Presseschau vom 11.07.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.

 

Abends / nachts:

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Wpered: Eines der ungewöhnlichsten Denkmäler für W. I. Lenin befindet sich im Dorf Wosnesenje, welches sich zu beiden Seiten des Flusses Swira im Podporoschskij-Bezirk des Lenigrader Oblast erstreckt.
Eine 2,5m hohe Büste, aufgerichtet über den unsterblichen Bänden des „Kapital“ und ausgewählten Werken Lenins, wurde in den frühen Tagen der Sowjetmacht von Arbeitern der Werft von Wosneseje errichtet und in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts restauriert.

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Rusvesna.su: Ein Referendum über die Frage vorgezogener Präsidentschaftswahlen in Abchasien wurde für ungültig erklärt. Die Wahlbeteiligung hatte 1,23% bei einer erforderlichen Beteiligung von 50% betragen, erklärte gegenüber RIA Nowosti der Leiter der Zentralen Wahlkommission von Abchasien Batal Tabagua.
„Die Gesamtzahl der wahlberechtigten Bürger beträgt 132.877, die Zahl der Bürger, die an der Abstimmung teilgenommen haben 1.628, was eine Wahlbeteiligung von 1,23% ausmacht. Zahl der Stimmen „für“ betrug 750,  „gegen“ – 761; die Anzahl der ungültigen Stimmen 117″, sagte Tabagua.
„Auf der Grundlage von Artikel 28 des Gesetzes über Referenden, hat die Zentrale Wahlkommission entschieden, dass das Referendum für ungültig erklärt wird“, – fügte er hinzu.
Bei dem Referendum am Sonntag hatten die abchasischen Bürger die Frage zu beantworten: „Halten Sie es für notwendig, vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Abchasien durchzuführen?“
Am 5. Juli hatte in Suchumi eine Kundgebung der Opposition stattgefunden, die eine vorgezogene Abstimmung im Herbst forderte. Der Protest endete mit Ausschreitungen, bei denen 19 Menschen verletzt wurden.

