der Überfall bereits am Freitag ereignet habe. Bis zu 40 Vermummte hätten mit Fahrzeugen das Tor durchbrochen und alle Mitarbeiter der Nationalen Polizei vom Gelände vertrieben. Nach Angaben der UniCredit steht die Raffinerie noch immer unter Kontrolle der Angreifer, die Polizei reagiere nicht.
Die ukrainische Polizei bestätigte gegenüber RIA Novosti den Vorfall, verweigerte jedoch weitere Kommentare. Ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden, hieß es.
Die 1999 gebaute Raffinerie Azov Oil Company umfasst eine Fläche von 18 Hektar. Nach der jüngsten Modernisierung beträgt ihre Leistung 411.000 Tonnen Rohöl im Jahr.

 

Dnr-online.ru: In einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR berichtete der Leiter des Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirk Oleg Morgun von den Folgen der sich häufenden Beschüsse der frontnahen Dörfer des Bezirks.
„Auf dem Territorium des Bezirks liegen 12 Dörfer, in denen niemand lebt, dort sind mehr als 500 Häuser zerstört, die ständigen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte gehen weiter. Besonders muss Schirokino erwähnt werde, wo im Prinzip der Umfang der Zerstörungen nicht abzuschätzen ist“, sagte der Leiter der Bezirksverwaltung.
Besondere Aufmerksamkeit richtete Oleg Morgun auf die zielgerichtete Zerstörung von sozialen Objekten und Infrastruktur des Bezirks durch die ukrainischen Truppen. „Gestern wurden Sachanka  und Kominternowo beschossen. In der Folge des Beschusses von Sachanka wurden Stromleitungen beschädigt, Mörsergeschosse trafen den Schulhof. Außerdem wurde das Haus Nr. 1 auf der Kirow-Straße in Kominternowo zum dritten Mal beschossen“, unterstrich er.

 

 

Abends:

 

 

De.sputniknews.com: „Parlamentarier, arbeitet doch!“ – liegender Protest in Kiew
Aktivisten der ukrainischen Nichtregierungsorganisation „Reanimations-Reformpaket“ haben vor dem Gebäude des ukrainischen Parlaments in Badehosen und Schwimmflossen demonstriert, wie die Nachrichtenagentur Lenta.ru am Dienstag berichtet. Sie fordern die Abgeordneten auf, ihren Urlaub nicht anzutreten und die Arbeit an Gesetzentwürfen fortzusetzen.
Einige der Protestierenden, als Urlauber und Badegäste gekleidet, stellten die ukrainischen Abgeordneten dar, indem sie in Liegestühlen unter Sonnenschirmen saßen. Andere hielten Plakaten wie „Erst die Reformen, dann die Ferien“ und „Arbeite stabil und erhole dich ruhig“.
Die Bürgeraktivisten hatten mindestens 56 Gesetzentwürfe festgelegt, die ihrer Meinung nach dringend verabschiedet werden sollen. Darunter sind Gesetzentwürfe über den Energiemarkt,  die Transparenz der Kommission, die die Tarife für öffentliche Dienste festsetzt, und über das Recht des Nationalen Antikorruptionsbüros, Überwachungsmaßnahmen  einzusetzen.
Da aber die laufende Sitzungsperiode bereits am 15. Juli abläuft, wollen die Aktivisten die Abgeordneten dazu anregen, die Parlamentstagung um eine unbestimmte Frist  zu verlängern.
Zuvor  hatte der Parlamentspräsident, Andrij Parubij, den Vorschlag unterbreitet,  die Arbeit der ukrainischen Legislative ohne Pause bis September fortzusetzen. Allerdings haben die Abgeordneten seinen  Vorschlag nicht unterstützt.
Am Samstag hatten die Staats- und Regierungschefs der Nato den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko aufgefordert, die Umsetzung der Reformen im Lande zu intensivieren. Zuvor hatte  am Rande des Nato-Gipfels in Warschau ein Treffen im Format G5 (USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien) plus die Ukraine stattgefunden.