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über Beschüsse der DVR von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und deren Folgen
Die ukrainischen Truppen haben am Abend und in der Nacht 104 Mörsergranaten auf die Umgebung von Donezk, Gorlowka, Jasinowataja und die südlichen Dörfer der Republik abgeschossen. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„In der Zeit vom 19:30 bis 3:00 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte Trudowskoje im Westen von Donezk, Spartak, das Gebiet des Flughafens im Norden der Haupstadt, Sajzewo, Oserjanowka, Schirokaja Balka und Shelesnaja Balka, das Gagarin-Bergwerk bei Gorlowka, Kominternowo, Sachanka und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes beschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die Quelle fügte hinzu, dass von den Positionen des Gegner in den Gebieten von Marjinka, Schirokino. Wodjanoje, Awdejewka, Opytnoje, Artjomowo, Talakowka, Werchnetorezkoje, Kamenka und Showanka aus geschossen wurde.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werde noch überprüft.
Zwei private Wohnhäuser wurden in der Folge des nächtlichen Beschusses von Sachanka und der Umgebung von Kominternowo von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Um 22:45 Uhr wurde in Sachanka in der Gawrilenko-Straße 11 durch einen Beschuss des ukrainischen Streitkräfte ein privates haus beschädigt. Um 23:10 Uhr wurde im Dorf Nowaja Tawrija, das sich in der Umgebung von Kominternowo befindet, auch ein privates Wohnhaus beschädigt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Informationen über Verletzte werden noch geprüft.
Eine Gasleitung und Stromleitungen wurden während des nächtlichen Beschusses von Sachanka von Seiten der ukrainischen Truppen  beschädigt. Dies teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Oleg Morgun mit.
„Die Nacht war laut, etwa gegen 22:00 Uhr begann der Beschuss von Sachanka: In Folge des Beschusses wurden Stromleitungen und ein Gasleitung beschädigt. Opfer gibt es keine“, sagte er.
Morgun fügte hinzu, dass die kommunalen Dienste schon mit den Reparaturarbeiten begonnen haben. Außerdem bestätigte der Leiter der Bezirksverwaltung die Information über zwei beschädigte Häuser durch den Beschuss der ukrainischen Streitkräfte. Nach seinen Worten wurden Verglasungen zerstört und die Dächer durchschlagen.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 27-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen, darunter auch mit Waffen, die gemäß den Minsker Vereinbarungen von der Kontaktlinie abgezogen sein müssten. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Repubik mit.
Das Dorf Kalinowo wurde 14-mal aus Richtung Nowosanowka, Nowoalexandrowka, Troizkoje und Stepnoje sowie aus Richtung Poasnaja beschossen. Die Kiewer Truppen verwendeten Panzergeschütze, Mörser des Kalibers 82mm, Granatwerfer und Schusswaffen.
Aus Richtung Troizkoje wurde dreimal das Dorf Sansharowka mit Mörsern der Kaliber 120mm und 82mm sowie mit Granatwerfern beschossen.
Die Kiewer Truppen haben aus Richtung Luganskoje Losowoje, Logwinowo und Kalinowka (zweimal) mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Kalinowka wurde auch aus Richtung Swetlodarsk mit Panzertechnik beschossen.
Aus Richtung Staniza Luganskaja haben die Kiewer Truppen dreimal  die Umgebung desselben Ortes mit Mörsern des Kalibers 82mm, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Auf das Gebiet von Sokolniki wurde mit Abwehrgeschützen und Granatwerfern geschossen.
Mit Schusswaffen wurde das Gebiet von Solotoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Die Nato soll in den nächsten fünf Jahren 64 Millionen Euro für den Aufbau ihrer Infrastruktur in Estland bereitstellen, schreibt die Zeitung Eesti Paevaleht am Montag.
„Die Regierung Estlands beschloss bereits früher, mehr als 60 Millionen Euro für den Bau von Kasernen für ihre Verbündeten im Militärstädtchen Tapa sowie für den Bau von Lagerhäusern für Kriegsgerät und von Übungsgeländen bereitzustellen. Doch nach der Beschlussfassung über einen wesentlichen Ausbau der militärischen Präsenz der Verbündeten Kräfte in Estland stellte sich heraus, dass die genannten Geldmittel offensichtlich nicht ausreichend sind. Daher sollen in den nächsten fünf Jahren weitere 64 Millionen Euro aus dem Nato-Haushalt bereitgestellt werden“, so das Blatt.
Der jüngste Nato-Gipfel in Warschau hatte am Freitag die bisher größte Verstärkung ihrer Ostflanke beschlossen. Die Allianz will im Jahr 2017 in den Baltischen Ländern und in Polen vier multinationale Bataillone stationieren. Sie sollen jeweils 800 bis 1.200 Mann stark sein.

 

Lug-info.com: Die Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der LVR haben in den ersten sechs Monaten des Jahrs 2016 die Aktivität von 37 Agenten ausländischer Spezialdienste auf dem Territorium der Republik unterbunden. Dies teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
„Im Rahmen von Gegenaufklärungsmaßnahmen, die auf die Aufdeckung und Unterbindung von Erkundungs- und Sabotageaktivitäten von Agenturen ausländischer Spezialdienste zum Schaden der Sicherheit und der Interessen der LVR gerichtet sind, wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 Spionageaktivitäten von 37 Agenten von Spezialdiensten der Ukraine dokumentiert, beweisen und gestoppt, die sich mit der Sammlung und Weitergabe von Informationen, die dem Staatsgeheimnis unterliegen, in militärischen, sozialpolitischen und wirtschaftlichen Bereichen, befassten“, heißt es in der Mitteilung.
Die Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums führen weitere Maßnahmen zur Unterbindung von Aufklärungs- und Sabotageaktivitäten auf dem Territorium der LVR durch.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Von unserer Aufklärung wurde festgestellt, dass im Gebiet von Artjomowsk eine Abteilung der „Georgischen nationalen Legion“ stationiert ist, deren Söldner Diversion gegen die Volksmiliz der LVR durchführen und die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in Sprengtechniken und Kämpfen innerhalb von Städten ausbilden“, berichtete Marotschko.
Der Vertreter der Volksmiliz teilte auch mit, dass im Gebiet von Popasnaja die Ankunft von 30 Söldner aus einem krimtatarischen Bataillon festgestellt wurde.
„Es wird eine aktive Aufklärung von ihrer Seite in den Gebieten von Nowoswanowka – Nowoalexandrowka mit Hilfe von Drohnen festgestellt“, erläuterte er.
„Nach Angaben unserer Aufklärung sind im Gebiet von Staniza Luganskaja zehn Panzer auf Tiefladern und 20 Einheiten Panzertechnik eingetroffen“, sagte Marotschko.
„Außerdem sind im Gebiet von Bolotennoje ein Mehrfachraketenwerfer „Grad“, ein 122mm-Artilleriegeschütz „Gwosdika“ und fünf Einheiten Panzertechnik mit Personal eingetroffen“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
Er berichtete auch, dass nach Angaben der Aufklärung der Volksmiliz im Gebiet von Markowka „die Bewegung einer Kolonne Militärtechnik mit fünf Stück Technik bemerkt wurde“.
„Die Technik ist mit Planen abgedeckt, aber nach den äußeren Umrissen könnten es Raketenkomplexe „Totschka-U“ sein, die auf neue Stationierungsplätze verlegt werden“, erläuterte Marotschko.
Er bemerkte weiter, dass in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte das Anwachsen der nicht kampfbedingten Verluste weitergeht, was „mit dem Fehlen einer Zusammenarbeit der rotierenden Abteilungen zusammenhängt“.
„So wurden wegen fehlerhafter Korrektur von provokativem Feuer, das auf das Territorium der LVR gezielt sein sollte, von den Positionen der wieder eingetroffenen 93. mechanisierten Brigade aus einige Mörsergranaten auf die Positionen des 10. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade abgeschossen“, sagte Marotschko.
„In der Folge des „Fehlers“ wurden die Reihen des Bataillons um 13 Menschen verringert: drei Tote und zehn schwer Verletzte“, unterstrich der Vertreter der Volksmiliz.
Er fügte auch hinzu, dass dieser Vorfall sorgfältig vom Kommando vor der übergeordneten Führung verheimlicht wird.

 

Gefunden bei sputniknews.de: Wo, wen und wie US-Raketenschilde weltweit „schützen“ – eine aufschlussreiche Infografik:
http://de.sputniknews.com/infographiken/20160711/311311490/us-raketenschilde-weltweit.html

 

De.sputniknews.com: Laut dem Kreml will Russland die Olympischen Spiele in Brasilien – trotz all der Peripetien wegen der Verwicklung russischer Leichtathleten in einen Doping-Skandal – nicht boykottieren.
„Russland hat Ideen eines Boykotts immer kritisiert und ist niemals deren Anhängerin gewesen“, sagte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Montag gegenüber Journalisten.
Es bestehe jetzt keine Notwendigkeit, auf die Beschlüsse des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) über die Sperre für die russischen Leichtathleten emotional zu reagieren, stattdessen müsse man mit der rechtlichen Seite dieser Angelegenheit befassen, so Peskow.
Auf gerichtliche Mittel eingehend, sagte Putins Sprecher, die russischen Sportler und diejenigen, die ihre Interessen verteidigen, würden alle ihnen zu Gebote stehenden Mechanismen benutzen und dabei bis zum Ende gehen.
Der Gesamtrussische Leichtathletik-Verband hatte am Sonntag bekannt gegeben, dass die Anti-Doping-Abteilung des IAAF nur einen der insgesamt 68 Teilnahmeanträge russischer Sportler angenommen hat. Die Antragstellerin Darja Klischina, die in den USA lebt und trainiert, darf demnach unter der Olympischen Flagge starten.

 

Ukrinform.ua: Im Rahmen des Besuchs des Premierministers von Kanada, Justin Trudeau, wurde das ukrainisch-kanadische Freihandelsabkommen unterzeichnet, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Die feierliche Unterzeichnung hat in der Administration des Präsidenten in Anwesenheit des Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, der Ministerpräsidenten der Ukraine und Kanadas, Wolodymyr Hrojsman und Justin Trudeau, stattgefunden.
Die Unterschriften im Dokument setzten der erste Vize-Premierminister und Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine, Stepan Kubiw, und die Ministerin für internationalen Handel von Kanada, Chrystia Freeland.