 

Dnr-news.com: Der an die Ukraine ausgelieferte estnische Staatsbürger Wladimir Poljakow, der verdächtigt wird an den Kämpfen auf der Seite der Lugansker Volksmiliz teilgenommen zu haben, bleibt vorläufig in Untersuchungshaft des ukrainischen Sicherheitsdienstes, sagte am Dienstag seine Anwältin Tatjana Montjan.
„Früher entschied das Gericht seine Inhaftierung bis zum 26. Juli. Gegen diese Entscheidung wurde Berufung eingereicht, aber das Gericht lehnte sie ab“, sagte Montjan dem Nachrichtenportal RUS.EER des estnischen Rundfunks.
Die Regierung von Estland hatte am 16. Dezember 2015 beschlossen, der Ukraine Poljakow auszuliefern, unter dem Verweis auf eine entsprechende Petition dieses Landes, „auf der Grundlage des Europäischen Übereinkommens über die Auslieferung von Beschuldigten und des estnisch-ukrainischen Abkommens über Rechtshilfe und Rechtsbeziehungen in Zivil- und Strafsachen“. Er wurde am 30. Juni den ukrainischen Behörden ausgeliefert.
Poljakow wurde in Estland im Februar 2015 verhaftet. Das Strafverfahren gegen ihn wurde auf der Grundlage der gesammelten Informationen der estnischen Sicherheitspolizei eingeleitet, an den Ermittlungen beteiligte sich die Staatsanwaltschaft Estlands und die Ermittlungsbehörden in der Ukraine.

 

De.sputniknews.com: Zum Nato-Gipfel in Warschau hat Kiew unter anderen Politikern auch die Ukrainerin Irina Fris delegiert. Nach Angaben der polnischen Nachrichtenseite „Dziennik Polityczny“ soll die Ex-Präsidentensprecherin vor ihrer steilen politischen Karriere, die sie Petro Poroschenko höchstpersönlich zu verdanken habe, als Porno-Darstellerin tätig gewesen sein.
Irina Fris ist das Musterbeispiel einer erfolgreichen Karrierefrau in der Ukraine: ledig, relativ jung (41 Jahre alt) und attraktiv. Die ukrainische Politikerin von der Präsidentenpartei „Block Petro Poroschenko“ fing noch vor dem Maidan als Pressesprecherin des zukünftigen Präsidenten an.
2014 wurde sie zu einer Abgeordneten der Werchowna Rada, wenig später ist sie auch noch zur Vorsitzenden des Unterausschusses für Sicherheit der öffentlichen Informationssysteme und zum Koordinator der Arbeitsgruppe Ukraine-NATO ernannt worden.
Gerüchte darüber, dass die Kunststudentin, die 2003 die Kiewer Kunstakademie absolvierte, mit Hilfe ganz bestimmter Fertigkeiten sich den Weg in die große Politik bahnte, sind nicht neu – immerhin ist die Frau nach Angaben ukrainischer Medien nur knapp einige Monate nach ihrem Studium-Abschluss von dem damaligen Volksbeauftragten Poroschenko zur „ehrenamtlichen Assistentin“ gemacht worden.
Ob das nur ein reiner Zufall ist? Laut dem polnischen Portal „Dziennik Polityczny“ soll Irina Fris 2003, damals noch eine 28-Jährige Studentin, in der Porno-Branche tätig gewesen sein. Als Beweis liefert die polnische Webseite einen erotischen Screenshot, auf dem tatsächlich eine der ukrainischen Politikerin sehr ähnelnde Frau dargestellt ist. Mit Hilfe ihrer Porno-Drehs habe Fris, ob nun gewollt oder nicht, die Aufmerksamkeit der ukrainischen politischen Elite auf sich gelenkt.
Nach Cicciolina (Volksvertreterin der Radikalen Partei im römischen Parlament) sei sie die zweite Ex-Porno-Darstellerin weltweit, die  es bis zu einem Abgeordnetensitz schaffte, betont „Dziennik Polityczny“.
„Mit Cicciolina war es der erste Fall in der Geschichte, dass ein Pornostar in das Parlament eines demokratischen Staates gewählt wurde. Und wie das Leben so spielt — nicht der letzte“, so das polnische Portal.

 

 

 

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