 

Rusvesna.su: Der Kreml kommentierte Gerüchte über Obamas Vorhaben, den START-3-Vertrag zu verlängern:
Dem Kreml ist nichts über Pläne des US-Präsidenten bekannt, die Gültigkeitsdauer des Vertrages über die Reduzierung strategischer Waffen (START-3), der im Jahr 2010 unterzeichnet worden war, zu verlängern. Die russische Seite hat diesbezüglich keinerlei offizielle Mitteilung erhalten.
Die erklärte am 11. Juli der Pressesprecher von Wladimir Putin, Dimitri Peskow.
„Nein, wir wissen nichts darüber“, antwortete Peskow auf die Bitte von Journalisten, die Gerüchte über Obamas Absicht, das START-3-Abkommen zu verlängern, zu kommentieren.
Zuvor hatte die Washington Post unter Berufung auf eine hochrangige Quelle im Weißen Haus eine entsprechende Information verbreitet. Nach Ansicht der Verfasser der Meldung beabsichtige Washington, Moskau vorzuschlagen, den START-3-Vertrag um fünf Jahre – bis 20126 – zu verlängern.
Demnach wolle Obama die Verlängerung des Vertrags vor seinem Abschied aus dem Weißen Haus erreichen, und damit verhindern, dass dies durch die nachfolgende Administration sabotiert werden kann.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 601-mal das Territorium der Republik beschossen. Der Gegner schoss 150 Mörsergranaten des Kalibers 120mm und 144 des Kalibers 82mm ab. Außerdem wurde mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Die ukrainischen Straftruppen setzten den Beschuss von Ortschaften fort:
Schirokaja Balka, Sajzewo, Michajlowka, Shelesnaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Sachanka, Kominernowo, Saintschenko, den Petrowskij-Bezirk und den Flughafen von Donezk.
Im Verlauf des Mörserbeschusses von Sachanka und Saintschenko wurden drei Häuser beschädigt.
Die Befehle zum Beschuss des Territoriums der Republik ertteilten – Subanitsch, Rjabokon, Wodolaskij, Gorbatjuk, Deljatizkij, Wojlokow, Sabolotnyj.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen haben wir an die Vertreter der OSZE und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Wir stellen weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen des Gegners in Verletzung aller Minsker Vereinbarungen fest. So in den folgenden Ortschaften:
Granitnoje, 10 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von acht Panzern, drei 120mm-Mörsern und fünf Fahrzeugen mit Munition festgestellt;
Showanka, 3 km von der Kontaktlinie, es sind zwei „tatarische“ Bataillone eingetroffen, um diese unter Kampfbedingungen zu „erproben“.
Die ukrainische militärische Führung nutzt weiter alle Mittel, um den Konflikt im Donbass in eine aktive Phase zu bringen. So hat im Gebiet des Flughafens von Donezk der Gegner einen Versuch unternommen, die Postionen der Abteilungen der DVR zu durchbrechen, wurde aber durch die Erwiderung des Feuers mit Schusswaffen gestoppt und auf die zuvor eingenommenen Positionen zurückgeworfen. Im Ergebnis des Gefechts hatte der Gegner Verluste von drei Toten und sieben Verletzten.
Die Anwesenheit von Söldnern und Nationalisten in den Reihen der ukrainischen Armee führt zu einer wachsenden Unzufriedenheit nicht nur der örtlichen Einwohner, sondern auch der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte. So wurde nach Angaben unserer Aufklärung in Folge von Auseinandersetzungen zwischen englischen Söldnern und ukrainischen Soldaten der 58. Panzergrenadierbrigade einem Soldaten der Fuß gebrochen. Zur Verheimlichung des Vergehens fand die Behandlung im örtlichen Krankenhaus statt.
Die Strafsoldaten der nationalistischen Abteilungen, die in Awdejewka stationiert sind, die die unausweichliche Strafe für ihre Verbrechen vorausahnen, siedeln die örtlichen Einwohner gewaltsam aus den Häusern in der Nähe ihrer Stationierungspunkte aus.
Wir sehen, dass, wie wir angenommen haben, das ukrainische Kommando die Verstärkung der Beschüsse der Republik wieder aufgenommen hat und im Folgenden auch zu Artillerie übergeht. Aber ich will versichern, dass weder ukrainische Provokationen noch käufliche Nationalisten und ausländische Söldner den Kampfgeist der Volksmiliz zerschlagen werden und wir kein Stück der Erde des Donbass aufgeben werden.
Heute betrügt die ukrainische militärische Führung durch die Massenmedien ein weiteres Mal die Öffentlichkeit. Nach auf der Seite des Fernsehsender 112.ua veröffentlichten Informationen wurden im Gebiet von Troizkoje angeblich einige russische Soldaten gefangen genommen. Während es die genannte Information verbreitet, bezieht sich das militärische Kommando der Ukraine auf sich selbst und verfügt über keine zuverlässigen Informationen. Solche offensichtlich falsche Information verbreitet die ukrainische Führung um die RF als Aggressor darzustellen, der angeblich einen Teil der Ukraine besetzt hat.

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine hat einem 66-jährigen deutschen Touristen die Einreise über die Krim verweigert, wie das Grenzschutzamt der Republik Krim meldet.
Der Deutsche hatte zuvor Sankt Petersburg, Machatschkala und andere Städte Russlands besucht, bevor er auf die Halbinsel kam, wo er die Grenze zur Ukraine überqueren und sich von dort aus auf den Heimweg machen wollte.
„Wie der Rentner später einräumte, hatte er zwar von ähnlichen Vorfällen gegenüber Russen gehört. Ein solches Vorgehen gegenüber Gästen aus Europa hatte er jedoch nicht erwartet“, heißt es in der Pressemitteilung. Dabei sah sein Visum keinen weiteren Besuch Russlands vor. So mussten die Grenzschützer der Krim das regionale Amt des Außenministeriums anrufen, damit sich der Rentner einige Stunden später mit einem neuem Einfach-Visum nach Hause begeben  konnte.
Es war nicht das erste Mal, dass ukrainische Grenzschützer die Freizügigkeit von EU-Bürgern beschränken, wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB, dem auch der nationale Grenzschutzdienst unterstellt ist, mitteilte. Anfang Juni war bereits einer 70-jährigen deutschen Rentnerin die Einreise in die Ukraine über die Krim verwehrt worden. Die Dame hatte sich mit ihrer Tochter treffen wollen.
Beim Volksentscheid am 16. März 2014 über den künftigen Status der Halbinsel Krim und der Stadt Sewastopol hatten 96,77 Prozent bzw. 95,6 Prozent für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Am 18. März 2014 war der Vertrag über die Wiedervereinigung unterzeichnet worden. Trotz des Volksentscheids betrachtet die Ukraine die Krim weiterhin als Teil ihres Territoriums. Die Resultate des Krim-Referendums haben auch die meisten EU- und Nato-Staaten nicht anerkannt und stattdessen Sanktionen gegen Russland verhängt.

 

Lug-info.com: Im Juni haben weitere neun Unternehmen ihre Produktion auf dem Territorium der Republik wieder aufgenommen. Dies teilte heute der Industrieminister der LVR Dmitrij Boshitsch mit.
Er sagte auch, dass die Unternehmen der Republik die Verhandlungen mit den Donezker Kollegen zu Fragen der Zusammenarbeit und gegenseitigen Hilfe verstärkt haben.
Zuvor hatte Boshitsch mitgeteilt, dass die Zahl der in der Republik arbeitenden großen und mittleren Industrieunternehmen sich seit Anfang 2016 von 230 auf 290 erhöht hat.
Heute hatte das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij mitgeteilt, dass die LVR und die DVR die Möglichkeit der Reparatur Donezker Lokomotiven in Unternehmen in Lugansk erörtern.

 

De.sputniknews.com: Dank russischer „Aggression“: USA froh über gestiegene Nachfrage nach eigenen Waffen.
Das Pentagon stellt eine weltweit gestiegene Nachfrage nach US-Waffen fest und erwartet, dass das Wachstum in den kommenden Jahren anhalten wird, sagte die stellvertretende Befehlshaberin der US-Luftwaffe für internationale Beziehungen, Heidi Grant, am Sonntag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters.
Grant hob hervor, dass die vom Pentagon gebilligten Waffenverkäufe im vergangenen Finanzjahr insgesamt um 36 Prozent gewachsen seien und 46,6 Milliarden US-Dollar erreicht hätten. Besonders beliebt seien Militärausrüstung und —flugzeuge sowie Drohnen aus US-amerikanischer Produktion.
In diesem Jahr wird es Grant zufolge weiter Erfolge der USA auf dem Rüstungsmarkt geben, und zwar im Zusammenhang mit der Situation in Osteuropa, die nach der „Annexion“ der Krim durch Russland entstanden sei.
Derzeit laufen Lieferverhandlungen mit einigen Ländern in dieser Region, die ihre Verteidigung wegen des aggressiven Verhaltens Russlands zu stärken versuchten, so die Gesprächspartnerin der Agentur. Dabei betonte sie, dass mehrere Länder Osteuropas eine äußerst niedrige Kaufkraft hätten, deshalb würden sie allem Anschein nach ihre Ressourcen zusammenlegen.
Das Thema der Verteidigung Europas vor Russland war auf dem unlängst in Polen abgehaltenen Nato-Gipfel sehr populär. Der Generalsekretär der Allianz, Jens Stoltenberg, sprach von der Notwendigkeit, eine „kollektive Verteidigung voranzutreiben“.
Stoltenberg unterstrich, dass der Dialog mit Russland nur dann möglich sei, wenn die russischen Behörden eine Reihe wichtiger Bedingungen einhalten. Eine davon ist ihm zufolge die Einstellung der „politischen, finanziellen und militärischen“ Unterstützung für die Separatisten, die im Osten der Ukraine agieren.
US-Präsident Barack Obama hält es für wichtig, die Verteidigung in den baltischen Ländern und in Polen als Antwort auf Russlands Verstoß gegen die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine zu stärken. Er hob hervor, dass die Nato-Verbündeten mit gemeinsamen Bemühungen ein System der kollektiven Verteidigung von solch einer Größe ins Leben rufen werden, wie es die Welt seit dem Ende des Kalten Krieges noch nicht gesehen habe.

 

Dnr-online.ru: Massiver Artilleriebeschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte, der auf die Zerstörung der Eisenbahninfrastruktur und der Züge der DVR gerichtet ist:
Wie der Pressedienst des Transportministeriums der DVR mitteilte, erlitt in der Nacht vom 9. auf den 10. Juli in Folge eines massiven Artilleriebeschusses der Station Nikitowka die Eisenbahninfrastruktur erhebliche Schäden. Insgesamt wurden 9 Meter Gleise und 7 Betonschwellen mit Befestigungen beschädigt.
Erhebliche Schäden durch Artilleriebeschuss erlitten auch Gebäude der Eisenbahnstation: Fensterscheiben und Rahmen wurden zerstört, Möbel und Organisationstechnik beschädigt.
Während des Artilleriebeschusses wurde auf der Eisenbahnstation Nikitowka eine Transformatorstation beschädigt, die Ausrüstung muss ausgetauscht werden, Opfer gibt es keine.

 

Dnr-online.ru: Im Juli erhalten 105.000 Bürger der DVR soziale Unterstützung. Insgesamt wird eine Summe von etwa 217,9 Mio. Rubel ausgezahlt, nämlich:
– Unterstützung bei Schwangerschaft und Entbindung nicht versicherter Personen – 800 Empfänger, Gesamtsumme 1,7 Mio. Rubel;
– Unterstützung bei der Geburt eines Kindes an nicht versicherte Personen – 800 Empfänger, Gesamtsumme 15,8 Mio. Rubel;
– Unterstützung für ein Kind bis zum Alter von drei Jahren bei nicht versicherten Personen – 28.200 Empfänger, Gesamtsumme 51,6 Mio. Rubel;
– Unterstützung für Kinder bis 18 Jahren, die sich in Vormundschaft oder Pflege befinden – 2400 Empfänger, Gesamtsumme 13,6 Mio. Rubel;
– Unterstützung für Kinder alleinerziehender Eltern – 31.900 Empfänger, Gesamtsumme 33,7 Mio. Rubel;
– Unterstützung für Familien mit drei oder mehr Kindern – 100 Empfänger, Gesamtsumme 21,2 Mio. Rubel;
– Unterstützung für Waisen bis 18 Jahre – 104 Empfänger, Gesamtsumme 0,9 Mio. Rubel;
– Unterstützung für seit der Kindheit Behinderte und behinderte Kinder – 18.800  Empfänger, Gesamtsumme 49,8 Mio. Rubel;
– Unterstützung für Personen, die keinen Anspruch auf Rente habe und Invalide – 7200 Empfänger, Gesamtsumme 12.60 Mio. Rubel,;
– zeitweilige Unterstützung – 1800 Empfänger, Gesamtsumme 2,6 Mio. Rubel;
– Unterstützung für die Pflege eines Behinderten der 1. und 2. Gruppe in Folge psychischer Erkrankungen – 2000 Empfänger, Gesamtsumme 5,4 Mio. Rubel;
– Unterstützung für die Pflege  Behinderte der 1. Gruppe und alte Menschen über 80 Jahre – 600 Empfänger, Gesamtsumme 0,02 Mio. Rubel.

 

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